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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Spielleiterthemen => Thema gestartet von: Gast am 17.07.2002 | 14:45
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Ja, ich mag zweigeteilte Betreffs-Namen ;D
Mein Problem:
Unsere Gruppe kann sich nicht damit abfinden, dass ich keinen "KLischeechar" spielen will (DSA).
Beispiel:
Der Zwerg kann sich nicht damit abfinden, dass ein Söldner und Tagelöhner, der sich jeden Tag besäuft, mehr Alkohol verträgt als er. Obwohl der Zwerg an seiner Akademie nur an großen Gelagen richtig saufen konnte...
Weiterhin kann keiner verstehen, warum auch ein Holzfäller mit seiner Axt gut umgehen mag, obwohl er doch nur "den ganzen Tag rumhackt auf seine Bäumen".
IMHO kann es aber auch sein, dass die Konkurrenz oder eine Räuberbande ihn monatelang bedrängt hatte, und er sich zur Wehr setzen MUSSTE.
Auch darf natürlich kein Gladiator so gut im Kämpfen sein wie ein Kriegerakademie-Abgänger,
denn "ihm wurde ja nicht beigebracht, wie er bestimmte Techniken gezielt einsetzt".
Nun, stattdessen hatte der Gladiator 4 Jahre lang echte Kampferfahrung (jeden Tag muss er denken: "Ob ich heute sterbe?").
Ich könnte die Liste endlos fortführen.
Zusammengefasst sind die Leutz meiner Gruppe intolerant gegenüber Allem, was sich vom Durchschnitt unterscheidet (damit meine ich z.B. Berufe, die erst vom SL erlaubt werden müssen, weil sie zu exotisch sind).
Da diese Frage nach dem Klischee auch andere Systeme betrifft (warum sollte ein D&D Magier nicht so stark sein wie ein Paladin, wenn er jeden Tag Muskeltraining betrieben hat? Jeder Mensch muss schließlich Abwechslung im Leben haben, und kann nicht 12 Stunden am Stück lesen und lernen...),
führe ich sie im SL-Bereich auf.
Also, bitte äußert euch zur weitreichenden Klischee-Frage!!!
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was den holzfäller und den gladiator betrifft:
wer ab und an mal auf dsf die lumberjack-contests verfolgt SIEHT wie verdammt GUT die jungs mit ihren äxten umgehen können. da wird mit hieben im sekundentakt ein ca 80cm dicker baumstamm in 2 teile gehackt, und selten dauert es länger als 30 sekunden...
der akademie-krieger kann vielleicht seine waffe(n) perfekt beherrschen, und kann einen apfel in der luft schälen, aber er hat sicherlich während seiner lehrzeit nie dem tode ins auge geblickt, währender der gladiator tagtäglich um sein leben kämpft. seine techniken sind vielleicht nicht sehr ausgefeilt, aber sehr effektiv. gutes beispiel: der film gladiator ;)
der krieger lernt vorallem zu kämpfen, der gladiator lernt zu töten...
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Zwerge und Alkohol...
Naja, ich habe zwei gute Freunde, die jedes Wochenende weggehen.
Der eine trinkt gerne einen zuviel und das häufiger.
Der andere macht das seltener, trotzdem säuft er den anderen gerne dabei unter den Tisch. Mag daran liegen, daß die Massenverteilung ungefähr bei 1:3 liegt.
Ein Zwerg ist massig und Masse verträgt nun mal Alkohol.
Die Menge am Blut im Körper rechnet sich alleine schon proportional, wenn man die Menge an Alkohol für den Promillegehalt einrechnet.
Die Geschichte mit dem Gladiator finde ich allerdings ziemlich unsinnig, wer denkt sich denn sowas aus?
Der Triatlon-Magier ist sicherlich möglich, aber wozu seine besten Attributswerte in unwichtige Attribute legen. Und auch: Warum gewicht stemmen? Ein Magier braucht keine Muskeln, er kann zaubern.
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bei dem magier könnte körperliche fitness darin begründet liegen, das
a: das zaubern erschöpft
b: körperliche disziplin mit geistiger disziplin einhergeht (wenn du deinen geist bewegen willst, bewege deinen körper!)
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was?da verträgt jemand mehr ALK als ein Zwerg?SKANDAL ;)
mein Gott, wenn sich die Gruppe daran stört ist ihnen auch nicht mehr zu helfen. Ein Gladiator, der vier Jahre überlebt hat, mäht jeden Kriegerakademieabgänger nieder. Ein Holzfäller kann selbstverständlich mit ner Axt umgehen.
weiteres Beispiel: Zitat aus meiner Gruppe..'ich kann das, ich bin ein Elb'
Gerade aussergewöhnliche Chars machen die Sache doch interessant, finde ich zumindest
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seine techniken sind vielleicht nicht sehr ausgefeilt, aber sehr effektiv. gutes beispiel: der film gladiator ;)
der krieger lernt vorallem zu kämpfen, der gladiator lernt zu töten...
Nun, ich denke Kampftechniken werden entwickelt um effektiv zu sein. Also lernt der Krieger auch kämpfen, um zu töten, wir sind ja nicht beim Sportfechten, sondern in einer Fantasywelt.
Tatsächliche Kampferfahrung gibt einem andere, mentale Vorteile, die sich in einem schnöden Fertigkeitswert nicht so leicht ausdrücken lassen...
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Ich kann so klisches auch nicht abhaben! EINZIGE AUSNAHME: Selbst ein untrainierter Zwerg kann locker mit dem schlimmsten menschlichen Säufer (das dürfe en Thorwaler sein) mithalten da das ganze zu grossem teil sogar angeboren ist...wobei wenn er bei mohas im dschungel aufgewachsen ist dann............. ;)
Ja ich versuche Klisches abzubauen wo ich sie finde:
SC1(Zwerg): Ich hasse doch den elfen oder?Dann is das doch begründet wenn ich ihn angreife! (Der elf war der waldläufer der gruppe)
Hmm aber eigentlich sind solche sachen immer das unsinnige überbewerten von sachen die zwar stimmen aber für manche spieler ZU VIEL bedeuten. Dafür hab ich ein beispiel, bei dem sich einem als SL wirklich die Zehennägel aufrollen sollten:
Die Gruppe hockt in einer Kneipe. Alles gerammelt voll. Sie müssen 2 stunden stehen bis sie einen tisch finden. 6 plätze 5 "helden" ne halbe stunde später, die Helden ham grad was gegessen, kommt ein halb ork barbare in die kneipe. Er war schon öfters hier und die leute wissen dass er eigentlich ganz umgänglich ist.Leider hatte ich 2 Leute in der gruppe die (wohl gemerkt ohne begründung) vorher festgelegt hatten dass sie keine halborks mögen! (wahrscheinlich hielten sie sowas für rollenspiel)Der halb ork setzt sich also zu den helden und sagt dass er nur lurz etwas im sitzn essen will. Naja was machen der neutrale Dieb und die chaotisch gute Waldläuferin dann? Sie bitten den Halb ork 3 mal zu gehen. Er sagt nochmals dass er nur kurz etwas essen will und dann gehen wird. Die anderen helden fangen an ein wenig mit ihm zu reden. Da sagt die waldläuferin doch allen ernstes: "ich werfe wie zufällig nen shuriken nach ihm" In der vollen kneipe mitten in der stadt! Naja es hat den halb ork 2 seiner knapp 60 HP gekostet. daraufhin gucken ork und alle anderen helden sie nur noch total vedutzt an! Bis auf den dieb der wollte auf den abort gehen und auf dem rückweg dem halbork von hinten die kehle durchschneiden! Einfach so! Naja der halbork hatte leider uncanny dodge und hat den dieb dann mit einem schlag auf minus 3 gebracht und ihn aus dem fenster geworfen. die waldläuferin wurde von beherzt eingreifenden kneipen besuchern nieder gerungen wobei sie ernsthaft noch versuchen wollte auf die leute mit ihrem schwert ein zu schlagen! Naja am ende haben diese 2 helden ihr leben halt im steibruch verbracht!
Was haltet ihr davon? Für mich is diese Aktion dumm, unbegründet und absolut ohne jeden gesunden menschenverstand getroffen!
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moin Teclador
also das man eine Abneigung gegen ein bestimmtes Volk hat ist durchaus Rollenspiel, allerdings sollte das auch in einem Hintergrund begründet und ausgearbeitet sein(was es hier ja nicht war). Sowas in der Kneipe abzuziehen ist nicht nur unnötig sondern auch dumm. Naja auf jeden Fall Riesendeppen die Zwei und zu Recht jetzt lebenslang im Steinbruch
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Ich denke, man sollte sich nicht zu stark an den Regelvorgaben hochziehen, sondern durchaus mal Raum für begründbare Ausnahmen lassen. Wohlgemerkt BEGRÜNDBAR!
Ich schätze, Deine Spieler weigern sich deshalb gegen Deine Charaktervorschläge, weil sie in ihnen die Gefahr sehen, daß Du Dir, ausgestattet mit einer Vorgeschichte, gewisse Vorteile erschleichst, die Dir normalerweise verwehrt bleiben (z.B. besseres Kampftalent zu Beginn etc.). Solche Ansätze können, aus dem Ruder gelaufen, ja sogar dem Powergaming Tür und Tor öffnen (Bestes Beispiel, von Dir selbst genannt: Der Magier, der den Paladin an Stärke übertrifft, "weil er ja Muskeltraining macht...").
Ich interpretiere das Verhalten Deiner Spelrunde so: Deine Jungs haben Angst, daß Du ihre "ordnungsgemäß" erschaffenen Charaktere wertetechnisch überfügeln könntest (und ihnen dann auch während eurer Abenteuer den Rang ablaufen könntest), weil Du Dir eine mal mehr, mal weniger gute Vorgeschichte aus "Ausrede" hast einfallen lassen. Um sowas zu verhindern, klammern sie sich wohl zu krass an die Regeln, um auf diese Weise Gerechtigkeit für alle Spieler zu erzwingen.
Mein Tip an Dich: Paß auf, daß Du die Veränderungen nicht nur triffst, um bessere Werte zu bekommen und Dir demzufolge eine extra dafür passende Vorgeschichte zusammenschusterst. Dann nämlich wären die Befürchtungen Deiner Spielrunde berechtigt.
Mein Tip an die Runde: Nicht überreagieren. Sollte es sich nur um kleinere Änderungen halten, die den betreffenden Charakter einfach nur in erster Linie interessanter machen, sollte sowas erlaubt sein. Wenn abzusehen ist, daß sich hier jemand einfach nur einen "besseren" Helden heranzüchten will, sollten sie dem allerdings schon einen Riegel vorschieben.
Und selbst wenn Du dann doch mit den Standart-Startwerten losgegen solltest: Deswegen muß Dein Holzfäller, Zwerg oder Magier noch lange kein Klischee sein! Klischees entstehen beim SPIELEN, nicht durch Talentwerte!
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Der Triatlon-Magier ist sicherlich möglich, aber wozu seine besten Attributswerte in unwichtige Attribute legen. Und auch: Warum gewicht stemmen? Ein Magier braucht keine Muskeln, er kann zaubern.
Erstens: Seine Punkte nur auf "wichtige" Attribute legen, hat diesen unangehmen Hauch von Powergaming. (Man benutze grundsetzlich keine nicht punktbasierten Charaktererschaffungssysteme. Aber das ist ein anderes Thema.)
Zweitens: Das ein Magier zaubern kann ist eine wahre Aussage. Was diese Zauberei so anrichtet, ist abhängig von der Spielwelt.
Zitat aus meiner Gruppe..'ich kann das, ich bin ein Elb'
Find ich nicht schlimm. Ist IMO in etwa so wie "Mein Char hat eine allgemeinbildende Schule besucht."
Nun, ich denke Kampftechniken werden entwickelt um effektiv zu sein.
Ich weiß nicht, wie deine Voraussetzung auf dem Gebiet sind, aber ich betreibe seid 12 y Jiu-Jitsu. Und vieles was man da lernt, ist einfach nicht praxisrelevant. Des weiteren sind mir da durchaus schon einige ziemlich letale Techniken unter gekommen, aber ich bezweifle stark, ob ich (mental) dazu in der Lage wäre, jemandem ins Genick zu springen.
Ich interpretiere das Verhalten Deiner Spelrunde so: Deine Jungs haben Angst, daß Du ihre "ordnungsgemäß" erschaffenen Charaktere wertetechnisch überfügeln könntest.
Wenn ich das Ganze richtig verstanden hab, ging es hier nie darum, ob man bei der Charaktererschaffung die Regeln überschreiten darf, sondern nur ob ein wenig Kreativität bei der Char-Erschaffung erlaubt ist.
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Ich interpretiere das Verhalten Deiner Spelrunde so: Deine Jungs haben Angst, daß Du ihre "ordnungsgemäß" erschaffenen Charaktere wertetechnisch überfügeln könntest.
Wenn ich das Ganze richtig verstanden hab, ging es hier nie darum, ob man bei der Charaktererschaffung die Regeln überschreiten darf, sondern nur ob ein wenig Kreativität bei der Char-Erschaffung erlaubt ist.
Klar ist das erlaubt. Trotzdem muß man die Grenze ziehen zwischen kreativer Ausgestaltung einer guten Figur und kreativen Ausreden, seine Figur besser als gut zu machen. Ich fürchte nämlich, es geht hier insgeheim mal wieder nur darum, daß hier jemand seinem Holzfäller, Gladiator und Magier zu Beginn bessere Kampfwerte verschaffen möchte und das als Kreativität verkauft, um hier besonders viele Zustimmungen zu erhalten ("Klar, sei kreativ!"), mit denen er dann vor seiner Runde auftrumpfen kann. Sollte ich mich da arg verschätzt haben (kann ja sein, daß die Spielrunde tatsächlich aus miesen Regelknechten besteht, die auch das kleinste bißchen kreative Freiheit unterbinden wollen) bitte ich hier dann doch um Entschuldigung :-X.
Ich betone aber nochmals: Zu einer klasse Hintergrundgeschichte und einem wunderbar facettenreichen Charakter gehören nicht zwangsläufig gleich irgendwo modifizierte Startwerte. SEiner klischeefernen Kreativität kann man auch anders freien lauf lassen.
[shadow=red,left,300]TEXT[/shadow] PS: Wasn das hier für'n Button?[shadow=red,left,300]TEXT[/shadow]
Ah... interessant...
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....warum sollte ein D&D Magier nicht so stark sein wie ein Paladin, wenn er jeden Tag Muskeltraining betrieben hat? Jeder Mensch muss schließlich Abwechslung im Leben haben, und kann nicht 12 Stunden am Stück lesen und lernen
Also ich sehe das so..... natürlich mag es sein das ein Magier durchaus so stark sein kann wie ein Paladin aber die Regel ist es nicht.
Man bedenke einfach das bei einem Magier die Studien im Vordergrund stehen. Natürlich kann er auch "nebenbei" ein wenig Muskeltraining durchführen aber es bestimmt schon die Logik das er darin niemals so gut sein wird wie jemand der das "hauptberuflich" macht wie z.B. ein Paladin oder 0815 Krieger.
Genauso kann es natürlich sein das ein Krieger nebenbei Studien betreibt aber auch er wird in aller Regel niemals darin so gut sein wie z.B. ein Magier der das "hauptberuflich" macht.
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Das erinnert mich an den Sohn des Schmiedes der Magier wurde... (AD&D 2nd), er hatte eine Staerke von 18 und die ensprechenden Muskelpakete und schon sich auch vor jedem Spruch entsprechend dramatisch/auffaellig die Aermel hoch...
Sein Ende war etwas unruehmlich...
Im ersten Kampf(!) wurde er von einem Ork mit dem er mit gezogenem Kampf...aeh...Magierstab in den Nahkampf ging auf einen Schlag erschlagen...
War aber ne nette Idee (wenn auch recht kurz)
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klar kann man den 18 Stärke Magier basteln.....is auch mal ne nette idee! Aber wäre jemand der diese körperlichen vorrausetzungen bzw. dieses interessen gebiet hat nicht eher irgend eine form des kämpfers geworden? Ich meine wenn er dann später auf abenteuer auszieht.......
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Was haltet ihr davon? Für mich is diese Aktion dumm, unbegründet und absolut ohne jeden gesunden menschenverstand getroffen!
absoluter bockmist jemanden gleich töten zu wollen nur weil man den nicht leiden kann oder "etwas gegen halborks hat". vorallem in einer stadt in einer vollbesetzten taverne! die beiden können sich glücklich schätzen NUR im steinbruch gelandet zu sein, und nicht auf dem schaffot wegen versuchtem mord...
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Aber wäre jemand der diese körperlichen vorrausetzungen bzw. dieses interessen gebiet hat nicht eher irgend eine form des kämpfers geworden? Ich meine wenn er dann später auf abenteuer auszieht.......
Ahhh. Siehs mal etwas differenzierter. Kaum jemand nimmt sich vor "Abenteurer" zu werden. Wenn man nicht grade SC ist, ist das mit Sicherheit der Job mit den schlechtesten Aussichten.
Und vielleicht dachte sich Papa-Schmied ja "Mein Sohn wird was besseres. Der geht zur Akademie."
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Oder du hast einen Hintergrund in dem nicht jeder einfach so Magie wirken kann...
Da wird dann derjenige zum Magier ausgebildet der magisches Talent hat (und rechtzeitig von einem Lehrmeister gefunden wird)
Und da ich bisher noch KEIN System gesehen habe wo ein Magietalent eine MAXIMALstaerke vorgegeben hat, ist das drin...
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Sorry! Aber einen Arnold Schwarzenmagier kann ich mir nur schlecht vorstellen. Ich denke das das Studium der arkanen Künste ;) Sehr viel Zeit beansprucht, in der man eben nicht seinen Body buildet. Je mehr sich ein Magier seinen Studien widmet vernachlässigt er dabei seine körperlichen Fähigkeiten. Genauso wird ein Krieger nicht ein gar feines Reimchen aufsagen, während er gegen die Unholde der Finsternis antritt, nur weil er auf seine Poesie-Fertigkeit zufällig +18 hat!
Werte so zu verteilen, das die Charakterklasse rauskommt, die man anstrebt halte ich noch nicht für Powergaming, man würfelt ja nicht immer hohe Ergebnisse.
Einige Fehler korrigiert [/size]
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@ A. X. X. Ja danke das hab ich mir auch gedacht. Ich weiss schonw arm ich mir 2 mal überlegt hab WEN von meinen freunden ich zu meiner neuen DSA 4 gruppe eingeladen hab...
Mal ganz allgemein: Ich finde diese "unpassende" werte sind für ausnahme-helden sehr schön und stimmungsvoll. Aber man braucht einen entprechenden Hintergund!
Ich würde bei DSA zum beispiel keinem Magier erlauben einfach zusagen: "Muskeltraining ist mein Hobby das hab ich immer gemacht deshalb will ich meie Stärke auf 14 pushen" Da muss schon was besonderes her!
@Selganor Ja ich hab auch noch kein Maximun gesehn aber ich würde zu hohe werte wie oben beschrieben einfach nicht zulassen.
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Vielleicht nicht fuer alle Krieger aber einer der Tests der Fianna war:
The applicant must be versed in the Twelve Books of Poetry, and must themself be able to compose skillful verse in rhyme and meter such as were the masters of Gaelic Poesy.
Und wer jetzt denkt die Fianna waren einfach nur eine Gruppe Barden, dem sei der naechste Test genannt:
The applicant must then be buried to their waist in the earth, and then armed with a shield and a hazel stick, defend themselves against nine warriors who would stand around them and cast spears. If the applicant were wounded, he/she failed and was not accepeted.
Um nicht das ganze Dokument zu zitieren, hier sind die Infos ueber Finn und die Fianna (http://www.shadowdrake.com/celtic/fianna.html)
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ÄHM ich glaube nicht das man die Fianna (damit ist doch der Werwolfstamm gemeint oder?) hier als gegenbeispiel einbringen kann, da ein Charakter aus diesem Stamm (so weit ich mich als Hunter-jünger da auskenne)
schon auf diesen dualismus Gälische Kultur/Krieger ausgelegt ist. Genau wie bei DnD der Paladin mit seiner Stärke/Charisma Auslegung!
Stell dir doch mal en Knochenbeisser mit 3 oder 4 dots auf Etikette vor!!! Oder nen Glasswandler mit Wildniskenntnissen! (EIA DER MACHT HALT GERNE GROSSWILD SAFARI ;D)
UPSSS du meinst ja garnicht den Werwolfstamm aus WoD...........naja das was da steht sieht mir eher nach den typischen überzogenen Geschichten von "früher" aus! SO wie "Von den Ninja war bekannt, dass jeder von ihnen aus dem Stand eine 7 Meter Mauer überwinden konnte" Und damit ist bestimmt nicht langsames hochkraxeln gemeint!
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Mhhh....
Ich denke, wenn ein Spieler einen muskelbepackten Magier spielen will, sollte man ihn ruhig lassen. Warum auch nicht?
Gefährlich wird es, wenn der Spieler es eigentlich nur darauf auslegt dem Krieger im Kampf Konkurrenz zu machen. Aer die meisten Spiele verhindern so etwas ja schon im System recht effektiv.
(ZBsp: DSA: Wer hier viel auf körperliche Attribute und Waffenfertigkeiten geht, hat halt nicht mehr soviel GP für Zauber und Klugheit übrig.... davon abgesehen, dass er sowieso vergessn kann sich die ganzen Kampfspezialfertigeiten zu kaufen. D&D: Wer hier in zwei Charakterklassen aufsteigt (Fighter / Wizard, sagen wir mal) kann zwar kämpfen und zaubern, aber beides jeweils halt nicht so gut wie ein klassenreiner Charakter).
Was ich eigentlich sagen will:
Man sollte Spielern immer größtmögliche Freiheit beim Charakterbau lassen. Nur wenn offenkundig gemaxt wird und dabei gleichzeitig jegliches glaubhaftes Charakterkonzept flöten geht sollte eingegriffen werden.
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zum thema muskelbepackter magier:
ad&d, forgotten realms, waterdeep, khelben blackstaff
ein hochstufiger erzmagier, mit einer stärke von 17! ein baum von einem mann ;) ergo: nicht jeder magus ist dürr und klapprig. körperliche stärke drückt sich nicht immer in wuchtigen muskeln aus, sondern viel öfter in stämmiger statur.
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Ich sehe die Sache hier ähnlich wie Tobi:
Ich glaube hier versuchr jemand sich Vorteile zu erschleichen und sich durch großen Zuspruch einer Internet-Community eine gute argumentative Grundlage zu schaffen.
1.) Dein Söldner soll besser saufen können wie der Zwerg?
2.) Dein Gladiator besser kämmpfen können als der Krieger?
3.) Der Holzfäller soll mit einer Axt richtig kämpfen können?
4.) Ein Magier so stark wie ein Paladin?
Auf diese Sätze reduziert kling mir das ganze doch sehr nach PG.
Zu 1.) Das interssiert nur wirklich keinen, ist doch egal wer mehr verträgt...
Zu 2.) Hier stimme ich mit Samel überein: Der Krieger war auf einer Kriegerakademie und nicht im Sommercamp. Der hat die bessere Ausbildung ist auch darauf trainiert zu töten, ich denke mal die Ausbildung war noch um einiges härter als die der Marines in "Full Metal Jacket" und nur die Stärksten überleben.
Der Film "Gladiator" ist ein gutes Beispiel: Immerhin ist Maximus ein ausgebildeter Krieger und räumt mit den herkömmlichen Gladiatoren ziemlich auf...
Zu 3.) Das ist doch lächerlich. Sicher kann er sich notdürftig mit seiner Axt wehren, aber nicht so, dass man es kämpfen nennen kann, jeder der eine Axt schwingt ist erst einmal gefährlich, gegen einen richtigen Kämpfer dürfte er allerdings keine Schnitte haben.
Zu 4.) Ein Magier so stark, wie jemand der quasi hauptberuflich seine Muskeln trainiert? Wohl kaum...
Ein Magier muss kein Hänfling sein, aber ein Paladin ist auf Kampfkraft trainiert, da dürfte er doch einiges mehr auf der Dachpfanne haben als ein Magier, der ja auch noch irgendwann seine arkanen Studien weitertreiben muss...
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Stell dir doch mal en Knochenbeisser mit 3 oder 4 dots auf Etikette vor!!!
Wie wärs mit nem gesellschaftlichen Aussteiger? Oder einem gesellschaftlichen Absteiger? Oder einem Wolf den kein anderer Stamm haben wollte (Metis)? Oder einem Char der nur Mitglied der Glaswandler ist, weil kein anderer Stamm da war, um ihn aufzunehmen (man bedenke Werwölfe sind auch relativ selten).
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Was ist jetzt groesseres Powergaming:
Seine Staerken in Bereiche zu legen in denen man sowieso schon gut ist um NOCH besser zu werden oder zu schauen anstelle dessen die Herausforderung aufzunehmen einen ungewoehnlichen Vertreter der Gruppe zu machen.
Einen Flambeau-Heiler, einen wahrheitsliebenden Amberianer, einen "staedtischen" Elf, ...
Und was den Bone Gnower mit Etiquette angeht...
Da muss man nur an die Schwaeche seines Stammes denken und schon werden seine Versuche sich zu benehmen und ses allen recht zu machen mit Naseruempfen, mitleidigen Blicken und (systemtechnisch) Abzuegen auf den Wurf "belohnt".
Schon mal so darueber nachgedacht ?
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*schulterzuck* Ich kenn mich mit werwolf net so gut aus tut mir leid!
Naja ich verurteile es nicht als Powergaming was unnatürliches zu acmhen aber es muss bitte SINN ergeben!
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Machen Hobbies Sinn ?
Nicht umsonst werden die in Judge Dredd "Crazes" genannt.
Wenn sich ein Magier auch mit der Schwertkunst beschaeftigt dann macht er das fuer gewoehnlich aus den selben "Resourcen" aus denen er auch seine magischen Kraefte steigern koennte (einzige mir bekannt Ausnahme waere Midgard mit K(ampf)EP, Z(auber)EP, aber auch da kann er es mit den "normalen" EP machen...)
Wenn also ein Magier einen Kampfstil hoeher priorisiert als seine Magie (zumindest temporaer) wo ist dann das Problem ?
Im Allgemeinen wird er trotzdem nicht besser kaempfen koennen als ein vergleichbarer Krieger.
Aber das kann natuerlich sein, dass ich diese Einstellung entwickelt habe weil eines meiner Lieblingssysteme (Hero System) ohne Probleme Magier mit Kampfstilen oder Diebe mit kleineren magischen Faehigkeiten oder was auch sonst noch zulaesst.
Man muss halt nur beruecksichtigen, dass wenn man X Punkte (pro Stufe oder wie auch immer) hat und diese vollstaendig auf einen Bereich (Kampf oder Magie) einsetzt, dann wird man in diesem IMMER besser sein als jemand der diese X Punkte auf die beiden Bereiche aufteilt...
Klar kann das Multitalent mehr (verschiedene Dinge) als der Spezialist, aber er wird in dessen Spezialgebiet nie so gut sein wie der Spezialist.
Allein das ist Ausgleichfaktor genug.
Ich gebe allerdings denjenigen Recht die sich darueber aufregen wenn diese "Zusatzfaehigkeiten" einfach so (also ohne Aufwand) hinzukommen.
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Sorry! Aber einen Arnold Schwarzenmagier kann ich mir nur schlecht vorstellen.
Das nicht. Aber einen Dolph Lundalchemist. ;D
Ich persönlich finde, das Magier, die sich mit der Verstärkung und der Veränderung des menschlichen Körpers beschäftigen, eher in Richtung Schwarzenegger tendieren. Besonders wenn sie auf Abenteuer gehen. Wofür haben die denn sonst den ganzen Krempel gelernt?
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Das nicht. Aber einen Dolph Lundalchemist. ;D
Wie wahr... der Mann hat immerhin ein Diplom in Chemie und hatte sogar ein Stipendium beim MIT gekriegt...
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Tja, wir hatten da mal eine nette Szene mit einem "Klischee-D&D-Spieler" und unserem Halbling Priester/Dieb. Der lief natürlich nur als Priester durch die Gegend, und so kannte ihn meine Paladineuse (wie ist gleich die weibliche Form von Paladin???) halt auch.
Der andere Spieler sah Halbling = Dieb und fragte dann auch entsprechend, "wo denn der Dieb sei", was ihm erstmal ungläubige Blicke und eine Strafpredigt von der Paladininin (oder so...) eintrug, über Vorurteile einem ehrenwerten Priester und so weiter ;) Der Spieler hat erstmal ganz schön kariert geschaut...
Klar, mit Klischees rumspielen macht viel Spaß... Aber ich hab auch oft erlebt, daß solche bei Nicht-Standard-Chars die Hintergrundgeschichte völlig banal wurde - irgendwie waren sie eben mehr "Der Seti" oder "der White Howler" oder so und erstarrten damit erst recht im Klischee... Mit Klischees rumspielen kann man mit Standardcharakteren fast besser. :D
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Du hast Paladose vergessen ;) BTW: War das Slobos Brandobaris Hohepriester
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Ich weiß die richtige Bezeichnung wieder (zumindest bei diesem Charakter): Iron Maiden!!!
@Selganor: Yo!
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Oh...der name weckt assoziationen............... ::)
[size=0.3]ÄNDERUNG:Fehler[/size]
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Also, erstmal habe ich natürlich nichts dagegen, wenn ein Charakter nicht immer den Klischees seiner Klasse entspricht, aber bei den gegebenen Beispiel richt für mich vieles doch sehr nach PG, schon alleine durch die Angabe von Beispielen (so stark wie ein Paladin, besser als ein Krieger etc.) wo die "nicht-Klische-Eigenschaft" direkt mit einer anderen Klasse (dem SC eines anderen SPielers?) verglichen wird.
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Und was den Bone Gnower mit Etiquette angeht...
Da muss man nur an die Schwaeche seines Stammes denken und schon werden seine Versuche sich zu benehmen und ses allen recht zu machen mit Naseruempfen, mitleidigen Blicken und (systemtechnisch) Abzuegen auf den Wurf "belohnt".
Schon mal so darueber nachgedacht ?
Nein. Im Grundregelwerk sind die Stammesschwächen nicht enthalten und ich besitze nur dieses. (Und alle Beispiele über die Dinger fand ich immer ziemlich schwachsinnig, aber das gehört nicht hierher.)
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OK... ich hab's eben nochmal nachgeschaut (meine aktiven WOD-Zeiten sind schon 'ne Weile vorbei) aber auch wenn die systemtechnischen Abzuege nur in Players Guide/Tribebook stehen sind die rollenspielerischen Auswirkungen in nahezu jeder Beschreibung der Sichtweise ander Staemme gegenueber den Bone Gnawern aufgefuehrt...
Klar wird ein Bone Gnawer Diplomat nie das Ansehen erhalten das ein Silver Fang hat (schon alleine wenn man den 3-5 Wuerfel Bonus betrachtet, den jeder SF jedem anderen Garou gegenueber hat, und den kann sich kein BG holen... auch aus dem Regelwerk), aber warum muss das einen Bone Gnawer daran hindern doch ein Vermittler zu werden ?
Es ist doch nur eine weitere Herausforderung...
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Ganz meine Meinung.
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Ja er wird ein vermittler! Aber er wird nie Diplomat!
Er kann dann vielleicht sehr gut zwischen strassengangs etc. vermitteln aber es gibt einfach dinge die ihm verschlossen bleiben werden!
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klar kann man den 18 Stärke Magier basteln.....is auch mal ne nette idee! Aber wäre jemand der diese körperlichen vorrausetzungen bzw. dieses interessen gebiet hat nicht eher irgend eine form des kämpfers geworden? Ich meine wenn er dann später auf abenteuer auszieht.......
Wer sagt, daß mit Stärke 18 das interessengebiet auch gleichzeitig beim Kämpfer liegt. Nur weil jemand stark ist, heißt das doch nicht, daß er sich automatisch zum Krieger entwickelt. Genauso gut kann es doch auch sein, daß eine hoche Stärke Grundvoraussetzung ist, um in die Akedamie der Kampfmagier aufgenommen zu werden: "Du wirst hier nur Mitglied, wenn du Bruder Hiazimt im Amdrücken besigst" (ok, eher unwahrscheinlich aber Magier können schon seltsam sein.) ;D
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Du hast Paladose vergessen ;) BTW: War das Slobos Brandobaris Hohepriester
Hiesen Weibliche Paladine nicht einfach nur Iron Maiden?
Mist nicht weit genug gelesen. Und Leonie war wieder mal schneller. Typisch.
Manchmal könne Klischees aber auch ganz nützlich sein. Vor allem wenn die Spieler glauben, sie wissen auf welches Klischee man als Master zu steuert. Wenn man dem entsprechenden Klischee dann einen kleinen Twist gibt, oder es ganz weg läst, dann schauen die Spieler um so erstaunter.
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Du hast Paladose vergessen ;) BTW: War das Slobos Brandobaris Hohepriester
Hiesen Weibliche Paladine nicht einfach nur Iron Maiden?
hmm.. was wäre dann ein Prister in einer Rüstung? Sacred steel? bzw. Heiligs Blächle? ;)
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Okey Slobo ich verstehe schon was du meinst!
ich hab ja nix dagegen wenn jemand ne gute begründung für seine "außergewöhnliches Talent hat, aber eine echte Person in einer Fantasy-welt bestimmte fertigkeiten hat wird wohl wie auch in der echten welt seinen "Talenten" folgen anstatt Misserfolge zusammeln:
Zum Beispiel wird ein CHAR mit Stäkre 16 und INT 12 es schwer haben in ner magier akademie ernstgenommen zu werden bzw. gut voranzukommen!
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Oder wie stehts mit den Anhängern des zwergengottes Moradin? Is das dann die "Brotherhood of Steel"? ;)
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Stimmt schon. Aber wenn seine Werte nicht so weit auseinander liegen, dann hat er die freie Auswahl. Wenn er Stärke 15 und Inteligenz 14 hat, dann wird man ihm schon noch ernst nehmen. Außerdem wie mist man in einer Fantasywelt die Inteligenz einer Person. Klar, mann kann das durch irgendwelche Test überprüfen. Aber das sagt doch nichts über die Tauglichkeit zum Magier aus, sondern nur über die Lernfähigkeit.
Im Prinziep kann ein Charakter mit einer niedriegeren Intiligenz ein besserer Magier sein, als sein hochinteligenter Kommilitone, auf grund der Tatsache, das er seine Magie kreativer einsetzt. Und wenn man in bestimmte "Spartenberufe" will, kann es schon Sinnvoll sein bestimmte Untypische Atribute entsprechend höcher zu haben.
Der Sohn des Schmiedes hätte sich ja zum Beispiel auf das herstellen Magischer Waffen/Rüstungen spezialisieren können.
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Oder wie stehts mit den Anhängern des zwergengottes Moradin? Is das dann die "Brotherhood of Steel"? ;)
Ich glaub eher "Drunken Master" oder?
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Jetzt könnte man auch fragen ob der höchste Feiertag von Corolan Laraitian (so heisst doch der elfen gott oder???) der "Christopher-Street-Day" is! ;D
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Jetzt könnte man auch fragen ob der höchste Feiertag von Corolan Laraitian (so heisst doch der elfen gott oder???)
Naja, FAST.
Corellon Larethian, glaube ich. 8)
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Ja er wird ein vermittler! Aber er wird nie Diplomat!
Er kann dann vielleicht sehr gut zwischen strassengangs etc. vermitteln aber es gibt einfach dinge die ihm verschlossen bleiben werden!
Danke für die Ausrufezeichen. Begründung wär mir lieber.
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@1of3: Ach komm jetzt mockier dich net über die "!". Ich meinte damit, dass ein Bone Cnawer mit z. B. 3 Dots auf Diplomatie vielleicht ein guter Vermittler in seinem Millieu wird (daher Strassengangs,Penner etc.) und das wegen seines könnens seines Talents. Er wird aber keine "gewöhnlichen" Diplomaten ersetzen können da ihm einfach andere Dinge die dafür nötig sind (Ansehen,Status,etc.) fehlen.
Das ist so wie mit dem starkn Magier der aber trozdem kein mörder schwertkämpfer wird weil ihm die anderen fähigkeiten dazu fehlen.
SO da hast du deine Argumente!
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War das die Frage ?
Soweit ich weiss ging es doch darum ob wie sehr Klischeecharaktere "Pflicht" sind oder nicht.
Es ging nicht darum ob es Magier mit Schwertkampffaehigkeiten gibt oder ob ein Bone Gnawer Diplomat werden kann oder nicht...
Klar hat ein Bone Gnawer einen schwereren Stand als Diplomat, aber gesetzt den Fall er laesst sich von dem Handikap nicht zurueckschrecken (bzw. der Spieler haelt es nicht fuer "Verschwendung" Punkte in eine Faehigkeit einzusetzen in der er wohl kaum ein absoluter Spezialist wird)...
Was waere wenn er allen Schwierigkeiten zum Trotz es dennoch schafft einen Erfolg zu erzielen wo es andere nicht geschafft haben ?
Waere das nicht ein noch groesserer Erfolg als es fuer jemanden waere der von Natur aus schon mit derartigen Vorteilen gesegnet ist ?
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Natürlich wäre das ein grosser erfolg für ihn auch wenn der erfolg an sich nicht sooo gross war.
Aber hey ich glaube das ganze geht wirklich en bissi vom thema ab...
Also meine allgemein gefasste meinung ist:
Klischee sollte keine Pflicht sein! Man sollte aber als SL sehr genau darauf achten auf was es dem Spieler ankommt: Minimaxing oder die Erschaffung eines interessanten Charakters. Auch will ich ne anständige Erklärung für die Fertigkeiten. Je ausgefallener die Fertigkeit desdo ausgefallener die erklärung. So würde ich das ganze handhaben.
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@teclador:
Das war ja mein Problem...
Ausgefallene Erkl#ärungen wurden von der Gruppe als "Ausreden" aufgefasst, um herbste Superwerte zu haben!
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Ja, Mann, TheNewOne! Wenn Du durch irgendeine Hintergrundgeschichte Deinen Charakteren ihre Superwerte immer nur auf den "wichtigen" Feldern wie Kampf, Gassenwissen, Gefahreninstinkt und was halt sonst immer so in Abenteuern oft benutzt wird, beschaffst, kann ich gut verstehen, wenn sich Deine regeltreuen Spieler über's Ohr gehauen fühlen!
Jetzt mach' einmal die Probe auf's Exempel. Geh' diesmal NICHT hin und erzähle: "Mein Holzfäller hat aber 3 Punkte mehr auf Äxte, weil er dauernd gegen Wölfe kämpfen musste!". Sondern sag jetzt einfach mal (nur zum Test, Du musst ihn nicht wirklich spielen wollen): "Mein Söldner hat aber 3 mehr auf Töpfern und 1 mehr auf Musizieren Flöte, weil er in den dreckigsten Vierteln von Neetha aufwuchs. Schon mit vier Jahren war er gezwungen, zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen, wenn sie nicht alle verhungern wollten. Betteln und Schnorren war an der Tagesordnung, später lernte er auf einer selbstgeschnittenen Weidenflöte ein paar einfache Melodien, mit denen er und sein älterer Bruder auf den Plätzen der Stadt ein paar Heller dazuverdienen konnten - mussten, denn sonst hätte es Schläge noch und noch gegeben. Als er schließlich mit neun bei einem schäbigen Töpferladen in der Gasse als Gehilfe aufgenommen wurde, war er täglich 16 Stunden damit beschäftigt, kleine Gefäße und Krüge zu formen. Das Leben war verdammt hart, doch schien er als einer der wenigen eine Perspektive zu haben, aus der Gosse hochzukommen. Eine bescheidene Zukunft schein ihm vorgezeichnet zu sein, besser als gar nichts. Doch er litt unter den Verhältnissen blablabla irgendwann schafft er es, Söldner zu werden, aber die Zeit hat ihn bis heute geprägt: In jeder Stadt lenkt er seine Schritte zunächst in die Armenviertel, wo er einem wildfremden Knaben ein paar Münzen zusteckt. Außerdem PiPaPo"
So. Und wenn Deine Gruppe JETZT noch sagt: "Wat?!? Drei mehr auf Töpfern? Nix da, mein Freund! Steht nicht in den Regeln!" Dann wechsele schleunigst die Gruppe, dann sind das Idioten. Ich wette aber den Arsch meiner Katze daraf, daß Du damit durchkommst!
Denn meine Vermutung, weshalb Deine bisherigen Versuche abgelehnt wurden, habe ich schon weiter oben geschrieben: Powergameransätze Deinerseits...
Best,
says tobi
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Hey DAS ist mal ne gute Idee! @tobi!
@Thenewone.....sag mal...WIESO willst du den eigentlich diese "ungewöhnlichen" sachen spielen?
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Tja, ich schätze, es macht einfach Spaß, Klischees zu durchbrechen... Mein Ars-Magica-Magier hat einen Heidenspaß daran, sich als "Leibwächter" eines anderen Magiers auszugeben... und ganz ehrlich, mittlerweile kann er auch besser kämpfen als die meisten Grogs. Dafür kann er halt nicht so gut zaubern (ist ja auch unehrenhaft - naja, er ist nebenher noch Ritter...). ;)
Und ich spiele auch lieber den Ventrue-Anarchen als den Prügel-Brujah... Meine neue D&D-Bardin hat auch mehr Con als Cha... Es ist einfach interessanter, einen ungewöhnlichen Char zu spielen als den Standard-"Meine Familie wurde von einem Schwarzmagier getötet und ich mußte in den Steinbrüchen arbeiten"- Barbar. :D
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ich als sr-spiler hab keine probs mit klischees. ein magisch aktiver troll mit nem smg in der hand ist sowohl regel- als auch hintergrundtechnisch möglich...und mein zwreg wurde auch schon von nem elfen untern tisch gesoffen...
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in wie weit man sich an klischees hält, sollte keine frage des systems, sondern des hintergrundes sein. was Ich nicht einsehen kann ist folgendes: warum muss sich ein magier für seine stärke von "verdammt-hoch" rechtfertigen, für eine eben so hohe intelligenz allerdings nicht? klischees dürfen nicht dazu dienen, die hintergrundgeschichte auszudünnen, nur weil der charakter "normal" - und deshalb nicht erläuterungsbedürftig - ist!
durch die beschreibung des charakters, seines verhaltens und seines hintergrundes, muss sowieso jede facette der spieldaten erläutert werden. wenn der spieler sich keine gedanken gemacht hat, wie die werte seines charakters entstanden sind und unter welchen bedingungen dieser seine bisherigen entscheidungen (klassenwahl, fertigkeiten, abenteurerleben, etc) treffen musste, kann er ihn nicht richtig spielen!
abgesehen davon heisst es ja noch lange nicht, dass ein extrem-charakter extrem bleiben muss. schaut mal in das bundeskabinett, da gibt´s nen ganzen haufen solcher leute!
machen Wir mal ein beispiel: Tobias Firunkel ist der junge sohn des bekannten magiers Tomas Firunkel. seine mutter ist schon recht früh zu den ahnen gegangen und papa hat immer an seinem buch zu tun. dem entsprechend wächst Tobias auf, wie man als vernachlässigter junge nun mal aufwächst: unter gleichaltrigen. nachdem der junge 14 jahre so gelebt hat, zeigt sich ein talent des jungen: stärke 16. nur leider geht die karriere seines Vaters den bach runter, und dieser muss sich neu orientieren. er ist ehrgeizig und will es diesen professoren an der uni zeigen. da seine chance vorbei ist, besinnt er sich auf seinen sohn und lässt ihm endlich die zuneigung und aufmerksamkeit zukommen, die dieser schon immer wollte. einige jahre später plagen sich diese professoren an der uni mit einem studenten herum, der die kleinigkeiten der ersten semester glänzend beherrscht, sich bei neuen sachen ziemlich schwer tut und sich unter seinen kommilitonen mit der faust respekt verschafft.
ist doch ein interessanter charakter. er hat kaum die chance so zu bleiben wie er ist (spätestens wenn seine kommilitonen stärkere zauber lernen wird es für ihn an der zeit über sein verhalten nachzudenken). jedoch sind die möglichkeiten seiner entwicklung vielfältig: neben dem rauswurf aus der uni, könnte er von einem feuerball erwischt werden, freiwillig eine andere karriere wählen oder versuchen sich zu ändern, sich mit den kommilitonen anfreunden und sich durch das studium durchzubeissen... wenn er das schafft, endet er vielleicht als erzmagier in einem hohen turm in einer einsamen gegend... ;)
wenn man keine klischees spielen möchte hilft es vielleicht folgenden satz zu beachten:
die kindheit ist grausam, hart und kurz
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IMHO spielt hier doch das jeweilige System eine Rolle. Immerhin arbeiten viele Systeme mit Mindestwerten, um einen Beruf zu ergreifen.
Allerdings: Fragt das Militär, ob einer stark genug ist, in den Krieg zu ziehen? Kaum. Kann gerade stehen, tauglich.
Fragt man einen Ingenieur, ob er weiß, wo Guatemala liegt? Kaum. Is halt nicht sein Gebiet.
Natürlich gibt es Talent, und die meisten werden wohl versuchen, einen Beruf zu ergreifen, der diesem entspricht. Ich kenn aber sogar Ärzte, die lieber Mechaniker geworden wären.
Wenn also ein Char z.B. von seinen Eltern in eine Ausbildung gezwungen wurde, wäre der Stärke 18 Magier wieder logisch (eigentlich wollt er ja Krieger werden, aber ...).
Es gibt einen Haufen Beispiele in der Literatur, die mit dem "Klassenschema" der meisten Systeme nie zu spielen wären. Elric von Melniboné etwa. Mächtigster Zauberer seiner Welt, und ein verdammt guter Schwertkämpfer dazu.
Gandalf, der auch mit dem Schwert keine schlechte Figur abgibt.
Die 30 aus der Drenai-Saga. Krieger-Priester, mit magischen Kräften, die Meister der Klinge sind, obwohl sie Studien betreiben.
Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Warum dürfen also Autoren ihre Helden zu etwas Besonderem machen, und die Spieler nicht?
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Es kommt natürlich auch darauf an, wie die Charakter ausgewürfelt werden. Bei uns hatten wir im AD&D das System 3 mal 3W6 für jedes Attribut zu würfeln. Da wäre es duchaus möglich gewesen, einen ST 18, IN 16 Magier zu erwürfeln. Das hätte sogar dazu führen können, dass die Menschen zuerst eine bis zwei Stufen Krieger nahmen, um in den Genuss von Waffenspezialisation, höherer Start-HP und ST % kommen zu können und danach auf Magier zu wechseln. Den Nachteil von ca. 2000 XP, die sie nach dem Prozedere weniger als die Gruppenmitglieder hatten, wurde durch die besseren HP und ab lvl 2 oder 3 kamen die übrigen Kriegerfähigkeiten wieder dazu.
Seravajan
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Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Warum dürfen also Autoren ihre Helden zu etwas Besonderem machen, und die Spieler nicht?
Entweder hast du bis jetzt immer die falschen Spiele gespielt oder ich bin heute mental langsam.
Es gibt genug Systeme, die keine Klassen benutzen. Und selbst bei Klassen-/Stufensystemen kann man ja direkt Charaktere auf höheren Stufen bauen, um richtig dicke Leute darzustellen.
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@1of3: Ähm, ich spiele eigentlich nur Systeme ohne Stufen/Klassen. Hab auch mein eigenes entwickelt - da gibt´s zwar Berufe, aber eigentlich nur, weils für viele einfacher ist, als den Char von 0 selbst zu kreiren. Die Möglichkeit besteht aber, ebenso die des Schmiedes, der Räuber wird, um dann eine Söldnerkarriere einzuschlagen, etc.
Mir ging es nur darum, gegen die vielen Stimmen anzugehen, die da gleich von "Powergaming" reden - obwohl dieser Gedanke natürlich ebenso richtig sein kann. Und es waren hier einige dabei, die von PG sprachen, weil sie IMHO selbst gerne in Klischees denken.
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Ja, der Arme Althalus... aber erweiss sich ja zu wehren ;)
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Ich hab noch nicht ganz verstanden, was an einem Gladiator mit hammer Kampfwerten originell sein soll... ???
Wenn ein System Startwerte für Gladiatoren vorgibt, dann nimmt man die halt, und wenn man ihn selbst baut, dann sollte man sich nach den Regeln richten. Klischees werden durchbrochen, wenn ich meinem Charakter Fähigkeiten gebe, die er normalerweise nicht hat, aber doch nicht, indem ich ihn in seiner Paradefertigkeit noch besser mache!!
Ein interessanter Charakter wäre: Der Sohn eines Priesters wächst in einem Kloster auf und wird zum Ordenskrieger ausgebildet. Als er 16 ist, wird das Kloster von feindlichen Kriegern eingenommen, der Junge versklavt und in die Arena zum Kämpfen geschickt, wo er ein paar schmutzige Tricks lernt und an seinem Gott zu zweifeln beginnt. Schließlich kommt er frei und macht sich auf die Suche nach sich selbst.
Wenn dann ein solcher Charakter bessere Kampfwerte als ein normaler Gladiator hat, bitte. Er wird aber auch Punkte auf weniger effektive Fertigkeiten nehmen müssen, wie Religion, Alte Sprachen, vielleicht Geschichte, Astrologie, Lesen und Schreiben (okay, die können auch mal wichtig werden, aber...)
Holzfäller-Axtkämpfer finde ich okay, wenn auch nicht übermäßig originell. Die werden aber nicht so gut mit der Streitaxt umgehen können wie ein ausgebildeter Krieger! Statt dessen werden sie gut sein in Wildnisleben, Holzbearbeitung, Pflanzenkunde etc.
@ Bone-Gnawer-Diplomaten: Bei einem Lost Cup ist viel denkbar. Gerade bei Vampire und Werewolf liebe ich den Gegensatz zwischen Charakter und Clan/Stamm - bei Werewolf kann man das noch durch eine widersprüchliche Auspice verstärken.
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Mir ist ein gut gespieltes Klischee, an dem nichts originell ist, das aber Tiefgang und Hintergrund hat, lieber wesentlich lieber, als ein schlecht gespieltes originelles Charakterdesign, dem es an allem fehlt.
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Ich mag Klischee Charaktere. Warum?
Weil sie sich entwickeln können!
Viele Spieler fangen mit "fertigen" SCs an. Die sind von de Persönlichkeit komplex, haben reihenweise Probleme, die in der Rolle und dem Hintergrund verankert sind und habe sich so schon fest definiert.
Ich mag lieber einen Standardcharakter, der noch keine tiefgehenden sachen am Hals hat und so auch offen für neue Entwicklungen ist.
Wenn man sehr viel Arbeit in den Hintergrund und eine komplexe Persönlichkeit steckt, fällt es schwer, sich davon zu verabschieden und in eine neue Richtung zu gehen.
Aber gerade das verwurzelt den SC im Plot und sorgt für viel Spielspass.
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*applaudier*
Gut gesagt. Ich halte auch nicht viel davon, die komplette Persönlichkeit vorher auszuarbeiten. Deswegen spiele ich auch gern sehr junge Charaktere. Trotzdem gebe ich dem Charakter gern einen originellen Hintergrund und ein Konzept, in dem einige Widersprüche und innere Konflikte angelegt sind. Wie sich der Charakter den anderen SCs gegenüber dann verhält, wie er seine Konflikte lösen wird und wie er sich entwickelt, kann nur das Spiel selbst zeigen.
Wenn man eine zu feste Vorstellung vom Auftreten und der Persönlichkeit des Charakters hat, bevor das Spiel beginnt, ist Enttäuschung vorprogrammiert, weil es nur selten gelingen wird, den Charakter genau so darzustellen, wie man es geplant hatte. Die Reaktionen der Mitspieler werden gewiss anders als erwartet ausfallen!
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Hmmm. meine Chars sind eigentlich meistens "voll" entwickelt und "von ihrer Sache überzeugt" (nur ein beispiel die Überzeugung).
Aber gerade meine Chars machen eine menge Entwicklungen durch... obwohl sie eigentlich fertig sind.... kommt darauf an, sogar bei dem Alten Magier in Liquid, der mit 60 sein Abenteurerleben begann lerne ich gerade einiges :)
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Stimmst du deine Charaktere zumindest rudimentär mit der Gruppe ab? Oder ist dir egal, was die anderen spielen?
Ich baue einen Char immer ein bisschen nach dem, was noch fehlt und nehme das als Anhaltspunkt, eine interessante Rolle daraus zu machen.
Meistens kommen sehr interessante Sachen dabei heraus und man läuft nicht Gefahr einen Abend dumm rumzusitzen, denn der Char wird ja gebraucht. Ausserdem macht das Spiel insgesamt mehr Spass, wenn man ein bisschen auf Teamwork achtet.
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Ein voll entwickelter Charakter muss ja nicht ein Widerspruch zum Klischee darstellen...
Der ehrenhafte Paladin, der exakt dem Klischee entspricht kann ja durchaus charakterlich und geschichtlich ausgearbeitet sein. Er hat halt einen Hintergrund, warum er so ist...
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@Asdrubal
Ich baue meine Chars immer nach der Gruppe, da ich zumeist der Meister bin, und ich immer den Part machen muss der Fehlt...
Allerdings sind dass meistens die Magier, weil die kaum ein anderer ausser mir Spielt.
Und in unserer "Springerwelt"! in liquid ist es eh fast egal was für ein Char!
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@8t88
also bei uns fehlt immer ein Stahlmagier ;) und das ist dann meist meine Aufgabe.
Am schlimmsten winde ich immer, wenn man mal einen verschwiegenen Charakter spielen will.... das ist unmöglich! Irgendwie schweigt dann die gesamte Gruppe und wir kommen nie vorwärts und das nervt dann so, dass man doch was sagen muss *grummel* Soviel zum Thema "Der schweigsame Jäger aus dem Wald"...
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Ok, ich melde mich mal unter neuem Namen - thenewone WAR ich ;D
Das Problem hat sich gelöst, nachdem ich jetzt eine Wundheilerin habe...
Die hat netterweise Heilkunde Wunden +15, Spezialisierung auf Fleischwunden und gutes Werkzeug=
Summierter Talentwert +19 bei den meisten Wunden im Kampf.
Da sie nichts mehr außer Kochen +6, HK Gift und Krankheit +10 kann, regt sich auch keiner mehr auf.
Wohlgemerkt: Die gute ist eine Stufe 1 Heldin... :o
Egal, nochmal zum Powergaming:
Nein; nein, nein -
Ich hatte nicht vor, Powergaming zu betreiben!
Aber wenn ich dann sowas höre, wie:
Ja, deine Wundheilerin darf Kochen +6 haben, wir spielen in diesem Jahr eh keine Abenteuer mehr, wo Kochen gebraucht wird, dann krieg ich wieder soooooooooooooooooooo einen Hals! >:(
Als ich vor einem Koch-Abenteuer, in dem es um einen KOchwettbewerb ging, einen Char mit Kochen +6 erschaffen hatte ------
(ohne dass ich mir gedacht hatte: Ja, jetzt bin ich der BEEEESTE, sondern NUR weil ich es für angemessen hielt.. weiß jetzt nicht mehr, was das fürn Viech war, egal...)
---hieß es sogleich: Nee, der ist kein Koch! Nix da!
-Me-