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Medien & Phantastik => Sehen, Lesen, Hören => Sehen => Thema gestartet von: critikus am 4.02.2005 | 09:35
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Mann was für ein Mist. Dabei wurde "Enterprise" gerade richtig lustig...und hatte die rassigste Vulkanierin die es je gab (sabber-seufz).
(http://www.stern.de/unterhaltung/film/index.html?id=536132&nv=hp_rt)
"Ein schwerer Schlag für alle Trekker: Die Serie "Star Trek: Enterprise" wird eingestellt. Am 13. Mai soll die letzte Folge in den USA ausgestrahlt werden.
Gerüchte gab es schon seit längerem, jetzt ist es amtlich: Nach nur vier Staffeln wird "Star Trek: Enterprise" eingestellt. Die Science-Fiction-Serie ist zeitlich noch vor der klassischen "Enterpreis"-Crew aus den 60er Jahren angesiedelt. Die letzte Folge wird am 13. Mai in den USA ausgestrahlt. Dies gaben der Senderverbund UPN und "Paramount Network Television" gemeinsam bekannt. Vermutlich noch in diesem Jahr wird die vierte und letzte Staffel auch in Deutschland auf Sat1 anlaufen.
Damit kommt das seit bald 40 Jahren bestehende Star-Trek-Universum an ein vorläufiges Ende. Die Serie "Raumschiff Enterprise" legte mit Captain Kirk und Mr. Spock von 1966 bis 1969 den Grundstein für die weltweite Popularität. Unter der Führung von Captain Jean-Luc Picard gewann die "Next Generation" zwischen 1987 bis 1994 viele neue Fans hinzu.
Die folgenden Serien "Deep Space Nine" und "Star Trek: Voyager" konnten den Quotenerfolg von "Next Generation" nicht mehr wiederholen. Die vierte Staffel von "Star Trek: Enterprise" schalteten in den USA zuletzt nur noch rund drei Millionen Zuschauer ein - zu wenig, angesichts von Produktionskosten von 1,5 bis zwei Millionen Dollar Produktionskosten pro Folge.
"Das ist eine rein wirtschaftliche Entscheidung, die da getroffen wurde", nimmt es Daniel Raebiger, Chefredakteur der Fanpage Treknews.de, denn auch nicht zu schwer. Er kann der Absetzung der Serie durchaus positive Seiten abgewinnen. Er sieht die "Chance für einen Neuanfang". Allerdings frühestens in fünf Jahren. Die Macher sollten erst einmal eine lange "kreative Pause" einlegen. "
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Mehr gibts auch hier :
http://www.treknews.de/treknews/index.php
schnüfz...
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Hm, tja.
Das ist bitter.
Zumal T'pol nun gerade mal anfing "unlogisch" zu werden.
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Servus,
Schade, fand die Serie eigentlich ganz gut. :(
Ich hoffe sie nutzten die Pause.
So long
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Alles hat mal ein Ende, auch Star Trek. es war klar, dass es kommen musste.
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bedauerlich ist es trotzdem. immerhin war enterprise gerade dabei, eine richtig gute serie zu werden.
vielleicht schieben sie ja ein paar enterprise-fernsehfilme hinterher, vielleicht so als mini-serie. wäre vielleicht ein format, mit dem man besser an die zuschauer rankommt.
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Tja, das ist natürlich ein schwerer Schlag für alle Trekkie-Fans. Ich bin mit " Next Generation" groß geworden und der Meinung, dass das echt die beste Staffel war. Voyager und Deep Space Nine haben mir nicht mehr so gut gefallen.Die hab ich nur noch ab&zu gesehen.Vor allen Dingen hätte es auch ohne Next Generation die genialen SiW-Teile vermutlich nie gegeben.
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Naja, aber es wurden bei ST immer nur die selben Themen behandelt. Irgendwann läuft sich jedes noch so erfolgreiche Prinzip tot. Vielleicht sollte Star Trek auch für immer ein Ende finden. *RIP* Enterprise.
@Blizzard: Meinst du richtig dunklen leckeren schwarzen Kaffe, oder wie oder wo oder was?
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Ja, das gute alte SiW... Beste Synchronisation ever... Aber Enterprise mit Cpt. Archer habe ich mir kaum angesehen... Kenn aber einen Trekkie, als der seine Kreischanfälle bekommen hat, war ich wohl in Hannover... ;D
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Ich halte von Ansagen wie "endgültig Schluß" gar nichts. Die Erfahrung lehrt uns, daß die Endgültigkeit bestenfalls ein paar Jahre anhält.
Meine Meinung dazu: Star Trek braucht eine Auszeit, und zwar dringend. Nach TOS gab es eine lange Pause bis zum ersten Kinofilm, zwischen den Filmen gab es immer wieder lange Pausen bis TNG ... Und dann ging es nach einer weiteren Pause los wie nichts Gutes. Und angesichts der darauffolgenden Quantität wundert es nicht, daß die Qualität gelitten hat.
Denn wenn man die Gründe für den Absturz von Star Trek auf einen Nenner bringt, landet man dabei, daß die immer gleichen Leute immer das Gleiche zusammengewurstelt haben. Das Franchise braucht eine Ruhephase, die es neuen Leute in der Branche ermöglicht, sich zu etablieren, daß Ganze wieder aufzugreifen, aufzufrischen und einem Publikum zu präsentieren, daß nicht in weiten Teilen bereits übersättigt ist.
Ein weiteres Problem für Star Trek, nämlich daß es seine Monopolstellung in seinem thematischen Sektor nach und nach verloren hat, ist ebenfalls zu bedenken. Die Erwartungen wurden immer größer, die Konkurrenz stärker, die Erwartungen höher und die Stoffe immer schwächer. Kurz, die wesentlichen Faktoren sind weit auseinandergedriftet. Läßt man es nun weiterdriften, besteht die Chance, daß durch Zusammenstöße wieder ein Ganzes entsteht.
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Oh Mann, was für ein Verlust. Was wird die Welt bloß ohne die hundertste langweilig-sinnlose SciFi-Serie (Jetzt neu, mit noch häßlicheren Bräuten die nur als Fanservice gedacht sind!!!) machen...
::)
M
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Ich fand die neue Serie zu anfang richtig gut, aber schon nach wenigen Folgen hat sie ihren Pioniercharakter, der sie von den anderen Star Trek Reihen unterschied verloren, und dann hab ich auch irgendwann die Lust verloren.
Die bester Reihe war m.E. NG, und das um Längen.
Btw SiW
Ich trink mir jetzt erstmal einen heißen schwarzen Kaffee.
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Oh Mann, was für ein Verlust. Was wird die Welt bloß ohne die hundertste langweilig-sinnlose SciFi-Serie
Entschuldige meine Offenheit, aber ich hege ernsthafte Zweifel daran, daß Du auch nur 10 SciFi-Serien aufzählen kannst, von denen Du mehr als eine Episode verfolgt hättest. Das stellt Deine Kompetenz für obige Aussage irgendwie in Frage.
Ich bin nun auch nicht gerade ein Freund von Star Trek, aber die Bedeutung des Franchise läßt sich schwerlich kleinreden. Und das Ende einer Serie ist hier gleichbedeutend mit der (vorläufigen) massiven Reduktion des kompletten Franchise. Das könnte einerseits gut sein, wenn es anderen Produktionen mehr Spielraum git, könnte aber auch negative Auswirkungen haben, weil ein Zugpferd wegfällt, in dessen Kielwasser kleinere Produktionen überhaupt realisiert werden konnten.
Jetzt neu, mit noch häßlicheren Bräuten die nur als Fanservice gedacht sind!!!) machen...
Ich würde nicht so weit gehen, den Mädels in den diversen ST-Serien ein übermäßiges schauspielerisches Talent oder ein auffälliges Charisma zu unterstellen, aber zu 80% sehen sie nicht häßlich aus, wenn man das Schönheitsideal der westlichen Welt als Maßstab nimmt.
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Entschuldige meine Offenheit, aber ich hege ernsthafte Zweifel daran, daß Du auch nur 10 SciFi-Serien aufzählen kannst, von denen Du mehr als eine Episode verfolgt hättest. Das stellt Deine Kompetenz für obige Aussage irgendwie in Frage.
Entschudligung? ?!?
Wie kommst du dazu solche unfindierte Behauptungen aufzustellen? Was soll der Scheiß?
Ich bin nun auch nicht gerade ein Freund von Star Trek, aber die Bedeutung des Franchise läßt sich schwerlich kleinreden. Und das Ende einer Serie ist hier gleichbedeutend mit der (vorläufigen) massiven Reduktion des kompletten Franchise. Das könnte einerseits gut sein, wenn es anderen Produktionen mehr Spielraum git, könnte aber auch negative Auswirkungen haben, weil ein Zugpferd wegfällt, in dessen Kielwasser kleinere Produktionen überhaupt realisiert werden konnten.
Ich hab nichts gegen Star Treck an sich gesagt, oder? Ich bin einfach der Meinung das der jüngste Sproß von Start Treck ziemlich schlecht war und ich darin tatsächlich keinen großen Verlust sehe. IMO war sogar Voyager besser.
Und ganz ehrlich, "Enterprise" was ein ziemlich schwaches Zugpferd...
Ich würde nicht so weit gehen, den Mädels in den diversen ST-Serien ein übermäßiges schauspielerisches Talent oder ein auffälliges Charisma zu unterstellen, aber zu 80% sehen sie nicht häßlich aus, wenn man das Schönheitsideal der westlichen Welt als Maßstab nimmt.
1. Hab ich nichts über die Mädes in den anderen Serien gesagt, oder?
2. Vielleicht entsprechen sie theoretisch dem "typischen Schönheitsideal". (Was gerade für die meisten Star Treck Serien eigentlich nicht zutrifft.) Das tut Dolly Buster aber theoretisch auch. Gerade bei der neuesten Serie und ihrer aufgespritzen Vulkanierin läuft mir aber eher der Schauder über den Rücken. :P
M
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Entschuldige meine Offenheit, aber ich hege ernsthafte Zweifel daran, daß Du auch nur 10 SciFi-Serien aufzählen kannst, von denen Du mehr als eine Episode verfolgt hättest. Das stellt Deine Kompetenz für obige Aussage irgendwie in Frage.
Entschudligung? ?!?
Wie kommst du dazu solche unfindierte Behauptungen aufzustellen? Was soll der Scheiß?
Meine Aussage war nicht weniger fundiert als Deine.
Es sei denn natürlich, Du möchtest jetzt die hundert langweiligen SciFi-Serien aufzählen und erlaubst mir, Dich stichprobenartig zu fragen, warum Du die eine oder andere langweilig fandest.
Ich vermute aber, Du hast ganz gewaltig pauschalisiert und genau das habe ich angedeutet. Höflich angedeutet, wohlgemerkt. Belehre mich eines Besseren.
Ich hab nichts gegen Star Treck an sich gesagt, oder? Ich bin einfach der Meinung das der jüngste Sproß von Start Treck ziemlich schlecht war und ich darin tatsächlich keinen großen Verlust sehe. IMO war sogar Voyager besser.
Der Knackpunkt ist und bleibt, daß mit dem Ende von ST:ENT das komplette Franchise für den Bereich Film gekappt wurde. Wie gut oder schlecht die Serie an sich war, ist für diese Debatte nicht relevant.
Ansonsten: Ich fand Voyager deutlich schlechter. Aber wie gesagt, das interessiert hier höchstens als Randinformation.
1. Hab ich nichts über die Mädes in den anderen Serien gesagt, oder?
Du schriebst "mit noch häßlicheren Bräuten die nur als Fanservice gedacht sind". Du benutzt den Plural und stellst einen Rückbezug her - wenn ich mal haarspalterisch rekapituliere, was bei mir an Aussage ankam.
Vielleicht entsprechen sie theoretisch dem "typischen Schönheitsideal". (Was gerade für die meisten Star Treck Serien eigentlich nicht zutrifft.) Das tut Dolly Buster aber theoretisch auch. Gerade bei der neuesten Serie und ihrer aufgespritzen Vulkanierin läuft mir aber eher der Schauder über den Rücken. :P
*g* Dolly Buster fällt schon unter Fetisch, weil bei der die Schönheitsmerkmale so radikal überbetont sind, daß sie in den Augen der Masse nicht mehr schön sind. Bei der Blalock hält's sich in Grenzen, weshalb man sie als ansehnlich bezeichnen könnte - ob da operativ nachgebessert wurde, kann und will ich nicht beurteilen. Es gibt Mädels, die sehen von Natur so aus. Und es gibt sicherlich Websites, wo genau untersucht wird, ob ausgerechnet diese Dame unterm Messer gelegen hat.
Mich interessiert das nicht. Ich schaue SF-Serien nicht wegen der weiblichen Besetzung, aber ich beschwere mich auch nicht, wenn diese eindeutig wegen ihres Aussehens gecastet wurde. Ebenso gut könnte man sich über die männliche Besetzung aufregen: Die sind auch sämtlichst durchtrainiert, haben kein Kilo Übergewicht (den Doc außen vor), keine krummen Nasen, keine Narben an sichtbaren Stellen, grundsätzlich volles Haar und überschreiten ein gewisses Alter (zumindest optisch) nicht.
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Meine Aussage war nicht weniger fundiert als Deine.
Es sei denn natürlich, Du möchtest jetzt die hundert langweiligen SciFi-Serien aufzählen und erlaubst mir, Dich stichprobenartig zu fragen, warum Du die eine oder andere langweilig fandest.
Ich vermute aber, Du hast ganz gewaltig pauschalisiert und genau das habe ich angedeutet. Höflich angedeutet, wohlgemerkt. Belehre mich eines Besseren.
Schon mal was von dramatischer Übertreibung gehört? Oder Sarkasmus? Naja, anscheinend nicht. ::)
Der Knackpunkt ist und bleibt, daß mit dem Ende von ST:ENT das komplette Franchise für den Bereich Film gekappt wurde. Wie gut oder schlecht die Serie an sich war, ist für diese Debatte nicht relevant.
Ansonsten: Ich fand Voyager deutlich schlechter. Aber wie gesagt, das interessiert hier höchstens als Randinformation.
Worum es in dieser "Diskussion" (die eigentlich keine war) ging oder gehen sollte könntest du beurteilen wenn du den Thread eröffnet und eine spezifische Frage gestellt hättest. Beides ist nicht der Fall. Critikus hat, ohne eine bestimmte Fragestellung, einfach die Nachrichten in den Raum gestellt und somit nach Meinungen und Ansichten anderer gefragt.
Die hat er in meinem Fall auch bekommen. Was ist also dein Problem?
Du schriebst "mit noch häßlicheren Bräuten die nur als Fanservice gedacht sind". Du benutzt den Plural und stellst einen Rückbezug her - wenn ich mal haarspalterisch rekapituliere, was bei mir an Aussage ankam.
Natürlich ist es eine Aussage. ::)
Und zwar eine darüber, daß ich den Trend zu "Aussehen über Talent" in der Cast der SciFi-Serien der letzten Zeit im allgemeinen, und in "Enterprise" im speziellen nicht sonderlich positiv gegenüberstehe.
Daß du da etwas völlig anderes hineininterpretierst ist nicht meine Schuld.
Und unabhängig von deinem (oder meinem) Geschmack was weibliche Darstellerinenn in vormals aktuellen SciFi-Serien angeht finde ich es eine Frechheit wie du dich hier aufspielst und mir für eine Meinungsäußerung ins Gesicht springst.
M
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@Blizzard: Meinst du richtig dunklen leckeren schwarzen Kaffe, oder wie oder wo oder was?
..." Äh...und wenn du meinen Kaffee anbaggst Junge, woa, dann tret ich dir deine fiese Schnauze aus der Fresse..
die fiese Fresse aus der Schnauze!" >;D
@Monkey in the pants und Yerho: Vielleicht solltet ihr mal zur Entspannung ne Folge SiW schauen, herzhaft lachen, und wieder auf den Boden der Normalität zurückkehren. Denn die Diskussion die ihr beiden hier grade führt, verliert mit jedem weiteren Posting, das man von euch liest an Sachlichkeit (sofern da überhaupt noch eine vorhanden is), und wird immer mehr zur emotionalen Auseinandersetzung zwischen euch beiden-wegen einer TV-Serie wohlgemerkt. Das muss man sich mal vorstellen! Das ist -im Gegensatz zu SiW nicht mehr lustig!
Ich schlage euch deshalb die (Kampf-)Arena hier im Forum vor, da könnt ihr euch nach Herzenslust austoben, oder ihr bekriegt euch via IM-soll mir auch recht sein. Aber mit der eigentlichen Sache des Themas, nämlich der Tatsache, dass Star Trek eingestellt wird, hat, das, was ihr da von euch gebt, nicht mehr viel zu tun.
Denkt mal drüber nach. ::)
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Vollste Zustimmung. Für mich ist das Ding sowieso erledigt.
M
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Von meiner Seite auch.
*überliest das letzte Posting und reicht Monkey in the pants die Hand zur Versöhnung*
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Ich fand den Piloten und die paar ersten Folgen der "neuen" (toten) Serie echt gut, aber dan wurd es richtig langweilig :P. Allerdings finde ich es schade, dass etwas wie Star Trek eingestellt wird. Das ist ja fast so, als würde man aufhören die Bibel zu drucken (nicht falsch verstehen, ich setze ST nicht mit Religion gleich klingt für mich nur unmachbar so eine fette Serie einzustellen. Got the point?)
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Got it.
Aber langweilig fand ich das nicht. Nur T'Pol war irgendwie ... doof... das Konzept war mit Spock besser vertreten (Nimoy hatte für so eine Rolle einfach mehr Charme)
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Es ist ziemlich sicher, dass Star Trek irgendwann in näherer Zukunft wiederkommt. Paramount macht einfach zu viel Geld mit der Lizenz als das sie die Serie über einen längeren Zeitraum schleifen lassen könnten. Ich habe übrigens mehrfach gehört, dass die 4. Staffel recht gut sein soll. Kann dies jemand bestätigen?
Themenwechsel: Das Konzept von Star Trek und den einzelnen Serien, ist ja nicht dass schlechteste. Gerade im Gegenteil. Ich würde behaupten, dass in turbolenten Zeiten wie diesen, müsste dass Zeigen einer eher positiven Zukunft doch Erfolg versprechen. Man sollte sich auch wieder auf die alten Stärken von Trek besinnen. Allegorie, Metapher und das Überschreiten von Grenzen in eine positive Richtung. Dann ist Trek nicht zu schlagen, auch nicht von meinen eigentlichen Lieblingsserien. Warum z.B. haben wir nicht schon lange einen (oder auch zwei) homosexuelle Crewmitglieder, die genauso behandelt werden wie alle anderen auch? Where no human has boldly gone before
Dies ist Motto von Star Trek sein, sowohl in sozialer, als auch in filmischer Hinsicht. Es wird Zeit, dass man sich wieder daran erinnern.
PS: IMO Bessere Sci-Fi Serien als Voyager/Enterprise: B5 (mein Allzeit-Favorit), Farscape, Firefly, Battlestar Galactica (2003).... mmh, mehr fallen mir (zu meiner eigenen Überraschung) nicht ein. Zumindest keine, die besser waren. So schlecht war Star Trek anscheinend gar nicht, auch nicht in den letzten Jahren.
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Ich würde behaupten, dass in turbolenten Zeiten wie diesen, müsste dass Zeigen einer eher positiven Zukunft doch Erfolg versprechen.
Was an einem Zukunftsbild positiv sein soll, in dem der Alltag dem America Way of Life angepaßt ist, ein Pseudo-Kommunismus herrscht, Farbige/Asiaten nur nach der Quotenregelung vorkommen, Forschungsschiffe bis an die Zähne bewaffnet sind und jede zweite außerirdische Spezies eine menschliche Charakterschwäche repräsentiert, müßte man mir näher erläutern ... ;)
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@Yero: Entweder du liest meine Gedanken oder wir hatten schonmal über das Thema diskutiert... ;)
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Ich habe übrigens mehrfach gehört, dass die 4. Staffel recht gut sein soll. Kann dies jemand bestätigen?
JA! wenn man mal von dem missglückten Serienstart absieht, dann ist die 4te Staffel mit Sicherheit die beste Staffel von Enterprise. Was mir besonders gut gefällt ist, daß es viele mini story arcs gibt, also das sich eine story über 2-3 Folgen erstreckt und danach kommt was neues. Nur wie schon gesagt, die Pilotfolgen der 4ten Staffel am besten gar nicht erst angucken und am besten vergessen, daß es diese Folgen überhaupt gibt (ganz heiße Kandidaten für die schlechtesten Star Trek Folgen, die jemals ausgestrahlt wurde).
Ich finde es schade das Enterprise eingestellt wurde, gerade jetzt, wo es richtig gut geworden ist :'(
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@Yero: Entweder du liest meine Gedanken oder wir hatten schonmal über das Thema diskutiert... ;)
Beides wäre denkbar. ;)
Dritte Variante: Jeder, der Star Trek bewußt verfolgt, sich intensiver mit SF auseinandersetzt und dabei nicht gänzlich realitätsabgewandt ist, hat sich vermutlich schon irgendwann Gedanken dazu gemacht.
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Hat euch eigentlich nie gestört, dass die Leute immer irgendwelchen hanebüchenden Blödsinn von sich begeben haben, wenn sie irgendwelche tollen Sachen innerhalb kürzester Zeit im Gefahrensituationen gemacht haben... " Käpt'n, Ich moduliere den "Schießmichtot" mit einer Interferenz von kleinen "Wasweißichteilchen" um dann eine Wunderwaffe zu erzeugen, die den Gegner durch Sonne, Mond und Sterne pustet.
Nicht dass es mir schon gewaltig auf die Nerven ging, dass da nur Genies an Bord saßen, die edel über ihre Schwächen in den unpassendsten Moment redeten, nein, dann redeten sie auch noch darüber, was sie machten, anstelle es einfach sofort zu erledigen und danach denn zu sagen "Hey, war doch ganz einfach, ich hab einfach..."technischer blödsinn folgt, der keinen Sinn macht" getan.
Was Star Trek angeht, blieb mir über die Sinnigkeit der Serie immer nur eine der ersten Folgen der Voyager im Kopf (war doch mit Der Janeway oder?): Irgendeine Gefahr, ein Spalt, der sich schließt, führt nach draußen ins Sichere, sie rasen drauf zu. Ihre Frage: "Wie breit ist der Spalt?" Antwort: "120 Meter" Sie: "Und das Schiff?"... naja, es war einen Tick breiter, sie Schrie rigendwas Marke "Mit Volldampf durch"... Bitte, bitte, es war ja nett und auch einigermaßen dramatisch... aber wieso hat niemand das schiff um 90 Grad gekippt, es ist doch flacher, als es Breit ist, oder?
Star Trek war ja einigermaßen gut (nicht mein Ding, bis auf die alten Kirk-Dinger), solange es lief, aber nun ist es anscheinend vorbei und ich denke, dass die Zeit für Star Trek einfach vorbei ist. Das da die Fans nicht begeistert sind ist klar. es hat auch Maßstäbe gesetzt und eine Kult geschaffen, das bestreite ich nicht, aber vielleicht ist die Zeit für andere Serien gekommen... mir soll jetzt eine einfallen.
Aber Star Trek wurde ja nun bis zum geht nicht mehr ausgeschlachtet, stoirytechnisch und kommerziell, sowieso.
Die frage bleibt jetzt nur noch, was machen die ganzen Trekkies mit ihren Bord-Strampelanzügen? >;D... ach es gibt ja noch Karneval.
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<off topic>
Ich hoffe immer noch darauf, daß der Karneval auch irgendwann abgesetzt wird. Leider gibt es noch zuviele Konsumenten für Zwangsbespaßung ...
</off topic>
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@ Yerho: Oh Ja das wär Fein... keine blöd lanllenden Menschen in den Städten mehr... aber mich betriofft das nicht, bei mir gibt es das nicht... Gott sei Dank... wie viele morde wurde aus Faschingsaversion wohl schon begangen?
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Ach kommt einmal im Jahr dem Bürgermeister so richtig besoffen erleben! Zusammen mit allen anderen sonst so biederen Menschen. Ist das nicht lustig? Helau. ;)
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Nein das ist nach meiner Auffassung von Humor nicht lustig, sondern debiles Grenzgängertum.
Nein, mal ehrlich, ich bin nicht so der Freund von "organisierter" Fröhlichkeit und Narretei... das ist für mich immer nen bisschen wie " Ab 11.11 Uhr wird zurückgeschunkelt!"... find ich gar nicht komisch.
Aber jeder nach seiner Fasson.
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bei einem muss ich Phisch vollkommen zustimmen. Das auf Star-Trek Schiffen ausschliesslich hochgradig geniale AusnahmeCharaktere rumlaufen.
Klar, kann man sagen, auf Schiffe schickt man nur die besten aber man kann sich nicht besonders gut hineinversetzen (ihr habt damit natürlich keine Probleme ich weiss ;D) und Streber kommen irgendwie nie gut an
wo Phisch die Janeway Szene erwähnte. Allein schon die Frage "wie breit ist das Schiff" Sie ist der CAPTAIN, lern gefälligst die Bauanleitung! ;)
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Das Bekloppte ist ja im Grunde Folgendes:
Tante Janeway weiß nicht, wie breit das Schiff ist und blickt auch sonst häufig nicht, wo strategisch der Hammer hängt.
Aber schon eine Episode später kann sie hochwichtige Teile der Bordtechnik höchstselbst reparieren.
Mit einer Haarnadel und einhändig, während sie mit der anderen Hand eine feindliche Entermannschaft abwehrt.
Im Kopf geht sie derweil bereits die nächsten Modifikationen des Schiffes durch und ihr Unterbewußtsein beschäftigt mit dem Häuschen im Grünen nebst Ehemann und Hund.
Nebenbei redet sie der Bordschlampe noch irgend ein psychologisches Ich-war-mal-Borg-und hatte-keine-Kindheit-Wehwehchen aus, spricht diesem wandelnden Minderwertigkeitskomplex Ensign Kim Mut zu oder scheißt Tom Paris zusammen, weil dieser sich wieder irgend eine Eigenmächtigkeit geleistet hat.
Und während dies alles passiert, sitzt ihre Frisur wie betoniert.
Und all das kann sie eine weitere Episode später schon wieder nicht mehr, weiß dafür aber (vielleicht) noch, wie breit ihr Schiff ist. ;)
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@Yerho
klingt wie im Rollenspiel...
Bei Star Trek geht es halt um die Darstellung von Geschichten und Situationen, und weniger um Charakterentwicklung.
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also ich finde gerade in der Voayger Serie hat sich viel in Charakterentwickling getan, was bei TNG, DS9 und auch Enterprise nicht war. Sogar der verdammte Hologramm doktor hat sich weiter entwickelt.
(ich sage nicht das es hochqualitative Ware sei)
Nur Tuvok und Chakotey (Chekotay?Chikotey?...) sind immer dieselben eindimensionalen Gestalten gelblieben :)
Trotzdem gefällt mir Enterprise um Längen besser, die hat auch lange nicht so viel Anlaufzeit gebraucht um halbwegs spannend zu sein (bei Voyager war die 2 oder 3.Staffel noch gähnen langweilig).
Da haben die Macher schon einiges dazu gelernt, deswegen finde ich es sehr schade das nichts mehr kommt. Der Captain war mir nach Kirk und Picard auch am sympathischsten (aber S.Bakula war schon in Zurück in die Vergangenheit cool :))
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Das Bekloppte ist ja im Grunde Folgendes:
Tante Janeway weiß nicht, wie breit das Schiff ist und blickt auch sonst häufig nicht, wo strategisch der Hammer hängt.
Aber schon eine Episode später kann sie hochwichtige Teile der Bordtechnik höchstselbst reparieren.
Mit einer Haarnadel und einhändig, während sie mit der anderen Hand eine feindliche Entermannschaft abwehrt.
Im Kopf geht sie derweil bereits die nächsten Modifikationen des Schiffes durch und ihr Unterbewußtsein beschäftigt mit dem Häuschen im Grünen nebst Ehemann und Hund.
Nebenbei redet sie der Bordschlampe noch irgend ein psychologisches Ich-war-mal-Borg-und hatte-keine-Kindheit-Wehwehchen aus, spricht diesem wandelnden Minderwertigkeitskomplex Ensign Kim Mut zu oder scheißt Tom Paris zusammen, weil dieser sich wieder irgend eine Eigenmächtigkeit geleistet hat.
Und während dies alles passiert, sitzt ihre Frisur wie betoniert.
Und all das kann sie eine weitere Episode später schon wieder nicht mehr, weiß dafür aber (vielleicht) noch, wie breit ihr Schiff ist. ;)
Wie wahr, wie wahr... Du schreibst für ein Satiremaganzin, was? ;)
Besonders glaubwürdig fand ich noch die Folgen wo mit Zukunft und Kontakt in den Alphaquadranten gewurschtelt wurde...
P.S.: ich glaube die sagen immer was sie tun, damit die Blackbox das noch aufnehmen kann, falls sie es doch nicht schaffen. Oder damit ein neues Manöver geboren wird.
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@Yerho
klingt wie im Rollenspiel...
Bei Star Trek geht es halt um die Darstellung von Geschichten und Situationen, und weniger um Charakterentwicklung.
Ist das jetzt eine Entschuldigung für Star Trek oder ein Angriff gegen Rollenspiele? ;D
Und seit wann haben Rollenspiele nichts mit Charakterentwicklung zu tun? - Das ist jetzt kein Vorwurf, sondern wirklich eine Frage, denn ich bin kein aktiver Rollenspieler.
Wie wahr, wie wahr... Du schreibst für ein Satiremaganzin, was? ;)
Eher nicht. Aber ich mag SF, schaue (trotzdem) schon lange Star Trek und habe von Natur aus ein vorlautes Mundwerk.
P.S.: ich glaube die sagen immer was sie tun, damit die Blackbox das noch aufnehmen kann, falls sie es doch nicht schaffen. Oder damit ein neues Manöver geboren wird.
Oder damit auch der dümmste anzunehmende Zuschauer noch peilt, was Phase(r) ist.
Die meisten Medienkonzerne unterschätzen die geistigen Fähigkeiten ihrer Zuschauer. Viele Zuschauer (Ich zum Beispiel ...) überschätzen allerdings auch die geistigen Fähigkeiten ihrer Mitzuschauer und reden sich ein, die Leute würden Star Trek ebenfalls mit einem Schmunzeln verfolgen. Die widersprüchliche Erfahrung ist aber, daß Viele das Ganze sehr ernst nehmen - "Fan" kommt eben doch von "Fanatiker".
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Und seit wann haben Rollenspiele nichts mit Charakterentwicklung zu tun? - Das ist jetzt kein Vorwurf, sondern wirklich eine Frage, denn ich bin kein aktiver Rollenspieler.
Bei dem Rollenspielkommentar habe ich mich eher auf das "Heute kann sie das und das und das, und morgen wieder nix".
Das ist bei vielen Rollenspielern so, die viele Charaktere haben, bei denen sie sich die einzelnen Fähigleiten gar nicht mehr merken können.
Und da wandeln sich die Charakterzüge schnell mal, von einem Abenteuer zum anderen.
Bei mir ist das z.b der Fall, weil ich fast nur Leite, und wenn ich 1 mal alle 2 Jahre dazu komme Thalamus auch zu spielen, weiß ich schon gar nicht mehr wie er sich InGame eigentlich verhält.
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my two cents
also ich hab TNG früher sehr gern geschaut, auch die klassischen Folgen, Deep Space hab ich irgendwann aufgegeben und Voyage hing mir schon zum Halse raus, obwohl es immenroch am meisten Spaß machte, wenn einem langweilig war und nichts sonst in der Glotze kam.
Irgendwann hatte ich einen StarTreck Overkill, der bis heute anhält, seid ca. 8 Jahren bald oder so...
Dann kam Enterprise und ich schaute die erste Folge, fands superblöd aber ne typische StarTreck Krankheit, daß die erste Hälfte der ersten Staffel total mau ist. Okay, schaltete irgendwann mal wieder ein, fands immernoch blöd.
Vielleicht ist damit eine Ära zuende gegangen, die sich mit Voyager schon selbst überlebt hat...
..für mich wäre es denkbar
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ihr überdramatisiert das wieder. Ich würde nicht immer alles sofort zu Grabe tragen. Bestimmte Konzepte nutzen sich einfach nicht ab.
und so schnell lassen die sich nicht ihre Mio.Einnahmen vermiesen, die kommen wieder.
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Rest in Peace
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Sie haben schon mal spock nicht sterben lassen dürfen also wird auch "Enterprise" wiederkommen. Besser als Voyager ist es allemal.
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*Thread aufwärm*
Enterprise ist die einzige Star Trek Serie, die ich mir komplett auf DVD zugelegt habe. Es ist für mich die beste Serie der ganzen Reihe, was Handlung, Charaktere und Stimmung angeht. Besonders "krass" empfand ich das Konzept, einen Handlungsstrang komplett über eine Staffel quasi als langen Spielfilm laufen zu lassen: So geschehen in Staffel 3 (Xindi-Saga).
Man hat denke ich einfach gemerkt, dass jede einzelne Folge einen haufen Geld verschlungen hatte. In den anderen Serien kamen öfter mal Folgen, die echt nur loses Beiwerk darstellten (und weniger kosteten). Davon hab ich bei Enterprise nur sehr wenige gesehen.
Echt sehr, sehr schade...
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Gut, dass Enterprise eingestellt wurde.
Die Folge mit den Borg z.B. war echt der Knaller, scheiss auf innere Logik.
Enterprise war alles, aber nicht wirklich Star Trek.
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War nie wirklich Star Trek, hatte ja nicht mal Star Trek im Namen ::)
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Enterprise war alles, aber nicht wirklich Star Trek.
Vermutlich hat es gerade deswegen vielen Leuten gefallen. :D
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Wow, Blast from the Past! :o
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Vermutlich hat es gerade deswegen vielen Leuten gefallen. :D
Ja, genau, und darum hat mans auch eingestellt...
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Ich fand´s auch gut. Nicht so richtig der "Woah, wie geil"-Wegrocker, aber man konnte sich das eigentlich immer angucken.
...nur die letzte Folge nicht. Die ging ja mal gar nicht. Das hat mich damals echt aufgeregt - Archer und seine Jungs und Mädels hätten schon ein eigenes Finale verdient und nicht so ein "Riker und Deanna flirten, und, ach ja, da war noch was, nebenher beenden wir die Serie, tschüß"-Teil. :P
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Das war vermutlich, damit man kapierte, dass das überhaupt im selben Universum spielt ~;D Oder vielleicht wars ja generell nur ein Holodeckprogram.
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Ja, genau, und darum hat mans auch eingestellt...
Die Quoten von VOY waren durchgängig schlechter als die von ENT, sogar die der ersten Staffel von DS9 waren schlechter als die von ENT. Huch, daran scheint's ja nicht zu liegen.
Nee, mein Gutster, schon seit Anfang der 90er werden Serien nicht mehr hauptsächlich deshalb eingestellt, weil die Zuschauerzahlen nicht stimmen würden. Sie werden abgesägt, weil ihr Franchise umstrukturiert wird, weil sie nicht mehr ins inhaltliche Konzept der Broadcasting-Networks passen oder weil ihre an sich stabilen Zuschauerzahlen einfach nicht die Zielgruppen wiederfinden, an denen die lukrativsten Werbekunden interessiert sind.
SF erwischt da immer noch mit am ehesten, denn auch die größte Randgruppe ist immer noch eine Randgruppe. Star Trek hatte da noch immer einen kleinen Bonus aufgrund seines starken Franchise, aber genau dieses wollte sich von Serien lösen - wie Du bereits wüsstest, wenn Du die Jahre zurückliegende Anfänge dieses Threads gelesen hättest, statt mal wieder reflexartig die Gelegenheit wahrzunehmen, sinnlos zu provozieren. ;)
Kleiner Tipp, falls Du versehentlich doch am Thema interessiert sein solltest: Wenn man eine Serie aus einem Franchise wegen schlechter Quoten absägt, wird sie kurz- bis mittelfristig (weniger als ein bis maximal zwei Jahre) durch eine andere Serie aus dem selben Franchise ersetzt. Die Einstellung von ENT ist nun schon fünf Jahre her, und bis auf einen Kinofilm (Der übrigens genau das gemacht hat, was auch ENT tat, nämlich den Stoff reformieren ...) ist nichts passiert.
[EDIT]
Damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich war auch nicht übermäßig begeistert von ENT, aber ich habe es begrüßt, dass zumindest versucht wurde, sich von ein paar obsoleten Elementen des Franchise zu lösen. Und etliche Ansätze waren um Längen besser als der Relaunch, den der jüngste Kinofilm markiert hat.
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Mann, 5 Jahre ist das schon eher.
Enterprise war schon wesentlich mehr Star Trek als Deep Space Annoying, was imho so gut wie nichts mehr damit zu tun hatte. Es war auch mehr ST als VOY Imho. Nach TNG für mich die beste.
Das Konzept mit der "Riesenfolge" mit den Spähren über die ganze Staffel3 war einfach super.
An der Borgfolge ist mir jetzt kein großartiger Fehler aufgefallen.
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Mann, 5 Jahre ist das schon eher.
Enterprise war schon wesentlich mehr Star Trek als Deep Space Annoying, was imho so gut wie nichts mehr damit zu tun hatte. Es war auch mehr ST als VOY Imho. Nach TNG für mich die beste.
Das Konzept mit der "Riesenfolge" mit den Spähren über die ganze Staffel3 war einfach super.
An der Borgfolge ist mir jetzt kein großartiger Fehler aufgefallen.
Wenn man die Borg damals schon getroffen hätte, wäre es bei TNG nicht die erste Begegnung gewesen. Und sie wären viel früher in der Föderation eingefallen.
Die dritte Staffel war einfach nur GÄHN. Da hab ich einige Folgen nur noch gesehen weil ich zwangsweise mitgucken musste. Ich hatte das Gefühl da fiel den Schreiberlingen nix mehr ein. Nach dem ganzen Suliban/wie-hieß-die-andere-Rasse-noch-gleich Zeugs kamen einige gute Folgen die eine Verbindung zu Star Trek herstellten, aber das hat irgendwie den Auffwand auch nicht wirklich gelohnt.
Und die Titelmusik... Argh. Star Trek braucht keine Songs sondern halbwegs epische Musik.
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warum wären die früher eingefallen? Es wurde doch gesagt, daß das Signal erst in 100Jahren oder so bei den Borg ankommt.
Und Soweit ich weiss, wusste die Enterprise nicht, daß es Borg waren, ist also nicht ungewöhnlich, daß man 100Jahre später denkt, die das erste Mal zu sehen. Nicht alles, was die Menschen in dem Setting GLAUBEN entspricht der Settingwahrheit.
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Enterprise hatte Nazi-Aliens. Allein deswegen wird mir die Serie ewig in Erinnerung bleiben.
Bluerps
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Enterprise hatte Nazi-Aliens. Allein deswegen wird mir die Serie ewig in Erinnerung bleiben.
Bluerps
Die gabs in anderen Staffeln doch auch?
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Stimmt, zumindest Voyager hatte auch welche. :D
Bluerps
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Nazis gehören einfach immer dazu, wenn die
USA Föderation mal irgendwo die Lage retten will, ohne sich Gedanken um moralische Zwischentöne machen zu müssen. ;D
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Der Knüller ist ja, das die Voyager Nazi-Aliens im Grunde versucht haben weniger böse zu sein, als sie es sonst waren. ;D
Bluerps
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Sicher nur Tante Janeway zuliebe. :D
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Die war die Anführerin der französischen Resistance. ;D
Bluerps
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Also die Nazi-Folgen kann ich echt nicht ab, das war einmal witzig, danach nur noch doof :q
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Ich schaue mir gerade die Serie an, nachdem ich die vor 7 JAhren doof fand, gefällt sie mir jetzt sogar halbwegs. An sich ganz nettes Space-Exploring und die Technologie steht nicht so im Vordergrund und die Menschen sind nicht die dominante Spezies in einer riesigen Weltraummacht und müssen sich mit einer Menge Mittelmächte herumplagen.
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Mich würde mal interessieren, ob es Pläne für eine neue Star Trek Serie gibt.
Ich muss entgegen dem Trend schon sagen, dass mit die Telenovela Deep Space Nine am besten gefallen hat. :D
Da waren noch ganz kernige Charaktere dabei finde ich. Garak war doch schon recht stark und Worf ist doch wohl auch nie schlecht gewesen. Sowas wünsche ich mir mal wieder.
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Garak war klasse, Worf fand ich am Anfang fehl am Platz aber er und Jadzia waren schon ein prima Team.
Wenn es eine neue Serie gibt, dann sicher in der neuen Zeitlinie. Und ich weiß nicht, ob mir das so gefallen würde.
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So, ich hab mir die Serie jetzt in einem 15Tage-Marathon komplett angeschaut.
Abschliessend gefällt mir die Serie dann doch recht gut. Ich finde sie sehr sehr viel besser als VOY oder DS9, allerdings schwächer als TOS oder TNG.
Was mir gefällt:
Die Crew: Am Anfang hatte ich echt meine Schwierigkeiten mich mit den All-American-Boys von der Enterprise anzufreunden und fand die Charaktere unscharf und austauschbar. Im Laufe der Serie vor allem in der dritten und vierten Staffel haben die einzelnen Charaktere allerdings sehr an Kontur gewonnen, ausser Mayweather, dessen einziges herausstechendes Merkmal ist, dass er schwarz ist und Sato, die halt die Komm-Tusse ist. Archer ist mir sympathisch, der Mann mit Prinzipien und Hund, klarer Führungsstil, Forscherdrang und generell "bold". Trip hat wie alle Ingenieure der ST-Serie den Miracle-Worker-Skill, ist darüber hinaus allerdings auch Frauenheld der Crew und kriegt T'Pol ganz gut in den Griff. Reed mag ich als Charakter besonders, weil es ein anankastischer Mensch ist, der im privaten Umgang mit den Menschen PRobleme hat und sich ganz besonders für Waffen und taktische Situationen interessiert -- ein sehr viel coolerer taktischer Offizier als Worf in TNG, etwa auf einem level mit Tasha Yar. T'Pol ist ne echte moderne Frau, von ihren Emotionen (die sie ja nicht hat) getrieben, verrät ständig die Ideale an die zu glauben behauptet (Science directorate des vulcan high command, später wird sie ganz spontan zur syronite), nimmt Trip nach Vulkan mit nur um sich plötzlich dafür zu entscheiden einen anderen zu heiraten und generell versucht sie ständig ihn zu manipulieren. Den Doc und seine ganz Spezies finde ich an sich auch ganz gediegen.
Commander Shrem und die Andorianer
Den Xindi-Plot: Die dritte Staffel dreht sich ja nur um die militärische Mission der Enterprise. Zum einen ist die Mission ganz interesant, weil man am Anfang nichts über die mysteriöse Delphi-Ausdehnung und die Xindi weiss und Schritt für Schritt immer mehr zusammen kommt. Die Idee mit den Sphären und das treibende Raumschiff mit den Vulkanier-Zombies fand ich besonders gut. Auch die MACOs an Bord finde ich gut, auch wenn sie nicht so häufig gezeigt werden. Aufteilung in Flotte und Heer hätte ich gut gefunden.
Die Vierte Staffel: Viele sehr gute und interessant gemachte Folgen. Vor allen Dingen die Geschichte mit den Augments und den Klingon-Augments fand ich gut. Die Geschichte um Terra Prime fand ich nicht so gut.
Die Mirror Universe Folge: Einfach grossartig, inkl. Alternativem Intro. Ich fand die haben die Charaktere auch richtig pervertiert.
Was mir nicht gefällt:
Archer, der Universalheld: Der Mann leistet einfach alles, ständig. Er rettet nicht nur die ERde vor der Xindi-Invasion, hat mehrere Rassen aus der Sklaverei gerettet. Nein! Er trägt auch noch die Seele Suroks in sich, verändert damit die gesamte Gesellschaft der Vulkanier (Mindmeld wird wohl erlaubt werden, High Command umstrukturiert, ...). Darüber Hinaus schafft er es Tellarites und Andorianer an einen Tisch zu bringen und im Anschluss die Föderation zu erschaffen. Grossartig der Mann! AH, den Temporalen Kalten Krieg des 31. JH hat er auch beendet.
Magische Technologie: Ich mag es nicht, wenn Technologie plötzlich sehr sehr prÄsent ist und sehr viele Probleme löst und dabei auch noch vollkommen unplausibel wirkt. Das ist das, was VOY unerträglich gemacht hat, und mir hier auch einige Folgen vergällt. Die Medizin in Star Trek eh Humbug läuft ja eh nur auf der Ebene von Genen ab, andere Dinge scheinen kaum eine Rolle zu spielen. Aber im Feldlazarett der Enterprise kann man jedes medizinische PRoblem lösen und zudem noch high-end grundlagenforschung betreiben. Das selbe gilt ja auch für den Maschinenraum, in der ständig neue Erfindungen und Verbesserungen on-the-fly gemacht werden. Tarnschild der Suliban, mhh, Trip erfindet einfach den Quantum-beacon und gut ist. Virus auf Siliziumbasis unbekannter Herkunft, der Doc erfindet mal schnell die Omega-Strahlen-Therapie.
Schön finde ich die Momente, in denen die Technologie noch ein wenig simpel ist: Phasen-KAnonen mit begrenztem Schussfeld, mechanischer GRappler, Tastatur für die Bildschirme, ein Koch und eine Kûche an Bord, etc.
Immer die gleichen 7. Man sieht immer nur die gleichen sieben Leute dinge erledigen: Archer, Trip, Reed, Mayweather, Sato, T'pol, Phlox. Manchmal noch ein paar recurring Characters wie Shrem, Forest, Sevol. Das nervt mich. Vor allen Dingen bei den MArines hätte ich lmir mehr gewünscht.
Temporal Cold War: Coole Idee, schlecht in Szene gesetzt und lahm aufgelöst.
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dem schliesse ich mich viel an.
Auch wenn ich mich an viele Dinge nicht mehr erinnern kann (z.b. an die MirrorUniverse Folge oder der Auflösung des temp.Krieges).
Shrem war mit der coolste, aber ich hatte immer den Eindruck, daß er arme viel zu viel einstecken musste :)