Tanelorn.net
Pen & Paper - Spielsysteme => Shadowrun => Thema gestartet von: Chiungalla am 24.02.2005 | 09:34
-
Ich wüsste, wie die Frage schon sagt, gerne mal von euch mit wieviel oder wenig Kohle ihr bei Shadowrun so um euch schmeißt, wenn ihr spielleitet.
Ich hatte schon Spielleiter und einzelne Runs in jeder dieser Kategorien, tendiere aber selber zu 5.000 - 10.000 Nuyen, wenn ich leite.
-
Kommt auf die Runde und den Auftrag an, würde ich sagen.
Ausserdem darauf, ob das pro Kopf oder gesamt gerechnet ist und wieviele Leute daran teilnehmen...
Wenn der Auftrag leicht ist, wirds kleiner, bei höherer Komplexität und Schwierigkeit wird auch mehr Qualität erwartet (angeheuert) und dementsprechend auch besser bezahlt.
Ein Johnson, der Geld sparen will und Luschen auf eine Selbstmordaktion schickt, ist selber schuld, denn der Auftrag wird danebengehen.
Generell fange ich in Kampagnen meistens mit 1.000 bis 5.000 (gesamt) an, und steigere mich dann irgendwann auf bis zu 50.000 (gesamt), wenn die Leute irgendwann so richtig gut sind. Wobei 10.000 pro Nase schon wirklich schwere Jobs sind.
Pauschal kann man das schlecht beantworten. Die meisten liegen zwischen 5 und 10 K, also wie bei Chingualla.
-
Ich meinte das eigentlich schon pro Runner der am Run beteiligt ist.
Wobei ich in meinem Bekanntenkreis damit noch echt niedrig liege, mir aber auch wirklich viele Gedanken darüber mache, ob ich nicht doch noch zuviel vergebe.
Und halt im Durchschnitt nur um eine ungefähre Tendenz zu erhalten, wieviel Geld vergeben wird.
Das Geld was man bei Shadowrun pro Run vergibt ist ja auch eine wichtige Balancefrage.
Gibt man viel, dann freuen sich die Straßensamurais und Magier (letztere wegen der hohen Kosten für Elementare), gibt man weniger dann werden plötzlich KI-Adepten und Schamanen sehr attraktiv.
-
Vielleicht mal ein Ansatz, um diesen Aspekt (nicht nur in Shadowrun) interessanter zu gestalten: Normalerweise macht sich niemand auf den Weg, um sich nach erfülltem Auftrag unter Einsatz seines Lebens die Taler in die Hand zählen zu lassen.
Je nach Gefährlichkeit und Komplexität des Jobs, der Profession und Professionalität der Ausführenden (Auch in einem Team bekommt ein Elite-Söldner von Weltruf anteilig mehr als der eher unbekannte Elektronikspezialist, der von außerhalb ein paar Kameras lahmlegen soll.) kostet der Job den Auftraggeber eine bestimmte Fixsumme.
Üblicherweise sind davon 10 bis 20 Prozent Anzahlung. Die sind auf jeden Fall investiert, auch wenn der Job schiefgeht.
Ohne Geld gesehen zu haben, geht gar nichts.
Hinzu kommen, bei sehr komplexen Aufträgen, die zusätzlich anzuschaffendes Material erfordern, noch Spesen - es sei denn, diese Kosten müssen die Ausführenden bestreiten.
Generell sollte man noch unterscheiden, ob der Run von einem eingespielten Team oder von speziell für diesen Run engagierten Leuten besteht. Danach richte sich der Modus der Zahlung, die Art der Durchführung und vor allem der Ausgang, wenn es Teilverluste gibt: Ein festes Team läßt sich komplett auszahlen und teilt den Anteil der Toten unter sich auf. Zusammengestellte Teams bekommen ihre jeweile Besoldung und der Auftrageber hat gespart.
Das "Geld kommt aus dem Nichts und wenn's schiefgeht, sieht man gar nichts davon"-Prinzip ist doch eher langweilig und zudem überhaupt nicht plausibel. Wenn Auftraggeber bescheißen können, sind sie auch ins aktive Spiel eingebunden und die Verhandlung über die Vergütung im Einzelnen ließe sich aktiv ausspielen. Das enthebt den SL eines Teils seiner Verantwortung in diesem Punkt und die Spieler können aktiv mitbestimmten, was für sie herausspringt.
-
Es ist eine Frage des Rufes.
Je nachdem wie erfahren die Runner sind und was für einen Ruf Sie haben wir entlohnt.
Also am Anfang eher niedrige Löhne und mit wachsenden Fertigkeiten höhere Betzahlung für schwierigere Jobs.
Unsere Gruppe neigt aber dazu, schon mal Einbrüche und Überfälle zu starten um an Extra Kohle zu kommen oder bestimmte Ausrüstung zu klauen.
Den Einsatz von Elementaren lassen sich die Magiere extra entlohnen.
Wobei mein Magier im Forenspiel sich jetzt wohl einen permanenten Kreis für Beschwöhrungen zulegen wird. Einmal hohe Kosten und danach extrem günstig.
-
Wir sind ca. 7-10 Leute, davon ca. 6 Meister.
Jeder von uns hat mehrere Charaktere: ca. 5+
Meistens bilden sich aus den einzelnen Abenteuern mit personell gleichen Teams Kampangen.
Wir spielen in den verschiedenen Kampangen auf unterschiedlichen Machtniveaus, daraus ergeben sich unterschiedliche Bezahlungen für die Aufträge.
In unserer Gang Kampange bekommt die Gruppe Ausrüstung (meist aus Überfällen, oder was Sie sonst so aufsammeln, sowie ihre "Sauerstoffsteuer"). In der Low Tech Kampange gibt es wenig. 50 - 1.000 Nu Yen. In "normalen" Gruppen mit Karma bis ca. 100 haben wir meist 10-15 k. Plus Spesen (einfacher in der Handhabung im Run). In unserer Top Gruppe habe ich mit Josh 98 Karma (Josh ist 7 Jahre alt) und unser Feuerelementarist ca. 150 Karma ( ist min. 5 Jahre alt). Da fällt die Bezahlung auch mal größer aus. Pendelt sich aber meist bei 20 - 25 k ein. Hatten aber schon 50.000 plus hochwertige Ausrüstung für einen Extremjob. In der noch nicht begonnenen Mafiosi Kampange wird die Bezahlung gigantisch. Muss aber auch sein, wenn man fette Autos sammelt, eine Jacht hat und im Luxus wohnt.
Sinnvoll wäre es in homogenen festen Gruppen ähnlich wie beim Teamkarma eine Teamkasse einzurichten.
Der Meister gibt dann einen festen Betrag für das Team aus. Damit müssen dann die Anschaffungen und der Unterhalt finanziert werden, oder Verstecke bezahlt werden)
Zusätzlich bekommt jedes Teammitglied einen Betrag, z.B. 1..000 - 25.000 mit denen dann der individuelle Lebensstil und kleinere Extras bezahlt werden müssen.
Oder man multipliziert das Karma des Charakters mit einem Betrag X für den Job Y.
Hier kann man die Tabelle aus dem Kompendium nehmen oder selbst sich was ausdenken.
-
Oh man da leben wir ja recht exlusiv. Ich halts meist bei 40k pro run und pro Kopf es sei denn er er ist sehr leicht oder sehr schwer.
Das Ding ist einfach das man als Runner sich gewisse Unterhaltskosten nicht verkneifen kann. wie z.B. Zwei Wohnungen und mehr.
Meist haben wir nen Magier in der Truppe und die sind sowieso teuer.
Und die ersatztkosten müssen auch gedeckt sein. Meine Spieler sind die feischer vor dem Herrn.
Nem netten aber mit meiner Truppe unerfahrenem Merister haben wir mal Glaubhaft belegt wie nötig wir doch ein komplettes Batteltechsystem hätten..... wir ham es bekommen...
Naja soviel zu unserer exlusivität.
Ich muss sagen mehr Geld macht meist mehr Spaß und 40k sind echt nicht viel.
-
Wenn man 40k verdient hat man nach 10 Runs das verdient, was man an Kohle kriegt, wenn man Prio 2 auf Geld legt.
Dann lohnen sich die hohen Geld Prios nicht mehr so sehr, weil man es ja ohnehin bekommt.
-
puha, bei uns schwankt es stark, waren irgendwann mal bei 3.000 pro Rübe (normale Machtverhältnisse), es gab aber auch schon das ein oder andere mal bis zu 40.000 pro Nase... oder waren es sogar mehr? Naja, es hängt immer davon ab, wenn es sich um einen Run im Ausland handelt is das ja was anderes als Innerland, und es gab auch schon einige Auslandsruns... außerdem is die Bezahlung in Kaufkampagnen eh immer recht hoch... außer bei Brainscan, das war sehr überraschend, trotz des sehr hohen Schwierigkeitsgrades laufen die letzten drei Runs doch eher für maue Bezahlung... aber ich will mal nicht zuviel verraten.
Das lustigste is aber immer, wenn sich die Spieler untereinander bescheißen... ich als Meister habe da immer meinen Spaß ;D
-
Unsere alte Runde hatte es meist mit Kaufabenteuern zu tun und die Bezahlung da ist... manchmal doch etwas seltsam, denn die Autoren hatten eben genau die unterschiedlichen Vorstellungen wie die Leute hier im Thread. Zwischen 5.000 und 100.000 Nuyen schwankte das so...
Im Kompendium gab es mal eine Liste mit Vorschlägen für die Bezahlung der Runs. Wenn wir allerdings nach dieser Tabelle gegangen wären, hätte keiner unserer Streetsams jemals seine Ausrüstung zusammenbekommen. Einmal Wetwork pro Monat hätte gerade mal einen Mittelklasselebensstil ermöglicht, aber noch keine Cyber-, Bioware oder Waffen verfügbar gemacht. Deshalb hatten wir die Entlohnungen erhöht.
-
Den Einsatz von Elementaren lassen sich die Magiere extra entlohnen.
Wobei mein Magier im Forenspiel sich jetzt wohl einen permanenten Kreis für Beschwöhrungen zulegen wird. Einmal hohe Kosten und danach extrem günstig.
Elementare laufen bei uns manchmal auch unter Spesen.
Hermetische Kreise sind aber immer permanent, bis man sie wegwischt, und einen permanenten zu haben spart keine Kosten.
Die kosten für das beschwören von Elementaren ergeben sich aus Verbrauchsmaterialien die immer anfallen.
Der Kreis ist für lau, weil man den mit Kinderkreide auf den Fussboden malen kann, wenn man denn möchte.
Wenn man 40k verdient hat man nach 10 Runs das verdient, was man an Kohle kriegt, wenn man Prio 2 auf Geld legt.
Dann lohnen sich die hohen Geld Prios nicht mehr so sehr, weil man es ja ohnehin bekommt.
Da geb ich Boba recht.
Man kriegt echt ziemlich fiese Charaktere dabei raus, wenn man eh weiß, das der SL mit soviel Kohle rumschmeißt.
Kaufsystem
=> 500 Nuyen/-5 Punkte
=> Tierisch krasse Fertigkeiten und Attribute im Vergleich zu den anders erstellten Charakteren, und man schließt was Ausrüstung und Cyberware angeht, sehr sehr schnell zu den Mitspielern auf.
Ich muss sagen mehr Geld macht meist mehr Spaß und 40k sind echt nicht viel.
Da möchte ich IMHO vehement wiedersprechen.
Meiner Erfahrung nach macht meistens sogar weniger Geld mehr Spaß.
Bei wenig Geld wird sich auch mal über eine kaputte Rüstung, eine verschwunde Waffe u.s.w. geärgert, was dazu führt das man sich was das angeht viel besser in den Charakter hineinversetzt.
Kann man sich hingegen eine neue Wumme oder gar neue Cyberware leisten, dann freut man sich in einer Gruppe mit wenig Kohle da sehr viel länger drüber.
In Fantasyrunden freuen sich meine Spieler oft nen Kecks, wenn sie sich neue Stiefel leisten können. >;D
Und im Allgemeinen verwässert ein Shadowrunner mit 1.000.000 Nuyen auf dem Bankkonto, Luxusyacht und Privatjet, High-End-Cyberware und Luxuslebensstil, doch irgendwie den Cyberpunkgedanken hinter Shadowrun.
Bei Shadowrun werden Leute wegen ein paar Nuyen getötet, und Shadowrunner sind die billigen anonymen Handlanger Geldgieriger Konzerne. Und sie sind fast immer ersetzbar. Warum sollten die Konzerne ihnen also ein Leben im Luxus ermöglichen?
Und vor allem:
Hat ein Shadowrunner der nach 10 Runs 400k auf der Kante hat wirklich noch die Motivation weiter seinen Kopf für einen Konzern hinzuhalten, oder würde er sich nicht lieber zur Ruhe setzen?
-
Und im Allgemeinen verwässert ein Shadowrunner mit 1.000.000 Nuyen auf dem Bankkonto, Luxusyacht und Privatjet, High-End-Cyberware und Luxuslebensstil, doch irgendwie den Cyberpunkgedanken hinter Shadowrun.
Aber genau das suggerieren die meisten Shadowrunromane und Quellenbücher. Das Gefühl das ich durch die Lektüre bekomme ist kein klassischer Cyberpunk mit abgerissenen Typen in Lederjacken und einer alten Mac-10. Die Shadowrunner in den Romanen und den Quellenbüchern haben dicke Cyberware, viele Waffen, schnelle Decks, intelligente Drohnen und sind initiert.
Hat ein Shadowrunner der nach 10 Runs 400k auf der Kante hat wirklich noch die Motivation weiter seinen Kopf für einen Konzern hinzuhalten, oder würde er sich nicht lieber zur Ruhe setzen?
Selbst wenn man eine Million hätte, reich das noch lange nicht um sich bis zum lebensende zu versorgen. Erst Recht nicht, wenn man so viele Feinde hat, wie ein Shadowrunner.
-
Selbst wenn man eine Million hätte, reich das noch lange nicht um sich bis zum lebensende zu versorgen. Erst Recht nicht, wenn man so viele Feinde hat, wie ein Shadowrunner.
400k reichen fast für einen Permanenten Lebensstil in der Mittelschicht, für einen sehr stark gehobenen Unterschichtslebensstil reicht es alle Male.
Im Vergleich zum Otto-Normalbürger schwelgst Du da schon im Luxus, und kannst Dir falls Dir das noch nicht reicht, immer noch einen Nebenjob suchen.
Oder einfach statt der 10 dann eben 25 Runs machen, um damit eine Million voll zu machen.
Mit einer Million lebt man permanent in der Oberschicht, und die ist bei SR schon echt krass nobel.
Und wieviele Feinde hat denn ein guter Shadowrunner nach 10 oder 25 Runs?
Wenn er sich ein wenig vernünftig angestellt hat, wohl kaum welche, die eine Motivation und die Möglichkeiten haben ihn noch im Ruhestand umzulegen.
Konzerne tendieren z.B. nicht dazu ausgedehnte Racheaktionen an Runnern zu starten, weil die einfach nicht wirtschaftlich sind.
Und Bücher aus der Spielwelt halte ich grundsätzlich für ein schlechtes Vorbild fürs Rollenspiel.
Sonst will demnächst beim StarWars-RPG jemand nen Charakter wie Luke Skywalker spielen...
-
Regeltechnisch ist es vielleicht möglich sich einen Lebensstill für immer zu kaufen. Aber hey... 400.000 Nuyen für ein Haus und Versorgung für was... noch 40 Jahre? Klingt für mich nicht glaubwürdig.
Und wieviele Feinde hat denn ein guter Shadowrunner nach 10 oder 25 Runs?
Wenn er sich ein wenig vernünftig angestellt hat, wohl kaum welche, die eine Motivation und die Möglichkeiten haben ihn noch im Ruhestand umzulegen.
Viele, wenn der SL mir ein interessantes Spiel bieten will ;). Gerade die spätere Rache finde ich reizvoll. Der Runner hat inzwischen eine Familie, lebt in Suburbia und baut den ganzen Tag Modellflugzeuge (oder so). Dann erfährt er, dass die Leute, mit denen er damals einige Runs unternommen hat, umgelegt werden. Nun muss er sich, sein Heim und seine Familie vor den Schurken schützen. Pures 80er-Actionkino ;D.
Und Bücher aus der Spielwelt halte ich grundsätzlich für ein schlechtes Vorbild fürs Rollenspiel.
Wenn ich mir nicht die Atmosphäre eines Rollenspiels aus den Romanen zur Spielwelt ziehen kann, und nicht aus den Quellenbüchern, woher dann? Ich gebe zu, dass Romane weder regeltechnisch korrekt umgesetzt, noch zwingend völlig korrekt die Spielwelt wiederspiegeln müssen (Autoren brauchen eben ihre Freiheiten ;)), aber das Feeling der Spielwelt vermitteln sie einem doch.
-
Äh.. also wenn ich SR leite, dann erwarte ich dass die Leute Profis spielen und nciht irgendwelche Nigger vom nächsten Block. Und wer ein Scharfschütze oder Magier ist, der kann auch ein wenig Geld verlangen.
Darum sind bei mir durchschnittliche Runs mit 40k angesiedelt. Und das Argument mit dem Anfangsgeld ist Schmarn. Nie wieder kriegt man Cyberware so einfach wie bei der Erschaffung. Außerdem sind da noch die laufenden Kosten (mehrere Wohnungen, Arztrechnungen, Materialersatz, Informationen etc.), die mehr als genug Geld kosten.
Außerdem SR ein Rollenspiel mit Cyberpunkfeeling? HAHAHAHAHAHAHAHAH! Ihr seid echt lustig!
-
Äh.. also wenn ich SR leite, dann erwarte ich dass die Leute Profis spielen und nciht irgendwelche Nigger vom nächsten Block. Und wer ein Scharfschütze oder Magier ist, der kann auch ein wenig Geld verlangen.
Darum sind bei mir durchschnittliche Runs mit 40k angesiedelt. Und das Argument mit dem Anfangsgeld ist Schmarn. Nie wieder kriegt man Cyberware so einfach wie bei der Erschaffung. Außerdem sind da noch die laufenden Kosten (mehrere Wohnungen, Arztrechnungen, Materialersatz, Informationen etc.), die mehr als genug Geld kosten.
Außerdem SR ein Rollenspiel mit Cyberpunkfeeling? HAHAHAHAHAHAHAHAH! Ihr seid echt lustig!
Wüs? Cyberpunkfeeling? Wo? Hab ich bei Shadowrun bis heute noch nicht gesehen :P
Wer Cyberpunk spielen möchte, sollte...Cyberpunk spielen. Shadowrun ist ein ganzer Haufen Mischmasch aus Fantasy, ein bisschen Cyberpunk-Überbau (Konzerne, Runner) und ein bisschen Science Fiction.
Nu ja. @Topic:
Ich gebe gern auch mal Ausrüstungsgegenstände, Kontakte und ein bisschen Kohle, dann wieder nur Kohle. Pauschal würde ich sagen, es hängt vom Ruf ab, wieviel Kohle es pro Kopf gibt. Allerdings tendiere ich in letzter Zeit weg vom einfachen Auftrags-Schema. Das gibt dem ganzen zwar einigermaßen Struktur, ist mir aber in letzter Zeit einfach zu langweilig.
-
Regeltechnisch ist es vielleicht möglich sich einen Lebensstill für immer zu kaufen. Aber hey... 400.000 Nuyen für ein Haus und Versorgung für was... noch 40 Jahre? Klingt für mich nicht glaubwürdig.
Der normale Mensch in der Shadowrun-Welt lebt für 1.000 Nuyen/Monat in der Unterschicht.
Bei nur 3% Zinsen kriegst Du mit 400.000 Nuyen genug Zinsen um ein Leben lang in der Unterschicht zu leben.
Und es wird in der Shadowrun-Zeit weit höhere Kapitalverzinsungen geben als 3%...
eher 10% oder 20%....
Bei 12% Zinsen, in der Shadowrun-Welt sicher nicht unrealistisch, kommt die Rechnung mit den Kosten für permanente Lebensstile hervorragend hin.
Äh.. also wenn ich SR leite, dann erwarte ich dass die Leute Profis spielen und nciht irgendwelche Nigger vom nächsten Block. Und wer ein Scharfschütze oder Magier ist, der kann auch ein wenig Geld verlangen.
Bei Shadowrunnern gibt es abseits der Runnerlegenden einen sehr deutlichen Angebotsüberhang.
Das viele Shadowrunner SINlose sind die garnicht anders Geld verdienen können, treibt die Preise auch nicht gerade in die Höhe.
Und bei 40k/Run macht es echt und wirklich keinen Sinn die höheren Prioritäten in Ressourcen zu investieren.
Klar hat man dann immer noch kleine Vorteile, aber der Kosten/Nutzen-Faktor ist absolut nicht mehr ausgeglichen.
400.000 Nuyen bei der Charaktererschaffung kosten einem sehr schnell mal Fertigkeiten und Attributsstufen im Gegenwert von 100 oder mehr Karmapunkten...
-
Bei 12% Zinsen, in der Shadowrun-Welt sicher nicht unrealistisch, kommt die Rechnung mit den Kosten für permanente Lebensstile hervorragend hin.
Klar. Denn als rechtschaffender Bürger kann ich ja mal eben hundert tausende Nuyen auf die Bank bringen. Rechtschaffender Bürger? Hupps... ich spiele einen Verbrecher ohne SIN. Da wird wohl eher eine Schattenbank für mich aufkommen, oder? Oder eine kleine Bank, die auch mal wegschaut. Und die geben dann keine... 12%....
Bei Shadowrunnern gibt es abseits der Runnerlegenden einen sehr deutlichen Angebotsüberhang.
Das viele Shadowrunner SINlose sind die garnicht anders Geld verdienen können, treibt die Preise auch nicht gerade in die Höhe.
Um Obdachlose zu verprügeln brauche ich auch keine Runner mit Reputation höher als 100. Der Schieber wird solche Jobs sicher nicht mehr an die normalen Progis vermitteln, die man bei SR spielt. Bei einer Lowlevel-Kampagne? Bestimmt. Aber nicht im "Standart"-Shadowrun.
Und bei 40k/Run macht es echt und wirklich keinen Sinn die höheren Prioritäten in Ressourcen zu investieren.
Klar hat man dann immer noch kleine Vorteile, aber der Kosten/Nutzen-Faktor ist absolut nicht mehr ausgeglichen.
400.000 Nuyen bei der Charaktererschaffung kosten einem sehr schnell mal Fertigkeiten und Attributsstufen im Gegenwert von 100 oder mehr Karmapunkten...
So what? Cyber- und Bioware steigert doch auch Attribute und Fertigkeiten.
-
Also bei mir kommts darauf an wie gut die Spieler verhandeln... ob das Material gezahlt wird und und und... bei mir kamen auf alle Fälle schon Beträge unter und über den zur wahl stehenden vor.
Bei wirklich großen Summe kann es sein, dass der Auftraggeber das Geld wieder zurückhaben will... (ist schon amal passiert >;D )
-
Kurz, es ist eine Frage der Relationen. Man muß sich nur die Realität anschauen:
Wenn ihr jemanden umlegen lassen wollt, könnt ihr sogar in der 1. Welt für eine fünfstellige Summe einen, hm, begabten Laien bekommen. Also jemanden, der skrupellos genug ist, einen Menschen umzubringen und ungefähr weiß, wie herum man eine Waffe halten muß. In einigen Ländern Osteuropas und Afrikas bekommt ihr den gleichen Typ sehr viel billiger. Nur, der ist bereits hoffnungslos überfordert, wenn es darum geht, jemanden umzunieten, dem man nicht einfach vor der Haustür auflauern kann. Von Diskretion unter allen Umständen ganz zu schweigen.
Profis (z.B. freischaffende Söldner entsprechender Profession) werden nicht alle Nase lang engagiert, ein Job von wenigen Tagen oder sogar nur Stunden muß eventuell mehrere Monate Lebensunterhalt finanzieren. Hinzu kommt das hohe persönliche Risiko und das Fehlen irgendwelcher Arbeitsunfähigkeits-, Kranken-, Unfall- und Rentenversicherungen. Weiterhin muß man nach manchen Jobs für eine Weile von der Bildfläche verschwinden und sich ruhig verhalten.
Glaubt ernsthaft jemand, die fangen unter hohen fünfstelligen Beträgen an, auch nur 'nen Plan zu machen? :D
Klar, jemand mit einer Art "Festanstellung" (z.B. in einer Privatarmee oder auch nur mit einem soliden Stamm an Klienten, die garantiert regelmäßig Aufträge vergeben und einen nicht übers Ohr hauen werden) kann zu anderen Konditionen arbeiten, weil dort nicht ausschließlich die private Geldreserve den Lebenserhalt sichern muß. Da gibt's dann sozusagen Rabatt.
-
Hab mal 5.000 angeklickt. Weil: von mir bekommen sie nur das Geld, was sie zum Leben brauchen. Ich kann es nicht sehen wenn die Runner mit 3 Millionen Nuyen in Ausrüstung rumlaufen. Das ist eine Endlosspirale...
Muss aber sagen dass auch das einem Spieler nicht gefallen hat und deswegen eine ganze Gruppe wegfiel.
-
Hab mal 5.000 angeklickt. Weil: von mir bekommen sie nur das Geld, was sie zum Leben brauchen. Ich kann es nicht sehen wenn die Runner mit 3 Millionen Nuyen in Ausrüstung rumlaufen. Das ist eine Endlosspirale...
Ihr spielt keine der Kaufabenteuer und -kampagnen wie Brainscan oder Renraku: Arcologie Shutdown, oder?
-
So what? Cyber- und Bioware steigert doch auch Attribute und Fertigkeiten.
Richtig, aber was Cyber- und Bioware angeht holen bei 40k/Run die anderen Spieler viel zu schnell auf.
Da haben sie dann ganz schnell fast das gleiche drin wie der mit Ressourcenpriorität 400k, und es fehlen ihnen nur noch 1 oder 2 Gimmiks, die dieser im Vorsprung ist.
Der Samurai mit 400k Ressourcen ist ja bei 40k/Run auch schnell an einer Grenze angekommen, wo aufgrund von Bioindex und Essenz nicht mehr viel geht, oder es halt richtig teuer wird bei minimalem Nutzen.
Die höheren Basisattribute haben die Charaktere mit niedriger Ressourcenpriorität aber immer noch, zusammen mit nahezu der gleichen Cyberware führt das zu erheblich höheren Attributen.
Und höhere Fertigkeiten haben diese Charaktere eh (weil man da mit Cyberware nicht so wirklich viel steigern kann).
Außerdem neigen bei 40k/Run einige Charakterklassen die nicht sehr viel sinnvolles mit dem Geld anfangen können (Schamanen, KI-Adepten) weit schwächer zu sein als Samurais. Vor allen KI-Adepten sind total mies, wenn der SL soviel Nuyen rausrückt, das der Straßensamurai sich alles leisten kann, was er möchte.
-
Mir persönlich gefällt an SR, dass sie versuchen alles unter ein Dach zu packen.
Das führt zwar regelmäßig zu Schwierigkeiten, bietet aber Spielern und Leitern mehr Optionen.
Magier, Adepten, Rigger, Decker und Norms können über Zaubersprühe, Adeptenkräfte, Drohnen, Utilities und Ausrüstung alle die gleichen Aufgaben erfüllen. Beispielsweise Überwachung, Wetwork, Extraktion, Datenklau...
Ebenfalls ist es möglich Cyberpunkt (Lowtech oder Gangkampangen) zu spielen, auf normalem Machtniveau (was immer das sein mag) und absolut überzogen zu spielen.
Ich kann verstehen, dass die meisten Spieler für ihre Charaktere die tollste für sie vefügbare Ausrüstung haben wollen. (Verbündete, Fahrzeuge, Drohnen, Decks, Waffen, Cyber-Bioware, Nanotech...) Das liegt meiner Meinung nach daran, dass es laut den Regeln angeboten wird.
Gerade aus diesem Grund haben wir auch so viele unterschiedliche Kampangen. Ein "Decker" mit einem "Sony Abaccus" mag zwar reizvoll sein, aber entspricht nicht meiner Standard Vorstellung.
Spaß in SR kann man auch mit einer Menge Nu Yen haben. (Stand auch irgendwo in den Regeln, glaube im Kompendium: Gebt den Spielern was sie verlangen, mit allen Vor und Nachteilen) Bevor ich 11*7= 77 Charaktere habe die nach mehr Kohle schreien, mach ich doch eine Gruppe mit 11 Chars auf, die finanziell mehr bekommen als die anderen und wo die Gruppe ihr Luxusleben genießen kann. Dafür halten die restlichen 66 Charaktere den Mund.
Und mal ehrlich: Es ist macht doch auch Spaß im Ferrari mit einer Svalette im Bad Boys 2 Stil Rastas zu jagen.
-
Die höheren Basisattribute haben die Charaktere mit niedriger Ressourcenpriorität aber immer noch, zusammen mit nahezu der gleichen Cyberware führt das zu erheblich höheren Attributen.
Und höhere Fertigkeiten haben diese Charaktere eh (weil man da mit Cyberware nicht so wirklich viel steigern kann).
Als Streetsam nehme ich Konsti und Schnelligkeit (vor allem Schnelligkeit) hoch. Der Rest ist Beiwerk. Punkte von Ressourcen auf Attribute umzuverteilen kann man, bringt aber... wenig. Da steigere ich doch lieber meine wichtigen Attribute hoch. Und erhöhe sie nochmal durch Cyber- und Bioware.
Außerdem neigen bei 40k/Run einige Charakterklassen die nicht sehr viel sinnvolles mit dem Geld anfangen können (Schamanen, KI-Adepten) weit schwächer zu sein als Samurais. Vor allen KI-Adepten sind total mies, wenn der SL soviel Nuyen rausrückt, das der Straßensamurai sich alles leisten kann, was er möchte.
Es gibt im Komendium eine alternative Karma/Nuyen-Tausch-Option. Dabei erhält der Char eben Karma, wenn er sein Geld spendet. Halte ich aber für Unsinn.
Wenn der Adept sich nichts brauchbares kaufen kann, dann lebt er eben im Luxus, während seiner Chummer in der Mittelschicht vegetieren und immer upgraden müssen. Halte ich nicht für einen Nachteil.
Und mal ehrlich: Es ist macht doch auch Spaß im Ferrari mit einer Svalette im Bad Boys 2 Stil Rastas zu jagen.
Hi hi... Jau ;D. Wegen sowas spiele ich SR. :d
-
Relationen gelten auch beim Spielspaß. Mit einem selbstgebastelten Sprengsatz für dreifuffzig kann man ggf. auch Equipment in Millionenwerten schrotten. Man muß nur wissen, wie (Okay, das ist eine Schwäche der meisten Systeme ...). Jemand, der weiß wie, ist ein Profi und kann mehr Geld verlangen. Da sind Einkünfte und Ausgaben für persönliche Ausrüstung gegenläufig. Wenn jemand mit seiner 45er quasi verwachsen ist, braucht er sich keine weiteren teuren Waffen kaufen, denn töter als tot kriegt er seine Widersacher nicht.
Aber mal ehrlich, meistens geht es doch gerade um das Aufrüsten. Klarer Fall von Sammeltrieb und Powergaming.
Das Problem, daß ich hier sehe ist, daß zwar der Gelderwerb und die Beschaffung von Ausrüstung für den Gelderwerb, nicht aber das reguläre Leben gespielt wird. Normalerweise haben die Spieler keine echten Lebenserhaltungskosten und spielen in einem zeitlosen Umfeld.
Im Grunde müßte man eine Art "gespielte Zeit" und laufende Kosten, die in dieser Zeit anfallen, für seine Gruppe einführen. Dann verdienen sie nach Art des Auftrags und ihrer Profession zwar realistisch hohe Summen, aber davon geht auch immer ein guterTeil weg - für Gesundheit, Altersvorsorge, Unterkunft und Verpflegung. Je nach Charaktermentalität auch für Wein, Weib und Gesang; meinetwegen auch für Alimente oder wohltätige Organisationen. Und zwischen den Aufträgen vergeht etwas Zeit, in der es keine Einkünfte, aber trotzdem laufende Ausgaben gibt.
Und: Welcher Spieler denkt schon daran, daß sein Charakter irgendwann zu alt (bzw. anderweitig zu invalide) ist, um als Runner aktiv zu sein? Dann ist halt das Spiel für diesen Charakter zu Ende. Nur, es würde das Spiel vorher bereichern, wenn es Regelungen gäbe, wie der Runner für seinen Ausstieg vorsorgen muß.
Der Spieler wird es sich dreimal überlegen, ob er sich teure Modifikationen leistet, wenn er nicht weiß, wann ihm der SL wieder einen lukrativen Run spielen läßt und er nicht ordentlich Reserve auf der hohen Kante hat. Sonst ist man nämlich ein modifizierter Penner unter der nächsten Brücke und hat nix zu beißen.
Das natürlich nur, wenn man episch spielt. Wenn es nur um die Runs, Besserwerden und Aufrüsten geht, braucht man das nicht.
-
Wir haben so gespielt, dass zwischen zwei Runs meist ein Monat lang. Das war genug Zeit um die Wogen etwas zu glätten, welche der Auftrag geschlagen hat. Dazu konnte man in der Zeit verlorene Ausrüstung ersetzen oder beschädigte reparieren, Verletzungen ausheilen, Geister beschwören oder neue Cyberware einbauen lassen.
Ergo hatten wir zwischen zwei Runs immer die Kosten für einen Monat in unserem Lebensstil.
-
Bei mir hängt's von den Spesen, dem Aufwand, den angeheuerten Runnern, der potetiellen Gefahr und etwaigen Spätfolgen ab. Am einfachsten ist es, sich was die Bezahluing des Team angeht nach den Kosten Aufstellungen von Betrieben zu richten. vielleicht nicht mit den gleichen Verhälktnissen, aber die Faktoren stimmen sicherlich.
Außerdem bringt sowieso jeder Spieler bei mir seinen monatlichen Beitrag an Miete, Lebenshaltungskosten, Doc Wagon usw. auf. da kommen die meisten schon nicht mit 1000 Nuyen aus. Da kommen dann noch prozentuale Abschreibung von Waffen, Ausrüstung und Fahrzeugen dazu, natürlich auch Verbrauch von Munition, Benzin oder anderen Treibmitteln, Ausrüstung, und Bestechungsgeldern. Ferner eine Risikopauschale, die abhängig ist von der Schwere des Runs oder der persönlichen Gefahr, die für Leib und Leben besteht und natürlich der reine Gewinn.
Wenn ich nur ne Büchse Bier klauen soll, kommt das nicht so teuer, wie wenn ich Gefahr laufe, mehrere Menschen zu töten, Gebäude oder was weiss ich zu zerstören und natürlich selbst dabei zu Schaden zu kommen. Das kostet dann schon wesentlich mehr.
Aber 5000 Nuyen prop mann und MAus ist ein schöner Durchschnitt.
-
@Scorpio:
Bei uns ist auch zwischen den Runs meist eine Pause von zwei Wochen oder einem Monat (es sei denn der Plot schreibt es anders vor), und auch bei uns müssen die Charaktere ihren Lebensstil bezahlen.
Trotzdem gibts bei uns meist nur 5.000 - 10.000 Nuyen.
Und bei 40k/Einnahmen pro Monat und einem Lebensstil von Oberschicht (was ja schon echt krass ist) hat man trotzdem nahezu 30k bei einem Run übrig, den man nur in Prollartikel und neue Ausrüstungen steckt.
Das haben wir früher auch so ähnlich gespielt, allerdings führte das dann sehr schnell zu sehr krassen Charakteren.
Gerade Straßensamurais sind dann ziemlich schnell völlig über, aber auch bei Deckern und Riggern passen die Relationen ganz schnell nicht mehr, wenn sie zuviel Cash für Ausrüstung haben.
Kommt natürlich aber auch sehr drauf an wie umfangreich die Runs sind, und wie lange man für einen braucht.
Hat man einen Run der 10 Spielabende dauert, sollte der schon mehr bringen, als der One-Shot zwischendurch.
Honoriert man recht kurze Runs ziemlich hoch, und spielt dabei sehr regelmäßig, dann hat man innerhalb von wenigen Monaten einen ziemlich ausgereizten Charakter.
-
Wobei manche SL anscheinend gewisse Skrupel haben, kostenverursachende Wendungen ins Spielgeschehen einzubauen.
Nehmen wir an, ein SC hat gerade 40.000 verdient. Das würde ich für einen Job der Marke "Industriespionage, kein Waffeneinsatz vorgesehen, durchschnittliches Risiko unvorhergesehener Zusammenstöße mit Waffeneinsatz" als sinnvoll erachten. Das Problem ist, daß die Kosten für Equipment und Lebenserhaltung bei Shadowrun in keinem Verhältnis stehen (Gerade HighTech und Ballerkram sollte deutlich teurer sein ...), aber so etwas kann man schließlich durch Hausregeln kompensieren.
Ein größer Run pro Monat ist unrealistisch, solche Jobs bekommt man bestenfalls alle halbe Jahr mal ran, wenn überhaupt. Dummerweise wollen die Speiler jedes Mal spektakuläre Runs, die dann aber auch entsprechend vergütet werden müssen. Auf Einsicht kann man kaum hoffen, also muß man es hinbiegen.
Wenn sich also jemand für die komplette Summe abzüglich Lebensunterhalt aufgemöbelt und ausgerüstet hat, sollte man zwecks Disziplinierung den Run für die betreffende Person zu einem persönlichen Desaster machen. Die Modifikationen werden schwer beschädigt, die Heilung/Reparatur verschlingt mehr, als der Run einbringt, die Ausrüstung muß verscherbelt werden, um die Kosten zu decken und anschließend steht der SC einigermaßen wiederhergestellt mit 'nem Taschengeld herum und muß beten, daß der nächste Run ein Erfolg wird. Und hat hoffentlich etwas daraus gelernt.
Kurz, wenn ein uneinsichtiger Spieler der Grund ist, warum das Wert(e)gefälle nicht mehr stimmig ist, sollte der Spieler leiden, nicht die Plausibilität. ;)
-
Die Kosten bei Shadowrun sind schon recht realistisch, wobei es den meisten nur mangelt, ist ein Verhältnis für den Wert des Geldes.
Otto-Durchschnittsbürger lebt von 1.000 Nuyen pro Monat, das sind 12.000 Nuyen pro Jahr.
Um sich 40.000 Nuyen anzusparen braucht Otto-Durchschnittsbürger einen sehr großen Zeitraum (mehrere Jahre bis Jahrzehnte)
Da ist es völlig unrealistisch das ein nicht legendärer Shadowrunner 40.000 Nuyen für einen Auftrag kriegt, welcher vermutlich gerademal 1-2 Wochen dauert.
Ich glaube ja persönlich das der Wert eines Nuyen bei Shadowrun oft deutlich unterschätzt wird, und deshalb mit Summen rumgeworfen wird, die sich einfach nur gut anhören.
10.000 Nuyen sind eine Menge Geld.
Dafür würden viele schon ihre Oma verkaufen in der Shadowrun-Welt.
-
Hab mal 5.000 angeklickt. Weil: von mir bekommen sie nur das Geld, was sie zum Leben brauchen. Ich kann es nicht sehen wenn die Runner mit 3 Millionen Nuyen in Ausrüstung rumlaufen. Das ist eine Endlosspirale...
Ihr spielt keine der Kaufabenteuer und -kampagnen wie Brainscan oder Renraku: Arcologie Shutdown, oder?
Nee, die hab ich nur mal gesehen, aber nie gelesen. Meine Leute sind (waren) Straßenpunks, mit dem Geld das sie bekamen machten sie sich ihr Leben ein wenig reicher. Waren nich so weit in Richtung Profirunner. UNd da hat der eine ganze schön geguckt, als er feststellte, das er "Luxus" nicht mehr bezahlen konnte, dann auf "Oberschicht" runterfuhr und sich dann gar nichts mehr leisten konnte. Unser "Mittelschichtler" lebte aber ganz gut, nur unser "Unterschichtler" musste zum Heilen immer zum "Mittelschichtler" ;)
BTW: der Luxus-typ war begeistert vom Spielstil und fand die Angleichung der Verhältnisse sogar gut. Das war nicht der Kerl wegen dem die Gruppe aufhörte.
-
Von 1000 Nuyen/Monat kann ein Durchschnittsbürger leben. Okay. Der Nuyen ist dann in etwa soviel wert wie der Euro.
Ich was den Shadowrun-Background angeht, nicht gerade fit, weil ich kein aktiver Spieler bin, aber mein Verstand sagt mir Folgendes: Wenn der Wert des Nuyen dem des Euros entspricht, sind die Kosten für Ausrüstung erheblich.
Die billigste militärische Waffe, die man bekommen kann, ist die AK-47, der Schwarzmarktwert läge, der Umrechnung folgend, bei etwa 200 Nuyen. Das ist schon einmal sehr günstig, zumal das Ganze eine Investition für die Ewigkeit ist. Allerdings ist eine Kalaschnikow in iher Funktionalität sehr eingeschränkt, bereits in unserer Realität. In einem Szenario mit Dermalpanzerungen und Drohnen mit automatischen Geschützen ist der Klassiker gar nicht mehr up-to-date.
Moderne Schußwaffen kosten bereits heute locker das Vier- oder Fünffache einer AK-47. Und wohlgemerkt, wir reden hier immer noch von konventioneller Waffentechnik aus Serien-/Massenfertigung. Sobald es um HighTech-Gerät und Spezialanfertigungen geht, steigt der Preis schnell in den oberen vierstelligen oder sogar den unteren fünfstelligen Bereich. Und Spezialwaffen brauchen auch Spezialpflege sowie Spezialmunition und sind sehr viel anfälliger gegen Verlust und/oder Beschädigung.
Und witzigerweise sind Waffen noch fast der kleinste Posten. Elektronik ist teuer, gerade dann, wenn man solche braucht, die raffinierter und leistungsfähiger ist als die, die das Ziel des Runs benutzt. Ein heutiger High-End-PC kostet rund 1500 Euro, mobile High-End-Geräte bis zu 6000 Euro. Und das sind immer noch Gebrauchsgüter, nicht die Art von Gerät, die Spezialisten im Feldeinsatz verwenden können. Ein zünftiges Deck sollte in den Kosten weit darüber liegen.
Der knalligste Punkt sind aber körperliche Modifikationen. Da summieren sich die Kosten für HighTech mit denen hochkomplizierter chirurgischer Eingriffe und den Kosten für Erholungszeiten unter ärztlicher Aufsicht. Eigentlich sollte selbst eine punktuelle Dermalpanzerung und/oder implantierte Spezialoptik im mittleren sechstelligen Bereich liegen, also für Runner erst nach langer Zeit des Sparens erschwinglich sein.
Erinnert sich jemand an die Serie "Der 6 Millionen Dollar Mann?" Das war in den 70ern dieses Jahrhunderts und die meinten den Preis für die - aus Sicht eines Shadowrunners läppischen - Modifikationen absolut ernst. Dazwischen liegen allerdings Jahrzehnte der Inflation, heute läge der Kostenpunkt bei zirka 48 Millionen US-Dollar, also rund 36 Mio. Euro. --- Huch?
Okay, die Entwicklung der Medizin mag Fortschritte gemacht haben, aber weiß jemand, was ein aufwändiger kosmetischer (!) Eingriff heutzutage kostet? Rechnet das mal auf die theoretische Implantation hochwertiger Bauteile hoch.
Der Unterschied zwischen regulären Preisen und denen des Schwarzmarkts ist dabei zu vernachlässigen. Schwarzmarkt heißt "abzüglich Steueraufschläge", aber dafür "zuzüglich Risikoaufschlag". Das wird nicht wirklich billiger, hat aber gerade bei Equipment den Vorteil, daß die Herunft nicht so leicht zurückverfolgt werden kann, bzw., daß man überhaupt an illegalen Kram herankommt.
Von 50.000 Nuyen kann ein Runner also zirka fünf Jahre gut leben. Theoretisch. Praktisch bekommt er keine Rente und hat kein geregeltes Einkommen (Wer schon mal als Freelancer gearbeitet hat, weiß in etwa, wovon ich rede ...) , muß also sein Finanzverhalten so ausrichten, daß er, sobald er (als Mensch) mit spätesten 50 Jahren zu alt für diesen Scheiß ist, damit seinen früh angetretenen Lebensabend bestreiten kann.
Straßenpunks machen das vermutlich nicht, aber die würde jeder Johnson mit ein bißchen Hirn auch nur für höchstens 500 losschicken, um jemanden zusammenzuschlagen oder irgend etwas abzufackeln.
--> Man bringe seine Spieler dazu, ihren SC's ein echtes Leben zu spendieren und passe gleichzeitig die Preise für Equipment an, und schon haut die Sache hin. :)
-
@Yerho:
Das ist alles in Shadowrun so umgesetzt mit den Preisen.
High-Tech Waffen kosten auf dem Schwarzmarkt locker 10.000 Nuyen.
Elektronik kann man fast in allen Preiskategorien beziehen, aber billige Ware bringt garnix.
Vernünftige Elektronik bewegt sich meist im Rahmen 50.000 Nuyen oder mehr.
Computertechnologie ist noch weit teurer und kostet locker 500.000 Nuyen oder mehr auf professionellem Niveau.
Und beim installieren von Cyberware kommen immer auch teilweise immense Kosten für den chirurgischen Eingriff dazu, so wie für den anschließenden Krankenhausaufenthalt.
Das kostet gerade bei verhältnismäßig billiger Cyberware oftmals mehr als das Teil selber.
Und die Cyberware kostet ja auch meist noch ne Stange.
Also sind die Preise bei Shadowrun schon "im realistischen Rahmen".
-
Dann sehe ich das Problem nicht, das bei fünfstelligen Entlohnungen auftreten könnte. Bis jemand in Sachen Aus- und Aufrüstung abdrehen kann, sind etliche erfolgreiche Runs fällig. :)
-
Naja, soviele Runs dann ja doch nicht.
Nach zehn Runs hat der Samurai bei circa 40.000 Nuyen/Run 300.000 Nuyen übrig, welche er in seine Ausrüstung steckt.
Ich weiß ja nicht wie oft ihr spielt, aber bei einer wöchentlichen Runde sprengen die Charaktere da schon recht fix den Rahmen.
Und es ist immer noch etwas ganz anderes auf 4 Fertigkeiten auf 6 (circa 200 Karmapunkte) zu verzichten, um Ressourcen im Gegenwert von 10 Runs oder 50 Runs zu bekommen. Wenn das Geld in solchen Strömen fließt ist derjenige der am Anfang viel in Ressourcen investiert längerfristig sehr stark im Nachteil.
Mal von Adepten ganz abgesehen die bei dem Geldfluss nie mit Samurais mithalten können.
-
@Jens:
Okay, bei Kampagnen mit niedrigem Level klappt das. Bei dem offiziellen Kram kamen unsere hochgerüsteten Runner mit 20 bis 50 Karma (oder so) echt ins Schwitzen. In der Arcologie z.B. liefen Drohnen herum, die uns echt Probleme gemacht hatten. Normalerweise sind die in 6er-Gruppen unterwegs. Wir kämpfen gegen eine. Und flohen...
Naja, soviele Runs dann ja doch nicht.
Nach zehn Runs hat der Samurai bei circa 40.000 Nuyen/Run 300.000 Nuyen übrig, welche er in seine Ausrüstung steckt.
Nein, DENN: Ausrüstung wird verschlissen und verloren, Charaktere müssen behandelt werden und Munition wird verballert. Das alles kostet Geld. Eine Menge Geld. Und nach zehn Runs will ich ehrlich gesagt ein Ergebniss sehen. Mit normalen Ausfällen der Runde hat man da ein Vierteljahr gespielt, ich denke das ist ne ausreichend lange Zeit.
Ich weiß ja nicht wie oft ihr spielt, aber bei einer wöchentlichen Runde sprengen die Charaktere da schon recht fix den Rahmen.
Und es ist immer noch etwas ganz anderes auf 4 Fertigkeiten auf 6 (circa 200 Karmapunkte) zu verzichten, um Ressourcen im Gegenwert von 10 Runs oder 50 Runs zu bekommen. Wenn das Geld in solchen Strömen fließt ist derjenige der am Anfang viel in Ressourcen investiert längerfristig sehr stark im Nachteil.
Und wenn der SL mit Geld um sich schmeißt, aber mit Karma geizg ist? Dann ist es anders herum.
Ich glaube wir entfernen uns zu sehr vom eigentlichen Thema, da wir hier eher darüber diskutieren, welcher Spielstil der richtige ist. Das ist aber nunmal keiner. Das muss jeder für sich und seine Gruppe selbst ausmachen.
-
Nein, DENN: Ausrüstung wird verschlissen und verloren, Charaktere müssen behandelt werden und Munition wird verballert. Das alles kostet Geld. Eine Menge Geld. Und nach zehn Runs will ich ehrlich gesagt ein Ergebniss sehen. Mit normalen Ausfällen der Runde hat man da ein Vierteljahr gespielt, ich denke das ist ne ausreichend lange Zeit.
Wenn die Charaktere nicht gerade in der Oberschicht leben, war da auch noch eine Menge Puffer zwischen 40k Einnahmen und 30k übrig haben.
Und nach Deiner Rechnung sind das dann Runs die man an einem Tag durchgespielt kriegt, bei denen ihr 40k Nuyen vergebt?
Und wenn der SL mit Geld um sich schmeißt, aber mit Karma geuig ist? Dann ist es anders herum.
Was soll das Wort hinter Karma heißen?
-
Es soll wohl "geizig" bedeuten.
-
Bei uns gabs zwischen 20.000 und 50.000 Nuyen pro Run.
Die meisten Charaktere waren hochqualifizierte Spezialisten (man schaue sich nur an, was heute ein guter Wirtschaftsprüfer im Monat kassiert, und der steht nur mit einem Bein im Gefängnis, nicht im Grab), die von Leuten mit großen Budgets für sensible und/oder gefährliche Aufträge angeheuert wurden.
Die berufsbedingten Inverstitionen eines solchen Spezialisten können pro Monat locker bei 10.000 bis 20.000 Nuyen liegen. Ausrüstungsinstandlhaltung und Updates sind teuer, von neuen SINs (die zum Handwerkszeug gehören) ganz zu schweigen.
Und wer so gut verdient, will natürlich auch gut leben, Lebensstilkosten von 5.000 bis 20.000 Nuyen waren die Regel, nicht die Ausnahme.
Was soll das Wort hinter Karma heißen?
Geizig
-
Und nach Deiner Rechnung sind das dann Runs die man an einem Tag durchgespielt kriegt, bei denen ihr 40k Nuyen vergebt?
Ja und Nein. Wir haben schon für Runs, die man an einem Tag durchgespielt hat, so viel Nuyen erhalten. Aber nicht immer. Ein Run kann ja auch sehr schwer sein, aber nicht lange dauern. Umgekehrt genauso. In einem Run mussten wir Leibwächter spielen und haben den Ball und die dortige Interaktion ausgespielt, was eine Mordsgaudi war. Mein Leibwächterchar war in seinem Element, das Streetkid hatte Probleme und die eitle Magierelfge wurde von allen angegraben. DAS hat lange gedauert, auch wenn es für den Run nicht sonderlich wichtig war. Auch konnten wir nich jede Sitzung gleich lang spielen. Es gibt auch Runs, die kann man in vier Stundenballern und würfeln schaffen. Aber wir hatten lieber zwei Stunden mit einer Nitzsche-KI diskutiert und sie überzeugt sich selbst abzuschalten. Das hat tierisch Spaß gemacht, gab nicht mehr Geld, aber einen Karma-Bonus vom SL ;). Das Verhältniss von Spielzeit und Bezahlung halte ich daher für nicht aussagekräftig.
Was soll das Wort hinter Karma heißen?
Geizig. Roland und Boba hatten den Typo schon korrekt interpretiert ;). Sorry wegen des Tippfehlers.
-
Und wenn der SL mit Geld um sich schmeißt, aber mit Karma geizg ist? Dann ist es anders herum.
Das ist bei Shadowrun IMHO eine wirklich schlechte Idee.
Samurais, Decker, Rigger u.s.w. ziehen einen sehr viel größeren Nutzen aus Geld als aus Karma.
Alle formen von magischen Charakteren sind aber in sehr hohem Maße auf Karma angewiesen.
Wenn man mit Geld um sich schmeißt, und mit Karma geizt, dann sind die magischen Klassen wirklich schlecht dran.
Es ist auf jeden Fall sinnvoll eine Balance zwischen vergebenem Karma und vergebenen Geld zu finden.
Wobei man hierbei nie vergessen sollte, das Samurais u.s.w. auch in hohem Maße Nutzen aus Karma ziehen, magisch begabte Charaktere aber nur sehr bedingt Nutzen aus Geld.
Das Verhältniss von Spielzeit und Bezahlung halte ich daher für nicht aussagekräftig.
Das wollte ich auch nicht so darstellen, das man für einen 40k Run länger brauchen muss als für einen 5k Run.
Allerdings spielen wir fast immer Runs über 3-4 Spielsitzungen und vergeben nicht so viel Geld.
Und trotzdem sind alle mit dem weiterkommen ihrer Charaktere sehr zufrieden.
-
Jemand der
- Verbrechen begeht, für die er ein Leben lang hinter Gittern verschwindet, wenn er erwischt wird,
- den Job trotzdem macht und mit seinem Namen saubere Arbeit garantieren kann, und
- danach auch noch den Mund hält
ist nicht leicht zu finden und arbeitet auch nicht billig. Ein eingespieltes Team mit entsprechender Reputation kostet auf jeden Fall einen sechsstelligen Betrag, bei delikaten Aufträgen auch im oberen sechsstelligen Bereich.
Wer sich das Schild "Profi" an die Brust heften will, sollte aber auch
- eine Waffe, die er einmal in einem Gebiet mit hoher Sicherheitsstufe abgefeuert hat, sicher entsorgen,
- falsche IDs, die mit dem Auftrag in Verbindung gebracht werden könnte, aufgeben und nie wieder verwenden,
- die hochwertige Ausrüstung parat haben, die der Johnson von Profis erwartet,
- dem Auftraggeber keine "Spesenrechnung" schicken, in den Schatten stellt nämlich niemand Quittungen aus,
- immer ein paar Dutzend k-Nuyen flüssig haben, eben wegen möglicher Spesen,
- noch mehr Geld als Rücklage haben, falls er für ein paar Wochen untertauchen muss (--> keine Runs in dieser Zeit).
Dazu kommen Bestechungsgelder, beschädigte oder zurückgelassene Ausrüstung, Fahrzeuge und Drohnen, Panzerung mit Einschusslöchern (--> Tarnstufe sofort gleich Null, also ersetzen!), Behandlungskosten (sehr viel Geld für Heilmagie, falls angesichts der Essenz überhaupt möglich, bzw. weniger Geld, dafür aber ein paar Wochen Arbeitslosigkeit bei natürlicher Heilung) etc.
Bei uns waren früher auch 5 bis 15 k üblich, was die Charaktere auf Dauer in die roten Zahlen getrieben hat. Das macht einmal Spaß - der alternde Profi, der langsam aber stetig aufs Abstellgleis gerät - ist aber auf Dauer gesehen schon sehr nervig.
Über die interne Verteilung der Kohle muss sich das Team selber einigen - wenn der feine Herr Schamane im Luxus lebt, aber vom Rigger im Fiat Uno zum Auftrag gefahren werden muss, weil diesem das Geld knapp wird, stimmt etwas nicht ;). Die Verteilung passt, wenn nach Abzug aller Kosten nach einem normalen Auftrag für jeden noch genug für einen Mittel- oder Oberschichtslebensstil und Rücklagen rausspringt.
-
Wer sich das Schild "Profi" an die Brust heften will, sollte aber auch
- eine Waffe, die er einmal in einem Gebiet mit hoher Sicherheitsstufe abgefeuert hat, sicher entsorgen,
- dem Auftraggeber keine "Spesenrechnung" schicken, in den Schatten stellt nämlich niemand Quittungen aus,
Die meisten Schusswaffen kann man recht einfach unkenntlich machen - oder, man verzichtet fast ganz auf konventionelle Schusswaffen.
Wir hatten oft ein Spesenkonto oder einen Pauschalbetrag, den wir nach gutdünken verwenden konnten. Damit man so was bekommt, braucht man natürlich eine entsprechende Reputation.
-
@Azzurayelos:
Wenn man mit so hohen Nebenkosten spielt, dann sind von den 40k am Ende aber auch nicht mehr übrig als 10k, und dann finde ich das voll in Ordnung.
Wenn davon überhaupt soviel übrig bleibt.
@Roland:
Es geht nicht darum die Schusswaffe unkenntlich zu machen.
Das Problem ist das Lonestar die Kugeln die da irgendwo rumliegen einsammelt und ein ballistisches Profil davon erstellt.
Schießt Du nochmal mit der Waffe in einer anderen Situation, dann können sie die beiden Fälle miteinander in Verbindung bringen.
Und schnappen sie Dich mit der Waffe, dann bist Du für ALLE Taten dran, die sie Dir damit nachweisen können.
-
Wenn man mit so hohen Nebenkosten spielt, dann sind von den 40k am Ende aber auch nicht mehr übrig als 10k, und dann finde ich das voll in Ordnung. Wenn davon überhaupt soviel übrig bleibt.
Es kam bei uns auch vor, dass Charaktere am Ende schonmal im Minus waren (meist ich, weil mein Charakter schwer verletzt wurde). Und wenn das in Ordnung ist, dann haben wir uns ja jetzt geeinigt :).
Wenn man auf einem höheren Level spielt und mehr Geld bekommt, sind auch die Ausgaben für Ausrüstung höher. Es gibt da also schon ein Verhältnis ;D.
Das Problem ist das Lonestar die Kugeln die da irgendwo rumliegen einsammelt und ein ballistisches Profil davon erstellt.
Schießt Du nochmal mit der Waffe in einer anderen Situation, dann können sie die beiden Fälle miteinander in Verbindung bringen.
Und schnappen sie Dich mit der Waffe, dann bist Du für ALLE Taten dran, die sie Dir damit nachweisen können.
Wenn ich bei einer Evakurierung eines Exec einige Konzernbullen umniete, oder den örtlichen Oyabun wetworke, dann habe ich sicher andere Probleme als doe Polente. Die stecken mich in den Knast. Da kann ich ausbrechen. Der Rest schickt ein Killerkommando vorbei, das mich, meine Familie, meine Freunde und meine Connection kaltmacht. Und denen ist es egal, ob ich davor schon mal was gemacht habe.
-
@Scorpio:
Die Einnahmen dürfen halt im allgemeinen nicht zuviel höher sein als die laufenden Kosten.
Wenn sich der Straßensamurai jeden zweiten Run nen neues Teil reinlöten lassen kann, dann ist der viel zu schnell ausgereizt, hat zuviel Power (auch im Vergleich zum Rest der Gruppe) und hat kaum noch Perspektiven.
Bei einem "richtigen" Verhältnis zwischen Ausgaben und Einnahmen kann man auch gut mal ne riesige Summe springen lassen, es sollte halt nur nicht zu regelmäßig zuviel unterm Strich dabei übrig bleiben.
Darauf können wir uns sehr gerne einigen.
Wenn ich bei einer Evakurierung eines Exec einige Konzernbullen umniete, oder den örtlichen Oyabun wetworke, dann habe ich sicher andere Probleme als doe Polente. Die stecken mich in den Knast. Da kann ich ausbrechen. Der Rest schickt ein Killerkommando vorbei, das mich, meine Familie, meine Freunde und meine Connection kaltmacht. Und denen ist es egal, ob ich davor schon mal was gemacht habe.
Das Problem ist halt nur das die Polizei von dem Vorfällen eine langfristige Datei anlegt.
Und wenn immer mal wieder mit der selben Waffe Leute im Dutzend billiger umgenietet werden, dann weiß Lonestar das.
Und dann sind sie früher oder später hinter Dir her wie der Teufel hinter der armen Seele.
Dlässt sich aber sehr gut vermeiden, indem man immer mal wieder seine Wummen austauscht.
Das hat dann noch den Vorteil, das wenn man das etwas konsequenter handhabt, die Leute auch mal ihre Ares Alpha Combatgun im Schrank lassen, und wieder mit ner AK-47 durch die Straßen ziehen, weil die einfach billiger auszutauschen ist.
-
Also ich finde das es dem wunsch des Spielleiters entsprechende Entlohnung geben sollte.
Wenn der SL ein Korintenkacker ist und die Runner nach jedem Run neue Panzerkleidung bauchen (die alte hat schließlich Treffer abbekommen) den Lauf wechseln mussen (teflonbeschichtete Geschosse weisen keine Laufrillen auf). Den Abzugshahn und die Auswufmechanik aus tauschen (hnterlassen beide unverwechselbare Abdrücke auf der Hülse. Lasst sich aber durch hülsenlose Muni beseitigen). Jedes Loch am Fahrzeug einzeln reparieren und bezahlen lassen den Lack auffrischen, die Haare schneiden und die jährlichen Impfungen nicht zu vergessen. "Wie Du hast deinen Mitgliedsbeitrag fürs Dojo und die Schießbahn nicht bezahlt?"
Dann muß es auch dementsprechend viel Geld geben. Die Kosten für Krankenhäuser, die verfügbarkeit der Cyberware und deren Straßenindex sind alle extrem teuer. Also geben wir den Leuten, was Sie wollen.
Jede Menege Kohle.
Wenn man es lieber einfach handhabt und sich um die ganzen anderen Sachen nicht so viel Gedanken machen will, kann man auch ruhig weniger Geld für Runs geben.
Das ist ein Rollenspiel, keine Wirtschaftssimulation.
Also steht und fällt letzten Endes alles mit dem gewünschten Powerniveau der Gruppe und dem was der SL als vernünftige "Aufstiegsgeschwindigkeit" sieht
-
Die Einnahmen dürfen halt im allgemeinen nicht zuviel höher sein als die laufenden Kosten.
Nein, wieso? Warum sollte ich dann meinen Hintern riskieren, wenn ich genauso viel Gewinn hätte, wenn ich Burger brate? Ich bin bei SR ein Prof. Mein Risiko ist hoch meine Bezahlung auch.
Wenn sich der Straßensamurai jeden zweiten Run nen neues Teil reinlöten lassen kann, dann ist der viel zu schnell ausgereizt, hat zuviel Power (auch im Vergleich zum Rest der Gruppe) und hat kaum noch Perspektiven.
Das kann er nicht, aus allen Gründen die oben schon mal erwähnt wurden.
Bei einem "richtigen" Verhältnis zwischen Ausgaben und Einnahmen kann man auch gut mal ne riesige Summe springen lassen, es sollte halt nur nicht zu regelmäßig zuviel unterm Strich dabei übrig bleiben.
Darauf können wir uns sehr gerne einigen.
Darauf einigen ich mich gerne mit dir, aber mit einem weiteren Punkt. Nur das, was unter dem Strich regelmässig übrig bleibt, kommt auf das Powerniveau einer Runde an. Wenn du die Straßenpunks in der Unterschicht spielst, dann sind 5k Gewinn in Ordnung. Mein Oberschichtchar, gestählt durch offizielle Kampagnen kann aber schon pro Abend mehr als 1000 Nuyen durch Personenschutz verdienen. Und wenn er dann eben durch einen Run 40k verdient, dann ist das durchaus im Rahmen der Kampagne.
Und wenn immer mal wieder mit der selben Waffe Leute im Dutzend billiger umgenietet werden, dann weiß Lonestar das.
Und dann sind sie früher oder später hinter Dir her wie der Teufel hinter der armen Seele.
Das lässt sich aber sehr gut vermeiden, indem man immer mal wieder seine Wummen austauscht.
Um die Ballistik überprüfen zu können, braucht LoneStar aber auch die Wumme. Und wenn die meine Wumme finden, hänge ich da meist dran. Die Knarre zurückzuverfolgen sollte auch fast unmöglich sein. Schließlich habe ich entweder eine gefälschte SIN verwendet um die Knarre zu kaufen oder sie wurde mir direkt auf dem Schwarzmarkt über einen Schieber beschaft. Beides ist ein Zeichen von Professionalität und kostet meinen Char Geld. Geld was ich durch die Runs wieder reinbekommen muss, bzw. ich muss es mir erstmal durch Runs verdienen.
Wenn ein Charakter nur seinen Lebensunterhalt gerade so bestreiten kann, wird er sich einen anderen Job suchen, bei welchem er nicht ständig seinen Arsch riskieren muss. Ein Nachtwächter in einer Firma kann sich vielleicht auch keinen Neuwagen leisten und muss jede Nacht raus, dafür fliegen ihm nicht beständig die Kugeln um die Ohren.
Wenn ich keinen Gewinn durch die Shadowruns machen kann, dann habe ein riesiges Problem. Ich werde niemals ein Profi, da ich mir die Methoden und die Ausrüstung der Profis nicht leisten kann. Ein Schusswaffenwert auf acht nützt mir wenig, wenn meine beste Waffe eine Ares Predator ist und ich in einer Lederjacke herumlaufe. Dann ist selbst noch Mr. Cop mit seinem Colt Manhunter samt Smartgunverbindung in der Sicherheitsweste ein Problem. Und so, will ich persönlich nicht Shadowrun spielen.
-
@Sorpio: :d
M
-
Nach zehn Runs hat der Samurai bei circa 40.000 Nuyen/Run 300.000 Nuyen übrig, welche er in seine Ausrüstung steckt.
Ich weiß ja nicht wie oft ihr spielt, aber bei einer wöchentlichen Runde sprengen die Charaktere da schon recht fix den Rahmen.
Nicht, wenn man einen sinnvollen Zeitrahmen etabliert. Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Zehn hoch dotierte Runs werden sicherlich an zehn Spielwochenenden abgerissen, wiel die Spieler nun einmal keine unspektakulären Mini-Jobs spielen wollen. Aber in der gespielten Zeit bekommt man realistischerweise einmal pro Jahr so einen gutbezahlten Run angeboten. Und für dieses Jahr werden fleißig Lebenserhaltungskosten abgerechnet.
Was mir noch eingefallen ist: Ein Runner kann gar nicht mit dem Ausgabennniveau eines Mittelklassebürgers leben, selbst wenn er vom Typ her sparsam ist.
Anders als der Durchschnittsbürger wird ein Runner nämlich verfolgt: Von Gesetz, von den Zielen früherer Runs, von der Konkurrenz und womöglich auch von dem einen oder anderen Kunden, der entweder unzufrieden war oder der Meinung ist, daß der höchste Grad an Diskretion dadurch entsteht, den Handlanger unter die Erde zu bringen.
Sprich, ein Runner kann sich nicht irgendwo eine nette Wohnung mieten und effiziente Hauswirtschaft etablieren. Er muß viel und ständig reisen, Bestechungs- und Schweigegelder zahlen und quasi aus der Tasche leben. Das geht massiv ins Geld.
Und wie gesagt, wenn man nicht vor einer schwarzen Kulisse spielt, muß ein Runner einen beträchtlichen Teil seiner Einkünfte für den Lebensabend aufsparen und darf diese nicht ausgeben. Das müßte über Hausregeln gelöst werden, wenn die Spieler nicht diszipliniert genug sind, um ihren SC nicht von sich aus als Wegwerf-Charakter anzulegen.
@ Scorpio
Da sehe ich das Problem in Systemen wie Shadowrun. Ein Vollprofi im Umgang mit Schußwaffen sollte unter Umständen sogar mit einer stinknormalen halbautomatischen Pistole noch einen ganz Haufen bestens bewaffneter, aber vergleichsweise schlechter ausgebildeter Leute ausschalten können.
Stell' Dir einfach vor, ein Trupp Grundwehrdienstleistender mit G-36 und Handgranaten und schußsicheren Westen soll gegen einen Angehörigen einer Spezialeinheit antreten, der nur mit einer P-8 bewaffnet/ausgerüstet ist. Wer gewinnt?
Nur, so etwas ist mit Wertsystemen und Würfen auf Durchführung und Glück nur unzureichend darstellbar.
-
Nur, so etwas ist mit Wertsystemen und Würfen auf Durchführung und Glück nur unzureichend darstellbar.
Weshalb ich ja schon lange der Meinung bin das Shadowrun eigentlich mit Heroquest Regeln gespielt gehört.
M
-
Da sehe ich das Problem in Systemen wie Shadowrun. Ein Vollprofi im Umgang mit Schußwaffen sollte unter Umständen sogar mit einer stinknormalen halbautomatischen Pistole noch einen ganz Haufen bestens bewaffneter, aber vergleichsweise schlechter ausgebildeter Leute ausschalten können.
Stell' Dir einfach vor, ein Trupp Grundwehrdienstleistender mit G-36 und Handgranaten und schußsicheren Westen soll gegen einen Angehörigen einer Spezialeinheit antreten, der nur mit einer P-8 bewaffnet/ausgerüstet ist. Wer gewinnt?
Nur, so etwas ist mit Wertsystemen und Würfen auf Durchführung und Glück nur unzureichend darstellbar.
Ich gebe dir da völlig Recht!
Mein Hauptkritikpunkt bei SR sind auch schon lange die Regeln. Mein Charakter hatte zwei Pistolen. Das war cool. Nur leider konnte er trotz sehr gutem Umgang damit absolut nichts in den schwierigen Runs leisten. Denn ich konnte zwar das Powerniveau hochwürfeln, nicht aber das Schadensniveau. Und es nützt mir nichts von 14S auf 14T und drei übertödliche zu würfeln, wenn der Gegner eine Panzerung von 12+ hat.
Aber über die SR-Regeln diskutieren wir besser in einem anderen Thread ;).
Achja, ich habe mal einen SEKler kennegelernt. Gegen den würde ich nicht antreten wollen. Unter keinen Umständen. Auch wenn er ein netter Kerl war. ;D
-
Wobei, es geht auch anders: Die dümmste Kugel kann bekanntlich selbst den klügsten Menschen treffen. ;D
Ich werde übrigens garantiert nicht über die Feinheiten der SR-Regeln diskutieren, dafür kenne ich die nicht annähernd gut genug. Aber es ist schon irgendwie bezeichnend, wenn selbst ein Laie bemerkt, daß man da Einiges verbessern könnte. Das geschieht aber wohl auch gelegentlich, wenn ich das richtig sehe?
-
Aber es ist schon irgendwie bezeichnend, wenn selbst ein Laie bemerkt, daß man da Einiges verbessern könnte. Das geschieht aber wohl auch gelegentlich, wenn ich das richtig sehe?
Das geschieht spätestens wenn man als SL mal einen Kampf zwischen einem mächtigen NSC oder vielen Schwächlingen gegen eine Gruppe von SCs ausrechnen muss :D.
Ich bin selbst nicht sonderlich regelgewandt, was SR angeht. Diesen Kram hatte ich dem SL überlassen. Ich habe nur zwei Bücher mit Ausrüstung, bzw. Regeln (Straßensamuraikatalog, meine erste Anschaffung für SR im zarten Alter von 14 und Rigger 3, das ich auf der RatCon gewann). Die Hintergrundbände sagen mir einfach mehr zu.
-
Nein, wieso? Warum sollte ich dann meinen Hintern riskieren, wenn ich genauso viel Gewinn hätte, wenn ich Burger brate? Ich bin bei SR ein Prof. Mein Risiko ist hoch meine Bezahlung auch.
Du spielst bei Shadowrun einen SINlosen.
In den meisten gegenden der Stadt dürftest Du noch nichtmal Burger braten.
Des weiteren ist ein Shadowrunner ja nicht vollzeit angestellt.
Er lebt, sogar sehr gut, davon gelegentlich mal ein paar Stunden oder Tage zu arbeiten, während sich alle anderen 50 oder 60 Stunden die Woche arbeiten.
Das ist auch schon ein gewisser Anreiß, Shadowrunner zu werden.
Das kann er nicht, aus allen Gründen die oben schon mal erwähnt wurden.
Wenn er zuviel Geld unterm Strich übrig hat, dann kann er das eben doch.
Oder warum sollte er das nicht können?
Darauf einigen ich mich gerne mit dir, aber mit einem weiteren Punkt. Nur das, was unter dem Strich regelmässig übrig bleibt, kommt auf das Powerniveau einer Runde an. Wenn du die Straßenpunks in der Unterschicht spielst, dann sind 5k Gewinn in Ordnung. Mein Oberschichtchar, gestählt durch offizielle Kampagnen kann aber schon pro Abend mehr als 1000 Nuyen durch Personenschutz verdienen. Und wenn er dann eben durch einen Run 40k verdient, dann ist das durchaus im Rahmen der Kampagne.
Da stimme ich Dir zu.
Hab sogar auch einige Charaktere die auf dem Niveau Runs machen.
Da sind dann aber die Runs meist eher selten und die Charaktere haben hohe laufende Kosten (Lebensstil, DocWaggon, u.s.w.), so das sie einen Großteil des Verdienten in den Unterhalt stecken.
Man muss ja auch ganz klar sagen, das die Runner auf Runs gehen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.
Wenn man nach dem Lebensunterhalt und laufenden Kosten nur noch 10k übrig hat nach einem Run, dann war das ja schon ein voller Erfolg.
Der Charakter rechnet ja nicht mit dem was aus Spielersicht am Ende übrig bleibt.
Er denkt sich ja nicht "oh, bleiben nach meinen Lebenshaltungskosten nur noch 10k für neue Ausrüstung, hat sich ja kaum gelohnt" sondern vielmehr "Cool, von dem Geld kann ich die Rechnung und die Rechnung bezahlen, mir zwei Monate Futter leisten. Und dann hab ich wohl sogar noch 10.000 Nuyen übrig, die ich leider in neue Ausrüstung stecken muss, weil ich sonst nicht mehr konkurrenzfähig bin".
Um die Ballistik überprüfen zu können, braucht LoneStar aber auch die Wumme.
Nicht unbedingt.
Lonestar braucht die Wumme um nachzuweisen das die Kugel zu der Waffe gehört.
Sie können aber auch ohne die Waffe je in den Händen gehalten zu haben sagen, das zwei Kugeln aus der gleichen Waffe stammen.
Und ich habe ja nie behauptet das sie die Waffe zu Dir zurückverfolgen können, wenn Du sie nicht regelmäßig wechselst.
Ich habe nur gesagt, das sie dann wissen das ein und die selbe Person an x Morden beteiligt war, und ihre Anstrengungen forcieren werden.
Wenn ein Charakter nur seinen Lebensunterhalt gerade so bestreiten kann, wird er sich einen anderen Job suchen, bei welchem er nicht ständig seinen Arsch riskieren muss. Ein Nachtwächter in einer Firma kann sich vielleicht auch keinen Neuwagen leisten und muss jede Nacht raus, dafür fliegen ihm nicht beständig die Kugeln um die Ohren.
Etwas mehr als ein Nachtwächter wird man als Shadowrunner schon verdienen, und das bei deutlich weniger Arbeit.
Dafür hohes Risiko.
Und aufgrund der SINproblematik ist ja auch ein Nachtwächterposten nicht so ganz leicht zugänglich für viele Shadowrunner.
Wenn ich keinen Gewinn durch die Shadowruns machen kann, dann habe ein riesiges Problem. Ich werde niemals ein Profi, da ich mir die Methoden und die Ausrüstung der Profis nicht leisten kann. Ein Schusswaffenwert auf acht nützt mir wenig, wenn meine beste Waffe eine Ares Predator ist und ich in einer Lederjacke herumlaufe. Dann ist selbst noch Mr. Cop mit seinem Colt Manhunter samt Smartgunverbindung in der Sicherheitsweste ein Problem. Und so, will ich persönlich nicht Shadowrun spielen.
Es hat hier glaube ich niemand von keinem Gewinn gesprochen.
Die Frage ist halt nur wie schnell es mit der Professionalisierung von statten gehen soll.
Hat man nach Lebenshaltungskosten und laufenden Kosten noch 5k pro Run übrig, dann führt das auch irgendwann zu professioneller Ausrüstung, nur halt sehr viel langsamer.
Wie schnell man diese Professionalisierung durch Ausrüstung jedoch haben möchte, bleibt jedem selbst überlassen.
Ich find es nur immer irgendwie traurig, wenn die Fertigkeiten nachher ins Hintertreffen geraten, und es nur noch auf die Ausrüstung ankommt...
-
@Roland:
Es geht nicht darum die Schusswaffe unkenntlich zu machen.
Das Problem ist das Lonestar die Kugeln die da irgendwo rumliegen einsammelt und ein ballistisches Profil davon erstellt.
Schießt Du nochmal mit der Waffe in einer anderen Situation, dann können sie die beiden Fälle miteinander in Verbindung bringen.
Und schnappen sie Dich mit der Waffe, dann bist Du für ALLE Taten dran, die sie Dir damit nachweisen können.
Es wurde schon erwähnt, aber genau den Austausch einiger Teile, die einen Vergleich zwischen Geschossen erlauben, kann man recht einfach bewerkstelligen. Alle paar Monate den Lauf nachziehen oder Austauschen, fertig ist die Laube. Oder wie gesagt, einfach keine Kugeln und Hülsen hinterlassen.
Du spielst bei Shadowrun einen SINlosen.
In den meisten gegenden der Stadt dürftest Du noch nichtmal Burger braten.
Kommt auch ganz drauf an. Viele unserer SCs wären von den meisten Konzernen mit Kußhand eingestellt worden. Die SIN gibts in solchen Fällen gratis dazu.
-
Du spielst bei Shadowrun einen SINlosen.
In den meisten gegenden der Stadt dürftest Du noch nichtmal Burger braten.
Des weiteren ist ein Shadowrunner ja nicht vollzeit angestellt.
Er lebt, sogar sehr gut, davon gelegentlich mal ein paar Stunden oder Tage zu arbeiten, während sich alle anderen 50 oder 60 Stunden die Woche arbeiten.
Das ist auch schon ein gewisser Anreiß, Shadowrunner zu werden.
Einerseits kann er nicht mal einen Job wie Bürgerbraten finden, andererseits soll er neben den Showruns arbeiten? Klingt für mich nach einem Widerspruch.
Aber ich klinge mich hier mal aus der Diskussion aus, da ich kein Weiterkommen mehr sehe. Wir drehen uns eine ganze Weile nun schon im Kreis und wiederholen nur noch unsere Argumente und Standpunkte.
-
Wo habe ich denn geschrieben, das er neben den Shadowruns arbeiten soll?
Er lebt, sogar sehr gut, davon gelegentlich mal ein paar Stunden oder Tage zu arbeiten, während sich alle anderen 50 oder 60 Stunden die Woche arbeiten.
Damit meinte ich die Shadowruns....
-
Dann stürze ich mich mal in die Diskussion, nachdem ich oben 50.000 angeklickt habe ;D
@ Ciungalla:
Spielt ihr mit den Regeln aus dem Kompendium 3.V?
Da gibt es nen schönen "Nachteil": Fester Job, der hat den Wert -1 für 1000 Nuyen/Monat bei 10 h/Woche Arbeit, -2 für 2500/Monat bei 20 h/Woche und -3 bei 5000/Monat bei 40 h/Woche.
Damit geht das System also davon aus, dass der durchschnittlich professionelle Runner bei einer Vollzeit-"Neben"-beschäftigung 5.000 Nuyen im Monat für seine Arbeit bekommt - für seine speziellen Talente. Imho ist dieser Nachteil dahingehend zu verstehen, dass es für den Char vor allem schwierig ist, seine normale Beschäftigung mit dem Runnerdasein zeitlich unter einen Hut zu bekommen - Auftrag- und Arbeitgeber sehen es eben nicht gerne, wenn sie jemanden bezahlen, der nur mit halbem Einsatz dabei bzw. aufgrund langer Nächte dauernd zu müde ist bzw. öfter mal krankheitsbedingt fehlt. Erschwerend hinzu kann natürlich auch mal kommen, dass die Geschäftsinteressen von Mr J mit denen des normalen Arbeitgebers kollidieren oder, wenn der Nebenjob zur Tarnidentität gehört, Lonestar anfängt, unangenehme Fragen zu stellen.
Dagegen sollte ein solcher Nachteil meines Erachtens keine negativen Auswirkungen dahingehend haben, dass der Char dauernd um sein Leben fürchten muss, weil er diesen Job erledigt, selbst wenn er sich sein Brot als Leibwächter verdient - heutzutage bekommen professionelle Leibwächter schließlich auch ne Menge Kohle, ohne dass ihnen dauerend die Klienten weggeschossen werden bzw. sie sich den Kugeln in den Weg schmeißen müssen...
Zudem verstehe ich nicht, warum du von einem Durchschnittsmonatseinkommen von nur 1.000 Nuyen/Monat/Kopf ausgehst? SR Grundbuch 3.V, Seite 312: Pro-Kopf-Einkommen: 26.000 Nuyen - was wohl der Jahresverdienst sein wird. Etwas mehr als das doppelte von dem, von dem du ausgehst. Und wenn man nun vom Lebensstil Unterschicht ausgeht, würde dies bedeuten, dass ein Single bei ner "normalen" Arbeitswoche (ich würde da 40 h rechnen) mehr als 1000 Nuyen im Monat Taschengeld hat - was ne ganze Menge ist!!
Bei der Entlohnung von Runnern, die auch nur einen Hauch von Professionalität für sich beanspruchen, kommt auch noch folgendes hinzu:
Der Wert eines Auftrages wird nie nur durch den Wert der erfolgreichen Erledigung bestimmt - oder nach dem Ruf der Runner, was das angeht!
So mag es Fälle geben, in denen Wetwork schon zu Aldi-Preisen erhältlich ist, wenn etwa der SINlose Squatter A den skrupel- und SINlosen Typen mit dem Messer anheuert, um Squatter B in den Barrens aufzuschlitzen. In diesem Fall wäre aber sowohl das Risiko, dass sich das Ziel wehrt, als auch dasjenige der Repression durch Dritte (den Star oder Chummer des Opfers) gleich Null, ebenso das Risiko, dass Mr J einen hintergeht und auch die Ressourcen hat, um nicht nur damit durchzukommen, sondern auch alle Mitwisser zum Schweigen zu bringen.
Insoweit kalkuliert der durchschnittliche Runner wohl nach folgenden Kriterien:
-Was will Mr J von mir = Art der Arbeit (Diebstahl/Wetwork/etc.)
-Wie wertvoll/wichtig ist mein Ziel = Warum sollte ich all die Risiken auf mich nehmen, wenn ich durch nen Verkauf auf dem Schwarzmarkt mehr bekomme bzw. warum sollte mein Ziel töten, wenn es mir das Mehrfache bieten wiird, wenn ich Mr J ans Messer liefere
-Wie will er es von mir = Ausführung (ist es egal, ob ich halb Seattle in Luft sprenge, oder sollen selbst Insider nichts davon mitbekommen; Beispiel: Wetwork soll so aussehen, dass die Lebensversicherung zahlt!!)
-Wer wird mich an der Ausführung hindern = Sicherheit (wobei nicht nur die Art und Weise der Sicherheit ne Rolle spielt, sondern auch, wie sehr die sich anstrengen, um das Ziel zu schützen und wie bewusst es ihnen ist, dass Runner ihnen dieses in nächster Zeit stehlen/umnieten/etc. wollen)
-Mit welchen Vergeltungsmaßnahmen muss ich von Opferseite rechnen = Wieviel Zeit und Geld wird die Opferseite darauf verwenden, um sich an mir zu rächen bzw. das Ziel wieder in seine Hände zu bekommen?
-Mit welchen Verfolgungsmaßnahmen muss ich von offizieller Seite rechnen = Wie sehr ist der Star an mir interessiert; eventuell auch mal ne Konzernpolizei?
-Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich den Run überlebe?
-Wie hoch werden die voraussichtlichen Kosten für Material/Heilung etc. sein?
-Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich von Mr J kein Geld sehe?
-Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Mr J nachher keine Zeugen haben will?
Kurz gesagt:
Wie komme ich rein, erledige meinen Auftrag so, wie es J von mir will, und wieder raus und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich die ganze Sache mit heiler Haut überlebe und mich hinterher nicht im letzten Loch verkriechen muss?
Wenn ich dann weiß, dass das einfache Benutzen einer Pistole im günstigsten Fall eine Geldstrafe von 10.000 Nuyen, im schlimmsten Fall eine Freiheitsstrafe von 2 Jahren einbringt (und keiner von uns will heutzutage in einen deutschen Knast, da haben die Charaktere einen Haufen Schiss davor, in einen UCAS-Knast des Jahres 2063 zu kommen!!), erklärt sich imho kein halbwegs vernünftiger Mensch bereit, für netto 10.000 Nuyen einen relativ einfachen Datenklau-, -manipulations-, -löschen-/Entführungs-/Diebstahls- oder Zerstörungsauftrag auszuführen, wenn er aufgrund der Bewachung des Ziels davon ausgeht, dass mit Schwierigkeiten und zu brechendem Widerstand zu rechnen ist!!
Vor allem:
Schnappt man mich und sperrt mich "nur" ins Kittchen, ist doch im Zweifel all das, was ich mir vorher von den früheren Bezahlungen gekauft habe, weg. Der Lebensstil ist im Zweifel futsch, die Ausrüstung, man ist ein bekannter und bestrafter Krimineller, was dem Ruf schadet und zu schlechteren Jobs bei schlechterer Bezahlung führt, ein Haufen Connections werden sich wohl auch von mir abwenden bzw. ich werde sie nicht wiederfinden, weil sie ihr Geschäft mal wieder verlegt haben, ohne mir die aktuellen Passwörter, Geheimzeichen, etc. zukommen zu lassen. Schließlich wird auch meine Cyberware nicht neuer und zum Ausbau der für Runs nötigen Fertigkeiten hat man im Knast wohl auch nur bedingt Zeit und Möglichkeit.
Schließlich spielt es auch noch ne ganz entscheidende Rolle, was ich mitbringe, um den Job zu erledigen. Wenn ich ein Cyberzombie bin, werde ich im Zweifel mehr verlangen können, als ein nichtvercyberter, nichtmagischer Char, einfach weil mir die Cyberware in den Augen der 6.-Welt einen entscheidenden Vorteil zu geben scheint. Starten also Charaktere in einer Gruppe, von denen der eine ne hohe Priorität auf die Ressourcen legt, der andere sich sowas mit dem verdienten Geld später kaufen will, so muss ich dem Spieler des zweiten als Spielleiter klar machen, dass sein Char einen Bruchteil von dem verdienen wird, den sein Chummer abräumen wird - einfach weil seine Umwelt ihn als schneller/gefährlicher/effektiver/härter/etc. einstuft, als jemanden, der weder magisch noch cybermäßig aufgemotzt ist.
Ein schönes Beispiel hierfür ist auch ein Decker/Rigger: Wenn der mit Ressourcen -5 startet, mag er zwar ne Aldi-Buchse im Kopf haben, aber mit nem entsprechenden Deck dann der absolute Wahnsinn sein - nur, er hat ja keins!
Warum sollte ich als J nen Decker ohne Deck anheuern? Gar nicht!
Warum sollte ich als J für nen Decker, der kein Deck hat und deshalb nur als Muskel arbeiten kann, genausoviel zahlen wie dem Streetsam, der seinen Körper mit allem erdenklichen Zeug vollgepumpt hat, um als Muskel besser zu sein, als eben jener Decker, und der auch noch die entsprechende Ausrüstung mitbringt? Dafür gibt´s nur einen Grund: Altruismus - und der ist gerade bei J´s wohl eher selten!
Und schließlich muss man dem Spieler des Streetsams in so nem Fall auch ganz deutlich vor Augen führen, warum sein Char mit dem Decker halbe-halbe machen sollte, obwohl er bei Ausübung desselben Jobs um ein so Vielfaches höher qualifiziert und ausgerüstet für den Job ist!!
Und schließlich, da ich mich hier schon mal in Rage geschrieben habe ;):
In unserer Gruppe, die es schon ne ganze Zeit lag nicht mehr gibt, haben wir einen Spieler gehabt, der mit seinen Charakteren extra nicht mit Cyber- oder Bioware gestartet ist, weil er ellenlange Listen voll mit der Delta- und kultivierter Bioware hatte, die sein Char irgendwann mal haben sollte!! Das ist jetzt ein extremes Beispiel, zeigt aber, dass man auch ein Streetsam noch lange nicht ausgereizt oder uninteressant sein muss, nur weil der jetzt ein bestimmtes Maß an Cyber- und Bioware eingebaut hat. Dann geht es eben darum, die bestehenden Teile durch maßgeschneiderte zu ersetzen - was nicht nur für die Teile an sich nen Haufen Kohle kostet, sondern auch für den entsprechend hochqualifizierten Arzt (der ja auch zu weiter reduzierten Kosten beitragen soll >;D - siehe Mensch&Maschine, Gaben und Handicaps) und die Klinik, die ich finden und deren Kosten ich auch erst mal aufbringen können muss!!!
Für die 2. Edition hatten wir mal ausgerechnet, dass die Heilung nach einer OP mit tödlichem Schadensniveau in einer Betaklinik locker ein paar hunderttausend Nuyen verschlingt. Diese Kosten mögen nach den regeln im M&M gesunken sein - ausgerechnet habe ich das noch nicht - erschwinglich sind sie aber immer noch lange nicht!!
Hohe Bezahlungen stören das Spielgleichgewicht meines Erachtens also kein bisschen, gerade durch die Umwandlungsmöglichkeit aus dem Kompendium kann man einen Ausgleich zwischen magsichen und mundanen Charakteren gut hinbekommen.
... Wow, so einen Monsterpost hatt ich gar nicht geplant!
-
@Kamui:
Ja, wahrlich ein beeindruckes Posting ;D
Achja... ich stimme dir zu. ;)
-
@ Kamuai:
Zu dem Pro Kopf einkommen:
Das ist der Durchschnitt. Auf die Bevölkerung Seatlles gerechnet. Das ist nicht das was der durchschnittliche Mensch verdient.
Die weitaus größte Zahl werden 12.000 Nuyen oder weniger zum Leben haben.
Darauf kommen dann Anteilseigner und Execs die mit ihrem Jahressalär den Schnitt gigantisch in den Himmel katapultieren, und einige Konzernangestellte die auch überdurchschnittlich verdienen.
Natürlich auch noch eine Menge Squatter, die aber in der Statistik eh nicht auftauchen, genau wie alle Shadowrunner und viele SINlose-Unterschichtler.
Zum Nachteil fester Job:
Fester Job ist ein Pseudo-Nachteil.
Wenn dadurch Probleme entstehen, ist es oft nur zu leicht begründbar, den Job einfach sausen zu lassen.
-Wie wertvoll/wichtig ist mein Ziel = Warum sollte ich all die Risiken auf mich nehmen, wenn ich durch nen Verkauf auf dem Schwarzmarkt mehr bekomme bzw. warum sollte mein Ziel töten, wenn es mir das Mehrfache bieten wiird, wenn ich Mr J ans Messer liefere
Weil sowohl der Verkauf des Zielobjekts auf dem Schwarzmarkt, als auch das "ans Messer liefern" von Mr. Js sich nicht sehr dienlich auf die Reputation auswirkt?
Der Wert eines Auftrages wird nie nur durch den Wert der erfolgreichen Erledigung bestimmt - oder nach dem Ruf der Runner, was das angeht!
Da hast Du recht.
Es ist unter anderem eine Frage von Angebot und Nachfrage.
In meiner Version von Shadowrun heißt das:
Es gibt viele Runner, und wenig Aufträge. Dadurch sinkt der Preis.
Und man macht selten Runs. Will man nur die hochdotierten Runs (die nach eigenem Ermessen gut genug bezahlt werden) dann sitzt man auch mal einige Monate auf dem Trockenen.
Billige Jobs nimmt man an um sich zwischen den lukrativen Jobs über Wasser zu halten und seine Reputation zu verbessern, damit man irgendwann ganz oben mitspielen kann. Billige Jobs heißt jetzt nicht 1k für eine Extraktion aus einem Konzerngebäude, sondern halt auch kleinere Runs.
Aufstrebende Runner sind keine Mangelware. Und sie sind schlecht bezahlt.
Hat man sich in mehreren Runs für einen Mr. J. das Vertrauen von Mr. J. erworben, oder durch eine im allgemeinen gute Reputation, dann bezahlt er mehr als normal, weil er annimmt sich auf einen verlassen zu können.
Ansonsten nimmt Mr. J. den Shadowrunner der bei geeignetem Profil den niedrigsten Preis macht.
Und da es viele gibt, für die 5k ein halbes Vermögen ist...
Es ist ja nicht falsch, wenn ihr von dem ganzen eine andere Vorstellung habt, und wenn es euch so Spass macht, dann macht weiter so. :d
Sollte der Eindruck einer Verurteilung eurer Spielweise entstanden sein, so war das nicht meine Absicht.
Ich hab ja diesen Thread erstellt, gerade um so unterschiedliche Sichtweisen des ganzen zu erfahren, und auch um mal aufzuzeigen, wie weit die Sichtweisen bei dem ganzen auseinander gehen.
Das sorgt z.B. auf Cons regelmäßig für Probleme, wenn ein Charakter aus einer low-budget Runde plötzlich bei den aus einer high-budget Runde mitmischen soll.
Oder von so einer nach Hause, in die heimische Runde, zurückkommt, und jeder sich fragt, woher der soviel Geld hat.
-
Das sorgt z.B. auf Cons regelmäßig für Probleme, wenn ein Charakter aus einer low-budget Runde plötzlich bei den aus einer high-budget Runde mitmischen soll.
Oder von so einer nach Hause, in die heimische Runde, zurückkommt, und jeder sich fragt, woher der soviel Geld hat.
Wobei das in den spielerischen Ablauf eingebunden werden könnte, oder?
Dann hat eben ein "kleiner" Runner durch Zufall Gelegenheit gehabt, einmal in einer höheren Liga mitzuspielen, ist durchgekommen und hat vergleichsweise massiv Kohle gemacht. So etwas soll ja auch im echten Leben durchaus vorkommen.
Das ergibt zwar erst einmal ein Ungleichgewicht in der heimischen Runde, aber der SL könnte nun dafür sorgen, daß der SC auch mit den Schattenseiten konfrontiert wird: Was kann einem Runner passieren, der außerhalb seines Reviers gewildert hat?
Ausspielen: Spannungen mit seinen früheren Kontakten und höhere Ansprüche an ihn.
Einbinden: Es tauchen gefährlich aussehende Typen mit vielen Fragen auf, die sich sonst nie um ihn gekümmert hätten.
-
Das sorgt z.B. auf Cons regelmäßig für Probleme, wenn ein Charakter aus einer low-budget Runde plötzlich bei den aus einer high-budget Runde mitmischen soll.
Oder von so einer nach Hause, in die heimische Runde, zurückkommt, und jeder sich fragt, woher der soviel Geld hat.
Wobei das in den spielerischen Ablauf eingebunden werden könnte, oder?
Dann hat eben ein "kleiner" Runner durch Zufall Gelegenheit gehabt, einmal in einer höheren Liga mitzuspielen, ist durchgekommen und hat vergleichsweise massiv Kohle gemacht. So etwas soll ja auch im echten Leben durchaus vorkommen.
Ungluecklicherweise kann das auch leicht nach hinten losgehen. Der low-budget Runner kommt in eine high-budget Runde und erwartet nun fuer eine fuer ihn immense Summer richtig Leistung zeigen zu muessen. Stattdessen muss er baldigst feststellen, dass er einfach nur in einer Monty Haul Runde gelandet ist.
Ausspielen: Spannungen mit seinen früheren Kontakten und höhere Ansprüche an ihn.
Die hoeheren Ansprueche sind eben nicht als gegeben hinzunehmen. Es kann genau andersherum sein.
-
Aufstrebende Runner sind keine Mangelware. Und sie sind schlecht bezahlt.
Da kommt es natürlich vor allem auf die Sicht der Welt durch die jeweilige Gruppe an.
Ich sehe es eher so, dass ein Runner, der für ne halbe Million Nuyen Cyberware intus hat, schon ziemlich etabliert sein muss - oder sich sehr schnell auf dem Markt etablieren wird.
Denn, hey, was unterscheidet denn den aufstrebenden Runner vom erfolgreichen?
Er ist schlechter ausgerüstet, ausgebildet und/oder hat nicht den Ruf, die Arbeit sauber und ( in den meisten Fällen wohl auch gewünscht) diskret über die Bühne zu bringen. Dabei sind meines Erachtens alle drei Gebiete gleich wichtig.
Warum suche ich mir als J denn Leute, die die Arbeit für mich erledigen?
Weil ich nicht die erforderliche Ausbildung habe.
Weil ich nicht die erfordrliche Ausrüstung habe/riskieren will.
Weil ich mir nicht selber die Finger schmutzig machen will.
Dementsprechend fließt in die Preisbildung des durchschnittlichen Runners wohl folgende Überlegung ein:
Wieviel Zeit braucht J, um meine Fähigkeiten zu erlangen?
Wieviel Zeit und Geld muss er ausgeben, um meinen besonderen Fähigkeiten (Magie/Cyberware/Deck/Drohnen) gleichzustehen?
Und schließlich: Was droht J, wenn er bei dem Run erwischt würde? Welchen Nutzen hat J, wenn der Run Erfolg hat?
Klar bekommt man auch im Jahre 2063 noch alles irgendwo billiger - das heißt aber nicht, dass es auch günstiger ist ;)
Zur Gegenüberlegung:
Du wirst nem Architekturstudenten weniger zahlen, dir ein Haus zu planen, als nem fertigen Architekten. Diesem wirst du aber weniger zahlen, wenn er der Mann aus dem Dorf ist, als wenn er für ein weltweit etabliertes Büro arbeitet.
Aufstrebende Runner sind für mich wie Studenten, der "normale" Runner wie der fertig ausgebildete Akademiker, die Elite sind die Leute mit dem extrem guten Ruf, der 1a Ausrüstung und den krassen Fertigkeiten.
Natürlich kann man Studenten und Akademiker im obigen Beispiel auch gerne durch Lehrling, Geselle und Meister ersetzen - passt sogar besser, denn Verbrechen ist ja schließlich ein Handwerk ;)
... was nicht heißen soll, dass Handwerker Verbrecher sind ~;D
Eine weitere Kontrollüberlegung ist übrigens folgende:
Runner sind ja eine bestimmte Art von Menschen. Sie sind Adrenalinjunkies, vom Gesetz Verfolgte oder haben andere gute Gründe, ihr Leben in der Schattenwelt zu fristen. Es gibt aber wohl immer mehr Leute, auf die das bei gleicher Veranlagunug/Befähigung und Ausrüstung nicht zutrifft. Wenn man also davon ausgeht, dass der Runner mit Cyberware für mehrere Hunderttausend Nuyen einer von gangz vielen ist, folgt daraus meines Erachtens im Umkehrschluss, dass die Reiehn von Lonestar, der Konzerne und Regierungen der 6. Welt von mit Cyberware vollgepumpten Leuten nur so überquillen.
-
Ihr habt da etliche Punkte angesprochen die mich schon lange an SR stören.
Hauptsächlich liegen diese an den mangelhaften Lebensstil und Hintergrundregeln.
Hier mein Vorschläge:
1. legt "feste Gruppen" bei den Meistern fest. Das ermöglicht eine kontinuierliche Timeline.
2. Macht eine Einnahmen/Ausgaben Rechnung für die einzelne Monate.
3. Haltet Euch an die (Hintergrund-) Regeln. Sofern es sie gibt. Vorallem an:
- Heilung (GB, MM) dauert verdammt lange und kostet ein haufen Kohle
- Vercybern mit Arztkosten, Verfügbarkeit und Chirugie (MM)
- Lernen kostet Zeit und Geld (Kompendium)
- Bezahlt Eure Connections (GB)
- erweiterte Lebensstilkosten (SÜH/SSG)
- SOTA kosten und Wartung (Kompendium?/Rigger)
- Bezahlt Eure gefälschte Sin, denn es sind regelmäßige Updates nötig (SÜH/SSG)
- legt fest, was genau vom Lebensstil bezahlt wird
und dann ist das Leben gar nicht mehr so billig.
Um das alles umzusetzen, schreibe ich gerade Hausregeln, die noch getestet werden müssen.
Ein neuer Lebensstilbogen und ein extra SIN Bogen (von mir) sind in der Vorbereitung.
Eine Einnahmen/Ausgabenrechnung getrennt nach SINs wäre sinvoll, falls ein Char alle bis auf eine "verliert".
Nützlich ist es auch eine Standardwoche des Chars aufzustellen, wann er welche Aktivitäten erledigen möchte.
Da sieht man erst mal was so alles anfällt.
-
Sorry, aber das ist schon eher SIMS - Das Rollenspiel statt Shadowrun.
Also für mich ist es wichtig bei Shadowrun... nun, ja, Shadowruns durchzuführen. Wenn ich mit einigen Chummern in der Kneipe einen trinken gehe, dann ziehe ich mir nicht für jedes Guinness einzeln Creds ab, das gehört für mich zu den Ausgaben des Lebensstils. Die anderen aufgeführten Ausgaben fallen dann nur im speziellen an und werden auch dann erst bezahlt. Ansonsten artet das noch zu einer Wirtschaftssimulation aus...
-
Denke auch das hier zuviel Detailgrad eher das Spiel stört.
Etwas detail kann allerdings das Spiel sehr bereichern.
Aber das kann ja jeder wiedermal nach eigenem Geschmack handhaben.
Allerdings finde ich persönlich es schon sehr gut, pauschale immer wieder kehrende Kosten auf dem Charakterbogen zu notieren, und dann einmal monatlich abzuziehen.
De Facto hatte ich für solche Kosten wie Nahrung, Miete, DocWaggon u.s.w. ein eigenes kleines Feld auf dem Charakterbogen, was es sehr leicht machte solche laufenden Kosten zu händeln.
-
Normal gebe ich pro Run und Schwierigkeit so um die 10K. Komischerweise fand ein Kollege 120K + einen Rutheniumanzug mit 8 Bildscannern als nicht besonders viel... ::)
-
eine andere frage, die man natürlich parallel stellen sollte ist: wo liegen die monatlichen kosten der chars in eurer gruppe und wie viele runs macht ihr, also wieviel reingewinn letztendlich bleibt. ich habe für meine gruppe mal hochgerechnet, wir spielen ein recht niedriges powerniveau und ich wollte auch das gehalt niedrig halten, aber das klappt einfach nicht, da sie alle min. 3000 nuyen pro monat bezahlen müssen, einer sogar 5000. sie leben ale in unregistrierten wohnungen, die daher ein wenig teurer sind, auch wenn die gegend mies ist, etwa 1000 miete pro kopf, dazu kommen jede menge unkosten, die von char zu char variieren. ok, sie haben über eine connection eine art trainer bekommen, der ihnen den einstieg in das runnerleben erleichtert, der 5000 pro monat haben will, auf alle verteilt, das macht pro kopf auch noch mal 1250 aus... aber wenn man mal alles hochrechnet kommt einiges zusammen. und die lebenserhaltungskosten sind ja noch recht niedrig, viele normale char wohnen ja mittelschicht.
-
Kommt drauf an, was für eine Gruppe das ist.
Wenn's nur drei kleine Straßensams sind, die eher Gangern ähneln, dann sind 5-10K schon viel Asche.
Wenn es ein Team ist wie in "HEAT" oder "RONIN", dann sieht das schon ganz anders aus.
Wir konnten immer gut absahnen und haben einen Gruppenfond gebildet, aus dem viel Equipment bezahlt wurde, um z.B einen Johnson der uns aufs Kreuz legen wollte, zu finden und eine Lektion zu erteilen.
Ich finde, je weniger geschossen, gesprengt und ...... wurde, desto höher sollte die Bezahlung sein.
Wenn man selbst Dinger dreht, ist man nur noch auf einen guten Hehler angewiesen und brauch sich nicht mehr Aufträge von Johsons anzutun, und man ist etwas maßvoller was Spesen und Ausrüstung betrifft und plant besser. Dafür darf man auch alle behalten, was man findet.......haharharharhar!
-
Als SL sollte man sowieso (und unabhängig vom System) jederzeit in der Lage sein, den Charakteren das Geld abzunehmen. Denn merke: je mehr Geld ein Char anhäuft, umso langweiliger wird es u.U. für den Spieler. Erst vorgestern erreichte mich die Nachricht, dass ein Mitspieler seinen aktuellen Char in den Wind schießen möchte. Begründung: er hat sich fett (und wohl kaum den Regeln entsprechend) Ausrüstung besorgt/ auf nem Con vom Meister geben lassen und stellt jetzt fest, dass er kein Geld mehr hat ??? Dadurch würde der Charakter unspielbar...
Die Idee von Silas werd ich wohl auch bald mal wieder einbringen (neu ist die ja nicht ;)). Die Bezahlung ist weniger prall, aber dafür hat man Beuterechte, solange der eigentliche Auftrag nicht darunter leidet. Dann macht man sich gleich nochmal soviele Gedanken und die Connections werden auch nicht zu unfreundlich reagieren, wenn öfters mal was Nettes auf den Tisch kommt. Hehler sind für mich eh die wichtigste Connection neben Schiebern... und SPrengstoffe als Skill ist irgendwie überbwertet, zumindest neigen viel dazu, den auf Verdacht mitzunemen...
-
Erst Kohle ohne Ende rauszurücken, dann es aber wieder abnehmen, finde ich aber in allen Systemen eher weniger Ellegant.
Man sollte IMHO schon beim verteilen der Kohle dafür sorgen, dass die Spieler dadurch nicht unspielbar werden.
Spesenkonten geb ich als SL auch möglichst wenig.
Wenn Mr. J. den Rest am Ende des Runs eh einsackt, dann wird damit um sich geschmissen bis es alle ist, ohne Sinn und Verstand.
Und wenn Mr. J. den Rest am Ende nicht wieder haben möchte, dann kann er es auch gleich aufs Honorar anrechnen.
Vorrauszahlung ist da IMHO die wesentlich bessere Lösung aus Sicht des Mr. J. und auch aus meiner Sicht als SL.
Ich staffel aber auch oft Honorare nach Erfolgsgrad.
Halt danach wie erfolgreich und unauffällig das ganze ablief.
-
aber wenn man mal alles hochrechnet kommt einiges zusammen. und die lebenserhaltungskosten sind ja noch recht niedrig, viele normale char wohnen ja mittelschicht.
Und natürlich sollte man nicht vergessen, daß in vielen Punkten SR extrem überteuert ist, verglichen mit unserer heutigen Welt. IRL bekomme ich bei Aldi ein einfaches Billigfunkgerät für 30 Euro. In SR kostet das billigste Funkgerät mit 2 Kanälen, 250m Reichweite und ohne ECCM/Veschlüsselung 1000¥. IRL kann ich mit 1000¥ ziemlich viel machen, in SR nicht.
SYL
-
@Chiungalla: Hast du eine Liste/ Richtlinien für die Bezahlung oder machst du das als SL eher aus dem Bauch heraus? Im ersten Falle: zeigen! Die Bezahlung und auch die Karmavergabe ist immer wieder ein heikles Thema, bei dem man von den Autoren allein gelassen wird (die Vorschläge im BB kann man kaum umsetzen, wenn die Charaktere mal etwas brauchbares kaufen können sollen).
Wie könnte man die Reputation mit ins Boot nehmen?
-
Nicht ganz ... Reputationsregeln gibt es im MJLBB/Auftraggeberhandbuch.
Ich empfehle Bezahlungen zwischen 20 000 und 100 000¥ pro Person. Erfahrungsgemäß ist das eine gute Spanne, in der man nach langen Spieltagen sich auch mal die netten Dinge leisten kann.
SYL
-
Ich halte die 20.000 bis 100.000 Nuyen für deutlich zu hoch gegriffen.
Es mag realistisch sein, dass Industriespione oder Auftragskiller in der heutigen Zeit soviel verdienen.
Ich hab da keinen Plan.
Aber im Spiel führt das dazu, dass man entweder:
1.) Die Charakter mit richtig viel hin- und hergeschiebe für Lebenshaltung, Wartung u.s.w. wieder Pleite macht
oder
2.) Die Charaktere die auf Geld angewiesen sind, in einem weit höherem Maße besser werden, als diejenigen, welche nahezu ausschließlich auf Karma angewiesen sind.
Wenn sich ein Samurai alle zwei drei Runs nen neues Cyberwareteil einbauen lassen kann, dann läuft das schon arg und schnell aus dem Gleichgewicht.
Und zudem führt es dazu, dass die Charaktere die sich am Anfang für teure Erschaffungspunkte/Prioritäten Cyberware einbauen lassen haben, sehr schnell das Nachsehen gegenüber eher sparsamen Anfangsausstattungen haben.
Außerdem geht fast völlig das Cyberpunk-Feeling flöten, wenn die Charaktere ständig mit der High-End-Ausrüstung rumlaufen können.
@ Edorian:
Nein, ich habe keine Liste und auch keine niedergeschriebenen Richtlinien.
Dafür sind die Aufträge in Shadowrun auch IMHO zu unterschiedlich.
Das geht ja von einem "einfacher Botenjob mit wenig bis garkeiner Opposition" bis hin zu "Himmelfahrtskommando, in dem Moment wo Du unterzeichnest, schreiben wir Dich ab".
Ersteres rechtfertigt IMO nicht mehr als ein bis zwei Tausend Nuyen.
Letzteres kann auch mal locker 100k oder mehr einbringen, nur haben da die Charaktere eine eher geringer Halbwertzeit.
-
1.) Die Charakter mit richtig viel hin- und hergeschiebe für Lebenshaltung, Wartung u.s.w. wieder Pleite macht
Wieso sollte man?
2.) Die Charaktere die auf Geld angewiesen sind, in einem weit höherem Maße besser werden, als diejenigen, welche nahezu ausschließlich auf Karma angewiesen sind.
Es gibt keine Charaktere, die nahezu aufschließlich auf Karma angewiesen sind. Selbst Schamanen brauchen viel Geld für die schönen Spielsachen ... ich sage nur Foki. Wenn sie kein Geld brauchen, ist es eher Selbstbeschränkung des Spielers oder des Charakters, bzw ein Charakter mit sehr viel Intime-Zeit von ein paar Monaten. Und es ist ja nicht gerade so, daß die Erwachten, die ja im Rufe stehen, weniger Geld zu brauchen, aber dafür mehr Karma, jetzt irgendwie als "schwach" oder "underpowert" angesehen werden ... eher umgekehrt. Manch einer würde sogar behaupten, daß mehr Geld halbwegs ein gerechtes Balance-Instrument zu den übermächtigen Erwachten sind.
Wenn sich ein Samurai alle zwei drei Runs nen neues Cyberwareteil einbauen lassen kann, dann läuft das schon arg und schnell aus dem Gleichgewicht.
Erfahrungsgemäß bei einem vernünftigen Spieler und Spielleiter (was immer eine Grundvoraussetzung ist für ein funktionierendes Spiel, ungeachtet des Powerlevels)? Nein. Was sollen das denn für Cyberwareteile sein? Man kann bereits von Spielanfang an mit sehr viel Cyberware ausgestattet sein, und das ist in keinster Weise gleichgewichtsgefährdent.
Andererseits sollte man sich vielleicht überlegen, wohin zb die ersten 40 000¥ überhaupt hingehen. Zb in eine einfache Stufe 8-SIN, die es den Charakteren auch mal ermöglicht, sich außerhalb der Barrens zu bewegen oder sogar mal eine etwas bessere Grenzkontrolle zu überstehen. Vielleicht auch mal in den einen oder anderen Lebenstil als Tarnung.
Und zudem führt es dazu, dass die Charaktere die sich am Anfang für teure Erschaffungspunkte/Prioritäten Cyberware einbauen lassen haben, sehr schnell das Nachsehen gegenüber eher sparsamen Anfangsausstattungen haben.
Wo sollen sie denn das Nachsehen haben? Der eine kauft sich dann Betaware, der andere verbessert seine Alphaware zu Betaware.
Außerdem geht fast völlig das Cyberpunk-Feeling flöten, wenn die Charaktere ständig mit der High-End-Ausrüstung rumlaufen können.
Nur hat Cyberpunk eigentlich wenig mit schlechter Ausrüstung zu tun. Oder andersrum: wie kommst Du darauf, daß Cyberpunk jetzt durchschnittliche Ausrüstung notwendig macht? Ich zb hatte bei Neuromancer nicht das Gefühl, daß die Protagonisten dort schlecht ausgestattet waren.
Ersteres rechtfertigt IMO nicht mehr als ein bis zwei Tausend Nuyen.
Letzteres kann auch mal locker 100k oder mehr einbringen, nur haben da die Charaktere eine eher geringer Halbwertzeit.
Ah? Und Angaben wie 20 000 bis 100 000¥ sind dann dennoch viel zu hoch? Entschuldigung, aber das klingt jetzt ein wenig widersprüchlich. Und ja, ich gehe natürlich von Runs aus, die den Namen auch verdienen. Botenoperationen für Aushilfsrunner zähle ich nicht automatisch dazu.
SYL
-
Wieso sollte man?
Weil das in diesem Thread viele als Rechtfertigung für exorbitante Runnerhonorare angeführt haben.
Es gibt keine Charaktere, die nahezu aufschließlich auf Karma angewiesen sind. Selbst Schamanen brauchen viel Geld für die schönen Spielsachen ... ich sage nur Foki. Wenn sie kein Geld brauchen, ist es eher Selbstbeschränkung des Spielers oder des Charakters, bzw ein Charakter mit sehr viel Intime-Zeit von ein paar Monaten.
Das ist in der Form Quatsch.
Magier und Schamanen können fast beliebig mächtig werden, ohne viele Foki zu brauchen.
In der Tat habe ich mehr als einen kompetenten Magier/Schamanen, welcher sich ob der finanziellen Möglichkeiten keine Foki zugelegt hat.
Weil das Karma zu knapp war.
Und es ist ja nicht gerade so, daß die Erwachten, die ja im Rufe stehen, weniger Geld zu brauchen, aber dafür mehr Karma, jetzt irgendwie als "schwach" oder "underpowert" angesehen werden ... eher umgekehrt. Manch einer würde sogar behaupten, daß mehr Geld halbwegs ein gerechtes Balance-Instrument zu den übermächtigen Erwachten sind.
Wenn erwachte sich auf ihr Gebiet beschränken, und nicht noch bei der Cyberware wildern um zu PGen, sind sie garnicht so unausgewogen mächtig.
Dann würde ich sogar sagen, dass sie gegen Samurais oft den kürzeren ziehen, wenn der Spieler des Samurais kompetent ist.
Und auf Cons sind mir bisher auch fast nur Samurais in den Händen von PGern unter gekommen.
Das erwachte übermächtig sind ist ein lange währendes Gerücht, was aus früheren Editionen stammt, und teilweise durch falsche Regelauslegung einiger Runden begünstigt wird. Spielt man Spruchzauberer mit den Einschränkungen durch Deckung und Sicht, dann sind sie im Kampf Samurais haushoch unterlegen, dafür halt vielseitiger.
Erfahrungsgemäß bei einem vernünftigen Spieler und Spielleiter (was immer eine Grundvoraussetzung ist für ein funktionierendes Spiel, ungeachtet des Powerlevels)? Nein. Was sollen das denn für Cyberwareteile sein? Man kann bereits von Spielanfang an mit sehr viel Cyberware ausgestattet sein, und das ist in keinster Weise gleichgewichtsgefährdent.
Dann hat der Spieler dafür aber auch 25 oder 30 Erschaffungspunkte oder Priorität A geopfert.
Das ist das Äquivalent zu 4-5 Fertigkeiten auf Stufe 6.
Das Geld für die gleiche Cyberware in einigen wenigen Runs zu verdienen ist IMHO keine tolle Option.
Das Problem ist nämlich, dass im Gegensatz zu vielen Fantasy-Systemen die Ausrüstung bei Shadowrun sehr entscheident ist.
Ein D&D-Stufe 1 Krieger reißt auch mit dem magischen +5 Schwert nichts.
Ein Anfangscharakter bei Shadowrun kann mit der richtigen Ausrüstung sehr sehr verherend sein.
Wo sollen sie denn das Nachsehen haben? Der eine kauft sich dann Betaware, der andere verbessert seine Alphaware zu Betaware.
Genau, und derjenige der es sich gleich auf Betaware kauft, und nicht seit der Charaktererschaffung Alpha drinne hatte, hat dann 5 Fertigkeiten auf Stufe 6 mehr...
und keine nennenswerten Nachteile mehr die das ausgleichen.
Ah? Und Angaben wie 20 000 bis 100 000¥ sind dann dennoch viel zu hoch? Entschuldigung, aber das klingt jetzt ein wenig widersprüchlich. Und ja, ich gehe natürlich von Runs aus, die den Namen auch verdienen. Botenoperationen für Aushilfsrunner zähle ich nicht automatisch dazu.
Das ist aber nicht widersprüchlich.
Ich kritisiere ja hauptsächlich Dein hohes "Einstiegsgehalt", nicht den Spitzenverdienst.
20.000 Nuyen sind für die meisten Runs IMHO einfach viel zu viel.
Der durchschnittliche Run liegt bei mir bei 5.000 bis 20.000 Nuyen.
Darunter sind es meistens kleinere Geschichten um in eine Kampagne einzuführen.
Und darüber kommt nur in sehr seltenen Fällen vor.
80% meiner Runs bewegen sich ganz sicher in dem Segment von 5k - 20k.
-
Weil das in diesem Thread viele als Rechtfertigung für exorbitante Runnerhonorare angeführt haben.
Nicht von mir. Zumindest nicht automatisch. Aber ja, man kann in der Tat mit nehmen und geben etwas großzügiger sein.
Das ist in der Form Quatsch.
Magier und Schamanen können fast beliebig mächtig werden, ohne viele Foki zu brauchen.
Magier können fast beliebig mächtig werden? Können dies Mundane auch? Auch wenn sie nicht besonders viel Geld zur Verfügung haben?
In der Tat habe ich mehr als einen kompetenten Magier/Schamanen, welcher sich ob der finanziellen Möglichkeiten keine Foki zugelegt hat.
Weil das Karma zu knapp war.
Kraftfokus-3? 600 000¥ vs 15 Karmapunkte? Zauberspeicher 1? 30 000¥ vs 1 Karmapunkt?
Ich weise im Falle von Hermetikern übrigens nur kurz auf die Kosten einer magischen Biblionthek hin ... das sind schnell 72 000¥. Dazu noch eine gute Fake-SIN, die auch mal einen etwas besseren Check übersteht (ich weise hier auf die Checktabelle im SoNA hin), ein runnertaugliches Fahrzeug (Transponderbiblionthek, Smartschild) etc ... und schon sind wir ganz schnell bei 200 000¥ nur für die grundlegensten Überlebensdinge, die ein Runnermagier so braucht.
Und ja, der Schamane kommt da zum Teil noch am billigsten weg, zugegeben.
Wenn erwachte sich auf ihr Gebiet beschränken, und nicht noch bei der Cyberware wildern um zu PGen, sind sie garnicht so unausgewogen mächtig.
Ich kenne Spielleiter, die würden gerade den Erwachten, der sich auf sein Gebiet spezialisiert als unausgewogen mächtig beschreiben. Außerdem dürfte es eher Bioware wie der Traumadämpfer oder Mnemoverstärker sein, der Stirnrunzeln hervorruft. Von was für Cyberware sprichst Du? Spontan würden mir nur LMAA-Cyberaugen und Smartlink einfallen, die wirklich praktisch für einen Magier sind (neben der Daten/Chipbcuchse).
Dann würde ich sogar sagen, dass sie gegen Samurais oft den kürzeren ziehen, wenn der Spieler des Samurais kompetent ist.
Und auf Cons sind mir bisher auch fast nur Samurais in den Händen von PGern unter gekommen.
Das sind dann aber eher nette Azubi-Powergamer gewesen.;)
Es gibt den einen doer anderen Spielleiter, der Dir sehr gerne erzählt, was ein erfahrener und entsprechend ausgelegter Magier mit Deinem tollen Plot macht, wenn er astrale Wahrnehmung/Projektion und entsprechende Wahrnehmungs/Geistesmanipulationssprüche einsetzt.
Meiner Erfahrung nach können sich je nach Ausgangssituation auch Magier gut im Kampf behaupten, obwohl 1:1-Highnoon-Duellsituationen in der Tat nicht zu ihren Stärken gehört.
Das erwachte übermächtig sind ist ein lange währendes Gerücht, was aus früheren Editionen stammt, und teilweise durch falsche Regelauslegung einiger Runden begünstigt wird. Spielt man Spruchzauberer mit den Einschränkungen durch Deckung und Sicht, dann sind sie im Kampf Samurais haushoch unterlegen, dafür halt vielseitiger.
Nur beschränkt sich Powergaming, entgegen aller Gerüchte aus den Anfangszeiten des Rollenspieles, nicht nur auf das Kämpfen, was zugegebener Maßen die Domäne von Straßensamurais ist. Es gibt auch soziales Powergaming, es gibt Flexibilitätspowergaming, es gibt Plotpowergaming ... ich finde die Beschränkung von Powergaming nur auf den Kampf fast schon langweilig.
Und bevor Deine Implikation Gestalt annimmt: ich kenne mich mit den Magieregeln durchaus vernünftig aus (= nicht perfekt) ... und habe im Gegenzug festgestellt, daß entweder das Regelnsystem/Welt Magier manchmal bevorzugt in einigen Punkten oder aber die Meinung "Magier sind problemlos" auch teilweise von mangelnden Regelkenntnissen und sehr gnädigen Spielern, die es gar nicht darauf anliegen, ihren Magier ins Extreme zu schieben, herrührt. ;)
Dann hat der Spieler dafür aber auch 25 oder 30 Erschaffungspunkte oder Priorität A geopfert.
Das ist das Äquivalent zu 4-5 Fertigkeiten auf Stufe 6.
Es ist genauso das Equivalent zu 30 Karmapunkten und 30 Stufe 1 Fertigkeiten. Und das hat man in den meisten Gruppen ebenfalls ziemlich schnell. Selbst bei Stufe 6 sind es "nur" 150 Karmapunkte ... etwas, was sich nach 1-2 Jahren regelmäßiger Spielzeit selbst bei durchschnittlichem Karmalohn locker erreichen läßt. Im Gegenzug dann muß der Magier sich noch für 0 bis 30 Punkte Geld holen, während der 30er-Ressourcen-Typ dann bereits loslegen kann.
Das Geld für die gleiche Cyberware in einigen wenigen Runs zu verdienen ist IMHO keine tolle Option.
Selbst bei der von mir vorgeschlagenen Maximalbezahlung von 100 000¥ für einen absolut harten Run wären dies 10 Runs. Sprich locker 2 bis 6 Monate Spielzeit (je nachdem, wie oft man pro Monat spielt). Und ich bin sicher, Du hast auch den Anfangsbereich von 20 000¥ gelesen, oder? Und ich weise darauf hin, daß dies Bruttobezahlungen sind. Lebenstil, SINs und andere Notwendigkeiten des Runnerlebens sind da nicht enthalten.
Das Problem ist nämlich, dass im Gegensatz zu vielen Fantasy-Systemen die Ausrüstung bei Shadowrun sehr entscheident ist.
Ein D&D-Stufe 1 Krieger reißt auch mit dem magischen +5 Schwert nichts.
Ein Anfangscharakter bei Shadowrun kann mit der richtigen Ausrüstung sehr sehr verherend sein.
Das ist absolut richtig. Allerdings sind auch Fertigkeiten und Zaubersprüche extrem wichtig. Selbst das beste Delta-Blablubb-Cybermördergerät kann ein einfaches Levitieren-3 nicht immer ersetzen.
Im übrigen fällt mir spontan nichts ein, was an SR-Ausrüstung, solange man noch Shadowrun spielt und an gewisse Notwendigkeiten denkt, irgendwie verherrend sein soll. Worauf beziehst Du Dich? Mnemoverstärke-3 wurde ja dramatisch entschärft.
Genau, und derjenige der es sich gleich auf Betaware kauft, und nicht seit der Charaktererschaffung Alpha drinne hatte, hat dann 5 Fertigkeiten auf Stufe 6 mehr...
und keine nennenswerten Nachteile mehr die das ausgleichen.
Derjenige mit Alphaware hat erstmal die Cyberware zu Spielbeginn. Betaware ist extrem teuer, wir reden hier schnell von Modifikationen, die 20 000 bis 1 000 000¥ kosten können (und ich fange noch nicht einmal mit den OP-Kosten an, die jedem Vercyberten das Genick brechen), und es muß erst ein Kontakt zu einer Betaklinik hergestellt werden. Es wird also seine Zeit dauern, ob es jetzt Wochen, Monate oder Jahre im Realen Leben braucht, liegt am SL. Aber es ist im Normalfall nicht so, daß man jetzt die illegale Betaklinik am nächsten Spieltag aufsuchen kann und sich dann komplett upgraden kann. In diesem Zeitraum kann dann der Alphatyp schön trumpen ... denn er ist geboostet. Und natürlich zahlt er im Schnitt weniger für die gleiche Betaware, schließlich kann er weite Teile seiner Alphaware, wenn sie dann auf Beta umgestellt wird, verkaufen.
Abgesehen davon hatte derjenige, der zu Spielbeginn keine Alphaware drin hatte, weil er keine Ressourcen nahm, zwar mehr Fertigkeiten, aber dann so gut wie kein Geld genommen. Viel Spaß dann, selbst bei einfachen Runs dann auf den großen Zweig zu kommen, so ohne Auto, Fake-SIN, Einbruchsausrüstung etc. Der Spieler, der sich mit 500¥ oder 5000¥ begnügt, wird schnell feststellen, daß selbst ein SIN-Checker der Stufe 1 ein Hinderniss sein kann.
Hier haben wir dann wohl eher das Beispiel eines Face-Charakters oder einen JoaT. Keine Panik für den Strassensamurai.
Ich kritisiere ja hauptsächlich Dein hohes "Einstiegsgehalt", nicht den Spitzenverdienst.
20.000 Nuyen sind für die meisten Runs IMHO einfach viel zu viel.
Für die meisten Runs? Bei den meisten Runs gehe ich davon aus, daß der Johnson eben nicht einfach so einen Azubi hinschicken kann, sondern eine Gruppe von 3 bis 5 Leuten mit Profi-Fertigkeiten braucht, damit er an sein Ziel bekommt. Ich weise darauf hin, daß 6er Fertigkeiten und Attribute sowie umfassende Ausrüstung, die auf der Straße schnell mal einen sechsstelligen Betrag hat, unter Spielercharakteren nicht selten ist. Das ist kein Azubilevel mehr, das ist Profilevel. Und zwar von Anfang an.
Man sollte nicht den Fehler machen und alle Shadowrunner der sechsten Welt gleichsetzen mit Spielercharakteren. Es ist wahrscheinlich so, daß die meisten NPC-Runner in der Tat für ein paar (Zehn)Tausend pro Run maximal arbeiten. Aber die haben auch nicht unbedingt 6er Fertigkeiten, einen Erwachten (ja, die meisten NPC-Teams werden keinen festen Teammagier haben, sondern entweder einen extern mieten müssen oder ohne magisches Backup auskommen müssen ... Schattenmagie ist selten (noch hein Grund für bessere Bezahlung)), ein Decker, der einen Rot-8 eindringen kann (Du kennst die Kosten für ein Cyberdeck?) oder einen Samurai, der Kampfcyberware für 600 000¥ hat. Spielercharaktere gehören eher zum oberen Drittel, sobald sie das 6er Niveau als Durchschnitt haben.
Du brachtest das Beispiel eines Botenruns ohne oder mit kaum Opposition: warum sollte dafür der Johnson jemanden anheuern, der mit extrem gut ausgebildet, geistig und körperlich hoch trainiert und mit exzellenter Ausrüstung ausgestattet ist? Er nimmt einen Mann aus seiner Garde, aber er heuert doch dafür kein Team von Profis an, von denen einer auf schwerste vercybert, der andere mit einem Mördercyberdeck und der dritte über magiche Begabung verfügt? Er heuert sie an, wenn der Transport brandheiß und brandgefährlich ist und man damit rechnen kann, daß die Opposition ein Hitteam zusammenstellt, um an den Koffer um jeden Preis zu kommen.
Ich rede hier von Mord an gegnerischen Execs, an Entführung von Wissenschaftlern, die unter Personenschutz (und unter Personenschützern verstehe ich nicht Ganger, die man an der nächsten Straßenecke kauft) stehen, an Diebstahl von Prototypen oder Daten aus gesicherten Konzerneinrichtungen, Sabotage an überwachten Produktionanlagen, von Mobkriegen, wo man sich entweder intern bekämpft, um aufzusteigen oder aber um eine Straße zu übernehmen, damit man hier Schutzgeld, Drogen und Prostitution kontrollieren kann, ohne daß es zu einem offenen Mobwar kommt. Ich orientiere mich beim Niveau, was ein normaler Run ist, eigentlich eher bei Anforderungen, wie sie zb in Ronin oder Heat (Filme) zu sehen waren.
Zudem setze ich das in Relation zu den Kosten in SR: ein einfaches Funkgerät kostet 1000¥. Ein Profifunkgerät mit einigem Schnickschnack schnell mal 15 000¥. Das gleiche zieht sich durch alle Bereich: Fahrzeuge, Drohnen, Cyberware, Waffen ... sobald es mal etwas besser sein soll, wird es extrem teuer und selbst der einfachste Standard ist verglichen mit der Realität oft überteuer. Das ist meiner Meinung nach ein sehr wichtiger Punkt. IRL oder in Cyberpunk 2020 kann man mit 10 000¥/$/€ sehr viel machen ... in SR? Nunja.
Wie so oft: Low Power (Botenrun) vs Normal/High Power (Ronin und Heat) ... jedem das seine. ~;D
Darunter sind es meistens kleinere Geschichten um in eine Kampagne einzuführen.
Nun, Test/Schnupperruns ingame sind nicht unbedingt normale Runs. Das diese schlechter bezahlt werden, weil das Team keinen Ruf hat, ist eine andere Sache.
80% meiner Runs bewegen sich ganz sicher in dem Segment von 5k - 20k.
Ein Grund, warum ich in Deiner Kampagne nur Schamanen spielen würde, ;)
SYL
-
Boaah nee geht dieses Postingzerstückele wieder los... ;)
Aber apple hat insofern recht als uns das auch mal aufgefallen ist: ich hab nie viel Geld verteilt, immer so nach Gutdünken und Ansehen der Runner und dann wollten sie nen Magschloßknacker und haben festgestellt dass das gar nicht ging weil diese Dinger vie zu teuer waren... :-\
-
Magier können fast beliebig mächtig werden? Können dies Mundane auch? Auch wenn sie nicht besonders viel Geld zur Verfügung haben?
Da vergleichst Du Äpfel mit Birnen.
Klar können Magier mit Karma und ohne Geld beliebig mächtig werden.
Das selbe gilt aber auch für Mundane ohne Karma und mit viel Geld.
Alleine was für einen Einfluss auf die Plots und die Spielwelt Decker mit krassen Ressourcen haben können...
dagegen sehen die meisten Magier sehr arm aus.
Kraftfokus-3? 600 000¥ vs 15 Karmapunkte? Zauberspeicher 1? 30 000¥ vs 1 Karmapunkt?
Darum geht es ja garnicht.
Aber was kann man sonst mit den 15 Karmapunkten anfertigen, wenn man den Kraftfokus nicht kauft.
Und welche Risiken birgt der Kraftfokus.
Und Zauberspeicher Kraftstufe 1 sind ja nicht mehr so toll für alle Zauber geeignet.
Und darüber was jeder Runner zum überleben braucht gehen unsere Meinungen wohl auch weit auseinander.
Nicht jeder Runner braucht eine wasserdichte SIN und ein Runtaugliches Fahrzeug...
Von was für Cyberware sprichst Du?
In der Tat meinte ich auch eher Bioware.
Wobei Smartguns, Cyberaugen u.s.w. echt praktisch sind.
Es gibt den einen doer anderen Spielleiter, der Dir sehr gerne erzählt, was ein erfahrener und entsprechend ausgelegter Magier mit Deinem tollen Plot macht, wenn er astrale Wahrnehmung/Projektion und entsprechende Wahrnehmungs/Geistesmanipulationssprüche einsetzt.
Dann ist der SL ne Niete, wenn er solche Fähigkeiten der Spielercharaktere nicht bei der Plotentwicklung berücksichtigt.
Nur beschränkt sich Powergaming, entgegen aller Gerüchte aus den Anfangszeiten des Rollenspieles, nicht nur auf das Kämpfen, was zugegebener Maßen die Domäne von Straßensamurais ist.
Da man als Samurai aber schon am Anfang im Kämpfen ein Ass sein kann, kann man sich danach auch perfekt flexibel und vielseitig entwickeln.
Wenn man das nicht schon bei der Charaktererschaffung getan hat.
Es ist genauso das Equivalent zu 30 Karmapunkten und 30 Stufe 1 Fertigkeiten.
Nö. Das ist totaler Quatsch. So verteilt keiner 30 Erschaffungspunkte.
Und Erschaffungspunkte sind deutlich mehr wert, als 30 Karmapunkte.
Und die 150 Karmapunkte die es bei Stufe 6 sind, bleibt man im Grunde ewig hinter demjenigen zurück.
Denn hat man selber 150 Karmapunkte bekommen, dann hat er meistens auch 150 Karmapunkte die er dann nach seinem Gutdünken verteilen konnte.
Im übrigen fällt mir spontan nichts ein, was an SR-Ausrüstung, solange man noch Shadowrun spielt und an gewisse Notwendigkeiten denkt, irgendwie verherrend sein soll. Worauf beziehst Du Dich? Mnemoverstärke-3 wurde ja dramatisch entschärft.
Es gibt eine Menge Ausrüstung die deutlich überdurchschnittlich ist, von denen die Durchschnittsrunner nur durch das Geld abgehalten werden.
Cyberdecks, einige Cyberware-Teile, Waffen, Munition, Rüstung u.s.w.
Dabei sind die Teile teilweise nicht einmal gravierend teurer.
Bei 20k-100k pro Run denkt niemand mehr darüber nach wieviel ihn die supertolle Munition, Waffe oder Rüstung kostet.
Da gibt es auf dem Sektor immer nur das beste, was es für Geld zu kaufen gibt.
Du brachtest das Beispiel eines Botenruns ohne oder mit kaum Opposition: warum sollte dafür der Johnson jemanden anheuern, der mit extrem gut ausgebildet, geistig und körperlich hoch trainiert und mit exzellenter Ausrüstung ausgestattet ist?
Als Test um`wenigstens eine Vertrauensbasis aufzubauen?
Allerdings würde ich Dir was die Einschätzung von Anfangscharakteren mit 1.000.000 Ressourcen und Fertigkeiten auf 6 angeht, durchaus auch wiedersprechen.
Die sind im Shadowrunner-Buisness eher noch kleine Fische.
Die 6er-Fertigkeiten stehen nicht dran, und bis sie einige Reputation haben, müssen sie sich erstmal beweisen.
Ein Grund, warum ich in Deiner Kampagne nur Schamanen spielen würde,
Die Samurais kommen auch blendend dabei rum, und Samurais sind trotz allgemeiner Ambitionen zum PGing bisher weder nennenswert benachteiligt worden, noch bevorzugt.
Damit das Magier immer flexibler sind als Krieger, muss man ja in fast jedem System leben.
Solange die "Krieger" dann wenigstens besser kämpfen können, ist IMHO alles im Lot.
-
Das Problem für das SGG zwischen Mundis und Zauberern ist nicht die zu geringe Bezahlung, das Problem ist dass mundane Ausrüstung zu teuer ist, und zwar mit großem, fett gedrucktem und unterstrichenem T.
Wenn es diesbezüglich in einer Runde zu einer Schere kommt würde ich eher an der Preisliste als an der Bezahlung ansetzen.
-
Alleine was für einen Einfluss auf die Plots und die Spielwelt Decker mit krassen Ressourcen haben können...
dagegen sehen die meisten Magier sehr arm aus.
Nun, ein 8er Deck kostet circa 1mio Nuyen (Hard/Software) und kann nicht bei Startbeginn in Charakterbesitz sein. Und selbst bei meiner Bezahlung dauert es lange, bis man wirklich 1mio Nuyen für einen einzigen Gegenstand ausgeben kann. Und selbst dann sind die Auswirkungen auf die Spielwelt gerade mal so, daß sich der Decker ein paar Handlungen in einem Rot-Schwer-System aufhalten kann. Davon abgesehen ist er dann auf die Matrix beschränkt. Ein Magier kann mit seiner Flexibilität in vielen Bereichen punkten. Von "arm aussehen" kann IMHO keine Rede sein.
Zum Thema Magier halte ich mich zurück, sonst geht die Diskussion komplett in die falsche Richtung.
Und darüber was jeder Runner zum überleben braucht gehen unsere Meinungen wohl auch weit auseinander.
Nicht jeder Runner braucht eine wasserdichte SIN und ein Runtaugliches Fahrzeug...
Wasserdicht != halbwegs haltbar. Und ja, damit sich ein Runner auch außerhalb der Barrens bewegen kann, braucht er eine SIN. Und zwar eine, die auch mal eine Stufe 4 oder 5 Kontrolle übersteht. Falls er sein Fahrzeug auf einem Run benützt, sollte es spätenstens nach dem Gridguide-Systemen im Rigger 3 entsprechend modifiziert sein, sonst ist das Fahrzeug schnell Geschichte. Ansonsten wäre das ungefähr so, als wenn man einen Überfall ohne Gesichtsmaske begeht.
Wobei Smartguns, Cyberaugen u.s.w. echt praktisch sind.
Absolut. Aber ich wüßte jetzt nicht, was daran Powergaming ist.
Und Erschaffungspunkte sind deutlich mehr wert, als 30 Karmapunkte.
Und die 150 Karmapunkte die es bei Stufe 6 sind, bleibt man im Grunde ewig hinter demjenigen zurück.
Denn hat man selber 150 Karmapunkte bekommen, dann hat er meistens auch 150 Karmapunkte die er dann nach seinem Gutdünken verteilen konnte.
Ich verstehe nicht ganz, worauf Du hinaus willst. Du kannst Dich eben in verschiedene Richtungen entwickeln bei der Charaktererschaffung, viele Fertigkeiten oder viel Geld. Aber bis das eine das andere eingeholt hat, vergeht viel Zeit. Zeit, in der dann derjenige, der die entsprechende Ressource hat, Vorteile hat. Der eine wird immer einen Fertigkeitenvorsprung haben, der andere immer einen Geldvorsprung, denn entweder hat er bereits seine Ausrüstung (und muß sie nicht erst kaufen (man denke nur an den Straßenindex oder an die OP-Kosten)) oder, im Falle der Ausrüstungsverbesserung (zb Betaware), kann er seine alte Ausrüstung verkaufen und wird somit mehr Geld haben als derjenige, der nur neue Ausrüstung zulegt.
In Deinem Falle, wo Du postulierst, daß jemand bei höherer Bezahlung mit überhaupt keinen Ressourcen startet (schließlich argumentierst Du ja damit, daß 30 Ressourcenpunkte in die Fertigkeiten wandern), wende ich ein, daß jemand quasi ohne die grundlegende Ausrüstung in SR kaum als Runner fähig ist zu agieren.
Bei 20k-100k pro Run denkt niemand mehr darüber nach wieviel ihn die supertolle Munition, Waffe oder Rüstung kostet.
Da gibt es auf dem Sektor immer nur das beste, was es für Geld zu kaufen gibt.
Meine Mitspieler und ich denken sehr wohl darüber nach. Auch andere Spieler, dir mir bekannt sind und diese Summen erhalten, denken darüber nach. Überschätzt Du da den Wert des Geldes oder was man wirklich damit machen kann, wenn man sich die laufenden Kosten im Spiel ansieht?
Die sind im Shadowrunner-Buisness eher noch kleine Fische.
Zahlreiche SR3-Archetypen haben 5/6er Fertigkeiten/Attributen und sehr hohe Ressourcen (400k und 1000k). Wie würdest Du dieses Niveau bezeichnen? Doch nicht kleine Fische, oder?
Die 6er-Fertigkeiten stehen nicht dran, und bis sie einige Reputation haben, müssen sie sich erstmal beweisen.
Nein, die Charkatere tragen keine Schilder mit sich herum. Aber merh als ein paar Newbieruns will man doch nicht machen, oder? Ganz besonders, wenn die Charaktere dank ihrer Profifertigkeiten und -ausrüstung diese Newbieruns ziemlich locker schaffen.
SYL
-
Zahlreiche SR3-Archetypen haben 5/6er Fertigkeiten/Attributen und sehr hohe Ressourcen (400k und 1000k). Wie würdest Du dieses Niveau bezeichnen?
Nach dem offiziellen Regeln spielt man ja auch erfahrene Runner.
Wenn man also Neulinge spielt, die das erste Mal auf ihren Run gehen, dann haben sie also deutlich weniger Punkte.
Oder gar Leute, die noch einen schönen Beruf haben und gar nicht wissen, dass sie bald gefeuert werden und ihr Geld mit Runs verdienen müssen.
Ich denke, die S3 Archetypen sind halbwegs erfahrene Runner (so mit ca. 5 Runs).
Das heißt, wenn ich eine Kampagne mit Neulingen anfange, (Die SCs sind Neulinge, nicht unbedingt die Spieler) dann braucht es ca. 5 Runs, bis sie so gut sind wie die Archetypen.
-
Ich denke, die S3 Archetypen sind halbwegs erfahrene Runner (so mit ca. 5 Runs).
Nur damit wir uns nicht mißverstehen: alle SR3-Archetypen sind neuerschaffene Charaktere nach den Regeln und haben 0 Karma.
SYL
-
Nur damit wir uns nicht mißverstehen: alle SR3-Archetypen sind neuerschaffene Charaktere nach den Regeln und haben 0 Karma.
Ich weiß.
Trotzdem geht aus der Spielbeschreibung hervor, dass sie bereits Erfahrung in ihrem Geschäft haben.
-
Das mag sein. Noch ein Grund, warum Newbie-Runs, um sich zu beweisen, nicht wirklich häufig sein werden, wenn der normale SR-Startcharakter bereits ein paar Runs durchgezogen hat.
SYL
-
Ja, nach offiziellen Regeln spielt man bereits erfahrene Runner.
Ich persönlich spiele aber gerne Neulinge. Deswegen haben wir in unserer Runde auch ein paar Hausregeln in dieser Richtung.
Für erfahrene Runner würde ich schon so 50k bis 500k Nuyen pro SC vergeben.
Wobei gilt: Je mehr Geld der Johnson anbietet, desto wahrscheinlicher versucht er, dich zu bescheißen.
Bei 50k bietet mein Johnson auch noch häufig ein Spesenkonto an. (Ebenfalls ca. 50k)
Bei einer Bezahlung von 500k gibt es aber kein Spesenkonto. Da wird erwartet, dass die Runner die Aktion aus eigener Tasche zahlen können.
-
Mit Fertigkeiten von 6 und Ressourcen von 1.000.000 Nuyen ist man bei Shadowrun 3 ganz klar am Anfang noch ein kleiner Fisch.
Denn der Karmapool fehlt.
Und Fertigkeiten von 6 sind nicht wirklich so herausragend.
Und welcher Johnson stellt schon gerne einen Runner ein, der auf dem Schießstand alles trifft, aber unter Stress versagt, weil ihm die Erfahrung fehlt?
Sicher fängt man nicht mit seinem 1. Run an.
Aber es gibt noch sehr viel mehr, was einen guten Runner ausmacht, als die Cyberware die er drin hat, und wie gut er schießen (oder jede andere Fertigkeit einsetzen kann).
Und darüber sagt am Ende nur die Reputation etwas aus.
Hier mal ne kleine Auswahl:
Wie gut ist der Runner beim planen, recherchieren, kombinieren und improvisieren?
Wie vertrauenswürdig ist der Runner? Wieviele Johnsons hat er schon beschissen?
Neigt er zu übermäßigem Colleteralschaden?
Kann er realistisch einschätzen wie seine Chancen stehen, oder verheizt er sich bei aussichtslosen Plänen?
u.s.w.
Kein Johnson der an seinem Job hängt wird einen Runner für einen heiklen Run beauftragen, nur weil er amtlich beglaubigt irgend einen Skill toll beherrscht und Cyberware für ein wahres Vermögen intus hat. Denn das sind nicht die Sachen auf die es beim wirklichen Shadowrunning ankommt.
Und am Ende kommt es eh aus Sicht von Johnson fast ausschließlich auf Sachen an, welche nicht auf dem Charakterbogen auftauchen.
Weshalb man auch super gut einen unvercyberten Charakter ohne Magie spielen kann, wenn man ihn gewitzt genug spielt.
Und dann wird ihn auch jeder Mr. J. fürstlich für den Part den er leistet entlohnen.
-
Mit Fertigkeiten von 6 und Ressourcen von 1.000.000 Nuyen ist man bei Shadowrun 3 ganz klar am Anfang noch ein kleiner Fisch.
Ich fürchte, ich kann dem weder für SCs noch für NSCs zustimmen.
Denn der Karmapool fehlt.
Der Karmapool hat IMHO nur wenig mit dem Professionalitäts/Qualitätsniveau zu tun, sondern ist eher ein regeltechnich sehr wichtiger Indikator, wie lange der Spieler den Charakter schon spielt. Auch NSCs haben Karmapool und der wird eher willkürlich festgelegt.
Und Fertigkeiten von 6 sind nicht wirklich so herausragend.
Natürlich sind sie nicht herausragend. Sie sind als Profi-Niveau definiert.
Und welcher Johnson stellt schon gerne einen Runner ein, der auf dem Schießstand alles trifft, aber unter Stress versagt, weil ihm die Erfahrung fehlt?
Ich glaube nicht, daß der Karmapool jetzt Streßtoleranz darstellt. Zumal auch ein 0-Karmacharakter unter Streß nicht unbedingt versagen müssen. Im übrigen wird diese Argumentation mit SR4 zusammenklappen ... da gibt es keinen Karmapool mehr, aber immer noch die Frage nach der Bewertung und Bezahlung. ;)
Sicher fängt man nicht mit seinem 1. Run an.
Dann hat man sich aber wohl schon bewiesen und kann höhere Bezahlungen fordern ... als Profi mit SOTA-Ausrüstung beispielsweise. Denn dann hat man bereits eine Reputation (und wohl als jemand, der in der Lage ist, seinen Job zu tun).
Denn das sind nicht die Sachen auf die es beim wirklichen Shadowrunning ankommt.
Sie sind IMHO ein wichtiger Teil: die Beherrschung eines Fachgebietes und eine entsprechende A
usrüstung.
Und am Ende kommt es eh aus Sicht von Johnson fast ausschließlich auf Sachen an, welche nicht auf dem Charakterbogen auftauchen.
Das sehe ich nicht so. Teamgeist, Diskretion etc sind absolut wichtige Kriterien, aber ein Decker ohne Deck oder ein Drohnenrigger ohne Drohnen kann ohne sein Spielzeug noch so disrekt und planerisch begabt sein, wenn ich einen Drohnenrigger als Johnson will, will ich einen Drohnenrigger, der Drohnen hat.
Weshalb man auch super gut einen unvercyberten Charakter ohne Magie spielen kann, wenn man ihn gewitzt genug spielt.
Und dann wird ihn auch jeder Mr. J. fürstlich für den Part den er leistet entlohnen.
Nun, dann sollte man nur hoffen, daß dieser nur in Situationen gerät, in der er keine Ausrüstung braucht. Was spontan geraten eigentlich nur Face-Arbeiten sind. Selbst ein Einbrecher braucht ein Elektronikkit.
SYL
-
Natürlich sind sie nicht herausragend. Sie sind als Profi-Niveau definiert.
Experte in einer Fertigkeit ist man per Definition mit einem Wert von 7.
Nicht 6.
Wer auf den Schmarn mit 6=Profiniveau auch immer gekommen sein mag, das Regelwerk gibt das nicht her.
Dann hat man sich aber wohl schon bewiesen und kann höhere Bezahlungen fordern ... als Profi mit SOTA-Ausrüstung beispielsweise. Denn dann hat man bereits eine Reputation (und wohl als jemand, der in der Lage ist, seinen Job zu tun).
Falsch.
Man beweist sich nicht mit ein paar Runs.
Die großen Runner verdienen soviel, wie sie eben verdienen, weil sie schon Dutzende Runs absolviert haben, und davon die aller meisten erfolgreich absolviert haben. Und bei denen die nicht glatt liefen, hatten sie wenigstens eine gute Erklärung, falls die wen interessiert hat.
Man wird nicht mal eben mit ein paar erfolgreichen weil einfachen Einstiegsruns ein hochdotierter Vollprofi.
Auch nicht wenn man Fertigkeiten von 6 und Ausrüstung wie Heu hat.
Wenn Du die Charaktere als hochbezahlte Vollprofis anfangen lassen willst, dann tu das bitte.
Hab ich Dir nie verbieten wollen.
Ich habe nur geschrieben, dass mir Deine Art der Bezahlung viel viel zu hoch scheint, gerade für neue Runner.
Nun, dann sollte man nur hoffen, daß dieser nur in Situationen gerät, in der er keine Ausrüstung braucht.
Deshalb soll man den dann ja auch intelligent spielen, dann kommt man nicht in solche Situationen, es sei denn der Spielleiter will einen ausdrücklich und vorsätzlich in solche Situationen bringen. Das muss er aber, wenn man intelligent genug spielt, schon mit solch groben Mitteln betreiben, das ich demjenigen attestieren würde ein schlechter SL zu sein.
Was spontan geraten eigentlich nur Face-Arbeiten sind. Selbst ein Einbrecher braucht ein Elektronikkit.
Und wieso darf ein unvercyberter weltlicher keinen Elektronikkit haben?
-
Mit Fertigkeiten von 6 und Ressourcen von 1.000.000 Nuyen ist man bei Shadowrun 3 ganz klar am Anfang noch ein kleiner Fisch.
Denn der Karmapool fehlt.
Und Fertigkeiten von 6 sind nicht wirklich so herausragend.
Ähem! Das ist eine Sicht auf SR und die Möglichkeiten des Systems. Aber die Aussage finde ich doch etwas sehr gewagt, dass ein Char mit 6er-Werten und dick Geld ein kleiner Fisch sein soll. Wie sehen dann erst die großen Haie aus? Einen Skill auf 6 zu haben finde ich schon sehr gut, wobei ich mich jetzt auf die Erklärungen für Skillränge im BB beziehen möchte.
Die Archetypen gefallen mir eh nicht so besonders, aber diese müssen auch irgendwie angefangen haben. Für mich ist es reizvoller, wirklich von vorne anzufangen anstatt bereits mit "höheren" Stufen loszulegen.
Ein System, bei dem ich unterhalb einer gewissen Stufe garnicht erst anfangen brauche?! Klingt für mich (sorry an alle Fans im voraus) nach ED ;)
Und welcher Johnson stellt schon gerne einen Runner ein, der auf dem Schießstand alles trifft, aber unter Stress versagt, weil ihm die Erfahrung fehlt?
Der, der Kanonenfutter braucht, nicht viel Geld hat oder dem es relativ ist, ob die Lakaien lebend zurückkehren (solange er sich nicht exponiert) vielleicht?
Weshalb man auch super gut einen unvercyberten Charakter ohne Magie spielen kann, wenn man ihn gewitzt genug spielt.
Und dann wird ihn auch jeder Mr. J. fürstlich für den Part den er leistet entlohnen.
Zustimmung, das sollte möglich sein. Ob er dafür gut bezahlt wird, hängt aber imho auch von seinem Ruf ab und davon, wer dem Johnson den Betreffenden empfohlen hat.
Hoffentlich bringen die Leute in der neuen Version wieder die Reputation mit rein. Nach längerer Überlegung bin ich auf dem besten Wege, die Bezahlungen aufzustocken -> die Klamotten sind echt teuer und alternative Bezahlungsformen werden wohl nicht soo sehr auf Gegenliebe stoßen (Paranoia, wenn ein Konzern einem was einbauen will als Belohnung...).
Wie steht es denn mit anderen Arten der Entlohnung?
P.S.: Werkzeug braucht er, wenn er irgendwo einbrechen will, denn nicht immer kann er sich so durchlavieren.
-
Hoffentlich bringen die Leute in der neuen Version wieder die Reputation mit rein. Nach längerer Überlegung bin ich auf dem
Ich weise erneut darauf hin, daß sich im Auftraggeberhandbuch/MJLBB Regeln für Reputation befinden.
SYL
-
Wer auf den Schmarn mit 6=Profiniveau auch immer gekommen sein mag, das Regelwerk gibt das nicht her.
GRW Seite 99, Fertigkeitenbeschreibung der Stufen 5 aufwärts. Ich lese da deutlich das Wort "Profi".
Die großen Runner verdienen soviel, wie sie eben verdienen,
Und wieviel verdienen sie? Nach Deinen Sichtweise maximal 10 000¥, oder, wie Du später Dich korrigiert hast, 20 000¥, oder?
Ich habe nur geschrieben, dass mir Deine Art der Bezahlung viel viel zu hoch scheint, gerade für neue Runner.
In Anbetracht der Kosten von Ausrüstung in SR und davon ausgehend, daß durchschnittliche Start-SCs bereits Profis sind, bzw sein können, wenn der Spieler es will, wüßte ich nicht, was an 20 000¥ zu hoch sein soll.
Und wieso darf ein unvercyberter weltlicher keinen Elektronikkit haben?
Hattest Du nicht das Argument gebracht, daß man bei zu hoher Ingame-Bezahlung dann keine Punkte mehr auf das Geld legt oder das Ausrüstung nicht wichtig ist? Oder verstehe ich Dich da falsch?
Ich beziehe mich da (unter anderem) auf folgendes:
Denn das sind nicht die Sachen auf die es beim wirklichen Shadowrunning ankommt. Und am Ende kommt es eh aus Sicht von Johnson fast ausschließlich auf Sachen an, welche nicht auf dem Charakterbogen auftauchen.
Ich bin der Meinung, daß Ausrüstung sehr wohl in SR wichtig ist und das dies auch den Johnson interessiert (zumindest grob, siehe das Beispiel eines Drohnenriggers oder eines Deckers ohne Deck).
Und zudem führt es dazu, dass die Charaktere die sich am Anfang für teure Erschaffungspunkte/Prioritäten Cyberware einbauen lassen haben, sehr schnell das Nachsehen gegenüber eher sparsamen Anfangsausstattungen haben.
Ich verstehe das so, daß jemand quasi seine Punkte nur in Attribute und Fertigkeiten steckt und quasi kaum Punkte für Ressourcen ausgibt, weil er die ja im Spiel bei hoher Bezahlung sowieso schnell erhält.
---------------------------------------------------------------------------------
Naja, wir drehen uns im Kreis. Ich habe dargelegt, warum ich meine Bezahlung für angemessen halte. Falls nicht etwas wirklich neues kommt: EOD meinerseits. :-)
SYL
-
Ich sehe eigentlich 20k-100k auch als normale Bezahlung für Runs an. Wobei Runs dann auch Runs sind, ich glaube, wenn ich meinen Spielern mit solchen Anfangruns kommen würde, da würden die auch nur schmunzeln.
Dann gebe ich ihnen lieber ordentlich Geld und Karma, kann dafür aber auch die Meßlatte des Runs stärker nach oben schieben.
Im übrigen, wenn diese Startarchetypen Anfänger sind, dann nehme ich die mal beim nächsten Spielen einfach mal als die Standardgegner, da würden glaube ich die meisten Charaktere die ich gesehen habe, Probleme kriegen. Vorausgesetzt man spielt die Gegner nicht total dämlich.
Also für mich sind diese Archetypen auch klar als Profis zu erkennen, vielleicht noch nicht lange in den Schatten unterwegs, haben aber auf jeden Fall genügend Erfahrung darin ihre Fertigkeiten einzusetzen.
MfG Edler Baldur
-
Eine bogenschießende Schamanin in Stammeskleidung, ein Troll-Gangmitglied das mit Fahrradketten und Eisenrohren rumhantiert und ein Kampfmagier der sich fast ausschließlich darauf versteht Leute fertig zu machen und einzuschüchtern sind Profis?
Faszinierend was man aus den Archetypen alles in Bezug auf den "richtigen" Spielstil herauslesen kann...
-
Wie würdest Du jemanden bezeichnen, der mit 1mio und 6er Fertigkeiten starten kann? Kleiner Fisch?
SYL
-
Einen Sensei mit Origamifalten 6 und einer Millionen Blätter? Ja, ich würde ihn als Runner als kleinen Fisch bezeichnen.
Nur weil es möglich ist bei der Chargen einen Profi zu erschaffen ist nicht jeder Runner ein Profi wie mindestens ein 1/5 der Archetypen beweist.
-
Außerdem macht eine Erbschaft von Daddy und olympisches Gold im Schießen einen noch nicht zum Profi-Runner.
GRW Seite 99, Fertigkeitenbeschreibung der Stufen 5 aufwärts. Ich lese da deutlich das Wort "Profi".
Joh, da steht tatsächlich das man die Fertigkeit professionell anwenden kann.
Das heißt aber nicht mehr, als das er damit sein Geld verdienen kann.
Elektronik 5 ist damit ein Elektroniker-Geselle.
Das heißt nicht, dass er im Schattenbuisness als Profi für Elektronik durchgehen würde, der von Mr. Johnson 20k oder mehr pro Run dafür bekommt, weil er mit jedweder Elektronik fertig wird.
Und wieviel verdienen sie? Nach Deinen Sichtweise maximal 10 000¥, oder, wie Du später Dich korrigiert hast, 20 000¥, oder?
Nö. Wie ich schon darstellte gibt es auch Runs die 100.000 bringen können.
Die tauchen dann bei legendären Runnern häufiger mal auf, und sie haben eine bessere Chance sie zu überleben.
Zu dem Zeitpunkt ist dann aber eh fast egal, wieviel Kohle man gibt, weil die Charaktere eh fast alles haben.
Egal wie viel man bisher gegeben hat.
In Anbetracht der Kosten von Ausrüstung in SR und davon ausgehend, daß durchschnittliche Start-SCs bereits Profis sind, bzw sein können, wenn der Spieler es will, wüßte ich nicht, was an 20 000¥ zu hoch sein soll.
Die 20k fand ich ja nicht zu hoch, sondern die 100k.
Hattest Du nicht das Argument gebracht, daß man bei zu hoher Ingame-Bezahlung dann keine Punkte mehr auf das Geld legt oder das Ausrüstung nicht wichtig ist? Oder verstehe ich Dich da falsch?
Nen Werkzeugkoffer kriegt man auch wunderbar vom Vorschuss von Johnson.
Ich bin der Meinung, daß Ausrüstung sehr wohl in SR wichtig ist und das dies auch den Johnson interessiert (zumindest grob, siehe das Beispiel eines Drohnenriggers oder eines Deckers ohne Deck).
Mr. Johnson hat bei seiner Auswahl der Runner wohl kaum eine Liste von deren Ausrüstung zur Hand.
So weit geht die Informationspolitik in den Schatten ganz sicher nicht.
Das einzige was er eventuell zur Hand hat ist deren Reputation.
Und ganz sicher hat er ein ungefähres Fähigkeitenprofil (Decker, Rigger, Schamane, Magier, ... und vielleicht noch wie gut sie ungefähr sind auf dem Gebiet)
-
Ähm folgende Frage mal in den Raum geworfen, wie lange dauert bei euch denn so ein Run? Wenn Apples Runs jetzt 1 Monat dauern oder sehr schwierig, wenn jetzt Chingallas Runs die weniger bringen aber einfach sind und auch vielleicht max 1 Woche dauern, ich glaube das gleicht sich dann aus.
Ich kann sagen, dass die Bezahlung bei uns zwischen nichts (verarscht vom Johnson) und um die 100K liegt, wobei ein Großteil der Gruppe mit dem Geld nichts macht außer es verbrennen.
Ich denke wir können zu einer Lösung kommen, wenn wir auch mal aufschreiben, für was die Spieler denn Geld ausgeben und wieviel.
Bei uns in der Gruppe sieht es wie folgt aus:
Krabbenschamane - schläft drauf (braucht es nicht)
Hermetiker - spart auf Waffenfokus, bzw Wohnungsmiete von 20K im Monat
Ghoul-Ki Adept - schläft auch drauf
Ki-Adeptin - spart und hat sich eine neue Wohnung geholt
Streetsam - Investiert sein Geld in Forschung (Kryogenetik)
Streetsam - ??? (da habe ich gerade echt keine Ahnung, aber ich glaube Sprengstoffe)
Streetsam - Spart für neue Wohnung und neue Waffe
Bis auf drei der Leute wohnen alle im Squatter (Hütte am Strand, Parkhaus, verlassener Vergnügungspark), Waffen werden seltenst angeschafft (Spieler wollen keine neuen) höchstens mal Munition, achja und fast immer neue Fahrzeuge... ich glaube das ist der größte Faktor.
-
Einen Sensei mit Origamifalten 6 und einer Millionen Blätter? Ja, ich würde ihn als Runner als kleinen Fisch bezeichnen.
Ich denke, es ist nicht zuviel verlangt, daß man davon ausgehen kann, daß wir hier über Runner reden.
Außerdem macht eine Erbschaft von Daddy und olympisches Gold im Schießen einen noch nicht zum Profi-Runner.
Wenn dabei noch die Bereitschaft für illegale Aktionen, entsprechende Connections und eine gewisse Kaltblütigkeit dazu kommen, ist das schon mal ein Anfang.
Elektronik 5 ist damit ein Elektroniker-Geselle.
Er ist ein Elektronik-Profi. Man könnte natürlich darüber streiten, ob ein ausgelernter Elektroniker jetzt einen Wert von 3 (durchschnittliche Ausbildung), 6 oder 8 hat.
Das heißt nicht, dass er im Schattenbuisness als Profi für Elektronik durchgehen würde
Und warum nicht? Immerhin kann er wohl ziemlich gut mit Elektronik umgehen, oder?
Die 20k fand ich ja nicht zu hoch, sondern die 100k.
Hä? Entschuldigung, aber da komme ich jetzt nicht mehr mit! Du schriebst eine Seite vorher:
Ich kritisiere ja hauptsächlich Dein hohes "Einstiegsgehalt", nicht den Spitzenverdienst.
20.000 Nuyen sind für die meisten Runs IMHO einfach viel zu viel.
Was nun? Was ist Dir zu hoch? 20k normales Gehalt für einen normalen Run oder 100k Sputze für einen extrem harten Run (natürlich mit Ausnahmen nach oben und unten)?
Mr. Johnson hat bei seiner Auswahl der Runner wohl kaum eine Liste von deren Ausrüstung zur Hand.
Oh, ich könnte mir durchaus vorstellen, daß wenn Mr Johnson einen Decker oder Drohnenrigger will, dieser aus gefragt wird, ob er mit seiner Ausrüstung die gestellte Aufgabe schafft.
wie lange dauert bei euch denn so ein Run?
Ingame? Ein paar Stunden bis ein paar Wochen, eventuell auch mal 1-2 Monate.
Offgame? Ein Abend bis ein paar Monate (und 2-4x Spielen pro Monat).
SYL
-
Er ist ein Elektronik-Profi. Man könnte natürlich darüber streiten, ob ein ausgelernter Elektroniker jetzt einen Wert von 3 (durchschnittliche Ausbildung), 6 oder 8 hat.
Ist er eben nicht.
Lies mal die Definition im Buch.
"Er kann die Fertigkeit professionell anwenden" heißt nicht, dass er darin ein hochdotierter Experte ist, sondern nur das er darin eine fundierte Ausbildung genossen hat, und damit irgendwo eine Anstellung finden kann, wo er den ganzen Tag legal nichts anderes macht.
z.B. ein Elektronikergeselle (Elektronik), ein Magic-Doc (Hexerei), ein Kraftfahrer (Auto), ein Bäcker (Backen), u.s.w.
Etwas professionell zu können und in etwas ein Profi zu sein, sind zwei verschiedene Begriffe.
Ein Lastkraftfahrer fährt professionell mit Kraftfahrzeugen, ich würde ihn aber nie als Profi bezeichnen.
Den Formel 1 Fahrer schon.
Was nun? Was ist Dir zu hoch? 20k normales Gehalt für einen normalen Run oder 100k Sputze für einen extrem harten Run (natürlich mit Ausnahmen nach oben und unten)?
So, hier dann mal ne kurze Liste:
20.000 Nuyen sind zuviel als Einstiegsgehalt.
20.000 Nuyen sind zuviel für einen normalen Run.
100.000 Nuyen sind zuviel für einen normalen oder harten Run.
5.000 Nuyen sind nicht zuviel als Einstiegsgehalt.
10.000 Nuyen sind nicht zuviel für einen normalen Run.
20.000 Nuyen sind nicht zuviel für einen harten Run.
100.000 Nuyen sind nicht zuviel für ein Himmelfahrtskommando.
(Und das heißt bei mir, dass es bei "durchschnittlich intelligentem Spiel" mit hoher Wahrscheinlichkeit (>30%) SCs erwischt, und/oder das Ziel des Runs nicht erfüllt wird, wodurch es im letzter Falle natürlich keine Kohle gibt.)
Wobei Mr. Johnson natürlich nur danach bezahlt, wieviel die Runner wissen.
Ist es nur inoffiziell ein Himmelfahrtskommando, wird er versuchen sie mit deutlich weniger abzuspeisen.
Natürlich sind die Beträge noch durch Spesen zu modifizieren.
Haben die Runner 25.000 Nuyen sinnvolle und unabdingbare Spesen pro Person, dann sollten sie auf jeden Fall etwas mehr als das verdienen.
Und wenn Du angibst, das Du im Durchschnitt 20k-100k vergibst, dann sieht das für mich so aus, als würdest Du für einen durchschnittlichen Run irgend etwas bei 60k vergeben. Wenn bei Dir allerdings ein durchschnittlicher Run 20k gibt, dann sind 20k - 100k so mehr als unglücklich formuliert.
-
Etwas professionell zu können und in etwas ein Profi zu sein, sind zwei verschiedene Begriffe.
Äh sorry ... in der Schreibweise mögen sie anders sein, in der Bedeutung nicht.
Wenn bei Dir allerdings ein durchschnittlicher Run 20k gibt, dann sind 20k - 100k so mehr als unglücklich formuliert.
Ich habe keine Durchschnittspreise angegeben, sondern eine Preisspanne und dort noch nicht mal die Gewichtung. Nicht zuviel hineininterpretieren.
SYL
-
Dann ist es wie gesagt unglücklich formuliert.
Und dann kritisiere ich nach wie vor die mangelnde Flexibilität nach unten.
Äh sorry ... in der Schreibweise mögen sie anders sein, in der Bedeutung nicht.
Gut, dann treffen wir uns mit der Definition aber da wo sie hingehört.
Und dann sind "Profis" nicht hochbezahlte Fachkräfte, sondern jeder Hans und Franz der etwas gewerbsmäßig einsetzen kann.
Also Elektriker, Klempner, Tipsen, u.s.w.
Das was Du hier meiner Meinung nach mit Deiner Argumentation meinst, sind jedoch hochqualifizierte Fachkräfte, die eine angemessene Bezahlung verdienen.
Das ist allerdings ein Niveau von 7 oder mehr in Skillstufen.
-
Also Elektriker, Klempner, Tipsen, u.s.w.
Dummerweise sind das legale Arbeiten. Wir reden noch immer von Runnern, oder? Also Leuten, die zb mit Elektronik 5 ein Magschloss knacken, damit sie en CEO einer Konzernzweigstelle ermorden können.
Das was Du hier meiner Meinung nach mit Deiner Argumentation meinst, sind jedoch hochqualifizierte Fachkräfte, die eine angemessene Bezahlung verdienen.
Richtig. Also der SC mit hohen Fertigkeiten, entsprechendem Charakter und besonderen Ressourcen. Schließlich setze ich Runner ja nicht ein, um einen Schnapladen zu überfallen, sondern um eine Forschungsstation auszuräumen und deren Top-Wissenschaftler gleich mitgehen zu lassen.
Das ist allerdings ein Niveau von 7 oder mehr in Skillstufen.
Nein. Siehe GRW, Definition von Fertigkeiten. Jemand mit 5 oder 6 ist hochqualifiziert (Profi, verinnerlicht) in seinem Gebiet. Das gilt für den Klempner genauso wie für den Killer. Ach ja, auch 7er Fertigkeiten sind bei Startbeginn möglich.
SYL
-
Nö, nach der Definition wohl eher 2-3 als normaler Grundwerhdienstleistender.
Egal wie: SCs können als sehr kompente Leute anfangen mit Zugriff auf extreme Ressourcen wie massig Kampfcyberware, Magie, elektronischer Ausrüstung, Drohnenarmeen etc. Man benützt sie nicht für den Überfall auf einen Schnappladen, sondern für die Mercedes-Klasse unter den Auftragsverbrechen: Mord und Entführung von wichtigen Leuten, Diebstahl und Sabotage an gesicherten Einrichtungen etc ... das ganze kombiniert mit den allgemein sehr hohen SR-Kosten für alles mögliche (ich verweise auf das Beispiel mit dem Funkgerät) => die Bezahlung sollte hoch sein.
EOD (final)
SYL
-
Nein. Siehe GRW, Definition von Fertigkeiten. Jemand mit 5 oder 6 ist hochqualifiziert (Profi, verinnerlicht) in seinem Gebiet.
Noch mal für Dich im Klartext:
Jeder der eine Ausbildung genossen hat, hat ein professionelles Niveau in seiner Fertigkeit.
Und verinnerlicht hat man es spätestens im zweiten Gesellenjahr.
Das Niveau welches das GRW mit 5 oder 6meint, ist nicht das Niveau bei dem man 20.000 Nuyen Einstiegsgehalt für illegale Aktionen verlangen kann.
Dafür gibt es in der Welt von Shadowrun zu viele Leute die über so ein Niveau verfügen, und zu illegalen Sachen bereit wären.
Und Fertigkeitswerte von 7 oder mehr erreicht man bei der Charaktererschaffung i.d.R. nur mit Spezialisierungen.
Das heißt, man ist was die Fertigkeit angeht, nur in einem sehr kleinen Bereich ein hochbezahlter Experte.
Dummerweise sind das legale Arbeiten. Wir reden noch immer von Runnern, oder? Also Leuten, die zb mit Elektronik 5 ein Magschloss knacken, damit sie en CEO einer Konzernzweigstelle ermorden können.
Was mit Elektronik 5 aber kaum machbar ist, sobald es ein halbwegs vernünftig gesichertes Magschloss ist.
Außerdem vergegenwärtige man sich mal die Situation der SR-Welt und der einzelnen Runner.
Die machen den Job nicht aus Spass an der Freude, sondern weil es schnelles Geld bringt.
Und wenn Joe sich für zu toll hält den Job für 10k zu machen, dann macht ihn Billy sicher für das Geld, weil er gerade klamm ist und noch Schulden bei ein paar unerfreulichen Typen hat.
Es gibt keine Runnergewerkschaft und keine Mindestlöhne für die Runner.
Es gibt mehr Runner als Runs, und damit herrscht eindeutig ein Druck auf die Honorare.
Naja. Also wirklich viel würde ich auf die Definitionen nicht gerade geben. Nach der Definition hat fas jeder der beim Bund war nach der Grundausbildung Pistolen und Sturmgewehre (und was sonst noch alles geschossen wurde) auf 4, und IMO ist das dann doch ein bissel zu viel
Aber wonach soll man sonst gehen?
Geh ich nach der in SR 3 zugrunde liegenden Stochastik, dann würden die benötigten Fertigkeitswerte für ein bestimmtes Niveau im höheren Bereich geradezu explodieren.
Ich persönlich gehe auch danach in meinen Runden.
Einer mit ner 6er Fertigkeit schafft ja kaum mit einer hohen Zuverlässigkeit einen Mindestwurf von 6, was nicht sehr hoch ist.
Also ist der ganz sicher kein hoch bezahlter Experte.
Aber in einem öffentlichen Forum muss man ja leider mit den Dingen Argumentieren die einen Fasa und FanPro an die Hand gegeben haben.
-
Noch mal für Dich im Klartext:
Jeder der eine Ausbildung genossen hat, hat ein professionelles Niveau in seiner Fertigkeit.
Und verinnerlicht hat man es spätestens im zweiten Gesellenjahr.
Nein. Das ist, 'tschuldigung, Unfug. Wie viele Leute kennst du, die eine Ausbildung hinter sich haben??? Ich kenne genug, die selbst nach eienr verlängerten Ausbildung von vier Jahren nicht mehr sind als angelernte Hilfskräfte. Mal abgesehen davon, dass einige Kfz-Mechaniker ihr erstes Jahr lang nur die Haale putzen und Schraubenschlüssel sortieren...
Deine Einteilung der Werte ist unglaubwürdig, was mich zum zweiten Teil bringt...
Aber in einem öffentlichen Forum muss man ja leider mit den Dingen Argumentieren die einen Fasa und FanPro an die Hand gegeben haben.
Ja, ich argumentiere auch ungern mit den Quellen, sondern nur mit meinem persönlichen Spielstil...
Chiungalla, deine Art zu spielen unterscheidet sich von der jedes anderen Shadowrunspielers hier auf dem Board glaube ich. Du spielst SR nicht so, wie es die Bücher vorsehen, womit hier auch keiner ein Problem hat. Nur lass uns andere doch bitte so zocken, wie es in den Büchern steht. Das ist nämlich nicht falsch, sondern auch nur ein Spielstil.
Hat schlecht geschlafen,
Scorpio
-
Nein. Das ist, 'tschuldigung, Unfug. Wie viele Leute kennst du, die eine Ausbildung hinter sich haben??? Ich kenne genug, die selbst nach eienr verlängerten Ausbildung von vier Jahren nicht mehr sind als angelernte Hilfskräfte. Mal abgesehen davon, dass einige Kfz-Mechaniker ihr erstes Jahr lang nur die Haale putzen und Schraubenschlüssel sortieren...
Deine Einteilung der Werte ist unglaubwürdig, was mich zum zweiten Teil bringt...
Wenn man die Fertigkeit gut genug gelernt hat, dass einen der Chef dafür bezahlt sie weiter auszuüben, dann hat man ein professionelles Niveau erreicht. Normalerweise sollte das nach der Lehre gegeben sein.
Und die Würfelmechanismen von Shadowrun geben durchaus her, dass man nach einer Lehre einen Fertigkeitswert von 5 hat, und trotzdem bei jeder 2. etwas schwierigen Aufgabe scheitert.
Du spielst SR nicht so, wie es die Bücher vorsehen, womit hier auch keiner ein Problem hat.
Welche Bücher?
Quellenbücher, Kaufabenteuer oder Romane?
In Quellenbüchern steht glaube ich nicht viel zu den Löhnen von Shadowrunnern, hätte ich auf jeden Fall noch nicht gelesen.
Und wenn die Scheiß Ausrüstung so teuer ist, dann ist das aus Sicht der Konzerne noch kein toller Grund viel mehr zu bezahlen.
In Kaufabenteuern geht es um epische Plots, die sollten wohl kaum Standart im Shadowrunning sein.
Und die Romane wiedersprechen sich da teilweise sehr erheblich.
Also welche Bücher?
-
Ach meno ...
In Quellenbüchern steht glaube ich nicht viel zu den Löhnen von Shadowrunnern, hätte ich auf jeden Fall noch nicht gelesen.
Kompendium/Auftraggeberhandbuch (und eher unglücklich mit schlechten Regeln).
Und wenn die Scheiß Ausrüstung so teuer ist, dann ist das aus Sicht der Konzerne noch kein toller Grund viel mehr zu bezahlen.
Aber aus Sicht des Spielleiters, der auch für den Spielspaß der Mitspieler mitverantwortlich ist.
SYL
-
Auf die Würfelmechanismen gehe ich jetzt mal nicht mehr ein...
Welche Bücher?
Quellenbücher, Kaufabenteuer oder Romane?
Wie du oben schriebst, die Bücher die uns Fanpro und FASA in die Hand gedrückt haben.
In Quellenbüchern steht glaube ich nicht viel zu den Löhnen von Shadowrunnern, hätte ich auf jeden Fall noch nicht gelesen.
Und wenn die Scheiß Ausrüstung so teuer ist, dann ist das aus Sicht der Konzerne noch kein toller Grund viel mehr zu bezahlen.
Im Kompendium gibt es Richtlinien für Runnerbezahlung, aber das ist suboptimal. Nein, die Kons bezahlen einen ja auch nicht, damit du dir neue Ausrüstung kaufst, sondern damit du ihre sauschwierigen, lebensgefährlichen und illegalen Aktivitäten ausführst. Und um mich zu wiederholen... diesen Job macht man nicht, wenn man am Ende bei knapp über 0 auskommt, wenn man sich geheilt, mit Muni ausgerüstet und die Panzerweste ausgewechselt hat.
In Kaufabenteuern geht es um epische Plots, die sollten wohl kaum Standart im Shadowrunning sein.
Und die Romane wiedersprechen sich da teilweise sehr erheblich.
Nicht alle Kaufabenteuer sind so wie Harlekin und episch oder leiten den Untergang eines Megakons ein. Und "Standard"-Shadowrunning ist sicher nicht Street-Level, sondern setzt Profis vorraus. Die wenigsten Runs richten sich an Trollschläger mit Fahrradketten und Stammeskrieger mit Bögen.
Und ja, die Romane wiedersprechen sich sehr erheblich. Da hatte FASA einfach nicht genug die Finger drauf. Vielleicht ist dies bei Fanpro inzwischen besser geworden, aber hey... es gibt auch noch künstlerische Freiheit und wenn es dem Plot dienlich ist, dann kann ich auch mal kleinere Ausrutscher verkraften.
-
diesen Job macht man nicht, wenn man am Ende bei knapp über 0 auskommt, wenn man sich geheilt, mit Muni ausgerüstet und die Panzerweste ausgewechselt hat.
Oder andersrum: warum klauen Runner nicht einfach Autos? Bringt mehr Geld und hat weniger Risiken.
SYL
-
Steht nicht im GRW irgendwas von die Runner sollten soviel Lohn für einen Run kriegen, dass mindestens die Lebenserhaltungskosten gedeckt werden?
Also richtet sich der Lohn nach dem Niveau der Gruppe, oder irre ich mich da.
Zudem finde ich es unsinnig, wenn man für einen harten Run nur 20K Nuyen gibt, wenn ich hier in der Firma teilweise sehe wieviel es kostet drei Rechner und einen Server aufzustellen, und da wird nicht auf einen geschossen, dann würde ich 20K auch für leichte oder mittlere Runs geben.
-
@Ehron:
Full Ack!
Aber aus Sicht des Spielleiters, der auch für den Spielspaß der Mitspieler mitverantwortlich ist.
Genau deswegen gebe ich so wenig wie ich es tue.
Anfänglich wirkt es auf Spieler die etwas anderes gewohnt sind vielleicht befremdlich.
Aber bisher hat es noch jedem Spieler (der meine Zeit als SL wert war) am Ende mehr Spass gemacht, mit wenig Geld pro Run über die Runden zu kommen.
Dann ist man nämlich froh, wenn man eine Ares Alpha Combatgun sein eigen nennt, und es ist nicht die Standartplempe, mit der jeder Möchtegern rumläuft.
Und wenn die Otto-Durchschnittsrunner innerhalb von 0,Nix Millionen verdienen, dann ist es doof bis unrealistisch, dass sie Geld in neue Ausrüstung investieren, wo sie einfach schnell für ein trautes Heim, eine SIN und etwas Geld um über die Runden zu kommen sparen müssten.
Gerade Charaktere die das Geld aufgrund ihrer Profession nicht mit vollen Händen ausgeben (Schamanen, Magier, KI-Adepten), haben sonst innerhalb kürzester Zeit (<100 Karmapunkte gesammelt) genügend Geld für einen permanenten Oberschichtslebenstil beisammen, und bleiben nur noch aus unrealistischen Gründen Runner.
Denn wenn das Risiko so greifbar und hoch ist, dass man den Job nicht für 10k/Run macht, dann macht man ihn auch ganz sicher nicht mehr für 50k oder 100k, wenn man eine Million auf der hohen Kante hat. Dann hat man den Charakter gerade lieb gewonnen, und etwas aus ihm gemacht, und er ist eigentlich viel zu reich um noch in den Schatten zu agieren.
Deshalb peil ich für einen durchschnittlichen Run ungefähr 10k Gewinn an.
Wenn die Spieler sich geschickt anstellen etwas mehr, wenn nicht etwas weniger.
Dann gibt es ungefähr 2 Runs/Monat, mal mehr mal weniger.
Macht 20k Monat, was den Runnern schon mal ein fürstliches Leben garantieren würde, wenn sie keine Ausrüstung bräuchten um dem SotA (ich meine nicht die Regeln) hinterzuhecheln.
So wohnen Magier, Schamanen, u.s.w. dann meist in der Oberschicht, weil sie nicht so viel Geld für Ausrüstung brauchen, und es sich leisten können (und realistisch auch wollen).
Der ganze Rest der auf teure Ausrüstung angewiesen ist wohnt dann meist in Unter- oder Mittelschicht, und legt pro Run dann ungefähr 7,5k für neue Ausrüstung zurück.
Öfter gibt es dann noch kleinigkeiten auf Spesenrechnung die Mr. Johnson nicht zurück haben möchte.
Und ich spiele indirekt mit Reputation.
Wenn die Runner Run A vergeigen, kriegen sie als Run B keinen High-End-Run vorgesetzt, sondern einen schlecht bezahlten und einfachen Job, um ihre Reputation aufzupolieren.
-
Also richtet sich der Lohn nach dem Niveau der Gruppe, oder irre ich mich da.
Das steht so im Kompendium. Und jetzt die Problematik: einer hat Unterschicht, der andere Oberschicht.
und da wird nicht auf einen geschossen, dann würde ich 20K auch für leichte oder mittlere Runs geben.
Yupp.
Wieso sollte jemand der ne Million zur Verfügung hat sonst überhaupt noch arbeiten wollen? Vor Allem in dem riskanten Job?
Weil er gut bezahlt wird ... klar, für 5k würde ich meinen Millionenarsch auch nicht riskieren wollen. Aber vielleicht für 50k?
Und ich bin sicher, Michael Schuhmacher wollte eigentlich gar nicht mehrfacher Weltmeister werden. Und ich bin sicher, jeder Blackwater-Söldner, der 100 000 Dollar in ein paar Monaten macht, der denkt auch nur daran, möglichst schnell aufzuhören.
Dann ist man nämlich froh, wenn man eine Ares Alpha Combatgun sein eigen nennt, und es ist nicht die Standartplempe, mit der jeder Möchtegern rumläuft.
Solange Du nicht die Startressourcen beschränkst, ist es das ... eine ACG ist eine bei Charaktererschaffung kaufbare Waffe. Zudem verwechselst Du hier Hintergrund und Spieler: nur weil die Spieler gut bezahlt werden (weil sie überdurchschnittlich sind), heißt das nicht, daß jeder Wald-und-Wiesen-Runner gleich bezahlt wird. Die meisten NPC-Runnergrupoen zb werden keinen Magier haben. Viele SC-Gruppen dagegen schon.
Und wenn die Otto-Durchschnittsrunner innerhalb von 0,Nix Millionen verdienen, dann ist es doof bis unrealistisch,
Ich hoffe doch sehr, daß Du Dir die Mühe gemacht hast, meine Beiträge zu lesen. Denn ich habe niemals von 0,Nix Millionen gesprochen. Also verdrehe hier keine Worte oder impliziere irgendetwas, was nicht stimmt.
genügend Geld für einen permanenten Oberschichtslebenstil beisammen, und bleiben nur noch aus unrealistischen Gründen Runner.
Ich fürchte, dann hat der Spieler und nicht das System versagt, wenn er seinem Charkater so wenig Motivation mitgib, daß es schon an einem permanenten Oberschichtlebenstil scheitert. Wie wäre es zb mit Luxus permanent? Samt Sonderwünsche? 15mio ¥. Wie wäre es mit "Ich lebe schon seit Jahren so und kann mir kein anderes Leben vorstellen" ... gerüchteweise soll das bereits in der Realität so sein.
Deshalb peil ich für einen durchschnittlichen Run ungefähr 10k Gewinn an.
Interessant. Vorher sprachst Du von Bezahlung, jetzt sprichst Du von Gewinn. Erwähnte ich ihn meinem Fall nicht so etwas wie eine Bruttobezahlung, wovon die eigenen Kosten runtergehen?
SYL
-
Ich hoffe doch sehr, daß Du Dir die Mühe gemacht hast, meine Beiträge zu lesen. Denn ich habe niemals von 0,Nix Millionen gesprochen. Also verdrehe hier keine Worte oder impliziere irgendetwas, was nicht stimmt.
Bei 20k für einfache Runs ist man schnell bei ner Million.
Ich fürchte, dann hat der Spieler und nicht das System versagt, wenn er seinem Charkater so wenig Motivation mitgib, daß es schon an einem permanenten Oberschichtlebenstil scheitert. Wie wäre es zb mit Luxus permanent? Samt Sonderwünsche? 15mio ¥. Wie wäre es mit "Ich lebe schon seit Jahren so und kann mir kein anderes Leben vorstellen" ... gerüchteweise soll das bereits in der Realität so sein.
Dann hat der Spieler versagt, weil sein SINloser Emporkömmling aus den Schatten der in der Unterschicht aufgewachsen ist mit einem Leben in der Oberschicht ohne weitere Arbeit nicht zufrieden ist? Und dann sollte er lieber sein Leben noch weiter riskieren, weil er den Hals nicht vollkriegt?
Wobei Oberschicht bei Shadowrun schon echt krass ist.
Solange Du nicht die Startressourcen beschränkst, ist es das ... eine ACG ist eine bei Charaktererschaffung kaufbare Waffe.
Die Waffe wird aber irgendwann im Schattengeschäft unbrauchbar, wenn man erstmal 100 Leichen damit produziert hat, und die Ballistiker die charakteristische Musterung der Kugeln in ihren Träumen sehen.
Und im Spiel kostet das Ding nicht unerheblich Kohle.
Interessant. Vorher sprachst Du von Bezahlung, jetzt sprichst Du von Gewinn. Erwähnte ich ihn meinem Fall nicht so etwas wie eine Bruttobezahlung, wovon die eigenen Kosten runtergehen?
Und erwähnte ich nicht weiter oben die Möglichkeit, dass man die Probleme die ich an hoher Bezahlung sehe, durch hohe Unkosten abfedern kann?
Und ja, ich meine Gewinn.
Das stimmt in sehr vielen Fällen mit der Bezahlung überein.
Z.B. immer dann wenn man sparsam ist und ein eventuell vorhandenes Spesenkonto ausreicht.
Oder indem man möglichst niedrige Kosten generiert.
In einer Runde mit 4 Runnern, hat man bei einem 20k-pro-Person-Job (schwieriges Niveau bei mir), dann auch noch die Möglichkeit ohne Spesenkonto 40.000 Nuyen auszugeben, und jeder hat trotzdem noch 10k Gewinn.
Der 10.000 Nuyen Job erfordert eher minimale Spesen in der Regel, oder es gibt ein Spesenkonto.
Der 5.000 Nuyen Job ist ja eher die Ausnahme, hier gibt es aber gelegentlich die Möglichkeit noch etwas nebenbei zu verdienen.
-
Bei 20k für einfache Runs ist man schnell bei ner Million.
1 000 000 ¥
20 000 ¥
Das macht 50 Runs. Gehen wir von 2 Runs im Monat aus, macht dies 25 Monate, sprich zwei Jahre. Das ist für Dich schnell? Und das, wohlgemerkt, wenn ich wirklich immer 20 000 ¥ Reingewinn und niemals weitere Ausgaben habe. Yeah, right.
Dann hat der Spieler versagt, weil sein SINloser Emporkömmling aus den Schatten der in der Unterschicht aufgewachsen ist mit einem Leben in der Oberschicht ohne weitere Arbeit nicht zufrieden ist?
Wenn er es dann dem System als Fehler ankreidet, ja. Er könnte genauso gut sagen, daß er Luxus permanent will.
Und dann sollte er lieber sein Leben noch weiter riskieren, weil er den Hals nicht vollkriegt?
Wenn er ein Squatter war, kann er sogar schon bei Unterschicht permanent aufhören, für einen Squatter wird auch das das Paradies sein. Und? Was hat das mit dem System zu tun? Es ist die Entscheidung des Spielers, sehr früh aufzuhören. Das System gibt ihm genügend Anzreize, bis zum bitteren Ende weiterzumachen.
Wobei Oberschicht bei Shadowrun schon echt krass ist.
Oberschicht ist vor allem ewig zweiter. Die Champions und die Elite, die ... GEWINNER ... leben Luxus. Der Spieler und nicht das Spielsystem ist Schuld, wenn er keinen Gewinner spielen will, sondern jemanden, der sich halt nur mit dem zweiten Platz begnügen will. Sorry, aber das kann man SR nun wirklich nicht ankreiden. Es ist die Entscheidung des Spielers, früher aufzuhöhren, nicht die des Regelbuches.
Die Waffe wird aber irgendwann im Schattengeschäft unbrauchbar, wenn man erstmal 100 Leichen damit produziert hat,
Klar, weil auch jeder schnell zum 100fachen Mörder wird. Es gibt auch Gelmunition und Schockgranaten.
und die Ballistiker die charakteristische Musterung der Kugeln in ihren Träumen sehen.
Zum Glück ist ein Wechsellauf und ein neuer Verschluß da deutlich billiger ...
SYL
-
Äh hallo, also ich muss Apple zustimmen, mit 20k pro Run schnell eine Millionen zusammenkriegen? Ich spiele seid 2 Jahren in einer festen SR-Gruppe mit festen Charakteren, mein Bares beläuft sich auf 5k als Reserve.
Das liegt daran das ich einen Ex-Soldaten spiele, der auch immer wieder an seiner Ausrüstung feilt. aber unsere anderen Charaktere die keine so hohen Ausgaben haben, die haben gerade eben mal 130k angespart, in zwei Jahren. Und die kaufen sich fast nichts.
Dies liegt daran, dass die einfachen Runs bei uns schonmal locker 3-4 Monate Spielzeit haben (sprich 10-16 Sitzungen á 5 Stunden Minimum). Von daher frage ich mich gerade langsam wie lange deine Gruppe pro Run braucht, als das 20k zuviel wären?
MfG Edler Baldur
-
Das macht 50 Runs. Gehen wir von 2 Runs im Monat aus, macht dies 25 Monate, sprich zwei Jahre. Das ist für Dich schnell?
Ja ist es.
Nach zwei Jahren den Charakter einstampfen zu müssen, obwohl er einem ans Herz gewachsen ist, weil es inkonsequent wäre ihn weiterzuspielen.
Ja das ist zu schnell.
Und viele spielen häufiger als Du.
Wohingegen es bei niedrigerer Bezahlung nie ein problem wäre den Charakter nahezu ewig und konsistent weiterzuspielen.
Wenn er es dann dem System als Fehler ankreidet, ja. Er könnte genauso gut sagen, daß er Luxus permanent will.
Das ist aber unrealistisch, und stört damit die Konsistenz des Charakters.
Und es ist nicht ein Fehler des Systems. Es ist IMHO ein Fehler des SLs. Niemand zwingt den SL solch hohe Summen aufzufahren.
Im Grunde macht er so dem Spieler den Spielspass kaputt.
Es macht einfach keinen Bock nahezu jedes Ziel des Charakters (in finanzieller Hinsicht oder durch Geldmittel zu erreichende) im null komma nix hinterhergeschmissen zu bekommen. Und sich dann immer exorbitantere Ziele setzen zu müssen, damit man mal ne Herausforderung hat.
Geld verdirbt den Charakter. Im wahren Leben wie im Rollenspiel.
Wenn er ein Squatter war, kann er sogar schon bei Unterschicht permanent aufhören, für einen Squatter wird auch das das Paradies sein. Und? Was hat das mit dem System zu tun? Es ist die Entscheidung des Spielers, sehr früh aufzuhören. Das System gibt ihm genügend Anzreize, bis zum bitteren Ende weiterzumachen.
Tut es nicht.
Man spielt bei Shadowrun einen Profi.
Er ist sich seines Risikos bewusst.
Und er tut das was er tut für Geld.
In dem Moment wo er genug Geld hat um in den Ruhestand zu gehen tut er das.
Und die aller wenigsten werden ihr Limit bei einem permanenten Luxus-Lebensstil setzen, weil das einfach viel zu unrealistisch ist.
Und damit leidet dann auch immer der Spielspass mit dem Charakter, weil der Charakter eigentlich keine Ziele mehr hat.
Der Spieler hat noch Ziele, aber das ist nicht das selbe.
Oberschicht ist vor allem ewig zweiter. Die Champions und die Elite, die ... GEWINNER ... leben Luxus. Der Spieler und nicht das Spielsystem ist Schuld, wenn er keinen Gewinner spielen will, sondern jemanden, der sich halt nur mit dem zweiten Platz begnügen will. Sorry, aber das kann man SR nun wirklich nicht ankreiden. Es ist die Entscheidung des Spielers, früher aufzuhöhren, nicht die des Regelbuches.
Wenn man in der Oberschicht lebt, ohne dafür weiter arbeiten zu müssen, und ohne das einen weiterhin die Kugeln um die Ohren fliegen, dann ist man der Gewinner.
Sicher gibt es Leute die mehr Geld haben, aber sich solche Ziele zu stecken ist schlicht weg unrealistisch.
Und kaum ein Runner wird sich denken: "Mir müssen ja nur noch 10mal soviele Kugeln um die Ohren fliegen, bis ich im absoluten Luxus schwelgen kann, let's go...".
Charaktere die das tun sind schwer geistig gestört oder einfach nur inkonsistent, und solche Charaktere spiel ich nicht gerne.
Klar, weil auch jeder schnell zum 100fachen Mörder wird. Es gibt auch Gelmunition und Schockgranaten.
Übertreibung ist ein stilistisches Mittel zur Verdeutlichung.
@ Eldar Baldur:
50 oder mehr Stunden pro Run?
Das klingt heftig.
Dann nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil.
Wenn ihr das immer so spielt, dann sind höhere Bezahlungen eventuell durchaus angebracht.
Wenn der Run es wert ist, und ihr in der Zeit konzentriert den Plot vorantreibt.
Bei uns dauern Runs eher unterschiedlich lange.
Je nach Konzentrationsgrad der Spieler und des Spielleiters.
Ich würd mal sagen zwischen 2 Sitzungen und 5 Sitzungen, mit einigen krassen Ausreißern nach oben.
Allerdings ist das ein wirklich interessanter Punkt für die Diskussion.
Aber Apple führt ja selber an, dass man bei ihm mit 20k pro Run in ungefähr 2 Jahren eine Million verdient...
wenn ich ihn nicht sehr falsch verstanden habe.
Wenn er jetzt aber sagt, dass sie an einem einfachen Run für 20k schon 20 Stunden oder mehr sitzen, und an einem für 100k 100 Stunden, dann vergeben wird das Geld wohl doch nicht gravierend anders, und hätten uns die ganze Diskussion schenken können.
-
Und viele spielen häufiger als Du.
Ich rede von Ingame-Jahren.
Das ist aber unrealistisch, und stört damit die Konsistenz des Charakters.
Ah? Der Wunsch nach Luxus permanent ist also unrealistisch, der Wunsch nach Oberschicht ist nicht unrealistisch. Wie passend für Deine Argumentation. Würde er nämlich Luxus permanent wollen, müsste er noch llänger im Geschäft bleiben.
Dann erläutere mir mal, warum Oberschicht permant als Ziel für einen Charakter realistisch ist, Luxus permanent als Ziel aber nicht?
Im Grunde macht er so dem Spieler den Spielspass kaputt.
Komisch. In meiner Runde (und auch in anderen, die ich kenne), sind solche Summen (20k+) nichts ungewöhnliches. Und irgendwie habe ich Spaß am Spiel. Irgendwie glaube ich sogar, daß auch meine anderen Mitspieler Spaß haben.
Hast Du denn jemals in einer vernünftigen Runde jemals längerfristig mit solchen Summen gespielt, um eine solche Aussage zu tätigen?
Der Spieler hat noch Ziele, aber das ist nicht das selbe.
Es ist exakt das gleiche, denn der Spieler spielt den Charakter und bestimmt jeden seiner Wünsche, Handlungen und Charakterzüge. Wenn der Charakter keinen Bock mehr hat, hat der Spieler keinen Bock.
Und kaum ein Runner wird sich denken: "Mir müssen ja nur noch 10mal soviele Kugeln um die Ohren fliegen, bis ich im absoluten Luxus schwelgen kann, let's go...".
Gegenfrage: warum überhaupt dann Oberschicht permanent? Wäre da Unterschicht perment nicht viel realistischer? Kostet nur 10 000¥, hat man also viel schneller und ist auch viel sicherer damit als bis 1 000 000 ¥ für Oberschicht permanent zu warten.
Aber Apple führt ja selber an, dass man bei ihm mit 20k pro Run in ungefähr 2 Jahren eine Million verdient...
wenn ich ihn nicht sehr falsch verstanden habe.
Deine Interpretationsfähigkeiten sind interesant:
Das macht 50 Runs. Gehen wir von 2 Runs im Monat aus, macht dies 25 Monate, sprich zwei Jahre. Das ist für Dich schnell? Und das, wohlgemerkt, wenn ich wirklich immer 20 000 ¥ Reingewinn und niemals weitere Ausgaben habe. Yeah, right.
und
Und ich weise darauf hin, daß dies Bruttobezahlungen sind. Lebenstil, SINs und andere Notwendigkeiten des Runnerlebens sind da nicht enthalten.
SYL
-
Ich rede von Ingame-Jahren.
Dann finde ich das auch zu wenig.
Wieviel wäre das denn bei Dir in Real Life Jahren?
Wie lang dauern bei euch einzelne Runs?
Hast Du denn jemals in einer vernünftigen Runde jemals längerfristig mit solchen Summen gespielt, um eine solche Aussage zu tätigen?
4 Jahre lang jedes Wochenende, was zur Folge hatte, dass jeder Charakter permanenten Luxus-Lebensstil für 250k/Monat hatte, und keiner mehr Bock auf seinen Charakter...
Es ist exakt das gleiche, denn der Spieler spielt den Charakter und bestimmt jeden seiner Wünsche, Handlungen und Charakterzüge. Wenn der Charakter keinen Bock mehr hat, hat der Spieler keinen Bock.
Ist es nicht. Zumindestens nicht bei mir, und auch bei vielen anderen Spielern nicht.
Da können die Motivationen der Spieler durchaus mit denen der Charaktere zu wieder laufen.
-
Grumel, die Quotingfunktion hier im Forum ist komisch >:(
4 Jahre lang jedes Wochenende, was zur Folge hatte, dass jeder Charakter permanenten Luxus-Lebensstil für 250k/Monat hatte, und keiner mehr Bock auf seinen Charakter...
Und wie erklärst Du Dir, daß wir unseren Spielspaß haben (ich sollte "hatten" schreiben, ich bin weggezogen und muß mich auf die Vergangenheit beziehen)? Wir haben unsere Einnahmen, wir haben unsere Ausgaben, wahrscheinlich pflegen wir einen Highpower-Stil ... aber irgendwie kann ich mich beim besten Willen nicht daran erinnern, daß 20k als Bezahlung uns den Spaß verdorben hätten. Persönlich finde ich es nämlich nicht notwendig, daß der Spieler/Charakter sein ganzes Geld auf dem Konto läßt und nie, niemals und nicht etwas für sich selber kauft. Er hat schließlich sein Leben zu leben. Und das fängt mit Lebenstilkosten an.
Wieviel wäre das denn bei Dir in Real Life Jahren?
Bis eine Milliion ¥ auf dem Konto ist und die Einzelbeträge nicht vorher für wichtigere Dinge als die ferne Zukunft ausgegeben werden?
Mein Straßensamurai, Baujahr 1999 hat es bis dato nicht geschafft, denn er hat in seine Cyberware investiert. Er fühlt sich auch derzeit recht wohl als Runner (ja, bei meinen Charakteren ist nicht nur Oberschicht permanent die einzig gültige und richtige Motivation, ein Runner zu sein) und plant in den nächsten Jahren keinen Ausstieg, auch wenn er über eine Verlagerung seines Berufsfeldes nachdenkt. Mehr so Richtung Planung und gezielte Aktionen, weniger die reine Messerklaue fürs Grobe. Man wird alt mit 30.
Mein Magier, Baujahr 2002 (vielleicht auch früher oder später, ich weiß es nicht mehr genau) hat gerade mal 80k übrig. Und er hatte bereits mehrere Runs hinter sich, die 50k bis 150k brachten. Auch hier die die ferne Zukunft nicht die einzige Überlegung, die der Charakter (und ich) anstelle.
Und ich habe durchaus mehrere Jahre regelmäßig gespielt, so 2-4x im Monat. Ich glaube, der Trick liegt in der Tat darin, nicht nur den Ruhestand als einzig mögliche Motivation für einen Charakter gelten zu lassen. Wenn dem so ist, dann natürlich ist man mit 100 000¥ raus ... Unterschicht permanent. Aber das ist dann garantiert nicht die Schuld des Systems oder des Spielleiters, wenn ein Spieler so wenig machen will mit seinem Charakter.
Wie lang dauern bei euch einzelne Runs?
Das kommt auf die Runs an. 4h Realzeit bis geschätzt 10 Abende für extrem lange Kampagnenabschnitte mit mehreren "Unter-Runs". Durchschnittlich vielleicht 2-3 Abende (für einen etwas anspruchsvolleren Run). Meistens dann 6-9h pro Abend. Ich habe ehrlich gesagt nie Buch geführt oder die Zeit gemessen.
An einem Run, der 14 Tage ingame dauerte, hockten wir vielleicht zwei bis drei Monate. Der Run hat uns als Spieler und als Charakter massiv gefordert. Ich weiß gar nicht mal, ob wir da überhaupt mit einem Nettogewinn rauskamen. Ein anderer Run, Extraktion eines Wissenschaftlers, vielleicht einen Abend (OneOnOne, Run verpatzt), der Betrag dürfte unter weit unter 50 000¥ gewesen sein.
Da können die Motivationen der Spieler durchaus mit denen der Charaktere zu wieder laufen.
Legt nicht der Spieler die Motivation des Charakter fest? Sagt nicht der Spieler "Ich spiele einen Psychopathen, der sterben will" oder "Ich spiele einen, der in Geld schwimmen will, bevor er an die Rente denkt"?
SYL
-
@Chiungalla: Wir arbeiten konzentriert am Plot des Abenteuers immer, da wir aber sehr viel Rollenspiel und auch Ereignisse während eines solchen "Runs" haben, dauern diese halt sehr lange, zudem sind die meisten Runs aus 5-6 Unterpunkten aufgebaut.
Wobei ich dazu sagen muss, das wir selten richtige Runs spielen. Es sind meistens Abenteuer mit einem recht hohen Grad seltsamen Phänomenen/ Magie als wirkliche "Wir kidnappen den und den". Das liegt allerdings daran, dass die Runs auf die Gruppe zugeschnitten sind.
Ich gebe mal ein Beispiel für einen Run, der 25k brachte und sich über gute 4 Monate erstreckte.
Die Runner sollten in einem abgelegen Bergtal die Besitztümern einer Minenbaugesellschaft vor radikalen Indianern schützen.
Für diese Aufgabe wären 25k natürlich viel zu viel, vor allem da die Indianergruppe gerade aus 30 Leuten bestand.
Aber im Abenteuer bildeten sich mehrere Punkte heraus:
- Terrorgruppe der Indianer
- alter vergessener Friedhof, wo Geister in ihrer Ruhe gestört wurden
- ein verrückter Serienkiller der in das Tal geflüchtet war
- Überwachung der Bergbauarbeiten
- komische Erscheinungen im tieferen Teil der Mine
- gegnerischer Konzern versucht eine Gebietsübernahme
Das Ganze gipfelte in einem Kampf der das Bergdorf im Tal zerstörte, ein Portal in eine "Hölle" verschloss und die Helden wie Fliegen an der Bergwand kleben ließ ;)
Das ist für unsere Gruppe ein "normaler" Run. Und da wir dann auch immer sehr lange daran sitzen gibt es, um die Spieler und die Charaktere belohnen auch immer recht hohe Summen an Karma und Geld. Das gleicht sich natürlich durch die lange Spielzeit aus. Und der oben beschriebene Run war eigentlich sogar harmlos.
Von daher solltet ihr wirklich mal sagen, wie lange ihr an einem solchen Run sitzt, da wie man sieht, es doch deutliche Unterschiede gibt :)
MfG Edler Baldur
-
Und wie erklärst Du Dir, daß wir unseren Spielspaß haben (ich sollte "hatten" schreiben, ich bin weggezogen und muß mich auf die Vergangenheit beziehen)? Wir haben unsere Einnahmen, wir haben unsere Ausgaben, wahrscheinlich pflegen wir einen Highpower-Stil ... aber irgendwie kann ich mich beim besten Willen nicht daran erinnern, daß 20k als Bezahlung uns den Spaß verdorben hätten.
Es kann nicht sein, was nicht sein darf >;D
Sollte ich jemals mit einem Char 1000000 NuYen haben, sage ich Bescheid (und gebe einen aus, weil ich dann wohl die 50 geschafft habe im RL). Selbst wenn ich viel Geld pro Run bekommen würde, gibt es immer genug, was ich haben möchte/ was ersetzt werden muss/ was einfach so Kosten produziert. Wir spielen vielleicht einmal im Monat einen Abend für ca. 11 oder 12 Std. Was wir dabei ingame schaffen? Unterschiedlich von Charbau (schon passiert >:() bis zum abgeschlossenen Abenteuer. Feste Beträge gibt es nicht, aber meist hält es sich so bei 10 K pro Kopf.
Kampagnen sind toll, leider kriegen wir das nicht mehr hin :'( Würd ich gern mal wieder machen.
-
Es kann nicht sein, was nicht sein darf >;D
Womit ich mich jetzt wieder endgültig zum Kofferpacken abmelde. Nächste Station Köln.
SYL
-
@ Eldar Baldur:
Klingt nett.
@ apple:
Mir macht es erfahrungsgemäß mit zuviel Geld nicht soviel Spass wie mit weniger.
Wobei ich auch bisher noch fast jeden Spieler der unter mir spielen durfte, davon überzeugt gekriegt habe, warum das gut so ist.
In reiner Forums Theorie ist das schwierig zu erklären, aber es ist einfach motivierender auch für kleine Ziele geschufftet zu haben.
Natürlich IMHO.
Wobei ich nicht sagen möchte, dass es anderen Leuten keinen Spass machen kann, wenn ihre Charaktere Geld und Ausrüstung ohne Ende scheffeln.
Es macht vielen Leuten auch Spass ihren Charakter zu Powergamen, und trotzdem ist das für mich nicht der Zweck des Rollenspiels.
Für mich macht es die Ziele meines Charakters erst richtig interessant, wenn sie schwierig zu erreichen sind.
Und warum die Ziele so hoch stecken, und gleichzeitig den Weg dahin leicht gestalten?
Einen Oberschichts-Lebensstil bei mir als SL zu erreichen ist vermutlich genau so aufwendig, wie bei Dir einen Luxus-Lebensstil zu erreichen.
Also unterscheidet sich am Ende unterm Strich doch nur der Name des Ziels.
Ich find Oberschicht greifbarer und meinen Charakteren angemessener.
Luxus finde ich zu abgehoben.
Du findest Luxus okay als Ziel, und vergibst mehr Kohle.
Warum diskutieren wir hier eigentlich so lange?
Bei Dir es dann wohl normal, dass sich Runner regelmäßig tolle neue Hardware einbauen lassen.
Bei mir ist es eher die Ausnahme.
Bei Dir brauchen sie es.
Bei mir eher nicht.
Bei mir freuen sie sich über ne neue Wumme wie ein Schneekönig, bei Dir über den Beta-Reflexbooster (übertrieben dargestellt).
Am Ende ist es dann doch wieder nur Geschmackssache.
Ich bediene im Segment der Shadowrunner, dann wohl eher das Low-Tech-Segment, und Du die High-End-Runner.
Wobei ich dem Low-End-Running irgendwie auch weit mehr abgewinnen kann, muss ich ehrlich zugeben.
Ewig nur das Schema F das die Runner von Mr. J. angeheuert werden, um einen Konzern zu erstürmen, und dann meist einen ganzen Spielabend mit Planung verbringen wird, wenn man es oft betreibt, sehr langweilig. Nach den mehreren Jahren wöchentlichen Spiels (fiel eigentlich nur zu Weihnachten aus), wurde das irgendwann sehr öde. Woraufhin wir erstmal D&D 1. Edition gespielt haben, und uns dann neue Ansätze für SR überlegt haben. Mit mehr Charakterplay, und auf einer menschlicheren Ebene.
Legt nicht der Spieler die Motivation des Charakter fest? Sagt nicht der Spieler "Ich spiele einen Psychopathen, der sterben will" oder "Ich spiele einen, der in Geld schwimmen will, bevor er an die Rente denkt"?
Das der Spieler die Ziele auswählt, heißt ja nicht immer, dass er sie auch gerne erfüllt sehen möchte.
Mein aktueller Charakter (Chiungalla, Walschamane indianischer Herkunft) den ich leider derzeit nur auf Cons spielen kann (spiele derzeit nur Earthdawn in festen Runden), ist dafür ein gutes Beispiel.
Er ist nach Seattle gekommen um Medizin zu studieren, und als Magic-Doc zu seinem Stamm zurückzukehren.
Schattenlaufen tut er eigentlich nur, um die Vorraussetzungen für sein Studium zu schaffen (SIN, Geld, u.s.w.), und um seinen Verwandten hin und wieder ein bischen Geld schicken zu können.
Ich will garnicht das er das Ziel erreicht, denn dann kann ich ihn nicht weiterspielen.
Oder zumindestens möchte ich nicht, dass er es schnell erreicht.
Deshalb erwarte ich das es mir ein SL (wenn ich den mal in einer festen Gruppe unterbringe) möglichst schwer macht, das Ziel zu erreichen.
-
Deshalb erwarte ich das es mir ein SL (wenn ich den mal in einer festen Gruppe unterbringe) möglichst schwer macht, das Ziel zu erreichen.
Aber ist es denn nicht doof, wenn der SL den Spielern Geld gibt und wieder abnimmt? Ist das nicht Spielerf*****, wenn der SL die Belohnungen niedrig hält, ebenso wie die Charaktere? Da widerspricht sich jemand, finde ich...
Aber grundsätzlich gebe ich dir mal recht: ohne hohe Ziele oder neue Herausforderungen wird es schwer, die Fortführung eines Charakters zu rechtfertigen. Kommt aber nach meiner Erfahrung seltener vor.
-
Aber ist es denn nicht doof, wenn der SL den Spielern Geld gibt und wieder abnimmt? Ist das nicht Spielerf*****, wenn der SL die Belohnungen niedrig hält, ebenso wie die Charaktere? Da widerspricht sich jemand, finde ich...
Wenig Geld zu geben ist auf keinen Fall Spielerf..... .
Es sei denn das führt zu einer unweigerlichen Abwärtsspirale, weil die Charaktere langfristig mit nötigen Reparaturen und dem Ersatz verlorengegangener Ausrüstung nicht hinterherkommen.
Solange sie aber von ihrer Ausrüstung her mindestens auf gleichen Niveau bleiben, ist das nicht Spielerficken, sondern aller höchstens das schaffen von Anreizen und Herausforderungen für die Spieler. Also meiner Meinung nach auf jeden Fall eher ein Do als ein Don't für jeden guten Spielleiter.
Wenn der Spieler seine volle (oder auch nur einen Teil seiner) Motivation aus dem Erwerb immer neuer Ausrüstung zieht, dann sollte er geringe Bezahlungen eher als Herausforderung sehen, als als unüberwindliches Hindernis.