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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Allgemein => Thema gestartet von: Jestocost am 15.03.2005 | 17:01
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Ihr kennt doch alle diese schöne Reihe PC für Dummies etc..?
Ab April gibt'S das auch für D&D:
http://www.dummies.com/WileyCDA/DummiesTitle/productCd-0764584596.html
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geil.. einfach cool. ich glaube das muss ich mir mal anschauen ;D
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Tja. Im Ami-land ist´s möglich. :d
Bin gespannt, wann in Deutschland: DSA für Dummies erscheint ;)
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Was für ein Aprilscherz!
Bissl früh, aber stilvoll.
Das glaub ich erst, wenn ich es in Händen halte.
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@Ivy: Wenn du es dir bestellst sag mir bitte wie es ist. Vielleicht kann ich dann damit D&D ja auch einigen meiner DSA Spieler näher bringen ;) ;D
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hehehe ;D hm, ja, könnte ein verfrühter aprilscherz sein, aber witzige idee isses auf jeden fall :D :d
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Ich hab mal nachgeforscht. Und laut unserer Homepage könnte man es jetzt schon bestellen, wäre dann in ca. 14 Tagen da (Import aus Amiland).
Vielleicht kann ich ja meinen Kollegen verklickern, dass es dringend in unseren Bestand gehört. Dann schau mich mal rein und geb danach laut.
Selber bestell ich das bestimmt nicht.
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Es gibt 8 Jährige D&D Spieler ???
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*schmeißwegvorLachen* :loll:
hehehehe.....das ist so gut, das könnte ich spaßeshalber meinem besten Freund schicken, der leitet das....*gröhl*
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Es gibt sogar 6 und 10 Jahre alte d20-AUTORINNEN ;D
Mal ehrlich... sobald du halbwegs deine Wuerfelergebnisse identifizieren kannst (und am Besten noch Modifikatoren daraufaddieren kannst) kannst du spielen ohne dass dir jede Aktion von jemandem geholfen werden muss.
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Ich kenne ein paar Leute die das demnächst als Geburtstagsgeschenk bekommen werden. Die brauchen das dringend. ;)
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Werden dort nur die Würfelmechanik und die Regeln erklärt?
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Das muss sich noch rausstellen, der Autor hat auf alle Faelle EINIGE Erfahrung (http://www.pen-paper.net/rpgdb.php?op=showcreator&creatorid=96)
Ich bin aber mal gespannt ob sich F&S bemueht dass es davon eine deutsche Uebersetzung gibt...
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Ich bin aber mal gespannt ob sich F&S bemueht dass es davon eine deutsche Uebersetzung gibt...
Die haben sich doch schon genug übernohmen ;-)
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Selbst uebersetzen werden sie es wohl nicht (koennen), aber sie koennten dem Uebersetzer die deutschen Begriffe "liefern"
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:o :o :o
Ach, du große Güte. Das Ende ist nah.
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Dungeons & Dragons For Dummies
By Bill Slavicsek, Rich Baker
Das sind die Autoren von Alternity...das kam ja noch von TSR wie AD&D...haben die auch was mit D&D zu tun?
Kenn mich da nicht so aus...
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Bill's Arbeiten habe ich oben verlinkt, und von Rich Baker (http://www.pen-paper.net/rpgdb.php?op=showcreator&creatorid=27) gibt's diese Liste auch.
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Den Link oben hatte ich nicht als solchen erkannt.
Die waren ja wohl beide recht aktiv....
Und ja für D&D haben sie wohl auch den passenden Hintergrund... ;)
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Ach Leutz... einerseits nörgelt ihr rum, daß es zu wenige Spieler gibt, und andererseits greift ihr euch bei sowas an den Kopf... ;)
Ich find´s toll. Könnte ja sein, daß es deswegen mehr Spieler gibt. Mehr Spieler heißt mehr Produkte. Mehr Produkte heißt mehr coole Spartensysteme... Yaay!!! ;D
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Mehr Produkte heißt mehr coole Spartensysteme...
Noch Mehr??
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Kann doch gar nicht genug geben... das ist wie mit den Eissorten: Man muß ja nix nehmen, was man nicht mag, aber bei mehr Vielfalt gibt´s meistens auch mehr, was einem gefällt... ;)
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Naja, wenn diese Marktstudie stimmt und durch so ein Buch liessen sich vielleicht 10% der 7,4 Millionen D&D-Interessenten für's Rollenspiel begeistern... Tja, dass wäre dann wohl der Anbeginn einer neuen Rollenspiel-Epoche.
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Und vielleicht könnte man mit einem solchen Buch "Rollenspiel für Dummies" auch mal mit etlichen Vorurteilen aufräumen, in dem man diese in diesem Buch als FAQ behandelt.
Boba
der auch nie genug Spartensysteme bekommen kann und d20 und GURPS nicht mag.
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na ja, in diesem review zu dem genialen Ex Machina hier: http://www.enworld.org/reviews.php?do=review&reviewid=2011614 findet sich im letzten Abschnitt:
"Post ENnie awards, I was discussing with another Staff Reviewer/Judge (Hola Senor Gath!) about the sheer quality of RPG products hitting the shelves these days. His response was that if it kept up, we might have to declare a new “Golden Age of RPGS”"
ein neues goldenes Zeitalter des Rollenspiels ? Ja, warum nicht, monentan kann man vom Markt durchaus überzeugt sein. Schöne, ansprechende Sachen.
:)
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Ich bin da eher der Meinung, das der Markt vollkommen übersättigt, und überfordert mit der Masse an RPG-MAterial ist.
Es wird zwar unheimlich viel über die verschiedensten Systeme geredet, aber gekauft werden noch immer Hauptsächlich die Klassiker.
Hin und wieder sticht dann mal ein System etwas raus, das sind aber Momentan eher die Deutschen Produktionen, die aus Patriotismus gekauft werden, aber, im Verhältnis zur Verkaufszahl, meiner Meinung nach selten wirklich gespielt werden.
Und: Wenn die ersten Anfangen ein "Goldenes Zeitalter" anzupreisen, ist das meist ein sicheres Zeichen dafür, das es ab jetzt nur noch bergab gehen kann.
Fazit: Ich bin eher für eine überschaubare Anzahl an brauchbaren Systemen, als für eine Schwemme wie sie momentan vorherrscht.
Was allerdings nicht heißt, das ich ein D&D für Dummies schlecht fänd.
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@Thalamus: Wenn ich die Wahl hätte zwischen einem stabilen Markt in dem es halt ein paar etablierte Spiele gibt und einen sich ständig verändernden instabilen Markt der dafür aber ungeahnte Vielfalt bietet nehme ich IMMER den letzteren.
M
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DEr letzte hält aber immer nur wenige Jahre, und stürzt dann Tief.
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DEr letzte hält aber immer nur wenige Jahre, und stürzt dann Tief.
Nicht unbedingt.
Manche Firmen würden vielleicht zugrunde gehen, aber andere würden deren Platz einnehmen. Selbst wenn alle professionellen Firmen zugrunde gehen würden würde es immer noch Rollenspiele geben. Indie-produktion wird nicht aufhöhren, nicht im Zeitalter des Internets, wo der Handel mit pdfs immer einfacher wird.
Ich sehe keinen Grund Feuer zu schreien.
M
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Eben. Rollenspiele sind auch nur ein Teil der Unterhaltungsbranche und wenn man ihn so mit anderen Teilen der Branche vergleicht ist unser Sektor sehr stabil, weil nicht sehr ertragreich.
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Ich bin eher für eine überschaubare Anzahl an brauchbaren Systemen, als für eine Schwemme wie sie momentan vorherrscht.
Ich glaube, da haben wir im Grofafo auch einen etwas verzerrten Blick. Die überwiegende Mehrzahl der Rollenspieler kennt doch immer noch genau ein System, nämlich das, das sie spielen. Wenn man länger dabei bleibt, kennt man halt die Grossen. Fantasy entweder DSA oder D&D, Horror WoD und Cthulhu, SF wird von Shadowrun besetzt. Rollenspiel in Deutschland heisst doch immer noch DSA, alles andere ist schon Avantgarde, würd ich sagen.
Schon Cthulhu hat eine echt überschaubare Spielerschaft, ein äusserst erfolgreiches deutsches Spiel wie Degenesis ist für die breiten Käuferschichten ein Geheimtipp und Wuhsu oder Primetime Adventures kennen in Deutschland vielleicht 100 Leute und 30 habens mal gespielt.
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Naja, die Werte für Wushu musst du wohl nach oben kurbeln. Ich hab es allein schon mit mindestens 15 Leuten gespielt.
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Wjassula: Ich denke, Rollenspiel in Deutschland heisst DSA, Shadowrun und Vampire.
D&D ist vielleicht auch noch bekannt.
Alles andere ist wirklich Avant Garde. leider
Die Zahlen sind nicht relevant. Es kann durchaus sein, dass irgendwo ein Kaff existiert, wo jemand ein spezielles System stark an die Bevölkerung brachte. Trotzdem fällt der Anteil nicht ins gewicht, da diese Insel nach aussen auch nicht weiter wahrgenommen wird.
Zu meiner Anfangszeit (ende der 80er) im Rollenspiel haben wir im Freundeskreis Traveller gespielt und da spielten durchaus 30-40 leute in verschiedenen Runden. In einem anderen Freundeskreis wurde Mers gespielt, in ähnlicher Dimension...
Wenn irgendwer Wushu entdeckt und das lokal publik macht würde das die Schätzung sprengen, aber solange es nicht publik wird, spielt es keine Rolle.
Wahrgenommen wird letztendlich das, was bei Karstadt in der Spielzeugabteilung liegt. Oder bei Toys 'r Us oder so...
Und das ist DSA und vielleicht D&D.
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@ Ein und Boba: Ja, o.k. Über die Details kann man unterschiedlicher Meinung sein. Aber es wird schon klar, was ich meine, oder? De facto haben wir doch einen recht überschaubaren Markt. Eine handvoll Systeme teilt sich weit über 90% des Marktes.
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@Wjassula
Das ist es ja, was ich meine, es gibt eine riesige Menge an RPGs, aber nur wenige davon werden wirklich intensiv gekauft, und so werden die meisten, der Momentan erhältlichen Spiele schnell wieder untergehen. Ich hätte lieber ein paar mehr auf sicheren Plätzen, als soviele Eintagsfliegen.
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@wjassula
Auch die Amis haben einen überschaubaren Markt: D&D, GURPS, WoD. Was man wieder mal sehr gut an den Nominees für die 2005 Origins Awards sehen kann.
@thalamus
Gibt der Markt halt nicht her und da denke ich muss sich dann halt auch mal der Realität stellen, wenn ein Rollenspiel keinen Main-Stream-Appeal hat, dann wird daraus auch nichts.
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Ich denke, würden einige Verlage mehr auf eines ihre Produkte, als auf eine möglichst Breite Produktpalette konzentrieren, wäre auch für einige "nicht-Mainstream" Systeme mehr Platz in der RPG-Szene.
Natürlich ist das ein höheres Risiko für die einzelnen Verlage, da sie, wenn sie zuviel Energie in ein Produkt stecken, das Floppt, meistens mit untergehen.
Ich sag ja nicht, das es Realistisch ist, was ich möchte, aber es wäre m.E. besser.
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@Thalamus:
Das ist so nicht richtig. Viele Systeme haben durchaus ihren Markt.
Nur liegt dieser Markt eben nicht in Deutschland.
Und viele Spiele, die "Nischendasein" fristen, halten sich vehement über lange Jahre.
Earthdawn ist da ein sehr gutes Beispiel.
Cthulu, 7te See, Midgard, Space Gothic
Es gibt einige Verlage (Pegasus, Truant, Games In), die Systme publizieren.
Nicht in der Frequenz wie Feder & Schwert oder FanPro aber doch in gewissen Abständen.
Truant bringt auch immer wieder gute Systeme ins deutsche, die nur im Grundregelwerk rausgebracht werden.
Ich fände es falsch, wenn man nur zwischen D&D, DSA, Vampire und Shadowrun wählen könnte.
Ich finde es gut, dass es Cyberpunk 2020 gab (mochte ich viel lieber als SR), dass es Earthdawn gibt, dass es Fading Suns, Castle Falkenstein, und noch tausend andere Dinge gibt.
Vielfalt ist wichtig, denn Vielfalt inspiriert.
Eine Rollenspielerkommune, wo nur DSA gespielt wird und man nur die Kaufabenteuer spielt, würde mir nicht gefallen.
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ich denke ihr seht das jetzt wiederum zu negativ mit den Spielerzahlen, blickt mal kurz in den Envoyer und zählt die Läden die da drin stehen, oder in das ModernGraphicsPamphlet(MG ist übrigens insolvent) und schaut wieviele Comicläden da drin stehen, meistens führen die ja auch Rollenspiele.
So ich weiss ja nicht wieviel Kundschaft eure RPG-Läden haben, aber wenn die keine Kundschaft haben würde es die kaum länger als 2 Jahre geben.
Ausgehend von Schleswig Holstein und den (mir bekannten) 7 Rollenspielläden die hier existieren (ich schliesse Hamburg aus)und auch einigermassen gut florieren kann ich folgendes sagen, es wird hauptsächlich D&D, DSA, WoD gekauft, aber die Nebensysteme haben auch ihre Käufer.
Ich würde also eure Schätzung ruhig um 100-200 Spieler nach oben korrigieren(und nochmal die Menge an Käufern)
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@Boba
Die Systeme die du nanntest sind ja durchaus Systeme die sich durchgesetzt haben, und genau von denen Wünsche ich mir mehr.
Ich habe über 200 verschiedene Systeme unter der Kategorie Rollenspiele, und die meisten stehen dort nur der Vollständigkeithalbar, da sie sowieso niemand kauft.
Hättest Du es nicht schön gefunden, wenn zu Space Gothic 2020 auch noch weiterführendes Material erschienen wäre?
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Ich bin eher für eine überschaubare Anzahl an brauchbaren Systemen, als für eine Schwemme wie sie momentan vorherrscht.
Ich glaube, da haben wir im Grofafo auch einen etwas verzerrten Blick. Die überwiegende Mehrzahl der Rollenspieler kennt doch immer noch genau ein System, nämlich das, das sie spielen. Wenn man länger dabei bleibt, kennt man halt die Grossen. Fantasy entweder DSA oder D&D, Horror WoD und Cthulhu, SF wird von Shadowrun besetzt. Rollenspiel in Deutschland heisst doch immer noch DSA, alles andere ist schon Avantgarde, würd ich sagen.
Schon Cthulhu hat eine echt überschaubare Spielerschaft, ein äusserst erfolgreiches deutsches Spiel wie Degenesis ist für die breiten Käuferschichten ein Geheimtipp und Wuhsu oder Primetime Adventures kennen in Deutschland vielleicht 100 Leute und 30 habens mal gespielt.
Der Blick im GroFaFo dürfte wirklich etwas verzerren. Immerhin hab ich hier viele Systeme kennen gelernt, von denen ich vorher noch nichts gehört hatte...und ich kannte da schon einige. Auch die Verteilung der beliebten Systeme ist sicher nicht ganz repräsndativ. Ich denek aber dennoch, das die meisten neben DSA D&D und SR auch noch andere Systeme kennen. Und die von dir genannten Zahlen halte auch ich für etwas gering, auch wenn man das immer nur schwer abschätzen kann...Sagen wir mal es gibt da eine nicht zu unterschätzende Dunkelziffer. Einige der Rollenspielläden überleben übrigens nicht wegen der Rollenspiele, sondern viel mehr, weil sie auch noch TableTops und TradingCards verkaufen ;)
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Das Ding ist halt, dass über die "Großen" im Grofafo im Verhältnis wenig geredet wird.
Warum auch? Wenn ich Paradigmen für Magus oder die Harrowing-Regeln für Wraith diskutieren will, geh ich in ein Fachforum. Da krieg ich wenigstens qualifizierte Antworten.
Wenn ich dagegen Leute suche, die mir was zu Fireborn erzählen können, bin ich hier an der richtigen Stelle. Egal wie obskur das Spiel auch ist, irgendjemand der Anwesenden wirds im Regal haben.
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Einige der Rollenspielläden überleben übrigens nicht wegen der Rollenspiele, sondern viel mehr, weil sie auch noch TableTops und TradingCards verkaufen ;)
Einige Die meisten der Rollenspielläden überleben...
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Wenn ich dagegen Leute suche, die mir was zu Fireborn erzählen können, bin ich hier an der richtigen Stelle. Egal wie obskur das Spiel auch ist, irgendjemand der Anwesenden wirds im Regal haben.
Wie kommst du jetzt gerade auf Fireborn?
*verstohlen den Rucksack mit dem roten Buch verschließ und hinter sich schieb*
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Ich find das eine Lustige Idee!
Sollte man mal so einen Guide schreiben, der ganz allgemein an Einsteiger herangeht, den kann man mal den Skeptikern unterschieben...
Ich mache in etwa 6 Wochen mit AIAB und IOSOS mal den Anfang eines Versuches, ok?! ;)
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Die Dummie Bücher sind ja recht bekannt aber viele neue Leute wirds wohl nicht locken, da die Scherze wohl hauptsächlich Rollenspieler lustig finden und nicht eingeweihte sie gar nicht verstehen können.
@Spielsysteme: die meissten schreiben ihr wünscht euch Unmengen über Unmengen von Spielsystemen wegen der Vielfalt.
Den (sehr kleinen eingesperrten) Sammler in mir freut das auch aber der Spieler würde auch gerne mal eine Runde zusammen kriegen.
Mir scheint ihr habt keine Probleme unter den ca5000 Spielsystemen genug feste Spieler oder neue Interessierte zu finden.
Also ICH habe genug damit zu tun Leute für meine GURPS:Traveller Runde zu finden.
Das weiterführende Material von Thalamus ist auch ein guter Punkt. Ich schliess mich ihm auch an, lieber weniger gut ausgearbeitete Systeme die von der kleinen Spielerzahl überhaupt absorbiert werden können. Das sollte immer im Verhältnis sein. Nur DSA, D&D und SR will ich auch nicht aber irgendwann ist auch mal gut.
Wenn die goldene Rollenspielzeit irgendwann (wieder) kommt können wir auch wieder mehr Settings vertragen.
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Irgendwoher müssen die neuen Renner ja kommen... und da gibt es halt immer viel Trial & Error. Vampire war zu seiner Zeit auch eine echt avantgardistische Neuheit, und mittlerweile spielen es alle möglichen Leute. Ars Magica mag ein Spartensystem sein, wurde aber in Stuttgart und Villingen-Schwenningen teilweise mehr gespielt als DSA (wenn man sich mal so auf dem Teck-Con umgeguckt hat).
Klar ist es schade, wenn ein System nur eine Eintagsfliege ist - vor allem, wenn man das System mag. Aber immer noch besser, eine nette Eintagsfliege zu haben als nur DSA oder Shadowrun spielen zu können.
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Klar ist es schade, wenn ein System nur eine Eintagsfliege ist - vor allem, wenn man das System mag. Aber immer noch besser, eine nette Eintagsfliege zu haben als nur DSA oder Shadowrun spielen zu können.
Absolut.
Vielleicht liegt es daran das ich nie dieses "Sammler"-Syndrom hatte oder mehr Supplemente "brauche", aber mir persönlich ist es lieber es gibt mehr Spiele die interessant sind als ein paar Spiele und die dafür aber mit Tonnen von Supplementen.
*shrug*
M
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Wieso sollte das ein Scherz sein. Vielleicht stehen da echt gute Sachen drin, die einige Regelmechanismen gut erklären und den Sinn begreiflich machen können
und oft sagt ein Diagramm mehr als 1000Worte
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Wenn die goldene Rollenspielzeit irgendwann (wieder) kommt können wir auch wieder mehr Settings vertragen.
Ich finde das Heute eigentlich gar nicht schlecht. Ich hab das Gefühl, Rollenspiel kennt heute mehr Möglichkeiten als früher. Wahrscheinlich gab es noch nie so viele gute, neuartige und aufregende Spiele wie heute. Ich kann unter vielen unterschiedlichen Arten zu speilen wählen - nicht nur unter verschiedenen Systemen. Das geht natürlich auf Kosten der Einheitlichkeit. Aber mir ist das ganz lieb.
Ich sehe eher ein Problem darin, dass die Vielfalt nicht vermittelt wird. Man müsste Noch-nicht-Spielenden viel mehr zeigen, dass Rollenspiel nicht gleich Rollenspiel ist. Viele haben in der Schule mal DSA ausprobiert und denken jetzt, das war's. Dabei gibt es so viel mehr, was auch vom Spielerlebnis ganz anders ist.
Die Diskussion erinnert mich irgendwie an das Lamento über Musik. Oft hört man ja, dass es heutzutage keine grosse Musik mehr gäbe, dass die grossen, genialen Gruppen von früher zu Gunsten von Castingbands abgedankt hätten und so weiter. Stimmt auch nicht, finde ich. Es wurde noch nie so viel gute und aufregende Musik produziert wie heute. Man muss sie bloss finden, weil es keinen einheitlichen Trend mehr gibt, sondern viele Nischen und Eckchen. Mit der Vielfalt kommt halt auch die Anstrengung, ein bisschen weiter zu hören, als nur in die Top20 im Radio.
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Mein Comment sollte auch nicht auf die Vielfalt und ausgearbeitete Regelsysteme abzielen, das ist heute wirklich besser. Ich meinte den Bekanntheitsgrad, als DSA noch als Werbung im Fernsehen lief.
Ich möchte meine Frage nochmal einwerfen, die auf die Vielfalt bezogen, vielleicht mag sie jemand beantworten:
Besitzt ihr nur ein allgemeines "Interesse" an neuen Settings, á la "oho, das Regelsystem von XY??? ist stark, da schwärme ich drüber" :) oder spürt ihr auch das Bedürfnis sie zu spielen?
Bei einem übertriebenen Beispiel von, sagen wir 1000Systemen mit 1000Spielern deutschlandweit wird die Suche echt zur Qual.
Jeder engangierte RPG Hans hat auf seiner eigenen HP meisst ein bis zwei eigene Settings und best. ein eigenes Regelsystem. Die mögen ja alle gut sein aber nützen mir nichts wenn sie keiner Spielt.
Es tut ja auch den Sparten RPG´s gut wenn es nicht zu viele gibt.
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Ich besitze ein allgemeines "interesse" an vielen Systemen, bei vielen Denke ich mir auch, "mensch, das würdest du gerne mal spielen".
Aber, wie du schon sagst, allein durch die vorhandene Masse an Systemen, wird es immer schwieriger, Leute zu finden, die noch Kapazitäten für ein weiteres System frei haben.
Es ist auch einfach eine Allgemeine Erfahrung, das, ab einen bestimmten Punkt, mehr Masse immer weniger Klasse bedeutet.
Das bezieht nicht unbedingt ausschließlich die Systeme, und Regelwerke mit ein, sondern die Gesamtsituation.
Natürlich, ist es das Spiel, was uns eigentlich zum RPG bringt, aber das drumherum macht schon eine Menge zusätzlichen Spaß aus, sonst würden die User dieses Forums nicht soviel Spass daran haben, sich eben mit genau diesen "Gleichgesinnten" hier zu treffen. Je mehr die Rollenspielerschaft sich streut, desto weniger wird man eine Gruppe finden, mit der man sich auf einer Wellenlänge befindet. Wenn ich auf ein RPGA treffen gehe, weiß ich, da komme ich mit Leuten zusammen, die alle einen ähnlichen Wissensstand des D&D Systems, und der entsprechenden Welt haben wie ich. Ich kann da hingehen, und mich mit ihnen über mein Lieblingsthema unterhalten, als würde ich sie schon lange kennen.
Sowas gleitet bei einer immer Größer werdenden Masse an Systemen, die sich im einzelnen kaum voneinander unterscheiden, immer weiter auseinander.
Ich zumindest finds nicht gut.
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dann sind wir immerhin 2.
aber hast Recht. Die Qualität steigt nicht, wie viele sich das scheinbar vorstellen, linear mit der Systemzahl an. 2 Systeme versprechen natürlich auch nicht viel Qualität aber irgendwann knickt das ganze wieder ein. Für Meinen Geschmack ist der Wendepunkt schon erreicht.
Dazu kommen unzählige Spielweisen wie man an die RPG Sache heute herangehen kann. Es ist eben nicht mehr nur noch DungeonCrawl. Wir müssen uns jedesmal mit neuenSpielern zusammen setzen und zig Sachen klären bevor wir anfangen können und dann ists purer Zufall wenn man einen gemeinsamen Spielstil findet.