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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Allgemein => Thema gestartet von: 8t88 am 4.08.2005 | 16:23
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Ich habe ein Problem mit SettingPhysik, die mir den Spielspaß nimmt.
Beispiel: In der neuen Cthulhu Edition regeneriert man Lebenspunkte viel schneller als in der alten Edition.
Das ist weniger Realistsich, aber es bringt das Spiel nicht zum stocken.
Wass bevorzugt ihr?
Passt ihr das bei euch an, oder geht ihr streng nach Vorgabe?
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Ganz klar: Anpassen
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Wir spielen so, wie es uns gefällt.
Schnellere Regeration hat den Vorteil, das Charaktere nicht aus der Geschichte genommen werden müssen, wenn sie mal verletzt werden.
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Ich habe ein Problem mit SettingPhysik, die mir den Spielspaß nimmt.
Beispiel: In der neuen Cthulhu Edition regeneriert man Lebenspunkte viel schneller als in der alten Edition.
Das ist weniger Realistsich, aber es bringt das Spiel nicht zum stocken.
Wass bevorzugt ihr?
Passt ihr das bei euch an, oder geht ihr streng nach Vorgabe?
Ich spiele bevorzugt Systeme, bei denen mir auch die Spielphysik zusagt. Ansonsten könnt' ich ja gleich was anderes spielen...
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Hm? Was hat sich denn in Cthulhu geändert? Waren 1W3 durch erste Hilfe (einmal möglich) und bis zu 2W3 pro Woche mit medizinischer Hilfe (sonst 1W3 pro Woche) nicht schon immer so? Ich hatte den Eindruck zumindest noch von der alten Edition her so...
Spielphysik passt mir dann net, wenn es zu viel Regelt was man auch mit GMV machen kann. Dann vereinfach ist oder noch besser lass das Spiel (oder steige auf ältere Editionen um bei denen noch nicht alles geregelt ist *hüstel*)
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Nichts ist schlimmer als im ersten Drittel des Spiels zu loosen, so dass man den Rest nur noch daneben sitzt. Also anpassen (die Regenerationsregeln beio Liquid sind auch nicht so dolle)
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Bei Liquid Mache ich auch eigentlich immer mit den Schadenspunkten was mir passt. ;)
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anpassen was stört..übernehmen was gefällt.
Regelwerke sehe ich als einen Vorschlag, als eine Möglichkeit.
nach Möglichkeit sollte man ein Regelwerk nehmen mit dem man einverstanden ist und an dem man nicht mehr übermässig viel ändern muss
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Kann ich pauschal nicht beantworten.
Meistens spielen wir nach den Regeln, wie sie im Buche stehen.
Nur wenn grundsätzlich was faul ist, dann passen wir an.
Andererseits spielen wir aber auch nur die Spiele, wo uns wenig stört, wo also auch nichts angepasst werden muss.
Wenn eine neue Version kommt wird entweder umgeschwenkt (wie bei D&D), oder nicht, dann aber komplett.
1000 Hausregeln sind mir zuwider.
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Wir passen an. Wenn uns irgendwas nicht gefällt, dann wird dran rumgeschraubt, bis es besser funktioniert... in der Hinsicht bin ich ein kleiner Handwerker. Ich ziehe - ehrlich gesagt - auch Systeme vor, an denen man leicht herumschrauben kann, ohne daß gleich alles auseinanderfällt (z.B. D&D).
Apropos Verwundung und Heilung: Finde ich bei UA toll geregelt - da weiß nämlich nur der SL, wieviele Hit Points der Char tatsächlich verloren hat. Und da kann sich eine schwere Verletzung dann doch noch mal als einfacher Streifschuß herausstellen, der halt stark geblutet hat... ;)
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Ich streiche radikal das ganze Regelsystem und nehme mein eigenes. Gerade Wundheilung funktioniert im wahren Leben nicht nach so strengen Gesetzmäßigkeiten, dass man genau sagen kann, wann etwas verheilt ist. Außerdem brauchen drei Wunden von je einem TP nicht so lange zur Heilung wie eine Wunde von 3 TP; Wunden müssten eigentlich getrennt betrachtet werden, was mit festen Regeln meist ein heilloses bürokratisches Durcheinander gibt. Daher gibt es bei mir erst gar keine statistischen Wundheilungsregeln, sondern nur SL-Entscheid.
Robin