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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Allgemein => Thema gestartet von: Bronwyn am 7.11.2005 | 16:40

Titel: Arbeit
Beitrag von: Bronwyn am 7.11.2005 | 16:40
Hallo zusammen.
Für die Schule muss ich eine Arbeit schreiben. Für mich ist klar, dass ich das Thema Rollenspiel wählen werde. Nun brauche ich aber noch ein konkretes Thema dazu. einfach eines zu organisieren genügt mir nicht wirklich.
Habt ihr eine Idee was genau ich machen könnte?
Ich hab ja hunderet, aber noch hat mich nichts überzeugt....

Grüsse Bronwyn
Titel: Re: Arbeit
Beitrag von: Selganor [n/a] am 7.11.2005 | 16:40
Es waere einfacher wenn du etwas deutlicher werden koenntest als nur "eine Arbeit schreiben"...
Titel: Re: Arbeit
Beitrag von: 8t88 am 7.11.2005 | 16:41
Es kennt kaum einer der Lehrer Rollenspiele... stell doch das Thema allgemein vor...

www.jugendszenen.de gibts auch viele Infos.
Titel: Re: Arbeit
Beitrag von: 6 am 7.11.2005 | 16:50
Es kommt drauf an in welchem Fach Du die Arbeit machen musst. In Religion hatte ich mit einem Schulkamerad die Frage, "Was ist Rollenspiel?" mit der dazugehörigen Geschichte des Rollenspieles erörtert und zusätzlich diksutierten wir über die Gefahren des Rollenspieles.
Titel: Re: Arbeit
Beitrag von: Bronwyn am 7.11.2005 | 16:54
Nun es wird eine Maturaarbeit. (Abiturarbeit) Da muss ich kein Fach wählen, sondern kann völlig frei ein Thema auswählen.
Das Thema allgemein vorzustellen dachte ich mir auch schon, aber ehrlich gesagt möchte ich etwas machen, wo ich noch etwas "rumwerkeln" kann. Ich dachte schon eine Arbeit über die Vorurteile gegnüber Rollenspielern zu machen. (Satanisten, der Realität entfliehen...) Aber irgendwie gibt das nicht so viel her, denke ich.
Dann kam ich auf die Idee über den Zusammenhang zwischen Spieler und Charakteren etwas zu machen. Doch dazu müsste ich Persönlichkeitsprofile haben und so. Das steht wohl weniger in in meinem Möglichkeitsbereich.
Titel: Re: Arbeit
Beitrag von: Selganor [n/a] am 7.11.2005 | 17:12
Welche Vorurteile sind in deinem Umfeld ueberhaupt Rollenspielern gegenueber?

Nicht dass man damit noch schlafende Hunde weckt...
Titel: Re: Arbeit
Beitrag von: Lord Verminaard am 7.11.2005 | 17:34
Welche Rollenspiel kennst und besitzt du denn? Hast du Kontakt zu vielen Rollenspielern?

Wenn du eher auf die Literatur-Schiene gehen willst, würde ich dir empfehlen, dich mal an bitpicker hier aus dem Forum zu wenden, der hat seine Literatur-Magisterarbeit zu dem Thema geschrieben.

Wenn du eher auf der soziologischen Schiene rangehen willst, ist die schon von 8t88 genannte Seite ein guter Ausgangspunkt. Das könnte man vielleicht fortführen und neue Ideen einbringen. Man könnte versuchen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Fans verschiedener Rollenspiele herauszuarbeiten oder Schnittmengen mit anderen Szenen (LARP, Mittelalter, Gothic, Metal etc.) suchen. Internetforen sind sicherlich ein guter Ort für Datenerhebungen. Mit einer gut gemachten Datenerhebung kannst du deine Lehrer bestimmt beeindrucken.

Natürlich könntest du auch eine Matura-Arbeit über Rollenspiel-Theorie schreiben... :-X ;)
Titel: Re: Arbeit
Beitrag von: Arbo am 7.11.2005 | 19:50
Hm, RPG-Theorie ... "Kurvendiskussionen: Eine kleine Abhandlung über die Zufallsmechanismen im Rollenspiel" ;)
Titel: Re: Arbeit
Beitrag von: 1of3 am 7.11.2005 | 20:01
Du meinst Stochastik, oder?

Wäre mal interessant "Die Macht des Würfelgottes - Rollenspiele, Wahrscheinlichkeitstheorie und Aberglaube".
Titel: Re: Arbeit
Beitrag von: Aeron am 7.11.2005 | 20:23
Ich würde sagen: kopiere einfach das Theorie-Board hier im Forum und trag es vor - komplizierter kann es nicht werden.  ~;D

Im Ernst: wenn es für das Abitur ist, muß es sicher eine ziemlich komplexe und anspruchsvolle Arbeit sein (wobei ich nicht weiß, wie bei euch die Leistungsanforderungen sind), im Gegensatz zu irgend einem stinknormalen Vortrag. Insofern wäre es schon gut, wenn du einige Rollenspieler kennst (also nicht die Kleinstadtrunde, die die einzige im Umkreis von einigen Kilometern ist), die das Ganze nicht nur als Nebenbeschäftigung ansehen.

Uns wurde in der Schule immer gesagt, dass es gut ist, wenn man eine Art Thesis aufstellt und diese als Aufhänger für die Ausarbeitung nimmt. Aber wie es genau sein sollte, ist schwer zusagen, da brauch vielleicht mehr Infos über die Aufgabenstellung.  :-\
Titel: Re: Arbeit
Beitrag von: Bronwyn am 9.11.2005 | 16:51
hmm....sicher mal danke für die vielen Antworten.

Ich kenne eigentlich viele Rollenspieler, jedoch tun es alle nur sehr hobbymässig. Jene, die genauere Ahnung haben wohnen weiter weg, aber auch mit solchen habe ich etwas Kontakt, auch wenn ich weniger mit solchen spiele.
Besitzen tu ich eigentlich nur D&D, spielen tu ich auswärts auch anderes.

Allgemein ist zu sagen, dass die Arbeiten bei uns nicht sehr komplex sein müssen. Es wird so ziemlich jedes Thema angenommen. (eigentlich ist mein Thema(einfach eine Chronik zu organisieren) bereits angenommen worden, aber ich möchte das Thema ändern, was kein Problem ist bei uns. ich möchte soch etwas anspruchsvolleres bringen...) Das Problem ist ja auch so, dass meine Begleitperson das Spiel nicht richtig kennt. Deshalb weiss ich nicht, ob ich sie mit teils Themen überfordern würde. Ich kann ja schon alleine Arbeiten, aber immerhin muss meine Begleitperson die Arbeit bewerten. Die Arbeit darf auch "nur" ca. 12 Seiten reinen Text enthalten. Deshalb muss ich mich relativ kurz fassen, und doch alles wichtige übermitteln.

jugendszene.de kenne ich schon, und dachte auch darüber etwas zu machen. Was eigentlich auch sehr interessant wäre. Da bin ich noch am überlegen ob ich nicht etwas in die Richtung von Lord Verminaards Ideen machen soll.

ich hatte auch die Idee mithilfe eines Fragebogens eine Art Persönlichkeitsprofil zu erstellen (von Spielern) und dann ähnliches mit deren Charakteren zu machen. Das ganze würde ich dann auswerten und so Zusammenhänge zwischen Spielern und Charakteren aufstellen...aber irgendwie ist das auch nicht so das Wahre.
Oder dann lasse ich Spieler einen Charakterenbeschrieb vor dem Spielen schreiben. Und einen nach einer längeren Chronik. Das Ergebnis sollte eigentlich sein, dass sich die Charakteren entwickelt haben. Nicht nur auf Fähigkeiten bezogen....

Ich habe einfach das Gefühl, dass ich nicht sehr kreativ bin, wenn es um mein Arbeitsthema geht....*grummel*


Momentan lese ich mich gerade durch euren Theorienthread und versuche mich zu inspirieren. 

Titel: Re: Arbeit
Beitrag von: Lord Verminaard am 9.11.2005 | 17:09
Okay, 12 Seiten sind natürlich ziemlich wenig. Du brauchst davon ja alleine schon drei Seiten Minimum Exposé, wo du erklärst, wie Rollenspiel eigentlich funktioniert. Dann würde man üblicherweise (weiß nicht, wie eure Vorgaben da sind) eine Zuspitzung auf eine bestimmte Frage vornehmen. Ich denke, für deine Belange wäre es vollkommen ausreichend, dich z.B. auf die Unterschiede zwischen Rollenspielen und „normalen“ Gesellschaftsspielen zu konzentrieren und aufzuzeigen, welche Art von Publikum sich von Rollenspiel angesprochen fühlt. Am Ende musst du dann ja auch noch ein Fazit schreiben, also hast du de facto nur 6-8 Seiten Platz für die eigentliche Erörterung.

Ich denke, du solltest dich auch auf einige wenige Beispielsysteme konzentrieren. Nimm also D&D, weil du es kennst, und vielleicht noch ein anderes Spiel, das sich relativ stark abhebt. Meinetwegen The Pool (vielleicht in der Puddle-Variante?), das gibt es frei im Internet und es gibt genug Leute hier, die dir Fragen dazu beantworten können. Am besten wäre es natürlich, wenn du es ein, zwei mal selbst ausprobierst, bevor du darüber schreibst.

Alles nur Vorschläge selbstverständlich.
Titel: Re: Arbeit
Beitrag von: Teclador am 9.11.2005 | 18:57
ich hatte auch die Idee mithilfe eines Fragebogens eine Art Persönlichkeitsprofil zu erstellen (von Spielern) und dann ähnliches mit deren Charakteren zu machen. Das ganze würde ich dann auswerten und so Zusammenhänge zwischen Spielern und Charakteren aufstellen...aber irgendwie ist das auch nicht so das Wahre.

Ich würde aufpassen, dass du dir nicht zu viel vornimmst. Besonders von dieser Fragebogenidee würde ich abkommen.
Es ist fast unmöglich einen gescheiten Fragebogen (im Bezug auf Persönlichkeitsmerkmale) zu entwickeln, ohne fundierte Kenntnise zu besitzen (Fragebogenkonstruktion/Persönlicheitstheorien).

Der Vergleich von RPG vs. normale Gesellschaftspiele hört sich da schon viel realistischer und auch interessanter an. Ebenso der Vorgeschlagene Szenenvergleich.
Titel: Re: Arbeit
Beitrag von: Bronwyn am 10.11.2005 | 09:34
Nun ich denke ich werde mir auch ein paar Bücher besorgen müssen über Persönlichkeitsanalysen, falls ich das machen möchte. Aber eigentlich wäre es schon das, was mich interessieren würde. Der psychologische Aspekt meine ich. Aber die ist eben schon, ob mir die Mittel dazu zu verfügung stehen.


Natürlich wäre bei dem Szenenvergleich ebenfalls etwas psychologisches dran, aber ich frage mich, ob dann das Rollenspiel, bei Unwissenden, nicht in ein etwas schräges Licht gerückt würde, wenn ich es als Jungendszene beschreibe und Zusammenhänge mit Gothics oder anderem aufzeige.
Titel: Re: Arbeit
Beitrag von: Hurle Vents am 10.11.2005 | 16:50
Was gibt's denn eigentlich dauernd am Rollenspiel zu psychologisieren? Und wie soll denn so eine Persönlichkeitsanalyse aussehen? Es ist ein Spiel, und keine Wissenschaft und hat IMO genau so viele psychologische Aspekte wie Skat oder Mensch-ärgere-Dich-nicht.

Ist Deine "Begleitperson" eine Person, die mit Dir zusammen die Arbeit schreiben wird? Dann würde ich mich aber nicht mit dem Rollenspiel beschäftigen, wenn sie es nicht selbst kennt. Oder ist sie die Person, der Du die Arbeit vorlegen muss? Dann kannst Du nicht so sehr in Detail gehen, ohne vorher klar zu machen, was Rollenspiel ist.

Rede doch mal mit dem Prüfer über Dein Thema und frag', ob es einen Aspekt gibt, der intreressant sein könnte. Noch besser ist aber, dass Du Dir das Thema wirklich selbst aussuchen kannst, aber wenn Du nicht weißt, was Du für ein Rollenspielthema nehmen willst, warum muss es dann unbedingt Rollenspiel sein? Nimm doch z.B. ein psychologisches, wenn Dich Psychologie interessiert.

Viel Erfolg jedenfalls!
Titel: Re: Arbeit
Beitrag von: Nick-Nack am 10.11.2005 | 21:37
Zitat
Es ist ein Spiel, und keine Wissenschaft und hat IMO genau so viele psychologische Aspekte wie Skat oder Mensch-ärgere-Dich-nicht.
...auch gerade Skat hat sehr viele psychologische Aspekte. Ich erinnere mich noch an das eine oder andere Spiel, wo ich durch geschicktes bluffen...
Aber ich weiche vom Thema ab  ::)
Titel: Re: Arbeit
Beitrag von: Hurle Vents am 11.11.2005 | 16:21
Ich sage ja gar nicht, dass es keine psychologischen Aspekte hat. Man kann vieles irgendwie psychologisch betrachten. Aber warum? Und warum gerade RPGs ???
Aber das wäre wohl ein anderer Thread.
Titel: Re: Arbeit
Beitrag von: Stefan G. am 11.11.2005 | 16:47
Ich sage ja gar nicht, dass es keine psychologischen Aspekte hat. Man kann vieles irgendwie psychologisch betrachten. Aber warum? Und warum gerade RPGs ???


Weil es die leute wohl interessiert. Dich zwingt ja niemand dich auch tiefer damit zu beschäftigen. Ich für meinen Teil schau mir Filme auch einfach nur an weil sie mir gefallen und finde die dann gut oder nicht gut und mach mir vielleicht oberflächlich ein paar Gedanken, jedoch hab ich kein Problem damit wenn sich jemand tiefgreifend damit beschäftigt und sag dem nicht, dass es doch einfach nur en Film ist und daran nichts besonderes wäre.

Also lass die leute doch machen wenn sies wollen.
Titel: Re: Arbeit
Beitrag von: Teclador am 11.11.2005 | 17:17
Was gibt's denn eigentlich dauernd am Rollenspiel zu psychologisieren? Und wie soll denn so eine Persönlichkeitsanalyse aussehen? Es ist ein Spiel, und keine Wissenschaft und hat IMO genau so viele psychologische Aspekte wie Skat oder Mensch-ärgere-Dich-nicht.

Stimmt es hat ungefähr genau soviele. Also: Eine Menge! ;)

@Bronwyn: Bücher über Persönlichkeitsforschung wälzen? Fragebögen konstruieren?

Dein Tatendrang in allen Ehren, aber meinst du nicht du übertreibst den Aufwand für 12 Seiten Text etwas? 
Sieh es doch mal so: Wieviel von der Arbeit, die du dir für diesen Aufsatz macht registriert dein Lehrer denn überhaupt wenn er deine 12 Seitentext in der Hand hat?

Titel: Re: Arbeit
Beitrag von: Thalamus Grondak am 12.11.2005 | 00:19
@Bronwyn Vllt findest du hier (http://www.rpg.net/sites/252/quellen/kathe/ (http://www.rpg.net/sites/252/quellen/kathe/)) ja ein wenig Anregung
Titel: Re: Arbeit
Beitrag von: Raphael am 12.11.2005 | 00:32
Zur Abrundung kannst du ja noch bei uns vorbeikommen (wenn's wahr wird ::) ) ...

http://www.dicenight.ch/

Grüsse ausm Kt. SO,
Raphael
Titel: Re: Arbeit
Beitrag von: Jestocost am 16.11.2005 | 14:46
Stellen wir uns doch einfach mal ganz dumm: Grob gesehen gibt es zwei Bereiche während des Rollenspiels, bei denen das Thema Psychologie eine Rolle spielt: in den Spielern selbst und unter den Spielern, also in der Gruppe plus SL.

Basierend auf einem Regelwerk und etwaigen Vorgaben entwickelt ein Spieler eine Wunschfigur, die entweder ein Gegenentwurf des Spielers ist, eine Parodie des Spielers (im Sinne der Wiederholung mit einem Unterschied, d.h. der Spieler verstärkt oder schwächt eigene Aspekte seiner Persönlichkeit ab) oder er bedient sich eines kulturellen oder filmischen Archetyps oder Vorbilds (Identifikation).

Diese virtuellen Figuren werden dann ausgespielt, abgewandelt und passen sich unentwegt den Beziehungen unter den Spielern an oder an die Welt, die durch den SL verkörpert wird. Viele Rollenspiele bedienen sich einer klassischen Team-Konstellation, das die Rollenverteilung regelt: 2 Tanks/Krieger, 1 Spion/Dieb, 1 Magier als Spezialisten oder mobile Feuerleitstelle und dann noch 1 Labberkopf/Diplomat/Verführer. Lustigerweise kann man die Verteilung oft auch in Action-Serien wie A-Team oder so sehen... (auch wieder ein Beispiel, dass sich Rollenspiel an realen Strukturen orientiert, bzw. diese aufnimmt). Interessant hierbei sind noch zwei Phänomene: Die ersten Spielabende definieren erst den Charakter, da wird aus dem eher still angelegten Einzelgänger plötzlich der totale Anführer und Draufgänger - weil die Szenen des Spiels diese Rolle anbieten und von jemandem ausgefüllt werden müssen. Der zweite Punkt ist das Eigenleben der Charaktere - irgendwann passiert es, dass die eigene fiktive Rolle bestimmte Entscheidungen vorbedingt, die vom Spieler so gar nicht geplant waren.

Der letzte interessante Punkt ist  das Thema des Gender-Bending: Rollenspiel lässt zu, dass Spieler ncht nur Charaktere aus einem anderen sozialen Kontext darstellen, sondern auch des anderen Geschlechts: Und wer als Spielleiter schon heftig mit seinen Rollenspielkumpels bis aufs Hemd und darunter geflirtet hat, weiß auch, was das für eine seltsame Angelegenheit ist...

Daraus abgeleitet kann man dann sich auch noch mit Stereotypen und Archetypen beschäftigen: Die meisten SCs und NSCs sind ja vereinfachte Darstellungen von Figuren: der edle Ritter, die unschuldige Prinzessin, die böse Königin, das hinterhältige Wiesel. Da kommen so diese Madonna/Hure Komplexe mit rein oder auch persönliche Wunschwelten, die teilweise durch das Genre verstärkt werden: Alle Frauen sind atemberaubend schön oder zerbrechlich, die Männer groß und durchtrainiert oder dunkel und geheimnisvoll (beispielsweise wenn die Konvention der Gothic Romance mehr oder minder unbewusst im Spiel herangenommen werden), was sich ja auch in Topoi wie Kettenhemdbikinis oder Wilden im Lendenschurz äußert...

Da kann man schon was draus machen...
Titel: Re: Arbeit
Beitrag von: Tele-Chinese am 16.11.2005 | 21:29
ich hatte auch die Idee mithilfe eines Fragebogens eine Art Persönlichkeitsprofil zu erstellen (von Spielern) und dann ähnliches mit deren Charakteren zu machen. Das ganze würde ich dann auswerten und so Zusammenhänge zwischen Spielern und Charakteren aufstellen...aber irgendwie ist das auch nicht so das Wahre.
Oder dann lasse ich Spieler einen Charakterenbeschrieb vor dem Spielen schreiben. Und einen nach einer längeren Chronik. Das Ergebnis sollte eigentlich sein, dass sich die Charakteren entwickelt haben. Nicht nur auf Fähigkeiten bezogen....

Der Vergleich zwischen Gesellschaftsspielen und Rollenspiel, ein Szenenvergleich hört sich als Ansatz eigentlich ganz gut an. Denn das Einbeziehen der Persönlichkeitsstruktur und der Charakterstruktur in deine Arbeit würde dich wahrscheinlich zu weit führen. Es gibt immerhin Leute die brauchen dazu ein Studium und eine Ausbildung ;)
Ich persönlich würde noch einen Bogen schlagen dazu, wie Konflikte im Vergleich gelöst werden. Wie sieht ein Konflikt bei Mensch Ärger dich nicht aus und wie wird ein Konflikt bei D&D gelöst. Da wird dann auch eventuell ersichtlich was der Uterschied ust und woher der Spass beim Rollenspielen kommt. Ich denke das macht Rollenspielen erklärbarer. Mir gehts nämlich ab und zu so, dass ich gefragt werde warum ich das mache. Erstens ist es ein Hobby und zweitens macht es Spass. aber warum macht es eigentlich Spass? Dazu gehören Kommunikation/Interaktion, das lösen von Konflikten (entweder solche die vom MEister ausgehen, oder solche die von Spielern ausgehen) und... ? ? ?
Eventuell würde sich hier ein Systemvergleich zwischen D&D und Dogs in the Vineyards anbieten ;D (hier im Fporum wirst du den ein oder anderen Thread von den NARrativisten finden und auch zu DitV. Ansonsten frag den Lord Verminard oder den Elch..ähm...den Fredi). Aber wie gesagt wenn du die Vorschläge von Lord Verminard und Teclador beherzigst, solltest du auch so genug Seiten zusammenbekommen.

Toastbrot