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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Spielleiterthemen => Thema gestartet von: Doc Letterwood am 28.11.2005 | 23:11

Titel: Der eingeweihte Spieler
Beitrag von: Doc Letterwood am 28.11.2005 | 23:11
Ich brauche mal euren kreativen Rat.

Im "Diary of Sessions" steht hier (http://tanelorn.net/index.php?topic=21691.0) das Diary von meiner aktuellen Cthulhu-Runde. In Teil Drei brauche ich einen der Spieler, der den Präsidentschaftskandidaten der USA spielt - und gleichzeitig den Führer des Kultes, gegen den die übrigen SC antreten. Da er "besessen" ist und folglich nichts von seinen blutigen Taten weiß oder mitbekommt, stellt sich natürlich die Frage, wie man den Spieler miteinbezieht - oder nicht.

1. Weihe ich den Spieler ein?
2. Suche ich mir den Spieler aus der Runde aus und verabrede mit ihm, dass er den Kandidaten spielt?
3. Lasse ich den Spieler im Unklaren über sein zweites Ich? Und wenn ja, wie stellt man es an, einen 24/7 bewachten Mann als Kultist UND Präsidentschaftskandidaten zu spielen?

Fällt euch dazu was ein? Ich zerbreche mir im Augenblick den Kopf darüber...
Titel: Re: Der eingeweihte Spieler
Beitrag von: Bitpicker am 28.11.2005 | 23:21
In diesem Fall würde ich vermutlich nicht den Spieler einweihen, er darf ruhig genau so überrascht sein wie die anderen, wenn es herauskommt. Das natürlich nur dann, wenn die böse Seite die gute nicht irgendwie kontrolliert. Wenn sie das doch tut, wird es schwierig, dies ohne die Mithilfe des Spielers hinzubiegen.

Zu Punkt 3: vielleicht sind die Bewacher auch gleichzeitig die Kultisten...

Robin
Titel: Re: Der eingeweihte Spieler
Beitrag von: Dash Bannon am 28.11.2005 | 23:41
ist doch CoC also weih ihn nicht ein...

und vielleicht sollte in seinem Stab/bei seinen Leibwächtern weitere Kultisten sein, die es ihm ermöglichen ein und auszugehen ohne das es gleich alzu deutlich auffällt

Titel: Re: Der eingeweihte Spieler
Beitrag von: 6 am 28.11.2005 | 23:50
Interessant wird es vielleicht auch noch, wenn der Spieler selber durch kleine Fehler und Ungereimtheiten dahinterkommt und das ganze Ausmass seiner Taten entdeckt.
Titel: Re: Der eingeweihte Spieler
Beitrag von: Doc Letterwood am 29.11.2005 | 02:22
Interessant wird es vielleicht auch noch, wenn der Spieler selber durch kleine Fehler und Ungereimtheiten dahinterkommt und das ganze Ausmass seiner Taten entdeckt.

Ja, das wäre der springende Punkt für Nichteingeweihte...wobei ich mir dann noch überlegen muss, wie er dahinter kommt. Wäre etwas Detailarbeit von Nöten, Spieler sind ja bekanntlich dann am intelligentesten, wenn der SL es nicht erwartet  ;D
Titel: Re: Der eingeweihte Spieler
Beitrag von: Vash the stampede am 29.11.2005 | 08:15
Jup, ich sehe es auch so. Spieler nicht einweihen. Hinweise streuen und alle Überraschen.

Zu den unberechenbaren Spielern: Nimm ihre Theorien und bereite für dich zwei Möglichkeiten/Lösungen vor. Verwende dann ihre Theorie und passe einer deiner Lösungen an, so daß am Ende das Beste dabei heraus kommt. Ist aber leichter geschrieben als gemacht ::)
Titel: Re: Der eingeweihte Spieler
Beitrag von: Bad Horse am 1.12.2005 | 13:47
Hängt von den Spielern ab, würde ich sagen. Aber prinzipiell spricht ja erstmal nichts dagegen, den Spieler im Dunkeln zu lassen und die Paranoia innerhalb der Gruppe zu schüren...

Ich hatte es als Spieler auch mal, daß mein Char zeitweise besessen war und damit der Mörder, den er selbst gejagt hat. Das war eigentlich ziemlich lustig, vor allem, als er es dann mitbekommen und schier daran kaputtgegangen ist. Du solltest die Enthüllung allerdings nicht allzu lange herauszögern...
Titel: Re: Der eingeweihte Spieler
Beitrag von: Parcival am 6.12.2005 | 15:16
Schau dir mal "Fight Club" an. So in etwa würde ich es machen.
Titel: Re: Der eingeweihte Spieler
Beitrag von: Smendrik am 8.12.2005 | 15:31
Schau dir mal "Fight Club" an. So in etwa würde ich es machen.

Ja! Das ist eine Idee der ich mich auch anschließen würd!  :d