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Pen & Paper - Rollenspiel => Archiv Eigenentwicklungen => Pen & Paper - Eigenentwicklungen => Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau => Worlds Largest City => Thema gestartet von: Asdrubael am 6.03.2006 | 18:24

Titel: [Idee] Das tote Land
Beitrag von: Asdrubael am 6.03.2006 | 18:24
Ein Teil der Stadt sollte bei einem Erdbeben eingestürzt sein.
Aus Nachbarstadtteilen arbeitet mer oder weniger professionelle Hile an den Rändern des Gebietes, während mutigere Banden und Abenteurer ins innere des Gebietes vorstoßen, da die Sicherheitskräfte das nicht mehr im Griff haben.
Einige überlebende haben sich in dem Gebiet gegen diese Plünderer verschanzt und warten auf Hilfe

Gelegentliche Nachbeben und einsturzgefährdete Häuser machen eine Expedition in das Gebiet zum Wagnis, ebenso wie streunende Tiere und Krankheiten.
Großteile des dortigen Wassers werden ebenfalls ungenießbar.

tragischerweise verläuft durch dieses Gebiet eine der Hauptwasserleitungen, was auch die umliegenden Stadtteile darben lässt und eine große Handelsstraße.
Händler werden ganz gute Preise zahlen für Geleitschutz durch die Gegend und in der ganzen Stadt steigen die Preise für gewisse Güter.

Findige Schmuggler bauen sich allerdings schon alternativrouten auf
und der Rat der Stadt hat auch schon große Pläne mit den Armenvierteln des Stadtteils und will dort eine Therme und ein Theater bauen.
Titel: Re: [Idee] Das tote Land
Beitrag von: Thalamus Grondak am 19.06.2006 | 13:22
Gute Idee.
Die Beben könnten durch übertirebenes Aushöhlen unterhalb der Stadt entstanden sein(um zu erklären, warum auf so einem begrenzten Gebiet)
Titel: Re: [Idee] Das tote Land
Beitrag von: Asdrubael am 19.06.2006 | 13:23
Ja klasse. S wie teilweise im Ruhrgebiet heute ...  :d
Titel: Re: [Idee] Das tote Land
Beitrag von: Asdrubael am 23.06.2006 | 13:20
Gute Idee.
Die Beben könnten durch übertirebenes Aushöhlen unterhalb der Stadt entstanden sein(um zu erklären, warum auf so einem begrenzten Gebiet)

und warum wurde ausgehöhlt?

Ich schlage hier mal Eisenerz und Kohle vor. Damit wurden Waffen produziert für einen Krieg den diese Stadt erst vor kurzem überstanden hat.
Das gäbe für den Gesamtplot ein gutes Spannungsfeld aus Kriegsversehrten, hunger und Umsturz. Und einigen, die mit der Situation ihr Geld gemacht haben  ::)

Wenn ihr wollt können wir das auch auf diesen Stadtteil beschränken und noch einen quasi biblischen Aspekt mit reinbringen. Das neue, gut ausgerüstete Heer verließ die Stadt durch diesen Stadtteil und bekämpfte die Feinde
Leider waren diese zu stark und drängten die Armee wieder in die Stadt zurück.
Am dritten Tage hatte der Feldherr eine Vision und zog heimlich alle Truppen hinter den nächsten Verteidigungswall außerhalb dieses Stadtteils zurück.
Als der Feind nun in die Stadt nachrückte brach der Boden unter den Füßen der feindlichen Soldaten zusammen und sie gingen in einem Meer von Schutt unter

Das hat sowas von moses und der Flucht aus Ägypten ;)
Titel: Re: [Idee] Das tote Land
Beitrag von: Thalamus Grondak am 23.06.2006 | 13:56
.....
Das hat sowas von moses und der Flucht aus Ägypten ;)
Sehr Cool  :d
Gefällt mir sehr gut die Version.
Titel: Re: [Idee] Das tote Land
Beitrag von: Buddz am 19.07.2006 | 23:43
So ein Erdbeben hat vor allem auch andere Folgen als nur den materiellen Schaden. Das Erdbeben von Lissabon 1755 sei hier nur einmal gennant. Eine blühende Metropole von einem Tag auf den anderen ausgelöscht. Das hat auch folgen für die Psyche. Selbst in anderen Europäischen Metropolen war man geschockt, wer weiß schon ob solch ein grausames, und vor allem "zufälliges" Ereignis einen nicht auch selber treffen kann.
Zwar ist hier nur ein bestimmter Teil der Stadt betroffen, aber das hat auch weitreichende Folgen für den Rest der Stadt.
Natürlich spielt hier auch immer übernatürliches eine Rolle. Im irdischen Lissabon hat das Erdbeben auch Anstöße in der Philosophie und Religion gegeben. Vielleicht fürchten einige Leute die Stadt. Vielleicht sind sie der Meinung die Bewohner des Stadteils wurden (gerechtfertigterweise) von einem Gott bestraft. Vielleicht weigern sich auch bestimmte Bürger, Überlebende aufzunehmen um sich nicht mit bösem Karma (oder ähnlichem) zu belasten. Das ginge natürlich mit der "Untergraben" Idee nicht.
Andererseits ist solch ein Ort natürlich auch für allerlei Zwielichtiges Gesindel geeignet. Vielleicht reicht deren Arm soweit, dass die Aufräumarbeiten bewusst verlangsamt werden. Eben um diesen sicheren Hafen so lange wie möglich aufrecht zu erhalten.

Auch logistisch ist solch ein Erdbeben verheerend. Will man jetzt von A nach B kann man dies nicht mehr auf direktem Wege, sondern nur noch über Umwege tun. Erhöhtes Verkehrsaufkommen auf den noch befahrbaren Wegen direkt um das Gebiet wäre die Folge.
Vielleicht wird auch gerade eine riesige Hochstraße über das gesamte Gebiet gebaut (megalomanisch, baby).