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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Allgemein => Thema gestartet von: Friedensbringer am 16.03.2006 | 09:47
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kurze vorgeschichte: ich habe ein eigenes system entworfen, Land des Friedens heißt des, und bin dabei besonders auf die 5 stark unterschiedlichen magiesysteme stolz. eines davon, die Runenmagie, war als extrem freies system gedacht. es gibt rund 40 runen in verschiedenen stärken. der magier muss die runen vorbereiten, und beim zaubern entladen sie ihre energie. will ein spieler zaubern, so beschreibt er den effekt, sagt welche runen er dafür nehmen würde, und der spielleiter sagt entweder "ja, klar" oder eben "nein, brauchste andere rune für/brauchste stärkere rune für"... so der plan...
nun habe ich mit meiner alten d&d runde gesprochen gehabt, und der anklang war erstmal sehr hoch. alle wollten ldf mit mir testen.
und da gibt es einen powergamer. ich hasse powergamer...
er wollte einen magier, denn natürlich hatte er noch nie einen nicht-magier, und nachdem ich die verschiedenen systeme erläutert hatte, na klar, war der runenmagier dran.
obwohl ich die idee hinter dem system ausgiebig erklärt habe, und obwohl der typ hoch intelligent ist, kam immer nur: "wenn ich jetzt die und die rune nehme, was passiert dann?", und als seine zaubertricks nicht den erhofften durchschlag hatten "wie, nur 2w8?!?" und nach ein paar schuß (viel mehr als rumballern hatter nich gemacht) das arsenal leer war, war er sichtlich am boden zerstört.
2 abende lang ging das so, dann hab ich, ihm zuliebe, die runenmagie umgestellt. weniger runen, dafür klarer definiert (damit er sich nicht mehr so über die spielleiterwillkür aufregen kann), auch weniger gleichzeitig vorbereitet haben, aber dafür entladen sie sich nicht. die idee war also, dass die magie durch die runen kanalisiert wird, die runen nurnoch "umgestellt" werden müssen, wenn ein effekt mit einer rune gemacht werden soll, die halt grade nicht im arsenal ist.
gefiel mir echt gut, und ich dachte ich hätte ihm voll den gefallen getan...
da er jetz beliebig oft ballern konnte, habe ich einen wurf eingebaut der gemacht werden muss um zu schauen ob der zauber gelingt.
was meint er dazu? "BEI D&D KANN DEM ZAUBERER AUCH NIX SCHIEFGEHEN!!"... ich könnte ihn ja so erwürgen! ist es wirklich so schwer zu akzeptieren das wir NICHT mehr d&d spielen?! einfach mal den hals umdrehen... aber nein, man kennt sich seit 6 jahren, spielt seit 3 jahren regelmäßig rollenspiel... da erwürgt man doch keinen.
und es kam besser... da er nicht nur theoretisch sondern auch praktisch häufiger ballern konnte (er ballert immernoch, sonst nix...) mussten die werte kleiner angesetzt werden als vorher. jetzt macht er nichtmehr 2w8 mit einem knall sondern nurnoch 1w8...
"Irgendwie werd ich das Gefühl nicht los, dass sich Falk da richtig langen Spielspass (für den DM) verspricht, wenn wir lange an einer Entwicklungsstufe herummurksen."
sinngemäß: er unterstellt mir ich sei ein quäl-sl, jemand der spaß dran hat seine spieler klein zu machen...
WAS SOLL ICH MACHEN DIR EINEN GOLDENEN THRON BAUEN!?
scheiße ich bin sowas von gütig, ich lasse locker doppelt soviel durchgehen wie meine sl früher mir! kein charakter stirbt schuldlos, und selbst wenn sies selber schuld waren war ich immer gnädig! aber nein, ich bin ja ein sardist, habe spaß am leid meiner spieler... natürlich was auch sonst. man sieht es doch am stärksten daran, dass er nurnoch 1w8 mit jedem seiner krawumse macht, und nichtmal die vielfältigkeitsrune mehr benutzen darf um 2 für 1 zu bekommen... ich bin so ein sardist
ich hasse powergamer
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Spiel mal Wushu mit ihm, da hat er "nichts" was er Powergamen kann! ;D
Ansonsten kann ich Dir zustimmen: Sowas ist ätzend! :P
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Wushu ist doch reines Powergaming! 8)
Die heutige Parole lautet also: Kein Herz für Powergamer! oder auch: Keine Macht den Powergamern!
Aber was du dem Typen klarmachen solltest: Bei D&D kann er nicht immer rumballern, da gehen ihm die Sprüche relativ schnell aus...
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würde ich auch vorschlagen, WUSHU, wenn er dann dann erkennt das sein Powergamertum regeltechnisch nicht zur Geltung kommt weiss er was er an deinem System hat.
Ansonsten, ist er ein Freund? dann tritt ihn mal kräfig in den Arsch bis er aufwacht. So wie ich das sehe gehts da ja weniger um Powergaming.
und auch wenn ich die Leute hier für die Vorschläge hasse, denn du bist sicher nicht dämlich: Du müsstest dich in Ruhe mit der Runde zusammensetzen und darüber sprechen, nicht im Ernstfall, also beim Spielen.
Runenmagie hört sich ganz nett an. Genau wie du es beschreibst kenn ich das von "Das System" aber es gibt noch viele andere Systeme die sowas auch machen, GURPS z.b.
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Ganz klar was er da macht... er versucht aus einem "schwammigen" System (zumindest so wie er das sieht) rauszuholen was machbar ist.
Wenn du, der als "Erschaffer" des Systems, mit dir "handeln" laesst dann ist das System wohl noch nicht so "ausgereift" wie es sein sollte.
Schade dass du seine Aussagen nicht durch Fakten entkraeftet hast:
1. KANN bei einem Magier in D&D etwas schiefgehen (Arcane Spell Failure, Concentration Check, ...), wenn auch nicht unter "normalen" Umstaenden
2. Ein "Anfangsmagier" in D&D kann wenn es hochkommt 5 Sprueche pro Tag (davon sind 3 Sprueche "Cantrips"), wenn er sich also "verausgabt" ist das seine eigene Schuld... gerade wenn es scheinbar sowas wie einen "Manapool" o.ae. gegeben hat.
Meine Meinung zum Thema Powergamer:
Es gibt Situationen da ist Powergaming die einzige "Verteidigung"/der einzige "Schutz" der Spieler gegen die Spielleiterwillkuer.
Es gibt Konzepte die sind in bestimmten Systemen nur durch Powergaming machbar.
Ob Powergaming jetzt "stoert" oder "hilft" liegt voll und ganz am Spieler und wird vom Spielleiter mit beeinflusst.
Wenn ein Powergamer mit gleichen Resourcen (Stufe, Erfahrungspunkte, Erschaffungspunkte, ...) DEUTLICH "besser" ist als der Rest der Runde dann sollte man sich fragen ob das ein Stoerfaktor ist oder ob das nicht etwa eine Chance ist.
Nicht jede Runde muss "ausgewogen" sein ;)
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Wenn du, der als "Erschaffer" des Systems, mit dir "handeln" laesst dann ist das System wohl noch nicht so "ausgereift" wie es sein sollte.
man nennt es deswegen testrunde
Runenmagie hört sich ganz nett an. Genau wie du es beschreibst kenn ich das von "Das System" aber es gibt noch viele andere Systeme die sowas auch machen, GURPS z.b.
das ich das rad nicht neu erfunden hab is mir klar. stolz bin ich drauf, das mehrere sehr unterschiedliche systeme nebeneinander leben.
Aber was du dem Typen klarmachen solltest: Bei D&D kann er nicht immer rumballern, da gehen ihm die Sprüche relativ schnell aus...
1. KANN bei einem Magier in D&D etwas schiefgehen (Arcane Spell Failure, Concentration Check, ...), wenn auch nicht unter "normalen" Umstaenden
2. Ein "Anfangsmagier" in D&D kann wenn es hochkommt 5 Sprueche pro Tag (davon sind 3 Sprueche "Cantrips"), wenn er sich also "verausgabt" ist das seine eigene Schuld... gerade wenn es scheinbar sowas wie einen "Manapool" o.ae. gegeben hat.
das weiß er durchaus alles... aber bei d&d kann er klar sehen "bin ich erstmal auf level X kann ich das und das" was ihm scheinbar reicht. in meinem system kann er es nicht so klar sehen weil es eben so "schwammig" ist.
das ich mit mir handeln lasse(n muss) ist sein brot. ich will das system ja verbessern, ausbalancieren. bei d&d gibts keine diskussionen, das system ist "hart"
in der zwischenzeit hat er mir unterstellt, ich sei nicht kritikfähig und würde die meinungsfreiheit beschneiden, weil ich sein geschrei nach macht als "unsinn" abgetan habe...
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in der zwischenzeit hat er mir unterstellt, ich sei nicht kritikfähig und würde die meinungsfreiheit beschneiden, weil ich sein geschrei nach macht als "unsinn" abgetan habe...
Nun, wir wissen ja nicht was ablief ;)
Vielleicht hat er ja wirklich was zu sagen gehabt.
Ich würde seinen Spielstil natürlich erst einmal einordnen und ihm auch sagen was er da macht (Powergaming). Dann würde ich ihm vermutlich sagen das man auch anders spielen kann und das RPG Systeme unterschiedlich funktionieren. Da heisst, ihm das Zeil meines Systems nennen. Dann sollte auch schnell klar sein wie weit es an seinem Ziel vorbei geht.
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Mal OT: die Magiesysteme würden mich sehr interessieren :)
Ansonsten: Nieder mit dem Powergamer, immer feste druff (auch mit Axt >;D ) "bis sies lernen!!!" *g*
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Ich würde einfach mal ein Abenteuer schreiben, in dem Rumballern nichtnur nicht zum Erfolg führt, sondern sogar contraproduktiv ist. Versuch dem Powerganmer klar zu machen, dass gute Ideen und sinnvoller Einsatz von Magie zum Erfolg führt.
Ich kenne die Welt jetzt zwar nicht so gut. Aber wie reagieren eigentlich die Figuren der Welt auf einen Magier, der ständig mit Zaubern um sich wirft? Sorgt das nicht für einen gewissen Ruf? Ich bin da vom Herr der Ringe Rollenspiel stark beeinflusst. Da ist Magie zwar sehr mächtig, aber Angriffszauber gibt es so gut wie nicht. Magier versuchen eher durch ihre starke Präsenz zu beeindrucken und durch ihr ungeheuers Wissen. Von D&D hab ich eher den Eindruck des feuerballwerfenden Magier.
An Powergamer kommt man nur über den Erfolg heran. Wenn Rumballern nicht hilft, sondern gutes Rollenspiel und sinnvollen Einsatz der Magie, stellen sie sich ganz schnell um. Wenn sich aber alles durch Gewalt lösen lässt, wird sich gar nichts ändern.
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Spiel mal Wushu mit ihm, da hat er "nichts" was er Powergamen kann! ;D
Doch einen möglichst einfachen, möglichst breiten Wert auf 5.
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DU hast das System gemacht. Ohne DICH gäbe es das System nicht. Wenn es ihm keinen Spaß macht, dann soll er gehen. Wenn es unfair ist, dann solltest DU die Balance wieder herstellen. Wenn das System von DIR ist, dann können die anderen Mitspieler gerne Verbesserungsvorschläge machen, aber es ist und bleibt DEIN System. Wenn DU DICH durch die Flennerei DEINER Spieler manipulieren läßt, ist das DEIN Pech.
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@1of3: Ich glaube einem echten Powergamer kann er damit nicht kommen. Für PG sind auch die Regelfeinheiten wichtig und wie sie sie besser nutzen können als andere.
Bei kämpfen 5 gibts nichts zu optimieren.
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das weiß er durchaus alles... aber bei d&d kann er klar sehen "bin ich erstmal auf level X kann ich das und das" was ihm scheinbar reicht. in meinem system kann er es nicht so klar sehen weil es eben so "schwammig" ist.
Sach ihm, daß das hier kein Planspiel ist! Wenn er sowas will, soll er Progress Quest runterladen und Starten, de rest erledigt das programm, er braucht nie wieder einen Finger krumm zu machen und istrapp-zapp Lvl. 50... >;D
Man kann zwar seinen Char bei D&D gut planen und vielleicht haben Leute auch ihren Spass dran, aber ich pers. warte auf "Überraschungen". Im RL plane ich zwar auch, aber Kleiigkeiten können einem echt was versauen, einem neue Chancen eröffnen etc...
ich kenne zwar dein System nicht, aber da es eine Testrunde ist, sind seine Kommentare anscheinend absolut unqualifiziert und fördern nicht unbedingt die Weiterentwicklung und Abrundung!
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@1of3: Ich glaube einem echten Powergamer kann er damit nicht kommen. Für PG sind auch die Regelfeinheiten wichtig und wie sie sie besser nutzen können als andere.
Bei kämpfen 5 gibts nichts zu optimieren.
Regelfeinheiten hat Spieler nicht zu interessieren. Ich würde den Spielern folgendes klar machen:
Ihr spielt euren Charakter. Auf euren Charakterblättern steht, was ihr wie gut könnt. Die Grundregeln um etwas zu schaffen sind soundso. Den Rest beschreibt ihr mir und ich sage euch, was ihr würfeln müsst. Gebt euch damit zufrieden.
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Vanis schrieb:
Regelfeinheiten hat Spieler nicht zu interessieren.
Na das ist mal eine gewagte Behauptung. Würde ich allgemeingültig nicht stehen lassen.
Vielleicht sehen seine Spieler es anders.
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Vanis schrieb:Na das ist mal eine gewagte Behauptung. Würde ich allgemeingültig nicht stehen lassen.
Vielleicht sehen seine Spieler es anders.
Darüber kann man sich natürlich streiten. Aber es würde Powergamern jegliche Grundlage zur Diskussion entziehen. Und darum ging es ja. Mit manchen Spielern diskutier ich auch über Regeln. Aber in meiner Hdr Runde vertrauen sie mir mittlerweile fast blind, was Regeln angeht, weil sie festgestellt haben, dass ich nicht gegen sie arbeite, sondern für sie. Sie haben einen größeren Erfolg, wenn sie sich auf die Handlung konzentrieren und gute Beschreibungen abgeben.
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Na das ist mal eine gewagte Behauptung. Würde ich allgemeingültig nicht stehen lassen.
Vielleicht sehen seine Spieler es anders.
das sehen meine spieler sogar definitiv anders...
die meisten ratschläge sind zwar ganz nett gemeint, aber es geht mir ja (eigentlich) darum mein system zu verbessern und abzurunden, und nicht darum ihm das powergaming auszutreiben... es stört mich nur einfach bei meinem anliegen, und zwar gewaltig.
ich hab ihm jetz mal die meinung gegeigt (ich bin einfach zu freundlich, ich weiß es genau) und bin gespannt ob er ein einsehen hat.
das er optimiert und min/maxt ist ja nicht schlimm (im gegenteil, gut fürs testen in gewisser weise) das problem ist seine unqualifizierte meckerei
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Kurzgesagt: Der Spacken ist kein Powergamer, sondern ein Idiot.
In einer Testrunde sollte man eigentlich mitspielen, um das System zu testen und weiterzuentwickeln,
und nicht, um sich virtuell "einen runterzuholen."
Wer sich daran nicht beteiligt setzt seinen eigenen momentan empfundenes Erfolgsgefühl ("der geile Typ zu sein") höher als die Chance zukünftig mit einem interessanten und funktionierenden Spiel zu zocken.
Wer sowas macht, der ist ein Idiot.
Boba
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ich hasse powergamer...
Und ich hasse Leute, die keine Groß/Kleinschreibung beherrschen, aber okay, steh ich drüber. :P
man kennt sich seit 6 jahren, spielt seit 3 jahren regelmäßig rollenspiel... da erwürgt man doch keinen.
Leute wurden schon für weniger umgebracht.
sinngemäß: er unterstellt mir ich sei ein quäl-sl, jemand der spaß dran hat seine spieler klein zu machen...
Naja, er hätte halt gerne was mehr Power. Was macht denn so ein Bogen bei dir. Und wie leicht ist es einen solchen zu beherrschen, im Gegensatz zur Magie? Vielleicht sieht er ja nur keinen vernünftigen return of investment.
Der Spacken ist kein Powergamer, sondern ein Idiot.
Naja, nur weil er etwas rumnörgelt?
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Wenn sich ein Spieler, der gerne Powergamer ist, und ein Spielleiter, der das nicht mag, zusammenfinden, dann ist doch das System völlig egal. Dann kann das nicht ohne Kompromisse funktionieren. Und wenn der Kompromiss so aussieht, dass mindestens einer von beiden keinen Spaß mehr hat, dann hat das mit dem Spielen eben keinen Zweck. Das liegt aber weder am Powergamer noch am Spielleiter, sondern an den unterschiedlichen Erwartungen.
Beim Spieltesten ist das dabei ganz ähnlich. Wenn ich einen Kleinwagen testen will, und setze Schumi rein und sag ihm: "fahr mal", dann darf ich mich über enttäuschte Erwartungen nicht wundern. Im Test muss das System an seine Extreme herangeführt werden. Der Spieler hat dies getan und festgestellt: für Powergamer ungeeignet. Jetzt ist es Zeit andere Spieler testen zu lassen.
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Und ich hasse Leute, die keine Groß/Kleinschreibung beherrschen, aber okay, steh ich drüber.
Nun, ich beherrsche die Groß- und Kleinschreibung durchaus, ich benutze sie nur einfach nie. ;)
Der Spieler hat dies getan und festgestellt: für Powergamer ungeeignet. Jetzt ist es Zeit andere Spieler testen zu lassen.
ich denke momentan in ähnliche richtung, wobei ich das im grunde vorher hätte wissen können und ich nicht glaube das er soweit gedacht hat.
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Regelfeinheiten hat Spieler nicht zu interessieren. Ich würde den Spielern folgendes klar machen:
Ihr spielt euren Charakter. Auf euren Charakterblättern steht, was ihr wie gut könnt. Die Grundregeln um etwas zu schaffen sind soundso. Den Rest beschreibt ihr mir und ich sage euch, was ihr würfeln müsst. Gebt euch damit zufrieden.
Darauf würde ich dir antworten, dass du der Spielleiter bist und ich dich nur zum NSC spielen und zum Pace Making brauche. Alle andere - insbesondere die Regeln interpretieren - kann ich nämlich alleine.
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@Friedensbringer:
Wäre der Typ der Dir da gegenübersitzt ein wirklicher Powergamer, der den Namen verdient, dann solltest Du dankbar sein ihn zu haben!
Es geht nichts über einen Typen der sich viel mit Systemen und ihren Schwachstellen beschäftigt, und diese für seinen eigenen Vorteil bis zum geht nicht mehr ausnutzt, wenn Du ein System auf Herz und Nieren prüfen möchtest.
Wenn Du da nur plüschige "ich bin mit allen Systemen zufrieden und mich interessiert eh nur der Plot und mein Charakterspiel"-Spieler sitzen hast, dann kannst Du Dir die Testrunde auch gleich schenken.
Wozu nen System testen mit Leuten die das System höchstens am Rande interessiert?
Wenn der Typ der Meinung ist sein Charakter hätte zu wenig Wums, dann kann das verschiedene Ursachen haben.
Ist ihm vielleicht der Powerlevel des Systems generell zu niedrig?
Steigen die Fähigkeiten ihm nicht schnell genug?
Haben andere Charaktere stärkere Möglichkeiten?
u.s.w.
Wenn ihm das System so nicht gefällt ist es erstmal sein gutes Recht zu meckern.
Es ist eine Proberunde! Dafür ist sie da.
Auf seine Kritik hin solltest Du überlegen und in Dich gehen.
Es ist eine Problemrunde, sicher hast Du etwas bei dem System im Hinterkopf gehabt.
Aber jetzt trifft Deine Meinung auf die Meinung der Spieler.
Darum geht es u.a. in einer Proberunde.
Es geht nicht darum, dass sie alles was Du da verbrochen hast abnicken und toll finden.
Wenn dem Powergamer Dein System nicht gefällt, den anderen Spielern allerdings schon, solltest Du lange drüber nachdenken, warum das so ist.
Hatte der PGer vielleicht die falsche Klasse gewählt?
Hat die anderen das System überhaupt wirklich interessiert, oder doch nur der Plot?
u.s.w.
Wenn Du keine Kritik wünschst, schreib kein eigenes System!
Oder mach wenigstens keine Proberunden!
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Darauf würde ich dir antworten, dass du der Spielleiter bist und ich dich nur zum NSC spielen und zum Pace Making brauche. Alle andere - insbesondere die Regeln interpretieren - kann ich nämlich alleine.
Kapier ich nicht wirklich. Wozu sollten Spieler anfangen, Regeln zu interpretieren? Bin auch nicht wirklich mit Rollenspieltheoriebegriffen wie "Pace Making" vertraut. Kannst du kurz ein oder zwei Sätze schreiben, was du meinst?
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kritik ist schön und gut, aber "wäh, wäh ich bin so klein, will lieber wieder feuerbälle wie ein 15th-lvl-wizard bei d&d werfen, aber unendlich viele" ist einfach nur lästig und nervig!
wenn er die schnauze halten würde, und das system testen, wäre alles in butter, ich würde ihn sogar mit kußhand nehmen (wie schon gesagt, der typ ist hoch intelligent), aber wenn ich mir ständig anhören muss, dass der (abgesehen vom kampf) mächtigste char ja soooooooooooo arm dran ist... what? bin ich zu blöde oder ist er es? seine magie kann alles, sogar im kampf ein paar lustige sachen, aber eben NICHT trolle-röst-automatik, und das ist der EINZIGE grund warum er rummeckert!
ich denke ich werde die proberunde einfach ad acta legen und mit denen wieder was anderes spielen...
es ist mir momentan nicht möglich, das spiel objektiv zu balancieren, wenn mir die spieler ständig subjektiv in den ohren liegen mit "mein armer char ist so klein und unbedeutend"... denn er ist nicht der einzige, sondern nur der schlimmste!
[edit]
bzgl wushu: würd ich glatt mit denen spielen, aber 8t hat mir bisher noch nicht auf meine nachfrage nach wushu geantwortet (dabei hatte er mir doch auf der morpheus versprochen...)
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Kapier ich nicht wirklich. Wozu sollten Spieler anfangen, Regeln zu interpretieren? Bin auch nicht wirklich mit Rollenspieltheoriebegriffen wie "Pace Making" vertraut. Kannst du kurz ein oder zwei Sätze schreiben, was du meinst?
Warum sollten sies nicht tun?
Pace Making bedeutet im passenden Momenten Geschwindigkeit aufbauen. Also neue Impulse liefern, neue Situationen schaffen, wenn das Spiel einschläft.
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Und ich dachte RANTS wären dazu da, damit man Dampf ablassen kann ohne für durchaus überzogen geschilderte Meinungen nicht gleich total kritisiert zu werden...
Naja, aml wieder was falsch verstanden...oder hängt das von demjenigen ab der den RANT schreibt? ???
Naja. Verzeiht den Einwurf.
Weitermachen :P
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Kapier ich nicht wirklich. Wozu sollten Spieler anfangen, Regeln zu interpretieren?
Naja - weil sie sich eben nicht dem allmächtigen Spielleiter ausliefern möchten? Weil sie gerne auch die Transparenz haben,w as gerade passiert? Weil sie mündige Menschen sind, sie sich nicht gerne mit einem "das geht dich nichts an" abspeisen lassen? Weil sie finden, daß alle Personen gleichberechtigt sein sollte?
Wenn mein SL mir so käme:
Regelfeinheiten hat Spieler nicht zu interessieren. Ich würde den Spielern folgendes klar machen:
Ihr spielt euren Charakter. Auf euren Charakterblättern steht, was ihr wie gut könnt. Die Grundregeln um etwas zu schaffen sind soundso. Den Rest beschreibt ihr mir und ich sage euch, was ihr würfeln müsst. Gebt euch damit zufrieden.
dann würde ich ihm den Marsch blasen und diese Runde verlassen. Wenn er lieber Leute will, die ihn anbeten, dann soll er Guru werden - aber mein SL wird er nicht bleiben.
Bin auch nicht wirklich mit Rollenspieltheoriebegriffen wie "Pace Making" vertraut. Kannst du kurz ein oder zwei Sätze schreiben, was du meinst?
Das hat mit Rollenspieltheorie erstmal nichts zu tun sondern kommt iirc aus der Filmtheorie. Es bezeichnet bei Filmen die Geschwindigkeit von Kameraführung und Schnitten. In Anderen Stories bezeichnet es das Tempo, den Drive der Story, die Dynamik der Szenenabfolge etc.
http://en.wikipedia.org/wiki/Pace_%28speed%29
Und wieso sollte jemand, der die Grundbegriffe des Erzählens und der Storydynamik nicht beherrscht anderen vorschreiben, was sie zu wissen, zu tun und zu lassen haben? Lies dir deine Aussage unter dem Gesichtspunkt mal nochmal durch...
@Vale:
Falsch! Wenn man rantet, schießt man scharf und geht damit bewußt das Risiko ein, daß auch scharf zurückgeschossen wird. Das muß (und darf) ja nicht in stumpfes Beleidigen ausarten.
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@Preacher: Ich denke nicht, dass man diese Dinge wissen muß um andere belehren zu können, da reicht meistens der Gesunde Menschenverstand auf beiden Seiten ::)
Zum Rant: Ich mag Powergamer, weil sie Systeme bis an die Regelgrenze biegen und das kann Vorteile bringen, vorallendingen in einem System, was gerade getestet wird. Niemand findet schneller Schlupflöcher als ein Powergamer.
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Also, ich habe in einer BESM-Fantasy-Runde für meine Freundin ein 10-jähriges Mädchen gebaut, dass (bei BESM muss man seiner Magie ein Thema geben) Kindermagie beherrschte.
Ich habe den Char nicht auf Effektivität gebaut (ehrlich o:) , war mein zweiter in dem System) aber dummerweise hat das Mädel mit einem "Krachbumms"-Zauber mehr Schaden angerichtet, als der Krieger in 3 Runden.
Bin ich jetzt ein Powergamer :,,(
*schonmal langsam in Richtung Ecke schielt*
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Ja und bei Vampire auch! ~;D
Allerdings sollte wir nochmal BESM spielen, habe ich da noch nen Konzept mit nem Orcbogenschützen mit Fokus Damage 6! >;D
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@Preacher: Ich denke nicht, dass man diese Dinge wissen muß um andere belehren zu können, da reicht meistens der Gesunde Menschenverstand auf beiden Seiten ::)
Stimmt. Ich leg da auch an sich keinen Wert drauf, ob jemand solche Begriffe kennt oder nicht.
Ich hab nur meinerseits scharf geschossen, weil ich Aussagen wie die von Vanis ecth incht abkann. Ich lass mich eben nicht so gern entmündigen
Übertreibung als Mittel der Verdeutlichung.
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es ist mir momentan nicht möglich, das spiel objektiv zu balancieren, wenn mir die spieler ständig subjektiv in den ohren liegen mit "mein armer char ist so klein und unbedeutend"... denn er ist nicht der einzige, sondern nur der schlimmste!
Sei mir nicht böse, aber ich glaube, du hast an der Zielgruppe vorbeieintwickelt, wenn das die Leute sind, mit denen du spielen möchtest. Wenn du das System nur zur Theorie oder für dich selbst entwickelt hat, dann natürlich nicht. Aber es scheint sich ja um deine Stammgruppe zu handeln, und dann scheinen die Leute eben ein Feuerball-Dauerfeuer-System zu wünschen.
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@Friedensbringer
Heul nicht rum!
Sei dankbar, daß Du einen Powergamer in der Runde hast.
Powergamer finden zielsicher die Schwächen eines jeden Systems. Von daher ist so ein Spieler gerade für Testrunden ideal.
Daß er unglücklich mit dem System ist, liegt wohl daran, daß er bei D&D einen sehr eng gesteckten Rahmen hat, was sein Charakter kann und was nicht.
Da er sich wahrscheinlich auch noch auf das System spezialisiert hat, ist er mit einem freieren System natürlich unglücklich.
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Sei dankbar, daß Du einen Powergamer in der Runde hast.
Powergamer finden zielsicher die Schwächen eines jeden Systems. Von daher ist so ein Spieler gerade für Testrunden ideal.
Wobei das nur für intelligente Powergamer zutrifft.
So mancher Möchtegern-PG-Depp zieht unsere ganze Sippe immer wieder in den Dreck. >;D
Ist schon wichtig die geistigen Fähigkeiten mitzubringen um dann auch die Fehler zu finden, und dann auch noch die Fähigkeiten in grundlegender Kommunikation zu besitzen, um sie zu erklären und zu vermitteln.
Daran hapert es einfach.
Dumme Möchtegern-PGer sind da wirklich alles andere als hilfreich.
Mich persönlich hat ein Kumpel total gehasst, weil ich nach 5 Minuten Regellecktüre ungefähr 10 gravierende Lücken in seinem System gefunden habe. An dem System hat er über nen Jahr designed... >;D
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Powergamer sind ja per se erstmal nichts Schlechtes (in jedem steckt ein kleiner Powergamer, man muss ihn nur rausholen).
Was Friedensbringer beschreibt trifft für meien Begriffe eher auf einen Munchkin zu und die sind immer unerträglich, da gibt es keine positive Form von.
Powergamer in einer Testrunde zu haben ist auf jeden Fall nützlich. Aber auch wirklich nur da wo es auf Spielbalance ankommt. Nicht alle Systeme wollen ausbalanciert sein. Ein "Weichspüler" System kann ruhig riesige Lücken haben wenn es ohnehin für Storyteller gemacht ist.
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Sei mir nicht böse, aber ich glaube, du hast an der Zielgruppe vorbeieintwickelt, wenn das die Leute sind, mit denen du spielen möchtest. Wenn du das System nur zur Theorie oder für dich selbst entwickelt hat, dann natürlich nicht. Aber es scheint sich ja um deine Stammgruppe zu handeln, und dann scheinen die Leute eben ein Feuerball-Dauerfeuer-System zu wünschen.
nein, ich habe das system nicht für sie geschaffen. wenn ich auf die idee käme, für diesen trupp ein system zu basteln, dann käme hinterher d&d ohne "spells per day" beschränkung dabei raus. dann wären die glücklich...
das system ist zum einen für überhaupt gedacht. ich denke immer etwas im voraus, und mit d&d bin ich einfach nicht glücklich. genau genommen bin ich mit keinem system auch nur 80% glücklich, deswegen habe ich ein system geschaffen mit dem ich wenigstens mal über 90% komme. eigentlich sollten sie mir nur balancieren helfen
Heul nicht rum!
Sei dankbar, daß Du einen Powergamer in der Runde hast.
Powergamer finden zielsicher die Schwächen eines jeden Systems. Von daher ist so ein Spieler gerade für Testrunden ideal.
du hast nicht zugehört:
er findet GARNIX außer: mecker mecker ich will mehr bums mecker mecker... so findet man alles aber keine schwachstellen! das das magische system momentan echt gut ausbalanciert ist mit den anderen konzepten merkt er nicht einmal, wo soll er mir also noch helfen?!
einen RICHTIGEN powergamer, einer der sich hinsetzt, von mir alles an material haben will was geht, der mir dann seine tollsten 3 knallerkombis vorlegt, auch schon mit vorgegebenem werdegang (was macht der char mit seinen erfahrungspunkten) würde ich mit kusshand nehmen!
aber was ich habe ist nunmal ein WHINER - POWERGAMER weiter nix
achso: verbiete mir nicht in meinem eigenen rant das heulen 8)
Was Friedensbringer beschreibt trifft für meien Begriffe eher auf einen Munchkin zu und die sind immer unerträglich, da gibt es keine positive Form von.
ich kann mit dem begriff "munchkin" nix anfangen (ich weiß was es bedeutet, ich mag den begriff einfach nicht), deswegen sag ich Powergamer, weil das ist er in erster linie...
ausbalanciert hätte ich das ganze schon gerne... aber dafür müssen die mir auch bissle was helfen (gut, die anderen haben das auch durchaus getan)
bei meinem spezialfall hab ich bisher nur rumgedoktort damit er weniger rumheult... aber darauf hab ich einfach keinerlei bock mehr.
das schlimme finde ich, dass er sein "bitte mach mich mächtiger"-geheul als kritik verkaufen will, und mich als diktator bezeichnet wenn ich das nicht "annehme"...
bzgl RANT und kritisieren
nun ich ging davon aus, das hier harte worte fallen, aber hinterher keiner böse drum ist, sondern ich hier meinen frust rausschreiben kann... das ich natürlich genauso wenig bös sein darf ist klar, finde ich
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Naja - weil sie sich eben nicht dem allmächtigen Spielleiter ausliefern möchten? Weil sie gerne auch die Transparenz haben,w as gerade passiert? Weil sie mündige Menschen sind, sie sich nicht gerne mit einem "das geht dich nichts an" abspeisen lassen? Weil sie finden, daß alle Personen gleichberechtigt sein sollte?
Wenn mein SL mir so käme:
dann würde ich ihm den Marsch blasen und diese Runde verlassen. Wenn er lieber Leute will, die ihn anbeten, dann soll er Guru werden - aber mein SL wird er nicht bleiben.
Das hat mit Rollenspieltheorie erstmal nichts zu tun sondern kommt iirc aus der Filmtheorie. Es bezeichnet bei Filmen die Geschwindigkeit von Kameraführung und Schnitten. In Anderen Stories bezeichnet es das Tempo, den Drive der Story, die Dynamik der Szenenabfolge etc.
http://en.wikipedia.org/wiki/Pace_%28speed%29
Und wieso sollte jemand, der die Grundbegriffe des Erzählens und der Storydynamik nicht beherrscht anderen vorschreiben, was sie zu wissen, zu tun und zu lassen haben? Lies dir deine Aussage unter dem Gesichtspunkt mal nochmal durch...
Spieler sind auch ohne Regelkenntnis bei mir als SL mündige Wesen. Wo genau ist das Problem, wenn Spieler ihre Handlungen beschreiben, die sie durchführen wollen und ich als SL ihnen dann sage, was sie würfeln müssen? Klar sind viele Regeln schnell klar. Das Problem mit Powergamern ist nur, dass sie irgendwelche total überzogene Aktionen bringen wollen und vom SL dann genau die Mindestwürfe aufgedröselt haben wollen. Das hemmt den Spielfluss und ist überflüssig. Auf der anderen Seite: Spieler beschreiben ihre Aktionen und erklären SELBST wie eine Aktion klappen könnten (du merkst ich traue meinen Spieler durchaus was zu) Wenn die Spieler dann noch dazusagen, dass die und die Fähigkeit passen könnte, ist mir das auch nur Recht. Aber ich werde als SL nicht anfangen, mich regeltechnisch zu rechtfertigen, wenn ich der Meinung bin, dass eine Aktion einfach überzogen ist. Ich werd dann einfach antworten: Beschreib mir, wie du das machen willst.
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Das Problem mit Powergamern ist nur, dass sie irgendwelche total überzogene Aktionen bringen wollen und vom SL dann genau die Mindestwürfe aufgedröselt haben wollen.
Weil das hier ein Rant ist, werde ich Dir diese Verallgemeinerung mal gerade so durchgehen lassen.
Aber ich werde als SL nicht anfangen, mich regeltechnisch zu rechtfertigen, wenn ich der Meinung bin, dass eine Aktion einfach überzogen ist.
Wenn man denkt sich als SL nicht rechtfertigen zu müssen, wofür auch immer, ist man für die Rolle nicht qualifiziert.
Wenn die Spieler denken, dass sich der Spielleiter nicht rechtfertigen muss, dann ist das etwas anderes.
Aber wenn diese Einstellung vom SL ausgeht, ist es einfach ausschließlich ein Zeichen für Überheblichkeit, Arroganz und ein Desinteresse an den Wünschen der Spieler.
Punkt.
Und solche Spielleiter gehören verhauen. :smash:
Die sind eine Schande für die SL-Zunft.
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Wenn man denkt sich als SL nicht rechtfertigen zu müssen, wofür auch immer, ist man für die Rolle nicht qualifiziert.
Wenn die Spieler denken, dass sich der Spielleiter nicht rechtfertigen muss, dann ist das etwas anderes.
Aber wenn diese Einstellung vom SL ausgeht, ist es einfach ausschließlich ein Zeichen für Überheblichkeit, Arroganz und ein Desinteresse an den Wünschen der Spieler.
Punkt.
Und solche Spielleiter gehören verhauen. :smash:
Die sind eine Schande für die SL-Zunft.
Na, wenn das nicht auch mal Verallgemeinerungen sind :).
Wenn ich mich in Bezug auf Regeln nicht rechtfertigen will, heißt das für mich nichts anderes, als dass mir Regeln nicht wichtig sind. Wenn die Spieler auf der Handlungsebene oder in Bezug auf Beschreibungen ihrer eigenen Handlungen Fragen haben, dann steh ich ihnen natürlich sofort Rede und Antwort.
Wenn Spieler Fragen zu den grundsätzlichen Regeln haben, kriegen sie die von mir erklärt.
Aber Diskussionen wie "Wieso hab ich jetzt wegen der Dunkelheit einen Abzug? Wieso ist der so hoch? Warum kann ich nicht dreimal öfter zuschlagen, bei D&D kann ich das auch (ich bleib bei dem Eingangsthread als Beispiel)" will ich in meinen Runden nicht führen. Die bringen nichts und halten nur auf.
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Die bringen nichts und halten nur auf.
Richtiger wäre, die bringen DIR nichts.
Das ist aber ein himmelweiter Unterschied zu, die bringen nichts.
Nur weil Dir Charakter- und Handlungsebene wichtig sind, heißt nicht das Du die Regelebene außen vor lassen kannst.
Denn wenn Deine Spieler gerne über Regeln diskutieren, dann sind sie ihnen wohl wichtiger als Dir.
Und Dir als SL mag es im großen Plan unwichtig sein, ob Spieler A jetzt auf Probe B nen Abzug von 1 oder 4 bekommen hat.
Aber schon mal, auch nur kurz, drüber nachgedacht, dass es Spieler A vielleicht wichtig sein könnte? Nur so ein kleines bischen?
Durch einen zu hohen Abzug fühlt sich der Spieler eventuell eines Erfolgserlebnisses beraubt.
Sein Charakter ist in einem coolen oder einfachen Task gescheitert.
Und wer spielt schon gerne Versager?
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Richtiger wäre, die bringen DIR nichts.
Das ist aber ein himmelweiter Unterschied zu, die bringen nichts.
Nur weil Dir Charakter- und Handlungsebene wichtig sind, heißt nicht das Du die Regelebene außen vor lassen kannst.
Denn wenn Deine Spieler gerne über Regeln diskutieren, dann sind sie ihnen wohl wichtiger als Dir.
Und Dir als SL mag es im großen Plan unwichtig sein, ob Spieler A jetzt auf Probe B nen Abzug von 1 oder 4 bekommen hat.
Aber schon mal, auch nur kurz, drüber nachgedacht, dass es Spieler A vielleicht wichtig sein könnte? Nur so ein kleines bischen?
Ja ich hab drüber nachgedacht. Genauer gesagt, ich wurde sogar von Mitspielern darauf hingewiesen, dass sie die Abzüge auf Handlungen nicht mehr wissen wollen, sondern Beschreibungen besser finden (Es ist dunkel, du hast Schwierigkeiten die Hand vor Augen zu sehen...da kann man sich den Abzug wohl denken, oder?)
Meine Weise des Spielleitens muss nicht jedem gefallen, funktioniert in meiner Hdr Gruppe aber sehr gut. In einer neuen Gruppe schau ich natürlich, ob die Leute damit klar kommen.
Ich stell mir grad die Situation in meiner Gruppe vor, wenn ich immer alles genau erklären würde. Aufschlagende Köpfe auf Tischen...Schnarchgeräusche... ;) Aber wie gesagt, das trifft auf meine Hdr Gruppe zu. Wenn andere Spieler immer alles erklärt bekommen wollen, bitte. Dann würde aber auch das Schummeln zugunsten der Spieler entfallen (mir ist die Handlung nunmal wichtiger als dass immer alles nach den Regeln abläuft). Oder sollte ich dann sagen: Also da ich dich hier nicht töten will, bekommst du einen Zuschlag von 10 auf deinen Ausweichenwurf.
Irgendwann werden Regeldiskussionen einfach nur grotesk in meinen Augen. Aber jeder wie er will.
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Es ist aber ein sehr sehr sehr weiter weg von:
Aber ich werde als SL nicht anfangen, mich regeltechnisch zu rechtfertigen, wenn ich der Meinung bin, dass eine Aktion einfach überzogen ist.
bis
Ich stell mir grad die Situation in meiner Gruppe vor, wenn ich immer alles genau erklären würde.
Nur ich ein Extrem für komplett falsch halte, heißt das nicht das ich das andere Extrem praktiziere oder für toll befinde.
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Der Thread handelte aber genau von so einem Spieler, der immer aus allem seinen Vorteil rausholen wollte. Und auf eben so einen bezog ich mich. Diese Situation hab ich mit meiner Runde verglichen, in der ich nicht groß Regeln einer Situation erklären muss. Um dieses Extrem ging es nun mal hier.
Dass ich in einer neuen Runde mit neuen MItspielern erstmal ein paar klärende Worte zu Regeln fallen lasse, ist logisch. Nach ein paar Runden würden alle ein gewissen Gespür dafür bekommen und ich würde das Erklären der Mindestwürfe etc. irgendwann weglassen. Wenn dann aber so ein Mitspieler wie oben in der Runde wäre, würde ich dann doch fragen, ob die Runde für ihn das Richtige ist. Bringt ja nichts, wenn man sich ständig in die Haare bekommt. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass das für alle den Spaß ziemlich vermiesen kann.
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Regelfeinheiten hat Spieler nicht zu interessieren. Ich würde den Spielern folgendes klar machen:
Ihr spielt euren Charakter. Auf euren Charakterblättern steht, was ihr wie gut könnt. Die Grundregeln um etwas zu schaffen sind soundso. Den Rest beschreibt ihr mir und ich sage euch, was ihr würfeln müsst. Gebt euch damit zufrieden.
Das KÖNNTE aber sehr in SL-Willkür ausarten. Viele Leute wollen heutzutage wissen, was, wie, wo, warum... Und wenn Du solche Leute am Tisch hast, dann könnte es ein Problem geben. Vorher am besten abklären wie's läuft und dann verpissen sich alle, die sich nicht einigen können.
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Das KÖNNTE aber sehr in SL-Willkür ausarten. Viele Leute wollen heutzutage wissen, was, wie, wo, warum... Und wenn Du solche Leute am Tisch hast, dann könnte es ein Problem geben. Vorher am besten abklären wie's läuft und dann verpissen sich alle, die sich nicht einigen können.
Spielleiterwillkür existiert in meinen Augen nur, wenn der SL mit der Einstellung ankommt, im Rollenspiel gegen die Spieler "gewinnen zu müssen". Wenn ich aber als SL einfach das Ziel habe, Spieler eine tolle Geschichte erleben zu lassen, die sie mit ihren Charakteren mit Leben füllen, dann fällt für mich der Begriff "Spielleiterwillkür" komplett aus dem Konzept.
Wenn mir die Spieler als SL nicht vertrauen, dann macht Rollenspiel für mich nicht wirklich viel Sinn. Ziel ist für mich doch, zusammen zu spielen und nicht gegeneinander. Wenn jetzt ständig "rumspioniert" würde, dann müsste ich in der Tat fragen, ob Spieler gegen mich als Person was haben und es dann gegebenfalls einfach lassen.
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Spielleiterwillkür existiert in meinen Augen nur, wenn der SL mit der Einstellung ankommt, im Rollenspiel gegen die Spieler "gewinnen zu müssen".
Nö. Das ist eine Form der Spielleiterwillkür, es gibt allerdings noch viele mehr.
Und gerade Spielleiter die "eine tolle Geschichte erzählen möchten", neigen zu Spielleiterwillkür.
Denn sie nutzen ihre Macht aus, um willkürlich Einfluss auf den Spielverlauf zu nehmen, damit auch alles in der von ihnen geplanten Bahn läuft.
Dem NSC-Schurken entgegen der Regeln das Leben zu retten, weil man ihm am Ende der Geschichte noch fürs Finale braucht, ist z.B. Spielleiterwillkür.
Genau wie dem SC trotz grandios bestandener Wissensprobe das entscheidende Plotwissen zu verheimlichen, welches er eigentlich wissen müsste u.s.w.
Sobald ein SL irgend etwas macht, was den Regeln widerspricht, ist dies immer Willkür.
Ob das nun etwas gutes oder schlechtes ist, ist Ansichtssache und von Situation zu Situation verschieden.
Ich finde es fast immer ätzend.
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Und gerade Spielleiter die "eine tolle Geschichte erzählen möchten", neigen zu Spielleiterwillkür.
Denn sie nutzen ihre Macht aus, um willkürlich Einfluss auf den Spielverlauf zu nehmen, damit auch alles in der von ihnen geplanten Bahn läuft.
Sobald ein SL irgend etwas macht, was den Regeln widerspricht, ist dies immer Willkür.
Ob das nun etwas gutes oder schlechtes ist, ist Ansichtssache und von Situation zu Situation verschieden.
Ich finde es fast immer ätzend.
Nur zu deiner Information: Wenn ich etwas mache, was den Regeln widerspricht, kommt es meist den Spielern zugute: Ich kürze Dinge ab, rette ab und an ihr Leben. Wenn ich mir vorstelle, immer alles den Regeln entsprechend zu machen, dreht sich mir der Magen um.
Ich sehe, unsere Sichtweise zum schönen Hobbys Rollenspiel ist grundverschieden. Macht aber nix.
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Nur zu deiner Information: Wenn ich etwas mache, was den Regeln widerspricht, kommt es meist den Spielern zugute: Ich kürze Dinge ab, rette ab und an ihr Leben. Wenn ich mir vorstelle, immer alles den Regeln entsprechend zu machen, dreht sich mir der Magen um.
Und zu deiner Information: Wenn ich etwas mache, was den Regeln widerspricht, dann schäme ich mich und stelle mich in die Ecke (Spielleiterwillkür IST böse, egal in welcher Form). Denn das Spiel an sich sollte ja den Spielern zugute kommen, ohne daß ich daran drehen muß. Unwichtige Dinge bleiben kurz. Ich rette keinem Charakter das Leben, weil die SC bei mir nur in Lebensgefahr kommen, wenn die Spieler das unbedingt und wider der Vernunft wollen.
Ich sehe, unsere Sichtweise zum schönen Hobbys Rollenspiel ist grundverschieden. Macht aber nix.
Im Gegenteil, das ist sogar sehr gut. Sonst hätten wir ja garkeine Diskussionsgrundlagen mehr.... :D
@Topic: Bist Du eigentlich mal auf die Idee gekommen, daß mindestens einer Deiner Spiel das System, das Du entwickelst, garnicht spielen will? Weil er andere Vorstellungen davon hat, was seine Charaktere können sollen und wie sein Spielerlebnis aussehen soll?
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Nur zu deiner Information: Wenn ich etwas mache, was den Regeln widerspricht, kommt es meist den Spielern zugute: Ich kürze Dinge ab, rette ab und an ihr Leben. Wenn ich mir vorstelle, immer alles den Regeln entsprechend zu machen, dreht sich mir der Magen um.
Das ändert nur rein garnichts daran, dass Du da willkürlich handelst.
Und nicht jeder Spieler möchte von seinem Spielleiter bemuttert werden, indem dieser Regeln biegt und bricht, bis es für die Spieler zu einem guten Ende kommt. Einige Spieler kotzt das einfach an.
Manche Spieler stört alleine der Verdacht, dass der SL zu ihren Gunsten mauschelt.
Andere würde es nur stören, wenn sie es wüssten, und machen sich wenig Gedanken darum.
Andere Spieler wollen genau das. Das sind aber meiner Erfahrung nach die wenigsten.
Am besten fragt man einfach die Spieler, ob sie wollen das man für die schummelt...
Allerdings sind zu häufige erwürfelte Charaktertode immer entweder auf
1.) SL-Unfähigkeit
oder
2.) das falsche System
zurückzuführen.
Und da ist Willkür keine sehr elegante Methode dem entgegen zu wirken, weil Du damit nur die Symphtome unterdrückst, aber nichts am Problem änderst. Nächste Sitzung stehst Du wieder vor dem gleichen Problem, genau wie letzte und übernächste...
Und ja, ich schaffe es problemlos nur soviele SCs umzubringen wie ich möchte, indem ich einfach nur das richtige System wähle, und mit dem System umzugehen weiß.
Wer ein tötliches System wählt, und die Monster immer auf Charakterlevel oder darüber auffährt, muss sich natürlich nicht wundern, wenn er vor der Option "schummeln oder Charaktere sterben lassen" steht...
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Und ja, ich schaffe es problemlos nur soviele SCs umzubringen wie ich möchte, indem ich einfach nur das richtige System wähle, und mit dem System umzugehen weiß.
Wer ein tötliches System wählt, und die Monster immer auf Charakterlevel oder darüber auffährt, muss sich natürlich nicht wundern, wenn er vor der Option "schummeln oder Charaktere sterben lassen" steht...
Wenn ein System nicht wenigstens die theoretische Möglichkeit bietet, dass Chars durch Würfelentscheid sterben könnten, ist es mir zu langweilig.
Wenn die Monster immer an den Chars angepasst sind, damit ihnen auch ja nix passieren kann, können sie auch gleich daheim bleiben und Familien gründen. Mit schwierigen Gegnern will ich gerade dafür sorgen, dass die Spieler sich Gedanken machen, wie sie die durch kluge Aktionen besiegen. Das muss nicht immer ein Kampf sein.
Nur weil ich ab und an (passiert vielleicht alle 10 Sitzungen) einen Char am Ende einer langen Kampagne nicht draufgehen lassen, denke ich nicht, dass mir da Spieler einen Vorwurf machen würden.
Spannung baut sich für auf, wenn Spieler vor sehr, sehr schwierige Situationen gestellt werden. Bei dir als SL hab ich das Gefühl, immer berechnen zu können, was jetzt für ein Gegner kommt und wie stark er ist. Und da alles streng nach Regeln abläuft, die die Spieler dann eventuell sogar haargenau kennen, kommt für mich da nicht wirklich Spannung auf.
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Naja, das ist eine recht eingeschränkte Sicht auf das Medium. Man kann auch verlieren, wenn man nicht sein Leben verliert. Sei es seine geistige (oder körperliche) Gesundheit, alles was man liebt oder den ganzen Rest des Universums.
Davon abgesehen, kann ich deine Haltung durchaus nachvollziehen. Würfel als Spannungsgenerator sind toll. Dazu muss aber auch jede menschliche Entscheidung ausgeschaltet werden. Das heißt der SL muss ggf. soweit entmachtet werden, dass seine Entscheidungen die Aussagen der Würfel nicht berühren oder umdeuten können. Und das ist bei den meisten Rollenspielen nicht gegeben.
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Wenn ein System nicht wenigstens die theoretische Möglichkeit bietet, dass Chars durch Würfelentscheid sterben könnten, ist es mir zu langweilig.
Dann nimm ein System was Charakter durch Würfelentscheide umbringt! UND LEB DAMIT!
Ich hab ja nirgendwo geschrieben, dass Du nen plüschiges System spielen sollst.
Nur wenn Du kein plüschiges System spielst, dann mach es nicht durch schummeln zu einem.
Nur weil ich ab und an (passiert vielleicht alle 10 Sitzungen) einen Char am Ende einer langen Kampagne nicht draufgehen lassen, denke ich nicht, dass mir da Spieler einen Vorwurf machen würden.
Ich würde Dir vielleicht auch nicht unbedingt und unmittelbar nen Vorwurf machen.
Aber ich würde, wenn ich es mitbekomme, mit einem schlechten Gefühl nach Hause gehen.
Ich hab weder richtig gewonnen, noch verloren. Und alles ist scheiße.
Spannung baut sich für auf, wenn Spieler vor sehr, sehr schwierige Situationen gestellt werden.
Spannung baut sich durch vieles auf.
Unter anderem durch schwierige Situation, mit möglichen fatalen Konsequenzen.
Wenn Du zu Gunsten der Spieler mogelst, bleiben es schwierige Situationen, aber es fehlen die möglichen Konsequenzen.
Bei dir als SL hab ich das Gefühl, immer berechnen zu können, was jetzt für ein Gegner kommt und wie stark er ist.
Echt? Cool. Wärst der erste, der das schafft.
Ich hab ja aber auch nie behauptet, dass bei mir nie jemand stirbt. >;D
Nur das es mir nicht als SL-Unfall passiert.
Und da alles streng nach Regeln abläuft, die die Spieler dann eventuell sogar haargenau kennen, kommt für mich da nicht wirklich Spannung auf.
Oh, es gibt da soviele Möglichkeiten Spannung zu erzeugen, jenseits von Würfelglück, überzogenen Monstern und zufälligen Todesfällen.
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Dann nimm ein System was Charakter durch Würfelentscheide umbringt! UND LEB DAMIT!
Ich hab ja nirgendwo geschrieben, dass Du nen plüschiges System spielen sollst.
Nur wenn Du kein plüschiges System spielst, dann mach es nicht durch schummeln zu einem.
Nur weil ich in seltenen Fällen eingreife, wird kein System "plüschig": Verallgemeinerung deinerseits.
Ich würde Dir vielleicht auch nicht unbedingt und unmittelbar nen Vorwurf machen.
Aber ich würde, wenn ich es mitbekomme, mit einem schlechten Gefühl nach Hause gehen.
Ich hab weder richtig gewonnen, noch verloren. Und alles ist scheiße.
Wie solltest du es mitbekommen? Und komm mir jetzt nicht wieder mit dem bösen, schummelden SL.
Spannung baut sich durch vieles auf.
Unter anderem durch schwierige Situation, mit möglichen fatalen Konsequenzen.
Wenn Du zu Gunsten der Spieler mogelst, bleiben es schwierige Situationen, aber es fehlen die möglichen Konsequenzen.
Habe nie behauptet, keine fatalen Situationen aufzubauen. Lasse mich dabei aber nicht von Regeln einschränken.
Oh, es gibt da soviele Möglichkeiten Spannung zu erzeugen, jenseits von Würfelglück, überzogenen Monstern und zufälligen Todesfällen.
Stimmt, aber wenn der Kampf berechnend wird, verliert man ein wichtiges Spannungselement. Gewalt fällt aus der Alltagssituation nunmal definitiv heraus. Wenn Spieler den Eindruck gewinnen, er wäre was normales und die Gegner kommen immer an sie angepasst, fehlt mir da was.
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Verallgemeinerung deinerseits.
Hallo? Rant? >;D
Wie solltest du es mitbekommen? Und komm mir jetzt nicht wieder mit dem bösen, schummelden SL.
Ich habe noch keinen SL erlebt, welcher eine solche Spielertäuschung gegenüber von intelligenten und wachsamen Spielern über eine ganz Kampagne aufrechterhalten hat, ohne das sie es bemerkt hätten.
Stimmt, aber wenn der Kampf berechnend wird, verliert man ein wichtiges Spannungselement. Gewalt fällt aus der Alltagssituation nunmal definitiv heraus. Wenn Spieler den Eindruck gewinnen, er wäre was normales und die Gegner kommen immer an sie angepasst, fehlt mir da was.
Berechenbar oder unberechendbar wird der Kampf nicht durch dicke Monster.
Auch gegen kleine Monster kann noch ne Menge schief gehen, bei einem zufälligen System.
Zudem gibt es z.B. auch Gegner die Taktiken anwenden, und somit SCs ins schwitzen bringen, ohne hohe Werte zu haben.
Übrigens ist es problemlos möglich Kämpfe so auszuwählen, dass die Spieler Blut und Wasser schwitzen, ohne das einer von ihnen stirbt. Gute SLs schätzen die Gegner so ein, dass es oft knapp wird, ohne jemals zu knapp zu werden.
Und spannender als einen knappen Sieg ohne Tote kriegt man es nur mit toten hin. Nicht durch größere Monster.
Und die Gegner müssen ja nicht immer angepasst sein.
Bei mir als SL sind Zufallsbegegnungen und unausweichliche Kämpfe angepasst, weil es unfair meinen Spielern gegenüber wäre, sie da mit zu starken Gegnern zu konfrontieren. Dann sterben sie alle, und hatten keine Einflussmöglichkeit.
Gegner auf die sie sich sehenden Auges stürzen, sind nicht immer angepasst.
Wenn sie genau wissen, oder auch nicht so genau, NSC xyz ist Erzmagier 57. Stufe und sie wollen sich mit dem kloppen, dann haben sie ein Problem.
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Hallo? Rant? >;D
Aja, ich vergaß.
Ich habe noch keinen SL erlebt, welcher eine solche Spielertäuschung gegenüber von intelligenten und wachsamen Spielern über eine ganz Kampagne aufrechterhalten hat, ohne das sie es bemerkt hätten.
Ohne jetzt schon wieder mit Verallgemeinerung anzukommen, aber es geht mir um seltene Einzelfälle. Du stellst es so dar, als ob ich ständig drauf und dran wäre, die Spieler übers Ohr zu hauen, was ziemlich lächerlich ist.
Berechenbar oder unberechenbar wird der Kampf nicht durch dicke Monster.
Auch gegen kleine Monster kann noch ne Menge schief gehen, bei einem zufälligen System.
Zudem gibt es z.B. auch Gegner die Taktiken anwenden, und somit SCs ins schwitzen bringen, ohne hohe Werte zu haben.
Und genau wenn es um solche Taktiken geht, halte ich mich nicht groß mit Regeln auf, sondern höre auf das, was meine Spieler beschreiben. Für gute Ideen erlangen sie Vorteile, die nicht durch Regeln abgedeckt sind. Ich verlass mich da auf gesunden Meschenverstand, sowohl meinen, als auch den meiner Spieler.
Übrigens ist es problemlos möglich Kämpfe so auszuwählen, dass die Spieler Blut und Wasser schwitzen, ohne das einer von ihnen stirbt. Gute SLs schätzen die Gegner so ein, dass es oft knapp wird, ohne jemals zu knapp zu werden.
Und ich behaupte, dass man Kämpfe nicht so auswählen kann, dass man vorher genau weiß, dass die Spieler Blut und Wasser schwitzen ohne dass jemand stirbt. In dem Fall fehlt mir das Zufallselement. Wenn die Spieler super Ideen haben, können sie auch aus einem Kampf, der von mir eigentlich als schwer konzipiert wurde, unverletzt herausgehen. Auf der anderen Seite kann es auch kampfunfähige geben. Und im NOTFALL (um das nochmal zu betonen), schummle ich zugunsten der Spieler. Woher sollen die Spieler wissen, ob ich jetzt 10 oder 15 Schaden gewürfelt hab. Würfe sind bei mir geheim, und auch das finden Spieler bei mir gut (war auch ihre Idee, nicht meine).
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Und ich behaupte, dass man Kämpfe nicht so auswählen kann, dass man vorher genau weiß, dass die Spieler Blut und Wasser schwitzen ohne dass jemand stirbt. In dem Fall fehlt mir das Zufallselement.
Dann definier doch mal bitte was Du unter Zufallselementen verstehen möchtest!
D&D, DSA, Earthdawn und Shadowrun sind alles Kampfsysteme mit großen Zufallselementen.
Und trotzdem kann man das Endergebnis eines Kampfes wunderbar planen.
Weil so oft (oder mit sovielen Würfeln) gewürfelt wird, dass sich die Zufallselemente in den aller meisten Fällen am Ende ausgleichen, und doch wieder ungefähr das erwartbare Ergebnis herauskommt.
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Dann definier doch mal bitte was Du unter Zufallselementen verstehen möchtest!
D&D, DSA, Earthdawn und Shadowrun sind alles Kampfsysteme mit großen Zufallselementen.
Und trotzdem kann man das Endergebnis eines Kampfes wunderbar planen.
Weil so oft (oder mit sovielen Würfeln) gewürfelt wird, dass sich die Zufallselemente in den aller meisten Fällen am Ende ausgleichen, und doch wieder ungefähr das erwartbare Ergebnis herauskommt.
Das kann ich nur für Earthdawn und Shadowrun beurteilen. Habe beide Systeme mit wechselnden SL länger gespielt und auch geleitet und es kam immer wieder vor, dass durch das "Zufallselement Würfel", Charakter kurz davor waren draufzugehen, oder tot wären. Mittlerweile sind mir beide Systeme aber zu umständlich, da ich zum Storytelling tendiere. Wenn ich für eine Probe erstmal 12w6 (SR) bzw. 2w6 + w4 (ach ne ich bin ja verwundert, jetzt muss ich meine Würfel neu berechnen (ED))brauche (nur Beispiele) ist mir das System schon zu würfellastig.
Zufallselemente: Die Spieler treffen auf Gegner (jetzt mal auf Kampf bezogen) die scheinbar schwach sind (nehmen wir Orks). Normalerweise sind die echt kein Problem. Wenn man aber schonmal eine Waffe in der Hand hatte, dann weiß man, dass die tödlich sind. Und in einem Kampf kann man nicht alles vorausplanen (sonst wird er langweilig). Nun ist mein SL-Würfelglück leider legendär, also kommt es auchmal vor, dass ein popliger Ork den Chars schwer zu schaffen macht. Systeme, die das von grundauf nicht zulassen find ich langweilig. Und solbald ich als SL die Kämpfe komlett vorausplanen kann, werden sie auch für mich als SL langweilig.
Auf der anderen Seite gilt das Zufallselement auch für die Spieler. Natürlich ist es unwahrscheinlich, dass sie einen übermächtigen Feind besiegen. Sie können ihre Chancen aber bei mir durch schöne Beschreibungen sehr erhöhen. Das macht mir als SL Spaß und den Spielern ebenfalls. Und dann drück ich halt auchmal ein Auge zu in Sachen Regeln, wenn die Aktion der Spieler cool durchdacht und schön beschrieben ist.
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@friedensbringer: Vielleicht verstehe ich dich ja jetzt falsch, aber aus deinen Aussagen schließe ich a), daß die meisten Spieler deiner Gruppe mit deinem System nicht so ganz glücklich sind und b), daß du auf die Kritik von deinem Problemspieler, er könnte zu wenig, nur sehr wenig eingehst. Frag ihn doch mal nach seinen Vorschlägen, wie man das System besser schrauben könnte. Oder, noch besser, die ganze Gruppe. Und dann probiert es aus.
Du sagst, die Magiesysteme sind toll gegeneinander abgewogen und deine Spieler wäre zu doof, um das einzusehen - oder zu sehr von dem eigenen "Macht"streben geblendet. Ich habe das Gefühl, daß das nicht nur von deinen Spieler ausgeht. Du findest dein System toll (klar - du hast es entworfen, es kommt deinem Spielstil total entgegen), aber deine Spieler nicht. Also sind deine Spieler doof. Kommentare wie "Für die hätte ich doch das System nicht entworfen!" klingen nicht so, als würdest du ihre Meinung wirklich respektieren.
@Spieler und Regeleinblick oder nicht: Manche Spieler wollen wissen, wie die Regeln genau funktionieren. Manche sind völlig zufrieden, wenn sich der SL um die Regeln kümmert. Keines von beidem ist fundamental schlecht, auch wenn ich als SL tendenziell lieber mit einer Gruppe spielen würde, die nicht bei jedem unklaren Falll anfängt zu diskutieren, wie die Regeln auszulegen sind. Wenn Vanis´ Gruppe gern so spielt, dann lasst sie halt. Wobei ich seinen ersten Kommentar ("Das hat sie nicht zu interessieren") auch ziemlich despotisch formuliert fand... ;)
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Wenn Vanis´ Gruppe gern so spielt, dann lasst sie halt. Wobei ich seinen ersten Kommentar ("Das hat sie nicht zu interessieren") auch ziemlich despotisch formuliert fand... ;)
Stimmt, und ich bekam hier danach ja auch genug um die Ohren gehauen, um mich rechtfertigen zu können. Auch wenn ich hier im Rant mal so was ablasse, heißt das nicht, dass es für alle Gruppen gelten muss. Jeder wie er mag.
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chiungalla schrieb:
Ich hab ja aber auch nie behauptet, dass bei mir nie jemand stirbt. devilish
Nur das es mir nicht als SL-Unfall passiert.
Das heisst du bringst die Spielercharakter nur absichtlich um? Ist das dein Ernst?
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Wieso, bringst Du Deine SC aus Versehen um?
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eine Gegenfrage, na schön.
natürlich fallen sie auch mal zufällig um. Von meiner SL Warte aus eingeleitet ist das sogar der einzige Fall. Meinen ersten charakter habe ich bei Earthdawn in kreis2 an einen Kadavermenschen verloren (eigentlich kein Problem) weil der SL seinen W8 5 mal überwürfelt hat. Und wir haben uns köstlich amüsiert.
Wenn ich sie nur auf langer sicht geplant umbringe oder auch mal Spontan weil ich grad Bock hab, kommt mir das schon etwas böswillig vor. Damit scheinst du auch kein Problem zu haben.
Den einzigen geplanten Fall den ich durchgehen lasse ist mit dem Spieler abzusprechen das der Char stirbt. Das hat aber so gut wie nie etwas mit den Regeln zu tun.
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Das heisst du bringst die Spielercharakter nur absichtlich um? Ist das dein Ernst?
Wo bitteschön habe ich denn das geschrieben?
Du solltest nicht mit soviel (oder so wenig) Phantasie lesen!
Ich habe nicht im geringsten irgend etwas geschrieben, was eine solche Unterstellung nahe legen würde.
Zwischen "es passiert mir nicht als Unfall", und "ich mache es absichtlich" ist ein weites Feld.
Ich plane nicht "heute stirbt einer" oder "heute stirbt der und der".
Vielmehr überlege ich beim ausarbeiten einer Begegnung, ob es mir in den Plan passen würde, wenn da einer stirbt.
Passt es mir (und den Spielern), mach ich eine Begegnung die möglicherweise zu toten führen könnte.
Passt es mir nicht, wenn da wer stirbt, dann mach ich ne Begegnung welche die Spieler zwar fordert, aber keine toten produziert.
Wer aber ne Begegnung macht die wahrscheinlich tote produziert, aber dann mauschelt damit es doch keine gibt, handelt eindeutig widersinnig.
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Wer aber ne Begegnung macht die wahrscheinlich tote produziert, aber dann mauschelt damit es doch keine gibt, handelt eindeutig widersinnig.
Äh, nö. Nur wenn man auf deine Art denkt und spielt (was auch ok ist). Ich schaffe Situationen, die unter normalen Umständen Tote produzieren würden. Rollenspielcharaktere sind aber keine Normalos. Die haben Geistesblitze und glänzen mit guten Ideen, weshalb es nicht zu Regelschlachten um Hitpoints kommen muss. Helden (und das sind Chars in Hdr) glänzen nunmal durch Taten, die andere nicht überleben würden.
Was hättest du denn mit Frodo gemacht, der den Ring zum Schicksalsberg geschleppt hat? Ich kann dir zig Situationen anführen, in denen er nach Regeln einfach nur tot gewesen wäre. Aber da gibt es auf Mittelerde (und auf anderen Welten) Dinge wie: Ehre die Rechtschaffenen, Schicksal, Bestimmung. Sowas will ich nicht mit Regeln umfassen.
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chiungalla schrieb:
Wer aber ne Begegnung macht die wahrscheinlich tote produziert, aber dann mauschelt damit es doch keine gibt, handelt eindeutig widersinnig.
klar, diesen Fall hab ich ja ganz klar ausgegrenzt. Es ging um SL eingeleitete Todesfälle.
@weites Feld: was genau würde zwischen meiner Schlussfolgerung auf deine Aussage alles hinein gehören? Ich schriebs ja nur weil da m.e. nichts mehr kommt.
chiungalla schrieb:
Vielmehr überlege ich beim ausarbeiten einer Begegnung, ob es mir in den Plan passen würde, wenn da einer stirbt.
Passt es mir (und den Spielern), mach ich eine Begegnug die möglicherweise zu toten führen könnte.
tut mir ja leid, aber das ist doch die genaue Bestätigung meiner Aussage, da ändert auch das Wort möglicherweise nichts.
"Nein, ich plane Tode nicht, ich überlege mir ob der chartod in meinen Plan passen würde". :P
im Moment ist es mir zu anstrengend mich mit rethorischen Widersinnigkeiten zu beschäftigen.
Ich WEISS ja, das du sicher etwas anderes meinst, also lassen wir es gut sein.
@Vanis: Chiungalla spricht von Extremfällen von Dummheit.
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@Falcon:
tut mir ja leid, aber das ist doch die genaue Bestätigung meiner Aussage, da ändert auch das Wort möglicherweise nichts.
"Nein, ich plane Tode nicht, ich überlege mir ob der chartod in meinen Plan passen würde".
im Moment ist es mir zu anstrengend mich mit rethorischen Widersinnigkeiten zu beschäftigen.
Ich WEISS ja, das du sicher etwas anderes meinst, also lassen wir es gut sein.
Also der Unterschied ist jawohl riesig.
Und das Wort möglicherweise macht einen sehr großen Unterschied.
Wenn ich sage "es ist mir egal ob Person xyz stirbt" ist das etwas sehr anderes, als wenn ich ihm sage "ich bring Dich um".
@Vanis:
Was hättest du denn mit Frodo gemacht, der den Ring zum Schicksalsberg geschleppt hat? Ich kann dir zig Situationen anführen, in denen er nach Regeln einfach nur tot gewesen wäre.
Nach welchen Regeln denn?
Es gibt zig Systeme nach denen Frodos Reise im HdR problemlos möglich wäre.
Deshalb macht Deine pauschale nicht näher differenzierte Aussage von oben wenig Sinn.
Wenn man Frodos Reise nachspielen will, dann kann man zwar die Regeln biegen bis sich die Balken brechen (und es dem letzten Spieler auffällt), oder man nimmt ein System wo es ohne biegen möglich ist.
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@Vanis:
Nach welchen Regeln denn?
Es gibt zig Systeme nach denen Frodos Reise im HdR problemlos möglich wäre.
Deshalb macht Deine pauschale nicht näher differenzierte Aussage von oben wenig Sinn.
Wenn man Frodos Reise nachspielen will, dann kann man zwar die Regeln biegen bis sich die Balken brechen (und es dem letzten Spieler auffällt), oder man nimmt ein System wo es ohne biegen möglich ist.
Naja, nach welchen Regeln denn wohl? Ich bezieh mich immernoch auf die einzige momentan Runde, die ich leite: Herr der Ringe (Original Decipher, Übersetzung von Pegasus). Das ist eben das Aktuellste, was zu Hdr momentan auf dem Markt ist.
Und zwischen "Regeln biegen bis Balken brechen" und "ich führe einen Bereich ein, der nicht durch irgendwelche Regeln abgedeckt ist, sondern durch Rollenspiel" besteht auch ein gewaltiger Unterschied. Nur weil ein System nicht alles durch Regeln abdecken will, heißt es nicht, dass es schlechter wäre oder dem SL zu viel Macht gibt. Es heißt nur, dass SL und Spieler mehr kommunizieren sollten, anstatt ständig die Würfel zu bemühen.
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Das HdR Rollenspiel kenne ich nicht.
Allerdings ist es wohl handwerklich mies gemacht, wenn man mit dem HdR-Rollenspiel das HdR-Buch nicht umsetzen kann.
Wenn Du HdR so wie im Buch spielen willst, dann solltest Du einfach nicht HdR das Rollenspiel nehmen, wenn es sich damit nicht umsetzen lässt.
Dann nimm von mir aus D&D oder was weiß ich...
Nur weil ein System nicht alles durch Regeln abdecken will, heißt es nicht, dass es schlechter wäre oder dem SL zu viel Macht gibt.
Schlechter nicht unbedingt, da hast Du recht. Das hängt von den Anforderungen ab die man an das System stellt.
Aber auf jeden Fall gibt es dem Spielleiter dann eine Menge Macht, wenn er da Ermessensspielräume hat.
Solche Macht hätte ich als Spielleiter nicht gerne, und möchte noch weniger das mein SL diese Macht besitzt.
Denn um Ermessensspielräume kann man sehr viel besser Diskussionen herum führen, als um Regeln.
Regeln sind eindeutig. Ermessensspielräume nach der Natur der Sache nicht.
Außerdem möchte ich nicht innerhalb eines Ermessensspielraums entscheiden müssen, ob ein Charakter tod ist oder nicht.
Deshalb finde ich es gut relativ star nach Regeln zu spielen, und dabei offen zu würfeln.
Wenn dann ein Charakter stirbt ist es halt so. Kein Spieler macht mir Vorwürfe, weil er die Würfel gesehen hat, er weiß das der Gegner in der Situation vertretbar war, u.s.w.
Fange ich jetzt an hinterm dem Spielleiterschirm zu würfeln, und dabei mit Ermessensspielräumen rumzumauscheln, trifft mich sehr unmittelbar die Schuld am Tod eines Charakters. Manche Spieler können damit besser um. Andere schlechter. Auf jeden Fall führt so ein Charaktertod zu einer wesentlich gedrückteren Stimmung am Spieltisch.
Das ist ganz ähnlich zum Beamtentum in Deutschland:
Sagt mir ein Beamter, dass er in seinem "Ermessensspielraum" gegen mich entschieden hat, ist er für mich der letzte Arsch.
Sagt er mir, dass die Gesetztlage da eindeutig gegen mich war, sind die Politiker die Ärsche.
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Das HdR Rollenspiel kenne ich nicht.
Allerdings ist es wohl handwerklich mies gemacht, wenn man mit dem HdR-Rollenspiel das HdR-Buch nicht umsetzen kann.
Wenn Du HdR so wie im Buch spielen willst, dann solltest Du einfach nicht HdR das Rollenspiel nehmen, wenn es sich damit nicht umsetzen lässt.
Dann nimm von mir aus D&D oder was weiß ich...
Wenn du von etwas keine Ahnung hast, kannst du dir auch kein Urteil darüber erlauben. In den Rezensionen, die ich gelesen habe, konnte man das nicht rauslesen. Und ich habe nie behauptet, dass man Hdr mit dem Hdr Rpg nicht nachspielen könnte. Würde da zwar wenig Sinn drin sehen, aber wers mag...
Aber auf jeden Fall gibt es dem Spielleiter dann eine Menge Macht, wenn er da Ermessensspielräume hat.
Solche Macht hätte ich als Spielleiter nicht gerne (...)
Wenn du solche "Macht" nicht gerne hast, ist das ok. Ich bin nicht einmal auf die Idee gekommen, dass es beim Rollenspiel um "Macht" geht. Ich dachte immer es geht um Spaß. Und wenn die Spieler sogar explizit sagen, dass sie diese Art des Leitens lieber haben...Im Rollenspiel geht es für mich nicht um Gewinnen oder Verlieren (wie oft denn noch?) und demnach sind deine Begriffe wie "Macht" und "Ermessenspielräume" in meinen Runden total fehl am Platz.
Das ist ganz ähnlich zum Beamtentum in Deutschland:
Sagt mir ein Beamter, dass er in seinem "Ermessensspielraum" gegen mich entschieden hat, ist er für mich der letzte Arsch.
Sagt er mir, dass die Gesetztlage da eindeutig gegen mich war, sind die Politiker die Ärsche.
Schönes Beispiel. Ich persönlich hab eher vor Leuten Angst, die nicht einen Deut von den Richtlinien, die sie bekommen haben, abweichen. Wenn ich Sätze höre wie "Aber das steht doch so in den Regeln" weiß ich nicht, ob lachen oder weinen soll. Beamte sind auch nur Menschen. Und ich hoffe inständig, dass man mit denen auch reden kann.
Und ich weiß nicht wie oft ich mich wiederholen muss: Der "Ermessensspielraum", wenn du ihn so nennst, kommt immer den Spielern zu gute. Wenn nicht in einer bestimmten Situation, dann im großen Kontext der Kampagne.
Mal eine Frage:
Springst du auch aus dem Fenster, wenn ich dir eine Regel liefere, die das besagt, oder denkst du vorher vielleicht mal drüber nach? Regeln werden von irgendwem gemacht. Wer soll das sein, dass er mir und meinen Spielern vorschreiben kann, wie ich zu spielen habe. Regeln sind für mich Werkzeuge. Ich nehme sie bei Bedarf in die Hand und lege sie weg, wenn sie mir unsinnig erscheinen: und das alles in Absprache mit den Spielern.
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Wenn du von etwas keine Ahnung hast, kannst du dir auch kein Urteil darüber erlauben.
Hallo? Rant? >;D
Und ich habe nie behauptet, dass man Hdr mit dem Hdr Rpg nicht nachspielen könnte.
Was hättest du denn mit Frodo gemacht, der den Ring zum Schicksalsberg geschleppt hat? Ich kann dir zig Situationen anführen, in denen er nach Regeln einfach nur tot gewesen wäre.
Und wie passt das denn dann zusammen?
Wenn Frodo in zig Situationen tot gewesen wäre, wenn Tolkien "nach den Regeln gespielt hätte", dann kann man wohl den HdR nicht mit dem gleichnamigen Rollenspiel nachspielen.
Ich bin nicht einmal auf die Idee gekommen, dass es beim Rollenspiel um "Macht" geht. Ich dachte immer es geht um Spaß. Und wenn die Spieler sogar explizit sagen, dass sie diese Art des Leitens lieber haben...Im Rollenspiel geht es für mich nicht um Gewinnen oder Verlieren (wie oft denn noch?) und demnach sind deine Begriffe wie "Macht" und "Ermessenspielräume" in meinen Runden total fehl am Platz.
Was haben denn bitte die Begriffe Macht und Ermessensspielräume mit gewinnen oder verlieren zu tun?
Das müsstest Du mir mal erklären!
Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen.
Auch in einer Rollenspielgruppe ohne "gewinnen und verlieren", hat der Spielleiter einen bestimmten Machtgrad und einen bestimmten Ermessensspielraum.
Auch wenn weder SL noch Spieler aufs gewinnen aus sind, kann ein hoher Machtgrad oder ein zu großer Ermessensspielraum des SL sehr störend sein.
Mal eine Frage:
Springst du auch aus dem Fenster, wenn ich dir eine Regel liefere, die das besagt, oder denkst du vorher vielleicht mal drüber nach? Regeln werden von irgendwem gemacht. Wer soll das sein, dass er mir und meinen Spielern vorschreiben kann, wie ich zu spielen habe. Regeln sind für mich Werkzeuge. Ich nehme sie bei Bedarf in die Hand und lege sie weg, wenn sie mir unsinnig erscheinen: und das alles in Absprache mit den Spielern.
Dann ist ja alles super. So machen wir das auch.
Mich wundert nur das Du die gleichen Spieler, die Du noch vor wenigen Seiten zur Regelunmündigkeit verdammen wolltest, und zu deren Gunsten Du Regeln hinterm SL-Schirm verbiegst, jetzt doch plötzlich ein Mitspracherecht haben.
Dann hast Du Dich einfach über 2 Seiten total und völlig missverständlich ausgedrückt, und wir handhaben das im Grunde ähnlich.
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Und wie passt das denn dann zusammen?
Wenn Frodo in zig Situationen tot gewesen wäre, wenn Tolkien "nach den Regeln gespielt hätte", dann kann man wohl den HdR nicht mit dem gleichnamigen Rollenspiel nachspielen.
Nach den Regel was Würfe angeht, ja. Aber im Hdr Rpg gibt es einen großen Bereich über die "Richtigkeit der Dinge". Soll heißen, dass aufopferungsvoller Taten vom SL dahingehend belohnt werden, dass er Dinge zulässt, die nach den Regeln nicht drin sind. In Regeln ausgedrückt ;D : Schicksalspunkte, zu deren Vergabe es aber keine expliziten Regeln gibt ;).
Was haben denn bitte die Begriffe Macht und Ermessensspielräume mit gewinnen oder verlieren zu tun?
Das müsstest Du mir mal erklären!
Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen.
Du gehst davon aus, dass ein SL wie ich zu viel Macht hat. Macht worüber denn, wenn ich als SL nicht gegen die Spieler arbeite, sondern für sie?
Auch in einer Rollenspielgruppe ohne "gewinnen und verlieren", hat der Spielleiter einen bestimmten Machtgrad und einen bestimmten Ermessensspielraum.
Auch wenn weder SL noch Spieler aufs gewinnen aus sind, kann ein hoher Machtgrad oder ein zu großer Ermessensspielraum des SL sehr störend sein.
Kann sein, muss aber nicht. Zum Beispiel nicht, wenn sowohl SL, als auch Spieler ihren gesunden Menschenverstand einschalten und bereit sind Kompromisse zu schließen.
Dann ist ja alles super. So machen wir das auch.
Mich wundert nur das Du die gleichen Spieler, die Du noch vor wenigen Seiten zur Regelunmündigkeit verdammen wolltest, und zu deren Gunsten Du Regeln hinterm SL-Schirm verbiegst, jetzt doch plötzlich ein Mitspracherecht haben.
Ich hab bereits vor einigen Beiträgen geschrieben, dass wir uns in meiner Gruppe zusammen auf diese Spielweise geeinigt haben. Das hab ich nicht erst im letzten Beitrag geschrieben. Kann es sein, dass hier, weil es ein RANT ist, nicht wirklich auf das eingegangen wird, was andere schreiben. Ich hab gleich in den ersten Posts geschrieben, dass die Spieler durch gute Beschreibungen Erfolg haben. (Kopfschüttel)
Irgendwie werd ich diese Diskussion leid.
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Du gehst davon aus, dass ein SL wie ich zu viel Macht hat. Macht worüber denn, wenn ich als SL nicht gegen die Spieler arbeite, sondern für sie?
Weil es eben auch nervt, wenn der SL für einen arbeitet? Genau so, oder sogar noch schlimmer, als wenn er gegen einen arbeitet.
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Weil es eben auch nervt, wenn der SL für einen arbeitet? Genau so, oder sogar noch schlimmer, als wenn er gegen einen arbeitet.
Ich hab das Gefühl, wir drehen uns im Kreis, was daran liegen könnte, dass wir unterschiedliche Auffassungen zu unserem Hobby haben. Du willst scheinbar nicht verstehen, was es für mich heißt, wenn ich meine: Ich arbeite als SL für meine Spieler? Mir geht es nicht um irgendwelche Regeln, mir geht es nicht darum, den Spielern immer alles Recht zu machen. Ich will Spaß am Rollenspiel zusammen mit den Spielern (du merkst, ich verallgemeinere immer mehr) Wie man das erreicht, kann man nicht pauschal sagen.
Wir können hier gerne darüber diskutieren. Aber ab einem gewissen Punkt muss ich einfach sagen: Mir ist ziemlich egal was du darüber denkst. Meinen Spielern und mir macht es seit über drei Jahren in der Runde Spaß.
Oh...wobei...verdammt , ich vergaß, dass das hier ein RANT ist. Also bring ich noch schnell das Arguemt schlechthin:
RANT >;D
Das scheint hier ja hier immer zu ziehen ;) und für alles eine Begründung zu sein.
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Das Problem am "schummeln für die Spieler" ist folgendes:
Wenn Du es heimlich machst, kannst Du Dir nie sicher sein, dass sie es jetzt gerade in dieser Situation auch wollen.
Wenn Du es öffentlich machst, ruiniert es die Spannung.
Wenn Du sie vorher nicht fragst ob Du es generell darfst, ist es einfach schummeln und Pfui-Bäh.
Wenn Du sie vorher fragst, ob Du es generell darfst, haben sie es im Hinterkopf und es reduziert wenigstens die Spannung.
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Wenn Du sie vorher nicht fragst ob Du es generell darfst, ist es einfach schummeln und Pfui-Bäh.
Wenn Du sie vorher fragst, ob Du es generell darfst, haben sie es im Hinterkopf und es reduziert wenigstens die Spannung.
Ich frage vorher und meinen Spielern ist es egal. Ist dann soweit alles klar? Wenn du meinen Spielern nämlich unterstellen willst, dass sie in meiner Runde weniger Spannung abbekommen, schlage ich vor, du wendest dich direkt an meine Spieler und nicht mehr an mich ;).
Noch ein schönes Wochenende,
Vanis
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Das wird nicht nötig sein.
Du scheinst Dir Deiner Sache ja sehr sicher zu sein.
Und Deine Spieler haben vermutlich keine Vergleichsmöglichkeiten zu Gruppen in denen es ander gehandhabt wird, oder nehmen die Unterschiede wenigstens nicht bewusst wahr.
Vielleicht wollen sie auch einfach weniger Spannung, und dafür Charaktere mit denen sie alt werden können?
Wären diesbezüglich sicher nicht die ersten Spieler die das so sehen.
Nur sollte man es deshalb nicht so darstellen, als wäre das "Schummeln als SL" eine ausschließliche Gewinngeschichte.
Es hat Vorteile, es hat Nachteile. Für die eine Gruppe überwiegen die Vorteile, für andere vielleicht die Nachteile.
Nur sollte man sich der Nachteile bewusst sein. Und sich fragen, ob man die Vorteile nicht auch auf anderem Weg erreicht.
Natürlich wird das ganze weniger Spannend, wenn der SL mit Erlaubnis der Gruppe zu deren Gunsten schummelt.
Dafür überleben die Charaktere oftmals länger (...wobei das gute SLs auch ohne den Spannungsverlust durch sanktioniertes Schummeln hinbekommen...).
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Hallo zusammen,
das habe ich als Spieler hassen gelernt. Spielleiter die statt nach einem negativen Erlebniss mit einem Spieler zu sagen was nicht gepaßt hat und weshalb das der Fall war über Powergamer zu jammern. Noch dazu wenn er sich von einem EINZIGEN Spieler zu einer Systemänderung bringen läßt.
Für mich ist der Kerl kein Powergamer sondern einfach ein Hack&Slay Spieler der in deinem System nicht genügend Slaymöglichkeiten findet. Von da aus setz dich auf deinen Hosenboden und entscheide dich ob du Hack&Slay Spieler mit deinem System glücklich machen willst. Wenn das nicht der Fall ist sage das und halte dich an deine Entscheidung. Ansonsten wird er das nicht kapieren und nur weiter herumjammern.
Wenn du Seelenstriptease liebst setze dich Mal in einer ruhigen Minute hin und versuche zu klären ob du deine Spieler vielleicht in die Richtung H&S drängst. Spielern denen bei den Worten in eurer Nähe lager 2666 Orks nichts anderes einfällt als:"Oh ja laßt sie uns totschlagen." verdienen es ihre Charaktere in 2666 Teilchen zerhackt zu sehen.
Unterstützt der Spielleiter aber alternative Konzepte nicht so ist er selbst schuld. Unterstützt das System alternative Konzepte nicht so sollte man das System dringend anpassen.
Gruß Jochen
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@friedensbringer: Vielleicht verstehe ich dich ja jetzt falsch, aber aus deinen Aussagen schließe ich a), daß die meisten Spieler deiner Gruppe mit deinem System nicht so ganz glücklich sind und b), daß du auf die Kritik von deinem Problemspieler, er könnte zu wenig, nur sehr wenig eingehst. Frag ihn doch mal nach seinen Vorschlägen, wie man das System besser schrauben könnte. Oder, noch besser, die ganze Gruppe. Und dann probiert es aus.
Du sagst, die Magiesysteme sind toll gegeneinander abgewogen und deine Spieler wäre zu doof, um das einzusehen - oder zu sehr von dem eigenen "Macht"streben geblendet. Ich habe das Gefühl, daß das nicht nur von deinen Spieler ausgeht. Du findest dein System toll (klar - du hast es entworfen, es kommt deinem Spielstil total entgegen), aber deine Spieler nicht. Also sind deine Spieler doof. Kommentare wie "Für die hätte ich doch das System nicht entworfen!" klingen nicht so, als würdest du ihre Meinung wirklich respektieren.
a) die meisten spieler finden das system recht gut, haben aber hier und dort verbesserungsvorschläge (die fast alle leider auf "ich fühle mich zu schwach" hinauslaufen)
b) das ist richtig, ich gehe auf "ich kann zuwenig" mit "junge, du bist ein jungmagier, du SOLLST so wenig können" ein, was in der tat relativ wenig ist, aber nuneinmal SINN DER SACHE
seine vorschläge für eine verbesserung sind, dummerweise, sehr einseitig. mehr schaden, mehr bumms, mehr tote mit einem schlag...
ob die systeme tatsächlich gut abgestimmt sind ist (leider) pure theorie. bisher basiert alles auf mathematik und groben einschätzungen. da jedoch besagte spieler das wort "DAMAGE" höher wertet als ich, und das wort "DIVERSITY" ihm ansonsten mal scheiß egal ist, komme ich so nicht weiter. ich könnte das system an ihn anpassen, was aber nicht sinn der sache wäre, und was ich deshalb nicht tue
ihre meinung respektieren, und für sie das system ändern sind zwei paar schuhe. ich habe vorher klar gemacht, dass es mir um das testen und balancieren meines systems geht, sonst nichts. das sie nicht 100% glücklich sind, was natürlich auch größtenteils meine schuld ist, habe ich billigend in kauf genommen.
und DAS ist der grund, warum ich jetzt das system bei seite legen werde, und die jungs (voraussichtlich) wieder auf d&d h&s tour schicke, wie sie es am liebsten haben... oder ich gebs leiten mal wieder weilchen dran, danach wär mir durchaus auch zu mute...
das habe ich als Spieler hassen gelernt. Spielleiter die statt nach einem negativen Erlebniss mit einem Spieler zu sagen was nicht gepaßt hat und weshalb das der Fall war über Powergamer zu jammern. Noch dazu wenn er sich von einem EINZIGEN Spieler zu einer Systemänderung bringen läßt.
Für mich ist der Kerl kein Powergamer sondern einfach ein Hack&Slay Spieler der in deinem System nicht genügend Slaymöglichkeiten findet. Von da aus setz dich auf deinen Hosenboden und entscheide dich ob du Hack&Slay Spieler mit deinem System glücklich machen willst. Wenn das nicht der Fall ist sage das und halte dich an deine Entscheidung. Ansonsten wird er das nicht kapieren und nur weiter herumjammern.
Wenn du Seelenstriptease liebst setze dich Mal in einer ruhigen Minute hin und versuche zu klären ob du deine Spieler vielleicht in die Richtung H&S drängst. Spielern denen bei den Worten in eurer Nähe lager 2666 Orks nichts anderes einfällt als:"Oh ja laßt sie uns totschlagen." verdienen es ihre Charaktere in 2666 Teilchen zerhackt zu sehen.
Unterstützt der Spielleiter aber alternative Konzepte nicht so ist er selbst schuld. Unterstützt das System alternative Konzepte nicht so sollte man das System dringend anpassen.
was ist so schwer daran zu verstehen, dass ich ihm SAGE WAS NICHT PASST!! ich habe es inzwischen so ausführlich getan, dass er scheinbar eingeschnappt ist (was ich bei einem 34 jahre alten doktor der physik nicht erwartet hatte...)
und ICH dränge die garantiert nicht zum h&s, das machen die schon von ganz alleine... wenn die mal, irgendwann, es schaffen einem kampf aus dem weg zu gehen (ich meine, der konflikt wird trotzdem gelöst, aber nicht mit waffengewalt) dann lass ich an dem abend die 3fache erfahrungspunktemenge springen! so ein highlight wäre das
natürlich, mein wirrer leit-stil mit seinen intrigen und plötzlichen wendungen animiert auf der anderen seite natürlich zum h&s... manchmal macht ihnen auch der andere kram spaß, aber in aller regel bekommen sie nur ihren kick, wenns mal wieder ordentlich was zu dreschen gibt...
aber es sind halt kollegen... den einen kenn ich 8, den anderen 6 jahre, den dritten immerhin schon 4... grademal 2 burschen die sich unter einem halben jahr tummeln, das macht die sache nicht leichter... wws
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Hallo friedensbringer,
könnte es vielleicht sein das sie dein neues System als Versuch ansehen sie in eine Spielrichtung, Intrigen- Denkabenteuer, zu drängen? Und das wo sie aus ihrer Sicht beim alten System gerade einen Level erreicht haben der ihre Kampfambitionen zufriedenstellt.
Dann wäre es möglich das die richtige Übersetzung von "mehr Rums bitte" eigentlich lauten "Hey Spielleiter wir wollen keine schwachen 1. Stufencharaktere spielen noch dazu in einem System das für etwas anderes gedacht ist als Gegne platt hauen.
Gerade wenn Spieler beruflich und/oder privat schon sehr eingebunden sind und Entscheidungen treffen müssen suchen sie in ihrer Freizeit ein Kontrastprogramm das dann eben aus einfachen Lösungen, "Laßt sie uns todschlagen." besteht.
Gruß Jochen
PS: Ja ich weiß nicht rantig genug. Aber das scheint ja der Fluch des DroFaFos zu sein. :-)
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tja, manche werden Erwachsen und andere einfach nur alt, da kann man nichts gegen machen.
Kann man dein System eigentlich irgendwo herunterladen, friedensbringer?
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@Arkam
nun, ich halte das für die wahrscheinlichste variante, und werde auch (hauptsächlich) aus diesem grund den test einstellen. hat ja so keinen sinn
@Falcon
nein, noch nicht. und da dieser test nicht "wunschgemäß" verlief wird es auch noch ein weilchen dauern bis ich die sachen zu einer einzigen pdf zusammenschreib und das ganze damit "versandfertig" mache
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Aloha,
nochmal was unrabtiges von mir:
ein kleines beispiel aus dem nähkästchen.
Wir hatten ein selbstgeschriebenes system mit unmengen an magiegebieten, den Anspruch auf Vielfalt, aber auch den anspruch auf PvP Fairnis. Naja, dann haben einige angefangen bestimmte Computerspiele zu spielen und sich Wörter wie buffen und nerfen anzueignen.
Das System war RIESIG, aber es gab nur veränderungen in der statistik (+2 auf blablupp,-5auf trallalala).
Im endeffekt gab es statt 20 verschiedenen Bäumen nur drei verschiedene mit je sieben Geschmacksrichtungen.
Mittlerweile sind wir vom PvP-Pfad abgekommen und gestalten alles wesentlich freier.
Vesteht mich nicht falsch. Die Effekte sind fix, nur weniger Regeltechnisch.
das heißt: Es sind viele Sachen dabei, die zum Beispiel aussagen: du passt durch kopfgroße Öffnungen.
Kein Bonus auf Entkommenwürfe usw...
oder: du kannst durch eine vorher verzauberte spiegelfläche bllicken,als ständest du vor einem fenster, egal wo du sonst gerade bist...
Vielleicht reicht es ja schon, wenn du ein paar Beispiele anführst, wie deine runenmagie funktionieren soll.
Und zwar solltest du Beispiele wählen, die aus dem Spielstil deiner spieler geboren werden.
Wenn der HnS heißt, dann eben Effekte, die das Schlachtfeld verändern, Spieler-Gegner-austauschen, Sichtbarrieren, Flashbangs, ...was damit auch immer möglich sein kann. Die Tatsache, dass ursprünglich die Runen vorbereitet werden müssen gab dir die Möglichkeit jeder rune ein Regelwerk zu geben und da sie sich verbrauchen, kannst du jederzeit die regeln wieder herausnehmen, wenn die runen verbraucht sind...
führe doch etwas ein, das bewirkt, dass bei Runen kreative anwendungen belohnt werden.
so nach dem Motto: Prototypen erhalten Boni, oder jede weitere gleichzeitig existierende kopie wird schwächer...
Als Übergang mach die runen stärker und gib ihnen Ladungen. köder die spieler damit, bis du wieder bei einmal runen bist.
Dann führe die einschränkung ein, da sie ja offensichtlich notwendig ist.
wennn du geschickt bist, kannst du das als Weiterentwicklung verkaufen.
nur so eine Idee.
sers,
alex
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Das wird nicht nötig sein.
Du scheinst Dir Deiner Sache ja sehr sicher zu sein.
Und Deine Spieler haben vermutlich keine Vergleichsmöglichkeiten zu Gruppen in denen es ander gehandhabt wird, oder nehmen die Unterschiede wenigstens nicht bewusst wahr.
Doch, sie haben Vergleichsmöglichkeiten. Falls sie die Unterschiede wirklich nicht bemerken sollten, ist es ja auch egal. Dann geht ihnen an Spannung auch nichts verloren. Wir sind einfach im Lauf der Jahre ein wenig erwachsener geworden und lassen uns den Spaß nicht durch strikte Befolgung von Regeln verderben. Ich mag SLs nicht, die immer alles in Regeln packen müssen und keinen Raum für Freiheiten lassen.
Vielleicht wollen sie auch einfach weniger Spannung, und dafür Charaktere mit denen sie alt werden können?
Wären diesbezüglich sicher nicht die ersten Spieler die das so sehen.
Ob man Chars im Rollenspiel sterben lässt, oder nicht, ist eine andere Diskussion. Das hat mit "Schummeln" und Regelbefolgung wenig zu tun.
Nur sollte man sich der Nachteile bewusst sein. Und sich fragen, ob man die Vorteile nicht auch auf anderem Weg erreicht.
Nach 12 Jahren Rollenspiel denke ich kann mir ganz gut eine Meinung bilden und hab mich nunmal so entschieden.
Natürlich wird das ganze weniger Spannend, wenn der SL mit Erlaubnis der Gruppe zu deren Gunsten schummelt.
Für Spieler wie dich, ja, die alles streng nach Vorschrift machen wollen. Gilt nicht für jeden. Finde es ein wenig engstirnig, von sich auf andere zu schließen.
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Wie Du darauf kommst, dass ich alles strikt nach Vorschrift mache, ist mir zwar schleierhaft, aber na gut belassen wir es dabei.
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@Friedensbringer
Jetzt verstehe ich das Problem.
Du hast einfach einen Spieler in der Gruppe, der nicht zur Zielgruppe des Systems, nämlich einen bestimmten Rollenspielertypus, gehört.
Warum nimmst Du ihn nicht raus?
Er wird mit dem System nicht glücklich, und Du wirst mit dem Spieller nicht glücklich.
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Vermutlich weil man sowas guten Freunden oder langjährigen Mitspielern einfach nur schwer verkaufen kann. Leider. Sowas nehmen die ganz gerne mal persönlich.
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woa, man versteht mich... ich bin begeistert!
dieses "warum tust du nicht..." hat sich (zum glück) erledigt, denn ich habe jetzt getan. mit der runde spiel ich jetzt was anderes, und mein system wird an passendem zeitpunkt mit anderen leuten getestet.
ein bestimmter rollenspieltypus der angesprochen werden soll ists eigentlich nicht. vielmehr sind es zwei bestimmte typen die grade NICHT angesprochen werden: Powergamer und Butt-Kicker... und davon war die runde einfach zu voll...
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Hallo zusammen,
Powergamer bin ich selbst teilweise aber was ist ein Butt-Kicker?
Gruß Jochen
PS: Ja ich schäm mich schon jetzt bekommt der Rant auch noch einen bildenden Einschlag.
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Hast du mal die Suchfunktion des Forums drauf angesetzt?
Butt Kicker ist wie Powergamer einer der Spielertypen von Robin Laws. Butt Kicker wollen beim Rollenspiel kräftig Butt kicken. Und damit damit ist das schon erklärt.
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Hab ich die Stelle mit dem "Das kam bei unserem Gespräch raus."-Text überlesen, oder kam es noch nicht dazu?
Nochmal mein Vorschlag an friedensbringer:
Red mit dem Spieler/Freund, man sollte sich doch einig werden.
Aja, ich vergaß.
Nicht zum ersten Mal.
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@ Wolf: Hallo...Ironie
Aber damit muss man ja hier vorsichtig sein, wie du sicher bemerkt hast. ;)
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Powergamer bin ich selbst teilweise aber was ist ein Butt-Kicker?
Jemand der spielt, um sich abzureagieren, daher ist eine mögliche, deutsche Übersetzung auch "Frustbomber". Die Bezeichnung stammt aus "Robin's Laws of Good Gamemastering" (Author: Robin Laws).
Solche Spieler kommen meist nach einer anstrengenden Woche zum Spiel und wollen ein paar Gegner plätten. Interessieren sich nicht für Regeln, solange es nicht direkt ihren Spielspass betrifft. Scheren sich nur wenig um Plot und Story, hauptsache es gibt Gegner. Suchen notfalls von selbst Ärger, um ihre Überlegenheit unter Beweis stellen zu können. Kümmern sich nicht drum, ob Gewalt wirklich die beste Lösung ist.
Du findest sie in deiner Gruppe als Barbaren oder Kampf-Magier vor :D
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....ja, schneller, stärker, klüger, mächtiger, einseitiger, optimierter Heldendreck der zu cool ist, ordentlich eins auf die Fresse zu bekommen. Was?! Ein Werwolf? Willst Du das Spiel beenden oder was? Heftig! Ich habe nur noch zwei Gesundheitsstufen, bin noch dreimal dran und überhaupt! Ich schnetzel ihn um, jawoll *pöbel* (übersteigerter O-Ton, Zusammenschnitt aus mehreren Einzelkommentaren).
Ja. Es ist nicht zu ertragen....achwas soll's, es ist zum Eingeweide-Raus :puke:
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kopf hoch! dann läuft es nicht durch die Nase! ^-^ :P
Naja, Minmaxen muss nicht schlecht sein, wenn das System etwas flexibel ist. Solange es nicht ausgehebelt wird (WoD so ab GE-Kampffert. auf acht)
Wenn so etwas gewünscht wird, dann kannste ihnen doch auch sowas geben,oder?
Du bist doch kein Erzieher!
Wenn doch:
Wie wäre es, wenn du mal fast ohne ein System spielst?
oder Spieltisch einführst (ooC Kommentare müssen angesagt werden, ansonsten reagiert die SPielwelt auf sie...)
oder der Pott mit den Blauenchips drin, die für deus-ex-machina Lösungern stehen, bei jedem Fall von schlechten Rollenspiel kommt ein roter dazu, der dann wieder rausgenommen wird, wenn der SL die Spieler mit irgendetwas ärgern möchte (vier rote = ein toter Kontakt, negative Reaktion auf die chars...)
sorgt dafür, dass die Spieler den zusammenhang sehen.
Bei sehr gutem Rollenspiel kommt ein blauer Chip hinein...das mit den roten sollte man aber erst nicht erwähnen.
vielleicth klappt ja was davon?
beste Grüße,
alex
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Land des Friedens heißt des, und bin dabei besonders auf die 5 stark unterschiedlichen magiesysteme stolz.
Toll, und was heisst hier unterschiedliche Systeme, unterschiedliche Regeln oder unterschiedliche Umsetzung?
2 Du bist stolz darauf, Zu stolz vielleicht?
eines davon, die Runenmagie, war als extrem freies system gedacht. es gibt rund 40 runen in verschiedenen stärken. der magier muss die runen vorbereiten, und beim zaubern entladen sie ihre energie. will ein spieler zaubern, so beschreibt er den effekt, sagt welche runen er dafür nehmen würde, und der spielleiter sagt entweder "ja, klar" oder eben "nein, brauchste andere rune für/brauchste stärkere rune für"... so der plan...
Das ist nicht frei, das ist nach SLs Gutdünken!
und da gibt es einen powergamer. ich hasse powergamer...
Warum?
und als seine zaubertricks nicht den erhofften durchschlag hatten "wie, nur 2w8?!?" und nach ein paar schuß (viel mehr als rumballern hatter nich gemacht) das arsenal leer war, war er sichtlich am boden zerstört.
Okay und warum?
E´Waren die Definitionen vielleicht zu ungenau?
"BEI D&D KANN DEM ZAUBERER AUCH NIX SCHIEFGEHEN!!"...
Bei Rolemaster kann er sich inStaub verwandeln.
scheiße ich bin sowas von gütig, ich lasse locker doppelt soviel durchgehen wie meine sl früher mir! kein charakter stirbt schuldlos, und selbst wenn sies selber schuld waren war ich immer gnädig! aber nein, ich bin ja ein sardist, habe spaß am leid meiner spieler... natürlich was auch sonst. man sieht es doch am stärksten daran, dass er nurnoch 1w8 mit jedem seiner krawumse macht, und nichtmal die vielfältigkeitsrune mehr benutzen darf um 2 für 1 zu bekommen... ich bin so ein sardist
Was hat das damit zu tun,Ich habne SLs erlebt die genau so drauf waren, aber als SLs/Abrnteuzerautoren das letzte waren.
POWERMASTER allererster Kategorie.
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man nennt es deswegen testrunde
Weil man auf Kritik eingeht.
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Regelfeinheiten hat Spieler nicht zu interessieren. Ich würde den Spielern folgendes klar machen:
Ihr spielt euren Charakter.
Genau, und da würde Ich gerne wissen was Ich kann und wie die Welt funktioniert.
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Das Problem mit Powergamern ist nur, dass sie irgendwelche total überzogene Aktionen bringen wollen und vom SL dann genau die Mindestwürfe aufgedröselt haben wollen.
Nein, deine Entscheidungen entbehren also jeglicher Grundlage, ausser Willkür?
Aber ich werde als SL nicht anfangen, mich regeltechnisch zu rechtfertigen, wenn ich der Meinung bin, dass eine Aktion einfach überzogen ist. .
Dann würde Ich sagen, wozu brauchen wir Regeln, der Powermaster bügelt doch sowieso drüber.
Ich werd dann einfach antworten: Beschreib mir, wie du das machen willst
Weil du nicht erklären kannst, warum es nicht geht?
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Aber Diskussionen wie "Wieso hab ich jetzt wegen der Dunkelheit einen Abzug? Wieso ist der so hoch? Warum kann ich nicht dreimal öfter zuschlagen, bei D&D kann ich das auch (ich bleib bei dem Eingangsthread als Beispiel)" will ich in meinen Runden nicht führen. Die bringen nichts und halten nur auf.
Weil der Char Infravision/Dunkelsicht oder ein Nachtsichtgerät hat?
Weil der NSC es kann?
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@ Schwerttänzer:
Im Grunde stimme ich Dir ja grob zu.
Allerdings ist das jetzt ein 5fach-Post und Du solltest vielleicht lieber mal die Edit-Funktion bemühen!
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ich kann schwerttänzer in keiner weise zustimmen (ehrlich gesagt versteh ich kaum ein wort von dem geschwaffel) und 5fach posts sind mmn auch eine ordentliche abmahnung wert!
zudem ist die thread-nekromantie hier sehr nervend, da das problem längst begraben liegt, deswegen mach ich hier jetz auch dicht, dann hat das elend sein ende...
warum ist das eigentlich ausm rantchannel hier gelandet? kein wunder das dann leute mit so blödsinn ankommen...