Welches System nun? Sie sind alle noch nicht perfekt. Von denen, die ich kenne (CoC, KULT, oWoD, UA) gefällt mir UA am besten.
Fertigkeiten mit nem w100 zu unterwürfeln find ich nicht so wirklich kompliziert, Kämpfe sind sehr riskant (da reicht auch ein Treffer mit ner Schusswaffe.)Das alles könnte man quasi auch über UA sagen ;)
Sanityverlust gibts auch..
kurz CoC taugt durchaus zum Horror :)
Das alles könnte man quasi auch über UA sagen ;)hab ich was anderes behauptet?
hab ich was anderes behauptet?Nö, aber ich wollte Dir nur mal UA näher bringen ;D
Ich schwöre bei Horror auf KULT!Auf das Setting definitv, aber auf die Regeln? Abgesehen von der Balance(die auch nur bei Kult richtig Sinn macht(aber dann richtig RICHTIG)) sind die Regeln doch eher dazu gut die Spieler in Sicherheit zu wiegen(oder im unklaren zu lassen) was den wahren Hintergrund angeht, oder?
KULT bietet nahezu alles, was auch die anderen Systeme haben und noch ein wenig mehr!Wo ist da das "mehr"?
Von den dreien würde ich auf jeden Fall CoC bevorzugen. Klar hat das System so seine Schwächen ist konservativ und kann bei falschem Einsatz hemmen, aber ich finde das einfache fertigkeitensystem, die gefährlichen Kampfregeln, die Sanity-Points als Wahnsinnsmesser und den Hintergrund bei CoC für Horror sehr gut geeignet.Sicher das du UA kennst? Das Fertigkeitssystem ist ebenso einfach, die Kampfregeln ebenso gefährlich, einen vernünftigen Wahnsinnsmesser hat es auch und der Hintergrund ist ebenso wie bei Coc recht einzigartig und für Horror gut geeignet.
Und eben der Faktor das es hauptsächlich normale Leute sind die gespielt werden.
Irgendwie gilt das bei UA und nWod nicht.
Außerdem fehlt diesen beiden Systemen meiner Meinung nach ein den Sanity-Points 100% vergleichbarer "Horror-Messer"."Es fehlt etwas 100% vergleichbares" klingt irgendwie nach "alles was nicht genau dasselbe ist...", und mal aus ehrlichem interesse: Was macht die Sanity-regelung für dich bei CoC so toll? Ich finde sie (Würfelmechanisch) sehr elegant, aber aus Spielersicht eher frustrierend als gruselig.
Da es eh zu 55% vom SL, zu 44% von den Spielern und zu 1% vom System abhängt kann man aber sicherlich mit allen Möglichkeiten schönes gruseln erspielen :)Bei der nWOD muß mir das noch jemand beweisen ;)
Auf das Setting definitv, aber auf die Regeln? Abgesehen von der Balance(die auch nur bei Kult richtig Sinn macht(aber dann richtig RICHTIG)) sind die Regeln doch eher dazu gut die Spieler in Sicherheit zu wiegen(oder im unklaren zu lassen) was den wahren Hintergrund angeht, oder?
Wo ist da das "mehr"?
UA kenne ich leider noch nicht.
in dieser Diskussion fehlt ganz klar das Unisystem :)
Das liegt bei Kult aber mehr am Setting als an den Regeln. Das alles kann ich mit WoD auch spielen; und tatsächlich spiele ich Kult ausschließlich mit einem eigenen System, das auf denselben Prinzipien fußt wie CoC; was übrigens für UA genau so gilt. Tynes und Stolze haben, wie ich, überlegt, wie sie das CoC-System stromlinienförmiger und nützlicher machen können; so sind beide Systeme entstanden.
Inwiefern meinst du, das die Regeln bei KULT den Spieler in Sicherheit wiegen bzw im Unklaren lassen?Du kennst den "wahren" Hintergrund zu Kult? Ich will dir ja nicht den Spaß nehmen.
Hier verstehe ich dir Frage leider nicht...
Imho ist zumindest in der Charaktererstellung das CoC sowas von grauenvoll veraltet (zB zufallsbasierte Charaktererschaffung) und mir persönlich einfach zu beschränkt!
Auch die direkte zusammenwirkung von Vor-uind Nachteilen zu der Mentalen Balance (deren Konzept ich wesentlich besser, moderner und spielfreundlicher als zB die Geistige Stabilität bei CoC finde) sind einem Horror-basierten Spiel sehr zuträglich.
Und das ist sehr wohl eine Systemfrage, und nicht Setting-bedingt!
(Zumal ein System ja auch Settingmölichkeiten vorgibt wie zB Kinder der Nacht!)
Natürlich spielen bei solchen Sachen auch immer die persönlichen Spielerfahrungen mit, und da hat es bei mir bis jetzt noch kein System geschaft, an den Schauder und die Spannung von KULT heranzukommen.
Sicher das du UA kennst?Ja
Das Fertigkeitssystem ist ebenso einfach, die Kampfregeln ebenso gefährlich, einen vernünftigen Wahnsinnsmesser hat es auch und der Hintergrund ist ebenso wie bei Coc recht einzigartig und für Horror gut geeignet.Dem spricht ja auch nichts entgegen.
"Es fehlt etwas 100% vergleichbares" klingt irgendwie nach "alles was nicht genau dasselbe ist...",Das war zugegebenermaßen etwas blöde ausgedrückt. Besser wäre gewesen: In den anderen Systemen fehlt mit etwas vergleichbares, dass mir genauso gut gefällt, wobei der Geisteszustandsmesser bei UA sicherlich auch nicht schlecht ist, er ist halt anders und gefällt mir persönlich einfach weniger gut.
und mal aus ehrlichem interesse: Was macht die Sanity-regelung für dich bei CoC so toll? Ich finde sie (Würfelmechanisch) sehr elegant, aber aus Spielersicht eher frustrierend als gruselig.Die Sanity-Regelung bei CoC ist einfach, nachvollziehbar und ich habe sie liebgewonnen. Es gibt keinen harten Fakt der Sie irgendwie besonders besser macht als andere, nur die persönliche Vorliebe.
Du kennst den "wahren" Hintergrund zu Kult?
UA hat hingegen fast immer den Vorteil, das die Wesenheiten dort sehr vorstellbar sind, so das es zwar nicht zwangsläufig die SC in den Wahnsinn treibt, dafür aber öfter den Spielern an die Nieren geht.
Möchte ich ein Kind der Nacht wie zB einen Vampir oder Werwolf spielen, kann ich das ebenfalls bei KULT!
Ich kenne da nur die Regeln zur ersten Edition, damals waren diese Regeln nur für NSC gut, und wenn man "Dinge nur für NSC" auch für SC zugängig macht, kann man das vermutlich in jedem genannten System.
Ich glaube das Kultin der Tat Action ein wenig besser unterstützt als der Rest, aber wenigstens in Bezug auf Grusel (wenn auch nicht 100% auf Horror) gefällt mir UA halt ein stückchen besser.
Aber Charaktererschaffung hat wenig mit Horror zu tun.
Tatsächlich finde ich den Zwang, Vorteile durch Nachteile zu erkaufen, genau so veraltet und überflüssig wie die Zufallserschaffung von Charakteren.
Nenn mir doch mal ein Beispiel für eine Szene, in der der Grusel bei Kult durch einen Regelmechanismus entstanden ist.
Lediglich einige Ergebnisse der Tabelle für Mentale Balance (körperliche Veränderungen, Verschiebungen von Zeit und Raum usw.) können zum Gegenstand gruseliger Erfahrung werden, wenn der SL sie entsprechend umsetzt.
Und ich halte es für sehr unwahrscheinlich, das jemand es wirklich bis zum bitteren Ende ausreizen möchte...ist zumindest in meiner Umgebung noch nie passiert, da es ungefähr auf das erreichen von Golconda oder der 3. Generation bei Vampire DM gleichkommt....der Weg ist ja ganz nett, aber das Ziel ist wohl nur was für Powergaming-Fans (was ich keineswegs verurteilen möchte, aber nicht mein Ding ist).Ich finde den Hintergrund Witzlos wenn man ihn erkennt, aber nicht "Zudende" spielt. In bezug auf Matrix: Das Spiel wäre mit Teil 1 zuende(so wars wohl eigentlich auch mit der Matrix gedacht, oder?). Einen "erwachten" Neo braucht man nicht länger beobachten (Es sei denn man hohlt sowas wie Nobilis raus ;) und das würde Matrix 2 & 3 kaum ähneln).
Bei UA stehen nahezu immer Menschen hinter solchen Sachen!Sag ich doch.
Und mit seinem starken Clive Barker Touch sind auch sehr vorstellbare Sachen dabei!Was bringt's "Unvorstellbaren Horror" zu beschreiben mit dem Resultat das Spieler gähnen und die Charaktere wahnsinnig werden?
KULT bietet mir beide und mehr Möglichkeiten!
Was werde ich da wohl wählen? ;D ;)
Sorry, klarer Wiederspruch!Ich kenn' nur die erste und bin mir ziemlich sicher das die nicht für SC gedacht waren!? Mal schauen wo das Buch wieder rumliegt...
Gerade in der ersten, auf Deutsch erschienen Edition von KULT sind Kinder der Nacht und ihre Regeln auch expliziet für Spieler vorgesehen und keineswegs 'NSC only' (die Idee ist wohl erst in der letzten Edition gekommen)!
Ich finde den Hintergrund Witzlos wenn man ihn erkennt, aber nicht "Zudende" spielt.
Was bringt's "Unvorstellbaren Horror" zu beschreiben mit dem Resultat das Spieler gähnen und die Charaktere wahnsinnig werden?
Ich kenn' nur die erste und bin mir ziemlich sicher das die nicht für SC gedacht waren!? Mal schauen wo das Buch wieder rumliegt...
Horror, versteh mich nicht falsch: Ich liebe Kult und hab so ziemlich alles davon, was je erschienen ist (bis auf das Taroticum) und halte "Legions of Darkness" für eines der besten Quellenbücher überhaupt.
Dass man in Kult keineswegs hilflos sein muss, ermöglicht das Setting schon. Aber wie viel Gruppen (außer meiner eigenen von früher) laufen mit einem Traummagier, einem Kind der Nacht (Vampir), einem Punkmädel und einem verrückten Ninja herum?
Aber gelinde gesagt: In Kult (wie auch in CoC) kannst du nicht gewinnen: Oder glaubst du wirklich, dass es auch nur eine Kult-Gruppe auf der Welt gibt, deren Charaktere bei +500 oder -500 geistige Stabilität angelangt sind und erwacht sind?
Hättest du wirklich Lust, mit solchen Jungs zu spielen und Zeuge der Taten sein, die diese Charaktere vollführen müssen, um dort hinzukommen.
Und wenn ich Kult mit erwachten Charakteren spiele, dann spiele ich bestimmt vieles, aber keinen klassischen Horror mehr, oder?
Für sowas gibt's Amber oder Nobilis.
Ich habe nur eine (typische) Art, Kult oder Cthulhu zu spielen (als klassischer Horror, klar geht es auch ganz anders: Ich kann mit Kult mit den kleinsten ästhetischen Änderungen sofort Matrix spielen - bsw. indem man Liktoren einfach wie Agenten aussehen lässt - beide Welten teilen sich das gnostische Weltbild, denn in beiden ist unser Universum nichts als ein Gefängnis) mit der eher typischen Art, wie UA gespielt wird (als Thriller) verglichen.
In Kult und in CoC sind die klassischen Horror-Elemente (Die Angst vor dem Unbekannten, das Wegziehen der schützenden Umgebung, das Gefühl des Ausgeliefertseins, die ich vorher erwähnt habe, sehr viel stärker vertreten als in UA.
UA postuliert zwar auch eine unsichere Welt, in der Schreckliches möglich ist, aber es macht dieses immer am Menschen fest. Und das ist bestimmt einengend, aber deswegen setze ich auch UA eher mit einem Thriller gleich
einem Thriller gleich - und der kann ja erschreckender und verstörender als jeder Horrorfilm sein...
Thriller mögen erschrecken, verstören und spannend sein...aber sie arbeiten mit realistischen, rationalen Ängsten und Elementen!
Horror hingegen fügt noch die Ebene der irrationalen Ängste und dem unverständlichen, dem unbegreiflichen, nicht mit rationalen Mitteln erklärbaren Schrecken hinzu....