Ich muss mir jetzt gerade mal was von der seele schreiben, letztens im FERA hab ich mal beschrieben, dass mir die heutigen PC-Rollenspiele überhaupt nicht passen, weil sie so Mainstream bedienen. Vielleicht will jemand das ja auch in eine andere Kategorie stellen ...
- wo ich nicht vor lauter Geldgier den Räubern ihre Kleidung ausziehe und sie beim nächsten händler verticke ...wobei die Tiere einen erst mit Drohgebärden warnen wenn man näher kommt. erst wenn diese ignoriert werden greift das Tier an um sein "Revier" zu verteidigen. Und ja es gibt Schafe, Bauern, Mägde, Bürger, Arbeiter, Jäger, Schäfer, Tagelöhner, Gärtner...
- wo der normale weg zu waffen der händler ist
- wo es auch normale Leute gibt, nicht nur wegelagerer, Händler, Ausbilder und wirte
- wo tiere mich nicht grundlos angreifen
- wo pflanzensuchen nicht genauso funktioniert wie plündern ...
Gleich am Anfang des Spiels beginne ich mit einem Bogen: Und natürlich ist das was für ein Bogen? Ein Eisenbogen. Später gewinne ich dann einen Stahlbogen und dann einen aus VulkanglasKommt in keinem der genannten Spiele vor. - Dort haben die Waffen zumeist realistischere Namen. (z.B. Kurzbogen, Langbogen, ELfenbogen, Kompositbogen etc.)
Meine Waffen und meine Kleidung geht kaputt, ich repariere alles mit einem Hammer:Ich persönlich interessiere mich nicht für kaputte Kleidung. - Ist mir zu hartwurst.
Ein rollenspiel:Ob du goldgierig bist oder nicht, hängt natürlich von dir ab. Aber bei den obengenannten spielen ist es nicht nötig, die Leichen zu plündern. - Du kannst genügend vom geld leben, dass du durch Aufträge erhälst. (Ob du die Leichen nun fledderst oder nicht, ist dir selber überlassen.)
- wo ich nicht vor lauter Geldgier den Räubern ihre Kleidung ausziehe und sie beim nächsten händler verticke ... (mache ich im P&P ja auch nicht)
- wo Rüstungen mir nicht passen, wenn sie falsch geschnitten sindBei Gothic 1&2, sowie Fall Out ist dies der Fall:
- wo ich selbst Waffen nur dann mitnehme, wenn sie seeeehr wertvoll sindOb du das tust, ist natürlich jedem selber überlassen. Ich kenne kein Spiel, dass dir das Waffen mitnehmen aufzwingt.
- wo ich tote Gegner bestatten kannOK, da kenne ich kein Spiel. - Aber ich spiele auch selten Gläubige Menschen.
- wo der normale weg zu waffen der händler istGothic 1&2: Hier haben die Wegelagerer nur schlechte Waffen. - Wenn du an gute Waffen willst, musst du entweder reichere Leute abmurksen oder zum Händler gehen. (OK, später im Spiel erledigst du auch Aufträge, um an bessere Waffen zu kommen.)
- wo Kleidung kaputt geht wenn man getroffen wirdDas ist bei Arcanum der Fall.
- wo man Kleidung lieber neukauft, wenn sie zerschlissen ist, statt sie zu nähen (weil man sonst wie ein flickenteppich aussieht)Die Grafik von Arcanum ist nicht die Beste. - Allerdings nimmt der maximale Zustand der Kleidung bei jeder Reparatur ab. - Wenn du also eine Rüstung 10 mal repariert hast, dann geht sie bei jedem Schlag kaputt. (Spätesten dann ist es Zeit, sich eine neue Rüstung zu kaufen.)
- wo es auch normale Leute gibt, nicht nur wegelagerer, Händler, Ausbilder und wirteDie findest du bei Gothic 1&2, Arcanum und Fall Out. (Und sie haben auch interessante Gespräche.)
- wo Tiere mich nicht grundlos angreifenDas ist bei Gothic 1&2 der Fall.
- wo es nich nur wölfe, bären und löwen gibt, sondern auch singvögel, Hasen, rehe, AdlerIn Gothic 1&2 gibt es Komodo-Warane, die recht friedlich sind.
- wo pflanzensuchen nicht genauso funktioniert wie plündern ...Was verstehst du darunter?
- wo man essen und trinken MUSS um bei kräften zu seinBei Might and Magic wird man erschöpft, falls man 24 Stunden nicht geschlafen hat. (Kann man aber mit dem passenden Zauber wieder beseitigen.)
- wo man schlafen MUSS um bei kräften zu sein
- wo, wenn ich ungepflegt in der stadt ankomme, die Leute die Nase rümpfen (vor gestank) statt mir doofe floskeln anzubieten wie "Ihr sehr mir so aus, als wäret ihr ein guter schwertkämpfer"Zugegeben, kenne ich kein SPiel. - ABer ich habe auch keine Lust, Badebesuche auszuspielen. - Obwohl, wenn man auch schöne Amazonen beim Baden trifft, vielleicht... ;)
- wo ich einen Entführungsfall nicht mal einen Monat verspätet lösen kann ...Einen solchen Timer gibt es bei Fall Out: Wenn du da zu lange wartest, gilt die Aufgabe als fehlgeschlagen. - Ansonsten würde mich das eher deprimieren, wenn ich immer auf die Uhr achten muss und mich beeilen, alles zu lösen.
Vielleicht fällt euch ja noch was ein ... oder vielleicht sucht ja noch jemand einen Berater für PC-Spieledesign ;)Ich finde spiele cool, wo man nicht immer alles mit kämpfen lösen muss, sondern es auch Wege gibt, die Kämpfe zu vermeiden.
Ich muss mir jetzt gerade mal was von der seele schreiben, letztens im FERA hab ich mal beschrieben, dass mir die heutigen PC-Rollenspiele überhaupt nicht passen, weil sie so Mainstream bedienen. Vielleicht will jemand das ja auch in eine andere Kategorie stellen ...
Ich gebe jetzt mal das Beispiel Oblivion. Die Story ist aus meiner Sicht absolut in Ordnung, dass setting ebenfalls ... aber:
Gleich am Anfang des Spiels beginne ich mit einem Bogen: Und natürlich ist das was für ein Bogen? Ein Eisenbogen. Später gewinne ich dann einen Stahlbogen und dann einen aus Vulkanglas - erklärt mir mal jemand was ein Bogen aus Stahl, eisen oder Vulkanglas ist.
Meine Waffen und meine Kleidung geht kaputt, ich repariere alles mit einem Hammer: Leder (soso), Kette, Platte, Vulkanglas (ist das nicht spröde?). Ja, die hämmer gehen natürlich kaputt, deswegen brauche ich 30 stück, die ich immer mitführen kann. Meine Kleidung sieht selbstverständlich nach dem Reparieren genauso toll aus wie vorher - überhaupt merke ich von der Beschädigung gar nichts.
Nun - wo bekomme ich die Rüstung und die Waffen her? Beim waffenhändler? Iwo! Der Waffenhändler hat ein paar Eisenwaffen ... die richtig guten Waffen und Rüstungen tragen die Wegelagerer. Die gibt es ja zum glück zwischen jeder Stadt, mindestens vier auf jedem Weg und jedes mal wenn ich ihn zurück lege. Woher die die waffen kriegen weiß keiner. Warum Städte mit 40 Einwohnern so viel erwirtschaften, dass sie die von mir getöteten 20 Wegelagerer pro stadt finanzieren können ist mir schleierhaft.
Achso ... und warum sagt mir in der Stadt jemand, ich sähe nach einem guten Alchimisten aus? Woher will der das wissen? Oder woher weiß er dass meine Redekunst bemerkenswert ist, schließlich hab ich mit dem Wurm nie geredet ...
Warum begegnen mir auf niederem Level nur Ratten und wölfe und auf hohem nur bären und Löwen?
Warum greifen mich wegelagerer an, die bis zum Tod kämpfen (obwohl ihre rüstung ihnen genug geld bringen würde um sich zur ruhe zu setzen). Warum schimpfen diese Wegelagerer, warum ich verdammt nochmal nicht sterben würde - und verrecken 1 sekunde hinterher ... Steigerung davon: "Ich habe keine Angst vor dem Tod" - meine Antwort in Gedanken "Schön für dich, das erspart dir viel Leid".
Was denkt ihr? Könnte es nichtmal ein PC-Rollenspiel geben, was nur eine gute Story hat und keine Loot&Pillage-Elemente?
Ein rollenspiel:
- wo ich nicht vor lauter Geldgier den Räubern ihre Kleidung ausziehe und sie beim nächsten händler verticke ... (mache ich im P&P ja auch nicht)
- wo Rüstungen mir nicht passen, wenn sie falsch geschnitten sind
- wo ich selbst Waffen nur dann mitnehme, wenn sie seeeehr wertvoll sind
- wo ich tote Gegner bestatten kann
- wo der normale weg zu waffen der händler ist
- wo Kleidung kaputt geht wenn man getroffen wird
- wo man Kleidung lieber neukauft, wenn sie zerschlissen ist, statt sie zu nähen (weil man sonst wie ein flickenteppich aussieht
- wo es auch normale Leute gibt, nicht nur wegelagerer, Händler, Ausbilder und wirte
- wo tiere mich nicht grundlos angreifen
- wo es nich nur wölfe, bären und löwen gibt, sondern auch singvögel, Hasen, rehe, Adler
- wo pflanzensuchen nicht genauso funktioniert wie plündern ...
- wo man essen und trinken MUSS um bei kräften zu sein
- wo man schlafen MUSS um bei kräften zu sein
- wo, wenn ich ungepflegt in der stadt ankomme, die Leute die Nase rümpfen (vor gestank) statt mir doofe floskeln anzubieten wie "Ihr sehr mir so aus, als wäret ihr ein guter schwertkämpfer"
- wo ich einen Entführungsfall nicht mal einen Monat verspätet lösen kann ...
Vielleicht fällt euch ja noch was ein ... oder vielleicht sucht ja noch jemand einen Berater für PC-Spieledesign ;)
Gruß
aiffilion
In Fall Out 2 ist es möglich, das ganze Spiel ohne einen einzigen Kampf zu lösen.Na DAS halte ich für ein Gerücht.
Die Grafik von Arcanum ist nicht die Beste.Das ist sehr diplomatisch ausgedrückt. Ich würde sagen sie sieht zum Kotzen aus. Dieser graubraune Brei auf Erdgeschoßhöhe hält mich davon ab dieses eigentlich hochgradig geniale Spiel zu spielen das ich hier in der Originalbox rumliegen habe. :'(
deine Vorschläge scheinen mir aber auch sehr ins Extrem zu gehen und ich kenne auch keine alten Spiele die die erfüllen. Am PC will ich keine Lebenssimulation spielen (was nicht heisst das ich nur auf das billige Hack'n Slay stehe).
Wenn PC-Rollenspiele auf den Markt kämen die das umsetzen, würden sie einen Großteil ihrer Kaüfer verlieren. Und das zu Recht!
Was ist das denn für ein Hartwurst Kram?
Aus meiner Sicht muss ein PC-Rollenspiel in erster Linie Adventure sein und nicht Ego-Shooter mit Schwert.[...]Ein Spiel mit soviel Tiefgang sollte sich nicht selbst darauf reduzieren ein facettenreiches Prügelspiel zu sein.Bei diesen beiden Dingen stimme ich dir völlig zu. Das ist auch der Grund warum ich Morrowind und Oblivion für unglaublich schlechte Spiele halte. Keines von beiden besitzt auch nur ansatzweise genug Atmosphäre und Storytiefgang das es mich nicht nach kurzer Zeit anöden würde.
- wo ich nicht vor lauter Geldgier den Räubern ihre Kleidung ausziehe und sie beim nächsten händler verticke ... (mache ich im P&P ja auch nicht)Geld ist Leben >;D
Ich hab jetzt mit sicherheit schon 200 Kreaturen in Oblivion getötet un dnoch nicht mal 1/10 der dungeons erledigt. Sag mir mal was dein Reiz daran ist, jetzt noch 2000 weitere zu erledigen. Das Ende bzw. der Plot würde mich ja interessieren, aber der Rest ist zunehmend langweilig. Ja es ist sogar noch nervig, weil man durch fehlklicks auf der Maus sterben kann und dann das nächste Savegame laden muss und nochmal von vorne anfangen. Ein Spiel mit soviel Tiefgang sollte sich nicht selbst darauf reduzieren ein facettenreiches Prügelspiel zu sein.
Würde sich denn jemand weigern ein Spiel zu kaufen, dass so einen Anspruch hat?
Eulenspiegel schrieb: Na DAS halte ich für ein Gerücht.
Eulenspiegel schrieb: Das ist sehr diplomatisch ausgedrückt. Ich würde sagen sie sieht zum Kotzen aus. Dieser graubraune Brei auf Erdgeschoßhöhe hält mich davon ab dieses eigentlich hochgradig geniale Spiel zu spielen das ich hier in der Originalbox rumliegen habe. :'(
Wie Teclador schon richtig sagte, ein PC-Spiel mit soviel HARTWURST würde doch niemand spielen wollen.Niemand? Aiffilion doch wohl schon... und ich kenne mindestens noch eine weitere Person, der da ebenfalls dabeiwaere. "Niemand" ist mE also ganz sicher falsch - dass es wenige waeren (und zu wenige fuer den kommerziellen Markt), mag trotzdem stimmen :-( .
Selber schuld, kann ich da nur sagen. Arcanum ist mal wieder ein sehr gutes Beispiel dafür, dass Grafik bei einem Spiel nicht alles ist. Ich gebe ja zu , dass die Grafik bei Erscheinen des Spiels veraltet war, aber zum Kotzen hat das trotzdem nicht ausgesehen.Was heisst selbst Schuld, ich hab mich ja bewusst an das Spiel herangetraut eben weil es prinzipiell ziemlich gut ist aber die Präsentation war leider die reinste Qual für mich. Dabei bin ich überhaupt kein Graphikfetischist, die Grafik muss die Atmosphäre und den Stil eines Spiels gut einfangen, dann reicht das.
Insgesamt finde ich es sehr,sehr schade und bedauernswert, dass es heutzutage keine Rollenspiele mehr gibt mit rundenbasierten Kämpfen.
Sie waren imho ein grosser Pluspunkt, man denke da z.B. an die guten alten DSA-Teile oder aber grade auch die hier genannten Fallout-Teile oder aber Arcanum. Der Kampf war nur halb so hektisch, aber nicht minder herausfordernd, und schlichtweg einfach die bessere Lösung.
Diese Spiele sind alles andere als Realismus-Garanten. Sie sind vielmehr genau das Gegenteil, eher als Wettbewerbsspiel anzusehen als als Simulationen einer fiktiven Welt. Es geht darum möglichst schnell möglichst gut maßenweise Gegner zu legen und ihre Drops zu kassieren, ums mal auf den Puntk zu bingen.
Deshalb sehe ich für solche Spiele wie du sie beschreibst keine Zukunft.
Gewisse Elemente, um die Spielwelt realistischer zu machen, ohne daß sie nerven, scheitern weniger an ihrer Umsetzbarkeit, sondern an der falschen Umsetzung: Natürlich ist es beispielsweise doof, wenn man vor Hunger oder Übermüdung plötzlich stirbt. Andererseits pflegen sich solche Tode langfristig durch Symptome anzukündigen, die man Spielern am Senken ihrer Werte verdeutlichen kann. Der Spieler wird schwächer, unkoordinierter, er torkelt, seine Sicht verschwimmt manchmal.
Für die heutigen PC-Rollenspieler hat sowas sicher nicht die große Zukunft, da diese sich ja mit "actiongeladenen" Spielen wohlfühlen. Ich denke da eher an ein neues Publikum.
Naja ... realistisch gesehen wird man ja nicht schwächer, wenn man mal einen Tag nix gegessen hat.
Woher soll diese neue Publikum bitte kommen? Wird das einfach so herbeigezaubert?
Das hört sich so an, als sei die Tendenz actionreiche Spiele zu spielen eine Unsitte der heutigen Spieler und keine allgemeine Präferenz was Spielstile angeht. Was soll da kommen? Der Uber-Rollenspieler?
Selbst unter der verhältnismäßig kleinen Gruppe der PnP Rollenspieler ist bei weitem nicht jeder daran interessiert solch einen Realismusgrad im Spiel integriert zu sehen.
ich sehe eben einfach nichtb warum, das was heute als uninteressant eingestuft wird, morgen plötzlich interessant sein soll. Ich sehe kein Problem bei der heutigen Spielerschaft, sondern bei der Art von Spiel die du beschreibst.
Ach und zu guter Letzt: Wer kommt eigentlich auf die Idee, dass durch "Realismus" (ich hasse das Wort...) automtisch ein mehr an Atmosphäre entstehen müsste?
Aber glaub' mir, wenn Du auch nur den halben Tag hochgradig körperlich aktiv bist und nichts gefuttert/getrunken hast, dann klappst Du schneller ab, als Du "Unterzuckerung" bzw. "Dehydrierung" sagen kannst.
warum gibt es Leute die zusätzlichen Realismus ablehnenWeil Realismus dem Spaß im Wege stehen kann und den Realismus eh keiner prüfen kann. Oder sag mir mal einer wie sich Magie auf den Alltag in einer Stadt auswirken würde. Sag mir mal einer, ob in einer Sci-Fi-Welt Zweidimensionale Klingen möglich wären. Um den Realismus zu beurteilen, müssten wir alle studierte Physiker, Soziologen, Antropologen und was weiß ich sein. Sind wir aber nicht. Es geht also nicht um den Realismus, sondern um die Illusion des Realismus. Und das primäre Ziel ist Unterhaltung. Wer mehr Realismus braucht um unterhalten zu werden ... ist ja okay. Aber i.A. glaube ich, dass Realismus kein Garant für Spielspaß ist.
Wer mehr Prügeln will kann das Spiel nochmal spielen!Imho: wer weniger prügeln will und eine gute Story braucht ist beim CRPG einfach falsch aufgehoben und sollte ein Adventure spielen. CRPGs haben nichts mit Rollenspielen zu tun. Beim Adventure liegt der Fokus auf der Story und es gibt weniger logische Fehler.
Aber glaub' mir, wenn Du auch nur den halben Tag hochgradig körperlich aktiv bist und nichts gefuttert/getrunken hast, dann klappst Du schneller ab, als Du "Unterzuckerung" bzw. "Dehydrierung" sagen kannst.Wo faengt bei Dir denn "hochgradig körperlich aktiv" an?
Hmm.. also selbst in China gibt es Essenspausen.Und wieviel Essenspausen hatte der durchschnittliche Galeerensklave um die Zeitenwende?
Und in der Türkei nehmen auch die allerwenigsten schwer arbeitenden vollständig am Fasten teil.Und im Iran vor 500 Jahren?
Und da ist auf jeden Fall Wasser trinken soviel man will erlaubt.
Und im Iran vor 500 Jahren?
Zu dem Thema Weil Realismus dem Spaß im Wege stehen kann und den Realismus eh keiner prüfen kann.
Oder sag mir mal einer wie sich Magie auf den Alltag in einer Stadt auswirken würde.
Imho: wer weniger prügeln will und eine gute Story braucht ist beim CRPG einfach falsch aufgehoben und sollte ein Adventure spielen. CRPGs haben nichts mit Rollenspielen zu tun. Beim Adventure liegt der Fokus auf der Story und es gibt weniger logische Fehler.
Bisschen OT, aber: Wo faengt bei Dir denn "hochgradig körperlich aktiv" an?
Wenn ich mal einen vorsichtigen Blick ueber den Tellerrand des "Jetztzeiteuropaers" hinauswerfe, finde ich ziemlich viele Zeiten und Ort, wo Mittagessen als solche eher exotisch gewesen waeren oder halt nicht immer drin
bis heute haben es ganze Voelker zur Gewohnheit, 30 Tage am Stueck nichts zu essen und zu trinken, solange es hell ist, auch im Sommer, wo die Tage nicht nur lang, sondern auch heiss sind.
Und die kriegen keineswegs Urlaub dafuer; auch die Baustellen muessen weiterbetrieben werden. Ich stell' mir das alles andere als spassig vor, aber die Leute klappen (soweit ich weiss) nicht reihenweise zusammen oder torkeln nur noch halbblind in der Gegend rum, wie sie nach Deiner Theorie eigentlich muessten, oder?
EDIT: Man beachte Wörtchen "würde", es geht niemand ernsthaft davon aus das der Duke noch in diesem Jahrundert zurückehrt, oder?
Ja - wir reden hier aber nicht vom Zelebrieren von Hartwurst-Essen ...hab ich aber so empfunden.
Ein Modell wie es sich auswirken könnte kann man sehr wohl entwickeln und ich finde das auch wesentlich stimmungsvoller als die situation dass alles was hinterher unschlüssig bleibt begründet wird mit: "Magie".Klar kann man das. Nach monate- bis jahrelangen Soziologiestudien. Wenn's reicht. Sonst ist es, wie erwähnt, nur die Illusion eines Realismus und wenn du mit einem Soziologen spielst und der sich beschwert bist du in die eigene Falle gelaufen, denn die Gesellschaft, die du als realistisch empfunden hast war dann doch noch nicht einmal ansatzweise realistisch.
Das ist derzeit in der Tat richtig. Wollen wir einen Thread aufmachen: Was mich an Computeradventures stört ... dann sag ich dir warum die mir nicht so passen.:o ähhhh... lass mal. So war das nicht gemeint. ;)
Es muss doch einen Kompromiss geben:Es gibt viele davon und auch Oblivion ist einer. Nur gefällt er dir nicht. Mir übrigens auch nicht.
Vom Adventure:
- Story
- Logik
- Bodenständigkeit (im Gegensatz zu Oblivion wo das Böse nicht mehr erschreckt, sondern nur noch nervt)
Vom CRSP:
- Flexibilität (man kann gehen wohin man will)
- Fertigkeiten (die Tür geht nur auf, wenn man auch mit dem Dietrich umgehen kann)
- Kampf (ab und zu muss ich auch mal ein Monster töten, aber nicht andauernd)
- Ausrüstung
Und dann eben noch die Softfaktoren, die ich oben beschrieben habe ... ich finds sehr dämlich, wenn die Designer mir eine lebende Welt vorspiegeln, indem Passanten meinen "Ihr seht mir wie ein wahrer Alchimist aus". Gegen diesen dämlichen Dialog hat offensichtlich auch keiner was ... und er war gedacht als Bonus für Realimus.Das ist deine Interpretation. Ich seh das eher als Bonus für Stimmung.
Wenn sie stattdessen mir aus dem Weg gehen, weil meine Kleidung Blutdurchtränkt ist und ich erstmal im Gasthaus einkehren muss um mich zu waschen und neu anzukleiden, dann finde ich ist das wesentlich stimmungsvoller.Beim ersten Mal. Beim zweiten Mal auch? Und beim Dritten? Spätestens beim hundertsten Mal geht es dir nur noch auf den Sack. Weil Realismus alleine keine Stimmung trägt. Schönes Beispiel: Baldur's gate. Es ist realistisch wenn Leute gähnen. Aber ich will's nicht hören! Echt nicht. Ich hab's auch deswegen in die Tonne getreten (und wegen vielem anderen).
Hinterfrägst du die physikalischen Grundlagen eines Sci-Fi-Rollenspiels?
Du sprichst davon, dass es keine Hartwurst sein soll.
Der Begriff "Hartwurst" ist so bekloppt, schwammig und nichtssagend wie es nur geht.
Beim ersten Mal. Beim zweiten Mal auch? Und beim Dritten?
Features und Gimmicks die dem Realismus dienen dürfen keine Arbeit nach sich ziehen.
Wenn meine Kleidung jetzt blutig wird, und ich dann plötzlich nicht mehr mit NSCs vernünftig reden kann bevor ich mich gewaschen habe, nervt das auch spätestens nach dem 5. Mal.
Ich würde die Kämpfe auf 10% reduzieren. Nämlich 90% sind ebenfalls nur Nervfaktor (Arbeit, wie oben geschrieben). Wer fühlt sich bei Oblivion nicht von den zahlreichen Oblivion-Toren angeödet? Es ist doch immer das selbe. Und genauso die Wegelagerer: Nicht realistisch und nerven nur, wenn man von A nach B will. Ein paar speziell platzierte würden es auch tun.
Ist er, ich kenne das Wort eigentlich nicht ... und ich finde es wirt hier vornehmlich als Totschlagargument benutzt.
Ein weiterer Punkt warum sowas eigentlich nicht so ins Gewicht fallen sollte: Ich würde die Kämpfe auf 10% reduzieren. Nämlich 90% sind ebenfalls nur Nervfaktor (Arbeit, wie oben geschrieben). Wer fühlt sich bei Oblivion nicht von den zahlreichen Oblivion-Toren angeödet? Es ist doch immer das selbe. Und genauso die Wegelagerer: Nicht realistisch und nerven nur, wenn man von A nach B will. Ein paar speziell platzierte würden es auch tun.Und genau da ist der Knackpunkt. Nervfaktoren müssen natürlich raus. Aber das, was du als Nervfaktor empfindest, ist für andere der heilige Gral. Dein Verlangen nach Realismus ist für mich zum Beispiel nicht nachvollziehbar.
finde ich ...
Nein es beschreibt sehr treffend eine grassiernde Krankheit im PnP Rollenspielbereich. Und du möchtest die jetzt noch in die PC Welt tragen. Nein, danke.Jaaaa! Supergeil! Mehr davon! Anderer Leute Spielweise als Krankheit bezeichnen finde ich super. Und lass mich raten: DU hast die Medizin. ::)
Um zu sagen das die grassiert, müsste man erstmal definieren wo die anfängt schädlich zu werden.:o
Und das tut schließlich jeder für sich selbst.
Es gibt sicher in diesem Forum eine Menge Leute die Sachen früher als Hartwurst und störend empfinden als ich, und sicher auch viele die es später tun.
Kein Mensch überlebt 30 Tage ohne Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme.Auch wenn es darum bisher überhaupt nicht ging, ist das so wohl sachlich falsch (ich kann Dir notfalls auch bei Gelegenheit noch halbwegs vertrauenswürdige Quellen liefern). Nicht bei körperlicher Arbeit, aber unter anderen Umständen durchaus schon. Ich halte jedenfalls nicht alle entsprechenden Berichte für unglaubwürdig (nur die meisten, zugegebenermassen, deshalb hilft auch keine Internetrecherche bei der Suche nach Fallbeispielen).
Selbst in der Fastenzeit wird den Anhängern keiner Religion die Aufnahme von Wasser verwehrt (Ausnahme: Ein Initiations-Ritus sieht Halluzinationen durch Dehydrierung vor.). ...Was die Zeit angeht, hätte ein ruhiges (oder wiederholtes) Lesen meines Textes Dir verraten, dass ich das hineingeschrieben habe, Du kannst Dich also bezüglich dieses Punktes wieder abregen. Und was die Praxis angeht: Eine Kollegin von mir isst und trinkt nichts, solange es im Ramadan hell ist. Sie geht in der Zeit aber weiter zur Arbeit (wie hier ueblich eher mehr als 12 Stunden pro Tag) und achtet darauf, nicht zu schlapp zu wirken, damit ihr Chef (Japaner) keine schlechte Meinung von ihr bekommt. Und sie ist Wissenschaftlerin und kann es sich nicht leisten, einen Monat lang Müll zu produzieren; sie muss also schon etwas anständiges leisten, auch wenn sie fastet...
Die wohl strengsten Bestimmungen hat der Ramadan, und selbst dort darf man nach Einbruch der Dunkelheit Wasser und Nahrung aufnehmen; die Enthaltsamkeit gilt nur am Tage. Außerdem wird während dieser Zeit nicht gearbeitet, denn der Strenggläubige verbringt diese Zeit im Gebet und mit Lektüre des Koran.
Ab dem frühen Mittelalter wurden Rudersklaven in der zivilen Seefahrt teilweise bewußt karg gehalten, weil sie lediglich untertützend zum Segeln tätig und somit entbehrlich waren. Außerdem waren es Sträflinge, und ihr Tod auf der Ruderbank war gewissermaßen nur die aufgeschobene Hinrichtung.Der Unterschied zwischen "aufgeschobener Hinrichtung" und "Hunger-/Durst-Delirium nach 8 Stunden" ist Dir aber schon klar?
Auch wenn es darum bisher überhaupt nicht ging, ist das so wohl sachlich falsch (ich kann Dir notfalls auch bei Gelegenheit noch halbwegs vertrauenswürdige Quellen liefern).
Eine Kollegin von mir isst und trinkt nichts, solange es im Ramadan hell ist. Sie geht in der Zeit aber weiter zur Arbeit (wie hier ueblich eher mehr als 12 Stunden pro Tag) und achtet darauf, nicht zu schlapp zu wirken, damit ihr Chef (Japaner) keine schlechte Meinung von ihr bekommt. Und sie ist Wissenschaftlerin und kann es sich nicht leisten, einen Monat lang Müll zu produzieren; sie muss also schon etwas anständiges leisten, auch wenn sie fastet...
Der Unterschied zwischen "aufgeschobener Hinrichtung" und "Hunger-/Durst-Delirium nach 8 Stunden" ist Dir aber schon klar?
Der menschliche Körper kann viel mehr ab und ist um einiges leistungsfähiger, als der "Jetztzeiteuropäer" sich offenbar so vorstellen kann. Ist ja auch demütigend, dass andere so viel mehr aushalten als man selbst (wenn auch bei deutlich reduzierter Leistungsfähigkeit in anderen Bereichen). Trotzdem wird man das nicht alles pauschal als Lügen und Phantastereien abtun können, nur um sich so etwas wie die eigene Scham nicht eingestehen zu müssen...
Antwort bitte per privater Mitteilung, da das Ganze hier sehr off-topic ist.Mach doch nen eigenen Thread draus. Ich finds interessant. :)
Dreckiges Aventurien? Hm ja kenne ich. Wiederum die Frage was bringt mir mehr Realismus?
Ich meine das mag sicherlich für einige Leute interessant sein. Dir scheint es ja auch sehr wichtig zu sein.
Weniger Monster, weniger Schätze, weniger Magie = mehr Spass ???
Wenn du mal wie ich Rollenspiel (und Powergaming) bis zum Erbrechen praktiziert hast, merkst du auch, dass es keinen Spaß macht D&D-like zu spielen.
Oh ja. Probier mal ein P&P-ABenteuer für 1. Stufe mit einem 20. Stufe Helden zu spielen. Erhöhe die Anzahl der Gegner so, dass es genauso schwierig ist. Wenn du mehr spaß dabei hast ... solltest du das immer tun ;)
Das wieviel Millionste mal wird jetzt dieses Thema diskutiert?
Reine "Rollenspiele" im Fantasybereich bedienen nunmal den Mainstream, weil der auch mainly die Kohle hat, mit der sich diese Firmen finanzieren. Die P&P Gemeinde reicht nunmal nicht als Kostenträger dafür.
Diese Spiele sind NICHT auf Realitätsgetreue ausglegt (auch wenn es meines Wissens in einigen Kulturen Metallbögen gegeben haben soll).
Danke für dies Einsicht. Ich schreibe grade mal an WotC, dass sie doch möglichst bald DND einstellen sollen, da das Spiel ja offensichtlich keinen Spass macht und eine weiterer Vertrieb deshalb wenig sinnvoll ist.
Also erstens solltest du lesen was ich schreibe. Hast du D&D bis zum Erbrechen gespielt? Offensichtlich schon, sonst würdest du kein Urteil dazu geben. Frage mich nur, warum du dann immer noch spielst ... Kotzsucht?
Drittens, was machen die meisten, die D&D-like gespielt haben und denen es nicht mehr gefällt? Sie hören einfach auf und sagen dann: "Rollenspiele, ist doch langweilig".Zum Teil muss ich dir da Recht geben, es ist zwar richtig, daß man D&D auch so und so und so spielen kann, wie Chiungalla schrieb, ich kenne jemanden der spielt "D&D grundsätzlich nur als Intrigenabenteuer".... ne ist klar. Das ist aber alles sehr hypothetisch.
Ruhig Brauner!
Ich mag D&D ja auch nicht gerade.
Trotzdem akzeptiere ich das D&D nen durchaus spielbares Rollenspielsystem ist *zähneknirsch* und das man es nicht nur auf eine Art und Weise spielen kann. Wenn man es bei einem guten Spielleiter spielt, kann man mit den D&D-Regeln genau die gleiche Art von Abenteuern spielen wie mit DSA, Midgard oder Earthdawn.
Wenn Du dazu tendierst D&D nur auf eine Art und Weise zu spielen, wie Du denkst das man D&D spielen muss, dann ist das Dein Problem und kein Fehler des Systems.
Nichtsdestotrotz ist der Hintergrund (nicht die Regeln) sehr Hack&Slay-artig präsentiert.
Wäre mir bei D&D noch nicht besonders ins Auge gestochen.
Hast Du dafür vielleicht ein paar Beispiele an denen das deutlich wird
Was ich immer süß finde, ist das propagieren von Statfreien/armen RPG systemen im PnP Bereich. Aber wenn's Richtung PC geht, dann will man das auf einmal. Dabei ist praktisch, fast jedes PC Spiel, ein Rollenspiel. Man schlüpft in die Rolle von etwas, was man so nicht erleben kann oder will (Man hängt ja an seinem Leben). Nur so, um mal zurück zum Thema zu kommen.
ich rede noch von den guten alten SN und N360 Zeiten *Schwelg in Erinnerungen*
Scheiß neumodischer Kram, das NES und die dazugehörigen Zelda-Teile waren der Hit! Du Jungspund! :korvin:Is' gut Opa! Iss deinen Brei und ab ins Bett! *Joke*
Und ich hab mal mit Stock und Steinen die Nachbarskinder gejagt, Rechenmaschinen ? Neumodischer Schnickschnack... das ändert aber Recht wenig am Topic an sich.Aufrechter Gang? Neumodischer Schnickschnack ~;D
Aufrechter Gang? Neumodischer Schnickschnack ~;DÄh. Nein. Dann lieber tot überm Zaun hängen.
Wenn CRPG für den RPGler wegen der KI zum KO wird und der PC wegen IRQ-Problemen schlapp macht empfiehlt sich die WM im TV. ;)
Weder Adventures noch CRPGs bieten die unendlichen Möglichkeiten, die bei einem Rollenspiel nun einmal drin sind. Das eine hat mit em anderen nichts zu tun.
Aber die Anzahl der Charakterwerte hat überhaupt nichts damit zu tun.
Dann gibt es noch die Ego Shooter, bei denen der Schwerpunkt auf Atmosphäre und nicht beim Ballern liegt. - Als Beispiele seien hier Half Life oder Deus Ex genannt.
Welches Half Life hast du denn gespielt? Das, was ich hatte war ein reines Ballerspiel. Renn rum und kille soviele Gegner wie möglich.1) Deswegen habe ich ja auch Ego Shooter geschrieben.
Es gab null Interaktionsmöglichkeiten.Stimmt. Ich habe auch nie Gegenteiliges behauptet. Ich sagte: "Half Life ist atmosphärisch."
Da kannste gleich Hitman mit in die Liste nehmen. Das Spiel ist um einiges RPG mässiger als das völlig überbewertete Half Life und bietet mehr Handlungsfreiheit.Hitman kenne ich nicht.
Sobald es überhaupt Charakterwerte gibt, spricht die gesamte Fachpresse von "Rollenspielelementen", aber Du meinst diese hätten mit der Einstufung als Rollenspiel nichts zu tun?Ja:
Bei einem Adventure geht es darum, Rätsel zu lösen.Bei einem CRPG auch.
Bei guten Adventures gibt es auch noch eine witzige Story.Bei CRPGs auch
Es geht bei Adventure NICHT darum, dass man möglichst große Handlungsfreiheit hat.?? Ansichtssache
Es geht bei einem Adventure NICHT darum, dass man Immersion betreibt.Das widerspreche ich mal heftigst.
Die imho besten Adventures stammen von Sierra und Lucas Arts. Und davon kann ich besonders die Monkey Island Reihe empfehlen. Mitunter das beste Adventure, dass ich je zu Gesicht bekommen habe. - Obwohl die Immersion oder Handlungsfreiheit praktisch bei Null liegt.Zunächst einmal gratuliere ich zu deinem guten Geschmack. :D Und dann möchte ich auf Fahrenheit verweisen (wenn es nur später nicht so doof würde), wo ich einen hohen Anteil an "Dabeisein" vorfand. (Immersion finde ich ist ein doofes Wort)
Bei CRPGs geht es darum, Pen&Paper so gut es geht zu simulieren.Da bin ich einfach ganz anderer Meinung.
Während beim Adventure hemmungloses Railroading betrieben wird, erweckt man bei moderneren CRPGs zumindest den Anschein, dass der SC Entscheidungsfreiheit hat. (Entweder man arbeitet für die eine Partei, oder man hintergeht sie.)Es gibt Adventures die mehr verschiedene Ausgänge bieten als so manches CRPG und damit mehr Einfluss der Spielfigur / des Spielers.
Für einen Ego-Shooter fehlen dort trotz manigfaltiger Tötungswerkzeuge die nötige Gegnerpräsenz und das typische Gegnerverhalten, welche in Shootern für rasante Spannung sorgen.Also bei mir hatte Deus Ex für extrem viel Spannung gesorgt.
Man kann das komplette Spiel schaffen, ohne einen einzigen Gegner durch Waffeneinsatz töten/zerstören zu müssen.Naja, zumindest drei Gegner musst du töten:
Zudem hat das Spiel immens viele Rollenspiel-Elemente, da man seinen Charakter durch die Wahl der Implantate und die Erhöhung diverser Fertigkeiten in sehr gegensätzliche Richtungen entwickeln kann, die wiederum ein gänzlich anders Herangehen an die Problemlösung im Spiel erfordern.Das wiederum macht für mich kein Rollenspiel aus.
Es gibt Adventures die mehr verschiedene Ausgänge bieten als so manches CRPG und damit mehr Einfluss der Spielfigur / des Spielers.Ich habe schon mehrere Adventures gespielt. Und bisher haben sich alle Adventures durch Railroading ausgezeichnet:
Also bei mir hatte Deus Ex für extrem viel Spannung gesorgt. Das Verhalten der Gegner ist auch nicht sooo viel anders, als bei normalen Ego Shootern.Das ist ein unzulässiges Argument, weil ich ja gerade die Definition des "normalen Ego-Shooters" debattiert wird. ;)
Naja, zumindest drei Gegner musst du töten: [...]Okay, ich war unpräzise: Du mußt sie nicht im Sinne eines Shooters töten.
Aber OK: Alles in allem kann man das Spiel mit sehr wenigen Toten durchspielen. Aber trotzdem geht es primär darum, Gegner zu umgehen/töten um so vorwärts zu kommen. Das ist für mich sehr Ego Shooter mäßig.Aber Du hast die Wahl, wie Du es spielen willst. Klar, ein wenig shooter-lastig geht das durchaus, aber für eienen echten Ego-Shooter reicht es schon deshalb nicht, weil die Waffenwirkung und der Munitionsverbrauch gegenüber der Realität nicht geschönt ist, wie sonst üblich, sondern sogar herabgesetzt. Beispielsweise stecken, wenn Du keinen präzisen Kopftreffer landest, selbst normale Gegner locker ein volles Magazin aus dem Sturmgewehr weg, und selbst bei bester Ausbildung mußt Du beim Raketenwerfer warten, bis das Ziel sauber anvisiert ist. Du kannst also nicht flott von Deckung zu Deckung durch die Level flitzen und Gegner umnieten. Wenn Entwickler den Waffeneinsatz so verkomplizieren, ist das ein eindeutiges Zeichen dafür, daß sie keinen Shooter im Sinn hatten.
Das wiederum macht für mich kein Rollenspiel aus.Wenn Du Deinen Charakter gezielt entwickeln kannst, wenn die Wahl Deiner Worte den Ausgang von Gesprächen beeinflußt und wenn Deine Taten bestimmen, wie Deine Umgebung auf Dich reagiert ist das - bei aller Vereinfachung - astreines Rollenspiel. Du verkörperst eine veränderlichen Charakter und interagierst mit Deiner Umgebung.
Das würde ich eher als Taktik-Elemente bezeichnen, wie man sie auch in Commandos hat.Und auch "Commandos" ist kein Shooter. Bei "Deus Ex" würde ich von einem Genremix sprechen; nicht umsonst haben sich schon die Spielezeitschriften mit der Einordnung schwer getan und sich zum Schluß auf Ego-Shooter geeinigt. Und das wohl eher deshalb, weil dieses Genre gerade zu der Zeit auf dem Höhepunkt seiner Popularität war.
weil die Waffenwirkung und der Munitionsverbrauch gegenüber der Realität nicht geschönt ist, wie sonst üblich, sondern sogar herabgesetzt. Beispielsweise stecken, wenn Du keinen präzisen Kopftreffer landest, selbst normale Gegner locker ein volles Magazin aus dem Sturmgewehr weg, und selbst bei bester Ausbildung mußt Du beim Raketenwerfer warten, bis das Ziel sauber anvisiert ist. Du kannst also nicht flott von Deckung zu Deckung durch die Level flitzen und Gegner umnieten.also gerade bei UT oder Quake halten Gegner mal locker eine Rakete oder Shotgunsalve mitten ins Gesicht aus, wenn das nicht herabgesetzt ist, weiss ich auch nicht. Und trotzdem würde niemand behaupten das reiche bei den beiden Spielen nicht für einen Ego Shooter.
Aber ich musste noch nie wirklich tagelang überlegen, wie man einzelne Sachen miteinander kombiniert, damit es endlich weitergeht. (Bei einem guten Adventure gehört das dagegen zum guten Ton.)Ultima IV: kombinieren von Zaubersprüchen aus Zutaten und Formeln. Hat mich lange gefesselt (war aber nicht spielentscheidend).
Immersion im Adventure:Hab ich schon geschrieben: Fahrenheit. Aber auch bei The longest journey wäre das möglich. Oder Silent Hill, oder, oder... Adventures sind nicht immer Comichaft.
Bei welchem Adventure hast du denn Immersion betrieben?
Du sagst, bei CRPG geht es nicht darum, Pen&Paper so gut es geht zu simulieren.CRPGs zeichnen sich soweit dadurch aus, dass du Werte hast, deine Figur leveln kannst (im Idealfall sogar ausrüsten) und Gegner klatschst. So zumindest scheint der allgemeine Sprachgebrauch zu sein. Wenn man die Handlung dabei vernachlässigen kann und viele Gegner in kurzer Zeit geklatscht werden, dann spricht mann wohl von einem Action-RPG. Aber keiner erwartet von einem CRPG ein PnP zu simulieren. Ein Sportspiel versucht ja auch nicht den Sport zu simulieren, sondern ihn möglichst spaßig rüberzubringen. Sozusagen keine Translation sondern Interpretation. Lediglich Simulatoren versuchen etwas zu simulieren. Und dafür sind sie ja auch so dröge, wie sie nun einmal sind.
Dann schreib doch einfach mal, um was es deiner Meinung bei CRPG geht, und um was es bei Adventures geht.
Ich habe schon mehrere Adventures gespielt. Und bisher haben sich alle Adventures durch Railroading ausgezeichnet:Yep. Railroading ist klassisch für Computerspiele mit Handlung. Das CRPG Ultima IV z.B. bot alle Möglichkeiten und Freiheiten, die man nun haben kann (ich glaube es gibt kein Rollenspiel mit mehr Freiheit). Aber die Haupthandlung, das "Ende" sozusagen, die ist im Programm nun einmal verankert. Auch wenn es Millionen Wege gibt, diese Handlung voranzutreiben. Das sind die Grenzen des PCs.
Aber falls du ein gutes Adventure mit alternativen Enden kennst, würde ich es gerne spielen.Hmm...
also gerade bei UT oder Quake halten Gegner mal locker eine Rakete oder Shotgunsalve mitten ins Gesicht aus, wenn das nicht herabgesetzt ist, weiss ich auch nicht.
@Yerho: in UT kommen auch jede Menge normale Personen vor.
Stell' Dir einfach mal "Quake" (beliebiger Teil) vor, wo Du maximal 5 Punkte Health und 10 Punkte Armor haben kannst. Ein Ego-Shooter wäre das nicht mehr - oder zumindest nicht für lange, da man maximal um zwei Ecken kommt. ;)
Ausnahme: Man legt es auf Realismus an, doch dann ist üblicherweise auch gleich eine starke taktische Komponente enthalten, die das Spiel überhaupt erst spielbar macht. Und dann ist es kein reinrassiger Shooter mehr.
Stell' Dir einfach mal "Quake" (beliebiger Teil) vor, wo Du maximal 5 Punkte Health und 10 Punkte Armor haben kannst. Ein Ego-Shooter wäre das nicht mehr - oder zumindest nicht für lange, da man maximal um zwei Ecken kommt. ;)
Sieh's ein: Trefferpunkte sind kein Argument.Das hab ich auch schon versucht ;D