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Pen & Paper - Rollenspiel => Archiv Eigenentwicklungen => Pen & Paper - Eigenentwicklungen => Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau => BASIS - Projekt => Thema gestartet von: Droderont am 1.02.2007 | 01:29

Titel: [-2- Konzeption] Grundkonsens: Was wollen wir machen?
Beitrag von: Droderont am 1.02.2007 | 01:29
Da ich nicht der Meinung bin, dass das bisherige Rohkonzept zu unserem Spiel soweit abgeschlossen ist, dass man nicht weiter darüber reden muss, möchte ich die Diskussion mit diesem Artikel wieder eröffnen und weiter fortführen.

Zudem halte ich es für praktisch, diesen Thread als Sammelplatz für alle allgemeinen grundsätzlichen Entscheidungen zu nutzen, damit Neueinsteiger ins Projekt sich einen schnellen Überblick verschaffen können, was bereits an Entscheidungen gefallen ist und was nicht.

Die ersten Diskussionen zum Grundkonzept befinden sich v.a. im Thread Smalltalk! (http://tanelorn.net/index.php/topic,33181.0.html). SdÄ nennt diesen Teil des Entwurfsprozesses im Übersichtsthread zum Projekt (http://tanelorn.net/index.php/topic,33422.msg618315.html#msg618315) "Brainstorming", ich würde es gerne "Konzeption" nennen und verwende dazu ein Threadbenennungsschema passend zur Thread-Ordnung (http://tanelorn.net/index.php/topic,33422.msg618317.html#msg618317).

Der Rest des Artikels listet zuerst alle Dinge auf, auf die wir uns bereits geeinigt haben - zumindest meinem Eindruck nach, Korrekturen sind jederzeit willkommen - danach folgen die offenen Punkte und zum Schluß eine Änderungshistorie, die neu hinzugekommene offene Punkte sowie Beschlüsse u.ä. enthält.



Beschlossene Punkte


Den obigen Text findet man so ähnlich schon in einem meiner Artikel im Smalltalk-Thread (http://tanelorn.net/index.php/topic,33181.msg616033.html#msg616033). Weitere Dinge, die wohl alle als beschlossene Sache ansehen:




Offene Punkte




Änderungshistorie

Titel: Re: [-2- Konzeption] Grundkonsens: Was wollen wir machen?
Beitrag von: Dom am 1.02.2007 | 08:58
So, mal die Fragen beantworten:
Dom
Titel: Re: [-2- Konzeption] Grundkonsens: Was wollen wir machen?
Beitrag von: Preacher am 1.02.2007 | 09:36
Für die anderen Genres: Ich glaube eher nicht.
Wenn ich dazu auch mal als unbeteiligter was von der Seite Einwerfen darf: Insbesondere für Horror ist imho ein "hartes ARS" ungeeignet.
Ist natürlich auch immer iene Frage der Herangehensweise, aber Horror lebt für mich stark vom eintauchen in die Situation, von der Identifikation mit dem Charakter, von mitfühlen mit dem Charakter.
Und das wird echt schwierig, wenn man Bodenpläne vor sich liegen hat und anfängt, Modifikatoren zu berechnen und Trefferpunkte abzuwägen. Das kann zwar auch spannend sein, erzeugt aber eine ganz andere Art von Spannung.

Ein System, das sowohl klassisches ARS als auch immersiven Horror unterstützt wäre imho eine eierlegende Wollmilchsau und an sich ziemlich unmöglich - da gälte es also bereits Kompromisse einzugehen. Oder aber, man bringt im Horror-Hintergrundteil ein spezielles Einführungskapitel, das allen Spielern konkrete Hilfen an die Hand gibt, wie eben dieser Hintergrund mit dem System umzusetzen ist.

Was ich sagen will: Das exakt gleiche System ist nicht für alle Hintergründe geeignet - es muss also für jeden Hintergrund spezifische Anpassungen erfahren. Wenn Ihr das schon angedacht hattet, dann vergesst diesen Eintrag und macht einfach weiter ;)
Titel: Re: [-2- Konzeption] Grundkonsens: Was wollen wir machen?
Beitrag von: Dom am 1.02.2007 | 12:49
Wenn ich dazu auch mal als unbeteiligter was von der Seite Einwerfen darf: Insbesondere für Horror ist imho ein "hartes ARS" ungeeignet.
Ist natürlich auch immer iene Frage der Herangehensweise, aber Horror lebt für mich stark vom eintauchen in die Situation, von der Identifikation mit dem Charakter, von mitfühlen mit dem Charakter.
Ja, so habe ich mir das auch gedacht.

Was ich sagen will: Das exakt gleiche System ist nicht für alle Hintergründe geeignet - es muss also für jeden Hintergrund spezifische Anpassungen erfahren. Wenn Ihr das schon angedacht hattet, dann vergesst diesen Eintrag und macht einfach weiter ;)
Japp, gut, dass du das so sagst. Der (um genau zu sein: mein) Plan ist, ein relativ abstraktes Grundsystem zu machen und davon dann entsprechend abzuleiten und zu spezialisieren. Im Optimalfall werden wir dreimal dasselbe System haben, dass alle Genres perfekt unterstüzt --- damit ist aber eher nicht zu rechnen. Momentan gehe ich davon aus, dass sich sogar die Attribute unterscheiden. Ist vielleicht bei Fantasy die reine Körperkraft sehr wichtig und als einzelnes Attribut aufgeführt, spielt diese vielleicht in einer hochtechnischen Welt eine untergeordnete Rolle und verschwindet in "Fitness". Auch kann ich mir vorstellen, dass die Konfliktpunkte bei Fantasy sowas wie Lebensenergie ist, in Horror aber irgendwelche Wahnsinnspunkte o.ä., die man evtl. gar nicht mehr zu regenerieren sind.

Dom
Titel: Re: [-2- Konzeption] Grundkonsens: Was wollen wir machen?
Beitrag von: Droderont am 2.02.2007 | 00:32
@Hendrik: Mit der eierlegenden Wollmilchsau gebe ich dir recht - und schliesse mich Doms Idee von "Grundsystem + auf Spielstil zugeschnittenen Spezialisierungen" gern an.

@Dom: Wie ich das so sehe, liegen wir beide sehr dicht beieinander - ich kann mir fast meine eigene Antwort schenken. So wie ich es deute, stecken in deinen Artikeln auch die Antworten auf meine Fragen im Spielstilthread (http://tanelorn.net/index.php/topic,33459.0.html) drin (Spielstile: "Ja klar, nutzen wir doch schon." Welche wollen wir nehmen: "Mehrere - ARS für Fantasy, bei Horror kommts auf den Hintergrund an.").



Gruß
Uwe
Titel: Re: [-2- Konzeption] Grundkonsens: Was wollen wir machen?
Beitrag von: Dom am 2.02.2007 | 13:16
Ich bin bisher davon ausgegangen:

Warum? Dann kann sich ein Anfänger, der von Spilstilen ja erstmal keine Ahnung hat, für ein Genre entscheiden und nach dem entsprechenden Heft/File greifen und losspielen.

Den Begriff Space Opera hatte ich absichtlich nicht benutzt, weil ich mir nicht sicher bin, ob alle das gleiche darunter verstehen.

Dom
Titel: Re: [-2- Konzeption] Grundkonsens: Was wollen wir machen?
Beitrag von: Droderont am 2.02.2007 | 23:21
Die Spielstil/Hintergrund-Kombinationen werden in getrennten Publikationen veröffentlicht

Mein bisheriger Eindruck war, es solle ein Buch für alles werden. Pro Hintergrund eine Publikation hat neben dem von dir genannten Punkt, dass Leute genau nach ihrem bevorzugten Genre greifen können, natürlich auch den Vorteil, dass man den Aufbau pro Band deutlich vereinfacht, man hat z.B. keinen Ärger mit verschiedenen Regelvarianten in einem einzigen Band o.ä.

Von daher schließe ich mich dir an und habe meine Liste offener Punkte entsprechend abgeändert - schließlich können wir beide das ja nicht allein entscheiden. Es muss aber jetzt entschieden werden, gerade weil es auch auf die Regelgestaltung Auswirkungen hat.

Die Bereiche Regeln/Hintergrund/Abenteuer/Publikationsaufbau haben nun mal Abhängigkeiten zueinander, die man jetzt klären muss, sonst kann es nicht sinnvoll weitergehen. Daher mein Appell an alle anderen Beteiligten:

Bitte äussert euch, auch zu den anderen offenen Punkten.


Gruß
Uwe