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Medien & Phantastik => Multimedia - Software & Betriebsysteme => Multimedia => Linux/Unix => Thema gestartet von: Hr. Rabe am 13.04.2007 | 08:52
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Moin,
Ich hab da ein kleines Problem und hoffe nun daß da jemand Ahnung von hat. ;D
Ich bin gerade dabei, meine alte IDE Platte gegen eine größere SATA Platte auszutauschen.
Ich benutze eine Fedora 6 Distribution, in der ich schon einiges rumgefummelt habe, weshalb ich die Installation nicht verlieren will.
Ich habe also auf der neuen Platte eine ähnliche Patritionsstrucktur aufgebaut wie auf der alten. Der Plan war, den kompleten Kram einfach von a nach b zu schaufeln und gut ist.
Denkste!
Da die neue Platte nicht am IDE Port hängt, wird sie von Linux als special device (/dev/sda) erkannt. Wäre ja kein Problem, ändert man halt kurz die Einträge in der /etc/fstab, /etc/mtab und die Grub Einstellungen und ab dafür.
Aber:
Fedora mappt die Standard-Devices (/, /boot, /home, etc.) nicht per direktem Eintrag des Devices (z.b. /dev/hda7 / ...
) sondern per Label. Also: LABEL=/dev/hda7 / ...
Ich mußte dann bemerken, daß diese Labels auch im boot image für grub verwendet werden, weshalb mir der Startup ziemlich schnell absemmelt.
Ich habe jetzt gestern 3 Stunden gesucht und stehe ein wenig auf dem Schlauch. Wo zum Geier speichert Fedora diese Label-Zuordnung ab?
*verwirrtbin*
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Wo stehen diese Zuordnungen? In grub.conf und fstab? Oder scrollt das über den Bildschirm?
Robin
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Ersteres.
Allerdings sind es wie gesagt keine festen Zuordnungen sondern Labels die irgendwo im System initialisiert werden.
Wo ??? Keine Ahnung :verschwoer:
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Alles was ich jetzt aus dem Kopf weiß, ist, dass diese Label bei der Formatierung der Partitionen gesetzt werden, die Info liegt also irgendwo auf der Platte (da diese Label auch bei der Neuinstallation etc. erkannt werden) und nicht in einer Datei.
Was musst du denn retten? Reicht es eventuell das Home-Verzeichnis (oder die Partition) rüberzuziehen?
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Ich habe mal danach gegooglet. Red Hat scheint diese beim Partitionieren gesetzten Labels zu verwenden. Wenn die neue Platte aus Red Hat heraus partitioniert wurde, sollten die entstandenen Partitionen auch Labels besitzen. Welche das sind, kann man mit dem Programm e2label herausfinden, etwa so:
e2label /dev/sda1
Wie das genau funktioniert, weiß ich nicht und kann es auch hier nicht nachvollziehen, weil ich kein RH habe, aber e2label scheint das verantwortliche Programm für diese Änderungen zu sein und soll auch zum Editieren benutzt werden können. Alternativ tune2fs. Vielleicht helfen die manpages dazu weiter.
Quelle: http://linux.derkeiler.com/Mailing-Lists/RedHat/2005-01/0026.html
Robin