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Pen & Paper - Spielsysteme => D&D - Dungeons & Dragons => Pathfinder/3.x/D20 => Thema gestartet von: Medizinmann am 28.11.2007 | 14:33
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Hallo zusammen
Ich habe 5 Spielerinnen in meinem Bekannten/RPG Kreis und keine scheint D&D richtig zu begreifen.OK,2 sind Anfängerinnen,aber trotzdem....
Woran kann das liegen,wie kann Ich es Ihnen näherbringen?
mit verzweifeltem Tanz
Medizinmann
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Sind sie totale Anfängerinnen oder nur bei D&D?
Und was genau verstehen sie nicht?
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vielleicht etwas banal, aber gib ihnen doch mal die wichtigsten Regeln aus dem Core Rulebook zum lesen. >;D
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viel spielen, wenig regeln benutzen und ständig alles, was noch an regeln anfällt, geduldig wiederholen.
manche lernen es übrigens auch nie, egal, welches system sie spielen. habe jahrelang mit solchen gamerinnen gezockt. regeln interessieren sie einfach nicht, schon gar nicht die eigenständige regellektüre. das ist aufgrund meiner erfahrungen aber nur eine nüchterne feststellung ohne abwertung, denn das spiel selbst lief mit den meisten der frauen trotzdem gut.
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Sind sie totale Anfängerinnen oder nur bei D&D?
Und was genau verstehen sie nicht?
2 sind richtige RPG Newbies,die anderen 3 sind schon länger dabei,nur halt nicht bei D&D .
Sie können die Regeln als ganzes nicht richtig.....Assimilieren :D
Ich spiele mit der einen SR4, mit 2 anderen Egel,sie spielen auch Ars Magica,GURPS,alles mögliche.
ich verstehe das nicht.Die D&D Regeln sind doch so einfach....??
HokaHey
Medizinmann
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Manchmal hat man einfach eine Aversion gegen bestimmte Regeln, da kann man schwer was dran ändern. Gemäß dem Motto "wir müssen nur wollen", dann klappt das auch mit dem neuen Regelsystem.
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Die englischen D&D3-Regeln waren so ziemlich das deutlichste Regelwerk dieses Umfangs das ich bisher gelesen habe, durch die Unmengen an Zusatzbaenden wird es aber etwas unuebersichtlich.
Mein Tipp:
In den ersten Runden NUR Zeug aus den Grundregeln (PHB, DMG, MM, evtl. noch das Grundbuch des Settings - falls vorhanden) nutzen und die Spieler nicht mit tonnenweise Zusatzbuechern ueberfahren.
Am Besten die anderen Buecher erstmal komplett ignorieren. Nicht mal drauf verweisen, dass es in Zusatzbuch X eine Regelung gibt die genau das macht was man will. Das kann man alles irgendwann spaeter noch machen.
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meinst du wirklich "nicht verstehen"?
also "hö? W20+Skill gehen SG? Rall' ich nicht."
mit vielen Regeln haben sie ja offensichtlich kein Problem (siehe SR4) sonst würde ich sagen es liegt am Umfang, was ich völlig verstehen könnte. Niemand braucht 500 Regelseiten um RPG zu spielen aber viele meinen das.
oder meinst du eher, sie verstehen den Zen von D&D nicht wirklich? Das kann ich gut nachvollziehen. Steht halt nicht jeder auf Regeln für reines Monster hacken und für alles andere Freeform >;D
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Eine unserer Gamerinnen wußte nach 2 Jahren wöchentlicher Kampagne noch nicht, wie man einen Fertigkeitswurf macht. Da muß man dann kapitulieren. Geht aber, solange sie sonst mitspielt. Ein Problem ist nur, daß man als SL ja auch damit rechnet, daß die Spieler das Potential ihrer SC ausnutzen. Und sowas geht dann schnell schief, wenn selbst einfachste Dinge vergessen werden.
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Ich führe Leute zumeist in Rollenspiele ein, indem ich Regeln bei den ersten Sitzungen komplett weglasse und die Leute selten mal nen W6 werfen lasse. Ohne Regeln lernen die Leute aber schon einmal, eine Rolle ohne unnötigen Firlefanz zu spielen, denn das scheint mir einerseits insgesamt das entscheidende Element zu sein und erfordert andererseits ne gewisse Lockerheit, die nach meinem Eindruck durch Regeln bisweilen gehemmt wird.
Den W6 nehme ich, weil den alle kennen und im Ergebnis einschätzen können. Wenn dann intellektuell eine Verbindung hergestellt ist zwischen Würfelwurf, Charakterfähigkeit und Ergebnis, nehme ich die ersten Regeln dazu.
Danach führe ich dann sukzessive jedes Mal einen neuen Regelkomplex ein, wenn ich den Eindruck habe, dass der Rest nun sitzt. Klappt bislang eigentlich ziemlich gut, hatte allerdings seit rund 3 Jahren als SL keine Einsteiger mehr in Runden dabei.
EDIT: Schließe mich übrigens meinen Vorpostern an. Mein Eindruck ist ebenfalls, dass Frauen tendentiell weniger Wert auf Regeln und mehr Wert aufs eigentliche Rollenspiel legen. Frauen mit reinem Gamismusinteresse habe ich lustigerweise noch nie erlebt. Gibts bestimmt auch, erscheint mir aber selten - im Gegensatz zu Männern ;-)
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Mein Tipp:
In den ersten Runden NUR Zeug aus den Grundregeln (PHB, DMG, MM, evtl. noch das Grundbuch des Settings - falls vorhanden) nutzen und die Spieler nicht mit tonnenweise Zusatzbuechern ueberfahren
Mach Ich doch.
Wir arbeiten im Augenblick nur mit dem 3.0er PHB
Sie haben Grundklassen(1 ist Druidin,eine andere Ranger1/Wizard4) wir spielen auf Krynn.aber wenn alle anderen auf Prestigeklasse umsteigen,kanns haarig weerden .
Mein Char ist ein intermediate Silverdragonblooded Sorcerer,der demnächst zum Dragon Descendant wird(dank Ariadnes Tips) eine Spielerin macht jetzt schon :o wenn Ich alleoine nur mit den normalen Sorcerer Fähigkeiten ankomme.Wie soll das erst später werden ?
mit Drachentanz
Medizinmann
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Es gab mal das Buch "D&D for Dummies". Ist zwar auf Englisch, aber vielleicht wäre das was für die Spielerinnen
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Hast Du sie denn einfach schon mal gefragt, wo denn bitteschön das Problem liegt? ;)
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D & D ist einfach ein Haufen Arbeit, und die Regeln basieren mehr auf einer spielinternen als auf einer settinginhärenten Logik. Sie sind nicht einfach mit gesundem Menschenverstand und weiblicher Intuition zu verstehen oder herzuleiten.
Außerdem muß man sich mit dem System beschäftigen, wenn man wirklich etwas reißen will. Je höher der Skill in "D&D"-Fu, desto mehr rockt auch der Char. Und das liegt eben auch nicht jedem / jeder.
Aber mal ne Frage: Wie zieht man aus dem 3rd. Ed. PHB einen intermediate Silverdragonblooded Sorcerer, der demnächst Dragon Descendant wird? :o
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Hast Du sie denn einfach schon mal gefragt, wo denn bitteschön das Problem liegt? ;)
ich habe Sie noch nicht gefragt,beobachte aber eine generelle Unkenntniss der Regeln.Grundsätzliches(W20+Skill= Ergebniss dem SL sagen) sind schon drin,aber wenn es anfängt mit beidhändigem Kampf(wie soll es erst werden,wenn Sie einen BAB von +6/+1 ---> +4/+4/-1 haben) Zauber oder Feats,fangen Sie an zu schwimmen.
Bei den beiden Newbs ist das ja noch verständlich,aber die 3 anderen :-\ Seuffz
mit traurigem Tanz
Medizinmann
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das klingt ganz so, als wären die frauen überfordert, weil sie nicht bei null (also 1 ^^) angefangen haben. wäre vielleicht besser gewesen, dass sie sich erstmal an 4 zauber pro tag + 2 feats gewöhnen, und dann suxesive den regelapperat erlernen.
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Ja also ... Zweihändiger Kampf erkläre ich meinen 7-Jahre-AD&D-Vetaranen noch jedes Mal ... FALSCH!
Kann es sein dass deine Ansprüche zu hoch sind? Wenn ich Frauen in der Runde habe (v.a. wenn sie eine Mehrheit bilden), dann passe ich meinen Spielstil ihren Qualitäten an. Die meisten Damen (vorsicht, gefährliche Verallgemeinerung) stehen eher auf soziale Interaktion. Wie wär's, wenn die Bedingung um ein Monster zu killen nun mal nicht ist, dass man unbedingt Manöver X oder Verzauberung Y verwenden muss, sondern dass man wichtige Inforamationen auf raffinierte Weise aus NSCs rauskitzelt? Natürlich kann man auch auf die Spieler ganz Individuell eingehen.
(Wobei ich zugeben muss, dass die für mich interessantesten Frauen trotzdem die sind, die keine Probleme mit Regeln haben, aber das ist ein anderes Kapitel! ;))
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Aber mal ne Frage: Wie zieht man aus dem 3rd. Ed. PHB einen intermediate Silverdragonblooded Sorcerer, der demnächst Dragon Descendant wird? :o
Indem man als Elfen Sorcerer anfängt. ;D
Ich selber habe ja das ein oder andere Buch(Unearthed arcana z.B.) und Prestigeklassen sind eine Angestrebte veränderung.
Eine der Spielerinnen will auch später Incantatrix werden,die andere Arcane Archer.aber wenn noch nichtmals die Basics "drin "sind....
Hough!
Medizinmann
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aber wenn noch nichtmals die Basics "drin "sind....
... muss ich als ewiger Kritiker leider vermuten, dass diese Entscheidungen nicht ganz deren eigene Idee war --- was wiederum bereits ein intrinsischer Motivationshemmer sein könnte, denn wer das Ziel nicht versteht hat zwangsweise Probleme mit der Motivation.
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das klingt ganz so, als wären die frauen überfordert, weil sie nicht bei null (also 1 ^^) angefangen haben. wäre vielleicht besser gewesen, dass sie sich erstmal an 4 zauber pro tag + 2 feats gewöhnen, und dann suxesive den regelapperat erlernen.
eine hat bei LVL 3 angefangen,die anderen beiden bei LVL 4(Krynn kampagne). 2 weitere Spielerinnen sind zwar nicht in unserer jetzigen Krynn Runde,hatten aber die gleichen Probs
HougH!
Medizinmann
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aber wenn es anfängt mit beidhändigem Kampf(wie soll es erst werden,wenn Sie einen BAB von +6/+1 —> +4/+4/-1 haben) Zauber oder Feats,fangen Sie an zu schwimmen.
Damit haben aber auch erfahrenere Spieler oefters mal Probleme.
Hast du ihnen die genaue Herleitung der Modifikationen mal genau erklaert?
-6/-6 wenn man mit zwei Haenden kaempft
-4 auf die "Offhand" wenn man keine Ambidexterity hat (ihr spielt ja noch nach 3.0, oder?) => -10/-6 ohne Ambidex
je +2/+2 wenn die Offhandwaffe klein/light ist und/oder man TWF hat
Ist doch recht einfach. ;D
Bei den beiden Newbs ist das ja noch verständlich,aber die 3 anderen :-\ Seuffz
Hat Shadowrun inzwischen BAB, mehrfache Angriffe oder aehnlich komplexe TWF-Regeln?
Bloss weil jemand ein bestimmtes System kennt/spielt heisst es noch lange nicht, dass er auch gleich alle anderen Systeme (schon gar nicht wenn die andere Regelwerke verwenden) k(o)ennen muss
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viel spielen, wenig regeln benutzen und ständig alles, was noch an regeln anfällt, geduldig wiederholen.
manche lernen es übrigens auch nie, egal, welches system sie spielen. habe jahrelang mit solchen gamerinnen gezockt. regeln interessieren sie einfach nicht, schon gar nicht die eigenständige regellektüre. das ist aufgrund meiner erfahrungen aber nur eine nüchterne feststellung ohne abwertung, denn das spiel selbst lief mit den meisten der frauen trotzdem gut.
Das kann ich nur bestätigen. Es gibt für mich nichts schlimmeres als mich mit einem Regelbuch hinzusetzen und mir die trockenen Kampfregeln reinzupauken bis ich sie auswendig kann. Ich hab mir immer das Hintergrundmaterial rausgesucht. Sowas wie die Forgotten Realms und schöne Beschreibungen, das war meine Welt. Aber Regeln? PFUI TEUFEL!
Entweder ich hab sie durch jahrelange Anwendung gelernt, oder aber mein wandelndes Regellexikon (Edorian) benutzt. ;D
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Also ich kenn auch die Einstellung, dass Spieler gar keine Regeln kennen wollen (mal abgesehen vom Grundmechanismus). Viele wollen einfach ihren Charakter spielen und neue Supertalente ingame kennenlernen und nicht durch outime Regelwerk lesen sich aneignen. Als SL sollte man die Einstellung schon auch respektieren und den betreffenden Spielern dadurch keinen Nachteil reindrücken. Rollenspiel zeichnet sich für nicht dadurch aus, den eigenen Charakter am besten optimieren zu können. Wobei für die SPielart D&D eventuell nicht das geeigneste Spiel ist ;).
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naja vielleicht liegt es nicht an den Regeln, sondern an Deiner Erklärung derselbigen?
Oder ggf ist das Interesse doch nicht so groß wie nach aussen dargestellt?
Ansonsten... Rückspultaste drücken und bei 0,0 wieder anfangen ::)
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eine hat bei LVL 3 angefangen,die anderen beiden bei LVL 4(Krynn kampagne). 2 weitere Spielerinnen sind zwar nicht in unserer jetzigen Krynn Runde,hatten aber die gleichen Probs
Aha. Ich hatte mal eine OGL-Kampagne auf Stufe 4 angefangen und das war eine ganz schlechte Idee. Nach einem Abbruch und einem Neubeginn auf Stufe 1 waren die Fähigkeiten der Charaktere noch sehr überschaubar und auch die Herausforderungen einfacher, da konnte man sich besser einfinden. Und mit jedem Stufenaufstieg des Charakters lernt man dann auch wieder ein klein wenig dazu.
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naja vielleicht liegt es nicht an den Regeln, sondern an Deiner Erklärung derselbigen?
Oder ggf ist das Interesse doch nicht so groß wie nach aussen dargestellt?
Ansonsten... Rückspultaste drücken und bei 0,0 wieder anfangen ::)
Es ist nicht das interesse. Das interesse ist da. Es geht einfach nur darum das es viel schöner ist etwas vor dem geistigen Auge zu sehen oder "tatsächlich" zu erleben anstatt sich am anfang bestimmte Talente rauszusuchen und zu sagen "So die kann mein Charakter jetzt."
Es gibt Regeln die sollte man als SL wissen und die kann ich auch aber bei bestimmten Dingen will ich nichtmal das meine Spieler davon Kentniss haben. Da kommen die nur auf dumme Gedanken ;)
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Aha. Ich hatte mal eine OGL-Kampagne auf Stufe 4 angefangen und das war eine ganz schlechte Idee. Nach einem Abbruch und einem Neubeginn auf Stufe 1 waren die Fähigkeiten der Charaktere noch sehr überschaubar und auch die Herausforderungen einfacher, da konnte man sich besser einfinden. Und mit jedem Stufenaufstieg des Charakters lernt man dann auch wieder ein klein wenig dazu.
Ich hoffe nicht,das wir nochmal von Vorn anfangen müssen. Unser SL hat grosses mit uns vor(Epische Schlachten,etc
ist halt Krynn ;)) und einige(Ich )sind seit Anfang an dabei.Die Mädels kamen halt später dazu und da wir schon auf St 3und 4 waren,wollten wir sie nicht auf LVL1 hinterherhinken lassen(D&D ist bei St 1-2 so tödlich !)
HougH!
Medizinmann
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Die Mädels kamen halt später dazu und da wir schon auf St 3und 4 waren,wollten wir sie nicht auf LVL1 hinterherhinken lassen(D&D ist bei St 1-2 so tödlich !)
Und die Option mit den beiden Maedels (evtl. auch den anderen Spielern) erstmal ein paar "Einstiegsrunden" zu machen bis sie nicht nur von den Charakteren sondern auch von Spielerwissen auf der Stufe angekommen sind auf der ihr spielt habt ihr nicht ueberlegt?
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wir hatten erst einen ganz schlechten SL (Thema Railroading und SL-Willkür) der wurde abgewählt.Inzwischen haben wir einen neuen SL und machen jetzt eher atmosphärischens Spiel .In der Zwischenzeit sind die Spielerinnen dazugekommen.Der Sl kümmert sich um das Abenteuer und Ich nehme die Mädels unter meine Fittiche .Wiel Ich merke,das Sie probleme mit den Regeln haben,hab Ich hier hgepostet.ich kann zwar die Regeln Ad Hoc erklären,denke aber, es ist besser,wenn Sie sie von sich aus verstehen.Ich habe noch ca 2-3 Lvl
Zeit(bei 1x Monat spielen) bis die ersten Prestigeklassen anliegen und dann noch ca 2Lvl bis es haarig werden könnte.
Hough!
Medizinmann
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Nicht wirklich...
Wenn sie jetzt schon mit den Basics Probleme haben (vgl. dein Hinweis dass sie vom reinen Sorcerer "ueberrascht" sind) wird das auf hoeheren Stufen nicht besser sondern eher schlimmer.
Anders als bei anderen Systemen ist Regelkenntnis ein ziemlicher Einflussfaktor in D&D.
Drueck einem Spieler der die Regeln nicht kennt einen Charakter Stufe X in die Hand und ein Spieler der die Regeln kennt und einen Charakter mehrere Stufen drunter hat koennte durchaus gute Chancen haben den "wegzuputzen" (ob jetzt im Zweikampf, an "Spotlights" oder wie auch immer)
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ch kann zwar die Regeln Ad Hoc erklären,denke aber, es ist besser,wenn Sie sie von sich aus verstehen.
Also ich weis ja nicht wie du das siehst, aber ich verstehe etwas besser und leichter wenn ich es auch erklärt bekomme. Auswendig lernen kann jeder, ob man es versteht ist eine andere Geschichte, und wenn du es nicht erklärt bekommst dann wird dat auch nie was mit dem Verstehen... ;)
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ich verstehe das nicht.Die D&D Regeln sind doch so einfach....??
Nein. Sind sie nicht. Und wenn ich das sage, will das was heißen.
Der Grundmechanismus wurde hier angesprochen. Nimm nen W20 und addier was dazu. Aber was? Da gibts Angriffswürfe, Rettungswürfe, Fertigkeitswürfe, Caster Level Checks, wo dann jeweils diverse Modifikatoren eingehen, von denen aber aus jeder Gruppe immer nur der höchste gilt.
Das hat alles gute Gründe, wenn man die Designüberlegungen dahinter kennt, aber wer das nicht weiß - das schließt viele Möchtegern-Rollenspielautoren ein - versteht nicht, warum z.B. Nahkampf keine Fertigkeit ist. (Zugegeben, dass immer der Agierende würfelt, aber gegen Zauber der Angegriffene, ist inkonsequent und wird in der nächsten Edition behoben.)
Und dann haben wir noch gar keine Charaktere gebaut. Allein die Tabellen mit den Klassenfähigkeiten sind schon kompliziert. Ich meine nicht, die Fähigkeiten selber, sondern die Tabellen mit BAB, Saves und Fähigkeiten. Und dann kommen da noch die verschiedenen präferierten Fertigkeiten dazu und Feats muss man auch noch wählen usw.
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Stimmt. Deswegen ist D&D nunmal so ein beliebtes Nerd-Spiel. Seine Geheimnisse enthüllen sich nur den cleveren Eingeweihten. ;)
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Kann man so und so sehen, wie es ja auch sone und sone gibt
;)
Aber... Wird das jetzt wieder eine "D&D ist total gut/schlecht/unwichtig/famos" - Diskussion?
:-\
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Immerhin besser als eine "Frauen sind total doof, denn sie verstehen kein D&D" Diskussion. >;D
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Hätte ja auch eine "Manche SL/Spieler sind total ´doof´, denn sie verstehen keine Frauen" - Diskussion werden können.
Oder "Wer D&D nicht versteht, muß aber nun wirklich mal total ´doof´ sein."
Oder sowas eben. Das wäre heiß hergegangen.
Muß ja nicht immer das arme D&D treffen...
:D
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Also, D&D ist weiss Gott kein einfaches Spiel. Je nach SL kann Regelkenntnis hilfreich oder essentiell sein.
In Anbetracht dessen, dass bei euch ein Aufstieg von 1 bis 4 einem Mt. Everest gleich kommt ::) schlage ich "Einzeltutoriat" vor. Entweder als Gespräch beim Kaffee über das Spiel, Ziele etc. oder als 1-on-1 Session mit Plot-Inhalten. Ich wähle da meist den Kaffee. 1-2 Stunden sollten reichen, im Bedarfsfall wiederholen.
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genau zu der Idee bin Ich auch gekommen,die Mädels auf einen Kaffee mit Charaktererklären
einzuladen ;) ;D.
Jupp,werd Ich so machen
HeyaHeyaHeya
Medizinmann
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Ich denke eher, das das ein Fall der Ansprüche ist, die man stellt.
D&D ist nunmal. wie 1of3 geschrieben hatte, alles andere als simpel. Besonders wenn man die ganzen Sonderregeln, Zusatzbüchern, Zaubern, Feats, Spezialfähigkeiten usw mit rein rechnet, die es da auch bei Stufe 4-5 gibt. Du kannst beim besten Willen nicht erwarten, das sich die Ganzen in kürzester Zeit erklären. Besonders nicht, wenn du mit ihnen Pläne für ihre Charaktere bastelst, wie sie optimale Chars in ihren Prestigeklassen (hey, ich bin auf den Namen gekommen!) werden.
Das soll nicht böse klingen, aber für mich liest sich die Sache, als ob ein D&D-Crack auf ein paar blutige Anfängerinnen prallt - eine Kollision von Welten
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Wenn man sich jetzt schon extra mit Mitspielern treffen muss, um Regeln zu erklären, stimmt da irgendwas nicht. wtf?
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haben wir früher(im letzten Jahrtausend) immer gemacht und bei den Damen mache ich das gerne wieder ;D
Hokahey
Medizinmann
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Wenn man sich jetzt schon extra mit Mitspielern treffen muss, um Regeln zu erklären, stimmt da irgendwas nicht. wtf?
Was stimmt denn da nicht? Wenn ich neue Spieler hab dann treff ich mich mit denen um ihnen das Spiel zu erklären. Neulinge haben in der Regel nunmal keine Bücher, geschweige denn Würfel oder Charakterbögen. Dann trifft man sich halt, erklärt erst mal worum es geht, macht einen Charakter und erklärt dem Spieler dabei auch noch die Regeln.
Was ist denn daran so verwerflich sich extra zu treffen um die Regeln zu erklären? Wenn derjenige die Bücher nicht hat, und es nur einen Satz gibt und ich sie als SL brauche und daher nicht rausgeben kann, ist das doch nichts schlimmes.
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In meiner D20 Runde habe ich gerade den Spielern so eine Art "Spicker" gemacht, auf denen jeweils die Regeln für Kräfte und Feats ihrer Charaktere in Kurzform aufgenommen sind... und Kräfte/Feats, bei denen man normalerweise noch rumrechnen muss, schon für den Charakter berechnet sind. Macht es auf jeden Fall übersichtlicher.
Käme so etwas, vielleicht zusammen mit einer allgemeinen Regelzusammenfassung (wobei das ja bei D&D gar nicht so arg viel ist), für deine Damen in Frage?
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Ich habe auch mit den Handouts (http://theothergamecompany.com/stuff-handout.htm) und leeren Karten (http://theothergamecompany.com/stuff-cards.htm) (bzw. auch den billig gekauften ausgefuellten) gute Erfahrungen gemacht.
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Mal zu meinen Erfahrungen mit Frauen am Spielertisch.
Wir sind Rollenspieler, strahlende Helden in noch mehr strahlenden hochglanz Rüstungen! Verschrieben der Hilfe von den Schwachen und Armen - und jene Jungfrau, welche von Drachen oder Regelwerken bedroht werden.
F: "Wie würfel ich die Probe?"
M: "Nimm einfach den W20, Liebes"
F: *würfel*
M: "29, Liebes"
F: "ok - danke"
F: "Warum bin ich immer ich schleichen so schlecht? *grml*"
M: "Schau, da gibt es ein paar Stiefel *zack*"
F: "Hilft mir jemand beim Charakter"
M1: "Ja"
M2: "Ja"
M3: "Ja"
M4: "Ja"
Warum sollten also Frauen Regelwerke erlernen? Sie bekommen meistens die Hilfe die sie brauchen und niemand erwartet von einer Frau, das sie alleine zurecht kommt. Während hier Männer viel eher den Drang haben sich zu beweisen.
Viel zu häufig nehmen wir ihnen die Arbeit aber auch von vorneraus ab, warum eigentlich? Warum sollen sie sich nicht selbst durch "Mensch und Maschine" / "Arsenal" / "Rigger"-Handbuch arbeiten? mit einem "Quelle"-Katalog kommen die meisten Frauen auch bestens zurecht.
Spicker sind eine gute Idee und selbst bei vielen Männer nicht verkehrt. Und wenn die Frage zum dritten mal gestellt wird am Abend, lasst die Dame einmal raten, was es den sein könnte. Das hilft bei mir meistens (bei beiden Geschlecht).
Grüße Deadman
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Mal zu meinen Erfahrungen mit Frauen am Spielertisch.
Wir sind Rollenspieler, strahlende Helden in noch mehr strahlenden hochglanz Rüstungen! Verschrieben der Hilfe von den Schwachen und Armen - und jene Jungfrau, welche von Drachen oder Regelwerken bedroht werden.
Ok, ich stimme dir hier voll zu.
Warum sollten also Frauen Regelwerke erlernen? Sie bekommen meistens die Hilfe die sie brauchen
Naja, ich hab auch schon das Experiment gemacht und eine sehr hübsche Dame mit den Regeln im Regen stehen gelassen. Da ging schon mehr, da selbst Erarbeitetes auch besser im Gedächtnis bleibt. Das "Aber" kommt im letzten Absatz.
Ausserdem gibt es Ausnahmen — und wie schon gesagt, die sind mir die Liebsten. (http://www.bad-data.net/~douglas/pics/love.gif)
und niemand erwartet von einer Frau, das sie alleine zurecht kommt.
Offensichtlich erwarten es alle, haben ihr Imponiergehabe dann aber nicht im Griff! Tja, selber schuld. Nicht mein Problem.
Während hier Männer viel eher den Drang haben sich zu beweisen.
Genau. "Uh Uh Uuuuh!" Manchmal hasse ich mich für mein Geschlecht. Wir sind so niedere Lebensformen. :-[
Viel zu häufig nehmen wir ihnen die Arbeit aber auch von vorneraus ab, warum eigentlich? Warum sollen sie sich nicht selbst durch "Mensch und Maschine" / "Arsenal" / "Rigger"-Handbuch arbeiten? mit einem "Quelle"-Katalog kommen die meisten Frauen auch bestens zurecht.
Und genau das ist der Punkt: Arsenal interessiert sie nicht in dem Masse wie die Produkte von Quelle. Ich habe mich mal auf eine D&D-Shopping-Tour mit einer elfischen Magierin einigermassen vorbereitet; es ging dabei darum, möglichst representativ auszusehen, um mit dem lokalen Bigboss einen guten Deal zu reissen, und das hiess, Kleider, Schmuck und alles zu kaufen, mit dem sie sich Verhandlungsvorteile verschaffen konnte: Die Dame ging ab wie sonstwas, und da sie an der Materie interessiert war, spielte sie ihre Rolle auch noch mit Bravour. Nicht nur während dem Shopping, sondern auch später bei der Verhandlung. Und ich habe ihr nichts geschenkt!
Also, ich muss leider sagen: Unsere Regelwerk sind von Männern für Männer geschrieben, und das funktioniert halt nicht. Da haben die Frauen keine Schuld.
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Was ist denn daran so verwerflich sich extra zu treffen um die Regeln zu erklären? Wenn derjenige die Bücher nicht hat, und es nur einen Satz gibt und ich sie als SL brauche und daher nicht rausgeben kann, ist das doch nichts schlimmes.
Regeln sollten aus meiner Sicht derart einfach sein, dass man sie während des Spiels erlernen kann. Wenn die Gruppe sich schon öfter getroffen hat, und die Leute immernoch Probleme mit den Regeln haben, würde ich mir Gedanken bezüglich der Regeln machen bzw. ob diese zu der Gruppe passen. Ich pass doch nicht die Spieler an die Regeln an, sondern umgekehrt, schaue welche Regeln zur Gruppe passen.
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Diskussionen zum Thema "Wie viele Regeln sollte ein Rollenspiel haben?" (o.ae.) bitte in eigenem Thread.
Danke.
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Regeln sollten aus meiner Sicht derart einfach sein, dass man sie während des Spiels erlernen kann. Wenn die Gruppe sich schon öfter getroffen hat, und die Leute immernoch Probleme mit den Regeln haben, würde ich mir Gedanken bezüglich der Regeln machen bzw. ob diese zu der Gruppe passen. Ich pass doch nicht die Spieler an die Regeln an, sondern umgekehrt, schaue welche Regeln zur Gruppe passen.
Auch wenn Ich jetzt als Chauvi verschrien werde. die männlichen Mitspieler haben überhaupt keine Probleme
(aber von den 3 Spielerinnen ist eine eine totale newbie und die andere spielt nicht so häufig,da sind schonmal 1-2 Monate zwischen den Sessions) es ist ,wie weiter oben angeschnitten auch eine Frage des Interesses.Ich versuche einfach,den Mädels die Angst zu nehmen und das interesse zu wecken
hough!
Medizinmann
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Ich behandle Spieler so wie Spielerinnen. Dieses "LiebesSchatziMausi" mit großer Nachsicht und ständiger Rücksicht und testosterongesteuerter Hingabe geht mir nämlich gegen die Strich. Regelkenntnisse sind mir dabei nicht so wichtig, aber Charakterkönnen sollte schon bekannt sein, denn sonst kann man auch gleich ohne Regeln und SC spielen. Und wenn es um die Regeln geht, dann helfe ich stets wieder gerne nach. (Manchmal eben auch mit einem feisten Spruch...)
Fairerweise muß ich aber anmerken, daß wir nur mit den Basisregeln spielen und auch da vieles weglassen. Außerdem sind die eigentlich regellastigen Kämpfe selten und mehr action- als regellastig. Somit kommt es bei uns wohl gar nicht erst zu verzweifeltem Nichtverstehen. Einige wenige Spielerinnen meiner Gamerlaufbahn lernten es zwar nie, aber solange sie ordentlich mitspielten, war es mir gleich.
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Achso.Mitspielen tun Sie.Das Abenteuer ist spannend.der SL toll,alle bringen sich ein.
hough!
Medizinmann
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wenn sie dann noch ihre sc kennen, ist doch alles "fast" bestens.
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Ich habe auch mal versucht, meiner Mädels-Runde ein komplexes System nahe zu bringen. Die Mädels haben das schlicht nicht angenommen, am Ende haben wir einfach das System gewechselt.
D&D ist darauf ausgelegt, dass ein ständiger Kontakt mit den Regeln stattfindet. Nur über Regelkenntnis und -anwendung kommt man zum Erfolg. Ich bin zwar kein D&D-Experte, aber das weiß jeder und es wurde ja hier im Thread schon erklärt. Und falls noch irgendwelche Zweifel bestehen, das hier (http://tanelorn.net/index.php/topic,38280.0.html) sollte sie ausräumen.
Medizinmann, vielleicht magst du noch etwas mehr über den Inhalt eurer Kampagne berichten. Nach dem, was du bisher beschrieben hast, scheinen die Spielerinnen sich durchaus für den fiktionalen Inhalt zu begeistern: Sie identifizieren sich mit ihren Charakteren, bringen sich mit Ideen ins Spiel ein, nehmen die Atmosphäre auf und tragen zu dieser bei. Sie scheinen auch nicht grundsätzlich dumm oder des Rechnens nicht mächtig zu sein, wenn sie Systeme wie GURPS verstanden haben. Trotzdem haben sie offenbar wenig Lust, sich mit den D&D-Regeln auseinander zu setzen.
Was ist der Unterschied zwischen D&D und GURPS? Achtung, gefährliches Second-Hand-Wissen: GURPS-Regeln haben einen direkten Bezug zum fiktionalen Geschehen. Wenn ich die Dragonlance Chronicles gelesen habe, kann ich mir überlegen, was für einen Charakter ich spielen will, diesen in Prosa beschreiben, und jemand der die Regeln kennt kann mir helfen, genau diesen Charakter in Attribute, Fertigkeiten, Vor- und Nachteile umzusetzen. Im Spiel kann ich mich in die Spielsituation hinein veretzen und mir überlegen, was ich eigentlich tun möchte, und der Spielleiter sagt mir dann, was ich dafür würfeln muss, fertig. (Ich hoffe, das stimmt, ansonsten ersetze GURPS durch ein beliebiges anderes System, bei dem das so funktioniert.)
D&D ist anders: Da muss ich mich von dem „Bild im Kopf“ lösen und anhand meiner Regel-Kenntnis entscheiden, was ich tun will. Ausgangspunkt meiner Entscheidung ist die Regelmechanik, nicht die fiktionale Situation. Provokant gefragt: Kann es sein, dass deine Mitspielerinnen dieser anderen Herangehensweise einfach nichts abgewinnen können, und es daher weiter so handhaben wie bisher, nämlich einfach aufgrund der fiktionalen Situation entscheiden und die Regeln links liegen lassen? Aus schlichtem Desinteresse?
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Die Behauptungen finde ich völlig unhaltbar, auch ohne die nächste, sinnlose "Welches System ist das tollste und spielbarste überhaupt (nämlich nur meins!)" - Diskussion herauflangweilen zu wollen. Ich habe schon mit vielen Frauen zusammengespielt, und jene, die Interesse auch an ein paar Regeln hatten, kamen ebenso mit D&D wie Earthdawn, Shadowrun oder Blablubb gut klar. Und die anderen Frauen scheiterten schon an den PP&P-Regeln. Manchen lagen die einen Systeme mehr, anderen wiederum andere, weiteren eben gar keine. Wie bei Männern auch.
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nix anderes hat Lordchen doch gesagt an sich, nur etwas hilfreicher formuliert meiner meinung nach
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Eigentlich nicht. Es ist mitunter ein Systemvergleich, der GURPS als "rollenspielnäher" (und daher frauenkompatibler) herausstellt und D&D mal wieder vorwiegend als Regelcrunchersetting. Und abgesehen von der Zweifelhaftigkeit dieser Aussage trifft ein Hinweis auf verschiedene Systeme meiner Meinung nach nicht den Kern des Problems mit der Crunchabneigung vieler Frauen. Somit fand ich das nicht sonderlich hilfreich. In diesem Fall fanden die Frauen GURPS offensichtlich verständlicher, aber das trennt D&D nicht von Frauensympathien ab, wie ich aus eigener Erfahrung weiß.
Und daß ein anderes System eine andere Spielweise bedingen kann, ist ja nun nicht sonderlich neu.
Aber vielleicht habe ich es auch falsch verstanden...
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ich hab das nun eher so verstanden, dass Vermi hier nicht unbedingt auf System und Crunch in erster Linie abhebt sondern sagt
"Überprüfe die motivation und Zielsetzung deiner Spieler und vergleiche sie mit dem System, das du benutzt um die Hemmschwelle, sich auf das system einzulassen, herabzusetzen"
Und wenn das system zu den Spielerinnen-wünschen inkompatibel ist, muss man eben ein anderes nehmen. mit rechnen und Crunch scheinen die ja kein problem zu haben, aber sie wollen ihre Ideen und Setting-Vorstellungen vielleicht direkter transportieren und ausdrücken, als es D&D unterstützt
edit : und Vermi nicht immer in allen Details zu verstehen ist keine Schande... ich bin mir auch immer unsicher, ob ich seine Posts richtig interpretiere ::)
Aber egal, ich mach's trotzdem ;D
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Dem kann man natürlich zustimmen, denn man sollte einer Gruppe kein ungeliebtes System aufdrängen. Aber das ist ja ebenfalls keine neue Erkenntnis. Richtig: Hier ging es eigentlich um D&D und die spezielle Gruppe, die es nicht spielen will. Ich bin nur verwundert, daß sie GURPS verstehen, aber D&D nicht. Seltsam. Es hängt allerdings auch immer davon ab, wie ein System eingebunden und präsentiert wird. Wenn man D&D, DSA, GURPS und Konsorten mit voller Regelmasse darbietet, dann hissen vermutlich auch viele männliche Spieler die weißen Fahnen.
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erstens das und wenn man mit der Erwartung eines beispielsweise World of Darkness artigen Settings in die Runde geht und bekommt ein D&D präsentiert, ist die Enttäuschung denke ich schon groß. Vielleicht ist es auch keine Frage des Verstehens oder der intelektuellen kapazität sondern eine der Akzeptanz
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Ja, kann ich verstehen. Erinnere mich an eine Conrunde, die als Endland ausgezeichnet war und vom SL eingeleitet wurde mit: "Wir spielen Endland, aber in Aventurien und mit DSA-Regeln."
Ich wußte nicht, ob ich da lachen oder weinen sollte...
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Neue Erkenntnisse? Bei mir gibt’s nur kalten Kaffee! ;D
Aber Joe hat mich schon ganz richtig verstanden. Sicher könnte jemand, der sowohl GURPS als auch D&D aus dem FF kennt, das deutlich besser beurteilen als ich. Daher ja auch mein Disclaimer, den hab ich nicht nur als Alibi reingeschrieben sondern ernst gemeint. System-Bashing ist nicht mein Ziel, ebensowenig blöde Verallgemeinerungen über Frauen.
Anhand der sehr knappen Aussage des Medizinmannes über die Spielrunde hatte ich aber den Eindruck, dass seine Mitspielerinnen Charaktere, Plot und Atmosphäre des Spiels interessant finden, die Regeln aber nicht. Da ich ähnliche Erfahrungen gemacht habe, habe ich eine These angeboten, warum das so sein könnte. Ehe jetzt also das große Zerfleischen aufgrund irgendwelcher Hypothesen losgeht, würde ich vorschlagen, wir lassen einfach den Medizinmann zu Wort kommen.
Die interessante Frage im Anschluss wäre ja, wie es bei den anderen genannten Systemen gehandhabt wurde, mit den Regeln. Haben die Regeln da eine wichtige Rolle gespielt? Kannten die Spielerinnen da das volle regeltechnische Potential ihrer Charaktere, und haben sie es ausgeschöpft?
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Wieso zerfleischen? Wir sind doch artige Buben.
:D
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Ok
in meinem Pool haben 6 Frauen Bekanntschaft mit D&D gemacht
Eine Spielt GURPS Fantasy und von 2 anderen weiss Ich ,das Sie Ars Magica und 7te See spielen.Diese 3 mögen D&D nicht(deswegen spielen wir auch mit Ihnen was anderes)
Die 3 um die es aber geht sind in meiner D&D auf Krynn Runde.
Eine ist recht neu dabei und noch etwas schüchtern
eine kann nur alle 2-3 Monate spielen
und die letzte ist eigentlich der Ausschlag ,wearum Ich mit dem Thread anfing.
Sie spielt schon seit Jahren(SR4,GURPS,) und will irgendwann die Prestigklasse Incantatrix nehmen.Im Augenblick sind wir alle ca 5te Stufe .Die Damen haben mit Lvl3 und 4 angefangen.wir hatten also schon einige Sessions(aber Ich glaube einfach nicht genug,da die neue und die sporadische Spielerin wahrscheinlich einfach nicht genügend Gelegenheit erhielten
die Regeln zu lernen) Ich will das einfach mal noch einen Lvl beobachten
vielen Dank für die ganzen Ideen
HougH!
Medizinmann
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Spielt der Rest der Gruppe in ihrer Abwesenheit weiter oder wird nur gespielt wenn die Maedels auch dabei sind?
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Bis auf unsere sporadische Spielerin sind die Damen eigentlich immer dabei.
Hough!
Medizinmann
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Frauen und D&D? Kein Problem bei den Gruppen in denen ich unterwegs bin. Eine der Damen ist Spielleiterin und ich habe bei ihr immer das Gefühl, die hat die ganzen Regelbücher auswendig gelernt. Die anderen interessieren sich nicht so für die Regeln, die spielen einfach nur, sind aber recht pflegeleicht und haben bisher bei fast jedem Regelsystem, bis auf Harnmaster und Rolemaster, ohne zu murren mitgemacht.
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Wenn man sich die liebe Ariadne hier anguckt ,glaube Ich schon das es kein generisches "Frauenproblem" ist.So etwas Regelfittes habe Ich selten gesehn :d
in unserer Planescape Runde habe ich auch eine SLin(aber die handhabt das ganze etwas lockerer)
Vielleicht ist es nur eine zufällig erhöhte Anhäufung ?
JahtaHey
Medizinmann