Tanelorn.net
Pen & Paper - Spielsysteme => Weitere Pen & Paper Systeme => Thema gestartet von: Thot am 29.06.2008 | 16:11
-
Ab sofort kann Ephorân ausgeliefert werden. Der Sphärenmeister und die Buchhandlung Morgenwelt haben es schon:
Sphärenmeister (http://shop.strato.de/epages/15455106.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/15455106/Products/VTTE01)
Buchhandlung Morgenwelt (https://www.morgenwelt.org/shop/shop/product_info.php?pName=ephor%E2n-universalrollenspiel&osCsid=3fcaffb862ab1569cd324b51f91a410e)
Viel Spaß damit!
-
Spitze! Viel Glück und Erfolg!
-
Es spielt sich schnell, tritt vor dem Erleben der Situation in den Hintergrund, und ist zugleich physikalisch realistisch.
Ephorân ist ein Universalsystem in deutscher Sprache. Mit ihm kann man beinahe jede Art Charakter in beinahe jeder Art von Spielwelt spielen.
Schnell, universell, realistisch... Ist ja fast ganz SEUCOR schon im zweiten Absatz und den folgenden zwei Sätzen des Blurbs. Nur um das einfach wurde sich gedrückt, wobei ich "tritt vor dem Erleben der Situation in den Hintergrund" als synonym betrachten würde.
Ansonsten sehe ich immer noch nicht das BEGEISTERNDE, den Grund dafür zu Ephorân statt zu einem anderen Universalsystem mit Physiksimulationschassis zu greifen. Und an solchen, die alles können außer hochdeutsch "was den groben Rahmen des menschlichen Maßstabs bei Spielercharakteren verlässt" besteht nun wirklich kein Mangel.
-
Um es kurz zu fassen: Ephorân ist als einziges Spiel seiner Art in deutscher Sprache verfügbar.
Wen das nicht interessiert, den könnte möglicherweise alles das reizen, was in Mikro-Ephorân kurz angerissen wird. Wer allerdings nach dessen Lektüre immer noch keine Lust auf Ephorân hat, für den ist es vermutlich nichts, außer vielleicht, er interessiert sich für Rollenspieldesign im Allgemeinen.
-
Eine erste Rezension könnt Ihr in etwa einer Woche erwarten.
-
Also genau genommen ist ja jedes Spiel das einzige seiner Art.
Allerdings gibt es ja noch andere Universalsysteme, die auch deutsch sind. (Z. B. mein Trauma)
Bitte lies diesen Thread (http://tanelorn.net/index.php/topic,33321.0.html).
[...]
Was git es zu dem Spiel noch dazu? Welche weiteren Publikationen sind geplant?
Geplant sind ein ausführlicheres Magiebuch (das aber im Wesentlichen ein Zeitsparer, Inspirator und "Kanon-Definierer" sein wird), Publikationen zu den drei schon im Grundregelwerk vorgestellten Settings, Genreratgeber (möglicherweise jeweils mit den Beispielsettings verwoben), und irgendwann träume ich auch davon, auf einige in Deutschland etablierte Settings zu zu gehen und Ephorân-Quellenbäne dafür in Lizenz zu schreiben.
Natürlich gibt es für die Veröffentlichung all dieser Bücher gleich zwei Flaschenhälse: Zeit, sie zu schreiben (von irgendwas muss ich ja auch leben), und Kapital, sie zu veröffentlichen. Was letzten Endes aber nur heisst, dass es schlimmstenfalls etwas länger dauern wird. (Und: Nein, ich weiss nicht, wie lange "etwas länger" ist. ;) )
-
Ja, Trauma ist eigentlich so ein Spiel wie in diesem Thread gefragt wurde. Gurps war auch eines der drei Spiele, die Trauma sehr stark beeinflusst haben.
Es gibt dort zwar nicht diese expliziten Vorteile wie bei Gurps (weil diese schon mit den 18 Haupteigenschaften weitestgehend abgedeckt werden), aber es gibt ein Nachteilsystem. Das Kampfsystem ist so 'realistisch' wie dort erwähnt und der Ansatz zur Universalität ist auch ähnlich wie bei Gurps, aber zusätzlich erweitert auf Magie und Politik.
Ich will Trauma nicht schmälern, es ist für seine Nische sicher prima geeignet, aber Ephorân bedient eine andere Nische. Sehr wichtig ist in dem Zusammenhang beispielsweise das Konzept der Multiplikatoren, und die sich aus dem Vor- und Nachteilsystem ableitenden Magiesysteme (für die im Grundregelwerk nur eineinhalb Beispiele genannt werden).
Arbeitest Du schon am Magiebuch?
Und was meinst Du in dem Zusammenhang mit Kanon? Meinst Du damit "offizielle" Spielhilfen?
1. Ja.
2. Es ist oft hilfreich, gemeinsame Namen für gleiche Dinge zu haben, in dem Beispiel: Für Magiesysteme, in denen die Magie bestimmten Regeln folgt, um bestimmte Archetypen von Fantasymagie zu emulieren.
BTW: Warst Du dieser Gast, der unter dem Namen DrTemp gefragt hat?
Damals war das mein Nutzername, den habe ich dann geändert.
-
Ein Skill ist letztenendes auch nur ein Vorteil. Eben einer, der graduierbar ist. Aber ob ich einem Charakter den Vorteil Schmerzresistenz oder die Fertigkeit Schmerzen ertragen gebe ist IMHO kein Alleinstellungsmerkmal des einen oder des anderen.[...]
Da muss ich schon wiedersprechen. Um im Beispiel zu bleiben: Wie unterscheidet man denn in diesem Beispiel mit einem System ohne "Multiplikatoren" (wie sie Ephorân eben kennt, andere Systeme nennen das "Modifiers" oder dergleichen), wenn der Charakter sich nur durch ein kompliziertes Ritual bei Nacht für begrenzte Zeit schmerzunempfindlich machen kann? Oder wenn die Schmerzunempfindlichkeit für alles gilt, außer für den Kontakt mit Silber?
-
@Thot:
Wo unterscheidet sich Ephoran von Gurps oder Hero (abgesehen von der Sprache)?
-
In allem. Es ist einzigartig. Lies den anderen Thread und Mikroephoran. Wenn du es dann nicht weißt, ist dir nicht zu helfen.
-
Sehr hilfreich.
Ich kann Dir in etwa einer Woche mehr sagen.
-
Lies den anderen Thread und Mikroephoran.
Nö! Wenn jemand so begeistert ist, dass er das System hier anpreist (was okay ist), sollte er in der Lage sein, solche Fragen zu beantworten, ohne auf sekundärliteratur zu verweisen.
-
Thot steckt halt in der Lage, dass er neugierig machen will, ohne zuviel zu verraten …
-
Nö! Wenn jemand so begeistert ist, dass er das System hier anpreist (was okay ist), sollte er in der Lage sein, solche Fragen zu beantworten, ohne auf sekundärliteratur zu verweisen.
Joah, sag ich doch auch. Aber ich hab die zu erwartende Antwort Thots einfach mal vorweg genommen.
-
Was ist denn an dem Hinweis auf ein Light-Regelwerk (und das Beispielabenteuer) so falsch?
-
@Thot:
Wo unterscheidet sich Ephoran von Gurps oder Hero (abgesehen von der Sprache)?
Ich denke nicht, dass man von der Sprache absehen sollte. Ephorân ist das einzige System seiner Art auf Deutsch. Das ist für unglaublich viele Leute ein wichtiges Merkmal.
Es ist aber auch einfacher und schneller, hat ein variables, spielerdefiniertes Spezialkenntnis-(Fertigkeits-)system, und die Erfolgspunkte sind mindestens spielspaßfördernder im Vergleich zu "Abzügen", die man vor dem Wurf einrechnen muss.
Detailliertere Antworten gibt natürlich auch Mikro-Ephorân (es ist z.B. ein Drüberwürfel-System, hat keinen standardmäßig variablen Waffenschaden, etc.).
Dinge wie Systeme zur Definition eigener Waffen und Rüstungen gibt es auch, drei Spielwelten sind drin, etc.
-
Was es allerdings nicht beantwortet ist die Frage, wie das funktioniert was Du als "revolutionäre Neuheit in deutscher und englischer Sprache" dargestellt hast. ;)
Stimmt. ;)
-
ich habe grade ein dickes Deja-vu.......aber trotzdem:
viel Erfolg
und ich bin auf die Rezension gespannt!
-
Es ist eine Revolution im Stillen. ;)
Oh, nein. Für eine interessierte Öffentlichkeit. (Wobei die Formulierung von Ehron doch etwas vollmundiger ist als meine, wenn ich mich recht erinnere.)
Ich kann mir übrigens gar nicht vorstellen, dass es so viele Leute geben soll, die nur Bücher kaufen, deren Inhalt sie schon kennen, wie das sich hier manchmal liest.
-
@Destruktive Kritik: Kannst du deine Deja-Vus auch etwas genauer ausführen? So kann keiner was damit anfangen...
-
Ich erwarte nur das gleiche:
$do
"Ja aber Dein Buch kostet Geld. Bitte erzähl uns wofür wir Geld ausgeben sollen"
"nein, das steht alles in dem Buch! und es ist toll!"
$loop
wie in den anderen Threads.
dachte, es ginge anderen ebenso.
-
dachte, es ginge anderen ebenso.
Ja, ging es, aber ich betrachte das als Abendunerhaltung zu Bier und Sonnenblumenkernen. ;)
-
ja okay, damit kann ich was anfangen.
Ich dachte, dir wäre irgendwas im Regelwerk aufgefallen, was zu einem Deja-Vu deinerseits geführt hätte. Aber dass das sich einzig und alleine auf die "Marketing-Strategie" von Thot bezieht- darauf muss man erstmal kommen. Aber ganz sicher nicht, wenn du für deine ganzen Deja-Vus Spoilertags setzt, und in jedes " ich habe ein dickes Deja-Vu" reinschreibst. Von daher verstehe ich die Spoilersetzung in deinem Posting nicht so ganz- denn du spoilerst ja eigentlich nichts.
-
Sorry, war zu faul die einzelnen Threads zu suchen und zu verlinken....
nun aber b2T, gell?
-
@Parallele: Au Mann! ::)*rofl*
@links: nn, ich weiss jetzt auch so, was gemeint war.
und ja, b2T.
-
Sobald ich mein Rezi Expemplar habe, verlinke ich gerne meine Rezi dazu in diesem Thread :)
-
Damit ich das recht verstehe:
Ich soll bitte geneigt sein 30 Euronen für ein System hinzublättern, dessen "Ersteindruck" aus einer Ultrakurzfassung besteht, welche auf 10 Meilen gegen den Wind nach "Unisys-Mimikry" schreit, sprich jeden Eindruck erweckt, aber nicht den eines griffigen Unisystems?
Sorry, aber selbst marginal mit beispielsweise GURPS verglichen sieht Ephoran da kein Land.
Mini-Ephoran kann nicht allen Ernstes der Versuch einer Anwerbung von Käufern sein.
Da ist selbst Liquid für Uni-Belange besser geeignet.
-
eigentlich alle Regelwerke, die ich gekauft habe, habe ich vorher schon mal gespielt oder wusste wie sie funktionieren. RPG Regelwerke sind nämlich imho keine Bücher die man liest sondern BENUTZT.
wenn mir jemand garantieren kann, das Ephoran alle diese Dinge ohne Willkür lösen kann, SuperSache. Aber die Person gibts leider nicht.
Bin sehr auf die Rezis gespannt. Lasst euch nicht zu viel Zeit.
aber sprecht doch nicht immer von Marketingstrategie, das nötigt Thot daran festzuhalten (weil es ansonsten inkonsequent wirken würde) dabei war ich doch früher genauso ängstlich, daß mir jemand die genialen Ideen meines eigenen Regelwerks wegklaut. Mehr ist es doch nicht.
Das Cover wirkt imho auch etwas zu "Dark". mmh ich erinnere mich gerade an die frühen vielen konstruktiven Vorschläge wie unvorteilhaft der Titel des Covers platziert war und wie die Anordnung des Artwork den Blick in falsche Richtungen lenkt.
Interessant zu sehen, daß nichts davon aufgegriffen wurde ;)
-
Ich erwarte nur das gleiche:
$do
"Ja aber Dein Buch kostet Geld. Bitte erzähl uns wofür wir Geld ausgeben sollen"
"nein, das steht alles in dem Buch! und es ist toll!"
[...]
Das ist aber doch einfach falsch. Du hast Dutzende von Informationen über das Spiel. Wenn Du anhand dieser Informationen zu dem Schluss kommst, dass es nichts für Dich ist, dann ist es wahrscheinlich nichts für Dich, egal, wie das Spezialkenntnissystem nun funktioniert. Ist doch okay. Wenn Du anhand von Mikro-Ephorân unentschlossen bist, dann warte einfach ab, bis Du das "Letzte, Große Geheimnis" aus einer Rezi erfährst.
-
[...]
Bin sehr auf die Rezis gespannt. Lasst euch nicht zu viel Zeit.
[...]
aber sprecht doch nicht immer von Marketingstrategie, das nötigt Thot daran festzuhalten (weil es ansonsten inkonsequent wirken würde) dabei war ich doch früher genauso ängstlich, daß mir jemand die genialen Ideen meines eigenen Regelwerks wegklaut. Mehr ist es doch nicht.[...]
Wieso, wer die Ideen klauen will, könnte ja einfach das Buch kaufen. Dreißig Euro sind zwar offenbar für manche der lautesten Poster hierzuforums eine enorme Stange Geld, aber wer ein Rollenspiel verlegt, wird das wohl eher für unbedeutend halten. Und wer schrieb doch gleich, dass die meisten Rollenspieler in einem Monat mehr für ungesunden Knabberkram ausgeben als für Rollenspielbücher?
Tatsächlich ist ein wesentliches Ziel von Ephorân, ein paar neue Impulse für die deutschen Rollenspielentwickler zu geben - dass das nötig ist, sieht man ja sehr schön daran, dass mindestens die Hälfte der Antwortenden im weiter oben verlinkten alten Thread noch gar nichts kennt, was mit den Vorteilsystemen von Hero System, GURPS4e oder BESM vergleichbar ist, und halt immer nur an "Vorteil-Nachteil" im starren Sinne von GURPS3 denkt.
Nein, ich will einfach sichergehen, dass Leute, die Rezis schreiben, vorher auch das Buch gelesen haben. Man sieht ja hier im Forum, dass viel zu oft halbfertige Meinungen, basierend auf nur zu einem Viertel gelesenen und nur zu einem Achtel verstandenen Regeln, als vernichtende Urteile daherkommen. Und ein wenig mehr Sorgfalt als das verdient Ephorân dann doch.
-
ein spieltestbericht wäre noch interessanter als eine schlichte rezi. aber warten wir mal ab.
beim ringboten gibt es übrigens ein reziexemplar, aber nach dem haufen an arbeit mit elyrion haben ich dazu erst mal keine lust. vielleicht mag ja jemand von euch...
-
beim ringboten gibt es übrigens ein reziexemplar, aber nach dem haufen an arbeit mit elyrion haben ich dazu erst mal keine lust.
Hm, kannst du das mit Elyrion näher ausführen? Das würde mich nämlich echt interessieren. Gerne auch per pm oder in einem extra Thread, da das doch zu etwas zu viel OT hier führen würde. :P
Edit: Auf einen Spielbericht/Rezension bin auch gespannt.
-
naja, habe neulich eine rezi zu elyrion geschrieben. und das buch ist nicht gerade dünn mit seinen mehr als 300 seiten. lesen, überdenken und schreiben hat echt viel zeit gekostet. aber das ist ja immer so. (und ist hier auch off topic.)
:)
-
Ich denke nicht, dass man von der Sprache absehen sollte. Ephorân ist das einzige System seiner Art auf Deutsch. Das ist für unglaublich viele Leute ein wichtiges Merkmal.
Okay, da habe ich mich falsch ausgedrückt: Ich wollte von der Sprache als Fakt absehen, weil der Fakt schon bekannt ist.
Bzgl. der Relevanz der Verfügbarkeit in Deutsch gebe ich Dir Recht!
Es ist aber auch einfacher und schneller, hat ein variables, spielerdefiniertes Spezialkenntnis-(Fertigkeits-)system, und die Erfolgspunkte sind mindestens spielspaßfördernder im Vergleich zu "Abzügen", die man vor dem Wurf einrechnen muss.
Inwiefern einfacher?
Und inwiefern schneller als GURPS oder Hero?
Insbesondere im Spielerlebnis schneller (will sagen: welche Regeln die im Spiel selbst zur Anwendung kommen machen das System so schnell? Die Charakterentwicklung interessiert mich da wenig)
Detailliertere Antworten gibt natürlich auch Mikro-Ephorân ...
Nicht böse sein, aber mir fehlt einfach die Zeit, um mal eben ein kleines Regelwerk zu studieren.
Insbesondere "auf Verdacht".
Ich freu mich über Deine Begeisterung aber wenn Du andere Menschen auch begeistern willst, musst Du auch die Frage "where is the beef" beantworten können. Und zwar eben auch in kurzen Worten, ohne auf Dokumentation zu verweisen.
Denn ein System, dass mich erst nach langer Recherche begeistern kann, wird mich nicht begeistern.
Ich denke, dass geht den meisten so.
Abgesehen davon hab ich als nächstes universelles System "Savage Worlds" im Auge, dass ja auch bald in deutsch erscheinen wird.
SW ist auch fast, furious, fun... ;)
Inwiefern unterscheidet sich Ephoran mit SW?
-
Ich weiss ja nicht. Mikro-Ephoran sind 10 Seiten spielbarer Ephoran-Ausschnitt (im Gegensatz zu
300176 des Komplettsystems). Noch knapper kann man es nicht fassen, ohne dass man gleich angepflaumt wird, dass man zu wenig sagt. Und die 10 Seiten lese ich in der Zeit, die ich im Schnitt auf einen(!) Beitrag in diesem Forum verschwende.
Ephoran fußt auf der Idee, die Realweltphysik aufzugreifen und von da aus zu divergieren, um Genrespezifika abzubilden. Savage Worlds ist da deutlich Spielweltphysik-lastiger.
-
thot schrieb:
Wieso, wer die Ideen klauen will, könnte ja einfach das Buch kaufen.
Ja, aber dafür muss es gekauft(!) werden ;)
wenn du sagen willst "ich hab GURPS auf deutsch gemacht" ist das ja in Ordnung. Dann weiss ich, daß ich es nicht brauche.
Eine deutsche Version ist hier sicher eine gute Sache aber inhaltlich eben nicht... neu.
-
"Es ist nicht GURPS auf deutsch" hat er aber schon gesagt.
-
"Es ist nicht GURPS auf deutsch" hat er aber schon gesagt.
Wenn es das ist nicht ist, was ist es dann?
-
was ist es dann?
Das wird doch gerade per Ausschlussverfahren versucht zu ermitteln.
-
Das wird doch gerade per Ausschlussverfahren versucht zu ermitteln.
Was allerdings ziemlich umständlich ist, wenn man bedenkt, dass man es sich einfach in besagten PDF's anschauen könnte:
http://ephoran.de/mikro-ephoran.html
http://ephoran.de/kinder-und-turm.html
-
@oliof:
10 Seiten pdf haben das Problem, dass ich auf der Arbeit bin und nebenher meine Forenbeiträge schreibe, wenn eben Zeit ist.
10 Seiten PDF hier zu lesen geht aber nicht "mal eben so". Und daheim muss ich leider im Swimming-Pool planschen und Alster trinken. ;)
Ephoran fußt auf der Idee, die Realweltphysik aufzugreifen und von da aus zu divergieren, um Genrespezifika abzubilden. Savage Worlds ist da deutlich Spielweltphysik-lastiger.
Okay, Danke!!! :d
Dann ist SW das richtige für mich!
-
Was allerdings ziemlich umständlich ist, wenn man bedenkt, dass man es sich einfach in besagten PDF's anschauen könnte:
http://ephoran.de/mikro-ephoran.html
http://ephoran.de/kinder-und-turm.html
Ich habs mir gerade mal angesehen aber mich hast Du spätestens bei Multiplikatoren mit Kommastellen verloren.
-
@JS: warum ist es dann wichtig zu fragen wer GURPS vergleichbares auf deutsch kennt?
denn thot schrieb: ein paar neue Impulse für die deutschen Rollenspielentwickler zu geben - dass das nötig ist, sieht man ja sehr schön daran, dass mindestens die Hälfte der Antwortenden im weiter oben verlinkten alten Thread noch gar nichts kennt, was mit den Vorteilsystemen von Hero System, GURPS4e oder BESM vergleichbar ist,
siehe auch entsprechden Thread
ich hab MikroEphoran zumindest überflogen.
-
warum ist es dann wichtig zu fragen wer GURPS vergleichbares auf deutsch kennt?
Weil Ephorân eine ähnliche Zielsetzung verfolgt wie GURPS4e, allerdings an vielen Punkten, wie Du gesehen hast, etwas andere Lösungen wählt.
-
Ephoran fußt auf der Idee, die Realweltphysik aufzugreifen
Aber auch wirklich nur die.....
Bei allem Anderen wird man da recht alleine gelassen.
Zugegeben, wenns um Manöver des menschlichen Körpers geht, so findet man selbst in mikro-Ephoran prompt genau die Werte, die man braucht. Spontan hab ich jedenfalls nicht viel vermisst.
Wobei ich mich schon frage, wie die klassische Kraftprobe abgehandelt wird, da ich den gewohnten Stärke-Wert vermisse.
Wenn ich allerdings mal aus der physischen Sparte rausgehe und aufs Mentale oder besonders Soziale schaue, so werden diese beiden Sparten des menschlichen Interagierens mit der Umwelt dann schon regelrecht "stiefkindlich" behandelt.
Entweder kann ich da alles, oder gar nix.
Es mag möglich sein, dass ein Finetuning in den vielgepriesenen Spezialfertigkeiten möglich wird, aber so spontan sieht der Wissenschaftler für mich wie ein 2-Fähigkeiten-Konstrukt (Wissen und Technik) und der Politiker wie ein 1-Fähigkeiten-Konstrukt (Interaktion) aus, während der Kämpfer aus X wichtigen Eigenschaften und Werten besteht.
Wenn ich also eine Spielwelt bauen will, die viel auf Intrige und sozialer Interaktion fußt, so ist alles, was meine Spieler brauchen eine einzige Fähigkeit.
Das kann ich mit so ziemlich jedem anderen System auch machen.
Da wirkt der Werbetext dann ziemlich schnell wie eine Mogelpackung.
Denn so wie es scheint rührt Ephorans Universalität schlicht von seiner Einfachheit her. Das kann Liquid auch.
Die Physik-Engine von Ephoran mag in taktischen Kampfsituationen ein Vorteil sein, aber das wars dann auch. In allen anderen Bereichen ist das System genauso minimal, wie viele seiner Brüder und Schwestern.
Und ich verstehe einfach nicht, was an dieser hartwurstigen Physikengine (wer bitte spielt derart technisch?) nun die große "Edge" sein soll. Sicher ist das in kampflastigen Spielwelten brauchbar, liefert mir aber nix, was ich in anderen Systemen nicht auch mit drei Handgriffen implementieren könnte.
Bestes Beispiel nWoD.
Welche mir im Gegensatz zu Ephoran auch in der sozialen und mentalen Sparte eine Menge mehr Faktoren an die Hand gibt, mit denen ich meine Spielwelt modellieren und ausformen kann.
Und frei wählbare Spezialisierungen gibts auch.
Was also ist bitte Ephorans großer Wurf?
-
@JS: warum ist es dann wichtig zu fragen wer GURPS vergleichbares auf deutsch kennt?
denn thot schrieb: siehe auch entsprechden Thread
ja, das frage ich mich auch gerade, denn dieses zitat stammt nicht von mir.
;)
zu ephoran habe ich nämlich keine meinung, weil ich es nicht kenne und auch nicht vorhabe, es eigeninitiativ so durchzuarbeiten, daß ich mir ein urteil erlauben kann. dafür scheint es mir zu umfangreich zu sein. außerdem verziehe ich immer ein wenig das gesicht, wenn ich multiplikatoren mit nachkommastellen entdecke. aber das ist kein werturteil über das system.
::)
ps: außerdem meide ich jedes system, das sich in die nähe von gurps rückt.
-
@JS: argh, ich meine natürlich Oliof.
@Thot: ok, ich erreiche also dasselbe wie bei GURPS, nur auf einem anderen Weg.
-
[...]
@Thot: ok, ich erreiche also dasselbe wie bei GURPS, nur auf einem anderen Weg.
Nun, etwas ähnliches. Es ist, wie gesagt, einfacher und schneller. Dafür muss sich der Spieler z.B. sein "Unterwassersprengen" ggf. selbst über Spezialkenntnisse definieren, weil es eben keine ellenlange Vorgabeliste gibt, sondern nur ein paar verbindliche Vorgaben zur eigenen Gestaltung.
Und in Mikro-Ephorân kann man ja schon erkennen, dass "Trefferzonen" in diesem Sinne in Ephorân nicht direkt existieren, um mal ein anderes Beispiel zu nennen.
-
ist einfacher und schneller nicht subjektiv und übungsabhängig?
Ich habe z.b. schon sehr zähe und lange Partien mit Erzählspielen gehabt gegen die GURPS ein Ferrari war obwohl sie landläufig als "schnell" bezeichnet wurden.
falls objektiv: wie schnell ist es im Vergleich zu liquid?
die nicht vorhanden aber trotzdem anwesenden Trefferzonen hab ich leider überlesen.
-
Trefferzonen resultieren nicht daraus, dass man sagt "Ich ziele auf den Kopf" und nimmt dann Modi hin, sondern man würfelt erst und geht dann mit seinem Nettoerfolgen einkaufen. Das mag sich nach viel Rechnerei und spielflussstörend anhören, aber im Testspiel brauchen wir auch nur 2-3 Kämpfe und dann ging das recht flüssig weiter.
Meine Ephorânrunde läuft seit Anfang des Jahres und und gefällt es sehr. Es hat halt ein wenig den Charakter von "Wir möchten gerne Rollenspiel betreiben, aber wollen kein enges Regelkorsett" ohne dabei einem völlig im Stich zu lassen.
-
Ja das ist auf jeden Fall sinnvoller als andersrum. So ist das auch in Trauma.
Das ist interessant - wie funktioniert das im Einzelnen? Was wählt man aus - die Treffer"zone", oder die Wirkung im Kampf (Gehirnerschütterung, gebrochenes Bein, blutende Wunde, etc.)?
-
Man würfelt den Angriff aus, wenn man trifft werden anschließend Schaden und Trefferzone ausgewürfelt. Bei einem guten Erfolg kann man entweder Maximalschaden oder Trefferzone auswählen.
Ach so. Das ist natürlich nicht das, was Ephorân macht, und ähnelt diesem auch nicht...
-
Verstehe! :d
Ephorân erfordert dafür alerdings keinerlei besondere Erfolge, sondern nur, dass überhaupt Erfolgspunkte übrig sind, mit denen man auf der Tabelle einkaufen kann. Wie viel man dann hat, hängt eben von den Umständen ab.
-
Und was bedeuten die übrigen Punkte bei anderen Fertigketien?
Sind sie da einfach nur übrig, oder gibt es da auch eine Liste in der man einkaufen gehen kann?
Nein, für nichtkämpferische Erfolge gibt es da keine Tabelle (wenn man von den Tabellen absieht, die für manche Vorteile das Einkaufen mit Erfolgspunkten erlauben, wie z.B. beim "Geistigen Einfluss" oder bei "Zweites Gesicht"). In den meisten Fällen wären die erforderlichen Tabellen viel zu spezifisch (eine für Unterwassersprengen, eine für Sprengen an Land, eine für Sprengen von Rasen...). Hier verfolgt Ephorân den Ansatz, lieber wenige Regeln vorzugeben, damit zumindest keine im Weg sind, wenn man spielt.
-
Was macht man dann mit den übrigen Erfolgspunkten?
-
Bei normalen Fertigkeiten ist das meistens einfach, wie man das ja so von vielen Spielen kennt, ein grobes Maß für den Erfolg. In den allermeisten Fällen will man es bei gewöhnlichen Fertigkeitswürfen ja auch nicht genauer wissen: "Klappt" oder "klappt nicht", oder "ich bin besser" bzw. "er ist besser". Solche Situationen mit Regelmechanik künstlich aufzublähen erschiene mir unpassend.
Kampf nimmt insofern eine Sonderstellung ein, als es sich eben um ein besonders populäres Element abenteuerlicher Geschichten handelt - und daher darf es da auch detaillierter sein. Andere populäre Elemente von Abenteuergeschichten sind zumeist gar nicht mit Regeln abbildbar (z. B. Zurechfinden im Labyrinth - wer würde da ein kompliziertes "Orientierungssystem" haben wollen, anstatt sich entweder einfach aufzumalen, wo es lang geht, oder einen schnellen Würfelwurf zu machen?)
-
Ich hab`s für den Rollo-Almanach rezensiert.
-> http://www.rollenspiel-almanach.de/ephoran-rezension/22-08-2008/
-
Ich hab`s für den Rollo-Almanach rezensiert.
-> http://www.rollenspiel-almanach.de/ephoran-rezension/22-08-2008/
Magst Du die nicht auch hier (http://tanelorn.net/index.php/board,31.0.html) posten? :)
-
Klar!
Fairerweise kriegt die Website aber zwei Wochen "Exklusivrecht". Danach poste ich das aber auch hier - habe ich ja auch schon oft gemacht ;)
-
Was man so fair nennt.
Liest sich aber gut, die Rezi. Ich sollte das Buch mal zu Ende lesen.
-
Was man so fair nennt.
Gibt ja genug Seiten, wo das leider nicht möglich ist,daher die Rezi exklusiv schreibt.
Ich finde das daher großartig, dass es bei der Lorpoder beim Rollo-Almanach nicht so ist, will dass aber auch nicht ausreizen / sie zum umdenken bewegen, indem ich eine geschriebene Rezi sofort überall anders veröffentliche ;)
Alles weitere dazu ggf. per PM denke ich.
Liest sich aber gut, die Rezi. Ich sollte das Buch mal zu Ende lesen.
Ich bin auch sehr über weitere Meinungen gespannt :D
-
Ich bin auch sehr über weitere Meinungen gespannt :D
Nächstes Wochenende, denke ich!
-
Nächstes Wochenende, denke ich!
Freu mich drauf :D
Format des Buches hab ich nigends entdecken können. Ist es Din-A-4?
Ja. (Ich persönlich erwähne immer nur abweichende Sonderformate)