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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Spielleiterthemen => Thema gestartet von: Ein am 12.07.2008 | 14:39
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D&D in 3 Dimensionen. Es geht weiter.
Welche sinnvollen Methoden gibt es um ein Battleterrain mit mehreren, sich überlappenden Ebenen, so darzustellen, dass das ganze übersichtlich und spielbar ist?
Wie schafft, man es die Übergänge von einer Ebene zur anderen deutlich abzubilden?
Ein 3-dimensionales Modell möchte ich nicht basteln müssen.
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Die "In Harm's Way"-Reihe von Flying Mice (die sich größtenteils um Flugzeugkampf dreht) verwendet zu dem Zweck Höhe als Ressource, die durch Sturz- und andere Sinkflüge aktiv im Kampf verbraucht werden kann um Energie zu gewinnen, und entsprechend viele Tokens beim Charakterbogen, um die aktuelle Höhe anzuzeigen. IMHO ein recht eleganter Weg um die dritte Dimension einzubringen.
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Ich hatte mir mal überlegt die drei Ebenen in einem Schwerkraftbasierenden Settin einfach nebeneinander zu legen um die Kämpfe für 7te See anschaulicheer darzustellen. Inzwischen arbeite ich aber mit 1 1/2 Ebenen und klaue immer aus der Bauklötze Sammlung vom Sohn des Gastgebers, der recht großzügig ist.
Das Atrium oder Balkone ziehe ich dabei immer als Rand um die Karte, so das ein fleißiges hin und herhüpfen möglich ist (7te See halt).
Sobald aber Luft oder fliegen im Spiel ist, wird es schwierig.
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@skyrock
Jo, wenn man sich einfach nur in der 3. Dimension (ob in der Luft oder beim Schwimmen) bewegen will, ist das nicht weiter ein Problem. Einfach einen Counter für die Höhe daneben legen. Wenn man allerdings ein Terrain aus Rampen, Plattformen etc. hat, die sich überlappen, dann wird es arg unübersichtlich, selbst wenn man das ganze ebenenweise auf verschiedene Maps verteilt. (vermute ich zumindest)
@Jörg
1 1/2 Ebenen?
Und wie muss ich mir das mit dem Atrium vorstellen?
Hast du vllt ein Bild von sowas?
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Wenn es sich um Räume etc. handelt, dann gehts mit Jörgs Vorschlag ganz gut.
Wenn es jetzt aber das innere eines Ameisenbaus ist, dann kann es kompliziert werden.
Ich würde dann große Räume wie Jörg darstellen und die anderen Überschneidungen/unterschneidungen einfach einzeichnen (beispiel keltische Knotenmuster)
Bei ganz freien Rumen (im All) können sich Bauklötze recht gut eigenen, da man sie ja recht leicht bis 5, oder sechs Felder hoch stapeln kann und sie auch immer in guten Verhältnissen herkommen. ein programmierbarer Taschenrechner, um sqrt(diff(x)^2 +diff(y)^2 +diff(z)^2) für den Abstand zweier Spieler auszurechnen, damit man die Reichweiten hat ist auch ganz wichtig. (Reichweitenunterschiede bei Schusswaffen würde ich pauschal angeben (4 Felder weniger, 3 Feldermehr...und das gilt ab 3Feldern Höhenunterschied...)
Es ist halt ekliger als 2d.
P.S. Bauklötze rocken sowas von. Deshalb hatte ich mir zum 16Geburtstag auch zwei Säcke davon gewünscht und schion hatten wir für Rsp und Warzone keine Terrainprobleme mehr.
man kann das Ganze auch mit einigen Stücken harter Pappe und Buklötzen auf einer Battlemap nachbauen....aufwendig aber machbar, wenn man sich die Stücke vorher zurechtschneidet.
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@skyrock
Jo, wenn man sich einfach nur in der 3. Dimension (ob in der Luft oder beim Schwimmen) bewegen will, ist das nicht weiter ein Problem. Einfach einen Counter für die Höhe daneben legen. Wenn man allerdings ein Terrain aus Rampen, Plattformen etc. hat, die sich überlappen, dann wird es arg unübersichtlich, selbst wenn man das ganze ebenenweise auf verschiedene Maps verteilt. (vermute ich zumindest)
Ah, so meinst du das. Ja, das ist in der Tat kniffeliger.
Am geschicktesten fand ich da noch 7th Sea, wo bestimmte Abschnitte der Karte eine Zahl zugeordnet bekommen um ihr Höhennniveau anzuzeigen. Mit farbigen Grenzen/schraffierungen dürfte das wohl noch die übersichtlichste Lösung sein.
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1ste Ebene = Papier + Bauklötze, die Tische, Tresen und sonstige Möbel darstellen.
Die 1/2 Ebene ist der Rand, den ich an den Seiten einzeichne und deer die Balkone Laufgänge und ähnlichen Kram darstellt.
@ Ein wenn ich ein Bild hätte würde ich es Euch bei meinen Zeichenkünsten nicht zeigen. Es reicht mir schon, wenn meine Spieler lästern.
@ Skyrock 7te See Battelmaps? Wo bekomme ich die?
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Bei 2 Felder breiten Balkonen:
2x2Quadrate aus den Ecken streichen und vier 2er Spalten/zeilen als Balkone mit einer Linie vom Inneren der Karte abtrennen.
Diese Spalten/Zeilen liegen "über" den zwei Randzeilen/spalten der inneren Karte.
richtig so?
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Jörg:
Ich beziehe mich auf die Notationsmethode in den Kampfregeln. Von fertigen Battlemaps für 7th Sea weiß ich nichts.
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Am geschicktesten fand ich da noch 7th Sea, wo bestimmte Abschnitte der Karte eine Zahl zugeordnet bekommen um ihr Höhennniveau anzuzeigen. Mit farbigen Grenzen/schraffierungen dürfte das wohl noch die übersichtlichste Lösung sein.
Das ganze dann auf einer Map?
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Ja, es bleibt bei einer einzelnen Map.
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Ah, okay. Das war meine erste Idee, aber habe mich selbst nicht überzeugt, weil man dann Stacking-Probleme bekommen könnte.
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Oder auch nicht, da die Bereiche nebeneinander auf der Map stehen...
Bei 2ten Etagen am Rand der Map ist das kein Problem dann.
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Jo, aber nicht bei einem dreiebigen Gerüst rund um eine Statue. ;)
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Bei so einem komplexen aufbau wirst du wohl nur die wahl haben zwischen getrennten ebenen nebeneinander oder einem 3d modell, alles andere wird da wohl keine brauchbare übersicht bringen. Wir haben mal SketchUp benutzt um zusätzlich zur karte eine 3D-visualisierung beim kampf zu haben, das erstellen braucht aber auch einiges an zeit ( SketchUp (http://sketchup.google.com/intl/de/) )
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achja, das ist halt das Schöne wenn man ohne Kästchen und nur mit Maßband spielt. Dann braucht man auch keinen Taschenrechner und kann den Abstand trotzdem auf den cm genau bestimmen. Die Höhen bzw. Tiefen muss man mit unterschiedlichen Pokerchipfarben darstellen.
klappt aber wirklich nur gut im All oder in der Luft
problematisch wird es wirklich wenn es mehrere Platformen/Etagen/untergründe sind, auf die man gelangen kann. Da fällt mir auch nur nebeneinander zeichnen ein.
ansonsten
Ein schrieb:Welche sinnvollen Methoden gibt es um ein Battleterrain mit mehreren, sich überlappenden Ebenen, so darzustellen, dass das ganze übersichtlich und spielbar ist?
erzählerisch?
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erzählerisch?
D&D4.
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und, seid wann muss man in D&D4 die Kästchen benutzen? Das geht alles ganz toll hat man mir gesagt.
Du hattest im Eingangspost nicht geschrieben, daß du Kästchen und Battlemat nutzen möchtest daher hab ich alle Lösungen mit einbezogen.
Zusatz:
stören sich die Ebenen nicht übereinander (z.b. ein hoher Fels) schreibe ich schon mal die Höhe als kleine Zahl daran auf die Karte.
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Auf Papier ist wahrscheinlich das einzig praktikable Mittel die Einteilung in Ebenen, die für sich genommen alle mehr oder weniger plan sind. Diese werden dann auf mehreren einzelnen Karten nebeneinander ausgelegt.
Auf- und Abgänge kann man am besten mit Pfeilen hervorheben, die Richtung ob es hoch oder runter geht durch outline-Pfeile, bei denen entweder die Spitze oder das Hinterteil dicker ist.
Bei stockwerkübergreifende Räume (z.B. Ballsaal im Erdgeschoss, mit einer Balustrade im 1. OG) ist es wichtig, die Grenzen klar hervorzuheben, d.h. sozusagen die Trennlinie zwischen begehbarer Balustrade und nicht begehbarer aber einsehbarer Grund. Das kann man durch Schraffuren der nicht erreichbaren Gebiete oder durch bestimmte Linien (z.B. gestrichelt) machen.
Damit die Zuordnung der Ebenen (also der Versatz - über/unter welchem Raum bin ich jetzt?) ist es wichtig, dass man durchgängige Elemente bietet, anhand derer sich die Spieler orientieren können (z.B. eine Wendeltreppe, bei der der Ausgang auf das Stockwerk immer nach Süden weist). Auch stockwerkübergreifende Räume helfen bei der Orientierung; diese dann am besten mit einem Namen versehen, damit sie klar als identisch erkennbar sind (oder wenn man künstlerisch begabt ist kann man sie auch gleich gestalten).
Zur Berechnung von Sichtlinien - wenn man es entsprechend genau haben möchte - kann man noch eine Höhe definieren, die jede Ebene hat, z.B. 3 Standardkästchen. Dann kann man mit etwas Kopf- oder auch Taschenrechnerfertigkeit herausfinden, ob eine Sichtlinie verstellt ist oder nicht.
Keine Erfahrungen habe ich mit dem Übereinanderlegen von Räumen, d.h. dass man den Grundriss unterschiedlicher Stockwerke übereinander projeziert. Z.B. könne man mit einem Grafikprogramm die einzelnen Stockwerke zeichnen und anschließend jeweils das aktuelle und vorhergehende in eine Grafik kopieren, wobei das vorhergehende hellgrau dargestellt wird. Bei komplexen Karten vielleicht verwirrend, bei einfachen Karten vielleicht ein Gewinn? Muss ich mal testen. Dann bräuchte man auch zwei Figurenmarker, z.B. Zinnmini für Figuren im aktuellen Stockwerk und Pappmarker für Figuren, die auf der anderen Ebene sind.
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Bei Battletech haben wir 3D-Gelände immer mit Schaumpappe dargestellt.
Hexfelder(oder Quadrate, bei D&D) sind halt einfacher im Voraus zu fertigen, als normales Tabletopgelände >;D
Ansonsten:
Gibt doch Gelände für Warhammerspieler, 1 Feld in D&D = 1 Zoll Tabletopmaßstab.
Schöne Fleißarbeit für den DM, da 4-5 Encounterareas vorzubereiten.
Macht halt mehr Arbeit, als ein paar Schaumpappe-Klötzchen für das Quadratraster einer üblichen Battlemat auszuschneiden und vor dem Kampf auf selbiger zu platzieren ;)
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So. Mit der Hilfe von der Sumpfhexe habe ich mir jetzt das gebaut.
(http://www.sven-lotz.de/wp/wp-content/turm-225x300.jpg) (http://"http://www.sven-lotz.de/wp/wp-content/turm.jpg")
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Hui, das ist ja plastischer, als ich gedacht habe....
Wie nutzt dz das "Regal" genau?
so Stockwerke wechseln etc...
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Jo, leider ist es wegen der Pappe noch etwas unübersichtlich, zumindest wenn Bereiche frei bleiben sollen. Langfristig wäre es natürlich lustig, die durch passende durchsichtige Plastikscheiben zu ersetzen, so dass man einfach die auflegbaren Pläne so zurecht schneidet, dass man durch die freien Stellen nach unten durchgucken kann.
Vorläufig werde ich mich mit Symbolen auf den Karten behelfen müssen.
Wobei man Treppen/Rampen sicherlich mit an die Unterseite angeklebten Pappstreifen und Seile mit angeklebten Fäden darstellen könnte. Hmmm.
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Ah! Wie cool!
Nette Idee. WIr hatten maleinen Beistelltisch, der Bestand aus einem Metallstab mit Fuß, an dem zwei quadratische Glasplatten (an der Ecke) befestigt waren, so dass man sie drehen konnte...
das wäre auch nett gewesen.
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So. Mit der Hilfe von der Sumpfhexe habe ich mir jetzt das gebaut.
(http://www.sven-lotz.de/wp/wp-content/turm-225x300.jpg) (http://"http://www.sven-lotz.de/wp/wp-content/turm.jpg")
hammer sache. will auch :)
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oh mann, ich muss sofort zu IKEA/Baumarkt!!
genial :o
vor allem die Idee mit den Plexiglasscheiben.
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...was tut man nicht alles mit nem unbenutzten Flaschenständer ;)
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Also das "normale" wäre ja eine kleine Battelmap neben der Battelmap um "den Himmel" und Luftkämpfe zu repräsentieren. Oder eben Counter, in welcher Höhe sich das Ziel befindet und das mit einzurechnen bei Sicht und Angriff... aber das macht die Battelmap verwirrend voll.
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Mir fällt noch Brotpapier ein.
Ein SL, den ich kenne, legte immer verschiedene Lagen halbdurchsichtiges Brotpapier übereinander auf das Raster, um verschiedene Höhen auf der Battlemap darzustellen, jede Ebene farblich anders gestaltet.
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Flipchart und diese superstarken stabmagnete könnte auch klappen.