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Medien & Phantastik => Multimedia => Multimedia - Hardware => Thema gestartet von: Beral am 18.04.2009 | 12:30

Titel: "Augenfreundliche" Einstellung von TFT-Monitoren?
Beitrag von: Beral am 18.04.2009 | 12:30
Hi,

seitdem ich einen Flachbildschirm habe, geht es mit meiner Sehkraft bergab. Ein kausaler Zusammenhang lässt sich daraus natürlich nicht herleiten, aber vorher war das Augenlicht über viele Jahre konstant und sonst hat sich an meinem Lebensstil nichts verändert (außer dass ich etwa zur gleichen Zeit aufgehört habe, den Fernsehapparat zu benutzen...). Ich halte den Bildschirm also nur für eine mögliche Ursache. Vielleicht gibt es irgendwelche Einstellungsmöglichkeiten (Helligkeit, Frequenz, ?), auf die man achten sollte und von denen ich nichts weiss?

Gruß,
Beral
Titel: Re: "Augenfreundliche" Einstellung von TFT-Monitoren?
Beitrag von: Arkam am 18.04.2009 | 12:58
Hallo Beral,

mir fällt da nur ein auf die richtigen Einstellungen zu achten.

Den Bildschirm also möglichst in seiner nativen Auflösung betreiben, müßte sich in der Dokumentation finden.

Zudem gilt bei Flachbildschirmen das hier schon ab 60 Hz Bildwiederholung ein ruhiges Bild entsteht. Soweit iich informiert bin können höhere Bildwiederholungsraten sogar für mehr Unruhe sorgen.

Gruß Jochen
Titel: Re: "Augenfreundliche" Einstellung von TFT-Monitoren?
Beitrag von: mat-in am 18.04.2009 | 17:06
Hell sollte er auch sein, zu dunkel und zu wenig kontrast (letzteres bei so gut wie allen TFT mal ein Problem) macht zwar nicht die augen kaputt, aber strengt sie mehr an beim Lesen.
Titel: Re: "Augenfreundliche" Einstellung von TFT-Monitoren?
Beitrag von: MSch am 18.04.2009 | 17:38
Hell sollte er auch sein, zu dunkel und zu wenig kontrast (letzteres bei so gut wie allen TFT mal ein Problem) macht zwar nicht die augen kaputt, aber strengt sie mehr an beim Lesen.

Normalerweise sind die Monitore viiiel zu hell eingestellt, daß es einem die Netzhaut wegphasert. Auch ist der Kontrast fast immer voll hochgedreht. Davon bekommt man zwar nicht wirklich schlechte Augen, aber Kopfschmerzen. Das kann ich von zu dunkel nicht behaupten. Ist zumindest meine Erfahrung und durch meine Hände wandern jede Menge Monitore.


Ciao,

Martin
Titel: Re: "Augenfreundliche" Einstellung von TFT-Monitoren?
Beitrag von: mat-in am 18.04.2009 | 18:55
Gut, VOLL aufdrehen muß ja auch nicht sein. Meine Erfahrung beim benutzen eines TFT als "vorschau" für ein digitales Mikroskop (und das ist kein billig tft) ist, das es eigentlich immer an kontrast mangelt und ich gerne meinen CRT wieder hätte. Was das "zu hell" angeht... muß man natürlich auch bedneken wie hell der Hintergrund ist... man sollte natürlich nicht in nem stockdunklen zimmer arbeiten.
Titel: Re: "Augenfreundliche" Einstellung von TFT-Monitoren?
Beitrag von: Yerho am 19.04.2009 | 14:45
man sollte natürlich nicht in nem stockdunklen zimmer arbeiten.

Warum nicht? Die Hintergrundbeleuchtung des TFT muss - wie im Grunde auch beim CRT - einfach immer der Umgebungsbeleuchtung angepasst sein, egal wie diese ausfällt. Gute TFT's erlauben die Speicherung von Profilen, so dass man vom stockdunklen bis hin zum lichtdurchfluteten Zimmer für jede Situation die passende Einstellung parat hat, ohne jedes Mal neu daran herumdrehen zu müssen.

Über mangelnden Kontrast habe ich mich bei guten TFT's eigentlich noch nie beklagen können. Allerdings nützt es nichts, ein teures Gerät zu haben, wenn es schon etwas älter ist ... Was vor nur zwei Jahren noch an Markenware teuer verkauft wurde, kann heute von den Wertigkeiten her überwiegend nicht einmal mehr mit aktuellen Billiggeräten mithalten.

Entscheidend ist eine gute und vor allem gleichmäßige (!) Ausleuchtung des Displays. An sich leuchtschwache Displays sind nicht schlimm, wenn sie in Räumen mit stets gleicher, nicht allzu starker Ausleuchtung genutzt werden. Eien ungleichmäßige Ausleuchtung jedoch führt in jedem Fall schnell zu Kopfschmerzen und womöglich auch zu Augenschäden, egal wie hoch die maximale Leuchtkraft ist.

Ach ja, und manche TFT's haben sind auch einfach schon von Anfang an kaputt oder einfach schlecht verarbeitet und laufen "asynchron" - kurz, sie flimmern nicht sichtbar, aber haben Schwankungen in der Helligkeit, in der Farbwiedergabe und im Kontrast, ohne das man aktiv etwas verstellen würde. Diese Veränderungen führen dann womöglich auch zu Unwohlsein oder eben Augenschäden. Wer weiß ...
Titel: Re: "Augenfreundliche" Einstellung von TFT-Monitoren?
Beitrag von: mat-in am 19.04.2009 | 14:52
Warum nicht? Die Hintergrundbeleuchtung des TFT muss - wie im Grunde auch beim CRT - einfach immer der Umgebungsbeleuchtung angepasst sein, egal wie diese ausfällt.
Weil du bei höherer Lichtintensität der Umgebung wacher bist, schneller Reize aufnimmst und es generell besser zu arbeiten ist.
Titel: Re: "Augenfreundliche" Einstellung von TFT-Monitoren?
Beitrag von: Woodman am 19.04.2009 | 14:59
Das hängt nicht nur von der Lichintensität sonder zu einem großen teil auch von der farbtemperatur des lichtes ab, auch wenn es noch so hell ist, sehr warmes rötlich gelbes licht macht müde, weil der körper denkt es wäre die abendsonne und bald zeit fürs bettchen, deswegen gibt es extra leuchtmittel mit tageslichttemperatur.
Titel: Re: "Augenfreundliche" Einstellung von TFT-Monitoren?
Beitrag von: JohnStorm am 19.04.2009 | 15:30
Du hast den Fernseher abgeschafft? Liest du jetzt mehr, lernst auf ein Examen, oder mehr Computerbildschirm?

Wenn du mehr liest kann es passieren, dass man auf Dauer, wenn man keinen weiten Abstand einhält, etwas weitsichtiger(oder war's kurzsichtiger?) wird; wenn es beim Lesen dunkel ist oder man sich stark konzentrieren muss, verringert man meist unwillkürlich den Abstand.
Titel: Re: "Augenfreundliche" Einstellung von TFT-Monitoren?
Beitrag von: mat-in am 19.04.2009 | 22:09
Kann es das wirklich? Ich dachte immer, das leute die eh fehlsichtig sind, näher ans Buch ran gehen,nicht das man es davon bekommt, dasman zu nah ans Buch ran geht...

Ja, das mit der Farbtemperatur stimmt natürlich auch, aber... helligkeit ist grundlegend wichtig. Ich mag in meinem Leben nur an 5 verschiedenen TFT gesessen haben, aber ich hab ePsychophysikexperimente und neurobioexperimente zum Thema gemacht :-P