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Das Tanelorn spielt => Spieltisch - Archiv => Forenrollenspiele => Port Alvard: Star Wars für alle! => Thema gestartet von: Lord Verminaard am 21.04.2009 | 11:53
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Nahe des Raumhafens liegt die Lagoon-Bar, ein Treffpunkt für Piloten, Crewmitglieder und alle, die Piloten und Crewmitglieder suchen. Ein paar Stufen führen hinaus auf die Hölzerne Veranda, die von einem Palmendach vor Regen geschützt wird. Auf der Veranda wird abends auch zu Live-Musik getanzt. Im Inneren des kruden Steingebäudes befindet sich die eigentliche Bar und auch einige geschützte Nischen und Separées, die sich gut für, äh, Geschäftsleute eignen. Die Bar führt die beste Auswahl an Getränken, die man in diesem Teil des Outer Rim findet, und hier ist meistens schon nachmittags ordentlich was los.
Doch Vorsicht: Hier kann es ziemlich rau zugehen!
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Mittag in Port Alvard. Draußen geht gerade die Sündflut nieder. Wie jeden Mittag sitzt Steady Ed an der Bar, trinkt bernsteinfarbenen Wein aus einem Kristallglas und schaufelt mit gesundem Appetit gegrillte Schalentiere in sich hinein.
Ed ist ein schwerer Mann unbestimmbaren Alters, das verschwitzte Gesicht voller Sommersprossen, das struppige rote Haar klebt ihm in der Stirn. Er trägt einen leichten, dunkelgrünen Anzug mit dazu passendem Cape, der sicher mal teuer war und sicher auch mal bessere Tage gesehen hat. In einem Hüftholster steckt der unvermeidbare Heavy Blaster. Vor ihm auf dem Tisch liegt unbeachtet ein Datenblock mit diversen geschäftlichen Nachrichten.
Aus wachen blauen Augen beobachtet Ed die wenigen Gäste, die sich schon um diese Tageszeit hier eingefunden haben.
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Fato betritt die Bar. Das monotonen Leiern der maluanischen Quenga-Gruppe auf der Bühne macht die Hitze noch unerträglicher, aber der Uulianer scheint eine kühle Brise hinter sich her zu ziehen, während er mit wehenden Fingern durch die Menge schwebt. Er überragt alle anderen Gäste um mindestens einen Meter, ein riesiger, blauer Fisch, der den Schwarm der vielen kleineren Gäste in diesem Aquarium teilt. Sein Partigan-Dolmetscher schaukelt auf der Schulter mit wie ein Putzerfisch, plustert sich auf und ruft im Vorübergehen irgend jemandem etwas zu: „G´ulf bluzug zharr mosch-mosch khaaaaaaaar“, was der Angesprochene mit einem Trompeten und einem anschließenden Blubbern quittiert, das Spezies mit Mägen zum Zittern bringt. Fato bahnt sich indessen weiter zeitlupenhaft den Weg zur Bühne. Er bleibt vor den Musikanten stehen und wedelt mit den blassblauen Spinnenfingern, scheinbar ohne irgend einen Bezug zur Musik.
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Grinsend prostet Steady Ed dem Uulianer zu, der ihm in den letzten Wochen ein steter Quell der Einnahmen gewesen ist. Ob Fato die Geste bemerkt, kann Ed nicht ausmachen. Er setzt das Glas ab und greift nach seinem Datenblock, um die jüngsten Angebote nach Luxusartikeln zu durchforsten, die Fato interessieren könnten. Aus dem Augenwinkel beobachtet er weiter die bizarre Gestalt auf der Tanzfläche, und er ist nicht der einzige, der das tut.
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Morrh sitzt derweil an der Bar und bemüht sich, griesgrämig dreinzublicken. Immer mal wieder schlürft er unmotiviert an seinem Drink und zieht sich ansonsten stoisch mit einem dreckigen Hydroschraubenschlüssel bemerkenswert viele Fleischreste aus den Zahnzwischenräumen. Eigentlich amüsiert sich Morrh aber prächtig angesichts des bizarren Spektakels, welches der Uulianer vor ihm veranstaltet. Er weiß es nur nicht.
In diesem Moment fällt ihm Ed auf, der örtliche Schieber. "Hey Ed", ruft Morrh in seinem schabenden, rendilianischen Akzent rüber, "stimmt es, dass Du ein paar Schweißarbeiten an der Außenhülle Deines Gleiters brauchst und die alovialen Dämpfer auch ausgefallen sind? Wenn Du willst, kann ich mich für einen guten Preis drum kümmern."
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Die Tür der Bar gleitet mit einem leisen Quietschen auf und Dayton Raggard poltert herein. Er trägt seinen schmutzigen Arbeitsoverall, glänzt verschwitzt und riecht nach einer Mischung aus Kühlflüssigkeit und teurem Eau de Toilet. Der Overall ist von der Brust abwärts mit einer ölig schimmernden Flüssigkeit durchnässt. Zielstrebig stapft er auf die Bar und R5-K4 zu und hinterlässt dabei kleine feuchte Fußspuren auf dem schmutzigen Boden.
"Verdammte Scheisse! R5, hast Du diesen Nichtsnutz Jake Mereel irgendwo gesehen? Dieser kleine Bastard sollte mir schon vor 2 Stunden einen neuen Plasmacutter vorbeibringen und nun ist diese verfluchte Leitung geplatzt!" Geräuschvoll zieht er die Nase hoch und erst jetzt fällt ihm der Rendilianer neben ihm an der Bar auf.
"Na heute ist aber wirklich mein Glückstag..." murmelt er mehr zu sich selbst, als er sich demonstrativ 5 Stühle weiter an die Bar setzt.
"Jetzt glotz nicht so dämlich und mach mir irgendwas fertig, was munter macht, R5!"
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Tobin betritt die Bar und schiebt ein neues Gesicht in der Umgebung vor sich herein.
Er trägt einen durchnässten Regenponcho ebenso wie sein Kunde. Man hört Tobin ein paar Worte auf sullustanisch zu dem Fremden sagen während er dabei erst auf die Bar und dann auf Fato zeigt.
Daraufhin gibt der Fremde ihm ein paar Münzen in die Hand und Tobin begibt sich zu Steady Ed an die Bar wärend er seinen Blick über die restliche Kundschaft schweifen lässt.
"Die Geschäfte laufen ziemlich schlecht in letzter Zeit. Irgendwie will keiner mehr in die Wildnis", merkte er in seinem gebrochenen BASIC an, ohne jemanden direkt anzuschauen.
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Auf Morrhs Kommentar zieht Ed eine Augenbraue hoch. „Das hat sich aber schnell rumgesprochen.“ Er scheint kurz zu überlegen. „Schön, wenn ich aufgegessen habe, gehe ich rüber in meine Halle, komm doch gleich mit, dann kannst du dir den Schaden mal ansehen.“
Als Raggard herein kommt, grüßt Ed ihn freundlich, doch gleichzeitig lässt er seinen Datenblock unauffällig verschwinden.
Als Tobin die Bar betritt, schiebt sich Ed gerade das letzte Schalentier mit scharfer Soße in den Mund und winkt dem Sullustaner mit fettigen Fingern. „Tja Tobin, alter Junge“, entgegnet er auf dessen Kommentar mit vollem Mund, „die neuen imperialen Vorschriften sind insgesamt schlecht fürs Geschäft. Und dieser Zwischenfall mit den Passagieren dieses Kreuzfahrtschiffs vor einem Monat…“ Er seufzt geräuschvoll.
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Nachdem er ein paar Worte mit Tobin gewechselt hat, erhebt sich Ed schließlich und klopft dem Sullustaner kräftig auf die Schulter. „Kopf hoch, Junge, wenn ich jemanden habe, der einen Scout braucht, schick ich ihn auf alle Fälle zu dir! Ich muss jetzt los, die Arbeit ruft. Wir sehen uns!“ Zu Morrh gewandt, fügt er hinzu: „Bis gleich.“ Mit wiegendem Schritt manövriert er sein nicht ganz unerhebliches Körpergewicht zum Ausgang.
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Raggard kippt seinen Drink in einem Zug und knallt das kleine Glas auf den Tresen. Behäbig dreht er sich auf dem kleinen Hocker um und sieht Ed hinterher, der die Bar verlässt.
Sein Blick schweift kurz rüber zu Morrh. Er schnaubt verächtlich und murmelt ein verbittertes "Bis gleich... Das ich nicht lache."
Er bezahlt seinen Drink und steht auf. An R5 gewandt sagt er.
"Wenn Du diesen miesen, kleinen Scheisser Mereel siehst, dann sag ihm, er soll die Kühlflüssigkeit vom Hangarboden wischen. Ich bin für heute fertig."
Als er vom Hocker aufsteht, stellt er fest, dass sein Overall auf diesem einen feuchten Fleck hinterlassen hat.
"Oh.. und äh... sorry für... naja..."
Er macht eine wegwerfende Handbewegung und geht.
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Langsam schaut Morrh von seinem leeren Glas auf. Bevor er die Bar verlässt, wirft er R5 die Credits und Raggard einen verächtlichen Blick zu. Dann ist er raus.
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Mit quietschenden Servogelenken schiebt R5 sich hinter der Bar hervor "Kuhl\lussigkeit au\wischen, naturlich Mr. Raggard Sir. Ahhh, ich ver\luche meinen \efekten Stimmengenerator!" Aus dem linken Arm kommt eine kleine Reinigungseinheit, die das meiste der Kühlflüssigkeit aufnimmt, den Rest poliert R5 mit einem einfachen Lumpen weg.
Dann wendet sich der Droide wieder seinen Gästen zu. "\as kann ich Ihnen anbieten, Sir?"
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"Überrasch mich R5. Gibt mir irgendwas um diesesn trostlosen Ort mal für ein paar Momente zu vergessen!"
Tobins Blick schweifte noch einmal durch die Bar. Es ist ziemlich schnell ziemlich leer geworden, so dass ausser ihm nur noch der Fremde und Fato anwesend waren.
Ob sich dort ein Geschäft anbahnte? Er schaute zu dem Gang, der zu Braxx' "Geschäftsräumen" führte und wartete eigentlich nur darauf das dieser sicher bald hier auftauchen würde.
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Plötzlich entsteht vor der kleinen Bühne ein Tumult. Die Musik bricht ab und vielstimmges Schreien wird unter den letzten Gästen laut. Stühle werden zurückgeschoben, Schritte, Gerangel, berstendes Glas.Die Musiker springen auf und lassen ihre Instrumente fallen. Rückkopplungen dröhnen. Zwei von ihnen verschwinden mit einem Satz im Chaos auf der Tanzfläche. Über die Köpfe der Umstehenden hinweg sieht man Fato wild schwanken - offenbar ringt er mit einem der Musiker, dessen Kopf immer wieder in der Menge sichtbar wird. Das Wesen auf seiner Schulter kreischt Unverständliches in der Sprache der Eingeborenen "Gib mir....diese Melodie...Fath-Jab...bringt mich...gemeine Verbrecher!" Triumphierende reckt Fato den blauen Arm in die Luft; einer der Musiker zappelt in den Fingern - als hätte ein blauer Baum mit knorrigen Ästen nach ihm gegriffen. Aber da springen die anderen eingeborenen Musiker Fato an und ringen ihn zu Boden. Sein Kopf versinkt zwischen ihnen, ein Ertrinkender.
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"Wunderbar, es ist noch nicht einmal Mittag und die Band ist schon kurz davor, erschlagen zu werden" murmelt Koro Maan vor sich hin, als er die Lagoon Bar betritt, ein sorgsam eingewickeltes Paket unter dem Arm. Schnell tauscht er grinsend mittels ein paar gekonnten Tentakelbewegungen ein paar Anzüglichkeiten mit einer der Twi'lek-Tänzerinnen aus, bevor er sich auf den Weg zur Bar macht.
"R5, gib mir einmal das übliche und ein paar von diesen frittierten Wasauchimmer." Beinahe beiläufig öffnet er den Halfter seines Blasters, als er sich auf einen der unbequemen Stühle setzt, ständig aufmerksam das turbulente Treiben in der Bar beobachtend. "Das könnte Ärger geben R5, ich hoffe, du hast heute noch nicht sauber gemacht"
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"Also irgendwie hat das ein bisschen was von einem Dejarik Spiel.", überlegte Tobin als er sich das Gerangel anschaute und genau wie bei Koro hörte man wie sich seine Hand unter dem Poncho um einen Blaster schloss.
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Varyss betritt mit entschlossenem Gesichtsausdruck, um von Anfang an keinen Eindruck irgendeiner Schwäche aufkommen zu lassen, die Bar. Die Spannungen im Raum drängen mit Wucht auf sie ein, doch sie ignoriert den Ärger und geht direkt zum Tresen, wo sie sich mit einem Seufzer auf einen der Barhocker fallen lässt.
"Ein Lomiin-Ale, bitte", sagt sie mit einem halben Lächeln. Als das Getränk vor ihr steht, nimmt sie zufrieden seufzend den ersten Schluck und fährt dann fort: "Wo kann man hier Ersatzteile bekommen? Und einen Platz zum Schrauben?"
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Lyan hatte von all dem Spektakel überhaupt nichts mitbekommen, da er verträumt einer Tänzerin zugesehen hatte und wird von einem vorbeihastenden Gamorreaner unsanft von seinem Barhocker gestoßen.
Fasziniert beobachtet Lyan, wie sich sein Drink mit einer Flüssigkeit auf dem Boden vermischt und ein anderer Gast tritt ihm auf die Hand.
"Aua, kannst Du nicht aufpassen, welchen armen Tölpel Du auf die Hand trittst? Ich könnte anfangen zu bluten und deine Kleidung ruinieren."
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Kendra ist kunstvoll in ein buntes Tuch gehüllt, das die schwarze Haut ihrer Schultern freilässt. Ihre stark gekräuselten, schwarzen Haare sind mit einem breiten goldfarbenen Tuch nach oben gebunden. Wo das Tuch endet, fallen die Haare verspielt nach unten. Sie ist kaum in der Lagoon-Bar angekommen und im Begriff, sich einen Überblick über die Gäste zu verschaffen, als sie Fato eintreten sieht. Ah, da ist ja der großzügige Fremde. Kendra hatte in den letzten Tagen registriert, dass der Uulianer wohlhabend und offensichtlich ungebunden war.
Ihr Blick folgt dem spindeldürren Riesen. Als er die Tanzfläche betritt und sich auf seltsame Weise zur Musik zu bewegen beginnt, löst sich Kendra aus dem Schatten und gleitet langsam in seine Richtung. Mal sehen, ob er ein bisschen Gesellschaft gebrauchen kann. - Doch gerade als sie sich in sein Blickfeld drängen möchte, beginnt er unvermittelt damit, die Musiker zu attackieren. Beim Mundgeruch des Imperators, was soll das denn?
Vom Tummelt wird Kendra zunächst von der Tanzfläche gedrängt. Doch schon im nächsten Augenblick weiß sie, wie sie die Situation zu ihrem Vorteil ausnutzen kann. Leichtfüßig schlängelt sie sich zwischen den Kämpfenden hindurch, bis sie das Knäuel erreicht hat, das Fato und die Musiker bilden. "Aufhören!", brüllt sie, so laut sie kann. "Lasst meinen blauen Freund in Ruhe!" Wie erwartet, dreht sich einer der Musiker in ihre Richtung und schlägt ihr mit der Faust ins Gesicht. Mit einer blutigen Nase stürzt Kendra zu Boden. Nun sollte er mich bemerkt haben.
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Ehe vom Barkeeper eine Antwort auf ihre Frage kommt, flammt der Tumult hinten in der Bar derart auf, dass die Emotionen wie eine Spitze durch Varyss' Wahrnehmung zucken. Sie zuckt unwillkürlich in die Höhe und fährt herum. "Was ist denn da los??"
Varyss hat lange die Macht nicht mehr aktiv eingesetzt, doch nun sendet sie unauffällig einen beruhigenden Impuls an alle Beteiligten. Diesen unterstreicht sie mit einem lauten "Aufhören! Das ist doch nicht nötig!"
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Raggard betritt die Bar und geht erneut zielstrebig auf den Droiden hinter der Bar zu.
"Hör zu, R5... Wo steckt Braxx. Ich werd mal wegen Deinem Stimmengenerator mit ihm sprechen. Vielleicht springt da ja was für mich raus. Bilde Dir bloss nichts darauf ein, Blechbüchse."
Er hört das Klirren vom Glas im hinteren Teil der Bar und tritt ein paar Schritte zurück um besser sehen zu können.
"Was zum...?"
Fasziniert sieht Raggard dem Tumult zu und ein Mundwinkel zieht sich langsam nach oben. Ohne den Blick vom Kampf abzuwenden, zieht er sich einen Stuhl heran und setzt sich. Mit amüsiertem Tonfall ruft er dem Droiden zu: "He R5... Mach mir irgendwas... sprudelndes! Das könnte interessant werden"
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Da will man eigentlich nur in Frieden ein Ale trinken...
Rasch entschlossen tritt die Frachterpilotin näher an die Tanzfläche heran, stemmt ihre vier Arme in die Hüften, und schreit noch einmal, so laut sie kann. Und ja, sie kann laut schreien, auch wenn man das diesem zarten Persönchen auf den ersten Blick gar nicht so ansehen würde. Manche Crseih haben die Gabe, mit ihren Stimmen Glas zerspringen lassen zu können; Varyss kommt weder so hoch hinauf, noch ist sie derart stark, aber dennoch, wenn sie wirklich mit aller Macht brüllt, dann hört man das. Gleichzeitig unterstützt sie ihren Ruf noch einmal mit einem unterschwelligen Beruhigungsimpuls.
"Aufhören!!!"
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Als selbst der zweite Schrei von Varyss nicht wirklich zum Erfolg führte hallte ein einzelner, lauter Blasterschuss durch die Bar.
Tobin hatte alle Blicke auf sich gezogen und er saß mit gezogenem Blaster auf seinem Hocker. Seinen Blaster zeigte immer noch zur Decke und einige Krümel des Bauwerks bröselten neben ihm nieder.
"Verdammte Scheisse muss man denn immer zu Gewalt greifen um seine Ruhe zu bekommen! Es kann doch nicht..."
Der Sullustaner unterbrach seinen Satz, da er von draussen her, jetzt da diese drückende Ruhe eingetreten war, in einiger Entfernung ein Feuergefecht hörte.
"Was ist denn jetzt da schon wieder los?"
Er blickte zu Koro Maan und wartete auf eine Reaktion.
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Als der Schuss fällt zuckt Raggard auf seinem Stuhl zusammen und verschüttet die Hälfte seines Drinks über seinem Overall. Es brodelt in ihm und plötzlich platzt es aus ihm heraus.
"Verdammte Scheisse!!! Warum rennt heutzutage eigentlich jeder beschissene, dahergelaufene Reisfarmer mit einem Blaster rum? Könnt ihr euch nicht einfach prügeln wie zivilisierte Leute? Dem Imperium wird das nicht gefallen, wenn sie Wind davon kriegen, dass auf diesem kleinen Pissmond mehr Waffen als Kakerlaken existieren."
Er holt tief Luft, überlegt was er da gerade gesagt hat und wird plötzlich etwas kleinlaut, als er die bösen Blicke der anderen Besucher auf sich spürt.
"Also... ich meine... ich könnte mir denken, dass es dem Imperium nicht gefallen wird... Waffengesetze und so..."
Ohne Übergang wird er plötzlich wieder lauter, um vom Thema abzulenken.
"Wo zur Hölle steckt Braxx?"
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Koro Maan zeigt mit einem breiten Grinsen seine Reißzähne, schwingt sich galant vom Barhocker herunter und marschiert zielstrebig auf den Ausgang zu, während er Tobin zunickt. "Scheint so, als würden einige von uns heute doch noch die Gelegenheit bekommen, etwas Geld zu verdienen. Mal sehen, wer heute so dumm ist, da draußen Ärger zu machen."
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Der Schuss unterbricht jäh das Handgemenge auf der Tanzfläche. Fato scheint seinen Griff einen Moment zu lösen - jedenfalls gelingt es den Musikern, das Weite zu suchen. Kendra zieht ihr Tuch ein wenig hinunter, bevor sie sich neben den Uulianer niederkniet. Hoffentlich ist der für solche Reize überhaupt empfänglich! Als sie ihren Ausschnitt in Fatos Blickfeld geschoben hat, berührt sie vorsichtig seinen Arm. "Hast du dich verletzt?" Sofort beginnt das bizarre Geschöpf, das den ganzen Kampf über wie festgeklebt auf seiner Schulter gesessen hat, ihre Worte zu übersetzen.
Kendra kann den Blick des blauen Wesens nicht deuten. "Komm", lächelt sie, "du darfst mich auf einen Shinajaujau einladen." Ohne ihre Augen von seinem Gesicht zu lösen, ruft sie in die Richtung von R5. "Einen Shinajaujau für mich - und etwas Starkes, um wieder auf die Füße zu kommen, für meinen Freund."
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"Oh, das ist aber ein nettes Paket."
Ein schneller Blick noch links und rechts um zu sehen, wen denn das Paket gehört, was ihm gerade auf die Hände gefallen ist ergibt keinen Erfolg.
"Merkwürdig....... R5, hast du gesehen, wer dieses Paket hier hat fallen lassen?"
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Etwas frustriert, weil ihre Schreie so gar nichts gefruchtet haben, zuckt Varyss die Achseln. Zu Tode scheint glücklicherweise niemand gekommen zu sein, und sowohl die Musiker als auch das blaue Geschöpf sind von dem Schuss zunächst einmal zur Ruhe gebracht, wo ihren Beeinflussungsversuchen das nicht gelungen ist.
Sie sieht sich unter den Anwesenden um.
"Also gut, wo das geklärt ist, kann mir vielleicht jetzt jemand sagen, wo ich einen Platz zum Reparieren und Ersatzteile finden kann?"
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Raggard setzt sofort sein geschäftsmäßiges Grinsen auf, fährt sich durch das lichte Haar und kommt auf Varyss zu.
"Lady, Sie haben Glück... Zufällig bin ich der Besitzer und Betreiber des "High-Tech-Emporium" gleich hier um die Ecke und wenn Sie was zu reparieren haben, bin ich ihr Mann."
Er wischt sich die noch etwas nasse Hand am Overall ab und reicht sie ihr, obei er nicht ganz sicher ist, welche der vier Hände er greifen soll.
"Dayton Raggard mein Name. Und Sie sind?"
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„Entschuldigen Sie Sir, sie stehen au\ der Hand eines geschatzten Gastes” sagt R5, während er versucht, die schlimmsten Pfützen aufzuwischen und die zu Bruch gegangenen Gläser wieder einzusammeln. Rasch geht er die Speicherbänke durch und beim Thema Deeskalation findet sich der Eintrag \reigetränke. So entschlossen wie es eine Protokolleinheit eben kann, geht R5 auf den Uulianer zu.
„Sir, ich schlage \or, sie spendieren den Herren hier eine Runde Ale, dann konnen \ir alle zum Tagesgescha\t zurruckkehren.“
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Varyss blickt den zerzaust aussehenden Mann interessiert an.
"High Tech Emporium. Das klingt nicht schlecht." Sie reicht dem Menschen die rechte Oberhand - die Schwielen in dessen Pranke sind auch durch den Handschuh deutlich fühlbar - und nickt ihm zu. "Ich bin Mharya Donn, Eignerin der Avian Wing. Ersatzteile wären sehr willkommen, und falls man in der Landebucht selbst keine Reparaturen durchführen darf, auch ein Platz, an den ich mein Schiff für die Dauer meines Aufenthaltes hier befördern kann. Reparieren werde ich es selbst, vielen Dank", setzt sie mit einem Lächeln hinzu und legt dann den Kopf ein wenig schief. "Es handelt sich um einen leichten Kazellis-Frachter, und ich bin noch nicht zu einer genaueren Analyse gekommen, was ich für die Reparatur alles brauchen werde. Hätten Sie denn auch die nicht-standardisierten Teile eines Kazellis da?"
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Raggards Augen weiten sich erstaunt.
"Einen Kazellis? Da scheinen Sie ja ein echtes Schmuckstück an der Hand zu haben Lady."
Er kratzt sich mit der Hand im Nacken und grübelt.
"Ersatzteile dürften nicht das Problem sein, aber wenn sie wert auf Originalteile legen, müssen sie schon im Kathol-Sektor suchen. Und wenn ich Sie wäre, würde ich mir DAS gut überlegen."
Die Augen des älteren Mannes leuchten. Ein Anblick den man bei ihm nicht mehr oft sieht.
"Darf ich das gute Stück denn mal genauer unter die Lupe nehmen? Dann kann ich Ihnen auch sagen, was sich da an Ersatzteilen finden lässt. Wenn Sie wollen - und wenn ihr Baby das noch mitmacht, können sie es erstmal in Hangar 4/6 parken."
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Mit einem leicht verlegenen Lächeln nickt die Crseih.
"Ja... allzuviele davon wurden gar nicht gebaut, glaube ich."
Nachdenklich tippt sie sich mit dem Zeigefinger der linken Unterhand auf die Lippen. "Original-Teile müssen es nicht unbedingt sein. Ganz abgesehen davon, dass es ganz schön anstrengend werden könnte, so was überhaupt zu finden, wo die Kazellis Corporation schon gar nicht mehr existiert. Ist ja nicht so, dass wir das nicht in der Vergangenheit schon mal versucht hätten."
Varyss' Lächeln wird freier bei der offensichtlichen Begeisterung des Menschen.
"Hangar 4/6. In Ordnung. Und natürlich dürfen Sie sich die 'Wing mal ansehen, wenn Sie wollen."
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Etwas kräftiger als er vielleicht sollte, klopft Raggard der Dame vor ihm auf die Schulter.
"Fantastisch Lady. Da haben Sie was gut bei mir. Extrapreis, verstehen Sie?"
Er zwinkert ihr verschwörerisch zu.
"Ich seh´zu, dass ich den Hangar frei mache und dann können Sie Ihr Baby so ein 3-4 Stunden dort parken. Ich werf dann mal einen Blick drauf und dann reden wir über das Geschäftliche, in Ordnung?"
Er grinst Varyss gewinnend an.
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"Gut, Mister Raggard", sagt die blauhäutige Pilotin und beantwortet Raggards Grinsen mit einem eigenen Lächeln, nachdem sie sich alle Mühe geben musste, unter seinem Schulterklopfen nicht nach vorne zu stolpern. "In etwa vier Stunden dann. Den Weg in den Hangar sollte die 'Wing gerade noch schaffen."
Varyss schüttelt dem Menschen erneut die Hand zur Besiegelung der Verabredung und sieht dann über seine Schulter hinüber zu der schwarzhäutigen Menschenfrau und dem großen, dürren Wesen, das den Zusammenstoß mit den Musikern hatte. "Wissen Sie, was da los war eben?"
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Raggard zuckt mit den Schultern.
"Keine Ahnung, was der Abschaum hier wieder treibt. Sie sehen ja: Meistens regelt sich das wieder von allein."
Er mustert das dürre Alien und verzieht kurz das Gesicht, abe als sein Blick auf die dunkelhäutige Frau fällt, kann er sich ein dreckiges Grinsen nicht verkneifen. Na was haben wir denn da?
Er löst sich aus seinen schmutzigen Phantasien und wendet sich wieder seiner potenziellen Kundin zu.
"Gut, dann also in vier Stunden. Ich werde Sie erwarten."
Er schüttelt ihr kurz die Hand und geht dann zum Tresen.
"R5, Du nutzloses Stück Blech! Wo bleibt denn nun Braxx, verflucht nochmal?"
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Lyan packte das Paket auf den Tresen und bemühte sich niemanden der gewalttätigen Leute im Weg zu stehen.
Er dachte sich:
"Wenn mein Kampftrainig erst mal Wirkung zeigt, dann werde ich es diesen Arschlöchern zeigen oder wenn ich Jedi bin."
Trotzdem wusste Lyan, das er vorsichtig sein musste, er war nicht ohne Grund in sein Alter gekommen.
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Fato faltet seine ganze Länge empor. Die Spinnenfinger flattern an seinem dürren Körper auf und ab, als wolle er ganz sicher gehen, dass er unverletzt ist. Dann streichen sie über Kendras Gesicht, die unwillkürlich zurück zuckt. "Danke...ich danke ihnen sehr...sie wollen...ein Getränk, ja?Einen Drink? Ich kaufe Ihnen ein Getränk...ich habe viel Geld, Sie mögen mich..."
Das Dolmetscher-Wesen flattert zu R5 hinab und zirpt ihn an: "Bitte \eben sie der \ady ein Getr\nk. Oder nein, bitte geben sie allen hier ein....Getränk? Eine...Lokal\unde, ja. Ich habe vie\ Geld..."
Während der Vogel-Ratten-Dolmetscher noch am Boden hockt, neigt Fato grüßend das blanke blaue Gesicht in Richtung des Schützen, dem er seine Rettung verdankt. Er bleibt vor Kendra stehen, aber der Dolmetscher hinkt-flattert zu Tobin hinüber. "Ich...danke Ihnen...für Ihren....verdammte Scheiße nochmal?...Schuss...genießen Sie Ihr Getränk...ich habe viel Geld...aber ich muss gehen..."
Der Dolmetscher flattert zurück auf Fatos Schulter und spricht von dort oben mit Kendra. "Diese ... Eingeborenen...haben etwas, das mir gehört...diese Melodie...Ich bin auf der Suche nach meinem Meister, wissen Sie...er hat das so oft gesungen...ich muss ihn finden...das ist für unsere Sache äußerst wichtig...für die ganze Galaxis...aber danach würde ich mich freuen, wenn Sie...meine Frau werden...würden"
Fato wogt im Zeitlupentempo aus der Bar.
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Selten sind Kendra so die Gesichtszüge entglitten wie bei dem seltsamen Schauspiel, das dieses dürre, verwirrte Wesen vor ihren Augen abliefert. Reiß dich zusammen: er hat Geld und er will dich. Einen Moment später umspielt erneut das süßeste Lächeln ihre vollen, weiß geschminkten Lippen. - Doch ein zweites Mal erwischt Fato sie auf dem falschen Fuß, als er sich plötzlich verabschiedet und sich auf dem Weg nach draußen begibt.
Zwei schnelle Schritte bringen Kendra abermals an seine Seite: "Du bist ein ... du verschlägst mir die Sprache. - Und das passiert mir äußerst selten." Sie greift nach einem seiner spinnenartigen Finger. "Die Melodie ... bitte, erzähle mir davon. Ich kann dir helfen. Weißt du ...", und bei diesen Worten drängt sie so nah an ihn heran, dass ihre Brüste seine Hüfte berühren, "... ich kann dir bei allem helfen, was dir fehlt. Wirklich bei allem." Ihr Augenaufschlag würde andere Männer auf die Knie fallen und um einen Kuss flehen lassen. Aber Fatos Reaktion ist einmal mehr nicht klar zu entschlüssen.
"Lass uns doch erst einmal gemeinsam etwas trinken. Oder lass mich ein paar Schritte mit dir gehen. Du musst mir einfach erzählen, was es mit dieser Melodie auf sich hat."
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fato gleitet auf die straße hinaus. das glatte blaue gesicht bleibt starr geradeaus gerichtet, aber das dolmetscher-ding zwitschert immer weiter. "eine...gefährtin? sehr gut! du hast...einen wunderbaren körper...ich mag...deine milchausstülpungen...das lied der luft um deine runden...hüften? ich kann dir vertrauen...vielleicht...meister ter-ahns spur verliert sich auf diesem mond...vor jahren ist sein schiff hier abgestürzt...die eingeborenen kennen die abssturzstelle...der ort ist tabu...wollen ihn mir nicht zeigen...die macht war stark in meister ter-ahn! er lehrte mich das lied..."
fato hält an, und auch wenn er keine augen hat, hat kendra das gefühl, er würde sie direkt ansehen. die finger wogen durch die luft wie seetang, und die luft um sie herum schimmert, als würde sie durch das blaue wogen in schwingung versetzt. die melodie scheint direkt aus den fingern herauszuströmen.
"sie haben...ihn... entführt?" der dolmetscher übernimmt wieder. "ich muss ihn finden...bevor die ... anderen....ihn finden."
fato stoppt. seine riesigen finger mit dem knorrigen, meterlangen arm daran kriechen auf kendras schulter. "hast du von der rebellion gehört? wie stehst du...dazu?"
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Lyan sah fasziniert zu, wie sich die Situation entwickelte und bestellten einen Punch, das härteste Getränk auf der Liste.
"Ist ja nicht mein Geld"
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"Äh ja, Milchausstülbungen... Rebellion ... Meister. Wie ich zu der Rebellion stehe?" Nervös schaut sich Kendra um. "Du solltest darüber nicht auf offener Straße sprechen! Lass uns zu dir gehen. Dann können wir in Ruhe alles weitere planen." Dass er keine Augen hat, ist ziemlich verwirrend. Aber es gibt Schlimmeres bei Männern. - Wenn das überhaupt ein Mann ist.
Kendras goldene Augen flackern kurz auf. "Aber im Vertrauen", flüstert sie in die Richtung des Dolmetschers, "meiner Meinung nach hat die Rebellion einen Punkt." Vor ihrem geistigen Auge erinnert sie sich an den imperialen Luxus, den sie auf Touras Jark genossen hat. "Es ist natürlich alles auch eine Frage der Perspektive, oder?" Solange Kendra nicht genau weiß, was Fato hören will, kann sie ihm auch nicht sagen, was sie denken soll.
"Mein Name ist übrigens Kendra."
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Der Zwischenfall mit dem Uulianer und der Bar hat Motta, der in seiner dunklen Nische sitzt kalt gelassen. Amateure. Kaum einen zweiten Blick wert. Höchstens daß es die unsägliche Band getroffen hat verdient ein müdes Schmunzeln.
Aber dann dringen Worte an sein Ohr, die ihn noch immer haben aufmerksam werden lassen: "...ich habe viel Geld".
Vielleicht wird ja doch noch etwas aus diesem Tag. Ich werde mich mit Kendra unterhalten müssen, was sie erfahren hat. Das Mädchen hat Köpfchen - und sie weiß, was gut für sie ist.
Auch daß Koro Maan die Bar verlassen hat ist dem Hutten nicht entgangen. Er nickt zufrieden. Auf Koro ist Verlass - solange man ihn bezahlt.
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„Z\eimal einen Lagoon-Punch. \ohl bekommts, meine Herren!“ Mit diesen Worten schiebt R5 sich hinter dem Tresen vor und macht sich auf die Suche nach Braxx. „Ob diese gr\nh\utige Gestalt sich \ieder unter den Holoschachtischen \ersteckt?“
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"Ken...dra". Fato nickt. "Einen...Punkt...hat die Revolution? Gut. Komm mit zu mir."
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Mit einem wissenden Lächeln um die Mundwinkel sieht Varyss dem Uulianer und der ebenholzfarbigen Menschenfrau hinterher. Die Situation in der Bar scheint sich tatsächlich soweit beruhigt zu haben; die direkt an der Prügelei beteiligten Musiker grummeln noch ein wenig, nehmen dann aber ihr Spiel wieder auf.
Varyss kehrt an die Bar zurück, wo ihr angefangenes Lomiin-Ale noch immer auf sie wartet. Sie lässt sich wieder auf dem Barhocker nieder, greift nach ihrem Krug und nimmt leise seufzend einen weiteren Schluck. Dabei fällt ihr Blick auf den blonden Jüngling links neben ihr, der irgendetwas unverständliches in seinen nicht vorhandenen Bart murmelt und neugierig, fast nervös, ein kleines Päckchen befingert, das vor ihm auf dem Tisch liegt.
Eine knarrige blecherne Stimme bringt sie dazu, den Kopf wieder nach vorne zu wenden.
"Möchten Sie noch etwas bestellen, die Dame?" Der Barkeeper-Droide hat die Frage gestellt. "Es ist eine Lokalrunde offen."
Varyss überlegt kurz. "Puh, gut, noch ein Lomiin-Ale bitte, ehe ich mich schlagen lasse. Schließlich muss ich 4 Stunden totschlagen, da kann ich genausogut noch ein wenig hier drin bleiben, ehe ich einen Spaziergang mache und mir die Stadt ansehe."
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Der Fruchtgeschmack auf der Zunge versetzt Lyan in Extase und er erwartet, dass der sprichwörtiche Punch des Drinks ihm einen Kick verpasst.
Mit Schwung reißt es ihn vom Sessel und er schlittert durch die Überreste dessen, was die R5 Einheit noch nicht aufgewischt hat.
"R5, ich war so nett den Rest für dich aufzufeudeln."
Zu spät reagiert Lyan, das es nicht der Drink war, der ihn vom Hocker geholt hat, sondern ein wütender Gammoreaner, der jetzt wütend mit seiner Axt ausholt und ihn anbrüllt. "Du hast Logtroms Paket geklaut und wirst dafür jetzt sterben, kleines Menschlein."
Entsetzt sieht Lyan zu, wie sich die Axt auf seinen Kopf zubewegt, während er antwortet: "Ich habe alle in der Bar gefragt....."
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Oh verdammt.
Ja, es ist ein Gamorreaner; ja, Gamorreaner sind stark; und ja, Varyss ist gut 20 cm kleiner und deutlich schmächtiger als die massige Gestalt. Aber sie kann doch nicht zulassen, dass dem jungen Mann - nicht viel mehr als ein Junge - der Kopf eingeschlagen wird für etwas, das vermutlich nichts weiter als ein Missverständnis war.
Einen Herzschlag später wird der Axtarm des Gamorreaners von Varyss' rechter Unterhand festgehalten, der Axtstiel selbst von ihrer Oberhand, und ihre beiden linken Arme haben sich um seinen Hals und seinen Brustkorb samt an den Oberkörper gedrückten Arm gelegt.
"Ganz ruhig, Freund", sagt sie angespannt. "Das lässt sich doch bestimmt in Frieden regeln."
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Der Gamorreaner wird nicht umsonst von vielen als ausgezeichneter Kandidat für Mottas Arena gehandelt. Seine Arme sind dick wie junge Baumstämme. Doch das Eingreifen der Frau erwischt ihn auf dem falschen Fuß. Ihre Kraft reicht bei Weitem nicht aus, um ihn zu stoppen. Aber sie lenkt seinen Schlag ab, so dass seine Axt um Haaresbreite den Kopf des Jungens verfehlt und stattdessen die Theke zerteilt.
Mit einem lauten Brüllen wendet sich der Gamorreaner seiner neuen Gegnerin zu. "Du hast soeben dein Leben verwirkt. Niemand stellt sich in Logtroms Weg." Dann stürzt er sich auf Varyss. Im Hintergrund kreischt eine Tänzerin hysterisch, einen Moment später fällt sie in Ohnmacht.
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"Sir, ich muß darau\ bestehen, dass sie die Ge\althandlungen umgehend einstellen. Andern\alls sehe ich mich gen\tigt, die Paci\ier einzusetzen." Oh jeh, das wird nicht gut ausgehen denkt R5, während er sich in die Bar-Elektronik einklinkt Hoffentlich ist die Pacifier gut gewartet.
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Just in dem moment betritt Agen Dur die Bar und vernimmt gerade die warnung von R5. Er mustert kurz den Gamoreaner und befindet, dass er keine große gefahr mehr darstellt sobald deine axt aus dem weg ist. Mit einer flüssigen bewegung reisst er den Gamoreaner von den beinen und lenkt den fall in eine richtung, die Varyss einen möglichst guten hebel bietet um ihn zu entwaffenen. Dem am bodenliegenden gegner verpasst er noch einen kräftigen tritt gegen die schläfe um ihn KO zu setzen.
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"Was geht den hier vor?", Braxx steht im Eingangsbereich der Bar und blickt wütend in die Runde. Sein Blick fällt auf das Loch in der Decke und den wütenden Gamorreaner.
"Wer auch immer meine Decke runiert hat sollte besser gute Gründe und noch bessere Credits haben.", dann stapft er auf die Kämpfenden zu, "und was Euch angeht, wenn Ihr einander umbedingt umbringen wollt, dann macht das draussen.", er legt eine Hand auf seinen Blaster am Gürtel und deutet mit der anderen auf den Ausgang.
"Auf jeden Fall möchte ich Eure Gesichter heute nicht mehr hier sehen, verschwindet, alle."
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"Aber, aber, aber......"
Lyan sah auf die mächtige Streitaxt und blickte in die hässliche Fresse des Gamorraners
"Ich habe doch nichts gemacht, außer verprügelt zu werden und das in deiner Bar."
Lyan stand auf
"Wo sind deine Rausschmeißer, wenn sie unschuldige Gäste brauchen? Jetzt mal ganz im Ernst, ich gebe hier eine Menge Geld aus und du hältst immer schön die Hand auf, wenn ich hier etwas einfädel."
Lyan wurde langsam wütend.
"Und jetzt soll ich den Laden verlassen? Ja Leck mich Braxx!"
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"Ist mir gleich ob das irgendwem nicht passt", Braxx zuckt mit den Schultern, "irgendwer hat in Ed's Lagerhalle ne Schiesserei angefangen und jetzt sind Sturmtruppen auf der Strasse."
Er atmet durch und begleitet den Gamorreaner aus der Bar.
"Bleibt sitzen oder geht nach hause, mir ist das egal. Wenn ihr morgen wieder trinken und Tänzerinnen sehen wollt, habt Ihr nur meine Bar, also werdet ihr alle auch wiederkommen.", murmelt er halblaut.
Nach einem kurzen Blick auf die Strasse wendet er sich wieder den übrigen Gästen zu,
"Aber die Truppen auf der Strasse bedeuten Ärger, sind zuviele Truppe um ne Schiesserei aufzuklären, da ist was im Grosses am Laufen, dass kann ich riechen. Also beruhigen wir uns alle wieder, trinken noch etwas und sehen wir zu das wir keinen Ärger mit den Imperialen bekommen, die sind ziemlich nervös in letzter Zeit."
Dann fügt er noch mit einem versöhnlichen Lächeln hinzu, "Vergessen wir das Ganze, R5! nimm die Bestellungen auf"
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"Wenn ich schon wegen dem blöden Paket sterben soll, dann will ich es wenigstens haben."
Lyan schnappte sich das Paket und ging vor die Tür, wie es ihm bedeutet wurde.
Lyan lächelte die beiden Leute an, die ihm das Leben gerettet hatten:
"Danke, das ihr mein kümmerliches Leben gerettet habt, wenn wir den Truppen ausweichen wollen, dann sollten wir die Nebenstraßen benutzen."
Lyan streckte den beiden Helfern die Hände entgegen und lächelte sie an.
"Lyan ist mein Name."
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{So jetzt blos nirgends mehr auffallen, und da wäre ein ordskundiger füherer sehr praktisch um irgendwelchen patrollien auszuweichen}
"Ich heisse Agen, und wenn du ne weisst wie wir den imperialen aus dem weg gehen könne dann sag wos lang geht"
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Lyan biegt mit den Leuten um die Ecke und dort liegt ein toter Gamorreaner, der als Anwärter auf den Titelkampf galt.
"Jetzt erkenne ich ihn, er hätte Mottas Favoriten nicht verkrüppeln sollen, nur weil dieser einen Witz über seine Mutter gemacht hat. Hutten mögen es nicht, wenn man ihr Eigentum entwertet."
Elegant umschifft er den Leichnam und macht sich auf den Weg ins Halbdunkel der Gasse.
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Eine halbe Stunde später betritt Steady Ed, in dessen Haaren und Gesicht noch einige Schlammreste kleben, die Bar und marschiert schnurstracks zur Theke. „R5, gib mir was Starkes.“ Geistesabwesend kratzt er sich im Nacken. „Ist Morrh hier irgendwo?“
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10 Minuten später taucht Morrh tatsächlich in der Bar auf, grüßt einmal kaum vernehmbar in die Runde und setzt sich alleine an die Bar.
"Ein doppelter Gardulla, R5. Aber mit dem keskanischem Brandy und nicht diesem synthetischen Scheiss."
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„Das geht auf meine Rechnung“, wirft Ed ein, schiebt sich von seinem Barhocker in die Höhe und bugsiert Morrh von der Bar hinüber in eine der abgeschotteten Nischen, in denen manche von Braxx’ Gästen ihren… diskreteren Geschäften nachgehen.
„Was für ein Tag“, meint Ed und setzt ein freundlich-verbindliches Gesicht auf. „Ich hasse Schießereien vor dem Fünf-Uhr-Tee. Auf dein Wohl, alter Junge. Tut mir leid, dass du dazwischen geraten bist. Schick mir die Reinigungsrechnung, ja?“ Er leert sein Glas und schüttelt sich geräuschvoll. „Ah, das ist guter Stoff.“
Nach einem Räuspern fährt er fort: „Hör zu, diese Kopfgeldjäger hatten mich ganz offensichtlich mit jemandem verwechselt. Und solche Verwechslungen sind nicht ungefährlich. Ich möchte hier keinen Ärger haben. Ich kann mich doch darauf verlassen, dass du keine Dummheiten anstellst, alter Junge?“
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"Kein Problem, Ed, solche Verwechslungen können schon mal passieren. Allerdings war ich lange genug auf Coruscant und Du warst da ja nicht gerade ein unbeschriebenes Blatt, Kumpel. Habe gerade noch mal nachgeschaut. Du musst Dir aber keine Sorgen machen, denn ich kann meinen Mund halten.
Außerdem gibt es für die meisten von uns einen Grund, weshalb wir gerade in dieser gottverlassenen Bar hier unseren Kummer ertränken. Du kannst Dich auf mich verlassen und musst Dir nicht mal im Gegenzug Sorgen um mich machen. Ich kann schon ganz gut auf mich aufpassen."
Morrh setzt sich auf, bellt R5 um einen weiteren Drink an und beugt sich wieder zu Ed.
"Hör zu, Kumpel, ich habe noch was mitbekommen. Der Auftraggeber der Kopfgeldjäger ist entkommen und gefährlich. Halt Dich von ihm fern. Ansonsten solltest Du vielleicht mal Kontakt mit diesem riesigen, blauen Spinner aufnehmen, bevor er kalt gemacht wird. Der möchte Dir gerne was sagen, glaube ich."
Damit stürzt Morrh einen weiteren doppelten Gardulla hinunter, dreht sich um und geht auf seinen Barhocker zu. Dann hält er aber noch einmal inne und wendet kurz den Kopf.
"Achso, Ed, noch was. Mit mir kannst Du rechnen, was immer auch passiert. Aber pass bloss auf Arac auf, Kumpel. Er kann sich nicht wehren und ich mich nicht die ganze Zeit um ihn kümmern. Er hat seinen Technikladen und will nichts mit schiefen Sachen zu tun haben. Bitte halt Dich dran. Solltest Du Arac in irgendwas reinziehen und ihm stößt etwas zu, wirst Du nicht mehr glücklich, Cowboy. Nur, damit wir uns verstehen."
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"Schwierigkeiten Ed?", Braxx hat sich gegenüber von Ed auf einen Stuhl gesetzt, "Kopfgeldjäger und gefährliche Auftraggeber, ja ich denke du steckst in Schwierigkeiten."
Braxx lacht leise, "Und Du willst dem alten Braxx tatsächlich weissmachen du hättest keine Ahnung worum es geht? Wie die meisten hier hast Du eine recht", er zögert kurz, "interessante Vergangenheit. Vielleicht holt sie Dich langsam ein.", wieder lacht er leise, "nicht das mich etwas angehen würde."
Er wischt mit einem Lappen über den Tisch, "aber ich will hier eigentlich keinen Ärger, nicht mit Kopfgeldjägern und nicht mit den Imperialen."
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Die Freundlichkeit weicht aus Eds Gesicht, als er sich Braxx zuwendet. „Du hast Recht, meine Vergangenheit geht dich genauso wenig an, wie mich deine“, brummt er. „Aber sag mal, bist nicht eigentlich du der Typ, der dafür sorgen sollte, dass ich in meinem Laden keinen Ärger mit irgendwelchen Schießwütigen Idioten kriege?“
Während er auf eine Antwort wartet, beobachtet er mit einem Auge Morrh, in Gedanken immer noch bei dessen Worten. Und was ist deine dunkle Vergangenheit? Warum war diese vermummte Gestalt plötzlich so interessiert an dir? Und was weißt du über Fato?
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"Wollte Dir nicht zu Nahe treten", beschwichtigend hebt Braxx die Hände, "solange dein Ärger nicht mein Ärger wird, ist es mir auch egal für wen du arbeitest."
Er wirft einen kurzen Blick auf ein kleines Datenpad, "Was die Kopfgeldjäger angeht, die sind nicht von hier. Wahrscheinlich heute erst angekommen und ganz sicher keine Profis."
Er zuckt mit den Schultern, "Tut mir leid für deine Halle, aber ich kann Dir nur die einheimische Schläger vom Leib halten, die kommen von Ausserhalb."
Er beugt sich zu Ed rüber und fährt flüsternd fort, "Um ehrlich zu sein hab ich keine Ahnung wer die geschickt hat, die Typen waren denke ich nur eine Art Vorhut, Kundschafter wenn Du so willst, sollten Dich vielleicht nur nervös machen. Bin mir ziemlich sicher das da noch mehr kommen."
Er wendet sich wieder dem Wischen des Tisches zu, "Schadet sicher nicht künftig vorsichtiger zu sein, es liegt Ärger in der Luft da bin ich mir sicher, vorhin gabs hier ne Schlägerei und dann sind ein paar Leute abgezogen, wollen den Sturmtruppen aus dem Weg gehen haben sie gesagt."
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Eine tiefe Sorgenfalte bildet sich zwischen Eds Brauen. „Vorhut, sagst du? Hm, das hört sich nicht gut an. Werde Augen und Ohren offen halten. Vielleicht tauche ich auch für ein paar Tage ganz ab, bis sich die Wogen geglättet haben oder wir mehr wissen. Wir bleiben in Kontakt! Ich muss jetzt ein paar Dinge regeln.“
Schnaufend wuchtet Ed sich hoch, wirft ein paar Credits auf die Theke, winkt Morrh zu und verlässt die Bar.
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Etwas missmutig sieht Varyss den Barbesitzer an. "Wir haben nur Ärger von dem Jungen hier ferngehalten. Aber bitte. Ich wollte ohnehin nach meinem Schiff sehen."
Besagter Junge und der andere Mann sind schon aus der Bar gegangen. Varyss trinkt noch in Ruhe und demonstrativ gelassen ihr noch fast volles Glas Lomiin-Ale aus, ehe sie den anderen folgt. Von denen ist schon fast nichts mehr zu sehen - sie bekommt gerade noch mit, wie die beiden Männer in eine Gasse einbiegen.
"Ganz schön viel los hier", brummt sie zu sich. Sie überlegt, ob sie den Zweiarmigen hinterhergehen soll, beschließt dann aber, ihr Schiff lieber wie besprochen in Hangar 4/6 zu bringen.
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Frisch eingekleidet und vom widerlichen Algengeruch befreit steuert Koro wieder die Bar an. "Soldaten auf den Straßen, Kopfgeldjäger, die hier in der tiefsten Provinz Leute überfallen - das alles alles riecht nach mächtig viel Ärger" geht es ihm durch den Kopf. Er grinst innerlich - "Und nach einer gehörigen Stange Geld!".
Zielstrebig begibt sich der Kopfgeldjäger an die Bar an und platziert sich direkt vor Braxx' Nase. "Hallo, alter Freund, schieb' mir doch bitte mal einen Drink rüber, heute ist ein heißer Tag - vor allem dort draußen.". Als Braxx das blubbernde Getränk vor ihm auf dem Tresen abstellt, zieht Koro ihn heran:
"Diese ganze Scheiße ist pures Gift für's Geschäft, Braxx. Für Deins und für meins. Ich mache Dir einen Vorschlag. Ich würde gern ein wenig aus der Stadt heraus kommen, frische Luft, nicht so Plasmahaltig, Du verstehst schon, und zudem noch etwas Geld verdienen - als Leibwächter vielleicht. Du kennst doch garantiert so ziemlich jede Gestalt, die hier vor kurzem eingetrudelt ist. Besorg mir einen guten Kunden und Du bekommst 20 Prozent.".
Koro wartet keine Antwort ab, sondern erhebt sich und verzieht sich mit seinem Drink auf seinen Stammplatz in einer der dunkleren Ecken der Bar.
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D0-C0 (kommt von D0-C0s Med-Station (http://tanelorn.net/index.php/topic,47356.msg908018.html#msg908018))
Begleitet vom dumpfen Hallen seiner Schritte und dem Summen der Servo-Motoren betritt D0-C0 die Bar und schlägt die regennasse Kapuze seines Umhangs zurück.
"Hat jemand Logtrom gesehen? Ich hätte ihn vor zwei Stunden hier treffen sollen, aber es... kam was dazwischen."
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D0-C0
"Niemand? Hätte ich mir ja denken können. Kaum ist er Champion, meint er, er kommt ohne Promoter aus."
Metallisch verzerrt vor sich hin fluchend stapft D0-C0 in Richtung Bar.
"R5, hast du noch diesen Suff-Simulator für unsereins? Das ist echt ein Tag zum Abschalten heute!"
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R5 greift unter den Tresen und reicht D0-C0 einen langen Datenschlauch mit einer Datenbuchse.
„Aber \bertreib nicht \ieder, das letzte Mal konntest Du z\ei Tage nicht operieren …“
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D0-C0
"Und das wäre wahrlich eine Tragödie!" Die Abdeckung des Medi-Droiden, wo bei den meisten humanoiden Lebensformen der Mund angesiedelt wäre, öffnet sich schnarrend, und D0-C0 stöpselt den Datenschlauch in einen von mehreren Anschlüssen. "Aaaaahhhh. Das ist mal ein Code!"
Plötzlich fährt ein Ruck durch den Droiden, und bläuliche Blitze umspielen seinen Kopf.
"010001110001001010111011100000110000010000111... GutesssssszzzzZZscheusch! Und weiszzzZZTTTTtu... 0100100010011... aktuTUtutuellen Pattttttienten wäre es wwwWWwAaarahrscheinlich ganz recht, wenn ich nnnnNNIiiiicht mehr oooOoppp... 011000011100001111... kriegt dann nichttttTTT mehr mit wwwWWwenn 011000010111... ...zerstöTÖtörer Gnadenlos. DassszZsch... 01100011010... böse enden!"
Er gestikuliert wild mit seinem vier Greifarmen umher.
"Schwerer Ausnahmefehler Nr. 25-666B."
"Schwerer Ausnahmefehler Nr. 25-666B."
"Schwerer Ausnahmefehler Nr. 25-666B."
"Schwerer Ausnahmefehler Nr. 25-666B."
"Schwerer Ausnahmefehler Nr. 25-666B."
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D0-C0
"Schwerer Ausnahmefehler Nr. 25-666B."
"Schwerer Ausnahmefehler Nr. 25-666B."
Wieder umspielen blaue Blitze die vierarmige Gestalt des "Doktors".
"Brrrzzzzzzschmmmm..." Ein Ruck geht durch den Droiden. "Wow!" Die Mikroskop-Lafette in seinem Gesicht beginnt ziellos zu rotieren, während das linke Auge bedrohlich aufglüht. "Arac, diesem einäugigen Fisch werde ich was erzählen! Der hat mir neue Schad-Code-Filter eingebaut, weißt du, und das hab ich jetzt dav001000101110100001011..."
Weitere Blitze, die diesesmal das Kabel des Suff-Simulators bis hinter die Bar entlang züngeln, und auf einmal wird es dunkel in der gesamten Bar, dunkel und still, als die Kurzschlüsse auf die Beleuchtungs- und Lautsprechersysteme übergreifen.
"Schwerer Ausnahmefehler Nr. 25-666B."
"Schwerer Ausnahmefehler Nr. 25-666B."
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Braxx
"Verdammter Mist", entfährt es Braxx, "warum müssen die ganzen Freaks hier zu mir in die Bar kommen?"
Missmutig deaktiviert Braxx den Suff-Simulator wobei er vorsichtig Abstand zum DO-CO hält, der langsam wieder zur Ruhe zu kommen scheint.
Er tippt ein wenig auf einer der nun schwarzen Konsolen herum und flucht dann lautstark.
"Das dürfte eine Weile dauern", murmelt er missmutig und beginnt dann mit dem Austausch durchgeschmorter Leitungen, "Do-CO, ich erwarte selbstverständlich das Du für den Schaden hier aufkommst."
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D0-C0
"Schalt das sofort wieder an!", entfährt es dem angesprochenen Übeltäter, der, plötzlich aus der Lethargie des letzten Systemabsturzes erwacht, mit dem Furor eines wahren Abhängigen auf Braxx zustürzt und sich mit einem einzigen Satz über die Bar hinweg katapultiert. Das verschmort riechende Kabel des Suff-Simulators, noch immer in den Mundbereich des Droiden eingestöpselt, fegt dabei mehrere Flaschen und Gläser von der Bar gefegt, die klirrend zerbrechen.
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Leise und unauffällig betritt Plorai Kikzi die Lagoon-Bar. Es hat den Eindruck als ob er auf jemanden warten würde. Er blickt sich immer wieder unaffällig um. Der Bothaner bestellt sich ein Glas Chiki-Saft und trinkt es langsam aus. Nach einigen Minuten kommt ein weiterer Mann in die Bar. Es ist ein Mensch. Er hat lange Braune Haare und grüne Augen. Seine haut ist braun gebrannt von der Sonne. Plorai macht ein erleichtertes Gesicht, geht jedoch nicht zu dem Mann. Nachdem er sein Glas Leergetrunken hat, geht er hoch auf die Veranda. Der Mensch tut es ihm nach etwa dreißig sekunden gleich.
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Sora
Im allgemeinen Gemurmel und Geraune der Bar geht das leise Klopfen an der Tür völlig unter.
Wenige Sekunden danach öffnet sie sich und eine junge Frau, fast verhüllt von einem langen, stellenweise angebrannt aussehenden, Gewand betritt die Bar.
Ihre Augen werden von einem, um den Kopf gewickelten, Stoffband verdeckt, doch scheint sie sich ohne Probleme orientieren zu können.
Sie neigt kurz den Kopf, wendet sich nach links und rechts und steuert schliesslich zielstrebig die Bar an.
"Ich hätte gerne etwas Wasser, bitte." hört man eine ungewöhnlich tiefe, aber melodische Stimme.
Sie streicht die Kapuze vom Kopf und für den Bruchteil eines Augenblicks kann man auf ihrer Stirn eine Tätowierung erkennen bevor sie wieder hinter schmutzgrauen Haaren verschwindet. Das imperiale Siegel.
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Braxx
Mit einem schnellen Sprung hat sich Braxx aus der Reichweite des durchdrehenden Droiden gebracht und ist auf der Theke gelandet, "es reicht jetzt Droide, krieg dich wieder ein, sonst muss ich andere Maßnahmen ergreifen", Braxx hat die Hand auf seinen Blaster gelegt.
"Was?", erst jetzt wird er auf die junge Frau aufmerksam die an die Bar getreten ist, "ein Wasser wollt Ihr? Sieht das hier so aus wie eine Badeanstalt?", da sich der Neuankömmling nicht von seiner schroffen Frage aus der Ruhe bringen lässt, stellt er schliesslich ein Glas mit Wasser vor sie auf den Thresen, "Nun gut, dann halt Wasser und ich hoffe das ihr keinen Ärger mitbringt, die Truppen sind schon unruhig genug." Den marodierenden Droiden beobachtet er weiter aus den Augenwinkeln.
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D0-C0
Triumphierend schaltet der Droide den Suff-Simulator wieder ein, während der Wirt ihm den Rücken zudreht. Die Intensität der blauen Blitze nimmt deutlich ab, während er einige Regler an dem Gerät justizert.
"Kann man sich hier nicht mal mehr in Ruhe die Schaltkreise grillen? In einer Woche ist von diesem MoMoM01010001101ond hier sowiesos000110011011100001o nichts mehr übrig!"
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Sora
"Vielen Dank"
Sie nimmt einen Schluck und wendet sich dem Droiden zu, ein amüsierter Ausdruck huscht über ihr Gesicht.
"Entschuldigen Sie bitte, aber warum sollte in einer Woche von diesem Mond nichts mehr übrig sein ?"
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Braxx
"Würde mich auch interessieren", murmelt Braxx geschäftig während er die Kosten für die entstandenen Schäden mit einer kurzen Eingabe in sein Datenpad auf DO-COs Rechnung setzt, "oder sind Dir nur wieder ein paar Schaltkreise durchgeschmort?"
Dann wendet er sich der neuen Besucherin zu, "und was führt Euch an diesen wunderschönen Ort? Das reizenden Klima ja wohl kaum."
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Sora
Die junge Frau nickt.
"Es ist ein bisschen trocken und ein wenig zu heiss hier, das stimmt."
Sie wendet sich wieder Braxx zu.
"Um ehrlich zu sein... ich weiß nicht genau warum ich hier bin. Ich bin einem Pfad gefolgt der mich hierher geführt hat."
Sie nimmt einen Schluck Wasser.
"Es wurde jemand verletzt... jemand der seine Rolle noch nicht zu Ende gespielt hat.
Er kam hier her. Oder wurde hierher gebracht."
Sie verstummt ein paar Sekunden und scheint zu überlegen.
"Entschuldigen sie bitte... das muss sich alles nach furchtbar dummem Geschwätz anhören. Nicht wahr ?"
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Braxx muss unbewusst lächeln, "Ha! Ich hab hier schon viel dümmeres Geschwätz gehört, das können Sie mir glauben und wenn Sie mehr verraten wollen, dann finde ich sicherlich auch heraus wen genau sie suchen", leiser fährt er fort, "gegen eine geringe Aufwandsentschädigung versteht sich."
Er reibt sich über den kahlen Schädel und fährt dann flüsternd fort, "es geht mich ja nichts an, aber ich hoffe doch Sie bringen keinen Ärger mit hierher? Ich kann keinen weiteren Ärger brauchen."
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Sora
"Ärger.", sie hält einen moment inne ganz so als wolle sie das Wort auf sich wirken lassen... "ich weiß nicht. Es kann schon sein das es Ärger gibt. Aber ich glaube nicht hier und nicht jetzt."
Sie lacht auf und meint:
"Also ich werde mich zumindest bemühen mich von jedem Ärger fernzuhalten."
Sie nestelt an ihrem Gewand herum und hält Braxx ein Stück angebrannten Stoff entgegen.
"Gelingt mir aber nicht immer."
"Blasterschuss... dabei war ich noch nichtmal das Ziel. Kommt davon wenn man zur falschen Zeit am falschen Ort steht, was ?"
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Braxx lächelt erneut, "Ja irgendwann kommt der Ärger zu jedem, ob man nun will oder nicht. Aber genug der schwermütigen Worte. Wollen Sie wirklich nur Wasser trinken? Ich hätte hier nur ganz ausgezeichneten Wein von Caphan III oder vielleicht eher ein einheimisches Ale?", erwartungsvoll blickt er die Fremde an, "und wie ist eigentlich Ihr Name? Ich bin übrigens Braxx und mir gehört dieses wunderbare Etablissment."
Er beginnt wieder einmal die Theke zu wischen.
"Bei Dir wieder alles klar DO-CO?"
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Sora
"Oha... natürlich... entschuldigen sie bitte die Unhöflichkeit. Mein Name ist Sora Scarveya. Freut mich sehr sie kennenzulernen, Braxx."
Sora nestelt wieder an ihrem Gewand herum und fördert einige Credits zu Tage.
"Wasser wird fürs erste genügen, danke. Aber vielleicht können sie mir helfen, ich brauche eine Unterk..."
Als Braxx DO-CO's Name erwähnt ruckt ihr Kopf in die Höhe.
Sie wendet sich D0-C0 zu.
"Sie sind der Arzt ?"
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D0-C0
"Doc ZeZeZero0100010001, zu Diensten" ist ein metallisches Nuscheln des Droiden zu vernehmen.
"Und dieser Mond ist am Ende, weil ihr Fleischsäcke einfach keine Regierung akzeptieren könnt, ohne sie gleich mit Gewalt zu bekämpfen. Wenn Sie Ärger mitgebracht haben, trinken sie lieber was Richtiges, hat eh alles keinen Sinn mehr!"
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Sora
"Hmmm... vielleicht später. Kann es sein das sie vor kurzem einen schwerverletzen, ich glaube es war ein Mensch, behandelt haben ?"
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D0-C0
D0-C0 zieht endlich den Kabelschlauch des Suff-Simulators aus seiner Schädelbuchse, und die Ionenblitze um seine Außenhülle verebben.
"Ich pflege über meine Patienten nicht öffentlich zu sprechen. Sind Sie eine Angehörige?"
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Sora
Die junge Frau lacht und erwidert: "Ich nehme das mal als ein Ja."
"Nein, ich bin keine Angehörige. Aber würden sie es mir dennoch gestatten, ihren Patienten einmal anzusehen ? Auch wenn das, in meinem Fall, vielleicht das falsche Wort dafür ist."
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D0-C0
"Ich betreibe eine Medi-Klinik, Lady, keinen öffentlichen Zoo. Entgegen dem, was man sich hier so erzählt, ist meine moralische Programmierung noch intakt. Teilweise zumindest."
Einer Heuschrecke ähnlich, schiebt sich D0-C0 mit seinen sechs Gliedmaßen über die Bar, auf seine Gesprächspartnerin zu.
"Was ist Ihr Interesse an meinem hypothetischen Patienten, und für wen arbeiten Sie?"
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Braxx
"Und was wäre Ihnen diese Information, hypotetisch gesehen, denn wert?", Braxx hebt beschwichtigend die Hände, "nicht das ich irgendetwas wüsste, ich bin hier nur der Wirt"
Mit gleichgültiger Mine beginnt er die Theke zu wischen.
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Sora
"Die Information an sich ist mir durchaus etwas wert.", sie wendet sich dem D0-Robot zu, "Viel mehr Wert wäre mir allerdings die Gewissheit, dass sich ihr Patient erholt."
Sie schüttelt den Kopf.
"Ich weiß das sich bereits mehr Leute für ihn zu interessieren beginnen als nötig und nur die wenigsten von ihnen haben sein wohlergehen im Sinn."
Sie nimmt einen letzten Schluck aus ihrem Glas.
"Wie auch immer, spätestens wenn er erwacht werde ich gewissheit haben und sollte meine Vermutung stimmen, dann rate ich ihnen dringend zur Vorsicht Doc."
Lächelnd fügt sie hinzu..
"Ich wünschte ich könnte offener zu ihnen sprechen Doc, aber hier und jetzt ist weder der richtige Ort, noch die richtige Zeit."
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D0-C0
"Dann ist jetzt auch keine Besuchszeit. Kommen Sie doch wieder, wenn die richtige Zeit gekommen ist. Euch Lebensformen werde ich nie verstehen! Als gäbe es einen besseren Ort für eine Verschwörungen und Geheimnisse, als eine Bar am Äußeren Rand der Galaxie! Nicht wahr, Braxx?"
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Braxx
"Verschwörungen?", Braxx wirkt verblüfft, "was weiss ich schon von Verschwörungen."
Er tippt ein wenig auf einer Konsole herum, wirft einen Blick auf das Display und fährt dann fort, "aber ich kann zumindest für eines garantieren, meine Gäste sind hier ungestört und keiner kann hören was sie sagen", fährt er dann fort.
"In letzter Zeit passieren hier aber eine Menge ungewöhnlicher Dinge, dass ist klar und wenn es da einen Zusammenhang gibt, wäre das sicher eine interessante Angelegenheit. Vielleicht sogar ein Abenteuer? Möglicherweise sogar lukrativ?"
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Sora
"Verschwörungen und Geheimnisse ?"
Nach kurzem Überlegen fährt sie fort.
"Weder das eine noch das andere... heraufziehende Gefahren vielleicht eher. Ich hatte ihnen gesagt Doc das sie mit ihrem Patienten vorsichtig sein müssen, besonders für den Fall seines Erwachens. Ein Jedi der dabei ist die ... wie sagt man.. 'Seite zu wechseln' ist unberechenbar."
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D0-C0
Mangels irgendwie geartetert Mimik lässt sich der Grad der Überraschung des Droiden nicht abschätzen.
"Welche Seite repräsentieren denn Sie? Diese?"
D0-C0 tippt sich gegen die metallene Stirn.
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Der Bothaner der vorhin auf die Terrasse gegangen war, schleicht unaüfffällig zurück zur Bar und bestellt sich einen Fruchtsaft. Er lauscht der unterhaltung vom Barkeeper, dem Droiden und der jungen Miraluka und hält es für angebracht das Geschpräch heimlich aufzunehmen.
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Braxx
"Mir sind Seiten egal", murmelt Braxx und wirft dann erneut einen Blick auf ein kleines Datapad, "und so wie es aussieht werde ich ohnehin woanders benötigt."
Abrupt wendet er sich ab, gibt dem Personal noch einige Anweisungen, schnappt sich einen kleinen Rucksack der unter der Theke verstaut war und verlässt anschliessend die Bar in Richtung Raumdock.
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Varyss
Varyss hat sich nach dem Verlassen des Hangars (http://tanelorn.net/index.php/topic,47284.0.html) eine preiswerte, aber durchaus ordentliche Unterkunft gesucht. Ja, die in tausend Neonfarben leuchtende - und dabei auf erstaunliche Weise dennoch die Seriosität und Hochklassigkeit des Hotels herausstreichende - Holo-Werbung des 'Silvery Towers' ist auch der Crseih aufgefallen, doch wie sie schon zu Raggard gesagt hat: sie ist keine kuatische Handelsprinzessin, und sie muss nicht unbedingt die Einkünfte eines Monats in zwei Nächten im besten Hotel am Platz auf den Kopf hauen. Die Reparatur der 'Wing wird schon teuer genug werden, fürchtet sie. Also ist sie einem plötzlichen Instinkt gefolgt, der sie in eine weniger belebte Seitengasse führte, wo sie eine kleine, halb private Pension fand, in der sie abgestiegen ist. Das Eigentümerpaar schien freundlich, wenn auch etwas neugierig, aber nun ja, man kann nicht immer alles haben.
Ihre kleine, aus ihrem Schiff mitgebrachte Tasche hat die Frachterpilotin in der Pension zurückgelassen und sich dann in Ermangelung einer besseren Beschäftigung wieder in Richtung Lagoon-Bar aufgemacht.
Am Tresen unterhält sich der Barkeeper gerade mit einem Gast, einer jungen Humanoiden mit verbundenen Augen. Varyss will nicht mit Absicht lauschen, doch sie kommt gerade in Hörweite, als die junge Frau sagt: "Ein Jedi, der dabei ist, die ... wie sagt man ... 'Seite zu wechseln', ist unberechenbar."
Die Crseih kann ein leises Zucken nicht verhindern. Jedi... Alle Jedi sind ausgelöscht, das weiß niemand besser als sie - oder zumindest so gut wie alle. Und die, die wie sie doch überlebt haben sollten, werden sich bestimmt hüten, sich öffentlich zu erkennen zu geben. Denn noch immer werden sie unerbittlich gejagt... Von wem redet die Blinde also?
Mit Mühe versucht Varyss, ein unbewegtes Gesicht zu machen, als sie sich auf einen Barhocker in der Nähe der jungen Frau fallen lässt. Der humanoide Barkeeper verlässt das Etablissement soeben, also sagt sie "Ein Lomiin-Ale, bitte" zu dem Servierdroiden am anderen Ende des Tresens und hofft, dass der ihre Bestellung gehört hat.
Ein Jedi... Ein Jedi, der die Seiten wechseln will...
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Sora
Die junge Miraluka wendet den Kopf und nickt grüssend in Richung der Crseih, dann wendet sie sich wieder dem Droiden zu.
"Ja... diese. Allerdings habe ich kein Interesse daran ihrem Patienten in irgendeiner Form zu schaden. Im Gegenteil. Seine Wahl hat er bereits getroffen. Ich bin hier um zu sehen ob er der richtige ist oder doch", sie wendet den Kopf wieder zu Varyss und fügt etwas leiser hinzu, "jemand anderes."
Was geschieht hier ?
Sie hält einen Moment inne und wendet sich wieder Doc Zero zu, ihre Stimme bekommt einen ernsten Unterton der jedoch nicht fordernd sondern eher abwartend ist:
"Sie sollten nach ihrem Patienten sehen, Doc."
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D0-C0
"Ich bezweifle stark, dass Sie zum jetzigen Zeitpunkt mit ihm kommunizieren könnten, ohne ihm zu schaden. Aber meinetwegen. Mit Ihrer Seite möchte nicht mehr Scherereien, als unbedingt nötig. Gehen wir."
D0-C0 wirft Braxx zum Abschied einen Credit-Chip zu. "Setz mir den ganzen rauchenden Schrott hier auf die Rechnung. Aber glaub ja nicht, dass das Zeug noch viel wert war, wenn es nicht mal einen einfachen Kurzschluss überstanden..." Der Droide bricht mitten im Satz ab und verharrt für einen Moment reglos.
"Blasterfeuer auf meiner Med-Station! Wenn Sie das augeheckt haben, Lady, wird unsere nächste Unterhaltung weniger zivilisiert ablaufen. Sollte mal nach meinem Patienten sehen... das ich nicht lache!"
Blechern vor sich hin fluchend nimmt der Droide Geschwindigkeit auf und sprintet mit wehendem Umhang aus der Bar in Richtung Med-Station (http://tanelorn.net/index.php/topic,47356.msg922239.html#msg922239).
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Sora
Die junge Miraluka wendet den Kopf dem davonstürmenden Droiden hinterher und erhebt sich schliesslich ebenfalls zum Gehen.
Sie geht ein paar Schritte in Richtung Tür, dreht sich wieder um und geht direkt auf Varyss zu.
Mit den leisen Worten "Möchte wissen ob ihr es könnt." legt sie einen länglichen metallenen Gegenstand vor Varyss auf den Tisch.
Ein Lichtschwert.
Mit einem lächeln macht sie auf dem Absatz kehrt und verlässt die Bar.
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Varyss
"Möchte wissen, ob Ihr es könnt."
Im ersten Moment erkennt Varyss gar nicht, was die Miraluka meint, was es ist, das sie ihr da hingelegt hat. Doch nach dieser ersten verwirrten Sekunde geht ihr schlagartig dessen Bedeutung auf, und sie starrt die junge Frau aus großen Augen an. Wie von selbst berührt sie mit der Fingerspitze den kühlen Metallzylinder, glaubt förmlich die Macht spüren zu können, die in diesem verborgen ist.
"W..."
Eigentlich sollte sie Fragen stellen, das wäre das, was ein unbescholtener Bürger in diesem Moment täte. Entweder nicht wissen, um was es sich bei dem Stück Metall handelt, oder neugierig fragen, wie sie an ein so seltenes Gut gekommen ist, oder was auch immer.
Varyss weiß das alles, doch ihre Zunge ist wie gelähmt.
Und dann fällt ihr Blick auch noch auf das halb von Soras Haar verdeckte imperiale Siegel auf deren Stirn, und die Crseih erstarrt vollends.
"..."
Sie fühlt sich wie eine Springratte im Blickfeld eines Rancors. Vater, hilf mir...
Doch da hat die Miraluka sich bereits abgewandt und die Bar verlassen. Varyss' Erstarrung schwindet; sie nimmt einen tiefen Atemzug und berührt das Lichtschwert erneut, während sie der jungen Frau hinterher sieht.
Dann nimmt sie den schmalen Zylinder in die Hand und erhebt sich ebenfalls. Sie muss ihn zurückgeben, sofort, versuchen zu retten, was zu retten ist. Die Blinde hat etwas von der Medi-Station (http://tanelorn.net/index.php/topic,47356.0.html) gesagt...
Und damit wird aus ihrem Lomiin-Ale schon wieder nichts.
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Kikzi beendet die Aufnahme und bezahlt seinen Drink. Was er gehört hat war genau das worauf er gewartett hatte. Lautlos erhabt er sich von seinem Stuhl und geht hinaus auf die Straße um sich auf die Suche nach der Medi-Station zu machen.
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Braxx
Braxx betritt seine Bar durch einen Hintereingang und wirkte ausgesprochen zufrieden, seine Geschäfte in den Doks waren einmal mehr hervorragend gelaufen. Zufrieden lächelnd verstaute er einige Ampullen in einem kleinen Safe und geht dann zurück in den Schankraum den einige fleissigen Droiden wieder in perfekten Zustand versetzt hatten.
"Dank des dicken Kontos von DO-CO", murmelt Braxx zufrieden während er seinen Platz hinter dem Thresen wieder einnimmt.