Nee, aber im Ernst inwiefern [können MMORPGs Spieler] "versauen"?
Action-Videogame-RPG ist eben was (komplett) anderes als eine "altmodische" P&P-Runde (selbst wenn sie mit Notebook stattfände) und betont, befördert und belohnt andere Arten von Spiel-/Sozialverhalten - ein Magic-Spieler ist nicht automatisch ein guter Skatbruder, nur weil beides als Kartenspiel paradigmatisch greifbar ist. Meine persönlichen Erfahrungen mit (reinen) WoW-Leuten würden mich nicht spontan dazu bringen mich mit denen zu einer P&P-Runde niederzulassen, aber wir sind eben alle Opfer unserer Subjektivität... ~;D
1. Schiss. Schiss, weil MMORPGs alles bieten, was, wenn wir mal ehrlich sind, eine übliche flache Rollenspielrunde so bietet, nur in hübscher Grafik und SFXs. Manche Spiele bieten sogar noch Chicks mit bouncy tits. Beim Rollenspiel muss man da erst seine Fantasy bemühen.
Viel schlimmer finde ich D&D4 mit den Challenge Leveln.Und das kennst Du als (ehemals?) 7te See-SL erst seit D&D4?? ("Der SL kann bringen was er will. Ich sterbe eh nicht...")
Die versauen Rollenspieler richtig.
Der SL wird uns schon nicht zu schweres präsentieren, denn das würde ja nicht zum Challenge Level passen.....
Der SL wird uns schon nicht zu schweres präsentieren, denn das würde ja nicht zum Challenge Level passen.....
Brrrrrrrr
@ Meister Bam:Die Jungs, die mir des öfteren in unserem wohlbekannten Spieleladen über den Weg gelaufen sind als ich da arbeitete - da hätte ich niemals den Versuch einer Rekrutierung gemacht, dass sich beides pauschal ausschließt habe ich nie behauptet ;)...dass es völlig unterschiedliche Spiele sind, von denen die P&P-Seite die deutlich voraussetzungsvollere ist aber sehr wohl.
was sind reine WoW-Leute? Als du damals mit Garok in der Freitagsrunde mitgespielt hast habe ich 5-6 mal die Woche geraidet >;D
Ich habe schon öfters auf Messen mit Leuten gespielt, die vorher noch nie P&P gespielt haben und jedesmal war das Ergebnis dasselbe: Qualitativ dem Durchschnittsrollenspieler nicht nachstehend.Was mMn auch daran liegt, das der Durchschnittsrollenspieler kurz vorm RPG-Burnout steht ;D
Die Jungs, die mir des öfteren in unserem wohlbekannten Spieleladen über den Weg gelaufen sind als ich da arbeitete - da hätte ich niemals den Versuch einer Rekrutierung gemacht, dass sich beides pauschal ausschließt habe ich nie behauptet ;)...dass es völlig unterschiedliche Spiele sind, von denen die P&P-Seite die deutlich voraussetzungsvollere ist aber sehr wohl.Da rennen aber auch ne Menge nicht-WoWler rum die ich nie rekrutieren würde >;D
Ich habe schon öfters auf Messen mit Leuten gespielt, die vorher noch nie P&P gespielt haben und jedesmal war das Ergebnis dasselbe: Qualitativ dem Durchschnittsrollenspieler nicht nachstehend.
Was mMn auch daran liegt, das der Durchschnittsrollenspieler kurz vorm RPG-Burnout steht ;D
7te See ist da wenigstens halbwegs Konsequent.Klar, Kämpfe ohne Risiko sind langweilig. Aber Kämpfe bei denen man keine Chance hat auch. Ein optimaler D&D4 Kampf hat keinen vorbestimmten Ausgang, das taktieren steht bei diesem System im Vordergrund. Wenn ich aber immer gewinne (oder verliere), egal was ich mache, spiele ich das falsche System.
Es sagt: Du kannst nicht sterben, es sei denn der SL hält es für storryrelevant. Das wird zwar von der Regel wieder ausgehebelt, dass man beim Dreifachen seiner Willenskraft an Wunden stirbt, aber 7te See ist auch nicht Frontier Genre und Herausforderungs-orientiert wie D&D, sondern eine Mischung aus Komödie im Sinne von flotten Sprüchen und Drama im Sinne von Handlung. Es ist genauer gesagt Mantel und Degen Genre, womit die Herausforderung bei Kämpfen und die Kämpfe selber in den Hintergrund tritt. Deshalb gibt es auch EPs für das Abenteuer oder das erleben der Geschichte und nicht für das Besiegen von Gegnern.
Wenn es aber EPs für das Besiegen von Gegnern gibt, dann gehört für mich die reale Möglichkeit zu sterben genau so dazu, wie Gegner die zu stark sind und bei denen man taktisch operieren oder eventuell erst aufsteigen muss um sie zu besiegen. Wenn ich bei jedem Kampf etwas mundgerechtes bekomme ist das in diesem Genre langweilig. Deshalb sind für mich MMORPGs auch langweilig. Wenn Dungeon Crawl, dann bitte mit Gefahr und möglichen Tod. Der Sieg schmeckt mir dann viel süßer.....
Ich kenne das Problem also schon länger, wie du richtig angemerkt hast. Aber ich sehe die Spiele in einem unterschiedlichen Fokus, weshalb ich lange zeit gerne 7te See gespielt habe und inzwischen an einer Reign Variante des Mantel und Degen Genres arbeite. (mit sterben)
Neben Schiss und Generationslücke (Generation Gap) scheint mir noch ein gewisses "group think" dafür verantwortlich, dass den Rollenspieler|innen gegenüber - sagen wir mal allgemeiner - "Computerspielen" etwas negativer eingestellt sind. Das mag so ein Abgrenzungsding sein.
@Jörg
Würde ich nicht sagen. Umgekehrt denke ich ist es gerade diese Einstellung (Rollenspiel wäre etwas, was man lernen müsste) genau die falsche.
Beim Rollenspiel gibt es eigentlich nur eine Sache zu lernen und das sind die Grundlagen der Regeln.
Das, was aber im Rollenspiel wirklich passiert, vornehmlich eine Rolle annehmen, kann jeder. Denn das macht man schon im Kindergarten.
Das, was aber im Rollenspiel wirklich passiert, vornehmlich eine Rolle annehmen, kann jeder. Denn das macht man schon im Kindergarten.Wen man sich damit zufrieden gibt, einfach nur eine Rolle zu spielen, dann hast du Recht. Das hat man bereits im Kindergarten gelernt.
@MasterBamElite? Mindestens Avantgarde, ich suche mir sogar aus, mit wem ich spielen will!!!! :gaga:
Voraussetzungsvoller? Hui, Gamer-Elitismus.
Würde ich nicht sagen. Umgekehrt denke ich ist es gerade diese Einstellung (Rollenspiel wäre etwas, was man lernen müsste) genau die falsche.
@Topic: Das MMORPGs P&P Spieler versauen kann ich nicht erkennen, da die beiden Dinge, wie ich nach langem herumprobieren feststellen musste, nichts miteinander zu tun haben.Stimmt.
[...]
"Ah, AoE DoT" (Sprich: Damage OVertime)Eigentlich war es ja Gebietsschaden über Zeit. ;)
Dann elaboriere doch einmal, wo der Unterschied gerade zwischen "Cowboy und Indianer" und Rollenspiel liegen soll. Ich bin neugierig, wie lange es diesmal dauert, bis du dir wieder einmal selbst argumentativ die Hosen ausgezogen hast.Wenn du dir diesmal die Mühe gibst, meine Argumente auch zu verstehen, dann werde ich das gerne tun.
Eigentlich war es ja Gebietsschaden über Zeit. ;)Watt weiß ich! Habe ich quadrataugen? Rede ich in Z4hl3n?
Wenn mir ein Spieler ankommt und fragt, ob er nen Gegner kiten könnte, dann...ich weiß nicht. Wahrscheinlich weine ich dann nur ganz leise.
Und? Darf er dann wenigstens den Gegner kiten?Mit den passenden Stunts und Aspekten, kein Ding.
Wenn mir ein Spieler ankommt und fragt, ob er nen Gegner kiten könnte, dann...ich weiß nicht. Wahrscheinlich weine ich dann nur ganz leise.
Das Gruppenmodell, dass WoW liefert ist einfach so eklig. SObald es Schadzauber gibt kommt das Gamerkiddie an und sagt: "Oh ein DD. jetzt brauchen wir noch nen Tank, der Aggro zieht."
Als ob dem nicht klar ist, wer gerade Aggro zieht.
Aha.
Spieler im Spiel für etwas bestrafen das nicht im Spiel stattfindet? Wow.
@Zwart:Wie geht das dann? und tritt der nicht der von mir o.g. Effekt auf? Oder wie das dort anders verpackt?
In D&D4 kannst Du kiten. Allerdings kann das nicht jede Klasse.
Äh, könnt ihr vielleicht noch mal ganz kurz erklären, was "kiten" überhaupt bedeutet? Ich kann mir darunter nicht viel vorstellen. :)
MIch pers. stören die Spieltermini am meisten:
"Ey Buff mich mal oder nerv ihn, der Hoschi ist nen Tank! mein DpR sux!"
"Ah, AoE DoT" (Sprich: Damage OVertime)
Das ist grausam.
"Oh ein DD. jetzt brauchen wir noch nen Tank, der Aggro zieht."
Der Thread hier erscheint mir im Moment eher ähnlich gelagert wie die Forderung nach einem Verbot von "Killerspielen".Der UNterschied zwischen "kill the mage first" und der Aggrobalance ist einfach der Mangel an geschmack, der mich auch von DnD4 abhält.
Wen versucht man denn als erstes zu aus dem Kampf zu nehmen als taktisch klughandelnder SL?
Dabei können es ruhig builds sein, der KI-Adept mit seiner Axt, oder der Klettertroll, oder der Tripmonkey oder oder oder, solange es sich dann auch organisch spielen lässt und nicht in eine widerliche Fachwortorgie ausartet, die nur falsche Erwartungen weckt.Aber seit wann schließen "Fachwörter" und Zahlen denn nette Beschreibungen aus? Davon abgesehen hat sich natürlich auch bei den Rollenspielern, wie sich das für eine gesunde Hobbykultur gehört, ein Fachwortschatz gebildet.
Womit wir bei einem imho großen Vorteil des P&P gegenüber Computerspielen wären, zumindest, was Kämpfe betrifft: Beim P&P kann man die Umstände/Bedingungen viel stärker variieren.Und nicht nur das. Anstatt durch einen mit animatronik gefüllten Themenpark namens Azeroth zu latschen, kann man richtigen und gewaltigen Einfluss auf das gesamte Setting nehmen. Einfluss der dauerhaft anhält, zumindest solange wie die Spielgruppe besteht. Und nicht nur 24Std. bis der nächste Schlachtzug z.B. Onyxias Kopf ans Tor von Sturmwind nagelt.
Ja, dann sagt das doch gleich das wir hier über verschiedene Spielstile reden und nicht darüber ob WoW eine inhaltliche und spielerische Bedrohung fürs Rollenspiel am Tisch ist.War das nicht klar?
Ja, dann sagt das doch gleich das wir hier über verschiedene Spielstile reden und nicht darüber ob WoW eine inhaltliche und spielerische Bedrohung fürs Rollenspiel am Tisch ist.Eben!
MMORPGs versauen SpielerAch was, Unsinn. Eher noch versauen Foren die Spieler.
Ich glaube mittlerweile wenn Rollenspieler vom Übel der MMORPGs sprechen, dann kommen dabei zwei Dinge durch:Zu 1.: P&P-Runden, die nicht als flach empfunden werden, bieten wiederum einiges, dass ein MMORPG derzeit noch nicht bieten kann, bspw. eine auf den gespielten Charakter zugeschnittene Geschichte (und damit spielergewünschte Einbeziehung). Außerdem kann man in P&P-Runden ja auch evtl. das "Glück" haben und brauch sich bt nicht vorzustellen (sondern sollte nur auch woanders hin schauen können *humor ende)
1. Schiss. Schiss, weil MMORPGs alles bieten, was, wenn wir mal ehrlich sind, eine übliche flache Rollenspielrunde so bietet, nur in hübscher Grafik und SFXs. Manche Spiele bieten sogar noch Chicks mit bouncy tits. Beim Rollenspiel muss man da erst seine Fantasy bemühen.
2. Unverständnis/Generation Gap. Rollenspieler sind nicht mit MMORPGs aufgewachsen, vor allem für die, bei denen das Buschtelefon noch auf dem Hof zwischen den Schweinen stand, ist das der Fall. Was man nicht kennt wird erstmal abgelehnt. Es fehlt aber auch die Zeit sich intensiv genug damit auseinander zu setzen, um sich so dafür zu begeistern.
Teils, teils. Aber eher nicht. Woran liegt das? Die Umgebung in der ich am PC spiele ist eine andere als mit Freunden an einem Tisch. Da gibts genügend cues, die mich von in MMORPGs gezeigtem Verhalten (unabhängig von deren Qualitäten) "abhalten".Es ist nicht nur eine andere Umgebung, sondern ein komplett anderes Spiel:
Sie ziehen eher die Spieler ab, die sich eh nicht besonders tief mit den "aufwändigen" Aspekten des P&Ps beschäftigt hätten,Also zumindest, was den Zeitwaufwand betrifft, sind MMORPGs doch wesentlich zeitaufwendiger als Pen&Paper. (Jedenfalls, wenn man es "ernsthaft" spielen möchte.)
Das Setting wäre doch eine Schnittstelle, mit der viele Neulinge zum P&P gebracht werden könnten, oder übersehe ich etwas?Die Tatsache das es gut laufende WoW Server gibt?