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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Spielleiterthemen => Werkstatt => Thema gestartet von: LuMi am 9.05.2010 | 16:48

Titel: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: LuMi am 9.05.2010 | 16:48
Hallo Leute,
da ich in letzter Zeit so kreativ? war, möchte ich euch hier nun auch meine letzte Rollenspielidee vorstellen.

Thematisch ist es ganz klar auf Endzeit mit aktuellem Bezug ausgelegt.
Kernaspekt ist die Umweltverschmutzung mit damit verbundener Nahrungsknappheit.
Ein wichtiges Element soll der Einsatz von Licht in einer ansonsten komplett dunklen Welt sein.
(Dazu habe ich eine Idee für ein Kartensystem mit Lichtkegelschablonen.)

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20. März 2010
Kurz vor Mitternacht (Ortszeit) ereignete sich die erste Eruption des Vulkans Eyjafjallajökull auf Island. Fast zeitgleich folgen auch Eruptionen aller noch aktiven Vulkane weltweit.

April 2010
Auf Grund der immensen Aschewolke wird der gesamte Flugverkehr weltweit eingestellt. Die Wolke hat sich nun global ausgebreitet.

Mai 2010
Die Länderregierungen geben eine Warnung vor schweren gesundheitlichen Langzeitschäden wegen der hohen Ascheteilchenkonzentration in der Luft heraus. Eine globale Panik bricht aus und dieMenschen verkriechen sich in Unterschlüpfen.

September 2010
Die Aschewolke hat den Himmel nun vollständig verdunkelt. Es herrscht durchgängig Nacht auf der Erde. Künstliche Lichtquellen, wie etwa Taschenlampen werden zu einem wertvollen Gut. Wegen den Aschepartikeln in der Luft sind Aufenthalte an der Oberfläche nur noch mit Atemschutz möglich. Trinkwasser kann nur noch durch Filterprozesse gewonnen werden.

Dezember 2010
Durch die fehlende Photosynthese auf Grund des Lichtmangels sterben alle Pflanzen ab. Die Nahrungsgrundlage der Nahrungskette ist somit vernichtet.

März 2011
Beinahe alle Pflanzenfresser sind nun ausgestorben.

Juli 2011
Als nächstes Glied in der Nahrungskette sind nun auch die Fleischfresser komplett ausgestorben.

Oktober 2012
Die Nahrungsvorräte der Menschen sind nun beinahe komplett aufgebraucht. Durch den Hunger wird Kannibalismus für viele Menschen zur letzten Option.

21. Dezember 2012
Aussterben der Menschheit



Der gesamte Himmel ist durch die Asche verdunkelt. Es tritt kein Licht mehr durch diese dicke Schicht hindurch. Es herrscht somit dauerhaft Nacht.
Die Pflanzen sind vollständig abgestorben. Von Bäumen stehen meist nur noch tote Stammreste. Ganze Wälder dieser geisterhaften toten Bäume existieren verteilt über den Globus. Eine Ascheschicht bedeckt den gesamten Untergrund. Auch Tiere gibt es keine mehr. Auf der Oberfläche herrscht Grabesstille, da die überlebenden Menschen in ihren sicheren Unterschlüpfen leben.
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: Das Grauen am 9.05.2010 | 18:49
Klingt doch schon einmal interessant, aber reicht dazu ein Vulkan aus? Ich bin mir auch nicht sicher, ob das Ganze dann so schnell von Statten gehen würde?
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: SeelenJägerTee am 9.05.2010 | 18:56
Klingt doch schon einmal interessant, aber reicht dazu ein Vulkan aus?
Prinzipiell SOLLTE das schon möglich sein, aber dieses kleine Aschepüsterchen reicht dazu nicht mal im entferntesten aus.
Unter dem Yellowstone (wenn ich mich recht entsinne) National Park, schlummert mWn ein Teil was zu so nem Ausbruch fähig wäre. Und jetzt wird's lustig, der letzte Ausbruch ist schon n paar 10k Jahre überfällig.

Zitat
Ich bin mir auch nicht sicher, ob das Ganze dann so schnell von Statten gehen würde?
Das sicher nicht.
Die Katastrophe die die Dinos in die Knie gezwungen hat, hat ja noch nicht mal alle höheren Pflanzen ausradiert.
Aber Atomstrom und fossilen Brennstoffen sei dank könnten zumindest in der westlichen Welt Pflanzen unter Kunstlicht gezogen werden. Aussterben würde die Menschheit also mit Sicherheit nicht (so schnell). Man könnte eine Lebensfähige Population lange Jahre einfach nur mit Konserven aufrecht erhalten.

Aber The Day After Tomorrow ist ja auch total überzogen von der Geschwindigkeit mit der sich die Ereignisse abspielen (und auch sonst voll an den Haaren herbeigezogen.
Wenn es also mehr in Richtung "Hollywoodstreifen" gehen soll, ist das natürlich völlig OK.
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: Callisto am 9.05.2010 | 19:01
Zu einer richtigen Apokalypse gehören Tsunamis im Asiatischen Raum sowie mehr Vulkane. Ätna, Vesuv, Yellowstone, Nyiragongo, Kilimandscharo. Erdbeben. Ölkatastrophen. Aufstände und Rebellion.
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: ComStar am 9.05.2010 | 19:03
"...Menschenopfer. Hunde und Katzen, die in Frieden leben. Massenhysterie!"

*SCNR*

Ich find die Idee gut.
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: Callisto am 9.05.2010 | 19:08
Hunde und Katzen, die in Frieden leben. Massenhysterie!

Das ist wirklich gut !
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: ComStar am 9.05.2010 | 19:12
ist aber nicht von mir, sondern ein Ghostbusters Zitat. *zugeb*
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: LuMi am 9.05.2010 | 21:01
OK, dann nehme ich wohl etwas mehr von allem :)
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: Phistomefel am 9.05.2010 | 21:15
Das klingt vom Hintergrund her so ähnlich wie der Beitrag zu einer alten 72-Stunden-Challenge von Yvo. Die Geschichte verläuft da anders, vor allem überleben die Menschen länger, aber ich mag das Setting und vielleicht inspirierts a bisserl: dAwn (http://tanelorn.net/index.php/topic,34608.0.html)
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: LuMi am 9.05.2010 | 21:20
Das werde ich mir auf alle Fälle mal ansehen.
Ich will ja nicht etwas zufällig nachentwickeln :)
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: Falcon am 9.05.2010 | 21:55
@LuMi: Wie authentisch möchtest du es haben? Wenn ich mir den Versuch einer Zeitleiste anschaue, vermute ich eher authentisch.
Aber für das, was du mit einem einzelnen Vulkan vorhast (dazu noch auf dem zahmen Islandplateau), würde ich schon ein paar Tausend Jahre einplanen (wenn es eine richtig große Eruption ist), und selbst dann würde es nie richtig dunkel werden.

Allerdings ist es ein legitimes Mittel von Katastrophenfilmen das Ausmaß und die Zeitspanne zu übertreiben (siehe The Day After...), da es ja meistens nur um die Botschaft geht (Hilflosigkeit des Menschen, Familienbeziehungen, Umweltverschmutzung etc.pp.). Deswegen finde ich das Genöle der Leute, die solche Szenarien "unrealistisch" finden, sehr albern, weil es zeigt, daß sie die komplette absicht von Katastrophenfilmen nicht verstanden haben.
Ich schaue die Filme daher auch trotz der Übertreibung gerne an.

Für das Rollenspiel würde dann dasselbe gelten. Ich würde mir an deiner Stelle halt nur ein obskures "wissenschaftliches" Konstrukt überlegen, das so etwas hervorrufen kann (siehe The Day After...).
 
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: LuMi am 9.05.2010 | 22:00
Meine Idee war es eigentlich, etwas Realistisches als Grundlage zu nehmen und dann stark in die Fiktion abzudriften.
Zu viel Realität ist doch langweilig :)
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: Merlin Emrys am 9.05.2010 | 22:18
Zu viel Realität ist doch langweilig :)
Dann solltest Du vielleicht als erstes von den Eigennamen und Gruppenbezeichnungen weg und was Fiktives, aber wenigstens Plausibleres dafür einsetzen. Denn so wirkt es doch arg nach "gewollt, aber nicht gekonnt"...
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: LuMi am 9.05.2010 | 22:19
Klar. Der Name ist eher so eine Art Arbeitstitel, da mich eben dieser Vulkan auf die Idee für das Rollenspiel brachte.
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: Crazee am 9.05.2010 | 22:48
Nur auf die Schnelle ein paar "Fragen":

Was ist mit Pilzen?
Was ist mit Insekten etc.?
Hydroponie etc.?

Schau Dir evtl. mal Metro 2033 von Dmitry Glukhovsky an. Da leben die auch viel unterirdisch.
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: SeelenJägerTee am 9.05.2010 | 22:56
Nur auf die Schnelle ein paar "Fragen":

Was ist mit Pilzen?
[...]
Pilze sind Heterotroph. Pilze können unterm Strich keine Biomasse aufbauen. Nur Pflanzen können das (und die brauchen dazu Licht) und ein paar Chemotrophe Bakterien (die brauchen aber bestimmte energiereiche chemische Verbindungen die sie umsetzen können).
Das heißt wenn du den Pflanzen VÖLLIG das Licht ausdrehst, dann könnten Pilze auch nur so lange überleben bis die letzte Pflanze von ihnen Aufgebraucht wurde (ums mal vereinfacht zu sagen).

Zitat
[...]
Was ist mit Insekten etc.?
Hydroponie etc.?
[...]
Auch Insekten müssen was fressen.
Und deinen hydroponischen Garten müsstest du auch irgendwie beleuchten.
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: Yvo am 9.05.2010 | 22:58
Moin,

Huch... ...ich wurde erwähnt!!! JUCHU!!!  ;D

Nein, es ist in der Tat sehr ähnlich zu dAwn... ...aber das bringt ein Vulkan als Apokalypse vielleicht auch mit sich.

Ich würde diesen Island-Quatsch aber rauslassen. Zum einen haut das kleine Vulkänchen naturwissenschaftlich nicht hin, zum anderen stört es mich bei Sci-Fi auch immer, wenn ich jetzt schon weiß, dass es nicht hin haut...
(Wenn 2012 keine Drachen auftauschen, spiele ich auch nie wieder Shadowrun!!!  ;D )

In etwa hinhauen würde das schon. Aber: Ein heftiger Vulkanausbruch bringt immer eine Eiszeit mit sich, der "Ascheregen", der die Welt angeblich bedecken soll, ist nicht von Belang. Lies dir das Kapitel 2 ("Prophezeiung") in dAwn durch... ...das ist alles wissenschaftlich korrekt.

Ich hab immer versucht, irgendwie Zombies oder Mutationen bei dAwn reinzukriegen... ...aber naja, irgendwie wollte mir das nicht gelingen. Das mit dem "sauren Regen" bei dAwn ist auch eher der Tatsache geschuldet, dass "Regen" eine Wortvorgabe war... ...naturwissenschaftlich macht das wahrscheinlich keinen Sinn.
Ich hab immer das Gefühl, ich muss mich da mal ransetzen und das ganze Überarbeiten, insbesondere, weil mich die Regeln nur noch wenig anturnen.

@Falcon: 1000 Jahre ist Quatsch... ...1815 brach in Indonesien der Vulkan Tambora aus (VEI 7), 1816 war das kälteste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung (mit Schnee im Juni und Juli in Berlin). Nach der Toba-Katastrohentheorie (Ausbruch vor 75.000 Jahren in Indonesien, VEI 8), starben ca. 90-99% aller Menschen, einige Forscher vermuten, dass menschliche Arten (z. B. Neandertaler) deshalb ausstarben.

Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: LuMi am 9.05.2010 | 23:17
Ohje, jetzt wird es aber arg wissenschaftlich hier.
Vielleicht lasse ich die Vulkansache weg und erkläre die Aschewolke irgendwie anders.

Ich werde wohl mal über die Sache schlafen ...
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: Falcon am 10.05.2010 | 00:02
@LuMi: Fang doch einfach beim Stil an, den du spielen willst und kümmere dich DANN um die Inhalte.
Du musst es ja nicht gleich verwerfen.

@Yvo: Global gesehen war das nicht mal ein Niesen. Wenn man die Erde so leicht ausrotten könnte, wären wir alle nicht mehr hier. Und mit WIR meine ich nicht nur die Menschen.
Woher weisst du, daß das Quatsch ist, für das Aussterben der Dinos gibt es Modelle, die von 10Jahren bis 10Millionen Jahren reichen.

du kannst das gerne belegen aber ein kleiner "Wetterumschwung" haut mich nicht vom Hocker.


Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: Feuersänger am 10.05.2010 | 00:26
Also, ist ja nu nich so, dass Vulkane nicht wirklich das Klima ruinieren könnten, gab es ja in der Vergangenheit auch schon.

Möglichkeit 1:
Es bricht nicht nur 1 Vulkan aus, sondern so ziemlich alles was in der Vulkanwelt Rang und Namen hat feiert eine riesengroße Party und kotzt am Ende die Bude voll.

Man vergleiche dazu den Ausbruch des _einen_ stärksten Vulkanausbruchs der Neuzeit, Tambora 1815, und dessen Folgen:

Die Explosion wird auf eine Stärke von sieben auf dem VEI geschätzt und hatte etwa die vierfache Energie des Krakatau-Ausbruchs von 1883. Geschätzte 160 Kubikkilometer Pyroklastika wurden hierbei ausgeworfen, mit einer Gesamtmasse von 140 Milliarden Tonnen.
[...]
Der Ausbruch des Tambora 1815 ist die größte beobachtete Eruption mit Ascheniederschlägen in bis zu 1.300 Kilometern Entfernung. In bis zu 600 Kilometern Entfernung verdunkelte die Asche für bis zu zwei Tage den Himmel vollständig. Die pyroklastischen Ströme reichten zumindest in 20 Kilometer Entfernung vom Krater.

Die geschätzte Sprengkraft der Eruption entsprach etwa der von 170.000 Hiroshimabomben (~2,3 GT TNT-Äquivalent). Die Druckwellen waren bis in 15.000 km Entfernung wahrnehmbar.

[...]
Die Staubteilchen wurden durch Luftströmungen um die ganze Erde verteilt und verursachten sogar noch in Europa Missernten und Hungersnöte. Der folgende Sommer, im Volksmund „Jahr ohne Sommer“ genannt, war der kälteste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Zahlreiche europäische Staaten erlebten Ernteausfälle, Hungersnöte und Wirtschaftskrisen, die viele Menschen zur Emigration veranlassten. In Frankreich und England kam es zu Aufständen, in der Schweiz musste sogar der Notstand ausgerufen werden.

Quelle: Wikipedia.

Möglichkeit 2:
Mach's wie bei den Dinosauriern und lass nen Trumm Asteroiden einschlagen. Bigger Hammer.
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: Merlin Emrys am 10.05.2010 | 00:28
Das heißt wenn du den Pflanzen VÖLLIG das Licht ausdrehst, dann könnten Pilze auch nur so lange überleben bis die letzte Pflanze von ihnen Aufgebraucht wurde (ums mal vereinfacht zu sagen).
Und wie lange dauert das? Holz ist zäh - daran können Pilze locker Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende knabbern. Und die Biomasse der Pflanzen ist ja auch nicht weg, wenn der Pilz sie inkorporiert hat. Es geht mit jeder "Runde" etwas verloren, aber bis die Biomasse wirklich "weg" ist, können viele, viele, sehr viele "Runden" gedreht werden - Pilz auf Pflanzenfresser, Pilz auf pflanzenfressendem Pilz, Pilz auf pilzfressendem Pilz...
Nimmt man dazu noch, daß Flechten über lange Zeit überdauern, würde ein Jahrzehnt Dunkelheit zwar das Leben auf der Erde verändern - aber von "auslöschen" kann nicht die Rede sein. Ich würde nichtmal sicher sein, ob ein Jahrhundert dazu reichen würde. Selbst bei 99,9% Verlust bleiben von ein paar Milliarden Wesen genug (immer noch in Tausenden zu zählen), um eine neu wachsende Population aufzumachen. Wenn man dann noch dazunimmt, daß die nach den derzeit gängigen Annahmen ja keineswegs bleiben müssen, wie sie sind... dann ist das Ausrotten allen Lebens der Erde eine Aufgabe, die doch etwas oberhalb der Fertigkeiten von Vulkanen & Co. liegt. (Die Erde via Einschlag in Einzelteile zu zerlegen, wäre eine Option - wenn die Stücke nicht mehr über die Größe verfügen, Atmosphäre zu halten, wird's schon härter...)
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: Yvo am 10.05.2010 | 00:28
@Falcon: Naja, der genetische Flaschenhals vor 75.000 Jahren war kein "kleiner Wetterumschwung". Der "vulkanische Winter" wird aber definitiv nicht "in 1000 Jahren" kommen, sondern in ca. einem Jahr nach dem Ausbruch. Wenn ein Vulkan einen Einfluss auf das Überleben der Menschheit hat, dann recht "kurzfristig"...
(Und das es in Berlin im Juni 1816 schneit war VEI 7, VEI 8 ist um Faktor 10 bis 50 heftiger...)
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: Yvo am 10.05.2010 | 00:40
Der Ausbruch in Island war übrigens VEI 3 bis 4... ...d. h. etwa ein tausendstel der Kraft von 1815 und ein Zehntausendstel oder weniger von dem, was theoretisch möglich wäre.

Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: Falcon am 10.05.2010 | 00:48
Die gravierenderen Auswirkungen des Tambora beschränkten sich auf ca.2 Jahre. Das ist wieviel im Vergleich zum Erdalter oder meinetwegen nur der Menschheitsgeschichte?

Die großen Massenausterbephasen, und darum scheint es ja zu gehen, waren fast alle langwierige Angelegenheiten. Ausgelöst durch astronomische Konstellationen, lang anhaltende vulkanische Aktivität (länger als 4Wochen ::) ) und dadurch Verschiebung des Klimas. Da können gut ein paar Generationen Menschen leben, ohne etwas davon mit zu bekommen.

Ein Asteroid ist da wesentlich anwendungsfreundlicher für den Rollenspielhausgebrauch, wenn es um "Authentizität" geht. Aber selbst der vor 65Mio. Jahren hatte vermutlich noch jede Menge Unterstützung von nicht explosiven, lang anhaltenden Vulkanen (wenig Asche, viel CO2), wie den Dekkan traps, weil die Asche alleine eben nicht ausreichte.

Aber hey, wenns nur darum geht, daß die Menschen mal 10Jahre wenig zu essen haben, tuts bestimmt auch ein großer Vulkan. Und danach sähe es ziemlich "Endzeit" mit der Menschheit aus.
Aber Aussterbephasen sind eine ganz andere Hausnummer.

ansonsten: Was Merlin sagt.

Oder, was schon gesagt wurde: Irgendeine Fiktive Situation. Feuersänger hatte schon vorgeschlagen: ganz viele Aschevulkane gleichzeitig. Um die Menschen kaputt zu machen reicht das vielleicht. Für Kakerlaken vermutlich eher nicht.
Aber hat sich denn mal einer die Mühe gemacht die Zeitleiste durchzulesen:

- Okt 2012 die Nahrung der Erde ist aufgebraucht
- DEZ 2012 Die Menschen sind ausgestorben
60 Tage, reife Leistung, vor Depressionen oder wie? ;)

bis auf die, die unter der Erde leben natürlich, die sind nicht "ausgestorben", wie die anderen. Das ist wie "ein bisschen Schwanger". "Ätsch, du bist ausgestorben, ich noch nicht".
Also selbst für Hollywood wäre das doch alles etwas.... weit hergeholt.
Vielleicht sollten wir erstmal klären, was man unter dem Wort versteht ;)
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: Merlin Emrys am 10.05.2010 | 01:12
Wenn ein Vulkan einen Einfluss auf das Überleben der Menschheit hat, dann recht "kurzfristig"...
Und mit Sicherheit nicht über Nahrungsprobleme oder gar damit, "bis zuletzt durchgehalten zu haben". Bäume können neu ausschlagen, Samen lange bis zur Keimung "warten"... Wielange dauert es in manchen Wüstenregionen, bis ein Regenguß Leben weckt, das schnell einen Fortpflanzungszyklus absolviert, um dann in Samenform wieder auf den nächsten Regen zu warten? Doch nicht nur ein Jahr!
Und die Tiere? Wie lange können Ratten in der Kanalisation überleben? Wie lange der Regenwurm von den Wurzeln von Pflanzen, die schon lange nicht mehr leben müssen? Es gibt viele Lebewesen auf dieser Erde, die das Licht nicht brauchen, sondern sich anders orientieren und selbst auf (bzw. unter) einem stinkenden Haufen Verwesung noch eine ganze Weile durchhalten.
Von den Wesen der Tiefsee ganz zu schweigen - was da unten lebt, merkt von dem Sonnenlicht und seinem Fehlen eh nix!

Menschen sind da viel empfindlicher. Zuwenig Trinkwasser oder Sauerstoff oder zuviel Kohlendioxid, wenn nicht gar zuviel Kohlenmonoxid, und die Erde ist sie los... Aber "das Leben auf der Erde" würde sich an einer Krise von 2010 bis 2012 doch vermutlich gar nicht groß jucken. Tierisches schon nicht zwingend, pflanzliches erst recht nicht, einzelliges wahrscheinlich sogar noch weniger.

Edit: Ich sehe gerade, Falcon hat es auch schon geschrieben :-o... Zu lange getippt, jetzt bleibt's trotzdem stehen :-) .
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: Ein am 10.05.2010 | 07:37
Die Zeitlinie überzeugt mich nicht. Die würde ich weg lassen und statt dessen mit dem Designen da anfangen, wo die meiste Arbeit drin stecken sollte: Im bespielten Setting.

Eine Erklärung für das ganze kann man sich später immer mal noch aus der Nase ziehen. Da die SCs in einem solchen Setting aber eh kaum großangelegte wissenschaftliche Erklärungen um den Zusammenbruch der menschlichen Zivilisation zu erklären, würde ich da nicht zuviel Arbeit investieren.
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: LuMi am 10.05.2010 | 07:50
Die Zeitleiste war sowieso eher als Prolog zur Einstimmung gedacht.
Große wissenschaftliche Erklärungen will und kann ich eh nicht einbauen.

Vielleicht ist es ja spannenden, wenn sich jeder selbst einen Reim aus der Situation machen kann.
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: Ein am 10.05.2010 | 07:59
Ja, würde ich auch sagen.

Beschreibe einfach ein engeres Umfeld, gerade so groß das man zu Fuß in einigen Tagen bewandern kann. Im Computerspiel Wasteland (spiritueller Vater von Fallout) hat man damals dafür einfach Phoenix, AZ und Umgebung genommen. Erläutere wie das Leben sich in deiner Welt gestaltet. Was man tun muss, um zu überleben. Erläutere mögliche Gefahren, Hoffnungsschimmer und die eine oder andere Kuriosität. Würze das ganze mit Gerüchten über die Katastrophe, über Verschwörungen und natürlich über ferne Länder, die verschont worden sein sollen.
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: Teylen am 10.05.2010 | 10:02
Vielleicht nur als spontaner Gedanke.
Anstelle sowas unaussprechliches wie Eyjafjallajökull ausbrechen zu lassen, oder den Yellowstone an dem sich bereits Emmerich vergangen hat, koennte man die Vulkan Eifel hoch gehen lassen. Angefangen beim Laacher See und in einer Ketten Reaktion dann halt der Rest.

Ich denke nicht das die Menschheit so schnell aussterben wuerde da ja noch Gewisse Nahrungs und Wasser Reserven bestehen und mittels Energie Gewinnung - sofern nicht alles auf Sonnenpanels umstellte - auch noch im gewissen Rahmen bzw. fuer eine gewisse Zeit nach produziert werden koennte.

[Plus vielleicht kaeme man auf die Idee ein Loch in die Asche Wolke zu sprengen/saugen/was auch immer]
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: LuMi am 10.05.2010 | 11:27
Ich werde mich mit der Settingbeschreibung erst einmal auf einen städtischen Großraum mit der dort aktuellen Lebenssituation beziehen.
Späten kann man so einfach andere Städte hinzufügen. Auch kann ich somit detaillierter und spezifischer vorgehen.

Vielleicht bekommt das ganze statt einer wissenschaftlichen Erklärung auch etwas Mysteriöses. In Maßen natürlich!
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: Dash Bannon am 10.05.2010 | 12:34
eine andere Frage die man ja im Zusammenhang mit neuen Settings immer hört:

warum sollte ich das spielen wollen?
oder vielleicht besser
was spielt man da? worum wird es sich drehen? was hebt das Setting von irgendeinem anderen "post-apokalyptischen-weltuntergangs" Setting ab?
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: LuMi am 10.05.2010 | 12:40
Warum man es spielen sollte? Keine Ahnung! So viele tolle Innovationen wird es bei mir nicht geben :)
Aber vielleicht ist die Sache mit der ständigen Dunkelheit ja was neues.

Man spielt Überlebende im Kampf ums Überleben und vor Allem das, was sie mit dem Rest an Lebensqualität so anfangen.
Also auch ganz alltägliche Dinge. Es wird z.B. auch Clubs etc. geben, in denen man sich amüsieren kann, soweit das noch möglich ist.

Zusammengefasst: Ich kann hier kein revolutionäres Setting bauen, aber vielleicht möchte der Eine oder der Andere mal einen Abstecher dahin machen ...

PS: Ich mag einfach diese ganzen tollen Versprechungen nicht, deshalb mache ich auch keine!
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: Niniane am 10.05.2010 | 12:45
Ich weiss nicht, ob es schon erwähnt wurde, aber was ist mit Mutationen? Es gibt doch garantiert Lebewesen, die sich an die veränderten Lichtverhältnisse anpassen werden.
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: LuMi am 10.05.2010 | 12:47
Jaja, ich weiß, aber eigentlich wollte ich diese Thematik rauslassen.
Viel lieber möchte ich noch einen Teil Mystery einbauen.
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: Feuersänger am 10.05.2010 | 12:48
Also mal so nebenbei: der Neue Deutsche Endzeit-Fad ist eigentlich schon wieder passé. ;)

Außerdem fällt mir dazu noch ein, dass es vor Urzeiten mal ein PC-Spiel mit einem ähnlichen Thema gab; es hieß Shadowlands und war seiner Zeit voraus -- leider so weit, dass es seinen eigenen Anspruch nicht erfüllen konnte. Will heißen, da ging es eigentlich auch um knappes Licht in einer düsteren Umgebung; Lichtkegel und Beleuchtungszonen etc., aber die damalige Technik hat das halt noch nicht so richtig hergegeben.
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: Falcon am 10.05.2010 | 12:50
da deine Welt... 2?.. Jahre in der Zukunft spielt, brauchst du dir um Mutationen und Anpassung keine Gedanken machen. ;)

Der mysthische Touch oder die fehlende Erklärung scheint mir insgesamt wirklich die bessere Lösung zu sein.
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: LuMi am 10.05.2010 | 12:51
Naja, irgendwie hat es doch alles schon gegeben, oder?
Vielleicht nehme ich ja einen realen Ort als Grundlage und baue das Szenario komplett darauf auf.

Heute Abend überlege ich mir mal etwas fiktiveres als diese (mir mittlerweile selbst nicht mehr gefallende) Zeitleiste ...
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: sir_paul am 10.05.2010 | 15:36
Aber vielleicht ist die Sache mit der ständigen Dunkelheit ja was neues.

Kuckst du dir mal Evernight für Savage Worlds an, wie der Name schon sagt ist es da auch dunkel ;)

Ist allerdings ein Fantasy-Setting...
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: LuMi am 10.05.2010 | 16:00
Hm, na dann wird mein Motto eben "Nix Neues und nix Tolles, dafür aber Altes zum hundertsten Mal aufgewärmt!" ...
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: LuMi am 10.05.2010 | 16:43
———————
 U P D A T E
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Wir schreiben das Jahr 2030.
Die Erde ist in ewige Nacht gehüllt. 99% der Menschheit starb. Die restlichen Überlebenden hausen in Unterschlüpfen.
Am 21. Dezember 2012 überzog eine Aschewolke innerhalb von wenigen Stunden den gesamten Erdball. Was der Auslöser war und wie es dazu kam, weiß niemand so genau. Es ranken sich wilde Gerüchte um die Ursache. Einige reden von Umweltverschmutzung, andere von Vulkanausbrüchen und wieder andere reden von einer dunklen Macht die uns heimgesucht hat. Beweise für eine der Theorien gibt es keine.
Nachdem der Himmel verdunkelt war und keine Lichtstrahlen mehr bis zu Erde durchdrangen, dauerte es nicht lange, bis alle Pflanzen ausstarben und somit die Grundlage der Nahrungskette vernichtet war. Wenig später folgten auch die Pflanzen- und Fleischfresser. Als schließlich die Vorräte aufgebraucht waren und der Hunger unter den Überlebenden immer größer wurde, war Kannibalismus für viele Menschen die letzte Option.
Ob die gesamte Erde von der Katastrophe betroffen ist, kann man nicht sagen, da die Aufklärungsgruppen nie zurück gekehrt sind. Manche munkeln, dass in dem Aschenebel etwas Böses lauert.
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: Bad Horse am 10.05.2010 | 19:49
...aber was kann man tun, außer zu verhungern?

Survival Horror ist ja gut und schön, aber will man wirklich der Menschheit beim Aussterben zugucken?
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: Feuersänger am 10.05.2010 | 20:05
Ich glaub, er will vor allem den Kannibalismus auswalzen. Bis sich 6 Milliarden Menschen gegenseitig verputzt haben könnte das ne Weile dauern.
(Muss allerdings dazu sagen, dass mich das absolut null zum spielen reizt.)
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: Bad Horse am 10.05.2010 | 20:09
Kannibalismus ist okay. Ich würde da nur nicht ganz so krass vorgehen, dass überhaupt nix anderes mehr da ist, sondern es als... Option offen lassen.

À la Soylent Green
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Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: LuMi am 10.05.2010 | 20:10
So viel Kannibalismus will ich da garni reinbauen.

Mir geht es eher um die Erkundung der Ursache und eine eventuelle Lösung.
Man weiß ja auch noch nicht, ob es denn auf der ganzen Welt so ist.
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: Merlin Emrys am 10.05.2010 | 21:54
Man weiß ja auch noch nicht, ob es denn auf der ganzen Welt so ist.
Dann solltest Du es nicht behaupten - sonst "weiß man es" oder fühlt sich zu irgendeinem Zeitpunkt definitiv hintergangen:
Die Erde ist in ewige Nacht gehüllt. ...
Am 21. Dezember 2012 überzog eine Aschewolke innerhalb von wenigen Stunden den gesamten Erdball.  ...
Nachdem der Himmel verdunkelt war und keine Lichtstrahlen mehr bis zu Erde durchdrangen, dauerte es nicht lange, bis alle Pflanzen ausstarben und somit die Grundlage der Nahrungskette vernichtet war.
Die Erde, der Erdball, alle Pflanzen (mal abgesehen davon, daß das wie schon erläutert eh mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit falsch ist / wäre), da bleibt kein Nichtwissen mehr.
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: LuMi am 10.05.2010 | 22:37
Ja, ich muss erst einmal alles durchplanen, damit Klarheit in die Fakten kommt.
Bisher ist ja alles noch wirres Brainstorming.

Bevor ich jedoch anfange, das ganze Setting zu schreiben, werde ich einen kleinen OneShot zusammen bauen und schauen, wie sich das Ganze so spielt. Vielleicht mit einer Ausgangssituation, fertigen Charakteren mit Verknüpfungen und einem begrenzten Setting. Mal schauen!
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: Bad Horse am 10.05.2010 | 23:04
Wir wollen ja auch nur helfen!  :)

Prinzipiell finde ich die Idee mit Vulkanasche und so nicht schlecht, wobei ich persönlich das Ganze gefühlte 10 Ecken runterschrauben würde... kein Flugverkehr über Europa mehr, wirtschaftliche Konsequenzen weltweit, eine Kältewelle nach der anderen, Schwefelpartikel in der Atmosphäre (wenn Katla auch ausbricht und nicht nur der Eyjafjallajökull, die ist auch leichter auszusprechen  ;))... Dagegen ist die augenblickliche Krise echt ein Sturm im Wasserglas.

Aber hey, Endzeit ist auch okay. Passt auch zu 2012.
Titel: Re: [Eyjafjallajökull]
Beitrag von: Waldviech am 10.05.2010 | 23:25
Zitat
Prinzipiell finde ich die Idee mit Vulkanasche und so nicht schlecht, wobei ich persönlich das Ganze gefühlte 10 Ecken runterschrauben würde...

Was das Ganze vermutlich um 10 gefühlte Ecken interessanter machen würde ;). Wenn draußen tatsächlich alles dunkelschwarz ist, es tatsächlich keine (!) Pflanzen mehr gibt und auch nichts (!) zuessen mehr....und Menschen sowieso nur noch in hömeopathischen Dosen....und diese Menschen dann auch kurz vor dem Exitus stehen: Was spielt man dann ? Für Oneshots mag das interessant sein - aber zu längeren Kampagnen reizt das nicht, denn dafür braucht es den Silberstreif am Horizont.
Lieber eine moderate Asche-und-Eiszeit-Katastrophe ohne aussterbende Menschheit, dafür mit massig Krisen und Konflikten! Sozusagen ein globaler dreißigjähriger Krieg in einer vulkanisch bedingten Zwischeneiszeit. Ein "präapokalyptisches" Setting statt einem postapokalyptischen...
Meine Vorschläge wären: Der Himmel ist bedeckt, aber nicht nachtschwarz. Pflanzen sind nicht ausgestorben, sondern wachsen nur schlechter (-> Missernten). Die Menschheit stirbt nicht aus, sondern ist "nur" um ein paar hundert Millionen kleiner geworden. Nahrungsmittel gibt es über Rationierungskarten...dort, wo es noch eine öffentliche Ordnung gibt (Ja, die gibt es noch ! Ebenso wie herumdiskutierende und kriegführende Regierungen). Auf den Straßen herrschen Kriminalität oder Kriegsrecht. Endzeitkulte sprießen wie Pilze aus dem Boden. Die EU schottet sich ab und wird immer "sozialistischer", während es Winter für Winter immer kälter wird. Die Amerikaner kloppen sich mit den Chinesen ganz offen um die besten Agrarregionen. Die nordafrikanischen Staaten machen die südafrikanischen platt um an Ackerboden zu kommen (warum sollen immer nur Europa und Amerika imperialistische Ambitionen durchprügeln ? Andere können das auch....)
In Indien wüten in der Unterschicht Epidemien, während es sich die Oberschicht mit frischem Gemüse aus Hightechgewächshäusern gutgehen lässt. Der Hauch von Revolution liegt in der Luft.
...ist natürlich nur fix hingeschlonzt und erhebt keinen Anspruch auf allzuviel Plausibilität, bietet aber mehr Konfliktstoff und mehr Setting :)