Es ist kampflastiger,Ist es nicht die Entscheidung von SL/Spieler wie kampflastig eine Runde laeuft?
hat weniger Möglichkeiten, einen Char für Gesellschaftliche und "Nicht-Kampf-Fähigkeiten" zu schulenMeine (inzwischen fast 2 Jahre) Spielerfahrung zeigen da anderes.
und hat auch viele Zauber und Items entfernt, die einfach nicht hätten gehen müssen.Welche waeren das und warum haetten sie nicht gehen muessen?
Was die Skills betrifft schaut euch doch mal die Liste an ... wieviele sinds denn noch in der 4. Ed???17
Dazu noch dieses system mit dem 1/2 Lvl als BonusDas "Lebenserfahrung" simuliert.
und dafür nur fest +3 bzw +5 ... keine Punkte mehr zum verteilen ...Gute 90-95% aller verteilten Skills die es in meiner 3.x-Zeit gab hatten den Skill auf Maximum, der Rest war meistens auf 1 um den Skill auch "trained" einsetzen zu koennen.
Weniger Vielfallt = Weniger Möglichkeiten = Weg von dem Prinzip eines in meinen Augen zuvor guten RPGsWeniger Vielfalt?
Was die Zauber betrifft brauch ich glaube ich nichts zu erwähnen ... schaut euch die Liste im Spielerhandbuch der 3rd oder auch 2nd Ed und dann die Liste der Powers und Rituale aus der 4th ... Lächerlich.Bisher hatte ich noch keinen Spieler erlebt der mir gesagt haette, dass er nicht wuesste welche Level X Power er waehlen sollte, hoechstens dass er nicht wusste welche von 2-3 die er gerne gleichzeitig haette.
4th Ed ist weg vom RPG hin zum Dungeon-Crawl (oder eben von Kampf zu Kampf geschaukel (Siehe vorgefertigte Abenteuer))Die vorgefertigten Abenteuer von WotC waren noch nie besondere Leistungen des Abenteuerdesigns. Dungeoncrawl gab es schon zu (O)D&D-Zeiten...
Um Die Problematik mit der 4th Ed mal auf den Punkt zu bringen (warum viele sie weniger als RPG sehen als seine Vorgänger). Es ist kampflastiger, hat weniger Möglichkeiten, einen Char für Gesellschaftliche und "Nicht-Kampf-Fähigkeiten" zu schulen und hat auch viele Zauber und Items entfernt, die einfach nicht hätten gehen müssen.
Was die Skills betrifft schaut euch doch mal die Liste an ... wieviele sinds denn noch in der 4. Ed??? Dazu noch dieses system mit dem 1/2 Lvl als Bonus und dafür nur fest +3 bzw +5 ... keine Punkte mehr zum verteilen ... Weniger Vielfallt = Weniger Möglichkeiten = Weg von dem Prinzip eines in meinen Augen zuvor guten RPGs
Was die Zauber betrifft brauch ich glaube ich nichts zu erwähnen ... schaut euch die Liste im Spielerhandbuch der 3rd oder auch 2nd Ed und dann die Liste der Powers und Rituale aus der 4th ... Lächerlich.
4th Ed ist weg vom RPG hin zum Dungeon-Crawl (oder eben von Kampf zu Kampf geschaukel (Siehe vorgefertigte Abenteuer))
Was die Skills betrifft schaut euch doch mal die Liste an ... wieviele sinds denn noch in der 4. Ed??? Dazu noch dieses system mit dem 1/2 Lvl als Bonus und dafür nur fest +3 bzw +5 ... keine Punkte mehr zum verteilen ... Weniger Vielfallt = Weniger Möglichkeiten = Weg von dem Prinzip eines in meinen Augen zuvor guten RPGs
Aber du hast schon recht. Ich persönlich vermisse "Use Rope" ebenfalls über die Maßen.
Aber du hast schon recht. Ich persönlich vermisse "Use Rope" ebenfalls über die Maßen.
Um Die Problematik mit der 4th Ed mal auf den Punkt zu bringen (warum viele sie weniger als RPG sehen als seine Vorgänger). Es ist kampflastiger, hat weniger Möglichkeiten, einen Char für Gesellschaftliche und "Nicht-Kampf-Fähigkeiten" zu schulen [..]
... dass man die Forgotten Realms unspielbar gemacht hat, da dort nun jeder Quadratmeter durchreguliert ist und man sich nichts mehr selbst ausdenken kann ohne gegen irgendwelche vorgegebenen Fakten zu verstoßen. Weiße Flecken gibt es nicht mehr auf der Landkarte, und somit auch keine spielerische Freiheit mehr. Das ist schlecht. Richtig schlecht.Davon würde ich mich mal nicht abhalten lassen. Deine Runde, deine Welt. Die vorgefertigten Flecken auf der Landkarte, die dir nicht passen: mach einfach weis, mal drauf, was dir passt und schon ist die Welt wieder in Ordnung. Es gibt keine Regel, die besagt, dass du dich an alle Zahlen und Fakten, die dir das FGR Buch aufdrückt, ohne wenn und aber übernehmen musst ;) Nimm dir einfach deine spielerische Freiheit, und lass dir nichts von Büchern diktieren!
@DelightfulDying: Wie weit hast Du Dich bisher mit der 4e beschäftigt?
Dann noch die Frage, warum das gute alte Gesinnungssystem kastriert wurde. Warum die Chaotisch/Rechtschafend-Achse entfernen? War die denn so böse? ^^
[...] aber warum einige Skills in gruppen vereinen und andere dabei außen vor lassen (Siehe Bluff, Diplomacy und Intimidation)
Damit kann man den Fluff aus beliebigen Quellen (auch aelteren Editionen) nehmen und muss es nur mit dem Crunch der neuen Quellen auffuellen.
Das ging schon immer.Mit einem Aufwand der jenseits von Gut und Böse war.
Nö, warum? AD&D 2nd Quellen: Monster stehen weitgehend komplett im MM, für NSC gibts Tabellen im DMG.Es von 3.X die Rede:
Unter der 3e gab es ewig viele Abenteuer, Kampagnen und Welten, und viele gefielen mir richtig gut. Für die 4e gibt es das nicht und die WotC Abenteuersammlungen, die ich mir bis jetzt für die 4e angesehen habe, bestehen irgendwie nur aus Kampfbegegnungen.
Es von 3.X die Rede:
Ja, und da ist die Vorgängerversion jawohl AD&D 2nd, oder?Klar. Aber was bitte hat das mit den Postings hier zu tun?
Dafuer ist es jetzt in 4e moeglich auch hoeherstufige Abenteuer (bzw. die "Werte" dafuer) innerhalb weniger Minuten zusammenzustellen oder sogar selbst zu bauen.
Waldgeist erklärte dass ihm uA. die im Vergleich zu 3e und PAIZO fast nicht vorhandenen Abenteuer an der 4E stören.Das sehe ich auch als großes Problem. Mir ist unverständlich, weshalb die Wizards diesbezüglich nur so wenig Support bieten.
Daraufhin schrieb Selganor, dass man ja in 4E ziemlich einfach konvertieren könne."Ziemlich einfach" ist natürlich ein dehnbarer Begriff. Ich hätte den hier auf keinen Fall verwendet, denn im Vergleich zu 3.X mag das "ziemlich einfach" sein, aber damit erschöpft es sich dann auch schnell. Wenn man nicht viel Geduld, Übung und Erfahrung hat, ist das Konvertieren nach meinem Eindruck enorm aufwendig. Leider!
Ganz kurz:Das sehe ich auch als großes Problem. Mir ist unverständlich, weshalb die Wizards diesbezüglich nur so wenig Support bieten.
Ganz kurz:Das sehe ich auch als großes Problem. Mir ist unverständlich, weshalb die Wizards diesbezüglich nur so wenig Support bieten.Da stimme ich Dir voll zu.
"Ziemlich einfach" ist natürlich ein dehnbarer Begriff. Ich hätte den hier auf keinen Fall verwendet, denn im Vergleich zu 3.X mag das "ziemlich einfach" sein, aber damit erschöpft es sich dann auch schnell. Wenn man nicht viel Geduld, Übung und Erfahrung hat, ist das Konvertieren nach meinem Eindruck enorm aufwendig. Leider!Da wiederum nicht. Ich habe jetzt etwas Erfahrung als SL mit dem System. Von daher weiss ich dass Bauen und Konvertieren von Abenteuern verdammt wenig Aufwand benötigt. Ich bin mittlerweile so weit, dass ich nur noch selbstgebaute Abenteuer verwende. Eine Sache, die ich 3.X nur genau einmal gemacht habe und dabei etwa doppelt bis dreimal so lange benötigt habe, wie dann gespielt wurde.
Abenteuer sind leider vor allem tatsächlich Support. Und der kostet zunächst mal.
Danach habe ich mir geschworen sowas nie wieder in 3.X zu machen.Tja, was soll ich sagen: stimmt und stimmt.
Ich bin mittlerweile so weit, dass ich nur noch selbstgebaute Abenteuer verwende. Eine Sache, die ich 3.X nur genau einmal gemacht habe und dabei etwa doppelt bis dreimal so lange benötigt habe, wie dann gespielt wurde.
Danach habe ich mir geschworen sowas nie wieder in 3.X zu machen.
ich sehe da eigentlich kein Prob drin in 3.4 Abenteuer zu planen. Meist brauche ich ca. 30-50% der Zeit, die dann nachher am Abenteuer gespielt wird, was ich als einen fairen Schnitt sehe.Gut für Dich. :)
Was bringt einem eine Spruchliste von 50-100 Spruechen pro Spruchstufe wenn ich nur eine Handvoll davon ueberhaupt wirken kann?
das würde in der 4th mit 40+ Crunsh-Büchern auch der Fall sein ^^)
Dazu braucht mal 50-100 Sprueche pro Spruchstufe?
Wenn so ein kompetenter Mage seine 10-20 pro Level kann; oder ein Preist mit günstigen Sphären fast die Hälfte aller Spells erbitten kann?Nein, sorry, trotzdem nicht.
Sicher.
Nein, sorry, trotzdem nicht.
Abgesehen davon, dass ich Spieler, die immer mit derselben Klasse ankommen, spätestens nach dem dritten Mal nur noch nervig und langweilig finde, weil sich die Chars dann eben DOCH nicht so doll unterscheiden, weil sie nämlich ... na? Genau! Immer vom selben Spieler gespielt werden. Zudem einem Spieler, dessen Kreativität sehr einseitig gelagert ist. ::)
Wie willst Du denn bitte in 20 Jahren mit einem System nicht öfter mal dieselbe Klasse nehmen?Gehen wir mal nur vom PHB1 der 4E aus. Wenn ich jede Klasse zweimal zocke (wegen zwei vorgestellter Builds) und jeden Char 3 Monate (!) lang führe, dann komme ich auf 4 Jahre Spiel, ohne dass ich gezwungen bin, irgendwas zu wiederholen und habe keine der Klassen auch nur ansatzweise ausgereizt.
Was kann man diesen Leuten kurz und effektiv sagen, wenn man sie für D&D4 begeistern will?Einen beinharten WoDler kannst du überhaupt nicht von D&D begeistern - das ist schließlich das BöseTM und gar kein Rollenspiel.
Besonders müde bin ich davon das jeder, wirklich jeder in real (weniger im Internet) den Kritikpunkt so vorbringt, als hätte er ihn gerade eben SELBER entdeckt. Deswegen stoppe ich auch die Zeit.
Also meine Erfahrung mit D&D4 ist: wenn man es erzählt, schauen die Leute komisch und rufen "UNREALISTISCH!".Stimmt... Man spielt ja nicht "die Realitaet" sondern die Helden in einem Actionfilm. Aber dazu hat Mittermeier ja schonmal was nettes gesagt... (http://www.youtube.com/watch?v=4v6Q5HWA_YA) (bei 6:40)
Da sei vielleicht nochmal dezent erwähnt das Rollenspiel kein Film ist. Und auch kein Buch.Und trotzdem genau so "realistisch" wie ein Actionfilm. ;)
Vor allem muss es Spass machen!Formatänderung durch mich. ~;D
Das habe ich natürlich direkt gefragt, ohne Polemik, weil sowas ja real vorkommt. Ne, die meisten Leute, die ich kenne, sind sogar halbwegs offen für alle möglichen Regeln. Aber nur aus dem Grund, weil Regeln für sie "das notwendige Übel" oder "das Werkzeug" sind, welche "die Geschichte (tm)" untersützen. Diese Leute basteln auch nicht an Systemen herum.
Ich habe auch nie verstanden, was dieses "Missioniergehabe" soll. Wenn mir einer sagt, er findet die 4E doof, dann soll er doch. Ich hab trotzdem meinen Spaß damit.
Damit kommt man auch recht schnell in eine Sackgasse. Warum kann der Dieb z.b. andere Manöver, die ebenso anstrengend sind, dann noch durchführen?Weil diese Manoever nicht so anstrengend waren wie das eben durchgefuehrte.
Wenn ich 5km Dauerlauf mache, kann ich ja nicht einfach auf Sprint wechseln und weiter machen ;)Gutes Beispiel.
Die Zauber dagegen sind einfach, die leiten sich ja einfach vom Vance Magiesystem ab.Und "mundane" Beispiele von Sachen die man vielleicht einmal hinkriegt und dann erst wieder wenn man sich wieder drauf konzentriert hat, sich vorbereitet hat oder die guenstige Gelegenheit findet den Trick nochmal einzusetzen kennst du nicht?
Warum kann der Dieb z.b. andere Manöver, die ebenso anstrengend sind, dann noch durchführen?
(...)
Weil diese Manoever nicht so anstrengend waren wie das eben durchgefuehrte.Und wenn er die beiden Powers beim zweiten Mal in der anderen Reihenfolge macht?
wenn man sich wieder drauf konzentriert hat, sich vorbereitet hat oder die guenstige Gelegenheit findet den Trick nochmal einzusetzen kennst du nicht?Ich betrachte das Rollenspiel aus der Sicht des Charakters.
Ganz ehrlich, es ist immer noch ein Spiel und keine Simulation.Aber das ist auch ein Totschlagargument. Natürlich kann man das so Regeln, es funktioniert ja auch, aber für die meisten Spieler gibt es gewisse Standards im Rollenspiel. Wenn man das dann nicht so regelt, ist das Element eben kein Rollenspiel mehr, denn man spielt ja keine Rolle, sondern etwas anderes (Erzählspiel, Brettspiel, whatever).
Wem es gefällt, der findet schon Gründe warum die Welt so funktioniert wie sie halt funktioniert.Genau das sind de Gründe, die mich interessieren.
Und wenn er die beiden Powers beim zweiten Mal in der anderen Reihenfolge macht?
Ich mache etwas wenig anstrengendes b) und mache dann noch b) denn es ist ja weniger anstrengend, sogar so wenig, daß man es noch nach etwas SEHR anstrengendem a) durchführen kann. Wink
Ich denke, dass der Ansatz der 4E für manch alteingesessenen Rollenspieler zu "neu" ist. Ich glaube, wenn Pen & Paper Rollenspiele erst im aktuellen Jahrzehnt erfunden worden wäre, dann würden sie alle so oder ähnlich aussehen wie die 4E.
Die Begründung habe ich schon gegeben: Ich betrachte Rollenspiel aus der Sicht des Charakters. Die überwältigende Mehrheit der Rollenspieler tut das. Die Regeln geben die Möglichkeiten des Charakters wider. Und alle diese Leute sind es, die ein großes Problem mit D&D4 Powers haben.
Und aus dieser Perspektive hat das wenig mit Geschmack zu tun: Es funktioniert einfach nicht. Man kann es sich nur aus der Metaebene erklären ("ich hatte nur eine Gelegenheit für den Trick"). Und genau das ist aus der "Rollenspielperspektive" ein anderes Spiel. Ich möchte aber eben Rollenspiel spielen und kein anderes Spiel, das ist die Begründung. Daher brauchte ich eine Begründung für D&D4, weil ich kein System kenne, daß da rankommt, also keine Alternative habe.
Wenn es diese Rollenperspektive niemals gegeben hätte, klar, dann gäbe es diese Schwierigkeit nicht. Das gilt auch, wenn es den Urknall nicht gegeben hätte ;)
Wenn ich D&D4 Spiele erkläre ich mir das entweder mit Magie (funktionier imho am besten) oder gehe den leichten Weg, der auch hier gegeben wurd: Ich ignoriere es und denke nicht darüber nach (was für eine komische Idee).
(...)
Aus Sicht der Charaktere besteht kein Erklärungsbedarf, der besteht nur aus Sicht der Spieler, mit denen Du Umgang hast (bei mir stellen die wenigsten Leute mal eine derartige Frage).Dann spielst du vermutlich mit sehr modernen Leuten. Wir testen solche Systeme mit "Spielersicht" auch hin und wieder aus (Inspectres z.b.), aber der Kinoeffekt derselben nutzt sich relativ schnell ab und dann wird wieder klassisch gespielt.
Die Begründung habe ich schon gegeben: Ich betrachte Rollenspiel aus der Sicht des Charakters. Die überwältigende Mehrheit der Rollenspieler tut das.
Die Regeln geben die Möglichkeiten des Charakters wider.
Bist Du da sicher? Ich habe bisher nur sehr wenige Spieler kennengelernt, die sich nicht mir dramatischen (und oder Ressourcen-) Elementen anfreunden können, die keine allgemeingültigen Erklärungsmuster in der Spielwelt haben.
Werde schlug mir beim Einsatz von Bennies, Drama- oder Fatepunkten blankes Entsetzen endgegen, noch beschweren sich die Spieler über sich aufbrauchende Pool-Fertigkeiten bei Trail of Cthulhu oder Shadowrun.
Die Begründung habe ich schon gegeben: Ich betrachte Rollenspiel aus der Sicht des Charakters. Die überwältigende Mehrheit der Rollenspieler tut das.Mach doch mal eine Umfrage dazu auf.
Was kann man diesen Leuten kurz und effektiv sagen, wenn man sie für D&D4 begeistern will?
Wer Probleme mit den Powers hat, verlässt die Sicht des Charakters und blickt von der Metabene auf die Regeln herab. Der Charakter kennt keine Regeln, er kennt nur "kann ich" und "kann ich nicht". Das ist in der Realität auch so. Die Wenigstens fahren Auto und wissen wie und warum genau das Fahrzeug funktioniert. Auto fährt oder Auto fährt nicht. Und den meisten Leuten fehlt einfach die Neugierde zu wissen, warum das Auto fährt. Sind die nun weniger glücklich beim Fahren? Nö! Auto fährt oder Auto fährt nicht - Basta! :)
@Roland: wie ernst nehmen das die Leute denn, mit denen du das spielst?
Allerdings haben die Leute, die eine gewisse Expertise auf einem Gebiet besitzen, meistens auch ein gewisses Wissen darüber, was sie da tun. Du vergleichst nun die Experten des Spiels (den Magier, den Kämpfer whatever) in meinen Augen also mit den falschen Leuten, nämlich mit dem reinen Konsumenten (und selbst die haben meistens eine wenigstens rudimentäre Ahnung, warum ein Auto funktioniert). Die Spielercharaktere sind aber die Michael Schumachers der Welt, und der hat bekanntermaßen mehr Ahnung von Autos als so mancher Automechaniker.
Ich denke persönlich, dass sich bei den Powers bemerkbar macht, dass die Designer überhaupt nicht die Absicht hatten, irgend etwas zu simulieren. Es ging einzig und alleine um das Regelsystem, aus der Perspektive der Spielwelt wurde das überhaupt nicht betrachtet. Auch Gary Gygax benutzte das vancianische Magiesystem vor allem als Regelkonstrukt, aber da konnte man natürlich wunderbar die Vance-Theorie mitverwenden, die Erklärung wurde also gleich mitgeliefert.
Das ist nicht für jeden ein Problem, aber für die, für die es ein Problem darstellt, ist es halt ein großes.
Seit langem ist kein Spiel mehr rausgekommen, das derartig Hollywoodmäßig ist.
[..] es gibt eine Stelle, in der der Hauptcharakter seinem Sidekick den Unterschied zwischen "At-Will" und "Daily" powers erklärt. Könnte ja neue Ansätze liefern..
@Roland: ich meine damit, sie würden es ausprobieren, sogar spielen aber wenn sie fortan nichts anderes mehr spielen könnten, würden sie es nicht machen (oder sich durchgehend beschweren ;) ).
Wie wärs mit dem Roman "Swordmage: Blades of the moonsea"?wow, das macht mich echt neugierig. Leider werde ich mir das Buch deswegen nicht extra kaufen.
Ich kenn den Roman jetzt nicht und kann auch nicht sagen, ob der was taugt, aber das ist der erste Roman, der zur 4. Edition erschienen ist und es gibt eine Stelle, in der der Hauptcharakter seinem Sidekick den Unterschied zwischen "At-Will" und "Daily" powers erklärt. Könnte ja neue Ansätze liefern..
Das die Powers aber auf Naturgesetzen aus der Spielwelt beruhen, halte ich für gewagt. Die Powers drehen die Grundlage von Ursache und Wirkung völlig auf den Kopf,
- Wirkung wird erzeugt: Eine Power wird angewendet
- Eine Ursache entsteht: Der Anwender hatte eine Möglichkeit sie zu nutzen.
Das ist etwas VÖLLIG Anderes, als der Apfel und der Baum oder Legolas.
Ja, genau. Darauf will ich doch hinaus.
Regisseurperspektive => Erzählspiel
Charakterperspektive => Rollenspiel
dankbarerweise hast du sogar noch den Begriff Regisseur benutzt ;)
Und dummerweise enthält D&D4 Elemente aus beiden Spielen.
Na Wahnsinn, die Falken stimmen mal überein. GrinIch behaupte aber seit Jahren nichts anderes in Bezug auf D&D4 ;)
Ja, das wär nett, ich würde höchstens auf die deutsche Version wartenAlso ich finde das super. Man kann schön Rollenspiel und Charakterenwicklung betreiben und schwups im Kampf sich dann voll auf coole Action konzentrieren. Shakespeare kombiniert mit Robert Rodriguez, was gibt es besseres um seine Zeit damit zu verbringen? ;D
Ich behaupte aber seit Jahren nichts anderes in Bezug auf D&D4 ;)
Ja, nichts halbes, nichts ganzes trifft es ganz gut. Ich kann eben nicht von einer Sekunde zur anderen auf ein anderes Spiel wechseln. Zumal es mich ärgert, daß man D&D4 auch hätte umsetzen können, ohne diese extremen Erzählelemente zu verwenden.
Ich würde ja gerne mal ein Designdiary der "Autoren" dazu lesen.
Shakespeare kombiniert mit Robert Rodriguez, was gibt es besseres um seine Zeit damit zu verbringen? ;D
Bei 3.x ist die Regel: du kannst stehenbleiben und full attack machen oder du kannst dich bewegen und einen Angriff machen.
Oder was würdet ihr in 3.x mit Fighter Dailies gleichsetzten? Da gab es ja nicht wirklich was. und wenn die leute lieber nur full attacks haben wollen "Weil es realistischer ist", sollen sie doch >;D
@ Dailies: das ist ja das Alleinstellungsmerkmal von $E - jeder Charakter bekommt seine ärztlich verordnete Dosis von streng regulierter Awesomeness, die er einmal per Tag/Begegnung einsetzen darf und die genau Stufe mal X Schaden macht.
Oder den Gegner flankieren.
Oder den Gegner entwaffnen, zu Boden ringen, umrennen, seine Waffen zertrümmern, einen Sturmangriff durchführen, defensiv kämpfen, einen heftigen Angriff setzen, oder sich für ein Cleave or Whirlwind attack optimal positionieren. Oder zig andere Dinge tun.
@ Dailies: das ist ja das Alleinstellungsmerkmal von $E - jeder Charakter bekommt seine ärztlich verordnete Dosis von streng regulierter Awesomeness, die er einmal per Tag/Begegnung einsetzen darf und die genau Stufe mal X Schaden macht.
Oder den Gegner flankieren.Kann man alles in 4e auch noch machen... und dabei teilweise noch was anderes in derselben Runde machen.
Oder den Gegner entwaffnen, zu Boden ringen, umrennen, seine Waffen zertrümmern, einen Sturmangriff durchführen, defensiv kämpfen, einen heftigen Angriff setzen, oder sich für ein Cleave or Whirlwind attack optimal positionieren. Oder zig andere Dinge tun.
@ Dailies: das ist ja das Alleinstellungsmerkmal von $E - jeder Charakter bekommt seine ärztlich verordnete Dosis von streng regulierter Awesomeness, die er einmal per Tag/Begegnung einsetzen darf und die genau Stufe mal X Schaden macht.... im Gegensatz zu frueheren Editionen wo Spruecheklopfer andere "X-Verteilungen" fuer ihre Sprueche hatten, andere Klassen (Barbar, Paladin, Druide fallen mir da spontan ein) bestimmte Class Features auch nur 1-6 mal pro Tag (Paladin sogar pro Woche) einsetzen konnten.
Stell dir vor du kannst deine Seele in deinen Charakter transportieren und bewegst dich in der Spielwelt, und wenn etwas schlimmes passiert bist du wieder sicher im Wohnzimmer. Ich behaupte mal, daß ist es, was die meisten Rollenspieler wollen.Ist das mal wieder eine Vemutung deinerseits oder hast du da Zahlen die dafuer sprechen?
Jetzt reisst dich aber jemand daraus und drückt dir eine Fernbedienung in die Hand und dem Char einen Stecker in den Arsch und sagt, "mit dem Knopf kann er alle 5min MoveA machen, mit dem Knopf 1mal pro Tag MoveB, wenn du select drückst wird ein dramatisches Event getriggert und mit start+B ensteht ein Twist in der Story"Du willst also wirklich NIX wissen was dein Charakter nicht weiss?
DAS ist es, was den Rollenspielern dann durch den Kopf geht. Und wie KANN man das nur in einen Topf werfen?DAS ist es was DIR durch den Kopf geht wenn du in solchen Bahnen denkst.
Die hälfte was du da auflistet gibt es auch in 4e ohne Powers. Die andere hälfte war in 3.x auch nur wirklich eine Option wenn man sich extrem mit zig Feats darauf spezialisiert hat. Und selbst dann hatte man gegen viele Gegner trotzdem null chancen damit durchzukommen.
Und ich habe es lieber wenn jeder die gleiche Dosis bekommt als dass alles den Castern geimpft wird >;D
Aber hier geht es nicht um einen Editionskrieg, ich will nur wissen warum Leute, die begeistert 3.x spielen sich an Powers als unrealistisch/unglaubwürdig/unimmersiv stören. Ich kann das nämlich absolut nicht nachvollziehen. Oder sind das alles nur Caster-Spieler, die ihre Coolness nicht teilen wollen?
Kann man alles in 4e auch noch machen... und dabei teilweise noch was anderes in derselben Runde machen.... im Gegensatz zu frueheren Editionen wo Spruecheklopfer andere "X-Verteilungen" fuer ihre Sprueche hatten, andere Klassen (Barbar, Paladin, Druide fallen mir da spontan ein) bestimmte Class Features auch nur 1-6 mal pro Tag (Paladin sogar pro Woche) einsetzen konnten.
Der andere Punkt, den nannte ich schon mal, ist ein ästhetischer: Die Charaktere als außergewöhnliche Menschen, die zu Helden werden, anstatt als Helden beginnen und zu Superhelden werden. Es passt irgendwie nicht in meine Vorstellungswelt von D&D.Das hat mich an 3.5 auch immer am meisten gestört, besonders auf hohen Leveln ist das ja extrem.
Ressourcenmanagement. Das war immer ein ZENTRALES Thema bei D&D, das in den späteren Editionen immer mehr marginalisiert worden ist. Ich behaupte mal ganz einfach, es ist für die Zwecke der Spielerfertigkeit nützlicher, wenn ein Charakter weniger kann.
Ich will nur wissen warum Leute, die begeistert 3.x spielen sich an Powers als unrealistisch/unglaubwürdig/unimmersiv stören. Ich kann das nämlich absolut nicht nachvollziehen. Oder sind das alles nur Caster-Spieler, die ihre Coolness nicht teilen wollen?
@Wormy: hast du das Problem auch bei anderen Spielsystemen, wie sagen wir GURPS oder Risus, oder WoD, bei dem auch alle Dinge mitdenselben Mechanismen gelöst werden oder ist dir das erst bei D&D4 aufgefallen?
Selganor: ohne Dich persönlich angreifen zu wollen (das muss man ja leider mittlerweile dazu schreiben) folgende Frage...Wieso muss man das dazuschreiben? (Vor allem: Was soll da ein Angriff sein?)
Warum verfällst DuWo versuche ich jemandem die 4e "aufzuschwatzen"?
a) in eine 4E-Verteidigungshaltung
und versuchst
b) jemandem das System 4E "aufzuschwatzen"?
Mir als bekennender 4E-Nicht-Spieler gehen solche Fragereien und Merkeleien (also "Schönrednereien" ) gehörig gegen den Strich. Aus dem ganz profanen Grund, dass sich konstruktiv versucht wird mit Kritik auseinander zu setzen und nicht erklärt werden muss, was/wie/wo doch an der 4E so toll ist, bzw wie toll man sie auch interpretieren kann.Hast du dich bei "...dass sich konstruktiv versucht wird..." vertippt? Irgendwie komme ich mit dem Satzkonstrukt nicht klar und kann deine Intention daraus nicht rauslesen. Das koennte "dass nicht konstruktiv versucht wird" oder "dass konstruktiv versucht wird sich" bedeuten. Oder hast du noch was anderes gemeint?
So "gleich" wie die 4e auf den ersten Blick scheint ist sie beim naeheren Hinschauen (und im Spiel) gar nicht.
zugegebenermaßen verhaut D&D4 den "Erster Eindruck Bonus" aber auch völlig. Wer dann kein Durchhaltevermögen zeigt, ist für das System wahrscheinlich verloren.
Nur komm ich da gar nicht hin, weil mir der Stufe 1-"Held" schon viel zu stark (im direkten Vergleich zu früheren Stufe 1-Charakteren) ist.Wer zwingt dich auf Stufe 1 anzufangen? ;)
Stimmt durchaus. Allerdings krieg ich über die Paizoforen ja durchaus mit, wieviele Leute sich auch noch nach 2 Jahren Spiels von der 4E ab- und mit Pathfinder der alten Edition wieder zuwenden.
Wer zwingt dich auf Stufe 1 anzufangen? ;)
Umgekehrt läuft es aber genauso. Sehr viele Leute, die durch D&D 3/3.5 vergrault worden sind, kommen durch die 4E wieder zu D&D zurück.
Aber zu dem Thema mache ich gleich mal eine Umfrage auf, denn ich kann so nur Vermutungen aufgrund meiner persoenlichen Erfahrungen anstellen.Aber diesmal machs auch bitte SELBER. Nochmal spiele ich nicht den Kugelfang der Hetzbande.
Warum er eine Power nur einmal am Tag kann ist für den Charakter doch genau so irrelevant wie die Frage warum alles immer nach unten fällt. Es ist halt einfach so.Warum drehen wir uns eigentlich immer im Kreis? ;) Nein, daß eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun, es stecken ganz andere Argumente dahinter. Mit gutem Gewissen kann man sagen, daß es sogar zwei komplett unterschiedliche Universen sind.
MMn gibt es nur 2 Arten von Personen, die sich an Powers stören:
- solche die 4e gar nicht oder nur 1-2 mal gezockt haben
- solche die viel zuviel Metadenken
Aber diesmal machs auch bitte SELBER. Nochmal spiele ich nicht den Kugelfang der Hetzbande.Sorry, aber die Suppe hast du dir mit deiner Formulierung selbst eingebrockt.
Was allerdings wirklich in 4e vernachlässigt wurde, sind die Alltäglichkeiten. Es gibt kein Crafting mehr oder kein Handeln (gut, Handeln gabs vorher auch nicht). Es gibt ja nicht mal mehr Professionskills. Das sind so Dinge, die ich per Hausregel aber einfach wieder einbauen würdeHattest du das nicht schon vor 1-2 Jahren vor?
Umgekehrt läuft es aber genauso. Sehr viele Leute, die durch D&D 3/3.5 vergrault worden sind, kommen durch die 4E wieder zu D&D zurück. ;)
Nach allem was ich nur gehört habe ist Pathfinder wesentlich undurchdachter designt. Einfach, weil es die Macken von 3.5 übernimmt, weil nicht der Mut zur Verbesserung da ist. Gleichzeitig müssen beim Rumfrickeln wohl einige zusätzliche Gleichgewichtsschnitzer reingekommen sein.
Um Die Problematik mit der 4th Ed mal auf den Punkt zu bringenWarum nicht gleich: "die Apocalypse der 4E" (oder lieber 4$ ::))...Undenkbar, dass jemand Halbintelligentes in diesem System nicht einen Problemfall erblickt. Könnte es tatsächlich Subjekte geben, die mit diesem System kein "Problem" haben???? Am Ende sogar Spaß!!! :o Warum nicht einen Thread zum "Dauerkrisenherd 3.5" oder noch sachlicher: "Sorgenkind 3.x - ein Powergamer-Trauerspiel". Was sollen solche Threadnamen fördern? Objektiven Diskurs? Echt? ;)