Frage. Würflest Du so, das die Spieler Deine Ergebnisse sehen können? Davon würde ich ablassen...da kannst Du (nenn es bescheissen, das ist egal) ein bissel öfter treffen udn mehr Schaden machen, dann wird es auch spannender für die Gruppe.
*groan*
Von solchen Taktiken wird hier allgemein eher nichts gehalten.
Lass es. Schummeln ist immer schlecht, auch wenn es der SL tut.
Die anderen Vorsachläge sind z. T. in Ordnung. Nur das mit dem 1600 TP Drachen finde ich auch merkwürdig und würde es als Spieler unglaublich scheiße finden, wenn mir der SL sowas vorsetzt. Dann doch lieber ZWEI Drachen.
Klar, mann muss es ja nicht tun. Nur wenn er als SL 10x hintereinander nicht trifft...ist das schon blöd. Ausserdem ist er Gott in dem Moment. Normal müsste er gar nicht würfeln, ;)
Naja...aber ganz ehrlich, die 200 TP die aus nem MK veranschlagt werden, da gibt es Gruppen die hauen den in eienr Runde platt und da hat noch nichtmal jeder zugeschlagen. Das finde ich dann "realitätsfremd" (sofern man das Wort bei nem Fantasyrollenspiel nutzen darf).
Ein Drache ist 20x ??? so groß wie ein SC und dementsprechend schwer sollte er auch zu töten sein.
Doch muss er. Ansonsten kann man das Würfeln ganz generell sein lassen und man spielt überhaupt nicht mehr zufallsbasiert. Da vertrete ich wirklich die klare Kante: Wenn gewürfelt wird, dann gilts.Das kann ja jeder halten wie er will. Es ist halt nur eine Möglichkeit das Spiel für die Spieler spannender zu gestalten. Weil wenn die wie gesagt wurde, alles umhauen können, geht Spielspass flöten. Nur meine persönliche Meinung. Der SL soll ja mit der Methode auch nicht alle Chars runterprügeln und triumphierend sagen: "So, das habt Ihr nun davon", sondern nur zeigen das sie nicht übermachtig sind und sterben "könnten".
Ok, wenn du das den Spielern so kommunizierst ist es dann auch OK finde ich. Nur eben nicht willkürlich aus dem Moment heraus. Das muss den Spielern klar sein - "Drachen sind bei uns stärker als im Regelbuch".Naja....das ist aber eine Vermengung von In und Outtime-Wissen.
Aber im Endeffekt hat kein Monster einen Counter auf der Stirn, was noch runtergeprügelt werden muss an TP. D.h. ein Charakter der bspw. in eine Drachenhöhle geht, sollte so oder so vor Ehrfurcht erstarren und nicht in Zahlen denken, das er 200 TP alleine runterkloppen könnte oder eben 1600 TP nicht. Das ist ein Monster bzw. Wesen wo man eh Respekt haben sollte.
@Zurn: Ich würde mal echt gern ein Diary eines deiner Spieler lesen... Lässt sich das einrichten?+1
Ausserdem ist er Gott in dem Moment. Normal müsste er gar nicht würfeln,
Das finde ich dann "realitätsfremd" (sofern man das Wort bei nem Fantasyrollenspiel nutzen darf).
Diese Ehrfurcht wird sich eher nicht einstellen, wenn die Spieler davon ausgehen, dass Drachen 200 TP haben und dann mit einem 1600 TP-Viech "überrascht" werden. Das führt eher zu einem Pendeln zwischen Selbtüberschätzung und Frustration/Wut, was immer schlecht für das Spiel ist.Wobei wir aber von einer Vermengung von In und Outtime-Wissen wären.
@Zurn: Ich würde mal echt gern ein Diary eines deiner Spieler lesen... Lässt sich das einrichten?Nicht wirklich, weil ich nicht leite. Bzw. das ich leite ist schon ein paar Jahre her und das auch nur, weil wir in der Gruppe alternierend gewechselt haben mit dem leiten.
Genauso öde ist es auch meiner Meinung nach, während eines laufenden Spiels die Werte von Gegnern zu verändern. Wenn sich herausstellt, das die Gruppe stark genug ist, um einen großen Drachen umzunieten, hey, das ist doch geil. Dann haben sie etwas erreicht und können sich voller Stolz als Drachentöter fühlen. Und beim nächsten Mal können sie dann gegen Dämonenprinzen antreten.
Wobei wir aber von einer Vermengung von In und Outtime-Wissen wären.
+1Eben genau deswegen schrieb ich das, ja.
Aber mich interessiert weniger die Handlung und mehr der Ablauf an Tisch, die Wahrnehmung der Regelabwicklung etc.
Und, muss man das trennen? Ich halte es ja für Humbug, dass man so tun muss als wüsste man als Spieler nur das, was der Charakter möglicherweise weiss.
Bei D&D gehört es zum Überleben dazu, dass man die klassischen Monster irgendwann kennt. Davon abgesehen: Ein 1600 TP Monster wäre sowohl in AD&D 2nd als auch D&D 3 eher ein Halbgott bis Gott als alles Andere. Die Spieler wären zurecht frustiert bis sauer, wenn das auf einmal ein "normaler Drache" aufweist.
Übrigens, nur zur Info für den unwissenden Zurn:
Tiamat (Ja, genau DIE Tiamat) hat (nach 3.0) 906 HP, ein SL, der mir einen "Standard"-Drachen mit 1000-1200 HP "präsentiert", der kann sich minimum auf ne Diskussion gefasst machen.
Sagt mir doch mal ,wie ihr ohne Schummeln eine Stimmungsspiel-RR Kampagne spielt?
Ich glaub ja eher, dass du garkeine Ahnung von D&D hast.
*no front!*
Und nochmal Drachen sind halt mächtige Wesen und sollten auch als solche dargestellt werden.Sind sie das? Immer und überall? Gerade bei Drachen prallen nämlich massiv Ansichten aufeinander - für die einen (dich z.B.) sind es halbgöttliche, nahezu unbesiegbare Wesen, für andere (u.U. deine Spieler) bloß starke Monster mit guter PR-Abteilung.
Sind sie das? Immer und überall? Gerade bei Drachen prallen nämlich massiv Ansichten aufeinander - für die einen (dich z.B.) sind es halbgöttliche, nahezu unbesiegbare Wesen, für andere (u.U. deine Spieler) bloß starke Monster mit guter PR-Abteilung.
@Samael: was soll das denn für eine obskure "Spielweltlogik" sein, anhand derer man ableiten kann, ob der König 5 oder 50 Wachen hat? In den Kampagnen die ich gespielt habe würde beides Sinn machen. Das klingt mir stark nach Pseudo-Realismus.
Ist auch Spielweltlogik, aber letztendlich läuft es doch darauf hinaus "Wie schwer will ICH (als SL) die Begegnung für die Spieler machen."
Und da ist es dann egal welcher Mittel & Modifikationen er sich bedient.
Das ist Deine Meinung. Die muss man nicht teilen. Und die teile ich persönlich ganz entschieden nicht.
Der Zweck heiligt eben nicht immer die Mittel. Und der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Absichten.
Sagt mir doch mal ,wie ihr ohne Schummeln eine Stimmungsspiel-RR Kampagne spielt? Wegen dem Stimmungsspiel kann man Chars nicht immer zufällig sterben lassen. Und wegen dem RR können die Chars oft weder ausweichen noch vorbereiten.
Zur Trennung IT/OT:Außer er hat Charakterstufen., der goblinoide Fleischspieß. So gesehen wachsen viele Monster (jetzt D&D bezogen) oft mit den Helden. Allerdings sieht der dann wohl auch anders aus, schon von Ausrüstung und Gefolge her und ist als "hohes CR" gut zu erkennen...
Die meißten Leute schätzen ihre Fähigkeiten halbwegs realistisch ein. Die Charaktere wissen ungefähr wie gut sie kämpfen können, sie wissen auch dass ein Goblin ein kleiner Fleischspieß ist und ein Drache ein riesiger, gut gepanzerter Kampfkoloss.
Indem du z.B. Sachen wie Gnarz gar nicht einbaust. Darf in einem Kampf nicht gestorben werden da sonst deine RR-Kampagne oder das Stimmungsspiel hops geht dann stell da Gegner hin welche nicht direkt töten sondern Gefangen nehmen (in die Vorratskammer stecken).
Oder bau einen möglichen Rettungstrupp bereit! Rettung in letzter Sekunde ist immer gut und innerhalb des RR wohl auch akzeptiert, oder?
Es gibt genügend Möglichkeiten ohne Würfeldrehen das ganze auf Schiene zu halten.
Genau so sieht es aus. Wenn die Spieler immer verkacken, macht sich Frust breit.
Wenn die Spieler aber immer alles schaffen ohne mit der Wimper zu zucken,macht sich Langeweile breit. Und das es nicht soweit kommt, ist Aufgabe des SL´s.
Naja, das ist dann wieder die Frage, ob die 100 Elitewachen des paranoiden Königs gerade alle mit einer Darmverstimmung im Bett liegen. Oder ob der gute König gerade den Botschafter eines befreundeten Reiches (der zufällig ein ehemaliger Abenteuer und Magier der Stufe 16 ist) empfängt.
Ist auch Spielweltlogik, aber letztendlich läuft es doch darauf hinaus "Wie schwer will ICH (als SL) die Begegnung für die Spieler machen."
Du bist kein RRler, sonst würdest du das nicht sagen. ;) Ich kann sie nicht gefangennehmen, weil sich das mit meinem Konzept beissen würde. Genausowenig kann ich nen Rettungstrupp schicken, weil sich das ebenfalls mit dem Konzept beissen würde.
Beim RR (meinem RR) ist Konzept eben alles, und legt ein strenges Korsett an.
Dann bleibt immer noch bau keinen Gnarz ein!
Entschuldige, wenn das Konzept vorsieht das man gegen Gegner kämpft welche besiegte Helden auf jeden Fall töten, gleichzeitig aber keine toten Helden zulässt ist das Konzept ... wie sag ich es freundlich ... unglücklich.
Ich hab hier gerade einen mehrzeiligen Post voller Abscheu, Kraftausdrücke gegen DSA-Railroaderscheisse und überkommene und beknackte "SL=Gott"-Agitprop nach kiesowscher Manier verfasst, aber die von Zurn vertretene "Position" ist es nicht wert, dass ich eine Eskationsstufe riskiere.Weise Entscheidung ;)
Obwohl mich das hier gezeigte Level an Blödsinn immens abfuckt.Dann blog doch drueber ;D
Und das Monsterkompendium aus AD&D juckt mittlerweile auch keinen mehr, da AD&D schon seit Jahrzehnt(en) tot ist.Psst... Nur falls du es nicht mitgekriegt hast:
@Roland: Gewöhnlich wissen Spieler vorher nicht, welche Konflikte interessant sind, daher ist diese Wahl hohl. Die Wahl wird idR nach Charakterinteressen getroffen, unabhängig davon,ob dabei eine (für die SPIELER) spannende Session rauskommt.
...aber die von Zurn vertretene "Position" ist es nicht wert, dass ich eine Eskationsstufe riskiere.Dann lies es doch einfach nicht :)
Obwohl mich das hier gezeigte Level an Blödsinn immens abfuckt.
BTW, Zurn: Nestlinge gibts schon ab CL 1. Und das Monsterkompendium aus AD&D juckt mittlerweile auch keinen mehr, da AD&D schon seit Jahrzehnt(en) tot ist.btw, Heretic...das MK aus AD&D juckt noch die Leute die AD&D für besser halten als das D&D Regelwerk und auch das alte System noch spielen. :)
Ich dachte eigentlich das wäre ein Diskussionsforum, wo man seine Meinungen vertreten kann,
aber anscheinend kommen einige Leute damit wohl nicht so klar.
Aber gestritten wird schon, und an Widerspruch wirds auch nicht mangeln, gerade bei dem Thema (das übrigens mindestens drei mal schon in aller Länge disktutiert wurde, das letzte Mal ist wohl wieder lange genug her, dass man die alten Argumente noch mal wiederkäut. Ich bin diesbezüglich ja auch schuldig. Aber immerhin bekommst du so eine angeregte Diskussion).
Du z.B., denn er tut nichts anderes als seine Meinung kundzutun. >;DJein. Weil die Andeutungen teilweise gemacht wurden, eigentlich schon "Androhungen" einer Beschimpfung sind. Und das bedeutet das die Argumente ausgehen, oder jemand einfach nicht ertragen kann wenn eine andere Person eine andere Meinung vertritt.
@Zurn, dein Beispiel mag funktionieren, aber man sollte nicht als Initialzündung eine Verachtfachung vorschlagen.Ja, das habe ich ja schon halbwegs zurückgenommen, als vielleicht etwas übertrieben.
Das ist zum Glück bei uns meist anders.Hellsehen?
Dieser Thread wurde aus http://tanelorn.net/index.php/topic,54018.0.html rausgeloestThe GM is Honourbound not to change the NPCs actions after he learned the groups plans
Also ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber mal ein paar Sätze von mir zu dem Thema.
Frage. Würflest Du so, das die Spieler Deine Ergebnisse sehen können? Davon würde ich ablassen...da kannst Du (nenn es bescheissen, das ist egal) ein bissel öfter treffen udn mehr Schaden machen, dann wird es auch spannender für die Gruppe.
Das die Gruppe zu stark ist gibt es eigentlich nicht. Wir haben damals beim AD&D 2nd sogar SC-Stufen um die 20 gehabt inkl. magischer Gegenstände.
Andere Gegner: Ein oder zwei Magier, die von eienr Gruppe Nahkämpfer beschützt werden, sind eine saugefährliche Kombination für eine Gruppe. Da muss man erstmal an die Magier rankommen.deshalb ist das seit Adventures in the Forgotten Realms auch Standard für Red Mages of Thay u.ä.
Nice Plan, wenn die SCs mitspielen.
Die "KI" Deiner NSC solltest Du höher ansetzen. Lass sie parieren, Fallen bauen, die SC-Gruppe trennen, so das bspw. der Krieger nicht immer für den Magier parieren kann. Die Zauber vom Magier werden unterbrochen, wenn die Initiative von ihm höher ist.
gleich KRankheiten verursachen durch Bakterien.das Sand nochmal wo NICHT in den Regeln?
Das kann ja jeder halten wie er will. Es ist halt nur eine Möglichkeit das Spiel für die Spieler spannender zu gestalten. Weil wenn die wie gesagt wurde, alles umhauen können, geht Spielspass flöten.Welche Spannung, den Pet Mary Sues des PMs applaudieren u können?
Bei uns wurde fast nie gestorben ausser durch Dummheit des Spielers, der meinet er könnte sich wirklich alleine gegen zwanzig oder dreissig Orks stellen.
Aber im Endeffekt hat kein Monster einen Counter auf der Stirn, was noch runtergeprügelt werden muss an TP. D.h. ein Charakter der bspw. in eine Drachenhöhle geht, sollte so oder so vor Ehrfurcht erstarren und nicht in Zahlen denken, Üben.Zu DSA, Stimmihörspiel -> diese Richtung
das er 200 TP alleine runterkloppen könnte oder eben 1600 TP nicht. Das ist ein Monster bzw. Wesen wo man eh Respekt haben sollte.
Gar Nicht! Ich spiele NICHT mit Betrügern! Auf die WURD Regel 0 ohne mildernde Umstände angewandt.
Sagt mir doch mal ,wie ihr ohne Schummeln eine Stimmungsspiel-RR Kampagne spielt?
@ Zurn
Das Problem ist, dass du in diesem speziellen Fall sowohl hinsichtlich deiner SL-Erfahrung als auch hinsichtlich des Stands der Diskussion zu diesem Thema (wie Samael sagt, dass ist ein periodisches Ereignis) eigentlich Dieter Nuhrs Rat befolgen und die Klappe halten solltest. Oder um es mit Harlan Ellison zu sagen "You are not entitled to your opinion. You are entitled to your informed opinion. No one is entitled to be ignorant."
Ich sehe das wie Heretic, es nervt einfach tierisch, wenn man seit 10 Jahren im Internet Rollenspiel diskutiert, dass da immer wieder Leute ohne nennenswerte SL-Erfahrung oder Diskussionserfahrung ankommen, und meinen, allgemein gültige Aussagen über Rollenspiel bzw. über's Spielleiten treffen zu können.
Ich bin sicher, du kennst das Gefühl aus anderen Zusammenhängen.
Konstruktiv: "Meine Meinung", "meine Erfahrung" statt "es ist" und einfach mal davon ausgehen, dass jemand wie Samael mit fast zehntausend Posts in einem Fachforum Ahnung hat. Oder hier die Theorieecke lesen, verstehen, und dann mitreden.
The GM is Honourbound not to change the NPCs actions after he learned the groups plansIch habe auch nicht gesagt das er Taktiken ändern soll im Sinne von Outtimewissen.
Power and Tactics
Das jemand RRt betrügt! Das ist RR, es wird etwas vorgegtäuscht was nicht existiert.
@Schwertänzer: Was meinst du? Ich verstehe nicht. Die Frage geht doch nicht davon aus, dass du mit Betrügern spielst, sondern dass du eben ohne Betrüger spielst.
Nein du hast gesagt, das er die NSCs upgraden sol.
Ich habe auch nicht gesagt das er Taktiken ändern soll im Sinne von Outtimewissen.
Aber das was er als NSC sieht was die SC´s machen sind ja Gegenreaktionen erlaubt.Ja, nächste Runde, falsche Taktiken und Pläne zu haben ist ein Nachteil.
Alles andere erinnert auch an ein dummes Computerballerspiel ohne KI. Sorry.Nein, das erinnert bei dir an allwissende, Mit SL Wissen geführte Pet Mary Sues.
und es führt häufig zu richtig coolen Situationen.
Zurn, nicht böse gemeint, aber ich schlage echt vor, diese Diskussion hier an dier Stelle ein wenig ruhen zu lassen, sich die diversen anderen Threads, die sich damit befassen mal durchzulesen und dann in sagen wir mal ein paar Tagen bei Bedarf nochmal frisch neu zu starten.
Ich bin überzeugt davon, das würde dazu beitragen, dass du deine Position zum Teil ein klein wenig überdenken wirst und deine Diskussionspartner ein wenig weniger emotionaler reagieren, weil sie sehen, dass du dich auch abseits deiner persönlichen Ansicht mit den verschiedenen Argumenten Für und Wider Würfeldrehens und spontaner Werteveränderungen von NSCs auseinandergesetzt hast. :)
Leutchen, bleibt bitte etwas beim Thema. Threads zur Diskussionskultur im :T: gehören hier nicht unbedingt her. Auch Neueinsteiger haben ein Recht auf ihre Meinung, selbst wenn sie nicht den Erkenntnissen entspricht, die hier von der Mehrheit vertreten werden.
Ich persönlich habe früher auch viel an meinen Gegnern herumgeschraubt, wie Zurn sagt, um die Dinge spannend zu halten. Es kann nun mal frustrierend sein, wenn der Endgegner schon beim ersten Schlag dank Freak Roll umfällt, vor allem, wenn alle Mitspieler total auf den "schweren" Kampf gehypet sind.
Mittlerweile mache ich das weniger und weniger. Es geht einfach nicht so viel "kaputt" dabei, wie ich früher befürchtet hatte; und es führt häufig zu richtig coolen Situationen.
Nur sollte man aufrichtiges Spiel nicht daran festmachen, ob jetzt Würfel gedreht werden oder nicht, sondern daran, ob sich alle Spieler (inkl. SL) die größste Mühe geben, dass Spiel zu einem Erfolg zu machen.:d
Für mich wurde aber immer noch nicht die Frage geklärt, warum würfel ich dann überhaupt?Das kann ich beantworten: Weil nicht jeder Würfelwurf gedreht wird, sondern nur dann wenn das Abenteuer oder die Situation es erfordert. Das Würfeldrehen ist also eigentlich nur dafür da, dass gewisse Axiome eingehalten werden. Ansonsten funktioniert der Würfelwurf noch ganz normal als Zufallsergebnis.
@SeelenJägerTee: Ich toleriere die Würfeldreher durchaus, wenn das in einer Gruppe gemacht wird in der das akzeptiert ist ist ja auch alles OK.Weil in 99% der Fälle der Würfel genau das liefert was man im Spiel sehen will?
Für mich wurde aber immer noch nicht die Frage geklärt, warum würfel ich dann überhaupt?
Des weiteren sehe ich für mich keinen Grund zum Würfeldrehen denn ich nicht mit dem richtigen System (z.B. ohne Charaktertod) und der richtigen Planung umgehen kann und damit das ganze auch gleich verlässlich für die Spieler gestaltet.Ja aber vlt. ist das Würfeldrehen für eine Gruppe ein einfacherer Weg um das zu spielen was wie wollen anstelle ein System exzessiv zuverhausregeln oder ewige Zeit mit der Suche nach dem passenden System zu verschwenden in der man würfeldrehend hätte SPIELEN können.
@ Zurn
"Deswegen ist es wurscht wieviel Erfahrung jmd. hat oder nicht hat."
Glaubst du das wirklich?
Das kann ich beantworten: Weil nicht jeder Würfelwurf gedreht wird, sondern nur dann wenn das Abenteuer oder die Situation es erfordert. Das Würfeldrehen ist also eigentlich nur dafür da, dass gewisse Axiome eingehalten werden. Ansonsten funktioniert der Würfelwurf noch ganz normal als Zufallsergebnis.*unterschreib*
:dIch habe eigentlich das wirkliche Problem mit den 3ern die sagen sie wären 1er u ihren Mitspielern.
Für mich stellt sich das folgendermaßen dar.
Es gibt Fraktion 1, die der These Folgt: "Was liegt, das liegt!"
Es gibt Fraktion 2, die sagt "Wenn einer mal ne Pechsträhne hat und an dem Abend auch noch den Rettungswurf vergeigt - dann sagen wir halt "Komm darfst noch mal würfeln!""
Es gibt Fraktion 3, die sagt "Ist gar kein Problem, wenn ab und zu mal der SL (/Spieler) die Würfel dreht wenn er es für passend hält so lange das nicht aus dem Rahmen läuft!"
Ich denke es ist nicht zu viel verlangt von denen, die bitteschön ohne Würfeldrehen spielen wollen, auch die andere Seite zu tolerieren.
Es gibt Leute folgen dem Grundsatz "Das Spiel, hier der Würfel, weiß nicht so gut was uns in dieser Situation Spaß macht wie wir selber. Und wir lassen uns nicht von den RAW knechten!"dann ändere ich das mittels Hausregeln, z.b. indem der Würfel nur eine bestimmte Spanne abdeckt, nämlich den gewünschten Parameterbereich der Gruppe.
[...]Aber es kann sein, dass man nur bei einigen wenigen Würfen in gewissen Schlüsselszenen Sonderregeln* braucht um die "Konvention" zu wahren.
dann ändere ich das mittels Hausregeln, z.b. indem der Würfel nur eine bestimmte Spanne abdeckt, nämlich den gewünschten Parameterbereich der Gruppe.
Das kann ich beantworten: Weil nicht jeder Würfelwurf gedreht wird, sondern nur dann wenn das Abenteuer oder die Situation es erfordert. Das Würfeldrehen ist also eigentlich nur dafür da, dass gewisse Axiome eingehalten werden. Ansonsten funktioniert der Würfelwurf noch ganz normal als Zufallsergebnis.
Ich finde es auch irgendwie lustig, wie einige so auf das Regelwerk oder Nicht-Würfeldrehen pochen.
Wahrscheinlich gehen die auch nieeeee bei Rot über die Ampel?? (Ums klarzustellen, wenn Kinder zusehen würde ich das auch nicht machen.).
Das sehe ich aber eher als Argument gegen kritische Treffer und hohe Varianz im System, wenn man das nicht mag, als als Argument fürs Würfeldrehen.
Ach komm, jetzt verkaufst du dich unter Wert.
Im klassischen Erzählsspiel in dem der SL die Story macht und die Helden außer bei großer Dummheit am Ende immer ganz "dramatisch" und "spannend" knapp gewinnen lässt ist Würfeldrehen das Mittel der Wahl.
Ja kann ich nachvollziehen. Einfach gut und bewährt.Wenn "nur" der Tod weggewürfeldreht wird kann man das mMn besser durch Fatepoints lösen.
Aber, gibt es keine besseren Systeme um "dramatisch" und "spannende" Begegnungen zu spielen ohne die Möglichkeit des Charaktertodes? (Achtung diese Frage ist nicht rhetorisch gemeint, jede Antwort wird dankend angenommen)
Des weiteren gibt es in paar Möglichkeiten auch ohne exzessive Vorplanung genügend Polster für die SC zu schaffen.
PS: Habe ich schon erwähnt das ich vor wenigen Jahren noch ein notorischer Würfeldreher war!Dann erhelle uns doch mal WARUM DU Würfel gedreht hast.
Die Gefahr läuft immer mit. Offen würfeln - akzeptieren was liegt, das ist nun mal Teil des Spiels. Ich verlange vom SL offen zu würfeln und mute es auch meinen Spielern zu, wenn ich leite.Das tust du so, das tue ich so (naja bis auf Sachen die die SCs nicht wissen, da wollen meine Spieler z.T. dass ich verdeckt würfle), aber für meinen Geschmack stellst du das etwas zu sehr als die alleine selig machende Variante dar.
Das tust du so, das tue ich so (naja bis auf Sachen die die SCs nicht wissen, da wollen meine Spieler z.T. dass ich verdeckt würfle), aber für meinen Geschmack stellst du das etwas zu sehr als die alleine selig machende Variante dar.Sagen wir mal so: Jeder soll natürlich tun, was er für richtig hält, aber ich verstehe einfach nicht, wozu ich dann überhaupt noch würfeln soll. Ich kann dann auch einfach sagen: "Ich spiele die Spielleiterkarte aus: Er trifft (bzw. nicht)." Wenn ich sowas machen will, dann schneide ich mir am besten eine 5x10 cm große Pappkarte aus, schreibe "Gott würfelt nicht" drauf und hebe sie hoch statt zu würfeln, wenn ich in eine Szene spiele, in der das Ergebnis festgelegt ist.
@Roland: Gewöhnlich wissen Spieler vorher nicht, welche Konflikte interessant sind, daher ist diese Wahl hohl. Die Wahl wird idR nach Charakterinteressen getroffen, unabhängig davon,ob dabei eine (für die SPIELER) spannende Session rauskommt.
Aber, gibt es keine besseren Systeme um "dramatisch" und "spannende" Begegnungen zu spielen ohne die Möglichkeit des Charaktertodes? (Achtung diese Frage ist nicht rhetorisch gemeint, jede Antwort wird dankend angenommen)Kurze, provokante Antwort:
Sagen wir mal so: Jeder soll natürlich tun, was er für richtig hält, aber ich verstehe einfach nicht, wozu ich dann überhaupt noch würfeln soll.
Das kann ich beantworten: Weil nicht jeder Würfelwurf gedreht wird, sondern nur dann wenn das Abenteuer oder die Situation es erfordert. Das Würfeldrehen ist also eigentlich nur dafür da, dass gewisse Axiome eingehalten werden. Ansonsten funktioniert der Würfelwurf noch ganz normal als Zufallsergebnis.
Aber, gibt es keine besseren Systeme um "dramatisch" und "spannende" Begegnungen zu spielen ohne die Möglichkeit des Charaktertodes? (Achtung diese Frage ist nicht rhetorisch gemeint, jede Antwort wird dankend angenommen)Da wäre:
Die Spieler wissen aber doch, welche Konflikte interessant scheinen. Und wenn der SL sich bemüht, möglichst interessante Konfilkte zu präsentieren, ist das mindestens die halbe Miete. Vor allem, wenn sich SL und Spieler etwas besser kennen und aufeinander eingehen. Und wenn es tatsächlich mal langweilig wird, kann man ja die Sache ja so kurz wie möglich abhandeln.
@ 6Klar. Um den Bereich der nicht durch Regeln abgedeckt ist, geht es doch gar nicht. Du kannst nur dann Würfeln drehen, wenn Du vom System her Regeln zur Verfügung gestellt bekommst. Deshalb kommen die meisten Drehereien auch im Kampf vor.
Löst leider das Problem nicht. Die "anderen" Würfelwürfe, also die nicht-kritischen fallen ohnehin schon in den Graubereich, in dem je nach Gruppe und SL gewürfelt wird oder auch nicht. Das machen praktisch alle Rollenspieler ständig, weil nur ganz wenige Regelwerke exakt festlegen, wann gewürfelt werden muss. Der durchschnittliche Würfelwurf in der durchschnittlichen Rollenspielgruppe ist schon ziemlich optional.
Für Surtur/sir_paul/mich gibt es aber noch eine andere Klasse von Würfelwürfen, bei denen richtig was auf dem Spiel steht.Für mich auch. Für mich gilt genauso wie für Dich: es wird offen gewürfelt und am Ergebnis wird nicht gedreht. Nur wenn die Gruppe mir als SL gewisse Axiome vorgibt, dann kann es passieren dass ich auf Grund der Axiome am Würfelergebnis drehe. Und das betraf bisher eigentlich nur die Tödlichkeit
Um mal kein Kampfbeispiel zu nehmen ein Wurf auf Überzeugen, ob der benachbarte Baron mit Truppen gegen die Orks hilft oder nicht. Der gilt entweder so wie er liegt, oder irgendwer (SL, Gruppenkonsens) bestimmt, wie er ausgeht. Und dann brauche ich nicht zu würfeln, um das Ergebnis zu bestimmen. (Man kann natürlich zum Spaß und zur Inspiration würfeln.)Dein Beispiel geht an meiner Antwort vorbei. Welche Axiome müssen durch Würfeldreherei geschützt werden und wieso sollte da überhaupt gewürfelt werden, wenn unter Berücksichtigung des Axioms eh nur ein Ergebnis der Aktion fest steht?
Und "Situation es erfordert" ist keine sinnvolle Abgrenzung der beiden Arten von Würfelwürfen.Nimm die Abgrenzung "gewisse Axiome". Die kann ich Dir allerdings nicht allgemeingültig benennen, weil die von Gruppe zu Gruppe anders sein können.
* Nicht Würfeln
Vor letzte Sitzung praktiziert, heißt ich ließ ein paar Proben machen die sinnvoll waren. Setzte aber dann bei der Fortsetzung auf das Spannungserzeugen per Schilderung, anstelle von Würfeln. Was der gewünschten Spannung bzw. Dramatik keinen wirklichen Abbruch tat.
Danke für dieses Beispiel. Und ich glaube mich erinnern zu können das es genügend würfellose Systeme gibt welche den Plot und die Dramatik unterstützen sollen. (Tut mir leid, fehlt mir die praktische Erfahrung mit)Man kann auch in wuerfelbeeinhaltenden bzw. gestuetzten Spielen einfach so einmal machen.
1) Um einen Charaktertod zu verhinden: Das kann man aber mit den entsprechenden Regeln unterbinden oder man verfolgt einen Spielstil in dem Charaktertode dazu gehören.Hu, also eine explizite Regel zu gestalten die sagt: "Der Charakter faellt nur eine Stufe vor Tod" faende ich relativ undramatisch, wuerde dafuer sorgen das die Spannung herausfaellt und das System sofern es in den Regeln nicht vorgesehen ist derart anzupassen ist - je nach System - ueberaus komplex.
2) Ich habe etwas erwürfelt, das Ergebnis passte mir nicht in den kram: Solche Schnitzer kann man mit der Regel "Nur würfeln (lassen) wenn man mit allen möglichen Ergebnisse leben kann!" verhindern.Manchmal wuerfelt man aber doch um ein Zufalls Ergebnis innerhalb einer gewissen Varianz zu haben.
"Der Charakter faellt nur eine Stufe vor Tod" faende ich relativ undramatisch, wuerde dafuer sorgen das die Spannung herausfaellt und das System sofern es in den Regeln nicht vorgesehen ist derart anzupassen ist - je nach System - ueberaus komplex.
Oh, und ich hatte mich auf während dem Kampf mutierende mehrstufige Endbosse á la Japano-Videospiel gefreut :(Hatten wir in einem Pathfinder-Abenteuer auch schon... (2. Abenteuer der Curse of the Crimson Throne-Reihe)
Aber mal im Ernst, ein Charakter außer Gefecht kann so schön sein.Bestreite ich auch nicht. Nur wenn man vorher quasi ein Schild drueber haengt: "Mehr als Ausser Gefecht passiert euch nicht." Ist das wie ich finde etwas drama stoerend ^^; Man haengt ja auch bei einem Rocky Film kein Schild drueber:
Wie sagte ein anderer Tenelorni mal so schön: Tod ist wohl eine der langweiligsten Alternativen :) (Zitat frei aus dem Gedächnis)Es gibt aber auch schlimmeres wie ein anderer Thread beweist :D
"Imperator Sigmar digitiert zu: Borag der Vernichter!" xDDen Imperator als Mutant zu beschimpfen.
Zumal man sich ja nun auch nicht sicher sein kann ob der SL dann da die Würfel dreht.Was, das muss man IMO jetzt hier schon auch mal sagen, ja die logische und natürliche Weiterentwicklung/Ausformung eines Spielstils ist, bei dem der SL für Spannung und Geschichte zuständig ist. Würfdrehen ist innerhalb dieses Paradigmas einfach nur eine weitere Technik, mit der der SL lenkt.
Oh, und ich hatte mich auf während dem Kampf mutierende mehrstufige Endbosse á la Japano-Videospiel gefreut :(Du hast mich auf eine Idee für heute abend gebracht. ;D(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Na sicher kann man sich ja nie sein.Nun es besteht der Unterschied zwischen der expliziten Absprache das dem Charakter nach der Bewusstlosigkeit nichts mehr passieren wird und der impliziten Absprache das der Charakter im Kampf nicht sterben wird und als Mittel Würfel drehen eher vorgezogen.
Vertrauen ist das Stichwort.
Meine Erläuterung:Ich sehe die gamistische Herausforderung dort weniger und es stört die Spannung.
Wenn ein "ihr könnt nur ohnmächtig werden aber nicht sterben" ausgegeben wird kann ich fair darum kämpfen nicht down zu gehen, ich habe immer noch die gamistische Herausforderung die Spaß macht.
Wenn Würfeldrehen vereinbart ist muss ich mir bei jedem Wurf des SL überlegen "hat er jetzt gedreht" bzw. wenn es offen geschieht "okay.. der Kampf ist jetzt verändert, hätte er nicht gedreht wäre ich vielleicht gestorben".Ich sehe bei letzteren nicht so das Problem.
ein Charakter war handlungsunfähig, sehr lange handlungsunfähig (Hungerraserei, anschließend Schatten Tentakel Ringen) und das quasi direkt zu Füßen des NSC-Feind.Die Teile davon die nicht zum Tod führen (Starre, beherrschen und binden) will ich nicht gelten lassen.
Der NSC Feind hatte scheinbar keine Motivation ihn nicht wahlweise beherrschen, Blut binden, in Starre zu schlagen, umzubringen, diablerieren oder zumindest mit in den Tod zu reißen.