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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Allgemein => Thema gestartet von: nebelland am 11.06.2010 | 12:25
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Das Thema digitale Spiele und die Bedrohung oder Nicht-Bedrohung klassischen Rollenspiels durch selbige zieht jüngst ein paar Kreise:
- Der Computerspielvergleich (http://tanelorn.net/index.php/topic,55668.0.html)
- Nimmt uns der PC/die Konsole die Show? (http://tanelorn.net/index.php/topic,55836.0.html)
- Die Zukunft des Rollenspiels? (http://tanelorn.net/index.php/topic,55154.0.html)
Ein Thema, das ich in dem Zusammenhang noch nicht habe auftauchen sehen, ist menschliche Spielleitung in digitalen Multiplayer-Spielen. Das Paradebeispiel hier sicher Neverwinter Nights (http://nwn.bioware.com/about/description.html?chl=de&) (2002), wo man nicht nur Karten und Welten bauen, sondern als SL auch unsichtbar mit der Gruppe mitlaufen, Gegenstände und Monster erschaffen oder Türen öffnen und verschließen etc. konnte.
Aktuell möchte ich in dem Zusammenhang mal auf Sleep Is Death - a storytelling game for two players (http://sleepisdeath.net/) verweisen (Rezension (http://www.geemag.de/2010/06/06/sleep-is-death/)). In Retro-Grafik verkörpert der eine der beiden Spieler die Hauptfigur, der andere die Spielwelt. Digitales Spielen und der chaotisch-menschliche Faktor blenden hier schön ineinander, und meiner bescheidenen Meinung nach liegt hier die Zukunft. Nicht gegen-, sondern miteinander.
Natürlich hat man hier wieder das alte Problem: der Spieler folgt überhaupt nicht, dem schönen Plot, den ich mir ausgedacht habe! >;D
Florian