Jemand der gestorben ist um etwas Großes zu tun, oder jemand der ein schlimmeres Los als den Tod in Kauf nimmt um etwas großes zu tun.Für mich ist sowas kein held mehr, sondern ein Märtyrer
Märtyrer verbind ich immer mit einem Glauben...nicht mit einem bestimmten aber zumeist sind es religiöse gesichtspunkte die jemand zu soetwas treibenJup ein Märtyrer stirbt für einen Glauben.
Das führte mich zu der Frage, was macht einen Helden (ob nun klassischer Knight in Shining Armor oder Marv aus Sin City) für mich aus?
Altruismus oder Menschenfreundlichkeit sind nur Eigenschaften unserer modernen Helden. In der Antike zählte nur Leistung.
"Held" ist in meinen Augen vor allem ein tierisch überstrapazierter und abgegriffener Begriff. Literarisch sind Helden für mich die Typen, die viel zusehr mit "Gutsein" und "Heldischsein" beschäftigt sind, um interessante Charaktere abzugeben und denen im Idealfall noch am Ende jeder Episode ein Aesop locker im Handgelenk sitzt. Echte Helden haben hohe moralische Standards und opfern lieber 1000 Bauern in einer offene, fairen (und überflüssigen) Feldschlacht gegen die Söldner des Erszschurken, als den Übelkübel effizient und ganz unheroisch zu vergiften oder sonstwie unfair zu entsorgen. Um es mit den unsterblichen Worten von Zoe aus "Serenity" zu sagen:Antiheld ist in letzter Zeit auch nur noch ein Euphemismus für "Arschloch als Protagonist", wenn du mich fragst.
"Do you know what the definition of a hero is? Someone who gets other people killed. You can look it up later."
Das Wort "Held" ist mir einfach zu abgegriffen.
Antihelden sind da schon interessanter, weil die unklarere Motivationen haben und generell nichts auf die "Haltungsnote" geben.
Für mich hat Held klar eine moralische Dimension.Ja, wäre er in meiner Definition schon. Ein "Held des Bösen", wenn man ohne moralische Konotation nicht leben kann, aber trotzdem ein Held.
Sonst wäre ja auch ein hervorragender Organisator, der in dieser Eigenschaft unvorstellbares leistet, und den Massenmord an zig Millionen unschuldigen organisiert und durchführt, was ohne sein herausragendes Organisationstalent nicht möglich gewesen wäre, per Definition ein "Held".
Ein Anti-Held ist dann normalerweise jemand der durch seine nicht-Leistung bzw. ungewöhnlich lächerliche Leistung Anerkennung gewinnt. Die moderne Bedeutung hat sich mehr in Richtung "Held mit persönlichen Problemen" gewandelt.
Ich sehe, im Sinne von Mage:the Ascension, einen Helden als jemanden, der den Wandel bringt, ob nun im Guten oder Schlechten. Der Held bricht hergebrachte Strukturen auf und stemmt sich gegen die Wahrscheinlichkeit. Ein Held ist zugleich immer auch ein Kämpfer (im übertragenen Sinne) mit einer Agenda.Hey, das ist gut :)
Hey, das ist gut :)
Der archetypische Held ist für mich Lir aus The Last Unicorn (naja, die Figur ist ja auch so entworfen ;) )Ja, daß ist ein wirklich gutes Zitat. Der klassische Held MUSS ja am Ende sterben, aber ich seh das nicht so eng. Wie schon gesagt, ein Feuerwehrmann ist ein Held, denn er tut das alles ohne Geld (zumindest bei der FFW).
PRINCE LIR (comes up to Schmendrick): Do something! You have the power! I will
kill you if you don't do something!
SCHMENDRICK: I cannot! Not all the magic in the world can help her now.
MOLLY GRUE: Then what is magic for? What is the use of wizardry, if it
cannot even save a unicorn?
SCHMENDRICK: That's what heroes are for.
PRINCE LIR: Of course, that's exactly what heroes are for.
(He jumps into the Red Bull's path. The Bull does not stop.)
Ein Held ist eine Person mit besonders herausragenden Fähigkeiten oder Eigenschaften, die sie zu besonders hervorragenden Leistungen, sog. Heldentaten, treibt. Dabei kann es sich um reale oder fiktive Personen handeln, also um Gestalten der Geschichte, aber auch der Legende oder Sage. Die Taten des Helden können ihm entsprechenden Heldenruhm bescheren. Seine heldischen Fähigkeiten können von körperlicher Art (Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer etc.) oder auch geistiger Natur sein (Mut, Aufopferungsbereitschaft, Einsatzbereitschaft für Ideale oder Mitmenschen). Helden stehen meist in einem Gegensatz zum Schurken oder Feigling.
Mut und Opferbereitschaft machts für mich.Sehe ich ähnlich. Letztlich tut man sich heuer aber so dermassen schwer mit dem Begriff "Held", dass es wehtut. Keine Definition passt für alle, also hilft nur die eigene Sicht weiter.
Der Begriff Held kann immer nur aus der Perspektive der jeweiligen Kultur heraus betrachtet werden.Nö, ist ganz einfach: meine Definition (etwas weiter oben) umschifft das Problem mit dem kulturell differenzierten Begriff "das Richtige". Passt immer. ;D
Insofern ist eine allgemeine Bewertung sehr schwierig.
Passt immer. ;DDann hättest Du auch schreiben können "Ein Held macht Dinge, die ein Held eben macht."
Der Begriff Held kann immer nur aus der Perspektive der jeweiligen Kultur heraus betrachtet werden.Ich will ja auch gar keine allgemeine Einschätzung oder gar (Gott bewahre!!!) eine umfassend gültige Definition! :)
Insofern ist eine allgemeine Bewertung sehr schwierig.
Insbesondere auch, weil die mitteleuropische Kulturkreis inzwischen einen sehr skeptischen Blick auf diesen Terminus wirft und damit voreingenommen gegenüber alternativen Einschätzungen ist.
Ein Held überwindet seine Angst.Ja, das assoziiere ich irgendwie auch damit.
Alle Menschen machen hin und wieder IdiotischesJa.
und Heroisches.Ich nicht.
Der Begriff Held kann immer nur aus der Perspektive der jeweiligen Kultur heraus betrachtet werden.Zum Glück wurde danach nicht gefragt.
Insofern ist eine allgemeine Bewertung sehr schwierig.
Ein Held entzieht sich der moralischen Beurteilung durch Verklärung seiner Taten.Verklärung wohl aber eher die Nachwelt, bzw. die Zuschauer. Nicht zwangsweise durch den Held selbst, oder?
Verklärung wohl aber eher die Nachwelt, bzw. die Zuschauer. Nicht zwangsweise durch den Held selbst, oder?
Aber das ist wohl eine recht extreme Ansicht.Vielleicht, aber ich muss trotzdem zumindest teilweise zustimmen.
Antiheld ist in letzter Zeit auch nur noch ein Euphemismus für "Arschloch als Protagonist", wenn du mich fragst.
Ich glaube du zitierst mich mit etwas, dass ich nicht geschrieben habe, Peekaboo.
Bitte korrigieren, Danke!
Die Firefly Crew rettet Leute ständig aus reiner Gutmenschlichkeit... Oder is man heute schon Antiheld weil man mal einen übern Durst trinkt und jemand Hure nennt? wtf?
Also ein Antiheld quasi ein Hauptcharakter mit menschlichen Schwächen, im Gegensatz zum Helden. Die moralische Konotation ist gar nicht notwendig...Ein bißchen differenzierter sollte es aber schon sein. Sonst ist nahezu jeder moderne Held auch gleichzeitig ein Antiheld und DEN Helden gibt es gar nicht mehr. Schwächen hat schließlich mittlerweile jeder gut geschriebene Protagonist.
Das kommt natürlich auf die angewandte Definition von "Antiheld" an... ;).Also für mich ist er ganz klar ein Held - und zwar einer von denen, die ich mag und cool finde. Jayne käme als Antiheld in Frage.
Ich für meinen Teil tu mich aber schwer diese "reine Gutmenschlichkeit" zu sehen - und die Momente zu finden, wo sie ständig Leute retten - der Captain vom Schiff hat einfach die Nachteile "Law of the West", "Hero" und "Code of Conduct" alle auf einmal genommen, er ist zwar irgendwo schon ein Goodie, aber so wie er verhält sich einfach kein Held... Er ist halt kein "great man", sondern nur "quite OK" ;D
"Wir sind die Guten, nicht die Netten."
Und ein Antiheld ist jemand, der "ausversehend" Gutes tut. (Wenn jemand zum Beispiel vor den heranstürmenden Soldaten fliehen will, dadurch das Feuer der Soldaten auf sich lenkt, so dass die anderen entkommen können, dann ist es ein Antiheld: Er ist aus egoistischen Motiven geflohen, aber seine Tat hatte trotzdem ein positiven Effekt für seine Gefährten.)Das ist für mich ein Idiot.
Das ist für mich ein Idiot.Roger Wilco aus Space Quest (http://de.wikipedia.org/wiki/Space_Quest) oder Rincewind von der Scheibenwelt (http://de.wikipedia.org/wiki/Scheibenwelt) sind für dich also Idioten?
Roger Wilco aus Space Quest (http://de.wikipedia.org/wiki/Space_Quest) oder Rincewind von der Scheibenwelt (http://de.wikipedia.org/wiki/Scheibenwelt) sind für dich also Idioten?Wenn er bei einem Fluchtversuch das Feuer auf sich zieht - dann hat er ja offenbar das Gegenteil von dem erreicht, was er wollte und zwar auf denkbar dümmste art und weise. Insofern ist er eine idiot. Ja.
Roger Wilco IST ein Idiot. Ohne seinen Spieler wär der völlig aufgeschmissen. Hey, das ist der Mann, der ohne Raumanzug die Luftschleuse verlässt.