Dann stellt sich bei "Low Wealth"-Runden für mich die Frage: _warum_ machen die das so?
Weil:ZitatUnd D&D steht eben für abgedrehte Fantasy mit bis zum Anschlag aufgedrehten Magieregler.
D&D für mich eben für etwas anderes steht als für das, was es für dich bedeutet :)
Wobei ich es mit meiner Knauserigkeit sicher nicht übertreibe. Bei mir resultiert das eher darin, dass für eine ECL X-Gruppe ein CR X-Monster eben eine etwas stärkere Herausforderung darstellt, und ich daher nicht unbedingt die Monster immer nach oben anpassen muss, um die Spieler herauszufordern. Das gleichzeitig die SC dadurch weniger XP erhalten und etwas langsamer aufsteigen, nehme ich gerne mit.
Und D&D steht eben für abgedrehte Fantasy mit bis zum Anschlag aufgedrehten Magieregler.
Kurz gesagt, wenn man ausschließlich maßgeschneiderte Items an die Gruppe ausgibt, muss man sich halt Gedanken machen, welchem Prozentsatz des Standardwertes diese dann entsprechen soll.
Wer low-money spielt wird relativ schnell in der "mages rocken noch mehr" Falle landen. Solange man das nicht gleich mitbalancen will, sollte man sich dessen irgendwie relativ gut bewusst sein.
NICHT, wie es sich gehört, Gewölbestufe gleich Monsterstufe gleich Erfahrungsstufe und gefundene Schätze. Ein Charakter sieht erst einen Drachen der Altersstufe X ab Stufe Y. Ein Charakter sieht keine Goblins mehr, sobald er Stufe Z erreicht hat. Etc.
(Wenn Gold in einer Gesellschaft wirklich so wenig wert wäre, würde man es nicht als universelles Zahlungsmittel verwenden. Da beisst sich die Katze in den Schwanz.)
(Wenn Gold in einer Gesellschaft wirklich so wenig wert wäre, würde man es nicht als universelles Zahlungsmittel verwenden. Da beisst sich die Katze in den Schwanz.)Ganz besonders absurd wird es, wenn es auch noch Silber- und Kupfermünzen gibt, die noch weniger wert sind.
Unsinn. Wir benutzen Papier als Zahlungsmittel.Tun wir nicht. Wenn Du anderer Meinung bist: Ich habe hier jede Menge Papier zuhause rumliegen, das ich gerne gegen alles, was Du so verkaufen möchtest, einzutauschen bereit bin. Ich gebe Dir auch einen tollen Kurs: 1000 Gramm für, sagen wir mal, Deinen Computer. >;D
Vielleicht versteh ich dich falsch, aber inwieweit ist das denn plausibler?
So schaut's aus (re Voronesh).
Außerdem gibt's ja auch noch Bags of Holding.
Das Gewicht des Geldes haben wir übrigens _immer_ ignoriert. Eben aus dem vorgenannten Grund, dass Gold nach offizieller D&D-Auslegung nahezu wertlos ist - schlimmer als bei DSA, und das will was heißen. Wie gesagt, offiziell sind 50 GM der ungefähre Monatsbedarf für einen "normalen" Lebensstil und sollen ein Pfund wiegen -- das ist einfach zu daneben.
Auch hier sage ich, man darf nicht einseitig nur da "realistisch" sein, wo es die Spieler in den Arsch fickt, indem man die Traglastregeln für Münzen durchzieht, aber den Un-Realismus des geringen Münzwerts so stehen lässt.
(Wenn Gold in einer Gesellschaft wirklich so wenig wert wäre, würde man es nicht als universelles Zahlungsmittel verwenden. Da beisst sich die Katze in den Schwanz.)
Da gibt es nun zwei Lösungen: entweder man zieht die Traglastregeln auch beim Geld durch, dann hat man aber auch gefälligst das Preisgefüge entsprechend anzupassen. Das sind viele, viele, viele Gegenstände, Waren und Dienstleisungen, die man da umrechnen muss.
Oder man ignoriert die unlogischen Preise und Kosten, und lässt im Gegenzug das Gewicht unter den Tisch fallen. Und das ist doch da die viel einfachere Option.
Ich schon, aber du offensichtlich nicht.
Ich geb dir mal nen Denkanstoß: warum ist unser Geld aus Papier gemacht, und nicht z.B. aus Blei?
Denk mal drüber nach, und wenn du damit fertig bist, kannst du wiederkommen.
Im ersten Teil: Ich meine, das durch die Spielwelt die Situation am Tisch bestimmt werden sollte, nicht durch die Charakterstufe.
Mit den letzten beiden Sätzen waren die Auswüchse des Encounterbalancing gemeint.Das, was ich nicht will.
@Wulfhelm: tu nicht so, als hättest du mich nicht verstanden...Ich hatte eigentlich eher angenommen, Du hättest etwas nicht verstanden:
Naja bei einem Drachenhort würde ich schon erwarten, dass da viele Goldmünzen rum liegen.
@Tudor: siehe Wulfhelm. Wenn das Gold eh nicht viel wert ist, wäre es logisch, das Geldsystem eben auf einem anderen, wertvolleren Material aufzubauen. Und wenn es Mithral oder Adamant ist.
P.S.: nochmal @Tudor. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück. Du meinst also, du darfst zu mir "Unsinn" sagen, aber wenn du dann die Retourkutsche im gleichen Tonfall bekommst, fängst du an zu bellen. So läuft das nicht, Freundchen.
Wo steht, dass Gold nicht viel wert ist?
So allein der Unterschied klau einem Magier alle Gegenstände. Kann immer noch Feuerbälle werfen.
Wieder auf D&D umgerechnet, wären 400 Gramm Silber = 40 Gramm Gold = 4 Goldmünzen. Jahresbedarf. Für den "Armseligen Lebensstil" nennt der DMG aber 12GM/Monat = 144GM im Jahr. Das ist ein Verhältnis von 36 zu 1.
Genehmigt. Aber da Drachen alles Glitzerzeug lieben, werden da zumindest _auch_ Edelsteine dabei sein.
Hat mal jemand Lust durchzurechnen, wie lang eine sagen wir 13.stufige Party mit einem Wizard so ungefähr beschäftigt sein dürfte, den Hort eines CR15 Drachen leerzuräumen? ^^ Gibt ein Fleißsternchen und so.
Edit: hab's mal eben selber überschlagen. Schatzwert 66.000gp; selbst wenn das alles in Gold rumläge, ohne Items oder Edelsteine, wären das halt ca. 1300 Pfund. Das wäre zusammengeschmolzen übrigens bloß ein Würfel von 30cm Kantenlänge; jaja Gold hat eine sehr hohe Dichte. Würde also bequem(!) in eine Bag of Holding passen. Und selbst wenn da keine verfügbar wäre (was schon höchst unwahrscheinlich ist), ist das auf diesen Stufen locker innerhalb der maximalen Traglast einer typischen Party.
Es ist sogar noch unproblematischer, als ich gedacht hatte. --> es LOHNT sich einfach nicht, über Goldgewicht Buch zu führen.
Streng genommen nicht, weil er seine Materialkomponenten braucht.
...und sein Spruchbuch, sonst ist nach 2-3 Feuerbällen Schluss.
Stimmt, "Eschew Materials" -- sollte jeder Zauberer nehmen, ist eine prima Rückversicherung.
Nur relativ wenige Zauber brauchen eine geldwerte Komponente, auf die (Zauber) kann man zur Not auch verzichten.
@Chaos:
Ja, so ungefähr würde ich sagen, könnte man das ausdrücken. Ich sag mal so:
zu 1: ja, genau so.
zu 2: so sollte es sein, aber leider ist das Balancing halt doch sehr lückenhaft.
zu 3: richtig. Siehe dazu voroneshs Kommentar mit dem Boxen, das bringt es auf den Punkt.
zu 4: in etwa; wobei eben manche "Breaks from Reality" so ein arger "Stretch" sind, dass man besser gar nicht weiter drüber nachdenkt, und dieses Nachdenken kann man eigentlich nur umgehen, wenn man diese Elemente nicht zum Nachteil der Spieler auslegt.
Meiner Ansicht nach hast du mit einem Wagen eher mehr Transportprobleme als weniger.Das kommt ganz auf den Wagen an..
Am aventurischen Wesen würde die wahre Simulation genesen.
Wer Magosacrumphilie als albernes Feature ansieht und dagegensteuert, muss natürlich auch bei den Regeln ein paar Sachen ändern.
Aber da die meisten irgendwo eh hausregeln, sehe ich da keine Probleme.
Und da hackt es. Die Weicheier in Deutschland streichen zuviele Encounter aus den ABs raus, um mehr "Rollenspiel" zu machen. Dann wunderts mich nicht, wenn der Wizard übermächtig wird.
Und ob dann magische Gegenstände für die "Billigheilung" wirklich im Sinne des Erfinders sind (wird ja durchaus gern so verwendet) sei mal dahingestellt.Trank Leichte Wunden heilen kostet 50g und ist einmalig anwendbar. Für Notfälle eben.
Trank Leichte Wunden heilen kostet 50g und ist einmalig anwendbar. Für Notfälle eben.
Zauberstab Leichte Wunden heilen kostet 750g (15-facher Preis) und ist 50 Mal anwendbar. Für die Ruhephasen ausserhalb der Kämpfe halt.
Wenn der Erfinder dieser Items und ihrer Preise beim Zauberstab nicht "Billigheilung" im Sinn hatte, was dann?
8]
Mhh - sind 4*6*10 nicht 240? Oder ist das schon Teil der Inflation über die 4 Tage gerechnet? ^^
Bezüglich dem "mehr Kämpfe bedeuten der Magier ist schwächer":
Ich weiss gar nicht inwieweit man dies so sagen kann, da der Nahkämpfer ja dementsprechend stärker auch auf Heilung angewiesen ist.
Ich finde auch, ein etwas kreativer Spielleiter kann sich an die Tabelen halten und die Spieler trotzdem kleinhalten. Etwa: Krieg, also ist alles teurer/seltener, Gruppe hat schlechten Ruf, weil sie XY umgebracht haben, das Idol der Händlergilde, usw.
Das dahinter stehende Hauptargument dürfte sein, dass die Trefferpunkte als Hauptressource des Kämpfers kaum einen Einfluss auf seine Kampfstärke nehmen, während die Nützlichkeit magiebasierter Klassen natürlich in erster Linie davon abhängen, welche Zauber ihnen zu einem gegebenen Zeitpunkt zur Verfügung stehen.
Meiner Ansicht nach ist eine Gruppe ohne Kleriker in D&D völlig gearscht, wenn man streng "by the book" spielt.Wenn Du mit den Reichtumsregeln "by the Book" spielst, dann ist der Kleriker vollkommen irrelevant. Der CLW-Wand ist mit seinen 750 GP spätestens auf 2. Stufe locker bezahlbar. Muss halt gemeinsam gekauft werden.
Aber insgesamt denke ich dass es etwas zu kurz gedacht ist wenn man dem Kämpfer attestiert er könne beliebig viele Kämpfe durchstehen und der Magier ja nur 3-5.
Sobald man also nicht dem 15-Minuten-Tag frönt, müssen Zauberwirker wieder Ressourcenmanagement betreiben, damit sie nicht ab spätestens dem dritten Kampf mehr oder weniger nutzlos in der Ecke rumstehen.
Natürlich gibt es auch für den Magier externe Ressourcen, mit denen er das Problem annullieren kann (Schriftrollen, Zauberstäbe etc.), aber die muss er wiederum herstellen, finden oder kaufen (abgesehen davon, dass diese Ressourcen im gegenstz zur Waffe des Kämpfers) endlich sind), was wiederum dem SL an der Stelle die Möglichkeit gibt, über den Zugang zu den nötigen Ressourcen auch den Zauberwirker einzuschränken.
@Touch of Healing: Kapier ich nicht. Grad des Zaubers mal 2? Also bei einem Grad 2 Zauber 4HP oder was? Ich entnehme also daraus, dass man den Zauber dadurch nicht verliert, weil sonst könnte man ja gleich spontan nen Cure casten. Naja, später mal nachlesen.Kann das sein, dass sich das Ding ähnlich verhält, wie die Reserve-Feats aus dem Complete Mage? wtf?
Kann das sein, dass sich das Ding ähnlich verhält, wie die Reserve-Feats aus dem Complete Mage? wtf?
Macht ein Dragon Shaman nebenbei, permanent und für die ganze Gruppe.Wo kommt der schon wieder her?
DSA? Nein danke......das sehe ich ja eher als übertriebene Regeln die auch keine sinnvoll realistische Simulation hinkriegen. Wobei ich zugeben muss dass ich DSA4 jetzt nicht so wirklich kenne, aber EE postet ja genug ^^.
Und was ist Mago sacrum philie ? So hab ich das mal zerlegt. Als pot. Neurologe ist das Sacrum für mich ja nen Knochenverbund. Aber damit krieg ich den Mago net zusammen ^^.
EDIT: Feuersänger untendran erwähnt es auch. DSA, ein Spiel in dem jeder Bauer nur sein Handswerkszeug an irgendeinen Trottel verkaufen muss, um den Rest seines Lebens nicht mehr zu arbeiten.....
Ich bin der Meinung die einzige gangbare Methode den Goldauswurf zu begrenzen besteht sogar darin mehr Kämpfe einzustreuen. Wenn der Magier genau haushalten muss mit seinen Kräften, kann er den mundanen Nahkämpfern sehr viel schwerer den Rang ablaufen.
@SurturWo habe ich das gleich wieder gesagt? Und was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Der kommt aus dem Spielerhandbuch II. Dass du diese Dinge nicht kennst wundert mich ein wenig. Du sagst die ganzen optionalen Sachen zerstören die Balance und kennst nicht mal eine Klasse die nun wirklich nicht als stark bezeichnet werden kann ?
Wo kommt der schon wieder her?
Magosacrumphilie = Magic-Items-Fetisch
ich glaube nicht, dass DSA das SimRPG-Heil darstellt , überhaupt nicht, der Anspruch ist -wenn auch total verfehlt- aber da .
Im Gegensatz zu D&D, wo die Welten mehr wie christliche Märchen anmuten.
Es ist einfach häufig das bei diesem Thema die Frage "Kann denn der Kämpfer überhaupt noch wenn man nicht den 15 Minutentag spielt und mal mehr als 3-4 Encounter hat" ein bisschen in den Hintergrund geschoben wird.
Handelsherr und Kiepenkerl? oder so? Also die DSA Spielhilfe für Preise und Kram.
Wobei ich ja an sich ein Fan von sowas wär - aber eben nur, wenn ein Boot nicht mehrere Kilo Gold kostet *schmunzel*
Wofür eine Richtschnur für Geldanhäufung?
Wofür eine Richtschnur für Geldanhäufung?
Warum keine für mehr Sex? (ab Stufe 6 durchschnittlich zwei Schankmädels pro Nacht, ab 11 drei etc)
Oder Beziehungen?
Beim durchschnittlichen Stärke 20, Int 8 Barbaren durchaus vernünftiger.
Das Hauptargument, auf den ersten Blick schlüssig, basiert auf einer Design-Krücke.
Was die Regeln nicht bringen [wollen], muss durch Kaufen ausgebügelt werden.
Entweder die Krücke wegtreten und Monster etc runtersetzenDie Probleme, die das mit sich bringt, nämlich das Nerfen der an sich schon nicht gerade übermächtigen mundanen Klassen, wurden doch schon erläutert. wtf?
Naja ich kenn das von Shadowrun, da wird auch immer diskutiert wieviel Geld pro Run sinnmacht. Weil Karma als Erfahrung ist vorgeschrieben. Und unterm Strich gehts da ja auch nur ums Balancing. Nen Adept braucht Geld nicht ganz so sehr wie mundane Straßensamurai etc.
Vorgekaufte ABs sollten ja auch nicht nen Monty Haul sein, nach dem die Krieger ausgerüstet sind wie Grafen und die Magier in die Röhre gucken.
Anderweitig Chars nur mit Skills weiterentwickeln funzt ja auch net. Will ja nicht jeder nen asketischen Kampfmönch spielen, sondern einige auch die "coole" Ausrüstung haben, und die wird nun mal halt nur über Geld geregelt.
Einzige Möglichkeit wäre eine andere Krücke, magische Gegenstände komplett über XP kaufen und Geld als Konzept praktisch aus dem Fenster werfen.
coole Ausrüstung kann man doch sowieso kaufen. Klappt in jedem RPG.Weil man für Regeln, in denen zentrale Spielkonzepte erfasst werden, für gewöhnlich Geld bezahlt, weil man sich die Regeln nicht selber ausdenken will?
Niemand befürwortet ein Konzept, bei dem Abenteurern kein Gold zur Verfügung gestellt wird.
Warum muss aber die Ausrüstung von Amts wegen geregelt werden?
coole Ausrüstung kann man doch sowieso kaufen. Klappt in jedem RPG.
Niemand befürwortet ein Konzept, bei dem Abenteurern kein Gold zur Verfügung gestellt wird.
Warum muss aber die Ausrüstung von Amts wegen geregelt werden?
Nochmal: Ich bestreite ja nicht das es eingebaut ist.Und wir erklären Dir, warum das unschöne Nebeneffekte mit sich bringt.
Ich erkläre, warum es vielen nicht gefällt oder eben anders gespielt wird.
So wie ich das sehe, werden die Monster in Pathfinder nunmal über "natürliche Fähigkeiten" besser - der zivilisatorische Charakter mit Klassenstufen und nicht mit Racial HD eben eher über die Ausrüstung die er sich leistet.Moment - es gibt doch Feats und Klassenfähigkeiten etc
Und ganz ehrlich - ich spiel jetzt seit etwas unter nem Jahr unregelmäsig Pathfinder und empfinde, dass die Sache mit den Kämpfen, den magischen Gegenständen und der Herausforderung durch Rätsel, Skillchallenges, Encounter, etc pp viel besser und passender verläuft als zB bei DSA.Alles schön und gut. Freu' mich ehrlich für euer gelungenes Spiel.
Bin ich glücklich mit allem bei Pathfinder? Sicher nicht, aber ich habe das Gefühl zu beobachten, dass Encounterlevel, durchschnittliches Charakterlevel, Wealt-per-Level und Co extrem durchdacht und hilfreich sind - und die Arbeit des Spielleiters extrem erleichtern (und damit meistens den Spielspass der Spieler erhöhen).
Ob man nun dieses Wealth-per-Level nur über offensichtliches Magic-R-Us einbringen kann bezweifle ich aber. Wir sind alle neu bei Pathfinder, unser Spielleiter in Kingmaker hat etwas D&D Erfahrung - und wir haben je nach Stand mal mehr Wert an uns getragen, mal weniger - derzeit zuckeln wir etwas hinterher, aber der Spielleiter hat ein Auge drauf.Dem wiederspreche ich klar.
Und wir waren bisher NIE beim magischen Waren Discounter - magische Gegenstände werden nur langsam häufiger, wir feilschen extrem mit verschiedenen Händlern, kaufen auch mal eben was nicht wenns uns zu teuer ist und nehmen bewusst in Kauf dass wir dann halt etwas hinterher hinken.
Es läuft alles stimmig, mit viel Rollenspiel und keiner empfindet das als "nicht funktionierendes Regelwerk". Gold ist eben eine zweite Ressource in D&D gleichwertig zu XP.
Reichtum nach Level hat überhaupt NICHTS mit amtlich genehmigten Käufen von +3 Schwertern zu tun. Wenn sowas notwendig werden sollte, muss der SL ja wohl unter extremer und anhaltender Unkreativität leiden. Aber da man die Preise von magischen Gegenständen nachschauen kann, hat man auch ein ungefähres Bild davon, ob die Beute der Spieler ungefähr ihrem benötigten Ausrüstungsstand entspricht.Willkommen bei den Nichtverstehern!
Die einzige magische Waffe, die meine damalige Gruppe je gekauft hat, war ein Wurfmesser, magisch, in einer dunklen Gasse von einer sinistren Gestalt.
Wem Gold & Co zu billig ist, der kann ja auch das abschaffen, eine frei verfügbare Punktressource einführen mit der sich dann zusätzliche Werte antrainieren lassen - und dann hat man eben nicht 1000 Gold gefunden sondern 1000 Zusatzpunkte verdient mit denen man erlernt, mit einer Waffe besser umzugehen, sprich, +1 auf Schaden und Treffen zu erhalten. Funktioniert genauso, kein Stress.Yep, wäre ein Weg.
Es geht bei Wealth per Level in dem System meines Verständnisses nach ja nicht darum, dass die Ressource "Gold" heissen muss und so weite r- es geht darum, dass die Herausforderungen schwerer werden und man dem auf eine individuellere, freier wählbare Art und Weise folgen kann. Eben nicht über festgelegt dazu kommende Boni und Werte sondern über etwas das man sich aussuchen kann - ob man nun eben lieber erst wiederstandsfähiger wird (cloak of resistance), schwerer zu treffen (bessere Rüstung) oder ...
Wer das mit Gold Ressource zu "seltsam" findet, der soll die Ressource halt anders nennen und dann gibts eben Training etc pp anstatt besserer Ausrüstung oder göttliche Hilfe oder sonstetwas.
Nur weil man anderen Fluff benutzt, muss man nicht den Crunch ändern - seh ich in den Paizo Foren bei der Asiendiskussion weil nächstes Jahr oder so ja die Asienerweiterung kommen soll. Da wollen Leute unbedingt eigene Klassen für Ninja/Samurai/..
Ich verstehs net, gott, nimmt man halt die normalen Basisklassen nur dass die Optik halt anders ist.
Vorsicht nicht fies gemeint wirklich, aber ich übersetz mal frei:
Hrmm nix von Amts wegen, aber du sagst einerseits, dass Gold ja eh immer vorhanden ist. Sagt danach aber sofort, dass du entweder, das System doof findest (im Sinne einer rhetorischen Frage). Oder du das System einfach nicht verstehst (ernst gemeinte Frage).
In den meisten anderen Spielsystemen gehts primär nur um das balancing von magie versus hat keine. Equalizer ist magisches Item. in DND gehts auch darum, dass nicht alles automatisch getroffen wird, weil Defense primär über eben jene Ausrüstung gesteigert wird.
Wie diese Ausrüstung an die Spieler kommt ist prinzipiell die Sache des SL. Gegner tragen ja primär "coole Sachen" und nicht Gold mit sich rum.
Oder Menschen waren schon immer Angeber. Mein Auto, mein dicke Wumme, mein tolles Schwert.
DND versucht halt auch den "Will haben" Trieb der Menschheit ins balancing miteinzubeziehen.
Dienstlich gelieferte +3 Schwerter sind alles andere als flashy.PFRPG, Rolemaster und beide Systeme haben da sehr interessante Dinge und RM auch Möglichkeiten zum selberbasteln.
Sie sind total langweilig.
Erst Ende der 90er habe ich auf Cons langsam mitbekommen, das jemand Ausrüstung fernab von Heiltränken, Bandagen, Zauberkram etc routinemässig erwarb.
Das jemand Rüstung, Schwert und Schild, den ein oder anderen Ring einfach so kaufen und ständig mit besseren Versionen ersetzen muss ist relativ neu.
Eure Erfahrungen?
Kennt jemand Beispiele aus den 80ern? Gabs da überhaupt klare Preislisten für alle Äxte +1 bis +5, Hämmer .... etc ?
Was ich sage: andere RPGS benötigen keinen Level Kanon der Magosacrumohilie-Lobby.Öhm ... definiere "früher". Bereits in AD&D rannten SCs irgendwann rum wie Weihnachtsbäume. Redest du vom Ur-D&D? Dann rede doch hier bitte nicht mehr mit. Dass D&D spätestens mit der 3.0 den Pfad des wahren Rollenspiels verlassen und in die Hölle der Spaßhabenwoller gestürzt ist, wissen wir doch alle bereits. Gehört schlicht und ergreifend nicht in diesen Thread.
Es klappt ohne. Und es hat früher bei D&D auch geklappt.
Zur AC-Problematik: Charakter bekommt mehr Feats, Dodge wird verbessert und kann weiter ausgebaut werden das zB ein Kämpfer der x ten Stufe im Schnitt halt +y Featbasierten AC Bonus hat. Wenn ers denn will.Darf ich mal zurückgeben:
Ich würde behaupten, die meisten System scheren sich nicht um 100% Balancing. DSA, Midgard, Earthdawn...Die haben auch einen ganz anderen Ansatz ans Rollenspiel. Ein sehr stark kampflastiges RPG damit zu vergleichen ist sinnlos. Und deswegen ist die Balance zwischen Monstern und SCs ein wichtiger Grundstein. D&D 3.x hat den Fokus auf Items gelegt, die den SC soweit verbessern, dass er mit den Monstern mithalten kann. Sie sind eine Ressource. Und wie bei jeder Ressource muss es einen Indikator für ihren Wert geben. Ob ein SC genügend Ressourcen hat, um bei Monster X nicht völlig abzukacken, muss dieser Wert wenigstens ansatzweise erkennen lassen. Die Designer von D&D haben als Indikator eben den Goldwert genommen. Und behaupten, wenn du auf Stufe Y einen Gesamtbesitz im Wert von Z Gold hast, dann kannst du Monster X umhauen. Inwieweit das dann stimmt, sei mal dahingestellt. Wenn du das nicht magst, okay. Aber daran rumzumeckern und "Vorschläge" zu machen, die das gesamte Design umwerfen und damit das Spiel an sich neu erfinden, ist imho ziemlich daneben.
Hier rächt sich auch, dass D&D 3 versucht, höhere Level (über 10) besser erreichen zu können (war bei 2nd Edition weitaus schwieriger).
Beim RPG klassischer Art funktioniert das alles nicht.Doch, man kann komplettieren. Und man kann auf Monsterjagd gehen. Und wem das Spass macht, der kann auch hunderte Orks nur zum Leveln töten. All das KANN man.
Das kann man nichts "komplettieren", ständig auf pure Monsterjagd gehen und hunderte Orks nur zum Leveln töten.
Eine richtige RPGWelt lässt sich nicht in absoluten Zahlen darstellen.
Deswegen sehe ich die Annäherung an digitale Gefilde als fatalen Weg an.
Besitz und Sammeltrieb können vom PC aber besser angesteuert und verwaltet werden.Und genau das wird in z.B. D&D3 nicht unterstützt. In den MMOs musst Du ne Menge Zeit investieren, wenn Du etwas aussergewöhnliches haben willst. In D&D3 musst Du nur genügend Geld haben. In D&D4 brauchst Du ja noch nicht mal Geld dafür. Du brauchst nur die richtige Stufe. Hast Du die, wird Dein gewünschter Gegenstand eh im nächsten Treasure Parcel enthalten sein. Im MMO musst Du ca. 1 Millionenmal im gleichen Raid rumpirschen, bis der richtige Gegenstand droppt und Du ihn nehmen darfst.
Beim RPG klappt das so nicht.
Oder Drachen, die bei Tod auch immer ihren Hort mitnehmen, weil der nur Hintergrundrauschen ist, und nicht wirklich eingesammelt werden darf.Naja, wie war das mit dem Loot von nem Drachen? Eingeschmolzen ein Block von 30 cm Kantenlänge? Nicht grad das, was ich mir unter nem "Hort" vorstelle. ;D
Naja, wie war das mit dem Loot von nem Drachen? Eingeschmolzen ein Block von 30 cm Kantenlänge? Nicht grad das, was ich mir unter nem "Hort" vorstelle. ;DNein, das sind halt alles Kupfermünzen. Für Drachen ist Kupfer viel mehr Wert als Gold, wußtet ihr das nicht? ;) ;D
Also ist der riesige Berg Gold, auf dem der Drache schläft, in Wirklichkeit nur ein großer Felsen, der mit Goldstückchen beklebt wurde, damits imposanter aussieht.
Hey, ich wußte ja dass Drachen olle Poser sind, aber dass das SOLCHE Ausmaße annimmt ... ;D
Ich versteh den Stress nicht - Ressourcenpunkte genannt "Gold" die je nach Level auf einem gewissen Stand sein "sollten" gehören nunmal zu D&D/Pathfinder, sind Teil der Regeln und hilfreiches Werkzeug (encounter Schwierigkeit und so weiter).
Nein, das sind halt alles Kupfermünzen. Für Drachen ist Kupfer viel mehr Wert als Gold, wußtet ihr das nicht? ;) ;DEs sind nur etwa 1,95m Kantenlänge. Aber immerhin, DAS wäre schon ein ordentlich großer Würfel. ~;D
Daher ist das eben auch ein Block mit 3000 m Kantenlänge. Oder so. Hab jetzt nicht nachgerechnet.
In D&D4 brauchst Du ja noch nicht mal Geld dafür. Du brauchst nur die richtige Stufe. Hast Du die, wird Dein gewünschter Gegenstand eh im nächsten Treasure Parcel enthalten sein.
Und genau das wird in z.B. D&D3 nicht unterstützt. In den MMOs musst Du ne Menge Zeit investieren, wenn Du etwas aussergewöhnliches haben willst. In D&D3 musst Du nur genügend Geld haben. In D&D4 brauchst Du ja noch nicht mal Geld dafür. Du brauchst nur die richtige Stufe. Hast Du die, wird Dein gewünschter Gegenstand eh im nächsten Treasure Parcel enthalten sein.
Die Elemente, die vom MMO übernommen werden sollen, sind das Teamplay also Kooperation und der leichte Einstieg.
Es sind wirklich nur knapp 2m? Mathe ist ein Arschloch.Und nach dem heutigen Kurs an der London Metal Exchange ist dieser Würfel mit seinem Gewicht von ~66000 kg ca. 390.746,- € wert, wenn man das Zeug Cash verkauft.
Ist das wahr?Wenn Du als SL nach den Guidelines aus dem DMG gehst, dann eigentlich ja. Kommt halt immer auf den SL drauf an, ob er Dir Gegenstände aufdrücken will oder Du als Spieler Wunschlisten machen darfst, aus denen der SL sich dann die Gegenstände raus sucht.
@Naldantis:
Sobald der Teleport oder der Recall zur Verfügung steht(Stufe 9?), kann die Gruppe eigentlich jederzeit in eine Metropole springen, in der sie die benötigten Gegenstände bekommen können. Ab den Zeitpunkt musst Du als SL die Gründe liefern, warum ein Gegenstand nicht zur Verfügung steht. Nervst Du die Gruppe damit zu stark, dann bauen sie halt die Gegenstände mittels der Feats selber.
Aber mir ging es einfach darum zu zeigen, daß das Ganze nicht ein seelenloses "Gold gefunden -> Item aufgeschrieben" sein muß, sondern auch in das Erleben der Charaktere eingebunden werden kann, und zudem mit diplomatischem Geschick, Ideen und Phantasie zu optimieren ist, wenn der Spieler Spaß daran hat.Kein Thema. Mir ging es wiederum den unsäglichen Vergleich zu den MMOs zu widerlegen. :)
Ist das wahr?
Aber mir ging es einfach darum zu zeigen, daß das Ganze nicht ein seelenloses "Gold gefunden -> Item aufgeschrieben" sein muß, sondern auch in das Erleben der Charaktere eingebunden werden kann, und zudem mit diplomatischem Geschick, Ideen und Phantasie zu optimieren ist, wenn der Spieler Spaß daran hat.
Oder anders gesagt: magische Gegenstände (die ja für viele Spieler eigentlich etwas besonderes sein sollten), sind es qua Systemstandard einfach nicht mehr.
It's not a bug, it's a feature.Mit Verlaub, aber das ist einer der faulsten Sprüche, die ich ständig hier und anderswo lesen muss. Was ein Bug und was ein Feature ist, entscheidet der Spieler per Zuschreibung. Und wenn jemand den Hagel an Magic Items eben Kacke findet, dann ist es ein Bug, kein Feature, egal was die Game Designer sich dazu gedacht haben mögen.
Mit Verlaub, aber das ist einer der faulsten Sprüche, die ich ständig hier und anderswo lesen muss. Was ein Bug und was ein Feature ist, entscheidet der Spieler per Zuschreibung. Und wenn jemand den Hagel an Magic Items eben Kacke findet, dann ist es ein Bug, kein Feature, egal was die Game Designer sich dazu gedacht haben mögen.Nein, es ist immer noch ein Feature. Nur halt eines, das Dir nicht gefällt.
Nein, es ist immer noch ein Feature. Nur halt eines, das Dir nicht gefällt.
Ein Bug wäre ein echter Designfehler, wenn bei einem Rollenspiel die Entwickler also Regeln geschrieben hätten, die den offensichtlichen Intentionen des Gesamtregelkomplexes zuwiderlaufen. So etwas habe ich in 3.5 noch nicht gefunden.
Nein, es ist immer noch ein Feature. Nur halt eines, das Dir nicht gefällt.Du mißverstehst mich. Ich habe nie gesagt, dass es mir nicht gefällt. Ich habe lediglich gesagt, dass ich die Definition von Bug und Feature der Zuschreibung des Nutzers überlasse.
Aber lasst uns nicht über Begriffe streiten, das langweilt nur. Dann ist es meinet Wegen eben ein Feature.
Seit wann sind in D&D magische Gegnstände sleten und exptisch?
Wann warne sie JE etwas besonderes für die Spieler?
Kein Thema. Mir ging es wiederum den unsäglichen Vergleich zu den MMOs zu widerlegen. :)
Das dürfte dir schwer fallen: die Geschichte des RPGs ist schwer verwoben mit der Computerspielgeschichte.
MMOs sind da nur der Sargnagel.
Du mißverstehst mich. Ich habe nie gesagt, dass es mir nicht gefällt. Ich habe lediglich gesagt, dass ich die Definition von Bug und Feature der Zuschreibung des Nutzers überlasse.Das ist aber nunmal nicht vernünftig, weil Bug ein Entwicklungsfehler ist, also etwas, das durch Unachtsamkeit des Entwicklers nicht so funktioniert, wie es gedacht war.
Ich wiederhole mich gerne: wer kann behaupten, in den 80ern oder frühen 90ern regulär Waffen und Rüstungen gekauft und upgegraded zu haben? Oder wer kennt jemanden oder hörte von so einer Praxis? (ausgenommen Einzelkäufe sowie Kleinkram wie Potions )Ich... bei DSA. Seitdem es die Regeln zum Schmieden gab, war das die Motivation für kämpferische Charaktere, Geld zu scheffeln.
MMOs sind eher maximal kudengetrieben.auch TSR / WotC haben ein upper managment, dass die Strategie vorgibt und den Designern ins Handwerk pfuscht. (bestes Beispiel: die Ages von Dragonlance, da wurde eine Welt mehrfach übelst missbraucht)
Ich... bei DSA. Seitdem es die Regeln zum Schmieden gab, war das die Motivation für kämpferische Charaktere, Geld zu scheffeln.Wärst du bitte so gut und würdest darauf weiter eingehen?
Moment, niemand behauptet hier, eine 1:1 Umsetzung wäre das Ziel, das wäre nat. Quatsch.
@ Vornonesh:auch TSR / WotC haben ein upper managment, dass die Strategie vorgibt und den Designern ins Handwerk pfuscht. (bestes Beispiel: die Ages von Dragonlance, da wurde eine Welt mehrfach übelst missbraucht)
Die handeln durchaus maximal kundengetrieben.
Rollenverteilungen wie "Tank" sind eine überspitzung der Klassennischen, die in der Schärfe eben über das MMO ihren Weg in "unser" RPG gefunden hat.
@Einzelgänger:
Sorry, aber Du widersprichst Dir selber.
Auf der einen Seite schreibst Du, dass die direkte Verbundenheit von Computerrollenspielen und die Entwicklung von D&D schon fast Feature für Feature belegbar wären. Auf der anderen Seite widersprichst Du der 1:1 Vergleichbarkeit.
Dann wiederum führst Du die Abhänigkeit der MIs auf die Computerspiele zurück. Dann erklärst Du sie komplett unabhängig vom irgendwelchen Computerspielen.
Ich kann Dir so leider nicht wirklich folgen. Kannst Du mal genauer ausführen, was Du eigentlich ausdrücken willst?
P&P RPGs sind, weil sie so preiswert sind und hauptsächlich einen imaginären Spielraum nutzen, natürlich potentiell innovativer.Genau das ist leider falsch. Das einzige Element, dass von den MMOs übernommen wurde, sind die Rollen der Klassen und der damit zugrunde liegende Teamcharakter.
Das hat aber D&D4 nicht abgehalten, visueller sowie strukturell MMORPGiger zu werden.
Magosacrumphilie, mit der wichtigste Punkt ist ja schon angesprochen.
1. Magosacrumphilie, mit der wichtigste Punkt ist ja schon angesprochen.
sehr schön zu sehen bei der Kombinatorik von Zauberattributen (keen longsword of frost)
2. Die Reduktion auf Kampf.
3. Die Simplifizierung von stufendominierenden Fähigkeiten auf fertige Pakete wie eben die angesprochenen Feats.
4. Die immer dominantere Rolle von Geld als Kampfkapital.
5. Die Reduktion von komplexen Klassen- Hintergründen (am dramatischsten bei Zauberern) auf pure martiale Anwendung.
6. Die ästhetische Konzentration auf den Spielercharakter als immergepanzerten Superhelden.
...
7. Aber auch Schnickschnack wie die Gleichstellung von Mann und Frau. Das war bei 80er P&P RPGs meiner Einschätzung nach die Ausnahme
Magosacrumphilie, mit der wichtigste Punkt ist ja schon angesprochen.Das hast Du ja schon selber mittels Powercreep erklärt. Hat nichts mit PC-Spielen zu tun.
sehr schön zu sehen bei der Kombinatorik von Zauberattributen (keen longsword of frost)
Die Reduktion auf Kampf.Zwei Antworten:
Die Simplifizierung von stufendominierenden Fähigkeiten auf fertige Pakete wie eben die angesprochenen Feats.Schau Dir mal die Vor- und Nachteile von z.B. GURPS3 an. Ich hoffe Du siehst die Parallelen...
Die immer dominantere Rolle von Geld als Kampfkapital.Geld hat in D&D schon immer eine dominante Rolle gespielt. Früher war es sogar so, dass Du für jedes Goldstück ein XP bekommen hast. In OD&D hast Du Geld gebraucht, um Dein Land zu bewirtschaften. In Traveller gab es überhaupt keine XPs. Der komplette Erfolg wurde über Credits gezählt.
Die Reduktion von komplexen Klassen- Hintergründen (am dramatischsten bei Zauberern) auf pure martiale Anwendung.Du meinst so wie in OD&D?
Bei der Entwicklung steht ganz dick und fett MANGA drauf.
Die ästhetische Konzentration auf den Spielercharakter als immergepanzerten Superhelden.
Aber auch Schnickschnack wie die Gleichstellung von Mann und Frau. Das war bei 80er P&P RPGs meiner Einschätzung nach die AusnahmeNope. Ende der 80-er fing das Ganze richtig an. Wenn mich nicht alles täuscht wurde bereits in Vampire the Mascerade sehr viel Wert auf die Gleichstellung im Regeltext gelegt.
Und nach dem heutigen Kurs an der London Metal Exchange ist dieser Würfel mit seinem Gewicht von ~66000 kg ca. 390.746,- € wert, wenn man das Zeug Cash verkauft.
Zum Vergleich dazu der Preis des ~32,44 cm Goldwürfels mit einem Gewicht von ~660 kg: 20.308.200,- €
In D&D wären beide Würfel gleich viel wert.
Merke: Gold ist in D&D echt wertlos. ;D
Naja wenn EVE Nischenprodukt ist, dann dürften die meisten MMOs nur Nischenprodukt sein.
Also gehts dir um WOW + Klone weil Rest ist Nische?
Dann wirds aber schwer irgendwelche RPGs außer DND in den Ring zu werfen. Vampire meinetwegen noch aber dann wirds langsam eng.
zu 6? Du hast damit angefangen, jetzt nen ? zurück ~;D
BTW war Fallout nicht das game, wo man sich Prozent für Prozent Punkt hochlevelt? Hab da so was Ekelhaftes in Erinnerung.
Naja aber in heutigen MMOs ist halt XP einfach kein Kampfkapital mehr. Die werden halt gesammelt bevors richtig losgeht. Wenn ich jetzt bei WOW bleiben muss.
Kann ich so nicht bestätigen, vor allem wenn man doch mal wieder innerhalb von Sekunden stirbt. Oder worauf spielst du hier an?Schau dir die Illus von alten Rollenspielen an. Der Fokus war sehr breit gestreut.
1. Genau diese Entwicklung wurde ja, wie ich schon erwähnte mit D&D4 stark zurückgenommen. Du hast jetzt magische Gegenstände, die genau eine Fähigkeit haben. Also hast Du genau eine Karte pro Gegenstand. Das wiederum kommt aus den Gesellschaftspielen, die für jede Fähigkeit eine Karte haben.
2. geht nicht auf meine Argumentation ein.
3. Ich redete von GURPS3(80-er). Du redest von Fallout (1997). Champions ist von 1981. Wer wurde da bitte von wem beeinflusst??
4. In OD&D brauchtest Du Geld um im Level aufzusteigen (1GP=1XP). Ich behaupte mal, dass das einen ziemlich hohen Einfluss auf Deine Kampfwerte hat. ;)
5.?
6. Die immergepanzerten Superhelden mit den seltsam benamten Überpowers kommen aus den verschiedenen Mangas(Z.B. Dragonball oder Naruto).
7. Rein Hagen war da garnichts. Ich müsste jetzt in meine Sammlung schauen, aber ich meine mich zu erinnern, dass diese seltsame Geschlechtergleichsetzung im Regeltext schon in dem ersten Star Trek-RPG existierte (Anfang der 80-er).
6) Ja, in Mangas kommen Typen mit dicken Rüstungen vor. Sie hatten auch definitiv Einfluss, aber mir geht es um den allgemeinen Look:Ja, das könnte am Datum liegen. ~;D
Im Regelbuch D&D4 hat man fast nur Kampfszenen oder Superheld-Charaktere beim Posieren. Ein gänzlich anderes RPG Gefühl als 80s Fantasy RPGs.
4) OD&D: war das so? Ernsthaft, daran kann ich mich nicht erinnern. War Geld= XP? Das wäre ja wiederum wurscht.
Es geht um Geld als Mittel zum Fähigkeiten dazukaufen.
@Einzelgänger:Beides geht Hand in Hand.
Ich glaube Du vermengst da zwei Thesen.
1. These: modernes D&D wurde sehr stark von Computerspielen beeinflusst.
2. These: Die Entwicklung von modernen D&D geht weg vom fantasiereichen und kreativen Rollenspiel alter Tage.
Die erste These fliegt Dir ja gerade um die Ohren. Modernes D&D ist wesentlich stärker von "Modetrends" und von den modernen Gesellschaftsspielen beeinflusst, wie Du ja teilweise bestätigt hast.
Das ist aber kein Problem.
Kann es sein, dass Dir die zweite These eh relevanter ist?
Wie gesagt, wenn Geld quasi XPs waren ist es wurst für die Diskussion.
Die Idee ist ja, ob Geld zu einer zweiten XP Art avancierte, wie Computerspiele das eben vormachten (!).
Wie gesagt, wenn Geld quasi XPs waren ist es wurst für die Diskussion.Das wiederum hatte Traveller (als SF-RPG-Urgestein) schon vorgemacht. Da war Geld sogar die einzige Möglichkeit eines Fähigkeitenfortschrittes. In Traveller gab es auch schon Technikbaukästen, die ziemlich hohe Ähnlichkeiten zu den D&D3-MI-baukästen hatten.
Die Idee ist ja, ob Geld zu einer zweiten XP Art avancierte, wie Computerspiele das eben vormachten (!).
In den 80ern kannte im Westen doch niemand Saint Seya, oder?Ich habe die damals im französischen Fernsehen gesehen. Ich habe zwar nichts verstanden, fand die Serie aber trotzdem unheimlich toll.
GW verdunkelte da schon so manchen Sonnenaufgang mit hühnengräberhaften ShoulderpadsWarhammer kam etwa zur gleichen Zeit auf den Markt.
Das grosse Geschäft mit den Miniaturen ist klar brettspielig, aber von Inspiration kann man hier nicht reden.Schau Dir einfach mal das aktuelle D&D Castle Ravenloft Boardgame an und vergleiche das mit z.B. Descent.
Vielmehr wurde es irgendwann bezahlbar, prepainted Figuren anzubieten. Zarte, chinesische Kinderhände machtens im Zeitalter der Globalisierung möglich.Diese prepainted Figuren gab es nur als presorted Pack (MTG lässt grüssen). Die Encounterbeschreibungen der Abenteuer wurde immer mehr vergleichbar mit denen aus Descent.
Auf den Zug ist WotC gerne aufgesprungen. Aber das wars auch schon mit Brettspielen.
Die GD Verflechtungen hinsichtlich Computer RPGs sind indes nicht von der Hand zu weisen.Ja, aber nur in Richtung Computer. Die Vorlagen für die Armeenbauregeln gab es schon weit vor den 80-ern...
Die volle freie Interaktion im sozialen Bereich ist halt aufm Computer schlecht darstellbar. Der kann halt einfach nicht improvisieren.Richtig, deswegen muss man sich auf andere Sachen spezialisieren.
Dass PC RPGs einen sowohl lvln als auch Ausrüstung verbessern lassen gilt an sich ja auch für alle PNP RPGs. Langschwerter sind besser als Kurzschwerter, aber auch teurer, egal ob da jetzt Magie im Spiel ist oder nicht. Nur seit Ende 90er seitdem ich auch einen guten persönlichen Überblick habe, hatte ich eigentlich keine PC Spiele, in denen Geld wirklich eine relevante Ressource war.Klar doch!
Als Beispiel das relativ rezente DSA: Drakensang. Ich hab mir hier und da noch ne Rüstung gekauft, aber in dem Sinne, dass es in meinen Geldbestand als Ressource geschnitten hat, kann ich nicht so bestätigen. Ich hatte halt einfach zuviel.Drakensang ist nicht gerade ein internationaler oder bedeutender Titel, sorry. Das DSA-Wirtschaftssystem ist ferner auch so eine Sache hab ich gehört.
In dem Sinne, Ausrüstung wird klar verbessert, aber dass Geld als Ressource dabei gemanaged werden muss, kann ich so nicht bestätigen. Entweder weils keine zu kaufen gibt, oder weil man zuviel hat.Lies dir durch, was Feuersänger früh im Thead schrieb, es gilt mehr eine Art Upgrade zu managen.
@Einzelgaenger:
Als erstes: Ja, die Amerikaner werden eher mit Dragonballs, Naruto, Saint Seiya und Konsorten zu tun gehabt haben, als mit Warhammer. Die Animes wurden und werden dort im normalen Kinderfernsehen gebracht. Ich muss nach Deinem Vergleich von Heidi mit Saint Seiya leider davon ausgehen, dass Du keine Ahnung von Mangas und Animes hast. Geh also einfach mal davon aus, dass die Amerikaner eher von den Mangas sozialisiert wurden als von einem (damaligen) Nischenprodukt einer britischen Firma. :)
Bei Traveller gibt es keine Möglichkeit seinen Charakter körperlich oder geistig permanent zu verbessern. Das bedeutet, dass die technische Ausrüstung die einzige Art der Verbesserung darstellt. So gesehen ist Geld die einzige Art von XP.Das ist doch ein prima Argument für mich. Danke.
Das Ravenloft-Boardgame ist optisch sehr ähnlich aufgebaut wie Descent. Dicker fetter Kasten mit jeder Menge Plastikfiguren und Bodenplättchen. Dass Descent mit so viel Material daher kommt, ist eine Entwicklung bei den Gesellschaftsspielen (ungefähr beginnend mit den Siedlern von Catan).Das erhoffen die sich. Wenn es mal gut geht.
Der Synergieeffekt von dem Brettspiel und dem Rollenspiel ist übrigens genau umgekehrt. Das Brettspiel soll Leute zum Rollenspiel bringen und nicht umgekehrt.
Gut ich geb zu Baldurs Gate nie wirklich gezockt zu haben. Final Fantasy ist ja nun auch kein PC sondern nen Konsolenspiel. Schwaches Argument, aber ich besitz nur Mana Quest als Konsolen RPG; und da gabs auch nie zuwenig Geld.
Morrowind hat dank Gegner die fallenlassen was sie anhaben kein Geldproblem. Ist mir nicht so aufgefallen. Mein Krieger musste da nichts an Surüstung kaufen, bis hin zur Besten. Wechsel Drakensang mit Dragon Age aus, selbes Prizip. M&M sowie Wizardy waren Anfang dieses Jahrzehnts am aussterben, wenn ich mich nicht irre.
Ich bin net soo alt, als dass ich da alles kennen könnte. In meinem Leben ist Rezent halt dieses Jahrzehnt und alles was 80er ist, ist für mich Vorschulalter....
Kinderfernsehen ist eines. Ich habe hierzu ein paar Bücher gelesen und so weit ich weiss gilt Akira als der Wegbereiter für coole Mangas in die amerikanische Popkultur. Das war 91 oder so.1989 um genau zu sein. Du schreibst es aber schon selber. Da kamen die Mangas in die amerikanische Popkultur.
Zu dem Zeitpunkt waren GW Miniaturen und Poster längst in allen grossen RPG Läden. Jeder hätte zu diesem Zeitpunkt Ritter mir gigantischen Schulterpolstern als typisch GW angesehen.Ausser die ganzen Otakus. Die kannten GW gar nicht. Erst als die zum Rollenspiel dazu kamen, kamen auch die Schulterpolster in die Fantasyrollenspiele. Also genau die Entwicklung, die Du beklagst.
Heidi und Captain Future lief auch bei uns als ich klein war. Hatte aber keinen Einfluss auf DSA.Captain Future und Heidi sind ja auch kein Shōnen-Animes.
GW war ein Nischenprodukt für eine Nische, über die wir hier reden.Ja... und?
Die bekannten 80s Cartoons sind eher amerikanisch, nicht japanisch (Turtles etc; Transformers und Voltron sind noch die am ehesten japanischen etc, die haben sich aber nicht ästhetisch ins RPG verirren können) .
Frag mal ein paar Amerikaner.
Das erhoffen die sich. Wenn es mal gut geht.Das Brettspiel ist bereits ausverkauft.
Decent ist eher eine Aufbereitung der populären MB light Strategy Games bzw GW's Hero Quest.Korrekt. Allerdings mit ner Menge Eurogames-Elementen.
Box mit tausend Männchen und leichten Regeln.
00 Da mag ich dir Recht geben sind vor allem DND Konsorten, Jagged Alliance verlangt aber als Söldnerspiel geradezu nach einer Geldkomponente. Würde sie fehlen, wäre das eher schlimm denke ich.Also bei Jagged Alliance 2 braucht man dafür keine Kohle. Kann man ohne Probleme spielen, indem man sämtlich Ausrüstung nur erbeutet. Das Spiel ist auch so aufgebaut, dass man durch Beutemachen früher die gute Ausrüstung kriegt als durchs Kaufen.
Ok nach Jahreszahl:
...
Der Stress entsteht eigentlich immer erst dann, wenn dann irgendwelche Besserwisser rumtönen, man solle sich doch gefälligst ein anderes System suchen, wenn man es nicht dem Buchlaut nach spielen wolle. Dass gerade die 3E dank der OGL zu einer Vielzahl an unterschiedlichen Variantenregeln geführt, die nicht etwa in besser oder schlechter zu kategorisieren siind, sondern einfach nur unterschiedliche Handhabungen aufzeigen, wird dabei mal gerne vergessen.
Aber mal im Ernst - magische Gegenstände sollten was Besonderes sein - die muss man sich mit Blut, Schweiß und Tränen erkaufen.Ist bei D&D eben anders. Aber D&D muß man ja nicht spielen, z.B. weil einem die Setzungen nicht gefallen.
Ist bei D&D eben anders. Aber D&D muß man ja nicht spielen, z.B. weil einem die Setzungen nicht gefallen.
Sowas gibt's? Massenkauf von magischen Gegenständen? Echt??? (Hier fehlt irgendwie ein "geschockt" - Smiley). Wieviel Geld muss denn da an die SC verteilt werden? Die haben ja - vor allem auf höheren Stufen - auch andere Ausgaben...so 'ne Festung will schliesslich finanziert sein... ;DNaja... ab einer bestimmten Stufe ist es ganz normal, dass jeder der damit umgehen kann mindestens einen Wand of Cure Light Wounds mit dabei hat ("Heilschwaemme" wie Barbaren haben evtl. noch einen eigenen Wand damit die Gruppe auch was von den normalen abkriegt) um die Gruppe zwischen den Kaempfen wieder topfit zu kriegen.
Aber beachte, dass es sich hier um einen mit 3.X getagten Thread handelt - deswegen habe ich bisher auch noch nix geschrieben...
Ach, Gott sei Dank. Fast hätt ich mich nämlich aufgeregt.
Tu Dir keinen Zwang an...
Und WUNSCHLISTEN????????? - Mit anschließender pseudo - weihnachtlicher Geschenkverteilung? Ich glaub'es hackt...Und? Hast du ein Problem damit? Wieso? Zwingt dich jemand dazu, Wünsche deiner Spieler zu respektieren? Nein? Schade, würde dir vielleicht gut tun. >;D
Gedanken zur Plausibilität in einem hochmagischen Setting bitte hier weiterführen:
Konsequentes ("logisches") Setting für D&D (3.X) (http://tanelorn.net/index.php/topic,61131.0.html)
Der Punkt ist, D&D ist für ebensolche hochmagischen Welten ausgelegt. Insbesondere 3.X ist so gedacht, dass man wirklich an jeder Ecke magischen Krempel kaufen kann. Da brauchen wir hier einfach nicht drüber diskutieren, das IST SO. Wenn einem das nicht passt, muss man halt ein anderes System spielen.
@Sashael: Ich spiele AD&D und nicht "Wünsch Dir was"! Wenn ein SC einen bestimmten Gegenstand haben will, soll er mir sagen wie er da ranzukommen gedenkt. Dann sehen wir weiter...Und dieser Thread beschäftigt sich mit einer Designgrundlage von AD&D?
Aber mal im Ernst - magische Gegenstände sollten was Besonderes sein - die muss man sich mit Blut, Schweiß und Tränen erkaufen. Ich denke das macht auch mehr Spaß, wenn der Held sein in irgendwelchen Ruinen aus den toten Klauen eines Monsters gerissenes (und somit mit einer Geschichte verbundenes) Schwert schwingt, und nicht Austauschware aus dem Magier - Discount...
Und WUNSCHLISTEN????????? - Mit anschließender pseudo - weihnachtlicher Geschenkverteilung? Ich glaub'es hackt...
@Taschentuch: Ich meinte jetzt auch mehr Waffen und Rüstungen und so...wo lagert man es und wer bewacht es?In den Vergessenen Reichen gibt es z.B. Aurora's Reiche, die Roten Magier von Thay und viele andere Magier und Handelsorganisationen, die diesen Wirtschaftskreislauf halbwegs plausibel am Leben erhalten. Da gibt es sowohl Massenproduktion, als auch Auftragsarbeit nach Wunsch. Meines Wissens auch schon in AD&D.
Und wo hab ich nun bitte gesagt, dass jemand ein andres System spielen soll?
Wäre mir sehr neu. Verstehe also nicht, wieso du den Post an mich gerichtet hast.
Und den Stress gibt es wohl doch, wenn man den Thread so liest.. Aber evtl ist das mein empfindliches Wesen?
Ich reg mich immer etwas auf, wenn gegen das kaufsystem gewettert wird, weil:
-es extrem unfair ist, wenn man die Gegenstände findet (dann ist das pures Glück und bei der Wichtigkeit der Ausrüstung in D&D ist die Balance flöten)
-der SL viel Schindluder treiben kann, weil er hat dann die magischen Gegenstände als Karotte, die er nur dann rausrückt wenn die Spieler das machen, was er will
-das ganze Strategische Element, die beste Ausrüstung zu finden und zu kombinieren fällt weg
@Aridwulf: Ah, okay. Das hatte ich etwas anders verstanden. Wenn bei mir ein Spieler etwas braucht bekommt er's natürlich - aber er muss mir das nicht extra sagen, sondern ich sehe das im Spiel...und ich lege ihm das Teil nicht nachts auf seine Schlafdecke... Dass magische Gegenstände für die SC nützlich sein und nicht als Verkaufsobjekt dienen sollten sehe ich genauso.
@Arldwulf
Das mit den Alternativen zu magischen Gegenständen ist ja schön und gut nur bringt man damit schon wieder eine weitere Neuerung in ein System hinein, für die es nicht gemacht ist. Es wird von hochstufigen Charakteren soviel erwartet um ein Abenteuer zu bestehen, dass die sehr viele Meister aufsuchen müssen, in irgendwas baden müssen usw. Damit einher geht auch der enorme Zeitaufwand in Ingame- und Outgamezeit, denn wenn das der SL schon einbaut will ich auch als Spieler dass diese Situationen ausgespielt werden ! Wenn du mir als Meister sagen würdest ( was ich vorerst, zu deinen Gunsten, mal nicht annehme ) " DU hast dies und das gemacht und hast jetzt z.B. Giftresistenz weil du im Blut einer riesigen Spinne gebadet hast " und das Ganze dann mit diesem Satz abgehandelt wäre, würde mich das extrem frustrieren und ich würde es glaub ich so nicht akzeptieren ! Dann kann ich nämlich auch einfach den Gegenstand kaufen. Die andere Seite der Medaille ist allerdings das dieses " Ausspielen " die anderen Spieler immer untätig rumsitzen läßt ( bei einer Gruppe von 5 Mann ist das Geschmackssache ! ) und normale Gruppen mit normaler Zeit ( maximal 1 / Woche aber meistens nur 2 / Monat ) werden sich diese Spielart einfach nicht erlauben können !
Man muss halt überlegen wie viel man von welchem Mittel nimmt. Wenn an jeder Ecke die Lehrmeister zum Tragen kommen ist dies nicht besser als wenn an jeder Ecke die magishen Gegenstände herumliegen.
Gemischt ist beides aber eine gelungene Abwechslung zum jeweils anderen. Generell kann man derlei Dinge aber meiner Meinung nach ins Spiel einbauen. Um ein Beispiel zu nennen: Ich hatte eine Gruppe in einem Burgen / Turnierabenteuer in dem einer der Turnierfavoriten - ein sehr guter Reiter als NSC seine Rolle spielte. Einer der Spielercharaktere freundete sich mit ihm an und verbrachte etwas Zeit mit ihm um mehr über die Hintergründe herauszufinden und der Meisterreiter zeigte ihm ein paar Tricks während der Wochen in denen sie auf der Burg waren.
Auch ohne dass ich dies mit einem Bonus belohnt hätte wäre diese Situation ja nicht anders abgelaufen, die Spieler hätten ihre Investigationen in jedem Fall durchgeführt. Wenn man sich ein Abenteuer ansieht dann gibt es doch letztlich häufig Situationen in denen man einzelne Spieler passend zu ihrem Hintergrund belohnen kann.
Die Gruppe kommt in eine alte Bibliothek und der Magier findet ein paar Bücher? Hey, da müssen nicht zwingend die allseits beliebten Schriftrollen drin sein, da kann auch eine Abhandlung darüber enthalten sein wie man Feuerbälle heisser brennen lässt.
Der Krieger betrachtet den Wandteppich einer alten Schlacht? Dahinter könnte verborgen das magische Schwert +1 sein. Oder der Wandteppich könnte ihm selbst etwas über Schlachttaktik beibringen.
Solche Situationen kosten nicht mehr Zeit, sie tauchen ja von ganz alleine auf. Und gerade weil Spielzeit genutzt werden sollte ist es ja eine gute Idee möglichst wenig davon mit dem kaufen und verkaufen von Gegenständen zu verbringen. ;)
Jetzt nur meine Meinung - und wieso ich Feuersängers Aussage so "schlimm" nicht finde.
Dummerweise glaub ich eher, dass viele Spielleiter nur die Ausrüstung zurück schrauben, die Encounter aber lassen wie sie sind und sich dann über Schwierigkeiten etc wundern.
Und ich finde es in keiner Weise verwerflich darauf hinzuweisen, dass ein bestimmtes System eine bestimmte Grundeinstellung zu bestimmten Dingen im Spiel hat
Das ist ne gute Sache. Das Problem ist aber dabei, das es ziemlich in Beliebigkeit endet. Der Spieler kann nicht planen. Der Meister kann es missbrauchen. Sorry, wenn ich da so pessimistisch bin. Aber in ein Regelwerk würde ich das nicht so einbauen, nicht ohne ne klare Regel dazu. Die Gefahr des Missbrauchs ist IMHO viel zu hoch.
Da unterscheiden sich unsere Ansichten. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich das immer mal wieder als Unterstellung lese, es in der Praxis aber noch nie erlebt habe.Hier! Hier! Praxis erlebt! Willste Namen, Adressen, Telefonnummern? ~;D
Diskutiert ihr hier gerade ueber die Lagermoeglichkeiten von Drachenschaetzen oder habe ich da was nicht mitgekriegt?Nein, da hast du was falsch verstanden. Wir haben festgestellt, dass der bei einem Drachen laut liste zu findende Schatz nie ausreicht, um für den Drachen ein adequates Drachenhortbett zu bieten. Selbst wenn wir die Münzen nebeneinander flach auf den Boden legen und nur Kupfer benutzen, reicht es immer noch nicht.
Schonmal darueber nachgedacht, dass eine Hoehle auch nach unten Platz haben kann? (der Drache also auf einem mehrere Meter tiefem "Bett" an Muenzen liegen kann - falls er denn unbedingt im direkten Kontakt zu seinem Schatz sein will)
Na, offensichtlich graben die Zwerge ständig neues Gold aus, mit dem sie sich dann nichts kaufen, weil sie viel zu geizig dafür sind. Die Zwerge werden von Orks überfallen, die das Gold mitnehmen. Im nächsten Wald werden die dann von den Elfen abgemurkst werden und die Elfen werfen das Gold dann aus dem Wald, weil sie nicht damit anfangen können. Dann kommen die Menschen, sammeln es auf geben es den Drachen, damit diese nicht ihre Prinzessinen und andere Quasi-Jungfrauen fressen.
Die Drachen absorbieren das Zeug, scheißen alle hundert Jahre in irgend eine Felsspalte, wo die Drachenkacke eine chemische Reaktion mit dem Sauerstoff eingeht und zu Gold wird. Dann kommen die Zwerge, bauen eine Festung über die Felsspalte, graben das Gold ab und bunkern es. Dann kommen wieder die Orks... das ist ein funktionierender Wirtschaftskreislauf.
Darum soll jetzt jeder 10 Seiten Thread durcharbeiten?
Hm,...
Die 3X-Spielerschaft dürfte inzwischen ein wenig zusammengeschrumpft sein, oder irre ich mich da ganz grundlegend?Weniger Ja, aber durchaus noch vorhanden.
Auch E6 als fortgeschrittene Variante ist hier durchaus gut geeignet, soweit ich das beurteilen kann.Da kann man aber auch wirklich anderer Meinung sein.
Die 3.X Spielerschaft dürfte tatsächlich mittlerweile extrem klein sein
Da kann man aber auch wirklich anderer Meinung sein.Erläuterst Du mir, warum Gruppen, die Low Magic/Low Power spielen wollen, nicht auf E6 zurückgreifen sollten?
"Low Magic" ist für mich neben massiv runtergesetztem/nicht existenten WBL wohl der größte Red Flag, den es in 3.5 geben kann. Meiner Erfahrung nach mögen das gerade die SL, die einen Hang zum Controlfreak und railroading haben, da die Optionen der Spieler hier massiv eingegrenzt werden.
Für "Low Magic"/"Low Power" gibt es genügend andere Systeme, die weitaus geeigneter sind und bei denen man nicht mit angezogener Handbremse fahren muss.
Erläuterst Du mir, warum Gruppen, die Low Magic/Low Power spielen wollen, nicht auf E6 zurückgreifen sollten?Wenn du das willst, mach dazu einen neuen Thread auf, denn das wird eine größere Diskussion werden.
"Low Magic" ist für mich neben massiv runtergesetztem/nicht existenten WBL wohl der größte Red Flag, den es in 3.5 geben kann. Meiner Erfahrung nach mögen das gerade die SL, die einen Hang zum Controlfreak und railroading haben, da die Optionen der Spieler hier massiv eingegrenzt werden.Najo, so wild sehe ich das nicht.
Für "Low Magic"/"Low Power" gibt es genügend andere Systeme, die weitaus geeigneter sind und bei denen man nicht mit angezogener Handbremse fahren muss.
Wenn Magier also mal 10% oder so weniger an Ausrüstung haben, ist das m.E.(!) völlig in Ordnung.
Es bleibt aber das Problem das Eigentum übertragbar ist und es zumindest eines GruppenKonsens bedarf das verstorbene SC nicht geplündert werden dürfen.Dürfen sie bei mir. Warum auch nicht?
Es bleibt aber das Problem das Eigentum übertragbar ist und es zumindest eines GruppenKonsens bedarf das verstorbene SC nicht geplündert werden dürfen. Ich bin mir nicht sicher wie das bei anderen SL läuft aber bei mir gibt es recht wenige aber dafür halt auch sehr schwere Kämpfe. Die Sterblichkeit ist daher ein fach hoch. Aus meiner 5 köpfigen Gruppe die inzwischen Stufe 13 erreicht hat gibt es nur noch einen Originalcharakter.
Das bedeutet aber auch das es in der Gruppe einen WBL von ca. 1 Mio anstatt 700 T gibt und für 300T kann man schon einige interessante Dinge kaufen.
@Feuersänger:Wenn man das ploetzlich macht, ja.
Ich sehe, gelinde gesagt, den Widerspruch hier nicht.
Wenn man jetzt mal wirklich alles was man findet mit 50% Abzug verkauft, dann hinkt man an der Stelle dem WBL um 50% hinterher.
Das verstehe ich nicht. Wieso resst ihr die Dahingeschiedenen nicht einfach? Die Kosten für den Ress können ja durch Verkauf einzelner Ausrüstungsteile des temporär Verblichenen beglichen werden. Spielst du mit so harten Bandagen, dass immer gleich die Seelen zerstört werden?
Ist von den Spielern nicht gewollt (das raisen). Epischer Kampf und das Opfer ist so gewollt (der Tot wird zelebriert) bzw. ich habe einen Spieler der extrem gern mal was neues ausprobiert und wenn ihm das Spaß macht, warum nicht. Wobei der letzte Überlebende der ursprünglichen Gruppe sich zwei mal ressen hat lassen.
Ich würde sogar sagen das ich besonders friedfertig als SL bin, allerdings würfel ich offen und Gegner nutzen alle Fertigkeiten und sind gnadenlos.