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Pen & Paper - Spielsysteme => Weitere Pen & Paper Systeme => Thema gestartet von: ErikErikson am 20.09.2010 | 16:59

Titel: Starter-Indie
Beitrag von: ErikErikson am 20.09.2010 | 16:59
Was wäre denn ein gutes Indie, wen man bisher nur klassische Sachen, speziell DSA gespielt hat? Also was zum reinkommen, aber nix zu abschreckendes oder kompliziertes, am besten uach kostenlos erhältlich.

Ich muss sagen, ich würde gern mal was neues ausprobieren, muss aber natürlich meine Spieler überzeugen, die klassisches Spiel (DSA) gewohnt sind.
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Pyromancer am 20.09.2010 | 17:06
Ich hätte ja "Dogs in the Vineyard" empfohlen, aber der Western-Anstrich ist meiner Erfahrung nach definitiv abschreckend für viele Spieler.
Es hätte halt den Vorteil, dass es den Spielleiter an die Hand nimmt und Schritt für Schritt sagt, wie man das Dingens leitet, wie man "Abenteuer" vorbereitet, wie man die Spieler bei der Charaktererstellung unterstützt, was man während des Spieles macht etc. Da gibt es sogar schöne Checklisten mit den Aufgaben der Spieler und Spielleiter, wo man während des Spiels nachschauen kann. Und für DSA-Erprobte ist es auch nicht zu kompliziert.
Aber die Western-Mormonen-"religiose Fanatiker"-Thematik... das ist halt speziell.
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Joerg.D am 20.09.2010 | 17:12
Ich würde PTA empfehlen, weil es durch seine Struktur und die hervorragenden Erklärungen zum Aufbau einer Serie einfach gut ist um den Spielern zu zeigen, wieso Spiel auch anders sein kann.
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Funktionalist am 20.09.2010 | 17:13
Ich hatte eine sehr gute Erfahrung mit SOrcerer, was aber auch an ELgor, der Rollschuhhunds hervorragender Spielleitung gelegen haben könnte...
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Pyromancer am 20.09.2010 | 18:13
Ich würde PTA empfehlen, weil es durch seine Struktur und die hervorragenden Erklärungen zum Aufbau einer Serie einfach gut ist um den Spielern zu zeigen, wieso Spiel auch anders sein kann.

Ohne Anleitung ist PTA extrem schwer zu spielen. Wir haben damals gespielt, ohne dass jemand das Spiel schonmal in Aktion gesehen hatte (also nur nach Buch und nach einigen diaries hier), und wir haben so ca. 3 Abende gebraucht, bis wir ein halbwegs laufendes Spiel zusammenbekommen haben. Gut, drei Abende Frust sollte ein DSA-Spieler abkönnen...  >;D

Und Sorcerer ist nach allem, was ich davon gehört habe, in dieser Hinsicht noch schlimmer.

Polaris ging, da hatten wir's immerhin am Ende einer Monster-Session halbwegs drauf. Und DitV lief von Anfang an ziemlich gut - deshalb meine Empfehlung!
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Joerg.D am 20.09.2010 | 18:16
Na dann gibt man den Leuten das PTA Zapped von Vash the Stampede und sie haben bestimmt keine Probleme mehr, auch wenn ich der Meinung bin, dass schon das Original sehr gut ist und man mit ihm prima spielen kann.

Aber ich bin vielleicht auch nicht der beste Maßstab, was Regeln verstehen angeht.
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Mentor am 20.09.2010 | 18:20
Was längeres? Spirit of the Century (Fate) vielleicht? Oder eines der Retro DnDs?
Was mittelfristiges? Space Pirates vielleicht?
Was Oneshotiges? NIP'AJIN vielleicht?

Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: ErikErikson am 20.09.2010 | 18:20
Neues Setting und neue Regeln, das wird nix. Nach näherer Überlegung wäre es am besten, man könnte ersteinmal die DSA Welt damit spielen. Oder generische Fantasywelt. Das ist zwar nicht was ich will, aber kleine Schritte, kleine Schritte...

Es ist eigentlich am wichtigsten, das die Spieler mit PE und ähnlichem in Kontakt kommen, in einfachen, verständlichen Regeln. Wäre natürlich toll, wenn man mit dem System dann auch später weiterspielen könnte.

Vom Setting her würde mir was in Richtung Wushu gefallen, etwas ausgeflippteres, oder einfach normale Realwelt. Das ist aber auch stark von den Spielern abhängig.
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Pyromancer am 20.09.2010 | 18:30
Na dann gibt man den Leuten das PTA Zapped von Vash the Stampede und sie haben bestimmt keine Probleme mehr, auch wenn ich der Meinung bin, dass schon das Original sehr gut ist und man mit ihm prima spielen kann.
Gibt's da einen Link dazu?

Zitat
Aber ich bin vielleicht auch nicht der beste Maßstab, was Regeln verstehen angeht.

Die Regeln sind ja nicht schwer zu verstehen. Aber nur, weil man die Regeln versteht heißt das nicht, dass man das Spiel (gut) spielen kann. Man schaue nur an, wie stark das Tanelorn-PTA (wie es z.B seit Jahren auf den Treffen gespielt wird) vom ursprünglichen Regeltext abgedriftet ist.

Neues Setting und neue Regeln, das wird nix. Nach näherer Überlegung wäre es am besten, man könnte ersteinmal die DSA Welt damit spielen. Das ist zwar nicht was ich will, aber kleine Schritte, kleine Schritte...

Ich rate zum Gegenteil: Starte einen klar definierten, zeitlich begrenzten Versuch, am besten einen One-Shot mit etwas völlig anderem, wo aber klar ist, dass hinterher wieder "normal" weitergespielt wird. Zwei Abende "Don't Rest Your Head" oder vier Sessions "The Mountain Witch" lassen sich einer eingerosteten 1-System-Gruppe leichter verkaufen als irgendwelche Konzepte durch die Hintertür, wo die Spieler gleich misstrauisch werden, was "der Scheiß" denn in ihrem Aventurien soll ("Wie, ich soll hier im Wirtshaus eine Szene framen? W.T.F.?").
Wenn ihnen Konzepte daraus gefallen: Gut! Wenn nicht, dann eben nicht.
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: ErikErikson am 20.09.2010 | 18:33
Ich rate zum Gegenteil: Starte einen klar definierten, zeitlich begrenzten Versuch, am besten einen One-Shot mit etwas völlig anderem, wo aber klar ist, dass hinterher wieder "normal" weitergespielt wird. Zwei Abende "Don't Rest Your Head" oder vier Sessions "The Mountain Witch" lassen sich einer eingerosteten 1-System-Gruppe leichter verkaufen als irgendwelche Konzepte durch die Hintertür, wo die Spieler gleich misstrauisch werden, was "der Scheiß" denn in ihrem Aventurien soll ("Wie, ich soll hier im Wirtshaus eine Szene framen? W.T.F.?").
Wenn ihnen Konzepte daraus gefallen: Gut! Wenn nicht, dann eben nicht.

Überzeugt. Das ist besser.
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Horatio am 20.09.2010 | 19:22
Western City wäre da meine erste Wahl,
(muss man nicht mit Western Hintergrund spielen; einfach eine Welt wählen die jeder kennt oder was aus den Challenges verwenden :); Nightly Impala hat mir bspw. da gut für gefallen^^)
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Boni am 20.09.2010 | 19:28
InSpectres ist vielleicht auch eine Möglichkeit. Hier und da ist es noch recht "klassisch", verteilt aber die Erzählrechte über die Würfel.

Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: jcorporation am 20.09.2010 | 19:30
Es ist eigentlich am wichtigsten, das die Spieler mit PE und ähnlichem in Kontakt kommen, in einfachen, verständlichen Regeln. Wäre natürlich toll, wenn man mit dem System dann auch später weiterspielen könnte.

Vom Setting her würde mir was in Richtung Wushu gefallen, etwas ausgeflippteres, oder einfach normale Realwelt. Das ist aber auch stark von den Spielern abhängig.
SpacePirates würde passen, es ist klein, bietet PE, eine ausgeflippte Welt und ist kostenlos erhältlich und es gibt fürs ganz schnelle probieren auch ein Quickstart. Alles zu finden unter http://spacepirates.jcgames.de
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Tele-Chinese am 20.09.2010 | 19:33
Inspectres und Dogs in the Vineyard sind wohl die Indies die auch mit unerfahrenen Leuten funktionieren. Für PTA brauchst du eine unheimlich gute, aufgeschlossen Spielgruppe. PTA macht meiner Meinung nach eher Sinn mit jemandem der es schonmal gespielt hat. Wenns beu PTA nicht fluppt, dann ist as ganze Indie-Ding für viele versaut.
Dogs ist einfach ne Maschine. Du schmeißt sie an, es macht dass was es soll und es sprich viellecht auch eher klassisch geprägte Spieler an. Es kommt im Gewand von nicht zuviel PE, aber durch die Konsequenzen die die Spieler aufgrund ihrer Taten erfahren dürfen, gehts schnell ziemlich gut ab. Aber Western ist nicht jedermann Geschmack. Besonders nicht Mormomen-Western.

Trotzdem ist DitV sehr schön!
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Lord Verminaard am 20.09.2010 | 19:33
Meiner Erfahrung nach ist es eine schlechte Idee, seine Spieler, die eigentlich gerne das "Stammsystem" weiter spielen würden, zu irgendwelchen Indies zu shanghaien, von denen man selbst noch keine Ahnung hat. Dann kann man nämlich nicht in Ruhe und stressfrei das neue Spielkonzept ausprobieren und erlernen, was nun mal länger als eine Sitzung dauert, wenn man es "vom Papier" probiert. Sondern man steht unter dem Erfolgsdruck, dass es gleich in der ersten Sitzung zünden muss, damit die Spieler bei Laune bleiben. Statt selber auch mal die Stirn zu runzeln, wenn einem was Spanisch vorkommt, muss man das Spiel den Spielern gegenüber in Schutz nehmen und versuchen, es ihnen zu verkaufen. Ich war damals damit überfordert und es ging gründlich in die Hose.

Was mein Vorschlag wäre: Spiel erstmal ein paar Indies mit Leuten, die sich damit schon auskennen. Inzwischen ist das auf jeder größeren Con möglich, oder natürlich auch auf großen oder kleinen Tanelorn-Treffen. Dann kannst du immer noch entscheiden, ob du deine Runde damit überfallen willst, aber wenn du es tust, hast du wenigstens schon etwas Erfahrung und weißt schon, wie der Hase läuft.

PtA oder WC sind sicherlich gute Empfehlungen, da sie relativ leicht zu lernen und zu verstehen sind und sich so radikal von herkömmlichem Rollenspiel unterscheiden, dass man sich eigentlich auch nicht durch "alte Gewohnheiten" durcheinander bringen lässt.
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Vash the stampede am 20.09.2010 | 19:35
Gibt's da einen Link dazu?

Nein, weil es ein Fan-Projekt von mir ist. Es ist die übersetzte Regelzusammenfassung von PtA. Es wurde nie abgesegnet und deswegen auch inoffiziell. ;)
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: First Orko am 21.09.2010 | 13:33
Das erste Indie-System, mit dem ich als Spieler auf einer Con in Kontakt gekommen bin, war "The Shadows of Yesterday" - allerdings noch mit den Originalregeln, diese "Solar System" Modifikation hab ich nie richtig weiterverfolgt.
Mich hat sowohl das Setting als auch der Regelmechanismus sehr schnell angesprochen, was aber wohl auch an Harald als SL lag, der das echt gut rübergebracht hat. Ich finde es geeignet, weil die Basis halt ne gut zugängliche Fantasywelt ist und die Regeln einfach genug, um schnell reinzukommen aber nicht zu abstrakt für jemanden, der eher traditionelle Systeme gewohnt ist. Mir hats die Augen geöffnet für diese große "Welt" der Indie-Systeme ;)

@Pyromancer: Der Link würde mich aber auch mal interessieren. Unter "PtA Zipped" hab ich jetzt nix gefunden...
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Vash the stampede am 21.09.2010 | 13:36
...
@Pyromancer: Der Link würde mich aber auch mal interessieren. Unter "PtA Zipped" hab ich jetzt nix gefunden...

Danke das du meine Antwort zum Thema Link zu PtA Zapped gelesen hast. 8]
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Pyromancer am 21.09.2010 | 13:45
Inspectres ist wohl tatsächlich das zugänglichste unkonventionelle, PE-lastige Rollenspiel. Natürlich gibt es auch da Anfangshürden (Spieler: "Wie soll ich denn etwas erzählen, das die Story voranbringt, wenn ich gar nicht weiß, was dahintersteckt? Äh was, du als SL weißt das auch nicht?"). Danach flutscht es aber. Und mit "Ghostbusters - das Rollenspiel" lassen sich auch mehr Leute ködern als mit "religiös verbrähmter Pseudo-Western".

Mit Charaktererschaffung, Regelerklärung und ein bisschen gemeinsamem Hintergrund-Erschaffen incl. Hauptquartier-Bau kann man so nach ca. einer, anderthalb Stunden mit dem "richtigen" Spielen anfangen und bringt dann auch noch ein kleines Abenteuer durch, bevor der Abend rum ist.

Leider ist die deutsche Version vergriffen und ziemlich schwer aufzutreiben.
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: ErikErikson am 21.09.2010 | 13:49
Inspectres klingt gut.
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Pyromancer am 21.09.2010 | 13:51
Ach so, zur Klarstellung: Die anderthalb Stunden, bevor es losgeht, bezog sich auf die Gruppe, wenn der SL das Regelbüchlein gelesen und verstanden hat. Sehr dick ist es aber nicht. ;)
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Joerg.D am 21.09.2010 | 14:08
Inspectres ist aber leider Out of Print.


Die Deutsche Version kann man mit Glück mal auf Veranstaltungen wie der RPC finden und dann damit arbeiten, aber sonst könnte es hackelig werden.


Was mich auch noch interessiert:

Was willst Du denn speziell von den Indies für die Gruppe. Die verschiedenen Spiele haben absolut unterschiedliche Schwerpunkte und Arbeitsweisen. Wenn du den Wunsch nach dem Spielstil etwas präziesieren könntest, dann könnte ich eventuell etwas anders vorschlagen.

Ich nehme jetzt mal Sachen die auf Deutsch verfügbar sind und die ich dem Indi Sektor zuordne:

Barbaren
Inspectors
The Shadow of Yesterday (TSoY)
Solar System
Western City

Noch ein paar Perlen die man hier am Board kostenlos bekommen kann sind:

Randpatrolie
Ego

Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Horatio am 21.09.2010 | 14:15
Hm.. also wir hatten ne Runde Inspectres mit 50:50 (Indiespieler : Nichtindiespieler) und auch wenn es Spaß gemacht hat, war es doch chaotisch und sehr "szenisch" (ich wollte mir immer mal das Regelwerk schnappen und nachlesen, was Sorenson so meint, wie man das Spiel spielen soll^^). Insofern wäre es nicht meine erste Wahl wenn ich Leute an Indie-Spielen heranführen wollte; einen lustigen Abend gibts aber bestimmt :).

Vielleicht können auch die Leute die mehr Erfahrung mit dem Spiel haben mir und EE ein paar Tips geben worauf man achten soll / muss :).
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Yehodan ben Dracon am 21.09.2010 | 14:16
Jemand schon Barbarians of Lemuria genannt? Oder ist das nicht Indie?
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Enkidi Li Halan (N.A.) am 21.09.2010 | 14:26
Ich würde für Leute, die noch nie szenisch oder frei erzählend gespielt haben Spiele vorschlagen, die eine ganz klar äußere Struktur haben, an der man sich entlanghangeln kann. Dogs wurde schon genannt, auch seine 'Mängel'. Locker-flockig-lustig ist z.B. die Schabe. Western City nimmt auch Einsteiger super an die Hand und ist klar strukturiert.
PTA würde ich einem Anfänger nie im Leben empfehlen, dann noch eher Fiasco (weil es sehr klar strukturiert ist, es erfordert aber von den Spielern auch schon sehr viel Einsatz im Bezug auf freies Erzählen))

Mein Tipp: nimm dir ein Indie, in dem es auch einen SL gibt, dessen Position du einnehmen kannst. Das ist ein vertrautes Element für Spieler, die eher 'klassisches' spielen gewohnt sind.
Dann überlege dir, welches Genre du möchtest. Indies sind sehr oft sehr fokusssiert, es lohnt sich also, sich darüber Gedanken zu machen - dann kann man auch genau das Spiel empfehlen, das passen würde. Darf es lustig sein? Barbaren, Inspectres oder die Schabe. Fantasy, gerne auch mit noch etwas crunch? The Shadow of Yesterday. Moderneres Setting, von der Thematik klassisch-investigativ, aber indie-mäßige Spielmechanismen? Cold City. Und so weiter.
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Captain am 21.09.2010 | 14:54
Wushu könnte noch recht brauchbar sein. Die Open Reloaded Fassung gibts für lau und auf Deutsch. Tipps und Hinweise hier im Tanelorn. Setting kannst du frei aussuchen (Wushu bringt kein Standard-Setting mit). Das System treibt die Spieler dazu frei zu beschreiben mit vielen Details.

Im Gegenzug muß man aber irgendwie akzeptieren können, daß Spiele damit die Neigung bekommen, recht aufgedreht zu werden. Außerdem sind viele Regeln sehr frei (und damit vage) gehalten. Es ist also für den Anfang sehr ratsam bei den Grundlagenregeln zu bleiben (keine Optionalregeln) und sich an die Schnellstart-Empfehlung zu halten (auch wenn man mehr damit vorhat) bis man etwas Erfahrung mit der Abstimmung zwischen erzählerischer Wahrheit und Gnadenstoß gesammelt hat.
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: oxytocin am 14.11.2010 | 13:00
Wie wäre es denn mit "The Pool" und der so lieb gewonnenen DSA-Welt als Setting. Einfach Regeln, kostenlos, deutsche Übersetzung vorhanden, ein Spielleiter der das ganze im Rahmen hält ist dabei aber die Spieler haben genug mit zu bestimmen...

http://www.caleidos.de/data/pool.pdf (Deutsche Übersetzung)
http://www.randomordercreations.com/rpg.htm (Offizielle Seite)
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Funktionalist am 14.11.2010 | 13:21
Wichtig:
(edit: viele )Indiespiele (edit: vor Allem die spielleiterlosen) sind (oh Wunder! edit: in besonderem Maße) von den Spielern abhängig und verlangen mehr Engagement als normale Rollenspiele, denn es gibt kein berieseln lassen. Jeder muss Inhalt bringen.
Beispiel:
Western City kann zünden, dann ist es saugeil. Ich hatte aber auch RUnden, an dene etwas anderes rausgekommen ist, als jeder erwartet hat und von denen ein paar Leute enttäuscht waren und einige andere begeistert.
40% (2/5) meiner Runden waren anders als ich sie erwartet habe und 60% waren der absolute Oberhammer. Vier Stunden gezockt, Story für vier normale Abende durchgezogen und ne spannende Geschichte ersponnen. Das war die zwei anderen Abende allemal wert.
(Obwohl der Vampireversuch, bei dem wir am Ende mit einem Halbkettenfahrzeug und einem Kofferraum voller Koks vor einer Nazibande auf Motorrädern in die Glaslobby des Bellagio gebrettert sind und einen Pulk Studentinnen eingepudert haben, auch gar nicht soo schlecht wahr. Ganz zu schweigen von der Szene, in der der Bösewicht und Wyatt Earp höchstperönlich mit sienem GhoulGaul im Glasaufzug fuhren und die Fahrstuhlmusik daherdudelte, bis die Verfolgung dann im 13. Stock fortgesetzt wurde... Es war etwas pulpiger, als ich gedacht habe und im Nachhinein weiß ich nicht, warum ich nicht einfach mitgemacht habe.)
Die Szenen waren einfach zu geil....
Die anderen Male gab es waschechte Italowestern mit persönlichem Rachefeldzug, sich emanzipierenden Salonmädchen, besoffenen Priestern, die eine Gerichtsverhandlung per Faust zum Abschluss bringen und einer außerrechtlichen Hinrichtung im Sonnenuntergang...

Das heißt, wenn es nicht zündet, sollte man dem Spiel nochmal eine Chance geben. Bis die Prinzipien sitzen dauert das ein wenig und man sollte sich nicht so auf ein Erlebnis im Vornehinein festnageln, da alle ein Mitspracherecht haben und so auch etwas anderes herauskommen kann.

Western City ist auf jeden Fall eine Erfahrung und lohnt sich.
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Zornhau am 14.11.2010 | 15:34
Wichtig:
Indiespiele sind (oh Wunder!) von den Spielern abhängig und verlangen ... Engagement ..., denn es gibt kein berieseln lassen. Jeder muss Inhalt bringen.
Und das ist KEIN UNTERSCHIED zu so ziemlich JEDEM ANDEREN Rollenspiel!

Ob Indie-Spiele nun "mehr" Engagement verlangen? - Kann ich so nicht bestätigen.

Meiner Erfahrung nach funktioniert KEINE Rollenspielrunde, ohne daß JEDER Spieler sich mit Engagement ins Spiel reinhängt und "Inhalt bringt".

Ich halte die Vorstellung von "Berieselungsrunden" als einer oder gar DER Form, in welcher "Normalrollenspiel" als Abgrenzung zu "Indie-Rollenspielen" stattfände, für eine völlig IRRIGE und geradezu absichtlich geschürte FEHLAUFFASSUNG.

Hier soll - wieder einmal - von "Besserrollenspielen", den Indie-Games, gegenüber den "Schlechter-Rollenspielen", dem gesamten Rest aller Rollenspielprodukte, die nicht in Autorenhand publiziert wurden, gesprochen werden. - Wer Indie-Games spielt ist einfach der engagierte BESSERSPIELER? - NEIN!

Warum eigentlich immer diese BESSERSPIELER-Tour?

Für mich sieht das immer nach einem Elite-Denken der unangenehmen Art aus. - Haben das denn "die Indie-Spieler" nötig?
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Funktionalist am 14.11.2010 | 15:50
Berieselungsrunden sind mit WC einfach nicht möglich.
Ich weiß jetzt nicht, wo das Besserspielen sein soll?


Ansonsten stimme ich dir voll und ganz zu! Runden mit engagierten Spielern auch mir mehr Spaß. Aber es gibt genug Spieler, die man als SL ziehen/erstmal anspielen muss, bis sie anspringen oder die mal einen schlechten Tag haben und sich einfach nur berieseln lassen wollen.
Für letztere Situation sind spielleiterlose Spiele (oder besser Spiele mit wechselnder/ aufgeteilter Spielleitung) ungeeignet, wenn die Spieler auf einer Konsumentenhaltung beharren.

 

Deine Unterstellungen kannst du stecken lassen. Niemand hat hier das:
"Berieselungsrunden" als einer oder gar DER Form, in welcher "Normalrollenspiel" als Abgrenzung zu "Indie-Rollenspielen" stattfände,

noch den Mist hier:
Zitat
Hier soll - wieder einmal - von "Besserrollenspielen", den Indie-Games, gegenüber den "Schlechter-Rollenspielen", dem gesamten Rest aller Rollenspielprodukte, die nicht in Autorenhand publiziert wurden, gesprochen werden. - Wer Indie-Games spielt ist einfach der engagierte BESSERSPIELER?
oder gar
Zitat
Elite-Denken der unangenehmen Art aus.
geschrieben.

Buh,
Alex


Edit:
Warum eigentlich immer diese BESSERSPIELER-Tour?
Weil ich schreibe, was mir Spaß macht und auch schreibe, was mir keinen Spaß macht. Und Spiele mit mehr vom ersteren und weniger vom zweiteren sind einfach besser (für mich). Wo ist das Problem?
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Enkidi Li Halan (N.A.) am 14.11.2010 | 20:57
Immer schön geschmeidig bleiben, Zornhau. Niemand hat gesagt, dass Indies bessere oder schlechtere Rollenspiele sind, als andere ;)

Und ich kenne auch Indies, bei denen man sich berieseln lassen kann. WC gehört da aber sicher nicht dazu, da gebe ich Alex recht.
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Zornhau am 15.11.2010 | 00:52
Ansonsten stimme ich dir voll und ganz zu! Runden mit engagierten Spielern auch mir mehr Spaß. Aber es gibt genug Spieler, die man als SL ziehen/erstmal anspielen muss, bis sie anspringen oder die mal einen schlechten Tag haben und sich einfach nur berieseln lassen wollen.
Für letztere Situation sind spielleiterlose Spiele (oder besser Spiele mit wechselnder/ aufgeteilter Spielleitung) ungeeignet, wenn die Spieler auf einer Konsumentenhaltung beharren.
Ich schrieb meinen oben von Dir zitierten Beitrag ja auf Basis des von Dir ursprünglich verfaßten Beitrags.

Und dort stand:
Zitat
Indiespiele sind (oh Wunder!) von den Spielern abhängig und verlangen mehr Engagement als normale Rollenspiele, denn es gibt kein berieseln lassen. Jeder muss Inhalt bringen.

Das ist so zu verstehen, daß damit ALLE oder zumindest DIE MEISTEN Indie-Spiele gemeint sind.

Nun schränkst Du den "Berieselungs-Vorwurf" gegenüber normalen Rollenspielern, die - wie Du ja SELBST als NORM aufgeführt hast normale Rollenspiele spielen, ein.

NATÜRLICH braucht man beim Spielen von "spielleiterlosen" Spielen anders interessierte Spieler. Und zwar, weil solche Spiele nämlich NICHT "spielleiterlos" sind, sondern - ganz im Gegenteil! - so gestaltet sind, daß letztlich ALLE SPIELENDEN dort als SPIELLEITER aktiv werden müssen.

Somit braucht man nicht etwa "mehr Engagement" von Spielern "spielleiterloser" (Indie-)Spiele, sondern einfach ANDERE ARTEN von Spielern, ANDERS INTERESSIERTE Spieler, Spieler, die halt auch selbst Aufgaben und Gestaltungsspielräume eines Spielleiters übernehmen wollen und auch können.

Hier einfach pauschal von einem MEHR an Engagement bei Spielern von Indie-Spielen zu sprechen, ist gleichbedeutend damit den Spielern von "nicht-independent produzierten" Spielen WENIG Engagement vorzuwerfen.

Und ein VORWURF ist es nun einmal, der auch im inzwischen von Dir überarbeiteten Beitrag drinsteckt!

Das ist KEINE "Unterstellung", sondern das ist EXAKT das, was Du geschrieben hast.

Spieler, die normale Rollenspiele spielen, zeigen WENIGER Engagement, sondern lassen sich berieseln.

Wenn das kein VORWURF ist, der "Besserspieler" (die mit MEHR Engagement, die Indie-Spiele spielen) von "Schlechterspielern" (die mit WENIGER Engagement, die normale Rollenspiele spielen) unterscheidet, was ist dann?

Ich empfand diesen die Spieler von normalen Rollenspielen GLOBAL herabsetzenden Vergleich als eine ausgesprochen ARROGANTE ELITE-SPIELER-Äußerung.

Und diese steht so immer noch in Deinem Beitrag - das ist unabhängig davon, daß Du vornehmlich "spielleiterlose" Spiele hier ansprichst.



Ich spiele selbst eine ganze Menge Indie-Spiele. Manche haben eine ganz klassische Aufgabenverteilung, wie man sie in jedem "nicht-independent produzierten" Spiel finden kann. Andere haben Aufgaben des Spielleiters teilweise oder ganz auf die Spieler verlagert.

Ich konnte bislang NICHT feststellen, daß sich DitV, HeroQuest, 3:16 oder andere Indie-Spiele irgendwie nur mit "mehr Engagement" seitens der Spieler spielen lassen als Deadlands, RuneQuest, Necropolis.

Ich bin der Meinung, daß man das gesamte Thema "Spieler-Engagement" VÖLLIG von der Art der Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Spielen (Indie oder nicht) SEPARIEREN sollte.

Es ist bei einem Spiel, welches als Independent entstanden ist, eben NICHT "in die Wiege gelegt", daß sich nur "Elite-Spieler" mit diesem befassen werden oder gar nur "Elite-Spieler" es spielen können!

Und was ist mit den Spielen, die von Indie den Schritt zu "nicht mehr ganz so Indie"-Vermarktung gegangen sind? Beispiele? HeroQuest und Western City. HQ ist aus der Forge rausgekickt worden, weil angeblich nicht mehr "indie" genug für L. Ron H.. nein, für Ron Edwards, der andere Ron eben. Und Western City ist bei PG erschienen. Ist das noch "indie"? Ist es noch TRVE genug?

An ein Indie-Spiel geht man ganz normal wie an ein beliebiges anderes Spiel heran. Man lernt die Regeln und sucht sich Spieler, die sich für Thema und/oder Regeln begeistern können, und dann spielt man es. Ganz normal.

Und mit NORMALEM Engagement, wie eben in jeder NORMALEN Spielrunde - egal ob Brettspiel, Kartenspiel oder Rollenspiel.

Ein MEHR an Engagement, welches einen Indie-Spieler von einem normalen Rollenspieler irgendwie "abhebt", ist zum Spielen von Indie-Spielen KEINE Voraussetzung.

Anders mit den spezifischen THEMEN und manchen spezifischen AUFGABENVERTEILUNGEN bei manchen Indie-Spielen.

So ist z.B. das thematisch sehr ENGE vieler "One-Trick-Pony"-Indie-Spiele nicht wirklich "massentauglich", eben WEIL je eine bewußt ENGE Thematik gewählt wurde.

So eng wie man bei z.B. 3:16 in ein wirklich starres Themenkorsett gesetzt wird, spielt man bei vielen anderen Rollenspielen, die thematisch breiter liegen (sowohl Indie-Spiele wie "normale Rollenspiele") eben nicht. Damit müssen also die 3:16-Spieler klarkommen. - Das hat mit dem Engagement der Spieler NICHTS zu tun! Hier geht es nur um die thematischen INTERESSEN. Aber das ist bei 3:16 kein Unterschied zu z.B. Shadowrun. Wer vercyberter Near-Future-EDO-Fantasy thematisch nicht viel abgewinnen kann, der spielt das halt nicht oder nicht gerne. Und das hat, wie gesagt, NICHTS mit "weniger Engagement" der "Normalrollenspieler" zu tun.

Ähnlich bei Spielen, in denen die Spieler Gestaltungsmöglichkeiten bekommen und nutzen SOLLEN, die in normalen Rollenspielen dem Spielleiter vorbehalten sind. Hier müssen sich die Spieler nur für solche regeltechnischen Elemente interessieren und für die Übernahme von Spielleiter-Gestaltungsmöglichkeiten und Spielleiter-Verantwortung begeistern können. - Wenn diese andere Art der Aufgabenverteilung den Spielern nicht liegt, dann sind sie nicht zwangsweise automatisch "weniger engagiert", sondern sie wollen vielleicht nicht die NACHTEILE, die solch eine Übertragung von Spielleiter-Verantwortung an Spieler hat, für ihr Spiel in Kauf nehmen. - Und das hat NICHTS mit "weniger Engagement" zu tun!

Vielleicht ist jetzt klarer geworden, warum mir bei dem (leider wirklich herabsetzenden) Vergleich von Indie-Spieler und "normalem Rollenspieler" über das Engagement der Hut hochgegangen ist?
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: carthoz am 15.11.2010 | 01:18
Auf deinen ganzen Rechtfertigungsschmonsens geh ich an dieser Stelle mal nicht ein, empfehle dir aber dringend, nicht ständig irgendwo Angriffe zu vermuten, wo keine sind.

Ich konnte bislang NICHT feststellen, daß sich DitV, HeroQuest, 3:16 oder andere Indie-Spiele irgendwie nur mit "mehr Engagement" seitens der Spieler spielen lassen als Deadlands, RuneQuest, Necropolis.
Nein, aber sie spielen sich deutlich anders, und wenn man als Minimum das "auf andere Spielkonzepte einlassen" herbeizieht, ist diese Schwelle durchaus häufiger bei Indies gegeben als bei "klassischen" Spielen. Das hat durchaus auch etwas mit Engagement zu tun - natürlich gibt es das auch im klassischen Bereich (also das Einlassen-Müssen auf neue Regeln und Settings), aber der Unterschied zwischen klassischen System ist nicht derartig groß wie z.B. der Sprung von DSA zu 3:16 oder von WoD zu DitV o.ä.
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Enkidi Li Halan (N.A.) am 15.11.2010 | 07:36
Und jetzt alle back to topic, please.
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Steffen am 15.11.2010 | 08:59
Als Indie-Spiele würde ich empfehlen: Fiasco.
Warum? Es ist spielleiterlos, inspiriert durch ein Setup ohne Charakterbögen und eine Konflikt-Lösung ohne Zufallsgeneratoren. Damit unterscheidet es sich von so ziemlich allen klassischen Rollenspielen, so dass traditionelle Rollenspieler fast keine Möglichkeit haben, in alte Gewohnheiten zurückzufallen.

Wenn die Spieler immer DSA gewöhnt sind, besteht auch einfach die Möglichkeit, nach den DSA-Regeln mit einem "Indie-Mindset" zu spielen.
Das bedeutet: DSA mit Scene Framing, mit kontinuierlichen Fragen des SLs à la "Wo bist du?" "Unter welchen Umständen ist deine Schwester hier vor 2 Jahren verschollen?", mit einer anfänglichen "Es ist im Interesse meines Charakters, dass..." Runde wie bei IaWA, mit Belohnung für schöne Beschreibungen "Der Gegner hat PA 15, aber wenn du eine interessante Angriffsvariante beschreibst, ist sie um 2 gesenkt", mit sofortiger AP-Vergabe "Jedes Mal, wenn du als Bodyguard ein Gruppenmitglied beschützt, kriegst du 10 AP" und natürlich mit einer Einführung dazu, wie eine kollaborative Story aussieht (Den Mitspielern helfen ihre Geschichte zu erzählen, Beherrschende Idee entdecken, 3-aktiger Aufbau, Charakterveränderung als zentrales Element).
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Humpty Dumpty am 15.11.2010 | 09:55
Wenn das kein VORWURF ist, der "Besserspieler" (die mit MEHR Engagement, die Indie-Spiele spielen) von "Schlechterspielern" (die mit WENIGER Engagement, die normale Rollenspiele spielen) unterscheidet, was ist dann?
Das kein Vorwurf, sondern eine Beobachtung - und zwar eine, die ich teile. Die mir bekannten Indie-Spiele verlangen im Schnitt mehr Input von Spielern als klassische Rollenspiele. Man kann daraus dann mit genügend Paranoia wirre Verschwörungstheorien konstuieren. Faktisch existiert aber erst einmal wertfrei diese Beobachtung und wie gesagt: ich teile sie.
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: carthoz am 15.11.2010 | 10:11
Als Indie-Spiele würde ich empfehlen: Fiasco.
Warum? Es ist spielleiterlos, inspiriert durch ein Setup ohne Charakterbögen und eine Konflikt-Lösung ohne Zufallsgeneratoren. Damit unterscheidet es sich von so ziemlich allen klassischen Rollenspielen, so dass traditionelle Rollenspieler fast keine Möglichkeit haben, in alte Gewohnheiten zurückzufallen.
Gibt es dazu irgendwo etwas zum Reinschnuppern?
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Captain am 15.11.2010 | 11:43
Gibt es dazu irgendwo etwas zum Reinschnuppern?
Die Frage stell ich mir auch gerade.
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Humpty Dumpty am 15.11.2010 | 13:17
Gibt es dazu irgendwo etwas zum Reinschnuppern?
Die Frage stell ich mir auch gerade.
Gibts beim Sphärenmeister (http://sphaerenmeisters-spiele.de/) für €20. Mehr braucht Ihr nicht. Lohnt sich!
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Laivindil am 15.11.2010 | 13:26
... und für 7,30 Eur als PDF bei DriveThru (http://rpg.drivethrustuff.com/product_info.php?currency=EUR&products_id=78548&filters=0_0_40050_0)
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: korknadel am 15.11.2010 | 13:26
Was Fiasco angeht, kann ich nur bestätigen! Schon die "Charaktererschaffung" macht Spaß, witziger Mechanismus, Mischung aus Zufall und Erzählung. Wir hatten an dem Abend einen Heidenspaß damit.
 :d :d
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: ErikErikson am 15.11.2010 | 13:30
Das klingt doch gut!
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Captain am 15.11.2010 | 13:32
Zum Reinschnuppern ist aber was anderes. Ein kurzes Demo oder ne Rezension wär da schon hilfreich.
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Humpty Dumpty am 15.11.2010 | 13:52
Zum Reinschnuppern ist aber was anderes. Ein kurzes Demo oder ne Rezension wär da schon hilfreich.
Hier: http://www.rpg.net/reviews/archive/14/14888.phtml
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Captain am 15.11.2010 | 13:56
Ja, und ich sichte gerade das Preview, das bei Drivethru verlinkt ist. Scheint auch nen guten Einblick zu geben.
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: Enkidi Li Halan (N.A.) am 15.11.2010 | 14:31
Wenn gewünscht und ich gegen später Zeit habe, schreib ich gerne was zu Fiasco. Wie es der Zufall so will, bin ich nämlich grad auf dem Weg zum Copyshop, um mir die bisher erschienenen Alternativszenarien binden zu lassen ;)
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: carthoz am 15.11.2010 | 14:33
Ja, und ich sichte gerade das Preview, das bei Drivethru verlinkt ist. Scheint auch nen guten Einblick zu geben.
Das findet sich übrigens hier (http://www.bullypulpitgames.com/downloads/index.php?file=fiasco_preview.pdf). Werd ich gleich mal reinlesen. Lässt sich bei mir nicht (weder im Acrobat noch FoxIt) öffnen, haben andere auch das Problem?!

@Enkidi: Aber bitte doch, sowas von gewünscht (vielleicht aber in einem eigenen Thread?)!  ;D
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: sir_paul am 15.11.2010 | 14:35
Habs gerade geöffnet, also kein Problem bei mir.
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: carthoz am 15.11.2010 | 15:02
Bizarr, mit Firefox geht's. Das verstehe mal einer.
Titel: Re: Starter-Indie
Beitrag von: ErikErikson am 21.11.2010 | 22:01
Free Fate scheint noch am ehesten was zu sein, da ich ja meine Gruppe überreden muss, und das scheint noch am ehesten an DSA dran zu sein, soll keine Beleidugung sein.  ;D