Für mich (und das ist natürlich sehr subjektiv) hat Sci-Fi in gewissen Grenzen einen höheren "Realismus" als Fantasy, auch wenn ich mir bewusst bin, dass "Realismus" im Rollenspiel nichts zu suchen hat. Ich kann mir in Sci-Fi einfach nicht vorstellen, dass die Menschheit technische Fortschritte macht, ohne noch tötlichere Waffen als heutzutage zu erfinden. Im Grunde ist die Waffentechnik doch in den letzten 400 Jahren immer ausgereifter und tötlicher geworden, und ich sehe keinen Grund, warum das sich in der Zukunft ändern sollte. Deswegen nehme ich einfach an, dass ein Laserkarabiner - eine Einstiegswaffe bei Warhammer 40K - von halbwegs kundiger Hand geführt (also ein Inquisitor mit Kampftraining) einen ungerüsteten Menschen einfach umpustet. Tut er mit seinem d10 + 2 Schaden (und einer Trefferchance von rund 30%) aber einfach nicht. Und das stört mich.
Was sind pauschal eure diesbezüglichen Vorstellungen und Erwartungen?
Ich finds halt unlogisch, sobald die modernen Waffen schlechter sind als die heutigen. Warum soll ich so nen Laserkarabiner verwenden (oder überhaupt bauen), wenn ne HK 47 oder sogar ne Pistole besser ist?Definiere besser?
Gesamtpaket in ner typischen SF-Umwelt nem Schwert überlegen.Kelar hält Kugeln auf, Klingen not so much nun extrapolieren wir
Und ja in der Tat, Realismus stinkt.
...auch wenn ich mir bewusst bin, dass "Realismus" im Rollenspiel nichts zu suchen hat.
Ich ziehe es gemeinhin vor, wenn SciFi Waffen nachvollziehbar besser sind als heutige. Das ist bei den WH40K Lasern bedingt gegeben (Preis, Logistik usw.), es ist mir aber schon öfter untergekommen, dass man einfach hahnebüchen schlechte Waffen in SciFi-RPGs bringt, etwa die tolle ballistische Pistole aus dem Jahre 2300irgendwas die 10 Kugeln im Magazin hat die auch nicht selbst ihr Ziel finden oder supertödlich wären. Warum dann nicht sowas wie die FN FiveSeven nehmen, die hat doppelt soviele Kugeln, ist nett panzerbrechend und scheinbar durchaus ausreichend in der Wirkung. Ohja, und wurde vor 300+ Jahren erfunden...
Wie fortschrittlich die Waffen sind ist mir letzlich Hupe, aber es soll halt irgendwie insgesamt stimmen. Die Waffen aus Aliens mag ich etwa sehr, die Phaser aus Star Trek wiederrum nur bedingt. Sehr viel Spaß hatte ich mal in einem eigenen Setting in dem eine Art fusionsgetriebener Plasmastrahlwaffen üblich war - natürlich gab es dann auch verbesserte Schutztechnologie inklusive tragbarer Energieschilde. Aber die Dinger haben dicke Stahlschotte zerschnitten als wären sie aus Butter und konnten einen ungeschützten Menschen in eine lebende Fackel verwandeln indem man nur einen Meter daneben schoß.
Im Grunde aber ist das doch wieder eine Realismus-Diskussion. Mein erster SL pflegte immer zu fragen: "Möchtest Du, dass Deine Gegner so eine Waffe gegen Dich einsetzen?"
So ähnlich. Aber das war auch nicht obskurer als die Shurikenkatapulte der Eldar oder die Waffensymbionten der Tyraniden, die Fleischfressende Käfer und ähnlich nette Sachen verschossen.
Aber man sollte da auch nicht vergessen das sich WH40K (früher zumindest) selbst nicht sehr ernst nimmt.
Kennt noch einer UFO: enemy unknown oder UFO: terror from the deep?
Da fing man mit ziemlich Standardwaffen und Fahrzeugen an und konnte dann auf Basis der erbeuteten Alienwaffen selbst immer bessere Sachen entwickeln bis hin zu Schallwaffen oder Psiwaffen.
Das Problem mit realistischen, d.h. tödlichen modernen und futuristischen Feuerwaffen scheint mir, dass sie den Kampf zu tödlich machen.
Sci-fi und Jetzt-welt Systeme haben leider viel zu selten eine gute Trennung von tödlichem Schaden, der aber jemanden einfach nur "träumen" schickt. Ein Traum aus dem er vielleicht nicht erwacht, aber er wird nicht sofort sterben.
Warum soll ich so nen Laserkarabiner verwenden (oder überhaupt bauen), wenn ne HK 47 oder sogar ne Pistole besser ist? Laserkarabiner klingt kompliziert und teuer.1. Es gibt keine HK 47 ;D
Es könnte auch einfach sein, dass größere Waffen bei Todesstrafe verboten sind und ihre Spuren gefunden werden können.
Es ist völlig belanglos, ob es den Gruppentötenden Laser gibt, wenn eine Benutzung dir die Raumpatroullie auf den Hals hetzt.
Mein erster SL pflegte immer zu fragen: "Möchtest Du, dass Deine Gegner so eine Waffe gegen Dich einsetzen?"
Effiziente Waffen der Zukunft bei uns wären vermutlich:
-Pocken ausgelöscht aber ja noch in Labors vorhanden
-Hochzüchten und kreuzen für schnellere und lethalereWirkung auf den Menschen
-Nur die eigene Bevölkerung immunisieren
-Mutierte Pocken per Drohne in Regenwolken über dem Zielland abwerfen am besten kombiniert mit Sachen die Regen auslösen
-ImmunisierteTruppenHilfskonvois ins Land schicken für die finale Klärung.
Wer weiß zB, ob in Zukunft bei der militärischen Kriegsführung physikalische Gewalt überhaupt noch eine große Rolle spielt, vielleicht kommt da auch endgültig der Übergang zu gezielten Angriffe gegen die Psyche und Infrastruktur des Gegners durch Meme (Terror) und Hackerangriffe.Ich weiß das ;D
Geschosse? Laser? Die Waffen eines Könners sind Köpfchen, Zugangscodes, "interessante" Informationen und die richtigen Kontakte.
Nicht falsch verstehen, aber das ist ein Gedankengang, bei dem sich mir die Fußnägel aufrollen.
@YY/Meme- und Cyberkrieg
Das war in diesem Sinne zu verstehen: In einem SciFi-Setting, welches nur 20 minutes into future ist, braucht es keine noch effektivere Waffen, da bereits die Möglichkeiten, die existieren mehr als ausreichend sind, um Krieg zu führen. Momentan sind wir halt (mal wieder) in einer Phase, in der assymmetrischer Krieg rulet. Man sehe da einfach nur auf die einschneidende und bis heute nachwirkende Wirkung der RAF an, die weiß Gott keine Hitech zur Verfügung hatten.
Meme warfare / psychologische Kriegsführung und Propaganda. Ist auch erst als Verwundbarkeit entstanden, weil die westliche Welt (1. Welt) seit sehr langer Zeit keinen Krieg mehr selbst erleben musste. Es leben nur noch sehr wenige als Zeitzeugen jener Zeit. Die Amerikaner haben es da noch einfacher. Zivilisten mussten sich bei denen seit dem Bürgerkrieg keine Kriegsverbrechen mehr seit dem Bürgerkrieg mehr angucken. (Erklärt auch vielleicht den massiven Einsatz der Propaganda um deren Kriege unter der einfachen Bevölkerung durchzukriegen.)
Z.B. in einer konkreten Defensivsituation helfen die besten Kontakte und die schönsten Zugangscodes nichts - da braucht es (physische) Waffen, und zwar die wirksamsten, die jeweils verfügbar sind...Ich zitiere mal einen nicht näher genannten "Kampfexperten":
Was bewirken sie alle, die Fleischfäller und Leuteplättner, Schädelschmiede und Leibmetze? Schon ein Meuchler, der zu schleichen statt mit der Faust auf den Tisch zu schlagen versteht, ist viel gefährlicher. Ja, Schaden zuzufügen tröstet das heiße Herz, kühlt für einen Moment vielleicht gar das Brennen von Haß und Rachsucht. Doch der wirklich gefährliche Gegner ist der, der mit kaltem Herzen und scharfem Geist kalkuliert, was er tut, der mächtige Freunde hat, geduldig abwarten und dann zuschlagen kann, wenn der Moment gekommen ist, zielgenau und notfalls tödlich. ...Daß man zuweilen nicht die nötige Zeit hat (z.B. in der von Dir genannten Defensivsituation), würde ich allerdings zugeben. Andererseits würde ich denen nicht zuviel Gewicht beimessen.
Einzig vor der Torheit hüte man sich: für einen Verletzen stehen zwei seiner Freunde auf vor Dir, für einen Toten treten Dir vier seiner Verwandten gegenüber, aber der Entehrte hat niemanden mehr, der für ihn einträte, und wirklich besiegt ist, wer an Geist und Seele niedergerungen ist.
Und das die USAmerikaner keine Kriegsverbrechen seid dem Bürgerkrieg kennen (der auch nur 50 Jahre her war) stimmt auch nur wenn man den nativen Einwohnern weglässt. Einwohner Puerto Rica könnten da auch anderer Meinung sein, wobei das mehr Nachkriegsausbeutung als direkte Kriegsverbrechen waren.
Ich zitiere mal einen nicht näher genannten "Kampfexperten":Namedropping war noch nie ein gutes Argument, aber Namedropping ohne Namen ist schon eher grotesk.
Von einer SciFi-Waffe erwarte ich immer noch, das sie besser ist als heutige Feuerwaffen, und zwar in mehreren Bereichen, inklusive ganz besonders der Tödlichkeit. Und zwar, weil die Waffen bisher immer tödlicher geworden sind, bei sonst gleichen Parametern.
Ja, aber könnten wir heute nicht auch bessere Armbrüste bauen als vor 250 Jahren?
Supi das Feuersänger den Weg hierher gefunden hat :D.
Apropos Wasserkühlung und Hülsen die eine Menge der Wärme abtransportieren.
Die Deutschen wurden für ihr "nur" luftgekühltes MG belächelt, daraus wurde das MG42 das hinreichend gefürchtet war und entsprechende Namen bekam.
Sci Fi Waffen müssen besser sein? Nein müssen sie nicht. Billiger ist auch ein sehr! gutes Argument.
Musketen waren schlechter als Langbögen, haben sich aber durchgestzt, weil ein Musketenschütze billiger auszubilden ist, als ein Langbogenschütze. Eine Gruppe Ritter hat wahrscheinlich eine gleich große Truppe Musketenschützen besiegt, dummerweise konnte man statt 10 Rittern aber ein paar (ok eine Menge) mehr Musketenschützen bezahlen und ausbilden.
Neu muss nicht besser sein. Es kommt unterm Strich einfach auf die Anzahl toter Gegner bei eingesetzter Menge Geld/Gold/wasauchimmer drauf an. Die Möglichbarmachung aufgrund der Abwärme ist auch immer ein gutes Argument.
Das seh ich alles ein. Aber in Warhammer gibt es Riesenraumschiffe due durch die Galaxis ziehen. Wenns dann für mich plausibel sein soll, dann brach ich entsprechedne Waffen.
darunter auch Reichweite, Treffsicherheit und Durchschlagskraft, was die Tödlichkeit ausmacht.
Solange nicht am Ende Deiner Zugangscodes und 1337 hacking skillz und wasweißichnicht irgend etwas zum Leuteabmurksen steht, ist jeder Buschmann mit einer alten Kalaschnikow militärisch wertvoller.Nö. Es wäre problemlos möglich, den Iran mit ein paar Atombomben davon abzubringen, selbst welche zu bauen. Wird trotzdem nicht gemacht, weil es mititärisch schwachsinnig wäre: Glaubensbrüder sind von genetischen Verwandten nicht so weit entfernt. Leute umzubringen, ist das Ziel von Psychopathen, nicht das von denkenden Menschen. Anständige "Militärs" werden niemals Leute killen um der Zahl an Toten willen - das war nicht einmal bei Nagasaki das Ziel. Das Ziel war, Japan zu demoralisieren, und die Toten das Mittel. Aber dann wiederum kommt: Verbrechen werden nicht verziehen. Bis heute verzeihen die Japaner den Amerikanern sowenig wie die Chinesen den Japanern.
Aber "Leuteabmurksen" ist militärisch in keiner Weise wertvoll,Der war gut. ~;D
Ich versteh noch nicht, warum ich mir die Mühe mache, irgendwas in Masse zu produzieren, das nicht viel besser ist als heutige Waffen.Logistik, Robustheit, Zuverlässigkeit, Bedienbarkeit und btw die Lasguns bei 40k sind nicht unbedingt als Militörwaffen designt worden.
Dieser Laserkarabiner ist ja nett, und ich akzeptiere ihn auch gern als zusätzliche Waffe zu heutigen Waffen, aber nicht als Ersatz derselben.
Das seh ich alles ein. Aber in Warhammer gibt es Riesenraumschiffe due durch die Galaxis ziehen. Wenns dann für mich plausibel sein soll, dann brach ich entsprechedne Waffen. Bsp. eine Waffe die immer trifft und mit dem Ziel macht, was es will. Da fand ich den Phaser aus Startrek eigentlich richtig gut. Klein handlich, mit Zielsuchsystem, keine Munitionsprobleme, varialbel einsetzbar. Die Handwaffe von ner Zivilisation, die durch die Galaxis reist.Warhammer lebt aber vom "Bildeindruck" und bei Warhammer stürmen halt nunmal Spacemarines durch's Feuer um mit ihren Kettenschwertern in den Nahkampf überzugehen und Orks machen das Gleiche.
[...]Ich würde mich lieber von einer modernen Pistole anschießen lassen, als von einem normalen Bogen.
Von "zukünftigen" technologischen Apparaten in einem "hard" Sci-Fi-Setting (im Gegensatz zur Space Opera oder explitit pulpigen SF) möchte ich den Eindruck haben, dass sie noch besser, und das heißt bei Waffen auch "noch tötlicher" (und nicht nur: noch billiger) sind, als gegenwärtige Produkte. Und von einer Waffe aus der Gegenwart möchte ich persönlich nicht angeschossen werden. Von Waffenprodukten jenseits der Handfeuerwaffen mal ganz abgesehen.
[...]
... ein Mittel. Das man meistens nur haben muss, um seine Ziele zu erreichen.Ja, aber wenn man offenkundig bessere hat, nimmt man die. Und Leute töten ist von allen möglichen Mitteln meist eines der allerschlechtesten. Weswegen Dein Kerlchen mit Kalaschnikow keinerlei militärischen Wert hat, verglichen mit einem "guten, starken Freund".
Ja, aber wenn man offenkundig bessere hat, nimmt man die. Und Leute töten ist von allen möglichen Mitteln meist eines der allerschlechtesten. Weswegen Dein Kerlchen mit Kalaschnikow keinerlei militärischen Wert hat, verglichen mit einem "guten, starken Freund".
Ich glaube, Du hast mein Beispiel missverstanden. Es geht um die Tödlichkeit der Waffe. Wenn der Spieler darauf besteht, dass sein Lasergewehr mit einem Schuss töten kann, dann gilt das auch für die NSCs
Ich versteh noch nicht, warum ich mir die Mühe mache, irgendwas in Masse zu produzieren, das nicht viel besser ist als heutige Waffen.
Dieser Laserkarabiner ist ja nett, und ich akzeptiere ihn auch gern als zusätzliche Waffe zu heutigen Waffen, aber nicht als Ersatz derselben.
Zusätzlich erwarte ich von ScFi-Waffen, das sie neue Prinzipien entwicklen, um Leute umzubringen. Prinzipien, die besser geeignet sind als heutige, um leute ins Jenseits zu befördern. Das war auch schon immer so.
Das seh ich alles ein. Aber in Warhammer gibt es Riesenraumschiffe due durch die Galaxis ziehen. Wenns dann für mich plausibel sein soll, dann brach ich entsprechedne Waffen. Bsp. eine Waffe die immer trifft und mit dem Ziel macht, was es will.
Und diese Erwartungshaltung führt eben zu Problemen, weswegen ich persönlich nicht gerne Sci-Fi spiele: ein Sci-Fi Setting müsste dann nämlich so grim&gritty sein, dass Kämpfe kurz und brutal sind und SCs oft einen hohen Blutzoll zahlen. Wenn man das aber nicht will, muss man Waffen entschärfen - und das beißt sich mit meinem Bild von Technik in der ("hard") Science Fiction.
wenn ich als ausgebildeter Inquisitor mit passablen Waffenskills ewig und drei Tage brauche, um halbbewaffneten Kultistenfanatiker zu erschießen - aber umgekehrt auch nicht umklappe, wenn ich getroffen werde.Da muss man sagen:
Die Heldengruppe ist halt unfähig auch nur einen Space Marine aufzuhalten ~;D.
Moderne Feuerwaffen schießen zielgenau so weit, dass man ein ausgebildeter Scharfschütze sein muss, um diese Reichweite noch sinnvoll zu verwenden.
Liegt aber eventuell die mangelhafte Tödlichkeit der 40K Waffen daran, dass dort allgemein von fetter Körperpanzerung ausgegangen wird, die die meisten Treffer einfach schluckt?
Das führt dann zu einer Waffe, mit der man schon mal 3 bis 4 Treffer auf einen eher ungerüsteten Gegner braucht bis der richtig tot ist (Schaden 1w10+3; Ziel mit TB 3 und 10 Wounds, statistisch 2 Treffer bis die Wounds alle sind und der erste kritische Schaden haut ihn nicht unbedingt kaputt).
Du musst bei WH40K anders an die Sache herangehen.
In Warhammer ist Nahkampf oft eine echte alternative, deswegen KÖNNEN die Waffen nicht so effektiv sein, dass sie einen Menschen mit einem Schuss rösten.
Im Zweifel kann man beim Gegner mittlerweile mit wirtschaftlichen und informationsdienstlichen Mitteln größeren Schaden anrichten als mit Soldaten.
Weswegen Dein Kerlchen mit Kalaschnikow keinerlei militärischen Wert hat, verglichen mit einem "guten, starken Freund".HÄ?
Starship Troopers lesen/gucken.Wann? Der Tag kommt doch ohnehin schon jedesmal bei -2 Stunden 'raus.
Krieg IST eine Lösung.Als ultima ratio, sicher. Aber - Nordkorea hat Südkorea noch nicht angegriffen. China hat Japan, ja selbst Taiwan noch nicht angegriffen. Kein iranischer Staatschef hat Israel bisher angegriffen. Es gab im Kalten Krieg keinen Angriff. Überall posen die Leute, klopfen auf ihre (realen oder behaupteten) Waffensysteme und sagen: "Ich könnte..." - und dann töten sie niemanden. Warum nicht? Weil ihnen Reste von Intelligenz verblieben sind? Das Problem in Nordkorea und im Iran ist doch, daß die Intelligenz unter Umständen unterliegt. Keines von beiden Ländern würde in unseren Augen etwas gewinnen, wenn es den ersten Angriff führt - aber vielleicht tut es trotzdem einer. Ein Greis an der Schwelle des Todes, der andere in seinen "Todeskampf" hineinzureißen wagt, oder einer, der einen göttlichen Auftrag auszuführen meint, handeln nicht mehr nach militärischen, sondern nach gänzlich anderen Maximen.
Woran bemisst sich denn der militärische Wert des "guten, starken Freundes", wenn nicht an seiner Fähigkeit, tödliche Gewalt abzuwehren und selbst anzuwenden?Daran, sie in solchem Maß zu haben, daß er sie niemals anwenden muß, sondern posen reicht. Die USA hat diese Lektion im Irak hoffentlich gelernt.
Wenn tödliche Gewalt tatsächlich so oft eines der allerschlechtesten Mittel zur Erreichung militärischer oder politischer Ziele wäre, würde sie nicht so oft (erfolgreich) angewendet.Verglichen an den Möglichkeiten (und unsere Waffen würden reichen, sämtliche Menschen auf dieser Welt niederzumetzeln) wird sie eher selten angewendet. Wieviele Schweizer könnten ihre Waffe aus dem Schrank nehmen, und wie wenige tun es? Und wenn es passiert, dann in vielen Fällen genau darum, weil die militärischen Überlegungen bzw. Effizienzerwägungen durch anderes regelrecht ausgeschaltet werden. Das beste Beispiel dürften Amokläufe sein: Die Effizienz "ist nur darum gegeben", weil das eigene Überleben und die Bedingungen desselben keine Rolle mehr spielen.
In dem Moment, wo jemand die Waffen nicht präsentiert, sondern nutzt, herrscht militärische Stagnation; Erfolge sind selten und allenfalls erreichbar, wenn der eine Gegner dem anderen lächerlich weit unterlegen ist (Irak <- USA).
Daran, sie in solchem Maß zu haben, daß er sie niemals anwenden muß, sondern posen reicht. Die USA hat diese Lektion im Irak hoffentlich gelernt.
Wieviele Schweizer könnten ihre Waffe aus dem Schrank nehmen, und wie wenige tun es?Wie viele Schweizer haben denn militärische und politische Motive dafür? ::)
Anders ausgedrückt: Selbst wenn es nur eine einzige bessere Alternative gibt, ist ein Krieg keine sinnvolle Option.
Wenn ich SF spielen will, erwarte ich vorher eine Definition des Realismusgrades. Wenn der hoch sein soll, sind die meisten Waffen sehr effektiv und effizient. Je niedriger Realismusgrad sein soll, desto ineffizienter dürfen sie sein.
Wenn der Realismusgrad hoch ist, muss es aus verschiedenen Gründen auch viele ineffektive und ineffiziente Waffen geben - z.B., weil die neueste Generation von Panzerung schon "fertig" und beschafft ist, aber noch die alten Waffen verwendet werden.Klar können die Waffen gegen die neueste Panzerung schlecht abschneiden.
Oder, weil die Konstruktionsgruppe das Ding praxisfern im Elfenbeinturm zusammengenagelt hat und es nur sehr bedingt unter realen Bedingungen einsetzbar ist (oder auch einfach nur eine ganze Reihe Kinderkrankheiten hat).Das fällt dann aber eher in den Bereich "experimentelle Waffe".
[...]Da gab es doch mal dieses Gewehr mit den total beschissen durchzuladenden Ladestreifen.
Das fällt dann aber eher in den Bereich "experimentelle Waffe".
[...]Ich sehe hier eher das Problem, dass Waffen immer schnell effizienter als Rüstungen sind.
Aber auch entsprechend gute Panzerungen und sonstige Defensivmittel wären denkbar - ich hab dann lieber spektakuläre Waffen und hervorragende Panzerungen als absurd schlechte Waffen und schlechte/keine Panzerung. Das macht einfach mehr her ;)
Klar können die Waffen gegen die neueste Panzerung schlecht abschneiden.
Aber zumindest gegen ungepanzerte Ziele oder gegen Ziele mit älterer Panzerung sollten sie recht effektiv sein.
Das fällt dann aber eher in den Bereich "experimentelle Waffe".
Häufig ist es aber so, dass in pseudo-realistischen Settings die Waffen sogar schlechter abschneiden als heutige Waffen.
Ich sehe hier eher das Problem, dass Waffen immer schnell effizienter als Rüstungen sind.
Sobald es eine wirksame Rüstung gibt braucht es nur sehr kurz um dagegen eine wirksame Waffe zu basteln aber sehr lange um darauf wieder eine wirksame Rüstung zu entwickeln.
[...]Spätestens jetzt ist man aber an dem Punkt angekommen, an dem das Argument "unrealistisch bzw. unplausibel" schlechte bzw gute Waffen nicht mehr zieht. Weil es schon lange nicht mehr realistisch ist und plausibilisieren kann man so ziemlich alles irgendwie auf diesem gebiet.
*da gibts ja viele, viele Möglichkeiten, wenn man den (auch noch unrealistischen) Techlevel nur hoch genug schraubt.
Von Kraftfeldern über persönliche Teleporter zu Phasenverschiebung und hastenetgesehen...da ist man schnell an dem Punkt angelangt, wo man das Ganze einfach so formulieren kann, wie man es gerne haben will.
Spätestens jetzt ist man aber an dem Punkt angekommen, an dem das Argument "unrealistisch bzw. unplausibel" schlechte bzw gute Waffen nicht mehr zieht.
Klar.
Wenn ich in einem Setting in dieser Weise auf die Kacke haue und ein Spieler fängt plötzlich an mit "das ist aber unrealistisch, weil...", dann bleibt ja wohl nur noch die Notschlachtung ;D
Könnt Ihr diese (sehr interessante) Diskussion z.B. dort (http://tanelorn.net/index.php/topic,64155.0.html) weiterführen und dafür hier im Thread beim Thema bleiben?Okay.
Wer hohen Realismus will, bei tödlichen Waffen, muss aber auch begründen können warum man besser als 2010 treffen kann. Das normale Sturmgewehr reicht volkommen aus und kann kaum tödlicher werden, da dies nur durch höhere Kaliber erreichbar wäre.Wobei das eine definitiv mögliche Entwicklung ist. Bei Körperpanzerung ist noch einiges drin, und wenn die schließlich so weit ist, dass sie zuverlässig 5.56x45mm bzw. 5.45x39mm abhält, wird man sich was neues überlegen müssen.
Zweiter Weltkrieg; Falklandkrieg - symmetrische KriegeDer zweite Weltkrig war symmetrisch? Bis wann und wohin? Es tut mir ja leid, Deinen Patriotismus enttäuschen zu müssen... aber: nein, nicht, nachdem ein Psychopath und ein paar Größenwahnsinnige alles gegen sich aufgebracht haben, was in der Nähe und Ferne überhaupt aufzubringen war. Und Falkland? Wo war da die Symmetrie? Allenfalls doch darin, daß beide Seiten sich wie Idioten verhalten haben. Aber das ist in Kriegen ja eigentlich fast immer so. Vor allem, um's nochmal anzuführen, wenn der Gegner nicht militärische, sondern psychopathische oder ideologische Ziele verfolgt.
Wenn es eine RUNDUM BESSERE Alternative gibt, ja.Leute töten ist nahezu immer die schlechteste Alternative - denn Verbrechen werden nicht verziehen. Darum halten sich die Kriege ja in Grenzen, selbst wenn sie möglich wären. Die angeführten Grenzscharmützel sind doch das beste Beispiel: Da sterben haufenweise Leute und es ändert sich nichts. Verlierer sind die Toten und ihre Familien, Gewinner sind nicht auszumachen, der Krieg geht weiter. Was ist daran nun militärisch "wertvoll" oder "erfolgeich"? - Na gut, wenn Tote das sind, was man vom Krieg erwartet, ist das vielleicht alles, was militärisch überhaupt zu erreichen ist. Aber wenn es darum geht, eine schwierige Situation zu lösen, kommt man mit Toten nicht weiter. Mit Verhandlungen schon. Mit Erpressung noch weiter.
Der zweite Weltkrig war symmetrisch?
....
Und Falkland? Wo war da die Symmetrie?
Leute töten ist nahezu immer die schlechteste Alternative - denn Verbrechen werden nicht verziehen.Das ist so pauschal nicht richtig.
Aber wenn es darum geht, eine schwierige Situation zu lösen, kommt man mit Toten nicht weiter. Mit Verhandlungen schon. Mit Erpressung noch weiter.Und das Beginnen oder Fortführen von für den Erpressten entsprechend verlustreichen Kriegshandlungen ist kein gutes Druckmittel?
Gebrochene Rippen verhinden weiterkämpfen ebenfalls sehr gut.
Und das Beginnen oder Fortführen von für den Erpressten entsprechend verlustreichen Kriegshandlungen ist kein gutes Druckmittel?Bei weitem nicht so gut wie, die Handlungen einzustellen und nur damit zu drohen, sie jederzeit wieder aufnehmen zu können...
Im militärischen Sinn ist es sogar vorteilhaft Leute nicht zu töten, sondern nur zu verwunden. Denn verwundete Soldaten binden weitere Soldaten.
Dazu muss man sie aber einerseits schwer genug verwunden, dass sie weder weiterkämpfen noch sich alleine davonmachen können, andererseits aber nicht so schwer, dass sie sterben, bevor sie die weiteren Soldaten binden können. Das ist eine ziemlich Gratwanderung; wahrscheinlich ist das der Grund, warum man sich in der Regel mit Töten zufrieden gibt - wenn stattdessen ein Ziel verwundet ist, um so besser, wenn nicht, ist auch nicht schlimm.
Natürlich hat Verwunden auch zusätzlich den Nutzen, dass man Verwundete gefangen nehmen und ggf. verhören kann.
Ist imo ein wichtiger Punkt. Häufig geht es ja gar nicht darum, den Gegner unbedingt zu töten. Kampfunfähig genügt vollkommen. Manchmal ist das sogar besser als tot (Lösegeld, Verhör, Auslieferung...).
@ Voronesh: Beleidigend werden muß nur, wer seinen eigenen Argumenten nicht mehr traut...
Nein nichtmal.und nicht gerade präzise.
Die kackige, alte AK-47. Fällt inden Schlamm kann sie trotzdem benutzt werden. In der Wüste trotzdem funktional.
Das tolle neue G36 aus elitären Rüstungsschmieden dieser Lande.Das Problem ist, das G 36 ist nicht für diese Art von Krieg designt worden, dasmacht das G 36 nicht schlecht.
Im militärischen Sinn ist es sogar vorteilhaft Leute nicht zu töten, sondern nur zu verwunden. Denn verwundete Soldaten binden weitere Soldaten.
und nicht gerade präzise.
Das Problem ist, das G 36 ist nicht für diese Art von Krieg designt worden, dasmacht das G 36 nicht schlecht.Wieso diese Art von Krieg?
Reichweite und Durchschlagskraft.
Wieso diese Art von Krieg?
Kurzum deine Einstellung ist, dass Krieg keine Lösung ist. Und die willst du nicht ändern. Natürlich nicht. Musst du auch nicht. Aber du musst akzeptieren, dass nicht alle Welt auf dem hohen Ross sitzen kann, und dabei erwarten dass die anderen das auch tun. Wer keine Antwort hat auf aggressive Mächte die mit tödlicher Gewalt vorwärts marschieren wollen, wird enden wie Chamberlain. Der hat auch gedacht man könne drüber reden.
Reichweite und Durchschlagskraft.
Das G 36 soll nach einigen Ausagen nicht genug davon für Afghanistan haben, bzw für die grösseren Reichweiten, dafür ist es allerdings auch nie gedacht gewesen.
HKV?Hauptkampfvisier - die duale Visierung, die insbesondere in der ursprünglich beschafften Version ziemlich scheiße ist.
Aber PR spielt einfach in einer ganz anderen Liga als übliche SciFi.
PR hat sich aber auch immer ans Plotonium gehalten. Der Impulsstrahler dürfte doch eigentlich seit dem HÜ-Schirm aufm Altmetall gelandet sein, aber andereseits schleifen sie ja sogar Heissluftballons mit sich rum, für wenn mal wieder die Energie ausfällt.Im Rhodan RPG ist der Impulsstrahler extrem effektiv, wenn der Schutzschirm ausgefallen ist. (Man schaltet den Schutzschirm im Bodenkampf am besten mit Thermostrahlern aus und sobald der Schirm zusammengebrochen ist, wechselt man auf den Impulsstrahler.)
Oh ja...ich bin eben wieder auf der perrypedia vom Hundertsten ins Tausendste gekommen und jetzt ist mir ganz blümerant ;DIch darf in der nicht zuviel drin rumhängen, sonst krieg ich nur Lust das mit Rollenspiel zu spielen. ;)
offtopic: Chief Sgt. Bradley, würd es dir etwas ausmachen, deine Signatur einen _Tick_ kleiner zu machen? Was ist an 12pt auszusetzen?
Zum Vergleich: eine moderne Glattrohrkanone wie im Leo 2 liefert auch schon 3km/s.
Als ideale Projektilform für den Einsatz im Vakuum stellt sich eine aufrecht stehende Scheibe heraus - denn die erforderliche Baugröße steht im Verhältnis zur Geschosslänge, also will man das möglichst kurz halten.
...
Als ideales Material für eine möglichst hohe Geschwindigkeit hat sich dabei übrigens nicht Wolfram, sondern Aluminium erwiesen, da dies zwar einen niedrigeren Schmelzpunkt, aber eine höhere spezifische Wärmekapazität besitzt.
Wie gesagt, mir ging es soweit um Raumschiffbewaffnung. Wollte man das nun auf Sturmgewehrgröße runterskalieren, wäre halt die Frage, welche Auswirkungen derart starke Magnetfelder auf den Schützen haben. Selbst wenn sie ihn nicht direkt beeinträchtigen, wäre es suboptimal, wenn er sich nicht in die Nähe von ferromagnetischen Gegenständen bewegen darf. Da müsste der Feind dann nur großzügig eiserne Nägel über das Schlachtfeld verteilen, und schon verliert man die Lust am Gaussgewehr.
Werden 3 Tesla überschritten, können die Probanden nur sehr langsam in den Magneten gefahren werden, da es infolge der entstehenden Wirbelströme im Gehirn sonst zu Schwindel und Übelkeit kommen kann.
Daraus ergibt sich ein Temperaturanstieg um nur 6 Kelvin, eine kinetische Energie von 225J bei einer beachtlichen Mündungsgeschwindigkeit von 1500m/s.
Kannst du / magst du noch grob etwas zur entstehenden Abwärme an der Waffe und Gewicht und Volumen der nötigen Energieversorgung sagen?
Mir schwant da Übles
Soweit war ich schon. Die Frage ist mehr, warum das Prinzip für eine Bordkanone gut ist, für eine Infanteriewaffe aber nichts bringt. Liegt das am Vakuum oder an den umsetzbaren Größendimensionen?
Die Frage lautet "Ab welcher Mindestpanzerung ?".
Für Infanteriewaffen wäre natürlich die Energieversorgung ein Problem, denn wie wir ja alle wissen: elektrischer Strom lässt sich ganz schlecht speichern. Als zusätzliche Schwierigkeit muss der Strom ja in schneller Folge schlagartig freigesetzt werden, man braucht also Kondensatoren.
Die einzige halbwegs erfolgversprechende Methode, die ich mir vorstellen kann, wäre mittels Radionuklidbatterie. Dürfte sich eigentlich ganz gut miniaturisieren lassen. Problem ist hier wieder der ziemlich bescheidene elektrische Wirkungsgrad von 3-8%. Es kommt zwar genug Strom dabei rum, aber halt eben noch mehr Abwärme. Und dass die Dinger radioaktiv sind, versteht sich von selbst, mit allen zugehörigen Folgeproblemen. Strahlenschutz wiegt wieder ne Menge.
Als Bordwaffe eines Raumschiffes, das womöglich sowieso mit Supraleitern und starken Magnetfeldern arbeitet, um den Antriebsstrahl zu beherrschen, kann man da mit ganz anderen Feldstärken hantieren.
Zu Leichtgaskanonen kann ich im Moment noch nicht viel sagen. Das Prinzip erscheint mir relativ komplex; da eine militärische Schnellfeuerwaffe draus zu machen dürfte nicht ganz leicht sein.War auch eher als Alternative zur coil gun für relativ langsam schießende Waffen gedacht, insbesondere (Schiffs-)Artillerie.
Die wohl auch irgendwann Probleme im Schiff verursachen werden...gibts dazu Schätzungen/Theorien?
Die wohl auch irgendwann Probleme im Schiff verursachen werden...gibts dazu Schätzungen/Theorien?Wenn man die Bordwaffen hauptsächlich außen befestigt und das Rohr evtl. ausfährt, kann das Innere des Schiffes durch einen Faradayschen Käfig geschützt sein. (Sprich, man verwendet eine leitende Außenhaut, die zwischen Waffe und Schiffsinnerem ist.)
re Radionuklidbatterie:Dann hieße "Klar zum Gefecht" mit RNB-coil guns eben Abdeckung auf und erste Ladung auf die Kondensatoren :)
großes Problem ist natürlich, dass man hier einen möglichst hohen Wärmegradienten braucht. Man kann also die Hitze nicht beliebig abschirmen, weil die RNB nicht mehr funktioniert, wenn sie ihre Abwärme nicht abstrahlen kann. Wenn sie sie aber abstrahlt, ist man ein gefundenes Fressen für jede Art von Wärmebildgerät, Hitzesuchraketen etc.
Wieviel Strom die bereitstellen, hält extrem vom verwendeten Isotop ab. Üblicherweise umso mehr Strom, je geringer die Halbwertszeit ist. Heisst also, wenn du z.B. 242 Curium nimmst - das stärkste Isotop, das die WP zu bieten hat - hast du bei ner frischen RNB satte 120W/g, aber Halbwertszeit ca. 5 Monate, d.h. nach dieser Zeit nur noch 60W/g.
Dürfte aber trotzdem reichlich sein. Stell dir eine RNB mit 500g Brennstoff vor, das gibt also selbst nach einer Halbwertszeit noch 30kW. Heisst also - ohne das jetzt im Detail durchzurechnen - wenn wir den einzelnen Schuss auf 1000 Joule aufpumpen, sind da 30-60 Schuss pro Sekunde (!) drin.
Rückstoß: ist nicht so tragisch, weil ja die Projektile meist viel leichter sind. Vergleiche 5,56 Nato - da hat ein längerer (ca 1s) Feuerstoß mit 10 Schuss insgesamt 40N Rückstoß. Eine Coilgun mit 1g schweren Projektilen, 1400m/s V0 und 30kW RNB rotzt in derselben Sekunde eben 28 Schuss raus, und kommt dabei auf etwa denselben Rückstoß.
Schönheitsfehler: um diese Leistung in einen Sturmgewehrrahmen zu packen, brauchen wir kleine 15 Tesla Feldstärke. oÔ
Aber: die 92% Verlustleistung _sind_ da schon abgerechnet.
Lichtblick 2: anscheinend ist es gar nicht so schwer, eine effektive Abschirmung zu realisieren; die Rede war sogar von einem langen Wolfram-Penetrator, der abgeschirmt und von einem supraleitenden Konduktur umgeben werden könnte. So würde das natürlich viel mehr Laune machen.Ja, Wolframpfeile klingen doch gleich viel besser als Aluminiumscheiben ;D
Naja, Fakt ist nunmal, das Krieg in den meisten Fällen keine Lösung ist und es sehr, sehr selten in den lezten paar Jahrhunderten erfolgreiche Angriffskriege gab, die sich auch nachhaltig ausgezahlt haben - bestenfalls im kolonialen Zeitalter, und auch da fast nur für England und nur mit verbündeten Truppen aus den Kolonialgebieten. Selbst die USA, die zwei Kriege fast spielend gewonnen hat, schafft es nicht, ihre Siege dauerhaft abzusichern.