Ich weiß noch gut - die alte Götter und Dämonen-Box und diese Hippiegeweihten mit den Regenbogenmänteln... daher: Tsa!
Derzeit liegt Travia vorne bei den Unbeliebten. Warum das denn?
p^^
ich denke auch der namenlose, der ja in bisher keinem einzigen Abenteuer gegen einen Haufen dahergelaufener Tavernenspieler bestehen konnte.
Ror und Gror - der Glaube für Spieler, die keinen Bock auf eine Welt mit "echten" Göttern haben und den doofen Zwoelfgöttergläubigen mal so richtig zeigen können, wie arg lustig so ein Leben ohne Zwänge ist. Ich finde es macht einfach keinen Sinn an eine Zwillingsgottheit zu glauben, wenn die noch nie in irgendeiner Form in Erscheinung getreten ist - während die Zwölf alle naselang irgendwelche Wunder wirken lassen.
Vielleicht bin ich ja auch geschädigt durch den einen oder anderen Mitspieler in der Gruppe, aber bei sowas frag ich mich doch immer, warum man dann unbedingt in Aventurien spielen will, wenn man mit diesem festen Fundament schon ein Problem hat?
Die Götter an sich sind ja ganz sinnreich, mich nerven nur immer die Kirchen, das seltsame, zwölfmoralische Zusammenspiel des ganzen Haufens. Wir konnten das im Spiel auch nie zufriedenstellend auflösen. Da wird immer von zwölfgöttergläubig gesprochen, aber wie bitte soll ein praiosgläubiger nicht an Phex freveln und andersrum, und ein Rondra-Geweihter an Tsa? Und dich machen alle einen auf trauliche zwölfgöttliche Lande, und bis auf historische oder regionale Ausnahmen murkst sich dieses System friedlich durch die Lande.
Ihre Gläubigen sollen Schild und Schwert der Zwölfgötter-Kirche sein, aber sie ist nicht die Göttin des Krieges sondern nur des Kampfes... wtf?
Letztlich ist sie einfach nur eine Vorbild Göttin für SC. Das ist auf der Abenteurer-Ebene tatsächlich irgendwo auch in Ordnung. Allerdings dürfte die Rondrakirche so nicht mehr Einfluss haben als bspw. Aves.
Die Zwölfe fand ich immer sehr gut und glaubwürdig. Kein Wunder, basieren Sie doch auf dem griechisch-römischen Pantheon.Das aber nur sehr eingeschränkt. Der Zwölfgötterkult vertritt eine strenge Dogmatik, es gibt sogar Inquisitoren, die Ketzer verfolgen. Probleme bereiten hier nicht nur Dämonenkulte, sondern auch Irrlehren. Solche strenge Dogmatik kannte die Antike aber überhaupt nicht. Die Zwölfgötter selbst sind vielleicht bei den Griechen abgeguckt, aber die Konstruktion des Kultes mutet eher christlich an. Das sieht man auch an den Reibestellen, z.B. mit den Novadis. Die Reconquista in Almada ist das Äquivalent zur Reconquista in Spanien. Herrje, es gibt sogar quasi-gnostische Gruppen, die sich natürlich auch im Streit um die wahre Lehre mit dem offiziellen Kult befinden (vgl. Die unsichtbaren Herrscher).
Das habe ich schon früher an DSA kritisiert. Warum heißt es Zwölfgötter Glaube? Warum sollte z.B. einem Praios Geweihten Boron näher stehen als z.B: Belkelel?
Für mich ist das nicht ein Glaube, sondern 12 unabhängige Glaubensrichtungen.
Einen Zwölfgötter Glauben gibt es in Aventurien gar nicht.
Jeder Gott hat seine Funktion und auch wenn einige Bereiche überlappend sind, hat das seinen Sinn.
Wenn man die Zwölfe jetzt mal als Besatzungsmitglieder eines, sagen wir mal Förderrationsschiffes ansähen käme dabei folgende Konstellation heraus:
Praios - Captain
Rondra – klingonischer Sicherheitsoffizier
Efferd – Navigator
Ingerimm – Chefingenieur
Boron – 1 Offizier (Nachtwache)
Tsa – Crewman Nr. 6
Peraine – Schiffsarzt
Rahja – Counselor
Hesinde – Wissenschaftsoffizier
Firun – vulkanischer Waffenoffizier
Phex – Ferengisches Besatzungsmitglied
Travia – Leitet das 10 Vorne
Einer für sich allein kann kaum was reißen aber als Team: Kaum zu schlagen ~;D
Ich bin auch einer von denen die am Wenigsten mit Rondra anfangen können.
Das gesamte Glaubenskonstrukt wirkt furchtbar inkonsequent.
Ihre Gläubigen sollen Schild und Schwert der Zwölfgötter-Kirche sein, aber sie ist nicht die Göttin des Krieges sondern nur des Kampfes... wtf?
Letztlich ist sie einfach nur eine Vorbild Göttin für SC. Das ist auf der Abenteurer-Ebene tatsächlich irgendwo auch in Ordnung. Allerdings dürfte die Rondrakirche so nicht mehr Einfluss haben als bspw. Aves.
Klar, Travia ist z.B. auch wichtig. Aber ich denke, man sollte sie eher im eigenen Heim verehren (so wie römische Hausgötter?). Ein große, einflussreiche Struktur finde ich unpassend. Ähnliches gilt für ein paar andere Konsorten.
Aber vielleicht habe ich auch ein falsches Bild...habe mich nie so sehr mit den meisten Göttern beschäftigt.
Klar, Travia ist z.B. auch wichtig. Aber ich denke, man sollte sie eher im eigenen Heim verehren (so wie römische Hausgötter?). Ein große, einflussreiche Struktur finde ich unpassend.
Rastullah hat mir nie sonderlich gefallen; den empfand ich immer als recht platt und zu nah an der irdischen Vorlage.
Gerade parallel zum eigentlich recht gelungenen Zwölfgötter-Pantheon ist der Rastullah-Glaube fürs Setting mMn unnötig und dazu ziemlich farblos.
Erschwerend kommt noch hinzu, dass Rastullah angesichts des Mangels an Geweihten zumindest meiner Wahrnehmung nach ein objektiv "falscher" Gott ist und die 99 Gesetze das Ganze stellenweise ziemlich ins Lächerliche ziehen - ziemlich unglückliche Gesamtkomposition.
[...] Travia z.B. finde ich persönlich eine recht nette Gottheit, wenn auch mit eher kleinem Aufgabengebiet, da hätte man wohl eine Halbgottheit draus machen können.
(Unterstreichung meines Hauptkritikpunktes durch mich... ;))
Mir fehlt die Ziege unter den Göttern.
Der oberste Gott einer Fantasywelt lehnt Magie ab, bekämpft sie mit Inquisition usw. Bei Midnight macht das Sinn, bei DSA nicht wirklich.
Der oberste Gott einer Fantasywelt lehnt Magie ab, bekämpft sie mit Inquisition usw.Ja, Praios lehnt Magie ab.
Es kann natürlich sein, dass meine bisherigen (und tendenziell wohl sehr viele andere) Meister, die gesamte Praioskirche als kleine Bannstrahler darstellen.
Phex. Das Glorifizierte Arschlochkind unter den Göttern. In Kombination mit einem Kult, der vorne und hinten keinen Sinn macht, einer vorgeseheden Gemeinde, die aus klaren Antipoden besteht... schlecht durchdacht, schlecht durchgeführt, bleibt Phex einfach der unnötigste aller Götter.Könntest du das evtl. ein bisschen ausführen. Ich persönlich mag Phex eigentlich ganz gern. Vor allem den Aspekt der Wahrheitssuche.
Insgesamt sind die Götterbilder nicht schlecht geraten, finde ich. Aber ich mag ja auch gerne die germanischen, griechischen, ägyptischen Götterbilder. Mir fehlt in Aventurien allenfalls die Ahnenverehrung.
ähnlich wie in den sehr geilen Locke Lamora Romanen von Scott Lynch (eine uneingeschränkte Leseempfehlung von mir, nebenbei bemerkt)Von mir übrigens auch! :d :d :d
Aber Hermes wahr nunmal Gott der Händler und Diebe.
Phex ist mehr so der Gott für Leute ala Robin Hood.
Welche Wesenheit in Sachen Diebeskunst anbetungswürdig ist, ist Tasfarelel (http://wiki-aventurica.de/index.php/Tasfarelel). Vor allem Tasfarelel-Anhänger als SCs sind echt genial. (Die anderen Gruppenmitglieder glauben am Anfang, du seist ein Phex-Geweihter mit schlechter Tarnidentität. - Bis die rausfinden, was wirklich Sache ist, sind sie schon halb dem Untergang geweiht. >;D)
Das Problem ist, dass das mit der Arschlockmentalität oder modernes aufgeklärtes Denken ist, das im früheren Jahrhunderten nicht so sehr verbreitet war und es demnach auch in Aventurien nicht sein sollte.
Meines Erachtens neigen die Tugenden des Phex_Kults hal stark dazu, ein gewisses Arschlochverhalten zu fördern. Keine Hilfe ohne Gegenleistung? Hallo Arschloch. Dinge gehören demjenigen, der sie sich nimmt? Hallo Arschloch. Nein, Phex ist der abslute Unsymphat unter den Göttern. Wie gesagt, ein Arschlochkind mit guter Publicity, dass ein Verhalten gutheißt, wie es eben von Schulhofschlägern gelebt wird. Arschlöchern halt.Keine Hilfe ohne Gegenleistung: Ich seh das auch als Balance-Akt, der den Char aber davor bewahrt ohne Sinn Taten oder ähnliches zu "verschenken". Als "Lohn" für gute Taten bekommt man auch was. Wenn unser Handeln ohne Wirkung wäre, würden wir über kurz oder lang wohl depressiv sein. Außerdem ist der Begriff "Gegenleistung" so offen, dass da auch mal Kleinigkeiten bei rausspringen. Wenn ich aber immer alles "verschenke", stehe ich am Ende arm und alleine da.
Beim Phex-Kult hat man zusätzlich das Problem, dass Täter und Opfer gemeinsam eine Gemeinschaft bieten sollen, und das Prinzip der Heimlichkeit auch einem höheren Organisationsgrad widerspricht. Diebeskulte sind zwar eher albern (besonders offiziell anerkannte Diebeskulte) aber als Topos der Fantasy-Literatur noch akzeptabel; Händler-Kulte respektive Logen machen sogar tatsächlich Sinn. Aber beides in einem Topf? Nicht wirklich. Denn nur so am Rande: Wen beklauen Diebe? Beim einfachen Volk ist nicht viel zu holen; der Adel kann sich meist ganz gut wehren... bleibt nicht so viel übrig.Naja, wie schon erwähnt wurde, sind die Diebesbanden unter Phex eher wie eine Mafia ohne Vergewaltigung, Prostitution, Mord und Folter. Man hält sich gegenseitig geheim gegen "Outgroups". Die Synergien von Heimlichkeit und Vereinbarungen geben sich hier auch schön die Hand.
Phex steht, rein moralisch gesehen, auf der selben Stufe wie Kor oder Levthan. Nur wo bei Kor im Vordergrund steht, das man sich nimmt, was man will, weil man stärker ist, und bei Lehthan das man sich nimmt wen man will weil man stärker ist, so ist es bei Phex weil man gerissener, smarter und hinterhältiger ist. Die Grundphilosophie bleibt die selbe: Der Stärkere hat Recht. Und das halte ich nach wie vor für eine schulhofsschlägertypische Arschlochmentalität.
Aspekte: Handel, Diebe, Nacht, Nebel, List, Glück, Eigenverantwortlichkeit, Humor, Freiheit, Individuum
Toleranz gegenüber Andersgläubigen: Hoch, jeder muss seinen eigenen Weg gehen.
Feindbilder: Dummheit und Feigheit, stillose und unehrenhafte Verbrechen (Mord, Vergewaltigung, Folter), zügellose Habgier, die die Gesetze der Menschlichkeit und Tugenden der anderen Zwölfgötter ignoriert. Im tulamidischen Raum auch Geschuppte.
Lehre der Kirche: Hilf dir selbst, dann hilft dir Phex.
Weltbild: Niemand hat ein gottgegebenes Anrecht auf etwas. Man muss sich verdienen, was man besitzen will. Alles Gute ist vergänglich. Allein die Wahrheit hat bestand, doch die kann man nicht kaufen, nur erkennen.
Lebensinhalte der Gläubigen: Erwerb (legal oder nicht), mutige und Aufsehen erregende Taten, Behauptung der Handlungsfreiheit.
@pharyon:
Man kann viele Gebote missinterpretieren:
- Man kann auch mit den Geboten von Praios Arschlochverhalten rechtfertigen. (Passiert mir z.B. zu oft in irgendwelchen ABs.)
- Man kann auch mit den Geboten von Firun als Arschlochverhalten rechtfertigen.
- Von Efferd sowieso.
Aber das ist letztendlich nicht der Sinn dieser Gebote.
Ich kann so ziemlich jede aventurische Gottheit zum Arschloch uminterpretieren, wenn ich mir genug Mühe gebe. Das Argument zieht nicht.
lachender Mann hat damit das Thema verfehlt, würde ich sagen.
Behauptest du.Naja, es ist ja eher andersrum.
Das schöne an solchen Geboten ist eben, dass sie einen gewissen Auslegungsspielraum bieten und es Personen ermöglichen, unter dem gleichen Banner zu schreiten, die eigentlich stark unterschiedliche Weltsichten haben.
Naja, es ist ja eher andersrum.
Zuerst waren die Götter da. Und die Menschen versuchen nun, den Willen der Götter zu interpretieren. Da es einem einfachen Sterblichen aber niemals möglich sein wird, die Gedankengänge eines göttlichen Wesens nachzuvollziehen, sind diese Interpretationen immer fehlerhaft.
Die Gebote wurden ja nicht von den Göttern persönlich aufgestellt sondern von Heiligen, die göttliche Visionen hatten.
Wenn ein phexisches Gebot also Anlass zum Arschlochverhalten bietet, dann nicht, weil Phex Arschloch-Verhalten gut findet. Sondern weil der heilige Sterbliche seine göttliche Vision missverständlich interpretiert hat.
Rastullah hat mir nie sonderlich gefallen; den empfand ich immer als recht platt und zu nah an der irdischen Vorlage.
Gerade parallel zum eigentlich recht gelungenen Zwölfgötter-Pantheon ist der Rastullah-Glaube fürs Setting mMn unnötig und dazu ziemlich farblos.
Erschwerend kommt noch hinzu, dass Rastullah angesichts des Mangels an Geweihten zumindest meiner Wahrnehmung nach ein objektiv "falscher" Gott ist und die 99 Gesetze das Ganze stellenweise ziemlich ins Lächerliche ziehen - ziemlich unglückliche Gesamtkomposition.
Warum man unbedingt eine Frau als Gott des Kampfes hinstellen muss, ich weiss es echt nicht.Und warum nicht?
Selbst wenn Männer und Frauen gleichberechtigt sind, sind Männer einfach aggressiver und körperlich auch im schnitt viel stärker.
Warum man unbedingt eine Frau als Gott des Kampfes hinstellen muss, ich weiss es echt nicht.Weil die aventurischen Götter auf den antiken griechischen Göttern beruhen. Und Athene (http://de.wikipedia.org/wiki/Athene) ist nunmal weiblich.
Selbst wenn Männer und Frauen gleichberechtigt sind, sind Männer einfach aggressiver und körperlich auch im schnitt viel stärker.Das gilt vielleicht für den Homo sapiens. Aber nicht für den Homo aventuricus.
Monotheistische Proklamation zieht einfach nicht in einer Fantasy-Welt.Zumindest ist echter Monotheismus in der Fantasy selten, da sich die Genre-Konventionen in eine andere Richtung entwickelt haben. Ich persönlich habe da weniger Probleme mit - im Gegenteil, ich finde einen gut gemachten Eingottglauben mal erfrischender, als die polytheistische Standartsauce, die man in Fantasysettings gemeinhin sonst so präsentiert kriegt. Daher stört mich Rasthulla ansich eigentlich nur sehr sehr wenig.
Sorry Buddy, aber die starke Kriegerfrau ist auch in den 80ern längst in der Populärkultur angekommen,Full Ack. Rondra ist im Grunde nichts anderes als die "vergöttlichte" Version von Red Sonja. Zwar ist (oder war) DSA des öfteren mal ein wenig zu politisch korrekt, aber mit 70iger-Jahre-Sozikram hat nun gerade der Part wirklich nichts zutun.
Weil die aventurischen Götter auf den antiken griechischen Göttern beruhen.Zumindest vom groben Grundkonzept her. Wie oben erwähnt, hat Rondra wahrscheinlich mehr mit Red Sonja als mit Athene zutun ;)
Das gilt vielleicht für den Homo sapiensSelbst das wage ich, in Teilen, zu bezweifeln. Weibliche Agressivität nimmt andere Formen an als männliche, der Rest ist, denke ich, Trainingssache.
Zumindest vom groben Grundkonzept her. Wie oben erwähnt, hat Rondra wahrscheinlich mehr mit Red Sonja als mit Athene zutun ;)
Schließlich war das auch die große Kettenbikini-Zeit.Tjaja....die gute alte Zeit. Bevor der Kettenhemd-Bikini wegen Banalitäten wie "Realismus" verbannt und Aventurien piefig wurde ;D.
Boron und die Orkgötter sind sehr schön getroffen. Wenn die Frage sich um "bescheuert" dreht, verorte ich die tatsächlich weit hinten. Auf die Frage nach den "coolsten" Göttern werden die aber parallel maximal im Mittelfeld landen. Boron und die Orkgötter sind zwar nicht bescheuert, aber auch ein bisschen langweilig.
Das scheint ein Gedankengang mit Hand und Fuß zu sein. Ich würde wetten, dass bei den beliebtesten vermutlich die Götter mit den gruppenkompatibelsten Geweihten - traditionell Hesinde und Phex bei den großen, und Aves bei den kleinen - mit am besten abschneiden würden.
Grubentroll, ich weiß jetzt echt nicht ob ich lachen oder weinen soll. Wie kann man nur so viel Schrott auf einmal verzapfen? Ich meine, jedem seine Meinung über die Göttin als solche, aber deine Herleitung... Naja, trollisch halt.Danke... :D
Edit:
Okay, ich will nicht nur schimpfen, sondern liefere auch eine Begründung, insbesondere, weil ich ja mal hart geurteilt habe.
1. Satz:
Meinungsaussage.
Mein Gedanke: Ist akzeptiert.
2. SatzNun, das hatte aber Mitte der 80er für mich ganz stark diesen Anstrich, und wenn man den Werdegang der DSA Autoren dieser Zeit sieht (laut eigenen Angaben ja lauter gescheiterte Germanisten und Lehrer in den 30ern) ist das nicht so abwegig, wenn auch dramatisch übersteigert von mir.
Einwerfen zweier nie ganz definierter Begriffe mit political correctness und Gutmenschentum im Zusammenhang mit einer so einfach überhaupt nicht belegbaren Behauptung. Dieser Satz ist einfach, wie oben gesagt, Schrott. Für den Eimer. Damit kann niemand ernsthaft etwas anfangen, weil eben alles fehlt.
3. SatzDa ich es nicht verstehe, warum du auf so einen Zwischensatz überhaupt eingehst, verzichte ich hier mal auf einen Kommentar.
Sowas wie eine suggestive Frage, aber völlig ohne Zusammenhang. Sinnlos. Wieder Schrott.
Nun ich beziehe mich da auf Fotos die ich damals gesehen habe von Kiesow und co.
4. Satz
Haltlose Behauptung, dass es sich um eine Verirrung handele. Angriff auf Autoren, der ohne entsprechende Erläuterung weder witzig gefunden werden kann noch sonst irgendwie ironisch daher kommt. Kann man nichts mit anfangen. Schrott.
5. Satzna, jetzt steigerst du dich aber auch rein, hmm? :D
Behauptung von Problemen mit den 12 Göttern. Keine Begründung, kein Hinweis. Kann man wieder nichts mit anfangen. Schrott.
6. Satz
Eine Behauptung, die offenbar Fiktion mit der Wirklichkeit verbindet. Ob es sich um eine eigene Interpretation auf Aventurien oder um ein Meinungsbild der realen Welt handelt, wird nicht ganz klar. Eine Aussage, die einfach so da steht und im Zusammenhang mit dem Thema auch nicht wirklich hilft. Schrott.
Ich würde sogar fast auf Rondra tippen oder eben Phex.
Bescheuert =/= Unbeliebt.
Ob du das witzig findest oder nicht ist mir egal, es war nicht meine Intention dich zu erheitern, sondern meinen Ärger über den Unsinn einer weiblichen "Kriegs"-Göttin Ausdruck zu verleihen.na, jetzt steigerst du dich aber auch rein, hmm? :D
Für mich macht da gefühlsmässig ein weiblicher Gott für Kampf oder Krieg keinen Sinn.
Wie erklärst du dir dann reale Kriegsgöttinnen:
Athene
Kali
Istar
Badb
Dazu die Walküren
Kriemhild
Ich würde auch von dem bisschen, was ich von Aventurien noch weiss sagen, dass auch dort Männer die gewalttätigeren Gesellen darstellen.
Es mag vielleicht weibliche Krieger geben und ein paar Amazonen in Kurkum, aber selbst vom aventurischen Weltgefühl würde ich kriegerische Aggression doch eher als was "männliches" einstufen.
Für mich macht da gefühlsmässig ein weiblicher Gott für Kampf oder Krieg keinen Sinn.
Ich finde, da hat er recht.
Während Männer oft die gewalttäigen Fieslinge abgeben müssen, sind weibliche Antagonistinnen meist süper smexy und nymphoman veranlagt. In ABs und Hintergrundbeschreibung wird z.T. diese propagierte Gleichberechtigung nicht gelebt.
Wie oft sind denn bei Euch Stadtwachen weiblich oder Tsapriester männlich? Hattet ihr schon knallharte Räuberhauptfrauen?
Und verführerische männliche Agenten?
Ich denke, ich könnte mein Aventurien noch ein bischen mehr "gleichberechtigen".
Das müssen dann andere beantworten, die die offiziellen NSCs besser kennen.
Und warum darf Pauline nicht stark und kräftig sein sondern pummelig, oder Isa einegraue Mauss ?
Und warum darf Pauline nicht stark und kräftig sein sondern pummelig, oder Isa einegraue Mauss ?
ich warte noch auf den Zwerg, der sein Bier genüsslich und in Maßen trinkt und höflich und zuvorkommend ist
und auf den Elfen, der, badock wie er ist, bei ein paar zerlumpten Banditen rumhängt.Zu DSA2 Zeiten gab es eine imn Detail beschriebene Räuberbande, die zwei Elfinnen in ihren Reihen hatte - eine "nur" jähzornig und mörderisch, die andere mit schwerem Hirnschaden und Nymphomanie. Aber ich nehme mal an, dass die der Zensur durch die Elfenfanboys zum Opfer gefallen sind.
Oder die Orkin, die nach Aufnahme an einer Hesindeakademie strebt.
Oder den alten, männlichen Hexer.Also gefühlt 25% aller Spielerhexen. Wobei ich jeztzt auch den Eindruck habe, dass es mehr männliche Hexen als weibliche Druiden gibt.
Oder den schwulen Thorwaler...Es wäre eingentlich eine spannende Frage, was mit der Annahme der Heteronormativität geschieht, wenn die Gesellschaft wenig bis keine festen Geschlechterrollen kennt.
Wenn da noch mehr Diskussionsbedarf ist, empfehle ich einen eigenen Faden, weil es ab hier nichts mehr mit den Göttern zu tun hat.
Ich kann mir halt in einem mittelalterlichen Setting nur schwer so einen gestandenen abgeranzten alten Krieger, Veteran aus vielen Schlachten, vorstellen, der zu einer weiblichen Kriegsgöttin "des fairen Kampfes" betet in Ermangelung an Alternativen. Das ist mir irgendwie zu aufgesetzt, sogar fürs angeblich so gleichberechtigte Aventurien.
Aber, wie immer, da hat wohl jeder seine eigene Meinung.
Ich kann mir halt in einem mittelalterlichen Setting nur schwer so einen gestandenen abgeranzten alten Krieger, Veteran aus vielen Schlachten, vorstellen, der zu einer weiblichen Kriegsgöttin "des fairen Kampfes" betet in Ermangelung an Alternativen. Das ist mir irgendwie zu aufgesetzt, sogar fürs angeblich so gleichberechtigte Aventurien.
Ich persönlich finde allerdings Kali, Istar und teils auch Athene nicht auf die Situation in einem mittelalterlichen Setting zu übertragen.
Ich kann mir halt in einem mittelalterlichen Setting nur schwer so einen gestandenen abgeranzten alten Krieger, Veteran aus vielen Schlachten, vorstellen, der zu einer weiblichen Kriegsgöttin "des fairen Kampfes" betet in Ermangelung an Alternativen. Das ist mir irgendwie zu aufgesetzt, sogar fürs angeblich so gleichberechtigte Aventurien.
Und wenn man sich am historischen Mittelalter orientieren will, dann sollte man auch bei Gottheiten wie Phex (Diebstahl?), Tsa (Pazifismus?) oder Rahja (Wein? Sex?) stutzen...
Wie erklärst du dir dann reale Kriegsgöttinnen:
Athene
Kali
Istar
Badb
Dazu die Walküren
Kriemhild
usw.usf.
Zwei Dinge abschließend noch dazu...Für mein 11-Jähriges 1986-Ich war es das aber, sogar ein recht düsteres, da ich erstmal nur den Grundregelkasten mit den Illustrationen von Bryan Talbot kannte. Das war für mich sehr mittelalterlich.
1. Aventurien ist kein mittelalterliches Setting.
Effektiv ist es, würde ich sagen, ein sagenhaftes, wunderbares (beides nicht im Sinne von "toll") Setting. Das, was an Mittelalter da drin steckt, ist Mittelalter im Sinne der Rezeption der Romantik, also primär 18. Jahrhundert. Und da stecken dann eine ganze Menge frühneuzeitliche Werte und Sichtweisen drin, wie etwa Humanismus, Antikerezeption, Märchen, Sehnsucht nach der "einfachen Welt" von Ritten und Bauern. So sieht Aventurien, finde ich, eher aus - das Mittelalterliche darin ist das, wenn man so will, romantisch aufgeladene, frühneuzeitliche Spätmittelalter, das zu der Zeit bekannt war + einem ordentlichen Schuss antike Tradition, die seit der Renaissance verstärkt in Europa rezipiert wurde.Da geb ich dir recht.
Und wenn man sich am historischen Mittelalter orientieren will, dann sollte man auch bei Gottheiten wie Phex (Diebstahl?), Tsa (Pazifismus?) oder Rahja (Wein? Sex?) stutzen... ich glaube nämlich nicht, dass das historische Mittelalter ohne einen einigen Monotheismus im Nacken sich so entwickelt hätte, wie es sich entwickelt hat.
Weil, und ich entschuldige mich hier gleich mal für das Wiederaufnehmen des Off-Topics, Aventurien halt gefühlt keine gleichberechtigte Gesellschaft ist, was ich aus den paar Romanen die ich mir zur Brust genommen habe herauslesen konnte.
2. Warum nimmst du den erfahrenen, männlichen Veteranen in einer gleichberechtigten Gesellschaft als eine Größe, die er dann gar nicht ist. Denn das Bild der alten, matronenhaften Verteranin, die zu diesem muskelbepackten Kriegsgottjüngling betet, gibt ein ebenso komisches Bild ab. Zumindest in meinen Augen. Und ich meine, ein alter Mann, auf den Knien, aufs Schwert gestützt, murmelnd die Löwin der Schlacht anrufend... warum nicht?
Vielleicht gibts eine Art von Gleichberechtigung bei Heldengruppen, aber der Ottonormal-Schmied, Kneipenwirt und Assischläger wird wohl trotzdem eher ein Mann sein (Ausnahmen bestätigen die Regel).Da muss ich deutlich widersprechen, ich habe schon haufenwiese Schmiedinnen, Kneipenwirtinnen und Assischlägerinnen gesehen, auch in offiziellen Publikationen (zB die Schmiedin aus "Die Einsiedlerin").
Ich habe mal wirklich die Ritterin den feinfühligen Baronssohn retten lassen. Das kam allen "irgendwie" falsch vor.
Will sagen: Das M/W-Klischee "will" manchmal einfach erfüllt sein.
Ich finde die Beschreibungen wie "die Ritterinnen machten die unschuldige junge Bauernburschen betrunken um sie ins Stroh zu kriegen" immer wieder nett.
Nett schon, aber stimmig?
Naja vielleicht bin ich altmodisch ;-)
Ganz klar Tsa ... deren Aspekte könnte man auf Peraine (Pflanzen, Feen & Kobolde, Neuanfang) und Firun (Tiere, Wildnis, Zerstörung des Alten) super aufteilen, und den beiden damit viel mehr tiefe verleihen...
Der liebe Papa steht sowas von gegen Untote und seine Diener sind vor allem damit beschäftigt, die lebenden Leichen wieder unter die Erde zu bringen, bzw. dafür zu sorgen, dass die Toten auch dort bleiben, bloß Töchterchen meint, dass sie Vampire als Diener haben muss.
Naja, sind Vampire denn Tod?
@ die derzeitige bescheuert- Goldmedalliengewinnerin der Zwölfgötter: Das sie sogar gehasster als die polemische und threatreiche romantisch-Rittertum-Rondra ist ist ziemlich übel - ich dachte ich wäre allein mit meiner Meinung :D
Wobei die Anti-Tsa Haltung mich immer noch total überrascht. Denn selbst wenn sie irgendwie undurchdacht wäre, kam Tsa noch nie groß vor, hat also auch nie Gelegenheit gehabt, irgendwen anzupissen, ein merkwürdiges Phänomen.
Denn selbst wenn sie irgendwie undurchdacht wäre, kam Tsa noch nie groß vor, hat also auch nie Gelegenheit gehabt, irgendwen anzupissen, ein merkwürdiges Phänomen.Nun, manche Leute spielen Tsageweihte und haben merkwürdige Interpretationen davon bzw. stoßen schnell an ihre Grenzen, wenn es darum geht, ihren Glauben zu erklären.
Nun, manche Leute spielen Tsageweihte und haben merkwürdige Interpretationen davon bzw. stoßen schnell an ihre Grenzen, wenn es darum geht, ihren Glauben zu erklären.