.. oder sie machens wie in den Ultimates (der Avengers Version des Ulitmate Universe) und er..
wird bei dem Versuch eine Kältebombe der Nazis abzulenken selbst eingefroren
So oder so meines Erachtens die beste Serie aus der Ultimate Universe Reihe^^.
Aber es sieht wundervoll aus <3. Borderline zwischen Hero Pulp und dem (damals) noch in den Kinderschuhen befindlichen Superheldengenre und einerseits eine Neuinterpretation und Homage an die Figur und Geschichten der 40er, andererseits auch eine aus der Zeit selbst stammende Quelle.. plus Dieselpunk Einflüsse <3.
So langsam kommt endlich Dieselpunk aus seiner kleinen Nische als Subgenre des (von mir nicht undbedingt so gemochten) Steampunks raus und wird größer^^. Mit Suckerpunch und Captain America dieses Jahr gleich zwei Filme mit deutlichen Einflüssen :).
Ich habe den Film gestern gesehen. Was mich überrascht sind die Preise eurer Kinos, ich habe 8.50€ bezahlt. Ok, das 3D hätten sie sich wie in 99,99% aller Filme schenken können, aber zumindest hatte ich vom letztenmal noch eine Brille und musste die nicht mitkaufen.
Als ich aus dem Kino kam war ich etwas zwiegespalten was den Film betrifft. Cap war nie der Comic den ich bevorzugt gelesen habe aber das er zur Zeit des WKII spielt fand ich sogar besser als wenn sie ihn in die heutige Zeit geholt hätten.
Einige Dinge - die mich in Ami Filmen aber generell stören - wie die heldenhafte, patriotische Musik in bestimmten Szenen fand ich sehr nervend.
Auch dass das Artefakt das Red Skull findet und zur Energiegewinnung nutzt nicht weiter ausgeleuchtet wird, ist für Nichtkenner der Comics wahrscheinlich störend.
Es ist der kosmische Würfel
Es gab einige humorische Einlagen und recht solide Action, so das ich hier eigentlich nicht klagen kann. Gut, die Story wird wohl niemanden überraschen oder hinter dem Ofen hervorlocken, da es einfach die ist, die jeder erwartet oder kennt, der schon mal einen "Heldenfilm" gesehen hat.
Was mir nicht gefallen hat war der Bruch am Ende.
Cap friert halt am Nordpol ein, wird gefunden, aufgetaut und rennt raus auf die Straßen NY. Blickt verwirrt um sich, Nick Fury taucht auf, guckt knallhart bis geheimnisvoll und erklärt das er gut 70 Jahre geschlafen hat. Ein erneut verwirrter Blick ins Runde zu den vielen unbekannten Dingen um ihn herum und Schnitt, Abspann. Hä? Wat soll das denn?
Ich habe den Film gestern gesehen. Was mich überrascht sind die Preise eurer Kinos, ich habe 8.50€ bezahlt.
Für 8,50 Euro komme ich hier im Cinestar in keinen 3D-Film
Einige Dinge - die mich in Ami Filmen aber generell stören - wie die heldenhafte, patriotische Musik in bestimmten Szenen fand ich sehr nervend.
Den Score finde ich thematisch sehr passend - und zu welchem Helden passt denn patriotische Musik besser als zu Cap? :)
Was mir nicht gefallen hat war der Bruch am Ende.
Cap friert halt am Nordpol ein, wird gefunden, aufgetaut und rennt raus auf die Straßen NY. Blickt verwirrt um sich, Nick Fury taucht auf, guckt knallhart bis geheimnisvoll und erklärt das er gut 70 Jahre geschlafen hat. Ein erneut verwirrter Blick ins Runde zu den vielen unbekannten Dingen um ihn herum und Schnitt, Abspann. Hä? Wat soll das denn?
Ohne den Film gesehen zu haben: Mir gefällt das. Sie bleiben mit der Nordpol-Sache nah an den Comics und die New York-Szene schafft den Übergang zu den Avengers.
Nun ja, ich war heute (gestern... ich poste ja oft nachts) auch drin. In meinem neuen Lieblingskino, leider auch für 10,90 Euro inklusive der 3D-Brille. Bin schon schockiert, wenn ich hier lese, dass viele von euch in anderen Städten mittlerweile 13 oder 14 Euro zahlen (plus Anfahrt, Essen, Trinken...? oh je, wo soll das enden?).
Ich hatte von vornherein niedrige Erwartungen, weil meine amerikanischen Bekannten den Film bereits überwiegend schwach fanden und gleich mal als erstes herausgehoben hatten, dass Chris Evans' Haare niemals echt aussahen, sondern ein computergenerierter Effekt seien. Also hatte ich einen recht glatten, gefälligen Videospiel-Look erwartet, so etwas wie gerade zuletzt bei Green Lantern.
Diese Erwartungen wurden dann jedoch glücklicherweise übertroffen. Ich fand den Cap-Film besser als seinen Ruf und besser als ich es selbst erwartet hatte: Eine wunderbare Good-Guy-Geschichte im Gegensatz zu den anderen Helden, die immer psychisch belastet, voller Konflikte und Widersprüche sein müssen. Schlüsselszene für mich - das Gespräch mit Dr. Abraham Erskine nach der Untersuchung, in der Erskine Steve Rogers fragt, ob er nach Europa möchte, um ein paar Nazis abzuknallen, und er ihm daraufhin sagt, "Ich will niemanden töten, aber ich hasse Tyrannen..." (ich glaube, im Original sagt er "bullies", was auf dasselbe hinausläuft)
Ich fand Hayley Atwell in ihrer Rolle großartig (allerdings ist ihr Lippenstift so unglaublich knallig rot, na ja), auch wenn natürlich in der deutschen Synchro nicht herauskommt, dass sie Britin sein soll.
Der Film ist insgesamt fast schon WWII-Punk oder Mechano-Punk oder wie auch immer man diese Ära nennt (ich kann ja nicht "Steampunk" sagen, da keine Dampfkraft) und damit recht retrofuturistisch-düster, sodass man immer sagen kann, "In dieser Zeit gab es noch keine bunt kostümierten, coolen Superhelden. Das war die alte Zeit." Mir hat auch gefallen, dass man in diesem Film, der auf einer Comicfigur basiert, selbst auch wieder Comics sieht, die die kleinen Jungs in den Straßen New Yorks begeistert lesen. Man sollte nicht die Symbolkraft dieser Szene vergessen: Erstens war Steve Rogers in der Geschichte früher selber einer dieser armen und idealistischen Jungs, zweitens war das in der realen Geschichte die Geburtsstunde der großen Golden-Age-Helden und des Verlags Marvel, drittens arbeitete Stan Lee selbst als junger Mann im Zweiten Weltkrieg als Autor, Werbetexter und Karikaturist für Armeepublikationen.
Genial auch der Drehbucheinfall, dass Rogers nicht direkt nach der Injizierung des Superserums als Superheld loslegt, sondern vom USO (hieß das damals schon so?) vertragsmäßig für Werbeveranstaltungen für Kriegsanleihen und für die Truppenbelustigung eingespannt wird - als Zirkusattraktion sozusagen, die keiner ernsthaften Gefahr ausgesetzt wird. Der Gegensatz "Show-Veranstaltung" mit den Revue-Girls auf der Bühne und "echter Krieg an der Front" kommt auch in dem Film durch. Es dauert eine Weile, bis Cap richtig loslegen kann. Aber er macht sich sogar in den Truppenbelustigungsshows zum Deppen, weil das eben seine Pflicht ist und weil er ja unbedingt zur Armee wollte.
Alles in allem gucke ich sonst ja keine Filme über den Zweiten Weltkrieg und lese auch keine Comics und Geschichten, die in dieser Ära spielen, aber Captain America hat es geschafft, diese völlig fiktive Version von WWII irgendwie interessant aussehen zu lassen.
Sehr schön finde ich dann auch, wie gut der Film in das Avengers-Universum eingefügt wurde (...ihr seid doch hoffentlich bis ganz am Ende nach den Credits geblieben, wo es noch mal fast 2 Minuten Avengers-Ausschnitte zu sehen gibt, einschließlich Hawkeye! Dort sieht man auch erstmals alle Avengers-Mitglieder zusammen auf der Leinwand, größtenteils in ihren Kostümen.
). Tony Starks Vater Howard Stark ist sehr gut gespielt und dazu geschickt in den Film eingebaut. Er kommt nicht nur in der Verwandlungsszene vor, sondern hat noch andere Momente. Dabei kann man sehen, dass der alte Stark in seinen jungen Jahren ein genauso selbstverliebter und verwegener Schürzenjäger war wie Tony Stark dann in den 2000er Jahren. Wie der Vater, so der Sohn... ;)
Insgesamt halte ich Captain America für einen rundum gut gemachten, knackigen Superhelden-Sommer-Movie, auch wenn das 3D wieder mal überflüssiger Schnickschnack war.
Edit: Tippfehler ausgebessert.
Wieso eigentlich "wider Erwarten gut" und "von vornherein niedrige Erwartungen"? Weil Captain America draufsteht?
Exakt. Denn strenggenommen ist Captain America als Figur ziemlich langweilig. Er hat weder flashige Superkräfte noch coole technische Gadgets. Er ist im Wesentlichen ein Schläger mit nem Schild. Wenn man daraus dann einen guten Film zaubert, dann verdient das Anerkennung.
Trotzdem gabs einiges, was mir an dem Film nicht gefiel.
1. Die SciFi Elemente haben mich gestört.
2. Einige Sets sehen doch sehr nach Filmstudio / Freilichtbühne aus.
3. Die Nebencharaktere um Bucky und "Dum Dum" Dugan bleiben farblos und dienen nur als Plot
Device.
4. Der Bösewicht ist das größte Manko. Zum einen hat der zu wenig Screentime, zum anderen
liefert Hugo Weaving eine unterdurchschnittliche schauspielerische Leistung ab. Zumindest in
der OV, in der deutschen Synchrofassung mag das abgeschwächt sein.
5. Echte Höhepunkte fehlen, und auch der "Showdown" ist unspektakulär.
6. Das Ende ist zu kurz geraten
"Sie haben 70 Jahre geschlafen, kommen sie damit klar?" "Jup." Abspann. WTF?
Ansonsten mochte ich den Film. Grade die "Propagandasequenz" fand ich super.
Im normalen Universum geistert das Supersoldatenserum auch schon wieder rum, für interessante Entwicklungen gibts ja das Ultimate Universum:
-Spiderman=tot (und der neue Spidey ist ein schwarzer Hispano)
-Captain America=gekündigt
-Reed Richards=Superbösewicht
-Das Ding=kein DIng mehr sondern blauer Leuchte-Navi
-Wolverine=der einzige echte Mutant der Welt und tot