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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Allgemein => Thema gestartet von: Ludovico am 5.08.2003 | 10:02

Titel: Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Ludovico am 5.08.2003 | 10:02
Oh man! Kann mir mal einer sagen, was die ganzen Anglizismen im Rollenspiel sollen?
Wir sind doch alle deutsch, aber wenn ich mir das Forum hier so anschaue, dann kriege ich das Gefühl, dass sich so mancher Börsianer und Bahnmanager hier wohlfühlen würde.

Wie soll das denn weitergehen? Soll es schließlich so enden, dass bei einer Erklärung des Begriffes „Rollenspiel“ man folgende Beschreibung findet:

Role Playing Games oder kurz RPGs sind ein Hobby, welches dazu dient, dem Alltag zu entfliehen. Mittlerweile hat sich eine RPG Sub Culture gebildet, welche in 2 große Lager gespaltet ist:
Auf der einen Seite der Role Players findet man die Powergamer (kurz: PG), welche ihre PCs (die Kurzform von Player Charakter) vor allem rule based gestalten und den Background mehr oder weniger nutzen, um den PC zu maxen.
Auf der anderen Seite gibt es die True Role Players (TRP), welche es genau umgekehrt machen. Die Rules sind nur Mittel zum Zweck und der PC ist backgroud based.

Wichtig beim Rollenspiel ist das sogenannte Dicen. Zur Bestimmung, ob ein PC einen Test geschafft hat oder nicht, würfelt der Spieler abhänging von den Skills und Attributs des PC eine gewisse Anzahl an Dices.
...

(Für die Richtigkeit des Beispiels übernehme ich keine Garantie)
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Nightsky am 5.08.2003 | 10:09
Also son Schmarrn hab ich hier noch nicht gelesen, kann da saber auch übersehen haben.
Und selbst wenn, ich mag auch nicht sonderlich Anglizismen aber wenn jemand denkt sich so ausdrücken zu müssen, bitte, wir leben in einem freien Land und man kann ja immernoch ignorieren.
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Ludovico am 5.08.2003 | 10:18
Das war jetzt auch nur ein Beispiel, was ich mir aus den Fingern gesogen habe.
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Jestocost am 5.08.2003 | 10:24
Aber das Denglisch ist halt weit verbreitet - und ich rede auch oft von Skills, weil es kürzer als Fertigkeiten ist.

Dennoch gebe ich mir Mühe, Spiele einzudeutschen: Also vernünftige Übersetzungen für die wichtigsten Attribute und Fertigkeiten und Mechanismen zu finden.

Aber wenn das jemand nicht tut, stört es mich auch nicht.. Ich grins da nur.
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Dash Bannon am 5.08.2003 | 10:26
naja viele Sachen sind halt einfach Lehnwörter (also solche für die es kein deutsches gibt, z.B Powergamer) und die sind schon Ok, aber wenn mans derart übertreibt (wie du es skizziert hast), ist das schon übertrieben, da haste Recht....vielleicht achte ich jetzt mal ganz einfach bei mir selbst mal drauf wie ich so schreibe und bemühe mich zuviele Anglizismen zu vermeiden, obwohl es manchmal 'einfacher' ist die englischen Begriffe zu verwenden..naja schaun mer mal, hat der Kaiser gesagt
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Gast am 5.08.2003 | 10:28
da der grossteil aller spieler den erstkontakt mit spielern hatte die nur die englischen originalregelwerke besitzen und teilweise auch mangels deutscher übersetzungen selbst die englischen werke benutzen, verwundert mich das denglisch nicht.
in den anfangszeiten redeten wir auch mehr von "ich caste einen fireball" als von "ich zaubere einen feuerball"
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Nightsky am 5.08.2003 | 10:36
Bei uns war es eher in der Form: "Ich caste einen Feuerball" ^^

Hmm, es ist dieselbe Problematik, die man in anderen Fachbegriffen auch hat.
Die EDV ist ohne englische Begriffe nicht sprechbar, warum sollte es im Rollenspiel anders sein?

Ich finde Denglish außerhalb irgendwelcher Themenbezognen Gespräche oder nennt man das "topic talks"? viel schlimmer.

By the way, ich geh nun zum Hair Stylisten ;)
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Alrik aus Beilunk am 5.08.2003 | 11:05
Wir können ja alles zwanghaft eindeutschen.

Wie währe es mit "Kraftspieler" für Powergamer.
Und "Flügelaffe" für Munchkins ?
Und das berühmte Spiel vom Verlag Weißer Wolf nicht vergessen: Blutsauger, der Mummenschantz
Und natürlich Drachen und Verliese nicht vergessen.
Oder Schattenflucht, das Steuerungsmüllphantastikrollenspiel
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Ludovico am 5.08.2003 | 11:11
Wir können ja alles zwanghaft eindeutschen.

Ein Extrem ist genauso schlecht wie das andere.

Ich empfinde es auch nicht weiter wild, wenn man Skills statt Fertigkeiten verwendet, weil man nun das englische Regelwerk besitzt und der Begriff haften blieb.

Was mich vor allem stört, ist aber, daß man plötzlich für alles und jeden plötzlich neue denglische Begriffe entwickelt.
Jüngstes Beispiel: Player Empowerement
Da kann man auch "Spieleremanzipation" sagen.

Okay, ich muß gestehen, daß ich schon bei der Verwendung des Verbes "Rulen" schon die Krätze kriege und Leute, die so mit mir reden, gleich ein paar gedankliche Minuspunkte erhalten.
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Nightsky am 5.08.2003 | 11:14
Steuerungsmüllphantastikrollenspiel

Das find ich gut *rofl*
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Boba Fett am 5.08.2003 | 11:16
Jede Subkultur verfügt über ihren eigenen Jargon!
Sei es Naturwissenschaftler, Soldaten (AKüFi), Mitarbeiter einer speziellen Branche oder eben Rollenspieler.
Da viele Systeme nur in englisch verfügbar sind, schleichen sich eben auch anglizismen in den Wortschatz. Das geschieht ganz automatisch und unbewusst.
Einige Begriffe, die leicht sind (Powergamer, Skills), werden sofort adaptiert, über andere regt man sich auf.

Noch andere klingen einfach stimmiger. So zum Beispiel "Rage", "Beast", "Shadow". Noch andere lassen sich nur schwerlich ins deutsche übersetzen ("Online Banking")

In Runden, die nur DSA spielen, wird man das wohl nicht finden...
Aber sobald man ein System spielt, wo man auf das Englische zurückgreifen kann, wird auch darauf zurückgegriffen.

Es muss einem nicht gefallen, aber man muss es akzeptieren.
Man kann versuchen es zu vermeiden, aber zwangsläufig wird man damit konfontiert.
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Gast am 5.08.2003 | 11:25
Ich hab englische Regelbücher (Ich mag keine eingedeutschten Regelwerke) und demnach gibts bei uns Teile im RP die fast komplett im Englischen laufen.

Bei uns ist das ein magic missile, man bezahlt mit GPs und Leo ist ein Half-Shadow Fighter.

Das wird sich nicht ändern solange wir englische Regelwerke verwenden... und ist in meinen Augen auch ganz gut so ;)
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Boba Fett am 5.08.2003 | 11:27
Es würde sich wahrscheinlich auch nicht ändern, wenn ihr jetzt auf die deutschen Bücher wechseln würdet, denn die englischen Jargon Begriffe haben sich eben eingeschliffen.
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Azzie am 5.08.2003 | 11:37
... und manchmal trifft der englische Begriff, obwohl durchaus übersetzbar, die Sache einfach besser, und sei's aus Assoziation.

Im übrigen ist es imho nicht schlimm Anglizismen zu verwenden - behält man ein überschaubares Maß bei. Auch viele französische Begriffe haben Einzug in die dt. Sprache gehalten, da regt sich heute ja auch keiner mehr auf. Und zählt man alle oben bereits genannten (und durchaus berechtigten) Gründe pro engl. Begriffe zusammen, da kommt schon 'ne Menge bei rum ;).

Was man sich allerdings bewusst machen sollte, ist die dt. Sprachkompetnz beizubehalten, sprich über die Anglizismen auch nachdenken, was sie eigentlich bedeuten; wenn einer fragt was mit zB "spell casten" gemeint ist sollte man zumindest auch eine Antwort/Erklärung geben können.
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Vandal Savage am 5.08.2003 | 11:44
Es würde sich wahrscheinlich auch nicht ändern, wenn ihr jetzt auf die deutschen Bücher wechseln würdet, denn die englischen Jargon Begriffe haben sich eben eingeschliffen.

Stimmt, wenn man sichs mal angewöhnt hat, kann man nicht mehr aufhören.
Und ehrlich gesagt, will ich das auch gar nicht. Aber gut, wenn sich Leute unbedingt Stress machen müssen, mir soll das recht sein.
Btw. hören sich viele Sachen in Englisch eben einfach cooler an.
Geschwindigkeit oder Celerity? Da fällt mir die Wahl leicht  ;)



Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Ravengrove am 5.08.2003 | 13:35
Ich merke immer wieder, dass das Spiel ins Stocken gerät, wenn ich nach einem deutschen Begriff suche - nicht bei Begriffen, die zu übersetzen ziemlicher Unsinn wäre, aber dummerweise spielen wir mit englischen und deutschen D&D-Regeln. Und da setzen sich inzwischen die englischen Bezeichnungen durch - fragt nicht, warum das leichter ist... vermutlich lese ich die Regeln zu oft auf englisch, als dass sich die deutschen Begriffe festsetzen würden. Ein besonderes Problem ergibt sich immer dann, wenn jemand einen deutschen Charakterbogen hat und ich ihn um einen XYZ-Wurf (englische Version) bitte. Verständnisloser Blick, also übersetze ich den Begriff schnell auf deutsch. Immer noch verständnisloser Blick - ich habe wohö ein Synonym erwischt und jetzt geht die Sucherei los, wie das Drecksding nun wirklich heißt... also alles gleich auf englisch - zumindest die regelbezogenen Begriffe.
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Dreckiger Lude am 5.08.2003 | 15:18
das beste war ja bei uns der Krieger (SC) der zu dem Ordensritter (NSC) gesagt hat: "Warum habt ihr ihn geslayt ?"
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: 1of3 am 5.08.2003 | 20:01
[fangfragen-mode]Wo ist denn da das Problem?[/fangfragen-mode]

Was das Thema im Allgemeinen angeht: So lange Kommunikation ist das eigentlich gar kein Problem. Anglophonen Neologismen (wie z.B. "Player Empowerment") steh ich auch ein wenig kritisch gegenüber, aber ich halte mich da an das linguistische Credo 'Let usage decide'.

P.S.: Geschwindigkeit ist IMO bei weitem geiler als Celerity.
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Meister Analion am 5.08.2003 | 20:37
Zitat
Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Ja.
Anglizismen sind aus der deutschen Sprache nicht mehr wegzudenken, schon gar nicht in einem Bereich, in dem 80% der Publikationen in Englisch sind.
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Catweazle am 5.08.2003 | 21:01
Sprache ist etwas lebendiges, eigenständiges. Sie ist Ausdruck des Zeitgeistes, der Kultur (bzw. Subkultur) und des Zeitgeschehens. Versuche Sprache zu zwingen (wie etwa in Frankreich) sind anmaßend und zeugen von einem geringen Selbstwertgefühl.
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Reviel am 5.08.2003 | 21:13
Ich denke auch nicht, dass irgendeiner hier was gegen Anglizismen hat, nur wenn sie (wie oben sehr krass beschrieben) überhand nehmen, dreht sich auch mir der Magen um, denn dann müsste man Outtime-Gespräche ja nur noch in Englisch führen.
Beispiel:
SC: "Du hast es so gewollt! Spüre nun den Zorn des Feuers!"
Spieler: "Ich caste einen Fireball und nehme noch 3 D10 aus meinem Dice-Pool dazu."

Ich zumindest vertrete die Ansicht, dass es Begriffe gibt, die dann einfach zwangseingedeutscht werden müssen, weil mir sowas einfach die Laune verderben würde: in 1 deutschen Satz, der imgrunde nur heißen soll "ich röste ihn" gleich 5 Fremdwörter zu haben, von denen man mindestens 3 gefahrlos übersetzen kann.
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Pricuricu am 5.08.2003 | 21:25
@ Boba: Generell stimmt ja das, was du da von den Soziolekten sagst, aber gerade innerhalb der Subkultur, wie es die Rollenspieler in diesem Fall sind, gibt es diese zwei Richtungen.

Meiner Ansicht nach ist es eben so, dass Spiele, die aus einem englischen Original abstammen, auf diese Sprache basierend geschrieben wurden. "Magic Missile"  und "City of Neverwinter" klingt für mich trotzdem stimmungsvoll, "Magisches Geschoss" und "Stadt Niewinter" muten hölzern und gestellt an. Deutsche Spiele haben so etwas nicht, auch hier klingt alles sehr stimmig.

Ich persönlich bevorzuge auch eine Vermeidung von Anglizismen, aber manchmal ist es möglich. Wenn ein Charakter "Key'ruu M'Garad" heißt, dann ist das irgendein merkwürdiges Wortgebilde, mit dem keiner was anfangen kann. Eine "Lynette von Eulenberg" klingt nach DSA, ein "Gumblebeard Fiddlefozz" hört sich nach D&D-Gnom an. Man muss schon seine Sprache fürs Rollenspiel finden. Aber dann soll man auch englische Wörter lassen, wie sie sind. Die deutsche Übersetzung der Forgotten Realms etwa klingt manchmal sowas von Sch***e, auch wenn die Menschen dahinter sich wirklich Mühe gegeben haben, eine 1:1-Übersetzung hinzubekommen. Aber englisch Namen klingen somit teilweise recht albern oder dümmlich. Warum manche Spieler allerdings lieber einen Spruch "casten", als ihn zu "zaubern" liegt vielleicht auch daran, dass man ein wenig posen will, oder?
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Arkam am 5.08.2003 | 22:15
Hallo zusammen,

also ganz generell spiele ich ja lieber mit deutschen Systemen. Das liegt einfach daran das ich im Deutschen bedeutend sattelfester bin als im Englischen.

Wenn ich mir allerdings so einige Übersetzungen anschaue kann ich schon verstehen das es eine große Gruppe von Spielern gibt die die englischen Ausgaben bevorzugen. Klassische Übersetzungsfehler wie etwa bei einer AD&D Ausgabe in der torche mit Taschenlampe übersetzt wurde sind ja noch lustig und jeder sollte wissen was eigentlich gemeint war, eine Fackel nämlich. Wenn ich mir allerdings die deutsche Ausgabe des Warhammer RPGs vornehme und feststelle das man bei den Inhalten gekürzt hat, Teile des Spielhintergrunds fehlen wird es schon etwas ärgerlicher.

Wenn man als einziger in der Runde das deutsche statt das englische Regelwerk benutzt dann sollte man sich eben entweder auch die englischen Begriffe merken oder in das Charakterdatenblatt schreiben, wenigstens was die Attribute angeht. Bei den Fertigkeiten bin ich allerdings schon der Meinung das der Spielleiter auch die deutschen Bezeichnungen wissen sollte.

Ein Spielleiter in unserer Robotechrunde hat allerdings mal den Vogel abgeschossen. Er war schon immer ein Fan des Englischen, arbeitet als Fluglotse, Berufssprache Englisch und leitete mit Robotech ein englisches System. Natürlich waren auch alle seine Handouts auf englisch und am Ende brauchte er für deutsche Sätze schon Hilfe. Soweit sollte man es mit Deutsch als Muttersprache nicht kommen lassen.

Einige Begriffe haben sich eben auch historisch eingeschliffen. Schließlich gab und gibt es eine Reihe guter und / oder interessanter Systeme eben nur auf Englisch oder vielmehr Amerikanisch.

Was einen Teil der soziologischen Begriffe angeht muß man immer daran denken das viele Arbeiten veröffentlicht werden sollen. Und ob es einem paßt oder nicht in englisch angebotene Arbeiten haben eine größere Chance veröffentlicht zu werden.Wenn man dann so eingebürgerte Begriffe übernimmt hat man häufig Denglisch vom feinsten. Gerade bei Fachbegriffen ist aber ein einfaches Übersetzen häufig sehr schwierig und spätestens bei der Rückübersetzung wird sich der ausländische Kollege meistens wundern was gemeint ist.Da unter Wissenschaftlern gilt: "Publiziere oder stirb" wundert es wohl nicht wenn eigentlich alle Arbeiten in Endglisch herauskommen.

Das Namen nicht übersetzt werden sollte sich doch eigentlich herumgesprochen haben. Auch als jemand der deutsche Systeme bevorzugt würde ich einen Luke Himmelsgeher oder einen Harald Töpfer sehr befremdlich finden. Namen übersetzt man einfach nicht sondern paßt sie allerhöchstens noch so an das sie in der verwendeten Sprache besser ausgesprochen werden können und da sehe ich bei englischen Namen selten ein Problem.

Wer allerdings das Englische verwendet um cool, modern oder sonstwie so wirken sollte mal einen guten Psychater auf sein Selbstwertgefühl ansetzen, das könnte vielleicht Hilfe gebrauchen.

Gruß Jochen
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: 8t88 am 5.08.2003 | 22:57
Mich stört es nicht!

Seid ich Englische Regelwerke verwende, kommt es immer öfter vor... Na und?

Ich hab "Die Hohen" in Deutsch.
Verwedenan aber die Englischen Begriffe:
Ein Hoher der Unbesiegten Sonne == Solar
Kaste der Morgenröte = Dawn

Und im MURPG ist es einfach besser so! ;)
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Catweazle am 5.08.2003 | 22:58
Ihr könnt euch aufregen, aber damit zeigt ihr nur, dass ihr konservativ seid (siehe thread). Wenn sich etwas durchsetzt setzt es sich eben durch. Ob es uns gefällt oder nicht. Ich mag viele Begriffe auch nicht, aber wenn sie sich durchsetzen habe ich eben keine Wahl.

Kleines Rätselraten: Anglizismus oder nicht?
1) Handy (das ist leicht)
2) Smoking
3) Oldtimer

Antwort: keines davon ist ein Anglizismus. In den im deutschen gebräuchlichen Sinn existieren diese Worte nicht im englischen.

Ich "caste" eben manchmal einen "spell" auf einen Gegner. Na und? Wenn ich mich dabei ertappe lache ich, aber es zeigt nur, dass es sich durchsetzt. Sprache lebt. Das macht auch vor dem Rollenspielerjargon nicht halt. Akzeptiert es, aber zeigt nicht noch, dass ihr damit nicht zurecht kommt. Ihr habt früher auch euren Großvätern gesagt, dass englische Musi besser ist als deutsche Volksmusik. Inzwischen ist das vermischt und aufgemischt bis zur Unkenntlichkeit. Merkt ihr davon noch was?
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Gast am 5.08.2003 | 23:17
Wir können ja alles zwanghaft eindeutschen.
Wie wäre es mit "Kraftspieler" für Powergamer.
Und "Flügelaffe" für Munchkins ?
Und das berühmte Spiel vom Verlag Weißer Wolf nicht vergessen: Blutsauger, der Mummenschantz
Und natürlich Drachen und Verliese nicht vergessen.
Oder Schattenflucht, das Steuerungsmüllphantastikrollenspiel

Powergamer = Regelfuchs
Munchkin = Störenfried
Vampire: Die Maskerade IST deutsch...
Dungeons & Dragons = (wenn überhaupt) Kerker & Drachen
Shadowrun = Schattenlauf (klingt so schlecht nicht)
Cyberpunk = virtuelle(r) Rebell(ion)
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Ludovico am 5.08.2003 | 23:28
Ihr könnt euch aufregen, aber damit zeigt ihr nur, dass ihr konservativ seid (siehe thread).

Dann bin ich halt konservativ. Daran ist nichts Schlimmes.

Zitat
Wenn sich etwas durchsetzt setzt es sich eben durch. Ob es uns gefällt oder nicht. Ich mag viele Begriffe auch nicht, aber wenn sie sich durchsetzen habe ich eben keine Wahl.

Kleines Rätselraten: Anglizismus oder nicht?
1) Handy (das ist leicht)
2) Smoking
3) Oldtimer

Antwort: keines davon ist ein Anglizismus. In den im deutschen gebräuchlichen Sinn existieren diese Worte nicht im englischen.

Ich "caste" eben manchmal einen "spell" auf einen Gegner. Na und? Wenn ich mich dabei ertappe lache ich, aber es zeigt nur, dass es sich durchsetzt. Sprache lebt. Das macht auch vor dem Rollenspielerjargon nicht halt. Akzeptiert es, aber zeigt nicht noch, dass ihr damit nicht zurecht kommt. Ihr habt früher auch euren Großvätern gesagt, dass englische Musi besser ist als deutsche Volksmusik. Inzwischen ist das vermischt und aufgemischt bis zur Unkenntlichkeit. Merkt ihr davon noch was?

Ahem, Du scheinst nicht zu verstehen, worauf ich hinaus wollte.
Ich störe mich vor allem an so einen Blödsinn wie Player Empowerement und Troup Play und Regulars. Entweder hat sich das ein Deutscher ausgedacht (wie Player Empowerment) und dann einen vollkommen überflüssigen englischen Begriff dafür genommen, oder aber es sind teilweise Begriffe, die man sogar, wenn man englische Regelwerke gefressen hat, schmerzlos übersetzen kann.

Ich bin selber nicht frei davon, wenn ich ein englisches Quellenbuch habe, daß ich dann auch die englischen Begriffe verwende.
Aber ich empfinde es doch als Verballhornung der deutschen Sprache, wenn sich sogar Deutsche nun denglische Begriffe ausdenken, wenn sie genausogut das Deutsche nehmen könnten oder bei einfachen Sachen nicht übersetzt wird.

Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Meister Analion am 6.08.2003 | 00:08
Zitat
Vampire: Die Maskerade IST deutsch...
Also ich finde Blutsauger: der Mummenschanz beser ;D
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Azzie am 6.08.2003 | 01:48
Hmmm ...

Ich persönlich bin wie gesagt der Meinung, die durch Sprachkontakt entstandenen Anglizismen, all jene um die (Fach-)Diskussion und Verständigung zu ermöglichen, alle für die es keine adäquate Beschreibung in der Muttersprache gibt, sind legitim, begrüßenswert; auch coole sind okay, aber dann bitte auch richtig verwendet. Wenn man casten richtig Konjugieren kann, dann soll ruhig ge- ... ja was jetzt? ... gecastet werden.

Was ich aber nicht mag sind Sachen wie willkürlich erfundene fremdsprachlich anmutende Begriffe die es in keiner Sprache so gibt (Ja, HANDY find' ich richtig schlecht ... aber natürlich sag' ich auch Handy, um der verständigung willen und weil's eh schon lexikalisiert ist), und die nur um der Lässigkeit des pseudobegabten Erfinders willen existieren. Und um die glaube ich geht's hier. Und die müssen nicht sein. DA kann man auch die 'echten' Wörter nehmen.

Und noch was: ist einen Drachen zu slayen wirklich dasselbe wie einen zu töten? Ich will jetzt nicht den Moralapostel spielen, aber slayen ist lässig, heldenhaft und cool - jmdn. oder etwas zu töten geht einem dann doch schon näher, man versteht den Begriff plötzlich nicht mehr als einen coolen abstrakten Ausdruck sondern als eine Beschreibung des Geschehenen. Insofern sollte man sich der verwendeten Wörter schon bewusst sein, alles andere desensibilisiert.


Echt, ich hab gar nix gegen Anglizismen etc., find sie toll und cool (<- q.e.d. hehehe) und bediene mich ihrer - wo angebracht - gerne. Aber ein gewisses Sprachgefühl und Verständnis der Geber- sowie der Muttersprache sollte doch vorhanden sein um sich beider vernünftig bedienen zu können.

Nee, ich bin echt nicht konservativ, aber mit ein bisschen Hirn sollte man die Sache schon angehen (no offence meant, ich hoffe es kommt auch so rüber).


BTW: Habt ihr mal auf die Apostrophierung des 's' im dt. geachtet? Sogar ein Plural-S hab ich schon an-apostrophiert gesehen, auch an dt. Wörtern. Vom Genitiv ganz zu schweigen. Jaja. Solche Sachen kommen dabei raus ...
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Alrik aus Beilunk am 6.08.2003 | 02:18
Regelfuchs
Passt nicht, da ein Regelfuchs nicht unbedingt Kraftspiel betreibt. Kraftspiel passt 1A
Zitat
Störenfried
Munchkins: Geflügelte Affen aus dem Musical ( will sagen Singspiel ) der Zauberer von Oz.
Zitat
Vampire: Die Maskerade IST deutsch...
Sowohl Vampir als auch Maskerade sind Fremdwörter
Zitat
Shadowrun
to run = flüchten, weglaufen, wegrennen.
Zitat
Cyberpunk
Cyber = kommt von Kybernetik, und Kybernetik bedeutet Steuern.
Punk = Müll.  
Deutsche Synonyme sind doch weniger spaßig als wortgetreue Übersetzungen ;)
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Teclador am 6.08.2003 | 02:46
Also hier in Hessen sagt man: "De Bauer babbeld so wie ihms mahl gewachse is".

Und genau daran halte ich mich. Ich benutze gerne englische Lehnwörter und mach mir keinen Kopp drum ob man das  jetzt s und so Überstzen könnte..ich sehe einfach keine Notwenidgkeit dazu. Und ehrlich gesagt geht es mir grade mal am §"$(($ vorbei was andere über meine Ausdrucksweise denken.
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Catweazle am 6.08.2003 | 06:51
Es gibt doch mal wieder keinen Grund die Anglizismen abzulehnen als das subjektive empfinden, dass es nicht korrekt ist. Aber schon morgen kann es korrekt sein.

Ich persönlich mag Begriffe wie "Milch-Jieper" auch nicht - da krieg ich die Krätze von.  Aber die nächste Generation hat es im Duden stehen und die übernächste hält es für ein urdeutsches Wort. So wie wir heute "Mauer" für deutsch halten. Oder "Fenster".

Hört doch auf gegen Windmühlen zu kämpfen. Die Anglizismen von heute waren die "Verfranzösischung" der Besatzungszeit Napoleons, die Italianisierung als italienisch Modesprache am Hofe und in der Oper war, die Lateinisierung in der Besatzungszeit durch die Römer uvm... heute werden die Worte zu retten versucht, gegen die man sich damals vielleicht gewehrt hat. Denkt mal darüber nach. Was ist - objektiv - so schlimm an slaying, munchkin, rpg oder so? Subjektiv find ich es auch unnötig. Aber einen GRUND zur Ablehnung finde ich nicht.
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Boba Fett am 6.08.2003 | 10:12
Den einzigen Grund, den ich sehe, ist der, dass dadurch der Jargon für manche unverständlich wird. Das führt zu Ablehnung.
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Arbo am 6.08.2003 | 12:48
Priewjet!

Was mich stört, ist nicht der eigentliche Gebrauch (de)englischer Begriffe an sich, sondern die unreflektierte Übernahme solchen Wortgutes. Mich beschleicht dabei oftmals das Gefühl, das dies auch oft aufgrund eines mangelhaften deutschen Wortschatzes passiert, welches ich hiermit nicht gänzlich pauschalisieren will.

Schön auf den Punkt gebracht hat es der vor ein paar Tagen leider verstorbene Herr Hansgeorg Stengler mit dem Zitat von Möller: Vom Feeling her habe ich ein gutes Gefühl ...  ;-)

 http://www.sachskulthuer.de/kino/kleinkunst/kabrett/Der%20Stengel%20war%20in%20Altenburg/stengel.html

Obwohl natürlich hinzu kommt, dass sich (de)englische Begriffe etwas festgesetzt haben. Auch scheint es so, dass (de)englische Begriffe moderner oder genialer wirken. Warum das Rollenspiel in Deutschland auch oft RPG anstatt RS (Rollenspiel ;-) ) abgekürzt wird, kann ich mir nur so erklären (zweiteres wäre kürzer).

Vielleicht ist es auch so, dass diese englischen Begriffe eine Art Distanz schaffen und sich dadurch eine Art Beständigkeit im Rollenspiel sichern. Mir persönlich ist zumindest aufgefallen, dass gerade Egospieler oftmals mit englischen Begriffen um sich werfen. Auch die meisten gewaltvollen Runden, die ich erlebt habe, wurden oftmals mit englischen Begriffen ausgeschmückt bzw. durch diese veranlasst ...

@ Alrik:

Zitat
Sowohl Vampir als auch Maskerade sind Fremdwörter

Einspruch ...



[...]

Vampir:  slaw. teuflischer Dämon und Totengeist, der entweder der Geist eines Verstorbenen (bei Ost- und Westslawen) ist [...] oder ein durch einen bösen Geist zum Leben erweckter Leichnam (bei Südslawen) ist. [...]


  Quelle: Kaurs Lexikon der Mythologie, Weltbildverlag, 2001, S. 525
[/font]



Was natürlich nicht heißt, dass dieser Begriff ursprünglich deutsch ist - aus dem Englischen kommt er aber auch nicht ;)

-gruß,
Arbo

P.S.: Natürlich bin ich selbst vor diesem Problem nicht gefeit ... nur damit kein falscher Eindruck entsteht ;D
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Roland am 6.08.2003 | 13:19
[...]
Was natürlich nicht heißt, dass dieser Begriff ursprünglich deutsch ist - aus dem Englischen kommt er aber auch nicht ;)


Gibt es einen qualitativen Unterschied zwischen dern Übernahme von englischen Wörtern und der aus anderen Sprachen?


Ich verwende englische Wörter aus dem RSP Bereich vor allem deshalb, weil ich vorwiegend englische Spiele lese und über sie auch in englisch spreche und schreibe. Gewohnheit eben.
Da es sich meist um Fachbegriffe handelt, ist so eine Verständigung am einfachsten, ähnlich wie im Bereich der Cumputertechnik.  
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Gast am 6.08.2003 | 13:41
Mir geht es beim Rollenspiel darum, eine moeglichst stimmige Atmosphaere aufzubauen.  
Da ist
'Ich move silently und hide im shadow'
im Vergleich zu
'Ich verschmelze mit den Schatten und bewege mich vorsichtig voran, darauf bedacht keinen Laut zu verursachen...'
irgendwie nicht so passend.

Aber die Verenglischung (?) betrifft ja nicht nur das Rollenspiel sondern die Sprache insgesamt.

Und was Uebersetzungen angeht - Originalsprache ist IMMER die beste Option - denn bei der Uebersetzung geht immer etwas verloren, grade zwischen Deutsch und Englisch gibt es viele Dinge, fuer die es in der anderen Sprache keine passende Entsprechung gibt. Ein Beispiel ist
FEIERABEND. Da gibt es keine Englische Entsprechung.
Dadurch verliert der text das 'gewisse Etwas' und es geht eine Menge Bedeutung verloren.

isx2
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Bitpicker am 6.08.2003 | 14:01
Mich stören ungenügende Rechtschreibung und fehlerhafte deutsche Grammatik viel mehr.

Robin
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Tybalt am 6.08.2003 | 14:19
OK, zuerst einmal:

[nitpick]
to run: laufen (to run away: weglaufen) Schattenlauf ist also eine passende (und irgendwie auch richtig coole) Übersetzung.
[/nitpick]

Generell finde ich Anglizismen praktisch, es haben sich eben bestimmte Bedriffe eingebürgert. Mit troupe style play kann ich was anfangen, mit Truppenspielstil nicht. (Das klingt so nach Bundeswehr. Und die genauere Übersetzung "Schauspielertruppenspielstil" oder "Zirkustruppenspielstil" macht es irgendwie auch nicht besser...)

Und man darf nicht vergessen: Rollenspiel ist ein amerikanisches Spiel. Es hat seinen Ursprung in Amerika, dort ist der größte Markt und viele Innovationen kommen von dort. Da ist es nur natürlich, das Englisch sozusagen die Primärsprache des Rollenspiels ist. Es ist kein Geheimniss, daß viele Rollenspieler englische Regelwerke haben und sich auch auf englischen Rollenspiel-Seiten rumtreiben, dann übernimmt man eben den einen oder anderen Begriff direkt.

Was ich wiederum nicht mag sind Aussagen wie "Ich caste einen fireball" direkt im Spiel. Nicht, weil damit der Sprache Gewalt angetan wird (die ist zäh, die kann das ab) sondern weil IMHO englische Begriffe nicht zu einer Fantasywelt passen und für mich die Atmosphäre kaputt machen. Was anderes sind Spiele wie z.B. Shadowrun oder Deadlands, da stört es mich nicht so sehr, denn dort ist Englisch i.d.R. die Sprache der Spielwelt. Gerade Deadlands möchte ich nicht so gern in der deutschen Fassung spielen, aber im allgemeinen bevorzuge ich doch eine deutsche Version, dann ist die Regelebene und die Spielebene nicht auch noch durch die Sprache getrennt. Deswegen würde ich auch jederzeit Geschwindigkeit celerity vorziehen. (Aber auch weil es zu seltsamen Aussagen kommen kann, wenn man denn etwas nuschelt: "Wie bitte? Dein Bruhja setzt Sellerie ein???")



Tybalt
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: 8t88 am 7.08.2003 | 09:40
Ach.... ihr solltet mal DAOC spieler untereinander reden hören.... ;D
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Catweazle am 7.08.2003 | 11:57
Das sind aber keine Anglizismen. Das ist eben MMORPG-Kauderwelsch.
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Boba Fett am 7.08.2003 | 12:13
I don't think RPG-slang is a problem! ;)
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: 6 am 7.08.2003 | 12:22
Solange die n4ps hier nicht rumharressen und meinen die GoSus 0wnen zu müssen, gehts noch... ;)
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Gast am 7.08.2003 | 12:34
@ Boba
I agree with you there. RPG slang is not a problem at all.
However, it may become a problem when it is used in-game in order to describe a character's actions or plans. When a player uses out of character slang ingame, the dissociation between the character and the player is incomplete - the character is saying things (or actions are described in such a manner) that make it difficult for the group as a whole to maintain the atmosphere of the game.

isx2 ;)
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Fredi der Elch am 7.08.2003 | 12:41
Jaja, ich kann auch Englisch. Wenn alle mit dem Sprachschwanzvergleich fertig sind, können wir ja weitermachen... ;)
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: 8t88 am 7.08.2003 | 12:43
@Preuss

Hättest du mal letztens sehen müssen, da kommen doch tasächlich 2 Lows zu mir an...
ok, kein Problem, man hilft ihnen, aber die waren doch echt zu blöd Monster zu Mezzen, die für mich gelb waren....
weil ich denen helfen musste, hab ich verpasst wie 2 Hibbis mich von hinten gerootet haben... die 2 Typen von mir wurden von der Midi wache gestunnt, und ich stehe alleine da in der Wilderness, und die Mids und Hibs hauen ab und lassen uns stehen...
um den Schade zu  heilen, mach ich meinen Group instant und zieh das Aggro der Viecher in der umgebung... die 2 Noobs hauen ab, und ich werd von 2 Lila geschmasht....
nun, hab denen noch gut einen auf die Rübe gegeben, aber gegen Nuker ist  halt kein Kraut gewachsen...

 ;)
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Jestocost am 7.08.2003 | 12:45
Oh mein Gott, was bin ich alt geworden...
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Gast am 7.08.2003 | 13:36
Ha! Meiner ist laenger als deiner!  ;D

@8t88 - ich hab' kein Wort verstanden... LOL

Aber irgendwie ist es schon interessant, wie so aus zwei Sprachen die jeder so mehr oder weniger kann und einer Prise Fachbegriffen etwas komplett neues herauskommen kann.
So was wuerde einen Newbie (oder sollte das Rollenspielanfaenger heissen?) wohl einerseits abschrecken aber andererseits auch faszinieren

isx2
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Gast am 7.08.2003 | 16:06
Mich persönlich störts nicht, wenn man in Rollenspielen englische Begriffe nimmt. Ich verwende aber normalerweise die deutschen Begriffe (ja man kann sich streiten was deutsche Begriffe sind ;)) So bleibt der Würfel halt ein Würfel und eine Falle wird nicht zur Trap, nur weil Trip nicht auf Trab war und trippelnt in Trouble gerät :)

Was ich störend finde ist, wenn man englisch einsetzt um "angesagter" rüberzukommen

Zitat
Der screen muß für den customer more reliable gemacht werden
Die Aussage gabs wirklich!

Es gibt ja selbst schon Verwirrung bei der Aussprache des Wortes  Cent Im allgemeinen wird es wie das englischsprachige cent ausgesprochen, während die Gesellschaft der Deutschen Sprache empfiehlt es Zentauszusprechen

Naja, es gibt in den Weiten des Internets irgendwo eine Seite komplett auf latein. Selbst der Begriff email wurde da zwanghaft übersetzt und heißt da: elektrogrammata

Was klingt cooler Celerity oder Geschwindigkeit...ich würde sagen Schnelligkeit, denn wenn ich mich recht entsinne ist der englische Begriff für Geschwindigkeit Velocity oder  ???
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Wawoozle am 7.08.2003 | 16:07
Yepp
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Joerg.D am 7.08.2003 | 19:18
Na also das Wort Handy ist eigendlich nicht richtig Englisch. In England oder den USA herrscht Mobile Fone vor, da Handy eine recht private Handlung an Sich selbst beschreibt.
Aber ich glaube, das in einer Subkultur unwillentlich Worte gebraucht werden, welche für ausenstehende fremd klingen. Aber es ist nun einmal so, dass wir nicht in einem Dorf wohnen und die Einfüsse der bösen fremden Kulturen auf uns einprasseln.

Locker bleiben, in England und den USA werden auch viele Derutsche Begriffe verwendet.
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Pricuricu am 8.08.2003 | 00:56
Hehe, ja ich sag auch "Euro" und "Zent", weil wenn ich "Sent" sagen würde, dann müsste ich konsequenterweise auch "Juro" sagen.
Wir dürfen uns hier aber nicht zu weit vom ursprünglichen Terrain wegbewegen. Es geht hier ums Rollenspiel und die Frage der dortigen Anglizismen, nicht im alltäglichen Gebrauch. Ich mache Sprachwissenschaften an der Uni und glaubt mir oder nicht, nur etwa 1 Prozent der deutschen Sprache besteht aus Anglizismen. Also auf dem Gebiet mal keine Angst um unsere Muttersprache.
Viel mehr ist es wirklich das Problem der "denglischen" Spielsprache. Man nehme Spieler A und Spieler B mit jeweils dem gleichen Regelsystem, A hat eins in Englisch, B hat eins in Deutsch. B versteht A nicht, während A B auslacht. Aber manche Leute übertreiben es halt. Eigennamen sollten bleiben, der Rest kann doch wohl getrost in allgemein verständlicher Form gehalten werden. Verben müssen nicht implementiert und dann mit einer anderen Grammatik konjugiert werden. Damit tut man keiner der beiden Sprachen einen Gefallen.

@ Dailor: Ja, ich bin für Sprachwandel, und er passiert täglich. Möglicherweise sprechen die Leute in 30 Jahren schon so wie in "Clockwork Orange" und die Menschen tun sich mit unserem Gefasel hier so schwer wie unsereins mit mittelhochdeutsch. Aber warum muss man "slayen", "casten" und "healen"? Verben sind nämlich so ziemlich das Letzte, was sich beim Sprachwandel verändert. Also ist das hier ein künstliches Phänomen und in keiner Weise - um bei deinen frz., ital. und lat. Beispielen zu bleiben -  durch eine gesellschaftliche oder politische Vorgabe bedingt. Beim Rollenspiel kann jeder sich aussuchen, wie er "schwätzt".
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Catweazle am 8.08.2003 | 06:32
@Pricuricu
Zitat
@ Dailor: Ja, ich bin für Sprachwandel, und er passiert täglich. Möglicherweise sprechen die Leute in 30 Jahren schon so wie in "Clockwork Orange" und die Menschen tun sich mit unserem Gefasel hier so schwer wie unsereins mit mittelhochdeutsch. Aber warum muss man "slayen", "casten" und "healen"? Verben sind nämlich so ziemlich das Letzte, was sich beim Sprachwandel verändert. Also ist das hier ein künstliches Phänomen und in keiner Weise - um bei deinen frz., ital. und lat. Beispielen zu bleiben -  durch eine gesellschaftliche oder politische Vorgabe bedingt. Beim Rollenspiel kann jeder sich aussuchen, wie er "schwätzt".

Man muss nicht slayen casten und healen. Aber man tut es. Warum ist doch egal. Es wird FREIWILLIG angenommen.

Es handelt sich auch nicht mehr oder weniger um ein künstliches Phaenomen als die sprachlichen Adaptionen aus unserer Vergangenheit. Denn es konnte sich immer jeder aussuchen, wie er spricht. Und nichts ist "besser" oder "schlechter". Weder die Anglizismen noch das sogenannte deutsch, das sich aus vielen Sprachen entwickelt hat.

Früher waren es eben Einflüsse der Ständegesellschaft, der technischen Entwicklung, der Gesellschaftsstruktur usw. Heute sind Einflüsse aus Werbung, Computer und Szenesprachen hinzugekommen. Sei froh, dass relativ wenig Einflüsse aus dem "kanakischen" dauerhaft Einzug in die deutsche Sprache erhalten!
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Boba Fett am 8.08.2003 | 09:46
Man muss nicht slayen casten und healen. Aber man tut es. Warum ist doch egal. Es wird FREIWILLIG angenommen.
Naja, zur Hälfte hast Du schon recht.
Derjenige der diese Begriffe verwendet, nimmt das freiwillig an. Derjenige, der gegenübersitzt und beim zuhören alle Gesichtszüge verliert nicht.
Ich stelle mal die Behauptung an, dass derjenige, der das freiwillig macht es trotzdem tut, auch wenn er von der Gegenseite Widerstand erfährt.
Also ist die Zuhörerseite nicht "freiwilliger" Aufnehmer.
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Pricuricu am 8.08.2003 | 10:05
Sprachen haben ein wenig etwas evolutionäres. Entweder du machst mit oder du kommst nicht so richtig weiter mit deinem Wortschatz. So war das bei den sprachlichen Adaptionen in der Vergangenheit, die vor allem politischer Natur waren.
Jugendsprache hingegen ist etwas anderes, und hier zähle ich den Rollenspielerjargon und die Frage, ob Englisch oder nicht, dazu. Wenn du hier nicht mitmachst, kommst du ebenfalls nicht weiter und erlebst massive soziale Sanktionen.
Jugendsprache ist ein weites Experimentierfeld für neue Begriffe, kein anderer Soziolekt ist so lebhaft; da bin ich voll und ganz mit Dailor einer Meinung. Ganz klar castet, healt und slayt man freiwillig, aber mein Kumpel aus der Runde castet und healt und slayt dann auch, um den Anschluss zu behalten.
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: 8t88 am 8.08.2003 | 10:09
Zitat
Ganz klar castet, healt und slayt man freiwillig, aber mein Kumpel aus der Runde castet und healt und slayt dann auch, um den Anschluss zu behalten.

Wuhä, das klingt jetzt zumindest nach "Bandenzugehörigkeit" und "Gruppenzwang"   :P

Also bei mir kommt so etwas von automatsich, und nciht, weil ich dann das gefühl habe Soziale Akzeptanz zu verlieren...

Bei uns ist Magic sehr Aktiv, und da weigere ich mich schon seid jeher einige Begriffe in Deutsch oder in Englisch zu verwenden, und das hat mir keine Sozialen Nachteile eingebracht...

Vielleicht ist deine Wortwahl auch garnicht so gemeint, oder ich bewerte das jetzt über.

Ist nicht böse gemeint, aber ich mag es nicht, wenn ein normaler Umstand von irgendwem ins Extrem gezogen wird, das überhaupt nicht vorhanden ist.

 :)
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Boba Fett am 8.08.2003 | 10:23
In meiner Runde würde automatisch die Frage auf den Tisch kommen:

"Weisst Du eigentlich, wie bescheuert das klingt?"

Und ausserdem stimme ich achzichachtenachzich zu. Es ist eine Art von "Gruppenzwang" und gegen sowas wehre ich mich rein instinktiv...
Gegen gängige Begriffe habe ich ja grundsätzlich nichts, aber bei "Ich caste den Spell..." hörts auf.
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Catweazle am 8.08.2003 | 11:03
Klingt bescheuert? Sicher!

Gruppenzwang? Schon.

Neu? Nein!

Das war halt schon immer so. Früher MUSSTE man französisch können, wenn man "dazu gehören" wollte. Das ist nichts neues.

Ebenso wie es schon immer Menschen gab, die solche "Moden" nicht mitmachen wollten. Manchmal waren es auch nur Moden und die Worte verschwanden wieder. Andere Male hielten die Worte Einzug in den allgemeinen Sprachgebrauch. Wieder andere Male wurden sie zur Unkenntlichkeit verfremded bevor sie Einzug erhielten.

Man muss das alles nicht mitmachen, aber man muss die Konsequenzen daraus ziehen. Ich kann, da ich Magic auf englisch spiele, auch mit Engländern spielen. Wenn mir mein Gegenüber aber eine Karte mit "Erstschlag" auf den Tisch bringt, dann gibt es Kuddelmuddel. Unpraktisch. Daher wird eben viel gecastet, gecountert, usw.

Ich seh darin einfach keinen Weltuntergang, sondern ein Zeichen der Zeit.
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Boba Fett am 8.08.2003 | 11:25
Weltuntergang ist es sicherlich nicht...
Zeichen der Zeit? Wie Du schon sagtest: Vermengung des Sprechgebrauches hat es immer gegeben.

Ich finde es nicht mal "schlimm".
Ich denke auch, man sollte nicht pauschal dafür oder dagegen sein, sondern von Fall zu Fall unterscheiden.
Shadowrun als Eigenname? Klar! Klingt gut.
Casten als Verb? Nein, klingt für mich daneben.
Ob Feats oder Talente, Skills oder Fertigkeiten, das muss eben jeder für sich entscheiden.

Unsere Runde deutscht meistens alles mögliche ein, und lebt gut damit.

Nur eines muss klar sein: Wer alles vermischt, benachteiligt die, die keine oder nur geringe internationale Sprachkenntnisse mitbringen.
Und das muss noch nicht mal "deren" Schuld sein.
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Gast am 8.08.2003 | 17:04
Mal vom schwülheissen Wetter abgesehen:

Gruppenzwang? Nö.

Wie ich weiter oben schon erwähnte bleibt es bei mir bei einer Würfelprobe statt einem Dice-Check. Aber bei uns redet sowies jeder gerade so wie es ihm/ihr beliebt.
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: blut_und_glas am 9.08.2003 | 15:19
Ich sehe was Anglizismen im Rollenspiel angeht für mich einen Unterschied zwischen ihrer Verwendung im Regelbereich (wenn ein Regelwerk nur in englisch vorliegt, und die Ausdrücke auch nur in der ooc-Interaktion zwischen den Spielern Verwendung finden habe ich kein Problem damit), und ihrer Verwendung im Hintergrund/in der Spielwelt (bei Fantasy-Systemen fühle ich mich hier eher gestört, bei modernen oder SF-Systemen halte ich Anglizismen sogar eher für einen Vorteil).

mfG
jdw
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Gast am 11.08.2003 | 20:41
Zitat

Vampire: Die Maskerade IST deutsch...


Nein, eigentlich würde es "Vampir: Die Maskerade" heißen, aber die meisten sagen eh nicht "Vampire"
sondern "Vämpaia"  ;D

oder wie sprecht ihr es aus???

CPbla
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Gast am 11.08.2003 | 21:46
Blutsauger ;D
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Patrizia am 30.08.2003 | 14:20
Ja, Anglizismen sind mittlereile aus unserem alltäglichen Sprachgebrauch wohl kaum noch wegzudenken.  Die Wörter schleichen sich einfach nach und nach ein, ohne meist so richtig bewußt wahrgenommen zu werden. Es sei denn, sie treten natürlich in absolut schwachsinnig geballter Form auf. Ich kann nur bestätigen, daß auch bei unseren Runden häufig lieber die englisch-sprachigen Charkterbögen aus den original-Regelwerken verwendet werden, als die eingedeutschten. Und die Bezeichnungen der Attribute klingen auch häufig besser. Wo´s passt, stört´s doch nicht.
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: azentar am 31.08.2003 | 00:28
Es hängt fast nur von der Sprache des Regelwerks ab: Begriffe aus den Büchern werden 1:1 übernommen. Da etwa 80% der Rollenspiele nur auf Englisch zu haben sind [Wert ist geschätzt], hat sich diese Sprache für Fachbegriffe durchgesetzt. Genauso wie die medizinische und biologische Fachbezeichnungen [offiziel] lateinisch sind, sind die Rollenspiel-begriffe [inoffiziell] englisch. Solange das die Verständigung nicht beeinträchtigt & Erläuterungen einfacher und präziser macht, ist dagegen nichts einzuwenden. Genauso ist nichts gegen [deutsche] Übersetzungen einzuwenden, solange sie ihre Funktion gut erfüllen.
Titel: Re:Anglizismen im RPG - Muß das sein?
Beitrag von: Gast am 8.09.2003 | 04:20
Ich mag diese Übermüllung mit englischen Begriffen auch nicht, und Spieler welche bei mir "einen Fireball auf die Orks casten" bekommen mindestens einen Sprachmalus von -4 auf den SG des Rettungswurfes der Orks. Wobei ich zugeben muss, dass auch ich "di-si" sage und nicht "ess-geh" für den Schwierigkeitsgrad eines Wurfes.

Ich denke es sollte kein Problem sein, die Begriffe wo am Spieltisch genutzt werden einzudeutschen - oder noch viel besser sogar ganz eigene Begriffe zu erschaffen. So nenn zB mein Barde den "charm person" Zauber "mit der Honigstimme sprechen". Je selbst die Halblingdiebin im PHB ...ups ;) im D&D-Spielerhandbuch "schlendert" anstatt leise zu bewegen.

Schwieriger und auch weniger sinnvoll finde ich das Eindeutschen der Fachbegriffe aus der Rollenspiel Theorie, denn die werden am Spieltisch nicht gebraucht und eine Wissenschaft braucht ein Vokabular wo jeder weiss was der andere meint. Bei uns am Spieltisch nenen wir "Player Empowerment" zwar (Spieler)Erzählmacht, aber hier im Forum würde ich stets den englischen Begriff verwenden, damit jeder genau weiss wovon ich spreche.

PS: ein ganz ausgefallener Kniff ist es ganz bewusst mit Fremdsprachen zu arbeiten. So hatte ich mir für einen Einsatz in den spanischen Kolonien das D&D-Regelwerkt auf Spanisch besorgt und danach am Spieltisch einen "tiro del salvation" auf "reflejes" verlangt, und die NSC Zauberer waren "lancadores del conjuros" etc... das hat viel mehr spanische Stimmung erzeugt als es jemals mit Tischdeko oder Hintergrundmusik möglich gewesen wäre!

PP: und nein, ich spreche nicht Spanisch ;D