- Gelegenheitsspieler, die recht wenig bisher mit Rollenspielen zu tun hatten, sowas aber vielleicht auch mal probieren möchtenIch sehe nicht, wie sich dein Anforderungsprofil irgendwie mit dem, was du danach schreibst, verträgt.
- Ein System, indem es wenige Mechanismen insgesamt gibt und die Spieler eigentlich nur ein bisschen Intelligenz für die im Spiel auftauchenden Probleme und die Fähigkeit, bis 30 zu zählen, mitbringen müssen
- Gleichzeitig aber ein System, in dem die Möglichkeiten der Spieler so zur Verfügung gestellt werden können, dass die auch praktisch ohne Regelkenntnisse angewendet werden können
Herausgekommen ist ein System, das Pokerchips zum Zählen und Skatkarten für jegliche Art von Proben benötigt, ein umfassendes Qualitätssystem besitzt, aber auch klassische Elemente, wie Attribute (11 gibts) und Talente (das ist eins der Probleme...).
Ich hab festgelegt, dass Talente bis zu einem Wert von 30 laufen, dass es vom Talentwert abhängig ist, wie gut das maximal erreichbare Ergebnis ist (das Qualitätssystem), das jedem Talentwert drei Attribute (die jeweils bis zu einem Wert von 10 gehen) zugeordnet sind, und dass ...
Ok, ich erklärs so: Talentsumme= Talentwert + Attribut 1 + Attribut 2 + Attribut 3
Maximal ergibt das einen Wert von 60, der für die Probe verwendet wird.
Nun stand ich vor dem Problem, dass es keinen W60 gibt (zumindest kenn ich keinen), oder keinen W30, und drei W20 mindestens einen Wert von 3 produzieren würden.
Da ist mein Blick auf eine Packung Skatkarten gefallen... 32 Karten. 30 plus 2. Herausgekommen ist eine Probe, wie folgt funktioniert:
die Schwierigkeit ergibt sich aus der benötigten Qualität (ein Wert zwischen 0 für einfach schaffen bis hin zu 60 für Meisterhaft), den Umweltbedingungen (Wetter, Beschuss usw.), den man addiert. Richtig, der kann somit über 60 steigen, aber das macht nicht so viel aus. Denn jegliche Erleichterungen (regeltechnische Vorteile, Hilfsmittel usw. usf.) werden davon wieder abgerechnet.
Das Beispiel, an dem ich meine Rechnungen immer überprüft habe, war ein Schuss mit einem beliebigen Anti-Material-Rifle auf ein 1km entferntes, menschliches, sich bewegendes Ziel. Ja, keine sehr pazifistische Variante, ich weiß ja. :-[
Aber da lässt sich das gut verdeutlichen: Schuss über Kernschussweite (wird später bei den Waffen angegeben) auf bewegliches, menschengroßes Ziel macht Schwierigkeit 5 (50 punkte). Mehr rechne ich diesmal nicht mit vor. Übrigens darf der Spieler selbst entscheiden, welche Schwierigkeit er sich auferlegt. Wenn er der Meinung ist, genug Potential für einen Meisterschuss zu haben, darf er eine höhere Schwierigkeit nehmen, wenn er sicher irgendwie treffen will, aber keinen tödlichen Treffer anbringen mag, kann er eine niedrigere Schwierigkeit nehmen.
Bei letzterer sinkt die Zahl entsprechend, was die nachfolgende Probe einfacher zu bestehen macht.
Dagegen stellt sich ein Bonus für ein herausragendes Zielfernrohr von Karl Zeiss meinetwegen (-10) und ein bei der Charaktererstellung gewählter Vorteil, den ich hier als "Begabung für Präzisionsschüsse (-10)" angeben will.
Macht eine Schwierigkeit von 30
Der Spieler hat eine Talentsumme (siehe oben) von ... nun, geben wir ihm mal eine 60. Meisterschütze halt. Nun wird die Schwierigkeit von der Talentsumme abgezogen. Herauskommt eine 30.
So weit, so gut. Jetzt kommen die Skatkarten ins Spiel. da es nur 30 sind, wird der Wert aus der Probe (30) halbiert auf 15.... Ich hab vor, später 60 eigens dafür zu verwendende Karten bereitzustellen, aber so gehts erstmal auch.
Sortiert die Karten nach Wertigkeit, nehmt die ersten beiden heraus. Angenommen, wir hätten nun 30 durchnummerierte Karten, dann muss der Spieler eine Karte zwischen 1 und 15 ziehen, um die Probe zu schaffen, eine Karte von 16 bis 30, um sie zu verhauen. die beiden übrigen Karten stehen in dem Fall für kritischen Erfolg und Fehlschlag.
Aber ich frag mich nach wie vor, ob die Sache mit den Skatkarten nicht zu... übertrieben ist. Im ganzen Spiel kommt kein einziger Würfel vor, außer vielleicht, wenn der Meister irgendeinen zufälligen Spieler in Bedrängnis brinen will.
Ok, die Karten loszuwerden soll nicht das unüberwindliche Problem sein. Ich bin unter anderem dazu gekommen, die einzuarbeiten, weil sie eher in einem normalen Haushalt vorhanden sind, als es W20 z.B. wären, und weil sie gerade von der Menge her recht gut passen.30 Karten + 2 passen zu einer Wert Menge von 60 doch auch nur im Verhaeltnis 1:2.
Also, ich hab mir WUSHU angesehen... und muss sagen, es hat anfangs gut geklungen. Aber das ist nun wirklich zu frei. Und ich weiß jetzt schon, dass anstelle des beschriebenen Spielflusses in Diskussionen ausarten werden. Zum Beispiel, warum der Charakter jetzt kein Lichtschwert hervorzaubern kann, warum seine Taschen-Atombombe nicht angemessen ist usw. usf.
Wenn ich denen freie Wahl über die Ausrüstung gebe, werden dort Battlemechs, Panzer und Nano-Suit-Träger entstehen ;D Das will ich verhindern.
man nennt die vier Farben in beliebiger Reihenfolge (meinetwegen Herz, Schell, Grün, Eichel) und zieht dann eine Karte. Entsprechend der vorangegangenen Nennung gelingt die Probe super, normal, missling, misslingt katastrophal. Wobei ich das nicht soo gut finde... daher...
Pyromancer, das klingt jetzt interessant - Proben quasi nicht zufällig, sondern über Ressourcenmanagement. Werden die Karten auf der Hand denn zufällig gezogen oder bekommt jeder bestimmte Karten?