Bei beidem:
Sympathie: 90%
Setting: 10%
Regeln: 0%
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man mit den richtigen Leuten alles spielen kann. Egal, mit welchen Regeln, egal in welchem Setting.
Wie würdet ihr für euch gewichten?Das würde mich auch interessieren. Ich meine nicht: Welches sind eure Gewichtungen? Sondern: Wie gewichtet ihr euch? Woher soll ich wissen, ob mir zu 30% die Spieler wichtig (und somit zu 70% egal) oder das Regelsystem nur zu 25% wichtig ist? Einfacher fände ich eine Einteilung von sehr unwichtig - unwichtig - egal - wichtig - sehr wichtig.
Das würde mich auch interessieren. Ich meine nicht: Welches sind eure Gewichtungen? Sondern: Wie gewichtet ihr euch? Woher soll ich wissen, ob mir zu 30% die Spieler wichtig (und somit zu 70% egal) oder das Regelsystem nur zu 25% wichtig ist?Imho heißt es nicht das sie zu 70% egal sind, nur das die 70% von anderen Faktoren ausgefüllt werden.
Ich nehme drei Mal 100%. So! ;)
Ich denke, man kann es in Prozentwerte packen.
Sympathische Mitspieler sind eine feine Sache, aber auf Cons trifft man auch mal Leute, die einem nicht so sympathisch sind, weil sie stinken, komisch reden,... aber das System ist interessant und das Setting spricht einen an. Also bleibt man am Tisch sitzen.
*lol* Da hatten wir wohl gleichzeitig denselben Gedanken. :)
Man kann eine einfache Frage stellen, ein simples Modell und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird die Sache unnötig verkompliziert.Och, dazu hätte ich auch ein Anekdötchen aus dem Arbeitsalltag... aber das gehört nun wirklich nicht hierhin. ;D
Faszinierend:
Man kann eine einfache Frage stellen, ein simples Modell und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird die Sache unnötig verkompliziert.
Faszinierend:
Man kann eine einfache Frage stellen, ein simples Modell und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird die Sache unnötig verkompliziert.
Ich spiele nicht mit Menschen, die mir nicht sympathisch sind. Ich spiele nichts, was mir keinen Spaß macht. Ich leite nichts, was mir nicht hunertprozentig liegt.
Ich spiele nicht mit Menschen, die mir nicht sympathisch sind. Ich spiele nichts, was mir keinen Spaß macht. Ich leite nichts, was mir nicht hunertprozentig liegt.
Ihr würdet mit Leuten, die ihr total super findet, nicht auch ein Setting / System spielen, dass ihr ganz okay findet? Weil das System / Setting eben nur ganz okay und nicht total super ist?Dauerhaft fände ich es tatsächlich schwierig, weil mir dann die richtige Begeisterung für ein System und Setting fehlt.
Das mit dem Spaß ist ja glaub ich die OP-Frage: was sind die Spaßquellen bei einem Rollenspieltreffen, und zu wieviel Prozent tragen sie zum "persönlichen Gesamtspaß" bei?Wenn mir das Setting keinen Spaß macht, dann spiele ich es auch nicht mit den nettesten Kumpels. Dann gehe ich wirklich lieber mit denen ins Kino oder ins Museum. Wenn mir die Leute nicht zusagen, dann spiele ich mit denen auch kein Fading Suns. Bei mir sind das alles keine Prozentwerte sondern "boolsche Werte", also nur "ja oder nein".
Wenn ich sage, 100% Spaß kommt wegen den Mitspielern, dann bräuchte ich kein RSP zu betreiben, dann könnte man auch Skat spielen, Bowlen, ins Kino gehen, Literatur diskutieren, Koma saufen etc., eben alles, was Freunde so machen. Aber wenn ich merke, dass ich, wenn ich mich mit den gleichen Leuten treffe, an unterschiedlichen Systemen oder unterschiedlichen Settings unterschiedlich viel Freude habe, dann ergibt die Frage Sinn.
Wenn mir das Setting keinen Spaß macht, dann spiele ich es auch nicht mit den nettesten Kumpels. Dann gehe ich wirklich lieber mit denen ins Kino oder ins Museum. Wenn mir die Leute nicht zusagen, dann spiele ich mit denen auch kein Fading Suns. Bei mir sind das alles keine Prozentwerte sondern "boolsche Werte", also nur "ja oder nein".
Ihr würdet mit Leuten, die ihr total super findet, nicht auch ein Setting / System spielen, dass ihr ganz okay findet? Weil das System / Setting eben nur ganz okay und nicht total super ist?
Kennst du wirklich nicht das Phänomen, dass du denkst: "Naja, das Setting reißt mich jetzt nicht gerade vom Hocker, aber die Leute sind cool und die Regeln funktionieren gut, also spiele ich mit"?Nein. Wenn ich feststelle, dass mir das Setting keinen Spaß macht, warum sollte ich dann weitermachen? Dann rede ich mit den Mitspielern und schlimmstenfalls sage ich "sagt Bescheid, wenn ihr was Anderes unternehmt, dann mache ich wieder mit".
Oder: "Klasse Setting, sympathische Mitspieler, und über die vermurksten Regeln seh ich mal hinweg?"Regeln sind mir als Spieler ziemlich wurscht (da würde ich vielleicht sogar sowas wie Fate spielen). Als Spielleiter würde ich aber nie mit Regeln leiten, die ich nicht mag.
Spieler:Ist es eigentlich Absicht, dass Du 10% bei beiden offen lässt?
Sympathie: 40%
Setting: 20%
Regeln: 30%
Spielleiter:
Sympathie: 35%
Setting: 25%
Regeln: 40%
Mir fehlt da etwas sehr entscheidendes:
Abgesehen davon, dass mir die Mitspieler sympathisch sein müssen (sehr wichtig), das Setting mich ansprechen sollte (wobei ich da nicht sooo wählerisch bin) und die Regeln gut erfassbar sein sollten (auch eher mäßig), wäre für mich viel entscheidender:
Stimmt meine Vorstellung eines spannenden Spielabends mit dem der anderen Mitspieler überein?
Wenn ich auf Stimmung+Tiefgang wertlege, der Rest der Runde nur auf Monsterschnetzeln - oder das ganze umgekehrt: Ich liebe Dungeonruns, der Rest der Runde will unbedingt Tisch-Larpen - dann wird es mit der Rollenspielrunde wohl eher nichts werden.
Sympathie ist also die erste Grundvoraussetzung für die Gruppenwahl, eine kompatible Spielweise hingegen bestimmt, ob ich in der Spielrunde auch bleibe.