Also meinen größten Hintergrund hatte ich bisher für Morlon, meinen cimmerischen Barbaren. Er wuchs mit seiner Familie in Cimmerien auf, lernte von Kindesbeinen an, zu kämpfen und hat mit 8 Jahren seinen ersten Gegner getötet. Ein weniog später wurde seine Schwester bei einem Überfall getötet, weil er seine Lieblingsschwester gerettet hat, Dabei wurde auch er schwer verwundet. Seitdem ging seine Familie auseinander, der Hofe wurde verkauft und seine Eltern waren quasi Leibeigene. Ein Bruder hasst ihn, der andere will ihn soagr umbringen.Seine Schwester hat einen Händler geheirtat und zog Weg. Morlon lebte einige Zeit bei ihr, aber irgendetwa zog ihn hinaus. Sein Ziel war, genügend Geld zu verdienen, um eines Tages seine Eltern frei zu kaufen und sie zu seiner Schwester zu bringen, damit sie einen gemütliche Lebensabend haben können.
Da ist schwer was draus zu machen, oder ich bin zu doof für.
Also meinen größten Hintergrund hatte ich bisher für Morlon, meinen cimmerischen Barbaren. Er wuchs mit seiner Familie in Cimmerien auf, lernte von Kindesbeinen an, zu kämpfen und hat mit 8 Jahren seinen ersten Gegner getötet. Ein weniog später wurde seine Schwester bei einem Überfall getötet, weil er seine Lieblingsschwester gerettet hat, Dabei wurde auch er schwer verwundet. Seitdem ging seine Familie auseinander, der Hofe wurde verkauft und seine Eltern waren quasi Leibeigene. Ein Bruder hasst ihn, der andere will ihn soagr umbringen.Seine Schwester hat einen Händler geheirtat und zog Weg. Morlon lebte einige Zeit bei ihr, aber irgendetwa zog ihn hinaus. Sein Ziel war, genügend Geld zu verdienen, um eines Tages seine Eltern frei zu kaufen und sie zu seiner Schwester zu bringen, damit sie einen gemütliche Lebensabend haben können.Du hast Feinde an denen du dich rächen kannst, Todfeinde in der Familie, Eltern zum retten und eine Schwester zum beschützen und ein Ziel auf das man hinarbeiten kann. Was zum Teufel willst du noch?!?!? Da steckt schon genug Stoff für 2 Kampagnen (oder eine Seifenoper) drin
Da ist schwer was draus zu machen, oder ich bin zu doof für.
Ich weiß nicht. Irgendwie werden Charakterhintergründe total überschätzt. Nice to have, wenn man ne geile Idee hat, aber sobald man anfängt, sich da mit Gewalt was an den Charakter zu kleben, weil man unbedingt einen flashy Background braucht, kommt selten was brauchbares bei raus.
Aber wenn was her muss, dann sind Würfeltabellen eine Nette hilfe. Einfach so lange würfeln, bis einem die Curriculum Vitae gefällt.
Ansonsten ist gerade für Mage ein völlig normaler, unspektakulärer, zeitgenössischer Hintergrund völlig okay.
Der Hintergrund muss keine völlig unwahrscheinliche Räuberpistole sein, aber generell finde ich es besser, wenn man sagt: "Mein Charakter hat Schusswaffen 3, weil er schon als Kind mit seinem Vater jagen gegangen ist" anstatt "Mein Charakter hat Schusswaffen 3, damit ich Gegner besser treffen kann" - das verleiht dem Charakter nicht nur einen runderen Eindruck, sondern hilft mir auch, ein inneres Bild von ihm zu haben, wenn ich in irgendeiner Situation in seine Rolle schlüpfe.
Ein "Muss" ist ein halbwegs formulierter Hintergrund nicht. Aber er hilft bei der Identifikation mit dem Charakter und dem SL, den Charakter besser in seine bestehende Kampagne einzubauen.Ich als SL hab lieber ein paar knappe, griffige Stichpunkte, an denen ich mich orientieren kann als fünf Seiten geschwurbel, in denen die bisherige Geschichte des Charakters vollkommen ohne Spielrelevanz augebreitet wird.
Das interessiert doch keine Sau. Ob der Charakter jetzt in seiner Jugend mit Papa auf der Jagd war, oder im Schützenverein, oder von Ninjas entführt wurde, die ihn im Tempel des Todes zur Metzelmaschine ausgebildet haben, das ist völlig egal - im Spiel relevant ist, dass er schießen kann. Fertig.Das gehört zum guten Rollenspiel(TM).
Und die ehrliche Antwort auf die Frage: "Warum hat dein Charakter Schusswaffen 3" ist doch: "Weil ich als Spieler will, dass er die Gegner auch trifft."
Warum lügen?
Warum lügen?
Und die ehrliche Antwort auf die Frage: "Warum hat dein Charakter Schusswaffen 3" ist doch: "Weil ich als Spieler will, dass er die Gegner auch trifft."
Warum lügen?
Mir ist das Bild, was ich von meinem Charakter als Person habe, wichtiger als seine Werte.Das Bild hast Du aber ohnehin im Kopf. egal wie lang Dein Text im Dokument ist.
Das interessiert doch keine Sau. Ob der Charakter jetzt in seiner Jugend mit Papa auf der Jagd war, oder im Schützenverein, oder von Ninjas entführt wurde, die ihn im Tempel des Todes zur Metzelmaschine ausgebildet haben, das ist völlig egal - im Spiel relevant ist, dass er schießen kann. Fertig.
Charakter bekommt man nicht, den entwickelt man mit der Zeit.
Alles wesentliche an Background bei der Charaktererschaffung sollte auf einen Bierdeckel passen, und zwar einen bedruckten, so dass nur noch der 1 cm Rand zum schreiben da ist.
Der Rest ist mMn Emo-Geschwurbel. :,,(
Das Bild hast Du aber ohnehin im Kopf. egal wie lang Dein Text im Dokument ist.
Und das Bild hast auch nur Du im Kopf, denn die anderen werden es nicht lesen, nicht berücksichtigen oder nicht im Kopf behalten.
Mir ist das Bild, was ich von meinem Charakter als Person habe, wichtiger als seine Werte. An Rollenspiel reizen mich nun einmal Charakterentscheidungen mehr als Würfelergebnisse. Und wer das genau anders herum sieht, mit dem werde ich wahrscheinlich eher schlecht in eine Gruppe passen.
Ich bevorzuge es, wenn ein Spieler eine gute Vorstellung vom Innenleben seines Charakters hat. Manche können so etwas aus dem Hut zaubern, aber ein paar Gedanken zum Hintergrund können nicht nur dabei helfen, sondern es auch leicht dem Rest der Runde kommunizieren.
Wenn ich in einer Geschichte spiele, die mit dem letzten großen Krieg zu tun hat, dann erwarte ich, dass alle Spieler mir aus dem Stegreif sagen können, wo sie zu der Zeit gewesen sind.
Und wenn das Thema ein Jahr später noch einmal kommt, erwarte ich dieselben Antworten von ihnen.
Und warum und wofür ist das notwendig?
Und wenn ein Spieler für seinen Charakter da widersprüchliche oder zögerliche Antworten oder schlicht "weiss ich nicht" angibt, schmälert dies dann die Qualität des Rollenspiels in irgendeiner maßgeblichen Weise?
Aber das machen die auch ohne diesen "Lebenslauf-Aufsatz".
Und es geht auch ohne diesen "Aufsatz".
...dann aus einem Grund: Es macht mir Spaß Hintergrund zu schreiben.
Als einfache Formel kann man nehmen: Ein Kernproblem des Charakters + 1 Freund + 1 Gegner
Dagegen sagt auch niemand etwas. :)
Der Anti-Tenor geht nur gegen die "Erwartungshaltung", bzw. die "Qualitäts-Illusion".