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Pen & Paper - Spielsysteme => D&D - Dungeons & Dragons => Pathfinder/3.x/D20 => Thema gestartet von: kalgani am 6.10.2011 | 15:21

Titel: [PF / 3.x] Preise für Häuser, Burgen etc.
Beitrag von: kalgani am 6.10.2011 | 15:21
Kann mir jemand sagen was Wohnungen respektive Häuser bei Pathfinder kosten sollen?
Finde keinerlei infos dazu, oder bin wieder mal zu blind...
auch 3.x Werte wären mir als Hausmarke recht.
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: Samael am 6.10.2011 | 15:23
Im Adventure Path, der in Korvosa spielt (Curse of the Crimson Throne), gibts detaillierte Angaben zu Immobilienpreisen (nach Viertel und Größe) und Mieten in dieser Stadt. Wenn du warten kannst, schlag ich heute abend mal nach.
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: kalgani am 6.10.2011 | 15:34
Da sollte ich meine Ungeduld doch dankbar zügeln können. ;)
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: Erdgeist am 6.10.2011 | 15:40
In 3.5 (zu finden im DMG, p. 101) sind für einfache Häuser 1.000 GM und für große 5.000 GM als Kaufpreise angegeben. Das schon mal als Vergleichswert.
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: kalgani am 6.10.2011 | 15:45
Dnake das reicht mir schon als Orientierung (@Tudor: darfst ruhig spinksen gehen ;))
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: Samael am 6.10.2011 | 15:45
Dnake das reicht mir schon als Orientierung (@Tudor: darfst ruhig spinksen gehen ;))

Du meimnst mich, nehme ich an.
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: kalgani am 6.10.2011 | 15:51
och die aufteilung auf verschiedene viertel würde mich auch schon interessieren.
mit dem spinksen war schon tudor gemeint...
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: Greifenklaue am 6.10.2011 | 21:12
Kann mir jemand sagen was Wohnungen respektive Häuser bei Pathfinder kosten sollen?
Finde keinerlei infos dazu, oder bin wieder mal zu blind...
auch 3.x Werte wären mir als Hausmarke recht.
Im Almanach zum Finstermonstal ebenfalls.

Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: Samael am 6.10.2011 | 22:16
och die aufteilung auf verschiedene viertel würde mich auch schon interessieren.

Ich hatte mich falsch erinnert: Die Infos sind nicht im AP, sondern im "Guide to Korvosa". Beim Durchblättern desselben fällt mir auch auf, dass die Chronicles doch in ihrer Qualität merklich abgenommen haben. Wischi-Waschi heutztage, währen Guide to Korvosa absolut brauchbar und konkret ist.

Naja, die Infos sind sehr umfangreich, weil für jedes Stadtviertel Listen existieren. Ich gebe einen groben Überblick:

Der Preis für eine Villa in bester Lage ist 160.000+ gp.
Ein kleines Haus in mieser Lage schlägt mit 8.000 gp zu Buche.
Die "Durchschnittskost" bewegt sich so zwischen 15.000 und 30.000 gp.

Wohnungen gibts ab 500 gp (kleines Loch) bis 60.000+ gp.
Der Schnitt legt so bei 3.000 bis 15.000 gp.

Mieten sind auch angegeben.
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: kalgani am 7.10.2011 | 08:47
Danke dann hab ich schonmal einen Überblick.
Auch wenn die Kosten von Korsova einiges hörer sind als beim 3.5 DMG...
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: Erdgeist am 7.10.2011 | 11:10
Dort (in 3.5) sind dagegen ja aber auch lächerlich niedrig, wenn man das mit dem Durchschnittsvermögen von Spielercharakteren ab der 5. Stufe aufwärts vergleicht. Aber das nur am Rande.
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: kalgani am 7.10.2011 | 11:12
Im "Guide to Darkmoon Vale" sind auch nochamls ganz andere Preise drinne, die dann eher für ländliche Gegenden sprechen, also teilweise sehr günstig sind. Aber ich weiss nun woran ich mich orientieren muss.
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: Selganor [n/a] am 7.10.2011 | 11:26
Korvosa ist ja auch eine GROSSE Stadt (auch wenn die Immobilienpreise im Laufe der Crimson Throne Kampagne durchaus fallen duerften ;) )
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: Feuersänger am 7.10.2011 | 12:10
Dort (in 3.5) sind dagegen ja aber auch lächerlich niedrig, wenn man das mit dem Durchschnittsvermögen von Spielercharakteren ab der 5. Stufe aufwärts vergleicht. Aber das nur am Rande.

Ich finde ganz im Gegenteil, dass die Preise in 3.5 ganz in Ordnung sind, und die hier für Korvosa genannten Preise absolut lächerlich sind. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: das sind ca. 300 Kilogramm Gold für ein normales Haus! Woher soll denn irgendwer solche Summen haben? Der Großteil der Bevölkerung ist ja gerade nicht hochstufiger Abenteurer. Auch wenn man nicht davon ausgeht, dass der Großteil der Bevölkerung Stufe 1 Commoner wären, ist eine derartige Preisgestaltung einfach absurd. gemäß der NSC-Reichtumstabellen von Pathfinder müsste ja jeder Hausbesitzer schon mindestens Stufe 12 sein, um sich wenigstens ein kleines Eigenheim leisten zu können. Wie gesagt: absurd.

Mal ganz vom üblichen Problem solcher inflationärer Fantasypreislisten abgesehen: wenn Gold wirklich derartig wertlos wäre, dass man mehrere Zentner davon benötigt, würde man es nicht als Zahlungsmittel verwenden.
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: Samael am 7.10.2011 | 12:40
Die Umrechnung von Gold zu Wert passt halt nicht.

Ein Haus in der Stadt für 15.000-30.000 gp für einen halbwegs erfolgreichen Bürger - ich finde, dass das passt, wenn man die anderen Preise für Handelsgüter sich anschaut. Ews passt nicht, wenn man das Gold in Gewicht umrechnet, und mit heutigen Massstäben vergleicht.
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: Feuersänger am 7.10.2011 | 12:56
Nicht nur mit heutigen Maßstäben, sondern mit den Maßstäben irgendeiner Epoche, in der Gold als Zahlungsmittel verwendet wurde. Nach heutigen Preisen würde ein Einfamilienhaus so etwa 10kg Gold kosten. Im europäischen Mittelalter war Gold relativ gesehen noch deutlich wertvoller.

Aber das Thema hatten wir ja schonmal in einem anderen Thread: trotz Goldinflation sind die Hortgrößen laut Schatztabellen eher lausig. Der Hort eines erwachsenen Roten Drachen, selbst wenn es alles Goldmünzen wären, wäre nur ein Würfel von 30cm Kantenlänge. Würde man Gold nach Masse wertvoller machen (d.h. Goldmünzen bei gleicher Kaufkraft kleiner), würde der Würfel entsprechend noch weiter schrumpfen. Dabei reicht die Summe sowieso schon nicht für ein "Bett", sondern maximal für für ein "Bettuch".

Durch die weiter fortgesetzte Goldinflation in PF, oder zumindest in diesem genannten Szenario, wird es noch lächerlicher. Ein Alter Drache könnte sich für seinen ganzen Reichtum nichtmal ein Herrenhaus leisten. Da haut's doch den Stopsel naus.
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: Samael am 7.10.2011 | 13:09
Ein Alter Drache könnte sich für seinen ganzen Reichtum nichtmal ein Herrenhaus leisten. Da haut's doch den Stopsel naus.

Wer sagt, dass das Zeug nach TT sein gesamter Reichtum ist? Vielleicht hat er ja drei Schlösser über das Land verteilt. In der Schatztabelle ist halt nur, was die Charaktere dem Drachen zum Zeitpunkt ihres Aufeinandertreffens anbehmen können.
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: Feuersänger am 7.10.2011 | 13:12
Halte ich auch für unglaubwürdig - Drachen lieben doch Gold und Gemmen am meisten. :p
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: Samael am 7.10.2011 | 13:14
Halte ich auch für unglaubwürdig - Drachen lieben doch Gold und Gemmen am meisten. :p

Naja. Man kanns mit den Plausibilitätsanforderungen auch übertreiben.
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: Greifenklaue am 7.10.2011 | 13:55
Was man nicht vergessen darf: Typischerweise hat man sich im Mittelalter kein Haus gekauft. daher ist der Vergleich mit heutigen Wohnsituationen schwierig.
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: Selganor [n/a] am 7.10.2011 | 14:09
Evtl. hilft ja der Magical Medieval Society: City Guide (http://index.rpg.net/display-entry.phtml?mainid=8725) (oder das komplette Buch dazu) weiter.

Ich hab' die aber gerade nicht greifbar.
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: chad vader am 7.10.2011 | 14:11
Was für eine blödsinnige Diskussion.
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: Samael am 7.10.2011 | 15:54
Was für eine blödsinnige Diskussion.

Warum das denn?
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: chad vader am 7.10.2011 | 16:14
Welchen Einfluss hat denn bitte ein ratio0naler Goldwert in historischen oder gegenwärtigen Wirtschaftssystemen oder der mittelalterliche Immobilienmarkt auf Kaufpreise im D&D Ausrüstungssytem? Das ist doch lächerlich.

Solche Argumente sind für die Fragestellung etwa so hilfreich wie Tabellenwerk zu den Verschleißkosten im deutschen Schienennetz für die Frage, was mein Onkel für seine alte Märklinstrecke Heute bei Ebay noch bekommen kann...
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: chad vader am 7.10.2011 | 16:30
Kann mir jemand sagen was Wohnungen respektive Häuser bei Pathfinder kosten sollen?
Finde keinerlei infos dazu, oder bin wieder mal zu blind...
auch 3.x Werte wären mir als Hausmarke recht.

Preise sind in D&D vor allem eins: Ballancinginstrument. Je größer der Vorteil, dein ein Gut (für eine Abenteurergruppe) mit sich bringt, desto teurer ist er tendenziell. Daher auch die Tabelle, über welchen Ausrüstungswert ein Charakter abhängig von der Stufe verfügen sollte. Ausrüstung bestimmt die Stärke eines Charakters mit, sollte sie aber nicht völlig dominieren. Daher werden mächtige Ausrüstungsgegenstände erst auf höheren Stufen bezahlbar.

Wenn du jetzt nach dem Wert eines Hauses fragst, kannst du auch anders formulieren:

Auf wie viel potentielle Ausrüstung soll ein Spieler verzichten, wenn er ein Haus möchte?

Ich gehe davon aus, dass ein Haus in der Regel keinen direkten Spielvorteil wie ein Trank oder ein magisches Schwert mit sich bringt. Ich persönlich würde den Wert recht gering ansetzen, denn ich finde ein Haus eine stimmungsvolle Ergänzung, die aber eine Schwächung der SCs nicht so richtig rechtfertigt. Wahrscheinlich würde ich daraus eine Queste für die Gruppe machen, bei welcher sie das Haus quasi gratis verdient.
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: Feuersänger am 7.10.2011 | 16:32
1. Goldwert: da geht es neben praktischen Gesichtspunkten ("Wie, meine Tragkraft reicht nicht aus, um genug Geld für eine zweimonatige Reise einzupacken?") auch schlicht um Stichworte wie Glaubwürdigkeit.

2. Immobilienpreise: mal rein meta betrachtet - welchen Zweck hat es, die Häuser so rattenteuer zu machen? Sollen die Spieler sich keinesfalls eine Bleibe in der Stadt leisten können, in der vermutlich der Großteil der Kampagne spielen soll (letzteres ist eine Mutmaßung)? Wenn sie von ihrem regulär vorhandenen Reichtum erstmal einen nennenswerten Anteil in ein Dach über dem Kopf stecken müssen, haben sie dadurch einen massiven mechanischen Nachteil im Spiel. Lässt man aber den Kaufpreis "extra" laufen und rechnet ihn nicht gegen den WBL auf, ist es wieder völlig wurscht ob das Haus nun 1000 oder 30000GP kostet.
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: kalgani am 7.10.2011 | 16:42
Es ging darum das meine Spieler demnächst ein Stadtabenteuer spielen möchten.
Da sollte man als ausgangspunkt in der Stadt zumindest ein Haus/Wohnung angemietet haben.

Auch das sie regional begrenzter spielen möchten und keine reisefreaks sind würde das
ganze schon einen sinn im bestehenden szenario bedeuten, so als fetsre anlaufpunkt wo
man halt immer wieder hin kann.

bei 5 chars (mom Lvl 8 ) ist ein haus vor den Stadtoren z.B. nun aber auch nicht unbezahlbar.
Außerdem gibt es bei mir ein funktionierendes Bankensystem wo sie sich auch geld leihen könnten ;)
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: Selganor [n/a] am 7.10.2011 | 16:48
Wenn du die Charaktere sowieso in der Stadt haben willst... was spricht dagegen, dass sie als Belohnung fuer ein Abenteuer einfach ein Stadthaus kriegen?

(War bei unserer Curse of the Crimson Throne Runde auch so... der vorherige Besitzer hatte keine Erben und brauchte sein Haus nicht mehr ;) )

Dann musst du dir nicht ueberlegen was sie dafuer zahlen muessen und sie haben die "kostenlose" Bleibe fuers Abenteuer und muessen nicht irgendwelche Buchhaltung fuer Unterbringungen betreiben.
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: Feuersänger am 7.10.2011 | 16:59
Vielleicht sind diese horrenden Immobilienpreise auch nur deswegen so gewählt, dass die Spieler nicht durch entsprechende Spekulation den ganzen Markt aufmischen. ("Ich bin Mordak von Bärenburg, und mir gehört die gesamte Unterstadt östlich der Fleischerbrücke.")
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: Samael am 7.10.2011 | 17:03
2. Immobilienpreise: mal rein meta betrachtet - welchen Zweck hat es, die Häuser so rattenteuer zu machen?

Sehe ich auch problematisch. Die 160.000+ für eine riesige Villa in bester Lage (ich nehme an, im Preis ist die Einrichtung enthalten), ist ja noch OK, aber die grob 20.000 für ein normales, gutes Stadthaus sind schon over the top.

Ich finde ab Stufe 7 oder 8 sollten sich die SCs sowas schon leisten können, ohne dass es allzu weh tut (sagen wir 10% ihres gesamten Reichtums), was bei einer 4er Party so ~8.000 gp sind. Die 5.000 gp aus dem 3.5 DMG kommen da tatsächlich besser hin.

Ich persönlich würde die 3.5 Werte verwenden und bei Villen eben "nach oben offen" kalkulieren, je nach dem was die spieler wollen.
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: chad vader am 10.10.2011 | 19:56
Hier mal zum Vergleich die Kosten für Gebäude aus Kingmaker (Beim Empfohlenen Umrechnungskurs von 1 BP≙500 GM):

Academy: An institution of higher learning that can focus on any area of knowledge or education, including magic. 26.000 GM
Arena: A large public structure for competitions, demonstrations, team sports, or bloodsports. 20.000 GM
Baker: A building for baking breads and other baked goods. 3.000 GM
Barracks: A building to house city guards, militia, and military forces. 4.000 GM
Brewery: A building for beer-making, winemaking, or spirits production. 3.000 GM
Butcher: A building for slaughtering animals and selling meat. 3.000 GM
Castle: The home of the city’s leader and the heart of its defenses 27.000 GM
Cathedral: The focal point of the city’s religion and spiritual leadership. 29.000 GM
House(s): A number of mid-sized houses for citizens. Houses serve as prerequisites for many other buildings. 1.500 GM
Inn: A place for visitors to spend the night. 5.000 GM
Mill: A building used to cut lumber or grind grain. 3.000 GM

Man muss ergänzen, dass diese Preise den Neubau plus alles enthalten, was für ein voll funktionstüchtiges Gebäude dieser Machart notwendig ist. Im Falle einer Akademie dürfte dies Beispielsweise auch Lehrbücher und die Anwerbekosten für Lehrpersonal enthalten. Die Kosten verändern sich nicht durch Stadtwachstum. Für Magie wird außerdem empfohlen, beim Einsatz einer Lyre of Building oder Sprüchen wie fabricate oder wall of stone mindestens für eine Woche am Stück täglich gesprochen die Baukosten fix um 1.000 GM pro Gebäude (bis auf 0 GM) zu reduzieren.

Ich finde den Preis von 500-1.500 GM für ein mittelgroßes Haus durchaus verschmerzlich, sowohl was meine innerweltlichen Simulationsansprüche angeht, als auch bezogen auf den begrenzten Einschlag, den eine solche Ausgabe auf das Ausrüstungsballancing hat.

Auf gar keinen Fall würde ich den Kaufpreis eine solchen Hauses über 13.000 GM ansetzen, da für den Preis die Lyre of Building zu erstehen ist, was eine Heldengruppe in die Lage versetzt, einfach innerhalb kürzester Zeit an jeder Ecke, an welcher ihnen beliebt, ein Haus hin zu "singen".
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: Samael am 10.10.2011 | 20:05
Also die Preise finde ich zu niedrig. Eine voll ausgestattete Magierakademe oder eine Burg zum Preis von drei +2 Schwertern...

Die lyre of building würde ich personlich nicht als Gegenrechnungs-Faktor hernehmen, weil ich sie problematisch finde.

EDIT:
Ganz ausführliche Regeln gibts ja im alten 3.0 Castle Stronghold Builder's Guidebook. Ich schaue da gleich mal rein.

EDIT 2:

Ein durchgerechnetes Beispiel für eine kleinere Burg ("Cheap Keep"), mit magischer Unterstützung gebaut (wall of stone) kommt in diesem Werk auf ~70.000 gp. Ein Blick auf die "Extras" Tabellen zeigt mir aber, dass nach oben kaum eine Grenze gesetzt ist.

Das nächst-teure Beispiel liegt direkt bei 375.000 gp.
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: Guennarr am 10.10.2011 | 22:45
Gehört ein solches Thema in einen "Regelfragen und Smalltalk"-Thread für Pathfinder?

Ein solches Spezialthema hätte sicherlich einen Thread-Split mit eigenem Thread verdient.

LG
G.
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: chad vader am 10.10.2011 | 23:16
+1
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: Akirael am 11.10.2011 | 08:16
Joar ich denke, dass es in einen small talk thread gehört. Es ist einfach nicht groß genug und es lässt kaum raum für diskussionen, um einen eigenen thread zu rechtfertigen.
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: kalgani am 11.10.2011 | 08:47
Auf alle Fälle ist es mal wieder erschreckend wie wenig die entwickler anscheinend zusammengearbeitet haben.
Sonst würden nicht diese voneinander, zum teil extrem, abweichenden Preise zu stande kommen...

edit:
was so kleine kieselsteine doch wieder alles bewirken  ::)
Titel: Re: [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Beitrag von: Tudor the Traveller am 11.10.2011 | 10:16
Also die Preise finde ich zu niedrig. Eine voll ausgestattete Magierakademe oder eine Burg zum Preis von drei +2 Schwertern...

Finde ich auch. Derartige Gebäude müssten schweineteuer sein (da passen die Preisbeispiele aus dem Stronghold builders guide imo viel besser. Die kleinen Gebäude finde ich ok.

Die lyre of building würde ich personlich nicht als Gegenrechnungs-Faktor hernehmen, weil ich sie problematisch finde.

Stimmt. Habe sie mir grade nochmal angesehen. Ab Perform 17 kann man die ja stundenlang spielen, da außer dem Perform-Check keine Deckelung existiert. Oder wird irgendwo definiert, dass 1x / Woche maximal 1 Tag sein darf? (selbst dann ist das Ding seltsam)
Titel: Re: [PF / 3.x] Preise für Häuser, Burgen etc.
Beitrag von: Selganor [n/a] am 11.10.2011 | 11:00
Wenn man mal aufgehoert hat zu spielen braucht die Lyre eine volle Woche bis sie wieder magisch nutzbar ist.

Allerdings gibt es kein Limit wie lange man sie spielen kann (solange der Check klappt und der Spielende nicht unterbricht - z.B. um zu essen oder zu schlafen)
Titel: Re: [PF / 3.x] Preise für Häuser, Burgen etc.
Beitrag von: Samael am 11.10.2011 | 11:08
In meiner Runde wäre sowas ein minor artifact.
Titel: Re: [PF / 3.x] Preise für Häuser, Burgen etc.
Beitrag von: kalgani am 11.10.2011 | 11:18
Diese Lyre of Building kosten aber schon 13.000 GP bei PF.

d20pfsrd:
Zitat
The lyre is also useful with respect to building. Once a week, its strings can be strummed so as to produce chords that magically construct buildings, mines, tunnels, ditches, etc. The effect produced in 30 minutes of playing is equal to the work of 100 humans laboring for 3 days. Each hour after the first, a character playing the lyre must make a DC 18 Perform (string instruments) check. If it fails, she must stop and cannot play the lyre again for this purpose until a week has passed.

und man bracuht nen barden, wer sonst hat denn bitte Perform: String instruments?
Titel: Re: [PF / 3.x] Preise für Häuser, Burgen etc.
Beitrag von: Samael am 11.10.2011 | 11:22
Diese Lyre of Building kosten aber schon 13.000 GP bei PF.

Ich weiß. Bei mir wäre das aber ein minor artifact.
Titel: Re: [PF / 3.x] Preise für Häuser, Burgen etc.
Beitrag von: kalgani am 11.10.2011 | 11:30
Auf alle Fälle ist es einer der seltsamen gegenstände.

Da ist ein Instant Tower für 55.000GP irgendwie sinnvoller und besser nutzbar.
Kostet dafür aber halt auch einiges mehr...

hilft einem aber beides nicht in einer stadt in der es keine ordentlichen Grundstücke gibt auf denen man ein Gebäude aufstellen könnte.
Titel: Re: [PF / 3.x] Preise für Häuser, Burgen etc.
Beitrag von: Selganor [n/a] am 11.10.2011 | 11:38
und man bracuht nen barden, wer sonst hat denn bitte Perform: String instruments?
Monk und Rogue haben das auch auf der Skill-Liste (jetzt mal nur bei den Standards geschaut). Und in Pathfinder braucht man nicht notwendigerweise den Skill als Class Skill ("kostet" einen ja nur die 3 Punkte "Class Skill Bonus")
Titel: Re: [PF / 3.x] Preise für Häuser, Burgen etc.
Beitrag von: 1of3 am 11.10.2011 | 11:41
und man bracuht nen barden, wer sonst hat denn bitte Perform: String instruments?

Ist doch nicht Trained Only. Leg noch nen Gegenstand darf, der nen Bonus auf Perform gibt. Das ist im Budget dann auch noch drin.
Titel: Re: [PF / 3.x] Preise für Häuser, Burgen etc.
Beitrag von: chad vader am 11.10.2011 | 11:45
Ich hab immer noch nicht verstanden, wieso einige es hier als Problem sehen, wenn SCs (für SC-Verhältnisse) kostengünstig an Gebäude kommen. Ich meine hat hier allen Ernstes jemand die Befürchtung, dass der Gruppenbarde den Immobilienmarkt einer Stadt übernehmen möchte?
Titel: Re: [PF / 3.x] Preise für Häuser, Burgen etc.
Beitrag von: kalgani am 11.10.2011 | 14:49
Genau, denn für den Preis des Lyre kann man (egal nach welcher Rechnung) locker ein Haus kaufen in das die ganze Party passt...
Titel: Re: [PF / 3.x] Preise für Häuser, Burgen etc.
Beitrag von: kalgani am 12.10.2011 | 11:42
Hab mir eine Tabelle gemacht die nach ländlich, kleine Stadt, große Stadt, sonstige sortiert ist.
Eventuell kann damit ja jemand was anfangen. Für mein Setting als Orientierung reicht es ;)


[gelöscht durch Administrator]
Titel: Re: [PF / 3.x] Preise für Häuser, Burgen etc.
Beitrag von: Samael am 12.10.2011 | 14:26
Deine Mieten sind ziemlich hoch, wenn man sie mit modernen Verhältnissen vergleicht.

Durch Mieteinnahmen hat ein Hausbesitzer die Kosten des vermieteten Hauses in nicht mal drei Jahren wieder drin.... (ok, wenn er Steuer auf die Einnahmen zahlt etwas mehr).

Durch grobes Abschätzen komme ich auf monatliche Mietpreise von eher unter 1% des Immobilienneuwertes.

Aber trotzdem, die Liste ist brauchbar!  :d
Titel: Re: [PF / 3.x] Preise für Häuser, Burgen etc.
Beitrag von: kalgani am 12.10.2011 | 14:31
stimmt jetzt wo du es sagst... muss ich dann eventuell nochmal überdenken.
1% wäre auch einiges einfacher zu rechnen, einfach 2 nullen weg und man hat den preis
Titel: Re: [PF / 3.x] Preise für Häuser, Burgen etc.
Beitrag von: Tudor the Traveller am 12.10.2011 | 15:08
Mit 1% immernoch sehr teuer! Eine kleine Großstadtwohnung würde dann ja 40 GP kosten. Zur Orientierung bietet einem das Regelwerk ja Lebenshaltungskosten. z.B.

Zitat
Average (10 gp/month): The PC lives in his own apartment, small house, or similar location—this is the lifestyle of most trained or skilled experts or warriors. He can secure any nonmagical item worth 1 gp or less from his home in 1d10 minutes, and need not track purchases of common meals or taxes that cost 1 gp or less.

Und darin ist Nahrung und Kleidung etc. enthalten.
Titel: Re: [PF / 3.x] Preise für Häuser, Burgen etc.
Beitrag von: kalgani am 12.10.2011 | 15:22
woher kommt dein Quote? davon hängt nämlich ganz stark ab ob es zu den werten passen könnte.
wie gesagt soll das nur eine orientierung für mein setting sein, nix was als allgemein gültig dargestellt werden soll.
Titel: Re: [PF / 3.x] Preise für Häuser, Burgen etc.
Beitrag von: LöwenHerz am 12.10.2011 | 15:27
Und sicherlich ist die Miete auch von der Lage der Wohnung und natürlich der Stadt selbst abhängig.

In Absalom ist Miete sicherlich höher, als in Kleinklecksdorf in Andoran ;)

Wobei 1% vom Wert der Immobilie sicherlich zu hoch sein dürfte, wenn man es mit heutigen Mieten vergleicht. Ich würde etwas bei 0,25 - 0,5% schätzen und annehmen (erfahrungsgemäß ;) ).
Titel: Re: [PF / 3.x] Preise für Häuser, Burgen etc.
Beitrag von: Tudor the Traveller am 12.10.2011 | 15:36
Das steht im GRW, ist also hochoffiziell  ;) Oder auch zu finden im Paizo-PRD:

http://paizo.com/pathfinderRPG/prd/gamemastering.html (http://paizo.com/pathfinderRPG/prd/gamemastering.html)

relativ weit unten, Abschnitt "Cost of Living".

(warum es bei d20pfsrd nicht auftaucht, weiß ich auch nicht)

EDIT: Zur Orientierung kann man auch das Einkommen via Craft oder Profession Skill heranziehen. Man verdient grundsätzlich ungefähr das Doppelte des Würfelergebnisses pro Monat in GP. Ich würde daher für gelernte Handwerker o.ä. ein Monatseinkommen von etwa 30-40 GP ansetzen. Davon kann man sicherlich 1/2 bis 2/3 für Miete und Nahrung etc. annehmen.

Titel: Re: [PF / 3.x] Preise für Häuser, Burgen etc.
Beitrag von: kalgani am 12.10.2011 | 16:02
Ich denke Miete ist anscheinend sehr schwer zu verallgemeinern.
aber eure einwände haben zumindest einen passenden Denkanstoß bei mir ans Rollen gebracht ;)
Titel: Re: [PF / 3.x] Preise für Häuser, Burgen etc.
Beitrag von: Feuersänger am 12.10.2011 | 17:06
Die Preise für Stadthäuser sind nach dieser Tabelle auch immer noch viel zu hoch. Wer soll sich sowas denn leisten können? Da könnte es in Städten ja überhaupt keine "kleinen Handwerker" geben: entweder sie haben niemals genug Geld, um sich in der Stadt niederzulassen, oder wenn sie dort ein Familienhaus geerbt haben, könnten sie dieses verkaufen und sich den Rest ihres Lebens auf dem Land einen faulen Lenz machen.

Meinetwegen könnten in richtigen Großstädten die Preise zwei- bis dreimal so hoch sein wie auf dem Land oder in Kleinstädten. Aber nicht 15mal. Das entbehrt einfach jeglicher Logik.
Titel: Re: [PF / 3.x] Preise für Häuser, Burgen etc.
Beitrag von: LöwenHerz am 12.10.2011 | 17:26
Ein vergleichbares Haus in Hamburg zum Umland (also richtig Land, so mit Wiesen und Natur und diesem ekelhaften Zeugs) kostet bummelig das vierfache, teilweise mehr!
Titel: Re: [PF / 3.x] Preise für Häuser, Burgen etc.
Beitrag von: Feuersänger am 12.10.2011 | 17:55
Mag schon alles sein. Aber ein Eigenheim Marke "Doppelhaushälfte", das auf dem Kaff sagen wir mal 250,000 Euro kostet (das ist so das hiesige Niveau), geht selbst in München nicht für 4 Millionen weg.
Titel: Re: [PF / 3.x] Preise für Häuser, Burgen etc.
Beitrag von: LöwenHerz am 12.10.2011 | 18:00
Ich habe mir auch gerade ein 250m2 saniertes Bauernhaus in der Nordheide mit 10.000m2 (!!!) Grundstück und 200m2 Stallungen für 450.000 angesehen.
In Hamburg gibt es sowas gar nicht  ;D

Aber 4mio für ne Doppelhaushälfte muss man hier nirgends hinblättern. Nichteinmal an der Elbe.
Titel: Re: [PF / 3.x] Preise für Häuser, Burgen etc.
Beitrag von: kalgani am 12.10.2011 | 18:10
also das die preise nix mit der realen welt zu tun haben ist klar.

aber das standard einfamilienhaus (ca. 130m² + 300m² Grundstück) bekommt man in gewissen teilen der BRD für 50.000 in anderen Teilen erst für 400.000+ das dies "nur" einem factor von 8,x entspricht ist mir klar. Es geht bei dem Beispiel nicht um Neubau sondern um gut erhaltetene bereits genutzte Häuser.

setting bezogen:
In der Tabelle ist für mich auch bedacht das ländliche Häuser weniger Auflagen unterliegen und gebaut werden wie es gerade passt während man in städtischen Gegenden bestimmte Vorschriften einhalten muss, was zwangsläufig die kosten nach oben treibt. (z.B. in ist in Städten kein Ried-dach erlaubt und keine komplett aus Holz bauweise, sowie ein anschluß an die kanalisation pflicht)
Titel: Re: [PF / 3.x] Preise für Häuser, Burgen etc.
Beitrag von: Tudor the Traveller am 12.10.2011 | 18:15
Ist halt die Frage, worüber wir reden. Ein einfaches kleines Häuschen aus Holz und Lehm etc. kostet vermutlich nicht viel was den Bau angeht. Die Frage ist: was kostet das Grundstück? Ich würde erwarten, dass das Land den wahren Wert darstellt, Stichwort "Baurecht". Klar, ein Steinhaus, wenn der nächste Steinbruch ewig weit weg ist, ist wahrscheinlich entsprechend teuer obendrauf.

Die Preise für Stadthäuser sind nach dieser Tabelle auch immer noch viel zu hoch. Wer soll sich sowas denn leisten können? Da könnte es in Städten ja überhaupt keine "kleinen Handwerker" geben: entweder sie haben niemals genug Geld, um sich in der Stadt niederzulassen, oder wenn sie dort ein Familienhaus geerbt haben, könnten sie dieses verkaufen und sich den Rest ihres Lebens auf dem Land einen faulen Lenz machen.

Kommt drauf an, wie man es im Setting gerne hätte. Es kann schon gute Gründe geben, warum der Typ sein Stadthaus nicht verkauft:

Weil es ihm gar nicht gehört, er hat nur gepachtet; weil er es seinen Kindern vererben will; weil das Leben in der Stadt Bürgerrechte und andere Privilegien mit sich bringt; weil es ein Familienerbe ist und man die Familie nicht entwurzeln will; weil es auf dem Land gefährlich ist; weil "das Land" dem König gehört und man dann Frondienst leisten muss; ...

Außerdem ist ja Stadt nicht gleich Stadt. Ein Haus im Hafenviertel einer Großstadt ist vielleicht sogar günstiger als ein Haus in einer kleineren Stadt, aber die Wohngegend ist halt nicht so dolle.
Titel: Re: [PF / 3.x] Preise für Häuser, Burgen etc.
Beitrag von: kalgani am 13.10.2011 | 10:21
Außerdem ist ja Stadt nicht gleich Stadt. Ein Haus im Hafenviertel einer Großstadt ist vielleicht sogar günstiger als ein Haus in einer kleineren Stadt, aber die Wohngegend ist halt nicht so dolle.

Gut erkannt, wenn man einen Wert für eine Regionaltyp erstellt soll dies ja nur einen mittelwert darstellen.
das es darunter und ebenso darüber preisliche angebote gibt sollte selbstredend sein...