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Pen & Paper - Spielsysteme => Storyteller & Storypath Systeme => World of Darkness => Thema gestartet von: 1of3 am 2.02.2012 | 19:53
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Moin,
ich hab mir grad mal wieder die Totemregeln angeschaut und frage mich Folgendes: Wenn die Spieler Punkte ausgeben, können sie entweder die Wertte des Totems hochkaufen oder mehr Boni für sich. Meine naive Vorstellung wäre nun, dass mächtige Totems auch mächtige Boni gewähren.
Das passt aber nicht zu den Regeln. Meine Idee wäre jetzt die Punkte einfach doppelt anzurechnen, also sowohl für die Totemwerte als auch für die Boni.
Wie seht ihr das? Findet ihr eine inhaltliche Erklärung für diese Diskrepanz?
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Ich sehe schon warum das Systemtechnisch so ist (balancing).
Wie man das auf die SPielwelt überträgt: Schwaches totem hat wenige Anhänger, und ist gewillt mehr abzugeben, um mehr anhänger zu werben.
Aber ich frag do nochmal wen, der sich damit besser auskennt als ich.
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Wie man das auf die SPielwelt überträgt: Schwaches totem hat wenige Anhänger, und ist gewillt mehr abzugeben, um mehr anhänger zu werben.
Das klingt doch plausibel.
Oder:
Mächtiges Totem = Viele Anhänger = Es kostet mehr Energie diese Anhänger mit Boni zu versorgen weshalb diese geringer ausfallen.
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Das klappt so nicht.
Totems haben aber immer nur ein einzelnes Rudel also zwischen zwei und sieben Mitglieder. Sie werben keine Anhänger. Oftmals lassen sie sich im Gegenteil gut bezahlen, um als Totem tätig zu werden.
Und sie werden ja effektiv stärker, wenn sie mehr Mitglieder im Rudel haben, entweder in ihren eigenen Werten oder gewählten Boni, weil die Rudelmitglieder ja investieren.
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Die Regelmechanik ist für mich ein klarer Widerspruch zwischen Fluff und Mechanik. Deswegen:
Totems haben aber immer nur ein einzelnes Rudel also zwischen zwei und sieben Mitglieder. Sie werben keine Anhänger. Oftmals lassen sie sich im Gegenteil gut bezahlen, um als Totem tätig zu werden.
Und sie werden ja effektiv stärker, wenn sie mehr Mitglieder im Rudel haben, entweder in ihren eigenen Werten oder gewählten Boni, weil die Rudelmitglieder ja investieren.
Wie 1of3 ganz richtig sagt: Die Rudel werben nicht nach Anhängern, sondern sind eher darauf bedacht den Kontakt mit Werwölfen zu vermeiden (das "Forsaken" im Namen kommt ja nicht von ungefähr). Geister fungiern also nur nach längerem Verhandeln oder Überzeugen als Totems und dann auch nur für das eine Rudel mit dem man sich geeinigt hat.
Da ich in der nWoD die XP-Kosten generell für etwas zu hoch halte, fände ich 1of3s Lösung mit dem "Einmal zahlen, doppelt steigern" für durchaus brauchbar.
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Ich empfinde es nicht zwingend als unglaubwürdig.
Nehmen wir mal folgende Beispieltotems:
Ein kämpferischer Puma-Geist gibt dem Rudel keine Boni, hat selber Top-Werte und unterstützt das Rudel in den Schatten hervorragend in Kämpfen.
Ein Geist der die Aspekte List und Geschicklichkeit des Puma symbolisiert, gibt dem Rudel eine Menge Boni, kann sich selbst aber nicht wirklich gegenüber Gegnern durchsetzen und zieht Flucht dem Kampf vor.
Die Entwicklung der Werte/Boni durch XP kann man da ja auch ganz schön einfließen lassen.
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In dem ich Fall wird der zweite Pumageist gern bereit sein Totem zu spielen, der erste aber vermutlich nicht. Ich mein, da sitzt also Puma 2 und weiß: "Ich bin zwar eine nicht so der Checker in der Geisterwelt, aber ich könnt total gut Boni machen. Ich such mir mal Werwölfe." So scheint das aber nicht zu funktionieren.
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So wie ich es verstanden habe, hat da kein Totem wirklich Lust zu. Es sei denn, es hat selbst etwas von der Rolle als Totem und davon will es erstmal überzeugt werden. Mein zweites Beispiel kriegt das aber vielleicht schneller mit, als das Erste.