Eine Söldnerarmee ausheben und die Königin stürzen? Sicher kein Problem!Und ihr habt an dieser aufgehört?
Was für Vermögenswerte haben eure RPG-Charaktere schon erscheffelt und was haben sie damit angestellt?
Wasn fürn Problem?
Ein spielmechanisches Problem mit "zuviel Geld" hat man nur in Systemen, in denen man für dieses Geld mechanische Vorteile erwerben kann. Stichwort D&D/PF. Da redet man nicht umsonst von "Wealth by Level" -- damit das Spiel richtig funktioniert, müssen die Charaktere auf jeder Stufe Ausrüstung im Wert von soundsoviel Goldmünzen besitzen. Auf den hohen Stufen kommt das auch schon in die Bereiche ganzer Staatshaushalte -- Motto, "kauf ich mir jetzt ne Burg oder ein Circlet of Mind Blank?"
Gibt man den SCs zu früh zu viel Geld, kaufen sie sich übermächtige Ausrüstung und sprengen damit das Spiel. (Genauso problematisch ist aber, wenn sie zuwenig Ausrüstung haben bzw. zu arm sind.)
Eigentlich ist man blöd, wenn man auf Abenteuer auszieht. :p
Die Erkenntnis ist ja nicht neu. Wenn ich mal an Shadowrun 2nd zurückdenke, da konnte man bei der Charaktererschaffung auch 1 Mio Yen (glaub ich) am Anfang wählen, um sich fett mit Cyberware einzudecken... um dann gut gerüstet zu sein, von seinen Mr. Johnsons regelmäßig für Aufträge im 10.000 Nuyen-Bereich über's Ohr gehauen und von Blei zersiebt zu werden.
Da fragte man sich auch, wieso der SC sich nicht mit der Kohle einfach zur Ruhe gesetzt hat. >;D
Eine gute Rollenspielökonomie würde ich aber auch gerne sehen.
Ich auch, aber teilweise kannst ja nichtmal die reale Ökonomie wirklich begründen. :p
Sollen wir zu dem Thema - plausibles Fantasy-Wirtschaftssystem - einen eigenen Thread aufmachen? Oder haben wir dazu schon einen allgemeinen Thread?
Wir haben das Sujet schonmal in einem Thread zu "logischen D&D-Settings" angesprochen, aber nur eher am Rande. Vor Jahren hatten wir auch einen DSA-spezifischen Thread ("Fixt mal das Wirtschaftssystem"), weil es ja dort ganz besonders im Argen liegt.
Ist es überhaupt möglich, ein "generisches" Fantasy-Wirtschaftssystem zu entwickeln (mit Löhnen und Preisen), welches unabhängig vom vorherrschenden Magieniveau funktionieren würde?
Welcher Fehler?
Allerdings hat der SL den Fehler begangen uns Zugriff auf diese Schätze zu geben, welche er als irrsinnig gross beschrieben.
Eine Söldnerarmee ausheben und die Königin stürzen? Sicher kein Problem!Warum oder Warum nicht?
Welcher Fehler?
Daher find ich ja abstrakte Geldsysteme irgendwie schön ~;D
Im AD&D-Regelwerk steht übrigens, dass Spieler nicht den Kapitalismus erfinden könnten und ganz sicher keine Magier einstellen könnten, welche magische Gegenstände in Massenproduktion fertigen, weil das nicht dem Geist der Zeit entspräche, was sicherlich angesichts historischer Superreicher ein Streitfall ist. Ferner steht dort die Charakter seien Helden, keine Krämer. ;)
Wie schaut's aus, Interesse, hier im Forum ein generisches Fantasy-Wirtschaftssystem zu entwickeln, welches a) plausibel, b) konsistent und c) soweit möglich magietolerant ist? Dann sollten wir dazu im Allgemeinen Bereich einen neuen Thread aufmachen.
Wenn dann würde ich mich bei Brettspielen bedienen, weil die bei so etwas in der Regel besser sind als Rollenspiele und das Ergebnis dann anpassen.
Außerdem führen zu glitches, wenn ein armes Char in wohlhabendem Unfeld ein begehrtes Objekt durch explodierende Würfel ebkommt,Der Punkt ist klar. Aber ich.muss kurz klugscheißen. Der Vermögenswürfel ist kein Eigenschats- oder Schadenswürfel und explodiert dementsprechend bei SaWo nicht. ;) Danke. Weitermachen. :)