Ein sehr merkwürdiger Beitrag.
Dass die Frauen dabei die besseren Rollenspieler wären, habe ich nicht beobachten können.
Seit dem sterben des ehamals großen Storyteller Systems, das absolut innovativ war und mit seiner anspruchsvoll dargebotenen Charakterzentriertung ermöglichte unglaublich tiefe Geschichten zu erzählen, ist nicht nur der gemeine Rollenspielfan vom modebewussten meterosexuellen Mann zu einem ekligen, dicken, ungepflegten Nerd degeneriert,[...].Leider hat sie vollkommen Recht. Ich hatte gerade angefangen, mich modisch zu kleiden und ersten Kontakt mit Frauen aufzunehmen, da habe ich eine neue D&D-Runde gefunden. Jetzt laufe ich wieder unrasiert herum und anstatt von Anzügen, Jackets sowie Polo-Shirts trage ich Heavy-Metal-T-Shirts. (Dabei höre ich nicht einmal Heavy Metal). Es ist schon eine Crux.
Ein sehr merkwürdiger Beitrag.
ich hoffe jetzt bricht hier keine erneute "ARS vs. Storytelling" diskussion aus.
Es ist schon schlimm.
Seit dem sterben des ehamals großen Storyteller Systems, das absolut innovativ war und mit seiner anspruchsvoll dargebotenen Charakterzentriertung ermöglichte unglaublich tiefe Geschichten zu erzählen, ist nicht nur der gemeine Rollenspielfan vom modebewussten meterosexuellen Mann zu einem ekligen, dicken, ungepflegten Nerd degeneriert, sondern sind natürlich auch die ganzen weiblichen Spieler wieder aus dem Hobby geflüchtet (außer die häßlichen).
<Langen Beitrag gelöscht. Datum wieder in Erinnerung gerufen.>?
Ein merkwürdiger Beitrag wegen merkwürdiger Eindrücke als Auslöser.
Ich meinte gar nicht deinen, sondern den des jammernden Elfen.
Aha! Wo waren DIE denn vor 20 Jahren?Die waren allgegenwärtig und feierten entweder die Ausläufer des glitzer Rock oder die neuen, dunklen Wellen.
Übrigens möchte ich da ergänzen: Werden Frauen auch "weniger" unter den Rollenspielern? Und wenn ja: Warum???Weil das ehamals große Storyteller System hinterrücks von den Verfechtern des stumpfen Gemetzel angefeindet wurde bis sich der eigene Verlag zum Dolchstoss entschloss, worauf die rollenspielenden Frauen flüchteten.
Werden Frauen auch "weniger" unter den Rollenspielern?
Die waren allgegenwärtig und feierten entweder die Ausläufer des glitzer Rock oder die neuen, dunklen Wellen.
Weil das ehamals große Storyteller System hinterrücks von den Verfechtern des stumpfen Gemetzel angefeindet wurde bis sich der eigene Verlag zum Dolchstoss entschloss, worauf die rollenspielenden Frauen flüchteten.
Nein.
Um 1990 herum hatte man ja den Eindruck, dass das Rollenspiel allmählich "erwachsen" würde, mit einer Betonung auf Charakterentwicklung, SC-NSC-Interaktion usw., aber davon sieht man heute fast gar nichts mehr. Ich habe die Entwicklung ganz deutlich auf dem hiesigen Con verfolgen können, wo von Jahr zu Jahr weniger Leute da waren, und letztes Jahr nur noch der harte Kern der Hack&Slay-Nerds übrig war, weshalb ich am letzten Wochenende auch was anderes unternahm, als zum besagten Con zu gehen, auf dem ich Deinem Bericht zufolge wohl auch nicht viel verpasst habe.
Kein Wunder, dass sich "vernünftige" Menschen, insbesondere Frauen (die ich immer schon für die besseren Rollenspieler gehalten habe), reihenweise mit Grausen vom Hobby Rollenspiel abwenden. Übrig bleiben eben diejenigen Nerds, denen das Hobby sein schlechtes Image zu verdanken hat, und so dreht sich eine Spirale der Bestätigung von Vorurteilen.
Mich kotzt diese Re-Nerdisierung des Rollenspiels ganz gewaltig an, vor allem nachdem meine Suche nach einer neuen Rollenspielrunde seit mindestens ca. 7 Jahren, als ich die letzte halbwegs funktionierende Runde wegen eines Konflikts mit dem Spielleiter und anderer Misshelligkeiten verließ, nicht den geringsten Erfolg gezeitigt hat, und kein Ende in Sicht ist. Ich komme mir mittlerweile fast wie der einzige Nicht-Nerd in der ganzen Stadt (immerhin 250.000 Einwohner, also kein Kuhdorf!) vor, der noch Rollenspiele spielen will, und zwar Rollenspiele, in denen es um mehr geht als ums Monsterplätten, Schätzeraffen und Spielwertoptimieren.
Weil das ehamals große Storyteller System hinterrücks von den Verfechtern des stumpfen Gemetzel angefeindet wurde bis sich der eigene Verlag zum Dolchstoss entschloss, worauf die rollenspielenden Frauen flüchteten.Meinst du das ernst oder ist das dem Datum geschuldet?
Meinst du das ernst oder ist das dem Datum geschuldet?Ich hoffe doch das da wenig Zweifel bestehen ^^
Fassen wir das mal unter "April, April" zusammen ::)
Das Bild des langhaarigen, tendenziell ungepflegt wirkenden, irgendwie unsportlichen Spiele-Freaks besteht nach wie vor. Und während man sich im Treppenhaus oder auf dem Flur eher schüchtern und introvertiert begegnete, war das Potential der Eigendarstellung und der höchstpersönlichen Sonderbarkeit und Individualität am Spieltisch stets groß und wurde bisweilen vehement ausgespielt.
Natürlich: Ausnahmen gab es wie immer auch hier; aber diese bestätigten eher diese generelle Erscheinungsbild und Auftreten "des Rollenspielers" schlechthin.
Und noch etwas hat sich nicht geändert: Trotzdem es mittlerweile gute und vielseitige Rollenspiele gibt, die mehr ermöglichen, als bloß Modifikatoren zählen zu lassen, Monster zu killen oder die Selbstbefriedigung des Ich-habe-dickste-Wummen-und-bin-der-Coolste-Arsch-von-Welt-Rollenspielers zu adressieren, ist die "Quote" von RollenspielerINNEN doch nach wie vor erschreckend gering.
Die letzte Person - eine arme Hostess die von RTL interviewt wurde - wurde (verbal-medial) gelyncht als sie das Bild des langhaarigen, tendenziell ungepflegt wirkenden, irgendwie unsportlichen Spiele-Freaks besteht nach wie vor wesentlich netter formuliert von sich gab.
Die letzte Person - eine arme Hostess die von RTL interviewt wurde - wurde (verbal-medial) gelyncht als sie das Bild des langhaarigen, tendenziell ungepflegt wirkenden, irgendwie unsportlichen Spiele-Freaks besteht nach wie vor wesentlich netter formuliert von sich gab.
Mh. Gut. Erfreulich.
Kein Aprilscherz? In Ordnung.
In deutschen Landen ist mir dieses Klischee sehr selten untergekommen, im direkten, intensiv rollenspielenden Umfeld überhaupt nicht. Wir haben Unternehmer, Theologen, Physiker, Sprachwissenschaftler, Schriftsteller. Zum Teil spiel ich mit denen seit Jahrzehnten. Unsportlich ist eigentlich auch keiner, eine Menge meiner derzeitigen Spielkontakte kamen sogar direkt oder indirekt über Kontakte im Sportverein zusammen.
In den Gruppen, in denen ich war, die ich leitete, war der Frauenanteil immer recht hoch (derzeit 40%).
Diese spezielle Klagelied konnte ich noch nie nachempfinden. Die Gegenüberstellung von "guten vielseitigen" Rollenspielen mit der "Selbstbefriedigung" von "Dickste-Wummen-Spielern" mal abgesehen, die, sagen wir es deutlich, SCHEISSE ist - Dein Frauenbild ist da etwas verquer. Die, die cih kenne wollen vor allem ÄRSCHE TRETEN, und das sind auch gangz Süße, eine davon hab ich sogar irgendwann mal geheiratet.
Ich hab mich extra kurz gehalten, weil ich ja auch nur mit anekdotischen Hinweisen aufwarten kann, aber egal, wie oder wo ich Rollenspiel betrieben habe, waren immer auch Frauen anwesend (mit Frauenanteil ab 33% aufwärts). Ich hab jetzt allerdings keine Con-Erfahrungen, insoweit kann ich keine Aussagen darüber machen, wie es da so aussieht.
Ich hab in den letzten 15 Jahren (Cons ausgenommen)
mit Schülern, mit Studenten (BWL, Sozialwissenschaften, Mathematiker, Informatik, Germanisten, Historikern, Maschinenbauern, Bauingeneuren, Sinologie), Auszubildene, mit Doktoranten, mit einem Bankern, einem Steuerberatern, einem Versicherungsvertretern, einem Model, Wachleuten, Call-Center-Agenten, einer Krankenschwester, einer Rechtsanwaltsfachangestellten, Systemadministatoren, Verkäufern, einer Kunsthistorikerin, Köchen, einer Wirtin, einer Metalbauerin, einer Schaufensterdekorateurin, Lehrern, einem Kälteanlagenbauer, einem Fernmeldetechniker und sicher diversen Berufen noch, die mir jetzt gerade nicht einfallen (wobei die ersten 7-8 Jahre nur Schüler, Auszubildene und Studenten waren)
mit Christen, Juden, Moslems, Atheisten
mit Goth, Nerds, Geeks, Metallern, Hoppern, Pop-Musik-Hörern
Dörfler und Städter
im Gegenteil hoffte ich, dass sich die Klischees aus den frühen Neunzigern, wie ich sie noch in Erinnerung habe, mittlerweile nicht mehr so fest auf aktuellen Conventions abbilden ließen. Meine Eindrücke vom Conventus Leonis veranlassten mich aber dazu, das Hannover Spiel dieser Tage gar nicht erst zu besuchen, um eine Wiederholung der Erfahrungen vom letzten Wochenende zu verhindern.Tja, wärst du mal zur Hspielt gegangen, dann hättest du dir diese Diskussion gespart. Ja, es gab auf der Hspielt auch ein paar Zausel, aber größtenteils ganz normal angezogene Leute, die man nicht schon von weitem als Rollenspieler erkannt hat. Und ich habe auch diverse Frauen gesehen.
Ob die Frauen dabei hässlich oder weniger hässlich (gibt es hübsche Rollenspielerinnen?) sind, ist mir während des Spiels dann fast egal (, solange sie sich dann keine falschen Hoffnungen machen ...).
Ob die Frauen dabei hässlich oder weniger hässlich (gibt es hübsche Rollenspielerinnen?) sind, ist mir während des Spiels dann fast egal (, solange sie sich dann keine falschen Hoffnungen machen ...):q
Die Zahl der RollenspielerInnen war auch schon vor 20+ Jahren unheimlich dürftig ...
Ob die Frauen dabei hässlich oder weniger hässlich (gibt es hübsche Rollenspielerinnen?) sind, ist mir während des Spiels dann fast egal (, solange sie sich dann keine falschen Hoffnungen machen ...)
Was ist das denn für eine Frage? :ound
:q
Der Teil des Strangs ist ja wohl wirklich unter aller Sau. Wer sowas predigt braucht sich dann nicht wundern wenn Frauen dem Hobby doch lieber fern bleiben wollen.
Also wirklich...
Tach!
... und das ist auch gut so!
Also endlich mal nen Thema mit Tiefgang. Um eines vorwegzunehmen ich bin kein Macho oder so, sondern nur in einer heilen Familie, in denen die Werte noch stimmten, aufgewachsen. Natürlich hab ich auch nix gegen die Emanzipation (von Frauen), aber bitte nicht in meinem Lieblingshobby, dafür gibt’s doch Frauenbuchläden! Das Fantasy Rollenspiel ist ja an sich nen Männerspiel! Von Männern erfunden, für Männer gedacht. So wie Fußball oder Skat! Ich red den Weibern ja auch nicht in Ihre "Makrame" (wird das so geschrieben?) oder "Vegetarisch Kochen" Kurse rein! Na ja wie dem auch sei ... ich dulde in letzter Zeit ebenfalls die Freundin eines Mitspielers in der Runde (ich bin ja nicht so). Ich hab ihr aber gleich klargemacht, das sie nur die Wahl zwischen Hexe oder Traviageweihte hat (sie hat sich dann für ne Hexe entschieden). Um diesen "Quatsch" mit dem Vertrautentier abzukürzen, ist der Rabe bei der erstbesten Gelegenheit verhungert (sie hat vergessen zu sagen das sie ihn füttert!) und die Flugsalbe war "ranzig"" und damit unbrauchbar (hihi). Na ja nach dem dann ihre Hexe auch noch von einem "Tentakelmonster" erwischt wurde, hatte sie keine Lust mehr mitzuspielen! Ist auch besser so. Sie hat wohl eingesehen das das eben nen "Männerding" ist!
Mit "namenlosem" Gruß,
8)
*prust*
Überhaupt sind Frauen ja mathematisch schwach und mit den vielen Seiten an den Würfeln vermutlich eh überfordert. ;)
Allerdings muss ich sagen, dass sich - zumindest in meinem Umkreis - gefühlt immer mehr weibliche Wesen ins Hobby drängen. Vor 20 Jahren gab es noch einen "Biobonus" für Frauen, die in eine Runde wollten (vermutlich, weil die Nerds dann in der Schule angeben wollten, sie hätten mit einer Frau "gespielt", höhö), mittlerweile hab ich ja sogar von Runden mit einem 100%-Frauenanteil gehört.
Wobei das ja vielleicht gar nicht so schlecht ist, dann können die da in Ruhe so tun, als würden sie Schuhe kaufen oder so was. ;)
Falkenhagen? Die noch härteres Stimmi-Railroading produzierte als Thomas Römer? Nein danke.
Außerdem: Ihr habt das in den falschen Hals bekommen. Es geht ja darum, auf welche Art Frau mit ihrer gottgegebenen Attraktivität umgeht. Und wenn man sich das Make-Up nicht literweise aufträgt und die Titten so richtig hochschnürt, ist halt heutzutage kein Blumentopf mehr zu gewinnen. So ehrlich muss die Rollenspielszene sein, sie ist Auffangbecken für eine Horde modisch zumindest zurückgebliebener Ökotussen oder Gothicschlampen, die sonst gar keine Chance mehr auf einen Macker hätten. Anderswo zählen die schon gar nicht mehr zur Frauenquote. So fischen sie halt im Becken der Verzweifelten und Aknegeplagten. :gasmaskerly:
Mein Post #47 war nicht ironisch gemeint. Ich habe mich über den zitierten Satz einfach ein bißchen geärgert.
Wobei das ja vielleicht gar nicht so schlecht ist, dann können die da in Ruhe so tun, als würden sie Schuhe kaufen oder so was. ;)"Sex and the City - Das Rollenspiel"? ;)
Ging auch nicht speziell an dich, aber hier gibt es einfach viele Beiträge, die den ersten April als Freifahrtschein für allerlei (nicht als solchen markierten) Unsinn sehen. ;)Ist er das denn nicht? :o
Noch mal im Klartext: Die Frage, ob es auch hübsche Rollenspielerinnen gibt, klingt danach, als hättest du noch keine getroffen.
Die Bemerkung, die (offenbar nicht so hübschen) Rollenspielerinnen dürften sich dann eben "keine falschen Hoffnungen machen", klingt danach, als würdest du auf gar keinen Fall etwas mit einer Frau anfangen, wenn sie hässlich oder weniger hässlich ist. Außerdem impliziert es irgendwelche Interessen, die eine hässliche oder weniger hässliche Frau haben könnte, wenn sie sich bei dir an den Tisch setzt.
Solche Bemerkungen provozieren dann halt blöde Kommentare.
Ging auch nicht speziell an dich, aber hier gibt es einfach viele Beiträge, die den ersten April als Freifahrtschein für allerlei (nicht als solchen markierten) Unsinn sehen. ;)Öhm. Noch mal: Dieses Thema habe ich nicht wegen eines beschissenen, speziellen Datums zwischen 365 weiteren im Jahre 2012 gepostet, sondern weil mich das echt beschäftigt hat. Mich ärgert es maßlos, dass gleich mehrfach hier das Thema mit einer gewissen Süffisanz, Arroganz, Selbstherrlichkeit oder entsprechendem Sarkasmus angegangen wird. Begreife ich nicht ...
Wir hatten Dungeonslayers Runden in denen nicht einmal gekämpft wurde.
Then you are doing itwtf? Wie von wem beabsichtigt? Wir hatten Spaß.wrongnot as intended
Fuck. Du meinst das ja WIRKLICH ernst?
Dann habt ihr es vollkommen richtig gespielt. Ungewöhnlich, was die Designerabsichten angeht, vielleicht, aber vollkommen richtig.
a) wo meine Beobachtungen aus dem Erlebten beim Conventus Leonis generalisierbar und wo sie nicht zutreffend sind bzw. nur für eine Minderheit Gültigkeit haben, und
b) warum der Frauenanteil wenigstens regional nach wie vor gering ist, möglicherweise geringer geworden ist, und
Also JA. Ich meine das ernst.
Das Bild des langhaarigen, tendenziell ungepflegt wirkenden, irgendwie unsportlichen Spiele-Freaks besteht nach wie vor. Und während man sich im Treppenhaus oder auf dem Flur eher schüchtern und introvertiert begegnete, war das Potential der Eigendarstellung und der höchstpersönlichen Sonderbarkeit und Individualität am Spieltisch stets groß und wurde bisweilen vehement ausgespielt.
Natürlich: Ausnahmen gab es wie immer auch hier; aber diese bestätigten eher diese generelle Erscheinungsbild und Auftreten "des Rollenspielers" schlechthin.
Und noch etwas hat sich nicht geändert: Trotzdem es mittlerweile gute und vielseitige Rollenspiele gibt, die mehr ermöglichen, als bloß Modifikatoren zählen zu lassen, Monster zu killen oder die Selbstbefriedigung des Ich-habe-dickste-Wummen-und-bin-der-Coolste-Arsch-von-Welt-Rollenspielers zu adressieren, ist die "Quote" von RollenspielerINNEN doch nach wie vor erschreckend gering. Man mag auch darüber trefflich streiten, ob frühere/ alte Rollenspiele per se "frauenfeindlicher" oder "abschreckender" waren. Unabhängig davon ist aber klar: Die Zahl der RollenspielerInnen war auch schon vor 20+ Jahren unheimlich dürftig ...
Dabei habe ich die wenigen Rollenspielerinnen, denen ich in vielen Jahren begegnet war, stets als Mitspielerinnen sehr geschätzt - wegen ihrer Einfälle, ihre Spielweise, ihre mindestens gleichwertigen Begeisterungsfähigkeit für Rollenspiele (egal welcher Art auch immer).
Ich weiß nicht, wie hoch der Anteil an Brettspielerinnen ist
Und wie hoch ist da der Anteil an abschreckenden Nerds?
Wenn dazu noch kommt, dass der Nerd sonst wenig Kontakt mit Frauen hat und zum Umgang mit dem unbekannten Wesen auf Klischeevorstellungen zurückgreifen muss, wirkt das noch abschreckender.Das ist ziemlich treffend ;)
A: Girls are weird.
B: I know, I roleplayed one.
Heißt, ob ich Leistungsschach spielen will oder nicht, mache ich von anderen abhängig? Oder hanni das falsch verstanden?
Das hat aber imho nichts damit zu tun, dass die Inhalte von Rollenspiel Frauen nicht ansprechen würden - selbst wenn es diesbezüglich einen Unterschied gäbe, käme der nicht zum Tragen, weil man im Rollenspiel seine Inhalte selbst bestimmen kann.Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die WoD (insbesondere Vampire) einen sehr hohen Frauenanteil hat, während D&D oder Shadowrun einen sehr niedrigen Frauenanteil hat.
Im Games-Bereich gibt es auch nicht so viele Frauen (und umso weniger, je weiter man sich dort professionalisiert), aber im Grunde kann das einem doch völlig am A... vorbeigehen, oder?Also mal abgesehen davon, dass ich auch lieber in gemischt-geschlechtlichen Gruppen spiele, gibt es auch einen wirtschaftlichen Grund dafür, herauszufinden, warum wenig Frauen RPG betreiben:
gibt es auch einen wirtschaftlichen Grund dafür, herauszufinden, warum wenig Frauen RPG betreiben: RPG ist ja nun ein Nischenspiel. Um so ärgerlicher ist es, wenn man einen potentiellen Kundenstamm (z.B. Frauen) nicht erreichen könnte.
Dazu wäre es hilfreich, eine Frage zu beantworten: Gibt es irgendeine Art von Spiel, bei der Frauen die Mehrzahl stellen, oder zumindest zahlenmäßig gleichziehen? Außer Forenrollenspielen und MUDs fällt mir da jetzt nichts ein.
Gibt's eigentlich irgendwelche Hobbys, in denen es eine richtige 50/50-Männer-Frauen-Verteilung gibt? Oder zumindest annähernd?Ich würde vermuten diverse Sportarten. (Spinning, "Gymnastic", Laufen, Ski fahren)
Eine Convention oder ein Turnier ist nunmal keine Disco wo man sich Mühe gibt nun unbedingt nach Dresscode X aufzutreten.
Diesen letzten Punkt finde ich sehr problematisch, da das Thema als solches nicht nur durchaus ernst ist. Ein solcher Umgang erlaubt vielleicht keine Einblicke, wohl aber eine Wertung über die grundsätzliche Wertschätzung von Frauen in Rollenspielen.
Würde ich nicht so kritisch sehen. Ein guter Anteil der ironischen Bemerkungen kamen von Frauen. ;)
Ich berücksichtigte auch nicht, dass die Foristen von einem April-Scherz-Thema ausgehen.
Und das Forumiten ja noch einmal eine Unterkategorie von Nerds darstellen, die prinzipiell immer fettleibig, pickelig und einsam sind, sonst hätten sie ja echte Freundeskreise ;)Hey! Ich habe jede Menge Freundeskreise in g+!
Rollenspieler-Klischees altern mit?
Also ich persönlich finde die Runden hier ja sehr lustig. Immerhin ist hier aus verschiedenen RIchtungen von bis zu 90% gefühltem Anteil weiblicher Teilnehmer die Rede... ob da mal kein Wahrnehmungsartefakt vorliegt und Frauen dreifach gezählt werden.
90% gehen überhaupt nur, wenn man 10 Teilnehmer (oder ein ganzzahliges Vielfaches davon) hat o.O
Der Sol Invictus rechnet wahrscheinlich seine weibliche Seite mit ein. Manche Leute zählen eben nur als halber Kerl. ;)
oh, und: :ironie:
Wisst ihr, wohin ihr euch eure Prozentzahlen stecken könnt?(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
was ich mich schon die ganze zeit frage ist, warum ist das geschlecht deiner mitspieler wichtig?Weil wir keine Roboter sind, die sich nur zum Spielen treffen, sondern weil es auch eine soziale Komponente gibt.
egal ob du in reinen Männer-/Frauenrunde oder der einzige Mann oder Frau der runde bist, ist völlig irrelevant, wenn du in die runde an sich nicht rein passt.Klar, in einer Runde, in die ich nicht reinpasse, ist es mir völlig egal, ob da nun Männer oder Frauen drin sitzen. Aber bei Runden, in denen ich reinpasse, habe ich festgestellt, dass der SPielspaß steigt, wenn die Männer-/Frauenquote ungefähr ausgeglichen ist.
Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie passten auch heute noch.
George Bernard Shaw
@"vernünftig"+1
Frauen haben, wie schon erwähnt, in meinen Augen eine andere Art zu spielen. Sie üben imho einen positiven Einfluss auf das Gruppenklima aus
Das Rollenspiel ist unbeschreiblich mit einem Spieler, welcher weiblich (Na? Wer kennt HIER die Vorlage?)
Ähm Lack, Leder, Latex anyone ?
Weil wir keine Roboter sind, die sich nur zum Spielen treffen, sondern weil es auch eine soziale Komponente gibt.der spielspass hat eher was mit den persönlichkeiten der mitspieler und nicht zwangsläufig mit dem geschlecht zu tun. wenn man nicht gerade von dem notgeilheit angetrieben wird, kann man sich sogar mit einer frau genauso unterhalten wie mit einem mann.
Klar, in einer Runde, in die ich nicht reinpasse, ist es mir völlig egal, ob da nun Männer oder Frauen drin sitzen. Aber bei Runden, in denen ich reinpasse, habe ich festgestellt, dass der SPielspaß steigt, wenn die Männer-/Frauenquote ungefähr ausgeglichen ist.
Und nein, natürlich gibt es keine Geschlechterquote. Aber normalerweise ist eine Runde ab 5 Leuten voll. Und wenn sich dann ein Mann "bewirbt" sagen wir ihm eher ab, da schon voll ist. Bei einer Frau haben wir dagegen eine Ausnahme gemacht, so dass jetzt 2 von 6 Spielern weiblich sind.was würdest du tun, wenn man dich wegen einer anderen person nicht in die einzige gruppe weit und breit rein lässt, die dein absolutes fanboy-system spielt? und das nur, weil die besagte person vor etlichen jahren mit den richtigen chromosom geboren wurde.
Im Ungefähren: Frauen spielen ihre Charaktere dreidimensionaler, irgendwie echter. Dabei drängen sie meiner Erfahrung nach nicht so aggressiv ins Rampenlicht wie viele Männer und wenn, dann hängt das weniger mit gerade zufällig passenden Charakterwerten zusammen als mit dem Erspielen guter Stories
Ich hoffe, dafür hast du zur Strafe sieben Jahre keinen Sex. Oder nur sehr schlechten. Mit dir selbst.
Ich kanns gar nicht so recht in Worte fassen, vielleicht blendet die bloße Anwesenheit weiblicher Wesen mein urteilendes Auge schon so sehr. Im Ungefähren: Frauen spielen ihre Charaktere dreidimensionaler, irgendwie echter. Dabei drängen sie meiner Erfahrung nach nicht so aggressiv ins Rampenlicht wie viele Männer und wenn, dann hängt das weniger mit gerade zufällig passenden Charakterwerten zusammen als mit dem Erspielen guter Stories. Sicher ist das verfälscht und nur gefühlt, aber mein Eindruck diesbezüglich ist trotzdem recht eindeutig.
Ausnahmen gibt es sicher, aber im Durchschnitt sind Frauen wohl doch weniger nerdig als Männer.Nein. Das kann ich absolut nicht bestätigen.
Nein. Das kann ich absolut nicht bestätigen.
Das Nerd/Fan-Gen habe ich wohl von meiner Patentante. Nun und ich kenne keine Person in meiner Familie die sich annährend vergleichsweise stark für Hobbies begeistern kann.
Vielleicht findet ihr bessere Runden, wenn ihr einfach anfangt, Menschen erstmal als Menschen zu sehen, und danach auf das Geschlecht zu achten.
Jeder Mensch ist ein Individum
Und ja, die meisten Rollenspieler die ich in meinem Leben kennengelernt habe, Weiblein wie Männlein, sind Nerds, und fast alle sind verdammt stolz drauf.
@Sol invictus
Wahrscheinlich mache ich wirklich etwas falsch. :(
Eigentlich wollte ich nicht auf die exakten Prozentzahlen hinaus, sondern darauf, was diese angeben. Dass Du mit 90% halt mit am höchsten lagst (an die reinen Frauenrunden glaube ich mal nicht, da ich wie Teylen nie an einer reinen Männerrunde teilgenommen hat, ich nie an einer reinen Frauenrunde teilnahm. >;D), ist halt Zufall.
Aus eigener Erfahrung:
Wenn man die Hälfte der SPielzeit am Abend im ingame FLirt mit dem einen Mädel der Runde verbringt, kann die durchaus für den Großteil des ABendspaßes verantwortlich sein.
Vielleicht genießen die Nerds die eine Frau in der Runde einfach nur so sehr, dass sie fast schon zufrieden sind... in der Runde zumindest.
Zum Nerdtum gehört meistens ein nicht ganz zu vernachlässigender Wissensschatz (der natürlich thematisch variiert, je nachdem, was für ein Nerd jemand ist).
Und ja, die meisten Rollenspieler die ich in meinem Leben kennengelernt habe, Weiblein wie Männlein, sind Nerds, und tragen es selbstbewußt vor sich her.
Vielleicht ist Stolz ein falscher Begriff. Wenn man debattieren will, ist dieser Begriff wirklich heikel.
Nehmen wir einen anderen, sagen wir es so:
|...|
Ok das kann man theoretisch gelten lassen :D
Wobei sich da die Frage stellt, wie sinnvoll das Nerd-Wissen für das Leben jenseits des "nerd-universums" ist.
Ja, Selbstbewusstein trift es eher.
Darf man als Geek oder Nerd überhaupt ne Freundin haben?
Und darf diese scharf wie's Messer sein?
...und trifft Nerd als soziokulturelles Phänomen in seiner ursprünglichen angelsächsischen Bedeutung so überhaupt nicht. "Selbstbewußte Nerds", fuck yeah...Ich finde nicht, dass sich selbstbewusst auch im Ursprung nicht mit Nerd beisst. Im Gegenteil!
was ich mich schon die ganze zeit frage ist, warum ist das geschlecht deiner mitspieler wichtig?
egal ob du in reinen Männer-/Frauenrunde oder der einzige Mann oder Frau der runde bist, ist völlig irrelevant, wenn du in die runde an sich nicht rein passt.
die meisten runden bestehen so wie sich gefunden haben und nicht weil jemand vorher eine geschlechterquote bei derpartner- mitspielersuche festgelegt hat. manchmal ist man einfach nur froh, wenn für das erwählte system und/oder setting genug spieler gefunden wurden.
erst wird sich beklagt, dass der nachwuchs fehlt, dann fehlen die frauen und was kommt da nächstes? vielleicht Paviane mit lederhosen?
Ich habe Männer tolles Charakterspiel machen sehen, und Frauen den übelsten Hack&Slay. Aussagen über Frauen oder Männer allgemein will ich gar nicht treffen. Jeder Mensch ist ein Individum und spielt wie er spielt, egal ob Männlein oder Weiblein.+1
Vielleicht findet ihr bessere Runden, wenn ihr einfach anfangt, Menschen erstmal als Menschen zu sehen, und danach auf das Geschlecht zu achten.
Ist zwar boshafte Klugscheißeritis, aber der Unterschied ist vielen im allgemeinen Sprachgebrauch gar nicht bekanntWenn niemand den Unterschied kennt, stellt sich Frage, ob er überhaupt eine Relevanz hat... ich seh darin immer bloß den Versuch, die positiven Seiten zu nehmen und sich möglichst weit von den negativen abzusetzen. Wenn jemand das sagt, bin ich immer schon skeptisch; offenbar gibt es etwas zu rechtfertigen. ;D
Gibt es eigentlich auch Fußball-Nerds oder Fußball-Geeks?
Jocks are just sports nerds.
@Luxferre:
(http://laughingsquid.com/wp-content/uploads/geeks-nerds-20100531-172647.jpg)
;)
Ich würde sagen, "Nerd" ist mehr oder weniger eine Steigerung von "Geek". Ein Geek hat spezielle Leidenschaften, die die meisten Leute nicht haben (wie z. B. Computer, Linguistik oder eben Rollenspiele), während ein Nerd solche Interessen auch hat, aber auf sie eingeschränkt ist und es an sozialer Kompetenz mangeln lässt.
Ich würde sagen, "Nerd" ist mehr oder weniger eine Steigerung von "Geek". Ein Geek hat spezielle Leidenschaften, die die meisten Leute nicht haben (wie z. B. Computer, Linguistik oder eben Rollenspiele), während ein Nerd solche Interessen auch hat, aber auf sie eingeschränkt ist und es an sozialer Kompetenz mangeln lässt.
Ihr seid alle Neeks, Gerds, Nerks und Geeds. Und außerdem noch Gneerkds.Außer Gerd. Der ist normal. :D