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Pen & Paper - Spielsysteme => D&D - Dungeons & Dragons => Pathfinder/3.x/D20 => Thema gestartet von: D. M_Athair am 8.06.2012 | 18:57
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Entgegen anders lautender Verlautbarungen habe ich mir die Box (noch?) nicht geholt.
Abenteuer! 2.0, 4Essentials und Iron Heroes sind irgendwie schuld daran.
Mich würde interessieren: Was taugt die Box für Einsteiger?
Was macht sie besser als Aborea, das Abenteuer Basis Spiel (DSA 1), cD&D: Red Box, Dungeonslayers und/oder Essentials: Red Box?
Bietet sie derzeit den besten Einstieg ins RSP-Hobby?
Ja (http://tanelorn.net/index.php/topic,67671.msg1481563.html#msg1481563)? Nein? (http://3faltigkeit.blogspot.de/2012/05/out-of-box.html)
Klärt mich auf!
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Meine Rezi müsste demnächst im Zunftblatt erscheinen!
Kurzfassung: Sie hat mehr Mojo als die von dir genannten Teile - würde ich zumindest aus der Sicht eines "Neulings" sagen, der nur von einer coolen Packung zwischen Monopoly und Scrabble angefixt werden soll/kann.
Wenn der Preis nur 10 Euro niedriger wäre...
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Wenn der Preis nur 10 Euro niedriger wäre...
Die gabs doch vor kurzem für knapp unter 20,-!
http://tanelorn.net/index.php/topic,72889.0.html
Selbst wenn sie jetzt 5,- mehr kostet - das findest du ernthaft um 10 EUR zu teuer? Schau doch mal was du für 10-15 EUR an full-size Gesellschaftspielen kriegst. Nichts!
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Ich denke er meinte die übersetzte deutsche Version die dank Preisbindung überall 39,95 kostet...
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Autsch. Ja, 5-10 EUR weniger wären sicher gut, aber wahrscheinlich ist das einfach nicht machbar bei Auflage und Ausstattung.
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Ja, das ist echt so ne doofe Sache. Einerseits ist der Preis wirklich voll (!) angemessen, alleine schon für diese megafarbigen Hefte, die Würfel, die Matten usw., andererseits ist er viel zu hoch, um das Ding einfach mal so mitzunehmen.
Dann wiederum: Hätte man irgendetwas aus der Box herausgelassen, wäre sie entweder kein vollständiges Einsteigerrollenspiel gewesen (man kann damit ja durchaus kleine Kampagnen spielen) ODER hätte das Pathfinder-Feeling nicht herüber gebracht. Ich denke also, so blöd es ist, sie haben das kleinste Übel gewählt. Denn wenn man über den Preis hinwegkommt, ist die Box echt Wahnsinn. Bestes Einsteigerprodukt, das ich je für ein regelintensives System wie Pathfinder gesehen habe.
Das verlinkte negative Review oben geht imho (zwischen den Zeilen) auch indirekt auf Schwächen von Pathfinder ein, sei es bewusst oder nicht; was man aber eher als Pluspunkt der Box verstehen kann, denn wenn einem (als Anfänger) die Box prinzipiell nicht gefällt, wird man mit Pathfinder auch nichts anfangen können. Womit ich btw. nicht sagen will, dass das Review schlecht wäre. Mein Gesamteindruck fällt zwar wesentlich besser und insgesamt positiv aus, aber ich kann die Kritik nachvollziehen.
Btw., die deutsche Box ist noch mal relevant besser, was die Qualität angeht. Die Basen der Pappminiaturen sind viereckig (falls jemanden das stört), aber Pappe, Hefte, Würfel und einige Details sind hochqualitativer ausgefallen.
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Autsch. Ja, 5-10 EUR weniger wären sicher gut, aber wahrscheinlich ist das einfach nicht machbar bei Auflage und Ausstattung.
Geht wohl nicht günstiger, wenn man nicht zum Selbstkostenpreis verkaufen will, sowas nicht regelmäßig veröffentlicht und mit einer Druckerei keinen entsprechenden Deal hat, meinte letztens ein Bekannter aus der Branche.
Gut, wer das Grundregelwerk hat, für den dürfte der Anschaffungspreis allein für die Pappaufsteller und die Flipmat etwas zu hoch sein, aber der ist auch per Definition wohl kein Einsteiger mehr und gehört damit nicht dem eigentlichen Zielpublikum einer Einsteigerbox an.
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Gibt's dazu schon Erfahrungen aus der Praxis?
Hat jemand damit einen Neu-SL angelernt?
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Ja. 23jähriger Chemiekant mit Familie hat eine Gruppe im Freundeskreis aufgemacht. Insgesamt viere. Spielt noch mit der deutschen Einsteigerbox als Regelwerk und hat sich (auf mein Anraten) den ersten Teil vom Königsmacher beschafft und will ihn leiten. Ich bin in der Gruppe nicht drin, aber es scheint wohl Spaß zu machen, sonst hätte nicht nach "was größerem" gefragt.
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... seit kurzem habe ich die Box jetzt auch.
Die ersten Kapitel habe ich durchgearbeitet, den Rest überflogen.
Meine Eindrücke:
Die ersten Seiten (2-9) sind ziemlicher Murks.
Ich habe noch nie ein so langweiliges, vorgeschaltetes Soloabenteuer gespielt.
Ohne die Illus wüsste ich nicht mal mehr, worum es ging.
Das "Example of Play" (S.9) ... :'(
Könnte ein Spielbeispiel aus dem Castle Ravenloft Boardgame sein.
Die Charaktererschaffung dagegen: Hammer!
Wirklich gut erklärt und die Farbmarkierungen und Hilfssymbole unterstützen das Ganze noch.
Was beim Reinblättern in die Hefte als "quietschbunt" nervt, ist beim struktiurierten Lesen und
arbeiten mit dem Text eine unschätzbare Hilfe. Stört dann auch gar nicht mehr.
Klasse!
... to be continued.
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Ich habe die DnD 4E Starter Box, habe mich endlich durch gerungen das Player book und DM Book (Hefte) durch zu arbeiten. Aber das Problem ist das man als neuer nicht weiss ob alles richtig gemacht ist bei der Charakter Erschaffung, da eine Vorlagen - Fertige Helden, vorhanden sind.
Nun will ich mir noch die Pathfinder Starterbox zulegen, war noch am zögern aber durch diesen Thread bin ich mir sicher das es "meins schatz" sein soll ;)
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Nach meinem vorläufigen Eindrücken hat die Beginner Box nur ein bemerkenswertes Manko:
Das Verhältnis von SL und Spielern, bzw. wie es deren Aufgaben beschreibt.
Runtergebrochen und etwas zugespitzt ist die Vorstellung vom SL:
Ein allverantwortlicher, "starker" und gedankenlesender Dienstleistungs-SL.
Spieler werden beinahe in der Konsumentenrolle gesehen.
(Und spielen im ersten Gruppenabenteuer dann auch eine durchdeklinierte Encounter-Reihung.)
Das können Aborea, Red Box Essentials ("it's not your story!"), cD&D Red Box, LotFP deluxe, usw. deutlich besser!
Da hilft auch nicht, dass der SL auf seine Würfelwürfe (auch die geheimen) verpflichtet wird.
Erstes Fazit:
Grandioser Einstieg in Pathfinder!!
Für RSP-Neulinge leider nur bedingt geeignet.
Spielkultur und paktische Tipps sind recht knapp und allgemein, vor allem aber viel zu einseitig gehalten.
Kurz: Ohne SL, der nicht schon ein paar Grundlagen des gemeinsamen Spiels verstanden hat, eher schlecht als recht.
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Ich verstehe, was du meinst, aber imho ist es vollkommen in Ordnung, wenn das bei einer Anfängerbox wegfällt. Diese Boxen sind wohl die pragmatischsten aller Produkte (pragmatisch als Gegensatz von "idealistisch"), und je schwammiger es wird, desto größer wird für viele Leute auch die Einstiegshürde.
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[...] je schwammiger es wird, desto größer wird für viele Leute auch die Einstiegshürde.
Sehe ich auch so. Allerdings ist das gerade einer meine Kritikpunkte. Die PF-Box lässt den SL, jenseits vorgefertigter Abenteuer, mit dem herangetragenen Allverantwortlichkeits-Anspruch im Regen stehen.
LotFP dagegen vermittelt dem SL einen guten Einblick in seine Aufgaben und bietet einen Orientierungsrahmen.
Die Red Box: Essentials bringt das mit Abstrichen auch gut hin.
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Ohne mich jetzt allzu gut zu erinnern: Haben sie die Abenteuer nicht eher so aufgezogen, dass der SL nicht allzu viel Hilfe benötigt?
Man muss auch im Hinterkopf behalten, dass Paizo allen voran Adventure Paths verkauft.
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sehe ich genauso, paizo lebt schließlich zum großen teil auch vom abenteuer(pfad) verkauf.
für sowas gibt es aber schon den "game-mastery-guide" und bald "ultimate campaign".
würde mich immer noch über e-tools von paizo freuen... würd ich sogar geld für ausgeben ;)
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sehe ich genauso, paizo lebt schließlich zum großen teil auch vom abenteuer(pfad) verkauf.
für sowas gibt es aber schon den "game-mastery-guide" und bald "ultimate campaign".
würde mich immer noch über e-tools von paizo freuen... würd ich sogar geld für ausgeben ;)
Heißt das, dass du für die restlichen genannten Produkte kein Geld ausgibst?
Du spielst also nur mit dem PRD und entwickelst alle Abenteuer selbst?
APs kennst du nur vom Sehen?
Dann gehörst du zu einer recht selten gewordenen Spezies. ;)
LG
G.
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ich wollte damit eher zum ausdruck bringen das ich ein solches Tool nicht nur als free-gimmick nehmen würde.
Abenteuer alle selbst: ja.
AP kenn ich nur vom sehen: ja.
bin ich vom aussterben bedroht: ja
Regelbücher hab ich gekauft und Almanache werden zu langsam übersetzt, ebenso die Handbücher. verstehe aber den wirtschaftlichen hintergrund dazu. wird es eigentlich zu den vorgestellten NSC aus Almanach der Kundschafter noch online Stat-Blocks geben? wäre extrem nützlich.
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wird es eigentlich zu den vorgestellten NSC aus Almanach der Kundschafter noch online Stat-Blocks geben? wäre extrem nützlich.
Aktuell gibt es keine Planungen in diese Richtung.
Wurden die Spielwerte auf englisch als Web-Erweiterung veröffentlicht?
LG
G.
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Die Box ist nicht schlecht hätte aber (wenn der Verlag sie ernthaft als EINSTEIGER-Box nutzen wollte) maximal 19,99€ kosten dürfen. Dann wäre sie sicher einge tausend mal (oder gar wenige zehntausende mal) verkauft worden, was sich bei einer "Hängenbleiberquote von 1:5 bis 1:10 schon gerechnet hätte. Wäre dann halt im Selbstkostenniveau - was man vom Truant-Wichtel natürlich nicht verlangen kann ... (GG21).
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Der Preis ist für den Inhalt und dessen qualität ok.
man darf es halt nicht mit der us version vergleichen.
(wie bei allen RPG produkten sind diese deutlich günstiger)
der größte fehler ist eher das man die box nicht bei toys´r´us und co. unterbringen konnte.
dann würde man auch ordentliche verkaufszahlen damit schaffen.
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Ich weiß nicht, ob "Fehler" da der richtige Ausdruck ist - ich hab nicht geringsten Zweifel daran, dass Ulisses das nur zu gern gesehen hätte. Es zu realisieren, ohne das Produkt komplett über den Haufen zu werfen, könnte aber schwierig sein.
Keine Ahnung, btw., aber so stelle ich mir das vor. ;)
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Die Box ist nicht schlecht hätte aber (wenn der Verlag sie ernthaft als EINSTEIGER-Box nutzen wollte) maximal 19,99€ kosten dürfen. Dann wäre sie sicher einge tausend mal (oder gar wenige zehntausende mal) verkauft worden, was sich bei einer "Hängenbleiberquote von 1:5 bis 1:10 schon gerechnet hätte. Wäre dann halt im Selbstkostenniveau - was man vom Truant-Wichtel natürlich nicht verlangen kann ... (GG21).
Wie sich doch die Diskussionen und die Teilnehmer mit den immer gleichen Positionen doch gleichen... ;)
EDIT, da ich erst eben über den zweiten Teil des Postings stolperte: Der Umgangston und das Niveau unter der Gürtellinie, mit dem du hier Branchenvertreter angreifst, ist allerdings ein neuer Tiefpunkt. Noch dazu gut versteckt hinter einem Forenpseudonym - wahrlich eine Glanzleistung.
Im Forum ist es anscheinend zu deinem Hobby geworden, Ulisses vorzuwerfen, den deutlich niedrigeren Preis der englischen Box (dank fehlender Preisbindung für englische Produkte) unbedingt auf deutsch nachahmen zu müssen - ob das für Paizo überhaupt wirtschaftlich ist oder ob es sich vielleicht einfach Großhändler wie Amazon leisten können, die Box zum halben Preis auf den Markt zu werfen, spielt anscheinend keine Rolle. Oder du besitzt in der Diskussion halt einfach einen deutlich größeren Durchblick als alle anderen Diskussionsteilnehmer. In diesem Fall möchte ich dich ausdrücklich ermutigen, bei der nächsten Con mit Ulisses-Beteiligung doch einfach mal auf die Verlagsverantwortlichen zuzugehen und deine Vorschläge für eine attraktivere Preispolitik mit ihnen direkt auszutauschen, statt weiter uns Unwissende zu überfordern. Die gewonnenen Einsichten könnten sicherlich helfen, die Diskussion zu diesem Thema wieder zu versachlichen: Dann wirst du sicherlich die Themen tatsächliche Auflagenhöhen von deutschen Rollenspielprodukten allgemein, erreichbare Geschäfte für Rollenspielprodukte und vorhandene Kapitalreserven zum Durchführen solcher Marketingmaßnahmen sicherlich viel genauer erläutern können.
Und vielleicht ergibt sich daraus dann auch die Erkenntnis, dass du es in den Gesprächen mit Menschen und nciht mit Wichteln zu tun hattest.
LG
G.
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Der Preis ist für den Inhalt und dessen qualität ok.
man darf es halt nicht mit der us version vergleichen.
(wie bei allen RPG produkten sind diese deutlich günstiger)
der größte fehler ist eher das man die box nicht bei toys´r´us und co. unterbringen konnte.
dann würde man auch ordentliche verkaufszahlen damit schaffen.
Ja, im richtigen Spielwarenhandel wären wahrscheinlich mehr Exemplare weggegangen. Aber da habe ich auch keinen Einblick, woran es gelegen hat.
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Ja, im richtigen Spielwarenhandel wären wahrscheinlich mehr Exemplare weggegangen. Aber da habe ich auch keinen Einblick, woran es gelegen hat.
Glaube ich, ehrlich gesagt nicht. Das ist jetzt nur ein Bauchgefühl und kann nicht empirisch belegt werden, nur denke ich dass es dem klassischen Spielwarenhandel auch nicht mehr ganz so gut geht wie früher einmal. Obletter und Wachstum? Fehlanzeige. Vedes-Filialen sehe ich auch keine mehr. Wenn du irgendwo groß präsent sein möchtest, müsstest du es in einen Gamestop schaffen.
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Ich werfe Ulisses gar nichts vor - zumindest nicht das, was du mir unterstellst. Was ich zur Preispolitik oft genug geschrieben habe ist und bleibt: entweder möchte ich ein Einsteigerprodukt rausbringen - das muss dann so billig sein, dass es weh tut (und wie andere bereits schrieben in den Spielwarenhandel), oder ich bringe eben kein Einsteigerprodukt raus. Fertig. Die Box ist gut gefüllt, man bekommt schon was für seine 40 Tacken. Für mich (und viele hier) kein Problem die mal eben auf den Tisch zu legen. Ich habe DREI gekauft. Für die potentielle Zielgruppe sind 40 Euronen allerdings kein Klacks mehr, denn die sind 12-17 Jahre alt, Schüler und auf Taschengeld angewiesen. Und genau hier ist meine Kritik: die Box ist nicht zu teuer, sondern als Einsteigerprodukt zu teuer. Wenn die DSA1 Box damals 40 Mark gekostet hätte (und nur im Fachhandel zu kaufen gewesen wäre) hätte DSA nie den damaligen Verbreitungsgrad erreicht. Was will also Ulisses? Eine Box produzieren, die zu einem angemessenen Preis verkauft wird, oder eine Einsteigerbox produzieren, die neue Kunden anlocken soll? Offensichtlich ersteres.
Und meine persönliche Abneigung zu Herrn Truant - ach nein zu Mario, wir dutzen uns ja - ist nichts Unbekanntes ; mMn hat er vor allem wirtschaftliche Interessen im Auge (was bei einem Verlag hie und da ja auch Sinn macht) und er ist ein grauenhafter Spielleiter der keine fremden Meinungen ertragen kann, aber darum ging es hier nicht primär. Die Aussage sollte lauten: wenn man Herrn Truant mit der Entscheidung beauftragt eine Einsteigerbox oder eine Renditebox zu produzieren darfst du mal raten für was er sich entscheidet ...
Und an dieser Stelle noch mal einen herzlichen Dank an Ulisses für die Unterstützung meines Schulprojekts. Ernsthaft. Ohne Zynismus.
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Die Box ist nicht schlecht hätte aber (wenn der Verlag sie ernthaft als EINSTEIGER-Box nutzen wollte) maximal 19,99€ kosten dürfen. Dann wäre sie sicher einge tausend mal (oder gar wenige zehntausende mal) verkauft worden, was sich bei einer "Hängenbleiberquote von 1:5 bis 1:10 schon gerechnet hätte. Wäre dann halt im Selbstkostenniveau - was man vom Truant-Wichtel natürlich nicht verlangen kann ... (GG21).
Gut, dass du weißt, was das Selbstkostenniveau bei der Box wäre, wie hoch die Auflage ist usw. usf. Dann weiß das wenigstens einer hier...
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Gut, dass du weißt, was das Selbstkostenniveau bei der Box wäre, wie hoch die Auflage ist usw. usf. Dann weiß das wenigstens einer hier...
Dem muss man klar eines entgegenhalten: Ist es ein "Produkt" oder ist es ein "Marketinginstrument".
Das spannende an Diskussionen wie dieser hier, wenn man nicht involviert ist, besteht doch darin die Reaktionen der Teilnehmer zu vergleichen. Archoangel scheint ja vom Marketinginstrument auszugehen, da er von einem möglichen Kundenmultiplikator spricht. Darin bestehen schon gewaltige Unterschiede, vor allem wenn bedenkt dass es auch "Lossseller" gibt, deren einzige Ziel darin besteht andere Produkte dann zu pushen, etwa die GRWs.
Ich könnte mich jetzt leicht irren, ich war nicht dabei, aber mir ist in Erinnerung geblieben dass die erste 3.0 Auflage von D&D, alles hochqualitative Hardcover, für 20 USD das Buch zu haben waren.
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Glaube ich, ehrlich gesagt nicht. Das ist jetzt nur ein Bauchgefühl und kann nicht empirisch belegt werden, nur denke ich dass es dem klassischen Spielwarenhandel auch nicht mehr ganz so gut geht wie früher einmal. Obletter und Wachstum? Fehlanzeige. Vedes-Filialen sehe ich auch keine mehr. Wenn du irgendwo groß präsent sein möchtest, müsstest du es in einen Gamestop schaffen.
DSA hatte damals den gewaltigen Vorteil, dass das Spiel über Schmidt-Spiele vertrieben wurde und damit in den Spielwarenabteilungen präsent war - so bin ich auch damals vor gut 25 Jahren darüber und das Hobby selbst gestolpert. Die D&D-Einsteigerbox gab es damals auch auf dem Wege. Heute dagegen würden DSA-Hefte wohl nicht mehr gehen - im Spielwarengeschäft wurden sie anders präsentiert als heute in einem RPG-Laden, wo sie im Regal ohne Buchrücken untergehen würden.
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Dem muss man klar eines entgegenhalten: Ist es ein "Produkt" oder ist es ein "Marketinginstrument".
Das spannende an Diskussionen wie dieser hier, wenn man nicht involviert ist, besteht doch darin die Reaktionen der Teilnehmer zu vergleichen. Archoangel scheint ja vom Marketinginstrument auszugehen, da er von einem möglichen Kundenmultiplikator spricht. Darin bestehen schon gewaltige Unterschiede, vor allem wenn bedenkt dass es auch "Lossseller" gibt, deren einzige Ziel darin besteht andere Produkte dann zu pushen, etwa die GRWs.
Ich würde die Einsteigerbox eher als Produkt sehen.
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Ich könnte mich jetzt leicht irren, ich war nicht dabei, aber mir ist in Erinnerung geblieben dass die erste 3.0 Auflage von D&D, alles hochqualitative Hardcover, für 20 USD das Buch zu haben waren.
Hey, nicht schneller schreiben, als ich antworten kann! ;)
Auf meinem alten Monster Manual steht 19,95 $. Nun muss man aber bedenken, dass man Spieler-, Spielleiter- und Monsterhandbuch brauchte, am Ende also auf gut 60 $ kam. Der Umrechnungskurs damals ist mir aber nicht mehr geläufig, das müsste noch zu DM-Zeiten gewesen sein.
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DSA hatte damals den gewaltigen Vorteil, dass das Spiel über Schmidt-Spiele vertrieben wurde und damit in den Spielwarenabteilungen präsent war - so bin ich auch damals vor gut 25 Jahren darüber und das Hobby selbst gestolpert. Die D&D-Einsteigerbox gab es damals auch auf dem Wege. Heute dagegen würden DSA-Hefte wohl nicht mehr gehen - im Spielwarengeschäft wurden sie anders präsentiert als heute in einem RPG-Laden, wo sie im Regal ohne Buchrücken untergehen würden.
Wir reden aneinander vorbei, so dünkt mir.
Zu einer Zeit als PC/Konsolenspiele noch nicht Marktdominant waren, mag das gestimmt haben. Ich kann nur sagen dass ich mitbekomme wie der Spielwarenmarkt schrumpft, die Länden dicht machen, auch Bücherhandelsketten verschwinden, man dafür mehr und mehr Gamestops, etc. sieht. D.H. es bringt recht wenig in einem Marktsegment unterzukommen, das selbst am schrumpfen ist.
Die Verkäufe von Brettspielen mögen war steigen, dafür mache ich aber eher den Onlinehandel verantwortlich, als lokale Geschäfte. Und um genau die geht es doch bei deiner Aussage.
Hey, nicht schneller schreiben, als ich antworten kann! ;)
Auf meinem alten Monster Manual steht 19,95 $. Nun muss man aber bedenken, dass man Spieler-, Spielleiter- und Monsterhandbuch brauchte, am Ende also auf gut 60 $ kam. Der Umrechnungskurs damals ist mir aber nicht mehr geläufig, das müsste noch zu DM-Zeiten gewesen sein.
Ich kann mich irren, aber mir war das mehr oder weniger 1 zu 1 in Erinnerung. Die drei Core-Wälzer für den preis waren schon ein enorm guter Deal. Es bleibt anzumerken dass der zweite print-Lauf dann auf 30 USD/Buch angehoben wurde.
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Ich habs vor 5 Posts oder so schon mal angedeutet, aber hier noch mal direkt als Frage: Wie kriegt man denn ein Rollenspielprodukt in den Spielwarenhandel? Lieb fragen? Glaub ich kaum. Die Leute sind nicht dumm und haben da mit Sicherheit ihre Erfahrungen gemacht.
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Als Promo-produkt.
Aber das war von Ulisses anscheinend nicht gewollt.
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Wie kommst du denn darauf, dass die Spielwarenläden das ins Sortiment nehmen würden? (Das war praktisch die Frage von Anfang an.)
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Wie kommst du denn darauf, dass die Spielwarenläden das ins Sortiment nehmen würden? (Das war praktisch die Frage von Anfang an.)
Wegen einer gewissen Überschneidung mit deren sonstigen Warensegment. Ich finde ja auch Descent im Spielwarenladen.
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Oder LEGO HdR.
passenderweise stehen brettspiele und LEGO bei Toys`r´us gegenüber so das mman das dort auf einer der Promopyramiden super hätte präsentiert werden können. diese pyramiden werden normalerweise nach "regal-system" befüllt. heißt das risiko leigt beim pyramiden-befüller da nur der platz im shop gemietet wird.
wenn man aber wirklich auf absatzzahlen kommen möchte muss man halt immer erstmal investieren, von nix kommt nix.
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Gut, dass du weißt, was das Selbstkostenniveau bei der Box wäre, wie hoch die Auflage ist usw. usf. Dann weiß das wenigstens einer hier...
Ja schön nicht. Ich denke aber es dürften noch ein paar mehr sein, die das wissen. Wer mit entsprechenden Daten beruflich zu tun hat/hatte, oder wer sich für soetwas interessiert kommt da ganz schnell auf brauchbare Daten. Wenn du hingegen keine Ahnung von der Materie hast dann: a) mach dich schlau b)halt die Fr****
Edit1: Auf Wunsch der Moderation gestrichen.
Edit2: Sarakasmus-Modus gestrichen - ja, ich ahbe mich jetzt eingehend damit beschäftigt.
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@Archoangel: Geht gar nicht, echt.
Zu den Spielwarenläden:
So einfach ist das bestimmt nicht, oder?
Descent ist eindeutig ein Brettspiel und wird auch so verkauft, Lego ist Lego, und damit sind beide eine Konstante im Spielwarengeschäft. Rollenspiele dagegen waren seit JAHREN nicht mehr in diesen Regalen, und das hat Gründe (sicherlich mehr auf Seiten der Läden als auf Seiten der Verlage). Pathfinder mag eine schöne Box und ein paar Figuren haben, aber die Läden sind ja nicht bescheuert; die wissen definitiv, was ein Rollenspiel ist, und dass sie die Dinger nicht im Sortiment haben wollen (und es steht ja sogar vorn auf der Packung).
Ich glaube nicht, dass das was mit Investitionen oder gutem Willen zu tun hat, sondern eher mit der Akzeptanz des Mediums.
Und während das bei deutschen Produkten sicherlich Möglichkeiten eröffnet (die DSA-Videospiele gibt's ja auch bei Saturn), kannst du Pathfinder nicht einfach mal so als Brettspiel vermarkten. Das Ding gehört schließlich nicht Ulisses, die übersetzen es nur.
That being said, ich habe keine tatsächlichen "Fakten" oder Daten, was die Meinung der Spielwarenläden angeht. Es ist also mein Eindruck, meine persönliche Erklärung. Ich bin mir einfach ziemlich sicher, dass die deutschen Verlage nichts dagegen hätten, ihre Produkte im Spielwarengeschäft (oder sogar im Buchladen) liegen zu sehen.
Wenn ihr irgendwelche Fakten/Artikel/Aussagen habt, die was Gegenteiliges aussagen, immer her damit; ist mir auch lieber als ein persönlicher Eindruck.
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In den Handel zu kommen ist nicht so unmöglich wie es mancherorts dargestellt wird: es gab eine Zeit, da konnte man Ulisses Rollenspiele in jeder Thalia-Filiale kaufen. Das Problem sind in der Regel Stückzahlen und Bedingungen. Wenn eine Kette ein Produkt ins Sortiment nehmen will (zunächst auf Kommission), dann eben für 296 Fillialen je eine Partie kaufen möchte, natürlich zu üblichen Bedingungen (in diesem Fall also wahrscheinlich 55-65% Rabatt, zusätzlich eine 50-8 Partie), dann kann das einen Verlag wie Ulisses schnell an die Grenzen des Machbaren führen, denn: man bedenke, dass Ulisses gerade im Pathfinder-Segment auf Laienübersetzer, die zu Dumpingpreisen arbeiten zurückgreifen muss, da an sonsten (bei den verkauften Stückzahlen und der hohen Qualität) eine Realisierbarkeit so vieler Projekte nicht möglich wäre. Wenn sich Ulisses also entscheidet eine Basisbox zu produzieren und nicht eine Einsteigerbox, so ist das aus wirtschftlichen Gründen sicher nachvollziehbar. Aus kaufmännischer Sicht (Stichwort: Risiko) aber eben nicht. Siehe auch DSA => Hauptziel ist Kundenerhalt, sollte aber "Kundengewinnung" lauten. Langfristig hat die Firma ohne den Zugewinn größerer Neukundenkontingente eher echte Probleme; und die Marketinginstrumente die von Ulisses genutzt werden würden mich eher dazu veranlassen das Hobby (im professionellen Bereich) untergehen zu lassen und künftig Bananen zu verkaufen ...
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Anders herum wirds ein Schuh: der Handel hätte keine Probleme Rollenspiel ins Sortiment zu nehmen - es hängt an den Verlagen.
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Danke erstmal! :)
Gibt es denn positive Erfahrungen im Jahr 9 nach WoW? Oder forderst du von den Verlagen, dass sie eine gewaltige Investition tätigen, um mit einer guten Chance baden zu gehen, weil sich der Markt immer weiter aufsplittet?
KANN Ulisses so eine Investition stemmen, ohne die Existenz des gesamten Verlags aufs Spiel zu setzen?
Ich sage nicht, dass sowas überhaupt gar nicht klappen kann - Pathfinder und Co. haben ja bspw. eine ganz andere Ästhetik als alte Rollenspiele - aber für mich klingt das halt irgendwie nach: "Ja, wäre natürlich schon cool, aber wenn ich einen großen Teil meines Geldes (und meiner Existenzbedingungen) in meinem Verlag stecken hätte, würde ich mich definitiv hüten, meinen Arsch zu bewegen!"
Also eher nach einer Fan-Sichtweise als nach einer wirtschaftlichen für einen kleinen Verlag.
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@La Cipolla:
Die Übergänge sind sicher fließend. Ich kann mir eine Arborea-Box, eine Dungeonslayer-Box oder eine Quest - Angriff der Orks-Box gut neben einem Descent vorstellen, ebenso eine Pathfinder Beginenr Box. Lassen wir mal dahingestellt was jetzt den Anspruch ans eigentliche Rollenspiel dabei angeht. Warum? Es sind in sich geschlossene Produkte.
Nun hat der Archoangel gar nicht mal so unrecht. Diese Vertriebskanäle sind gar nicht so undurchdringlich, denn es Mittel und Wege seine Ware zu platzieren, sei es über Kommissionsware, Platz anmieten, je nachdem. Die ursprüngliche Frage bleibt: Ist es ein Verkaufsprodukt, eine Marketing-Option oder beides?
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Ich denke, die wichtige Frage ist eher, wie viel der Verlag für sein Marketing aufs Spiel setzen will.
Aber da ihr offenbar mehr Ahnung als ich habt, klinke ich mich an der Stelle lieber aus. Das meiste Relevante ist denk ich gesagt.
Entschuldigt btw. das Rumeditieren an meinen Posts. :P
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Ich denke, die wichtige Frage ist eher, wie viel der Verlag für sein Marketing aufs Spiel setzen will.
Aber da ihr offenbar mehr Ahnung als ich habt, klinke ich mich an der Stelle lieber aus. Das meiste Relevante ist denk ich gesagt.
Entschuldigt btw. das Rumeditieren an meinen Posts. :P
Ach, der Fakt ist ja dass man den Verlagen zugestehen muss ihre Kunden zu kennen. Ich denke das streitet niemand ab. Das ein Fehlschlag teuer wird, streitet doch auch keiner ab. Es erscheint nur so als ob Verlage mittlerweile immer auf der sicheren Seite sein wollen, immer teurere Produkte für eine gleichbleibende bis schwindende Kundschaft produzieren und somit stabil laufen. Ich würde bei keinem normalen RPG-Produkt so eine Diskussion starten, außer bei einem Produkt das sich eben gezielt an Anfänger richtet um neue Kunden zu gewinnen. Die Frage ist daher nicht ob man "Pathfinder" in den Spielwarenladen bekommen kann, sondern die "Pathfinder Beginner Box".
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Die Frage ist daher nicht ob man "Pathfinder" in den Spielwarenladen bekommen kann, sondern die "Pathfinder Beginner Box".
ging es je um was anderes?
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ging es je um was anderes?
So wie ich ein paar Argumente hier gerade lese, schon.
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Das Ganze läuft leider immer ganz fix auf eine Gut-Böse-Thematik hinaus dank einiger Leute, dass man fast das Gefühl bekommt, die Kreuzzüge und Dinge wie Hexenverfolgungen usw. waren im Vergleich ein kleiner Streit auf dem Ponyhof.
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Wir reden aneinander vorbei, so dünkt mir.
Zu einer Zeit als PC/Konsolenspiele noch nicht Marktdominant waren, mag das gestimmt haben. Ich kann nur sagen dass ich mitbekomme wie der Spielwarenmarkt schrumpft, die Länden dicht machen, auch Bücherhandelsketten verschwinden, man dafür mehr und mehr Gamestops, etc. sieht. D.H. es bringt recht wenig in einem Marktsegment unterzukommen, das selbst am schrumpfen ist.
Die Verkäufe von Brettspielen mögen war steigen, dafür mache ich aber eher den Onlinehandel verantwortlich, als lokale Geschäfte. Und um genau die geht es doch bei deiner Aussage.
Magst Recht haben mit deiner ersten Aussage.
Klar hat der Onlinehandel in den letzten Jahren gewaltig zugelegt und dadurch das Ladenkonzept immer mehr verdrängt. Als ich mit DSA damals angefangen habe, hatte ich noch einen Commodore 64 auf dem Tisch stehen und war stolz auf meinen Computer... - andererseits dürfte aber immer noch folgende Überlegung halbwegs gültig sein: Wenn Oma zu Weihnachten oder zum Geburtstag etwas für ihren fantasyinteressierten Enkel sucht, wo schaut sie sich um? -Im Internet oder vielleicht doch eher beim nächsten Buchhändler und/oder Spielwarenhändler, wo möglicherweise jemand herumschleicht, der sie beraten könnte?
Vielleicht hänge ich aber auch nur einer gewissen Nostalgie nach, da unser lokaler Spielwarenhändler schon vor vielen, vielen Jahren dichtgemacht hat (allerdings aus persönlichen Gründen und nicht eventuell schrumpfenden Absatzes wegen).
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Ja schön nicht. Ich denke aber es dürften noch ein paar mehr sein, die das wissen. Wer mit entsprechenden Daten beruflich zu tun hat/hatte, oder wer sich für soetwas interessiert kommt da ganz schnell auf brauchbare Daten. Wenn du hingegen keine Ahnung von der Materie hast dann: a) mach dich schlau b)halt die Fr****
Ich hab dich auch ganz dolle lieb. Pass bitte auf, dass du nicht auf der dicken Schicht Ironie ausrutscht.
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Wenn die DSA1 Box damals 40 Mark gekostet hätte (und nur im Fachhandel zu kaufen gewesen wäre) hätte DSA nie den damaligen Verbreitungsgrad erreicht.
Also bei uns hat die DSA1-Basis-Box in den späten 1980ern 400 Schilling gekostet, was umgerechnet 57 Mark waren. Ein Abenteuerheft kostet glaube ich 160 Schilling oder 23 Mark, ein NES-Spiel 600 Schilling oder 85 Mark und eine Masters-of-the-Universe-Figur 200 Schilling oder 28,5 Mark.
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Das Ganze läuft leider immer ganz fix auf eine Gut-Böse-Thematik hinaus dank einiger Leute, dass man fast das Gefühl bekommt, die Kreuzzüge und Dinge wie Hexenverfolgungen usw. waren im Vergleich ein kleiner Streit auf dem Ponyhof.
Ich fühle hier ein ganz böses Karma. Deine Unterstellungen berühren die zarten Knospen meiner Seele ungeheuerlich. Bitte überprüfe in Zukunft dein Vokabular. Was sollen denn nun die Opfer der Hexenverfolgungen denken?
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Was ich mich frage, warum sollte der Spielwarenhandel darauf erpicht sein, eine PF Beginner Box zu verkaufen, wenn es die Folgeprodukte nicht bei ihnen zu kaufen gibt - im Gegenteil, die Kunden von ihnen wegmanövrieren ...
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Also bei uns hat die DSA1-Basis-Box in den späten 1980ern 400 Schilling gekostet, was umgerechnet 57 Mark waren. Ein Abenteuerheft kostet glaube ich 160 Schilling oder 23 Mark, ein NES-Spiel 600 Schilling oder 85 Mark und eine Masters-of-the-Universe-Figur 200 Schilling oder 28,5 Mark.
Offensichtlich wohnte ich (wie mir unjüngst in einem anderen Zusammenhang auch klar wurde) im Rollo-Wunder-Land. So kommt es (auch aufgrund einiges fürchterlichen Klebstoffs) dass auf vielen alten Boxen/Abentuern noch Preisschilder prangen, die im Rest der Republik und dem deutschsprachigen Ausland offensichtlich deutlich übertroffen wurden. Kein Wunder also, dass die Szene hier im RND bereits in den 80ern gewaltig war, mit offensichtlich mehr aktiven Spielern, als heute in der BRD aktiv PF spielen. Die armen Österreicher haben zumindest mein aufrichtiges Mitleid: ich hätte wohl niemals zum Hobby gefunden, wenn bei uns eine solche Preispolitik betrieben worden wäre. Richtig teuer war hier damals nur die Havena-Box, die satte 30 DM kostete und absoluter Oberhammer war das Abenteuer "Die Göttin der Amazonen" welches ob seines exorbitanten Preises von 20 DM schließlich von einem Mitglied unserer Gruppe zu Weihnachten "erschenk-worben" wurde.
He-Man gabs bei uns zunächst für 19,95 DM (was dann auch vielen zu teuer war), später sogar für 24,95 DM ; aber die StarWars Figuren kosteten zwischen 6 und 8 Mark, waren also deutlich beliebter als Geschenk. Eine ??? Kasette konnte man schon ab 1,49 DM kaufen :) .
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Was ich mich frage, warum sollte der Spielwarenhandel darauf erpicht sein, eine PF Beginner Box zu verkaufen, wenn es die Folgeprodukte nicht bei ihnen zu kaufen gibt - im Gegenteil, die Kunden von ihnen wegmanövrieren ...
DAS ist ein gutes Argument (und wahrscheinlich auch ausschlaggebendes Kriterium, warum die Box letztlich nicht in den regulären Handel kam).
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Was ich mich frage, warum sollte der Spielwarenhandel darauf erpicht sein, eine PF Beginner Box zu verkaufen, wenn es die Folgeprodukte nicht bei ihnen zu kaufen gibt - im Gegenteil, die Kunden von ihnen wegmanövrieren ...
Lassen wir die kleinen Einzelhandel mal Außen vor, die funktionieren ja eh wie die uns bekannten Rollenspielläden, also durch Gewinn durch Einzelverkauf.
So funktionieren größere Ketten aber meist nicht. Hier gibt es Kommissionsware oder Platzmiete. Ganz grob erklärt:
Bei Kommissionsware ordert die Kette erst mal einen Schwung Produkte, macht einen bestimmten Zeitraum aus und bei Ablauf dieses Zeitraums wird abgerechnet, der Kommissionsvertrag ggf. gekündigt und nicht abverkaufte Ware zurück geschickt. (Bücher und Zeitschriften sind das beste Beispiel dafür)
Bei der Platzmiete wird dem Anbieter Verkaufsplatz zur Verfügung gestellt, sollte klar sein. (MediaMarkt oder REWE sind Beispiele dafür)
Sprich: Wenn du weggehst von den Einzelverkäufen, ist es faktisch egal ob es Folgeprodukte gibt oder nicht, die Art Gewinne zu erwirtschaften ist hier ganz anders.
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Die armen Österreicher haben zumindest mein aufrichtiges Mitleid: ich hätte wohl niemals zum Hobby gefunden, wenn bei uns eine solche Preispolitik betrieben worden wäre.
Wir wurden auch regelmäßig nach Freilassing (Bayern) oder Italien gekarrt, weil da alles viel günstiger war.
Richtig teuer wurde es allerdings erst, als deutschsprachige Shadowrun-Produkte es zu uns in die Provinz schafften. Der Straßensamurai-Katalog hat auch 60 Mark gekostet...
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Ja schön nicht. Ich denke aber es dürften noch ein paar mehr sein, die das wissen. Wer mit entsprechenden Daten beruflich zu tun hat/hatte, oder wer sich für soetwas interessiert kommt da ganz schnell auf brauchbare Daten. Wenn du hingegen keine Ahnung von der Materie hast dann: a) mach dich schlau b)halt die Fr****
Edit1: Auf Wunsch der Moderation gestrichen.
Edit2: Sarakasmus-Modus gestrichen - ja, ich habe mich jetzt eingehend damit beschäftigt.
So - jetzt gehe ich dann doch nocheinmal darauf ein. Zunächst einmal: es lag nicht in meiner Absicht hier beleidigend zu wirken. (nicht gerade zu meiner Vertreidigung aber wenigsten ehrlich): Wenn ich hätte beleidgen wollen, wären da ganz andere Dinge gekommen. Meine Intention des Postes mit der "Fresse" bezog sich darauf, dass ich zunächst eine unterschwelige Beleidigung deinerseits las, hervorgegangen aus deiner Herabwürdigung meines Fachwissens auf eine -von mir wahrgenommene - ironische Stufe. Was ich damit zum Ausdruck bringen wollet war eigentlich: "wenn du kein Fachwissen in deieser Richtung hast, dann lass doch bitte diejenigen, welche offensichtlich welches besitzen darüber sprechen, ohne durch unqualifizierte Zwischenrufe deren Glaubwürdigkeit zu diskreditieren, was zudem seltsam klingt, da du als offensichtliches Mitglied des PF-Übersetzungsteams ja eine gewisse "Vorbelastung" mitbringst." - auch das soll (um weiteren Missverständnissen vorzubeugen) nicht beleidigend sein, sondern nur einer Klarstellung dienen. Mea maxima culpa - sollte es wirklich von dir als Beleidigung wahrgenommen worden sein (was für mich, wie gesagt, schwer nachzuvollziehen ist) dann entsprach dies nicht meiner Absicht und ich möchte mich bei dir (in diesem Fall) für die offensichtlich verletzten Gefühle in aller Form entschuldigen. Bitte bedenke dabei, dass auch meine Gefühle durch deinen Ursprungspost bereits verletzt waren, was (für dich) vielleicht zu einer Erklärung für das unerwünschte Verhalten führen kann.
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So - jetzt gehe ich dann doch nocheinmal darauf ein. Zunächst einmal: es lag nicht in meiner Absicht hier beleidigend zu wirken. (nicht gerade zu meiner Vertreidigung aber wenigsten ehrlich): Wenn ich hätte beleidgen wollen, wären da ganz andere Dinge gekommen. Meine Intention des Postes mit der "Fresse" bezog sich darauf, dass ich zunächst eine unterschwelige Beleidigung deinerseits las, hervorgegangen aus deiner Herabwürdigung meines Fachwissens auf eine -von mir wahrgenommene - ironische Stufe. Was ich damit zum Ausdruck bringen wollet war eigentlich: "wenn du kein Fachwissen in deieser Richtung hast, dann lass doch bitte diejenigen, welche offensichtlich welches besitzen darüber sprechen, ohne durch unqualifizierte Zwischenrufe deren Glaubwürdigkeit zu diskreditieren, was zudem seltsam klingt, da du als offensichtliches Mitglied des PF-Übersetzungsteams ja eine gewisse "Vorbelastung" mitbringst." - auch das soll (um weiteren Missverständnissen vorzubeugen) nicht beleidigend sein, sondern nur einer Klarstellung dienen. Mea maxima culpa - sollte es wirklich von dir als Beleidigung wahrgenommen worden sein (was für mich, wie gesagt, schwer nachzuvollziehen ist) dann entsprach dies nicht meiner Absicht und ich möchte mich bei dir (in diesem Fall) für die offensichtlich verletzten Gefühle in aller Form entschuldigen. Bitte bedenke dabei, dass auch meine Gefühle durch deinen Ursprungspost bereits verletzt waren, was (für dich) vielleicht zu einer Erklärung für das unerwünschte Verhalten führen kann.
Da du dich selbst zitierst und hier zwei Mitglieder des Übersetzungsteams mitdiskutiert haben, weiss ich nicht, ob dein Beitrag an mich gerichtet ist. Falls ja: Schwamm drüber, es freut mich, dass du so über deinen Schatten gesprungen bist und dass die Diskussion zurück zur Sachlichkeit gefunden hat. Das habe kch in dieser Form erst einmal erlebt. Dafür Danke!
Ich kann nur appellieren, bei weiteren Diskussionen persönliche Gefühle gegenüber Einzelpersonen von den Sachargumenten so gut wie möglich zu trennen. Das lässt die eigene Position immer schlecht aussehen und birgt schon den Kern der völligen Entgleisung der Diskussion in sich.
Was unsere "Insiderkenntnisse" betrifft, so war dieser Teil meines Beitrags vollkommen ironiefrei. Natürlich spricht Ulisses mit uns darüber, was besser und was schlechter ankommt und ab und an - wenn wir einen besonders "cleveren" Vorschlag vorbringen - warum sie bestimmte Sachen so und nicht anders machen. Aber ebenso natürlich sind sie uns keine Rechenschaft schuldig und geben uns keinen Einblick in ihre Geschäftszahlen. Darum gehe ich als Halbinformierter davon aus, dass sich mit der Materie v.a. diejenigen gut auskennen, die hier am seltensten mitdiskutieren: Die Leute, die mit RPGs ihr Geld verdienen dürfen/ müssen. Und darum misstraue ich prinzipiell Diskutanten, die wissen, wie es besser geht, aber nicht selbst in der Branche beschäftigt sind. Das ist nicht als Angriff gegen dich gedacht, zumal kch ausser deinem frühen PF-Engagement bei der Übersetzung wenig über dich weiss, rührt aber aus vielen Beobachtungen in deutsch- wie in englischsprachigen Foren.
Nichts für ungut, ich habe zu dem Thema nicht mehr viel beizutragen.
Viel Spass noch!
Günther
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Ach Archo....
In den Handel zu kommen ist nicht so unmöglich wie es mancherorts dargestellt wird: es gab eine Zeit, da konnte man Ulisses Rollenspiele in jeder Thalia-Filiale kaufen.
Unsinn. Du kannst auch jetzt noch in jeder Thalia-Filiale Rollenspiel-Produkte kaufen, solange diese eine ISBN haben und lieferbar sind.
Immerhin sind das Buchläden. Flächendeckend standen die Produkte von Ulisses aber NIE in allen Thalia-Läden, diese schon mal auftretende Gerüchte habe ich schon 2011 in direkter Nachfrage beim Verlag und bei einigen Buchhändlern aus dem Wege geräumt.
Wenn in einem Thalia eine Rollenspiel-Ecke steht oder stand, war/ist das die einsame Entscheidung des Einkäufers vor Ort, der zumeist so etwas auch selber spielt.
Und was die Konditionen angeht, da habe ich keine Ahnung wo Du Deine sog. Informationen her hast.
Ich empfehle mal diesen Link hier: Das Thalia-Prinzip - Ködern und kassieren (http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/das-thalia-prinzip-koedern-und-kassieren-11052583.html)
Ähnliches gibt es übrigens zu Weltbild, Amazon, Mayersche im Netz zuhauf.
Such einfach mal danach.
Deine gesamten Annahmen sind meines Erachtens kompletter Humbug, gerade kleinere Verlage wie Ulisses haben überhaupt NICHTS zu sagen im Netz der großen Filialisten. Keinen Einfluss und auch gar nicht die Mittel dazu. Gegenteiliges zu verbreiten ist einfach nur... ~;P
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Du hast sicher Recht: meine Frau die da arbeitet und mein alter Kumpel, der eine Filiale leitet, lügen mich sicher nur an. Danke, dass du mir die Augen geöffnet hast!
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Du hast sicher Recht: meine Frau die da arbeitet und mein alter Kumpel, der eine Filiale leitet, lügen mich sicher nur an. Danke, dass du mir die Augen geöffnet hast!
Tja - Trau, schau, wem. ;D
Nachtrag:
Und die gesamte Branche muss da wohl lügen in den Nachrichten:
Stapelware vor Kompetenztapete (http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1089646/)
Konditionen - Die Dinge beim Namen nennen (http://www.boersenblatt.net/188910/)
Ch. Schroer Verlag kündigt bei Amazon - "Wir ziehen Konsequenzen" (http://www.boersenblatt.net/594936/)
Wie Verlage vom Buchhandel zur Kasse gebeten werden (http://www.epublizisten.de/2010/10/wie-verlage-vom-buchhandel-zur-kasse-gebeten-werden/)
Rabatt oder Rabatz! Wie Buchketten die Preise drücken. (http://media-bubble.de/?p=1804)
Der Kampf auf dem Buchmarkt - Das Buch wird vom Kultur- zum Konsumgut (http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/143983/index.html)
Buchhandel - An der Rabattgrenze (http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/buchhandel-an-der-rabattgrenze-1279586.html)
Buchmarkt: Druckmethoden (http://www.spiegel.de/spiegel/a-709746.html)
Quellen irgendwo zwischen 2005 bis 2013.
Und klar, die lügen alle. Deutschland Radio, Börsenblatt (gerade DIE!), 3Sat, FAZ, SPIEGEL.
Ohne von den großen Playern (Thalia, Weltbild, Amazon etc...) verklagt zu werden. ~;D
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Was willst du mir damit sagen? Hast du meinen Post überhaupt g e l e s e n ? Blätter mal eine Seite zurück und tu das ... mir ist nicht verständlich, was du uns mitzuteilen versuchst???
Da dies eventuell zuviel Arbeit für einen Beilunker Reiter darstellt, deren Kernkompetenz ja im Reiten und U-Verteidigen liegt, [Vorsicht: Ironie, nicht böse gemeint, kein Beleidigungsversuch] hier also mein Post zu Rabatten:
In den Handel zu kommen ist nicht so unmöglich wie es mancherorts dargestellt wird: es gab eine Zeit, da konnte man Ulisses Rollenspiele in jeder Thalia-Filiale kaufen. Das Problem sind in der Regel Stückzahlen und Bedingungen. Wenn eine Kette ein Produkt ins Sortiment nehmen will (zunächst auf Kommission), dann eben für 296 Fillialen je eine Partie kaufen möchte, natürlich zu üblichen Bedingungen (in diesem Fall also wahrscheinlich 55-65% Rabatt, zusätzlich eine 50-8 Partie), dann kann das einen Verlag wie Ulisses schnell an die Grenzen des Machbaren führen, denn: man bedenke, dass Ulisses gerade im Pathfinder-Segment auf Laienübersetzer, die zu Dumpingpreisen arbeiten zurückgreifen muss, da an sonsten (bei den verkauften Stückzahlen und der hohen Qualität) eine Realisierbarkeit so vieler Projekte nicht möglich wäre. Wenn sich Ulisses also entscheidet eine Basisbox zu produzieren und nicht eine Einsteigerbox, so ist das aus wirtschftlichen Gründen sicher nachvollziehbar. Aus kaufmännischer Sicht (Stichwort: Risiko) aber eben nicht. Siehe auch DSA => Hauptziel ist Kundenerhalt, sollte aber "Kundengewinnung" lauten. Langfristig hat die Firma ohne den Zugewinn größerer Neukundenkontingente eher echte Probleme; und die Marketinginstrumente die von Ulisses genutzt werden würden mich eher dazu veranlassen das Hobby (im professionellen Bereich) untergehen zu lassen und künftig Bananen zu verkaufen ...
... das wichtige habe ich noch mal hervorgehoben. Wo also schrieb ich Blödsinn? :umleitung:
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bei der Weltbild-Gruppe basteln sie auch nun ewig am Pricing rum, wollen das automatisieren, zentralisieren den Einkauf, etc.
Geht aber alles ein wenig an der Fragestellung vorbei, die diesen Teil der Diskussion losgetreten hat, oder? Die Zwischenfrage war doch: Lohnt es, die Einsteigerbox in den Massenmarkt zu schubsen (Egal ob Nullsummenspiel oder sogar als Loss-Seller) um durch die erhöhte Präsenz den Rest der Produktlinie zu vitalisieren.
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Eigentlich ist mir das zu blöde, auf so eine Provokation einzugehen, aber nur noch mal für Dich.
In den Handel zu kommen ist nicht so unmöglich wie es mancherorts dargestellt wird: es gab eine Zeit, da konnte man Ulisses Rollenspiele in jeder Thalia-Filiale kaufen. Das Problem sind in der Regel Stückzahlen und Bedingungen. Wenn eine Kette ein Produkt ins Sortiment nehmen will (zunächst auf Kommission), dann eben für 296 Fillialen je eine Partie kaufen möchte, natürlich zu üblichen Bedingungen (in diesem Fall also wahrscheinlich 55-65% Rabatt, zusätzlich eine 50-8 Partie)
Ad 1) Es gab NIEMALS Ulisses RPGS in ALLEN Filialen. Jedenfalls nicht in den Regalen.
Ad 2) 55-65% Rabat sind NICHT Branchenüblich. Eigentlich sind Rabatte über 50% sogar verboten, Thalia will trotzdem mehr (als 50%).
Alle verlinkten Artikel sagen mehr oder weniger aus: Kleine Verlage haben beim Poker mit Thalia und Co. NULL CHANCEN.
Du behauptest das Gegenteil.
Anders herum wirds ein Schuh: der Handel hätte keine Probleme Rollenspiel ins Sortiment zu nehmen - es hängt an den Verlagen.
Tut es nicht - die können sich solche Spielchen einfach nicht erlauben.
Lies doch einfach mal meine Verlinkungen, bevor Du hier los polterst und mich und meine Kollegen beleidigst.
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Das wird mir zu doof. Ich bin raus. Du hast Recht - und ich meine Ruhe. Lesen kannst du nicht, wie du gerade wieder gezeigt hast: noch deutlicher als "kein Beleidgungsversuch" geht es ja wohl nicht. Kleiner Tipp: lies doch bitte die Postings durch anstatt sie zu überfliegen. Aber jetzt bin ich ruhig und weg.
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Eine Beleidigung wird nicht weniger beleidigend, nur weil man es drüberschreibt. So als Tipp.
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Eine Beleidigung wird nicht weniger beleidigend, nur weil man es drüberschreibt. So als Tipp.
Danke.
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Da ich als 10jähriger AD&D II gespielt habe und etwas später mit Earthdawn angefangen habe, kann ich auch noch aus guter Erinnerung sagen, dass auch damals alles uuuungeheuer teuer war (Die "Himmelsspitze..." - Box ( 80 D-Mark) von ED war sogar teurer als das Grundregelwerk ( 60 D-Mark) .. was Spieler- und Spielleiterbuch von AD&D gekostet haben weiß ich schon gar nicht mehr, aber trotz allem waren es schöne Geschenke oder erfolgreiches Sparen von Taschengeld :), es geht also immer auch als junger Mensch Geld für Produkte zu investieren... ABER ... :btt:
Ich habe privat eine längere Pause von Rollenspielen gemacht und bin auf der RPC und später auf Foren erst auf Pathfinder aufmerksam geworden. Durch Erfahrungen mit Rollenspielen kam ich relativ gut zurecht mit dem Regelwerk, war aber trotzdem sehr froh über alles, was die Einsteigerbox zu bieten hatte... und das zu einem für den Rollenspielbereich passablen Preis. Und neue Spieler blätterten vergnügt durch die eher bunten Hefte der Box und sie mögen die Pawns sehr auf dem Kampfbrett. Selbst für einen "alten Hasen" im SL-Geschäft sind diese Hefte sehr einfach und vor allem schnell zu benutzen; das Einstiegsabenteuer über "Schwarzzahn" war sehr schnell vorbereitet und sowohl für mich, als auch für die Spieler ein sehr befriedigendes Erlebnis (seit dem Einstiegsabenteuer in der deutschen "Sturmbringer"-Box hab ich kein so gutes Anfangsabenteuer mehr gehabt :) ).
Wer kaum mit Rollenspielen etwas zu tun gehabt hat und sich schnell und sehr gut bebildert und passabel erklärt auf ein neues Rollenspiel einlassen möchte, dem würde ich die Box sehr ans Herz legen. Wie gesagt, selbst für langjährige Spieler ist diese Box als Einstieg in ein neues Spiel eine tolle Anschaffung und bereue es keine Sekunde oder fand von der Box irgendetwas überflüssig.
LG.