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Medien & Phantastik => Multimedia => Multimedia - Spiele => Thema gestartet von: Teylen am 3.08.2012 | 12:36
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Zumindest laut diesem Artikel:
http://mashable.com/2012/08/02/world-of-warcraft-lost-1-million/
Naht das Ende der MMOs oder sind da noch hinreichend viele Millionen Spieler?
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Ich denke, dass das durchaus noch genügend Spieler sind, um das MMO-Zugpferd WoW weiterhin zu unterstützen. Ich habe aber auch den Verdacht, dass zumindest das Ende der "Weltstellung"-MMOs vorbei ist und sich die Zahlen, die WoW zu seinen Hochzeiten aufweisen konnte, künftig auf eine Vielzahl von MMOs aufteilen wird.
Um kurz einen Bogen zum derzeit von mir gezockten SWTOR zu schlagen: Dort kam ja annähernd zeitgleich (am 31.07.) mit der Veröffentlichung der Daten von WoW die Ankündigung, dass SWTOR ab November F2P wird. Als Abonennt werd ich mir das erstmal anschauen und solange es nicht auch noch Pay2Win wird, wohl noch ein Weilchen dort tummeln.
Aber die Konkurrenz ist natürlich mit Diablo 3 (da hat sich Blizzard ja selbst den größten Konkurrenten für WoW gelegt...), Secret World, jetzt bald auch noch Guild Wars nicht nur für WoW auf jeden Fall größer geworden als gefühlt in den letzten Jahren. (Da fielen mir als wirklich Konkurrente nur HdR und Warhammer ein...).
Vor einigen Tagen habe ich mich auch mit einem Bekannten darüber unterhalten, der das Problem eher im gestiegenen Anspruch der Spieler sieht (was erstmal nicht WoW, sondern vor allem neuen Spielen große Probleme bereiten dürfte):
Der Spieler will...
...gute Grafik
...anspruchsvolle Quests (nicht nur Monsterkloppen en Masse - und nach SWTOR: am besten vollvertont)
...PvP
...Instanzen und Operationen
...ein ordentliches Craftingsystem
...sammelbare Haustiere/Flugtiere
...Minigames
...individuell anpassbare Ausrüstung/Rüstung
...vielleicht mal was neues, nicht den X. Aufguss eines Talentbaumsystems (da gibt Secret World ja was neues vor)
Und das alles nicht erst im Laufe von 7 Jahren Entwicklungszeit wie bei WoW, nein, man ist verwöhnt vom Martbeherrscher, man möchte das bitte alles sofort und ohne größere Bugs bei Spielstart.
Insofern: Da hat WoW wohl sich und allen anderen MMOs durch seinen zunehmenden Umfang den Todesstoß versetzt.
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Und das alles nicht erst im Laufe von 7 Jahren Entwicklungszeit wie bei WoW, nein, man ist verwöhnt vom Martbeherrscher, man möchte das bitte alles sofort und ohne größere Bugs bei Spielstart.
Genau hier liegt der Hund aber begraben. Man schaut sich andere MMOs an und sieht Dinge wie: fehlender Endcontent, unausgegorene Balance, Bugs, halbfertiges Fertigkeitensystem, vor allem aber: fehlender Endcontent. Das hat WoW damals zwar genau so schlecht gelöst wie heutige MMOs, aber der Unterschied ist, dass WoW jetzt existiert. Man war bei WoW weil WoW einem alles geboten hat, was andere erst noch nachliefern müssen. Die Verbesserungen die andere MMOs gebracht haben waren nicht signifikant genug um Spieler zu einem Wechsel zu bewegen und alles aufzugeben was sie sich mühevoll erarbeitet haben.
Um das Ende der WoW-Ära anzukündigen ist es noch zu früh. Dennoch ist die Frage was danach kommt interessant. F2P wird eine der Antworten sein. Falls MMOs danach überhaupt noch so relevant sind.
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Der Spieler will...
...gute Grafik
...anspruchsvolle Quests (nicht nur Monsterkloppen en Masse - und nach SWTOR: am besten vollvertont)
...PvP
...Instanzen und Operationen
...ein ordentliches Craftingsystem
...sammelbare Haustiere/Flugtiere
...Minigames
...individuell anpassbare Ausrüstung/Rüstung
...vielleicht mal was neues, nicht den X. Aufguss eines Talentbaumsystems (da gibt Secret World ja was neues vor)
Du meinst Guild Wars 2? ;D
Das einzige was da "fehlt" sind Reittiere bzw. Flugmoeglichkeiten, aber wer braucht die schon wenn er sich (ausser im Kampf) problemlos zu jedem Waypoint (die sind reichlich ueber die Laender verteilt) den man mal besucht hat teleportieren kann und in den grossen Staedten kostenlos zu anderen grossen Staedten (auch von anderen Rassen) per Tor wechseln kann und dann auch in den Gebieten der anderen Rassen dieselben Quests/Jobs/... erledigen kann wie die anderen Rassen auch? ;)
Ist zwar nicht Free to Play, dafuer zahlst du einmal und kannst spielen solange (oder sowenig) du willst.
Und nach allen bisherigen Infos sind die Sachen die man sich fuer echtes Geld kaufen kann auch fast nur kosmetisch oder zumindest nicht "spielentscheidend" (also keine Supergegenstaende mit Werten die ueber dem Kram liegen den man selbst machen/finden kann).
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Du meinst Guild Wars 2? ;D
Guild Wars II hat eine vollvertonte Auftragsvergabe bei den Quests? Also keine Lesetexte, sondern Gespräche wie bei SWTOR?
Das einzige was da "fehlt" sind Reittiere bzw. Flugmoeglichkeiten
Und Haustiere? ;)
Ist zwar nicht Free to Play, dafuer zahlst du einmal und kannst spielen solange (oder sowenig) du willst.
Und nach allen bisherigen Infos sind die Sachen die man sich fuer echtes Geld kaufen kann auch fast nur kosmetisch oder zumindest nicht "spielentscheidend" (also keine Supergegenstaende mit Werten die ueber dem Kram liegen den man selbst machen/finden kann).
Ich hasse Free2Play, denn über die Hintertürchen zahlt man mehr, als bei einem monatlichen Abo. Einmal Zahlen und endlos spielen hört sich erstmal auch gut an, andererseits habe ich von Guild Wars I gehört, dass es irgendwann dann doch "durchgespielt" wäre... wie schaut's bei Guild Wars II aus, wie umfangreich ist es denn?
Solange es nicht Pay2Win ist, könnte es echt eine Alternative werden...
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GW2 ist noch nicht draussen (Release Date ist 28.8.), aber was ich in den Betatests und Stress Tests sehen konnte ist die Welt schon recht gross und da IMMER irgendwas los ist dauert es schon eine gute Weile bis man da durch ist (und selbst dann kann man ja mit einem neuen Charakter eine neue Personal Story durchspielen).
Vollvertonte Quests kann GW2 nicht liefern, dazu gibt's zu viele "Quests". Man wird aber immer mal wieder (vertont) von NPCs angesprochen die irgendwelche Probleme haben und die Hintergrundgespraeche in grossen Staedten sind derart umfangreich dass mir noch keine zwei gleichen Gespraeche aufgefallen sind (ich hatte in Staedten aber auch was anderes zu tun als laenger an einer Stelle rumzustehen und nur auf den Hintergrund zu achten).
Dafuer sind alle Cut-Scenes der Personal Story vollvertont mit (zumindest was man in der Beta sehen konnte - da war aber noch ein "work in progress" Hinweis dran) groesser animierten Figuren dass man auch irgendwelche Gesten und Mimik besser sehen konnte.
(Wobei man bei den Cut-Scenes bisher keine Auswahlmoeglichkeiten hatte, saemtliche Entscheidungen laufen im aktiven Spiel)
Wenn dir "Miniatures" (nicht nur Tiere sondern auch NPCs/Monster/...) als Haustiere langen... Oder meintest du sowas wie den Tiergefaehrten des Ranger? (Den hat die Klasse natuerlich auch dabei)
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1 Millionen Sieler verloren.
Wie viel haben Sie noch? Keine Ahnung, ich schätze mal 5 Millionen
Das Sind 75.000.000 Euro Pro Monat...
Ich glaub die können sich das bisschen Maintenance noch leisten!
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Es sind glaub ich eher so 8-9 Millionen, also Zahlen wo andere Firmen das große Sabbern kriegen würden, wenn sie die vorweisen könnten.
Ich denke wenn MoP rauskommt wird es noch mal leicht anziehen und wenn sich da die große Ernüchterung einschleicht, wird es nach und nach weniger werden. Aber ich denke das es noch einige Jahre dauern wird, eh sich die Kuh nicht mehr zu melken lohnt.
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Es ist nicht das Ende, aber der Anfang vom Ende.
Eine Weile konnten die Devs bei WoW einfach nichts falsch machen. Im Moment können sie irgendwie nichts richtig machen. Sie liefern immer noch eine hohe Qualität und Menge. Aber konzeptionell stimmt es nicht mehr. Und sie haben für Pandaria einfach wieder zu lange gebraucht. Zwei Jahre Abstand zwischen den Erweiterungen ist zu lang. Zumal jetzt auch eine sehr lange Durststrecke ohne neuen Endgame-Content war.
Ich persönlich sehe ja den größten Fehler darin, dass sie durch Dungeonfinder und Raidfinder das soziale Leben auf den Realms zerstört haben. Kein Mensch braucht mehr eine Freundesliste. Das Gilden-Erfahrungssystem war auch ein Schuss in den Ofen, jetzt gibt es halt Gilden, wo zwar 70 Leute online sind, aber keiner kommuniziert oder irgendwas zusammen unternimmt, egal, Hauptsache die Gilde sammelt schnell Erfahrung und die Mitglieder kriegen die Perks. Jeder Versuch, einem unerwünschten Trend gegenzusteuern, geht in die Hose. Das Spiel hat einfach seine Halbwertzeit überschritten.
Trotzdem wird es noch lange, lange weiter existieren und von Blizzard auf Sparflamme am Köcheln gehalten werden. Zumal, wie andere bereits angesprochen haben, die Konkurrenz es halt auch nicht so richtig gebacken kriegt.
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Das Abo-Model für MMOs wird sich auf jeden Fall im Laufe der Zeit verabschieden. Dafür gibt es den ganz einfachen Grund: kaum einer bezahlt für zwei Spiele ein Abo. Da aber fast alle WoW spielen und bezahlen, müssen andere Spiele, wenn sie auch Erfolg haben wollen zu F2P wechseln. Davon hat der Endkunde halten was er will, aber von irgendwas muss der Spiele-Programmierer seine Kinder ernähren. So lange Dir das Spiel auch nicht dauernd unter die Nase reibt: DU MUSST HIER GELD AUSGEBEN JETZT!!!!!1 macht F2P auch Spaß und dann kauft sich hin und wieder vielleicht doch einen tollen Hut. Sicher man muss halt darauf achten, wo man sein Geld ausgibt, aber das muss man im wirklichen Leben auch.
Zu Guild Wars I & II.
Ich spiele seit über 7 Jahren immer noch GW1, weil ich das Gameplay wundervoll finde. Durch die völlig freie Fertigkeitswahl findet man auch immer wieder etwas neues. Durch das niedrige Level Cap gibt es auch fast nur End-Content, so dass man vor allem immer wieder abwechseln kann, wenn man von einem Gebiet genug gesehen hat. Ich kenne auch nur sehr wenige Leute, die wirklich alle Questen durchgespielt haben. Nein, die sind nicht vertont, das Spiel ist über 7 Jahre alt, aber sieht wunderschön aus.
GW2 hat ein anderes Gameplay und mehr normale MMO-Elemente, weshalb es mir nicht ganz so gut gefällt - wie Home-Server und andere Unannehmlichkeiten *kotz*. Aber im Ingame-Shop für den man auch echtes Geld ausgeben kann, gibt es nichts zu kaufen was play2win bedeutet. Hauptsächlich gibt es hübsche Sachen zum Anziehen in der Stadt (ohne Werte). Man kann zwar auch Erfahrungspunkte-Boosts kaufen (so was verkauft sich nun mal am besten), aber dein Level wird eh das Gebiet angepasst, in welchem Du gerade herumläufst, so dass Deine Stufe nicht so sonderlich wichtig ist. Im PvP werden alle Charaktere auf Max-Level gesetzt. Meist ist ein echter Max-Level wahrscheinlich besser, weil der Spieler den Charakter einfach länger gespielt hat und sich besser damit auskennt.
@Lord Verminaard
Die wenigsten Leute wollen auch mit anderen Zusammenspielen oder gar Kommunikation betreiben. Sie wollen ein Singleplayer-RPG mit einem Multiplayerpart, damit sie zeigen können wie toll ihr Legendary-Super-Equip ist... in diese Richtung geht auch GW2 - Du musst nicht mit anderen reden und sie reden auch nicht mit Dir.
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Das Abo-Model für MMOs wird sich auf jeden Fall im Laufe der Zeit verabschieden. Dafür gibt es den ganz einfachen Grund: kaum einer bezahlt für zwei Spiele ein Abo.
Naja, nun EVE-Online / DUST ist auch kein F2P aber dennoch ganz erfolgreich soweit.
So lange Dir das Spiel auch nicht dauernd unter die Nase reibt: DU MUSST HIER GELD AUSGEBEN JETZT!!!!!1 macht F2P auch Spaß und dann kauft sich hin und wieder vielleicht doch einen tollen Hut. Sicher man muss halt darauf achten, wo man sein Geld ausgibt, aber das muss man im wirklichen Leben auch.
Das Problem bei F2P ist nicht das man sich dort unbedeutende Ascessoirs in Uebermass kaufen muesste, sondern das man ohne Investionen Spielinhalte verliert / nicht zugaenglich hat (Fallen London) oder jedoch einfach mechanisch derart weit hinter den "Big Spendern" zurueck liegt das es nicht mehr schoen ist (Tribal Wars/Die Staemme, saemtliche Kabam-Spiele, Zynga-Kram).
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Du musst nicht mit anderen reden und sie reden auch nicht mit Dir.
Naja, als ich mit WoW angefangen habe (2007), da musstest du definitiv mit anderen Spielern reden, sonst hättest du niemals eine Instanz besuchen können. Klar war es nervig, teilweise ne Stunde irgendwo rumzustehen und zu warten, bis man ne Gruppe voll hat, Dutzende Leute anzuschreiben, die nicht reagieren... aber durch Crossrealm-Dungeonfinder/-Raidfinder wurde m.E. das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Denn als reines Single-Player-Spiel hat man WoW (zumal mit dem extrem beschleunigten Leveln) schnell "durch" und es gibt keine Bindungswirkung mehr.
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meine beiden Hauptchars sind in einer großen Gilde mit dem schönen Namen "Käsekuchendiät" (ein Hauptgrund dort beizutreten) und dort wird kommuniziert und gemeinsam in Dungeons gerannt. Mir gefällts.
das "looking for group" kannst du immer noch machen, das war damals scheiße und ist es heute noch. So gesehen bin ich froh über den Dungeonfinder. Ich bin auf Azeroth um Monster zu verkloppen und ihre Eingeweide anschliessend nach Beute zu durchwühlen, nicht um mit das Ohr abkauen zu lassen.
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Ich gehöre eigentlich auch zu den Single Player-Spieler. Für mich ist der Dungeon Finder eine der besten Updates gewesen, die WoW bringen konnte. Ich will doch nicht stundenlang auf eine Randomgruppe warten, nur um dann festzustellen, dass der Kämpfer keine Möglichkeit hat tanken zu können.
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Naja, dafür hat der Dungeonfinder imho arg zur Scheißegal Mentalität beigetragen. Ich weiß nicht wie oft der Tank oder der Heiler sich wie die Könige vorgekommen waren oder einfach ohne Kommentar die Gruppe verließen weil entweder nicht das droppte was sie wollten, oder es jemand gewagt hatte was zu sagen.
Das "Miteinander" hat doch in den letzten Jahren sehr gelitten. Das habe ich früher so nicht wahrgenommen (jaja ich weiß :korvin:)
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Ich gehöre zu den Gruppenspielern und ich mag auf den Dungeonfinder echt nicht verzichten, weil er unsere oft schon feststehende Gruppe dort hin teleportiert, wo es interessant wird. Und wenn uns noch ein Mann fehlt, bekommen wir den auch noch dazu. Das hindert uns aber nicht daran zu kommunizieren.
Wobei ich den DF auch nutze, um meine Aufgabe als Heiler oder Tank unter erschwerten Bedingungen zu üben. Wenn ich das da schaffe, schaff ich auch den 10er Raid. :)
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Naja, dafür hat der Dungeonfinder imho arg zur Scheißegal Mentalität beigetragen. Ich weiß nicht wie oft der Tank oder der Heiler sich wie die Könige vorgekommen waren oder einfach ohne Kommentar die Gruppe verließen weil entweder nicht das droppte was sie wollten, oder es jemand gewagt hatte was zu sagen.
Das "Miteinander" hat doch in den letzten Jahren sehr gelitten. Das habe ich früher so nicht wahrgenommen (jaja ich weiß :korvin:)
Ich bin früher (2005/2006) in genau 3 Inis mitgegangen. Alle 3 Mal wurde von allen Seiten aufs Übelste rumgepöbelt. Sorry, aber ich glaube Ihr verklärt die "gute alte Zeit".
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Schwachköpfe gab es schon immer, das hat mit Dunegonfinder hin oder her nichts zu tun.
und warum
"suche Gruppe für XY, bin Tank" als erstrebenswerte Kommunikation angesehen wird ist mir ein Rätsel
da klicke ich lieber auf "suche Gruppe für xy, bin Tank" und warte bis die Gruppe voll ist und werde dann auch hinteleportiert und muss nicht noch mühsam hinlaufen
ausserdem gibt es die manuelle suche ja immernoch, ich lese das dauernd wenn ich online bin.
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Ich bin früher (2005/2006) in genau 3 Inis mitgegangen. Alle 3 Mal wurde von allen Seiten aufs Übelste rumgepöbelt. Sorry, aber ich glaube Ihr verklärt die "gute alte Zeit".
Nö, ich spreche nur aus meinen Erfahrungen. Wenn du da andere gemacht hast ist das natürlich unschön.
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Ich hab WoW, oder andere MMORPGs nie gespielt, aber meine Theorie ist das das grundlegende Spielprinzip langsam verbraucht ist. Die Leute spielen dieses Spiel teilweise seit mehr als fünf Jahren, irgendwann ist einfach die Luft raus. Aus dem Grund haben es auch andere MMOs mit vergleichbarer Spielmechanik so schwer sich zu etablieren - sprich WoW verliert zwar Spieler, aber die gehen nicht alle zu einem anderen MMORPG, weil sie nicht weiter das gleiche spielen wollen.
Ob das Subscription-Bezahlsystem eine Zukunft hat kann man noch nicht sagen, aber das wird sich bald zeigen, denke ich. SWTOR ist jetzt damit gescheitert, The Secret World versucht es nochmal. Der Ansatz von TSW in regelmäßigen, kurzen Abständen (einmal pro Monat) neue Inhalte zu liefern könnte funktionieren, weil so der Eindruck entsteht tatsächlich etwas für sein Geld zu bekommen, anstatt einfach nur eine Teilnahmegebühr zu bezahlen. Wenn TSW auch scheitert, denke ich nicht das Subscriptions, außer evtl. in Nischenbereichen (wie bei EVE-Online, das im Wesentlichen das einzige seiner Art ist), eine Zukunft haben.
Bluerps
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Gut, das mit dem "Sozialleben" mag jeder anders empfinden, unbestreitbar ist jedenfalls, dass WoW nicht mehr die Bindungskraft hat, die es mal hatte. Und ich persönlich glaube schon, dass die Devs diese Entwicklung durch die konzeptionellen Änderungen mit verursacht oder zumindest beschleunigt haben.
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Nach 67 MMO's probiere ich nur noch die Aus die mich interessieren.
Aber meistens ist mir die Lernkurve einfach zu hoch, oder das gamelay nach dem Tutorial zu Flach.
"MMO" kommt aber zum glück immer mehr für andere Genres als für Spiele wie WoW... Tribes Ascend muss ich noch ausprobieren, und Mechwarrior Online.
Sonst würd ich noch Dark Millenium antesten wollen (sogar gegen Geld, was ich noch nie gemacht habe... bis auf GW1 (was nur Anschaffungskosten hat und ein CMORPG ist) und mein erste Spiel: Dark Age of Camelot, hab ich noch nie Geld für ein MMO bezahlt.
Schade das Space Cowboys so verhackstückt und Schlecht ist sobald ins PVP geht.
Ansonsten gibts immer noch angyq/Albatross 18... Das ist entspannend, und alle Jahre wieder kram ich das noch mal raus :)
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Wurde Dark Millenium nicht als MMO gecancelt und wird jetzt als Single Player Spiel umgewurstet?
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Jap
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Kannste mal sehen wie wenig ich im Thema MMO drin bin ;)
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Hast ja bald ganz viel Zeit das nachzuholen :P
Aber wenn du keine steilen Lernkurven magst wirst du an Tribes nicht viel Freude haben.
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Bei MMOs ist bei mir jetzt die Luft raus. Ich habe mit WoW über viele Jahre wirklich viel Spaß gehabt und habe mir auch viele Alternativen angesehen. Zuletzt Guild Wars 2. Es hat mich erschreckt zu erkennen, dass Guild Wars wirklich fast alles richtig macht, mich aber trotzdem langweilt. Schlicht, weil ich mich ins burnout gespielt habe.
Ich freue mich jetzt auf direkte Action mit Torchlight 2 oder Borderlands 2. MMOs reizen mich im Moment wenig. GW2 habe ich schon gekauft, ich werde es also sicher gelegentlich spielen. Ein Zeitkiller wie WoW damals wird das heute bei mir aber nicht mehr.