Also ihr lieben Leute, wie steht ihr in dieser Debatte?
So long,
SSK
Also ihr lieben Leute, wie steht ihr in dieser Debatte?Im Grunde ist es mir herzlich egal.
aber das System bestraft einen auf keinem Auge dafür. Man wäre also dumm, nicht so vorzugehen. So ein ähnliches Beispiel lässt sich für jede andere Disziplin konstruieren. Wenn es zumindest eine Mechanik gäbe, laut der der Disziplinseinsatz irgendwie mit einer "entmenschlichung" gekoppelt wäre, wärs ja halb so schlimm. Aber so ises einfach egal.
Findet ihr, dass Vampire (in der WoD, andere Systeme natürlich jetzt außen vorgelassen) einfach Typen mit kewl Powerz und nicht mehr oder haben sie doch was Besonderes an sich? Dabei gehts mir hier jetzt um die Praxis im Spiel, nicht um irgendwelchen, im Flavor-Text angedeuteten, Hintergrund.Ich hatte bisher drei Vampire-Runden. Und alle drei haben sich unterschieden wie Tag und Nacht:
Wie läuft denn das, wenn man das so spielt? "Sammelt" man Disziplinen, üben die Charaktere dann ständig nur deren Ausübung und diablerien möglichst niedrige Generationen, um "aufzuleveln"? So ein Spiel wäre in meinen Augen wirklich grausam, hab' ich aber wie gesagt noch nicht erlebt (und hör' auch hier im Forum zum ersten Mal davon).
Nun ist es halt einfach so, dass Vampire sich einen Anspruch auf die Fahnen schreibt, den es mechanisch nicht umsetzt.Nun und dann wird wundert sich Dolge noch wieso ich bereits auf den Start Beitrag defensiv reagierte. ::)
KLar kann man sagen "uh das is aber schlechter Stil", aber das System bestraft einen auf keinem Auge dafür.
Dann müssten die SCs standardmäßig als Antagonisten für NSC-Helden fungieren. Hab' ich noch nie erlebt. Oder was meinst du genau mit Superschurken?Mit "Schurken" meine ich, dass Vampire, soweit ich es mitbekommen habe, primär egoistische Ziele verfolgen. Sie sind keine Helden im modernen Wortsinn, sondern versuchen Macht anzuhäufen. Sie kämpfen nicht gegen Helden, sondern gegen andere Schurken, aber nicht, weil diese Schurken sind, sondern weil sie Konkurrenz sind. Viele SCs haben noch irgendwo einen "Guten Kern", aber auf Dauer wird der in der Vampirgesellschaft immer mehr ausgedünnt. Sie kämpfen mehr fürs eigene Überleben und gehen dabei irgendwann über Leichen und zwar ab einem bestimmten Punkt äußerst brutal - zumindest habe ich es noch nie anders erlebt. Und das passt ja auch. Vampire sind Monster. Sie müssen Monster sein, weil sie in einer monströsen Gesellschaft existieren.
Oooh wie tragisch es ist ein Vampir zu sein"
Teylen: Du findest "Superhelden mit Fangzähnen" spielen also schlecht?Nein, ich finde die Verwendung solcher Konstrukte als Abwertung schlecht.
Das ist jetzt die große Erkenntnis? Dass "Superhelden mit Fangzähnen" nur eine Metapher für ein komplexeres Problem ist und man nicht wirklich Vampir-Batman spielt?Angesichts der Diskussionen seitens einiger Teilnehmer hier zum Thema Superhelden, sowie deiner Beschwerde als ich es als Abwertung bezeichnete, halte ich die Kennzeichnung der Tatsache das es eine Abwertung ist sowie die thematische Trennung zwischen der Abwertung und tatsächlichen Superhelden Vergleichen durchaus für angebracht.
Du bist dir aber schon bewusst, dass die Kritik am Vampire-Regelwerk nicht dich als Spielerin treffen soll, sondern die Autoren der Regeln?Sowohl die Abwertung hinsichtlich der "Superhelden mit Fangzähne" als auch die Kommentare hinsichtlich der "kewlen Powerz" beziehen sich nicht ausschließlich auf die Autoren noch bezieht es sich ausschließlich auf das Regelwerk. Gerade wenn bei dem Regelwerk respektive dem Schreibwerk der Autoren seitenweise Spielmechaniken ausgelassen werden um den Vorwurf aufrecht zu erhalten, siehe wiederum das Beispiel hinsichtlich der Jagd.
Es geht darum, aufzuzeigen: Ihr spielt auch nur Rollenspiele.Ich finde das ehrlich gesagt nur noch zum kotzen. Eigentlich den ganzen Absatz, aber ich wollte nicht zu viel zitieren.
Insgesamt sollte man sich imho an diesem Begriff nicht aufhängen. Es geht darum, sich keine Illusionen bezüglich des eigenen Spielstils zu machen und sich zu erden.In einem Thread wo der Begriff im Betreff steht und wo der Eingangspost respektive der Threadersteller den Begriff auch in der abwertenden Variante durchgehend benutzt?
Dabei wollte ich keinerlei Wertung über den Spielstil abgeben, denn jeder soll sein Spiel so spielen wie er will. Es ging mir mehr um den Anspruch des "personal horror", den sich beide Ausprägungen von Vampire auf die Fahne schreiben, und der so einfach nicht in den Regeln existiert.Also du wolltest keine Wertung mit einbringen und hälst Formulierungen wie "Superhelden mit Fangzähnen" sowie "kewle Powerz" für neutral?
Und ich hab extra im Opener gesagt, dass es mir hier um die spieltechnische Umsetzung geht, nicht um irgendeine larifari-Handwedelei, die in irgendeinem anderen Part steht.
Natürlich kann ich mit viel herumgewerke ein System so umschrauben, aber das is doch nicht wirklich das Ziel, wenn ich mir ein Rollenspiel um x Euro kaufe oder?
Aber sich personal horror auf die Fahne zu schreiben und einfach keinerlei Mechanik dafür zu liefern sondern Seitenzahlmäßig nen Großteil auf Disziplinen, Blutmagie, Generationen und Schießmichtot zu legen... Das empfind ich schon als Themenverfehlung.Disziplinen und Blutmagie umfassen in der V20 gerade mal etwa 150 von 508 Seiten, das heißt etwas weniger als 30%.
Schöner Post an sich, nur seh ich hier das Problem, dass die Vampire in den WoD Spielen kaum was mit dem Stoker'schen Bild zu tun haben.
hab mal wo gelesen, dass die fünf Clans der WoD jeweils einen bestimmten Aspekt Draculas repräsentieren sollenUhm, nein. Eigentlich sind es klassische Charakter-Klassen. Behaupten zumindest die Autoren.
Bei mir zumindest geht es schlicht um die Essenz: Typen mit Superkräften. Das war's schon. Geht es in dem Spiel um Typen mit Superkräften, dann ist es für mich ein Superheldenspiel. Ja, es sind nicht immer Helden. Okay, manchmal sind die Kräfte nicht super, sondern dämlich. Aber da muss man doch nichts verkomplizieren. Das ist für mich ein Superheldenspiel: es geht um Typen mit Superkräften. Und das ist in praktisch jedem Fantasy-Spiel so, und ganz sicher in jedem Vampir-Spiel.
Findest du immer noch, dass ich den Begriff überstrapaziere? Okay, dann wär' ich aus der Diskussion raus, denn genau so meine ich das, wenn ich den Vergleich stelle.
Oh weia.... das ist jetzt bestimmt wieder eine Infantilisierung. Also schnell zurück zum Topic.
Es ist ein Spiel - warum tut es Teylen also so weh, wenn man da entsprechende Vergleiche bringt? Das ist imho wieder dem überzogenen eigenen Anspruch geschuldet (Darker than thou; erwachsenes Rollenspiel; Strap-on-Vergewaltigungsbilder) ... obwohl selbst die allerbeste Rollenspielrunde vom sprachlichen oder inhaltlichen Niveau und der Komplexität der Handlung im Vergleich mit Film oder Literatur kaum über drittklassigen Trash hinauskommt.
Oh weia.... das ist jetzt bestimmt wieder eine Infantilisierung. Also schnell zurück zum Topic.
Es ist ein Spiel - warum tut es Teylen also so weh, wenn man da entsprechende Vergleiche bringt? Das ist imho wieder dem überzogenen eigenen Anspruch geschuldet (Darker than thou; erwachsenes Rollenspiel; Strap-on-Vergewaltigungsbilder) ... obwohl selbst die allerbeste Rollenspielrunde vom sprachlichen oder inhaltlichen Niveau und der Komplexität der Handlung im Vergleich mit Film oder Literatur kaum über drittklassigen Trash hinauskommt.
[...] in der Menschlichkeit eine zu überwindende Schwäche ist, [...]Wobei gerade der Punkt das große Missverständnis der Philosophie Nietzsches ist. Einer der Gründe, warum wir gesamtgesellschaftlich gesehen nicht mehr Ingenieure, sondern mehr Psychotherapeuten brauchen. ^^
Superhelden kümmern sich um aussenstehende Bedrohungen und Probleme auf altruistische Art und Weise.
Es ist ein Spiel - warum tut es Teylen also so weh, wenn man da entsprechende Vergleiche bringt?Teylen tut es nicht weh wenn man entsprechende Vergleiche bringt.
Ich habe bewusst provokant und zugespitzt formuliert, weil ich mir von Teylen (die Vampire-Spielerin, die ich dank :T:-Chat am besten kenne und einschätzen kann) eigentlich erhofft hatte, dass sie endlich mal beschreibt, wie sie selbst Vampire spielt und erlebt. Die Fähigkeit zur kritischen Reflexion des eigenen Spielstils scheint ihr aber völlig abzugehen, stattdessen reagiert sie lieber sofort angepisst.Also zunächst gibst du zu das du mich bisher ausschließlich provoziert und getrietzt hast.
Die zahlreichen Stimmen, die davon berichten, dass sie eben *doch* superheroes with fangs gespielt haben und offenbar gar kein Problem damit haben, sich diese Metapher anzunehmen, zeigen doch, dass es so falsch nicht sein kann.
Ich wehre mich allerdings gegen Teylens Unterstellung, dieser Spielstil sei infantil.Ich wehre mich gegen die Unterstellung das ich behauptet der Spielstil sei infantil.
@Teylen:Allgemein einmal gerne, allerdings halte ich den Thread, wo man sich einen Spaß respektive einen Sport draus macht mich zu Provozieren und zu Reizen, sowie Posts dementsprechend ignoriert und auf nicht getätigte Unterstellungen verkürzt, der darüberhinaus imho eine deutliche Tendenz hin zur grundlegenden Abwertung hat, für etwas tendentiel ungeeignet.
Vielleicht magst du ja einmal darlegen, was für eine Art von Spiel du aus dem Vampire-Regelwerk herausgelesen hast, welche Erwartungen es bei dir geweckt hat und ob und wie sie erfüllt wurden?
Ich wehre mich gegen die Unterstellung das ich behauptet der Spielstil sei infantil.
Du bist aber die einzige, die hier behauptet, die Bezeichnung sei so unglaublich abwertend.
[...]
Teylen, die Gleichstellung des Begriffs "Nigger" für Schwarzhäutige mit der Bezeichnung "superheroes with fangs" für einen RSP-Stil ist definitiv mit das bananigste, was ich hier bisher lesen musste.Hat sie irgendwo eine Gleichstellung der beiden Begriffe vorgenommen?
Du bist aber die einzige, die hier behauptet, die Bezeichnung sei so unglaublich abwertend.Einige andere Nutzer empfinden den Begriff ebenfalls abwertend, ob "unglaublich" sei dahingestellt.
Superhelden kümmern sich um aussenstehende Bedrohungen und Probleme auf altruistische Art und Weise.Siehste, genauso haben wir Vampire gespielt! :)
Ich empfinde die Bezeichnung "Superhelden mit Fangzähnen" auch nicht als abwertend, sondern als zutreffend.
Ich wehre mich allerdings gegen Teylens Unterstellung, dieser Spielstil sei infantil.
Wenn sie das als nicht gleichgestellt ansieht, kann es kaum ihre Aussage untermauern, "superheroes with fangs" wäre furchtbar abwertend und verletzend. Ist es nämlich nicht. Und zwar weil, im Gegensatz zum Wort "Nigger", keine Geschichte von Menschenrechtsverletzungen, Sklaverei, Demütigung und Unterdrückung dahinter steht.Es geht um die Struktur der Aussage und nicht die Gewichtung.
Es geht um die Struktur der Aussage und nicht die Gewichtung.Ich glaube, wenn Du diese Aussage auf "superheroes with fangs" überträgst,
Shiedl Warden: Du hast natürlich im Großen und Ganzen Recht. Ehrlich, ich kann dir weitestgehend zustimmen. Ich habe bewusst provokant und zugespitzt formuliert, weil ich mir von Teylen (die Vampire-Spielerin, die ich dank :T:-Chat am besten kenne und einschätzen kann) eigentlich erhofft hatte, dass sie endlich mal beschreibt, wie sie selbst Vampire spielt und erlebt. Die Fähigkeit zur kritischen Reflexion des eigenen Spielstils scheint ihr aber völlig abzugehen, stattdessen reagiert sie lieber sofort angepisst.
Ich selbst beginne gerade erst, mich mit Vampire zu beschäftigen und rätsele, wie man den Anspruch, den das Spiel hat, überhaupt sinnvoll umsetzen könnte (mit dem WoD-Regelwerk imho schonmal nicht, jedenfalls nicht ohne es massiv umzuinterpretieren, andere passende Regelwerke habe ich aber auch noch nicht gefunden...).
Die zahlreichen Stimmen, die davon berichten, dass sie eben *doch* superheroes with fangs gespielt haben und offenbar gar kein Problem damit haben, sich diese Metapher anzunehmen, zeigen doch, dass es so falsch nicht sein kann. Eigene Erfahrungen kann ich aber leider nicht beisteuern.
Frage: Sind Vampire "Superhelden mit Fangzähnen"?
Antwort: Nein. Vampire sind Superschurken mit Fangzähnen.
Und das ist auch gut so.
Ich glaube, wenn Du diese Aussage auf "superheroes with fangs" überträgst,
und "Superhelden mit Fangzähnen" als Begriff ohne Wertung annimmst,
löst Du Dein Problem, das sich in diesem Thread gerade entwickelt.
Weiß eigentlich jemand, wo der Begriff ganz konkret herkommt bzw.wer ihn zuerst geprägt hat?Wer genau den Begriff geprägt hat, weiss ich nicht. Ich meine mich aber zu erinnern, dass er auf RPG.NET vor Urzeiten (vor 1998) geprägt wurde. Es ging dabei um die Diskrepanz zwischen Setting erste Edition und dem damaligen System. (Siehe mein vorheriges Posting)
Jetzt kommen wir zum System:
Dort hast Du eine sehr detailierte Powerhierarchie. Die ist aber komplett von irgendwelchen Beastkonsequenzen entkoppelt. Du kannst regeltechnisch einen Drittgenerationsvampir sein, der alle Powers auf 10 hat, ohne dass er da bei jeder Gelegenheit von seinem Beast kontrolliert wird oder er damit ein komplett unmenschliches Monster ist. Genau da scheitert das Originalsystem am Anspruch des Settings. Klar kannst Du da als SL handwedeln, indem Du sagst: "Dein Beast übernimmt die Kontrolle über Dich, nachdem Du Auspex2 angeworfen hast." Oder Du sagst als Spieler: "Ich habe jetzt Power XY angeworfen. Diese Macht koste ich voll aus und dadurch übernimmt mich mein Beast." Aber sowas wird halt garnicht auf regeltechnische Weise dargestellt. Wenn Du Deinen Charakter richtig baust, interessiert Dich Dein Beast nur in ganz extremen Situationen (Ich kann mich noch erinnern, wie einige Spieler mit Feuer rumkokettiert haben, nur um zu zeigen wie toll ihr Charakter gebaut ist).
Genau das ist der Kritikpunkt am System: Das Setting sagt etwas ganz Anderes aus als das System. Also nicht die Spieler und deren Spielstil sind der Kritikpunkt sondern das Enttäuschen der Erwartungen, die durch das Setting geweckt wurden, durch das Sytem.
Deswegen: man muss eine Gruppe haben, die dieses Spiel unterstützt - und das "Problem" beziehungsweise die "bedingende Komponente" ist meiner Meinung nach weder das Setting, noch das System, sondern der Spieler und seine Herangehensweise.
Grundproblem des ganzen ist denke ich, dass es kaum bis keine Mechanismen gibt, um das darzustellen.
In der ersten Edition wurde eigentlich davon ausgegangen, dass der Charakter direkt nach der Charaktererschaffung vom Menschen zum Vampir wird. Ich meine mich zu erinnern, dass das damalige erste Abenteuer genau das gemacht hat. Du hast also einen normalen Menschen gebaut, der erst nach seiner Embrace fertig gebaut wurde.Ich habe noch einmal nachgesehen, in der ersten sowie zweiten Edition heißt es in dem Abenteuer das die Spieler sich jeweils ihre Charakter entsprechend der normalen Regeln erschaffen sollen. Das heißt einen 10 - 15 Jahre alten Neugeborenen Kainit der von einem Kainit aus Chicago gezeugt wurde und einen Anlass hat in der Stadt zu sein.
Dort hast Du eine sehr detailierte Powerhierarchie. Die ist aber komplett von irgendwelchen Beastkonsequenzen entkoppelt.Ich sehe darin kein Konflikt da die Frage des Tiers meines Erachtens keine ist die mit den Kräften zusammenhängt.
Und genau das ist immer einer der Knackpunkte: Da wird ein nur begrenzt taugliches Regelwerk mit einem für andere Dinge begrenzt besser geeigneten Setting präsentiert, und dann gefordert, dass die Spieler daraus das machen, was der Autor versprochen hat. Sowas kann doch nicht gut gehen.
Erkennst Du das Problem?
Superhelden kümmern sich um aussenstehende Bedrohungen und Probleme auf altruistische Art und Weise.
Vampire sind gierige, narzistische Emos und kümmern sich ausschliesslich um ihre eigenen Probleme auf egoistische Art und Weise.
Ansonsten könnte ich auch einfach Fate: The Vampiring spielen und hätte genauso viel Unterstützung.Ja, oder Vampire: The Sparkling.
Ich finde nicht, dass es begrenzt tauglich ist. ;) aber wenn du dem Spiel ohnehin abgeneigt bist (und das auch nicht ändern willst), dann könnten wir jetzt noch stundenlang diskutieren und kämen doch nicht auf einen grünen Zweig.
Ich habe noch einmal nachgesehen, in der ersten sowie zweiten Edition heißt es in dem Abenteuer das die Spieler sich jeweils ihre Charakter entsprechend der normalen Regeln erschaffen sollen. Das heißt einen 10 - 15 Jahre alten Neugeborenen Kainit der von einem Kainit aus Chicago gezeugt wurde und einen Anlass hat in der Stadt zu sein.Ich bin mir 100%-ig sicher dass wir damals 1991 ein vorgefertigtes Abenteuer gespielt haben, bei dem die Charaktere erst mit dem Präludium gebaut worden sind. Um genau zu sein: Es war ein Abenteuer, bei dem die Charaktere alle auf der gleichen Party zum Vampir gemacht wurden.
Ich sehe darin kein Konflikt da die Frage des Tiers meines Erachtens keine ist die mit den Kräften zusammenhängt.Und meines Erachtens eigentlich schon.
Ich erkenne, dass die erste Edition - wenn sie so war - ganz offensichtlich große Mängel hatte, die ich alle in der Edition, die hier rumsteht, nicht mehr erkennen kann ;D und weder ich, noch meine Spieler, hatten je das Gefühl, vom System oder Setting bestraft zu werden, in irgendeiner Weise. Zumindest wäre mir das nicht bekannt. Wie gesagt, du argumentierst auf Basis von überholten Regeln. Spielt das überhaupt noch Jemand nach 1st Edition?Keiner den ich kenne. Der Vorwurf des "Superhelden mit Fangzähnen" kommt aber aus der Zeit der ersten Edition. Daher überhaupt meine Erklärungen. Alle Regeln, die nach der 2. Edition kamen, kenne ich eh nicht. Als die raus kamen, war mein Hunger am Vampir spielen lange gestillt.
Ich bin mir 100%-ig sicher dass wir damals 1991 ein vorgefertigtes Abenteuer gespielt haben, bei dem die Charaktere erst mit dem Präludium gebaut worden sind. Um genau zu sein: Es war ein Abenteuer, bei dem die Charaktere alle auf der gleichen Party zum Vampir gemacht wurden.Und meinesDann hast du wahrscheinlich den Anfang der Transylvanischen Chroniken gespielt (auf englisch 1998, auf deutsch 2000 erschienen)?
Dass die Spieler sich keine Mühe geben, kann man nicht unbedingt sagen. Aber man vergleiche mal die XP-Systeme von V:tM mit den Milestones von MHR. Oder die Beziehungen der Charaktere zu Orten (Haven) und Personen im Vergleich zu Smallville. Oder die Personalisierung, Individualisierung und Tragik der Storys im Vergleich zu "With Great Power".
Dann hast du wahrscheinlich den Anfang der Transylvanischen Chroniken gespielt (auf englisch 1998, auf deutsch 2000 erschienen)?Nee. Ich rede von 1991. Das Abenteuer spielte in der damals heutigen Zeit.
Und wieviele dieser Systeme oder Vergleichbare Systeme gab es 1991 schon ?
Also ich empfinde den Vergleich als Beleidigung. Für die Superhelden. Superhelden haben Verantwortung. Sie stehen vor der Frage, was richtig und was falsch ist und es gibt niemanden, der ihnen das abnehmen kann. Vampire müssen nur auf die Maskerade achten. Superhelden haben Dreiecksbeziehungen - mit sich selbst! WoD-Vampire sind je nach Darstellung nicht mal richtig in der Lage, Romantik zu empfinden. Superhelden verkörpern alles, was gut, wahr und schön ist. Vampire, ach egal.
~;D
Es gab schließlich einen Grund, warum all die Shadowrunfreaks, die man auf nem Con lieber von hinten sah, plötzlich alle V:tM spielten.Verdammt, ich hatte es fast verdrängt...
Das war nämlich noch viel kewler als Shadowrun. Und die kewl Powers brauchte man noch nicht mal ingame zu kaufen, die bekam man "einfach so"!
Kommt 'drauf an. Diskutierst Du im I-Net, um Leute zu überzeugen, um einen Konsens zu finden, oder um Meinungen kennenzulernen und zu vergleichen? ;)
Nach meinen persönlichen V:tM-Erfahrungen zieht das Spiel tatsächlich in eine Richtung, die weit weg geht vom Superheldenspiel.
Natürlich hat man bei V:tM einen ganzen Batzen Superkräfte - und vom Titel "die Maskerade" könnte es ja fast eins der Superheldenthemen (Geheimidentität) berühren. Aber dieses Thema wird z.B. vom Setting her fast unspielbar gemacht, und von den Regeln nur am Rande beachtet. Was sind denn die Konsequenzen, wenn ein Sterblicher hinter die Maskerade kommt? So, wie ich es erlebt habe, hatten die Charaktere nie besondere Beziehungen zur "normalen" Welt, die dadurch ins Wanken geraten können. Hier hätte man ansetzen können, dass Normalsterbliche für Vampire mehr sein sollen als nur ein paar Liter Blut, und ein Haven mehr ist als nur irgendein bedeutungsloser Punkt auf dem Charakterblatt (bzw. eine Sache, die man dank Protean 2 eh nicht braucht). Man stelle sich mal Spiderman ohne Mary Jane oder Batman ohne Wayne Manor/Bathöhle vor!
Dass die Charaktere ihre Kräfte durch das Aufsaugen anderer Vampire ausbauen können, klingt natürlich auch nach einer Superheldin (http://marvel.com/universe/Rogue). Teilweise wurde versucht, die Konsequenzen mit der Mechanik der Menschlichkeit umzusetzen, später noch um Derangements ergänzt, aber ehrlich gesagt wurde es fast konsequenzlos heftig belohnt, insbesondere beim Sabbat. Im Grunde ein Kill the dragon, loot the boss - Spiel (bloß ohne gute Kampfregeln).
Dann kommen wir zu diesem Intrigenspiel - das, was das Setting eigentlich abliefert. Gelegentlich sind auch Superhelden Opfer von Intrigen - J. Jonah Jamesson hat je einige Kampagnen gegen Spiderman gestartet, Lex Luthor als Präsident der USA gegen Superman. Zu den Intrigen gehören Ermittlungen, und natürlich ermitteln auch Superhelden. Batman wird nicht umsonst von einem seiner Erzfeinde The Detective genannt. Aber bei all diesen Sachen geht es nicht um so Spaßfragen wie "Wer wird Liebling des Prinzen?", sondern um ernste moralische Fragen: Ist es ok, dass kostümierte Helden unbekannter Identität sich Polizeiaufgaben anmaßen? Das ist nicht nur das Thema von Civil War, aber in diesem Event natürlich mustergültig bearbeitet.
Wobei gerade der Punkt das große Missverständnis der Philosophie Nietzsches ist. Einer der Gründe, warum wir gesamtgesellschaftlich gesehen nicht mehr Ingenieure, sondern mehr Psychotherapeuten brauchen. ^^
Das Beast war ziemlich einfach zu umgehen. Du musstest nur Deine Werte hoch genug haben. Dann schlief die Bestie immer weiter, egal was Du machtest. Menschlichkeit regelte nur die Zeit, die Du wach pro Nacht bliebst und Diablerie hatte nur die Konsequenz, dass es Streifen verursachte. Fertig.Das Tier schläft nicht. Auch mit einem Selbstbeherrschungswert von 5 muß man bei Provokationen die über 5 liegen (physical provocation ist bei 6) würfeln und fünf Erfolge ansammeln.
Ja, Du konntest echte Vampirgötter als Anfangscharaktere bauen und auch Gen3-Chars erspielen.
Kommt drauf an: diskutierst du mit mir über das Spiel, weil dir meine Meinung wichtig ist und du dich vielleicht sogar nach neuen Erkenntnissen umsiehst oder willst du mich nur davon überzeugen, dass deine bisherige Wahrnehmung davon Hand und Fuß hat? ;)
Also zunächst: ich bin kein Vertreter von "Vampire sind Superhelden" - nur falls das falsch rübergekommen sein sollte ;)
Allerdings weiß ich, dass mal auf einem Con ein Mädel mit einem Charakter der 3. Generation herumgelaufen ist. Wie die das auch immer gemacht hat.Das ist recht einfach, man nimmt ein Blattpapier, ggf. einen entsprechenden Charakterbogen, und trägt bei Generation "3" ein. Fertig. ^^;
Eindruck erwecken könnten, es handle sich nur um Superkräfte ähnlich wie bei Superhelden, hab' persönlich aber auch noch keine Runde erlebt, in der damit wild durch die Gegend geballert wurde. Ganz abgesehen davon, dass die Plots meist nicht sehr viel mit denen zu tun hatten, die man für gewöhnlich bei Superhelden findet. Klar springt da mal Jemand mit Stärke über eine Häuserschlucht, klar nutzt Jemand Geschwindigkeit um "plötzlich vor Jemandem" aufzutauchen .. dafür sind diese Kräfte ja unter anderem da und so werden sie auch bei uns eigentlich immer eingebunden. Allerdings waren sie noch nie Selbstzweck. Und in den seltensten Fällen ist sowas wirklich relevant. Meine Spieler hatten bisher eigentlich aus sich selbst heraus den Ehrgeiz, Dinge, die sie durch Disziplinen abkürzen konnten, durch geschicktes Interagieren und Taktieren (jetzt in Intrigen, weniger im Kampf) zu umgehen. Damit umgeht man auch den Holzhammer, der oft mit den Disziplinskräften schwingt.
Wie läuft denn das, wenn man das so spielt? "Sammelt" man Disziplinen, üben die Charaktere dann ständig nur deren Ausübung und diablerien möglichst niedrige Generationen, um "aufzuleveln"? So ein Spiel wäre in meinen Augen wirklich grausam, hab' ich aber wie gesagt noch nicht erlebt (und hör' auch hier im Forum zum ersten Mal davon).
Das mit der 3. Generation als Anfangschar ist allerdings tatsächlich Käse. Es gab die Elder Rules, aber auch da war 5. Generation Maximum; und die kamen später (frag mich nicht, wie das Regelwerk heißt). Allerdings weiß ich, dass mal auf einem Con ein Mädel mit einem Charakter der 3. Generation herumgelaufen ist. Wie die das auch immer gemacht hat.
Well, natürlich beides ;)Das Böse zu spielen ist genau so langweilig wie das Gute spielen
Die Zeit, wo ich es cool fand, die Bösen zu spielen, ist bei mir schon lange vorbei.
Das ist recht einfach, man nimmt ein Blattpapier, ggf. einen entsprechenden Charakterbogen, und trägt bei Generation "3" ein. Fertig. ^^;
I
Meine Begeisterung für V:tM kam von Politik- und Intrigenspiel, auch wenn es dafür keine harten Regeln gab, leider wie ich sagen muss. Und niemand hatte ein Problem damit, die Disziplinen dabei einzusetzen, oder Blutsbänder oder was es sonst noch gab. Das versuchte man ja auch in der Regel so zu machen, das es niemand mitbekam, auch kein anderer Vampir, damit seine Intrige nicht auffällt.
Insgesammt war VtM füpr mich aber immer nur ein Rollenspiel. Eines das seinen besonderen Reiz und Spielweise hatte, der halt anders war als Midgard oder DnD, aber nichts desto weniger ein Spiel und keine Lebensweise.
Das mit der 3. Generation als Anfangschar ist allerdings tatsächlich Käse.Klar. Nicht als Anfangscharakter. Da hatte ich mich falsch ausgedrückt. Ich meinte damit erspielen. Also sich hochdiablerieren
Well, natürlich beides ;)
Ernsthaft gesagt, ich nehme nicht an, dass ich persönlich jemandem (irgendwen!) im Internet von meiner Position/Sicht der Dinge überzeugen kann, wenn er nicht sowieso schon in Punkten zustimmt, aber mir wird aus vielen Diskussionen im :T: klar, was andere Leute/User (die ich für nicht blöd halte) warum denken, und mir klarzumachen, an welchen Punkten ich aus welchen Gründen eine andere Meinung habe. Das ist für mich mal ein Erkenntnisgewinn.
Mit dem nicht mögen, das ist halt dieses blöde Vampirthema. Ich kann mit dem Genre Urban Fantasy generell was anfangen. Darin sind natürlich auch Elemente enthalten, die zu einem Superheldenrollenspiel passen - und unter Superheldenrollenspiel verstehe ich nicht in erster Linie sowas (http://www.youtube.com/watch?v=r94AJzJZZaU), sondern sowas (http://www.youtube.com/watch?v=CJ1QUyt9bM0) - aber Vampire (http://www.youtube.com/watch?v=yMr0d5qs8ok&feature=relmfu) so ernst zu nehmen wie Superhelden (http://www.youtube.com/watch?v=frcCCHb9LHc&feature=related), fällt mir doch etwas schwer. Die Zeit, wo ich es cool fand, die Bösen zu spielen, ist bei mir schon lange vorbei.
Meine Punkte sind aber auch unabhängig davon, es geht nur darum, den Anspruch zu korrigieren, der im Thread an die Vampirspiele erhoben wird. Dass Deine Gruppe versucht hat, aus V:tM mehr zu machen, als es liefert, ist nicht ungewöhnlich - das haben viele versucht. Man kann das auch machen und vielleicht sogar schaffen, auch wenn das System einen nicht unterstützt, wenn man das Genre mag/ernst nimmt und außergewöhnliches Glück hat. Trotzdem wird von Verlagsseite nicht viel geliefert, was auch nur ansatzweise den Anspruch eines Superheldenrollenspiels gerecht wird, das über den Camp-Batman der 60er hinausgeht. Ja, kewl powerz haben Superhelden auch - aber da steckt schon ein bisschen mehr dahinter! Und selbst ein campiges Superhelden-Rollenspiel sollte wenigstens ein einigermaßen vergnügliches Kampfsystem haben.
Nun 6 schreibt das das was er schrieb nicht nur für die "erste" Edition gilt sondern nach seinem Wissen auch für die aktuelle Edition gelten würde.Nein. Das schrieb er nicht. Les nochmal genauer!
Warum erreichen die Vampirspiele der WoDs nicht die Tiefe und Tragik eines Superheldenspiels?
Btw. ich habe die Allwissende Müllhalde gefragt und er konnte mir sagen welches Abenteuer das 1991 war: Blood Nativity.
Das ist recht einfach, man nimmt ein Blattpapier, ggf. einen entsprechenden Charakterbogen, und trägt bei Generation "3" ein. Fertig. ^^;SO einfach ist das nicht. Du brauchst auch mindestens einen Stift dafür. ~;D
SO einfach ist das nicht. Du brauchst auch mindestens einen Stift dafür. ~;D
3: Geruch von Blut (hungrig)Steht die Zahl für die Anzahl der Erfolge oder für die Schwierigkeit? Wenn ich mich nicht ganz täusche war das zumindest in der ersten Edition die einfache Schwierigkeit.
4: Anblick von Blut (hungrig), Angepöbelt werden, Lebensgefahr, verspottet
5: Zur Weißglut provoziert, Geschmack von Blut (hungrig)
6: Geblieter in Gefahr
7: Demütigung
Neben denen für Flucht-Raserei respektive Rötschreck.5 Erfolge gegen welche Schwierigkeit oder war die 5 eher die Schwierigkeit? (Dran denken: Die feste Schwierigkeit von 8 kam, wenn ich mich nicht ganz irre, erst mit der nWod)
Der Charakter braucht nach wievor immernoch fünf Erfolge mit dem Pool Selbstbeherrschung. Wobei der Selbstbeherrschungs-Pool zwischen 2 bis 5 liegen wird.
Ich sehe im da selten Unterschiede, außer daß der Faktor 'Politik und Gesellschaft' bei Superhelden weniger wichtig ist.
Das Böse zu spielen ist genau so langweilig wie das Gute spielen
Vampire Superhelden mit Fängen empfinde ich auch als Abwertung wie Teylen, es implizit eine Art zu spielen, die ich persönlich schlecht finde.
Witzigerweise emopfinde ich Superhelden nicht als trgisch oder dramatisch. Für mich sind das immer halt Menschen mit mehr oder weniger Superfähigkeiten, die gegen böse Verbrecher kämpfen. Werder Spiderman noch jemand anderen habe ich als Emo oder tragische Figur empfunden.
Steht die Zahl für die Anzahl der Erfolge oder für die Schwierigkeit? Wenn ich mich nicht ganz täusche war das zumindest in der ersten Edition die einfache Schwierigkeit.Die Zahlen sind die Schwierigkeit, man braucht fünf Erfolge.
Abgesehen davon hattest Du glaube ich die Möglichkeit mit Willpower Erfolge zu kaufen.Wonach man anfälliger für geistige Beeinflussung ist und wenn man auf WP 0 fällt physisch und psyschich am Ende.
Buffy und Harry Dresden sind auf ihre Art "Superhelden", bei denen ich kein Problem mit der Bezeichnung hätte.Harry Dresden hat übrigens verdammt viel dem wie wir damals die oWoD insgesamt bespielt haben (Ich war in einigen von Bad Horses Gruppen).
Ja, und ich finde Vampire peinlich. Und ist es da überraschend, dass ich dann keine Parallele zu Superhelden sehe (außer zu den peinlichen Darstellungen, 60er Camp-Batman und Joel Schumacher-Batman)?
Ich finde es ja leicht müßig über vergangene Editionen zu sprechen bzw. das Spiel anhand derer zu bewerten aber du hattest dich doch auf diese bezogen?Naja. Es ging um die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs der "Superhelden mit Fangzähnen" (Oder besser: Wie kam es zu dieser Einstellung gegenüber Vampire). Ich kann nur von der ersten Edition reden, da ich kein Vampire mehr gespielt habe, als die 2. Edition raus kam. Da war ich schon zu Mage abgewandert. Ist zwar im Groben das gleiche System, stellt aber komplett andere Anforderungen an das System.
Vielleicht liegt's dran, dass ich gerade etwas übermüdet bin, aber wo liegt jetzt nochmal genau das Problem?
V:tM lässt sich durchaus als "Superhelden/-schurken mit Fangzähnen" spielen und wurde auch in vielen Editionen so unterstützt.
Aber nur weil man das System aushebeln kann, heißt das noch nicht, dass das System komplett unsinnig für das eigentliche Anliegen ist: Mitte der 90er hat meine Runde mit einem mit der WoD sehr vertrauten SL ordentlich personal horror gespielt, abseits jeder "SH+FZ"-Schiene - und das zu Zeiten, wo gerade noch die SRler zu Vampire überschwappten, wegen der "kewl powerz". Und wir hatten kein Problem, das mit dem System entsprechend abzubilden, da der SL diese Art Spiel (auch durch sinnige Regelnutzung) unterstützt hat und die Settings entsprechend ausgelegt waren.
Im Nachhinein betrachtet muss ich sagen, dass Lord Verminards (hatte den Beitrag ja schonmal verlinkt) Ansatz, diese Art von Spiel noch besser unterstützt, aber SO schlecht waren die Original-Regeln dafür auch nicht. Und verantwortlich dafür, dass manche Spieler das System zu anderen Gunsten ausgehebelt haben, sind Autoren und Regeln auch nicht. Munchkins finden immer und überall ihre Nischen. Abgesehen davon: die meisten Systeme kann man auf mehr als nur eine Art spielen - und solange alle Mitspieler damit zufrieden sind, gibt es doch auch kein Problem?
Bloß weil ein Spiel mechanisch nicht viel anderes als eine Ansammlung cooler Powers liefert, ist es kein Superheldenspiel.
Die Frage ist doch viel eher: Welche Genres werden von Rollenspielern individuell/im Durchschnitt geschätzt, und welche als Banane empfunden?
Das Problem ist meiner Meinung nach, dass einige hier im Thread (und in ähnlichen Diskussionen, wenn man sich umsieht..) auf Biegen und Brechen versuchen, das System und Setting als absolut unfunktional und generell "broken" darzustellen, mit dem sowieso nichts anderes geht, als das, was man hier "Superheldenspiel" nennt.Nee. Broken ist das System zwar (zumindest oWoD). Aber das ist bei dem System (zumindest für mich) nicht das Problem. Das Setting war damals, als es raus kam, absolut im Trend der Zeit und vollkommen innovativ! WW war auch mit den folgenden Setting-Teilen (Werewolf, Mage, Changeling) meistens seiner Zeit voraus. Auch das System war damals unglaublich modern gewesen.
Das sehe ich völlig anders. Natürlich steht der Umgang der Politik und Gesellschaft mit Metamenschen im Mittelpunkt, aber das geht doch ein bisschen über das Niveau der Machtkämpfe adliger Verbrecherbanden hinaus. Vampirpolitik (also in besagtem V:tM) beschränkte sich eigentlich darauf, das, was man in Fantasy-Settings als Hofintrigen gespielt hat, nachts in einem Gegenwartssetting stattfinden zu lassen.
Nee. Broken ist das System zwar (zumindest oWoD). Aber das ist bei dem System (zumindest für mich) nicht das Problem. Das Setting war damals, als es raus kam, absolut im Trend der Zeit und vollkommen innovativ! WW war auch mit den folgenden Setting-Teilen (Werewolf, Mage, Changeling) meistens seiner Zeit voraus. Auch das System war damals unglaublich modern gewesen.
EDIT: Die Settings waren teilweise so weit ihrer Zeit voraus, dass sie damals nicht oder nur schwer spielbar waren (Wraith) oder nur schwer verständlich waren (Mage). Ironie: Je innovativer der Ansatz desto weniger wurde es von der Kundschaft akzeptiert.
Das Letzte kann ich verstehen ja, aber ein System "broken" oder von mir aus dys / unfunktional zu nennen, dass für einige offenbar ohne große Anpassung genauso funktioniert, wie es sollte geht über mich hinaus ;D"Broken" heisst nicht automatisch dysfunktional. Broken heisst erstmal nur, dass das System per Optimierung gebrochen werden kann. Fällt diese Optimierung weg, weil die Spieler es nicht wollen oder können, dann fällt diese Problematik garnicht auf. Ein clevere Magespieler wischt mit fast jedem Vampircharakter den Boden. Aber wenn die Magespieler garnicht darauf aus sind Vampire zu "versächlichen" (;)), dann bricht das System für sie nicht.
Und der moralische Aspekt ist zwar prinzipiell eine Sache des Spielers, aber hier kenne ich bis jetzt kein Supers-RPG, das dieses Regeltechnisch einfordert, während V:tM wenigstens
Ansätze davon (Humanity, für alle verbindliche Hierarchie, Strafverfolgung) anbietet.
Der Fehler ist bloß, diesem spezifischen Spiel dieses Label anhängen zu wollen. Man kann den Begriff "Superheld" nicht an den coolen Powers festmachen! Bloß weil ein Spiel mechanisch nicht viel anderes als eine Ansammlung cooler Powers liefert, ist es kein Superheldenspiel.Was außer cool Powers braucht man denn noch für ein Superhelden-RPG?
Was außer cool Powers braucht man denn noch für ein Superhelden-RPG?
Was außer cool Powers braucht man denn noch für ein Superhelden-RPG?
Wenn ich mir dagegen einen Kampf Gangrel vs. Spider-Man vorstelle, könnte es spannend werden.Wikipedia orndet Blade z.B. auch bei Superhelden ein. ;)
Das Thema halte ich für einen elementaren Bestandteil: Die guten Superhelden bekämpfen die bösen Superbösewichte und beschützen die schwachen normalen Menschen.
Ich persönlich kann mit Superheldenrollenspielen nicht viel anfangen. Ich weiß nicht, ob ich damit nicht nur Klischeegeschichten erzählen wüprde: Heute wird Villein A gejagt, morgen Villain B.
Du kanns in DSA, D&D und Midgard ohne Probleme Helden spielen. Dir wird es aber nicht gelingen, einen Superhelden zu basteln.
Wikipedia orndet Blade z.B. auch bei Superhelden ein. ;)
Das einzige was einen D&D-Magier hoher Stufe von einem Superhelden unterscheidet, ist die Tatsache, dass er viel mehr Fähigkeiten als ein Superheld hat. Der kann wahrscheinlich mehr als Doctor Strange, der Sorcerer Supreme des Marvel-Universums.Jein... D&D Magiern gehen irgendwann die Sprueche aus. Superhelden (auch "magischen" Superhelden wie Dr. Strange) im Normalfall nicht.
Abgesehen davon sollte man schon Street-Level-Helden wie den Punisher, Daredevil oder meinetwegen auch Batman von den ganz großen Geschützen wie Superman oder Silver Surfer deutlich unterscheiden.Wieso? Superhelden sind sie alle (mehr oder minder - denn gerade Punisher ist ja nur ganz am Rande "Held")
Ein Superheld kann seine Kräfte die ganze Zeit über einsetzen.
Quatsch.
Vielleicht etwas mehr als eine Einwort-Antwort? ::)
Ein Beispiel wäre z.B. nett.
2) Klar wird man benommen, wenn man unter einem einbrechenden Haus liegt. Das ändert doch aber nichts daran, dass Spider-Man unbegrenzt viele Netze werfen kann und unbegrenzt lange klettern kann.Jein... Als er noch Webshooter hatte gingen denen auch mal (wenn auch oft "dramatisch passend") die Fluessigkeit auf. Sobald er sie selbst generiert ist er auch immer mal wieder "zu erschoepft" um die noch einzusetzen. (Auch da wieder "storytechnisch passend")
2) Klar wird man benommen, wenn man unter einem einbrechenden Haus liegt. Das ändert doch aber nichts daran, dass Spider-Man unbegrenzt viele Netze werfen kann und unbegrenzt lange klettern kann.
Harry Dresden hat übrigens verdammt viel dem wie wir damals die oWoD insgesamt bespielt haben (Ich war in einigen von Bad Horses Gruppen).
Ich wollte dich nicht direkt angreifen, sondern das einfach mal so feststellen SLF. Ich wollte Superhelden auch nicht negativ bewerten, nur sagen, das ich diese Tragik nicht sehe, die da rein interpretiert wird.
Ich verstehe zwar nicht, was an Vampiren peinlich ist.
Und bloß weil das deine persönliche Wahrnehmung ist (und die einiger anderer), ist das noch lange kein Fakt, dass das Spiel nur eine Ansammlung von kewl powerz ist ;)
Das ist für mich keine wirkliche Frage, weil sie nicht wirklich zu beantworten ist. Selbst wenn in einer angeblich repräsentativen Umfrage rauskäme, dass 66% der Rollenspieler Vampire doof und penlich fänden, hat das nicht die Geringste Auswirkung auf die, die das anders sehen oder ein Grund, von objektiven Qualitäten oder deren Abwesenheit zu sprechen.
Ich bin ziemlich sicher, dass ich mit V:tM nicht das erreichen würde, was ich mir unter Superheldenrollenspiel vorstelle - weder durch das Setting (das Potential für Verschwörungsstories hat, aber mehr nicht), noch durch das System.
Das einzige was einen D&D-Magier hoher Stufe von einem Superhelden unterscheidet, ist die Tatsache, dass er viel mehr Fähigkeiten als ein Superheld hat. Der kann wahrscheinlich mehr als Doctor Strange, der Sorcerer Supreme des Marvel-Universums..
Boah. So viele Posts und ihr reitet immer noch auf dem Begriff "Superhelden" herum. Dabei ist doch schon längst geklärt, dass das nicht Kern der Sache sein kann.
Doc Strange? Sorceror Supreme? War das nicht auch ein Amt, so wie Green Lantern?Wenn Doctor Strange als D&D Charakter angefangen haette dann waere er (zumindest ab nach seinem Unfall) Wizard geworden (Angefangen hat er ja als Chirurg, also wohl Cleric ;) )
Laut Marvel-RPG hat er unearthly Psyche, die höchstmögliche Beherrschung der Magie...
...klingt für mich eher nach dem Magister als nach irgendeinem hochgespielten PC-Magier.
Also ich käme nicht im Traum auf die Idee, zu versuchen das Spielerlebnis, dass ich mit MHR hinbekomme irgendwie mit Vampire zu versuchen nachzuahmen.
Ist ein wenig unfair die Klasse von 2012 mit jener von 1991 zu vergleichen.
Ich vergleiche überhaupt keine Klasse, ich seh' nur keinen Grund, mit Vampire Superhelden zu spielen.Kann mir mal jemand den Unterschied zwischen Blade und Batman erklären... ;D
Kann mir mal jemand den Unterschied zwischen Blade und Batman erklären... ;D
Und dass das Setting nicht mehr Potential hat, als für Verschwörungsstories stimmt halt einfach nicht, egal wie oft du es behauptest :P
Ist ein wenig unfair die Klasse von 2012 mit jener von 1991 zu vergleichen.
Ich habe es nur so erlebt (bis auf die noch etwas ekelhafteren Sabbat-Runden). Ich wäre doch dankbar dafür gewesen, wenn man mir ein V:tM präsentiert hätte, wo man Superheroes mit Fangs spielt! Natürlich habe ich auch als SL gelegentlich Superheldenthemen angeschnitten, aber nachgefragt wurden Verschwörungsstories. Ein oder zwei davon in Folge sind ja ok (ich habe ja zugegeben, dass auch Superhelden Opfer von Verschwörungen sind, die sie aufdecken müssen), aber welches Potential hat vom Setting her V:tM denn sonst noch?
Innere Konflikte? Die Nature/Demeanor-Mechanik, das XP-System und selbst die Humanity unterstützt das nur halb - und das ist alles im Bereich der Mechanik (die ich nicht sonderlich elegant finde, aber da zieht dann wieder das "Dinosaurierargument"*).
Vom Setting her? Welche Stadtbeschreibung bietet innere/persönliche Konflikte an? Da ging es um Clan vs. Clan, Anarch vs. Camarilla vs. Sabbat! Ein paar persönliche Konflikte der NSCs untereinander - wo kannst Du mir denn etwas zeigen, wo das Setting oder ein Abenteuer mehr geliefert hat? [Ich könnte Dir Abenteuer/Settings benennen, die unterster Bodensatz waren: Mexico, Montreal, Berlin (vor allem das Abenteuer).]
Meine These ist: Wenn ihr aus V:tM ein dramatisches, tragisches, herzzerreissendes, das Innerste nach außen kehrendes Spiel gemacht habt - dann war das eure Spielerleistung. Das hättet ihr damals auch aus AD&D/Dragonlance oder Warhammer/Alte Welt machen können (und Politikintrigen sogar besser mit AD&D/Birthright).
Das habe ich bereits an anderer Stelle (http://tanelorn.net/index.php/topic,77435.msg1598341.html#msg1598341) eingeräumt, aber man bedenke die V20.
Warte, ich frag mal meinen dreijährigen Cousin, der kriegt das bestimmt hin. Was hat das damit zu tun, was ich gesagt hab'?Würdest du die WoD benutzen, um Blade zu spielen?
Mir persönlich liegt es mehr, als die Anne Rice-Bücher.Mir persönlich liegt fast alles mehr als der schwul-schwülstige Schwurbelkram, den Rice so rausgeschleimt hat.
Wie wäre es denn mit TrueBlood? Das umfasst gleich die gesamte WoD, samt Vampiren, Werwölfen, Wechselbälgern und vielem mehr. Tendiert mancherorts zu "Superhelden mit Fangzähnen" und an anderen Stellen ist es "personal horror". Und die Serie ist sich nicht zu schade, sich selbst durch den Kakao zu ziehen.
Was ich an Romanen noch hinzufügen möchte, sind die frühen Anita Blake-Romane (max. bis Band 8, danach rutscht es derb in die Porno-Richtung ab).
Würdest du die WoD benutzen, um Blade zu spielen?
Und könnte man mit einem System, mit dem man Blade spielt, nicht auch genau so gut Batman spielen?
Bzw. es gibt ja einige Leute, die behaupten, dass Blade bereits ein Superheld ist. (Das sehe ich persönlich anders. Blade ist zwar ein Held, aber gewiss kein Superheld.)
@Deck Warden: Kannst du ein Beispiel erzählen, wie das Regelwerk für euch das dramatische Spiel unterstützt hat? Das interessiert mich.
True Blood kenne ich nicht sonderlich gut, ich habe, glaube ich, ein Buch gelesen und zweimal in die Serie 'reingezappt. Das ist das mit der gedankenlesenden Kellnerin, nicht wahr?
(und ich mag die Sonja Blue von Nancy A. Collins, die viele superheldige Eigenschaften hat - die sie u.a. deswegen hat, weil sie eine Vampirjägerin ist!).
Deswegen sind Vampire aber noch lang keine keine Softpornostars mit Fangzähnen. ;)
Ich bin kein großer Comicfan, die ganze Dekonstrukions-Geschichte kenne ich nicht. Ich gehe jetzt von den Comics meiner JUgend-Kindheit und den Filmen aus.
"Broken" heisst nicht automatisch dysfunktional. Broken heisst erstmal nur, dass das System per Optimierung gebrochen werden kann. Fällt diese Optimierung weg, weil die Spieler es nicht wollen oder können, dann fällt diese Problematik garnicht auf. Ein clevere Magespieler wischt mit fast jedem Vampircharakter den Boden. Aber wenn die Magespieler garnicht darauf aus sind Vampire zu "versächlichen" (;)), dann bricht das System für sie nicht.
Kann mir mal jemand den Unterschied zwischen Blade und Batman erklären... ;D
Vielleicht etwas mehr als eine Einwort-Antwort? ::)
Ein Beispiel wäre z.B. nett.
Was die Konflikte angeht, so ist Civil War meiner Meinung nach ein gutes Beispiel: Das Event dreht sich um eine Frage, die (ich selbst als Spieler auch) nicht so leicht beantwortet werden kann: Auf welcher Seite soll man denn nun stehen? Klar gibt es dabei eindeutige Sachen, aber die Struktur ist offen für Helden jeder Richtung - nenn mir ein publiziertes V:tM-Abenteuer mit dieser Offenheit...Bezogen auf V:tM und kein Crossover würde ich "Dust To Dust (http://rpg.drivethrustuff.com/product/96535/Dust-to-Dust)" anführen.
Ebenso bei MHR die bereits erwähnten Milestones: Man erhält XP, wenn man eine moralische Entscheidung trifft (egal, wie man sich entscheidet)!
Natürlich kann man in der traditionellen Methode den SL anbetteln, dass ein selbst entworfener Erzfeind eine Rolle spielt - aber es geht ja hier um Sachen, die Superheldensysteme mitliefern. Die Flaws aus V:tM waren vielleicht eine Rohform davon, aber sonderlich gut implantiert fand ich die nie, eher Optimierungspunkte.Es kann sein das ich mich sehr irre, aber ich meine es wird erwähnt das die Charaktergestaltung gemeinschaftlich, mit dem Spieler, ablaufen soll und entsprechende Hintergründe auch berücksichtigt werden. Wobei die Rolle eher den Hintergründen zugedacht ist als den Schwächen, die auch erst später dazu gekommen sind. Wobei einige durchaus den Aufbau eines Antagonisten forcieren (sowas wie "Dunkles Schicksal", "Gejagt", "Feind" etc.).
Ja, ich kenne dieses klischee, udn ich verstehe woher es kommt.
Aber ich hab vllt. einfach das nur Glück gehabt die oWoD verpasst zu haben und mit anderen Ansätzen gestartet zu sein.
Als alle Leute (mein SL der mir das Beigebracht hat zB.) darüber hinaus und aus der Zeit gelernt haben. :D
Längjährige Charaktere in der WoD mögen zwar in bestimmten Bereichen ein Zuwachs an Macht, Fähigkeiten oder vergleichbarem erlangen, auf der anderen Seite verlieren sie aber auch drastisch und dramatisch. Nicht umsonst landen sie irgendwann auf der anderen Seite des Spieltischs ... als NSCs beim ST.
was verlieren sie denn so drastisch und dramtisch?Ich vermute mal, dass selbst, wenn der identische Titel auf dem Buchrücken stehen würde, wir verschiedene Spiele spielen würden.
was verlieren sie denn so drastisch und dramtisch?Abhängig vom Spielstil wäre da zunächst der Bezug zur Menschheit sowie der Wille zur Existenz.
Ich vermute mal, dass selbst, wenn der identische Titel auf dem Buchrücken stehen würde, wir verschiedene Spiele spielen würden.
Abhängig vom Spielstil wäre da zunächst der Bezug zur Menschheit sowie der Wille zur Existenz.
Das heißt wenn du Interview mit einem Vampir betrachtest wäre eine Zeichnung ähnlich des zurückgezogenen, wartenden, in der Vergangenheit versunkenen Lestat. Der schlicht einige Jahrzehnte lang nichts tat weil er es konnte.
Das andere wäre wiederum bei Interview mit einem Vampir, im Grunde, die Entfremdung von dem Wille zur Existenz als solche. Zumindest meine ich mich zu erinnern das Armand Selbstmord begeht da die Existenz quasi unerträglich langweilig geworden ist und nur noch öde Wiederholungen bietet.
Ein anderes Thema wäre das Problem das sich die Welt als solche ändert, der Vampire wiederum jedoch nicht, was in IvaV kurz mittels Claudia thematisiert wurde. Nun und wiederum auch etwas über Lestat (auch wenn sich dieser unvermittelt scheinbar doch schnell anpasst)
Rein mechanisch, jenachdem wie stark man die Regelung zur Menschlichkeit mit einbezieht so sind die Sünden auf drei "Planned violation (outright murder,..)" sowie auf zwei "Casual violation (thoughtless killing,..)".
Beides sind Vorschriften die ein Ahn respektive alter Kainit, sofern er auf Menschlichkeit ist, in der Tendenz nicht beachtet. Sei es das man einen Guhl, einen Caitiff oder einen anderen "Verbrecher" (gegen die Traditionen oder einfach einen Feind) hinrichtet oder das es den entsprechenden Kainiten gar nicht mehr interessiert wer in der Auseinandersetzung mit dem Sabbat fällt, wenn er getötet hat.
Nun und was er auf einer Menschlichkeit von 1, 2 oder auch noch 3 verliert ist der Zugriff auf Tugendpunkte über 3.
Hinzukommen die Beschreibungen hinsichtlich des Aussehens, iirc auch Blutausgaben zum menschlich wirken, sowie entsprechende Aura-Modifikatoren.
Als Jurist fange ich an ehrlich an zu grinsenWenn das aber kein amerikanischer Jurist in dir ist grinst da wer falsches würd ich sagen ^^;
"Planned violation" übersetze ich mit geplanter Verstoß, Gesetzesübertretung etc. Eine Steuerhinterziehung erfüllt diesen Tatbestand; Diebstahl oder Betrug in Regelfall auch
Also ich denke, dass viele Vampire tatsächlich dieses Problem bekommen und viele daran eingehen werden, aber nicht alle - ansonsten gäbe es ja keinen Ahnen mehr.Schon, aber sie verändern sich und nicht unbedingt zum positiveren, menschen freundlicheren, gesellaschaftlich integrierten hin. Es ist ja nicht nur so das man es vielleicht bedauert wenn die bekannten Menschen sterben sondern auch das Problem das damit doch der Bezug zum Rest der Menschheit ein ganzes stückweit weiter verloren. Zumal man so als Kainit eh schon Probleme mit dem Gefühlsleben hat.
WoD unterstützt das ja nicht wirklich (ehr im Gegenteil).Sry, wenn ich da nachhake, aber erinnere mich an eine kurzlebige (und sehr spaßige) Vampire-Gruppe - und wir waren genau das: ziemlich krasse Supercharaktere.
Ansonsten müßte doch eigentlich Angel das können? Dresden Files RPG?Angel von Buffy?
Ich behaupte auch nicht das es nicht geht, aber es ist nicht wirklich so gedacht.ok, das haben wir damals weitgehend ignoriert. :)
Für Superhelden muss man einen guten Teil der Regeln und Settings ignorieren oder verbiegen.
Es steht einem nicht nur die Menschlichkeit im Weg, das Powerniveau der Stratchars im Vergleich zu den NSCs ist einfach zu niedrig, und für Kampflastiges Spiel ist das System der oWOD (meiner Meinung nach) zu Zäh, zu schlecht balanciert und an vielen Stellen sind die Regeln zu schwammig.
Bei den Dresden Files stimmt zwar die Atmosspähre, aber da sind die Vampire nicht so Spieler geeingent.
Einer der Protagonisten ist doch WC-Vampir.Ja aber Stielechte Superhelden Vampier trägt nunmal schwarzes und kein weißes Leder, daher sind WC-Vampir völlig ungeignet (und Fangzähne haben sie auch nicht). >;D
Man kann natürlich auch Monster Hearts nehmen. Das wäre dann aber TKKG mit Fängen.Hhm das kling für mich garnicht mal so schlecht (wobei ich eindeutig den drei Fragezeichen den Vorzug gebe) >;D
Hhm das kling für mich garnicht mal so schlecht >;DOk das Zieh ich zurück da steht was von Twilight und True Blood in der System Beschreibung :q
Dann hast du "It's My Birthday, Too" aus "Side Jobs" nicht gelesen...Wenn das nicht auf deutsch raus ist wohl nicht.
Angel von Buffy?Ja Angel (http://2.bp.blogspot.com/-pClXGPaQAR4/TjfFdkBqZaI/AAAAAAAAWtY/v_9h9ss0y-E/s1600/Angel+RPG.JPG),.. aus dem Spinoff von Buffy (http://geekyslayerette.files.wordpress.com/2013/01/buffy-rpg.jpg?w=500).
Gibt es eigentlich Rollenspiele die das Genere "Superheros with Fangs" oder "Vampir Detektiv" als Fokus haben? WoD unterstützt das ja nicht wirklich (ehr im Gegenteil).Es gibt ja Leute die behaupten das es garnicht anders ginge,... *schaut sich rechts und links im Thread um*
Kann man keine BC spielen. Bei DFRPG?
Ok das Zieh ich zurück da steht was von Twilight und True Blood in der System Beschreibung :q
Auch. Und ohne diese schreckliche Allegorie von "Ich will dich ficken...ähhh...beißen".Diese Allegorie wäre ja wenigstens im Sinne des Vampirmythos. Aber dieses Herumeiern ohne mal Butter bei die Fische zu machen, diese Vampire ohne Biss, die sind doch wirklich und wahrhaftig zum Kotzen. Oder wie es O Abnormal mal sinngemäß schrieb:
Man kann die Regeln für RC-Vampire nehmen und das Setting ignorierenIch wollt ja eigentlich wissen ob es ein Rollenspiel gäbe bei dem nicht das Setting ignorieren müsste, quasi ein Underworld/Blade-RPG oder ein Moonlight/Nick Knight-RPG. (Ist auch nur ne Frage aus Interesse ich hab momentan keinen Plan das wirklich zuspielen >;D)
Denn ganz ehrlich, Superhelden-Vampire außerhalb der üblichen Comic-Kontexte sind mir höchstens aus der Fanfiction-Szene ein Begriff.
Denn ganz ehrlich, Superhelden-Vampire außerhalb der üblichen Comic-Kontexte sind mir höchstens aus der Fanfiction-Szene ein Begriff. Und nicht unbedingt einer mit angenehmen Konnotationen.Also in der Fanfiction-Szene sind Vampire doch weniger super als extrem mottig.
Hatte jetzt nichts Bestimmtes vor Augen, aber der durchschnittliche Mary-Sue-Held ist wohl in der Hälfte der Fälle (neben vielem anderen) auch ein Vampir. ^^
Ansonsten sage ich im Bezug auf die oWoD nur: Sam Haight und True Black HandDie man ja irgendwie verschämt entsorgt hat.
Die man ja irgendwie verschämt entsorgt hat.Sam Haight ist gerade wieder im neuesten Werewolf Abenteuer zurück,..
Sam Haight ist gerade wieder im neuesten Werewolf Abenteuer zurück,..
WTF? ::)
Wie genau?
Dachte ich mir. Das sind doch nur Vorurteile. Wer von uns hat den schon jemals FanFiction gelesen? Ich nicht (ok, außer Perry-Rhodan- und MotU-Kram 1997).
Außerdem neigt Fanfiction tendenziell nicht gerade dazu, hängen zu bleiben ... (vor allem der Teil mit Vampiren). Ich hätte ernsthafte Probleme, heute noch einzelnen Stücken Inhalte zuzuordnen. Ist halt lange her.
Ok, when I first wrote this, it sucked. Yes, I finally admit it. So this is a version I have been playing over in my head, let me know what yall think of it now.
wo bei selbst das irgendwie an der Spielrealität vorbei geht, wie soll man bei Powerniveau der VTM Startchars den bitte eine eingermaßen brauchbaren Mafia Paten generieren?Gnadenloses MinMaxIng ^.^;
Andersformuliert, Vito Corleone hat im Paten 1 eher bescheidene körperliche Stats, dafür sehr gute politische.Allerdings musste sich vermutlich auch keiner der beiden mit Jahrhundertealten Ahnen NSCs aus einander setzen. (Vermute ich mal den Film hab ich irgendwie nie gesehen ~;D)
Sunny Corleone hat im Paten 1 bescheidene politische Stats, dafür sehr gute körperliche.
Allerdings musste sich vermutlich auch keiner der beiden mit Jahrhundertealten Ahnen NSCs aus einander setzen. (Vermute ich mal den Film hab ich irgendwie nie gesehen ~;D)Wenn die Spieler rocken sollen passt man einfach die NSCs entsprechend an. :D
Wenn die Spieler rocken sollen passt man einfach die NSCs entsprechend an.Wie gesagt lass ich mich über Vampire aus so wie es sich die Autoren anscheinend denken, und ein nach den Regeln generierter Startchar sieht gegenüber den wichtigen NSCs der offiziellen Settingbücher, bei der nach Regelwerk vorgesehenen XP Vergabe auf (outgame) Jahre kein Land.
Ich muss zugeben an Setting NSCs nur die aus Dust to Dust vor dem inneren Auge zu haben.Selbst da haben iirc die meisten der vampirischen NSCs ne recht niedrige Generationen und sind schon an die hundert Jahre alt. Dafür das Juggler und Modius eigentlich ziemlich peinliche Looser sind, sind die gar nicht mal so schwach.
Denke weiterhin, auch mit mächtigen NSCs, das die SCs mächtig rocken können und dürfen :DHängt wohl vom Spielleiter und dem was man unter "rocken" versteht ab.
Kann ich jetzt so schwer einzuordnen wie beeindruckend das ist, interessanter fänd ich da wie viel Macht eure SC haben und in wie weit sie die Handlanger für NSCs machen müssen.In der Online Chronik fällt das Handlanger da sein weg.
Wenn wir noch 1-2 Jahre weiter gespielt und uns weniger dämlich angestellt hätten, wären wir vielleicht auch mal an einem Punkt gekommen wo wir mal was hätten reißen können, aber da ich nunmal ehr Action als auf "Laberspiel" aus bin war bei mir nach ca. Anderthalbjahren der Frust halt so groß das ich geschmissen hab.Ach davor haben wir auch ordentlich gerockt ^^
So ein Amberprinz, .Naja, über das Halb kann man diskutieren.
Ja aber Stielechte Superhelden Vampier trägt nunmal schwarzesoder rotes bzw. beides