Super heroes ist ein Genre.+1
"D&D-like Fantasy" ist ein anderes Genre.
Übermächtige, übernatürliche Fähigkeiten allein machen einen fiktiven Charakter noch lange nicht zum super hero, wie er durch amerikanische Comics definiert wird.
Die Frage ist, reicht dieses Machtpotential dir aus, um deinen D&D Charakter als einen Superhelden anzusehen? Oder fehlt dir da noch irgendetwas?Ja, eine klare Definition des Begriffs "Superheld"
Nein, sie sind keine Superhelden. Nicht nach meinem Verständnis von Superhelden. Dazu sind sie... zu sehr in den Kontext der Welt eingebunden.
Das Setting wäre prinzipiell dazu geeignet, Superhelden darzustellen, aber es wird eben extrem selten dazu genutzt.
Barbärchen
die Spieler in DnD sind vielleicht übermächtig, aber das selbe Potential haben eigentlich auch alle anderen (Warriors, Commoners und Experts mal ausgenommen)
Übermächtige, übernatürliche Fähigkeiten allein machen einen fiktiven Charakter noch lange nicht zum super hero, wie er durch amerikanische Comics definiert wird.
In der Regel nciht, weil sie vollständig ersetzbar sind durch ihre jeweiligen n+1 Berufskollegen, und das nicht nur sie, sondern auch der Auftraggeber weiß.
+1
Man würde ja auch nicht auf die Idee kommen, Sagenhelden wie Siegried oder Hercules wären Superhelden, auch wenn dies aufgrund ihrer Fähigkeiten noch naheliegender ist.
Thor lootet nicht.
Worin unterscheidet sich denn Thor (http://www.supernature-forum.de/attachments/57976d1304336622-thor-thor-lightning.jpg) von einem D&D Fighter mit einem "Hammer of Awesomeness +5"?Der Kämpfer hat nur einen Bruchteil der Stärke, ist nicht nahezu unverwundbar, kann keine Objekte jenseits der Lichtgeschwindigkeit oder Geräusche auf der anderen Seite eines Planeten hören, kann nicht ohne magische Unterstützung 24/7 9 Monate lang kämpfen ohne Schlafen/Essen/Trinken, besitzt ohne magische Gegenstände keine Regeneration, ist nicht schnell genug um Überschallgeschosse abzuwehren.
Welches Setting? Dark Sun, FR, Kalamar, Greyhawk, Dragonlace?Du hast recht, ich meine natürlich System, nicht Setting. War ein Flüchtigkeitsfehler. Es ist ja gerade das Setting, dass bewirkt, dass D&D-Helden keine Superhelden sind.
oder redest du doch eher davon das die Regeln Superhelden abbilden könnten.
Worin unterscheidet sich denn Thor (http://www.supernature-forum.de/attachments/57976d1304336622-thor-thor-lightning.jpg) von einem D&D Fighter mit einem "Hammer of Awesomeness +5"?
Bei den ganz urigen D&Ds von vor meiner Geburt trugen Kämpfer der 8. Stufe den Klassentitel "Superheld". Allerdings war damals bereits ein Kämpfer der 1. Stufe einem normalen Menschen überlegen, da er als einziger ein ebenbürtiger Gegner für Monster war.
Insgesamt gibt es zwar durchaus diverse Ähnlichkeiten zwischen hochstufigen D&D-Helden und Superhelden, so agieren sie z.B. außerhalb der jeweiligen Gesellschaft, beschützen sie aber vor dem Bösen. Sie haben übermenschliche Kräfte und können von den üblichen Strafmaßnahmen nicht mehr erreicht werden.
Der Kämpfer hat nur einen Bruchteil der Stärke, ist nicht nahezu unverwundbar, kann keine Objekte jenseits der Lichtgeschwindigkeit oder Geräusche auf der anderen Seite eines Planeten hören, kann nicht ohne magische Unterstützung 24/7 9 Monate lang kämpfen ohne Schlafen/Essen/Trinken, besitzt ohne magische Gegenstände keine Regeneration, ist nicht schnell genug um Überschallgeschosse abzuwehren.
Des Weiteren liegt der GP Wert von Thors magischen Gegenständen "etwas" außerhalb der Reichweite eines 20. Stufe Kriegers.
In überschaubaren Leveln gibt es immer eine Obrigkeit, Ob es nun ein Herzoglein, ein Templrtorden oder ein Gott ist...
- Pulpige Sprücheklopfer unter Hochhäusern? Nein.
...es gibt nur einen Thor, aber etliche dieser Fighter in jeder D&D-Welt.
Der D&D-Kämpfer ist gegen Gegner, die in paar Stufen unter ihm sind, nahezu unverwundbar.
Worauf spielt du denn mit den 9 Monaten an?
Naja. Ich habe auch noch nie D&D auf Level 20 gespielt, aber bei uns sind Waffen/Artefakte wie Thors Hammer schon auf niedrigeren Stufen möglich, weil mir viel daran gelegen ist, den Weihnachtsbaum-Effekt zu verhindern und die unzähligen magischen Gegenstände, die sonst so auftauchen, lieber in einem Artefakt zu vereinen, das mitwächst und auch für das Spielgeschehen zentraler ist.Ich bezweifle das Du in D&D auf Stufe 20 neben anderen, einen magischen Gegenstand hast mit denen man Hunderte Tonnen Gewicht hochheben, 32 fache Schallgeschwindigkeit fliegen und durch die Zeit reisen kann (+ verschiedene DnD Fähigkeiten wie Dimensionsreise, Magie bannen, Magie speichern und zurück werfen, etc.....).
Ich bekommen den Eindruck, dass manche Leute für hochstufige Charaktere genauso wie für Stufe-1-Helden leiten. Okay: die Zahlen sind halt größere und die Monster haben andere Name, aber man wird immer noch von NSCs und Authoritäten kleingehalten. Spielt ihr wirklich mit Stadtgardisten, lokalen Adeligen, usw. die an Levels mitwachsen?
Selbst bei DSA spielen wir nicht so. Blutige See sind wir beispielsweise mit relativ wenig Erfahrungspunkten angegangen und weil wir als einziger die Verbindung zum Superschiff hatten, war der Status der Heldengruppe auch ein sehr, sehr außergewöhnlicher.
The Trial of Thor: Kampf gegen eine Frostriesenarmee für 9 Monate ohne Pause.
... Sigil sind die Stadtwachen auch mächtiger.Nicht wirklich. Die normale Stadtwache ist 2. bis 4. Stufe.
...und kann dir sagen, dass sowas leider so gut wie nie vorkommt. Wenn er bei den Rächern ist auch nicht.Nicht relevant. Es geht darum das er es kann. Ein DnD Kämpfer nicht.
Aber in DnD ist das so. Dann verlässt man halt Aber-Toril und geht in die Ebenen. In der Bronzestadt und in Sigil sind die Stadtwachen auch mächtiger.
Thor lootet nicht.
Fazit: D&D-SCs egal welcher Stufe sind KEINE Superhelden im Sinne des Genres.
"I blame Wotc for brainwashing us into thinking that +2 damage per attack is acceptable for a fighter, while wizards can get away with stopping time and gating in solars."
Der Punkt ist der, dass zwischen D&D-Charakteren und "Normalos" nur ein qualitativer, kein fundamentaler Unterschied besteht.
(...)
zgg. Maßen erhalten Gestalten wie Batman oder Ironman einen Sonderstatus, aber selbst ihre Ausrüstung, die ja gewissermaßen ihre "Powersource" ist, ist mehr oder weniger einzigartig.
Ich denke, es hängt halt echt vom Spielstil ab. Bei uns sind es eindeutig Superhelden.
- keine einzigartigen Kräfte. Ja, mag sein dass der Magier Zordax sich mit einem Fingerschnipp um die halbe Welt teleportieren kann -- aber das können dutzende oder hunderte anderer Zauberer auf der Welt auch.
Die meisten Klassen sind nicht als einzigartige Charaktere beschrieben, sondern eher als Berufe / Karrieren, maximal als Orden oder Gilden.
Wie Niedertracht schon richtig sagte, Superhelden töten nicht.
Sie sind super, und werden es nicht erst. Das was sie können kann nicht einfach jeder andere haben der es versucht.
Das Silver Age ist seit 1970 vorbei. Spätestens seit 1984 fliegen die Körperteile in Superhelden-Stories links und rechts in alle Richtungen davon. Das hat schon mit Wolverine angefangen.
Diese Aussage zeigt einfach, dass du von Superhelden in den Comics der letzten 30 Jahre keine Ahnung hast.
In vielen Fantasy-Settings ist es ja auch so, dass man eine besondere Begabung braucht um Magier zu werden. Von irgendwelchen Helden aus Exoten-Rassen gar nicht erst zu reden.
Auch ein Stufe 10 Barbar könnte als nächste Stufe Wizard nehmen, wenn nur seine Intelligenz hoch genug und die des Spielers niedrig genug ist. Die Regeln sind da sehr eindeutig.
Komisch, ich hab bis vor zehn Jahren noch Comics gesammelt, und da ist mir sowas nicht aufgefallen. Die Reihe, in der Superman anfing, seinen Gegnern inklusive Lex Luthor einfach den Kopf abzureißen oder in der Batman dem Joker endlich den Hals umgedreht hat muss mir entgangen sein.
Dann wäre da noch das große Machtgefälle. Ein Stufe 20 Kämpfer ist sicherlich ne harte Sau, aber ein gleichstufiger Kleriker wischt trotzdem den Boden mit ihm.
Wär das bei Superhelden auch so, dann sähen die Geschichten vielleicht eher so (http://www.youtube.com/watch?v=zFuMpYTyRjw) aus ;)
Angel Summoner & BMX Bandit ist allerdings in der Tat ein Running Gag in der D&D-Szene.Klar. Das Video zeige ich immer wieder gerne in der Arbeit bei Team Meetings. Checkt auch jeder ohne RPG- und Comic-Bezug. ;D
Was ist mit Aquaman?
Der D&D-Kämpfer ist gegen Gegner, die in paar Stufen unter ihm sind, nahezu unverwundbar. Ich frag mich, ob du jemals Thor gelesen hast. Denn, oh surprise: Thor hat es eigentlich immer mit Gegnern zu tun, die ihn verwunden können. Sonst wären die Comics doch ein wenig fad.
Naja. Ich habe auch noch nie D&D auf Level 20 gespielt, aber bei uns sind Waffen/Artefakte wie Thors Hammer schon auf niedrigeren Stufen möglich, weil mir viel daran gelegen ist, den Weihnachtsbaum-Effekt zu verhindern und die unzähligen magischen Gegenstände, die sonst so auftauchen, lieber in einem Artefakt zu vereinen, das mitwächst und auch für das Spielgeschehen zentraler ist.
Schön, dass du deine Argumentation selbst entkräftest, bevor es andere tun müssen... ;DIch sehe meine Argumentation nicht entkräftet. Batman und Ironman sind Ausnahmen, Ausnahmen bestätigen die Regel. In der Regel gilt meine Aussage also.
Ist das so? Ich denke nicht. An der Anzahl oder Individualität kann man es imo nicht festmachen.
hat sich hochgearbeitet: ja gut. Manche Superhelden haben eine spezielle Kraft, die sie über die Normalos erhebt. Aber nicht alle. Batman z.B. muss sich auch hochgearbeitet haben bevor er das drauf hatte, was man von ihm kennt (was bedeutet, mein Fighter nimmt demnächst auf Level 20 eine Superidentität an... ;) )
Superhelden looten nicht: ok. Das ist ein Punkt. Aber dieser Aspekt wird bei Superhelden afaik nicht thematisiert. Ich bin da kein Experte sondern nur ein Durchschnittsinteressierter, aber z.B. Geldengpässe sind mir noch nicht begegnet. Die Leute mit hohem finanziellen Anspruch sind praktischerweise immer stinkreich (z.B. Batman, Ironman) bzw. bekommen ihr Equipment gesponsort (Captain Americas Schild fällt mir da ein). Abgesehen davon kann ich es mir grundsätzlich gut vorstellen, dass sowohl Batman als auch Ironman sowie einige andere "looten", wenn sie etwas finden, das sie brauchen können.
Geheimidentität: ist häufig aber nicht zwingend. Die hat i.d.R. den Zweck, das Zuhause samt Personen zu schützen. Aber Hulk, Thor, Captain America... haben AFAIK keine Geheimidentität. Und D&D-Helden haben oft kein Zuhause bzw. es wird nicht thematisiert.
Ersetzbarkeit: Also ehrlich, Superhelden sind nicht austauschbar? Sicherlich hat jeder seine Stärken und Schwächen, aber das gilt für D&D-Chars auch.
Der Punkt mit den n+x NSC, entweder als Ersatz oder Schurke, betrifft genau das, was ich damit meine, dass das Setting den Status nicht honoriert.
Auf Stufe 20 gebietet die Statistik, dass es eben nicht so viele andere auf dem Powerniveau geben kann. Das betonen die Settings auch meistens. Dass die SC dennoch gefühlt ständig auf solche Leute treffen, ist der Spielpraxis geschuldet.
Abgesehen davon kann man Level 20 Schurken durchaus als Superschurken bezeichen. Und die erheben sich bei mir auch nicht aus dem nichts, nur weil die SC einen Gegenspieler brauchen.
Ich bekommen den Eindruck, dass manche Leute für hochstufige Charaktere genauso wie für Stufe-1-Helden leiten. Okay: die Zahlen sind halt größere und die Monster haben andere Name, aber man wird immer noch von NSCs und Authoritäten kleingehalten. Spielt ihr wirklich mit Stadtgardisten, lokalen Adeligen, usw. die an Levels mitwachsen?
Selbst bei DSA spielen wir nicht so. Blutige See sind wir beispielsweise mit relativ wenig Erfahrungspunkten angegangen und weil wir als einziger die Verbindung zum Superschiff hatten, war der Status der Heldengruppe auch ein sehr, sehr außergewöhnlicher.
Ich denke, es hängt halt echt vom Spielstil ab. Bei uns sind es eindeutig Superhelden. Das liegt halt zum großen Teil daran, wie der Spielleiter sie so in die Welt integriert. Was für mich konsequentes Durchdenken der Konsequenzen von Helden ist (und die Annahme, dass die mächstigsten NPCs - so wie es dann auch Ebberon umgesetzt hat - so um Stufe 8 ) ist für andere Leute wahrscheinlich Powergaming, das dazu dient, die Allmachtsfantasien der Spieler lebendig werden zu lassen.
Ja, darauf wollte ich hinaus. In meinen Fantasy-Welten gibt es eigentlich keine hochstufigen Charaktere. Da ist dann jeder einzigartig. Und wenn du dir z.B. Eberron ansiehst, merkst du, dass das auch ein offiziell unterstützter Spielstil ist (okay, war).
Ziemlich wahrscheinlich, dass die Spielercharaktere die ersten Level-10-Helden seit Jahrtausenden sind. (Abgesehen natürlich von den Erzschurken, die dann auch sehr super sind.)
Naja, _manche_ D&D-Kampagnen sind auch auf das Erzfeind-Thema ausgelegt, siehe z.B. Order of the Stick.
Aber es ist meiner Erfahrung nach doch eher die Ausnahme. Jedoch _wenn_ sie des Erzfeindes habhaft werden, wird da auch kurzer Prozess gemacht.
...was dann natürlich auch wieder völlig unlogisch ist, denn wenn die PCs das konnten, warum sollte dann von all den Millionen Menschen in den letzten tausend Jahren niemlas jemand einfach nicht spätestens auf LEven 9 aufgehört haben, auf Abenteuer zu gehen und zu trainieren?
Evtl. auch lustig an der Stelle, auch wenn es nichts mit meiner Argumentation zu tun hat: der alte "Gandalf was only a Fifth Level Magic-User"-Artikel im Dragon-Magazine.
Und wenn wir schon dabei sind: Diskussion über E6 (http://tanelorn.net/index.php/topic,70911.0.html)
Persönlich denke ich immer noch das zumindest einige D&D Charakter bereits ab Stufe 1 Dinge tun können die ihnen locker eine Rolle in Heroes einbringen sollte.
Aus dem einfachen Grund, weil ich die Regeln für Erfahrungspunkte und Stufenanstieg nicht als Naturgesetze der D&D-Welten sehe, die für alle Bewohner gelten, sondern als Simulation von Genre-Konventionen, die für die Helden im Sinne von Protagonisten gelten. Das sind eben die Spielercharaktere. Wenn man anfängt diese Regeln auf die ganze Welt umzulegen, dann gibt es tausende Details, wo es extrem unlogisch wird.
Mir geht es beim Rollenspielregeln halt um die gute Simulation von Fiktion (den Regeln nach denen Romane und Filme, TV-Serien, Comics, usw. verfasst werden), nicht um die Simulation von Physik und Naturgesetzen. Allein wenn ich mir die Hit Points bei D&D ansehe, sehe da Gesetzmäßigkeiten von Fiktion und nicht von "Realität" abgebildet. Deshalb rechen ich D&D da auch eindeutig zu ersterem.
...dafür reicht ja auch ein gerüttelt Maß an Selbstmitleid...
Wenn ihr schon Artikel zitiert die auch im Internet zu finden sind... warum dann nicht gleich mit Link?
Wenn man natürlich das System in solche SUPERHELDENTYPISCHE Strukturen zwingt, dann muß man sich nicht wundern, wenn man ein SUPEHELDEN-SPIELGEFÜHL bekommt.
Ne, Du WILLST es als Superheldenspiel sehen, weil Du Superhelden gut findest, und hängst Dich an Abstraktionen wie den Hit Points auf, um Dein Wunsch-Ambiente dort reflektiert zu sehen.
Wenn man natürlich das System in solche SUPERHELDENTYPISCHE Strukturen zwingt, dann muß man sich nicht wundern, wenn man ein SUPEHELDEN-SPIELGEFÜHL bekommt.
Als willst du mir sagen, dass ich mit D&D Badwrongfun habe, wenn ich es auf diese Art spiele?
Kein Problem. ;D Ich habe nicht umsonst "Falschspieler" direkt unter meinem Avatar-Bild stehen.
Das dabei niedrigstufige 'Superhelden' vor Goblinhorden fliehen, von Gangs aufgemischt und wilden Tieren gefressen werden, blendest Du dabei aus;
Als willst du mir sagen, dass ich mit D&D Badwrongfun habe, wenn ich es auf diese Art spiele?
Das will er sicherlich nicht sagen, aber nur weil _du_ D&D als Superheldenspiel wahrnehmen willst und dir das so gefällt und deswegen alles so hindrehst, dass es für dich passt und stimmt, heisst das noch lange nicht, dass D&D konzeptuell Superheldenspiel IST.
Ich denke, es hängt halt echt vom Spielstil ab. Bei uns sind es eindeutig Superhelden. Das liegt halt zum großen Teil daran, wie der Spielleiter sie so in die Welt integriert.
ich würde einfach sagen, es hängt viel von der Stärke der NSC ab, wie superheldig die SC sind. ganz besonders davon, wie stark gewöhnliche Leute sind. Wenn der könig ein Stufe 1 Hampel ist, würd ich mich als 20 Stufler superheldiger fühlen, als wenn der ein Stufe 12 er ist.
ich würde einfach sagen, es hängt viel von der Stärke der NSC ab, wie superheldig die SC sind. ganz besonders davon, wie stark gewöhnliche Leute sind. Wenn der könig ein Stufe 1 Hampel ist, würd ich mich als 20 Stufler superheldiger fühlen, als wenn der ein Stufe 12 er ist.
- nicht aus dem Ei geschlüpft, sondern von "Groanan dem Barbärchen" hochgearbeitet bis an die Spitze der NahrungsketteKommt drauf an. Immerhin gibt es auch bei D&D einen "sprunghaften" Machtanstieg (Armee-Veteran, aber trotzden "nur" Kämpfer 3 - dann 3 Monate Dungeons geplündert und plötzlich ist man Stufe 16), welche sich durchaus mit der Genese von Superhelden vergleichen lassen (normale Typen, geraten in ungewöhnliche Situationen, meistern diese und sind danach "super")
- keine Geheimidentität (welche ja für Comic-Superhelden quasi zum guten Ton gehört) und damit auch keine KostümierungFast keiner der Superhelden bei Marvel hat noch eine Geheimidentität. Und außerdem hält nichts einen D&D-Charakter davon ab, sich eine solche zuzulegen (z.B. um Ärger mit den Autoritäten zu vermeiden oder um die Rache des "großen Bruders" des kürzlich erschlagenen Drachen nicht auf die eigene Familie zu lenken).
- keine einzigartigen Kräfte. Ja, mag sein dass der Magier Zordax sich mit einem Fingerschnipp um die halbe Welt teleportieren kann -- aber das können dutzende oder hunderte anderer Zauberer auf der Welt auch.Magier können afaik ihre Zauber individualisieren und machen das auch häufig. In den Comics gibt es auch einige Fälle, in denen größere Gruppen von Superhelden ihre Kräfte aus derselben Quelle beziehen (Mutanten wären die bekanntesten), sehr ähnliche Superkräfte haben (Teleporter gibt es z.B. auch bei Marvel/DC wie Sand am Meer) oder gar beides (Green Lanterns/Nova Corps/Blue Beetles/Hawkpersons... momentan haben sogar Spidey und der Hulk eine regelrechte "Entourage" an hangers-on, mit identischen Kräften).
Nebenbei: in meinem Crusader-Setting versuche ich die Welt so zu gestalten, dass sie das System möglichst logisch und kohärent abbildet. Also quasi "Wie sähe eine Welt aus, die nach den Mechanismen von D&D 3.5 funktioniert?". Das Ergebnis ist eine Art Meritokratie, in der solche Individuen im Rang aufsteigen, die eine große persönliche Macht/Leistungsfähigkeit zeigen, und das sind eben hochstufige Charaktere. Darum korrespondiert zumindest im wichtigsten Reich jener Welt die Stufe meistens mit dem Rang/Titel, allerdings zeigt das System auch deutlich theokratische Züge (was wiederum anders funktioniert als irdische Theokratien, da es dort im Gegensatz zu hier die Götter wirklich und nachweislich gibt und sie ihren Willen oder Unmut kundtun).
Superhelden besitzen immer eine Einzigartigkeit, die die Charaktere besitzen.
Spiderman existiert nur einmal.
http://en.wikipedia.org/wiki/Superhero
-?
Bicylce Repair Man (http://www.youtube.com/watch?v=rxfzm9dfqBw)
...wenn die D&D-Helden durch einen Paralleldimensionsriss nach New York kommen würden - würde man sie dann als Superhelden (oder -schurken) betrachten? Vermutlich doch schon.Exakt das ist für mich der Punkt. Auf Krypton ist Superman ja auch nur ein Handelsüblicher Otto Normalverbraucher. Zum Superhelden wird er erst auf der Erde.
Meine Vermutung, warum sie sich nicht wie Superhelden anfühlen: In D&D-Hausen kann eigentlich jeder Typie, der ausdauernd lernt, studiert und lootet, zu einem Stufe-20-Char werden. Die meisten tun das nicht, aber das Potential ist grundsätzlich da.
In Superheldien kann nicht einfach jeder Superheld werden, nur weil er grade Lust hat. Ohne Origin Story geht da nichts.
Aber was sagst du zu den _anderen_ neun Punkten der gängigen Superheldendefinition, die ich etwas weiter oben aufgedröselt habe, die den typischen D&D-Helden vollständig abgehen?
Superheld
Substantiv, maskulin - in Filmen und Comics; mit übernatürlichen Kräften ausgestatteter Held
Naja, wenn hier jeder mit seiner eigenen Definition rumwurschtelt, kann es freilich niemals zu einem Konsens kommen.
Ist denn Konsens so ein Ziel?
Die Frage war NICHT: "Sind D&D-Abenteuer wie Superhelden-Comics?" (eine legitime Frage wäre allerdings, ob auf D&D basierende Romane/Comics/Filme/whatever... Gemeinsamkeiten mit Superhelden-Geschichten aufweisen). Damit wäre schon ein Großteil der Pseudo-Definition (welche ja nichtmal auf die Superhelden selbst zutrifft) wertlos.
Das ist mir klar, aber ich glaube, dass Superhelden im Rollenspiel "genregebunden" sind. Klar treten bei hochstufigen Charakteren in D&D einige Merkmale auf, die für viele Superhelden typisch sind, nämlich übernatürliche Fähigkeiten oder Ausrüstung, die außergewöhnliche/übernatürliche Kräfte verleiht. Sowas kann aber bei anderen Rollenspiel-Genres auch passieren, in der Sci-Fi gibts oft Psioniker oder Cutting Edge Technology. Solche Merkmale werden aber überlagert von anderen genretypischen Aspekten, die das Spiel definieren.
Von Superhelden würde ich also nur dann sprechen, wenn die Charaktere in einem genretypischen "Umfeld" (das bedeutet nicht nur Spielwelt!) agieren, superheldentypische Probleme lösen, superheldentypische Abenteuer erleben usw. MHR ragt da insoweit heraus, dass es auch ein gewisses Comic-Flair mitliefert, aber das muss nicht unbedingt sein. M&M ist z.B. von der Mechanik stark an D&D3.x angelehnt, bindet die Charaktere aber auch in einen superheldigen Kontext ein.
Wenn jetzt jeder herkommt und seine eigene Privatdefinition mitbringt, und sie so lange hin und herdreht bis sie für ihn passt und stimmt,
Superman macht nicht viel mehr als der durchschnittliche D&D Held. Mal rettet er die Frau und mal eine Stadt/Welt, das tut er, weil das Militär/Polizei überfordert ist mit dem Gegner. Nichts anderes macht die Lvl 20 Gruppe die gegen den fiesen Nekromanten (Spuerschurke) antritt der tausende von Untoten beschwört.
Dieses Thema zeigt wieder einmal, warum jener Comic (http://xkcd.com/451/) so nicht funktionieren wird.
Ich denke, es geht um die Ingenieure.
Falls jemand eine vernünftige Definition zu Superheld oder Superhelden(ver)film(ung) kennt, soll sich bitte entweder bei Nyabot oder bei mir melden.
Zum Thema Definition finde ich gerade lustig, dass auf der Diskussions-Seite der deutschen Wikipedia (die hier ja als Referenz verwendet wird) die folgende Frage gestellt wird:
Hercules (http://en.wikipedia.org/wiki/Hercules_(Marvel_Comics)) ist schonmal ein Superheld,...Wirklich?
Von da ist es nur ein kleiner Schritt bis zu D&D-Charakteren...
Den DnD Helden möchste ich sehen der das auch nur annähernd kann.
Oh, gut. Batman oder Spiderman können das auch nicht. Dann sind das wohl auch keine Superhelden. Wieder was gelernt... ~;DSpiderman kommt zumindest auf 25 Tonnen, und in den Filmen hat er ne U-Bahn von mehreren Hundert Tonnen zum stehen gebracht.
- Originstory (i.V.m. den besondern Fähigkeiten)Zumindest in oD&D ist das noch vorhanden (ein Stufe 1 Charakter ist eben deutlich kompetenter als ein Stufe 0 NSC, hat damit seinen Origin schon hinter sich). Selbst im heutigen D&D steigen die SC (normalerweise, also ohne Feuersängers komische Hausregel) so schnell auf, dass sie die NSC schnell hinter sich lassen (und es gibt ja auch Filme/Comics, die den Origin behandeln).
- übermenschliches Fähigkeiten (worunter ich auch das techn. Know-How von Iron Man subsummiere), die sie auf besondere Weise den Menschen überlegen machen. Normalos können diese Kräfte "nie" erlangen."Nie" ist auch in den Comics relativ.
(- Geheimidentität)Nicht notwendig.
(- Setting: Mehr oder weniger Jetztzeit)Oder Wilder Westen (Jonah Hex). Oder Mittelalter (Demon Knights). Oder Futuristische Gesellschaft (Legion of Superheroes). Oder Sword&Sorcery-Welt (Amethyst)...
Hattet ihr bei hochstufigen D&D Charakteren schonmal das Gefühl, ein Superheld im Stile von Batman, Spider-Man, Captain America etc. zu sein?
Zumindest in oD&D ist das noch vorhanden (ein Stufe 1 Charakter ist eben deutlich kompetenter als ein Stufe 0 NSC, hat damit seinen Origin schon hinter sich).Wie äußert sich das Origin-Erlebnis? Was ist dessen Inhalt?
"Nie" ist auch in den Comics relativ.Hmmm ... das Verabreichen des Serums ist die Origin-Story von Captain America. Das andere beschreibt das Spielen eines Abenteuers. Für mich ist das nicht dasselbe!
a) In den Comics verabreicht man 100 Leuten ein Supersoldaten-Serum. Davon sterben 99, aber einer überlebt und wird Captain America.
b) Bei D&D schickt man 100 Erststüfler nacheinander in den Hort eines Ehrwürdigen Roten Drachen. Davon sterben 99, aber einer überlebt und wird ein Stufe 17 Krieger.
Nicht notwendig.Die Klammern hast du gesehen?
Oder Wilder Westen (Jonah Hex). Oder Mittelalter (Demon Knights). Oder Futuristische Gesellschaft (Legion of Superheroes). Oder Sword&Sorcery-Welt (Amethyst)...
Wie schon gesagt: ob ein hochstufiger Charakter ein Superheld ist, hängt allein davon ab, ob der Spieler ihn als Superheld spielen will.Das Konzept des hochstufigen Charakters als Superheld finde im Vergleich zum Heros (http://de.wikipedia.org/wiki/Heros) doch recht weit hergeholt.
Die Diskussion ist inzwischen völlig losgelöst von jedem Sinn und Verstand. Superheld ist ein Begriff, und wie jeder begriff hat er ein paar Attribute, die ihm mehr oder weniger eng anhängen. Je nachdm, wie eng man den begriff jetzt fasst, sind die D&Dler halt mit drin oder nicht.
Dann mal zurück zur Ausgangsfrage:
Aber mit dem typischen D&D, wie es sich mir beim Lesen von Settingbänden, Abenteuermodulen und im praktischen Spiel darstellt, hat das halt nicht mehr viel zu tun. *shrug*Nö, nur ein bißchen was mit Mutants & Masterminds. ~;D
BTW: Parzival hatte keine Eltern, sondern nur einen Erbauer und der wurde nicht getötet sondern entführt. Und Spandex passt wirklich schlecht zu Katzenfell. ;D
Wie äußert sich das Origin-Erlebnis? Was ist dessen Inhalt?
Hmmm ... das Verabreichen des Serums ist die Origin-Story von Captain America. Das andere beschreibt das Spielen eines Abenteuers.alles bis zum Verabreichen des Serums (und auch danach) ist genauso ein Abenteuer, weil der Held sich - ohne Superkräfte - an einer Aufgabe beweisen muss, die ein normaler Mensch eigentlich nicht schaffen könnte.
a) In den Comics verabreicht man 100 Leuten ein Supersoldaten-Serum. Davon sterben 99, aber einer überlebt und wird Captain America.
b) Bei D&D schickt man 100 Erststüfler nacheinander in den Hort eines Ehrwürdigen Roten Drachen. Davon sterben 99, aber einer überlebt und wird ein Stufe 17 Krieger.
Nicht notwendig.
Mich überzeugt ja das Argument, dass D&D-Helden zwar supertolle Sachen können, aber deshalb trotzdem keine Superhelden sind, weil sie damit längst nicht die einzigen sind, auch nicht so. Wenn es in der Welt nur Superhelden und einen einzigen Bicylce Repair Man (http://www.youtube.com/watch?v=rxfzm9dfqBw) gibt, dann sind die Superhelden für mich immer noch welche :D.
Superman macht nicht viel mehr als der durchschnittliche D&D Held. Mal rettet er die Frau und mal eine Stadt/Welt, das tut er, weil das Militär/Polizei überfordert ist mit dem Gegner. Nichts anderes macht die Lvl 20 Gruppe die gegen den fiesen Nekromanten (Spuerschurke) antritt der tausende von Untoten beschwört.
Genau genommen ist Hercules zumindest in D&D 3.X ein Demigod mit 20 Stuen als Barbar und 20 Stufen als Kämpfer und einem Divine Rank von 5. Damit wäre er sogar nach den Maßstäben von 20-Stüflern ein Superheld.
~;D
Die Superheldigkeit von Batman würde ich sogar prinzipiell in Frage stellen. Er ist ein Comicheld und macht superheldige Dinge. Aber eigentlich ist er kein Superheld.
Hmmm... mal sehen, ein hochstufiger (20) D&D-Held kann ohne besonderen Cheese so grob auf Stärke 34 kommen, damit kann er immerhin ca. 6,3 Tonnen hinter sich herschleifen... also nicht ganz eine Insel, aber vielleicht ein lastwagengroßes Maßstabsmodell. ;) Das ist soviel wie eure Mütter auf DSF ziehen.
Übrigens: Wenn man diese nachschlägt, dann steht da: "Eignet sich D&D dazu, Superhelden zu spielen"? (Hervorhebung von mir). Also nicht: Sind alle hochstufigen D&D-Figuren Superhelden? Sondern: Ist es möglich, sie als Superhelden zu spielen?
P.S.: Elminster erfüllt alle wesentlichen Kriterien eines Superhelden. Drizzt genauso.
...ich komme eher auf 23, als Mensch; aber mein Punkt wäre ja, daß dieses eben JEDEN in der Welt möglich wäre, wenn mit Telent und Geduld daran geht, also dieses weder 'super' noch 'heldenhaft' ist.
Was "Durchschnitt" tatsächlich bedeutet, muss ich wohl nicht erklären.Naja, es gibt allein schon drei Methoden, einen "Durchschnitt" zu berechnen, die zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen (Median, Statistisches Mittel, Häufigst genannter Wert). Und ich gehe tatsächlich davon aus, dass man bei D&D 3.X vom Durchschnitt im Sinne des "Häufigst genannten Wertes" ausgeht. Das ergibt sich auch daraus, wie sich die Abilitymodifications von Nonhumanoids im Savage Species berechnen. Und wenn ich mir jetzt die Zeit nähme, im DMG nachzuschlagen, fände ich irgendwo auch vermutlich so eine Passage. Das ist aber auch relativ egal, weil es so oder so den Unterschieden der in Bevölkerungen vertretenen körperlichen und geistigen Fähigkeiten nicht gerecht wird, was bei einem 6-Attribute-System aber auch garnicht das Ziel sein kann.
Das ist übrigens das nächste: D&D-Helden sind extrem ausrüstungsabhängig, umso mehr je höher ihr Level ist. Zauberer etwas weniger als andere, aber immer noch ziemlich stark. Abgesehen von Batman, der überhaupt keine übernatürlichen Kräfte hat, kenne ich keinen einzigen Superhelden, der auf eine ganze Wagenladung blinkender Trinkets angewiesen ist um zu funktionieren.Keine Wagenladung, aber auf einen Ring: Green Lantern.
Ob ein Held Ausrüstung brauch oder nicht, ist für die Bestimmung, ob es ein Superheld ist oder nicht, doch ziemlich unerheblich...
Diese Gadgets von Superhelden sind allerdings alle fundamentale Teile des Charakterkonzeptes, während sie bei D&D austauschbare Wegwerfware sind. D&D-Charaktere sind eher so die Schrottwühler, die immer mal wieder etwas Nettes finden, weniger komplett in ihrer Ausrüstung und ihren Fähigkeiten.Sagen wir es so: Batman hat ne Menge austauschbare Wegwerfware. Er hat sie halt immer dann wenn er sie brauch.
Haben Superhelden eigentlich einen Machtfortschritt? Kommt mir irgendwie so vor, als würden sie keine Entwicklung ihrer Fähigkeiten durchmachen (Ich kenne mich aber auch nicht sonderlich aus).Keine Ahnung. Zählen Manga-/Animehelden als Superhelden (Stichwort: Dragonball, Naruto)?
D&D-Charaktere sind eher so die Schrottwühler, die immer mal wieder etwas Nettes finden, weniger komplett in ihrer Ausrüstung und ihren Fähigkeiten.Kommt auf die D&D Edition an. Sobald man sich den Kram auch selbst bauen kann ist man nicht darauf angewiesen was passendes zu finden sondern kann es sich passend selbst bauen (oder bauen lassen).
Haben Superhelden eigentlich einen Machtfortschritt? Kommt mir irgendwie so vor, als würden sie keine Entwicklung ihrer Fähigkeiten durchmachen (Ich kenne mich aber auch nicht sonderlich aus).Jein...
Ich hab mal eben nachgezählt: mein level 18 Held trägt allein ca. 15 Ausrüstungsgegenstände direkt am Körper, und nochmal einen Schwung extra in Taschen/Köchern mit sich herum. Fast alle Bodyslot-Gegenstände sind mit mehreren Properties belegt. Das nur mal so zum Vergleich zu "Green Lantern hat einen Ring" in denselben geschmissen.Und wieviele Gegenstaende wuerde er noch tragen wenn er diese Faehigkeiten die er durch die Gegenstaende kriegt auch selbst haben koennte (und die nicht mit Faehigkeiten getragener Gegenstaende kumulativ waeren)?
Finde ich nicht. Es ist nicht allein entscheidend, aber es ist auch nicht unerheblich. Insbesondere als es auch eine Rolle spielt, wie er da rankommt. Nämlich entweder findet er sie als Beute, oder er kauft sie von der Beute aus seinen Rau-- will sagen, Abenteuern.Nee. Ich denke Du bist in der richtigen Richtung. Aber Du beziehst Dich auf das falsche Element: Welche Aktionen bestimmen das Leben der Charaktere? In welchem Umfeld leben sie?
Ich hab mal eben nachgezählt: mein level 18 Held trägt allein ca. 15 Ausrüstungsgegenstände direkt am Körper, und nochmal einen Schwung extra in Taschen/Köchern mit sich herum. Fast alle Bodyslot-Gegenstände sind mit mehreren Properties belegt. Das nur mal so zum Vergleich zu "Green Lantern hat einen Ring" in denselben geschmissen.Stichwort Ironman. Wieviel Zeugs benutzt der eigentlich?
Und wieviele Gegenstaende wuerde er noch tragen wenn er diese Faehigkeiten die er durch die Gegenstaende kriegt auch selbst haben koennte (und die nicht mit Faehigkeiten getragener Gegenstaende kumulativ waeren)?
Sind die Rau... Abenteuer superheldenkomform oder nicht? Ob dabei Ausrüstung gefunden oder gekauft wird, ist dabei doch vollkommen egal.
Genausoviele. Nur hätten sie dann andere Properties.
Ich versteh auch den Sinn der Frage nicht. _Alle_ D&D-Charaktere besitzen einen Mix aus inhärenten und durch Ausrüstung verliehene Fähigkeiten. Der Wealth-by-level ist ein integraler Bestandteil des Systems.
Ich hab eher den Verdacht, dass er keine Gegenstände mitrechnet, die zu einem D&D-SC dazugehören wie das Amen in der Kirche. Startwert 18 + 5 Levelboosts + 6 Kraftgürtel + 5 Manual = 34.
Das ist die Frage. "Thor lootet nicht." Es mag vielleicht hin und wieder passieren, dass mal ein einzelner Superheld einen einzelnen Gegenstand eines besiegten Feindes einsteckt, weil er ihm nützlich vorkommt. Das ist nicht ansatzweise mit der Monetisierung des durchschnittlichen D&D-Abenteuers zu vergleichen.Wo wir wieder beim Setting und bei den Handlungen der Charaktere wären.
Davon abgesehen, dass wie schon gesagt die meisten D&D-Helden sich von ihrem Auftraggeber bezahlen lassen. Was ebenfalls nicht superheldenkonform ist. Von wegen "All in a day's work for Bicycle Repair Man".Diese Motivation würde ich auch als Abwertungskriterium ansehen. Was ist aber mit einem Paladin, der allerhöchstens 10 magische Gegenstände haben darf oder einem Charakter mit diesem Holyfeat, mit dem er keine materiellen Sachen haben darf? Wären die dann Superhelden?
Haben Superhelden eigentlich einen Machtfortschritt? Kommt mir irgendwie so vor, als würden sie keine Entwicklung ihrer Fähigkeiten durchmachen (Ich kenne mich aber auch nicht sonderlich aus).
Von "in die Progression der Charaktere einberechnet" über "kurzfristiger Bonus der auch wieder zerstört werden kann" hin zu "die Charaktere kommen ganz ohne magische Gegenstände aus"
Da steht zwar D&D-SC aber gemeint ist wohl eher nur der D&D Spielercharakter einer Edition.
Wo wir wieder beim Setting und bei den Handlungen der Charaktere wären.
Diese Motivation würde ich auch als Abwertungskriterium ansehen. Was ist aber mit einem Paladin, der allerhöchstens 10 magische Gegenstände haben darf oder einem Charakter mit diesem Holyfeat, mit dem er keine materiellen Sachen haben darf? Wären die dann Superhelden?
Klar, ich gehe immer von 3.X aus, weil ich OD&D nie gespielt habe und AD&D nur die 2nd und auch das schon extrem lang her ist.
Aber bei welchem D&D kommen die Charaktere ganz ohne magische Gegenstände aus?
Und sich sowieso fast ausschließlich an Mönche richtet, die eher an Shaolin und Konsorten aus einschlägigen Eastern gemahnen, statt an Superhelden. Also wieder ein völlig anderen Genre.Was mich mal zu der Frage motiviert: Sind solche Shaolin (http://www.youtube.com/watch?v=olzjHIIt3bc) eigentlich Superhelden? Gemessen an mir nämlich schon. Und was ist mit einem Strongman, die einen Laster mit den Zähnen ziehen kann? Oder Navy Seals? Was ist mit James Bond? Was ist mit Bud Spencer in einem klassischen Bud Spencer&Terence Hill - Film, wo er mal eben vier oder fünf Leute wegschleudert, die auf ihn gesprungen sind, als wären es kleine Kinder und Faustschläge von gestandenen Kerlen schluckt, als wären es geworfene Wattebäusche? Was ist mit Captain Picard, sobald er sich auf einen Planeten auf Steinzeit-niveau beamen lässt und seinen Faser zieht? Wenn man einfach nur "Kann tolle Sachen, die nicht jeder Otto Normalverbraucher kann" als Definition durchgehen lässt, dann wird Superheld zu einem völlig leeren Begriff, der eigentlich garnichts aussagt.
Und davon mal abgesehen: das ist _eine_ Charakteroption unter buchstäblich tausenden. Das hat auf 99,99% der D&D-Charaktere überhaupt keinen Einfluss. Man bezeichnet ja D&D auch nicht als Eastern-Rollenspiel, weil Mönche darin vorkommen.
Nur zu, sprich dich aus.Ich überspitze mal: In Shadowrun hast Du für mich keine Superhelden, da die Motivation der Charaktere ziemlich unideell sind. Entweder wollen sie nen Haufen Kohle oder sie wollen einfach überleben.
Eine Itembeschränkung für Paladine ist mir nicht bekannt.AD&D 2nd
Ich kenne nur zwei derartige Beschränkungen, einmal den Forsaker (eine Prestigeklasse aus 3.0, weiß nicht ob sie je aktualisiert wurde) der einfach einen Rochus auf alles Magische hat, und einmal den Vow of Poverty, was vermutlich das ist was du meinst. Der aber mechanisch nicht besonders gut funktioniert. Und sich sowieso fast ausschließlich an Mönche richtet, die eher an Shaolin und Konsorten aus einschlägigen Eastern gemahnen, statt an Superhelden. Also wieder ein völlig anderen Genre.Genau darauf wollte ich hinaus. :)
Was mich mal zu der Frage motiviert: Sind solche Shaolin (http://www.youtube.com/watch?v=olzjHIIt3bc) eigentlich Superhelden? Gemessen an mir nämlich schon. Und was ist mit einem Strongman, die einen Laster mit den Zähnen ziehen kann? Oder Navy Seals? Was ist mit James Bond? Was ist mit Bud Spencer in einem klassischen Bud Spencer&Terence Hill - Film, wo er mal eben vier oder fünf Leute wegschleudert, die auf ihn gesprungen sind, als wären es kleine Kinder und Faustschläge von gestandenen Kerlen schluckt, als wären es geworfene Wattebäusche? Was ist mit Captain Picard, sobald er sich auf einen Planeten auf Steinzeit-niveau beamen lässt und seinen Faser zieht? Wenn man einfach nur "Kann tolle Sachen, die nicht jeder Otto Normalverbraucher kann" als Definition durchgehen lässt, dann wird Superheld zu einem völlig leeren Begriff, der eigentlich garnichts aussagt.
In dem Fall macht es aber mehr Sinn das dazuzuschreiben. Wir sind ja hier nicht im 3.5 Forum, und die Begriffsdefinitionen in diesem Thread sind ohnehin schon voller missverständlicher Formulierungen.
Wenn ich mich recht erinnere ist das auch nichts ganz neues und gab derartige Ansätze auch schon früher.
Genausoviele. Nur hätten sie dann andere Properties.OK, anders formuliert.
Ich versteh auch den Sinn der Frage nicht. _Alle_ D&D-Charaktere besitzen einen Mix aus inhärenten und durch Ausrüstung verliehene Fähigkeiten. Der Wealth-by-level ist ein integraler Bestandteil des Systems.Jein... Das System wie es geschrieben ist geht davon aus, dass die Charaktere diese Menge an magischem Kram haben, allerdings hindert nix einen SL sich ueber diese "Vorgaben" hinwegzusetzen und das "Balancing" selbst anderweitig zu machen.
Zugegeben, da bin ich Editionschauvinist. Wenn ich D&D höre, denke ich automatisch an 3.5. Dies dürfte auch die meistverkaufte und meistgespielte Edition sein.Wenn du dazu aussagekraeftige Zahlen lieferst glaube ich dir dass vielleicht sogar.
[swordsaged:] Umgekehrt wird ein Schuh draus, wer irgendwas anderes meint als 3.5, der muss das dazuschreiben![Moderatorvorschlag:] Wenn es sich auf alle Versionen von (A)D&D bezieht sagt man D&D, wenn es sich nur auf bestimmte Versionen bezieht nennt man die Version dazu?
Nochmal was zur eigentlichen Ausgangsfrage bzw. dem Stand der Umfrage:Koennte vielleicht daran liegen dass der so einfach dahingeschriebene Begriff "Superheld" doch nicht so eindeutig definiert ist wie es der Threadersteller gemeint hat...
ich hab inzwischen so den Eindruck, dass da viele (Ja-)Stimmen rein aus Reflex abgegeben wurden. Hier im Thread haben sich auf jetzt 7 Seiten nur relativ wenige Leute überhaupt für die Superheld-These ausgesprochen, und auch diese nur mit durchweg schwachen Argumenten.
Wenn die Charaktere auch anstelle der Gegenstaende (die ja zum "Genre" Fantasy-Weihnachtsbaeume ;) passen) diese Faehigkeiten/Boni/... einfach so kriegen koennten (dafuer aber auch diese "Slots" belegt haetten, so dass sie nicht eine "Kopf-Power" und einen "Kopf-Gegenstand" verwenden koennten... wie viele Gegenstaende haetten die Charaktere dann noch wirklich?
Stimmt. Aber früher haben diese Ansätze nie richtig funktioniert. Wenn sie das bei 4E tun, toll. Trotzdem sind es, wenn ich dich recht verstehe, Optionalregeln und nicht der Standard.
Hattet ihr bei hochstufigen D&D Charakteren schonmal das Gefühl, ein Superheld im Stile von Batman, Spider-Man, Captain America etc. zu sein?
Aber tatsächlich gehts bei hochstufigen D&D-Charakteren ja in Richtung gottgleicher Macht, da wären also Vergleiche mit Superman, Wonder Woman oder dem Silver Surfer angebrachter.
Aber tatsächlich gehts bei hochstufigen D&D-Charakteren ja in Richtung gottgleicher Macht, da wären also Vergleiche mit Superman, Wonder Woman oder dem Silver Surfer angebrachter.Ihr hattet tatsächlich schonmal D&D Charaktere mit der Macht vom Superman oder Silver Surfer gespielt? :o
Da wär ich aber froh, wenns nur diese "Superhelden" wären, das sind ja noch die harmlosen. Aber tatsächlich gehts bei hochstufigen D&D-Charakteren ja in Richtung gottgleicher Macht, da wären also Vergleiche mit Superman, Wonder Woman oder dem Silver Surfer angebrachter.
Zugegeben, ich hatte nur eine handvoll Comics von dem Zeug, als ich klein war. (Ich hatte auch kein Interesse an mehr davon, mir hat Donald Duck besser gefallen.) Aber da ist Spiderman niemals der Faden ausgegangen,.
Man merkt das du die Comics nicht gelesen hast. Spiderman ist mehr als einmal der Faden ausgegangen ;) weil die Fäden nicht Teil der Spinnenkräfte gewesen sind.Zwischenzeitlich waren sie mal Teil der Spinnenkraefte (und er hat sie immer mal wieder als Webshooter und als eigene Power gehabt)
Ihr hattet tatsächlich schonmal D&D Charaktere mit der Macht vom Superman oder Silver Surfer gespielt? :o
Wow, welche Stufe hattet ihr?
Batman oder Spider-Man bekomme ich ab Stufe 10 hin. Aber selbst ein Stufe 20 D&D Magier ist noch meilenweit von Superman oder Silver Surfer entfernt. (Der D&D-Magier kann vielleicht 5 Minuten lang die Macht von Superman haben. Aber wenn Superman dann gerade erst warmgeworden ist, bricht der Magier bereits erschöpft zusammen.)
Unser DSA-Magier hatte mal ca. die Macht von Superman. Er konnte nur durch sein "Kryptonit" verwundet werden, konnte sich in 13 Teile aufteilen, die alle fast so mächtig waren wie das Original, konnte fliegen, seine Gestalt verändern, sich unsichtbar machen, teleprtieren, ganze Städte mit seinem Blick einebnen und noch ne ganze Palette mehr.OT-Frage (Antwort kann auch gerne als PM passieren): Und das ging nach DSA-Regeln?
OT-Frage (Antwort kann auch gerne als PM passieren): Und das ging nach DSA-Regeln?
Aber was hat der Powerlevel eines DSA-Charakters mit der Frage, ob D&D Charaktere Superhelden sind zu tun? ;)
Wenn man sich fragt: "wie würde dies Superman machen?" auf ein bestimmtes Problem bezogen: Hätte dann nicht der D&D Magier zumeist dennoch die effektivere Lösung?
Immer ab einer bestimmten Stufe halt. Rastzeiten lassen sich doch auch überlisten und selbst wenn man dies nicht tut gibt es genug Munition für das klassische Supermanszenario.
Im D&D-Universum gibt es für den postulierten Super-Magier tausende gelichstarker Kollegen, die teilweise noch unmoralischer, heimtückischer und verschlagener sind als er, und tausende 'Super-Gegner' (seien es nun Helden oder Villians) die aus Prizipien oder für Geld das Leben schwer machen könnten - und es wachsen ständig neue nach, ebenso wie er durch seine sich erweiternden Fertigkeiten immer neuen Problemen begegnet und immer neue Gegner auf sich aufmerksam macht.
Das ist Settingspezifisch. Weder in D&D 4 noch in Ebberon gibt es NSC, die es mit richtig hochstufigen SC aufnehmen können. Und die die es doch gibt, sind dann die "Supervillains".
Wenn ich tatsächlich eine Kampagne im dem Tabletop (macht das tatsächlich so eine Settingaussage?) oder einer so begrenzten Welt spiele, dann treffen auch die PCs entweder auf dieselbe Schallmeuer wie alle anderen Einwohner und bleiben auf deren Top-Level stehen, oder die Chars dieser entwachsen ihrer Heimat, fliegen raus, und finden sich dann in Sigil, Spelljammer, den Realms etc. wieder.
(Auf Krynn herrscht ein ähnliches Regime der Powers, die auch alles über 18 einstampfen oder rauskicken.)
Oder anders gesagt, ja, man kann D&D als Superhelden-Setting spielen, wenn man auf Fantasy-Pulp, Mooks & Heroes oder infantile Moral steht, aber es entspricht nicht dem vorgesehen use-case des Systems, und es gibt andere Systeme, die das so viel besser machen, daß es einfach albern wäre gerade D&D dazu zu verwenden.
Im D&D-Universum gibt es für den postulierten Super-Magier tausende gelichstarker Kollegen, die teilweise noch unmoralischer, heimtückischer und verschlagener sind als er, und tausende 'Super-Gegner' (seien es nun Helden oder Villians) die aus Prizipien oder für Geld das Leben schwer machen könnten - und es wachsen ständig neue nach, ebenso wie er durch seine sich erweiternden Fertigkeiten immer neuen Problemen begegnet und immer neue Gegner auf sich aufmerksam macht.
Oder anders gesagt, ja, man kann D&D als Superhelden-Setting spielen, wenn man auf Fantasy-Pulp, Mooks & Heroes oder infantile Moral steht
Unser DSA-Magier [...]
Im Kampf hätt er Superman wohl fertiggemacht, wenn das irgendwie ohne kryptonit geht.
Im Prinzip bringst du hier nur deine Vorurteile gegen das Superhelden-Genre zum Ausdruck. Ist ein Gesinnungssystem, wie es D&D hat, nicht gerade prädestiniert, nur infantile Moral zuzulassen?
Ok, du machst das so. Aber Ebberon hat gant klar den Designansatz, das die SC auf richtig hohen Stufen einmalig sind. Die SCs sind quasi die ersten, die die richtig hohen Stufen erreichen seit 300 jahren. Und Eberron ist weder Fantasy-Pulp, Mooks & Heroes noch infantile Moral, sondern ein recht normales, funktionierendes und oft gespieltes Setting.
Es ist einfach logischer Unfug, denn welches soll das die PCs auszeichnende Kriterium sein?
Und nachdem man einige Gruppen mit wechselnden Charakteren gespielt hat, füllen sich die Ränge schon unter den PCs.
Gibt es dann auch eine statistische Macht, die 99% von ihnen ausbremst?
Würfelt man auf ein mythisches Attribut, wie früher aus PSI, das einem den Aufstieg über Level 10 erlaubt?
Aber dann gibt es auch Eberron-PCs außerhalb Eberrons, auf 'normalen' Welten; und auf anderen Ebenen, in Sigil und sonstwo; wenn man auf so einer kleinen, kontrollierbaren Welt ist, drängt es doch in größere Teiche.
Dann hätten sie freilich entweder gar keine, oder nur noch "Reserveitems" für spezielle Situationen, falls diese Items die inhärenten Powerz überspielen können.
Klar kann man so ein Low-Item Spiel aufziehen. Das erfordert halt intensives Modding. Meinetwegen nennt man das am Ende dann immer noch D&D. Und meinetwegen kann man damit Superhelden spielen, wenn man will.
Ändert aber alles nix an der Tatsache, dass 3.5 und die anderen mir bekannten Editionen _nicht_ so geschrieben sind.
Es ist einfach logischer Unfug, denn welches soll das die PCs auszeichnende Kriterium sein?
Aber ob die Protagonistegruppe der stärksten oder schwächsten Bewohner eines Setting ist, spielt ja ohnehin keine Rolle, weil sie die "Superpower" des "das ist ihre Geschichte" (die mit ihnen beginnt und mit ihnen endet) hat.
Meiner Erfahrung nach landen auf den hohen Stufen, spätestens auf Stufe 20, etwa 90% der magischen Gegenstände sowieso auf der Halde, weil sie einem Charakter dieser Stufe nichts mehr bringen (und die Chance einen tatsächlich brauchbaren Gegenstand zu erwischen ist - Spielleiterwillkür einmal ausgeschlossen - extrem unwahrscheinlich).
Ja, es gibt solch 'literarische' Systeme, aber die sind eben ganz anders strukturiert.
Einigen Meinungen hier im Thread / in der Umfrage scheint ein logischer Fehlschluss zugrunde zu liegen, etwa nach der Argumentation:
"D&D-Charaktere sind mir zu mächtig, Superhelden sind mir zu mächtig, also sind D&D-Charaktere Superhelden."
Ja. Das scheint die Logik jener zu sein, die Superhelden als etwas primitives und ablehnenswerter sehen.
Vorgebrachtes Gegenargument: D&D-Helden sind nicht in ihre Gesellschaft verwurzelt. Sie ziehen einfach weiter in andere Regionen des Multiversums, wo sie wieder die kleinsten Fische im neuen, größeren Teich sind.
Aber so spiele ich nicht D&D. Ich sehe die Charaktere in ihrer Welt wachsen, bis sie eben im Kontext ihrer Welt Superhelden im Sinne der Comics sind.
Ich z.B. könnte genau andersrum argumentieren:
D&D mag ich, Superhelden mag ich nicht, also können D&D-Chars keine Superhelden sein.
Das ist ähnlich sinnvoll wie zu sagen "Formel 1 Autos sind schnell, Düsenjäger sind schnell, also sind Formel 1 Autos Düsenjäger". Auf die Idee würde niemand kommen.
Ist aber auch nicht andersrum. Beide Argumente kann man verkürzen zu:
Superhelden mag ich nicht, also können D&D-Chars keine Superhelden sein.
As he fights his way back, Stark discovers the answer to the question that has secretly haunted him: does the man make the suit or does the suit make the man?
is equipment a tool for the hero or does the epuipment make the hero?
Aus diesem Grunde mache ich mir derartige Argumentationen nicht zueigen, sondern habe versucht, möglichst objektive Kriterien zu identifizieren, die Superheldentum ausmachen. Und bin insgesamt zu einem deutlich negativen Befund gelangt, mit nur wenig was dafür, und viel was dagegen spricht.
Wobei ein Großteil davon durch eine recht "eigene" Interpretation von D&D geprägt sind (unbegrenzte Verfügbarkeit hochstufiger Ausrüstung ist da nur die Spitze des Eisbergs). Orientiert man sich mal daran, was eigentlich in den Büchern steht, dann zerbröseln ein Großteil deiner Argumente wie Knäckebrot.
Siehe oben. Ausrüstung nach Wealth-by-Level ist Bestandteil der _Regeln_, nicht etwas, was ich mir gerade zwischen Brotzeit und Mittag ausgedacht habe. Dein Vorwurf läuft sowas von ins Leere, der arme Kerl erstickt im Vakuum.
Wobei das erst im Spielleiterhandbuch auftaucht, und D&D mit dem Spielerhandbuch schon gut spielbar ist. Für mich ist es daher (knapp) kein Kernkonzept.
Nur mit SHB klappt es vielleicht bis Level 5 ganz brauchbar, danach beginnt das System rapide zu kollabieren.
Die Grundregeln (CORE Rules) bestehen aus PHB, DMG und auch dem MM, was aber hier nicht relevant ist.
Ausrüstung nach Wealth-by-Level ist Bestandteil der _Regeln_, nicht etwas, was ich mir gerade zwischen Brotzeit und Mittag ausgedacht habe. Dein Vorwurf läuft sowas von ins Leere, der arme Kerl erstickt im Vakuum.
Im Gegensatz dazu sind Superhelden nur in Ausnahmefällen ausrüstungsabhängig. Ein Iron Man macht noch keine Genredefinition. Wenn es einige hundert Superhelden gibt, finden sich sicherlich alle möglichen an D&D erinnernden Attribute, die auf ein oder zwei von denen zutreffen. Aber anderen 196 scheren sich halt nicht drum.
Im Gegensatz dazu sind Superhelden nur in Ausnahmefällen ausrüstungsabhängig. Ein Iron Man macht noch keine Genredefinition.
Der große Unterschied zwischen D&D und klassischem SH-Genre liegt imo im Bereich zwischen super und normal. Da gibt es bei D&D ein (präsentes) Kontinuum und bei SH eben (eher) nicht.
Zu Thor haben wir schon vorher was geschrieben.
Magneto und Captain Amercia funktionieren auch ohne Helm/Schild und Wolverine verliert ohne Skelett nur einen Teil seiner Offensivkapazität (wobei man sich Fragen muss ob das Skelett wirklich Ausrüstung und nicht eher ein Teil von ihm ist)
Wealth-by-level gilt für die ERSCHAFFUNG, nicht das Spiel an sich (mal ganz abgesehen davon, dass es nichts, aber auch gar nichts, an meinem Vorwurf der Verfügbarkeit eines passenden "Komplettsets" hochstufiger Ausrüstung ändert. Leseverständnis!).
Stimmt, ich habe auch eher diesen generellen Vibe hier empfunden. Ist aber auch nicht andersrum. Beide Argumente kann man verkürzen zu:
Superhelden mag ich nicht, also können D&D-Chars keine Superhelden sein.
Ihr hattet tatsächlich schonmal D&D Charaktere mit der Macht vom Superman oder Silver Surfer gespielt?
Einigen Meinungen hier im Thread / in der Umfrage scheint ein logischer Fehlschluss zugrunde zu liegen, etwa nach der Argumentation:
"D&D-Charaktere sind mir zu mächtig, Superhelden sind mir zu mächtig, also sind D&D-Charaktere Superhelden."
Ich möchte mal den Spielleiter sehen, der es wagt, den SC seiner Spieler so den Hintern zu versohlen, wie das mit den Superhelden regelmäßig passiert (selbst unter der Prämisse, dass die SC am Schluss trotzdem gewinnen, wie das meist in den Comics der Fall ist). Die Zeiten sind in D&D lange rum.Das ist bei uns ständig der Fall.
Würde mich freuen, wenn hier mal wer über seine Erfahrungen mit D&D 20+ Chars spricht. Über Stufe 9 bin ich nie rausgekommen.Mach' doch einen eigenen Thread dazu auf. Dann werde ich auch meine Erfahrungen mit Stufe 20+ D&D 4 sowie Stufe 30+ D&D Charaktere posten.
Würde mich freuen, wenn hier mal wer über seine Erfahrungen mit D&D 20+ Chars spricht. Über Stufe 9 bin ich nie rausgekommen.
Wenn man nun durch Epic dieses Level Cap aufhebt, muss man überhaupt nichts mehr opfern, sondern kann sich einfach nacheinander alles holen.
Im Prinzip ja. Es geht um die Stellung der Charaktere innerhalb des jeweiligen Settings bzw. ihr Machtverhältnis relativ zum normalen Bewohner dieses Settings. und da sehe ich eben keinen relevanten Unterschied zwischen hochstufigen D&D-Charakteren und den genannten Superhelden. Ob man die Superfähigkeiten nun mit der Strahlung einer gelben Sonne, der Ernennung zum Herold eines gottgleichen Wesens oder eben mit Magie begründet spielt für mich keine grundlegende Rolle.
Die Notwendigkeit des Ressourcenmanagements ist in der Realität auch nur eine rein theoretische Einschränkung (Stichwort: 5-Minuten-Tag). Und während der SL zwar theoretisch jederzeit mit Gegnern aufwarten kann, die den SC klar überlegen sind, wird er sich das in der Praxis tunlichst überlegen, wenn er nicht ganz schnell seine Spieler verlieren will. Ich möchte mal den Spielleiter sehen, der es wagt, den SC seiner Spieler so den Hintern zu versohlen, wie das mit den Superhelden regelmäßig passiert (selbst unter der Prämisse, dass die SC am Schluss trotzdem gewinnen, wie das meist in den Comics der Fall ist). Die Zeiten sind in D&D lange rum.
In der Regel nciht, weil sie vollständig ersetzbar sind durch ihre jeweiligen n+1 Berufskollegen, und das nicht nur sie, sondern auch der Auftraggeber weiß.
Wir reden von hochstufigen Charakteren, und die wohnen nicht mal in den Vergessenen Reichen an jeder Straßenecke. Und wenn Gruppe A es nicht gelingt, den Schurken B an der Ausführung seiner Pläne zu hindern, dann kommt eben nicht schnell mal Gruppe C vorbei und hilft aus. Nein, dann gewinnt Schurke B, weil ausser Gruppe A niemand da ist, der ihn stoppen könnte.Dann solltest Du Dir mal das FR Zusatzmaterial (Quellenbücher und Abenteuer) mal genauer durchlesen. Da muss man Angst haben nen Stein umzudrehen, könnte ja ein Erzmagier drunter hocken.
Das wäre immerhin eine gute Begründung, warum die meisten Superhelden viel interessantere Charaktere sind als die meisten von D&D-Spielern erschaffenen Spielercharaktere. Ist nur leider nicht wahr, weil es auch bei den Superhelden fast überall Varianten des jeweiligen Grundtyps gibt. Davon ab:
stimmt ja vielleicht in deinen D&D-Welten, im Allgemeinen aber nicht. Wir reden von hochstufigen Charakteren, und die wohnen nicht mal in den Vergessenen Reichen an jeder Straßenecke.
Und wenn Gruppe A es nicht gelingt, den Schurken B an der Ausführung seiner Pläne zu hindern, dann kommt eben nicht schnell mal Gruppe C vorbei und hilft aus.
Nein, dann gewinnt Schurke B, weil ausser Gruppe A niemand da ist, der ihn stoppen könnte.
Oh doch, nämlich die nächsten Charaktere, die sich die Spieler für das Abentuer auswürfeln - es sei denn man hat einen SL, der so viel Langeweile schiebt, daß er halbverbrauchte Abenteuer wegwirft.Das ist doch aber in Superhelden-RPGs genau so:
Das ist doch aber in Superhelden-RPGs genau so:
Wenn die Superhelden dort sterben, erschaffen sich die Spieler ebenfalls neue Superhelden und probieren mit denen das Abenteuer.
Oh doch, nämlich die nächsten Charaktere, die sich die Spieler für das Abentuer auswürfeln - es sei denn man hat einen SL, der so viel Langeweile schiebt, daß er halbverbrauchte Abenteuer wegwirft.
So laufen einige Kampagnen, die eine schlüssige Weltsicht verfolgen;
aber auch da gibt es dann doch Gruppe C >= Gruppe A, die sich mit den Auswirkungen von A's Versagen auseinandersetzen müssen.
Grundtyp, ja den schon, wenn Du 'fliegender Energiewerfer' als Typ einstufst, aber Starfire und Warmachine in einen Topf zu werfen ist schon gewagt.
Hingegen ist 'Magier der in Thay studiert hat und Evocation/Fire als Spezialisation hat, gibt es hingegne wie SAnd am Meer.
Schön, aber leider Kappes. Wie schon gesagt: demnach wären so ziemlich _alle_ magischen Charaktere von Merlin bis Gandalf Superhelden. Sind sie aber nicht, weil es einfach komplett verschiedene Genres sind.
Jedenfalls: hatten wir einen D&D3.x-Druiden ohne irgendwelche Genre-Probleme in unserer Superhelden-Runde und die Fragestellung war ja nicht "Ist das Genre D&D dasselbe wie das Superhelden-Genre?"
Eignet sich D&D dazu, Superhelden zu spielen. (Wenn man nicht auf Stufe 1 sondern auf Stufe 20 anfängt.)
Hattet ihr bei hochstufigen D&D Charakteren schonmal das Gefühl, ein Superheld im Stile von Batman, Spider-Man, Captain America etc. zu sein?
Infestation 2 entangles the worlds of Dungeons & Dragons and the Teenage Mutant Ninja Turtles! Introducing the D&D campaign Eberron to comics, this collection reveals the strange history it shares with the threat of Infestation 2.
when a routine (well, routine by his standards) case puts him on the trail of creatures beyond the ken of mortal, it's only a matter of time before he finds himself caught up in the middle of INFESTATION 2! Introducing the D&D campaign EBERRON to comics!
Red Sonja ist zu jedem Thema ein Pro-Argument ^^
Schön, aber leider Kappes. Wie schon gesagt: demnach wären so ziemlich _alle_ magischen Charaktere von Merlin bis Gandalf Superhelden. Sind sie aber nicht, weil es einfach komplett verschiedene Genres sind.
Wie schon gesagt: wer glaubt zwischen Elminster und Doctor Strange gäbe es einen Unterschied, der hat nichts, aber auch gar nichts, verstanden.
Wohl kaum. Die Unterschiede zwischen Elminster und Dr. Strange sind so offensichtlich wie das Loch in der griechischen Kasse. Wer diese Unterschiede leugnet ist ein Schrat, und hat null Ahnung vom Leben.
Wie schon gesagt: wer glaubt zwischen Elminster und Doctor Strange gäbe es einen Unterschied, der hat nichts, aber auch gar nichts, verstanden.
Wenn von dir auch mal irgendwelche Argumente kämen statt nur haltlose Behauptungen, gäbe es vielleicht auch sowas wie eine Diskussionsgrundlage...Argumente habe ich ausreichend gebracht. Kann jeder hier nachlesen. Dagegen hast du keine einzige Begründung geliefert, warum man in einem anderen Setting als "kontemporäre Erde" kein Superheld sein kann (obwohl es genug Beweise für das Gegenteil gibt).
Meinetwegen kann man einen level 20 Druiden aus den Forgotten Realms nach Marvelhausen teleportieren. Meinetwegen kann er mit den dortigen Superhelden mithalten oder er übertrifft sie sogar.Darum geht es nicht. Er könnte nach Erde-616 teleportiert werden und trotzdem kein Superheld werden. Er könnte auf Faerun bleiben und trotzdem superheldiges tun. Das Setting spielt ABSOLUT KEINE ROLLE dafür.
Das macht ihn aber in den FR genausowenig zum Superhelden, wie Spiderman durch Versetzen ins antike Troja zum griechischen Sagenhelden wird.
Time of Troubles
Elminster was instrumental in forming the Rangers Three, who aided him in recurring battles with the mysterious Shadowmasters during this time. Elminster also took time out to defend Shadowdale from an army of Zhentarim led by the avatar of Bane. Bane and Elminster battled, and both were caught up in the spell that Elminster had called upon to dispose of the avatar. Elminster was originally thought to have been destroyed, but when he later reappeared it became apparent that he had merely been transported to another plane of existence for a time.
Shadow of the Avatar Crisis
In Elminster's absence, the forces of evil tried to rally, but the other Chosen, the Knights of Myth Drannor, and the Rangers Three held them at bay until he returned. With the present crisis averted, all seemed calm, but the Shadowmasters had other ideas. Elminster and the Rangers Three, along with their allies, managed to frustrate and foil the plans of this race of shapeshifters.
Elminster also confronted the overgod, Lord Ao, over his instigation of the Time of Troubles while innocents were being killed. As the critical moment of the Time of Troubles approached, Mystra knew of what was to come and she shed most of her power into Midnight the human wizard, so that all of her essence would not cease to exist. Since Elminster obtained his power from Mystra, this change left him personally powerless at a critical juncture.
He recruited one of the Rangers Three, Sharantyr, and they equipped themselves from Elminster's cache of magical items, which would still function. The two of them were later reunited with the other two members of the band, Itharr and Belkram, but even the Rangers Three could not prevent Elminster from being wounded in battle. Despite this setback, Elminster and the Rangers, along with their allies, not only freed High Dale and defeated Manshoon of the Zhentarim, but they also outlasted the Time of Troubles, and Elminster regained his magic.
Ich versuchs ausnahmweise mal mit nem ernsten Post, weil ich müde bin.Woohoo! Tu das doch mal öfter!
"Superheld" ist ein Konzept, das aus diversen anderen Konzepten besteht. Umso mehr davon sich zusammenclustern, umso superheldiger. Was ein Cape hat, Superkräftehat, leute rettet, in der Jetztzeit lebt, Gutes tut usw, ist mit ziemlicher sicherheit ein Superheld. Umso weniger von diesen Sachen zutreffen, umso eher ist es kein Superheld. Es gibt bei solchen Konzepten weder hinreichende noch notwendige Bedingungen. Das ist eine Erkentniss der Sprachwissenschaft, das Begriffe so etwas für gewöhnlich nicht haben. Ich kanns euch leider nicht zitieren, weil ich das Buch nicht mehr weiss, wo ich das gelsesen hab.
Stellt euch vor, euer hochstufiger D&D-Charakter würde in einen Superhelden-Film wie X-Men oder die Avengers transportiert. Wäre er gut (im doppelten Sinn) genug, um in der Superhelden-Gruppe einen Platz zu finden?Nein. Weil Ihnen nach vier Minuten Hero Action der Saft ausgeht.
Das kommt mindestens sehr auf die Disziplin an.Nicht wirklich, da die Wissenschaftstheorie den Anspruch hat, allgemeine Aussagen über die Wissenschaften zu machen. Aber wenn überhaupt, dann müsste hier wohl die Literaturwissenschaft gelten.
Wie schon gesagt: wer glaubt zwischen Elminster und Doctor Strange gäbe es einen Unterschied, der hat nichts, aber auch gar nichts, verstanden.
Meinetwegen kann man einen level 20 Druiden aus den Forgotten Realms nach Marvelhausen teleportieren. Meinetwegen kann er mit den dortigen Superhelden mithalten oder er übertrifft sie sogar. Das macht ihn aber in den FR genausowenig zum Superhelden, wie Spiderman durch Versetzen ins antike Troja zum griechischen Sagenhelden wird.
Ich glaube, Erik meint die Prototypensemantik
http://de.wikipedia.org/wiki/Prototypensemantik
Eines der Hauptmerkmale der Standardversion der Prototypensemantik ist vor allem das Vorhandensein eines zentralen Vertreters einer Kategorie (also eines Prototyps), der als bester derselben gilt. Von ihm ausgehend wird die Kategorie strukturiert und anhand des Ähnlichkeitsgrades zu ihm über die Zugehörigkeit eines Referenten zur Kategorie entschieden.Da wären wir gleich beim ersten Problem: was ist ein "prototypischer" Superheld (oder ein prototypischer D&D-Charakter, for that matter)? Wo setzt man da an? Wählt man einfach willkürlich einen aus (z.B. Superman), dann hat man das Problem, den Bezug zu den Referenten herzustellen (es gibt Comic-Charaktere die weniger mit Superman gemeinsam haben, als D&D-Charaktere mit Superman), was die Kategorie noch beliebiger und subjektiver macht.
Familienähnlichkeit[/url]]Es können aber durchaus notwendige Bedingungen angegeben werden, welche ein Objekt erfüllen muss, um Mitglied einer Kategorie zu sein. Erfüllt ein Objekt also eine notwendige Bedingung nicht, so kann es definitiv aus der Kategorie ausgeschlossen werden.Das würde mich doch sehr interessieren, besonders da ALLE der in der Definition genannten "Prototypenmerkmale" innerhalb der Superheldencomics schonmal gebrochen wurden.
Ebenfalls eine bemerkenswerte Erkenntnis ist die vertikale Aufteilung mittels basic level terms. Dabei stellt sich heraus, dass es auf einer gewissen Basisebene zwischen übergeordneter beziehungsweise untergeordneter Ebene eine größtmögliche Informationsdichte bei ausreichender Allgemeinheit gibt, die zu einem weiteren prototypischen Effekt, nämlich zu einer gehäuften Verwendung dieser Lexeme im Alltag führt.
Alexandro, deine Fähigkeit, Beiträge böswillig fehlzuinterpretieren ist wirklich famos.
Ich schrieb:ZitatMeinetwegen kann man einen level 20 Druiden aus den Forgotten Realms nach Marvelhausen teleportieren. Meinetwegen kann er mit den dortigen Superhelden mithalten oder er übertrifft sie sogar. Das macht ihn aber in den FR genausowenig zum Superhelden, wie Spiderman durch Versetzen ins antike Troja zum griechischen Sagenhelden wird.
Also dann sei der letzte Satz in Gottes Namen _nochmal_ erweitert: Spider- Bat- Super und die sonstigen Mäns werden nicht zu antiken Sagenhelden in Marvelhausen, selbst wenn man sie vielleicht in ein Mazes&Minotaurs-Setting teleportieren kann.
Wer noch Zweifel hatte, ob Elminster ein Superheld ist:
Diese Plots klingen wie 1:1 aus Superhelden-Comics geklaut. Auch die restlichen Elminster-Stories (besonders "The Making of a Mage") sind extrem superheldig.
eine Gruppe temporal versetzter heutiger Soldaten mit genug Ausrüstung im mittelalterlichen Burgund.
Jaaaaa, eigentlich ist das genau das, was ich sagen will. D&D Charaktere sind in D&D Settings keine Superhelden. Genau.
(http://www.blogcdn.com/www.comicsalliance.com/media/2011/04/dnd07.jpg)
Frag mich nicht. Ich weiß ja nicht einmal, warum man D&D-Settings mit D&D bespielen sollte (außer vielleicht Faulheit, den ganzen Schwachfug konvertieren zu müssen).
(http://www.crazyasabagofhammers.com/wp-content/uploads/2012/06/wpid-facebook_-1848851054.jpg)
Hatten wir im Verlauf des Threads schon den Sachverhalt genannt, dass Superhelden (jdf die, von denen ich schon gehört habe) nicht nach politischer Macht streben?
Wir hatten durchaus direkte Diskussionen über Teilthemen, nur hat er dann irgendwann auf meine Argumentation nicht mehr geantwortet, z.B. auf Seite 9 ("Die Hatz nach dem Schatz").Ähemmm:
So oder so, völlig unabhängig davon wo die Ausrüstung nun herkommt; gefunden, gestohlen, selbstgekauft oder selbstgebaut: es geht bei D&D _ständig_ um die Hatz nach dem Schatz. Das ist und bleibt ein massiver Unterschied zum Superheldengenre. Da kannst du dich auf den Kopf stellen und mit den Zehen wackeln.
Meiner Erfahrung nach landen auf den hohen Stufen, spätestens auf Stufe 20, etwa 90% der magischen Gegenstände sowieso auf der Halde, weil sie einem Charakter dieser Stufe nichts mehr bringen (und die Chance einen tatsächlich brauchbaren Gegenstand zu erwischen ist - Spielleiterwillkür einmal ausgeschlossen - extrem unwahrscheinlich).
@Feuersänger: Und ich finde es ziemlich dreist von dir, nicht-Mögen von D&D als Ausschlussgrund aus der Diskussion anzugeben.
Dein "Argument" war ja, dass Superhelden ihre Power-Items nicht oft austauschen (höchstens im Rahmen einen besonderen Events). Ich habe darauf geantwortet, dass hochstufige D&D-Charaktere ihre Items mindestens genauso selten austauschen, weil sie alles haben, was sie brauchen (bei WBL wird das Ganze sogar noch seltener, weil man schneller an die Wunschausrüstung rankommt).
Was die "herrschenden Superhelden" angeht, schön, da will ich dir mal glauben. Hab nämlich keine Lust mich durch die Links durchzulesen.
Aber deshalb reden wir ja alle aneinander vorbei. Die Gegner der These geben ja alle zu, dass sie sowas seit 30 Jahren nicht mehr angefasst haben. Nur SLF scheint mehr Ahnung zu haben. Seine Meinung respektiere ich deshalb auch.Naja, ich sehe D&D-Helden auch nicht als Superhelden und ich lese immer noch sehr intensiv Comics, vor allem abseits von Marvel und DC.
Warum sollte ich Geld für etwas ausgeben, was mir nicht gefällt? oÔ Mir wäre sogar die Zeit zu schade, wenn ich die Comics für lau bekäme.
Bei D&D kann dir einfach ein vollständiger Klon um die Ecke entgegenlaufen, der zwar eine andere Persönlichkeit hat, aber in Punkto Fähigkeiten eine 1:1 Kopie ist.
Ich weiß immerhin sehr genau, was das Etikett "Superheld" bei mir für ein Gefühl und Assoziationen transportiert, und somit kann ich mit Gewißheit sagen, dass sich das mit meiner Erfahrung von D&D absolut nicht deckt.
Was heisst hier nur? 3.X _ist_ D&D.
In Superhelden-Rollenspielen ist das exakt dasselbe. Es spielt doch keiner einen Charakter, der bisher unbekannte Powers hat. Die wären dann evtl. originell, aber auch nicht mehr.Disagree. In Superheldenrollenspielen hat man mehr Freiheit beim Fluff und auch wenn zwei Charaktere Blaster sind, so unterscheiden sie sich dann doch z.B. darin, ob der Blast nun aus den Händen oder den Augen abgefeuert wird. Nur mal so als ein unerhebliches Beispiel.
Replacing Ellis and Hitch were Mark Millar and the pseudonymous Frank Quitely. The Millar/Quitely run kept the widescreen narrative and violence of its predecessor and added an irreverent and revolutionary attitude to the characters, which fought social injustice and the status quo, not minding crossing some lines to pursue their own agenda of making a finer world. This interesting and polemic analysis of the role of the superhero in society was extremely popular with fans and critics alike.
the series was part of the Coup d'état crossover that included The Authority, Stormwatch: Team Achilles, Sleeper, and Wildcats v3.0. The crossover revolved around the Authority taking over the United States of America.
The second issue came out five months after the first and dealt with the Authority's reaction to crash-landing on a less developed Earth than theirs.
"ein Schiss ein Ei"
Anyway, niemand wird hier jemanden vom Gegenteil des jeweiligen Gefühls überzeugen können. Für mich sind D&D-Helden in D&D-Settings keine Superhelden, können aber welche werden, wenn sie in Superheldensettings transportiert werden.
Die Redewendung ist mir unbekannt, ist das sowas wie eine deutsche Entsprechung zu "One Trick Pony"?Nein, man deutet damit extreme Ähnlichkeit an.
Aber wir müssen DENEN nur noch klarmachen, dass sie Badwrongfun haben. ^^(http://chzheroes.files.wordpress.com/2012/07/superheroes-batman-superman-they-be-hatin.png)
Die Gegner der These geben ja alle zu, dass sie sowas seit 30 Jahren nicht mehr angefasst haben. Nur SLF scheint mehr Ahnung zu haben. Seine Meinung respektiere ich deshalb auch.
In Superheldengeschichten ergeben alle drei Hauptströmungen der Phantastik (und noch alle möglichen Unterströmungen) einen Sinn, deswegen passt auch Herkules als Marvel-Held, aber ein D&D-Held, dessen Kräfte auf einem Experiment mit einer radioaktiv mutierten/genetisch überarbeiteten Spinne (oder sonst einer Sci-Fi-Begründung*) beruhen, kommt mir irgendwie falsch vor.Auch Spiderman hatte seine Kraefte mal (ob jetzt komplett oder nur geboostet) von einem "Spinnengeist" gekriegt (vgl. auch Black Panther als den "Abgesandten des Panther").
Gibt es also vielleicht doch eine Möglichkeit, Superhelden in Fantasysettings "anzusiedeln"?