Hast du schonmal die DSA-Abenteuer "Herz aus Eis" bzw. "Jenseits des Lichts" gelesen?Ich zitiere mal aus der Wiki Aventurica:
Sobald die Helden auf die Idee kommen die auffälligste Verdächtige (die Verschleierte Gauklerin) genauer in Augenschein zu nehmen ist das Abenteuer vorbei. Besonders schwerwiegend ist das Problem wenn man einen Heiler in der Runde hat, der der Kranken wohl schon früher helfen wird. --Robak 23:49, 5. Jan. 2010 (CET)Ich denke zudem, dass kluge Planung die Reise bis zur Wolfskopffeste (outgame) erheblich verkürzen kann (weil mögliche Reisebegegnungen vermieden werden).
Oder auch die meisten D&D Abenteuer. Da wird es dir nicht gelingen, das AB einfach durch einen guten Einfall in kürzester Zeit zu lösen.Bei D&D gilt die Regel: je komplexer das Dungeon, desto weniger lässt sich die Zeit einschätzen, die man dafür braucht. Vielleicht löst man sie nicht in einer halben Stunde, aber wenn man nach Spieleabend 1 (5 Stunden) eine Pause macht und der SL annimmt, er könne bei Spieleabend 2 wieder eine ähnliche Zeitspanne ausfüllen (schließlich sind es dieselbe Anzahl von Räumen und etwas vergleichbar starke Monster/Hindernisse, wie bei Spieleabend 1), der erlebt möglicherweise trotzdem die Überraschung eines verkürzten Spieleabends.
Ich zitiere mal aus der Wiki Aventurica: Ich denke zudem, dass kluge Planung die Reise bis zur Wolfskopffeste (outgame) erheblich verkürzen kann (weil mögliche Reisebegegnungen vermieden werden).
"Jenseits des Lichts" klingt extrem railroadig, daher kann der Plot schon kaputt gehen, wenn die Spieler nicht das vorgesehene machen (z.B. einen Plan ersinnen, um an die beiden anderen "unzugänglichen" Schatzverstecke ran zu kommen, die Templer zu unterstützen/zu verraten oder einfach die Schauspieler-Tarnung links liegen lassen und einen anderen Weg aus Schwarmaraskan raus zu finden)
Als vielleicht ketzerische These.
Sollte nicht eine jede Probe den Plot verändern?
Ich betrachte Abenteuer eigentlich mehr als Basis für das eigentliche Spiel.
Das heißt als Gerüst auf das man zurückfallen kann und über das man Dramaturgie forcieren kann.
@alexandroDas ist nicht schwer. Man muss nur den Bronjaren davon überzeugen, das eine sich sowieso äußerst verdächtig verhaltende Gauklerin mit einer deutlich höheren Wahrscheinlichkeit für die Ereignisse verantwortlich ist, als ein Akademiemagier oder ein adliger Krieger, und daher erstmal festgehalten werden sollte. Dafür sollte keine übermäßig erschwerte Überreden-Probe erforderlich sein (aber lass mich raten: neben Heilern, Hellsichtmagiern und Leuten mit ordentlichen Menschenkenntnis-Talentwerten sind AUCH NOCH Charaktere mit einem Sozialstatus>5 und keinem der Nachteile "Gesucht", "Stigma" o.ä. für das AB ungeeignet - langsam wird deine Argumentation wirklich lächerlich).
1) Ist es ja nicht damit getan, dass die Spieler sagen: "Wir schauen uns die verschleierte Gauklerin an." Stattdessen müssen sich die SCs überlegen, WIE sie es anstellen. Und die Durchführung dieses Plans ist dann Teil des Abenteuers.
2) Selbst, wenn sie hinter das Geheimnis der Gauklerin kommen, ist das Abenteuer noch lange nicht vorbei:Du gehst davon aus, dass die Spieler sich dafür interessieren - was ist, wenn sie einfach nur ihren Namen reinwaschen wollen (was ja nicht unbedingt die Aufdeckung aller Hintergründe erfordert).(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Dieses AB und Railroading? LOL. Das ist mitunter das unrailroadigste, was es bei DSA an Kaufabenteuern gibt.
Es gibt eine Liste von NSCs, bei denen steht, was sie tun, wenn die SCs NICHT eingreifen. Und es gibt eine Liste von Orten, wo steht, was passiert, wenn die SCs NICHT eingreifen.(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Klar kann man die Zeit nicht exakt bestimmen. Aber dass es auf Cons zu funktioniert, beweist doch, dass es möglich ist.
- Und es ist ein großer Unterschied, ob ich sage: "Der Dungeon dauert 3- 7 Stunden." oder ob ich sage: "Der Dungeon dauert eine halbe Stunde bis 7 Stunden."
Aus einem Thread im Allgemeinen verschoben.
Das ist nicht schwer. Man muss nur den Bronjaren davon überzeugen, das eine sich sowieso äußerst verdächtig verhaltende Gauklerin mit einer deutlich höheren Wahrscheinlichkeit für die Ereignisse verantwortlich ist, als ein Akademiemagier oder ein adliger Krieger, und daher erstmal festgehalten werden sollte. Dafür sollte keine übermäßig erschwerte Überreden-Probe erforderlich sein
(aber lass mich raten: neben Heilern, Hellsichtmagiern und Leuten mit ordentlichen Menschenkenntnis-Talentwerten sind AUCH NOCH Charaktere mit einem Sozialstatus>5 und keinem der Nachteile "Gesucht", "Stigma" o.ä. für das AB ungeeignet - langsam wird deine Argumentation wirklich lächerlich).Das einzige lächerliche sind deine Unterstellungen. Höre doch bitte auf, andauernd Strohmann-Argumente einzubringen und mir irgendetwas zu unterstellen, was ich nie gesagt habe.
Du gehst davon aus, dass die Spieler sich dafür interessieren - was ist, wenn sie einfach nur ihren Namen reinwaschen wollen (was ja nicht unbedingt die Aufdeckung aller Hintergründe erfordert).Nein, ich gehe nicht davon aus, dass die Helden ihren Namen reinwaschen wollen, weil ihr Name nicht in den Dreck gezogen wird. Wie gesagt, verdächtigt der Bronnjar einen Geist. Die anderen NSCs mögen zwar auch alle Verdächtige haben, aber die SCs gehören nicht dazu.
Das geht davon aus, dass die Spieler in die "Mausefalle" reingehen, innerhalb derer sie dann "völlige Freiheit" (solange man nicht auf die Wände achtet) haben. Wie ich weiter oben ausgeführt habe, ist das alles andere als selbstverständlich (und wenn die Spieler wirklich so unselbstständig sind, dass sie die "Gebt euch als Schauspieler aus!"-Meisterkeule widerspruchslos schlucken, dann stehen die Chancen dass sie das Stück brechen eher schlecht).Nein, die "Gebt euch als Schauspieler aus." ist ein Vorschlag. Er ist nicht notwendig, damit das AB funktioniert. Wäre zwar schön stylisch, wenn die SCs sich als Schauspieler ausgeben, aber wenn sie sich als Soldaten ausgeben oder unbemerkt durch die Lande reisen oder in Hack'n'Slay Manier vorwärts ziehen, klappt das auch.
Zumal es im ersten Teil eine ganze Reihe von "Macht das Richtige(TM) oder eure Charaktere sind tot!"-Situationen zu geben scheint, was ebenfalls das schnelle Ende des Spieleabends bedeuten kann.Nope.
Aber da innerhalb des Theaterteils ja nur die die Personen vorgegeben werden, ohne eine bestimmte Lösung zu antizipieren: wie könnten die SC durch "zu hohe Werte" (bzw. im "unpassenden" Moment explodierende Würfel) hier etwas am Plot verändern?Sie überreden die Herrscher, durch einen explodierenden Wurf auf Überreden, alle zusammenzuarbeiten. - AB gelöst.
Auf Cons funktioniert es nur durch Ausblendung der Realität - irgendwann fällt halt eine Klappe runter und der der SL sagt "das Abenteuer ist vorbei" (unabhängig davon, ob der Plot durch ist oder nicht).Es ging nicht um das Problem, dass ein AB zu lange dauert. Es ging um das Problem, dass das AB zu schnell fertig ist.
Und was ist mit: "Der Dungeon dauert 10-40 Stunden" oder "Der Dungeon dauert 30 Minuten bis 3 Stunden".10-40 Stunden ist unproblematisch. Das reicht auf alle Fälle für eine Spielsitzung und für die nächste kann man dann die Restzeit neu evaluieren.
aber als klar wurde, dass da bloß Rote Heringe durchs Bild fliegen, haben wir das Mädel in einem Raum geschnappt und ausgewickelt.Und was ist mit ihren beiden "Leibwächtern" gewesen?
Der Rest war eine Sache von fünf Minuten.Das würde mich mal interessieren, wie ihr da weiter vorgegangen seid. Gib doch mal bitte eine kurze Beschreibung dieser 5 Minuten.
1) Die Gauklerin benimmt sich nicht verdächtig.Sie ist eine Gauklerin. Sie läuft verschleiert rum. Sie ist zum Zeitpunkt der Morde auf der Burg. Braucht man wirklich mehr, um das Mißtrauen der SC zu erregen?
Aber wer würde es wagen, ohne Beweise einem Bronjaren zu widersprechen?)z.B. ein Magier, der sich (zumindest laut Reputation) mit übernatürlichem Kram auskennt. Wenn der Magier sagt "Es war kein Geist, weil [hier magische Theorie einfügen]" und keiner nimmt das ernst, dann würde ich mich schon ziemlich wundern.
3) Die Gaukler zählen als Gäste. Das heißt, es gilt die Gastfreundschaft.Sollen sie sich doch einen Anwalt nehmen. Gastfreundschaft gut und schön, aber wenn der Verdacht besteht dass du diese ausnutzt, dann ist diese (besonders bei Diebesgesindel, als welches Gaukler ja generell verschrien sind) schneller entzogen, als man "Phex" sagen kann. Gastfreundschaft =! Diplomatische Immunität.
Sie überreden die Herrscher, durch einen explodierenden Wurf auf Überreden, alle zusammenzuarbeiten. - AB gelöst.Dazu müssen sie
Es ging nicht um das Problem, dass ein AB zu lange dauert. Es ging um das Problem, dass das AB zu schnell fertig ist.Wie macht man das? Raumanzahl+CR? Vergiss es!
10-40 Stunden ist unproblematisch. Das reicht auf alle Fälle für eine Spielsitzung und für die nächste kann man dann die Restzeit neu evaluieren.
Sie ist eine Gauklerin. Sie läuft verschleiert rum. Sie ist zum Zeitpunkt der Morde auf der Burg. Braucht man wirklich mehr, um das Mißtrauen der SC zu erregen?Sie ist eine von mehreren Leuten, die dort ankommen.
z.B. ein Magier, der sich (zumindest laut Reputation) mit übernatürlichem Kram auskennt. Wenn der Magier sagt "Es war kein Geist, weil [hier magische Theorie einfügen]" und keiner nimmt das ernst, dann würde ich mich schon ziemlich wundern.Schau dir doch mal nur die Realität an: Wenn dort Wissenschaftler irgendetwas sagen und keiner nimmt sie ernst, dann wundere ich mich auch.
Sollen sie sich doch einen Anwalt nehmen. Gastfreundschaft gut und schön, aber wenn der Verdacht besteht dass du diese ausnutzt, dann ist diese (besonders bei Diebesgesindel, als welches Gaukler ja generell verschrien sind) schneller entzogen, als man "Phex" sagen kann. Gastfreundschaft =! Diplomatische Immunität.Diebesgesindel != Mörder
1) Herausfinden, wer die Herrscher sind und was sie wollen1) Herausfinden, wer die Herrscher sind, ist trivial. Herausfinden, was sie wollen, ist in der Überredungsprobe inbegriffen.
2) Eine Audienz bei einem den betreffenden Herrscher bekommen
3) Das Vertrauen des Herrschers gewinnen, damit dieser einem zuhört (was bei einem degenerierten Schwarzmaraskaner möglicherweise regelmäßige Selbstbeherrschungsproben erfordert).
4) Kontakt mit den anderen Herrschern aufnehmen - wohlgemerkt ohne durch diese Aktion das Vertrauen des ersten Herrschers zu verlieren und des Verrats und/oder der Spionage bezichtigt zu werden.
5) Einen neutralen Ort für die Friedensverhandlungen vorschlagen und alle Herrscher zu überzeugen, dort zu erscheinen.
6) Mit den versammelten Herrschern reden und sie auf den Frieden einschwören.
Wie macht man das? Raumanzahl+CR? Vergiss es!Du weißt echt nicht, wie man ausrechnet, wie lange noch ein Restdungeon dauert?
Und was ist mit ihren beiden "Leibwächtern" gewesen?Einer war nicht da, und der andere ist vom Brückenwächter und dem Söldner kalt gestellt worden. Bei Mord kann man durchaus mal etwas gröber werden.
Das würde mich mal interessieren, wie ihr da weiter vorgegangen seid. Gib doch mal bitte eine kurze Beschreibung dieser 5 Minuten.
OK, wenn man der Meinung ist, dass die Bronjaren-Sippe ein inzestöser Psycho-Haufen ist, dann würde man doch eher zu den Gauklern und nicht zum Bronjaren halten?Er ist ein Spinner, aber trotzdem Bronjar. Wir waren die meiste Zeit auf gar keiner Seite, sondern nur mit der Zielsetzung unterwegs den "Mördergeist" ausfindig zu machen, was ohne die Haurucknummer halt eher ein Eiertanz ist. Speziell, wenn man sich als Spieler eben schon von Anfang an denken kann, wer schuld ist. Da macht das Rumgepiller nicht so riesig viel Laune.
Das Problem ist: Wenn ihr die Gauklerin dem Bronjaren übergebt, dann kommt die Wahrheit heraus. Das bedeutet, sein Sohn und seine andere Tochter erfahren von seiner Vergangenheit und was da passiert ist. Entweder also, der Bronjar versucht das vor seinen Kindern zu verheimlichen, oder es könnte zu einem internen Konflikt auf der Burg kommen, was für die SCs ziemlich unschön wäre, da sie bis zur Schneeschmelze auf der Burg verbleiben müssen.Haben wir nicht sonderlich als Problem gesehen. Ist halt in erster Linie deren Problem. Außerdem: Wer soll schon was gegen den Vogel unternehmen? Der weichliche Kommunistensohn oder die hirnerweichte Tochter? Und die Gaukler haben nichts mehr zu melden, nachdem sie ein Mordkomplott aufgezogen haben.
Und selbst, wenn der Bronjar dem Magier glaubt, dass es hier keinen Geist gibt (was übrigens eine Lüge wäre), dann bliebe als nächste Verdächtige für den Bronjaren: Unfall oder Gesindel.
Diebesgesindel != Mörder
1) Herausfinden, wer die Herrscher sind, ist trivial. Herausfinden, was sie wollen, ist in der Überredungsprobe inbegriffen.Ist es nicht. Eine Überredenprobe erlaubt eine einigermaßen freundliche Reaktion, aber man muss schon noch die richtigen Fragen stellen und kann sich nicht einzig auf einen Würfelwurf stützen (der Wurf spiegelt ja ein Gespräch wieder, keine - "Bäm, ich schau dich an und du bist mein Sklave"-Magie, daher sollte man schon grob ausspielen/sagen, worum es bei dem Gespräch geht). Des weiteren sollte man VOR dem Treffen mit dem Herrscher wissen, wie die ticken und was eventuelle No-Gos bei ihnen sind (damit man während des Gesprächs keinen faux-pas begeht, der einen weiteren Wurf erfordert, um ihn auszubügeln).
2) Audienz bei den Herrschern bekommen, ist kein Problem. (5 - 10 Minuten.)Vor versammeltem Hofstaat überzeugt es sich schlecht (bzw. man hat hinterher allerlei Feinde bei Hofe, welche einem Knüppel zwischen die Beine werfen wollen).
3) OK, du kennst das AB wirklich nicht. Mit den Herrschern sprechen und dafür sorgen, dass sie dir zuhören, ist kein Problem. (Weniger als 5 Minuten.)
4) Ebenfalls kein Problem. Entweder man reist hochoffiziell zu den anderen, um Verhandlungen aufzunehmen oder wenn diese untereinander sind, spricht man zu allen gleichzeitig. Oder man überredet einen, sich einfach vollkommen einem anderen Herrscher zu unterwerfen. (Erschwert zwar die Probe noch weiter. - Aber hey, wir haben explodierende Würfel.)
5) Nicht nötig. Es gibt ja keinen Krieg sondern nur Streitigkeiten. Friedensverhandlungen sind also unnötig.
6) Das ist bereits unter 4) abgegolten.
OK, der Ursprungsdungeon dauert 10-40 Stunden. Nun haben sie an einem Spielabend (6 Stunden) etwa ein Drittel des Dungeons geschafft. Also benötigen sie für den Rest ca. 12 (2*6) Stunden. Das heißt, es reicht auch noch locker für den nächsten Spielabend.
Sie hinterlassen bei mir eher das Gefühl, dass Zeit geschunden wird und man als Spieler nur abwarten kann, was passiert, weil man zwar den Täter schon kennt, aber abwarten muss, dass die Beweise vom Plotbaum fallen.Man kann den Verdächtigen ja auch beschatten, um Beweise zu sammeln. Oder man versucht herauszufinden, warum er das tut, was er tut.
Sie ist eine Gauklerin… und das reicht schon. Es ist immer der Gaukler (weil das cool ist). Stichwort unterbewusstes Metagaming, weil wir wissen, dass wir eine Geschichte spielen :)
Andere Bronnjaren, Adlige, Ritter, Geweihte, Personen von Stand, Krieger, Magier, Kaufherren, Scholaren...
Aber wer würde es wagen, ohne Beweise einem Bronjaren zu widersprechen?)
@Arne BabIch kenne das Abenteuer nicht gut genug, um das sicher zu sagen. Aber offensichtlich haben auch Leute so gedacht, die das AB gespielt haben.
Ist das so? Ich kann mich an mehr Geschichten erinnern, wo es Adlige oder reiche Händler oder dergleichen waren. Bei den meisten Szenarios, an die ich mich erinnere, sind die Gaukler eher die zu Unrecht verdächtigten.
@Schwerttänzerund? Weswegen? Weil sie ihre Gastpflicht nachkommen und dem Bronnjaren guten, ehrlichen Rat geben ...
Auch diese Leute würden in diesem Fall recht schief beäugt werden.
Man würde sie deswegen nicht bestrafen,bei der Hälfte der Leute wäre dafür der Bronnjar dran, dran im Sinne von Gericht und schwerer Strafe - bis zur Hinrichtung bei den anderen nur sozial tot.
aber man würde deutlich Sympathiepunkte verlieren.und?
und? Weswegen? Weil sie ihre Gastpflicht nachkommen und dem Bronnjaren guten, ehrlichen Rat geben ...Nein, weil sie dem Bronjaren sagen, dass er sich irrt. (Und weil sie den Bronjaren anlügen.)
bei der Hälfte der Leute wäre dafür der Bronnjar dran, dran im Sinne von Gericht und schwerer Strafe - bis zur Hinrichtung bei den anderen nur sozial tot.In seiner Baronie ist der Bronjar oberster Richter. Das heißt, du könntest den Bronjaren vor Gericht stellen, aber er würde sich selber freisprechen.
und?Und das erschwert deine Verhandlungen um die Rüstung. Und das kann dafür sorgen, dass du einige Privilegien (wie z.B. warmes Wasser) verlierst.
Nein, weil sie dem Bronjaren sagen, dass er sich irrt.Was im Feudalsystem von Vasallen erwartet wird
(Und weil sie den Bronjaren anlügen.)Inwiefern?
In seiner Baronie ist der Bronjar oberster Richter.In so einem Fall wäre das Name? sitzende Gericht zuständig, bzw ggf auch Kirchengerichte o.ä. , beide wären bei sowas nicht sehr wohlmeinend, bzw wenn die Handelsherren des Bornlandes Druck ausüben, die Traviakirche könnte ihn aus Prinzip einfach exkommunizieren.
Was im Feudalsystem von Vasallen erwartet wirdNaja, es hängt immer extrem von der Persönlichkeit eines Menschen ab, wie gut dieser mit Kritik umgehen kann. Und dieser Bronjar wirkt nicht sehr kritikfähig.
Inwiefern?Es gibt einen Geist auf der Burg, der den Tod des Bronjaren will. Wenn der Magier jetzt sagt, dass es hier keine Geister gibt, ist das eine Lüge.
In so einem Fall wäre das Name? sitzende Gericht zuständig, bzw ggf auch Kirchengerichte o.ä. , beide wären bei sowas nicht sehr wohlmeinend, bzw wenn die Handelsherren des Bornlandes Druck ausüben, die Traviakirche könnte ihn aus Prinzip einfach exkommunizieren.Unter Bronjaren ist die Regel üblich, dass eine Krähe der anderen kein Auge aushackt. Wenn es jetzt nicht gerade ein anderer Bronnjar sondern ein "Ausländer" war, wird es sie nicht sonderlich interessieren. Hinzu kommt noch, dass es kein Obergericht gibt. Bei Streitigkeiten zwischen den Bronnjaren, wird dies entweder diplomatisch oder kriegerisch gelöst. (Meistens diplomatisch.) Gerichtliche Lösungen sind nicht vorgesehen.
Hand an Gäste zu legen , bzw umgekehrt ist ein abscheuliches Verbrechen selbst bei uns, das ist sozial gesehen Selbstmord.
Man kann den Verdächtigen ja auch beschatten, um Beweise zu sammeln. Oder man versucht herauszufinden, warum er das tut, was er tut.
Warten ist natürlich langweilig.
Klar kannst du den Dienstplan des Gesindes überprüfen. Aber das kostet auch Zeit. - Und abends schlafen die meisten. Bzw. tagsüber hat man irgendwo auch alleine Schicht und es fällt nicht auf, wenn du kurz fehlst.Abends schlafen sie in Schlafsälen (außerdem: wenn das Gesinde nach 12 Stunden knochenharter Arbeit noch genug Energie aufbringt, um nachts rauszuschleichen und Leute umzubringen, dann hat es meinen Respekt). Tagsüber gibt es auch kaum Privatsphäre und es fällt idR auf, wenn ein Dienstbote ungewöhnlich lange zur Erledigung von Aufträgen braucht (bzw. während der Arbeit einschläft, weil er nachts unterwegs war).
zu 1) Nein, eine Überreden-Probe bedeutet, dass du die Person von einer Sache überredet hast. - Wie du diese Person dabei überredest, ist Teil der Überreden-Probe.
zu 2) Klar wäre die Probe vor versammelten Hofstaat erschwert. Aber jede noch so hohe Erschwernis ist mit einem explodierenden Würfel zu knacken.
zu 3) Lese das AB. Es sind Herrscher einer Honinger Geschichte. Und man ist nicht unbedingt ein dahergelaufener Bursche sondern mitunter eine extrem wichtige Persönlichkeit.
zu 5) Natürlich KÖNNTEN sie sich aus dem Weg gehen. Wenn man aber deutlich machen kann, dass ein gemeinsames Gespräch wünschenswert ist, dann verzichten nur dumme Leute auf die Diplomatie.Eben. Das muss man JEDEN VON IHNEN einzeln deutlich machen (du hattest ja geschrieben, dass man einfach zu allen gleichzeitig sprechen könne). Zwischendurch können sie es sich übrigens durchaus noch anders überlegen (ist ja nicht so als wären Meinungen unbegrenzt haltbar).
zu 6) Richtig. Sie haben unterschiedliche Interessen. Das erschwert natürlich die Probe. Für explodierende Würfel aber schaffbar.
Bei einem guten SL hat man, wenn man sich erstmal auf einen Verdächtigen eingeschossen hat und diesen konsequent observiert, nach etwa 5-10 Minuten die notwendigen Beweise. Leider ist es so, dass viele SLs (gerade im DSA-Umfeld, aber nicht nur) eine solche Untersuchung unnötig in die Länge ziehen, indem sie den NSC nur verdächtigen Kram machen lassen, wenn die SC nicht da sind.Die Sachen sollten spannend sein UND sie sollten nicht 5-10 Minuten dauern.
Abends schlafen sie in Schlafsälen (außerdem: wenn das Gesinde nach 12 Stunden knochenharter Arbeit noch genug Energie aufbringt, um nachts rauszuschleichen und Leute umzubringen, dann hat es meinen Respekt). Tagsüber gibt es auch kaum Privatsphäre und es fällt idR auf, wenn ein Dienstbote ungewöhnlich lange zur Erledigung von Aufträgen braucht (bzw. während der Arbeit einschläft, weil er nachts unterwegs war).Ja, sie SCHLAFEN. Und wie du sagtest, sind sie erschöpft. Das heißt, wenn eine Person aufsteht und rausgeht, fällt das nicht unbedingt auf. - Und falls doch mal jemand aufsteht, sagt man, man müsse aufs Klo. Im Halbschlaf hat man eh vergessen, wer das wann gesagt hat.
Also ist die Fiktion (und die Entscheidung des Spielers) bedeutungslos? Wenn er eine hohe Probe würfelt, dann sagt sein SC einfach das richtige, unabhängig ob der Spieler die richtige Idee hatte? Sorry, aber das beißt sich mit meinem Verständnis von Rollenspiel (da könnte ich auch gleich am Anfang eine Probe auf "Plot lösen" werfen lassen).Nein, die Fiktion richtet sich ja nach der Probe.
Es geht nicht darum, dass er den Herrscher nicht überzeugt, es geht um die Konsequenzen seines Erfolges.Ja mei. Dann geht der Staat halt langfristig vor die Hunde. Who care's?
Frei nach Norman Mailer: "Je mehr der Mensch erreichen kann, umso sicherer kann er sich sein, dass sich der Teufel im Detail versteckt." (und gerade beim Umkrempeln der Politik eines solchen Herrschers gibt es genug Details, auf die man achten sollte).
Wenn du auf "Heimlichkeit" würfelst, entscheidet die Probe doch auch darüber, ob du nun auf den knackenden Zweig trittst oder zwei cm daneben.Nein, wenn du dich entscheidest den Schleichweg durch den Wald zu nehmen, entscheidet die Probe darüber, ob du auf den knackenden Zweig tritts oder nicht. Wenn du über den Kiesweg schleichst, gibt es dagegen vielleicht nur ein leises Knirschen beim Fehlschlag, welches wesentlich unwahrscheinlicher gehört wird. Und wenn du am Wachhaus vorbeischleichst und die Probe verkackst, wirst du wahrscheinlich von einer Patroullie in flagranti erwischt.
Wenn du eine Probe auf "Attacke" würfelst, entscheidet die Probe doch auch darüber, ob du nun einen gut gezielten Schlag oder einen Schlag weit daneben vorbringst.Kampf ist auch etwas anderes (wie ich im Nachbarthread schon ausgeführt habe), wobei ich hier schon die Kompetenz des Charakters in die Beschreibung einbringen würde.
Wenn du eine Probe auf "Schwimmen" machst, entscheidet die Probe auch darüber, ob du mit kraftvollen Zügen vorwärts schwimmst oder nur wie ein Hündchen vorwärts paddelst.Ernsthaft? Du beschreibst wie ein eigentlich kompetenter Schwimmer nach einem schlechten Wurf plötzlich das "Hündchen" macht?
Ja mei. Dann geht der Staat halt langfristig vor die Hunde. Who care's?Der Hofstaat, welcher sich auf den Charakter einschießt?
Nein, wenn du dich entscheidest den Schleichweg durch den Wald zu nehmen, entscheidet die Probe darüber, ob du auf den knackenden Zweig tritts oder nicht.Richtig! Genau das wollte ich aussagen. Wenn man irgendwo langschleicht, wo es keine Zweige gibt, entscheidet die Probe natürlich nicht darüber, ob man auf den Zweig tritt. Ich bin jetzt davon ausgegangen, dass klar wäre, dass auf dem Weg ein Zweig liegt.
Durch einen knackenden Zweig werden die Wachen misstrauischer (auch wenn sie vielleicht nicht sofort Alarm schlagen), leises Knirschen von Kies könnte (wenn es denn überhaupt bemerkt wird) auch eine Katze sein und Versagen beim Vorbeischleichen an einem schwer patroulliertem Gebiet endet mit der Gefangennahme des Charakters - du siehst: die ENTSCHEIDUNG des Charakters hat hier - viel mehr als die Würfel - eine AUSWIRKUNG auf die Charakteraktion.Hier hast du doch wieder nur einen graduellen Unterschied. Ich empfehle dir, dich in das Thema Conflict Resolution vs. Task Resolution (http://tanelorn.net/index.php/topic,17916.msg342172.html#msg342172) einzulesen. Ein etwas neuerer Thread zu dem Thema wäre: Task Resolution und Conflict Resolution? (http://tanelorn.net/index.php/topic,73422.0.html)
Ernsthaft? Du beschreibst wie ein eigentlich kompetenter Schwimmer nach einem schlechten Wurf plötzlich das "Hündchen" macht?Ich spiele Systeme, wo ein kompetenter Schwimmer niemals ein schlechtes Ergebnis erzielen kann (so er denn keine Wundabzüge etc. hat).
Der Hofstaat, welcher sich auf den Charakter einschießt?Ja mei. Dann ist der Hofstaat halt auf mich sauer. Wäre ja nicht so, als ob ich da ewig bleiben muss.
Ich spiele Systeme, wo ein kompetenter Schwimmer niemals ein schlechtes Ergebnis erzielen kann (so er denn keine Wundabzüge etc. hat).Du spielst also kein DSA?
OK, extra ausführlich:In diesem Fall würde ich keine Probe würfeln lassen, da der Ausgang bereits feststeht (der Spieler sagt wo er hin tritt und der SL weiß idealerweise, dass dort ein Ast liegt oder nicht).
1) Der SC entscheidet, wo er mit seinem Fuß wie hintritt. <-> Schleichen-Probe sagt nur an, ob es ihm gelingt.
2) Der SC entscheidet, welchen Weg er entlangschleichen will. <-> Schleichen-Probe sagt an, ob er dabei mit seinen Füßen an die richtigen Stellen tritt. (das ist dein Beispiel, wenn ich dich richtig verstanden habe.)
3) Der SC entscheidet, wo er hin möchte. <-> Schleichen-Probe sagt an, ob er dafür einen geeigneten Weg wählt.
Du siehst: Es sind alles nur graduelle Unterschiede. Und wenn man nichta uf der untersten, detailiertesten Stufe spielen will (auch Hartwurst genannt), dann ist es vollkommen natürlich, dass einem der Wurf bestimmte Entscheidungen abnimmt.Bis zu einem gewissen Grad (detailhafte Ausführung, welche sowieso nicht vollständig in der Entscheidung des SC liegt) gerne. Aber sobald Informationsbeschaffung und -bewertung durch Würfe ersetzt wird, hört hier der Spaß für mich auf.
Naja, es hängt immer extrem von der Persönlichkeit eines Menschen ab, wie gut dieser mit Kritik umgehen kann. Und dieser Bronjar wirkt nicht sehr kritikfähig.und?
Es gibt einen Geist auf der Burg, der den Tod des Bronjaren will. Wenn der Magier jetzt sagt, dass es hier keine Geister gibt, ist das eine Lüge.oder ein Irrtum
Unter Bronjaren ist die Regel üblich,esw gibt für alles Grenzen Gastrecht zu brechen, Hand an Adelige oder Geweihte zu legen ist jenseits davon
Wenn es jetzt nicht gerade ein anderer Bronnjar sondern ein "Ausländer" war, wird es sie nicht sonderlich interessieren. Ein ausländischer Adliger ist ein ADLIGER, ein Geweihter prinzipiell nie Ausländer
Hinzu kommt noch, dass es kein Obergericht gibt.gibt es , Name, es ist jenes in dem der Angeklagte mit an der Tafel sitzt, wurde in der alten Bornlandbox erwähnt.
Die einzige Kirche, die soweit oben im Norden halbwegs Einfluss hat, ist die Firun-Kirche.mit der Traviaund Perraine Kirche sollte man sich prinzipiell nie anlegen, bei Ronnis und Praioten können schnell unfreundliche Nachfrager auftauchen, und Handelsherren können sehr unfreundlich reagieren(siehe Hanse)