Tanelorn.net
Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Spielleiterthemen => Werkstatt => Thema gestartet von: Dragon am 28.12.2012 | 12:05
-
Hey,
ich brauch seltene Wachstumsbedingungen für eine Art Schilf oder Rohrkolben zur Papierherstellung. Es sollte (zumindest entfernt) etwas mit Wasser zu tun haben.
Es geht darum das Rasse A diese Pflanzen züchtet und daraus seltenes Papier herstellt und darauf das Monopol hat. Rasse B möchte aber von dem Handel unabhängig sein und diese Pflanze selbst züchten, was sie früher schon einmal getan haben, aber das Wissen ging mit den Bestandteilen der Pflanze verloren - das sollen die Chars jetzt richten.
Ich möchte sie aber natürlich gerne mit Hintergrundwissen versorgen, sofern sie danach suchen.
Und ich möchte nicht so etwas 0815-mäßiges nehmen wie eine spezielle Bodenmischung die es nur da gibt. Es darf etwas sein, dass örtlich begrenzt nur vorhanden ist - muss aber nicht. Und es darf auch ruhig magisch sein.
Ich dachte auch schon daran, dass es eigentlich egal ist wo die Pflanze wächst (solange es feucht ist) und es nur darauf ankommt, dass der Gärtner bestimmte (magische) Fertigkeiten hat.
Aber vielleicht fällt euch ja auch noch was interessantes ein.
-
Züchten würde wohl eher bedeuten, dass die betreffende Kultur eine entsprechende Auslese gemacht hat und nun die entsprechenden Samen oder Setzlinge hat, welche die andere verloren hat. Vielleicht wird auch ein bestimmtes sympiotische Insekt oder ähnliches benötigt, welche die besonderen Eiegnschaften erst ermöglicht.
Vielleicht hat die andere Kultur aber auch unachtsam die magischen Setzlinge sich mit gewöhnlichem Schilf kreuzen lassen und so langsam die besonderen Eigenschaften verloren.
-
- Die Pflanze muss regelmäßig mit ein paar Blutstropfen gefüttert werden (quasi eine fleischfressende Pflanze).
- Man muss die Pflanze regelmäßig beschneiden, sonst verteilt sie ihre ganze Energie in die verschiedenen Äste und kein Ast bekommt genügend Energie.
- Es gibt ein Insekt, das die Bestäubung vornimmt.
- Sie leben in Symbiose mit einer zweiten Pflanze.
- Die Pflanzen sterben grundsätzlich immer und können nur mittels Nekromantie gedeien.
-
Züchten würde wohl eher bedeuten, dass die betreffende Kultur eine entsprechende Auslese gemacht hat
jupp, ich bin mir sehr wohl im klaren was das Wort "Zucht" bedeutet ;) und ja, natürlich kann A diese Pflanze weiter gezüchtet haben, aber um meinen Spielern mehr Möglichkeiten zu geben an die Samen oder Setzlinge heran zu kommen möchte ich eine wilde Ur-Variante nicht ausschließen -sofern sie auf die Idee kommen nach einer zu suchen.
-
jupp, ich bin mir sehr wohl im klaren was das Wort "Zucht" bedeutet ;) und ja, natürlich kann A diese Pflanze weiter gezüchtet haben, aber um meinen Spielern mehr Möglichkeiten zu geben an die Samen oder Setzlinge heran zu kommen möchte ich eine wilde Ur-Variante nicht ausschließen -sofern sie auf die Idee kommen nach einer zu suchen.
Selber arbeiten statt klauen :o?- Was für Spieler hast du, das die auf soclhe Ideenkommen könnten. Ist doch völlig unheroisch ;D... .
-
Das ist ja wie Feuer von den Göttern zu klauen...
und Eulenspiegels Nekrofloristik hatten wir in unserem Fantasyheartbreaker schon vor Jahren. ;)
Die Idee hat allerdings einen sehr schrägen Charme.
weitere Gründe könnten sein, dass männliche und weibliche Pflanze so unterschiedlich sind, dass dies niemand weiß und so alle Exportversuche nach dem ersten Jahr oder der ersten Ernte endeten.
-
weitere Gründe könnten sein, dass männliche und weibliche Pflanze so unterschiedlich sind, dass dies niemand weiß und so alle Exportversuche nach dem ersten Jahr oder der ersten Ernte endeten.
die Idee ist zwar nett, aber einerseits doch recht unspektakulär und andererseits von den Chars selbst auch nicht oder nur sehr schwer herauszufinden. Sie sollen ja eine reelle Chance haben das zu schaffen.
Selber arbeiten statt klauen ?- Was für Spieler hast du, das die auf soclhe Ideenkommen könnten. Ist doch völlig unheroisch ... .
seeehr seeehr vorsichtige Spieler :D
-
die Idee ist zwar nett, aber einerseits doch recht unspektakulär und andererseits von den Chars selbst auch nicht oder nur sehr schwer herauszufinden. Sie sollen ja eine reelle Chance haben das zu schaffen.
seeehr seeehr vorsichtige Spieler :D
Dazu würden eben "Zuckerbäcker" mit genug Botanik gehören, welche sich dann eine oder mehrere Vegetationsperioden dort bewegen und beobachten müßten (oder gar einschleichen).
Alternativ wäre eine shadowruneske Extraktion von jemandem, der sich mit so etwas auskennt.
-
Also die Idee mit der Nekrobotanik finde ich allerdings auch echt abgefahren und schräg :d
-
das mit der Nekromantie ist natürlich schwierig, denn das schließt ja wilde Varianten quasi aus, denn ohne Nekromant stirbt die Pflanze... da hat Mutter Natur ganz schön gefailed würd ich sagen :D
Da ist dann schon wahrscheinlicher, dass es nie wilde Varianten gab, sondern die von jemanden per magischer Kreuzung überhaupt erst ins Leben gerufen wurden, aber das schließt dann auch die Variante Wildnisabenteuer - wir suchen die letzten Pflanzen - aus.
-
Ich dachte, es würde darum gehen, Rasse A dann ein paar Pflanzen zu stehlen.
Evtl. leben die Pflanzen in der Wildnis aber auch lange genug, um sich rudimentär fortzupflanzen. Aber nicht lange genug, um so vernünftig zu wachsen, dass man Papier daraus machen kann.
Alternativ: In der freien Natur gibt es eine Madenart, die intuitive Nekromantie beherrscht. Das heißt, das Futter der Maden wird untot und verteidigt die Maden.
-
Ich dachte, es würde darum gehen, Rasse A dann ein paar Pflanzen zu stehlen.
Es gibt keine Lösung, nur einen Status Quo. Was meine Spieler wie machen (wollen) ist deren Sache. Wenn sie sich lieber auf die Suche nach wilden Exemplaren machen wollen, dann will ich ihnen da ungern im Weg stehen.
Andere Idee die meinem Freund vorhin kam war übrigens:
die Pflanze wächst in freier Wildbahn nur dort, wo der Tod allgegenwärtig ist und wo es feucht ist. Sprich auf Friedhöfen in Wassernähe (oder hoher Grundwasserspiegel), unterirdische Seen unter Friedhöfen, Tierfriedhöfe oder sogar Fischfriedhöfe o.ä.
-
Eine bestimmte, nur dort heimische Entenart frisst die Wasserschnecken weg, die sonst die Wurzeln des Schilfs zerstört.
-
Alternativ: In der freien Natur gibt es eine Madenart, die intuitive Nekromantie beherrscht. Das heißt, das Futter der Maden wird untot und verteidigt die Maden.
Leute, was raucht ihr? Das will ich auch... Das wird ja immer schräger und immer bemerkenswerter! :d
(<neidisch>es wäre schön wenn ich nur halb soviel Ideen/Fantasie hätte...</neidisch> )
-
- Der See, in dem das Schilf wächst, ist ein Meteoritenkrater, dessen Strahlung das Wachstum überhaupt erst ermöglicht.
- In den See werden jedes Jahr ein paar Dutzend Bewohner geschmissen, um dem Seegott zu huldigen. Ihre Leichen ergeben den perfekten Dünger für das Schilf.
- Das Schilf wächst auch dort seit Jahren nicht mehr. Die Anwohner liefern ihre Abgaben an Schilf aus einem Lager ab, aber auch das geht bald zu ende.
- Das Schilf wächst auf dem Rücken eines Drachen/Riesen/Gott, der seit Jahrtausenden in dem See pennt.
- Das Schilf wächst aus einem riesigen Wurzelgeflecht heraus, dem Leib eines verfluchten Fischers.
- Eigentlich wächst das Zeug nur, weil eine verborgene Beobachtungsstation von Aliens ihre Abfälle in dem See entsorgt.
- Es ist gar kein Schilf, es sind die Atemröhren von Raketenwürmern.
-
Wenn das Zeug schon nekromantisch sein soll ... In dem Land der Chars hat sich eine eigentlich wohlwollende Sekte mit zahlreichen kleinen Schreinen übers Land verteilt etabliert. Dummerweise vertreibt das unbemerkt die nekromantischen Würmer.
-
- Es ist gar kein Schilf, es sind die Atemröhren von Raketenwürmern.
XD made my day
-
Leute, was raucht ihr? Das will ich auch... Das wird ja immer schräger und immer bemerkenswerter!
genau deswegen frag ich ja auch nach :D
Mmh das wird dann zwar eine recht nekromantische Welt (weil meine ersten Gegner auch gleich Zombies waren^^), aber bis jetzt gefällt mir die Idee noch mit am besten.... und wie wollen wir das Pflänzchen nennen? Geisterschilf, Todesschilf?
-
Bleicher Röhricht
-
Bleicher Röhricht
Sollen wir das Pflänzchen nennen oder ist es das was ihr raucht oder beides? ~;D
-
Friedliche Nekromanten, die mit bösen Mächten nur kleine kontrollierbare Agrarmagie betreiben, weil sie wissen, wie gefährlich das eigentlich ist.....
Kein Wunder, dass der immer nachts bei Nebel geerntet wird und die Leiharbeiter traditionell von den Frauen und Kindern vorher aus der Region gejagt werden. Das allerdings ziemlich ernsthaft.
Die Papierverarbeitung ist deshalb magisch, da die Magie tatsächlich aus dem Schilf wieder herausgedrückt werden muss.
-
...und man kann es auch rauchen (Inhaltsstoffe pro Gramm Schilf: 0,3mg Nekrotin, ...). Je nach dem wieviel Magie aus dem Schilf wieder herausgedrückt wurde, führt es zu kreativen Schüben mit sehr merkwürdigen Ideen [dass "die Charaktere nur ausgedachte Figuren in einem seltsamen Spiel sind" ist vielleicht noch die harmloseste Idee] und/oder zu anderen Halluzinationen oder Wahnvorstellungen...
(Als Nichtraucher kommen mir solche Ideen erst sehr spät. Aber jetzt muss ich mal meine eigene Fantasy-Welt danach untersuchen was man dort alles rauchen oder anders zu sich kann [bestimmte Pilze zu essen wäre ja wieder typisch fantasielos, wie zuviele meiner Ideen])
-
Wenn das mit der nekromantischen Magie schon mal fest steht:
Werden die Schilfrohre nicht Sachgemäß entmagitesiert, kann das Schilfrohr unerwünschte nebeneffekte haben. So sollen Pfeile, deren Schäfte aus dem Schilfrohr gefertigt wurden, und diese nicht sauber aus einem damit getöteten entfernt wurden, dafür sorgen das er innerhalb von 2 Wochen (2w6-2w8 Tagen) als Wiedergänger erwacht.
-
Wie geil Leute... am Anfang dachte ich einfach nur an sehr widerstandsfähiges Papier für magische Spruchrollen :D
Was uns hier noch als Idee kam war, dass das Schilf nicht durch viele kleine Tiere in der Wildnis überlebt, sondern durch ein riesiges "bösartigen-Monsternamen-hier-einsetzen", dass das Schilf ähnlich wie ein Anglerfisch als Köder benutzt und das Schilf auf seinem Rücken oder so wächst...
-
Willst du jetzt sagen, dass wir nicht mehr von Schilf reden, sondern von Haaren??
-
Nekromantischen Haaren. Die man rauchen kann.
Und vielleicht ist gerade das der Trick...die Schamanen von Stamm A rauchen das Zeug regelmäßig, und die beim Verbrennen entstehenden Stoffe sind für das Wachstum/die Fortpflanzung des Schilfs wichtig!
-
:D
ich meinte schon noch Pflanzen, vielleicht pflanzliche Harre >;D
-
Eine Idee:
Die Pflanze durchläuft zwei Stadien:
1. Die erste Pflanze sieht völlig anders aus, als das Schilf.
2. Diese Pflanze "gebiert" (eventuell unter bestimmten Bedingungen) die Schilfsamen (zusätzlich zu den eigenen).
Bedingungen könnten sein:
- eine besondere Sternenkonstellation (ist vielleicht zu selten)
- die Bestäubung durch ein bestimmtes Insekt, das nur in bestimmten Gebieten vorkommt
- bei Mondlicht (Eventuell auch: wenn man die Samen dieser Pflanze bei Mondlicht oder dem ersten Vollmond erntet, dann sind es nicht die normalen Samen der Pflanze, sondern die des Schilfs - ansonsten sind es aber immer die normale Samen. Da die Pflanze diese Samen auf natürlichem Wege nicht abwirft - sondern nur ihre eigenen - findet man eben ohne menschlichen Eingriff nur diese Pflanze vo, aber nicht das Schilf)
Beste Grüße,
G.
-
Danke Danke, man könnte sagen mittlerweile steht der Plan^^ ich werde auch berichten wie es dann wirklich gelaufen ist (Regelsystem ist Fate, also man darf gespannt sein).
-
Keine Ahnung, ob noch relevant, aber der erste Gedanke der mir kam, war dass der Schilf gerne Geschichten hört. Traditionell werden Märchenerzähler bezahlt in der nähe vom Schilf ihre Märchen zu erzählen. Ganz normal mit Zuschauern, so dass man erstmal darauf kommen muss, dass es an dem komischen Gauz liegt, der die Kinder der Arbeiter besänftigt. Als Kindertagesstätte getarntes Doping fürs Schilf sozusagen ;)
-
:D sehr geil
Da wir am Donnerstag nicht zum spielen kamen und ich auch nicht glaube dass das in einer Sitzung durch ist, sind Ideen weiterhin erwünscht, ich nutze sie allerdings "nur" als Ideen in meinem Hinterkopf für den Fall das von meinen Spielern nichts "besseres" kommt. Ich habe jetzt mal in die Richtung untote Pflanze gestupst (weil eben außer: wir suchen nach Infos, nichts kam) aber wohin die Reise geht bestimm ich ja nicht alleine
-
Vielleicht sorgt der Schilf auch dafür, dass Teile der Geschichten wahr werden, wenn sie ein Opfer enthalten. Eine Art quid pro quo, daher gibt es dort auch das geflügelte Wort "und wie im Märchen...".