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Pen & Paper - Rollenspiel => Pen & Paper - Allgemein => Thema gestartet von: Auribiel am 1.03.2013 | 23:41
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Da ich derzeit Aventuriens doch recht überdrüssig bin, suche ich ein neues Setting (oder zumindest gute Anreize, selbst ein bisschen zu basteln). Daher meine Frage:
Welche Weltbeschreibung hat euch in den letzten Jahren so richtig vom Hocker gehauen? Gesucht wird kein Rollenspiel (Regelwerk), da ich das Setting mit Fate2Go zu bespielen gedenke. Besonders interessiert bin ich daher an reinen Settingbüchern zu Fantasysettings und sehr bevorzugt auf Deutsch.
Ein wenig liebäugle ich ja mit Hellfrost, da stört im Moment aber, dass erst Anfang Juni die Weltbeschreibung auf Deutsch erscheint. Ich hätte dennoch eine Frage an die Hellfrost-Experten: Ist der Inhalt des Gazeteers mit den Hellfrost Region-Guides identisch?
Trotz der Frage jetzt bitte nicht speziell auf Hellfrost einschießen! ;)
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Myranor! Nimm Myranor! Cooles Ding! (http://www.youtube.com/watch?v=_k-b-DuP2SY)
zu Hellfrost:
Ja, Rassilon finde ich auch super.
Die Regionalguides erweitern das was im Gazeteer steht. Das sind quasi DSA-Regionalspielhilfen in mini.
Das war es für mich auch schon mit den Fantasysettings die ich toll fand in den letzten Jahren.
Obowohl...naja...mich würde es schon reizen mal in Westeros zu spielen und mit dem Campaign Giude gibt es da auch eine richtig gute Settingbeschreibung zu. Aber das ist natürlich Fantasy mit nem ganz anderen Schwerpunkt abseits der Abenteurerei.
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Opus Anima, die rundeste Welt seit langem. Neben der Scheibenwelt.
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Hast du Vorstellungen, wie hoch der Fantasy-Level sein soll/darf?
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@Zwart:
Wenn ich von Aventurien weg will, renn ich sicher nicht nach Myranor *hüstel* ;)
Zumal ich das Gefühl habe mit der Saga von Alan Burt Akers schon das "entaventurisierte" Myranor als (nicht-RPG-)Fantasysetting zu kennen ;)
Aber vielen Dank für die Auskunft zu den Regionalguides! Leider ist alles auf englisch, sonst wär's in der näheren Auswahl.
Was Westeros angeht: Ich habe eine massive Abneigung gegen die Romane entwickelt und bin mir daher nicht sicher, ob ich mit dem Setting glücklich würde (auch da mir das Magielevel insgesamt zu niedrig ist).
@TurtleTower:
Kannst du mir ev. kurz was zu Opus Anima sagen? :)
@Edvard Elch:
Berechtigte Frage. Richtige High-Fantasy und zu abgedrehte Sachen sind nicht meins. Würde also eher zu Low-Fantasy tendieren, aber Magie z.B. sollte auf jeden Fall vorhanden sein!
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Wie wäre es mit einem Urban Fantasy/Urban Mystery-Setting? Das Setting von Supernatural (der TV-Serie) bespielen wir die ganze Zeit mit Freefate (und da wir Hunter sind, wird auch nicht sonderlich viel gezaubert), DresdenFiles RPG ist zwar auf Englisch und hat ne Menge Magie, aber die Bücher gibts ja auch auf Deutsch.
Malmsturm ist auch Fantasy auf deutsch.
Ansonsten klingt für mich das Luftpiratensetting das Bad Horse hier (http://tanelorn.net/index.php/topic,82658.0.html) angehängt hat, total spaßig und klasse. Ist halt nicht viel Text, aber liest sich super. Als nächstes könntest du auch die Settingchallenge (oder überhaupt die Challenges) von 2009 durchforsten, da sind einige Interessante dabei. Hier gibts die Tanelorn-Challenge (http://tanelorn.net/index.php/board,281.0.html). Die sind natürlich alle keine dicken Wälzer. Aber das macht ja nix, die Ideen drin sind meist spannend und den Rest könnt ihr auffüllen.
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Neben Malmsturm -die Welt fällt mir an deutschem Settingmaterial nur das Zeug von Pathfinder, Arcane Codex und Midgard ein. Da ich davon nix nutze, kann ich zur Qualität nix sagen.
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Neben denen, die schon genannt wurden: Ich persönlich liebe ja das Setting von Engel und das lässt sich auch wirklich gut auf FATE-Basis bespielen. Opus Anima ist auch nicht schlecht und war sogar (bis vor Kurzem, glaube ich) auch als freier Download verfügbar. Das Scion-Setting (oder besser: Die Scion-Prämisse) ist auch toll und da gibt es auch schon FATE-Überlegungen zu. Von daher... :)
Ach... gäbe es das "Emerald Empire"-Buch von Legend of the Five Rings doch auf deutsch... ^-^
Aber: Das ist alles kein Fantasy!
(Überhaupt: Warum hörst du mit Fantasy auf, um dann... Fantasy zu spielen?)
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@Auribiel
Opus Anima spielt in der Welt des "Aether Punks", der Äther, eine nebelartige Substanz die die Gesetze der Schwerkraft aufhebt.
Der Planet auf dem OA spielt ist von allen modernen Zivilisationen verlassen worden und musste nun von den Hinterbliebenen komplett von vorne aufgebaut werden, sie befinden sich derzeit in einer viktorianischen Version der 20er Jahre.
Die verschiedenen Platten die im Äther treiben haben stark voneinander unterschiedliche Kulturrichtungen, gehen aber in die Richtung von Westeuropa-Standards.
Besonders schön ist das stimmungvolle Setting, die liebevoll und erwachsenen gestalteten Rassenbeschreibungen und die plastische Darstellung der Kulturen, die meiner Meinung nach, sehr plausibel und in sich schlüssig sind.
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Achso, und hier ist der Link zum kostenlosen Grundregelwerk:
http://www.opusanima.de/basis.html
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@Auribiel
Opus Anima spielt in der Welt des "Aether Punks", der Äther, eine nebelartige Substanz die die Gesetze der Schwerkraft aufhebt.
Der Planet auf dem OA spielt ist von allen modernen Zivilisationen verlassen worden und musste nun von den Hinterbliebenen komplett von vorne aufgebaut werden, sie befinden sich derzeit in einer viktorianischen Version der 20er Jahre.
Die verschiedenen Platten die im Äther treiben haben stark voneinander unterschiedliche Kulturrichtungen, gehen aber in die Richtung von Westeuropa-Standards.
Besonders schön ist das stimmungvolle Setting, die liebevoll und erwachsenen gestalteten Rassenbeschreibungen und die plastische Darstellung der Kulturen, die meiner Meinung nach, sehr plausibel und in sich schlüssig sind.
Es hat auch relativ abgefahrenes Konzept und ist ganz sicher kein vanilla Steampunk:
Bei Opus Anima geht es um so genannte Maata, einst gewöhnliche Bewohner ihrer Welt, deren Seelen geraubt wurden. Sie stehen im Zentrum eines Krieges, den die Zeitlosen, gottähnliche Entitäten, gegeneinander führen. Die Diener eines der o.g. Zeitlosen namens Athor rauben in dessen Auftrag die Seelen lebender Wesen. Einige ihrer Opfer, die späteren Maata, werden anstatt zu sterben von einem der anderen Zeitlosen mit einer Art Ersatzseele und übernatürlichen Kräften ausgestattet, um die Diener Athors zu bekämpfen. Die von den Zeitlosen geschenkten Ersatzseelen sind jedoch allesamt von einem Makel durchdrungen. Unter diesem müssen die Maata leiden. Sie können ihrem Makel und ihrer Seelenlosigkeit nur dadurch entfliehen, dass sie Stück für Stück ihrer beim Raub zersplitterten Seele suchen und zurückgewinnen. Erst wenn sie alle Splitter beisammen haben, werden sie wieder sie selbst sein.
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...sie befinden sich derzeit in einer viktorianischen wilhelminischen Version der 20er Jahre...
Fixed it for you! ;)
@Grinder: Aber selbst, wenn man die Maata weglässt, ist Opus Anima immer noch gut spielbar (vielleicht sogar besser).
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Wobei sich Fate auch immer gut für eigene Weltenbau-Projekte anbietet. Hab ich bei unserer Fate-Fantasy-Runde auch so gemacht. Im Prinzip geben die Spieler durch die Aspekte ihrer Charaktere da auch schon viel vor. Ansonsten Orten einfach 2-3 Aspekte verpassen und schon ergeben sich Ideen / Möglichkeiten.
Sonst vllt auch einen Blick wert:
- Caera, die Welt von Dungeonslayers. Mit viel freiem Material online.
- Die deutschen Warhammer-RS Sachen (2nd oop und eher Sammlerstücke)
- Schnutenbach
- Bei Pathfinder: Kingmaker, Piratenkampagne und die Kadaverkrone
- Mit Hellfrost ließe sich erstmal über die veröffentlichten deutschen Abenteuer einsteigen
Auf englisch finde ich Freeport ein spannendes Konzept. Wird gerade über Kickstarter neu aufgelegt. Die alten Bücher müssten aber verfügbar sein. Sollte auch mal für FATE kommen, wenn ich mich richtig erinnere.
Eine Fantasy-Welt in der atmosphärischen Dichte von Aventurien ist mir allerdings bisher nicht nochmal untergekommen. Das ist und bleibt mMn das Alleinstellungsmerkmal von DSA.
Und da gibt es mit der Dunkle Zeiten und der Gareth-Box ja auch noch andere Ansätze...
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Wie wäre es mit Iron Kingdoms - Kampagnenhandbuch? Die (völlig regelfreie) Settingbeschreibung zu Iron Kingdoms, was mMn Steampunk und Fantasy auf sehr coole Art und Weise verbindet.
-Mehr über die Geschichte, den Handel, die Industrie und die Politik von West-Immoren erfahren.
-Persönlichkeiten treffen, die in den Iron Kingdoms leben, außerdem mehr als sechshundert NSCs.
-Auf Landkarten jedes wichtigen Königreichs sehen, wo es dort welche Ressourcen zu finden gibt.
-Mehr über die interessanten Orte in jeder Stadt erfahren und die Geschichte und die Oberhäupter einer Stadt kennen lernen.
- Die Länder Cygnar, Cryx, Ios, Khador, Llael, Ord, Protectorate of Menoth, Rhul und andere erforschen.
-Mit der beigefügten, ausklappbaren Landkarte von West-Immoren dein Rollenspiel bereichern.
(http://ecx.images-amazon.com/images/I/51uqILtjpOL._SL500_AA300_.jpg)
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Dresden Files mag ich aktuell sehr. Auf der einen Seite Urban Fantasy Kitchen Sink, dabei aber doch mit einem gewissen eigenen Flair. Die Romanserie kann ich unbedingt empfehlen. Das Regelwerk ist gut gemacht mit diesen süßen Seitenrandkommentaren von drei Figuren und basiert auch auf Fate. Kannst du also im Zweifelsfall auch auf 2Go runterschrauben.
Opus Anima ist tatsächlich ulkig. Es ist im Grunde Urban Fantasy auf einer Steam-Fantasy-Welt mit Aliens. Das macht das ganze für mich nicht ganz so leicht zugänglich, aber wenn die Einstiegshürde überwunden ist, kann das wohl cool werden.
Eberron mag ich weiterhin gern. Ist quasi D&D-Fantasy mit Shadowrun-Elementen. Es gibt Nationalstaaten, die gerade einen größeren Krieg hinter sich gebracht haben. Daneben große Handelshäuser (mit besonderen magischen Kräften), mehrere Weltverschwörungen, drei weitere mysteriöse Kontinente. Und was mir richtig gut gefällt: Die Religionen in dem Setting kann ich ernst nehmen, während die meisten anderen Fantasy-Welten da meines Erachtens regelmäßig ins Klo greifen.
Myranor ist auch nicht übel: DSA auf Antik getrimmt mit Furrys. Gefällt mir durchaus. Wenn du was DSA-mäßiges behalten möchtest, ist das vermutlich ne gute Wahl. Man betont das mit dem Sternenpfeiler übrigens "Geographía". ;)
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Hat absolut und so gar nix mit Fantasy (war ja nach dem Eingangspost keine Voraussetzung) zu tun, von daher wohl kaum von Interesse.
Aber die mit Abstand beste Weltbeschreibung was Originalität, Detailverliebtheit, Realismusfaktor, Stimmigkeit und schlichte Schönheit angeht ist und vermutlich bleibt für mich Blue Planet.
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Muss es ein in Papierform kaufbares Buch sein?
Ansonsten würde ich mal Esper (http://www.annor.de) in den Raum werfen.
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Mir persönlich gefallen ja Plot Point Kampagnen vom Stil her, und mit Sundered Skies (http://www.sphaerenmeisters-spiele.de/Sundered-Skies-1) erhält man eine spannende Welt zum Erkunden per Luftschiff. Die Kampagne hat ein paar Ecken und Kanten, was Linearität angeht, aber lässt auch eine Menge Freiraum für eigene Missionen. Das große Plus ist: Man deckt das tragische Geheimnis der Welt im Spiel auf.
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Ansonsten klingt für mich das Luftpiratensetting das Bad Horse hier (http://tanelorn.net/index.php/topic,82658.0.html) angehängt hat, total spaßig und klasse. Ist halt nicht viel Text, aber liest sich super.
... um nicht zu sagen: das liest sich für mich so super das die Frage aufgekommen ist: "Gibt es da noch mehr?" (falls bei dem "mehr" schon Savage Worlds-Werte beistehen würde mich das auch nicht stören.)
(... ich bin gleich weg (hier in Hamburg Eidelstedt auf dem AdventureCon) und werde mal schauen ob ich auch noch irgendwo das "Iron Kingdoms - Kampagnenhandbuch" finde)
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Ich liebe ja Earthdawn. War mein erstes Fantasy RPG :d
Das Regelwerk ist eher durchwachsen, aber die Welt mag ich total gern.
Mit Fate2Go könnte das sicher gut funktionieren, weil jeder Charakter in irgendeiner Form magiebegabt ist. Das könnte man gut mit den "Talent" Wert abbilden.
Und die Parlainth Box ist einer meiner Lieblinge :)
Viele der Vorschläge hier sind aber auch nicht verkehrt.
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@IK Kampagnenhandbuch
Das ist leider nicht so toll, wie man meint, sondern voller rollenspieltechnisch unwichtiger Details. Die wirklich interessanten Sachen sind eher im Player's Guide zu finden.
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Ich persönlich bin ein großer Fan der Scheibenwelt (http://de.wikipedia.org/wiki/Scheibenwelt) von Terry Practhett. Allerdings ist es ein sehr humoristisches Setting.
Wenn du es eher ernsthafter haben willst und du auch ein prinzipiell bodenständiges Setting interessant findest, empfehle ich "Das Lied von Eis und Feuer".
Ebenfalls ein hervorragendes Setting mit durchschnittlichem Fantasy-Gehalt ist Flash Gordon.
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@IK Kampagnenhandbuch
Das ist leider nicht so toll, wie man meint, sondern voller rollenspieltechnisch unwichtiger Details. Die wirklich interessanten Sachen sind eher im Player's Guide zu finden.
Sehe ich auch so. Vor allem habe ich nicht den Eindruck, dass man nur mit dem Kampagnenhandbuch das Setting versteht.
Ansonsten ist Iron Kingdoms aber cool (insbesondere wenn man die Regeln nicht benutzen will und seine eigenen Abenteuer schreibt)!
Aber da wir ja bald alle deutschsprachigen Settings durchhaben - in welche Richtung tendiert denn Auri so? Magst du es etwas genauer sagen als "Low-Fantasy mit Magie"? Hast du gerne üppige Ausarbeitungen wie bei DSA oder lieber nur ein paar Startideen und eine Karte, die du dann mit eigenen Ideen füllen kannst? Magst du lieber Anlehnungen an historische Kulturen (dann wäre Midgard dein Ding) oder lieber was abgedreht Neues? Oder doch gleich den Herrn der Ringe (dann bettelt natürlich "Der Eine Ring" um Aufmerksamkeit)? Lieber Heldenspiel oder lieber dreckige Sword&Sorcery (dann würde ich dir tatsächlich Rakshazar empfehlen - obwohl es auf Dere liegt, hat es mit Aventurien eigentlich fast nichts zu tun, einfach mal reinschauen, ist schließlich kostenlos)? Oder darf's auch mal was Außergewöhnliches wie Steam Fantasy, Science Fantasy oder Historic Fantasy sein?
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Neben Malmsturm -die Welt fällt mir an deutschem Settingmaterial nur das Zeug von Pathfinder, Arcane Codex und Midgard ein. Da ich davon nix nutze, kann ich zur Qualität nix sagen.
Zu Midgard kann ich sagen, dass ich es grundsätzlich gut gemacht finde. Es ist relativ stark an diverse irdische Kulturen angelegt, was natürlich Geschmackssache ist. Immerhin gibt es dabei auch Kulturen jenseits des Mainstream (der aber auch verteten ist, u.a. keltisch, arabisch, nordisch, chinesisch-japanisch), z.B. indisch (Rawindra), persisch (Aran - vertreten bisher vor allem durch ein Städtebuch), aztekisch (Nahuatlan), afrikanisch (Buluga) oder griechisch-byzantinisch (Chrysea - vertreten durch 2 Städtebücher). Und das sind nur die Kulturen, zu denen es ordentlich Quellenmaterial gibt. Bei den nichtmenschlichen Kulturen gibt es bisher vor allem Material zu den Halblingen (als Teil eines regionalen Quellenbuchs) und zu den Zwergen (eigenes QB - sehr schön). Zu den anderen nicht-menschlichen Völkern (vor allem Elfen, aber auch Gnome oder Echsenrassen) gibt es nur verstreutes Material, z.B. in Abenteuern oder Artikel in der Midgardzeitschrift Gildenbrief.
Tschuess,
Kurna
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Vielen lieben Dank für die ganzen Vorschläge und Ideen! :)
Da ihr euch so Mühe gemacht habt, will ich jedem eine Rückmeldung zu den Vorschlägen geben, vielleicht fällt euch dann ja auch noch was ein. :)
@Callisto:
An Supernatural für "zwischendurch" hatte ich auch schon gedacht, da ich Serie und Setting wirklich cool finde. Bin nur nicht sicher, ob ich alle Mitspieler davon überzeugen kann. ;)
Dresden Files wiederum ist so gar nicht meins (ich kann schon mit den Romanen nichts anfangen und mag meine Monster lieber "klassisch").
Auf die Challenge bin ich noch gar nicht gekommen, werd mal reinschauen, ob sich was findet. Ich hab nur derzeit nicht so viel Zeit mich erst lange in etwas einzulesen, ohne eine grobe Ahnung zu haben, um was es dabei geht. Aber ich behalt es mal im Hinterkopf. ;)
@Athair:
Malmsturm bearbeitet mWn ein Fantasy-Genre, das nicht so ganz meins ist.
@Jiba:
Engel und Scion hatte ich auch schon beide angedacht, aber bislang scheitert das an den Vorlieben meiner Mitspieler. Ich liebäugle allerdings damit, mir Scion trotzdem zu holen und einfach mal reinzulesen.
@TurtlePower:
Opus Anima sagt mir bisher noch gar nichts, ich schau mal, ob ich da eine ausführliche Rezension zu finde, da es sich durchaus interessant anhört. :)
Und kostenloses Grundregelwerk hört sich natürlich schon mal sehr gut an!
@DeepFlow:
Ich gestehe, dass ich auch durchaus mit Selbstbau liebäugle und einfach gerne einmal eine richtig gute Weltbeschreibung abseits von DSA hätte um zu sehen, wie man es sonst noch gut aufbauen kann - abseits der all zu dichten Beschreibungen von DSA. Wenn ich dann was wirklich Gutes finde, kann ich entweder direkt dabeibleiben oder mir gute Anregungen für den eigenen Weltenbau frech klauen.
Aber da ich derzeit etwas träge bin, was eigenes basteln angeht, such ich einen im Vergleich zu DSA "entschlackten" Fantasy-Kontinent/-Welt.
Schnutenbach befindet sich bereits in meinem Besitz, mit Warhammer liebäugle ich durchaus (schrecke aber vor dem Regelwerk zurück, das Setting reizt!) und bei Hellfrost scheitert es am mangelnden deutschen Material (und dem Wissen, dass Prometheus Games Schlaftabletten sind, wenn es um weitere Veröffentlichungen geht).
@Grinder:
Völlig regelfreies Settingband bei Iron Kingdoms hört sich genauso gut an wie Fantasy + Steampunk, das notier ich mir auch mal zur genaueren Einsicht. ;)
@1of3:
Wie gesagt: Mit der Romanreihe von DresdenFiles kann ich nichts anfangen (hab die ersten 4 Romane gelesen, Roman 4 war nicht schlecht, die anderen fand ich zum Gähnen langweilig. >.<). Daher ist Dresden Files für mich eher nichts. Was nicht heißt, dass ich nicht grundsätzlich Interesse an UrbanFantasy habe, nur halt DF ist nichts für mich persönlich.
Eberron hört sich jetzt nicht so einladend an und mit Myranor kann ich gar nichts anfangen, dann setze ich lieber eigenständig Scorpio für meine Spieler um, das wäre für mich das "bessere" Myranor.
Aber Opus Anima lade ich mir gerade runter, das scheint ein sehr guter Tip zu sein! :)
@LushWoods:
Magst du mir etwas mehr zu BluePlanets erzählen? Das sagt mir bisher gar nichts. Aber ich bin ja offen für neues ;)
@Hans:
Esper werd ich mir später mal anschauen, danke für den Link! :)
@SLF:
Sundered Skies befindet sich schon in meinem Besitz und gefällt mir durchaus, ist mir dann aber wieder etwas zuuu "eng". Da würd mir etwas mehr Beschreibung gefallen. Ich überlege allerdings, ob ich die PPK leite.
@PurpleTentacle:
ED hab ich auch hier, also fast alle Bücher der ersten Edition. ;)
Bin damals vor allem wegen der Regeln davor zurückgeschreckt. Vielleicht buddel ich die Bücher mal aus dem hintersten Eck im Schrank und schau's mir nochmal an. ;)
@Tarin:
[Edit]Hat sich grad erledigt, Iron Kingdoms, nur den Players Guide angucken. Ist der denn auch auf Deutsch erhältlich?
@Eulenspiegel:
Die Scheibenwelt mag ich auch sehr, aber ich glaub, dann doch eher als Romane und nicht zum Bespielen. >.<
@Weltengeist:
Ich bin deiner Aufforderung etwas mehr zu genauer Auskunft zu geben ja (hoffentlich?) gerade am Nachkommen.
Aber nochmal etwas detaillierter:
Ursprünglich suche ich eine Weltbeschreibung im eher Low-Fantasy-Bereich (7Sea ginge schon in die richtige Richtung, da gefällt mir das Magiesystem aber absolut gar nicht und die Regionalbeschreibungen arten mir schon wieder zu sehr aus). Es soll also nicht so ausführlich sein wie bei DSA, andererseits ist mir z.B. Sundered Skies wieder etwas zu knapp beschrieben (auch wenn ich es ansonsten wirklich genial finde!). Anlehnung an historische Kulturen bzw. nicht zu übertriebene Kulturen wären mir eigentlich lieber (gewesen). Heavy Metall Fantasy (Malmsturm? Rakshazar?) liegen mir eher nicht so, bzw. nicht als "Brennpunkt" des Settings.
Andererseits geben meine bisherigen Rückmeldungen denke ich durchaus her, dass ich mich auch gerne auf völlig neues einlasse, wenn es mich überzeugt. Momentan linse ich gerade in Opus Anima rein und die Kurzbeschreibung hört sich schonmal sehr interessant an.
Kurzentschlossen habe ich mir die Woche auch schon Aborea bestellt und heute Morgen erhalten.
@Kurna:
Midgard schrenkt mich wiederum etwas ab, da ich meine zu wissen, dass da kaum Veröffentlichungen kommen bzw. lange brauchen. Und es ist mir noch ein wenig zu sehr an DSA dran (in meiner Vorstellung, kann sein, dass das ja gar nicht stimmt).
Fazit:
Opus Anima schau ich mir gerade an, Scion stünde auch auf meinem Plan.
Iron Kingdoms setz ich auch mal auf die Liste.
Myranor, Midgard und DresdenFiles fallen völlig raus aus unterschiedlichen Gründen.
Insgesamt tendiere ich derzeit eher zu Opus Anima oder einem Eigenbau und den Sundered Skies als Übergangslösung.
Aber wenn euch noch etwas einfällt, immer her damit! :)
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hmmm...
Malmsturm - Die Welt liefert zwar reichlich klassische S&S Fantasy, aber das Sub-Setting der Waismark müsste eigentlich gut zu deinen Anforderungen passen... ;)
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... um nicht zu sagen: das liest sich für mich so super das die Frage aufgekommen ist: "Gibt es da noch mehr?" (falls bei dem "mehr" schon Savage Worlds-Werte beistehen würde mich das auch nicht stören.)
Falls du das von Callisto angehängte Setting meinst: Nein, da gibt es nicht mehr. Die Karte war mein Einstiegsprojekt mit Campaign Cartographer vom letzten Dienstag, und das Setting hab ich am Mittwoch zusammengezimmert. :)
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Och wie schade. Umso lieber will ich mitspielen :D
@Auribiel: Ich würde Midgard noch nicht abschreiben. Ich war immer eher Anti-DSA und bin dann erstmal zu Midgard gewechselt. Die Regeln sind halt so ... Eierkopp-Regeln, aber das Setting ist klasse. Klar, die veröffentlichen langsam. Aber frag doch mal im Midgardforum oder den Abd El Rahman, was da für Bücher erhältlich sind. Ich hatte es gestern schlicht vergessen, Schande über mich, aber damit konnte ich bei Veröffentlichung von DSA4 meine DSA3-Runde von DSA weglocken. Und mir hatte es gefallen.
Ausserdem gibts noch das Setting von Arcane Codex, dass auch spaßig ist, man hat halt verzauberte Wälder hier und Transylvanien dort, eine Version des Römischen Reichs gibt es und noch viel mehr, das System ist a biserl broken und der Verlag a biserl bescheuert. Doch schlecht ist das Setting eigentlich nicht.
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Was es bei Midgard noch vom Verlag gibt, kann man hier sehen:
http://www.branwensbasar.de/shop/catalog/browse?sessid=MapXtAUFToZuG2vXEKNAyiKTS9epEjprY07IKJ9TPatPmJ1jQN74gH83U3mrln3V&shop_param=
Aber man findet auch oft noch ältere Sachen in den Läden.
Das Schöne bei Midgard ist, dass man auch die wirklich alten Sachen noch nutzen kann. Die arbeiten zwar inzwischen an der 5. Auflage des Regelwerks, aber die Änderungen waren bisher nie so radikal, dass Settingbücher dadurch unbrauchbar geworden wären.
Tschuess,
Kurna
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@Auribiel: Ich würde Midgard noch nicht abschreiben. Ich war immer eher Anti-DSA und bin dann erstmal zu Midgard gewechselt. Die Regeln sind halt so ... Eierkopp-Regeln, aber das Setting ist klasse.
Dem kann ich nur zustimmen. Außerdem kriegst du viele alte Sachen regelmäßig bei Ebay & Co. Und wenn du es eher bodenständig magst, könnte Midgard genau richtig für dich sein (gerade wenn du die Regeln nicht benutzt, sondern dir nur das Setting nimmst).
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Uch würde nennen: Legend of the 5 Rings
In deutsch, dürfte Deinem Spielstil sehr entsprechen.
Ansonsten Aborea
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Ganz klar Hârnworld (gibt schon deutsch) oder Shadowworl d(kommt bald auf deutsch), welche beide Deine Voraussetzungen erfüllen. Low fantasy, bzw anpassbares high fantasy.
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Gerne.
Blue Planet bezeichnet sich selber als Waterpunk, was aber keine ganz ernst gemeinte Bezeichnung darstellt.
Das Setting spielt in einer nicht allzu weit entfernten Zukunft in der das Sonnensystem besiedelt und die Erde von Kriegen erschüttert ist.
Megacorporations kämpfen um Macht und Einfluß und eine etwas totalitäre Weltregierung versucht eine Balance zu wahren.
So weit, so bekannt. Dann wird eine Art Jumpgate im freien Raum gefunden und die Menschheit kann durch dieses in in ein weit entferntes anderes System springen in dem sich ein sehr blauer Planet befindet der Poseidon getauft wird.
Ein Kolonistenschiff wird entsandt und man versucht u.a. mit Hilfe von Bioengineering (z.B. Erschaffung von amphibischen Menschen die an den neuen Planeten besser angepasst sind, oder "Uplifting" von Meeressäugern) diesen neuen, reinen, wunderschönrn aber gefährlichen Planeten zu besiedeln.
Dann bricht der Kontakt zur Heimat ab, da ein massiver Krieg "daheim" entbrennt und die Kolonisten sind viele Jahre lang auf sich alleine gestellt.
Nach, ich glaube, ca. 40 Jahren kommt allerdings wieder der erste Kontakt zustande und diese Weltregierung und die Megacorps finden eine Welt vor die immer noch von den ehemaligen Kolonisten bewohnt wird, die sich inzwischen "Natives" nennen.
Die erneute Besiedelung beginnt und damit Tourismus, Ausbeutung der Natur und eingeschleppte Konflikte.
Da setzt das Spiel an.
Es gibt also massig Reibungspunkte durch die Corporations und die Weltregierung. Kriminelle Organistionen machen sich breit. Manche Natives kämpfen als Ökoterroristen gegen die Corporations.
Alienartefakte wurden gefunden.
Man hat ein Mineral, gennat "Long John" entdeckt das unentbehrlich für Bioengineering geworden ist. Auseinandersetzungen um Schürfrechte beginnen.
Und, und, und, ...
Der Planet ist ein größtenteils tropischer Wasserplanet, der über ein paar Inselgruppen verfügt. Die Flora und Fauna ist faszinierend, aber ziemlich tödlich, so wie der Planet mit seinen teils extremen Wetterverhältnissen, selber.
Es gibt neben puren Menschen, bioveränderte Menschen, wie die Squids z.B. die amphibisch verändert wurden. Oder "Cats", Menschen die zu militärischen Zwecken mit Katzen DNA "behandelt" wurden. Daneben gibt es eben die ziemlich abgefahrene Möglichkeit einen intelligenten Meeressäuger zu spielen. Das mag auf den ersten Blick seltsam erscheinen, macht in dem Setting aber Sinn. Zudem sind sogenannte "Remote" weitverbreitet, ferngesteuerte halbautonome Roboter (meistens in Form von kleinen Flugdrohnen), so das ein Orca Spielercharakter sich auch an Land an dem Abenteuer beteiligen kann.
Kampagnenmöglichkeiten gibt's auch genug: Der Ökokrieg der Natives gegen die Corporations, oder der Corporations untereinander. Marshalls die versuchen Ordnung in dieses Chaos zu bringen. Die Russische Mafiya, die sich breitmacht. Söldnereinsätze. Die außerirdischen Relikte. In diesem Spiel macht es sogar Sinn und Spaß z.B. einfach ein Filmteam zu spielen das sich in die Wildnis wagt um einen Dokumentarfilm zu drehen.
Und das ist abschließend der wirkliche Clou von Blue Planet: Das Setting ist Hard-Sci-Fi erster Güte und wurde u.a. von Wissenschaftlern entworfen. Poseidon selber und seine Fauna und Flora wird in größtem Detail beschrieben: Pflanzen, Tiere, Wetter, Geographie und gesellschaftliche Verhältnisse. Alles wird höchst realistisch und zugleich extrem unterhaltsam dargelegt.
Und wem das noch nicht reicht der findet Infos zu den beiden Sonnensystemen und der Erde, so das theoretisch sogar Abenteuer im Weltraum oder auf anderen Planeten möglich sind.
Und als Sahnehäubchen gibt's ein System (Synergy System) das, obwohl schon recht alt, so frisch wirkt als wäre es gestern entworfen worden.
All das macht Blue Planet für mich zu meinem absoluten Lieblings RPG (und ich kenne wirklich einige). Aber am Ende ist es natürlich Geschmackssache.
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@Grinder:
Völlig regelfreies Settingband bei Iron Kingdoms hört sich genauso gut an wie Fantasy + Steampunk, das notier ich mir auch mal zur genaueren Einsicht. ;)
@Tarin:
[Edit]Hat sich grad erledigt, Iron Kingdoms, nur den Players Guide angucken. Ist der denn auch auf Deutsch erhältlich?
Der Character Guide heißt iirc Charakterhandbuch und gibt in der Tat noch weitere wichtige Einblicke/ Eindrücke des Settings.
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Kurz was zu Scion: Das ist ein faszinierendes Setting, vor allem für mich als Superheldenfan, aber das Regelwerk hat mich ziemlich abgeschreckt. Mein übliches White Wolf-Problem, tolle Settingidee, verrotzte Regeln (wobei nWoD da vieles besser macht). Wenn Du das auf FATE konvertierst, wäre ich an einem Ideenaustausch interessiert (vielleicht kriege ich meine Freunde dazu, das mit FATE zu spielen, ich selbst werkel nebenher an einer Cortex+Variante).
Midgard ist in meinen Augen wundervoll, denn man hat ausreichend Material, um zu eigenen Ideen inspiriert zu werden, aber nicht so viel Infos, dass man Hintertupfingen und Hinterhintertupfingen kennen muss. Allerdings ist die Welt sehr klassisch, eine Low Level Fantasy mit vielen Sagen- und Märchenelementen und einige Abenteuer sind... nicht gerade sonderlich offen. Was mir sehr gut gefällt ist das Alba Quellenbuch, eine Reihe der dort angesiedelten Module und Corrinis - Stadt der Abenteuer. Positive Erfahrungen habe ich auch mit der Eschar-Box und der orientalischen Kampagne Sturm über Mokkatam sowie dem KanThaiPan (mystisches China) und den Richter Di Abenteuern gemacht. Eine Enttäuschung war für mich die sogenannte Karmodin-Kampagne, obwohl ich ein Fan von mittel- bzw. osteuropäischen Märchen bin (wenn auch zu wenige davon kenne).
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Positive Erfahrungen habe ich auch mit der Eschar-Box und der orientalischen Kampagne Sturm über Mokkatam sowie dem KanThaiPan (mystisches China) und den Richter Di Abenteuern gemacht. Eine Enttäuschung war für mich die sogenannte Karmodin-Kampagne, obwohl ich ein Fan von mittel- bzw. osteuropäischen Märchen bin (wenn auch zu wenige davon kenne).
Kann ich restlos alles so bestätigen! :d
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Es gibt bereits eine FATE-Portierung von Scion, ich weiß nur nicht mehr wo ich das her habe...
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@Callisto+Weltengeist:
Ich hab mit Midgard zwei Probleme:
1) Ich finde die Grafiken der Coverboxen einfach nur abschreckend. Man soll ein Buch ja nicht nach dem Cover beurteilen, aber da rollen sich mir echt die Zehennägel hoch. >.<
2) Mir ist Midgard irgendwie ZU ähnlich zu DSA (na zumindest in meiner Vorstellung, kann sein, dass die völlig falsch ist). Da ich aber in meinem näheren Bekanntenkreis niemanden habe, bei dem ich einfach so mal bissi reinschnuffeln kann in Midgard, ist mir einfach der Preis für das Midgard-Material zu hoch, um auf Test zu kaufen. Zumal ich ja auch die Regelwerke gar nicht bräucht.
Arcane Codex wiederum hört sich interessant an. Auch wenn deine Beschreibung von System und Verlag mich auch wieder irgendwie an DSA/Ulisses erinnert! XD
Werd ich mir wohl nochmal näher anschauen, hatte ja vor zwei Jahren schonmal bissi damit geliebäugelt.
@Boba:
Aborea hab ich mir just diese Woche gekauft und mich in die Box sofort verliebt. <3
Das Auspacken und Öffnen allein hat Rollenspiel-Nostalgie geweckt. Und ich stelle wieder fest: Boxen sind mir lieber, als gebundene Rollenspielbücher. Ich will mit dem Material arbeiten und es nicht zur Anbetung ins Regal stellen.
Legend of the Five Rings wär mir zu sehr auf ein asiatisches Setting beschränkt, aber wenn ich günstig dran komm, werd ich es mir mal anschauen. 60 Euro nur zum Angucken sind mir dann doch zuviel.
@Luxferre:
Hârnworld hab ich das Grundbuch hier, das konnt mich allerdings nie wirklich mitreißen.
@LushWoods:
Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung! Das hört sich jedenfalls allein von der Settingbeschreibung her super an. Großes Manko ist halt, dass es (soweit ich das sehe) nur auf Englisch erhältlich ist. Ich merk es mir aber mal vor. ;)
@SLF:
Scion lockt mich immer wieder, ich halt mal Rücksprache mit meiner Haupt-Mitspielerin, was sie davon hält. Wenn ich das hole, dann wird es auf jeden Fall FATE-Scion und würd mich dann auch freuen, mich mit dir auszutauschen. Wobei wir momentan an Fate2Go kleben geblieben sind. ;)
Update Fazit:
Midgard bleibt für mich erst Mal außen vor, auch wenn es hier viele Fürsprecher hat. ;9
Opus Anima hab ich jetzt mal alles runtergeladen, was erhältlich war.
Bei Legend of the 5 Rings schreckt mich zum Reinschmöckern der Kaufpreis von 60 Euro einfach ab.
Scion wandert gleich in meinen Einkaufskorb, wenn mir einer der Scion-Experten hier noch eine Frage beantworten kann:
Welches Regelwerk soll's denn sein? Wenn ich das richtig sehe, sind es derer 3 und ich wollt nicht gleich alle 3 kaufen müssen. Mit welchem kann man denn am sinnvollsten anfangen, sich einzulesen? ;)
Fazit 2:
Die Preise für Rollenspielprodukte wuchern in den letzten 10 Jahren munter vor sich hin. Ich hab schon übel geschluckt, als ich 75 DM für Mage hingeblättert hab. Bei 60 Euro ist bei mir dann (im Normalfall) doch die Schmerzgrenze erreicht.
(Betrifft natürlich nicht allein Rollenspielbücher, sondern Printprodukte allgemein!)
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Welches Regelwerk soll's denn sein? Wenn ich das richtig sehe, sind es derer 3 und ich wollt nicht gleich alle 3 kaufen müssen. Mit welchem kann man denn am sinnvollsten anfangen, sich einzulesen? ;)
Die Scion-Bücher bauen aufeinander auf, Scion: Hero ist quasi das GRW auf dem Scion: Demigod aufbaut. Scion: God baut dann auf beiden auf, und Scion: Companion und Scion: Ragnarok setzen die drei ersten vorraus
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Ich empfehl jetzt einfach noch mal Malmsturm. Das hat eine ziemlich große Welt, eine ziemliche coole Weltbeschreibung mit genug weißen Flecken zwischendrin und funktioniert eh schon mit Fate. ;)
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@Infernal Teddy:
Ah, gut, dann wandert Scion Hero mal in meinen Einkaufskorb. ;)
Ich empfehl jetzt einfach noch mal Malmsturm. Das hat eine ziemlich große Welt, eine ziemliche coole Weltbeschreibung mit genug weißen Flecken zwischendrin und funktioniert eh schon mit Fate. ;)
Hrmpf, verdammt! Musstest du mich nochmal drauf aufmerksam machen? ;D
Wäre es denn sinnvoll, sich NUR die Weltbeschreibung ohne Regelsystem zu kaufen, wenn man vorhat, ohnehin mit Fate2Go zu spielen? Oder steht im Regelwerk auch Hintergrund drin, den man braucht?
*doch nochmal drüber nachdenkt, sich Malmsturm zu holen*
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Auf das Malmsturm Regelwerk kannst du locker verzichten. Zur Not lädst du dir das freie PDF der Regeln runter. Weltentechnisch steht da aber nichts relevantes drin und die Magieregeln sind mMn *piep* beschrieben. Bleib da besser beim Fate 2 Go Ansatz.
Wenn du Earthdawn eh auf Halde hast, solltest du auf jeden Fall nochmal reinschauen. Spart Geld ;)
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1) Ich finde die Grafiken der Coverboxen einfach nur abschreckend. Man soll ein Buch ja nicht nach dem Cover beurteilen, aber da rollen sich mir echt die Zehennägel hoch. >.<
Midgard hat keine Boxen, und die Ähnlichkeit zu DSA ist eigentlich die etwas kleingeistige Community.
Teste es doch mal mit Runenklingen an
AC ist ein RW + Setting, daher habe ich es nicht empfohlen, die Kritik am Verlag ist mMn stark verzerrt.
Aborea hab ich mir just diese Woche gekauft und mich in die Box sofort verliebt. <3
Was ist an dem Ding jetzt toll?
L5R ist glaube ich auf deutsch eingestellt, aber da Nagel mich nicht drauf fest, der Eindruck ist über 5 Ecken.
Dürfte mMn mit Malmsturm gehen, aber Fate und Ich, ähem ja Was weiss denn ich
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@Infernal Teddy:
Danke für die Info! ;)
Dann wandert Scion jetzt in meinen Einkaufskorb.
@PurpleTentacle:
Danke, dass du mich an das pdf erinnert hast!
Bevor ich mir Malmsturm zulege:
Wie "heavy metall" ist denn die Welt? Ich hab da immer noch Hellfrost im Hinterkopf (wenn auch noch nicht erschienen), was wäre denn im Vergleich (so jemand beide kennt) sinnvoller?
@Schwerttänzer:
Nun, wenn keine Boxen, dann die Cover einfach insgesamt. Ich würde es gerne antesten, wenn ich es irgendwo ausleihen könnte. Zum kaufen und ausprobieren, ist es mir zu kostenintensiv. Oder ist Runenklinge eine Einstiegshilfe?
Arcane Codex würd mich reizen, da ist nur derzeit das Grundregelwerk ausverkauft (wobei ich ja das Regelwerk nicht zwingend mag, wenn sich die Welt auch ohne bespielen lässt): Welchen Settingband würdest du empfehlen?
Was Aborea angeht:
Mir gefällt einfach die Box! Das erste was mir in die Hand fiel, war die wirklich große Karte in Posterqualität, dann drei Hefte (eins davon mit mehreren Kurzabenteuern und Szenarien) und die Dorfkarte (zumindest für die Stimmung gut, auch wenn mir einige Details fehlen).
Zugegebenermaßen finde ich die eher klassischen Regeln jetzt nicht so den Burner, aber die Aufmachung der Box und dazu "Thema erfüllt" finde ich gelungen, ebenso die grafische (in bunt) und gut unterteilte Aufmachung. Als Einstiegsbox ist Aborea auf jeden Fall zu gebrauchen und genau zu dem Zwecke mir ein heutes Einstiegsrollenspiel anzuschauen, hab ich es mir ja gekauft. Das hat für mich DSA3-Basisboxen-Flair. (Mag für eine jetzt eher Abschreckung sein, ich weiß! ;) ). Aber in Farbe und buuunt!
P.S.: Ich weiß, dass du gurpst, welche Welt(en) bespielst du denn mit Gurps bzw. gibt es da ein gutes Fantasy-Setting abseits der bisher genannten?
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Arcane Codex würd mich reizen, da ist nur derzeit das Grundregelwerk ausverkauft (wobei ich ja das Regelwerk nicht zwingend mag, wenn sich die Welt auch ohne bespielen lässt): Welchen Settingband würdest du empfehlen?
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Ich habe das Teil in der ersten Edition bei mir unnütz rum stehen. Wenn du es brauchst: PM an mich.
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Ich liebe das Eberron Setting für D&D, ich denke diese könnte man auch sehr gut mit Fate bespielen.
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Zu Midgard nochmal:
Also die Illus insgesammt bei dem Werk sind ...
Was mir an der Welt aber wirklich gefällt ist das man merkt, dass sie als Weltenbau Projekt entstanden ist, und nicht entlang von Vorgaben der Spielbarkeit.
Danke, dass du mich an das pdf erinnert hast!
Bevor ich mir Malmsturm zulege:
Wie "heavy metall" ist denn die Welt?
Also bis auf die Illus gehts eigentlich finde ich.
Zieh dir doch einfach mal das PDF da ist ein Teaser für das Weltenbuch drin. ;)
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Also für meinen Geschmack ist Malmsturm soviel Metal, wie Shadowrun= EBM oder WoD= Gothic ist. Wenn man will kann man da Aspekte wiedererkennen, aber eigentlich ist es eine klassische Sword&Sorcery Welt. Ich mag die Welt, aber der Metalfaktor wird da etwas sehr hoch aufgehängt.
Ich wüsste aber ehrlich gesagt nicht was ein Setting bräuchte, um wirklich Metal zu sein. Mir fällt da nur Brütal Legend als Beispiel ein :)
Hellfrost kenne ich leider nicht, ich glaub aber es geht etwas mehr in die EDO Richtung als Malmsturm.
Schleichwerbung: schau doch mal bei Durchgeblättert rein, da gibt zu beiden etwas ;)
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Arcane Codex würd mich reizen, da ist nur derzeit das Grundregelwerk ausverkauft (wobei ich ja das Regelwerk nicht zwingend mag, wenn sich die Welt auch ohne bespielen lässt): Welchen Settingband würdest du empfehlen?
AC in der 2. Edition habe ich gerade bei Ebay eingestellt, falls Di Dich für das Spiel entscheidest.
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P.S.: Ich weiß, dass du gurpst, welche Welt(en) bespielst du denn mit Gurps bzw. gibt es da ein gutes Fantasy-Setting abseits der bisher genannten?
http://www.sjgames.com/gurps/books/banestorm/
für EDO einer meiner Favoriten, vor allem der wg. der genremäßigen "Erweiterungsmöglichkeiten" und der integrierten Begründung für die ganzen erdähnlichen Kulturen des Settings :)
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Es gibt bereits eine FATE-Portierung von Scion, ich weiß nur nicht mehr wo ich das her habe...
Age of Ravens (http://ageofravens.blogspot.de/2012/06/scions-of-fate-free-fate-hack-for-scion.html)?
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Oder ist Runenklinge eine Einstiegshilfe?
Es ist eine EinsteigerKampagne-Einsteiger RW aus drei Bänden.
Arcane Codex
das GRW ist gleichzeitig das Setting. und das Genre ist Dark Fantasy
P.S.: Ich weiß, dass du gurpst, welche Welt(en) bespielst du denn mit Gurps bzw.
Perry Rhodan, ich denke an Harnmaster
Banestorm hat was
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Oder du wartest auf Splittermond. Quendan hat endlich mal was Interessantes dazu geschrieben.
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Falls du das von Callisto angehängte Setting meinst: Nein, da gibt es nicht mehr. Die Karte war mein Einstiegsprojekt mit Campaign Cartographer vom letzten Dienstag, und das Setting hab ich am Mittwoch zusammengezimmert. :)
Ja, "Faurelia und Deneira" meinte ich...
am Mittwoch zusammengezimmert. :)
:pray: Bei mir hätte das nach dem ersten aufschreiben noch mindestens zwei längere Ruhe-/Reifepausen mit anschleßender Überarbeitung gebraucht... :(
Aber das hat mich in den letzten Tagen wenigstens dazu gebracht während der Fahrten mit Bus&Bahn mal einen genaueren Blick in "Sundered Skies" (ich mag das Setting immer noch nicht) und "1889: Red Sands" (ist mir viel lieber) zu werfen. Damit wär schon mal die Luftfahrt geklärt...
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Nimm Earthdawn :D
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Ich empfehle die Vergessenen Reiche (http://de.faerun.wikia.com/wiki/Vergessene_Reiche) vor der vierten Edition von DnD, dazu gibt es viel Material in einer nahezu aventurischen Tiefe.
Ich empfehle außerdem die Wilderlands of high fantasy (http://www.judgesguild.com/products/index.html), aber die benötigen mehr Arbeit seitens des SL und sind nicht leicht zu erhalten.
Ich habe gute Erfahrung damit gemacht, das eigene Kopfkino eines Settings (in meinem Fall Aarklash (http://de.confrontation.wikia.com/wiki/Aarklash) plus Aventurien plus Fritz Leiber (http://der-eisenhofer.de/2013/kurzfilm-reward-animation-workshop)) mit Versatzstücken anderer Settings umzusetzen. Dazu hab ich DnD als Regelwerk gewählt und baue seitdem an meiner Welt (http://der-eisenhofer.de/2013/landkarten-rollenspiel-werkzeuge). Ich verwende unabhängig vom Regelwerk so ziemlich alle Abenteuer. Das läuft soweit sehr gut, ist aber recht viel Arbeit, denn die Welt baue ich ja selbst. :)
Nachtrag: Die Welt von Palladium Fantasy (http://en.wikipedia.org/wiki/Palladium_Fantasy_Role-Playing_Game) verspricht auch sehr viel Abenteuer.
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So, ich habe mir jetzt erstmal Scion geholt. Bevor ich da mit einer FATE-Convertierung dran gehe, muss ich ja erstmal das Original kennen.
Die anderen Empfehlungen sind erstmal notiert.
Vielen Dank an alle nochmal! :d
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Dark Sun (http://www.athas.org/) - Mad Max trifft Dying Earth. Eines der coolsten Settings überhaupt. Metalle sind knapp, Untote zu Hauf, Wüste, ein Meer aus Staub, verschwindende Seen. Alles was das Herz begehrt. Dunkel, Düster, Endzeit.
Birthright (http://www.birthright.net/) Eine (für das Genre) realistisch glaubwürdige Fantasywelt - selbst (oder gerade) dann, wenn man keine Herrscher spielt. Nur (wie DSA) sollte man den Kontinent etwas größer gestalten. Die Unterstützung ist dank Birthright.net super (O.K. ... bisschen Eigenwerbung, also ich habe da ein bisschen aktiv mitgearbeitet ... früher ... als ich noch Zeit hatte).
Für Anfänger: Thunderrift (http://www.pandius.com/thndrift.html) Auch hier kann man die Maße ein wenig drücken, aber ansonsten alles was das Herz begehrt in einem wunderschönen Mikrokosmos. Solch eine Startregion wünschte ich mir für DS (oder LL).