D&D soll generisch sein, nicht auf Teufel komm raus, aber generisch.
Spontan würde ich darunter verstehen:Das war auch mein erster Gedanke. Eben mit der Möglichkeit, mehrere Settings oder Genre damit abzubilden.
Nicht an ein bestimmtes Setting oder Genre gebunden.
Spontan würde ich darunter verstehen:
Nicht an ein bestimmtes Setting oder Genre gebunden.
Settingunabhängig ist nicht so schwierig. Das ist D&D quasi immer schon.
Genreunabhängig ist ein anderer Schnack. Das halte ich auch nicht für zielführend. Ein Mittelalter-Fantasyspiel braucht eben ganz andere Regeln als sagen wir mal Cyberpunk oder Survival Horror.
Settingunabhängig ist nicht so schwierig. Das ist D&D quasi immer schon.
Genreunabhängig ist ein anderer Schnack. Das halte ich auch nicht für zielführend. Ein Mittelalter-Fantasyspiel braucht eben ganz andere Regeln als sagen wir mal Cyberpunk oder Survival Horror.
Und lässt sich Genre überhaupt von Setting trennen?
Inwieweit ist D&D denn settingunabhängig, wenn es da Regeln für Elfen, aber nicht für Wolfsmenschen gibt? Also Codex Alera kann man damit ja schon nicht so richtig machen.
Und lässt sich Genre überhaupt von Setting trennen? Ist DSA nicht irgendwie ein anderes Genre als D&D, aber beides Mittelalter-Fantasy?
D&D sollte für Mittelalterfantasy generisch sein, d.h. es sollte für ein nichtmagisches "Robin Hood - Helden in Strumpfhosen"-Setting genauso funktionieren wie für Sword and Sorcery oder gar High Magic Kampagnen.
Inwieweit ist D&D denn settingunabhängig, wenn es da Regeln für Elfen, aber nicht für Wolfsmenschen gibt? Also Codex Alera kann man damit ja schon nicht so richtig machen.
Und lässt sich Genre überhaupt von Setting trennen? Ist DSA nicht irgendwie ein anderes Genre als D&D, aber beides Mittelalter-Fantasy?
Gary Gygax sagte selber, dass sich D&D nicht zum Bespielen von Herr der Ringe eignen würde. Woher beziehst Du Dein "sollte"?
Wenn man sich die Bandbreite an Settings anschaut, die D&D (vor allem in der 2nd Ed) im laufe der Zeit hervorgebracht hat, dann sieht man doch wohl, was alles ging.Nur weil es ein bestimmtes Setting für D&D gab heißt nicht dass es sich auch vernünftig bespielen lässt. Das Starship Troopers D20 war eine einzige Katastrophe.
Wenn man sich die Bandbreite an Settings anschaut, die D&D (vor allem in der 2nd Ed) im laufe der Zeit hervorgebracht hat, dann sieht man doch wohl, was alles ging.
Universell= enthält alles
Generisch= lässt sich auf alles anwenden
generisch enthält dabei möglichst wenig was einer universellen Anwendung entgegenspricht, möglichst wenig was stören kann.
Universell dagegen möglichst viel was nutzen kann.
Hierfür wurden Rassen- und Klassenangebote erweitert, was ja Deinem ersten Begriff von "generisch", nämlich sich auf die Tolkien-Rassen + Gnom zu beschränken und den Tiefling auszusperren, genau entgegengesetzt ist.Ja, für bestimmte Settings, aber nicht im PHB (zumindest zu 1E und 2E Zeiten).
Im übrigen finde ich Vancian Magic und das ganze Gesinnungssystem so speziell und merkwürdig, dass es sich schwer auf andere Sachen aufpappen lässt (was mir verstärkt in der D20-Version von Legend of the Five Rings auffiel).Ja, bei manchen Settings ist Vancian Magic schwer zu integrieren, das gebe ich zu. Es ist einfach was sehr spezielles.
Inwieweit ist D&D denn settingunabhängig, wenn es da Regeln für Elfen, aber nicht für Wolfsmenschen gibt? Also Codex Alera kann man damit ja schon nicht so richtig machen.
Ich denke, dass der Vorschlag Ardwulf für nicht dem gewöhnlichen Sprachgebrauch entspricht. Ich kann ja auch sagen "xy ist ein generischer Thriller" und meine damit nicht, dass er "allgemein anwendbar" ist, sondern dass er eben Thriller-typisch und ohne besondere Alleinstellungsmerkmale daherkommt.
Ich bezog mich in erster Linie auf die generelle Begriffsdefinition
Das ist prinzipiell auch mein Verständnis dieses Begriffs.
Die letzte Bedeutung ist mir bisher allerdings noch nie über den Weg gelaufen.
Dieser Gedankengang ist für mich unnachvollziehbar. "Generisch" und "Generic" können falsche Freunde sein, wenn Übersetzer eines für das andere nehmen, im Deutschen "generisch" ursprünglich aber einfach nur "geschlechtlich" meint, nun aber die Bedeutung von "vielseitig anwendbar" aus dem Englischen übernimmt.
This can be hard to discuss, too, because the word "generic" is a bunch of bullshit. A game cannot be generic because it (the game part) defines how we go about having a conversation --
Fiasco uses playsets brilliantly, to increase replay value, but Fiasco is only "generic" in that the specific details of a setting are interchangeable. You are still "playing a Coen Brothers movie," ie a GM-less game played out in scenes with a limited amount of parameters to determine resolution and stuff like that.
Whereas GURPS, at heart, is a wargame. Even if you don't use minis and a board, you are still playing a game about moving pieces around on a board. Doesn't matter if you play GURPS Japan or GURPS Bunnies and Burrows or GURPS Psionics. Hell, even if you play GURPS Vampire, and Vampire was a game that was trying real hard to not be a wargame.