Wissen denn die anderen, dass es dir schwer fällt? Ich finde es gut, wenn sich die Spieler gegenseitig unterstützen, also auch mal direkt auf deinen Charakter eingehen.
Was ebenfalls helfen könnte, sind Charaktereigenschaften, die sich in den Vordergrund drängen. Dein Charakter könnte besonders hässlich oder besonders schön sein, oder er gehört einem Volk bzw. einem Beruf an, das/der mit Skepsis betrachtet wird. In dem Fall neigen die anderen eher dazu, dir Raum zu geben, weil alles andere im Rahmen der Geschehnisse unglaubwürdig wäre.
Was auch hilft, ist ein kleiner "Pakt" (;)) mit dem Spielleiter: Wenn du was sagen willst, tippst du ihn einfach an und er verschafft dir Aufmerksamkeit. Ich kenne das Problem mit Spielern, die nicht dazu kommen, etwas zu sagen, weil alle anderen am Plappern sind und sich keine Atempause erlauben. Da muss man manchmal ganz direkt dazwischengehen, damit auch introvertiertere Personen ihren Spaß haben.
Allgemein ist es AUCH die Aufgabe des Spielleiters, das Spotlight zu verteilen, etwa durch Abfragen der individuellen Reaktionen etc. Also einfach mal darum bitten, dass er dich mit einbindet.
Und letztendlich der wichtigste Tipp, so leicht es auch gesagt ist: In wichtigen Situationen über den eigenen Schatten springen und auf den Tisch hauen. Das nimmt einem erfahrungsgemäß niemand übel, wenn man anders nicht zum Reden kommt.
Ach ja, willkommen im Forum. ;D
Erstmal
Willkommen im Forum Corvina, schön das Du her gefunden hast. :)
Viel mehr als Dein Freund kann ich allerdings auch nicht raten.
Aber ich habe eine Frage.
Hast Du vielleicht das Gefühl etwas falsch machen zu können und tust deshalb einfach lieber nichts?
Das kann man ja durchaus mal ansprechen und Du darfst dann auch Unterstützung erwarten wie das dein Charakter mal angespielt wird.
Das ist auch so ein Problem. Ich bin mir auch einfach nie sicher, was in welcher Situation angebracht sein könnte und mag dann auch nichts sagen.
Na ja, ich habe es schon ein paar Mal angesprochen. Das Problem ist auch, dass die Witcher-Runde bereits seit 1,5 oder 2 Jahren existiert und die Mitspieler dadurch auch schon enormes Vorwissen haben. Ich bin leider auch nicht so eine Person, die dann laut wird, wenn die anderen die ganze Zeit quatschen. Ich spiele eine Assassinen-Kriegerin und bin daher eher auf Hinterhalt spezialisiert als auf direkten offenen Kampf. Mein Freund sagte mir, dass ich damit aber auch eine Menge reißen könne und in vielen Situationen gerade das von Vorteil sein könne, da die anderen einfach nur solche Haudrauf-Leute sind.
Das ist auch so ein Problem. Ich bin mir auch einfach nie sicher, was in welcher Situation angebracht sein könnte und mag dann auch nichts sagen.
Das kann mehrer Gründe haben...
*) Bist du mitten in der Kampagne eingestiegen und hast noch nicht in die Geschichte gefunden? Ich finde es manchmal schwer, wenn ich mittendrin einsteige. Vor kurzem ist mir das ähnlich gegangen, weshalb ich zu Beginn noch eher wenig beitragen konnte. Das wird aber mit der Zeit besser. Wenn man die Spielwelt nicht so gut kennt zu Beginn, kann dies auch schwierig sein manchmal. Auch das legt sich mit der Zeit.
*) fühlst du dich unwohl irgendwie? Es ist eine neue Erfahrung, man hat unter Umständen ein wenig Bammel, man will nichts "blödes" sagen (auch wenn man eigentlich nix blödes sagen kann ;) ). Vor allem wenn man mit erfahrenen Leuten spielt, will man sich vielleicht ja keine Blöße geben. Hierbei hilft dann vor allem: Augen zu und durch. Auch wenn der eigene Schatten den es zu überspringen gilt, oftmals sehr breit ist wie ich von mir selbst weiß.
*) spielst du mit Quasselstrippen, die einfach die ganze Zeit quatschen? Dann kann es schwer sein Screentime zu bekommen. Das ließe sich aber mit dem Spielleiter gut absprechen. Ein "hallo Leute, ich will auch mal" kann auch helfen. Nur Mut! :)
Und, hallo hier und alles Gute... und vor allem viel, viel Spaß.
EDIT:
Ganz offen... es gibt keine Situationen, in denen Reaktionen von dir nicht angebracht sind. Wenn dein Char was sagen will... sag es. Wenn er etwas über die Spielwelt wissen will, frag auch einfach mit deinem Char nach. Learning by doing bewährt sich hier gut. Und vergiss nicht, dass du einfach unmöglich von Beginn an alles wissen kannst. Das haben auch deine Mitspieler nicht.
Ganz wichtig: setz dich nicht zu sehr selbst unter Druck. Das bremst dich noch einmal. Du kannst KEINE FEHLER machen.
Und meine Mitspieler sind ziemlich viel am Reden und machen eigentlich damit schon immer alles alleine, sodass ich selten bis gar nicht zu Wort komme.
Aber auch da sind ansonsten nur erfahrene Spieler, die die ganze Zeit immer irgendwas reinwerfen und damit quasi den ganzen weiteren Spielverlauf alleine machen.
Darf ich fragen, was du für einen Char spielst in der Runde? Was sind seine Aufgaben? Hat der Char ein Alleinstellungsmerkmal... also zB der einzige gute Heiler, Magier, Dieb,... oder gibt es einen zweiten, oder dritten Char der dich in deinen Gebieten ersetzen kann?
Erst mal herzlich Willkommen hier.
Was für ein Vorwissen haben die anderen denn? Nur die Kampagne betreffend oder von der Spielwelt? Für letzteres empfehle ich, dir mal die Romane anzuschauen (die ersten beiden mit den Kurzgeschichten) um einen Überblick von Atmosphäre zu bekommen und wie Charaktere handeln könnten.
Wenn man einen besseren Blick auf das Feeling der Spielwelt hat, kann man auch besser mal sagen wie der eigene Char reagieren könnte.
Und ansonsten: was einige schon gesagt haben. Einfach mal was tun, egal was, du kannst nichts verkehrt machen. Es wird dich schon keiner fressen, höchstens deinen Char ;D
Mit welchem Regelwerk spielt ihr denn eigentlich?
Das weiß ich gar nicht genau. Meines Wissens nach - korrigiert mich gerne - sind doch Witcher und Slaughterhill dasselbe, oder? Wurde mir zumindest mal gesagt.
Was für würfel benutzt ihr so? Gibt es Bennies?
Na ja, es werden Bennies vergeben, wenn ein Spieler etwas besonders Tolles geleistet oder eine besonders schwere Aufgabe erfolgreich gemeistert hat.
Und an Würfeln benutzen wir halt die typischen Rollenspielwürfel, so W4, W6, W8, W10 usw.
Na ja, es werden Bennies vergeben, wenn ein Spieler etwas besonders Tolles geleistet oder eine besonders schwere Aufgabe erfolgreich gemeistert hat.
Und an Würfeln benutzen wir halt die typischen Rollenspielwürfel, so W4, W6, W8, W10 usw.
Ich möchte mal die Umstände der anderen Seite klären, denn ich habe leider häufig die Erfahrung gemacht, daß Neulinge (gerade eingebrachte Partner) sich mit ihrem Charakter an den Tisch setzen und weder vom System noch von der Spielwelt und dem Settinghintergrund irgendeine Ahnung haben oder sich entsprechende Kenntnisse aneigneten. Spielen ja, Vorbereiten nein.
Dann sind sie verunsichert und trauen sich nicht, etwas zu sagen, weil sie eigentlich gar nicht wissen, was, wo, wie und warum irgendwie relevant sein oder passen könnte. "Einfach drauflosspielen" funktioniert nämlich oftmals nicht, wenn man mehr möchte als oberflächliches Umhergetrottele in einer "Veteranengruppe". Das führt eher zum ständigen An-die-Hand-nehmen, und das ist nicht einer jeden Gruppe große Freude.
Ich war solche Situationen auch irgendwann leid und schob die Neulinge in Anfängerrunden ab, wo sie sich dann i.d.R. wohlfühlten, gut ins Rollenspiel hineinfanden und ihre entsprechenden Erfahrungen sammelten.
Insofern sei mir die Frage gestattet, wie gut du (Corvina) dich auf deine Rundenteilnahme und Charakterrolle vorbereitet hast. Spielerisches Selbstbewußtsein geht damit ja nicht selten einher...
:)
Ansonsten weiß ich aber auch nicht wirklich was, wie ich meinen Charakter vorbereiten sollte. Meinst du damit so etwas wie einen eigenen Charakterbackground zu erfinden?Auch.
Das riecht für mich mal nach Savage Worlds... würfelst du immer zusätzlich mit einem W6 bei deinen Proben?
Ich gehe davon aus, dass du selbst SL bist? =)
Mein Freund hat sich zwar vorher auch mit mir zusammengesetzt und mir erklärt, worum es geht, wie es da so läuft und mir auch die Regeln und das System erklärt. Ansonsten weiß ich aber auch nicht wirklich was, wie ich meinen Charakter vorbereiten sollte. Meinst du damit so etwas wie einen eigenen Charakterbackground zu erfinden?
Ich find es sehr schwer, so eine "Ferndiagnose" abzugeben. Zwei Ideen, ohne Gewähr:
Bitte den Spielleiter, dir eine besondere Position zu verschaffen - z.B. ein Auftrag für die ganze Gruppe, der aber von der Assassinen-Gilde kommt, und die verhandeln nur mit dir. (Ist keine besonders ausgereifte Idee, sondern nur ein Schnellschuss.) Kann auch ein wichtiger NSC sein, der zu dir ein besonderes Verhältnis hat - Vertrauen, Verwandtschaft, was weiß ich.
Oder: Entwickle mit einem der anderen Spielercharaktere ein besonderes Verhältnis: Ein gemeinsames Interesse, einen gemeinsamen Feind, oder ständiges Streiten unter einander (wenn ihr die Spielwelt-Streiterei auch in der Spielwelt lassen könnt und nicht plötzlich im echten Leben aufeinander losgeht). Wenn ein anderer Charakter sehr viel schlechter schleichen kann als dein Charakter, dann zieh ihn beispielsweise damit auf, dass er so plump ist, dass ihn ein Tauber drei Straßen weiter noch hören könnte.
Zu „The Witcher“ gibt es zwei Kurzgeschichtensammlungen, fünf Romane, zwei Computerspiele und eine (wohl eher mäßige) TV-Kurzserie. Je nach dem, welche Medien Du präferierst, existieren also diverse Möglichkeiten, Dich eingehender mit dem Spielhintergrund zu befassen und so ein besseres Gespür für die Welt zu bekommen. Ansonsten könntest Du auch im Hexer-Wiki jene Aspekte der Welt, die im Spiel immer mal wieder thematisiert werden (Völker, Orte, Historie etc.) nachlesen, um Dein Hintergrundwissen dem der Gruppe anzugleichen:
http://hexer.wikia.com/wiki/Hauptseite
Bei „The Witcher“ existiert beispielsweise ein merklicher Rassismus, der teilweise bis hin zu Pogromen gegen Nicht-Menschen eskaliert. Zwerg und Gnom, aber insbesondere Hexer (Mutant) und Dryade dürften in der von Menschen dominierten Gesellschaft immer mal wieder zu spüren bekommen, daß sie Außenseiter sind. Sofern Dein Charakter also ein Mensch sein sollte und über eine Tarnidentität verfügt, die ihre kriminelle Profession als Assassine verschleitert, dürfte sie für viele NSC der naheliegende Ansprechpartner beim Kontakt mit der Gruppe sein. Zudem könnte sie bei aufflammendem Rassismus als Schlichterin fungieren, damit sich kein wütender Mob mit Forken und Fackeln an die Fersen der Gruppe heftet, weil ein Kind verschwunden ist und Dryaden ebenso wie Hexer gemäß der gängigen Vorurteile als Kinderdiebe verschrien sind. Oder weil der Zwerg wegen irgendwelcher Sticheleien mal wieder zu unpassender Gelegenheit Streit anfängt (jemand bestellt Schnaps, wobei er sich an der Theke neben den Zwergen stellt und vom Wirt einen „Kurzen“ verlangt).
Hier ist der Spielleiter gefragt, den übrigen Spielern gelegentlich einen kleinen Dämpfer zu verpassen und Deine Assassine etwas mehr ins Rampenlicht zu rücken. Ob es dabei eine gute Idee ist, über einen heiklen Auftrag der Assassinengilde Zwietracht in der Gruppe zu säen, bezweifle ich (ich persönlich habe mit derlei eher schlechte Erfahrungen gemacht).
Hallo Corvina und willkommen im Forum. :) Wie andere bereits angedeutet haben, scheinen die Rahmenbedingungen für deinen Einstieg in unser schönes Hobby sehr ungünstig.
Erstens, du spielst in einer total eingespielten Gruppe. Für die anderen Mitspieler werden ganz viele unausgesprochene Dinge selbstverständlich sein, die für dich leider überhaupt nicht selbstverständlich sind. Und offenbar scheinen sie dich auch in der Bringschuld zu sehen, dir diese Dinge anzueignen, was du auch so akzeptiert hast, wie dein Post hier zeigt. Ich würde auch vermuten, wenn du einfach so drauflos spielen würdest, würden sie das entgegen ihrem Bekunden gar nicht toll finden, weil sie wahrscheinlich finden würden, dass du falsch spielst, nämlich anders, als sie erwarten. Du bist aber nicht in der Bringschuld. Ich glaube kaum, dass du dich ihnen aufgedrängt hast. Wenn sie dich mitnehmen und nicht nur dabei haben wollen, müssen sie dir entgegenkommen und dich, wie man so schön sagt, abholen. (Edit: Zumal deren Selbstverständlichkeiten nicht dieselben Selbstverständlichkeiten sind, wie z.B. meine Selbstverständlichkeiten oder die von anderen Postern hier.)
Zweitens, du steigst in eine laufende Kampagne ein. Das wäre für jeden hier schwer. Das wäre eine Konstellation, bei der ich persönlich sofort abwinken würde. Die sollen mal schön ihre Kampagne ohne dich weiter spielen. Wenn sie dir unser schönes Hobby näher bringen wollen, sollten sie dafür lieber etwas ganz neues anfangen, es muss ja nicht gleich auf ewig ausgelegt sein, drei oder vier Sitzungen reichen völlig.
Drittens, der Spielleiter ist zugleich dein fester Freund. Das verkompliziert das soziale Gefüge der Gruppe ungemein. Ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll. Es wäre viel besser, wenn jemand anders leiten könnte, und noch besser, wenn du erst einmal ein paar Sitzungen ohne deinen Freund spielen würdest.
D.h. wenn du mich fragst, müsstest eigentlich nicht du hier posten und lesen, sondern die anderen Mitspieler und der SL. ;)
Wenn sie dich mitnehmen und nicht nur dabei haben wollen, müssen sie dir entgegenkommen und dich, wie man so schön sagt, abholen. (Edit: Zumal deren Selbstverständlichkeiten nicht dieselben Selbstverständlichkeiten sind, wie z.B. meine Selbstverständlichkeiten oder die von anderen Postern hier.)I second Vermi. Rollenspiel ist ein bißchen wie Straßenverkehr: die erfahreneren Teilnehmer sind zur Rücksicht gegen den Unerfahrenen aufgerufen.
Vielleicht könntest du mal ein paar Solo-Sitzungen mit deinem Freund spielen, einfach, damit du ein bisschen herumprobieren kannst und sicherer wirst.Gute Idee. :) Das haben wir in meinen Studentenrunden häufig ähnlich gehandhabt.
Also möchtest du damit sagen, dass es nicht an mir liegt, weil ich mir die Kenntnisse nicht aneignen würde (was ich aber durchaus versuche)?
Zudem haben wir noch eine Slaughterhill-Runde, bei der mein Freund auch nur Mitspieler ist und jemand anderes leitet. Die haben wir damals alle zusammen gestartet, das heißt, ich weiß auch von Anfang an über alles Bescheid. Trotzdem hab ich da auch das Problem, dass ich mich nicht richtig einbringen kann.
Edit: Mein Freund war auch derjenige, der meinte, ich soll mich mal hier schlau fragen. Der ist selbst hier angemeldet.
Eine Frage übrigens zu deiner Rolle als Assassinin: Wie bist du dazu gekommen? War das deine eigene Idee, oder hat dein Freund oder einer der Mitspieler das empfohlen?
Gute Idee. :) Das haben wir in meinen Studentenrunden häufig ähnlich gehandhabt.
Mal eine Frage: Wie kam es dazu, dass du in die Runde(n) eingestiegen bist? Wessen Idee war das? Was interessiert dich daran? Wenn du mal kurz den aktivsten Mitspieler der Runde nimmst, und dir vorstellst, du wärest er - hättest du Spaß? Spaß wie in "ja, ganz nett"? Spaß wie in "hammer krass geil"?
Dann kann ich wirklich nur empfehlen, ein paar Erfahrungen abseits der anderen Spieler zu sammeln. :)
Oder ist online spielen nichts, was du dir so recht vorstellen kannst? Ist sicher nicht jedermanns Sache.
Ich mag zum einen das Prinzip hinter den Assassinen sehr gerne, im Verborgenen aktiv sein und aus dem Hinterhalt heraus handeln. Ich wollte auch nicht etwas spielen, was schon irgendwo ein- oder mehrmals vertreten ist. Meine Assassinin ist demnach auch eher auf verborgene Aktivitäten spezialisiert, wobei sie sich auch im offenen Kampf nicht schlecht schlägt. Aber offener und direkter Kampf ist nunmal nicht das, was eigentlich ihren Fertigkeiten entspricht. Zwar kann ich da zwar einige Sachen anwenden, aber das ist eigentlich nur ein ganz kleiner Teil von dem, was sie eigentlich kann. Allerdings, würde ich jetzt den gesamten Background aufrollen, würde ich morgen auch noch hier sitzen. ;)Hmm, OK, du bist also nicht von anderen in die Rolle reingedrängt worden. Das ist schon mal eine wertvolle Info.
Ich hab noch nie online gespielt, deshalb kann ich dazu jetzt nichts sagen.
Wenn du eine Online-Einsteigerrunde probieren magst, schick mir einfach eine PM :)
Das ist ursprünglich daraus entstanden, dass ich ein großer Fan von Fantasygeschichten bin und auch immer viel Spaß dran hatte, selbst welche zu erfinden und zu schreiben. Und mein Freund erzählte mir dann irgendwann von der Witcher-Runde, die er leitet und ob ich mir das mal anschauen möchte. Ich hab mich dann mal einen Abend dazu gesetzt und mir das mal angeschaut. Und ich fand es unglaublich toll, was da gemacht wurde und wollte da selbst mitmachen. Darauf hatten mein Freund und ich uns zu dritt (mit einem Kumpel, der ebenfalls da mitspielte) hingesetzt und zusammen meinen Charakter erstellt, um dann erstmal in einem One-Shot zu spielen. Ich muss aber auch sagen, dass in dem One-Shot aber auch mehr auf meinen Charakter eingegangen wurde. Das war aber auch nur ein Mal.
D.h. wenn du mich fragst, müsstest eigentlich nicht du hier posten und lesen, sondern die anderen Mitspieler und der SL. WinkWohl war. Ergo bin ich nach langer Auszeit (wieder) angemeldet.
Dachte ich mir auch gerade.
Ein ganz simpler Tipp für den SL ist eigentlich immer: In JEDER Situation JEDEN fragen, was er/sie gerade macht. Damit kann man schon sehr nett Reaktionen provozieren.
Ist aber wie gesagt schwierig. Ich bin da einfach sehr unsicher, was ich sagen und machen soll.
Das ist bei der SH-Runde genau dasselbe Problem, obwohl es da etwas anders ist, weil die noch nicht so lange existiert und ich da von Anfang an dabei war.
Konkretisiere mal "Unsicherheit". Fällt Dir nichts ein, oder fällt Dir was ein, das Du für dumm/ albern etc. hältst, oder fürchtest Du, daß Deine Mitspieler, das, was Dir einfällt, für dumm/ albern etc. halten können? Was verunsichert Dich? Die Situation an sich? Fühlst Du Zwang, "zu liefern", was Dich blockieren könnte?
Okay. Tritt dieses Problem nur in der RSP-Situation auf oder hast Du damit auch im Alltag zu kämpfen?
Sehr gut. Und nein, keine Küchenpsychologie. :)
Deine Lösung ist ebenso schwer wie einfach. Du hast in der gegebenen Situation Hemmungen, Fehler zu begehen, während Du mit "Profis" der Materie zu tun hast. Erschwerend kommt hinzu, daß RSP ein Hobby ist, daß recht viele Rampensäue anzieht. Du kannst also weiter stumm bleiben und mittel- bis kurzfristig den Spaß verlieren, oder Dir "einfach" (Hah! Leicht gesagt) die Möglichkeit geben, Dummes, Albernes, wenig Zielführendes, Abseitiges zu riskieren. An diesem schönen Satz von den vom Himmel fallenden Meistern ist sehr viel dran. Die Typen, mit denen Du spielst, sind gut, weil sie ihre Dummheiten schon gemacht haben. Um diese zu überwinden, mußten sie sie aber begehen.
Ich hab häufig neue Spieler am Tisch. Als SL beziehe ich sie aktiver mit ein, frage auch zweimal nach und bitte ggf. um Geduld, falls es die Rampensauveteranen wieder mal juckt. Da kann ich auch autoritär werden. Etwas Welpenschutz und -förderung hat ein SL zu leisten, allerdings nur für begrenzte Zeit.
Aber die Hauptlast liegt bei Dir. Sag ruhig an: "Das ist jetzt vielleicht dumm, aber..." Schlimmstenfalls Sagt einer: "Okay, Du hattest recht. Das *war* dumm." Sollte aber nicht die Regel sein. Häufiger wirst Du feststellen, daß es so abseitig gar nicht war. Eine neue Perspektive sorgt oft auch für überraschende Blickwinkel und neue Möglichkeiten, grade in einer eingespielten Gruppe (leih Dir "Dorkness Rising" und achte auf den Charakter von Daphne).
Das wichtigste aber ist: Begehe Deine Fehler, so daß Du lernen kannst. Mit Regellernen alleine ist es im RSP nicht getan.
Dazu möchte ich anmerken, daß Dummheiten jeder Rollenspielart leider wenig mit der Erfahrung zu tun haben. Mir sind genügend rollenspielende Selbstbejubler begegnet, die unbelastet von Intelligenz schon seit Jahrzehnten vor sich hin spielen. Sie können das dann nur besser durch etwas Regelblabla, ein paar Anekdötchen und selbstbewußtes Auftreten kaschieren.
Ein "Alphatier" bin ich nicht. Und ich würde es mehr mögen, wenn ich mich mehr einbringen könnte. Ist aber wie gesagt schwierig. Ich bin da einfach sehr unsicher, was ich sagen und machen soll.
Danke, allerdings hab ich das Problem, dass ich keinen eigenen PC habe, bzw. einen eigenen schon, aber ohne funktionierenden Internetzugang.
Schwierig ist es aber für Spielleiter ebenso, Spotlights zu schaffen, wenn für sie ein Charakter eher schwammig ist. (…)
Zu meinem persönlichen Leitstil: Ich habe immer gern einen großen Plot in der Hinterhand. Die Welt dreht sich in eine gewisse Richtung sofern die Charaktere nicht direkt eingreifen und gegensteuern. Gern lasse ich mich aber auf persönliche Plots ein. Das funktionierte bisher mit allen anderen Spielern sehr reibungslos, weil jeder wusste, wie der eigene Charakter genau tickt (Vorlieben, Ziele, Erwartungen...).
Ich bin auch eher die SL, die Ja statt Nein sagt. Hat jemand eine coole Idee, bitte ich um ein paar schlaue Gedanken dazu und wenn mich das überzeugt - let it be! Dazu muss mir aber der Ball zugeworfen werden. Ich weiß nicht, ob ich da nicht schon zu viel verlange. Es ist alles sehr frei von Spielerhand gestaltbar.
Das der Spielleiter aber nicht weiß, was ein Charakter will, ist seine eigene Schuld.
Ich würde ergänzen, dass gerade bei Neulingen die Spielleitung eine Holschuld hat, wenn es um die Motivationen des Neueinsteiger-Charakters geht. Entweder stellt man die richtigen Fragen, oder man teilt dem neuen Mitspieler mit, was man von ihm erwartet, und zwar so detailliert, dass auch ein Neuling im Sinne der Spielleitung geeignete Ergebnisse liefert.Genau aus diesem Grund dachte ich auch daran, die Assassinen im nächsten Abenteuer eine tragende Rolle spielen zu lassen. Alte Kameraden, die sie noch aus Ausbildungszeiten kennt - möglicherweise auch privat sehr gerne mag. Und die wollen dann etwas ganz anderes durchziehen, als die Spielergruppe. Knallharte Interessenkonflikte. In unserer Welt gibt es kein Richtig oder Falsch. Es gibt nur verschiedene Grauschattierungen.
Ich hätte die Assassine als SL gerne außerhalb des Schildkrötenpanzers.
Genau aus diesem Grund dachte ich auch daran, die Assassinen im nächsten Abenteuer eine tragende Rolle spielen zu lassen. Alte Kameraden, die sie noch aus Ausbildungszeiten kennt - möglicherweise auch privat sehr gerne mag. Und die wollen dann etwas ganz anderes durchziehen, als die Spielergruppe. Knallharte Interessenkonflikte. In unserer Welt gibt es kein Richtig oder Falsch. Es gibt nur verschiedene Grauschattierungen.
Hast du dir überlegt, wie die Kampagen weitergehen soll, wenn sich die Assassinin gegen die Spielergruppe und für ihre alten Kameraden entscheidet?Natürlich. Das würde auch nicht das Ende der Runde oder Gruppe bedeuten. Es gibt im Prinzip 3 Optionen: a) Sie hält zur Gruppe und macht sich bei ihrem Orden unbeliebt. b) Sie unterstützt ihren Orden [wohl aus dem Verborgenen heraus] oder c) sie verhält sich neutral. Jede der drei Varianten bietet neuen Stoff ohne die Runde oder den Assassinencharakter selbst in die Bredoulle zu bringen.
Natürlich. Das würde auch nicht das Ende der Runde oder Gruppe bedeuten. Es gibt im Prinzip 3 Optionen: a) Sie hält zur Gruppe und macht sich bei ihrem Orden unbeliebt. b) Sie unterstützt ihren Orden [wohl aus dem Verborgenen heraus] oder c) sie verhält sich neutral. Jede der drei Varianten bietet neuen Stoff ohne die Runde oder den Assassinencharakter selbst in die Bredoulle zu bringen.
Ich halte es generell für eine zweifelhafte Strategie, eine Spielerin, die sich noch nicht so richtig in die Gruppe integriert hat, in eine Situation zu bringen, die sie (potentiell) gegen die Gruppe stellt. Es gibt meiner Erfahrung nach häufig mindestens einen Spieler, der so einen "Verrat" (ob er nun wirklich stattfand oder nicht ist dabei völlig egal) noch jahrelang nachträgt und immer wieder auf den Tisch bringt, dass man der Assassinin nicht trauen kann - "wegen der Geschichte damals". Und das passiert noch nichtmal aus bösem Willen, sondern ist "gutes Rollenspiel".
Ich halte es generell für eine zweifelhafte Strategie, eine Spielerin, die sich noch nicht so richtig in die Gruppe integriert hat, in eine Situation zu bringen, die sie (potentiell) gegen die Gruppe stellt. Es gibt meiner Erfahrung nach häufig mindestens einen Spieler, der so einen "Verrat" (ob er nun wirklich stattfand oder nicht ist dabei völlig egal) noch jahrelang nachträgt und immer wieder auf den Tisch bringt, dass man der Assassinin nicht trauen kann - "wegen der Geschichte damals". Und das passiert noch nichtmal aus bösem Willen, sondern ist "gutes Rollenspiel".Das halte ich - zumindest in unserer Runde - für sehr unwahrscheinlich. Alle Charaktere wurden vor unangenehme Wahlen gestellt. Alle sind ihren eigenen Weg gegangen. Niemand nimmt es einem krumm, wenn die Motivationen verständlich sind. Wir klopfen niemanden mit dem Holzhammer weich, wenn der Charakter ausgespielt wird (wie auch immer das konkret aussehen mag). Allein der Gnom hat die Gruppe mehrmals (!) um ein ganzes Vermögen betrogen. Entweder hatte er das geschickt angestellt oder die Gruppe hat ihn verstanden.
@ Corvina: Kannst du vielleicht versuchen, etwas zu konkretisieren, welche Fähigkeiten du dir gerne aneignen würdest? Geht es eher darum, deinen Charakter im Dialog mit den anderen Charakteren darzustellen? Geht es darum, deinem Charakter interessante Eigenheiten zu geben und für ihn interessante Motive und Hintergründe zu entwickeln? Oder geht es eher darum, mit guten Einfällen und gelungenen Aktionen zum Erfolg der Gruppen beizutragen? Worum geht es konkret? Was machen die "alten Hasen", wo du das Gefühl hast, nicht mithalten zu können?
Das für mich Schwierige ist, dass die immer sofort eine Antwort auf etwas haben. Die wissen im Kampf sofort, was sie tun und selbst, wenn es nur um Gespräche mit irgendwelchen Personen geht, haben die sofort die richtigen Antworten parat.Dann wäre dein Problem -- bitte korrigier mich, wenn ich dich falsch verstanden habe -- folgendes: Du beobachtest, daß die anderen sehr sicher in dem sind, was sie (speziell in Action-Szenen) beitragen; du möchtest gern ähnliche Beiträge liefern und das auch so schnell und sicher, wie die anderen dir vorkommen; dabei aber hast du Angst, dich zu blamieren, und schweigst stattdessen lieber.
Dann wäre dein Problem -- bitte korrigier mich, wenn ich dich falsch verstanden habe -- folgendes: Du beobachtest, daß die anderen sehr sicher in dem sind, was sie (speziell in Action-Szenen) beitragen; du möchtest gern ähnliche Beiträge liefern und das auch so schnell und sicher, wie die anderen dir vorkommen; dabei aber hast du Angst, dich zu blamieren, und schweigst stattdessen lieber.
Korrekt?
Ganz ehrlich, wenn das "normale" Spotlight schon nicht funktioniert (erstmal egal warum es nicht funktioniert), dann halte ich es für wirklich fragwürdig ob du sie direkt in so etwas großes und Charakterbezogenes schmeißen solltest.Schocktherapie? ;D
Ganz ehrlich, wenn das "normale" Spotlight schon nicht funktioniert (erstmal egal warum es nicht funktioniert), dann halte ich es für wirklich fragwürdig ob du sie direkt in so etwas großes und Charakterbezogenes schmeißen solltest.
Ich würde erstmal dafür sorgen, dass der Char die Möglichkeit hat sich einzubringen ohne das direkt so extrem viel auf dem Spiel steht, dass sowohl Spielerin als auch Char wirklich überfordern könnte.
Ich hab z.B. mit einer ziemlich ähnlichen Situation (Assassine muss sich zwischen Auftrag und Gruppe entscheiden und damit auf eine Seite schlagen) sogar meine erfahrenen(!) Spieler erstmal überfordert. Natürlich kamen sie damit klar, aber erst nachdem das ooc (out of character) durchdiskutiert wurde und das sehe ich nach der Beschreibung im Moment bei euch nicht so (korrigiere mich wenn ich da falsch liege).
Ich würde erstmal für Spotlight in den "normalen" Abenteuern sorgen.
Sie ist die einzige für heimliches Vorgehen in der Gruppe? Hey, was einfacheres kannst du dir in Kombi mit dem Zwerg doch gar nicht wünschen.
Sorg dafür, dass bei Auftrag X eine direkte Konfrontation eine ziemlich dumme Idee wäre (z.B. weil man dann viel mehr Gegner bekommt als einem lieb ist), aber ein heimliches Eindringen hohen Erfolg verspricht.
Der Zwerg wird das blöd finden und muss ggf. überzeugt werden, aber das ist halt Rollenspiel ;)
Was auch helfen kann ist ein großer Metaanteil, sprich Sachen auf Spieler-Ebene besprechen und klären und nicht nur auf bloßer Charakterebene, das fällt aber vielen schwer bzw. finden das blöd. Ich kann das allerdings nur empfehlen.
Und für den Neuling kann ich nur sagen: lern die Regeln, lies sie, tu euch allen einen gefallen und lies sie ;) Regelsicherheit hilft auch gegen Unsicherheit was geht und was nicht und wie es geht.
Und bezüglich des Kampagnenhintergrunds und der Welt: frag! Wenn du dir nicht sicher bist, dann frag ob das eine gute oder schlechte Idee wäre und das wichtigste: Lass dir erklären warum!!!!!!
Du scheinst dich ja eigentlich in deine Assassine gut einfühlen zu können, dann geh logisch vor. Wenn du irgendwo einbrechen willst, wie würdest du das tun? Wo würdest du rein? usw.
Denk an Filme oder Bücher und wie die das dort machen, damit machst du meistens nichts falsch!
Denn: Schlösser, Türen, Fenster, Meuchelmord, Ablenkungsmanöver funktionieren meistens ungeachtet der Welt in der man spielt alle gleich oder ähnlich :D
Was das Fragen angeht: Da fühle ich mich ja genauso bescheuert bei, wenn ich dauernd fragen muss, wieso, weshalb und warum und damit den ganzen Spielverlauf aufhalte.Also mich als SL stört das nicht. ;)
Jop. Weil ich keine Ahnung hab, wie ich auf die entsprechenden Sachen angemessen reagieren soll.
Jop. Weil ich keine Ahnung hab, wie ich auf die entsprechenden Sachen angemessen reagieren soll.Dann schließe ich mich Hróđvitnir und ChaosAmSpieltisch an: Mut zur Lücke! :) Da hast du die Wahl zwischen zwei Optionen:
Das sieht man in dieser Diskussion ganz gut, denn dein Freund ist der Meinung alle möglichen Ausgänge einer bestimmten Handlung geplant und im griff zu haben, übersieht dabei aber dass, im Namen des Plots, dem Spieler, im dem Fall dir, einfach nur stumm Optionen zugewiesen werden, mit der stummen Erwartungshaltung dass du schon eingespielt genug bist um davon eine zu wählen und den zugehörigen Plot durchzuziehen.Man darf meine halbwegs geplanten Enden immer gerne durchkreuzen. Bin kein Railroader. Ich lasse mich gern von den Spielern überraschen. Und wenn das bedeutet, dass ich etwas übersehen habe und danach erstmal die grauen Zellen anstrengen muss, um den weiteren Verlauf zu durchdenken - dann ist das eben so. Mir wurden schon so viele Plots gesprengt, dass ich danach echt aufgeschmissen war. Daher tendiere ich nur noch dazu grobe Richtungen vorzudenken und sie dann dem Spielverlauf entsprechend anzupassen.
Redet drüber. So schwer ist das doch nicht.
Also mich als SL stört das nicht. ;)
Ja, dich stört es vielleicht nicht. Aber die anderen wollen sicher gerne einfach ganz entspannt weiterspielen, ohne dass dann ständig ich ankomme und die SL mit Fragen löchere.Mach Dir geistige Notizen (oder eben schriftliche).
Dazu muß man aber wissen, worüber man genau sprechen möchte, mit welchen Erwartungen und Argumenten man in das Gespräch geht und ob man dann auch inhaltlich unangenehme Retouren ertragen kann.In der Regel spielt man doch, zumindest daheim in den eigenen vier Wänden, mit Leuten die sich untereinander eine gewisse Grundsympathie entgegenbringen. Da sollte es doch nicht so schwer sein sich auf eine gemeinsame Basis zu verständigen, auf der man über ein bestehendes Problem reden kann.
Man darf meine halbwegs geplanten Enden immer gerne durchkreuzen. Bin kein Railroader. Ich lasse mich gern von den Spielern überraschen. Und wenn das bedeutet, dass ich etwas übersehen habe und danach erstmal die grauen Zellen anstrengen muss, um den weiteren Verlauf zu durchdenken - dann ist das eben so. Mir wurden schon so viele Plots gesprengt, dass ich danach echt aufgeschmissen war. Daher tendiere ich nur noch dazu grobe Richtungen vorzudenken und sie dann dem Spielverlauf entsprechend anzupassen.
Hallo Corvina!
Erstmal herzlichstes Willkommen an Board!
Verewige Dich doch mal im Who-is-Who (http://tanelorn.net/index.php/board,17.0.html), damit man ein wenig mehr über Dich erfährt. (Meine erste Frage wäre "wo kommste her")
Schön, dass es Dich ins Tanelorn verschlagen hat!
:howdy:
So, nun zum Thema:
Ein paar Gedanken von mir, die alle nicht zutreffen müssen.
In unseren heimischen (Bremer Umland) Runde waren die "mitgebrachten" Freundinnen von Mitspielern auch oft erstmal ein bisschen das fünfte Rad am Wagen. Bei eingen legte sich das, bei anderen stellte sich raus, dass sie eben eher "Anhängsel" und keine ernst meinende Mitspielerin waren...
Meistens bildete sich das 5. Rad auch, weil die Alteingesessenen nicht so genau wusste, ob die werte Dame jetzt nur aus Liebe zu ihrem Kerl mitspielte, und wohl auch, weil unklar war, wie lange die dann bleiben würde (Beziehungs-Fluktuation), wie sich Beziehungsstress auf die Rollenspielsituation auswirken würde, und was passieren würde, wenn man in der eignen Runde den Charakter der Freundin des Spielleiters umbringen, als Sklave/in verkaufen oder einfach nur heftig anbaggern würde (hey, just a game!)...
Innerhalb der Runde sind solche Dinge alle irgendwo geklärt und man weiss, was akzeptiert wird.
Der "Schatzi" eines Mitspielers (ich benenne das mal bewusst provokant) bringt aber unwillkürlich da ein Unsicherheitspotential mit. Der Schatz des Spielleiters noch mal doppelt.
Bevor Du jetzt denkst, ich würde Dich da auch so einschätzen:
Mach ich nicht, allein Dein Weg hier ins Forum zeigt ja, dass Du ernsthaftes Interesse am Spiel hast!
Aber vielleicht solltest Du schauen, inwiefern Deine Mitspieler da verunsichert sind.
Man kann dagegen was machen, zum Beispiel bestimmte Dinge klären (mit dem eigenen Freund, dass er Dir eben keinen gesonderten 'Welpenschutz' gewähren soll und dass solche Dinge wie flirten auf Charakterbasis okay sein müssen) und es dann einfach vorleben (also einfach mal selbst einen SC in der eigenen Runde anbaggern (um ihn zu beklauen [sofern dass in der Runde okay ist]).
Und vielleicht mal einen Einstand ausgeben, eine große Schachtel Muffins, Bierchen oder sonst was, um den anderen zu zeigen, dass man gern dabei ist (und das auch äußern).
Was man natürlich vermeiden sollte, sind Dinge wie "auch nicht können, wenn der eigene Freund mal nicht kann" - dann trotzdem erscheinen und mitspielen zeigt den anderen, dass man eben mehr als das Anhängsel ist. (sowas kann man ja auch mal forcieren, dass dein freund eben mal einen Tag "zufällig" nicht kann, Du aber äußerst die anderen aber ruhig spielen sollen, weil Du keine Lust hast, die Gelegenheit auszulassen...)
In der Regel spielt man doch, zumindest daheim in den eigenen vier Wänden, mit Leuten die sich untereinander eine gewisse Grundsympathie entgegenbringen. Da sollte es doch nicht so schwer sein sich auf eine gemeinsame Basis zu verständigen, auf der man über ein bestehendes Problem reden kann.
Hihi, wenn mein Freund SL ist, kann man ja schlecht ohne ihn spielen. ;)
Was die andere Runde angeht, wäre das da durchaus möglich. Bis vor kurzem war es nur so, dass ich nach der Session bei meinem Freund übernachten musste, weil wir immer bis 11 gespielt hatten und ich dann nicht mehr nach Hause kam wegen Bus/Bahn (ich fahr zwar nur 10 min mit dem Zug, aber trotzdem, ab 11 kann man das vergessen). D. h. wenn er an dem Tag nicht konnte, konnte ich auch grundsätzlich nicht. Allerdings haben wir das zeitlich nun umorganisiert, dass wir früher anfangen und ich dann immer noch eine Fahrtmöglichkeit nach Hause kriege. Dann kann man da auch drüber reden, dass ich mal ohne meinen *Schatzi* spiele.
In Corvinas Fall scheint es mir so zu sein, daß sie als "mitgebrachte Freundin" nicht in eine Gruppe ihres gänzlich eigenen engen Freundeskreises kam. So ist das mit dem Reden und "sanfte Forderungen formulieren" schon schwieriger.
Ohne jetzt die Gegebenheiten zu kennen: Wenn Du, sofern möglich, einfach alleine mitspielen und danach bei Deinem Freund übernachten könntest (der is ja nicht aus der Welt), wäre das natürlich ein noch weiterer Bonus nach dem Motto "die strengt sich aber an, um nichts zu verpassen".
Wie dem auch sei, soll ja nur eine Ideensammlung sein.
Zu den Regelfragen: Anfänger haben es nie ganz einfach. Wir haben es inzwischen so gelöst, dass wir Neulingen immer einen Mitspieler zum Mentor geben, der neben ihnen sitzt und an den sie sich wenden können. Das unterbricht nicht den Spielfluss, weil der Spielleiter weitermachen kann.Allgemein ist das eine gute Sache, das sollte aber tunlichst nicht der Freund sein. Sonst kann das zur Abkapselung und Überprotektion führen und man erreicht genau das Gegenteil von dem was man wollte. In unserer Runde haben wir gerade ein derartiges Problem.
Das funktioniert ganz gut und liefert auch noch mal wieder mehr Kontakte zu einem weiteren Mitspieler.
Allgemein ist das eine gute Sache, das sollte aber tunlichst nicht der Freund sein.
Da ist es für mich schwierig, mich da ordentlich einzufügen, da ich nicht weiß, wie ich meinen Charakter in einer ich nenne es mal produktiven Weise einsetzen kann, obwohl es da bestimmt einige Möglichkeiten gäbe. Nur mir sind sie in den entsprechenden Situationen nie erkennbar.Wie äußert sich das bei dir? Hast du in solchen Momenten "leerer Kopf"-Syndrom?
Wie äußert sich das bei dir? Hast du in solchen Momenten "leerer Kopf"-Syndrom?
Joh!
Corvina: Es klingt für mich ein wenig so, als möchtest du gerne, daß dir die Ideen und Erfahrungen und perfekten Lösungen schnellstmöglich zufliegen, und wenn das nicht der Fall ist, beharrst du auf deiner Unsicherheit und bleibst eher passiv bzw. still.
Du scheinst mir etwas zu "schwimmen", denn auch nach all den guten Tips hier kommst du immer wieder auf dieses zentrale Problem zurück, anstatt zu sagen: Das und das und dieser Tip der alten Haudegen auf dem T klingt super, das paßt und das mache ich jetzt auch. Statt dessen wird hier allgemein weiter theoretisiert, auch wenn sich an der Situation in den letzen beiden Tagen wohl nicht viel geändert hat.
Wie gesagt: Das ist mein Eindruck im Moment, und er kann ja auch trügen.
Daher denke ich, es wäre das beste, wenn du dir aus den vielen hilfreichen Beiträgen hier alles heraussuchst, was dir liegt, und es zunächst mal umzusetzen versuchst. Kenntnisse draufschaffen, Rollen definieren, Teilnahmewünsche und Erwartungshaltung festlegen und mit den Gruppen besprechen usw.
Wenn es danach nicht gut läuft, dann kann es hier ja eifrig in die nächste Runde gehen.
:)
Es gab ja auch viele gute Tipps von allen hier, die es auch durchaus wert sind, ernst genommen und ausprobiert zu werden.
So kann man das auch sagen...Dann folgender Vorschlag: Mach dir eine Checkliste mit möglichen Aktionen, z.B.
Dann folgender Vorschlag: Mach dir eine Checkliste mit möglichen Aktionen, z.B.
- Mit Gebrüll vorstürmen
- Dem Feind in den Rücken schleichen
- Deckung nehmen, Wurfmesser werfen
- Trompete spielend übers Schlachtfeld galoppieren (Ablenkungsmanöver)
- ...
... und wenn du das nächste Mal in einer Kampfszene dran bist und nicht weiter weißt, geh die Sachen durch und such dir was aus. Oder tipp blind mit dem Finger und mach das dann. ;) Das wird dann zwar etwas wirr, aber immerhin bist du dann nicht mehr passiv.
Du gehst davon aus, dass es eine richtige Lösung geben muss und versuchst, eben wie die "erfahrenen" Spieler, den maximal besten Beitrag zum Spiel zu leisten.Man muss nicht den besten Weg gehen, um zu einem Ziel beim Rollenspiel zu kommen.
Was das Fragen angeht: Da fühle ich mich ja genauso bescheuert bei, wenn ich dauernd fragen muss, wieso, weshalb und warum und damit den ganzen Spielverlauf aufhalte.
@Corvina:
Was slayn sagt:Man muss nicht den besten Weg gehen, um zu einem Ziel beim Rollenspiel zu kommen.
Denn im Rollenspiel ist eigentlich der Weg das Ziel (wie metaphorisch...).
Es geht nicht um die idealste, verlustärmste Lösung, sondern um das Abspielen eines Handlungsverlaufes.
Die Aktionen/Reaktionen müssen daher nicht "den idealen Verlauf" annehmen, sondern nur irgendwo glaubwürdiges Verhalten anzeigen.
Also erstmal keine Panik.
Es geht nicht darum, möglichst schnell oder glatt die Aufgaben oder gesteckten Ziele zu erreichen, sondern ums Erleben. Im Theater oder Kino will man ja auch nicht, dass der Film nach 5 Minuten zu Ende ist, weil der Mörder auf Anhieb entlarvt wurde. Mord -> "Der war's!" -> Abspann
Dir wird auch niemand da was krum nehmen, solange Du irgendwo verständlich spielst.
Insofern ist "irgend etwas" machen immer noch besser als "gar nichts".
Also: ruhig bleiben, denn da kann nichts schief gehen und einfach den ersten halbwegs machbaren Weg im Spiel gehen.
Es geht nicht um den goldenen Kurs sondern um einen gangbaren!
Ja, das weiß ich ja. Aber selbst das "irgendwas machen" fällt mir schwer... :(
Kannst du nicht einfach mal den Voll-Egoist raushängen lassen und machen worauf du, genau in dem Moment, wirklich Bock hast? So mal 5 Minuten Rampensau sein?
Könnte ich.Mach doch mal...
Könnte ich.
Mach doch! Rollenspiel soll Spaß machen, scheitert aber oft am Egoismus der Mitspieler. Leider braucht es da manchmal einfach Ellenbogen und Rücksichtslosigkeit, bis man auf ein Mal seinen Platz bekommt.
Ja, den Tipp haben mir hier einige von euch gegeben. Bloß ist es nochmal eine weitere Herausforderung, wenn man grundsätzlich nicht so ein Typ ist, der sofort laut und energisch wird, wenn ihm was nicht passt.
Ich glaube, ein wichtiger Weg ist es, wie ihn hier auch einige schon angesprochen haben: Mit der SL und den anderen Mitspielern zusammensetzen und da mal gemeinsam drüber reden. Vor allem möchte ich, dass die Mitspieler da mit einbezogen werden, damit es hinterher nicht sowas heißt von wegen Extrawünsche und Bevorzugung, weil der SL gleichzeitig mein Freund ist.
Es haben ja auch sehr viele geschrieben, die selbst SL sind, wie sie mit so etwas umgehen.
Tja Corvina, das ist dein Dilemma. Du kannst nicht so, wie du gerne willst, was auch überhaupt nicht deine Schuld ist. Vielleicht kannst du es lernen, seien wir mal optimistisch und sagen wir, wenn du regelmäßig mitspielst, kommst du da sicher in ein paar Monaten hin. Aber in der Zwischenzeit hast du nur zwei Möglichkeiten: Passiv zuschauen, oder den anderen zur Last fallen. Dass du letzteres nicht willst, ehrt dich, aber dann bleibt eben nur ersteres übrig. Ich würde weiterhin empfehlen, die anderen mal zu fragen, wie sie dazu stehen.
Eine Sache, die vielleicht helfen könnte, den Prozess zu beschleunigen, sind Trockenübungen. Entweder zusammen mit deinem Freund, oder sogar alleine, einfach mal so typische Situationen im Kopf durchspielen und ohne Zeitdruck überlegen, was du machen könntest und wie sich das auswirken würde. Unter der Dusche, beim Abwasch, auf dem Weg zum Bus. Ruhig auch mal ausformulieren, wie du deine Handlung dann beschreiben würdest. Und dann noch mal formulieren, kürzer, präziser. Und noch mal.
Oder du könntest, wenn dir während des Spiels eine Situation unklar war, du aber das Spiel nicht mit Nachfragen aufhalten wolltest, die Details nach dem Spiel erfragen. Hilft dir zwar für die konkrete Situation nicht weiter, aber hilft vielleicht, bei zukünftigen Situationen die entsprechenden Details "richtig zu erraten", wie es ja die anderen Mitspieler aufgrund ihrer langen gemeinsamen Spielpraxis offenbar können.
Vielleicht könnte dein Freund dir ja auch hier und da einen kleinen, unverbindlichen Tipp geben, auf was für eine Situation im Spiel du dich vielleicht mal einstellen solltest? Dadurch bekommst du etwas Zeit zum Überlegen.
Ich hoffe, Du berichtest von Deinen Erfahrungen und wie es weitergeht. :)
Eine Sache, die vielleicht helfen könnte, den Prozess zu beschleunigen, sind Trockenübungen. Entweder zusammen mit deinem Freund, oder sogar alleine, einfach mal so typische Situationen im Kopf durchspielen und ohne Zeitdruck überlegen, was du machen könntest und wie sich das auswirken würde. Unter der Dusche, beim Abwasch, auf dem Weg zum Bus. Ruhig auch mal ausformulieren, wie du deine Handlung dann beschreiben würdest. Und dann noch mal formulieren, kürzer, präziser. Und noch mal.
1. Hróđvitnirs Weg (garantiert konfliktvermeidend): Vor der Aktion outtime die Mitspieler fragen, ob deine Idee sinnvoll wäre.
Sag ruhig an: "Das ist jetzt vielleicht dumm, aber..." Schlimmstenfalls Sagt einer: "Okay, Du hattest recht. Das *war* dumm." Sollte aber nicht die Regel sein. Häufiger wirst Du feststellen, daß es so abseitig gar nicht war.
Persönlich spiele ich nun seit rund 20 Jahren Rollenspiele, aber ich grüble auch oft über bestimmte Situationen nach, die am nächsten Spielabend vorkommen könnten. Und darüber, wie mein Charakter darauf reagieren könnte.Tun wir das nicht alle? Egal ob Spieler oder SL?
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Schocktherapie? GrinDa müssten vielleicht noch ein paar mehr Leute ihre Erfahrungen zu berichten, aber ich kann dazu nur folgendes sagen:
Wer weiß... vielleicht hilft es ja zu sehen, dass jede denkbare Entscheidung ihre eigenen Vorzüge und Nachteile hat.
Vielleicht irre ich mich aber auch total. Ich lasse mich gern eines Besseren belehren.
Das für mich Schwierige ist, dass die immer sofort eine Antwort auf etwas haben. Die wissen im Kampf sofort, was sie tun und selbst, wenn es nur um Gespräche mit irgendwelchen Personen geht, haben die sofort die richtigen Antworten parat.
Es ging mir eigentlich weniger darum, dass mein Charakter so schlagfertig ist und sich tolle Wortgefechte mit anderen liefert. Ich fand es schon richtig so, dass sie eher etwas verschlossen und verschwiegen ist und eben nicht alles offen von sich preisgibt, was als Assassine denke ich nicht unbedingt so verkehrt ist. Meine Vorstellung von meinem Charakter war ursprünglich das unauffällige Überwinden von Hindernissen, um z. B. unbemerkt in die Häuser der jeweiligen Personen zu gelangen, Heranschleichen an Feinde, das Ausspionieren, Anschläge aus dem Hinterhalt, sei es jetzt, indem ich jemandem von hinten die Kehle durchschneide oder im ein Messer in den Körper ramme, ohne dass er es zuvor mitbekam, oder jemandem unbemerkt Gift ins Essen oder Trinken mische und er dann daran krepiert.
Manchmal müssen zurückhaltende Spieler eben einfach von der Spielleitung an den Haken genommen und ins Spiel gezogen werden.
Natürlich ist es schön, wenn du "Welpenschutz" bekommst und dir die anderen Freiräume geben - aber letzten Endes liegt es an dir, Corvina, zu sagen, was du willst. Du musst deinen Charakter schon spielen. Es bringt nichts, wenn du ins Rampenlicht geschubst wirst und da stehst wie eine Steinstatue.
SoA meint, dass du dich zu sehr in deinen Schildkrötenpanzer zurückziehst und dass zu wenig Input von dir kommt. Okay, das glaube ich ihm mal, der kennt dich sicherlich besser als wir. ;)
@Zurückziehen: Da haben schon viele was dazu gesagt. Du kannst eigentlich nicht viel falsch machen, und du solltest die Angst, dich zu blamieren, ablegen. Möglicherweise ist die Assassine als Charakter gar nicht so gut geeignet, weil die sich nicht mit einem einfachen Manöver einbringen kann, sondern du immer erst mal überlegen musst, wie du ihre Fähigkeiten gut einbringen kannst - vielleicht könntest du mal für eine Sitzung einen "einfacheren" SC übernehmen. Da ist es dann auch nicht so schlimm, wenn der Müll baut.
@Zu wenig Input: Red halt mal mit deinem Freund über deinen Charakter. Wenn er nun schon die Assassinengilde einbringen will, dann erzähl du ihm, wie du die dir vorstellst, welchen Rang du inne hast, wen du kennst und wen du nicht magst. Überleg dir, was du als Spieler cool an der Assassinengilde finden würdest (eher eine Art Altherrenclub? oder rebellische Freigeister? religiöse Fanatiker?), und wie dein Char da überhaupt hingekommen ist. Dein SL kann keine Gedanken lesen, und ich sehe auch nicht, dass er verpflichtet ist, dir sämtliche "Arbeit" für den Charakter abzunehmen. Wenn du nicht nur konsumieren willst, musst du aktiv werden.
Liegt ein Teil des Problems vielleicht darin, daß die restliche Gruppe sich recht schnell auf ein direktes Vorgehen einigt und Deine auf Verstohlenheit ausgelegte Assassine dabei dann eher wenig beitragen kann? Dann benutze das doch einfach als Ablenkungsmanöver für eigene Aktionen. Startet die restliche Gruppe etwa einen Frontalangriff, könnte Deine Assassine das Gewühl nutzen, um sich in die Schatten zurückzuziehen, die Gegner zu umgehen und ihnen in den Rücken zu fallen.
Hilfreich könnte es auch sein, sich mit passenden „Gimmicks“ auszustatten. Etwa mit ungelöschtem Kalk gefüllte Stinkbomben, um aus dem Hinterhalt heraus anrückende Verstärkung zu „empfangen“. Oder “Krähenfüße“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Kr%C3%A4henfu%C3%9F), um einen etwaigen Rückzug zu decken. Oder auch einen “Klingenbrecher“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Degenbrecher), der im Kampf, das gegnerische Schwert auf die passende Länge für die dolchkämpfende Assassine stutzt. Oder eine Drahtschlinge („Garotte“), mit der man lautlos Gegner ausschalten kann.
Zudem gilt, daß manche Spieler einfach lieber reagieren als frei zu agieren. Wieso sollte in der anderen Spielrunde die Kriegerin in dem Dorf mit seinen dreihundert Einwohnern groß etwas verändern, solange es keine Probleme gibt? Eine Wildschweinrotte, die Felder verwüstet; Nachbarschaftstreitigkeiten, wegen vorgeblich versetzer Grenzsteine; eine Frau, die der Hexerei bezichtigt wird; eine Rattenplage in den Getreidespeichern etc. Bei solchen Vorkommnissen müßte die Kriegerin als Dorfvorstand tätig werden und etwa eine Treibjagd organisieren, eine Gerichtsverhandlung abhalten, den Lynchmob beruhigen oder einen Rattenfänger engagieren (was ungeahnte Konsequenzen haben kann, wie man in Hameln sah).
Manchmal müssen zurückhaltende Spieler eben einfach von der Spielleitung an den Haken genommen und ins Spiel gezogen werden.
Ich finde, es kann nicht die Lösung sein, dass der SL den inaktiveren Spieler dauernd bespaßen muss. Das macht auf Dauer nämlich niemandem Spaß.
Ich habe auch den Eindruck, Corvina will / braucht Tipps, wie sie von sich selbst aus aktiver werden und sich mehr einbringen kann. Da hilft "Ja, die anderen sollen doch mal machen" nicht viel.
Na, das klingt doch schon sehr schön. Damit sollte er doch was anfangen können. :)
Ansonsten bietet sich an, dass du entweder sagst: "Stopp mal, ich muss kurz nachdenken" oder dass ihr eine Reihenfolge festlegt, in der gehandelt wird. Da müssen die anderen aber auch wissen, dass sie dir Zeit zum Überlegen lassen müssen.
Wir haben auch eine Spielerin in der Runde, die etwas länger überlegen muss, bevor sie sich für eine Option entscheidet. Die hat sich mittlerweile angewöhnt, klar zu sagen, wenn sie mal etwas Zeit braucht, oder wenn sie auch mal etwas sagen möchte.
@Heranschleichen & Zeit: Wenn ihr nicht gerade aus dem Hinterhalt angegriffen werdet, könntest du versuchen, schon vor dem Kampf in eine gute Position zu kommen.
Zudem ist sie das einzige weibliche Mitglied im Orden, das könnte u. U. zu Anfeindungen von Seiten anderer Mitglieder führen, falls ich mir überlege, dass der Orden aus religiösen Fanatikern besteht (wovon ich allerdings eher absehe, denn die Flammenrose ist schon religiös-fanatisch genug).
Das einzige weibliche Mitglied ist sie definitiv nicht. Allein in der Kontertruppe werden Minimum 2 Damen vertreten sein.
EY! Jetzt muss ich ja alles wieder umschmeißen... -.-
Vielleicht dachte sie das zumindest. Aber wie so oft im Leben wird man hin und wieder eines Besseren belehrt. ;)
Es ging mir aber schon darum. Weil man es ja als einziges Doppel-X-Chromosom in so einer Runde nicht leicht hat. Ich wollte eigentlich schon genau daran aufknüpfen und jetzt nicht noch mit weiteren Damen zu tun haben. Aber ja, mach.
Gewisse Ideen musst du aber immer im Vorfeld mit den Spielleitern abklären. Das gilt für alle Runden. Wir Spielleiter haben ja auch gewisse Vorstellungen und müssen letztlich über das Für und Wider solcher Dinge entscheiden. Als Spieler im Alleingang gewisse Fakten zur Welt schaffen zu wollen ist keine gute Idee. Künftig bitte Rücksprache zu solchen Sachen halten.
Ist es wirklich entscheidend, dass da noch mehr Frauen sind?
Wir Spielleiter haben ja auch gewisse Vorstellungen und müssen letztlich über das Für und Wider solcher Dinge entscheiden.
Als Spieler im Alleingang gewisse Fakten zur Welt schaffen zu wollen ist keine gute Idee.widersprechen möchte. Mitgestaltungsrechte können eine Rollenspielkampagne unglaublich bereichern, weil auch der Spielleiter sich mal überraschen lassen kann.
...und wenn das in meine Sicht der Welt gepasst hat, ...
Klar, in jeder Runde herrschen andere Absprachen.
Wenn mir in deiner Runde genau diese Situation passieren würde, wie sie hier gerade passiert, dann wäre meine Motivation mich aktiv zu beteiligen auf jedenfall erstmal gedämpft.
Klar klassischer Fall von: Der SL hat der neuen Spielerin nicht genug von der Welt und der Runde erzählt.
@Dragon: diese Bewertung finde ich jetzt ohne dass Du (oder ich) dabei gewesen bist, etwas hart geurteilt. Und vor allem ist es auch nicht besonders konstruktiv formuliert... anstatt zu schreiben, was er vielleicht nicht gemacht hat wäre es doch hilfreicher aufzuzeigen, wie man Deiner Meinung nach jetzt am besten eine Wendung der Situation erwirken kann. :)
Ich sehe hier eher ein Kommunikationsproblem: Corvina hat sich all diese Dinge ausgedacht, aber SoA nicht erzählt; dann hat sich SoA Dinge ausgedacht, aber Corvina nicht erzählt. Da jetzt einem allein die Schuld zuzuweisen, finde ich ein bisschen unfair.
Kleiner Tipp von mir an SoA:Werde ich berücksichtigen. Danke.
Wenn Dir ein Fakt von Corvinas Konzept nicht zusagt, dann lass ihn zu, bau aber eine Komplikation mit ein. Sag "Ja, aber..."
Das bringt sie weiter und Dich auch, weil Du durch die Zustimmung gefordert wirst und durch die Komplikationen wieder Hebel hast, die Dinge zu verkomplizieren. Und darum gehts doch im Rollenspiel... Kreativ sein... :)
Bei der anderen Runde ist es genau ähnlich. Ich spiele zwar eine sehr gute Kriegerin, vielleicht auch die beste, war mir bis dato auch nicht wirklich bewusst. Und ich habe ein ganzes Dorf mit 400 Leuten zur eigenen Verfügung. Da wären auch viele Möglichkeiten, garantiert. Allerdings weiß ich auch da oft nichts damit anzufangen.
@Dragon: diese Bewertung finde ich jetzt ohne dass Du (oder ich) dabei gewesen bist, etwas hart geurteilt. Und vor allem ist es auch nicht besonders konstruktiv formuliert... anstatt zu schreiben, was er vielleicht nicht gemacht hat wäre es doch hilfreicher aufzuzeigen, wie man Deiner Meinung nach jetzt am besten eine Wendung der Situation erwirken kann. :)Meine Aussage bezieht sich auf das hier geschriebene, da das Thema hier erst aufkam kannst man nicht zwangsläufig von "nicht dabei" sprechen. Ich habe extra keine Lösungsvorschläge gegeben, weil mein Lösungsvorschlag schon viel früher angesetzt hätte und eher in den "Mitgestaltungsthread" gehören würde.
Man kann die Frauen durchaus sehr gut einbauen vielleicht hat man ja erkannt das in manchen Schichten Frauen bessere Assassinen abgeben, und vielleicht näher an den perversen Grafen ran kommt. Man kann dann ja zwei neue eingestellt haben, oder einen geheimen Flügel gegründet haben weswegen man jetzt Pläne mit der vormals einzigen Assassinin hatte.
Ja, schon. Aber ich wollte es schon sehr gerne eigentlich so, dass da ansonsten keine Frauen vorkommen. Das mag jetzt wahrscheinlich voll nach kleines Kind und "Ich will aber!!!" klingen, so soll das nicht gemeint sein. Ich hänge eigentlich sehr an meinem Assassinen-Charakter und mir persönlich lag an dem Aspekt, dass sie sich als einziges weibliches Mitglied zwischen den anderen Ordensmitgliedern durchbeißen und behaupten muss, sehr viel.
Ich denke, dass SoA extrem viel Zeit in die Erstellung der NSCs gesteckt hat. Er hat bereits für jeden einzelnen NSC Charakterbögen gemacht und wahrscheinlich auch eine komplette Hintergrundgeschichte für jeden. Wenn ich jetzt sage: "Nee nee, so gefällt mir das aber nicht, ich hatte mir das so und so vorgestellt", dann empfinde ich es ehrlich gesagt auch als unfair ihm gegenüber, wenn er sich so viel Arbeit damit gemacht hat und ich ja prinzipiell auch Mitschuld trage, weil ich ihm nicht früh genug konkret gesagt habe, was ich mir bei meinem Charakter wünsche.
Wobei ich auch die ganze Zeit ähnlich wie Dragon denke, wieso man nicht einfach die Namen und das Geschlecht der NSCs ändern kann.
Ich denke, dass SoA extrem viel Zeit in die Erstellung der NSCs gesteckt hat. Er hat bereits für jeden einzelnen NSC Charakterbögen gemacht und wahrscheinlich auch eine komplette Hintergrundgeschichte für jeden. Wenn ich jetzt sage: "Nee nee, so gefällt mir das aber nicht, ich hatte mir das so und so vorgestellt", dann empfinde ich es ehrlich gesagt auch als unfair ihm gegenüber, wenn er sich so viel Arbeit damit gemacht hat und ich ja prinzipiell auch Mitschuld trage, weil ich ihm nicht früh genug konkret gesagt habe, was ich mir bei meinem Charakter wünsche.
Wobei ich auch die ganze Zeit ähnlich wie Dragon denke, wieso man nicht einfach die Namen und das Geschlecht der NSCs ändern kann.
Bei dem SL unserer Slaughterhill-Runde ist das, wie SoA schon sagte, so, dass der haargenaue Vorstellungen hat vom wer, wie, wo, was, warum. Ich hab da die Erfahrung gemacht, wenn ich mit irgendwelchen Vorschlägen zum Background ankam, er dann sagte: "Nö, das hast du noch nie erlebt, dein Background sieht so und so aus!"
Bei dem SL unserer Slaughterhill-Runde ist das, wie SoA schon sagte, so, dass der haargenaue Vorstellungen hat vom wer, wie, wo, was, warum. Ich hab da die Erfahrung gemacht, wenn ich mit irgendwelchen Vorschlägen zum Background ankam, er dann sagte: "Nö, das hast du noch nie erlebt, dein Background sieht so und so aus!"ähm ganz ehrlich: ich würde sofort umdrehen, nach Hause gehen und da nicht mehr mitspielen, ich hätte da keinen Spaß! Imo geht das gar nicht das der SL den Spielern in ihre Charaktere reinredet (unter einer Ausnahme: das Setting und welche Rolle die Charaktere darin einnehmen sollte natürlich Gruppenkonsens sein, wenn jemand - aus welchen Gründen auch immer - einen Char baut der an den Absprachen völlig vorbei driftet, dann sollte der SL schon darauf achten und hinweisen)
Volle Zustimmung bei Punkt 2, eher nicht bei Punkt 1, beide aber im höchsten Maße kontrovers diskutierbar. Eine Bitte vielleicht: Das ist ein Anfänger-sucht-Hilfe-Thread; vielleicht die grabenkampfverursachenden Absoluta mal stecken lassen?
Oberste SL Regel ist sowieso immer: Egal was du dir vorgestellt oder geplant hast - die Spieler machen was anderes! Immer!
Ich verstehe auch mal wieder nicht, wieso jetzt eigentlich Corvinas SL im Kreuzfeuer stehen, nur weil sie nicht den allgemeinen Tanelorn-Vorstellungen entsprechen. Bisher schien es mir doch so zu sein, daß die SL mit ihren Gruppen recht friedlich und erbaulich vor sich hin spielten. (Oder irre ich mich da?) Eine eingespielte Gruppe ist viel wert, egal, welche Stilrichtung sie spielt. Ergo hat sich Corvina anzupassen und nicht der ganze Spielerrest.
Unpassend? Wie meinen? Und: Was widersprechen?
Korrigiert mich, aber ging es bisher nicht um zwei funktionierende Gruppen und damit um ein Gruppenspiel, das allen Spaß machte? Bisher kennen wir nur die Sicht einer neuen Spielerin, die Schwierigkeiten hat, sich in diese Gruppen einzubringen. Dazu gaben wir reichlich Tips.
Aber was berechtigt hier plötzlich zur Kritik an diesen Gruppen oder ihren SL?
Sicherlich kann man hier - wie schon oft geschehen - seine individuellen Erwartungen an Rollenspiel und Spielleitung schildern, doch cui bono?
Das eifrige "Missionieren" fremder, funktionierender Gruppen war mir schon immer suspekt. Oder fordert ihr nicht, daß sich ja die Gruppen anzupassen und die SL ihren Stil zu überdenken hätten?
Dazu habe ich auch schon genügend geschrieben und setze voraus, daß alle Spieler mit dem Neuzugang auch einverstanden sind. In diesem Falle muß man sich zwar neu arrangieren, aber ich bleibe dabei, daß es zuvorderst nicht die bestehende Gruppe sein sollte, die sich umstellt und ihren alten Stil aufgibt.
Ihr liegt sehr viel an dem Alleinstellungsmerkmal ihres einzigen Charakters. Wieviel Arbeit ist es für Dich als SL tatsächlich, auf drei NSC-Bögen die Namen zu ändern und wie sehr würde das Deine Plotplanung als SL beeinträchtigen? (Das ist keine Stichelei, sondern die ernste Überlegung, die sich Dir da stellen muß.)Die Arbeit wäre immens. Die Charaktere haben keine NSC-Bögen sondern Charakterbögen. Und es hat gute Gründe, warum auch weibliche Assassinen in der Truppe sind. Sie haben teilweise Zugang zu Orten, die männlichen Assassinen vorenthalten werden. Beispiele? Privatgemächer männlicher NSC, Hinterzimmer in Freudenhäusern/Badehäusern. Ebenso fallen sie weit weniger auf, als hartgesottene Assassinenkrieger. Das ist ziemlich praktisch, wenn es darum geht, NSC an öffentlichen Orten zu vergiften / bestehlen / belauschen.
Na, die könnten ja in Zellen oder Untergruppen organisiert sein, und in deiner Untergruppe waren halt keine anderen Frauen und die Spaßkekse da haben dir auch immer erzählt, dass es keine anderen gäbe. Durchbeißen musstest du dich damit auf jeden Fall.Ich finde die Idee von Bad Horse dazu schon sehr gut. Ähnlich hatte ich mir das auch schon überlegt.
Die Arbeit wäre immens. Die Charaktere haben keine NSC-Bögen sondern Charakterbögen. Und es hat gute Gründe, warum auch weibliche Assassinen in der Truppe sind. Sie haben teilweise Zugang zu Orten, die männlichen Assassinen vorenthalten werden. Beispiele? Privatgemächer männlicher NSC, Hinterzimmer in Freudenhäusern/Badehäusern. Ebenso fallen sie weit weniger auf, als hartgesottene Assassinenkrieger. Das ist ziemlich praktisch, wenn es darum geht, NSC an öffentlichen Orten zu vergiften / bestehlen / belauschen.
Ich finde die Idee von Bad Horse dazu schon sehr gut. Ähnlich hatte ich mir das auch schon überlegt.
Das wäre vermutlich ein fairer Kompromiss mit dem alle leben können. Wichtig ist für mich, dass auch der Assassinencharakter nicht zu 100 % über den eigenen Orden Bescheid weiß. Andernfalls wäre es ja total witzlos, die Truppe auftauchen zu lassen. Ich muss als SL hier und da Zweifel säen, die Gildentreue auf Herz und Nieren testen, neues (bisher verborgenes) Wissen offenbaren, etc. In meiner Spielwelt kommen immer wieder neue Dinge ans Licht - egal wie sicher man sich zuvor über den Status Quo war.
Auch der Zwergenspieler wurde dadurch überrascht, dass sein Volk zur letzten Kriegsschlacht eher depressiv gestimmt zu Felde zog. Die hatten einfach zu viel hinter sich gehabt und zu viele Freunde / Angehörige verloren, als dass sie sich freudestrahlend und energisch in die finale Schlacht gestürzt hätten.
Kurzum: Wenn ich keine Überraschungsmomente bieten kann - wozu dann spielen? Das wäre doch langweilig, alles vorher genau zu wissen. Als SL bin ich nunmal auch Entertainer. Und dazu gehört einfach, dass Spieler hin und wieder stutzig werden und sagen: "Hey, damit hätte ich jetzt überhaupt nicht gerechnet. Aber coole Idee!". Der Entdeckerfaktor darf nicht zu kurz kommen.
Zur SH Runde und deren SL:
Der SL ist alte Schule und knüppelhart und konsequent was die Regeln angeht. Der lässt aber aus gutem Grund wenig Mitgestaltung seitens der Spieler im Hintergrund zu: Wir gestalten unser eigenes Königreich, schaffen neue Traditionen, entdecken Neuland, bereisen fremde Orte und treffen auf völlig neue Kulturen / Rassen. Das ganze Konzept ginge nicht auf, wenn wir im Vorfeld über alles Bescheid wüssten. Persönliche Hintergründe kann man durchaus gestalten. Nur eben nicht vollkommen detailliert. Wo die Charaktere herkommen, wie ihre Vergangenheit war - das können wir selbstredend bestimmen. Aber Detailwissen gibt es im Vorfeld nicht. Sofern man einen Menschen in der Gruppe angefangen hat, hat der vorher noch nie Zwerge oder andere Rassen gesehen. Ist einfach so. Man entdeckt das meiste im Spielverlauf.
Mich hat der SL auch schon mehrmals an den Rand des Wahnsinns getrieben. Andererseits ist sein Leitstil sehr durchdacht und konsequent. Ich persönlich kann damit gut leben und zwei weitere Mitspieler sehen das auch ganz entspannt. Streng ist er. Aber auch fair. Das muss man ihm lassen.
Dass das für Neulinge sehr frustrierend sein mag kann ich aber ebenso gut nachvollziehen.
Deine Gründe sind zwar nachvollziehbar, aber es gefällt mir immer noch nicht. Ich hab es dir überlassen, den Assassinenorden auszuarbeiten, damit ich eben selbst nicht so viel drüber Bescheid weiß. Aber ich wollte keine anderen Frauen da, aus bestimmten Gründen, die für mich wichtig sind.Ich verstehe das Problem nicht. Was für Gründe wären das denn? Als SL sollte ich irgendwie wissen, warum und weshalb das ein Problem für dich wäre.
Oder fordert ihr nicht, daß sich ja die Gruppen anzupassen und die SL ihren Stil zu überdenken hätten?Ähm, nein.
Das ist doch auch hanebüchene Pauschalisierung. Ich kann mir als SL viel vorstellen und gut planen, und in der Regel machen meine Spieler Aktionen im Rahmen meiner Erwartungen. Anderen SL in meinem Spielerkreis geht es auch nicht anders, insofern führen solche unbewiesenen Topoi doch zu nix außer ihrer weiteren unüberlegten Verbreitung.Memo an mich selbst: noch mehr Smileys verwenden.
Bin auch verblüfft, daß dieses Gespräch über das Forum stattfindet.DAS habe ich mich allerdings auch schon gefragt.
::)
Kurzum: Wenn ich keine Überraschungsmomente bieten kann - wozu dann spielen?Das ist eine Grundsatzfrage warum man Rollenspiel betreibt und wie so oft kann man da unterschiedlicher Meinung sein ;)
Ihr liegt sehr viel an dem Alleinstellungsmerkmal ihres einzigen Charakters.
Ein Tipp war ja auch, dass sie mal woanders mitspielt und rein schnuppert, bzw. ohne den Freund spielt und den halte ich für sehr gut um mal mehr Abstand zu haben.
...ich habe den Eindruck, dass der Spielstil ein Teil des Problems ist und zwar in sofern, da einfach nicht genügend Infos an die neue, verunsicherte Spielerin wandern.@Dragon: Ich widerspreche Dir da nicht mal, sondern stimme zu.
Okay, wer wohnt in Oldenburg oder Oldenburg-Umgebung und macht Rollenspielrunden?Ich, in Delmenhorst
Ich, in Delmenhorst(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Delmenhorst ist leider immer noch zu weit weg, um da regelmäßig was zu machen.Zunächst mal hab ich einen PKW und auch ein Jahresticket Plus, was VPN am WE einschliesst
Zunächst mal hab ich einen PKW und auch ein Jahresticket Plus, was VPN am WE einschliesst
und zum "mal woanders mitspielen und rein schnuppern" (siehe Zitat, oben) muss man ja nicht sofort eine "Regelmäßigkeit" anstreben.
Am idealsten wäre es, wenn neue Mitspieler auch einen gemeinsamen Beginn (Kampagnenstart, neues System, neues Settin, etc.) einleiten würden, denn dann hätten alle die gleichen Chancen.
und bevor Bedenken seitens SoA aufkommen: verheiratet und seit 4 Monaten Vater...Keine Panik, ich bin der wohl uneifersüchtigste Mensch überhaupt. Scheinbar fehlt mir das entsprechende Gen oder so. ;)
Ihr liegt sehr viel an dem Alleinstellungsmerkmal ihres einzigen Charakters.
Deshalb.Das kapiere ich immer noch nicht. Müssen wir zur Not mal heute Abend vor der SH-Runde oder am Wochenende erörtern. Mir will sich der Sinn dahinter nicht ergeben. Vielleicht bin ich zu stumpf für solche Gedankengänge... :o
Keine Panik, ich bin der wohl uneifersüchtigste Mensch überhaupt. Scheinbar fehlt mir das entsprechende Gen oder so. WinkDen Platz teilst du dir dann mit meinem :D
Mir als SL ist es ziemlich wayne ob meine bessere Hälfte dann revolutionäre SL-Vorstellungen mit nach Hause bringt. Sofern sie damit klarkommt, dass jeder SL so leitet, wie es ihm in den Kram passt, ist das kein Ding.Ähm ja ne^^
Ansonsten schaue ich mir auch gerne mal an, wie andere Spielleiter ihre Welt leiten (sofern das gruppenmäßig überhaupt passen würde). Man lernt ja nie aus und für mich ist Spielleiten ein ewiger Lernprozess. Für eine mögliche Ausprobierrunde könnte ich wochenends auch gern meine Butze zur Verfügung stellen.
Ähm ja ne^^
Es geht ja genau darum, das du nicht da bist ;)
Das ist ganz schön viel, trotzdem weiß ich in vielen Momenten nicht, was ich mit ihr anfangen soll. Wenn mir keine Tätigkeit einfällt, versuche ich das Gespräch mit NSCs zu suchen, was aber auch nicht immer so einfach ist, weil ich dann auch oft nicht weiß, was ich denen sagen soll. Mir wurde als Tipp vom SL gesagt, ich könne auch einfach immer kleine Tätigkeiten machen, z. B. mit dem Pferd unterwegs sein, Ausdauertraining machen, Schwertkampf trainieren, sowas halt.
Da wäre es vielleicht besser, wenn er aktiv Pacing betreiben würde und dich mit Situationen anspielt, in denen es für dich auch was zu tun gibt. Ansonsten ist es völlig legitim, wenn du auf die Frage, was du tun willst, sagst: "Ich hab gerade nichts wichtiges vor, wir können gerne zur nächsten wichtigen Szene springen."
Mir wurde als Tipp vom SL gesagt, ich könne auch einfach immer kleine Tätigkeiten machen, z. B. mit dem Pferd unterwegs sein, Ausdauertraining machen, Schwertkampf trainieren, sowas halt.
Ich bezweifle, daß der SL schneidet. "Mit dem Pferd unterwegs sein" klingt nach 24/7-Ausspielen. Ganz wertneutral, so sind die Gegebenheiten. Ich mach das übrigens oft auch so, wobei ich Jack-Bauer-Echtzeit bevorzuge.Wenn das so ist, dann sind so Dinge wie "ich geh fischen, spiele flöte, töpfer, erzähl den kindern eines meiner spannenden Abenteuer" gute Lückenfüller.
So, heute Abend haben wir wieder gespielt und ich habe versucht, eure Tipps umzusetzen und... es hat nicht wirklich funktioniert... -.-
Dat jibbet net! Ich glaube, ich habe irgendwas falsch gemacht...
So, heute Abend haben wir wieder gespielt und ich habe versucht, eure Tipps umzusetzen und... es hat nicht wirklich funktioniert... -.-
Dat jibbet net! Ich glaube, ich habe irgendwas falsch gemacht...
Wenn das so ist, dann sind so Dinge wie "ich geh fischen, spiele flöte, töpfer, erzähl den kindern eines meiner spannenden Abenteuer" gute Lückenfüller.
Unabhängig wie der SL das handhabt ist das aber immer noch eine Sache des Charbackrounds und wie der Char sein soll.
Was kann sie denn außer kämpfen und reiten? Ist da noch was?
Was mag sie? Und was überhaupt nicht?
Hat sie Familie?
Hobbys?
moralische Einstellung?
Naja, ich denke das kennst du bzw. hast dir da schon Gedanken drüber gemacht (falls nicht, rate ich das nachzuholen ;) ) aber überleg dir was man daraus für Handlungen ableiten kann.
Wie bezahlt sie ihre Brötchen?
Schade (aber nicht verwerflich) seitens der SL fand ich, dass heute 2 Magiearten gefordert waren, mit denen du nicht dienen konntest.
Ja, bloß kommt das häufiger mal vor, dass entweder Juanto oder Sigmar Magie verwendet, mit der wir uns dann immer ewig aufhalten, und das nervt mich ehrlich gesagt immer ziemlich.Genau das bestimmt aber immer unser SL. Das liegt nicht am Magierspieler und auch nicht an mir. Unser SL ist und bleibt ein Alte-Schule-Haudegen, der gewisse Dinge durchpauken will, weil er sie für gut befindet.
Genau das bestimmt aber immer unser SL. Das liegt nicht am Magierspieler und auch nicht an mir. Unser SL ist und bleibt ein Alte-Schule-Haudegen, der gewisse Dinge durchpauken will, weil er sie für gut befindet.
Ich treffe mich die Tage oder spätestens nächste Woche eh mit ihm wegen der anderen Runde. Da kann ich auch nochmal ansprechen, dass mehr Spotlight auf Vaka fallen sollte. Ist nichtmal meine "Freund-Sicht" sondern reine Spielersicht. Okay, letztes Mal ging es für dich würfelmäßig den Bach runter. Da konnte er nun nichts für. Auffällig für mich war heute besonders Bromgar. Der fleetzt sich immer gern in IT Gespräche ein. Tut er ja fast immer. Vielleicht wäre sowas ja auch was für dich. Dass du das (im Kern) kannst, hast du heute gezeigt.
Meine Sicht ist auch, dass in SH mehr Fokus auf freiere / spielerbezogenere Plots sein sollte. Ich schnack einfach mal mit unserer SL, wenn wir bald Sachen für Witcher bereden.
Versuche ich schon immer. Aber das wird mir meistens von euch dann streitig gemacht. Vor allem drängt Juanto sich ständig nach vorne, egal wie. Sorry, aber das empfinde ich einfach so.Da ich oft leite und nur in der Runde wirklich spielen kann mag das einerseits stimmen. Auf der anderen Seite kommen oft Plotelemente vor, die gar nicht anders zu bewältigen sind. Im östlichen Zwergenreich war die ganze Zeit Sigmar am rocken, weil er die ollen Elementare beschwören konnte. Juanto stand da eher wie der Ochs vorm Berg.
Da ich oft leite und nur in der Runde wirklich spielen kann mag das einerseits stimmen. Auf der anderen Seite kommen oft Plotelemente vor, die gar nicht anders zu bewältigen sind. Im östlichen Zwergenreich war die ganze Zeit Sigmar am rocken, weil er die ollen Elementare beschwören konnte. Juanto stand da eher wie der Ochs vorm Berg.
Was wir auf jeden Fall machen können (und auch sollten): Wir müssen das in beiden Runden mal glasklar absprechen. Heute hatte ich dir OT vor Spielbeginn die Vorlage zugeschossen. Da kam leider nichts. Bei der nächsten Runde (ob Witcher oder SH) würde ich das Grundproblem gerne nochmal ins Rollen bringen. Wäre das ok?
Ja, aber Juanto stürzt sich immer sofort in alles rein, labert jeden sofort an und macht immer dies und das. Da hab ich dann ehrlich gesagt auch nicht mehr wirklich Lust, weiter zu spielen.OT und IT Redeanteil hat nun der gute Sigmar am allermeisten gepachtet. Warum Juanto aktuell das Problem ist verstehe ich nicht so recht. Heute war ich sogar eher darauf bedacht, mehr den Rand zu halten als sonst. Okay, die Szene mit dem Baumwachstum musste sein. War vom SL so geplant und andernfalls hätten wir das olle Schiff nicht kaufen können. Ist leider ein "Fehler" der SL gewesen. Ebenso mit der neuen Wasserliste für Sigmar. Klar hat das alles Zeit und Stoff gefressen. Aber was sollten wir machen? "Nö, keine Lust, dass die Gruppe weiterkommt?"
Mmmh. Distress I read. Conflict I fear. Talk you must. <yoda off>
Ich wittere hier noch erheblich mehr Baustellen als das von Corvina initial beschriebene Problem des "sich Einbringens". Juantos Position, ein SL, der seine Vorstellungen "durchpaukt" bzw. "durchpauken" muß und sich dabei wohl noch im Recht fühlt (was weit über die "traditionelle" Machtfülle hinausgeht, schon immer)... Da ist einiges wohl am Köcheln und ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, daß Corvinas Gruppeneintritt eine Art Katalysator darstellt.
Ihr solltet euch alle in RL auf ein gutes Getränk treffen und reden, dabei aber extra vorsichtig sein. In so Situationen stelle man sich den Widerpart immer als emotional besonders verwundbar vor, um keine aggressive Verteidigung auszulösen.Privat verstehen wir uns alle super. Ob beim kühlen Bier im Garten oder sonstwie... Rollenspiele zu leiten / spielen ist aber ein ganz anderes Thema.
Wow, nach einer OT-Unterhaltung bin ich SOWAS von RAUS aus der Diskussion... Arrivederci!Gerade wo es interessant wurde...
All ihre Spieler sollten gleich viel "Zeit auf der Leinwand" bekommen.
Give Everyone Something to Do
Nothing is more frustrating than having one player dominating every scene. Try to prepare encounters and situations that involve all the player heroes, or which give each of them a chance to shine. [...] If you make some players sit around, they will so go investigate your refrigerator [...] and that is not why they (or you) are here.
Don't let any single player dominate the story. [...] Try to spread you attention evenly among all the other players.
Make sure everyone gets his or her turn.
Aber was sollten wir machen?Mit der Gruppe und dem SL reden und anscheinend ganz dringend und Corvina sollte dabei sein, denn sie stört es ja auch.
Ähm, warum ist SoA jetzt raus? Du kannst doch sowas nicht schreiben und nicht sagen warum^^
Ich sehe die Diskrepanz völlig unterschiedlicher Spielstile und Spielarten, welche bei euch gebündelt aufeinander treffen.
SoA meinte ja, dass das letzte mal schon besser lief, das ist doch super :d du solltest nicht erwarten, dass sich das Problem einfach über Nacht in Luft auflöst, sowas braucht eben Zeit und Übung ;)
Kinners, das ist hier nicht produktiv. Zwei Sachen. Erstens. Ihr kommuniziert gerade destruktiv mit pauschalen Schuldzuweiseungen und -zurückweisungen. Das bringt nichts.
Zweitens. Juanto kann sich nicht in den Vordergrund drängen. Er ist nur eine ausgedachte Figur. In den Vordergrund drängen kann sich wenn überhaupt sein Spieler. Wenn ihr weiterkommen wollt, ist Grundvoraussetzung, dass ihr akzeptiert, als Spieler die Verantwortung für alles, was am Spieltisch und in der Fiktion stattfindet, zu übernehmen. Das gilt natürlich auch für den SL.
Das Mindeste wird wahrscheinlich sein, dass ihr an den Charakteren / der Gruppenzusammenstellung etwas ändert.
Oooder ihr stellt fest, dass ihr auf diese Konflikte keine Lust habt, und beendet das Experiment.
Was schade wäre.
Okay, also um das mal zu erörtern:
Wir haben gestern Abend wieder gespielt. Ich hab mir diverse Tipps von euch im Hinterkopf gehalten, wie ich mich aktiver einbringen könnte.
Das funktionierte zumindest ganz gut, als wir in die andere Stadt kamen und ich so einen Informationshändler angeschnackt hatte und später im Zwergenreich auch direkt gesagt hab, was ich für eine Rüstung will.
Problem war folgendes: Wir wollten in dieser Stadt ein Schiff in Auftrag geben, eins, das größer ist als das, mit dem wir angekommen waren. Der Werftmeister hatte kein passendes Holz da. Juanto (gespielt von SoA) kann mit Hilfe von Magie Bäume wachsen lassen und sogar beeinflussen, ob sie Früchte haben oder nicht und sie auch einer bestimmten Jahreszeit anpassen. Was liegt dann natürlich näher als dass Juanto einen Baum wachsen lässt, aus dessen Holz das Schiff gebaut wird? An sich ja eine nette Sache. Gesagt, getan. Unser Sigmar hat dann mit Hilfe von Magie sämtliche Feuchtigkeit aus dem Holz gezogen, weil Holz trocken sein muss, um verarbeitet zu werden und das ansonsten zu lange dauern würde. Okay, also auch das.
So. Nun haben wir uns aber ewig mit diesen beiden Zaubern aufgehalten und die anderen konnte nix machen.
Unsere OT-Diskussion bezog sich auf meine letzten Einträge hier im Thread.
Ich denke dies ist ein schönes Beispiel, denn hier würde mir eigentlich eine Menge einfallen was sowohl der SL machen könnte um dich einzubringen als auch was deine Assassine tun könnte um sich einzubringen.
Denk einfach kurz über die Situation nach. Da ist ein Bootsbaumeister der Material braucht - was ihr ihm quasi umsonst gebt. Gibt es noch andere in der Stadt die dies ebenfalls hätten tun können? Vielleicht auch noch Holzhändler? Jemand dessen Auftrag dafür nach hinten gestellt wird?
Du könntest sehr leicht in dieser Situation einen kleinen Nebenquest finden. Die anderen sind mit ihren Zaubern beschäftigt - und du könntest mit dem Typen beschäftigt sein der die Baupläne geklaut hat um euch zu sabotieren. Bei ihm einbrechen müssen und die Pläne finden.
Dies sind alles Dinge die dir ein SL "bieten" könnte. Aber es sind auch Dinge die du selbst einbringen kannst. Während die anderen ihre Zauber machen spiel aus dass du dich umhörst, dass du versuchst herauszufinden ob eure Aktionen im Hafen für Ärger sorgen könnten. Ob es jemanden gibt der dadurch Verluste macht, weil er dem Werftmeister dadurch seine Ladung Holz nicht verkaufen kann z.B.
Und sorg dafür dass die Pläne nicht geklaut werden können, selbst dann wenn noch keiner da ist der sie klauen will. (nur als Beispiel)
Wenn du einen guten SL hast wird dieser dann auf deine Ideen auch eingehen, sie fortführen. Wichtig ist nur dass du auch in Situationen in denen die anderen eine Lösung für ein Problem haben dich einbringen kannst. Sagen kannst was du eigentlich währenddessen machst. Und sei es nur: "ich hör mich mal im Hafen ein wenig um währenddessen, wir wollen ja nicht dass jemand sich an unserem kleinem Bootsbau stört oder uns das fertige Boot klaut"
Was hat eigentlich bei den beiden Zaubern soviel Spielzeit beansprucht?
Keine Ahnung, erstmal wurde die ganze Zeit drüber diskutiert, was gemacht wird. Ich denke mal, Vorbereitungszeit und dann das Ausführen selbst haben so viel Zeit beansprucht.
Die Frage muss, glaube ich, gezielter gestellt werden:
Wie sind die beiden Situationen denn nun eigentlich entstanden und warum haben so eine lange und komplizierte Lösung erfordert?
War das wie bei alten PC Adventures, wo es an der Stelle nur eine befriedigende Lösung gab und die musstet ihr erst mal finden, sonst geht es nicht weiter?
Hat überhaupt jemand gefragt, ob man die Stelle nicht abkürzen könnte?
Die Frage ist, warum brauchten diese beiden Zauber soviel Spielzeit?
An meinem Tisch wären die wahrscheinlich in 2-3 Minuten abgehandelt gewesen (auch wenn in der Spielwelt mehrere Stunden oder Tage vergehen) oder die Vorbereitung wäre ein kleines Abenteuer an dem wiederum alle Charaktere beteiligt gewesen wären...
Du sorry, aber das kann ich dir echt nicht sagen. Die ausgeführten Zauber haben bis jetzt immer ziemlich lange gedauert, ich weiß nicht, ob man das verkürzen könnte.
Was machen die Spieler denn in der Zeit? Sowohl die Zauberer als auch der Rest?
Du sorry, aber das kann ich dir echt nicht sagen. Die ausgeführten Zauber haben bis jetzt immer ziemlich lange gedauert, ich weiß nicht, ob man das verkürzen könnte.
Kommen bei euch am Spieltisch, wenn solche Dinge geschehen, Spannung auf, fühlt ihr euch in die Spielwelt integriert oder sitzt man mehr oder weniger OT da, unterhält sich darüber wie das ganze jetzt laufen soll und ein Teil fummelt an seinen iPdas & Co rum?
Die Zauberer zaubern und der Rest steht scheinbar daneben und guckt es sich an.
Dauert da eher die Würfelei oder die Beschreibung des Zaubers?
Die Beschreibung des Zaubers ist meistens nicht das Problem. Es ist dann eher die Würfelei.
Um das zusammenzufassen:
Euer Spielleiter bestimmt, was notwendig ist, damit ihr in der Geschichte weiterkommt. Ebenso bestimmt er, was jeder Charakter nun genau einsetzen muss, damit die Story so herauskommt, wie er sie geplant hat.
Warum wird dann gewürfelt?
Na ja, für die Proben wird gewürfelt und für die Zauber.
Worauf Slayn hinaus wollte: wenn es genau einen Weg gibt, weiter zu kommen, und dann schlecht gewürfelt wird, ist das Abenteuer vorbei und die Spieler können nicht mal was dafür.
@Corvina: Würdest du dich denn in solchen Situationen überhaupt gern mit den Stärken deines Charakters einbringen? Oder sagst du dass du lieber andere Situationen hättest?
Prinzipiell gibt es wie gesagt auch in diesen Szenen genug für dich zu tun, Dinge die dein Charakter machen kann und dir helfen könnten sie auszuspielen. Und die dann dem SL auch etwas geben können auf das er eingehen kann.
Ich fühl' mich irgendwie in die Zeit zurückversetzt, als ich auch 20 war.
Von wegen "früher war alles besser".
Zumindest hab ich so die Aussage von SoA verstanden, dass das nötig war, um weiterzukommen.
Die Geschichte steht fest und will nur noch erlebt werden, wurde aber geschaffen, bevor sie Teil der Gruppe wurde, also hat sie eigentlich keinen Platz darin.
Rollenspiel in den 90ern war doch der Hammer, so etwas von relaxed. Der meistgebrauchte Spruch damals war "ja, spannend und nun sag schon worauf wer würfeln muss, damit es weitergeht.".Dann bin ich froh, daß ich noch in den 80ern gelernt habe, bevor es so versumpfte. :P (scnr)
Ich glaube, es wird darauf hinauslaufen, dass sie gar nichts tuen kann. Die Geschichte steht fest und will nur noch erlebt werden, wurde aber geschaffen, bevor sie Teil der Gruppe wurde, also hat sie eigentlich keinen Platz darin.
Aber um noch eben etwas klarzustellen: Ich hatte definitiv nicht vor, irgendjemanden zu beleidigen oder in die Pfanne zu hauen. Was ich hier schreibe, sind meineeigenen Empfindungen und Eindrücke
über den Handlungsverlauf und das Spielprinzip, so wie das die letzten Male immer gelaufen ist. Deshalb tut es mir auch Leid, wenn ich SoA mit diesen Sachen beleidigt habe. Wenn der SL das so wollte, dass er und der andere mehr Spotlight haben (was bloß die ganzen letzten Male auch schon dauernd vorkam), dann ist es auch nicht seine Schuld.
Es macht aber einfach keinen Spaß, wenn andere Spieler immer wieder im Spotlight stehen. Und wenn das scheinbar auch noch vom SL bewusst so gemacht wird, erst recht nicht. Vor allem kam von der Seite auch immer die Aufforderung an mich, mich mal mehr IT zu beteiligen.
Das würde ich per Ferndiagnose so nicht behaupten wollen. Aber darum geht es ja auch nicht, ursprünglich suchte Corvina ja nach Möglichkeiten sich selbst einzubringen. Also sich selbst einen Platz in der Geschichte dort zu schaffen.
Selbst wenn dieses Holz absolut notwendig war um weiterzukommen und es keinen anderen oder besseren Weg gab an Holz zu kommen wäre dies ja problemlos möglich. Beispielsweise brauchte der Baumeister ja sicher Arbeiter um mit dem Holz dann etwas zu machen. Da wäre es also ein leichtes zu sagen:
Mhh...wenn er gerade kein Holz hat, bezahlt er ja sicher auch gerade keine Arbeiter. Während ihr euch darum kümmert den Baum wachsen zu lassen helfe ich dem Baumeister Arbeiter zu besorgen.
Das ganze funktioniert sogar wenn er doch Arbeiter hat - dann besorgt man eben mehr, damit es schneller geht. Oder hat einfach nur versucht sie zu besorgen, was sich als nicht nötig herausstellte.
Auch zu hinterfragen warum er gerade kein Holz hat geht immer. Vielleicht ist da ein Sidequest? Und wenn das ganze fertig ist und sie eine Kämpferin so braucht das ganze auch jemanden der darauf aufpasst.
Was ich damit sagen will ist: Nur weil sie kein Holz wachsen lassen kann und dies wichtig ist heißt das ja noch nicht das sie rumstehen muss. Und dafür könnten wir ihr hier eigentlich eine Menge Inspiration geben wie dies geht.
Mach dir da keine Gedanken. Deine Empfindungen und Eindrücke ergeben zusammen mit SoAs Schilderungen dieses Spielleiters ein sehr rundes Gesamtbild.
Ich weiß auch nicht, inwieweit das die ganzen Male vorher auch schon im Vorfeld vom SL eingeplant war, dass SoAs Charakter bestimmte Sachen macht. Wenn das davor auch schon immer so war, dann nehme ich auch den Vorwurf zurück, dass SoA sich mit seiner Figur in den Vordergrund drängelt. Vor allem hat er sich ja wie gesagt gestern auch mehr zurückgehalten, was man ihm auch noch anrechnen sollte.
Oder eine Crew anheuern die vielleicht noch eigene Storyarks mitbringt. So schwer ist es ja nicht alle Charaktere einzubringen
Ich weiß auch nicht, inwieweit das die ganzen Male vorher auch schon im Vorfeld vom SL eingeplant war, dass SoAs Charakter bestimmte Sachen macht. Wenn das davor auch schon immer so war, dann nehme ich auch den Vorwurf zurück, dass SoA sich mit seiner Figur in den Vordergrund drängelt. Vor allem hat er sich ja wie gesagt gestern auch mehr zurückgehalten, was man ihm auch noch anrechnen sollte.
Wäre die Aufgabe gewesen: besorgt ein Boot, egal wie, werft mit Ideen um euch, wäre die Sache wohl ganz anders gelaufen.
Dann hätte ich gesagt: "So, Leute, wir kapern uns jetzt ein Schiff und ich hau einfach mal allen Leuten, die uns quer kommen, dne Schädel ein!" ;)
Okay, als Verbrecher gesucht werden wäre vielleicht auch nicht so das Wahre, weil wir nach den Zwergen nochmal wieder dahin zurück müssen. ;D
Dann hätte ich gesagt: "So, Leute, wir kapern uns jetzt ein Schiff und ich hau einfach mal allen Leuten, die uns quer kommen, dne Schädel ein!" ;)
Ich finde es ja spannend, dass die "Problemspielerin" hier ins Tanelorn geschickt wird, dass also in der Runde dieses Forum bekannt ist - und damit vermutlich auch die prinzipiellen Schwierigkeiten, die mit dem Leit-Stil des SH-SL einhergehen. Ich würde ja zu gerne noch dessen Standpunkt lesen.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Und das finden die Mitspieler (alle!) interessant, spannend und herausfordernd?
Und läuft das meistens so ab oder war das die Ausnahme?
Auch wenn die unbeantwortet blieben, geb ich mal einen Groschen Meinung ab:(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Mir scheint, die Spielleiter kümmern sich primär um "Beschäftigungstherapie".
"Gib der Gruppe was zu tun, mit dem sie sich beschäftigen kann, dann haben wir einen Spielinhalt und wir einen Abend gefüllt!"
Ich glaube, hättet Ihr die schlaue Idee gehabt, statt einem großen einfach 2-3 kleine Schiffe zu kaufen oder hättet ihr ein großes Schiff gekapert (Konsequenzen weggelassen), dann hätte die Beschäftigungstherapie darin bestanden eine Mannschaft anzuheuern oder der Schiffbauer hätte seine Steuerabrechnung noch machen (und ihr helfen) oder die 10.000 Dankesbriefe zu Weihnachten falten, frankieren und absenden müssen.
Ich weiss, das ist unfair und gemein, aber ganz ehrlich: ich frag mich, ob das wirklich Spaß macht und ich wundere mich nicht, dass man dabei nichts zu tun hat.
Und vermute fast: Es macht nur deswegen irgendwo Spaß und ist unterhaltsam, weil man das Rollenspiel nur so kennengelernt hat. [ich weiss, das ist eine böse These!]
Eure Reise(n) und die Mission wird in so viele kleine Fragmente mit eigentlich völlig unwichtigen Nebenaufgaben zerteilt, dass das große Ganze doch langsam völlig irrelevant wirkt, weil es aus der Aufmerksamkeit verschwindet.
Es geht nicht um Aufgaben oder Probleme von echter Bedeutung. Es geht darum, trockenes Holz von Güteklasse A in ausreichender Länge, Menge und Gebogenheit zu besorgen.
"Fünf Bier für die Männer vom Sägewerk!"
Seid nicht böse, wenn ich sage: Im Rollenspiel sollte es um was anderes gehen!
Es sollte um Bedrohungen, Verschwörungen, Intrigen, um Entlarvung von Mördern, Verräter, um Befreiung von wichtigen Leuten gehen. Und nicht um die Reise dorthin und das Flicken eines Wagenrades.
Am Ende einer Spielsitzung sollte man geflashed dasitzen und "Wow!" sagen und im Finale (möglichst jeden Abends) sollte man mitzittern und um sein Leben (das des Charakters) fürchten und nicht darum, ob sich die Schiffsabreise um eine Woche verzögert...
Und damit es nicht nur heisst, ich kritisiere nur:
Ich biete mich gern mal als Gastspieler und auch als Gastspielleiter an. ;)
Die cooleren Sachen wurden auch gemacht, als ich die zwei Monate nicht mitgespielt hab, da haben die anderen gefährliche Riesenlurchviecher und Geröllmonster plattgemacht.Nee, sei mir nicht böse: Aber man spielt nicht ab und zu (selten) die cooleren Sachen und meistens den alltäglichen Kleinkram durch. Man sollte IMMER die cooleren Sachen spielen und den Alltag beiseite legen.
Ich hatte gestern Abend bei der Slaughterhill-Runde versucht, die allgemeinen Tipps umzusetzen, was mMn nicht so wirklich geklappt hat.
Die cooleren Sachen wurden auch gemacht, als ich die zwei Monate nicht mitgespielt hab, da haben die anderen gefährliche Riesenlurchviecher und Geröllmonster plattgemacht.
Die haben die coolen Sachen gemacht als du nicht dabei warst?! Zufall? ich denke nicht. *Verschwörungstheorie*
Ich würde den Spielern der SH Runde den Tip geben häufiger das Wort "Laaaaaaaangweilig !" in den Raum zu werfen, also so vermutlich jede zweite Sitzung mindestens 5mal.
Die Frage ist ja: wie hätte der SL auf eigene Ideen in dieser Situation reagiert? Solange die nicht kamen ist es müßig darüber zu diskutieren. Genausogut hätte er darauf dann auch eingehen können. Das weiß man erst wenn man es probiert. Und diese eigenen Ideen müssen dabei auch nicht die der anderen Spieler ersetzen, denn die Nummer mit dem Wachstumszauber ist ja eigentlich schön. Es ist nur nicht schön daneben zu stehen und zuzuschauen, aber ich sehe auch noch nicht dass dies so sein mußte.
Im Gegenzug ist der SL der Slaughterhillrunde eher der restriktive Oberlehrer. Der hat seine ganz klaren Vorstellungen, wie was wo wann warum und weshalb zu laufen hat.
Die Antwort istKlingt überhaupt nicht wie eine Antwort, jedenfalls nicht auf die Frage. Zumal der SL laut Corvina ja durchaus von ihr fordert sich mehr einzubringen. wie gesagt, erst wenn man versucht hat in dieser Situation etwas eigenes einzubringen weiß man wie der SL reagiert. Vielleicht sagt er dann Oberlehrerhaft warum es nicht klappt, oder sagt "du kannst dich jetzt nicht einbringen". Aber ganz generell hatte die Situation auch genauso mit einem beliebigem SL laufen können. Solang man nur still zuschaut ist das beste was man erwarten kann ein: und was macht ihr eigentlich währenddessen?
Corvina:
Um mal gegenbeispiele zu nennen:
Auf dem Tanelornsommertreffen hab ich eine Runde gespielt und eine geleitet.
Gespielt das neue Splittermond, und da ging es um Verschwörungen, Hetzprediger, Wüstenräuber, einen Jagswettbewerb.
Bei Cyberpunk (futuristisch) ging es darum einer Rockstarlegende seine Geliebte zurückzubringen, der Bewustsein in einem Computerkern innerhalb der Zentrale eines sehr rücksichtslosen Konzerns gefangen ist.
In einer Fantasykampagne (Dark Sun) wurde bei uns im ersten Abenteuer (ein Spielabend) ein Hexenkönig (mit nahezu gottgleicher Macht) von den Spielern umgebracht und damit die seit jahrtausenden beherrschte Stadt befreit, im nächsten Abend ging es dann darum, dass der Hexerkönig der Nachbarstadt seine Truppen aussandte um die schwache Stadt zu erobern - diese wurden dann besiegt und in einem Gegenangriff wurde die feindliche Nachbarstadt erstürmt.
Auf einem anderen Burgtreffen durfte ich Judas (DEN Judas) spielen, der nach dem er sich aufgehängt hatte, in der heutigen Welt erwachte und feststellte, dass der Jesus, den er geliebt hatte völlig anders dargestellt wurde, als er in Wirklichkeit war...
Das soll keine Angeberei sein und sicherlich sind das Extrembeispiele!
Aber im Rollenspiel sollte es eigentlich nur um zwei Dinge gehen:
Entweder um Dinge von Bedeutung oder um Dinge, die den Spielern sehr wichtig oder interessant sind.
Ist ja auch nicht so als ob das ein schlechter Abenteueraufhänger wäre, immerhin hat er euch schonmal in eine Stadt gebracht. Es wäre nur sicher mit ein paar mehr die ganze Gruppe betreffenden Aktionen und mehr was ihr tut sicher schöner gewesen.
Ich sehe im Moment einfach immer nur Handlungen, woraus sich Aktionen für die anderen ergeben, die auch unter anderem etwas zeitintensiver sind.
Ich denke dies ist auch ganz verständlich, da du eben neu in dem Hobby bist. Du siehst noch nicht was sich für deinen Char ergeben könnte - nur das was die anderen für ihre Chars dann daraus machen (wenn die anderen das mit dem Zauber nicht gemacht hätten wäre es dir sofort als Lösung eingefallen?). Um bei dem Beispiel mit der Magie zum Holzholen zu bleiben:
Ein anderer Spieler hätte hier vielleicht sich währenddessen in der Kneipe umgehört, Leute beschafft zum Bau oder für die Überfahrt und mit den angeheuerten Seeleuten verhandelt. Das Zeitpotential was man hier hereinsteckt oder aus anderer Sicht als Spotlight herausbekommt ist eigentlich viel größer als die beiden Zauber zur Holzbeschaffung. Normalerweise wären die was im Hintergrund passiert - und das andere der Vordergrund. Bei euch fehlte dieser nur, darum war es sicher nicht besonders spannend. Selbst so etwas simples wie "ich bewache unser neu geschaffenes tolles Boot bis zum Morgen" kann mehr Zeit und Abenteuer bergen. Wenn der SL dann doch etwas passieren lässt.
Aber diese Möglichkeiten zu sehen benötigt Erfahrung. Ich denke den besten Rat den man dir geben kann ist: Immer wenn du das Gefühl hast nichts tun zu können überleg dir dennoch etwas das du tust. Es muss keinen explizit vom SL dargelegten Bedarf dafür geben, es geht nur um diesen ersten Schritt. Es ist eigentlich ganz egal was du dann tust - solang du dir kurz drüber Gedanken machst kannst du da gar nicht viel falsch machen.
... dass es falsch ist, jemandem explizit die Schuld zuzuweisen, dass bestimmte Sachen nicht klappen.
Ich bin nach reichlichem Nachdenken über das jetzige Problem bei der Slaughterhill-Runde zu dem Entschluss gekommen, dass es falsch ist, jemandem explizit die Schuld zuzuweisen, dass bestimmte Sachen nicht klappen.
:)
Was ist denn eure aktuelle Situation, vielleicht können wir dir ja konkrete Tips für die nächste Runde geben? Ich weiß du hast gesagt das ging beim letztem Mal nicht besonders gut. Aber vielleicht klappt es ja diesmal besser.
Passt auch gut zu nem Assassinen. Besser, als eigene Dörfer, Politik und so'n Krams >;D
Ich glaube in der Runde ist sie eine Kriegerin. ;)
*versucht dem Drang zu widerstehen diese Steilvorlage aufzunehmen*
:btt:
Gibt es denn vielleicht schon irgendein Interesse (mal vom Schwertkampf abgesehen) dass deine Kriegerin hat? Irgendetwas das sie als Grund für ihre Erkundungstour nehmen könnte?
Oh, ich meinte auch eher ganz allgemein und nicht auf Zwerge bezogen. Gibt es irgendetwas dass sie abseits des Abenteurerlebens interessiert? Beispielsweise Schmiedekunst, Bauwerke, Tiere, Malerei oder die neuesten Stiefel? Es ist dabei eigentlich ganz egal was - wichtig ist nur dass es etwas gibt. Daraus könntest du dann eben einen Grund für deine Tour basteln.
Bietet sich bei Zwergen ja auch an. Und als Hufschmied kennt sie sich ja sicher auch ein wenig mit Tieren aus, das ist auch immer ein schöner Charakterzug und Ansatz für RP.
Wir wäre es wenn du dir ein besonderes Schmuckstück ausdenkst dass deinem Charakter schon länger im Kopf herum spukte? Dies würde mehrere Ansätze auf einmal bieten. Einmal könntest du erklären was es damit auf sich hat ("Das steht für XYZ, denn es gab dort einst folgende Geschichte in meinem früherem Leben") und zum anderem könntest du die Schmieden der Zwerge besuchen und sogar für das Schmuckstück nach einem besonderem Metall oder Edelstein suchen der dafür noch fehlt.
Der Vorteil wäre dass dies nicht unbedingt eine einmalige Sache ist. Du kannst auch nach und nach in mehreren kleinen Aktionen die benötigten Teile sammeln und zusammenschmieden.
Sie könnte sich auch nach ihrem Bruder erkundigen. Oder versuchen, die Zwerge gegen die Wikinger aufzuhetzen. :)
@SL und Spotlight-Verteilung:
Sowas kommt vor. Ich hatte auch mal einen SL, bei dem war der Charakter eines bestimmten Spielers immer fein raus und konnte sich Sachen erlauben, für die andere Charaktere fürchterlich aufs Maul bekommen hätten (und der entsprechende Spieler einen streng-enttäuschten Blick abgekriegt hat). Der hatte auch immer sehr coole, sehr epische Stories, aber auf Dauer hab ich seine autoritäre Art nicht ausgehalten. :-\
Ein anderer SL hat einem Spieler häufig das Spotlight gegeben, weil er mit dessen Vorlagen mehr anfangen konnte. Das finde ich aber verständlich: Auch ein SL will ja Spaß an der Sache haben, und zu manchen Sachen kommen ihm halt mehr Ideen als zu anderen. Da hilft dann ein klärendes Gespräch, zumal es nie ein Problem war, sich in die Vorlagen des anderen Chars einzuklinken.
Ich würde auf jeden Fall noch mal mit ihm reden, ob er nicht mal mehr mit deinem Char machen kann (Vorlagen sind ja da). Wenn er daran aber kein Interesse hat, ist es wahrscheinlich besser, zu sehen, was für andere Vorlagen er sich für dich vorstellen kann, als auf der Brudersuche und dem Wikingerhass zu beharren.
Wichtig: Gib ihm Zeit. Manchmal muss man sich erstmal an den Gedanken gewöhnen, jetzt was mit Brüdern oder Wikingern zu machen (geht mir auch so). ;)
Das muss dich ja nicht davon abhalten, bei den Zwergen rumzufragen bzw. Stimmung gegen die ollen Wikinger zu machen. ;)
Sie besitzt so eine kleine magische Fähigkeit, dass sie so eine gedankliche Verbindung zu dem Tier aufbauen kann. Der Gedanke dabei war auch, dass sie, wenn sie auf ihrem Pferd sitzt, durch diese gedankliche Verbindung das wahrnimmt, was ihr Pferd in diesem Moment wahrnimmt, also sieht und hört usw.
Das ist sehr stimmungsvoll, das gefällt mir wirklich gut. Und du könntest dies auch für deinen kleinen Ausflug benutzen. Wie wäre es wenn du die Tiere der Zwerge auf diese Weise empathisch "befragst" wenn du welche findest? Vielleicht klappt dies ja auch indem du sie berührst. Falls der SL sich dort sträubt sag einfach du glaubst das die Fähigkeit in Zukunft auch bei anderen Tieren klappt und willst üben, versuchst ihre Gesten mit dem was du spürst in Einklang zu bringen.
Wer weiß, vielleicht gefällt es dem SL ja und du findest einen fiesen Tierquäler der heimlich noch ganz andere Sachen betreibt die dann auch für die Gruppe als ganzes interessant werden?
Ich mag es vor allem, weil es so einen Kontrast zum Rest ihrer Person darstellt. Außerdem sind Tiere ja bekanntlich auch die besseren Menschen.^^
Als Kriegerin gibt es auch Vorbilder, an denen man sich messen muss.
Das ist z.B. so eine der Sachen, wo man als Spieler den Spielleiter etwas in den Mittelpunkt rücken kann, dafür auch eine Wechselwirkung einfordern darf, etwa indem man sich Kundig macht über Sagen, berühmte Schlachten und Kriegshelden, dafür im gegenzug aber auch auf Turnieren und bei Duellen glänzen kann.
Um mal Gegenbeispiele zu nennen:vielleicht mal keine Con Beispiele, sondern ganz normale Rundenbeispiele:
Waaaa einen Tag nicht da und schwups 4 Seiten mehr, ihr seit doch verrückt ~;D
Ein wenig soziale Interaktion und alltäglicher Kram muss ja schon da sein. Man kann ja auch nicht nur Monster abschlachten. Grinklar, es ging ja um die grundlegend rahmenfüllende Aktion an dem Abend und nicht um jedes Detail und da sieht der Vergleich ja nun mal so aus:
Klingt schonmal vielversprechend. Welches System werdet ihr denn spielen?
Vampire:D Viel Spaß dabei :d