Bei "Kein Crossgender" frage ich mich dann doch, was da Leute wie aus meiner DnD-Runde machen sollen, da bekomme ich für Genotyp, Phänotyp und Gender jeweils ein anderes Ergebnis raus.
Wonach richtet sich den jetzt das "Kein Crossgender"?
Bei mir war's bisher noch nie notwendig, Crossgender zu verbieten, vielleicht waren meine Mitspieler bisher auch zu erwachsen? ;)
Im Zweifelsfall danach, dass kräftig gebaute Herren keine zartbesaiteten Mädchen und knackige Frauen keine edlen Recken spielen sollen. Ersteres verdirbt dem SL wohl den Appetit und zweiteres verdirbt die Lust am Flirten.
Oder wie wird das jeweilige Geschlecht der Mitspieler da kontrolliert? Gesichtskomtrolle?
Kein Crossgender?
Was ist denn mit Transgender Rollenspielern*, dürfen die sich dann erst gar nicht an den Tisch setzen? Oder wie wird das jeweilige Geschlecht der Mitspieler da kontrolliert?
Irgendwie zitierst du mich, und gehst gleichzeitig nicht auf mich ein.
Also nochmal die Frage nach CrossGender:
Genetisch: Zwei X Chromosnen, Phänotyyisch: Mann, Gender: Mann
Genetisch: Zwei X Chromosnen, Phänotypisch: Frau, Gender: Mann
Genetisch: X und Y Chromoson, Phänotypisch: Mann, Gender: Frau
Was spielen diese Leute? Damit sie kein CrossGender spielen? Und das geht davon aus, dass nur einfache Konstruktionen dabei sind.
Von dem, was am Tisch dann rauskommt nochmal ganz abgesehen.
Du hast vergessen bei mir oben das *Sarkasmus* mit zu zitieren, das war aber entscheidend für den Post.
Wäre das Crossgender-Thema nicht in dem Thread, den es im Allgemein-Board schon mal gab, besser aufgehoben?
@Blubberrunde: wie bekannt sind die Draconiter beim gemeinen Aventurier?
Das Ganze kann man doch gut unter "Nicht mir Arschlöchern spielen " subsumieren.
@Weltentänzer,
du bist gerne mal eingeladen in eine Runde mit mehreren Transgender.
Ich glaube halt nur auch, dass das Katastrophenpotential durch Ausschluss von Crossgender in Con-Runden tatsächlich reduziert wird.
Edit: Besagter Spielleiter ist mir nicht bekannt und ich unterstelle ihm auch keine böse Absicht. Offenbar hat er sich jedoch keine Gedanken darüber gemacht, wie zum Beispiel transgender SpielerInnen diese Regeln auffassen.
Noch mal zur Erläuterung: selbstredend ist Crossgender bei Spielern wie Spielercharakteren eigentlich kein Problem. Angesichts der Gefahren würde ich aber in Runden, deren Spieler ich nicht oder kaum kenne, bei Spielercharakteren sehr behutsam mit dem Thema umgehen. In einer perfekten müsste man sich darum keine Gedanken machen. Meine Erfahrungen waren aber leider andere.
Oh wow... Und wenn ich in meiner Runde keine Zwerge haben will, dann habe ich mir keine Gedanken gemacht, wie das bei Kleinwüchsigen ankommt...
Da machst du jetzt aber wirklich ein Fass auf...
I am thinking about playing characters of different gender, orientation or race then myself. I don't think it's actually a think that is so hard to so.
The most important part is playing them, just like a person. They are not defined by this one trait. The little (and big) things that make our thought process different are nothing that I can understand really, or portray them accurately in any way. But I don't have to. When I play them as a person with interested and flaws everything will work out. I think...
[..]
In the end it's not really about accurate portray. Just lively portray that could work.
Oh wow... Und wenn ich in meiner Runde keine Zwerge haben will, dann habe ich mir keine Gedanken gemacht, wie das bei Kleinwüchsigen ankommt...
Da machst du jetzt aber wirklich ein Fass auf...
Wodurch entsteht daraus deiner Erfahrung nach Katastrophenpotential? Da Spieler die nicht nur Charas ihres natürlichen Geschlechts entsprechen in der Regel schlechtere Rollenspieler sind oder weil der "gewöhnliche" Rollenspieler* durch Crossgender in der Regel in seinem Spiel gestört wird?
Oder besteht die Angst, dass die dann mit Piepsestimmchen ankommen und immer nur Einkaufen spielen wollen? Das wäre in der Tat ein Zeichen, dass das Quellenbuch "Frauen" nicht richtig studiert wurde, aber würde man dann nicht sagen: "Äh, meinst du das jetzt ernst?".
Okay. Aber das ist ja schon eine komische Vorgehensweise, finde ich. Statt deppenhaftes Verhalten am Spieltisch zu thematisieren und volldeppige Rüberrutscher oder Tuntenklischeebediener notfalls auch rauszuwerfen, blockt man von vornherein Themen, Anlässe, die möglicherweise dazu führen könnten.
Immer wenn ich was Kluges sagen will, warte ich, bis Praion das gesagt hat.
Generell gebe ich klendathu vollkommen recht. Vermutlich hat sich der SL keine Gedanken über transgender SpielerInnen gemacht und diskriminiert/verletzt dadurch einige Leute. Andererseits finde ich das angesichts der mutmaßlichen Prävalenz von Inter- und Transsexualität tendentiell verzeihlich. Ich würde das wie gesagt nicht so zentral in mein Spielergesuch packen, kann den SL aber durchaus verstehen.(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
@ Praion
Hm.. wenn der Charakter homosexuell ist, Frage ich mich wie gut es möglich ist, dass es nicht Thema wird; selbst (oder gerade?) in einem Spiel wie AP, bei dem Sex mit dem selben Geschlecht nicht ungewöhnlich ist und durch die Sex Moves sogar begünstigt wird (falls ich da vom reinen Lesen nicht was falsch vestanden habe).
Ich würde mal - wie bei vielen "ich will keine XY in meiner Runde"-Beschränkungen - auf schlechte Erfahrungen tippen. Und wenn man die schon mal gemacht hat, dann kann ich verstehen, wenn man sagt: "Auf einer Con mit beschränkter Spielzeit will ich ein Abenteuer vernünftig durchspielen und keine Krisengespräche mit Typen führen, die ihre spätpubertären Fantasien in meiner Runde ausleben müssen". Wie so häufig gilt: Menschen sind verschieden, aber am Ende bestimmt der Koch, was gegessen wird. Und ganz ehrlich - ich habe noch nie erlebt, dass wegen eines Crossgender-Verbots eine Con-Runde nicht voll geworden wäre.
Nur damit hier keine Äpfel mit Birnen verglichen werden:
Transgender bezeichnet etwas anderes als Inter- oder Transsexuell.
Ich sage ja auch gar nicht, dass dieses Thema nicht vorkommt. Aber das ist nicht alleiniges Merkmal dieses Charakters. Ja, der mag sich zu Männern hingezogen fühlen aber das alleine definiert ihn nicht. Das kann sogar ziemlich im Hintergrund sein, wenn ich das Thema nicht anspielen will. AW/MH zwingt ja niemanden dazu Sex zu haben.
Grob gibt es doch vier Parteien
Wo ordnest du die Leute ein, die sagen, dass sie es selbst einfach nicht auf die Reihe bekommen ihr Kopfkino von Martin, der Spieler, auf Martina, die Spielfigur, umzustellen, und die sich deshalb bitten Martin möge ihnen doch entgegenkommen und keine Martina spielen?
(Merke: Den "Vorwurf" nicht "gut spielen" zu können, machen sich diese Leute selbst und nicht ihren Mitspielern. Also anders als bei deinen ersten beiden Gruppen.)
mfG
jdw
Wo ordnest du die Leute ein, die sagen, dass sie es selbst einfach nicht auf die Reihe bekommen ihr Kopfkino von Martin, der Spieler, auf Martina, die Spielfigur, umzustellen, und die sich deshalb bitten Martin möge ihnen doch entgegenkommen und keine Martina spielen?
(Merke: Den "Vorwurf" nicht "gut spielen" zu können, machen sich diese Leute selbst und nicht ihren Mitspielern. Also anders als bei deinen ersten beiden Gruppen.)
mfG
jdw
Das liegt im Wesentlichen daran, dass beim klassischen Immersions-Sim die Idealvorstellung herrscht, dass Gedanken und Gefühle des Spielers und des Spielercharakters eins sind, während der SL dieses Ziel nicht hat, sondern NSCs lediglich wie Marionetten führt, um die vorgestellte Spielwelt mit Leben zu füllen. Dass das Ideal dann doch eher selten erreicht wird, steht auf einem anderen Blatt.
Grob gibt es doch vier Parteien: Es gibt eine Gruppe, die Crossgender-Charaktere ablehnt und das mit üblen Peinlichkeiten begründet, die sie auf Cons oder auch am heimischen Spieltisch erlebt hat, weil einzelne Spieler das genutzt haben, um die Sau rauszulassen. Dann gibt es eine Gruppe, die Crossgender-Charaktere ablehnt, weil sie der Meinung ist, Männer könnten generell keine Frauen darstellen und andersherum und die geschlechtlichen Unterschiede auch auf psychologischer Ebene seien so gewaltig (und sie würden diese erkennen), dass das Ganze nur unglaubwürdig und lächerlich sein kann. Dann gibt es eine Gruppe, die argumentiert "Im Rollenspiel darf jeder alles spielen, die Unterschiede zu Elfen oder Trollen sind doch viel größer, mir ist das egal, ich habe keinen Immersions-Verlust dabei" und dem Thema an sich keine große Beachtung schenkt, solange ihnen niemand verbietet, den Charakter zu spielen, den sie sich wünschen. Und schließlich gibt es eine Gruppe, die im Crossgender-Verbot eine politische Dimension erkennt und diese als Anlass nimmt, über Geschlechtsidentität etc. zu sprechen.
Sehr schöne Zusammenfassung, das sollte ich mir irgendwo abspeichern... :d
Das Pronomenproblem kann man ganz einfach lösen. Immer den vollen Namen benutzen. :)
Geschlechterspezifische Vorstellungen entspringen aber schon einem gemeinsamen Erfahrungspool.
An der Diskussion wunder mich im übrigen dies: Von SLs wird eigentlich immer angenommen, dass sie auch Charaktere des anderen Geschlechts spielen können. Zumindest habe ich noch nie erlebt, dass einer SL vorgeworfen wurde, doch bitte keine andersgeschlechtlichen Figuren auftreten zu lassen.
Dabei kann es auch nicht darum gehen, dass die SL doch ihre NSC viel weniger spiele als die übrigen Teilnehmer*innen ihre SCs. Im Gegenteil. SLs geben sich für gewöhnlich viel mehr Mühe, ihre NSCs speziell zu spielen und Variation zwischen diesen herzustellen, während die SCs einzelner Teilnehmender doch häufig irgendwie ähnlich sind.
"Crossgender-Spiel ist blöd" lässt sich also eigentlich nur verteidigen, wenn man behauptet, dass SLs immer viel kompetentere Rollenspieler*innen sind als andere. Dann könnte man das aber nur solchen Personen verbieten wollen, die noch nie SL gemacht haben.
Das ist was anderes, als zu sagen "Ich habe andere Vorlieben im Spiel als du und habe keinen Spaß an deinem Stil".
Ich darf als SL nicht sagen "Ich habe andere Vorlieben im Spiel als Du und daher habe ich keinen Spaß mit der Art, wie Du spielen willst?"
Plus das ist hier allgemein sehr abstrakt; Mal Butter bei die Fische: Wer hatte den im letzten Jahr Vorfälle die daneben waren, bzw. wer hatte Vorfälle die postiv oder neutral waren?
Plus das ist hier allgemein sehr abstrakt; Mal Butter bei die Fische: Wer hatte den im letzten Jahr Vorfälle die daneben waren, bzw. wer hatte Vorfälle die postiv oder neutral waren?
Ist Crossgender eigentlich der richtige Begriff? Soweit ich weiß, bezieht sich das Wort "Gender" auf die geschlechtsspezifische Rolle und nicht auf das biologische Geschlecht. Und wenn ich eine Dunkelelfin spiele, so ist mein Gender ja mitunter eher mit den klassischen Stereotypen männlichen Verhaltens vereinbar, als wenn ich einen männlichen Hochelf mime.
Danke Feuersänger und Luxferre, jetzt geh ich meinen Kopf ein bisschen gegen die Wand schlagen.
?
Plus das ist hier allgemein sehr abstrakt; Mal Butter bei die Fische: Wer hatte den im letzten Jahr Vorfälle die daneben waren, bzw. wer hatte Vorfälle die postiv oder neutral waren?
Ich finde den Begriff sinnvoll. Gender beschreibt, ja eine soziale Rolle und nicht eines der beiden biologischen Geschlechtstypen. Und ein Rollenspielcharakter ist ja auch nur eine soziale Kontruktion.
Das meine ich ja gerade. Beim Eintritt in die Phantasiewelt modifizierst Du ja so oder so Deine soziale Rolle, und der Wechsel des biologischen Geschlechtes muss sich darauf gar nicht einmal maßgeblich auswirken.
Vielleicht kann es einem helfen, bekannte weibliche bzw. männliche Stereotypen auszuspielen, um in seinen Charakter hineinzufinden, aber wenn ich Hrylfgarr den Barbaren spiele, sind die geschlechtsspezifischen Rollenvorstellungen, von denen ich mich bei seiner Darstellung leiten lasse, nicht diejenigen, die ich als Mann in meinem Alltag ausleben leben dürfte oder könnte.
Wenn's euch tröstet - ich hab's auch nicht verstanden... wtf?
Die gleiche Diskussion hatten wir doch schonmal. Nur damals in Bezug auf Homosexuelle Spieler...
Die gleiche Diskussion hatten wir doch schonmal. Nur damals in Bezug auf Homosexuelle Spieler...
Und es wird immer auf die gleiche Wechselwirkung zwischen Egoismus und Toleranz hinauslaufen.
Und es wird immer auf die gleiche Wechselwirkung zwischen Egoismus und Toleranz hinauslaufen.
Ich hab durch CG nie einen Mehrwert feststellen koennen. Stattdessen stieg bloss das Risiko fuer Missverstaendnisse ( ""Ach, vergiss, was ich gerade gesagt habe. Du spielst ja einen Kerl.) und seltener fuer peinliche merkwuerdige Situation (der 120kg ungepflegte Kerl mit fettigen Vollbart, der einen die zuckersuesse sexy DD-Elfe praesentiert).
Ich kann dir hier ncht ganz folgen; heißt das nur attraktive Menschen dürfen attraktive Charaktere spielen?
Ich kann dir hier ncht ganz folgen; heißt das nur attraktive Menschen dürfen attraktive Charaktere spielen?
... was macht ein SL, der "Kein CrossGender" dran schreibt, wenn da ein Transmann vor der OP ankommt, und sagt er möchte einen Kerl spielen, oder eine Transfrau.
Ich würde sogar vermuten auf Grund dessen, dass das Bildungsniveau unter Rollenspielern leicht über dem der Gesamtbevölkerung liegt, etwas höher.
HIer wird doch aus einer Mücke ein Elefant gemacht, man versucht auf Befindlichkeiten Rücksicht zu nehmen, die in der Breite überhaupt keine Rolle spielen.
Bescheuert.Wieso ist das bescheuert?
Bescheuert.
Wieso ist das bescheuert?
Helf mir bitte mal. Ein einsames "Bescheuert" trägt nicht zum Verständnis bei. Jedenfalls nicht zu meinem.
Weil er, glaube ich, für die Toleranz an erster Stelle ist. Dementsprechend istd er text Oben bescheuert.
Immer interessant zu sehen, wer nur den ersten Teil von Weltengeists Post gelesen hat.
Toleranz, wo du es gerade sagst, Slayn, ist übrigens ein ziemlich schwaches Kriterium. Es bedeutet "ertragen". Wenn ich eine Person toleriere, heißt das ihr nicht vor die Füße zu kotzen, sie anzuschreien oder schreiend wegzulaufen. Insofern ja, der Text mag Toleranz befürworten. Das ist armseelig.
Gerade auf einer Con sollen sich doch leute frei treffen können und neue Sachen ausprobieren. Gerade da finde ich Beschränkungen höchst schwierig eben weil ich nicht weiß wie die anderen sind.
Gerade auf einer Con sollen sich doch leute frei treffen können und neue Sachen ausprobieren. Gerade da finde ich Beschränkungen höchst schwierig eben weil ich nicht weiß wie die anderen sind.
Und weil man* weder gender noch sex einem Menschen ansehen kann...
Verabscheungswürdig ist jene defätistische "Ist-nunmal-so"-Haltung.
...rechtfertigt das also, so zu schießen?
Mal ehrlich, wenn man Verständnis für etwas einfordern möchte, sollte man anders diskutieren, als hier gerade an Geschützen aufgefahren wird.
Lese ich zB 6'sens Post, dann sehe ich viel mehr Bereitschaft, sich it dem Thema konstruktiv auseinander zu setzen. Das spräche ich Dir und 1o3 gerade mal rundheraus ab, wäre es nicht so verdammt unkonstruktiv. Daher einfach mal die Frage (erneut) ob ihr zwo nicht von einem anderen transgender sprecht, als einige andere hier oder gar die Intention des betreffenden Aushangs war?
Zusammenfassend kann gesagt werden: Kleine dicke oder große lange Hunde und kleine dünne, langhaarige oder dicke, kurzhaarige sollten nicht nach 21 Uhr, langohrige dicke, kurzohrige dünne und Hunde zwischen zwei und acht Jahren nur unter ärztlicher Aufsicht fernsehen.
Edit: Von Befindlichkeiten im Zusammenhang mit der Diskriminierung von Menschen zu sprechen ist widerwärtig.Musst du immer den Klischee-Genderheinz raushängen lassen?
Was darf man denn als Mann (oder Frau) spielen wenn man...
Bevor man* einfach zu einem Thema seinen Senf dazugibt, so aus dem Bauch heraus und mit gefährlichem Halbwissen, sollte man* sich vielleicht vorher etwas kundig machen, oder nicht?
Ich persönlich habe hier keinen Tanelorn internen Lehrauftrag für gender studies und deswegen gibts auch keine aufklärerische Lehrstunde meinerseits. Der Begriff "transgender" lässt sich schön übersichtlich auf wikipedia nachschlagen (englisch oder deutsch, wahrscheinlich ähnlich umfangreich auch in anderen Sprachen). Ich persönlich interpretiere den Aushang, ob intendiert oder nicht, als diskriminierend, was auch durch die vorgetragenden Punkte hier deutlich geweorden sein sollte. Mir geht es einzig und allein um diese Diskriminierung und engleisige Auslegung von Geschlecht.
Edit: Von Befindlichkeiten im Zusammenhang mit der Diskriminierung von Menschen zu sprechen ist widerwärtig.
Und klar, die Idioten sind auch wenn sie ihrem Geschlecht entsprechend spielen Idioten. Ändert aber nichts daran, da überdurchschnittlich viele Idioten eben ne heiße ISche spielen wollen und mal reihenweise so Typen wie sich selbst flachlegen wollen (überspitzt ausgedrückt)
Gerade auf Cons ist meine Erfahrung, dass viele Spielerinnen aus berechtigtem Selbstschutzinteresse lieber männliche Charaktere spielen wollen...
Was wäre jetzt gewesen wenn da: "Keine Maraskaner, Keine Echsen, Keine Goblins, Keine Bahnnstrahler" gestanden hätte?
Schonmal die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass der böse diskriminierende SL, wenn ihm tatsächlich mal ein rollenspielender Transgender mit Interesse an seiner Runde auf dem Con begegnet, auf Erläuterung der Problematik hin vielleicht eine Ausnahme machen oder die Regel ganz aufheben würde?
Was wäre jetzt gewesen wenn da: "Keine Maraskaner, Keine Echsen, Keine Goblins, Keine Bahnnstrahler" gestanden hätte?
Das ist ja das Perfide. Eine Person wird eine in eine Position der Schwäche gedrängt, gegen die sie erst einmal angehen muss.Es sollte für erwachsene Menschen doch keine "Position der Schwäche" sein, mit jemandem reden zu müssen. Und wenn man vor hat bei diesem jemand Rollenspiel zu machen wird man sowieso in Kommunikation mit ihm treten müssen. Und wenn dieser Con-SL, wie ich grundsätzlich erst einmal erwarten erwarten würde, doch kein Arschloch ist (und ja, das erwarte ich, ich bin einer dieser "Naiven", die erst einmal an das Gute in jedem Menschen glauben und nicht vorsorglich in jedem Anderen den Wolf sehen), dann denke ich, dass die Sache eher ihm peinlich wäre als dem Transgender, wenn er realisiert, dass er unewusst jemanden diskriminiert hat.
Das ist ja das Perfide. Eine Person wird eine in eine Position der Schwäche gedrängt, gegen die sie erst einmal angehen muss.Was für eine Position der Schwäche? Ist es nicht normal, dass sich eine Gruppe einigen muss, wo der kleinste gemeinsame Nenner liegt?
Es sollte für erwachsene Menschen doch keine "Position der Schwäche" sein, ...
Bevor man* einfach zu einem Thema seinen Senf dazugibt, so aus dem Bauch heraus und mit gefährlichem Halbwissen, sollte man* sich vielleicht vorher etwas kundig machen, oder nicht?Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich bezweifle, dass es im Wikipedia-Artikel um Rollenspieler geht - gleich welchen Geschlechts - , die gerne einen fiktiven, andersgeschlechtlichen Charakter spielen möchten! Und nicht alles, bei dem nicht jeder mitmachen darf, ist diskriminierend. Selbst wenn es gebetsmühlenartig wiederholt wird.
Ich persönlich habe hier keinen Tanelorn internen Lehrauftrag für gender studies und deswegen gibts auch keine aufklärerische Lehrstunde meinerseits. Der Begriff "transgender" lässt sich schön übersichtlich auf wikipedia nachschlagen (englisch oder deutsch, wahrscheinlich ähnlich umfangreich auch in anderen Sprachen). Ich persönlich interpretiere den Aushang, ob intendiert oder nicht, als diskriminierend, was auch durch die vorgetragenden Punkte hier deutlich geweorden sein sollte. Mir geht es einzig und allein um diese Diskriminierung und engleisige Auslegung von Geschlecht.
Edit: Von Befindlichkeiten im Zusammenhang mit der Diskriminierung von Menschen zu sprechen ist widerwärtig.
Da oute ich mich mal gerne als konsequent intolerant!
Was für eine Position der Schwäche?
Du bist erstmal eine Minderheit. Eine die Gesellschaftlich nicht "anerkannt" oder meistens gar positiv wahrgenommen wird. Das heißt du musst erstmal da hin gehen und das vor wildfremden Leuten aufbringen. Das ist sicherlich nicht einfach. Aus dieser Lage her muss man dann noch dafür kämpfen einen Charakter zu spielen mit dem man sich klar identifizeiren kann. Oder alternativ erklären warum man jetzt eine Frau spielt obwohl man doch klar wie ein Mann aussieht oder so.
Sprich du musst dein selbst vor einem völlig Fremden verteidigen,
Wo ist das bitte nicht eine Position der Schwäche?
Was wäre jetzt gewesen wenn da: "Keine Maraskaner, Keine Echsen, Keine Goblins, Keine Bahnnstrahler" gestanden hätte?
Du bist erstmal eine Minderheit. Eine die Gesellschaftlich nicht "anerkannt" oder meistens gar positiv wahrgenommen wird. Das heißt du musst erstmal da hin gehen und das vor wildfremden Leuten aufbringen. Das ist sicherlich nicht einfach. Aus dieser Lage her muss man dann noch dafür kämpfen einen Charakter zu spielen mit dem man sich klar identifizeiren kann. Oder alternativ erklären warum man jetzt eine Frau spielt obwohl man doch klar wie ein Mann aussieht oder so.Du bist keine Minderheit. Du bist auch nicht minder anerkannt als alle anderen. Du wirst auch durchaus postiv aufgenommen. Du musst nur das gleiche tun, wie alle anderen in der Runde: du musst kommunizieren, wie du spielen möchtest. Das ist die Definition von Gleichwertigkeit. Niemand kann Gedanken lesen, wie sollen die anderen also wissen, ob du ein Problem mit ihrem Spiel hast oder umgekehrt? Spielst du in einer Runde mit, die nicht so spielt, wie du es magst? Wenn ja, warum? Wenn du als einziger in deiner Runde Charakterspiel möchtest, bist du dann automatisch eine diskrimierte Minderheit, weil du was sagen musst, wenn du so nicht spielen möchtest? Das ergibt doch überhaupt keinen Sinn.
Sprich du musst dein selbst vor einem völlig Fremden verteidigen,
Wo ist das bitte nicht eine Position der Schwäche?
Für die Befürworter: Überlegt Euch wie Ihr reagieren würdet, wenn auf einem CON-Rundenaushang "keine Homosexuellen!" (weil der SL sich unwohl in Anwesenheit eines Schwulen fühlt) oder "keine Türken!"(weil die Kanackensprache einfach nicht zum Mittelaltersetting passt) stehen würde.Nur wird keiner aufgrund seiner Herkunft, Sexualität oder dergleichen ausgegrenzt.
Gerade auf Cons ist meine Erfahrung, dass viele Spielerinnen aus berechtigtem Selbstschutzinteresse lieber männliche Charaktere spielen wollen...Ebenso kann es sein das ein Spielleiter(in) es ablehnt das ein Spieler weibliche Charaktere spielt weil er zu oft erlebt hat das es für eine Charakterdarstellung benutzt wurde die er oder sie als sexistisch empfunden hat.
Wenn, ganz brutal gesagt, der Fette Mike weder einen Goblin noch ein Mädel spielen kann, ohne jedem damit auf den Sack zu geben, finde ich es schon ok den Fetten Mike bitte nur die Rollen spielen zu lassen bei denen er niemanden auf den Sack geht, oder ihn nicht mehr einzuladen.
Wo ist das bitte nicht eine Position der Schwäche?
Nur wird keiner aufgrund seiner Herkunft, Sexualität oder dergleichen ausgegrenzt.Natürlich wird er das. Wenn Du ein Mann bist, darfst Du keine Frau spielen und umgekehrt.
Das jemand in der Spielrunde keine Crossgender Charaktere haben möchte heißt ja gerade nicht das er etwas gegen transsexuelle Personen hat.Also ich beziehe mich hier nicht auf Transsexuelle. Zumindest in meinem Beitrag geht es doch um Crossgender-Spiel und nicht um Transsexuelle.
Ebenso hat jemand der in seiner Spielrunde in einer Fantasywelt bspw. nur Menschen gestattet nicht zwangsläufig etwas gegen Angehörige anderer Rassen oder ist jemand der in seiner 20er Jahre Mafia-NachFilmenRunde- nur männliche Charaktere zulässt sexistisch.Das hat jetzt überhaupt nichts mehr mit meinem Beitrag zu tun. Echt nicht.
Ich finde es mitunter abstoßend wie die Grenze dazwischen vermischt wird (nicht von dir) um denjenigen die Crossgender ausschließen fehlende Toleranz zu unterstellen.
Natürlich wird er das. Wenn Du ein Mann bist, darfst Du keine Frau spielen und umgekehrt.Die Ausgrenzung richtet sich dennoch nicht gegen das Geschlecht sondern gegen den Charakter.
Nur wird keiner aufgrund seiner Herkunft, Sexualität oder dergleichen ausgegrenzt.
Es werden einfach klare Spielvorgaben gesetzt.
Hahaha. Ganz schön brutal, der Slayn.
Ich bin immer noch der Ansicht das die Ausgrenzung nicht aufgrund des eigenen Geschlecht geschieht, sondern aufgrund des Charakterkonzept in Verbund mit dem Spielereindruck. Das heißt wenn man ein anderes Charakterkonzept anbringt, in dem Fall ein Charakter mit einem anderen Geschlecht, darf man auch mitspielen.
Doch, es geschieht aufgrund des eigenen Geschlechts. Ein anderer Spieler mit dem "passenden" Geschlecht dürfte den Charakter ja spielen.
Ich bin immer noch der Ansicht das die Ausgrenzung nicht aufgrund des eigenen Geschlecht geschieht, sondern aufgrund des Charakterkonzept in Verbund mit dem Spielereindruck. Das heißt wenn man ein anderes Charakterkonzept anbringt, in dem Fall ein Charakter mit einem anderen Geschlecht, darf man auch mitspielen.
Ebenso könnte es sein das man abgelehnt wird weil der/die SL einem die Charakterklasse, den Typ, die Gesinnung nicht zutraut.
Ich halte es für falsch da von einer Diskriminierung bzw. nicht Tolerierung der Person zu sprechen.
Ich mag weder Cons noch Crossgendercharaktere (habe erst eine einzige Person getroffen bei der ich vermute dass sie sowas vernünftig darstellen könnte, alles bisher erlebte war nicht gut), aber in der hypothetischen Situation des Leitens mit unbekannte, würde ich wohl einfach darum bitten dass sich die Personen bei der Wahl des Geschlechts ihrer Spielfigur (sofern regeltechnisch möglich) auf jenes beschränken, mit dem sie sich im RL identifizieren :gasmaskerly:
Ich glaube ich verstehe worauf du hinaus willst, das ist nicht dasselbe; das sind "thematische Einschränkungen" und die sind absolut legitm. Kein Crossgender ist aber gerade keine thematische Einschränkung; Frauen dürfen eben noch weibliche Charaktere spielen und Männer eben männliche.
Immer?
Oder passend?
Ich denke, das sind eher die entscheidenden Punkte.
Die Ausgrenzung richtet sich dennoch nicht gegen das Geschlecht sondern gegen den Charakter.Folgendes Beispiel:
I am thinking about playing characters of different gender, orientation or race then myself. I don't think it's actually a think that is so hard to so.
The most important part is playing them, just like a person. They are not defined by this one trait. The little (and big) things that make our thought process different are nothing that I can understand really, or portray them accurately in any way. But I don't have to. When I play them as a person with interested and flaws everything will work out. I think...
[..]
In the end it's not really about accurate portray. Just lively portray that could work.
Nach Deiner Argumentation wäre es auch nicht diskriminierend, wenn ich zu einem offenbar farbigen Menschen sagen würde, er dürfe nur einen Schwarzen spielen. Er darf natürlich mitspielen, aber keinen Vertreter einer anderen Hautfarbe als der, die der SL ihm nun gerade unterstellt.
Hm? Versteh deinen Einwurf nicht... sagen wir, ich dürfte keinen männlichen Ritter auf Queste spielen, aber 6 schon. Oder du. Oder irgendein anderer Spieler - solange der halt ein Kerl ist. Obwohl mir das wirklich Spaß machen würde, wird mir unterstellt, dass ich das nicht kann, weil ich eine Frau bin.
Ich glaube ich verstehe worauf du hinaus willst, das ist nicht dasselbe; das sind "thematische Einschränkungen" und die sind absolut legitm. Kein Crossgender ist aber gerade keine thematische Einschränkung; Frauen dürfen eben noch weibliche Charaktere spielen und Männer eben männliche.
Selbst bei einem "keine weiblichen Charaktere" oder "keine männlichen Charaktere" sehe ich keine Probleme; das mag für manche Rundenkonzepte Sinn machen.
Ich habe wesentlich weniger Probleme, wenn du sagst "sorry, ich kann über die Diskrepanz männlicher Char - weiblicher Spieler nicht hinwegsehen und glaube, dass mich das immer wieder aus der Immersion reißt. Bitte spiel doch einen Charakter mit deinem eigenen Geschlecht", als wenn jemand meint "Nee, du darfst keinen Mann spielen, weil du dazu als Frau ja gar nicht in der Lage bist".
Da hätte ich dann massiv Probleme, weil ich mich mit meinen Charakteren meist nicht identifiziere. Sonst könnte ich keinen Assassinen und keine Pufftouristin oder einen Satanisten spielen.
Ich bringe mich in meine Chars immer nur ein. ::)
Wie gesagt, ich glaube, diese beiden Dinge gehören nicht unbedingt zusammen. Das eine ist Wissen um einen selbst, die eigenen Wahrnehmung und rezeption, das andere basiert entweder auf (dummen) Vorurteilen oder konkret entstanden Vorurteilen. Ich nehme jetzt nicht an, das B synonym für A genannt wird.
Ich glaube ich verstehe worauf du hinaus willst, das ist nicht dasselbe; das sind "thematische Einschränkungen" und die sind absolut legitm. Kein Crossgender ist aber gerade keine thematische Einschränkung; Frauen dürfen eben noch weibliche Charaktere spielen und Männer eben männliche.Warum sind nur "thematische Einschränkungen" erlaubt? Warum darf ich keine anderen Einschränkungen vornehmen? Wenn ich z.B. die Gruppe nicht sympathisch finde, muss ich dann trotzdem mit denen spielen? Wenn jemand sich unbedingt als Charakter verkleiden muss, muss ich das ertragen oder darf ich nicht sagen, dass ich das doof finde? Warum muss ich in meiner Freizeit spielen, wie ich nicht spielen will? Ich sehe dafür einfach keinen Grund.
(was immer das in dem jeweiligem Einzelfall auch sein mag).
Das ist schon die nächste Hässlichkeit: Warum sollte man eins von zwei Geschlechtern leben müssen?
Das ist schon die nächste Hässlichkeit: Warum sollte man eins von zwei Geschlechtern leben müssen?
Das ist schon die nächste Hässlichkeit: Warum sollte man eins von zwei Geschlechtern leben müssen?
Das ein Troll (und nichts anderes als rumtrollen betreibst Du hier) von Häßlichkeit redet, hat schon irgendwie was...
Damit du rumtrollen kannst.
Und solltest du das tatsächlich ernst meinen...
"(was immer das in dem jeweiligem Einzelfall auch sein mag)."
Wenn, ganz brutal gesagt, der Fette Mike weder einen Goblin noch ein Mädel spielen kann, ohne jedem damit auf den Sack zu geben, finde ich es schon ok den Fetten Mike bitte nur die Rollen spielen zu lassen bei denen er niemanden auf den Sack geht, oder ihn nicht mehr einzuladen.Genau das!
Ich mag weder Cons noch Crossgendercharaktere (habe erst eine einzige Person getroffen bei der ich vermute dass sie sowas vernünftig darstellen könnte, alles bisher erlebte war nicht gut), aber in der hypothetischen Situation des Leitens mit unbekannte, würde ich wohl einfach darum bitten dass sich die Personen bei der Wahl des Geschlechts ihrer Spielfigur (sofern regeltechnisch möglich) auf jenes beschränken, mit dem sie sich im RL identifizieren :gasmaskerly:
"Und in der hypothetischen Situation des Leitens verkörperst du natürlich auch nur Chars, die deinem eigenen Geschlecht angehören, da du ja bis auf eine einzige Person (ich vermute mal, die bist nicht du selbst) kennst, die ein Crossgendercharakter (NSCharakter) gut darstellen kann. Also bitte alle SL: Nur noch NSC mit dem eigenen Geschlecht darstellen, sonst zerreißt ihr die Immersion eurer Mitspieler, weil: Es kann - bis auf einige Ausnahmen - ja gar keiner einen Char des anderen Geschlechts darstellen!"
Hm, stolpere ich da grade über den Asperger?
Falls ja, nichts für ungut.
Es ist mMn eigentlich klar dass sich das "identifizieren" auf die sexuelle Orientierung bezieht.
Ist das Sexistisch von mir? Bestimmt.
Bitte bekomm meine Antwort dazu jetzt nicht in den falschen Hals, aber bei den Worten, verspüre ich den Drang zu folgender teil-ironischer Antwort:
"Und in der hypothetischen Situation des Leitens verkörperst du natürlich auch nur Chars, die deinem eigenen Geschlecht angehören, da du ja bis auf eine einzige Person (ich vermute mal, die bist nicht du selbst) kennst, die ein Crossgendercharakter (NSCharakter) gut darstellen kann. Also bitte alle SL: Nur noch NSC mit dem eigenen Geschlecht darstellen, sonst zerreißt ihr die Immersion eurer Mitspieler, weil: Es kann - bis auf einige Ausnahmen - ja gar keiner einen Char des anderen Geschlechts darstellen!"
Entschuldige... :(
Aah ;D
Ok, aber selbst dann. Ich spiele gerne Schwule :D
Sei mein Gast, das traue ich Frauen nämlich tendentiell nervenschonender zu als männlichen Heten
Ist andersrum aber auch nicht großartig besser, ich sähe ne lesbische Figur tendentiell lieber in den Händen eines Kerls.
Jop.
Die Quote männlicher Spieler + homosexueller Char = Klischeetunte-von-der-Puderrosaranch liegt bisher leider bei 100%
Ist andersrum aber auch nicht großartig besser, ich sähe ne lesbische Figur tendentiell lieber in den Händen eines Kerls.
Naja, das beschriebene klingt ehrlich gesagt nach genau der Sorte Mensch die mich in meiner ablehnenden Haltung gegenüber Crossgenderspielern bestärkt. Ich bezweifle, dass was angenehmeres rausgekommen wäre wenn die ein Hetenmädel gespielt hätten.
Da läuten bei mir wieder die "Eigendefinition über Geschlecht/sexuelle Ausrichtung"-Alarmglocken. Hab dabei noch nie was gutes rauskommen sehen, weder im RL, noch im RPG.
Daher wären hartkantige homosexuelle Spielfiguren logischer als tuntige.
Wenn das, was ich mitbekomme aber zu extrem ist und derjenige nur noch am rumnerven ist, dann wird es für ihn unangenehm. Dazu brauche ich keine Gewalt. Ich kann sehr gut nerven.
Wie muss ich mir eigentlich das Con-Verhalten einiger hier vorstellen?
Setzt ihr euch zuhause hin und überlegt ihr euch 2-4 Charakterkonzepte, die ihr unbedingt auf der Con ausprobieren wollt?
Jop.
Die Quote männlicher Spieler + homosexueller Char = Klischeetunte-von-der-Puderrosaranch liegt bisher leider bei 100%
Interessanterweise verbinde ich Klischeetunte-von-der-Puderrosaranch nur mit einem meiner heterosexuellen Charaktere. ;) (Bräute aufreissen im rosa Cadillac kommt irgendwie ziemlich gut)
Normalerweise ist Geschlecht in einem solchen Setting nicht näher thematisiert. Erst wenn jemand crossgendern will, führt er damit quasi Geschlecht als relevant ein. Wenn der Spieler das ganze nicht thematisieren wollte, spricht auch nichts dagegen, das eigene Geschlecht zu spielen.
Klar kann es sein, dass der Spieler gar nichts thematisieren wollte und trotzdem ein anderes Geschlecht spielen. Dann hätte ich nichts dagegen (genausowenig wie gegen Auswürfeln des Geschlechts). Meine persönliche Erfahrung geht aber eher Richtung thematisieren wollen.
Mein Eindruck von Beschreibungen einiger solcher Settings und Erfahrungsberichten von Rollenspielerinnen ist, dass Frauen mit Diskriminierungen, Sexismus und Einschränkungen in solchen Settings rechnen müssen.
Kenne ich so nicht bei generischem Fantasy, aber das wäre für mich dann auch schon ein Beispiel für Sexismus im Setting. Da habe ich auch mit Crossgender, wie gesagt, kein Problem ;)Es muss nicht unbedingt Sexismus im Setting sein.
Achtung, Meta.
Ich glaube, das ganze wäre wesentlich entspannter geblieben, wären alle auf Blubberlästerniveau geblieben. Ich sehe in einer so ernsthaften Diskussion des Thema auch keine Möglichkeit, irgendwas fürs Rollenspiel zu gewinnen.
Grob gibt es doch vier Parteien: Es gibt eine Gruppe, die Crossgender-Charaktere ablehnt und das mit üblen Peinlichkeiten begründet, die sie auf Cons oder auch am heimischen Spieltisch erlebt hat, weil einzelne Spieler das genutzt haben, um die Sau rauszulassen. Dann gibt es eine Gruppe, die Crossgender-Charaktere ablehnt, weil sie der Meinung ist, Männer könnten generell keine Frauen darstellen und andersherum und die geschlechtlichen Unterschiede auch auf psychologischer Ebene seien so gewaltig (und sie würden diese erkennen), dass das Ganze nur unglaubwürdig und lächerlich sein kann. Dann gibt es eine Gruppe, die argumentiert "Im Rollenspiel darf jeder alles spielen, die Unterschiede zu Elfen oder Trollen sind doch viel größer, mir ist das egal, ich habe keinen Immersions-Verlust dabei" und dem Thema an sich keine große Beachtung schenkt, solange ihnen niemand verbietet, den Charakter zu spielen, den sie sich wünschen. Und schließlich gibt es eine Gruppe, die im Crossgender-Verbot eine politische Dimension erkennt und diese als Anlass nimmt, über Geschlechtsidentität etc. zu sprechen.
Ohne jetzt die Gruppen bewerten zu wollen () wie will man da auf einen Nenner kommen, die Diskussionsebenen und Interessen, die mit dem Thema verknüpft werden, sind doch völlig andere?(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Es muss nicht unbedingt Sexismus im Setting sein.
Es können auch Aspekte sein das ein weiblicher Charakter in Settings die eigentlich Gleichgestellung propagieren innerhalb kürzester Zeit versucht wird in romantische Verstrickungen zu verwickeln. Unabhängig ob es "Mittelalter", Fantasy oder Star Trek ist.
Greift man hierbei zu Crossgender hat sich das in der Regel erledigt.
Wobei es nach meiner Beobachtung eh seltener vorkommt das Crossgender abgelehnt wird wenn die danach fragende Person weiblich ist.
@Meister Li Die Problematik die Du ansprichst ist ja eigentlich die Thematisierung von Sexualität im Rollenspiel, oder?Ähm, Nein, gar nicht >;D
Es geht um Das Thema Geschlecht und nicht um Sexualität. Und in einer generischen Runde kenne ich das so, dass das Thema Geschlecht keine Rolle spielt. Und demnach ist auch Crossgender eher sinnlos. Ist das Thema Geschlecht im Setting wichtig, ist auch Crossgender mitunter sinnvoll.Halt stop! Nur weil das Thema Geschlecht innerhalb einer Runde/Kampagne/Setting keine Rolle spielt, darfst Du die Motivation hinter dem Crossgenderspielen meiner Meinung nach nicht als sinnlos bezeichnen. Wenn ich als Mann für diese Runde einen weiblichen Charakter vor Augen habe und innerhalb der Runde ist es egal welches Geschlecht mein Charakter hat, dann ist bereits das Erfüllen meiner Wünsche alles Andere als "sinnlos".
@Meister Li, sorry, ich kapiers immer noch nicht, wie muss ich das verstehen, dass das Geschlecht keine Rolle spielt?
Das biologische Geschlecht der Charaktere ist im Spiel kein Thema? <- klingt voll merkwürdig, weiß nicht wie ich das besser formulieren soll. ;D
Gender ist kein Thema, weil es keine Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Charakteren gibt?
Halt stop! Nur weil das Thema Geschlecht innerhalb einer Runde/Kampagne/Setting keine Rolle spielt, darfst Du die Motivation hinter dem Crossgenderspielen meiner Meinung nach nicht als sinnlos bezeichnen. Wenn ich als Mann für diese Runde einen weiblichen Charakter vor Augen habe und innerhalb der Runde ist es egal welches Geschlecht mein Charakter hat, dann ist bereits das Erfüllen meiner Wünsche alles Andere als "sinnlos".
das Etablieren eines geschlechtlichen Rollenbildes in einem geschlechtsneutralen Setting
Geschlecht des Charakters spielt in dem generischen Setting keine Rolle. Männer und Frauen können die gleichen Rollen etc. in der Welt innehaben.Aber auch wenn die Männer und Frauen die gleichen "Rollen" annehmen können, sind sie trotzdem nicht gleich. Es hat vielleicht auf das Spiel so viel Einfluss wie die Haarfarbe, aber für die Identifikation mit dem Chara kann es für den Spieler schon einen bedeutsamen Unterschied machen, auch wenn die Gruppe und der Spieler selbst es gar nicht großartig thematisiert.
...
Aus welchem Grund geschieht das?
Aber auch wenn die Männer und Frauen die gleichen "Rollen" annehmen können, sind sie trotzdem nicht gleich. Es hat vielleicht auf das Spiel so viel Einfluss wie die Haarfarbe, aber für die Identifikation mit dem Chara kann es für den Spieler schon einen bedeutsamen Unterschied machen, auch wenn die Gruppe und der Spieler selbst es gar nicht großartig thematisiert.
Geschlecht des Charakters spielt in dem generischen Setting keine Rolle. Männer und Frauen können die gleichen Rollen etc. in der Welt innehaben. Weibliche Ritter, Männliche Hexen (von mir aus alles auch Homosexuell) etc. Alles kein Problem. Wenn jetzt jemand Crossgendern will, also einen männlichen Charakter spielen, wenn der Spieler selbst weiblich ist, oder umgekehrt, werde ich hellhörig.Verstehe.
Aus welchem Grund geschieht das? Zum Beispiel, weil er eben bestimmte Stereotype in der Welt etablieren will. Die Prinzessin auf der Erbse zum Beispiel. Warum spielt er dann nicht den Prinzen auf der Erbse. Es macht in dem Setting einfach keinen Unterschied.Okay. Da kann ich Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass ich bisher nur aus folgenden Gründen crossgegendert habe:
Meiner Erfahrung nach, ist das Pochen auf Crossgender eben genau das, das Etablieren eines geschlechtlichen Rollenbildes in einem geschlechtsneutralen Setting, und da mache ich nicht mit. Wenn das Setting nicht geschlechtsneutral ist dann auch gerne mit Crossgender; sonst wären ja ganze Rollen für Spieler eines bestimmten Geschlechtes gar nicht zugänglich.
ob du es jetzt wichtig machstWas heißt "wichtig"? Dem Spieler ist es wichtig, weil er es so wählen wollte. Der Gruppe ist es unwichtig, weil es ein "geschlechtsneutrales" Setting ist. In bestimmten Situationen kann es zur Sprache kommen (sprich - kann angespielt werden) - so wie vielleicht die Haarfarbe, die Herkunft, die Größe oder das Alter, oder oder. Aber die Angabe des Geschlechts nimmt im Grunde genommen mehr Platz auf dem Charabogen als sie im tatsächlichem Spiel erfährt. Trotzdem würde ich es nicht als "unwichtig" einordnen, weil die Angabe zu der Identifikation des Charas dient.
Was heißt "wichtig"? Dem Spieler ist es wichtig, weil er es so wählen wollte. Der Gruppe ist es unwichtig, weil es ein "geschlechtsneutrales" Setting ist. In bestimmten Situationen kann es zur Sprache kommen (sprich - kann angespielt werden) - so wie vielleicht die Haarfarbe, die Herkunft, die Größe oder das Alter, oder oder. Aber die Angabe des Geschlechts nimmt im Grunde genommen mehr Platz auf dem Charabogen als sie im tatsächlichem Spiel erfährt. Trotzdem würde ich es nicht als "unwichtig" einordnen, weil die Angabe zu der Identifikation des Charas dient.
Wichtig ist herauskehren, etablieren, in den Vordergrund bringen.Äh. Nein.
Äh. Nein.
Wichtig ist, dass der Spieler sich in seiner Rolle wohl fühlt. Wenn für ihn dazu das Spielen eines anderen Geschlechtes gehört, dann wirkt sich das direkt aufs Spiel aus. Sprich: Je sicherer er in der Rolle steckt, desto zufriedener wird er im Rollenspiel sein. Dazu muss aber kein Geschlecht sondern der Charakter selber etabliert werden.
Äh. Nein.
Wichtig ist, dass der Spieler sich in seiner Rolle wohl fühlt.
Wenn es keinen Unterschied zwischen Ritter und Ritterinnen gibt, dann muss es unwichtig sein, das es sich um eine Frau handelt. Wenn dieser Fakt aber in den Vordergrund gespielt wird (Mehr Frau als Ritterin), entsteht in der Darstellung ein Ungleichgewicht, das nicht sein muss.wtf? Das verstehe ich nicht. Man spielt doch einen Chara. Es ist unwichtig, ob Ritter oder Ritterin. Es ist unwichtig, ob Mann oder Frau. Aber es ist wichtig, ob Paul oder Paula. Auch wenn es "spielerisch" kein Unterschied macht, weil es nicht im Vordergrund gespielt wird. Trotzdem ist der Chara ein Individuum. Und das ist wichtig.
wtf? Das verstehe ich nicht. Man spielt doch einen Chara. Es ist unwichtig, ob Ritter oder Ritterin. Es ist unwichtig, ob Mann oder Frau. Aber es ist wichtig, ob Paul oder Paula. Auch wenn es "spielerisch" kein Unterschied macht, weil es nicht im Vordergrund gespielt wird. Trotzdem ist der Chara ein Individuum. Und das ist wichtig.
Beim "Mensch, ärgere dich nicht" ist die Wahl der Farbe vor dem Spiel auch egal und alle Farben spielen sich gleich; trotzdem ist es wichtig immer die richtige Farbe der Spielfigur zu wählen, wenn man an der Reihe ist. Und auch wenn die Farbe unwichtig ist, haben trotzdem viele Leute Vorlieben, mit welcher Farbe sie lieber spielen und wenn es geht, dann möchten sie eben mit ihrer Lieblingsfarbe spielen - dh. es ist ihnen "wichtig". Wie stark dieses "wichtig" ist, ist wieder eine andere Frage.
ob ich einen "ganzen" Charakter spiele (Sarah, Blonde Ritterin der Rose) oder ob ich immer wieder spezielle Aspekte dieses einen Charakters in den Vordergrund dränge (Sarah, Frau).Äh, weder noch? Einfach nur Sarah spielen reicht nicht?
Sorry, Christian, du könntest bei mir jederzeit ein Katzenmädchen spielen, wenn dir danach ist, nur wenn du einen bestimmten Aspekt dieses Charakter mehr herauskehrst als alles andere, in dem Fall das Geschlecht, bekommst du es halt mit der gerollten Zeitung zu tun.Jo. Aber Du würdest mir aber nicht erklären, dass es doch vollkommen sinnlos ist, dass ich ein Katzenmädchen spiele und doch deswegen lieber meinem Geschlecht nach ein Katzenjungen spielen solle, oder?
Äh. Nein.
Wichtig ist, dass der Spieler sich in seiner Rolle wohl fühlt.
Jo. Aber Du würdest mir aber nicht erklären, dass es doch vollkommen sinnlos ist, dass ich ein Katzenmädchen spiele und doch deswegen lieber meinem Geschlecht nach ein Katzenjungen spielen solle, oder?
Genau das sagt ja Master Li. Wenn das Setting keine geschlechterspezifische Themen enthält soll man lieber nicht das andere Geschlecht spielen. Das würde im besten Fall keine Bedeutung haben und im schlechtesten Fall nur in die Hose gehen.
Das seh ich komplett anders, die besten Spielerfahrungen hatte ich in Runden wo ich einen Char gespielt habe den ich im echten Leben nie über den Weg laufen wollen würde.Okay. Verstehe ich.
Moralische Entscheidungen wo es nur falsch und kein richtig gibt, fiese Bösewichter etc, da fühl ich mich nicht wohl. Aber es ist eine spannende Herausforderung für mich. Wenn ich nur Spiegel meiner selbst spiele nutz ich nur ein Bruchteil der Chancen die unser Hobby bietet.
Das würde im besten Fall keine Bedeutung habenIch stolpere immer wieder über diese Formulierung. Wie kann es "keine Bedeutung" haben? Auch wenn es nicht thematisiert wird, kann die Geschichte mit unterschiedlichen Geschlechtern anders laufen. Von Werten her egal, keine Diskriminierung, keine Bevorzugung eines Geschlechts, aber trotzdem kann die Geschichte anders laufen, wenn die Killerin sich am Flughafen auf der Toilette umziehen will - und der Chara ist weiblich oder männlich. Wenn die Killerin dann auf die Toilette verfolgt wird, ist es schon ein Unterschied, trotzdem finde ich nicht, dass das Geschlecht in dem Falle eine "wichtige" Rolle einnimmt. So wie ich geschrieben habe - es hat die gleiche Bedeutung wie vielleicht die Haarfarbe - wenn der NPC auf Blondinen steht, verhält er sich gegenüber einer mit blondem Haar anders als gegenüber einer mit schwarzen Haar. Aber trotzdem würde man doch nicht behaupten wollen, dass die Haare in dem Setting eine große Bedeutung haben.
Sorry, Christian, du könntest bei mir jederzeit ein Katzenmädchen spielen, wenn dir danach ist, nur wenn du einen bestimmten Aspekt dieses Charakter mehr herauskehrst als alles andere, in dem Fall das Geschlecht, bekommst du es halt mit der gerollten Zeitung zu tun.
Da musst Du auf Master Li antworten und weniger mich zitieren. ;)Sorry, reine Faulheit. Ich wollte nicht so weit nach hinten scrollen, wenn Du es bereits ausformuliert hast. 8)
Aus welchem Grund geschieht das? Zum Beispiel, weil er eben bestimmte Stereotype in der Welt etablieren will. Die Prinzessin auf der Erbse zum Beispiel. Warum spielt er dann nicht den Prinzen auf der Erbse. Es macht in dem Setting einfach keinen Unterschied.
Meiner Erfahrung nach, ist das Pochen auf Crossgender eben genau das, das Etablieren eines geschlechtlichen Rollenbildes in einem geschlechtsneutralen Setting, und da mache ich nicht mit. Wenn das Setting nicht geschlechtsneutral ist dann auch gerne mit Crossgender; sonst wären ja ganze Rollen für Spieler eines bestimmten Geschlechtes gar nicht zugänglich.
Das seh ich komplett anders, die besten Spielerfahrungen hatte ich in Runden wo ich einen Char gespielt habe den ich im echten Leben nie über den Weg laufen wollen würde.
Moralische Entscheidungen wo es nur falsch und kein richtig gibt, fiese Bösewichter etc, da fühl ich mich nicht wohl. Aber es ist eine spannende Herausforderung für mich. Wenn ich nur Spiegel meiner selbst spiele nutz ich nur ein Bruchteil der Chancen die unser Hobby bietet.
Aber du hast dich in der Rolle eben doch wohl gefühlt, sonst hätte es dir ja keine Spass gemacht. Niemand spielt was, was keinen Spass macht.
Du Rohling!
Da nimmt man eine Blumenspritze!
Aber...
...mit "sich wohl fühlen" meinte ich nicht "sich selbst spielen". Ich bin weder die Straight Queen noch der schwule Knappe. Im Gegenteil. Beide Charaktere sind relativ weit weg von mir. Das "sich wohl fühlen" bezieht sich eher auf in einen Charakter fallen lassen zu können.
@Luxferre:
Mein Virenscanner schlägt bei der Seite / dem Bild an.
Ging es nicht darum, ob es okay ist, für eine Conrude gewisse Charakterkonzepte zu verbieten?
okay, bei mir nicht... :-\
Entschuldige bitte, dass ich Dich als Aufhänger nutze...Um es zu präzisieren: Es ging in diesem Thread um das Verbot von Crossgender-Konzepten auf CON-Runden.
Ging es nicht darum, ob es okay ist, für eine Conrude gewisse Charakterkonzepte zu verbieten?
Nein, so wie ich das Orginalposting verstanden habe, ging es um die Kultur mit der DSA-Runde auf Cons angeboten werden anhand eines Con-Aushanges, das CrossGender war ein Teil davon, der dann ausgibig diskutiert wurde, so dass er ausgelagert wurden.Nämlich in Form dieses Thread. Also genau was ich schrieb.
Das ist Blödsinn.
Sorry, aber wenn ich, oder die meisten mit denen ich spiele, einen Char entwerfen, dann fühlen die sich meistens eben männlich oder weiblich an. Die könnte ich dann nicht anders spielen. Ich wollte z.B für meine Tischrunde derletzt nicht crossgendern, aber was rausgekommen ist, war eindeutig ein Kater, also hab ich mein Katzenwesen eben auch so ins Spiel gebracht. Das gab nur im allerersten Spiel etwas Konfusion.
Nein, diesen Char könnte ich auf keinen Fall in weiblich spielen. Und wenn ich da so viel dran rumschrauben sollte, dass das eben doch geht, wäre das für mich nicht mehr spielbar.
Wenn du das nicht verstehen kannst, weil bei dir keine "Seele" in den SCs steckt (keine Ahnung, wie ich das sonst formulieren soll) dann ist das für dich sicher nicht nachvollziehbar, es ändert aber nix dran dass das bei vielen Spielern eben so ist.
Jetzt tut übrigens nicht alle so, als ob ihr die Spieler, die ich hiermit explizit meine, nicht auch kennen würdet. >;D Habe ich auch oft genug auf Cons gesehen.Wie ich schrieb. Sowas habe ich genau einmal erlebt und da wurde ein SL unschuldig zum Spielen gezwungen. Es gab nur noch einen vorgefertigten Charakter (die besagte Sekretärin) und die hatte er dann eben gespielt. Wenn ich mich noch recht erinnere hatte er damals sogar gewarnt, dass er den Charakter ziemlich klischeebehaftet spielen würde (Originalzitat war glaube ich: "Das wollt Ihr nicht." Andere Spieler: "Doch doch. Mach ruhig." Besagter Spieler: "Okay. Wenn Ihr unbedingt wollt..").
Sorry, aber wenn ich, oder die meisten mit denen ich spiele, einen Char entwerfen, dann fühlen die sich meistens eben männlich oder weiblich an. Die könnte ich dann nicht anders spielen. Ich wollte z.B für meine Tischrunde derletzt nicht crossgendern, aber was rausgekommen ist, war eindeutig ein Kater, also hab ich mein Katzenwesen eben auch so ins Spiel gebracht.Was ist denn bitteschön der Unterschied zwischen einem Kater und einer Katze? Verhaltensunterschiede habe ich bisher nur bei der Begattung sowie bei der Aufzucht des Nachwuchses ausgemacht.
Was ist denn bitteschön der Unterschied zwischen einem Kater und einer Katze? Verhaltensunterschiede habe ich bisher nur bei der Begattung sowie bei der Aufzucht des Nachwuchses ausgemacht.
Aber in allen anderen Bereichen konnte ich keine Unterschiede zwischen Katzen und Katern ausmachen.
Oder nehmen wir Starbuck aus "Kampfstern Galactica": In der Originalserie war die Person männlich, im Remake war sie weiblich. Charakterlich hat sich allerdings nichts geändert. Ich kann hier nicht feststellen, dass die Person sonderlich männlich oder weiblich war. Sowohl der männliche Schauspieler im Original als auch der weibliche Schauspieler im Remake haben die Rolle einwandfrei und überzeugend gespielt und ich hatte nie den Eindruck, dass der Schauspieler das falsche Geschlecht für Starbuck hatte.
Wenn der SL verlauten lässt, dass es in der Gesellschaft der Welt -welche er spielleitet- keine weiblichen Ritter gibt, dann ist es schlicht frech, darauf pochen zu müssen einen weiblichen Ritter spielen zu wollen.
Wenn der SL verlauten lässt, dass es in der Gesellschaft der Welt -welche er spielleitet- keine weiblichen Ritter gibt, dann ist es schlicht frech, darauf pochen zu müssen einen weiblichen Ritter spielen zu wollen. DAS ist der asoziale Teil bei der Geschichte und nicht die (ich unterstelle mal: wohlüberlegte) Interpretation des SL der Welt.
Wenn der SL verlauten lässt, dass es in der Gesellschaft der Welt -welche er spielleitet- keine weiblichen Ritter gibt, dann ist es schlicht frech, darauf pochen zu müssen einen weiblichen Ritter spielen zu wollen. DAS ist der asoziale Teil bei der Geschichte und nicht die (ich unterstelle mal: wohlüberlegte) Interpretation des SL der Welt.
Ich finde die Unterstützung von fordernden Spielern etwas grotesk. Und ja, ich mache das Fass absichtlich auf. Denn dieser Standpunkt ist schließlich völlig in Ordnung. Als ob der SL nicht auch zur Gruppe gehört und gewisse Vorgaben machen kann... naja...
Ich finde es unverschämt, mit teilweise ziemlich wackeligen Argumenten und Unterstellungen einen resoluten SL abzukanzeln.
Das Grundproblem liegt aber erwartungsgemäß andernorts. Autoritäten. Und der Umgang der Gruppe damit.
Meine fünf cent:
Ein "Nein" ist für mich normalerweise die letzte Instanz, da ich zu dem Schlag "Ja, aber..." gehöre. Ich würde einen weiblichen Ritter zulassen. Mit einem fetten "Aber" versehen. Das ist doch erst das Salz in der Suppe und steigert durch die damit einhergehenden Schwierigkeiten das Charakterspiel.
Du sprichst gerade von "Meister", nicht von "Spielleitung".
Wenn ich 'ne Rollenspielrunde "leite", mach' ich nicht den großen Vorgaben-Kaiser, sondern wir setzen uns zusammen und basteln solange an den Char's und dem Setting, bis es für jeden passt. Klar, auch für den SL, aber genauso für jeden Spieler am Tisch.
Nur so aus Neugier, wie handhabst du dann Konflikte? Kann es die dann nur geben, wenn sie gewollt sind?
2. Es mag trotzdem wichtig sein einfach eine RitterIN spielen zu können weil die Spielerin sich vielleicht nicht traut zu Cross-Gendern mit dem Charakter,
Weiß nicht ob ich das in diesem Thread schon erwähnt habe, aber genau das war mal der Fall bei meiner Ex, als sie eine Ritterin spielen wollte, und die anderen Spieler des Ritterordens gemährt haben, sie solle einen männlichen Char spielen. Sie wollte das aber nicht. Der Gag war dann, dass der SL die Herren Spieler daran erinnert hat, dass der Orden von einer Frau gegründet worden war (und nein, das war kein Retcon). Damit war dann die Debatte beendet.
Du sprichst gerade von "Meister", nicht von "Spielleitung".
Wenn ich 'ne Rollenspielrunde "leite", mach' ich nicht den großen Vorgaben-Kaiser, sondern wir setzen uns zusammen und basteln solange an den Char's und dem Setting, bis es für jeden passt. Klar, auch für den SL, aber genauso für jeden Spieler am Tisch.
Wer dann auf Krampf sein Konzept durchboxen muss, ist das Problem [...]
Nö. Ich spielleite und bin fair, höre mir alles an und zeige Grenzen auf, wo sie (wie geschrieben) plausibel sind.
Wer dann auf Krampf sein Konzept durchboxen muss, ist das Problem und nicht der Böse MeisterTM, wie er dann gern dargestellt wird. Mangels stichhaltiger Argumente übrigens ;) Denn ich möchte klarstellen, dass ich nirgends schrob, dass ich willkürlich Dinge festlege, wie sie mir in den Kram passen.
"Ich...zeige Grenzen auf" hört sich danach an, als wenn die Entscheidung über diese Grenzen bei Euch allein der SL vornimmt.Eigentlich nicht. Luxferre sagte ja:
Nö. Ich spielleite und bin fair, höre mir alles an und zeige Grenzen auf, wo sie (wie geschrieben) plausibel sind."Wie geschrieben" ist doch keine Entscheidung, die der SL vornimmt, sondern das Buch, an dem sich die Spielgruppe geeinigt hat.
Eigentlich nicht. Luxferre sagte ja:"Wie geschrieben" ist doch keine Entscheidung, die der SL vornimmt, sondern das Buch, an dem sich die Spielgruppe geeinigt hat.
Aber wenn nur der Spielleiter auslegen darf, was im Regelbuch geschrieben steht - also quasi so eine Art Richterfunktion ausübt -, ist das für meinen Geschmack nicht kooperativ genug.
Da das aber jetzt echt OT wird, lass' ich es dabei jetzt mal bewenden.