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Pen & Paper - Spielsysteme => Shadowrun => Thema gestartet von: YY am 13.07.2014 | 04:12
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Zum englischen PDF-Release war es ja im allgemeinen Thread schon mal kurz Thema, aber ich mache trotzdem mal einen neuen auf, damit es später leichter zu finden ist.
Ich beziehe mich hier erst mal nur auf die englische Druckausgabe.
Ziemlich zeitgleich habe ich das GRW eines anderen Systems gelesen, und gerade im Vergleich ist mir aufgefallen, wie schlampig Run & Gun geschrieben ist.
Im Waffenkapitel finden sich viele Einträge, bei denen man schlicht nicht weiß, ob man den Flufftext schon als regelseitige Aussage lesen soll oder nicht. Manchmal wird das nämlich im zugehörigen Wertekasten noch mal explizit erläutert und an anderen Stellen fehlen dort direkt darüber im Flufftext genannte Anbauteile.
Und es gibt Späße wie die Salvenfeuerfähigkeit der Savalette Guardian, die von den Regeländerungen von 4th auf 5th sowieso schon abgedeckt werden, aber unverändert drin stehen.
Dass Artwork und Texte nicht übereinstimmen, hat ja schon Tradition - wohl auch wegen der Arbeitsteilung im entsprechenden Bereich, wie einer der Beteiligten in einem Podcast erwähnte.
Bei den Waffenbildern sind mir schon im Gun H(e)aven viele aufgefallen, die mehr als nur ein bisschen an reale Vorbilder angelehnt waren. Das setzt sich hier fort und kekst mich deswegen an, weil die Versatzstücke so deutlich erkennbar sind und so gar nicht zum Rest passen wollen. Da, wo die Änderungen anfangen, geht es steil abwärts...
Die komplett neu gezeichneten Waffen sind durchwachsen, aber irgendwie ärgert es mich da bei den weniger gelungenen nicht so, wenn die komplette Fehlkonstruktionen sind. Wahrscheinlich, weil da nicht der Gedanke aufkommt, dass es fast was geworden wäre :P
Das Thema Anbauteile/Waffenmodifikation ist ebenso zusammengeschlampt.
Da wird teilweise nicht erwähnt, wo man ein Teil X anbauen kann. Andere sind dem falschen Slot zugeordnet (wohl, weil sich die Aufteilung vom GRW auf R&G geändert hat), wie z.B. Bajonett oder Vordergriff.
Der Trageriemen steht in der Kompatibilitätsliste von rückstoßkompensierenden Anbauteilen, nur wird diese Anwendung im zugehörigen Text mit keinem Wort erwähnt.
Macht aber nichts, die Liste ergibt eh keinen Sinn.
Diesen ganzen Abschnitt hätte ich so nicht rausgeben wollen :-X
Das Rüstungskapitel besteht gefühlt zu 99% aus irgendwelchen schicken Klamotten und specialty items. Die kann man mit ein bisschen gutem Willen zu gar wüsterlichen Kombinationen zusammenstoppeln, die dann in Sachen Schutzwirkung und Kapazität durchaus mit der Security Armor o.Ä. mithalten können :o
Hier kann sich der kleine Powergamer schön austoben :)
Aber eine Kleinigkeit ist mir deutlich aufgefallen:
Es gibt ein Paar Socken, das explizit auf eine Lokation beschränkt ist - dazu später mehr.
Das Taktik-Kapitel gefällt mir gut; hier hat im o.g. Podcast der Autor seine Absicht erläutert, kleine Boni abgreifbar zu machen, ohne das ganze Kampfsystem umzuwerfen. Das ist auch so weit gelungen.
Eigentlich sollte sich die Wirksamkeit der beschriebenen Taktiken schon aus der regulären Anwendung der Kampfregeln ergeben (was sie auch tut), aber wenn sich die SCs ein bisschen mehr Arbeit machen und Small Unit Tactics lernen, gibt es noch ein paar Bonuswürfel oben drauf. Finde ich recht elegant gelöst.
An einigen Stellen gibt es etwas "Tacticbabble" (Fire Shield, I´m looking at you...), aber das ist nicht so schlimm.
Ein paar Anwendungsbeispiele wären noch schön gewesen, grad für die zwei Dynamic Entry-Geschichten. Hier kommt nämlich die schon bekannte Frage Flufftext oder Regelaussage wieder auf.
Die Regeloptionen 1 bis 6 sind teilweise Rückgriffe auf alte Regelungen und teilweise neue Ideen. Nr. 1 und 6 finde ich interessant, der Rest ist eher nichts für mich.
Der Kritik an der Angriffsbeschränkung konnte man sich anscheinend nicht entziehen ;)
Direkt im Anschluss wird man von einer Riesenliste an neuen/erweiterten Called Shots und Aktionen erschlagen, von denen man die meisten wohl aus reiner Faulheit nicht nutzen wird. Richtig brauchbar sind hier die zusätzlichen Verwendungsmöglichkeiten für Edge.
Auffällig ist der Regelteil zu besonderen Wirkungen bei Treffern auf bestimmte Lokationen (denkt ihr noch an die Socken von vorhin? ;)).
Das ist die Stelle, an der ich mich frage, ob man nicht doch mal ein komplettes (optionales?) Lokationssystem hätte einführen sollen.
Mit diesen Optionen wird das altbekannte SR-Lokationssystem, das dann aber doch keines sein will, auf die nächste Stufe gebracht...grrmbl >:(
Enge Feuerstöße sind zurück - aber in einer Form, dass sie bei uns keiner nutzen wird, weil sie nichts bringen. Trotzdem schön, dass man könnte, wenn man wollte ;D
Die Kapitel zu Umweltgefahren und Martial Arts sehen vom Drüberlesen ganz ok aus. Insbesondere bei den Martial Arts scheint man diesmal vorm Schreiben keine harten Drogen konsumiert zu haben wie in früheren Editionen ~;D
Moderate Auswirkungen bei vertretbarem Aufwand - schlägt in die gleiche Kerbe wie die Taktikgeschichte. Genehmigt ;)
Zum Schluss gibt es mit dem Sprengstoffkapitel noch jede Menge Zahlenschieberei...
Das Ganze ist mit wenigen Ausnahmen (die Atomizer-Regelung etwa oder die enorme Sprengwirkung von Autos mit altmodischem Sprit) durchaus gelungen und hilft den Kampfcharakteren sehr zu meiner Zufriedenheit, sich auf Wunsch ein weiteres "richtiges" Betätigungsfeld aufzumachen.
Der große Schönheitsfehler an dem Ganzen ist wie schon im GRW die enorme Rating-Spanne ein und des selben Sprengstoffes.
Vom besseren Kracher bis zur Antimaterie ist da alles drin ;D
Etwas besser eingegrenzte und vor allem nicht so hohe Ratings wären hier meine erste Baustelle für Hausregeln.
Und was halte ich jetzt davon?
Weiß ich immer noch nicht.
Verschiedene Sachen sind eine echte Bereicherung und ich bin einfach genug gestrickt, dass mir die Holzhammer-Easter-Eggs gefallen :)
Auf der anderen Seite wirken die Themen ziemlich zusammengestoppelt und man merkt an jeder Ecke, wie viele Köche an diesem Brei gesessen haben. Zumindest bei manchen Regelformulierungen wird die deutsche Ausgabe noch was retten können, aber am Ende muss es eben doch eine Übersetzung werden und kein neues Buch.
Hm... :-\
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Warte mal bis du das Street Grimoire in den Händen hältst, dann hast du genau das andere Extrem: Gut gemacht und schlüssige Regeln, keine Ausbrecher aus dem Thema, dafür null Innovation.
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Warte mal bis du das Street Grimoire in den Händen hältst, dann hast du genau das andere Extrem: Gut gemacht und schlüssige Regeln, keine Ausbrecher aus dem Thema, dafür null Innovation.
Details? Das mit den schlüssigen Regeln kann ich gar nicht glauben... >;D
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Details? Das mit den schlüssigen Regeln kann ich gar nicht glauben... >;D
Sind halt "nur" die "fehlenden" Adeptenkräfte, Zauber, Traditionen und das ganze Toxic, etc. Zeugs.. Da kann man nix versemmeln.
Ok, positiv betrachtet sind die Dinge aus Way of the Adept ebenfalls integriert worden.
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Warte mal bis du das Street Grimoire in den Händen hältst
Angesichts der Rezeption auf DS und des Stellenwertes von Erwachten in meinen Runden dürfte das so schnell nicht der Fall sein.
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Angesichts der Rezeption auf DS und des Stellenwertes von Erwachten in meinen Runden dürfte das so schnell nicht der Fall sein.
Ajo, sorry, ich vergesse immer das ihr der Haufen mit dem mittelschweren Phantastik-Handicap seid.
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Ich werde es bei Gelegenheit mal mit einem Förderprogramm versuchen, damit meine Spieler mehr Charaktere spielen, die ihnen nicht gefallen :P
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Ich werde es bei Gelegenheit mal mit einem Förderprogramm versuchen, damit meine Spieler mehr Charaktere spielen, die ihnen nicht gefallen :P
Jetzt mal ganz doof gefragt: Was haben deine Leute gegen z.B. Adepten? Ich empfinde es z.B. als extrem cool einen kampfadepten/Schleichadepten zu machen der genau das kann, was die Cyber-Fraktion nicht kann, nämlich lautlos über Schnee zu gleiten ohne Spuren zu hinterlassen und dann die Sprache seines Katanas spricht.
Oder liegt es an der Suspension of Disbelief?
Back2Topic:
Martial Arts sind für mich die helle Freude als auch der absolute Horror: Es gibt Maneuver, auf die _will_ ich gar nicht mehr verzichten, es gibt Martial Arts Styles, bei denen haben ich keine Ahnung warum ich die Karma-Punkte dafür verschwenden sollte.
Meine aktuellen Empfindens nach ist Run&Gun so eine Sache, bei der man entweder das System versteht und extrem hart nutzt oder sich sehr sinnlos in Optionen verlaufen kann.
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Was haben deine Leute gegen z.B. Adepten? Ich empfinde es z.B. als extrem cool einen kampfadepten/Schleichadepten zu machen der genau das kann, was die Cyber-Fraktion nicht kann, nämlich lautlos über Schnee zu gleiten ohne Spuren zu hinterlassen und dann die Sprache seines Katanas spricht.
Adepten noch am Ehesten, aber die andere Hälfte meiner Spieler (und ich) rollen beim Stichwort Katana auch schon genervt mit den Augen ;D
Und Spurloser Schritt ist zwar mMn atmosphärisch sehr passend, aber auch eine ziemliche Randanwendung. Das lockt bei uns keinen hinterm Ofen vor.
Das Hauptproblem ist aber eher das ganze Drumherum bei den Spruchzauberern (von Alchemisten ganz zu schweigen).
Das liegt zum Teil daran, dass Magie in Spielerhand durch die eindeutige Verregelung tendentiell langweilig ist und dann ganz schnell kein sonderlich fantastisches Element mehr darstellt.
Zum Anderen ist es aber einfach die kleinteilige Regelungsweise mit jeder Menge Sonderfällen und Fallstricken, ohne dass man wirklich was davon hätte.
Ich sage nur Hütervarianten...da haben die meisten bei uns genau so wenig Bock drauf wie auf die ganze Hackerei (wobei das da noch ausgeprägter ist und grundsätzlich an NSCs outgesourced wird).
Meine aktuellen Empfindens nach ist Run&Gun so eine Sache, bei der man entweder das System versteht und extrem hart nutzt oder sich sehr sinnlos in Optionen verlaufen kann.
Das ist ja bei solchen Sachen der Normalfall - wobei R&G durch die Präsentationsweise den Durchblick noch mal etwas erschwert.
Die Feuermodi sind z.B. ein noch größerer Clusterfuck als vorher.
Und auf der anderen Seite springen einen so Sachen wie Bulls-Eye Double-Tap/Burst an... :o
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Randbemerkung:
Aufgrund der Regeln zur Druckwellenreflektion bekommt man in engen Räumen weniger Schaden, wenn man sich auf eine Granate wirft.
Ist das cool oder was? ;D
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Hallo zusammen,
ich habe mir gestern Kreuzfeuer geholt und bisher nur Mal angelesen.
Die Kampfstile sind zwar nett aber eher etwas für absolut spezialisierte Nahkämpfer.
Die Reparaturregeln bringen einen zum weinen. Hier bekommt man wirklich die schon vermuteten 10% pro Punkt Schaden. Zusammen mit den reduzierten Belohnungen und den gestiegenen Preisen finde ich diese Regelung höchst unpassend. Bei Nahhkampfwaffen kommt man noch mehr ans weinen. Selbst dann wenn man es selbst macht und der Spielleiter die Arbeitskosten rausrechnen lässt.
Ich bin jetzt gespannt was die Regeln für die verschiedenen Umgebungen bringen.
Gruß Jochen
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Hier bekommt man wirklich die schon vermuteten 10% pro Punkt Schaden.
laut offiziellen CGL Erratta sind es nur 2 %
mit erratiertem Tanz
Medizinmann
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Ein solches Erratum stärkt nicht gerade mein Vertrauen in die SR5-Entwickler.
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Ein solches Erratum stärkt nicht gerade mein Vertrauen in die SR5-Entwickler.
Du hast noch vertrauen in CGL ??? :o
mit echt überraschtem Tanz
Medizinmann
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Neh, eben nicht, aber ich sehe mich immer wieder Überzeugungsversuchen ausgesetzt. 😊
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Du hast noch vertrauen in CGL ?
Zumindest kein geringeres als in Pegasus. ;)
mfG
jdw
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Zumindest kein geringeres als in Pegasus. ;)
mfG
jdw
NaJa, Du bist ja auch nicht so in dem Thema drin.....
HokaHey
Medizinmann
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...oder du auf merkwürdige Art und Weise davon überzeugt, die Arbeit von Pegasus an Shadowrun müsse zwangsweise von jedermann positiv bewertet werden? :P
Ich kann festhalten: Meinen Bedarf deckt Pegasus ebensowenig wie CGL. Wenn überhaupt, dann eher sogar noch weniger.
mfG
jdw
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...oder du auf merkwürdige Art und Weise davon überzeugt, die Arbeit von Pegasus an Shadowrun müsse zwangsweise von jedermann positiv bewertet werden? :P
Ich kann festhalten: Meinen Bedarf deckt Pegasus ebensowenig wie CGL. Wenn überhaupt, dann eher sogar noch weniger.
mfG
jdw
Nicht zwangsweise und nicht von jedem ( Da nicht jeder vernünftig ist ;) )
Meinen Bedarf deckt Pegasus auch nicht vollständig (Ich hätte gerne ein Magiebuch in dem ALLES zu Magie drinsteht und nicht wichtige Teile in einem anderen PDF sind) aber wenn man die beiden Verlage miteinander vergleicht schneidet Pegasus um Klassen besser ab, deswegen ist die Aussage das man beiden Verlagen gleich mißtraut ....sie entspricht nicht der Realität, denn Pegasus hat oft bewiesen, das Sie es besser machen (besserer Preis, Errattas eingefügt, zusätzliches deutsches material , in SR4A PDFs ins Regelbuch mit eingefügt, bessere Kommunikation zu den Käufern, etc ), wohin CGL viel öfters bewiesen haben, das sie (Ganz oder Teilweise ) versagt haben (angefangen vom War! bis hin zum neuesten Day-One-DLC beim Magiebuch).
Das ist wie mit Schröder und Gandhi.(ImO )
Wenn man sagt, das man beiden Politikern gleich mißtraut, ist das ....einfach Falsch :)
(und nein, Ich halte Pegasus nicht für einen Heilsbringer ! Nur für die um Klassen bessere Alternative zu CGL )
Wenn überhaupt, dann eher sogar noch weniger.
Falls Du es nicht weißt:
Pegasus hat nur einen geringen Spielraum, indem es sich bewegen darf, es darf keinen grundlegenden Kontent ändern, muß mit dem arbeiten, was Ihm CGL vorgiebt, etc
mit Tanz zur ersten Tasse Kaffee
Medizinmann
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Falls
Falls.
Die Borniertheit, die du an den Tag legst, verwundert mich zwar nicht, ist aber schon ein bißchen ungeheuerlich.
mfG
jdw
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ämmmmm....
wer Worte auf die Goldwaage legt, um im Nanogrammbereich abzulesen, sollte
dabei die Störgröße schwankender Luftdruck (tägliche Wetterlage) nicht außer acht lassen.
oder wie wäre es mit :btt: ?
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Falls.
Die Borniertheit, die du an den Tag legst, verwundert mich zwar nicht, ist aber schon ein bißchen ungeheuerlich.
mfG
jdw
sorry ,wenn Du da Borniertheit draus liest.....
Ich hab mir eigentlich immer Mühe gemacht in allen meinen Post einen freundlichen Ton anzuschlagen,
aber anscheinend kann Ich nix gegen solche Vorurteile machen.
Dir jetzt zu schreiben, das Ich lange im SR Umfeld bin und du anscheinend nicht (aus den letzten Post in diesem und anderen Foren) und Ich dir das nur erklären wollte, .... Ich weiß nicht ob das ertwas bringt, denn wenn Du dir sowieso schon deine Meinung über Mich gebildet hats, dann mache Ich mir gar nicht erst die Mühe um zu versuchen dich von etwas anderem zu überzeugen.
(auf die Frechheit ,die Du an den Tag legst um mich zu trollen, da will Ich gar nicht erst drauf eingehen)
@Aedin
Sorry, aber eigentlich bin Ich draussen, jedenfalls was B&G betrifft.
Wenn wichtige Fragen anstehen , bin Ich gerne wieder bereit mich daran zu beteiligen :)
HougH!
Medizinmann
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Mensch, diese Liebe hier. :D
Jedenfalls: ich hab mir Kreuzfeuer nun auch mal besorgt und wollte mal eben meine Meinung speziell zu den Gruppenmanövern abgeben und auf Konsens hier überprüfen: Ich finde, dass sich das Kapitel (ähnlich wie die Ausrüstung) sehr nach NSCs stärken anfühlt: es handelt sich um spezielle Manöver, die jeder im Team beherrschen sollte, zumindest mal vom Fluff her. Regelseitig wird es ja durch das Wissenstalent eines Anführers gehandhabt. Runner sind in meinen Augen aber kein solches Team. Da gibt es eben den Hacker, den Magier, den Rigger, den Sam. M.E. sind die kaum in der Lage, sich geordnet zurückzuziehen. Im Gegensatz zu einem Team speziell darauf trainierter KonSecs oder Militärs/Polizisten...
Ich will damit natürlich nix ausschließen. Auch Hacker und Magier können ne MP dabeihaben. Aber in meinem Kopf/in meiner Welt fordert sowas unbedingte Disziplin und ne Menge Training. Man willl am Ende auch in niemandes Feuerlinie laufen oder zum falschen Zeitpunkt losrennen... Wie handhabt ihr das? RAW? Also jeder kann alles, so lange der Anführer entsprechende Befehle bellt?
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@PauerPaul
hier schlage ich einfach gesunden Menschenverstand vor: Runner sind lernfähig ;)
- der Sam als Schusswaffenstation gibt Deckungsfeuer
- Frontdecker und Mage machen unter diesem Schutz den Sprung nach hinten/ein Auto weiter/ eine Gangecke weiter
- der Sam hat was geeignetes für sich selbst dabei wie taktisches Schild/ Rauch bzw Blendgranaten, Holodoppelgänger (wer´s mag)
- der Frontdecker gibt jetzt von hinten mit seiner MP Deckungsfeuer bzw. der Mage zaubert
und so fort.
je besser ein Runnerteam aufeinander eingespielt ist, desto weniger Eigenfeuer trifft sie ;)
das kann man trainieren und hast du ja auch schon genannt
- in meinem SR-Setting gibt es dafür Schatten-Gefechtszentren, wó auf Brachen/alten Ruinen "alte Hasen" (guter Zweitjob für
erfahrene Runner!) gegen Geld Tipps geben, Kurse organisieren bzw gruppenkoordiniertes Vorgehen auf Hindernisbahnen real geübt wird.
Neulinge bzw neue Mitglieder im Team können so integriert werden.
es gibt hierfür auch eine Fanseite, ich glaube es war Rabenwelt, wo einmal SWAT Taktik angerissen wurde.
Vorne hält einer das taktische Schild und im Gänsemarsch rückt das Team so gedeckt vor
jetzt wird austrainiert, welcher Schütze links oder rechts oder oben über die Köpfe hinweg seinen Feuerbereich hat
(Rechts/Links-Händer bzw Gesichtsfeld Problematik)
- damit man sich nicht gegenseitig Hintern und Ellenbogen wegschießt und alle Bereiche eines Areals/Zimmers sofort mit Feuer bestreichbar sind.
das wäre eine Angriffstaktik auf engsten Raum (und kann gut mit Granaten/Raktenwerfern gekontert werden)
Rückzugstaktiken gibt es ebenfalls viele - hängt vom Platz, Gelände, Feinddruck und techn/magischen Deckungsmitteln ab
und erfordern nicht zwangsläufig, dass jedes Teammitglied ein Sam sein muss.
Aber in meinem Kopf/in meiner Welt fordert sowas unbedingte Disziplin und ne Menge Training. Man willl am Ende auch in niemandes Feuerlinie laufen oder zum falschen Zeitpunkt losrennen...
muss ist hingegen gemeinsames Üben
muss für wirksames Üben ist, dass einer Ahnung hat
muss für Umsetzung von "Ahnung" ist, dass auf den Anführer (im Gefecht, solche Stationen können wechseln) auch gehört wird
wer drogensüchtige Thrillganger spielt, hat da jetzt ein Konsistenz-Problem
wer Runner als durchdacht handelnde Profis spielt, kann sich vorbereiten
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@PowerPaul:
Kommt stark darauf an wie man die ShadowRun Welt an sich sieht und wie Runner da reinpassen. Aber auch von ehem. Gangern kann man erwarten etwas Taktik drauf zu haben, besonders wenn es eine erfolgreiche Gang ist.
Ließ dir doch da mal den Fluff-Text zu der Wildcats Martial Arts durch, dort steht explizit das ehem. Wildcat Special Forces, die später bei Gangs gelandet sind, ihr Wissen auch dort weitergeben. Warum sollte so etwas das mit Combat Tactics nicht gehen?
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je besser ein Runnerteam aufeinander eingespielt ist, desto weniger Eigenfeuer trifft sie ;)
das kann man trainieren und hast du ja auch schon genannt
- in meinem SR-Setting gibt es dafür Schatten-Gefechtszentren, wó auf Brachen/alten Ruinen "alte Hasen" (guter Zweitjob für
erfahrene Runner!) gegen Geld Tipps geben, Kurse organisieren bzw gruppenkoordiniertes Vorgehen auf Hindernisbahnen real geübt wird.
Neulinge bzw neue Mitglieder im Team können so integriert werden.
Meinen rudimentären Einblicken in die Shadowrun-Welt zu Folge werden aber die wenigsten Runs von eingespielten Runner-Teams absolviert, die seit Jahren drei Mal in der Woche gemeinsam im Simulator trainieren, sondern von vom Johnson kurzfristig zusammentelefonierten Individuen.
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Ich will damit natürlich nix ausschließen. Auch Hacker und Magier können ne MP dabeihaben. Aber in meinem Kopf/in meiner Welt fordert sowas unbedingte Disziplin und ne Menge Training.
und warum sollte ein eingespieltes Team, das Infiltrationspläne entwickelt und umsetzt, das nicht können?
SpecOp Teams haben Zauberer, Rigger und Decker integriert.
@ Pyromancer
da widerspricht dir aber schon das erste SR Buch(Das Raven Team) und die Hundebubi Triologie
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Hm, Meine Gedanke gingen auch eher in die Richtung, dass die meisten Runs, an denen ich (als SL oder Mitspieler) beteiligt war, oder auch nur gehört habe, eben nicht von einem eingespielten Team durchgeführt worden sind...
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Hm, Meine Gedanke gingen auch eher in die Richtung, dass die meisten Runs, an denen ich (als SL oder Mitspieler) beteiligt war, oder auch nur gehört habe, eben nicht von einem eingespielten Team durchgeführt worden sind...
Wen würdest du als Johnson für welche Art von Jobs anheuern? Für ein bisserl Smash´n´Grab kannst du auch einen Haufen wildfremder Runner in einen Topf werfen, bei allen Dingen die mehr Aufwand oder Fingerspitzengefühl benötigen, würdest du den Leuten entweder mehr Vorlaufzeit geben um sich einzuspielen oder halt ein Team nehmen.
Team bedeutet in dem Kontext ja auch nicht das es eine "Feste Abenteurergruppe a la D&D" ist, sondern die Leute sich halt kennen, schon mal mit einander auf einem Run waren oder Vorwissen mitbringen das kompatibel ist.
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Meinen rudimentären Einblicken in die Shadowrun-Welt zu Folge werden aber die wenigsten Runs von eingespielten Runner-Teams absolviert, die seit Jahren drei Mal in der Woche gemeinsam im Simulator trainieren, sondern von vom Johnson kurzfristig zusammentelefonierten Individuen.
Da kann man aber auch den Blick in die Realität werfen, wie es z.B. bei Sicherheitspersonal, spez. PMCs aussieht.
Die sind oft bunt zusammengewürfelt und haben unterschiedliche Backgrounds und dementsprechend verschiedene Varianten trainiert.
Solange die aber egofrei an das Ganze ran gehen, sind die sehr schnell auf einer Linie - die Grundlagen sind ja immer die selben und nur die Details unterscheiden sich.
Zu den "Schatten-Gefechtszentren":
Das kann man zum Einen auch trocken (d.h. ohne scharfen Schuss) machen oder komplett in der VR, dann fällt die ganze Logistik drum herum flach.
Zum Anderen gibt es schon heute gerade in den Staaten, aber auch anderswo, entsprechende Kurse, die man völlig legal besuchen kann.
Da wird es 2070 sicher einige Anbieter geben, bei denen die Teilnahme zahlreicher Runner ein recht offenes Geheimnis ist. Ob der Kurs dann quasi versehentlich oder in voller Absicht auf die Bedürfnisse eines Runnerteams zugeschnitten ist, hängt vom Lebenslauf des Anbieters ab ;)
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Bei der Hand voll Runs, in denen ich mitgespielt habe, gab es eben keinen zweiwöchigen Trainingskurs vor Einsatzbeginn...
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Bei der Hand voll Runs, in denen ich mitgespielt habe, gab es eben keinen zweiwöchigen Trainingskurs vor Einsatzbeginn...
Schau dir mal den (hervorragenden) Film "Ronin" an. Wenn man mal bedenkt wie lange es dauert wenn man an Equipment speziell für einen Run kommen möchte, wie lange es (by the Rules) dauert eine Connection anzuhauen, etc., geht schon mal ordentlich Zeit ins Land.
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Bei der Hand voll Runs, in denen ich mitgespielt habe, gab es eben keinen zweiwöchigen Trainingskurs vor Einsatzbeginn...
Geht nicht nur Dir so, aber als Shadowrun zu einem Spiel geworden ist, bei dem darum geht, hochspezialisierte (freischaffende) Black Operators zu spielen, kann es jeder "Straßen"samurai taktisch mit einem Delta Operator aufnehmen. ;)
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@Pyromancer:
Nein, und die Runner reden auch nicht drüber, wer wo was trainiert hat und welche Variante jetzt umgesetzt wird.
Das liegt aber mMn zu 99% daran, dass die Spieler das Thema gar nicht auf dem Schirm haben.
Ronin hat auch dahingehend ein Beispiel auf Lager. Da fällt der SAS-Poser den beiden alten Hasen direkt auf, und diejenigen, die wirklich was drauf haben, arbeiten Hand in Hand, obwohl sie sich vorher nicht gekannt haben.
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Ronin hat auch dahingehend ein Beispiel auf Lager. Da fällt der SAS-Poser den beiden alten Hasen direkt auf, und diejenigen, die wirklich was drauf haben, arbeiten Hand in Hand, obwohl sie sich vorher nicht gekannt haben.
Es ist schon lange her, daß ich den Film gesehen habe, aber ich kann mich nicht erinnern, daß de Niro und Reno gemeinsam ein spezielles Trainingsprogramm absolviert haben.
Da lasse ich mich aber gerne verbessern.
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Haben sie auch nicht, zumindest nicht on-screen. Aber sie setzen jedenfalls die Grundlagen sauber um und können deswegen ordentlich zusammen arbeiten - daran scheitern ja schon manche Runnerteams, aber das geht eben meist von den Spielern aus.
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Haben sie auch nicht, zumindest nicht on-screen. Aber sie setzen jedenfalls die Grundlagen sauber um und können deswegen ordentlich zusammen arbeiten - daran scheitern ja schon manche Runnerteams, aber das geht eben meist von den Spielern aus.
Ich habe Pyromancers Kommentar nicht als generelle Kritik an gemeinsamer Taktik verstanden, sondern vielmehr als direkte Antwort auf die Idee der Trainingszentren.
Insofern ist "Ronin" auch ein eher zweifelhaftes Beispiel in Bezug auf Pyromancers Kommentar.
Auch dein Argument im Hinblick auf PMCs ist zwar nicht von der Hand zu weisen, aber ich (und bestimmt jeder hier) kann aus dem Ärmel vier, fünf Beispiele aus der Realität nennen, die sowohl vom System als auch von den meisten Gruppen nicht umgesetzt werden. Insofern bin ich immer etwas vorsichtig Realität als (selektives) Argument zu nennen.
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Als Beispiel für einen realistischen Run mit gemeinsamer Trainings-Sequenz taugt der Film "Die Wildgänse kommen". Da werden die Runner sogar ganz klassisch vom Johnson verarscht. 8)
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Es ist schon lange her, daß ich den Film gesehen habe, aber ich kann mich nicht erinnern, daß de Niro und Reno gemeinsam ein spezielles Trainingsprogramm absolviert haben.
die Rhodesian Light Infantry soll bei Rekruten mit entsprechendem Hintergrund auch darauf verzichtet haben.
Der Historiker des US Marinecorps Major Charles D. Melson nannte es die Killing Machine und Grossman sagte sie hätten die absolute Taktische Überlegenheit gehabt.
Stimmt und ich habe auch einigen Spielern gesagt, sie möchten ihn daran erinnern niemals mit ihnen Cyberpunk zu spielen.
I´m dead
http://www.youtube.com/watch?v=pPFCHS_j0cE
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Bei der Hand voll Runs, in denen ich mitgespielt habe, gab es eben keinen zweiwöchigen Trainingskurs vor Einsatzbeginn...
Das muss auch nciht die Regel sein, kann aber mal vorkommen und ist sicher sinnig. Die Idee mit den Runner-Trainingsparcour hat Charme und kann in manchen Settings reinpassen.
In den meisten privaten Shadowrun (also abseits von Cons) habe ich es erlebt, dass sich die Runner untereinander kennen und eine Art Pool bilden, aus dem je nach Run Teams zusammengestellt werden. Das ist innerweltlich taktisch sinnvoll und verhindert gleichzeitig auf Spielerebene das immer gleiche "ich bin so cool, ich scheiße Eiswürfel und sage euch nicht, was ich als SC kann"-Problem beim Meeting mit Mr. J.
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Der Historiker des US Marinecorps Major Charles D. Melson nannte es die Killing Machine und Grossman sagte sie hätten die absolute Taktische Überlegenheit gehabt.
Stimmt und ich habe auch einigen Spielern gesagt, sie möchten ihn daran erinnern niemals mit ihnen Cyberpunk zu spielen.
I´m dead
http://www.youtube.com/watch?v=pPFCHS_j0cE
Gibt es das auch in etwas verständlicher? :bang:
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In den meisten privaten Shadowrun (also abseits von Cons) habe ich es erlebt, dass sich die Runner untereinander kennen und eine Art Pool bilden, aus dem je nach Run Teams zusammengestellt werden.
So kenne ich das auch.
Ergibt sich ja ingame fast automatisch dadurch, dass die Runnerszene jenseits der Wannabes und Desperados sehr überschaubar sein dürfte. Da kennt man sich eben irgendwann, insbesondere wenn man mit dem gleichen Schieber arbeitet.
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wo ich das so lese hätte Ich gute Lust mal als Spieler in einem "die Wildgänse kommen" Run mitzuspielen.
(inklusive ausgespieltem Training)
gute Commando Runs sind selten.....
mit kleinem Offtopic Tanz
Medizinmann
guckt nach unten
@Medizinmann
immer diese Toxiker...
(im Schlafsaal der Kaserne haben sie die Garnison mit Giftgas ausgelöscht)
hiHiHi :D
Wenn jeder Runner ,der schonmal Giftgas eingesetzt hat gleich ein Toxiker wäre, ...dann wäre die Draco Foundation (die 1 Mio Kopfgeld auf Toxische Magier ausgesetzt hat) schon längst Pleite ;)
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Nein, und die Runner reden auch nicht drüber, wer wo was trainiert hat und welche Variante jetzt umgesetzt wird.
Das liegt aber mMn zu 99% daran, dass die Spieler das Thema gar nicht auf dem Schirm haben.
ich denke, die meisten Runden handeln das so ab, dass sich ihre Chars darum kümmern (sprich üben), wenn gerade
Leerlauf zwischen zwei Runs ist und dass das auch nicht angesagt werden muss.
Wer spielt schon mit so viel Hartwurst, dass sein Sam/Infiltrator/whatever
ausdrücklich ansagen muss, mal eine Runde auf dem Schießstand gewesen zu sein?!
wann haben eure Chars zum letzten Mal getankt? äh, ja, wird gelegentlich erwähnt...doch der Ölwechsel am Runnermobil?! >;D >;D >;D
Es gibt das Kapitel Legwork/Vorbereitung, bevor man scharf loslegt. Würde ich darunter abhaken.
eine Leistungsshow mit Neuzugang zum Team haben wir einmal ausgespielt.
würde ich als Hintergrundroutine fest verankern, aber nicht drauf rumreiten oder gar einen Abend für opfern.
was die Darstellung von Taktik in den SR-Büchern und Flufftexten sowie Filmen angeht.
wovon die Autoren selbst nur Versatzstücke kennen, können sie auch nur schlecht drüber schreiben oder am Filmset darstellen.
aber interessiert das überhaupt einen von uns Konsumenten? NEIN!
Es reicht uns, wenn die Bilder toll/bunt sind oder die Story dynamisch vorangeht.
(wer mal taktische Lehrvideos gesehen hat, weiß, wie wenig unterhaltend (schulmeisterhaft dröge) die sind;
die unterhaltenden Machwerke sind hingegen so poserhaft, dass man ahnt, wie wenig das jetzt noch mit echten Schusswechseln zu tun hat)
dadurch sind Bücher und Filme aber keine Belegquelle, wenn man sich doch mal etwas mit Taktik auseinandersetzt.
Das ist Ingame-Wissen
@Medizinmann
immer diese Toxiker...
(im Schlafsaal der Kaserne haben sie die Garnison mit Giftgas ausgelöscht)
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In Shadowrun geht es viel um Planung und Vorbereitung. Und so würde ich es auch bei den Manövern handhaben. Ich würde also tatsächlich auf Spielerwissen abstellen.
Wenn jetzt also Spieler 1 mitten im Kampf ankündigt: Wir machen jetzt Manöver X. (Vielleicht hat er sich gerade Kreuzfeuer gekauft. :) ) Und Spieler 2 und 3 haben nur Fragezeichen in den Augen, dann folgt keine lange Erklärung, nein, dann wissen die einfach nicht, was jetzt gemeint ist. Sicherlich kann man überlegen, ob man die Probe komplett verbietet, oder es bei Würfelpoolmali belässt. Hinweise auf einen Charakterhintergrund als Soldat könnten mich da durchaus milde stimmen. Aber ohne zumindest mal vorher über Manöver gesprochen zu haben geht so etwas einfach nicht mal nebenbei.
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Spieler- und Charakterwissen gehört getrennt. DEnk' mal drüber nach.
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In Shadowrun geht es viel um Planung und Vorbereitung.
Das mag für dein Shadowrun gelten.
In meinem Shadowrun stellt Planung lediglich einen Teilaspekt dar.
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Ok. Ich formuliere etwas deutlicher, was ich meine.
Ich erwarte ja nicht, dass ein Sozialarbeiter oder ein Finanzbeamter mir auf einmal deutlich ausarbeiten, was jetzt gleich im Kampf passiert. Ich würde aber zumindest hören wollen, dass Spieler 1 (derjenige, der die Fertigkeit Taktik kleiner Einheiten gelernt hat) zumindest mal irgendwann erwähnt, dass er mit seinen Runnerkollegen über Manöver spricht. Dann ist das ganze auch kein Problem. Aber seinen Jungs und Mädels mitten im Gefecht mit taktischen Anweisungen zu kommen, die die nicht verstehen, führt halt zu Problemen. Und sei es nur, weil der ehemalige Knight Errant Mitarbeiter bei koordinierten Rückzügen gelernt hat andere Deckungen zu suchen, als der UCAS-Soldat, und sich beide auf einmal im Weg stehen.
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Ich würde aber zumindest hören wollen, dass Spieler 1 (derjenige, der die Fertigkeit Taktik kleiner Einheiten gelernt hat) zumindest mal irgendwann erwähnt, dass er mit seinen Runnerkollegen über Manöver spricht.
Ich denke, wenn du statt Spieler "Charakter" geschrieben hättest (bzw. in Zukunft schreibst), dann hätte man das Mißverständnis vermeiden können.
Nicht der Spieler lernt die Fertigkeit, sondern der Charakter. Und wenn Spieler 1 keine Ahnung von Taktik hat, sein Charakter aber die Fertigkeit, dann kann der Charakter nun einmal taktische Manöver (in Abhängigkeit zu seiner Fertigkeit).
Daher auch der Hinweis des Trennens von Spieler- und Charakterwissen.
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Und sei es nur, weil der ehemalige Knight Errant Mitarbeiter bei koordinierten Rückzügen gelernt hat andere Deckungen zu suchen, als der UCAS-Soldat, und sich beide auf einmal im Weg stehen.
das ist ziemlicher Unsinn, doktrinäre Unterschiede fangen mWn ganz woanders an
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das ist ziemlicher Unsinn, doktrinäre Unterschiede fangen mWn ganz woanders an
Gut, dann weißt Du da mehr als ich. Sollte ja auch nur ein Beispiel sein.
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es gibt sehr viele taktische Ansätze für spezielle Situationen, so dass es schon zu Komplikationen kommen kann.
Beispiele A wie Aufreihung
Militär im offenen Gelände in Erwartung von feindlichen Unterstützungsfeuer wie Artillerie oder SMG auf 2000 Meter
schafft Lücken zwischen den einzelnen Soldaten.
Ein SWAT in Erwartung von bewaffneten, aber überraschten Gangern vorm heimischen Trideo versucht möglichst
"kompakt" mitten im Wohnzimmer aufzutauchen und so jede Gegenwehr im Keime zu ersticken.
Beispiele B wie Bewegung
Ein UCAS Soldat würde im Falle eines überlegenen Gegners (und unter Wirkfeuer) sprungweise zurückgehen (im offenem Feld sind die Expositionszonen recht groß)
Ein KE Streifenbulle gegen überlegene Ganger würde sich hingegen einigeln/unten halten und auf die rettende Kavallerie (SWAT) warten
KE Bullen, die vor lauter Demonstranten/Ganger den Rückzug antreten, erwartet kein Wirkungsfeuer, also können sie durchrennen (schnell die im urbanen Umfeld kleinen Expositionszonen verlassen).
Wenn SWAT den Sturm wagt, dann aber gegen militärisch bewaffnete Runner scheitert, ähhhh, dann liegen die üblicherweise tot, bewusstlos oder zumindest verletzt am Boden. Also eher wenig Bedarf Rückzugsmanöver im Training.
heutige SWAT hat nicht so wahnsinnig viel Zeitansatz für das Training. Auch ist das Erhaltungstraining eher gering angesetzt.
Von Profis für körperlich fitte Polizisten organisiert, kommen sehr schnell gute Ergebnisse heraus.
Besteht die Lehrgangsleitung aus Knallchargen (gibt es leider zu viele von), dann bringen auch 640 Stunden Übungszeit nichts...
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Ein SWAT in Erwartung von bewaffneten, aber überraschten Gangern vorm heimischen Trideo versucht möglichst
möglicherweise vorher mit Blend/Schockgranaten rein, Soldaten im Stadtkampf säubern Gebäude mkn von oben nach unten mit Handgranaten zuerst in überschlagenden Stosstrupps
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ich denke, die meisten Runden handeln das so ab, dass sich ihre Chars darum kümmern (sprich üben), wenn gerade
Leerlauf zwischen zwei Runs ist und dass das auch nicht angesagt werden muss.
Wer spielt schon mit so viel Hartwurst, dass sein Sam/Infiltrator/whatever
ausdrücklich ansagen muss, mal eine Runde auf dem Schießstand gewesen zu sein?!
Dass man Fertigkeitserhalt, Ausrüstungspflege usw. in die Downtime schiebt und nicht ausspielt, ist unstrittig.
Das Problem beginnt da, wo diese Sachen sich auf Spieler- und Charakterebene schneiden.
SR ist eben nicht sonderlich abstrakt. Man würfelt keine vergleichende Probe auf "Schießerei gewinnen", sondern führt alles recht kleinteilig aus und trifft zig kleine Entscheidungen von Schritt zu Schritt.
Das System kann es hier einem Spieler nicht abnehmen, gewisse taktische Grundzüge zu beherrschen, wenn er einen entsprechenden Charakter spielt.
Und wenn das Team auch mit gemeinsamer Zielsetzung und "Zug" agieren soll, müssen alle an einem Strang ziehen.
was die Darstellung von Taktik in den SR-Büchern und Flufftexten sowie Filmen angeht.
wovon die Autoren selbst nur Versatzstücke kennen, können sie auch nur schlecht drüber schreiben oder am Filmset darstellen.
aber interessiert das überhaupt einen von uns Konsumenten? NEIN!
Es reicht uns, wenn die Bilder toll/bunt sind oder die Story dynamisch vorangeht.
Doch, mich interessiert es.
Ich bin nämlich trotz einer enormen Anzahl von Negativbeispielen quer durch alle Medien nach wie vor der Ansicht, dass es kein Hexenwerk ist, so was halbwegs ordentlich darzustellen.
Das schließt ja eine optisch ansprechende Umsetzung oder einen gut gemachten Storyverlauf nicht aus.
Wen das eh nicht interessiert, der verliert ja nichts, wenn es gut gemacht ist. Umgekehrt eben schon.
(wer mal taktische Lehrvideos gesehen hat, weiß, wie wenig unterhaltend (schulmeisterhaft dröge) die sind;
die unterhaltenden Machwerke sind hingegen so poserhaft, dass man ahnt, wie wenig das jetzt noch mit echten Schusswechseln zu tun hat)
Jein...mittlerweile gibts auch einige unterhaltsame, die sich inhaltlich nicht verstecken brauchen.
Und da ist ja die Zielsetzung eine andere. Den vermittelten Stoff kann man schon gut in Unterhaltungsmedien verwursten.
heutige SWAT hat nicht so wahnsinnig viel Zeitansatz für das Training. Auch ist das Erhaltungstraining eher gering angesetzt.
Kommt auf den Verband an.
Es gibt Vollzeit-SWATs, die ihre gesamte Arbeitszeit abseits von Einsatz und administrativem Krempel mit Training verbringen.
Andere haben ein paar Mal im Jahr SWAT-spezifische Weiterbildung und sind ansonsten normale Streifenpolizisten mit etwas extra Krempel im Kofferraum.
Kann man also nicht pauschal sagen.
es gibt sehr viele taktische Ansätze für spezielle Situationen, so dass es schon zu Komplikationen kommen kann.
Genau darum gehts.
Die von dir aufgeführten Beispiele gehen alle auf eines zurück: die jeweilige Zielsetzung.
Und daran krankt es dann letztlich sowohl ingame wie OOC, wenn Taktiken und deren Ziel nicht abgesprochen werden. Dann wird plan- und ziellos agiert, mit dem Ergebnis, dass man weit hinter den eigenen Möglichkeiten zurück bleibt.
Das ist der Bereich, in dem Runner oft flexibler sein müssen als andere "taktische" Personengruppen, und da muss ein Runner mit einem bestimmten Background eben zu Beginn seiner Karriere um- und dazulernen.
Das ist übrigens völlig unabhängig von den zugehörigen Regeln aus R&G.
Die sind aber aus einem Grund gut gemacht: Man kann alles dort Beschriebene auch ohne dieses Regelgerüst umsetzen und es funktioniert. Die Manöver geben "nur" einen Bonus darauf, weil es eben etwas flüssiger und effizienter ausgeführt wird.
Von daher:
Ich würde aber zumindest hören wollen, dass Spieler 1 (derjenige, der die Fertigkeit Taktik kleiner Einheiten gelernt hat) zumindest mal irgendwann erwähnt, dass er mit seinen Runnerkollegen über Manöver spricht. Dann ist das ganze auch kein Problem. Aber seinen Jungs und Mädels mitten im Gefecht mit taktischen Anweisungen zu kommen, die die nicht verstehen, führt halt zu Problemen.
Wenn man das abstrakt belässt, hat man am Ende nur die Möglichkeit, die Manöver auszuführen.
Dann wissen die anderen Teilnehmer ggf. immer noch nicht, wozu das jetzt gut ist und wo man hin will.
Das ist genau die Stelle, an der in vielen Gruppen mitten im Run (natürlich OOC) genau die gleiche Diskussion wie in der Planungsphase noch mal losbricht.
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Das ist genau die Stelle, an der in vielen Gruppen mitten im Run (natürlich OOC) genau die gleiche Diskussion wie in der Planungsphase noch mal losbricht.
Das ist ja genau der Punkt, den ich meine. Wenn der Spruch kommt "Wir machen jetzt Manöver X", dann kann die Gruppe sicher darüber diskutieren, wie das in der konkreten Situation umzusetzen ist.
Wenn sich die Spieler aber alle nur fragend ansehen, dann würde ich nicht mitten im Kampf einen Grundkurs über Manöver zulassen.
Das ist ein schmaler Grat hier, sicher, aber so ganz aus der Luft ausgefeilte Manöver herbei erzählen fühlt sich hier für mich einfach nicht richtig an.
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Aus meiner Erfahrung kann ich sagen das es durchaus Runden gibt wo gemeinsames Training zumindest angerissen wird.
Wie sehr das dann im Run ausgespielt wird ist dann eine Frage der Charchemie/Zeit (ip und op) und der beteiligten Chars.
Unser UCASMC-Sam lässt das immer wieder einfliessenn, wobei der Spieler auch interessiert ist an dem Thema. :)
Aber wir besorgen wenns geht auch Testmagschlösser zum Trainieren.
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wo ich das so lese hätte Ich gute Lust mal als Spieler in einem "die Wildgänse kommen" Run mitzuspielen.
(inklusive ausgespieltem Training)
gute Commando Runs sind selten.....
So eine Art von Run habe ich mal als Aufhänger für das gemeinsame Charaktere basteln genommen. Die Charaktere wurden dann in der "Trainings-Phase" erstellt und es kam ein echt brauchbares Team dabei heraus, das sich dann an der Ops die Zähne ausbeißen durfte. war aufwändig, hat aber eine Mords-Gaudi gemacht.
Das ist ja genau der Punkt, den ich meine. Wenn der Spruch kommt "Wir machen jetzt Manöver X", dann kann die Gruppe sicher darüber diskutieren, wie das in der konkreten Situation umzusetzen ist.
Wenn sich die Spieler aber alle nur fragend ansehen, dann würde ich nicht mitten im Kampf einen Grundkurs über Manöver zulassen.
Das ist ein schmaler Grat hier, sicher, aber so ganz aus der Luft ausgefeilte Manöver herbei erzählen fühlt sich hier für mich einfach nicht richtig an.
Nein, der schmale Grat hier ist ob man den Charakteren eine eigene Kompetenz zugesteht die dann über einen Meta-Trick ins Spiel einfließt. Die Spieler selbst müssen hier ja nicht mal verstehen was Sache ist und wie es genau funktioniert, sie müssen nur wissen wie man den Trick startet und dann ggf. noch etwas narrativ inszeniert.
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Mal was anderes: Pi-Tac/Tac-Net:
Die Dinger sind ja sündhaft teuer und Level I lohnt sich dabei überhaupt nicht. Seht ihr die Kosten mit ner halben Mille und aufwärts für die Boni als gerechtfertigt an, wenn ja, wie würdet ihr das verrechnen, mit einem Besitzer oder mit einem ganzen Team?
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Mal was anderes: Pi-Tac/Tac-Net:
Die Dinger sind ja sündhaft teuer und Level I lohnt sich dabei überhaupt nicht. Seht ihr die Kosten mit ner halben Mille und aufwärts für die Boni als gerechtfertigt an, wenn ja, wie würdet ihr das verrechnen, mit einem Besitzer oder mit einem ganzen Team?
;D ;D Muahahaha
Das ist auch wieder so ein Facepalm, der übrigens in den Erratta ist.
Aber Ich nehme sowieso dafür die SR4A Werte ;)
mit dem besseren Tanz
Medizinmann
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wenn ja, wie würdet ihr das verrechnen, mit einem Besitzer oder mit einem ganzen Team?
Man kann ja mal spaßeshalber ausrechnen, für wie viele Leute man die genannten Features mit anderen technischen Ansätzen zum selben Preis abbilden kann ;D
Mein Ansatz:
Mit einem Backgroundcheck und zugehöriger Lizenz (vorausgesetzt, man bringt Fluff und Legalitätscode da mal auf eine Linie) kann das zu den Preisen in meinen Augen nur eine Rundum-glücklich-Lösung mit lebenslanger Garantie und vollem Service sein.
Zusätzliches Endgerät? Anfrage unter Nennung der Lizenznummer an den Hersteller und das Ding kommt mit dem Overnight-Express.
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also zu gemeinsamen training und taktiken kann ich nur sagen das das nur bei festen runner guppen stattfinden wird und nur dann wenn sich die gruppe auf bestimmte aufträge spezialisiert. is scho klar das ne extraktions gruppe das manöver "feuerwalze" garantiert nich trainiert hat XD und wenn solches training stattfinden soll, dann wird das mit downtime abgehandelt und szenen weise gespielt, auf keinen fall das gesamte training^^ und in den meisten fällen macht das auch nur dann sinn wenn man nen run von langer hand komplett selber plant, mit einstiegstaktik und allem, z.b. wenn man in was richtig großes rein will^^
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also zu gemeinsamen training und taktiken kann ich nur sagen das das nur bei festen runner guppen stattfinden wird und nur dann wenn sich die gruppe auf bestimmte aufträge spezialisiert.
Das sehe ich anders.
Es kann etwa dann sehr gut funktionieren, wenn eine zusammengewürfelte Runnergruppe einen ähnlichen Hintergrund hat (in vergleichbaren Einheiten gedient, die selben Kurse besucht o.Ä.).
Und mMn gehört es zu den Dingen, die einen professionellen Runner ausmachen, dass man a) sich schnell mit Fremden in einem funktionierenden Team zusammenfinden kann und b) eine entsprechende Bandbreite beherrscht.
Was ist denn z.B. der großartige Unterschied in der technischen Ausführung zwischen Ausweichschießen und koordinierter Erstürmung einer gegnerischen Stellung? Eigentlich nur die Richtung, die Prinzipien und Feinheiten sind weitgehend die gleichen.
Das sind die Sachen, mit denen sich ein Samurai befasst und die er einfach umfassend drauf haben und auch mit fremden anderen Samurai umsetzen können muss.
Natürlich findet das spielmechanisch keine sonderlich große Entsprechung, aber fluffmäßig ist genau das seine Nische.
Magier und Decker können eher mal sagen "Ich bin Spezialist, also bringt mich da hin, wo ich was ausrichten kann" und die taktischen Feinheiten anderen überlassen.
Das kommt aber spiemechanisch nicht rüber und deswegen geht da leider ein bisschen was von dem verloren, was eigentlich den Reiz an einem guten Samurai ausmacht.
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Run & Gun ist auf deutsch echt als Kreuzfeuer erschienen? Hat da jemand seinen Geschichts-Wurf gefailt?
(http://ecx.images-amazon.com/images/I/51CZi67Fc-L._SL500_SY300_.jpg)
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Im Gegenteil, das war so beabsichtigt IIRC.
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Die Leute... :bang:
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Was ist daran jetzt so schlimm? wtf?
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Nein, da hat niemand seinen Geschichts-Wurf versaut, sondern das war Absicht. Name passt, ein gewisser Wiedererkennungswert ist da und mal echt jetzt, das 2nd Edition Kreuzfeuer ist von 1994/1995, was jetzt fast 20 Jahre sind... ;)
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Tja, manche mögen es, manche finden es hat doofe Ohren. Ich finde, es hat doofe Ohren. Ich habe schon ein Kreuzfeuer im Schrank stehen, ein zweites hätte es IMHO echt nicht gebraucht.
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Ach, du kannst ja durchaus finden, dass das doofe Ohren hat, ICH hätte IMHO auch einen anderen Titel bevorzugt. Ich halte das bloß für keinen "Epic Fail/Megadesaster". Mehr wollte ich eigentlich gar nicht sagen ;)
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Was ist bei dem Titel DAS Problem?
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1994/1995 erschien schon mal ein Shadowrunbuch mit dem Titel Kreuzfeuer (http://www.shadowiki.de/Kreuzfeuer). Dieses Shadowrun Söldnerhandbuch war und ist ziemlich beliebt, weswegen die Neuverwendung des Namens wohl nicht überall gut ankommt ;)
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Das war zu offensichtlich für mich, stupid!
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Es hätte andere Übersetzungen genutzt werden können, anstatt einen Titel zweimal zu nutzen. Davon abgesehen ist das Run and Gun-Kreuzfeuer viel schlechter als das gute alte Kreuzfeuer.
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Davon abgesehen ist das Run and Gun-Kreuzfeuer viel schlechter als das gute alte Kreuzfeuer.
Und vieles von dem, was das alte Kreuzfeuer gut gemacht hat, steht jetzt in den Grundregeln.
Aber sie schlagen durchaus in sehr ähnliche Kerben, von daher sehe ich da kein echtes Problem.
Es kommt mir (nicht nur bei SR) oft unter, dass editionsübergreifend der alte Titel eines Quellenbuches verwendet wird - da kann man das eigentlich auch wirklich so machen.
Grad nach 3 Editionen und knapp 20 Jahren kann man das schon mal "bringen"...
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Ich sehe dazu einfach keine Veranlassung, gerade da es keine gute Übersetzung für den Titel der US-Ausgabe ist.
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Ich find den Titel jetzt auch nicht den besten, sehe aber auch keinen Grund zur Aufregung. Gibt schlimmeres.
Und mal ehrlich: der US Titel ist jetzt auch nicht so dolle, oder?
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Und mal ehrlich: der US Titel ist jetzt auch nicht so dolle, oder?
Jaha! Reim dich oder ich freß dich!
Ich sehe hier auch kein Thema, für das man extra ein Faß aufmachen müsste.
Ach Mist! Ist ja schon passiert...
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Das ist das Internet. Ich will einfach mal motzen. >;D
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Das ist das Internet. Ich will einfach mal motzen. >;D
Ups, ganz vergessen. Ich hab nix gesagt. :D
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Davon abgesehen ist das Buchecht mies. :-\
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Frùher war eh alles besser.
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Hallo zusammen,
Mal abgesehen davon das ich als Spieler eines Runners wenig Interesse an neuen Kampfmanövern und den Kampfschulen habe und die Reparaturregeln eigentlich eine Frechheit sind. - Was ist das Problem mit Kreuzfeuer?
Ist der englische Titel eigentlich auch ein fester Begriff? Oder wirklich nur reim dich oder ich schlag dich?
Gruß Jochen
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Run and gun (dt. „rennen und schießen“) ist eine Basketball-Taktik, bei der der Schwerpunkt auf schnellen Wurfabschluß gelegt wird und der Gegner „überrannt“ werden soll. (Quelle (http://de.wikipedia.org/wiki/Run_and_gun))
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OK, Basketball ist nicht meins. Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil. :D
Inhaltlich ist Kreuzfeuer sicher sehr speziell. Viel optionaler Kram, den man benutzen kann, aber nicht muss. Für Sammler wie mich Pflicht, für Spielleiter vielleicht sogar praktisch, für Spieler, die nicht unbedingt auf Martial Arts oder Sprengstoff gehen, doch eher uninteressant.
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Aehm, KNARREN? Alle wollen KNARREN! ;)
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Ja, die sind auch drin. Und natürlich will ich die auch!
Aber nur wegen ein paar Knarren kauft sich doch Keiner... Na ja, vielleicht doch.
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Zusammen mit mehr Riggerkram hätte man es "Knarren und Karren" nennen können. Chance vertan!!! ~;D
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:d
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"Knarren und Karren"
oder
"Karren knarren"
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OK, Basketball ist nicht meins. Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil. :D
Auch abseits von Basketball gibt es den Begriff in genau der Bedeutung, die man vermuten würde ;)
Und sogar noch ein bisschen Wortspiel drin...man hätte es schlechter treffen können.
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und dazu noch Klamotten, Schuhe und Acessoires für den Runner von Welt...
City Combat Biker Boots mit Hohen Absätzen
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Auch abseits von Basketball gibt es den Begriff in genau der Bedeutung, die man vermuten würde ;)
Und sogar noch ein bisschen Wortspiel drin...man hätte es schlechter treffen können.
Soweit reicht mein Englisch auch noch. :)
Nur als feststehender Begriff war mir das nicht bekannt. Deswegen empfand ich den Titel ein wenig, nun ja, gezwungen. Aber man lernt ja nie aus.
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So, vorgestern habe ich auch endlich mein Kreuzfeuer bekommen und muss direkt sagen, das mir sowohl Cover als auch Titel des Buches sehr zusagt und mich sofort an die alte 2.01 Auflage erinnert.
Das Kapitel über die Waffen finde ich wenig spannend. Die Texte, Bilder und Aufmachung werden dem Preis von 20 Euro mehr als gerecht, auch wenn ich persönlich das ganze als etwas innovationslos empfinde. Nichts was nicht schonmal da gewesen wäre.
Das Rüstungskapitel finde ich gelungen, auch wenn es mich etwas verwundert das ein starker Schwerpunkt auf den Weltraum gelegt wurde, ich habe in letzter Zeit aber den Metaplot nicht verfolgt und vermute das es wohl einige Runs demnächst auf Orbitalbasen geben wird.
Das Kapitel über Trefferzonen und Manöver finde ich richtig gut, und wird wohl mit Abstand das Kapitel mit der häufigsten Verwendung sein. Endlich kann ich nach herzenslust Spieler verstümmeln ohne sie gleich töten zu müssen.
Der rest ist eher n1 to know
Mein Fazit: Für 20 Euro bekomme ich durchaus eine sehr gute Spielhilfe an die Hand. Ich bereue die Ausgabe absolut nicht.