Tanelorn.net
Pen & Paper - Spielsysteme => Warhammer => Warhammer Fantasy => Thema gestartet von: Morf am 26.08.2014 | 20:47
-
Mich interessiert bei der 1st und 2nd v.a. die Begründung (Regelvorteile o.ä.), warum ihr dieser Edition treu seid. Habe im Regal die 1st und die 2nd und schwanke noch ein wenig, was in den nächsten Tagen "auf den Tisch" kommt ;-)
-
Meine Wahl fällt auf die 2. Edition. Leicht zu lernen, stimmge Abenteuer genau die Menge an Regeln die für meine Bedürfnisse erfoderlich sind und ein guter Zeitrahmen in dem die Abenteuer spielen.
-
2nd. - die erste ist mir dann doch zu altschul und an der dritten gefallen mir verschiedene neumodische Aspekte nicht ;)
-
Regeln: 2nd (mit ein paar Hausregeln)
Setting: Mix aus 1st und 2nd. Genauer: WFB 6th + alles aus WFRP1, das dem nicht expilzit widerspricht.
Die Erste: Braucht bei der SC-Generierung länger und liefert langweiligere Ergebnisse.
Die Regeln sind dann doch stellenweise unnötig kompliziert.
Die Dritte: Aufladezeiten, Scenes, Arcs, Atempausen ... schreckliche Struckturvorgaben.
Macht mMn nur mit den ganzen Gimmicks Sinn, die aber mehr Spieltisch brauchen, als ich habe.
Und: Der Paradigmenwechsel vom Simulationsspiel zum herausforderungsorientierten Spiel.
... iiiieh! Mooks!
Nachteil der Zweiten: Das zentrale Regelelement (Schwierigkeiten von Würfen) wird schlecht erklärt.
Mit dem Ergebnis, dass die "Tabelle" nicht korrekt benutzt wird und die Kompetenz der Charaktere leidet.
-
2nd. - die erste ist mir dann doch zu altschul und an der dritten gefallen mir verschiedene neumodische Aspekte nicht ;)
Ich finde die neumodischen Aspekte super und mag die inkompetenten Startchars der zweiten nicht. Die erste hab ich nie gespielt.
-
Für mich ist auch die 3te das System meiner Wahl.
Schön für Taktiker und Kampfverliebte die nicht jede Runde einfach nur einen "Einfachen Schlag" durchführen wollen.
-
Jede Edition hat seine Vor- und Nachteile. Derzeit leite ich ja noch eine 2nd Edition Kampagne, aber würde lieber heute also morgen auf ein anderes System umsteigen.
Probleme: "Naked Dwarf" Problem - Schaden prallt einfach zu schnell an den Spielern ab (oh 5 Punkte Schaden? Die kommen nicht durch meine Rüstung / Toughness durch), diese dämliche Ansturm Regel, Teilweise unsinnige Karriereoptionen (inkl. unsinnigen Skills + Talenten) und der Kampf zieht sich einfach so. (Angriff, Parade, Angriff, Ausweichen, Angriff erfolgreich, Schaden durch Rüstung negiert usw. Langweilig.
Warhammer 3 hat einen sehr coolen Würfelmechanismus, aber leider zu viel Krimskrams drum herum. Ohne dieses Zeug spielt man aber nur eine halbgare Edition. Nicht mein Fall.
Die erste Edition kenne ich nur vom lesen, aber würde ich um ehrlich zu sein auch nicht spielen wollen. Liest sich wie die 2. Edition, aber halt nur schlechter.
Also fällt die Wahl, trotz der ganzen Probleme, auf die 2. Edition.
Alternative: Hol dir Zweihänder, das ist quasi Warhammer 2.5. Die ersten Beta Regeln haben da schon echt ein paar Schwachstellen der 2. ausgebügelt und demnächst startet die Beta 2.
Edit: Achja, positive Sachen: Gute Produkte haben alle 3. Editionen, wobei bei Warhammer das richtig gute Zeug eh bei den Fansachen zu finden ist. Setting mäßig gefällt mir die erste Edition am besten.
-
Setting: erste Edition
Regeln: Zweite Edition
-
3. Ed.!
Die Regeln funktionieren. Es macht echt einen riesen Spaß es zu spielen.
Alle anderen Editionen sind halt ganz schön altbacken. An die 1. erinnere ich mich kaum und bei der 2. waren die Regeln einfach nicht mein Ding.
Unterschiede im Setting und die alten Abenteuer sind imho keine Gründe die gegen die 3. sprechen, da die leicht zu übertragen sind.
Am Ende ist es einfach Geschmackssache über die man nicht streiten kann.
-
WFRS 2 ohne Wenn und Aber.
1 war mir viel zu 80er, 3 ist mir zu descentig, obwohl es auch seine Reize hat. Die 3 steht irgendwie noch zwischen den Sympathiestühlen.
-
Setting: erste Edition
Regeln: Zweite Edition
Da würde ich mich anschließen. Zumindest ein Gemisch aus den beiden. Wobei ich, wenn ich mich entscheiden müsste (mitnehmen auf die einsame Insel oder so... :P), meine Wahl auf die erste fiele. Deshalb habe ich auch ao abgestimmt.
mfG
jdw
-
3rd ganz klar, das Würfelsystem war mal etwas wirklich neues, und erlaubt viele neue Nuancen.
Die ganzen stances erlauben auch das Ausspielen einer unterschiedlichen Grundhaltung, die Gruppen Stress Dynamik kann man auch sinnvoll einsetzen. Die sehr sehr gut gemachten Abenteuer haben auch alles dafür getan die Welt lebending und dynamisch zu erzählen. Das Combat system ist abstrakt und doch sehr einfach gehalten, es gibt eine default "Stunt" Aktion die zum Kronleuchter Schwingen einlädt !
Ich fand auch die Karten gut, damit hat man alle regeln auf dem Tisch und in Reichweite, was ein schnelles Spiel ermöglicht, es gibt aber auch erweiterte Character bögen mit so das man auch ohne Karten Spielen kann.
Die Mutations /Chaosregeln /Madness regeln haben Substanz und erlauben es den Spielern dunkle Seiten an Sich und ihrer Umwelt zu erleben. Dark Fantasy ist hier wirklich schön umgesetzt.
-
Hiho, habe mich nochmal in beide (1st und 2nd) eingelesen. Die Ungereimtheiten im Regelwerk der 1st. haben dann aber den Ausschlag Richtung 2nd gegeben. Wobei ich definitiv versuchen möchte das Flair der 1st zu halten. Das der 2nd ist mir zu "endzeitlich" düster, da kam die 1st noch unverbrauchter daher.
-
Regeln: 3rd
Setting: 1st und 3rd
Deshalb insgesamt: 3rd.
Die zweite ist an sich ja auch sehr gut, nur vom Setting her ist sie halt viel zu straight auf grim und gritty gebürstet und vernachlässigt das warhammerig-humorige zu sehr. Da ist die 3rd erstaunlicherweise wieder näher bei der 1st ...
-
Am Ende ist es bei mir die 3rd, die Regeln und ihre Präsentation finde ich einfach Bombe und gelungene Synthese zwischen taktischem und story- und charakterzentrierten Spiel.
Die 2nd habe ich immer gern gespielt und würde es auch sicher wieder tun, die war insgesamt recht rund und witzig.
Zur 1st kann ich kaum was sagen, da waren ein paar SAchen, wie die Schip regeln, die ich in der 2nd besser gelöst fand, aber insgesamt ist mir da zu wenig im Kopf geblieben. Hab es auch selbst nicht gelesen, bis auf Auszüge und nur kurz gespielt.
-
Ich habe mal für Warhammer 3E gevotet, die erste Edition kenne ich nicht und die zweite finde ich regeltechnisch...na ja. Von der 3E bin ich echt inspiriert, nur leider fehlt mir die Gruppe zum Spielen... :-X
-
Ganz klar und ohne Kompromisse die 2nd.
Die 1st ging in die richtige Richtung, ist aber noch ein eher ungeschliffener Diamant. Die 2nd war einfach (für mich!) perfekt ausbalanciert. Mich hat einfach von vorne bis hinten alles angesprochen. Von der Charaktererschaffung über die Karrieren bis zum Kampfsystem hat für mich einfach alles funktioniert. Die Begeisterung habe ich in einige Gruppen getragen und die spielen das System auch heute noch mit Feuereifer. Vor allem das Magiesystem hat mich einfach begeistert. Früher habe ich niemals magisch begabte Charaktere gespielt, weil kein System, das ich je aktiv gespielt habe, den Magier von Anfang an als ernstzunehmendes Gruppenmitglied etablieren konnte (Anfangs zu schwach ... später zu stark)...Warhammer 2nd hat das geschafft. Es macht einfach Spaß einen Magier zu spielen ... von Anfang bis Ende.
Die 3rd konnte mich leider nur in ganz wenigen Dingen überzeugen. Gefallen haben mir die Würfelwürfe, die allein ja schon eine Geschichte erzählen konnten. Wirklich top. Auch gut haben mir die Stance-Meter gefallen und der Progression-Tracker (hieß der so?). Aber Magiesystem, Schadenssystem (Die Rüstung würde eigentlich den Schaden komplett negieren ... aber naja ... die Regeln hauen dir trotzdem einen Schadenspunkt rein), Charaktererschaffung und Steigerung und der ganze Fisselkram auf dem Tisch, gingen mir einfach nur auf den Zeiger. Warhammer 3 ist imho wie ein großes Videospiel. Mit Cooldown Timer und GruppenAura und ... ne ... insgesamt ein einziger Reinfall, das System. Nach ein paar Spielen WOLLTE ich Warhammer 3 wirklich mögen. Aber es hat mich einfach nur enttäuscht.
-
Ich favorisiere Warhammer 3, genau das richtige für mich. Relativ komplexe Mechanismen ins Rollenspiel übertragen, fein.
(Auch ein Grund ist, dass ich WH 1/2 zu klassisch-langweilig finde, mit einem SW-artigen WH 3.5 könnte ich auch gut leben, wobei mir der meiste Schnickschnack durchaus gefällt)
-
Setting: erste Edition
Regeln: Zweite Edition
Dem schließe ich mich an.
Aber doch dich gefolgt von der Dritten!
-
Die Erste kenne ich leider nicht - die ist einfach ca doppelt so alt wie ich - und die Dritte gefiel mir mit dem ganzen Kleinkram nicht. Dazu muss ich allerdings sagen dass wir nur einen kleinen 3rd-Testabend gespielt haben als unsere 2nd Kampagne noch lief, da kann meine Wertung etwas extrem negativ ausgefallen sein. :D
Die Zweite fand ich immer sehr angenehm zu spielen, nur das Karrieresystem war für mich manchmal ein wenig unsinnig.
Alles in allem habe ich derzeit eine Warhammer 2nd Runde in Planung, da es für mich die "beste" Edition ist. So richtig schön düster und dreckig...
-
Die 3.
Alle haben ihre Stärken und Schwächen. Aber die 3. gefällt mir am besten.
-
Die zweite Edition. Allerdings sind Anfangscharaktere wirklich furchtbar inkompetent (selbst in den Dingen die sie eigentlich gut können sollten). Entsprechend fängt die 2nd Edition eigentlich erst so Mitte/Ende der zweiten Karriere an. Dann hat man die SCs soweit das sie halbwegs verlässlich ihre Würfe schaffen.
Die dritte gefällt mir allerdings auch ausgesprochen gut, würde ich gerne mal als Kampagne spielen (hab da bisher nur one-shots gespielt)
-
Die zweite ist an sich ja auch sehr gut, nur vom Setting her ist sie halt viel zu straight auf grim und gritty gebürstet und vernachlässigt das warhammerig-humorige zu sehr.
Genau deswegen oder dafür schätze ich die 2nd Edition so sehr. Aber auch in allen anderen Punkten liegt die 2nd Edition bei mir auf erster Position. Die 1st ist mir zu retro und die 3rd hat mir zu viel neumodischen Schnickschack und ist mir einfach zu descentig (danke JS für dieses Adjektiv).
-
Bei mir ist es die 2. Edition. So sehr ich aus nostalgischen Gründen an der 1. hänge und so sehr ich das Konzept der 3. mag, die 2. ist vorn.
Bei der 2. hab ich immer das Gefühl, die spielt sich von allein. Einem Neuling hab ich die wesentlichen Regeln in einer Viertelstunde erklärt und die meisten können dann sofort ernsthaft mitspielen.
Und trotz der Einfachheit hatte ich nie das Gefühl, dass etwas fehlt, um das Warhammer Feeling rüberzubringen (außer dem small but vicious dog).
Lediglich die Geisteskrankheiten. Die sind scheiße, weil der Charakter in 90% der Fälle unspielbar wird. Da hab ich mich dann bei der 1. bedient. Das setting war eh WFRSP 1, da wir Enemy within gespielt haben.
Ich hab noch nie ein anderes Spiel geleitet, wo so wenige Regeldiskussionen /-fragen aufkamen. Für Simulationsanhänger nicht das Richtige. Für casual gamer optimal.
cu Drantos
-
Und trotz der Einfachheit hatte ich nie das Gefühl, dass etwas fehlt, um das Warhammer Feeling rüberzubringen (außer dem small but vicious dog).
Gibts doch für den Rattenfänger.
-
Hat der nicht bei der 2. gefehlt(der dog)?
cu Drantos
-
Nein, ist drin - hab grad noch mal geguckt ;)