FFG hat mit PDFs normalerweise nicht viel am Hut.
Das Regelsystem wird auf der Seite ja eigentlich ganz gut erklärt. Jeder Charakter hat 6 Werte zwischen 1 und 5 und Vor- und Nachteile. Gewürfelt wird in einer Gefahren- oder Stresssituation. Für Ausrüstung, Vorteile und günstige Umstände gibt es weiße W6. Für Nachteile und Schwierigkeiten gibt es schwarze W6. Schwarze und weiße Würfel, die dasselbe Ergebnis zeigen, heben sich auf, alles was übrig bleibt, wird gewertet. Wenn weniger oder gleich viele weiße Würfel übrigbleiben wie der passende Charakterwert beträgt, ist die Probe gelungen. Übrige schwarze Würfel richten körperlichen, geistigen oder sozialen Stress an.
Stress sammelt sich an, bis der Charakter eine Verschnaufpause hat, kann er den gesammelten Stress in Wunden verwandeln, die dann ihrerseits Nachteile bringen und geheilt werden können.
Mehr scheint da nicht drinzustecken.
dann wäre das Ziel bei einem Wurf ja, möglichst wenige Weiße Würfel übrigzubehalten, um unter dem Charakterwert zu bleiben ... stimmt das so wirklich?
Das für micht störende an dem System ist, dass die Grundidee beinhaltet, dass man "sich selbst" spielt.
Ja, das fand ich auch zuerst komisch, aber aus dem Artikel (http://www.fantasyflightgames.com/edge_news.asp?eidn=5206) lese ich das so heraus.
Aber ich gehe davon aus, dass der Spieler teilweise entscheiden kann, wie viele weiße Würfel er nimmt (z.B. indem er Ausrüstung verwendet oder auch nicht). Weniger weiße Würfel erhöhen dann gleichzeitig die Erfolgschance und das Risiko, Stress zu bekommen. Mehr weiße Würfel senken zwar die Erfolgschance, aber schützen auch besser vor schlimmen Folgen.
Damit können Charaktere mit guten Werten eher auf Nummer sicher gehen und Charaktere mit schlechten Werten müssen sich Erfolge im Prinzip immer durch negative Folgen erkaufen: Wenn ein schlechter Kämpfer einen Zombie umhauen will, wird er dabei wahrscheinlich selbst verletzt, wenn er nicht verletzt werden will, kriegt er den Zombie nicht um.
Ich weiß ja nicht, wie sich das im Spiel dann tatsächlich darstellt, aber das Managen von Ausrüstung und Stress soll ja ein wichtiger Faktor des Spielerlebnisses bei diesen ganzen Weltende-Überlebens-Szenarien sein...
Also, das System hat ganz normale Regeln zur Charaktererschaffung (http://www.fantasyflightgames.com/edge_news.asp?eidn=5152). Dass man sich selbst spielt, ist einfach ein Gimmick, man kann seinen Charakter bauen wie man will. Allerdings spielt man mehr oder weniger normale Leute und wenn man in irgendetwas supergut sein will, erkauft man sich das mit lausigen Werten in anderen Bereichen. Es ist eben eher Cthulhu als D&D.
Der eingängige Hintergrund, das fast dämlich simple System und dieses Sich-selbst-spielen zielen m.E. darauf ab, dass auch Rollenspielneulinge und Leute, die das Spiel schnell mal ausprobieren wollen einen schnellen Einstieg ins eigentliche Spiel bekommen. Ich denke nicht, dass Hardcorespieler, für die es völlig normal ist, erst eine Woche lang das Regelwerk zu lesen, um sich dann erstmal zu einer Charaktererschaffungssitzung zu treffen bevor ihre jahrelange Megakampagne losgeht die Zielgruppe sind...
If any positive dice remain in the pool with a result equal to or lower than the characteristic associated with the task, you successfully complete the task. However, even success may hold its consequences. Any negative dice left in the pool cause you to suffer stress, pushing you closer to your limits, as we’ll explore in more detail below.
Ich freue mich auf die deutschen Versionen ...Das wird auch noch bei den Heidelbären erscheinen? Persönlich würde ich mich mehr über kürzere Wartezeiten bei den Star Wars Übersetzungen freuen.
Nein ein Erfolg ist, wenn einer der übrig gebliebenen Würfel unter oder gleich dem Wert ist gegen den gewürfelt wird.
Das wird auch noch bei den Heidelbären erscheinen? Persönlich würde ich mich mehr über kürzere Wartezeiten bei den Star Wars Übersetzungen freuen.
..oder imperial Assault
..oder Shadows of Brimstone
..
Das wird auch noch bei den Heidelbären erscheinen? Persönlich würde ich mich mehr über kürzere Wartezeiten bei den Star Wars Übersetzungen freuen.Ne, lieber nicht! Die Star Wars Sachen blockieren doch nur die 40K-Linie. :bloodbowl:
..oder imperial Assault
..oder Shadows of Brimstone
..
Designing the rules system for The End of the World was a unique and fun experience for us. The roleplaying game line is based on an RPG made by our Spanish partners called El Fin del Mundo. When we began working with El Fin del Mundo, we faced the challenge of adapting the game for American audiences while staying faithful to the original vision of the game. The result is an elegant system that allows all types of players to tell stories in twenty different apocalypses that will be released across the four books that make up The End of the World roleplaying game.Quelle (http://www.fantasyflightgames.com/edge_news.asp?eidn=5206)
Was bietet das ganze denn wenn das System so schmal ist?
Na gut, der sagt zum Buchinhalt/System ja das, was die meisten hier sagen.Was sagen denn die meisten hier? Ich konnte außer deiner und sangeets Meinung nicht viel rauslesen?
Allerdings finde ich die Kritik unberechtigt, dass die Szenarien zu wenig bieten würden.Naja. Was Justin schreibt, verstehe ich so: Die Szenarios liefern ein paar gute Ideen, die man abklappern kann. Sobald man einigermaßen frei spielt ... lassen sie den SL im Regen stehen.
You Need to be or have a VERY adaptive DM who can think on their feet as there is very little area for scripting
Each scenario is basically a zombie sandbox.
Wenn - und das scheint die große Einschränkung zu sein - wenn der Spielleiter versiert genug ist das Ding trotz fehlender Hilfsmittel zu schaukeln.